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Die Freitag – Sonntag-Berichterstattung

Der Freitag läutet zwar das Wochenende ein, allerdings zeigte er sich von der Wetterseite her weniger optimistisch. Es regnete bei uns den ganzen lieben langen Tag. Schön war lediglich der Regenbogen, den ich begeistert am Himmel erspähte, aber nur vom Auto aus mit dem Handy einzufangen versuchen konnte. Da man ihn auf dem Foto fast nicht erkennen konnte, öffnete ich das Seitenfenster um schnell einen weiteren Versuch zu starten. Allerdings musste mein Mann gleich wieder weiterfahren, da er im Rückspiegel schon die Autos sehen konnte. In solchen Fällen ärgere ich mich immer, dass ich nur das Handy zur Hand habe und meine Kamera zu Hause im Schrank liegt. Am Freitagabend kamen dann unser Sohn und seine Lebensgefährtin. Sie blieben das ganze Wochenende und weil das Schmuddelwetter vom Freitag von strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen abgelöst wurde, machten wir am Samstag wieder einmal einen kleinen Ausflug in den Spreewald. Dort war es schon wesentlich grüner als bei unserem letzten Besuch Ende März, wie die Fotos deutlich zeigen. 28.3.2021                 …

Der April weiß nicht, was er will

Am Sonntag hatten wir richtig tolles Frühlingswetter, das uns hinaus in die Natur gelockt hat.   Bei 21 Grad zog es uns wieder einmal in den Spreewald. Dieses Mal fuhren wir nach Lübbenau. Im Ort selbst war uns zuviel los. Eigentlich marschieren wir in solchen Fällen von Lübbenau nach Lehde, aber meine Mutter war mit ihrem Rollator dabei und so zogen wir es vor eine große Runde durch den Schlosspark zu drehen. Seltsamerweise taten das nur ganz wenige Menschen, was in Corona-Zeiten von Vorteil ist. Der Park war fast menschenleer, jedenfalls zu dem Zeitpunkt, als wir ihn besuchten. Auf unserer Runde durch den Schlosspark näherten wir uns wieder unserem Ausgangspunkt. Zuvor fotografierte ich noch schnell das Schloss von der Seite. Was wäre ein Spaziergang im Spreewald ohne einen Heuschober gesehen zu haben? 😉Das langgestreckte Fachwerkhaus auf der linken Seite nennt man auch das „Efeuhaus“, weil es einst vollkommen von Efeu umwuchert war. So ist es zumindest auf einer der Infotafeln zu lesen. Heute beherbergt es Hotelgäste, ebenso wie das Schloss.Tja, was soll ich sagen: Wir hatten …

Zwischen zwei Regenschauern

Es ist Sonntag und es regnet schon den ganzen Tag. Mal mehr, mal weniger. Am Spätnachmittag hört es plötzlich auf und die Sonne lugt sogar manchmal zwischen den Wolken hervor. Wir ergreifen die Gelegenheit und fahren in den Branitzer Park. Einen Regenschirm nehmen wir allerdings vorsichtshalber mit. Als wir nach ein paar Autominuten dort ankommen, erwartet uns der Park in einem ganz besonderen Licht. Seht Ihr die weißen Punkte auf dem Wasser? Sie kommen immer näher. Majestätisch gleiten die beiden Schwäne an uns vorbei. Es sind Hermann und Lucie (benannt nach dem Fürstenpaar). Gut, dass sie nicht ans Ufer kommen, denn so schön sie auch sein mögen, sie flößen mir auch Respekt ein. Zu nahe möchte ich sie nicht an mich herankommen lassen. Die Pyramide spiegelt sich im Wasser und über ihr ziehen die Wolken hinweg. Ein malerisches Bild zeigt sich uns. Von uns aus gesehen rechts sieht man das Kreuz auf einem Grab. Hier befindet sich die letzte Ruhestätte von Fürst von Pückler und Fürstin Lucie Muskau. Malerischer als in diesem Moment könnte sich …

