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Kleiner Spaziergang

Neulich waren wir wieder einmal für einen kurzen Abstecher in Potsdam. Dreimal dürft Ihr raten, wohin uns unser Weg geführt hat. 😉 Genau: In den Park …Sanssouci. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn die Sonne lachte vom nicht ganz wolkenlosen Himmel. Das Beitragsfoto wurde rechts von diesem wunderschönen Pavillon aufgenommen. An diesem Tag schlenderten wir nur durch einen Teil des Parks und nutzten die Gelegenheit für ein kleines Fotoshooting. Als wir den Park verließen, besichtigten wir noch diese alte Mühle und anschließend ließen wir uns hier nieder, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Ein bisschen fühlten wir uns wie in einem südlich Land unter einem strahlend blauen Himmel. Es war ein schöner Ausflug, aber leider mussten wir uns nun auf die Heimfahrt begeben. Aber wir werden wieder hierher kommen.   Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen: Familienausflug Familienausflug (Teil2) Hessischer Herbst  

Einfach nur schön (4)

Wie versprochen, möchte ich Euch heute Fotos der letzten Station unserer kleinen Cabriofahrt zeigen. Wir haben noch einmal in Rostock Halt gemacht, wo ein Bummel durch die Fußgängerzone selbstverständlich nicht fehlen darf. Da meine Lesebrille kurz vor dem endgültigen Aus stand, der eine Bügel hing sozusagen nur noch am seidenen Faden, kaufte ich mir dort noch schnell ein neues Nasenfahrrad. Danach ging es dann nach Warnemünde und an den Strand. Wie man erkennen kann, wurden die Abstandsregeln gut eingehalten. Wir haben diesen Tag sehr genossen und mein Mann wagte sich mit den Füßen ins ziemlich kalte Wasser. Der Himmel zeigte uns sein schönstes Himmelblau. Wir löffelten unser Eis zwar nicht unter, aber in unmittelbarer Nähe einer Palme. Möwen gehören hier ebenso dazu,   wie Schiffe und Piraten. Auf dem Weg zu unserem Auto holten wir uns noch jeder ein leckeres Fischbrötchen und dann warfen wir noch einen kurzen Blick von der Brücke auf das Treiben. Die Abendsonne tauchte alles in ein ganz besonderes Licht, bevor sie dann unterging und wir uns Kilometer für Kilometer wieder …

Nächster Stopp (3)

Und weiter ging unsere Fahrt. Nach Hause wollten wir noch nicht, deshalb steuerten wir nun Stralsund an. Dort verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag und den frühen Abend. Schaut mal genau Hin! Seht Ihr ganz links im Bild die Wasserlache? Das kommt daher, weil dort ab und zu eine Wasserfontäne aufsteigt. Neugierig, wie der Mensch nun mal ist, ging mein Mann hin und begutachtete die im Boden eingelassene Düse. Da sie momentan kein Wasser versprühte, stellte er sich breitbeinig darüber und meinte, er wolle jetzt hier stehen bleiben. Entsetzt rief ich ihm zu, er solle doch schnell weggehen, denn das Wasser würde sicherlich jeden Augenblick wieder hochschießen. Das hörte ein Passant, der mir zulächelte und meinte: “ Keine Angst! Die Fontäne steigt nur immer zur vollen Stunde auf!“ Mein Blick auf die Turmuhr bestätigte mir, dass für mehr als eine halbe Stunde keine Gefahr bestand. Nach einer Stärkung setzten wir unsere Fahrt fort und wie Ihr sicher richtig vermutet, ging es über diese Brücke hinüber auf die Insel Rügen, wo wir in Göhren übernachteten. Den darauffolgenden …

Unsere Weiterfahrt (2)

Und hier kommt die Auflösung. Jetzt ist es auch leichter zu erkennen, wo wir das schöne Vogelhäuschen erstanden haben: In Greifswald. Weiter ging es dann am nächsten Tag auf eine Insel, die wir immer wieder gerne besuchen. Diesen Pier kennt wohl jeder. Wer noch nicht da war, kennt ihn sicherlich von einigen Szenen aus dem Loriotfilm „Papa ante Portas“. Diese wurden nämlich auf der Seebrücke in Ahlbeck aufgenommen. Obwohl hier doch etliche Urlauber unterwegs waren, konnte man sich die Strandkörbe zu dieser Stunde aussuchen.   Schnell haben wir noch zwei Erinnerungsfotos gemacht, bevor wir wieder zurück nach Greifswald gefahren sind. Dieser Kurztrip auf die Insel Usedom hat uns erst so richtig Lust auf weitere kleine Ausflüge gemacht. So stand am nächsten Tag eine Besichtigung des Fischerdorfes Wiek auf unserem Programm. Es gehört zu Greifswald, steht unter Denkmalschutz und gehört mit seinen ungefähr 800 Jahren zu den ältesten Fischerdörfern an der Küste der norddeutschen Ostsee. Zu Fuß überquerten wir die Wieker Holzklappbrücke, die noch von Hand bedient wird. Lediglich mit Sondergenehmigung darf sie von Autos befahren …

