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Mister Tremblehand

Ich stelle mir manchmal vor, dass es in einer Ecke meines Gehirns einen riesigen Schrank mit unzähligen Fächern und Schubladen gibt. Manchmal öffnet sich ganz unvermittelt sozusagen auf Knopfdruck eine dieser Laden. Hierin liegen wahre Schätze verborgen. Sie verweilen dort zum Teil schon seit mehreren Jahrzehnten. Es sind meine Erinnerungen.

Eine davon glaubte ich schon verloren zu haben, doch dann geschah etwas, das sie auf wundersame Weise wieder  zum Leben erweckte. Plötzlich stand diese Erinnerung wieder klar und deutlich vor meinem geistigen Auge. Es war als hätte man den passenden Schlüssel gefunden, das Fach öffnete sich und gab frei, was darin so lange verborgen war.
So geschah es auch neulich mitten in Potsdam.
Ich besuchte mit meinem Mann diese schöne Stadt und inzwischen waren wir mit einigen Tüten und Taschen bepackt. Als ich nur noch schnell einmal einen Blick in ein Schuhgeschäft werfen wollte, dachte mein Mann sich wohl, dass dies etwas länger dauern könnte und machte mir einen Vorschlag:
„Ich bringe schon einmal die Einkäufe ins Auto, dann kannst du in aller Ruhe das Schuhgeschäft durchforsten. Wir treffen uns gleich wieder hier.“
„In Ordnung“, meinte ich zufrieden, denn ich brauchte unbedingt noch ein Paar Schuhe, die ich meinen vielen anderen Exemplaren zu Hause hinzufügen konnte. „Es dauert bestimmt nicht lange.“
So ging jeder seines Weges. Unser Auto stand nur wenige Gehminuten entfernt und das Schuhgeschäft war relativ klein und überschaubar. Es würde also alles zeitlich hervorragend passen. So dachte ich es mir zumindest, doch es kommt im Leben meistens anders als man denkt.
Ich probierte mal diesen und mal jenen Schuh an und wurde schließlich auch fündig.
„Das klappt ja prima!“, überlegte ich als ich an der Kasse bezahlte. „Bestimmt steht Peter schon vor der Tür und wartet auf mich.“
Als ich an diesem unerwartet sonnigen Tag wieder auf die Straße hinaus trat, sah ich mich nach allen Richtungen um. Weder links noch rechts konnte ich meinen Mann erblicken.
„Ob er wohl selbst noch in einem Geschäft etwas besorgt?!“, stellte ich mir selbst die Frage.
Die Minuten vergingen und langsam wurde ich ein bisschen ärgerlich. Immerhin hatte ich mich vorhin im Schuhgeschäft ziemlich beeilt und jetzt stand ich hier herum und musste auf ihn warten. Je länger ich meinen Blick in die Richtung schweifen ließ, aus der er kommen müsste, umso unwohler wurde es mir. Mittlerweile war es mir schon ganz flau im Magen. Gerade als ich dachte: „Da stimmt etwas nicht!“, sah ich ihn um die Straßenecke biegen. Ein freudiges Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, das allerdings gleich in ein Stirnrunzeln überging.
„Warum läuft er denn im Schneckentempo? Er kommt ja gar nicht voran.“, fragte ich mich insgeheim.
Langsam und bedächtig kam er näher und ich konnte ihn auch besser erkennen. Sein Bewegungsapparat irritierte mich.
„Was ist denn mit seinem Bein los? Wieso läuft er so komisch?“
Mein Peter schleifte sein rechtes Bein irgendwie nach und setzte den Fuß sehr seltsam auf. Der Fuß war ziemlich schräg nach außen gerichtet.
„Da ist was passiert!“, durchfuhr es schlagartig meine Gehirnwindungen.
Beunruhigt ging ich ihm entgegen. Jetzt konnte ich auch sein schmerzverzerrtes Gesicht erkennen.
„Was ist denn mit dir los? Warum läufst du so seltsam?“, überschüttete ich ihn mit Fragen.
Er deutete allerdings nach unten auf seinen Fuß und meinte tapfer:
„Och, halb so wild. Ich hab mir nur den Fuß angestoßen.“
Als ich allerdings meinen Blick senkte, sah ich sofort das ganze Ausmaß. Aus seinen bequemen offenen Sommerschuhen, die er gern zu seinen kurzen Hosen trägt, ragte ein blutüberströmter großer Zeh hervor.
„Um Himmels Willen!“, entfuhr es mir. „Du musst sofort zum Arzt! Das muss bestimmt genäht werden!“
„Quatsch!“, erklärte mir mein Mann heldenhaft. „Ich brauch nur was zum Verbinden, sonst mach ich mir die ganzen Schuhe blutig. Wenn ich eine Art Druckverband mache, dann stillt sich die Blutung schon und das abstehende Stückchen Fußzeh wächst auch wieder an.“
Während ich meinen Mann die Straße entlang schleifte und nach einem Hinweisschild für einen Arzt oder zumindest nach einer Apotheke Ausschau hielt, erzählte er mir, was ihm in den wenigen Minuten, die ich nicht an seiner Seite geweilt hatte, passiert war.
„Ich lief zum Auto, das ja nur ungefähr drei Minuten von hier entfernt steht. Kurz bevor ich den Wagen erreichte, kollidierte meine große Fußzehe plötzlich mit einer riesigen quadratischen Betonplatte, die mitten auf dem Gehweg stand. Es war eine Betonplatte, in der normalerweise ein großer Sonnenschirm platziert wird. Da aber weder ein Sonnenschirm darin steckte, noch Tische oder Stühle darum herum standen, muss ich dieses Ding glatt übersehen haben. Die Kollision war derart heftig, dass ich stolperte und hinfiel. Passanten wollten mir sofort auf die Beine helfen, aber ich musste mich erst einmal mit dem Schmerz in meinem Zeh auseinandersetzen.“
„Warum stand dieses Monstrum denn mitten auf dem Bürgersteig?“, wollte ich genauer wissen.
„Da war vermutlich mal ein Café. Ich habe auch geklopft, aber es war niemand da. Es sah ziemlich leer und verlassen aus.“
Inzwischen hatten wir zwar keinen Arzt, aber eine Apotheke ausfindig gemacht, wo ich Verbandsmaterial kaufte, man mir Desinfektionsmittel zur Verfügung stellte und die Fußzeh meines Mannes einen schönen dicken Verband erhielt.
Als wir kurz danach den Zeh bewundernd wieder auf dem Gehweg standen, machte es plötzlich in meinem Kopf „Klick!“ und es öffnete sich einer dieser geheimnisvollen Schubladen in meinem Kopf. Vor dem geistigen Auge zeichnete sich sofort ein Bild aus einem ehemaligen Englischbuch aus meiner eigenen Schulzeit ab. Da wir unsere ersten Englischkenntnisse nur fünfzehn Kilometer voneinander entfernt, erlangt haben, benutzten wir auch die gleichen Bücher. Deshalb fragte ich meinen Mann, der mittlerweile mit seinem Verband wieder recht glücklich in die Welt blickte:
„Kennst Du noch „Mister Tremblehand“ aus unserem Englischunterricht? Zumindest sieht dein Fußzeh im Moment so aus, wie wohl seiner auch ausgesehen haben mag.“
Ich konnte deutlich erkennen, wie es im Gehirn meines Mannes zu rattern begann. Anscheinend suchte er gerade nach der richtigen Schublade, in der auch bei ihm das Bild von Mister Tremblehand versteckt lag.
Und stellt Euch vor: Er fand sie auch und konnte sie öffnen!
„Das war doch der ängstliche Mann, der immer eine Pistole unter seinem Kopfkissen liegen hatte“, begann er.
„Ja genau. Eines nachts wachte er auf und sah in der Dunkelheit etwas am Fußende des Bettes. Er dachte, es sei ein Einbrecher, zog die Pistole unter seinem Kopfkissen hervor und schoß mit zitternder Hand.“
„Er traf seinen Fußzeh!“, grinste jetzt auch mein Mann und warf einen fast stolzen Blick auf seine eigene dick eingewickelte Fußzeh.
Beide wissen wir nicht, was aus Mister Tremblehand und seinem dicken Onkel geworden ist, aber zumindest der Fußzeh meines Mannes sieht inzwischen fast wieder wie neu aus.