Kleiner Spaziergang

Neulich waren wir wieder einmal für einen kurzen Abstecher in Potsdam. Dreimal dürft Ihr raten, wohin uns unser Weg geführt hat. 😉 Genau: In den Park …Sanssouci. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn die Sonne lachte vom nicht ganz wolkenlosen Himmel. Das Beitragsfoto wurde rechts von diesem wunderschönen Pavillon aufgenommen. An diesem Tag schlenderten wir nur durch einen Teil des Parks und nutzten die Gelegenheit für ein kleines Fotoshooting. Als wir den Park verließen, besichtigten wir noch diese alte Mühle und anschließend ließen wir uns hier nieder, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Ein bisschen fühlten wir uns wie in einem südlich Land unter einem strahlend blauen Himmel. Es war ein schöner Ausflug, aber leider mussten wir uns nun auf die Heimfahrt begeben. Aber wir werden wieder hierher kommen.   Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen: Familienausflug Familienausflug (Teil2) Hessischer Herbst  

Einfach nur schön (4)

Wie versprochen, möchte ich Euch heute Fotos der letzten Station unserer kleinen Cabriofahrt zeigen. Wir haben noch einmal in Rostock Halt gemacht, wo ein Bummel durch die Fußgängerzone selbstverständlich nicht fehlen darf. Da meine Lesebrille kurz vor dem endgültigen Aus stand, der eine Bügel hing sozusagen nur noch am seidenen Faden, kaufte ich mir dort noch schnell ein neues Nasenfahrrad. Danach ging es dann nach Warnemünde und an den Strand. Wie man erkennen kann, wurden die Abstandsregeln gut eingehalten. Wir haben diesen Tag sehr genossen und mein Mann wagte sich mit den Füßen ins ziemlich kalte Wasser. Der Himmel zeigte uns sein schönstes Himmelblau. Wir löffelten unser Eis zwar nicht unter, aber in unmittelbarer Nähe einer Palme. Möwen gehören hier ebenso dazu,   wie Schiffe und Piraten. Auf dem Weg zu unserem Auto holten wir uns noch jeder ein leckeres Fischbrötchen und dann warfen wir noch einen kurzen Blick von der Brücke auf das Treiben. Die Abendsonne tauchte alles in ein ganz besonderes Licht, bevor sie dann unterging und wir uns Kilometer für Kilometer wieder …

Nächster Stopp (3)

Und weiter ging unsere Fahrt. Nach Hause wollten wir noch nicht, deshalb steuerten wir nun Stralsund an. Dort verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag und den frühen Abend. Schaut mal genau Hin! Seht Ihr ganz links im Bild die Wasserlache? Das kommt daher, weil dort ab und zu eine Wasserfontäne aufsteigt. Neugierig, wie der Mensch nun mal ist, ging mein Mann hin und begutachtete die im Boden eingelassene Düse. Da sie momentan kein Wasser versprühte, stellte er sich breitbeinig darüber und meinte, er wolle jetzt hier stehen bleiben. Entsetzt rief ich ihm zu, er solle doch schnell weggehen, denn das Wasser würde sicherlich jeden Augenblick wieder hochschießen. Das hörte ein Passant, der mir zulächelte und meinte: “ Keine Angst! Die Fontäne steigt nur immer zur vollen Stunde auf!“ Mein Blick auf die Turmuhr bestätigte mir, dass für mehr als eine halbe Stunde keine Gefahr bestand. Nach einer Stärkung setzten wir unsere Fahrt fort und wie Ihr sicher richtig vermutet, ging es über diese Brücke hinüber auf die Insel Rügen, wo wir in Göhren übernachteten. Den darauffolgenden …

Unsere Weiterfahrt (2)

Und hier kommt die Auflösung. Jetzt ist es auch leichter zu erkennen, wo wir das schöne Vogelhäuschen erstanden haben: In Greifswald. Weiter ging es dann am nächsten Tag auf eine Insel, die wir immer wieder gerne besuchen. Diesen Pier kennt wohl jeder. Wer noch nicht da war, kennt ihn sicherlich von einigen Szenen aus dem Loriotfilm „Papa ante Portas“. Diese wurden nämlich auf der Seebrücke in Ahlbeck aufgenommen. Obwohl hier doch etliche Urlauber unterwegs waren, konnte man sich die Strandkörbe zu dieser Stunde aussuchen.   Schnell haben wir noch zwei Erinnerungsfotos gemacht, bevor wir wieder zurück nach Greifswald gefahren sind. Dieser Kurztrip auf die Insel Usedom hat uns erst so richtig Lust auf weitere kleine Ausflüge gemacht. So stand am nächsten Tag eine Besichtigung des Fischerdorfes Wiek auf unserem Programm. Es gehört zu Greifswald, steht unter Denkmalschutz und gehört mit seinen ungefähr 800 Jahren zu den ältesten Fischerdörfern an der Küste der norddeutschen Ostsee. Zu Fuß überquerten wir die Wieker Holzklappbrücke, die noch von Hand bedient wird. Lediglich mit Sondergenehmigung darf sie von Autos befahren …