Unterwegs

Ich möchte mich mal mit ein paar Fotos melden, die ich dieses Jahr auf einer unserer Cabriofahrten gemacht habe. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, somit musste ich zum Handy greifen. Unser Weg führte uns Richtung Ostsee, was von uns aus ja nicht so weit ist. In wenigen Stunden ist man da. Hie und da legten wir einen Zwischenstopp ein, um wie hier die Schiffe im Hafen zu bestaunen. Bestimmt ahnt Ihr schon, wo ich diese Fotos aufgenommen habe. Ich bin gespannt, wer es errät. Auch wenn sich Wolken am Himmel zeigten, die Sonne lachte uns entgegen. Wie hätte es auch anders sein sollen?! Wir hatten nämlich unsere Schönwettergarantie mit ins Cabrio gepackt und wie das nun mal so ist: Wenn man einen Schirm dabei hat, dann regnet es nicht…. manchmal 😉 Bei uns jedenfalls war es so. 🙂 Vielleicht lag es daran, dass wir gleich zwei Schirme im Kofferraum  liegen hatten. Sicher ist sicher und doppelt hält besser, wie man so schön sagt.  😉 Neben dem Hafen besuchten wir auch den Wochenmarkt. Nach …

Ein Nachmittag im Spreewald

Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre, kein Wölkchen kommt der Sonne in die Quere. Drum zieht es uns hinaus in den Spreewald, wo wir zum Hafen spazieren schon bald. Am Wegesrand ein Fliegenpilz leuchtend steht, sich vom blätterbedeckten Boden abhebt.  Er will uns mit seiner roten Farbe verführen, doch jeder weiß, man darf ihn nicht berühren. Nach Kaffee und dem leckeren Streuselkuchen, wollen wir geschwind eine Kahnfahrt buchen. Durch die schmalen Fließe geht nun die Fahrt, uns die Schönheit des Spreewaldes offenbart. Wenn der Kahn gleitet hindurch unter Brücken, muss der Fährmann sich immer wieder bücken. An der Schleuse wird ein lustiges Gedicht rezidiert, von den Fahrgästen mit großem Applaus honoriert. Wohin man seinen Blick nun auch wenden mag, die Sonne alles vergoldet an diesem schönen Tag. Zu sehen gibt es hier tatsächlich so Allerlei, gerade gleiten wir an einem Heuschober vorbei. Die Natur sich von ihrer schönsten Seite zeigt, der Fährmann interessante Geschichten hält bereit. Als die Sonne sich dann dem Untergang neigt, ist leider auch das Ende der Kahnfahrt angezeigt. Vorbei ist …

Die Empfehlung

Professor Konfusi ist mit seiner Gemahlin auf Reisen. Sie haben sich für eine Sonneninsel entschieden, auf der sie zwei Wochen verweilen möchten. Allerdings gehören die Beiden nicht zu denjenigen Sonnenanbetern, die sich stundenlang am Strand von einer Seite zur anderen wälzen und einzig auf ihre Urlaubsbräune bedacht sind.  Sie wollen Land und Leute kennenlernen, denn…  „Deshalb reist man ja wohl in ferne Länder“, wie der ältere Herr betont. „Ich brauche die Bräune nicht, um allen Bekannten zu demonstrieren, dass der Urlaub schön war.“ Ja, Land und Leute lernen sie kennen, denn das sind meist die wahren und einprägsamsten Urlaubserlebnisse, wie ihnen auch der heutige Tag wieder beweist. Mit ihrem Mietwagen düsen sie über die Insel, halten hier mal an und kehren dort mal ein. So kommen sie auf einer zwar abgelegenen, aber gut ausgebauten Straße an einem einsamen kleinen Kiosk vorbei. „Lass uns dort doch anhalten“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ist das nicht der Stand, an dem wir letztes Jahr auch schon angehalten haben?“ „Richtig!“, bestätigt ihr Gemahl. „Dort gab es leckeren Wein zu kaufen.“ …