 

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Die Weigerung

Es ist unser letzter Urlaubstag und wir haben gerade das Abendessen eingenommen. Da wir uns angewöhnt haben anschließend noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen, schlendern wir die Uferpromenade entlang. Wir plaudern über dies und das und schließlich stellt mein Mann mir eine Frage:
„Wirst Du zu ihr gehen, wenn wir wieder daheim sind?“
„Zu wem soll ich gehen?“, erkundige ich mich stirnrunzelnd.
„Na, Du weißt schon. Zu ihr gehst du doch immer gleich, wenn wir wieder zurück sind.“
„Nein!“, gebe ich ihm sehr deutlich zu verstehen.
„Sie wird dich vermissen!“, gibt er zu bedenken.
„Na und, ich aber sie nicht! Ich habe mir vorgenommen erst drei Tage abzuwarten und dann könnte ich es mir vielleicht noch überlegen, was ich tue.“
„Das nimmst Du Dir doch immer vor und außerdem ändert es an der ganzen Sache rein gar nichts.“
„Da bin ich zwar anderer Meinung“, gebe ich meinem Göttergatten zu verstehen. „Aber warten wir es mal ab. Lass uns den letzten Urlaubsabend noch genießen, alles andere kommt später dran.“
Unsere Unterhaltung diesbezüglich wird an dieser Stelle abgebrochen, weil wir soeben ein kleines Eiscafe entdecken. Es zieht uns magisch an und wir gönnen uns zum krönenden Abschluss unseres schönen und erholsamen Urlaubs jeder eine Kugel Eis. Während ich mich für eine Eiswaffel entscheide, nimmt mein Mann einen Becher. Das ist auch gut so, denn er hat ein helles Poloshirt an, das sonst bestimmt einen Fleck abbekommen würde. Obwohl, der Becher ist viel zu klein für diese Riesenkugel und schon tropft es am Becherrand entlang und dann nach unten. Dieses Mal hat Peter noch Glück gehabt, das geschmolzene Eis fällt auf seinen Schuh und lässt sich einfach mit der Papierserviette wegwischen.
Wie jeder weiß, vergehen die letzten Urlaubsstunden viel zu rasch und im Nu sitzt man im Flieger. Wir beschließen bei der Landung noch einen Tag in Berlin zu bleiben und am nächsten Tag dort die IGA zu besuchen. Ich mag diesen Verlängerungstag, denn er erleichtert irgendwie die Rückkehr. Man kann sich ganz langsam an das Gefühl gewöhnen wieder im Alltag angekommen zu sein. Es ist so eine Art Brückentag, der den Urlaub langsam ausklingen und den Alltag behutsam beginnen lässt. Bilde ich mir zumindest ein.
„Es ist wie eine kleine Galgenfrist“, gebe ich meinem Peter zu verstehen.
„So langsam glaube ich, Du willst Dich nur um den Besuch bei ihr herumdrücken“, teilt er mir seine Vermutung mit einem schelmischen Grinsen mit.
„Jetzt hör endlich auf!“, sage ich leicht erbost. „Warum besuchst Du sie eigentlich nicht ?!“
„Ganz einfach!“, folgt die Erklärung. „Weil ich dies seit Jahren aus gutem Grund schon nicht mehr tue. Und das werde ich auch jetzt nicht ändern. Basta!“
Nach diesem eindeutigen Statement nimmt mich mein Mann an der Hand und fordert mich auf: „Komm, lass uns dort drüben einen Kaffee trinken. Bestimmt haben sie auch ein Stückchen Kuchen für uns.“
Alles hat einmal ein Ende, so auch unser Verlängerungstag. Zu Hause angekommen, stellen wir die Koffer im Hauswirtschaftsraum ab und fallen müde ins Bett.
Am nächsten Morgen höre ich sie schon vor dem Aufstehen nach mir rufen. Ich versuche sie zu ignorieren. Aber ihr Rufen wird immer lauter:
„Astrid, wo bleibst Du denn? Komm her zu mir!“
„Nein, ich will nicht“, gebe ich ihr zu verstehen.
„Warum denn nicht, ich bin doch Dein Freund und Helfer!“, klingt es zu mir zurück.
„Pah! Du und mein Freund! Nein, Du weißt genau, dass Du mein Feind bist.“
„Das ist aber ungerecht. Und nur weil ich Dir immer die Wahrheit sage!“, gibt sie mir leicht geknickt zu verstehen.
Ich will das alles nicht hören, drehe mich noch einmal um und halte mir die Ohren zu.
Mein Mann ist jetzt auch wach. Verschlafen will er wissen, was mit mir los ist.
„Sie ruft doch schon wieder nach mir. Und das in voller Lautstärke. Hörst Du sie denn nicht?“
„Auf dem Ohr bin ich ziemlich taub, das weißt Du doch. Aber wenn Du sie zum Schweigen bringen willst, dann gib doch einfach nach und geh zu ihr hin. Soll ich mitgehen?“
„Nein!“, beschließe ich. „Ich gehe alleine in die Höhle des Löwen, das stehe ich schon durch.“
Zunächst bin ich noch etwas zögerlich, doch dann schwinge ich fest entschlossen die Beine aus dem Bett, begebe mich nach nebenan und lasse die Tür in die Klinge fallen.
„Ich bin ja schon da“, sage ich mürrisch. „Jetzt hör endlich auf nach mir zu rufen!“
Anscheinend versucht mein Mann zu lauschen, denn ich ich bemerke, wie sich hinter mir leicht die Tür wieder öffnet. Drei Sekunden später steht er hinter mir, möglicherweise um mir den Rücken zu stärken. Vielleicht aber auch nur aus Neugierde.
„Und? Was sagt sie?“, will er wissen.
„Nichts! Rein gar nichts!“
„Das kann ja wohl nicht sein!“, wundert sich Peter.
„Doch! Sie ist einfach nur sprachlos!“
„Na, da werde ich Dir heute Abend mal eine neue Batterie für Deine Waage mitbringen“, grinst mein Mann. „Soll ich auch noch eine Pizza mitbringen?“
Genau in diesem Moment fliegt ihm ein nasser Waschlappen entgegen.