Unterwegs

Ich möchte mich mal mit ein paar Fotos melden, die ich dieses Jahr auf einer unserer Cabriofahrten gemacht habe. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, somit musste ich zum Handy greifen. Unser Weg führte uns Richtung Ostsee, was von uns aus ja nicht so weit ist. In wenigen Stunden ist man da. Hie und da legten wir einen Zwischenstopp ein, um wie hier die Schiffe im Hafen zu bestaunen. Bestimmt ahnt Ihr schon, wo ich diese Fotos aufgenommen habe. Ich bin gespannt, wer es errät. Auch wenn sich Wolken am Himmel zeigten, die Sonne lachte uns entgegen. Wie hätte es auch anders sein sollen?! Wir hatten nämlich unsere Schönwettergarantie mit ins Cabrio gepackt und wie das nun mal so ist: Wenn man einen Schirm dabei hat, dann regnet es nicht…. manchmal 😉 Bei uns jedenfalls war es so. 🙂 Vielleicht lag es daran, dass wir gleich zwei Schirme im Kofferraum  liegen hatten. Sicher ist sicher und doppelt hält besser, wie man so schön sagt.  😉 Neben dem Hafen besuchten wir auch den Wochenmarkt. Nach …

Ein Nachmittag im Spreewald

Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre, kein Wölkchen kommt der Sonne in die Quere. Drum zieht es uns hinaus in den Spreewald, wo wir zum Hafen spazieren schon bald. Am Wegesrand ein Fliegenpilz leuchtend steht, sich vom blätterbedeckten Boden abhebt.  Er will uns mit seiner roten Farbe verführen, doch jeder weiß, man darf ihn nicht berühren. Nach Kaffee und dem leckeren Streuselkuchen, wollen wir geschwind eine Kahnfahrt buchen. Durch die schmalen Fließe geht nun die Fahrt, uns die Schönheit des Spreewaldes offenbart. Wenn der Kahn gleitet hindurch unter Brücken, muss der Fährmann sich immer wieder bücken. An der Schleuse wird ein lustiges Gedicht rezidiert, von den Fahrgästen mit großem Applaus honoriert. Wohin man seinen Blick nun auch wenden mag, die Sonne alles vergoldet an diesem schönen Tag. Zu sehen gibt es hier tatsächlich so Allerlei, gerade gleiten wir an einem Heuschober vorbei. Die Natur sich von ihrer schönsten Seite zeigt, der Fährmann interessante Geschichten hält bereit. Als die Sonne sich dann dem Untergang neigt, ist leider auch das Ende der Kahnfahrt angezeigt. Vorbei ist …

Die Empfehlung

Professor Konfusi ist mit seiner Gemahlin auf Reisen. Sie haben sich für eine Sonneninsel entschieden, auf der sie zwei Wochen verweilen möchten. Allerdings gehören die Beiden nicht zu denjenigen Sonnenanbetern, die sich stundenlang am Strand von einer Seite zur anderen wälzen und einzig auf ihre Urlaubsbräune bedacht sind.  Sie wollen Land und Leute kennenlernen, denn…  „Deshalb reist man ja wohl in ferne Länder“, wie der ältere Herr betont. „Ich brauche die Bräune nicht, um allen Bekannten zu demonstrieren, dass der Urlaub schön war.“ Ja, Land und Leute lernen sie kennen, denn das sind meist die wahren und einprägsamsten Urlaubserlebnisse, wie ihnen auch der heutige Tag wieder beweist. Mit ihrem Mietwagen düsen sie über die Insel, halten hier mal an und kehren dort mal ein. So kommen sie auf einer zwar abgelegenen, aber gut ausgebauten Straße an einem einsamen kleinen Kiosk vorbei. „Lass uns dort doch anhalten“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ist das nicht der Stand, an dem wir letztes Jahr auch schon angehalten haben?“ „Richtig!“, bestätigt ihr Gemahl. „Dort gab es leckeren Wein zu kaufen.“ …

Ausblicke (3)