Ausblicke (3)

Heute möchte ich Euch im dritten und letzten Teil noch ein paar weitere Fotos von Rhodos zeigen. Einige von Euch kennen diese Insel. Vielleicht kann ich schöne Erinnerungen bei Euch wecken oder neugierig auf diese Sonneninsel machen. Auf dieser Terrasse mit dem herrlichen Ausblick auf das Meer und die Berge haben wir immer unser Frühstück eingenommen. Das Mittagessen oder den Nachmittagskaffee haben wir dann in der einen oder anderen Taverne genossen. Und abends saßen wir  gemütlich bei einem Gläschen Wein zum Beispiel auf der Dachterrasse über den Gassen von Lindos. Oberhalb ist die beleuchtete Akropolis zu erkennen. Bei Tag lässt sich diese auch vom Schiff aus bestaunen. Auch der Blick in einen Höhleneingang lohnt sich. Glockentürme, kleine Kapellen und Kirchen gibt es überall auf der Insel zu sehen. Einen Süßwasserstausee haben wir auch entdeckt. Der Besuch der Thermen von Kalithea ist ebenso ein Muss, … wie die malerische Hafeneinfahrt von Rhodos, mit der ich meinen kleinen Beitrag beenden möchte.   Und das nächste Mal gibt es eine lustige Urlaubsgeschichte.   Vielleicht möchtet Ihr auch das …

Strand und Meer / mehr (2)

Heute möchte ich Euch noch ein paar Fotos von Rhodos zeigen, die Euch einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Insel vermitteln sollen. Wer diese Insel kennt, mag sie sicher so sehr wie wir, denn man kann sich einfach nur in sie verlieben. Der Blick auf das Meer bis hin zum Horizont. Hier möchte man verweilen. Was wäre das Meer ohne den Strand?!  Natürlich gehört am Abend auch noch ein Gläschen Wein und leckeres Essen dazu: Und das nächste Mal zeige ich Euch noch mehr schöne Orte und Plätze, die wir auf Rhodos besucht haben.       Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Ärger mit dem verflixten kleinen Ding Das Meer, die Sonne und noch viel mehr (1) Mal seicht, mal wild            

Wieder zurück (1)

Heute melde ich mich wieder zurück, denn wir haben die letzten zwei Wochen auf einer schönen Insel verbracht. Wo es uns gefällt, da wollen wir auch immer wieder hin. So waren wir inzwischen schon viermal auf Rhodos.  Leider konnten wir die Sonne nicht mitbringen, aber ein paar Eindrücke, die ich mit dem Handy festgehalten habe, möchte ich Euch hier zeigen. Morgens der Sonnenaufgang war traumhaft und von unserem Balkon aus habe ich ihn auch sogleich versucht einzufangen. Aus diesem feuerroten Himmel wird dann ein strahlendes Blau, das mich immer wieder fasziniert. Besonders im Zusammenklang mit Weiß. Natürlich habe ich noch viele andere Fotos mitgebracht, die es dann in den anderen Teilen zu sehen gibt und die nicht nur den strahlend blauen Himmel betreffen ;-). Seid alle recht herzlich gegrüßt und und verzeiht mir mein langes Schweigen.    

Hessischer Herbst

Ich möchte Euch heute einfach mal zeigen, wie sich der Herbst im Hesseländle von seiner besten Seite zeigt. Ein goldener Oktober, wie man sich ihn erträumt. Bunt mit Sonnenschein und blauem Himmel, – einfach traumhaft schön. Zunächst ein kleiner Rundgang durch den Alteburgpark in Schotten, im Herzen des Vogelsberges. Zwischen den schon fast kahlen Zweigen ragt der Kirchturm in den blauen Himmel. Versteckt hinter den bunten Herbstbäumen lugt die Alteburg hervor. Und jetzt geht es noch ein Stückchen weiter nach oben, in den Hohen Vogelsberg und zum Segelflugplatz in der Nähe von Breungeshain. Im Hintergrund erkennt man den Fernmeldeturm, der ganz oben auf dem Hoherodskopf steht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, ich habe ihn bereits schon einmal im Winter gezeigt (Bilderbuchwetter in der alten Heimat). Ich hoffe Euch hat der kleine Ausflug in den Hessischen Herbst gefallen. Vielleicht möchtet Ihr noch mehr über meine alte Heimat lesen, dann schaut doch mal hier nach: „Deutsche Sprache,-schwere Sprache“ Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt Großvaters Haus