 

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Strandschönheiten

Wir sind aus unserem Sommerurlaub wieder zurück und bei der Durchsicht meiner Fotos kam mir eine Idee. Ich möchte Euch ein paar Strandschönheiten vorstellen, denen wir begegnet sind. Bestimmt kennt Ihr solche Schönheiten auch. Ich erfreue mich jedesmal an ihrem Anblick.

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich nicht die Schönheiten meine, die sich am Strand in der Sonne rekeln …

…, sondern etwas anderes im Sinne habe.

Vielleicht haben meine Finger auch nur schnell ein paar Buchstaben beim Antippen der Tasten hinzugeschummelt. Eigentlich sollte man besser von S(tr)and-…

… -schönheiten sprechen,

denn ich meine diese Kunstwerke, die am Strand aus Sand erschaffen werden.

Jedes Kind hat sich schon einmal daran versucht, denn früh übt sich, was ein Meister werden will. 

Auch mein Mann und unser Sohn waren da keine Ausnahmen. Ich habe ja schon in einer meiner Geschichten (Mit Schaufel und Eimer) davon berichtet. Dieses Foto entstand vor ungefähr 26 Jahren und ich darf verraten, dass meine beiden Männer meist mehr im Sand gebuddelt haben, als ein richtiges Kunstwerk zu erschaffen. Aber riesigen Spass hat es den Beiden gemacht und das ist wohl die Hauptsache. Aber vielleicht wollt ihr es ja noch einmal nachlesen, dann klickt Euch einfach mal rein ( Mit Schaufel und Eimer ).

Toll wäre es gewesen, wenn sie ein solches Bauwerk erschaffen hätten, aber leider stammt dieses Kunstwerk von einem mir unbekannten „Sandarchitekten“.

Ebenso wie diese bergige Landschaft.

Das tollste und detaillierteste Sandkunstwerk haben wir dieses Jahr an der Costa del Sol entdeckt.

Schaut Euch nur die vielen kleinen Details an. Ich habe mal zwei Ausschnitte vergrößert.

Hier kann man tatsächlich nur staunend stehen bleiben, das Kunstwerk bewundern und natürlich auch einen kleinen Obolus auf die grüne Matte werfen.Ein Schild gibt Aufschluss auf den Erbauer des Kunstwerkes*.

Auch Tiere ließen sich finden, wie zum Beispiel ein Nilpferd,aber auch ein Krokodil war dabei.

Im Laufe unserer Urlaube haben wir schon viele solcher Kunstwerke gesehen, doch ich habe nicht immer meine Kamera gezückt. Eigentlich ein bisschen schade.

 

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Bergeweise weißes Gold

Herr und Frau Kürbis

 

 

*Leider waren mir die anderen Erbauer der Sandkunstwerke nicht namentlich bekannt.

Ausgedient

Hey, altes Haus!
Wie schaust Du denn aus?
Warst einst ein Schatz,
hier mitten auf dem Platz.

Warst voller Leben
und Geschichten Dich umweben,
voller Glück und Schicksal.
Du hattest keine andere Wahl.

Gabst Schutz, Sicherheit
und vor allem Geborgenheit.
Warst mal schön anzuseh’n,
nun allerdings musst Du geh’n.

Wirst nicht gebraucht,
gehst mit Schall und Rauch.
Niemand Dich mehr pflegt,
noch Wert auf Dich legt.

Wirst bald ersetzt.
Schläge man Dir versetzt.
Schon bröckelt die Fassade.
Niemand findet es schade.

Du gibst auf,
nimmst den Untergang in Kauf.
Zerfällst Stein für Stein,
fragst nicht, was wird sein.

Sich wird erheben,
hier bald neues Leben.
Glanz, Prunk, neuer Schwung,
höher, weiter, besser und jung.

Hey, neues Haus!
Gut schaust Du aus!
Bist ein richtiger Schatz,
hier mitten auf dem Platz.

Was wird sein,
wenn verblasst der Schein?
Wird es Dir ergehen,
wie dem alten Haus geschehen?

 

 

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Schnulli

Ich hab so gedacht…

Nie gedacht…

 

Scherben

Mir ist gerade so zum Plaudern. Habt Ihr Lust und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen?!

Ich denke, alle von uns haben schon einmal etwas entzwei gehen lassen. Man greift nicht richtig zu, stellt es nicht ordentlich hin, hält es ungenügend fest und schwuppdiwupp ist es passiert. Es rutscht aus der Hand, gerät ins Wanken oder Wackeln, kippt um, … Die Erdanziehungskraft sorgt dann nur noch dafür, dass der Gegenstand auf die Erde fällt. Schlägt er auf festem Untergrund auf, so kann man davon ausgehen, dass er in der einen oder anderen Weise kaputt geht.
Scherben, so sagt man, bringen Glück. Zumindest Porzellanscherben. Deshalb zerschmettert man Tassen, Teller, Vasen und dergleichen am Polterabend. Die Scherben sollen dem Brautpaar Glück bringen.
Doch ist man auch im täglichen Leben glücklich, wenn ein Teller oder eine Tasse vom „guten Geschirr“ kaputt geht? Das trifft doch eher weniger zu, oder?
Was ist dran an dem Spruch: “Scherben bringen Glück“ ?
Ist das eher ein Trost für uns, wenn etwas zu Bruch geht?
Ist es ein Aberglaube, der den Ärger besiegen soll?
Wenn in meiner Kindheit (in den sechziger Jahren) etwas zu Bruch ging, dann wurde nicht einfach so darüber hinweg gesehen. Auch wenn nicht geschimpft wurde, war der Ärger über das Missgeschick deutlich erkennbar. Immerhin kostete der Ersatz Geld und damals war sparen angesagt. Wenn man sich ein gutes Service kaufte, dann sollte es schon eine Anschaffung auf Dauer sein. Man war sich bewusst, dass es so schnell kein neues Service geben würde.
Auch heute ärgere ich mich noch, wenn ich etwas fallen lasse und es kaputt geht. Aber ich mache mir auch klar, dass es Schlimmeres gibt.

Geht man heute vielleicht doch leichter darüber hinweg, als man das in früheren Jahren oder auch Generationen tat?
Wie war und ist das bei Euch? Ärgert ihr Euch?
Kauft Ihr gleich Ersatz?
Klebt Ihr gewisse Teile wieder?
Mit dem Kleben habe ich so meine eigene Erfahrung. Im Haushalt meiner Großeltern wurde einmal eine Kaffeekanne am Henkel geklebt. Die Kanne wurde auch wieder benutzt, nur leider brach der Henkel ab, als die Kanne mit heißem Kaffee gefüllt war… Deshalb klebe ich nur Teile, von denen keine Gefahr ausgehen kann, wenn die Klebung nicht hält.
Was ich seltsam finde, ist folgende Tatsache: Dinge, die schon einen Riss haben, halten meist ewig. Dinge, die man häßlich findet, die man zwar nicht wegwirft, aber bei denen man auch nicht traurig wäre, wenn sie kaputt gingen, halten ebenfalls ewig. Aber Dinge, an denen man hängt, die man hegt und pflegt, entgleiten einem unversehens und zerbrechen.
Habt Ihr diese Erfahrung auch schon gemacht?
Hebt Ihr manchmal eine Scherbe als Andenken auf?

