100 Worte, Kurzgeschichten
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Am Haken

Ich gebe es zu und bin sogar stolz darauf: Du hast mich am Haken.

Früher hast du mich nicht beachtet, sogar ein wenig verachtet, mich regelrecht verschmäht. Aber ich habe gewusst, dass du eines Tages meine Qualitäten zu schätzen weißt.

Inzwischen hast du erkannt, dass ich dir gerne zur Seite stehe und du immer mit meiner bedingungslosen Hilfe rechnen kannst, auch wenn du diese nur hin und wieder in Anspruch nimmst.

Die Zeit wird kommen und du wirst mich nicht mehr missen wollen. Du wirst mich lieben.

Solange hänge ich geduldig an deinem Haken und bin dein treu ergebener 

 

 

Schuhlöffel.

 

 

 

 

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10 Kommentare

  1. Liebe Astrid, sei herzlich gegrüßt.
    Die Gitarre war wirklich ein außerordentlich unerwartetes Weihnachtsgeschenk.
    Ja, nun spiele ich nach Jahrzehnten wieder. Muß aber auch wieder die Griffe lernen. Ich spiele nicht nur Akkorde, sondern Melodie.
    Zur Zeit habe ich das Interesse zum Bloggen verloren, will ich es aber nicht aufgeben möchte, deshalb ist es bei mir so ruhig.
    Ich fühle mich gut, nur leider hat man keine interessanten, abwechslungsreichen Eindrücke, weil das aktive bzw kulturelle Leben kaum stattfinden kann.
    Ich meide Orte, wo Begegnungen zum Risiko werden können.
    In den Supermarkt muß ich ja. Bin geboostert und hoffe, gut und gesund durch die Zeit zu kommen.
    Ich hoffe auch, daß Du und Deine Familie wohlauf seid.
    Alles Gute, bis irgendwann, tschüssi Brigitte.

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Brigitte,
      es freut mich,dass Du gesund bist und Freude am Gitarrenspielen hast.
      Ja momentan sucht man eher die ruhigeren Orte mit weniger Menschen auf . Leider sieht man die Freunde nicht mehr so oft wie früher und auch Veranstaltungen meidet man.
      Ich sehne den Sommer mit der wärmenden Sonne herbei, dann spielt sich das Leben wieder hauptsächlich draußen ab.
      Ich hoffe, wir bleiben alle auch weiterhin gesund und freuen uns auf bessere Zeiten 😉.
      Liebe Grüße
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Hallo liebe Traude,
      schön, dass Du wieder da bist, dann hopse ich auch gleich auf Deine Seite und schaue nach, was es Neues gibt.
      Ich benutze den Schuhlöffel ebenfalls noch nicht, aber man soll ja niemals nie sagen. Ich denke, auch uns wird er irgendwann mit seinen Vorzügen erobern 😉.
      Sei herzlich gegrüßt.
      Astrid

  2. Karl-Heinz sagt

    Wir haben zwar auch einen davon, den Ruth mit ihren 92 Jahren schon benutzt hat. Aber bisher bin ich mit meinen 88 Jahre noch ohne ausgekommen und zum Einkauf fahren wir sowieso mit unserem Auto und laufen daher weniger.
    LG
    Karl-Heinz.

    • Astrid Berg sagt

      Also hängt er bei Euch auch noch am Haken 😉. Wie gesagt, als Deko macht er sich ebenfalls gut, Hauptsache er ist einsatzbereit, wenn er mal gebraucht wird.
      Liebe Grüße
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Auch bei uns wird der Tag kommen, an dem wir ihn schätzen und lieben lernen 😉. Dann bekommt er bestimmt auch einen anderen Platz, nämlich in der Diele.
      Herzliche Grüße
      Astrid
      P.S. Ich muss unbedingt in der neuen Woche wieder meine Blogrunde drehen und lesen was es bei allen so an Neuigkeiten gibt.

  3. Das ist ein besonders schöner Schuhlöffel. Ich habe auch die Erefahrung gemacht:
    Je älter man wird, desto länger werden die Schuhlöffel. 🙂
    Hab noch einen schöne Rest-Sonntag.

    Liebe Grüße
    Traudi

    • Astrid Berg sagt

      Meine Mutter ist mit ihren 92 Jahren froh, dass es diese langen Schuhlöffel gibt. Der Schuhlöffel auf dem Foto hängt bei uns im Kellerersatzbereich gleich neben dem großen Schuhschrank, aber eigentlich hauptsächlich nur zur Zierde. Aber die Zeit wird kommen…
      Während gestern ein herrlicher Tag zum Spazierengehen war, ist es heute bei 6 Grad eher etwas feucht.
      LG
      Astrid

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