Heute möchte ich Euch im dritten und letzten Teil noch ein paar weitere Fotos von Rhodos zeigen. Einige von Euch kennen diese Insel. Vielleicht kann ich schöne Erinnerungen bei Euch wecken oder neugierig auf diese Sonneninsel machen. Auf dieser Terrasse mit dem herrlichen Ausblick auf das Meer und die Berge haben wir immer unser Frühstück eingenommen. Das Mittagessen oder den Nachmittagskaffee haben wir dann in der einen oder anderen Taverne genossen. Und abends saßen wir  gemütlich bei einem Gläschen Wein zum Beispiel auf der Dachterrasse über den Gassen von Lindos. Oberhalb ist die beleuchtete Akropolis zu erkennen. Bei Tag lässt sich diese auch vom Schiff aus bestaunen. Auch der Blick in einen Höhleneingang lohnt sich. Glockentürme, kleine Kapellen und Kirchen gibt es überall auf der Insel zu sehen. Einen Süßwasserstausee haben wir auch entdeckt. Der Besuch der Thermen von Kalithea ist ebenso ein Muss, … wie die malerische Hafeneinfahrt von Rhodos, mit der ich meinen kleinen Beitrag beenden möchte.   Und das nächste Mal gibt es eine lustige Urlaubsgeschichte.   Vielleicht möchtet Ihr auch das …

Strand und Meer / mehr (2)

Heute möchte ich Euch noch ein paar Fotos von Rhodos zeigen, die Euch einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Insel vermitteln sollen. Wer diese Insel kennt, mag sie sicher so sehr wie wir, denn man kann sich einfach nur in sie verlieben. Der Blick auf das Meer bis hin zum Horizont. Hier möchte man verweilen. Was wäre das Meer ohne den Strand?!  Natürlich gehört am Abend auch noch ein Gläschen Wein und leckeres Essen dazu: Und das nächste Mal zeige ich Euch noch mehr schöne Orte und Plätze, die wir auf Rhodos besucht haben.       Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Ärger mit dem verflixten kleinen Ding Das Meer, die Sonne und noch viel mehr (1) Mal seicht, mal wild            

Wieder zurück (1)

Heute melde ich mich wieder zurück, denn wir haben die letzten zwei Wochen auf einer schönen Insel verbracht. Wo es uns gefällt, da wollen wir auch immer wieder hin. So waren wir inzwischen schon viermal auf Rhodos.  Leider konnten wir die Sonne nicht mitbringen, aber ein paar Eindrücke, die ich mit dem Handy festgehalten habe, möchte ich Euch hier zeigen. Morgens der Sonnenaufgang war traumhaft und von unserem Balkon aus habe ich ihn auch sogleich versucht einzufangen. Aus diesem feuerroten Himmel wird dann ein strahlendes Blau, das mich immer wieder fasziniert. Besonders im Zusammenklang mit Weiß. Natürlich habe ich noch viele andere Fotos mitgebracht, die es dann in den anderen Teilen zu sehen gibt und die nicht nur den strahlend blauen Himmel betreffen ;-). Seid alle recht herzlich gegrüßt und und verzeiht mir mein langes Schweigen.    

Hessischer Herbst

Ich möchte Euch heute einfach mal zeigen, wie sich der Herbst im Hesseländle von seiner besten Seite zeigt. Ein goldener Oktober, wie man sich ihn erträumt. Bunt mit Sonnenschein und blauem Himmel, – einfach traumhaft schön. Zunächst ein kleiner Rundgang durch den Alteburgpark in Schotten, im Herzen des Vogelsberges. Zwischen den schon fast kahlen Zweigen ragt der Kirchturm in den blauen Himmel. Versteckt hinter den bunten Herbstbäumen lugt die Alteburg hervor. Und jetzt geht es noch ein Stückchen weiter nach oben, in den Hohen Vogelsberg und zum Segelflugplatz in der Nähe von Breungeshain. Im Hintergrund erkennt man den Fernmeldeturm, der ganz oben auf dem Hoherodskopf steht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, ich habe ihn bereits schon einmal im Winter gezeigt (Bilderbuchwetter in der alten Heimat). Ich hoffe Euch hat der kleine Ausflug in den Hessischen Herbst gefallen. Vielleicht möchtet Ihr noch mehr über meine alte Heimat lesen, dann schaut doch mal hier nach: „Deutsche Sprache,-schwere Sprache“ Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt Großvaters Haus