Ich bin gespannt, was Ihr zum Thema „Scherben“ zu berichten habt.

 

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Kleiderordnung

Die Mausefalle

Sommerabschiedsgruß

Das Wiedersehen

Ted marschierte gerade von Bord eines großen Kreuzfahrtschiffes, um den Hafen und die fremde Stadt zu erkunden. Schön, war die Reise bisher gewesen. Noch nie zuvor war er so lange an Bord eines Schiffes gewesen und durch das Mittelmeer geschippert. Er war sich gar nicht so vorgekommen wie auf einem Schiff, eher wie in einer schwimmenden Stadt.

So viele Menschen hatte er getroffen, nicht allen konnte man vertrauen. Den meisten musste man die eigene Existenz verheimlichen. So lebte er meist ein wenig abseits. Tagsüber hielt er sich gut versteckt, wie es sich für einen blinden Passagier gehörte und nachts machte er seine Streifgänge durch die Flure und durch die Vorratskammern, wo er sich Nacht für Nacht den Bauch vollschlug. Ein Leben in Saus und Braus, waren die vergangenen zwei Wochen gewesen. Obwohl er sich wie im Schlaraffenland gefühlt hatte, brauchte er für den heutigen Tag mal wieder richtigen und nicht wankenden Boden unter seinen Füßen.
So trippelte er die Gangway hinunter und schaffte gerade noch den Absprung, bevor diese wieder entfernt wurde. Er atmete tief die warme Sommerluft ein und schaute sich erst einmal in alle Richtungen um. Niemand nahm von ihm Notiz und das war auch gut so, denn er hasste es Aufmerksamkeit zu erregen. Männer sahen ihn meist grimmig an und Frauen reagierten eher hysterisch oder sogar panisch, wenn sie ihn erblickten. Dabei fand er, dass er gar nicht so schrecklich und furchteinlösend aussah. Gut es gab hübschere Exemplare, das mag wohl sein. Seine Gesichtszüge waren nicht besonders markant, aber auch nicht gerade fein geschnitten. Eine dicke Narbe zierte außerdem sein Gesicht, was ihn grimmiger wirken ließ, als er tatsächlich war. Diese Narbe war ein Andenken an einen heftigen Kampf, den er sich einst in einer Spelunke mit einem kleinen, aber bösartigen Halunken geliefert hatte. Und das nur, weil er der süßen Susi imponieren wollte, die sich jedoch weder für ihn noch für den anderen Anwärter interessierte.
„Sei es, wie es sei!“, dachte Ted gerade als er auf der gegenüberliegenden Seite der Promenade jemand zu erkennen glaubte.
„Hey!“, rief er hinüber. „Bist du es alter Kumpel?“
Tatsächlich, als dieser sich umdrehte, erkannte er seinen alten Freund Fred.
Schnell gesellten sich die Beiden zueinander und kamen miteinander ins Gespräch.
„Lange haben wir uns nicht gesehen. Das ist aber eine Freude, dich so unerwartet auf dieser Insel mitten im Mittelmeer zu treffen!“, rief Ted aus.
„Was machst du? Wie geht es Dir?“
„Hallo Ted“, freute sich auch Fred, doch an seiner kleinlauten Stimme war zu erkennen, dass es dem Kumpel gar nicht gut zu gehen schien.
„Was ist mit dir?“, erkundigte sich Ted auch sofort besorgt bei Fred.
„Ach, mich hat es der Liebe wegen hierher verschlagen. Ich habe eine süße Spanierin getroffen und habe mich hier niedergelassen. Aber bei der Geburt unseres Kindes ist sie gestorben. Und das Baby auch“, berichtete der alte Freund mit Tränen in den Augen. „Jetzt friste ich hier ganz alleine mein Dasein. Naja, der Jüngste bin ich nun auch nicht mehr und die paar Tage bekomme ich auch noch rum.“
„Du siehst sehr schlecht und auch abgemagert aus“, gab ihm Ted unumwunden zu verstehen. „Es scheint mir, als hättest du schon seit längerer Zeit keine vernünftige Mahlzeit mehr bekommen.“
„Ach ja, ich bin kein so gern gesehener Gast bei meinen angeheirateten Verwandten. Sie geben mir die Schuld an dem ganzen Unglück mit meiner Frau und dem Baby. Ab und zu bekomme ich mal ein kleines Almosen. Ich bin mittlerweile auch schon zu schwach, um mich selbst um meinen Lebensunterhalt zu kümmern.“
„Das tut mir aber unheimlich leid“, sagte Ted mit einem bekümmerten Gesichtsausdruck.
„Meine größte Freude wäre es wieder in die alte Heimat zurück zu können. Aber ich glaube, die weite Reise wäre doch zu anstrengend für mich. Außerdem frage ich mich, wovon ich auf dieser Reise leben sollte. Nur immer betteln. Nein, das möchte ich nicht. Dann bleibe ich doch lieber hier und warte auf mein sicheres Ende. Allzu lange wird es nicht mehr dauern.“
Fred senkte traurig den Kopf und in das betroffene Schweigen, das zwischen den beiden alten Kumpels eingetreten war, ertönte das laute Knurren von Freds leerem Bauch. Nach einer Weile, in der Ted hin und her überlegte, wie er seinem Kamerad helfen könnte, erhellte sich Teds Gesicht und er meinte:
„Wir besorgen uns jetzt hier noch schnell einen kleinen Happen und während des Essens erzähle ich dir meinen Plan!“
Den kleinen Happen mussten sich die beiden Freunde letztendlich aus einem Mülleimer stehlen, in dem sie ein altes angebissenes und weggeworfenes Sandwich entdeckten. Nun gut, es war vielleicht nicht die feinste Art zu speisen, aber immer noch besser als nichts.
„Ich nehme dich jetzt einfach mit!“, erklärte Ted. „Nimm all deinen Mut zusammen und komm mit mir auf das Schiff. In zwei Wochen wirst du im Land deiner Träume sein und in der Zwischenzeit zeige ich dir all die Köstlichkeiten, die man an Bord finden kann und du wirst keinen Hunger mehr leiden müssen. Das verspreche ich dir hiermit hoch und heilig. Wo ein blinder Passagier unterkommt, ist auch Platz für einen zweiten blinden Passagier.“
Obwohl Fred etwas skeptisch war und auch vor einer möglichen Seekrankheit Angst hatte, erkannte er, dass er keine andere Wahl hatte. Damals mit Susi war er noch jung gewesen und sie hatten ihre Reise hauptsächlich zu Fuß, per Anhalter und nur das letzte kleine Stückchen mit dem Schiff zurückgelegt.
„Soll ich auf meine alten Tage noch einmal ein solches Wagnis eingehen?“, fragte er sich insgeheim. Aber es war seine einzige Chance seine geliebte Heimat wiederzusehen und etwas Schlimmeres als den Tod konnte ihm auf dem Schiff auch nicht erwarten. Hier auf der Insel wären seine Tage auf alle Fälle gezählt, soviel war sicher.
„Okay, abgemacht, ich komme mit!“, entschied sich Fred. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, dachte er sich.
Was ihn jetzt erwartete, hatte er jedoch in seinen kühnsten Träumen nicht zu denken gewagt. Ted und Fred lebten wie die Maden im Speck und erfreuten sich ihres Lebens.
„Dass ich das noch erleben darf“, freute sich Fred und lief zwei Wochen später neben seinem alten Kumpel Ted die Gangway herunter.
„Mama! Schau mal!“, rief in diesem Moment ein kleines Mädchen aus, das mit ihrer Mutter an Land stand und auf die Ankunft der Großeltern wartete. „Dort kommen zwei dicke fette Mäuse vom Schiff!“