Wenn zwei streiten…

Als wir dieses Jahr im Frühling wieder einmal auf Teneriffa waren, besuchten wir eine Flugshow im Dschungel Park. Hier war es auch, wo uns diese zwei Streitenden begegneten. Sie störten sich nicht daran, dass sie bei ihrer Auseinandersetzung viele Zuschauer hatten: „Hey du, was machst du denn hier? Das ist meine Show.“ „Wieso soll das deine Show sein? Hör mir mal gut zu: Wir gehören alle dazu:“ „Ich sage es dir zum letzten Mal: Mach dich hier vom Acker!“ „Du willst wohl Streit! Den kannst du haben!“ „Jetzt zeig ich dir, wer hier das Sagen hat!“ „Bild dir nur nichts ein. Ich kann solange hier bleiben wie ich will. Verschwinde doch du, wenn dich was stört!“ „Das werden wir noch sehen, wer hier verschwindet!“ „Ach, das ist mir langsam zu dumm. Ich habe keine Lust auf dieses Theater. Ich geh einfach! Aber nicht, weil du es so willst, sondern weil ich es will.“ „Du Feigling, bleib hier! Ich bin noch nicht fertig mit dir! – Jetzt macht es mir auch keinen Spaß mehr hier. Ich verschwinde …

Bilderbuchwetter in der alten Heimat

Letzte Woche waren wir wieder einmal in der alten Heimat und haben die beiden Mütter besucht. Da am Mittwoch die Sonne vom Himmel lachte, beschlossen wir auf den zweithöchsten Berg des Vogelsberges zu fahren, den sogenannten Hoherodskopf. Er ist 763 Meter hoch* und bietet neben den Wanderwegen, dem Kletterwald, dem Baumkronenpfad, der Skipiste und der Sommerrodelbahn noch viele andere verlockende Attraktivitäten. Hier erwartete uns nicht nur das berühmte Bilderbuchwetter, sondern auch Schnee. Der Blick auf den Fernmeldeturm, der hoch in den blauen Himmel ragt und auf die schneebedeckten Hänge ist einfach faszinierend und weckt in uns viele Kindheitserinnerungen. Zielstrebig fahren wir den großen Parkplatz an und bewundern den Fernmeldeturm, den blauen Himmel und die Schneelandschaft. Mein Mann eilt schon voraus, um in das Tal hinab zu schauen. An diesem Mittwochvormittag ist nicht sehr viel los, aber am Wochenende kommen neben den Touristen auch Besucher aus den Gebieten rund um Frankfurt am Main.Hier bin ich als Kind mit meinem Schlitten den Hang hinunter gefahren und habe sicherlich auch oftmals im Schnee gelegen.In In dieser Gaststätte wärmten wir uns als …

Festival der Farben (Teil 2)

Wie versprochen, kommt heute der zweite Teil vom „Festival der Farben“. Es handelt sich tatsächlich um ein Fest, das bunter kaum sein kann. Als wir vor fast genau einem Jahr auf Teneriffa waren, entstanden die Aufnahmen, die ich Euch in diesem Beitrag zeigen möchte. Wir hatten gerade eine wunderschöne Schifffahrt in der Nähe der Los Gigantes gemacht, bei der wir Delfine bewundern konnten, da begeneten uns seltsam verkleidete Menschen.„Hier muss was los sein!“, überlegten wir und entdeckten nach und nach immer mehr Leute, die sich am Straßenrand versammelten. „Vielleicht findet hier ein Umzug statt, also lass uns warten, was passiert“, schlug ich vor. Und plötzlich ging es los: Obwohl bei uns in Deutschland längst mit dem Aschermittwoch die Karnevalszeit beendet war, feierte man hier immer noch Fasching und gestaltete bunte und rauschende Umzüge. Ich hatte gelesen, dass die Karnevalsumzüge auf Teneriffa gleich hinter denjenigen von Rio de Janeiro kommen würden.  Wir waren zwar noch nicht in Rio, aber dieser Umzug begeisterte uns, obwohl es noch nicht einmal der große Karnevalsumzug in der Inselhauptstadt war. Aber überzeugt …