 

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Fridolin von Tap

Emma

 

 

Durch die Lüfte getragen

Mein Blick schweift umher
und in der Ferne erblicke ich dich.
Dein Anblick fesselt mich,
doch Du entfernst Dich immer mehr.

Schicke Dir meine Gedanken,
auch meine Träume mit auf die Reise.
Ganz still und leise,
getragen durch die Lüfte ohne Schranken.

Ich ahne es schon,
bald wirst du Dich in Nichts auflösen.
Ich muss meinen Blick von Dir lösen.
Es gibt keine andere Option.

Die nächste folgt Dir.
Immer mehr steigen auf und am Himmel,
ist das reinste Gewimmel.
Werden dort zur Freude und schönen Zier.

Wende den Blick herab,
von wo sie gekommen und entstanden sind.
Ein Kind fröhlich springt,
jubelnder Ruf aus seinem Mund erklingt.

Welche große Freude doch,
eine solche zarte Seifenblase kann sein
für Groß und Klein.
Schau dort oben fliegt eine noch!!!

 

 

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Anton

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Von der Sonnenuhr zur Poesie

Liebeserklärung

Ohne Dich fühle ich mich leer,
wir sind für einander bestimmt,
das weiß ich ganz bestimmt.
Ich brauche Dich so sehr.

Ich weiß noch genau wie es begann.
Dein Zauber hat mich sanft berührt,
ich hab es deutlich gespürt.
Wir sind ein prima Gespann.

Wo ich bin, da bist auch Du,
das weiß jeder, der mich kennt.
Es gibt nichts, das uns trennt.
Wir bleiben beisammen immerzu.

Du bist mein Begleiter Tag für Tag.
Umhüllst mich mit Deinem Duft,
erfüllt ist von Dir die Luft.
Oh, wie sehr ich Dich mag.

Du bist zart, kein bisschen ungestüm.
Ich freue mich, dass es Dich gibt
und bin unendlich in Dich verliebt.
Du bist und bleibst: Mein Parfüm.

 

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Puddinggesicht und Spinatwachtel

Ihr merkt es bestimmt schon: Heute geht es wieder einmal um unsere schöne bilderreiche Sprache und um unser Essen. Ich weiß ja, mit dem Essen spielt man nicht, aber auf der sprachlichen Ebene ist es erlaubt. Es mag zwar vorkommen, dass die Sprüche nicht immer die feine Art sind, aber das sollte man in diesem Fall verzeihen können:
Georg und Frank sind Freunde. Sehr unterschiedliche Freunde, zumindest was das Aussehen betrifft, aber sie verstehen sich prima. – Meistens! Während Georg ziemlich rundlich geraten ist, weil er für sein Leben gerne isst, zählt Frank zu der schlanken Fraktion. So sind sie dann auch zu ihren Spitznamen gekommen: Puddinggesicht und Spinatwachtel. Es erübrigt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, zu erläutern, wer welchen Namen trägt. Da die Beiden zum Glück mit Humor gesegnet sind, nehmen sie diese Namensgebungen nicht so ernst und können selbst darüber schmunzeln.
Heute haben sie den ganzen Nachmittag am Baggersee verbracht. Die Sonne hat vom Himmel gebrannt und es waren fast dreißig Grad.
„Hey, Puddinggesicht, was ist mit dir los? Ich hab dich jetzt schon dreimal gefragt, ob wir noch mal ins Wasser gehen wollen. Hast du Bohnen in den Ohren?“
„Ach, ich weiß nicht, ich habe plötzlich so einen Muskopf“, jammert Georg. „Und Pudding hab ich auch noch in den Knien!“
„Bestimmt hast du einen Sonnenstich! Am besten gehen wir gleich nach Hause und du legst dich hin.“
„Das ist doch alles Käse, ich soll einen Sonnenstich haben?! Den hast wohl eher du!“
„Jetzt spiel mal nicht die beleidigte Leberwurst! Ich meine es doch nur gut mit dir.“
„Na, dann ist ja alles Banane! – Apropo Banane, so eine Banane hätte ich jetzt gerne. Ich habe nämlich tierischen Hunger“, erklärt Puddinggesicht Georg.
„Aha, da liegt also der Hase im Pfeffer begraben“, erkennt Spinatwachtel Frank. „Wenn du auch mit einer Bratwurst zufrieden bist, dann gehen wir rüben zum Kiosk!“
Die beiden Freunde schultern ihre Rucksäcke und machen sich auf den Weg zum Kiosk, der am gegenüberliegenden Ufer des Baggersees liegt.
„Ran an die Buletten!“, ruft Georg freudig aus und läuft zielstrebig los. Doch schon nach ein paar Minuten beginnt er zu jammern:
„Mano, das ist ja ewig weit! Mir hängt der Magen schon in der Kniekehle und dieser blöde Weg zieht sich wie Kaugummi.“
„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!“, tröstet Spinatwachtel Frank seinen Freund. „Komm mein Zuckerschneckchen!“, „Wir haben es doch gleich geschafft.“
Endlich haben sie den Kiosk erreicht, um festzustellen, dass er schon geschlossen ist.
„Da haben wir den Salat!“, jammert Georg sofort wieder los. Immer muss ich in den sauren Apfel beißen. Du hast ja sowieso nie Hunger.“
„Du musst mir nicht jedesmal, wenn du Hunger hast aufs Butterbrot schmieren, dass ich dünner bin als du und auch weniger esse als du!“, gibt ihm Frank zu verstehen.
„Pah, der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm, dein Vater ist ja auch so dünn!“, stänkert Georg weiter.
„Na warte!“, ruft Spinatwachtel Frank aus und ballt die Fäuste. „Gleich kriegst du dein Fett ab!“
„Jetzt halt mal die Luft an Kleiner, sonst mache ich Hackfleisch aus dir! Überleg dir endlich, wie ich was zwischen die Zähne bekomme, sonst warst du die längste Zeit mein Freund!“, zischt Georg wütend.
Frank, der seinen Freund genau kennt und weiß, dass dieser ziemlich ungemütlich werden kann, wenn er Kohldampf schiebt, durchsucht seinen Rucksack nach etwas Essbaren. Tatsächlich wird er fündig. Es sind zwar nur ein paar Butterkekse, aber immerhin ist es ein bisschen Nahrung für die Seele.
„Mit Speck fängt man Mäuse“, überlegt er sich und reicht Georg die Kekse. „Die hatte ich ganz vergessen. Sind halt schon ein bisschen älter.“
„Besser als nichts“, gibt ihm Georg schmatzend zu verstehen.
„Du siehst, es ist noch nicht Hopfen und Malz verloren“, lenkt Frank wieder ein.
„Du brauchst mir nicht Honig ums Maul zu schmieren, das war eh nur für den hohlen Zahn.“
Während Frank noch krampfhaft überlegt, wie er seinem Freund Georg schnellstmöglich zu einer ordentlichen Mahlzeit verhelfen kann, öffnet sich die Kiosktür.
„Hey ihr Beiden! Müsst ihr hier so streiten?“, fragt der Kioskbesitzer. „Worum geht es eigentlich?“
„Mein Freund Georg ist am verhungern“, erklärt Frank ohne um den heißen Brei herumzureden.
„Das kann ich mir zwar nicht vorstellen“, sagt der Mann mit einem Blick auf Georg. „Aber bevor einer von Euch vom Fleisch fällt, will ich mal nicht so sein. Hier im Korb habe ich noch drei Würstchen, die niemand mehr gekauft hat, weil sie aufgeplatzt und leicht verbrannt sind. Ich wollte sie eigentlich meinem Hund mitbringen, aber wenn ihr wollt, könnt ihr sie haben. Nur Brot habe ich keines mehr.“
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“, erklärt Georg und schiebt sich gleich zwei Würstchen auf einmal hinein. „Das war Rettung in letzter Minute!“
„Alles wieder in Butter?“, erkundigt sich Frank und sieht Georg skeptisch an.
„Klaro!“, meint Puddinggesicht Georg.
Und Spinatwachtel Frank denkt sich:

„Zum Glück wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“

 

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Gesprächsstoff

Frau Konfusi steht im Schlafzimmer und wendet und dreht sich vor dem großen Spiegel, als ihr Mann ebenfalls den Raum betritt. Sie trägt ihr neues Sommerkleid und begutachtet gerade ihr Spiegelbild.
„Na meine Schöne!“, schmeichelt ihr Professor Konfusi. „Bist du zufrieden mit dem, was du siehst? Ich bin es jedenfalls. Das Kleid steht dir hervorragend.“
„Meinst du nicht, dass es etwas zu bunt ist?“
„Nein ganz und gar nicht. Zum Sommer gehören Farben.“
Frau Konfusi lächelt ihren Mann dankbar an und dreht sich noch einmal um die eigene Achse, bevor sie zufrieden nickt:
„Du hast recht. Ich bin ja noch nicht scheintot, also kann ich auch farbenfroh und munter durch die Welt marschieren.“
„Und wo willst du jetzt hinmarschieren, wenn ich dich fragen darf?“, will ihr Gatte wissen.
„Na zu meinem Kaffeekränzchen, aber das habe ich dir doch schon heute Morgen beim Frühstück erzählt.“
„Mmmh!“, brummt sich Professor Konfusi in seinen Bart und wühlt in der untersten Schublade seines Schrankteils. „Ich möchte nur wissen, wo meine neue Strickjacke hin ist. Gestern Abend habe ich sie dort auf den Stuhl gelegt und heute ist sie verschwunden. Bestimmt hast du sie wieder irgendwo hingeräumt und ich kann sie jetzt nicht finden.“
„Mein lieber Mann“, holt Frau Konfusi Luft, „ich habe sie nicht verräumt, sondern gewaschen und sie hängt zum Trocknen auf einem Bügel im Hauswirtschaftsraum. Das habe ich dir ebenfalls heute beim Frühstück mitgeteilt.“
„Aha!“
Frau Konfusi verlässt das Schlafzimmer und geht zur Garderobe, um ihre Handtasche zu holen. Ihr Gatte folgt ihr auf Schritt und Tritt, was sie etwas misstrauisch werden lässt.
„Ist noch etwas, womit ich dir im Moment behilflich sein kann?“, fragt sie ihn lächelnd.
„Ja, ja. Da war doch so ein Notizzettel in der Jackentasche. Den wirst du doch nicht mitgewaschen haben?“
„Du weißt doch, dass ich vor dem Waschen immer alle deine Taschen auf Schrauben, Kulis, Zettel und Kleingeld durchforste.“
„Mmmh,- und wo ist er jetzt?“
„Ich habe dir doch gesagt, dass ich ihn auf deinen Schreibtisch gelegt habe.“
„Den brauche ich nämlich jetzt ganz dringend. Da steht eine wichtige Telefonnummer darauf. Wo sagtest du, dass er liegt?“
„Auf deinem Schreibtisch! Sag ich doch!“
„Ach ja, ich hab im Moment so viele Dinge im Kopf, da hab ich das wohl überhört“, entschuldigt sich Professor Konfusi.
„Ach, besorge uns doch bitte eine Flasche Sekt für heute Abend“, bittet ihn seine Frau und greift nach dem Türdrücker.
Bevor Professor Konfusi in Richtung seines Büros geht, wendet er sich nochmals seiner Frau zu:
„Willst du weg?“
Doch das hört seine Frau nicht mehr, weil bereits die Wohnungstür ins Schloss gefallen ist. Professor Konfusi, der zwar gefragt hat, aber mit seinen Gedanken schon wieder bei seinem aktuellen Forschungsauftrag ist, hätte die Antwort sowieso nicht wahrgenommen. Er setzt sich an seinen Schreibtisch, greift sich den Notizzettel und tippt die dort vermerkte Telefonnummer seines Kollegen ein. Er ist ganz in seiner Wissenschaftswelt abgetaucht und bemerkt daher auch nicht, dass die Stunden vergehen. Erst als er ein Klopfen an der Bürotür hört, taucht er aus dieser Welt wieder auf und sieht verwundert zu seiner Frau, die im Türrahmen steht.
„Ich bin wieder da!“, verkündet sie vergnügt.
„Du warst weg?“, fragt er sie, setzt seine Lesebrille ab und reibt sich seine Augen.
„Ja, stell dir vor, ich war bei unserem Kaffeekränzchen“, langsam wird Frau Konfusi etwas ungeduldig.
„Hast du dich über irgendetwas geärgert?“, wird ihr Gemahl nun skeptisch, da ihm der seltsame Tonfall in der Stimme seiner Frau aufgefallen ist.
„Ist schon gut, – halb so wild. Aber bist du gut voran gekommen?“
„Ja, der Antrag für das neue Forschungsprojekt ist erstellt. Jetzt wollen wir hoffen, dass alles genehmigt wird.“
Professor Konfusi schaltet seine Schreibtischlampe aus und geht zu seiner Frau in die Küche. Sie deckt dort gerade den Abendbrottisch, legt Lachsscheiben auf eine Servierplatte und gibt Toastbrot in den Toaster.
„Oh es gibt Lachs! Lecker. Da brauchen wir nur noch ein Fläschchen Sekt dazu!“
„Genau und den solltest du doch besorgen! Darum habe ich dich doch vor ein paar Stunden noch gebeten!“
„Oh, das muss ich wohl überhört haben!“, unschuldig zuckt Professor Konfusi mit den Schultern.
„Trotzdem machen wir uns jetzt einen gemütlichen Abend und du erzählst mir ein bisschen von eurem Kaffeekränzchen. Ich bin ganz für dich da und lausche andächtig deinen Worten“, verspricht er seiner Frau. „Ihr habt euch bestimmt viel zu erzählen gehabt!“
„Das kann man schon sagen, jedenfalls ging uns der Gesprächsstoff nicht aus!“, bestätigt seine Gemahlin und will zum Erzählen ansetzen.
Doch ihr Mann kommt ihr zuvor.
„Weißt du, was ich neulich gelesen habe? Und zwar hat eine Untersuchung ergeben, dass Frauen viel mehr reden als Männer.“
„Ach nein! Das kann gar nicht sein!“, versucht Frau Konfusi diesem Untersuchungsergebnis zu widersprechen.
„Doch, doch!“, beteuert ihr Gatte. „Weil ihr lieben leidgeprüften Frauen nämlich immer alles mehrfach zu uns sagen müsst“, sagt er schelmisch und zieht eine Flasche Sekt hinter seinem Rücken hervor.

 

 

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Schau Dir das mal an!

Die Idee zur heutigen Geschichte steht im Zusammenhang mit einer Aufforderung meiner Mutter: „Schau Dir das mal an!“, aber letztendlich gab ein späteres Erlebnis und Gespräch mit meinem Mann den eigentlichen Ausschlag:
Wir waren in Berlin und fuhren durch die Straßen, als wir an der Ampel eine junge Frau stehen sahen, deren Bekleidung uns auffiel…

„Das ist schon eigenartig“, meinte mein Mann,“früher hätte man gesagt, dass diese Aufmachung schlampig sei. Naja, so ändern sich die Zeiten!“
Keine Ahnung, was oder ob ich überhaupt geantwortet habe, denn meine Gedanken waren in diesem Moment schon ganz wo anders. In diesem Augenblick wurde nämlich die neue „Professor Konfusi-Geschichte geboren:
Herr und Frau Konfusi sind gerade mit dem Flugzeug auf dem Heimatflughafen gelandet. Sie waren für zwei Wochen im Urlaub. Da sie beide nicht mehr so gut die Hitze vertragen, hatten sie für ihren Urlaub ein nordisches Land ausgesucht, Schweden. Es hat ihnen sehr gut gefallen und so steigen sie nun rundum zufrieden und erholt aus dem Flieger.
„So, jetzt wollen wir nur noch hoffen, dass auch unsere Koffer heil angekommen sind“, meint Frau Konfusi, als sie gemeinsam mit ihrem Mann vor dem Gepäckband steht.
„Ich glaube, dort vorne liegt schon dein Koffer“, sagt Professor Konfusi beruhigend und und deutet auf ein rotes Gepäckstück. „Deine Kleidung wäre also schon einmal gerettet!“
Nachdem er auch den zweiten Koffer vom Band gehoben hat, marschieren die Beiden in Richtung Ausgang, wo sie auch schon Marcos Vater erblicken, der die zwei älteren Herrschaften abholt und nach Hause in die Villa bringt.
„Gut sehen Sie aus“, verteilt dieser sofort Komplimente. Sogar eine leichte schöne Bräune haben Sie.“
„Oh ja, wir hatten ja auch herrliches Wetter,- nicht zu heiß und nicht zu kalt“, erklärt Frau Konfusi. „Aber lassen wir den Wetterbericht beiseite, mich würde brennend interessieren, ob es hier Neuigkeiten gibt“, fügt sie schnell hinzu.
„Wirklich viel ist hier nicht passiert“, gesteht Marcos Vater und überlegt krampfhaft, was er an Neuigkeiten berichten könnte.
„Ach ja, das wissen Sie noch gar nicht“, ruft er plötzlich aus und schlägt sich gegen die Stirn. „Oma Schmidt hat überraschend Besuch bekommen.“
Als er merkt, dass vier Augen gebannt auf ihn gerichtet sind, kostet er noch ein paar Sekunden die scheinbare Neugierde von Herrn und Frau Konfusi aus, bevor er weiter spricht:
„Die jüngste Enkelin von Oma Schmidt ist aus Amerika ganz überraschend hier eingetrudelt.“
„Ach, die Mary ist da!“, ruft Frau Konfusi freudestrahlend aus. „Das ist aber eine schöne Überraschung!“ Doch plötzlich hält sie in ihrer Freudensbekundung inne. „Es ist doch hoffentlich nichts passiert?! Die gesamte Familie wollte doch erst zum 90. Geburtstag von Oma Schmidt in ein paar Monaten anreisen.“
„Nein, nein. Es ist alles in Ordnung. Mary möchte in Deutschland studieren und schaut sich hier die Uni ein bisschen genauer an. Sie nimmt sogar schon an ein paar Vorlesungen als Gasthörerin teil,“ erklärt Marcos Vater, während er die beiden älteren Leutchen nach Hause chauffiert.
„Wir sollten Oma Schmidt und Mary in den nächsten Tagen zum Kaffee einladen“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ach, am besten Sie kommen mit ihrer Frau und Marco auch gleich mit. Ich backe uns einen schönen Kuchen.“
„Lass uns doch gleich klingeln und uns zurück melden“, sagt Professor Konfusi als sie das Haus betreten. Er bleibt vor Oma Schmidt’s Tür stehen und drückt den Klingelknopf.
Ihnen öffnet eine verzweifelt dreinblickende Oma Schmidt.
„Gut, dass Sie wieder da sind!“, stöhnt sie und bittet das Ehepaar auf einen Sprung in die Wohnung zu kommen.
Herr und Frau Konfusi, die sich nicht erklären können, was Oma Schmidt so aus der Fassung gebracht hat, erkundigen sich sofort, ob alles in bester Ordnung ist und wo denn Mary stecke.
„Das Kindchen ist in der Uni“, erklärt die Großmutter. „Sie ist ja so ein nettes Persönchen. Ein bisschen mehr essen müsste sie schon, so dünn wie sie ist. Und die Kleidung, die sie aus Amerika mitgebracht hat, lässt wirklich zu wünschen übrig. Ich muss unbedingt ein paar Ausbesserarbeiten vornehmen, aber ich sehe so schlecht, dass ich den Nähfaden fast nicht mehr durch das Nadelöhr bekomme. Außerdem zittern meine Hände auch ein bisschen. Liebe Frau Konfusi, wenn sie bitte…“
Mit diesen Worten hält ihr Oma Schmidt Nadel und Faden hin.
„Heute Vormittag habe ich schon eine Hose geflickt. Sie ahnen ja nicht wie die ausgesehen hat. Es war eine ziemlich aufwendige Arbeit, das alles wieder einigermaßen hinzubekommen. Schauen Sie sich das nur mal an!“
Frau Konfusi nimmt die ihr hingehaltene Hose in die Hand und betrachtet die notdürftig zugenähten Löcher und Risse rund um das Knie. Danach reicht sie die Hose an ihren Mann weiter. Doch bevor irgendjemand etwas sagen kann, hat sie schon ein weiteres Exemplar von Oma Schmidt in die Hand gedrückt bekommen.
„Schauen Sie sich das nur mal an! Unzählige aufgescheuerte Stellen und auch noch ausgefranste Hosensäume, da kann ich ja bis heute Nacht sitzen und nähen. Meine Enkelin wird sich wundern, wenn sie die geflickten Hosen morgen in ihrem Zimmer vorfindet. Aber was tut man nicht alles für die Enkel…“,erklärt Oma Schmidt. „Oder meinen Sie, die Arbeit lohnt sich gar nicht und ich sollte die Hosen zur Altkleidersammlung geben und Mary einfach Geld für neue Hosen schenken.“
Professor Konfusi, der sich bis jetzt zurückgehalten hat, nimmt seiner Frau die Hosen aus der Hand und betrachtet Oma Schmidt’s Näharbeit.
„Ich glaube wirklich, dass Sie sich viel Mühe gegeben haben, liebe Oma Schmidt. Aber mit Sicherheit wird sich ihre Enkelin nicht darüber freuen. Möglicherweise bekommt sie sogar einen Wutanfall.“
„Den habe ich schon beim Nähen bekommen“, erklärt die alte Dame.
„Schauen Sie, diese Löcher und Risse sind sehr modern, man nennt solche Hosen „Destroyed Jeans“ und diese verfranzten Hosen sind sogenannte „Distressed Jeans“, versucht Professor Konfusi aufzuklären.
„Hören Sie auf mit diesen amerikanischen Worten, die ich sowieso nicht verstehe! Das ist alles billiges „Gelump“ und taugt nichts“, schimpft Oma Schmidt.
In dem Moment, als Professor Konfusi Oma Schmidt vorsichtig zu erklären versucht, dass sie wohl gemeinsam ihre Näharbeit wieder auftrennen müssen, bemerken sie Mary. Diese steht vollkommen entgeistert im Türrahmen und ruft erschrocken aus:
„Oh grandma, you have destroyed my brandnew „Destroyed Jeans!“

 

 

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Igitt! Muss das sein?

Manchmal frage ich mich …

Und wieder einmal melde ich mich aus meiner Plauderecke. Setzt Euch gemütlich zu mir und macht Euch über alles Mögliche und Unmögliche Gedanken mit mir.

Heute möchte ich einfach ein paar Fragen an Euch weiterreichen und zur Diskussion stellen, die mir manchmal so durch den Kopf gehen. Wahrscheinlich habt Ihr Euch die eine oder andere Frage auch schon gestellt. Ich würde mich über einen kleinen Gedankenaustausch sehr freuen.

Als wir letztes Jahr in Bangkok waren, entdeckte ich diesen Bücherstand. Ich fand nicht nur den Bücherstand sehr originell, zumal er auf mich nicht besonders stabil wirkte. Aber noch etwas fiel mir auf und warf in mir Fragen auf:

Hat das gute alte gedruckte Buch inzwischen schon ausgedient und den Kampf gegen das Handy, die Hörbücher und die computerbestimmte Welt verloren?

Ist uns die Lust am Lesen vergangen?

Ich liebe meine Bücher und ich kann mich auch nur schwerlich von ihnen trennen. Sie stehen ordentlich in den Regalen und werden niemals lieblos behandelt. Es ist für mich ein ganz besonderes Lesegefühl, wenn ich ein Buch in der Hand halte und die Seiten umblättern kann. Trotz E-Book, das auch seine Vorteile hat und man somit einen ganzen Bücherschrank mit in den Urlaub nehmen kann.

Apropos Urlaub:

Warum gelingt es uns oftmals nicht im Alltag die kleinen Dinge zu sehen und uns an ihnen zu erfreuen?

Nimmt uns der Alltagsstress so gefangen, dass wir in Bezug auf diese Schönheiten schon fast erblindet sind?

Wir hechten von Termin zu Termin und übersehen, das was uns in diesem Moment nicht interessiert.

Oder nehmen wir diese Dinge als eine Selbstverständlichkeit hin?

Würden wir bemerken, wenn sie plötzlich nicht mehr da wären?

Gehen wir nur im Urlaub und der Freizeit mit offenen Augen durch die Welt und haben ansonsten Scheuklappen vor den Augen?

 

Vielleicht sollten wir tatsächlich manchmal innehalten und uns gegenseitig augenzwinkernd ein Lächeln zuwerfen. Dann geht alles viel leichter und besser.

Ich bin mir sicher, wenn man sein Gegenüber anlächelt, kommt ein Lächeln zurück.

Aber warum nur ist Lächeln oder gar Lachen so ansteckend?

Macht der Mensch sich selbst zum Griesgram oder macht ihn das Leben dazu?

Sollten wir mehr lachen?

Ein Kind lacht bis zu 400mal am Tag.

Wo nur haben wir dieses Lachen verloren?

Auf unserem Weg zum Erwachsenwerden?

Ich lache gerne und  auch recht oft, aber an das Lachen der Kindheit komme ich trotzdem nicht annähernd heran. Schade!

Auch wenn man nicht auf alles eine eindeutige Antwort finden kann, würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch an unserem kleinen Meinungsaustausch in meiner Plauderecke beteiligen würdet.

Auf jeden Fall schicke ich Euch lächelnde Grüße und wünsche uns allen ein Wochenende, das das Lachen nicht untergehen lässt.

 

 

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Der Liebe Lächeln

Fräulein Rosa und Mister Blu’
rufen jedem Gast ein herzliches Willkommen zu.
So stehen die Beiden hier,
einfach nur zu jedermanns Freude und zur Zier.

Beide sind hübsch anzusehen,
mit den blumigen Hüten sind sie nicht zu übersehen.
So wirft auch Mister Blu’
seiner Rosa verliebte und bewundernde Blicke zu.

Fräulein Rosa ganz schüchtern,
errötet, als sie hört von Mister Blu’ ein verliebtes Flüstern.
Ihre Augenlider sie sittsam senkt
und überglücklich Mister Blu’ ihr Herz nun schenkt.

Verliebt stehen sie beisammen,
sie gehören eindeutig bis in alle Ewigkeit zusammen.
Der Liebe Glück lässt erstrahlen
und wärmt das Herz mehr als tausend Sonnenstrahlen.

Fräulein Rosa und Mister Blu’
geben weiter dieses Lächeln, das spürst doch auch du?!
Nimm es und verschenke es
in der Welt, denn der Liebe Lächeln ist was ganz Besonderes.

 

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Hui!!!

Schön ärgerlich

Tänzchen gefällig?