Alle Artikel in: Meine Plauderecke

Auf Spaziergängen entdeckt

Auf Spaziergängen mache ich gerne Aufnahmen von Bäumen. Manchmal fotografiere ich allerdings nur Details, weil sie mir besonders auffallen. So fühle ich mich teilweise beobachtet, denn Blicke verfolgen mich.     Mitten im Wald steht da so ein grüner Kerl rum. Man muss einfach zu ihm gehen und ihm ein „Hallo!“ zurufen. Unheimlich finde ich allerdings diese Fratze. Könnt Ihr das offene Maul erkennen? Nichts wie weg! Und könnte das nicht ein „Urtier“ sein? Naja, ein wenig Fantasie ist natürlich auch dabei im Spiel 😉 . Bei diesem Baumstamm musste ich unweigerlich an den Limonadenbaum von Pippi Langstrumpf denken. Doch leider konnte ich keine Limonade mehr entdecken. Da ist mir wohl jemand zuvorgekommen. Jetzt habe ich Durst bekommen, deshalb nehme ich mir einfach eine Flasche mit prickelnder Limonade aus dem Kühlschrank 😉  und dazu hole ich mir das Pippi – Langstrumpf- Buch aus dem Regal. Tschüss bis zum nächsten Mal!   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Gedankenverloren Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier Bilderbuchwetter in der alten Heimat         …

Kleiner Spaziergang

Neulich waren wir wieder einmal für einen kurzen Abstecher in Potsdam. Dreimal dürft Ihr raten, wohin uns unser Weg geführt hat. 😉 Genau: In den Park …Sanssouci. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn die Sonne lachte vom nicht ganz wolkenlosen Himmel. Das Beitragsfoto wurde rechts von diesem wunderschönen Pavillon aufgenommen. An diesem Tag schlenderten wir nur durch einen Teil des Parks und nutzten die Gelegenheit für ein kleines Fotoshooting. Als wir den Park verließen, besichtigten wir noch diese alte Mühle und anschließend ließen wir uns hier nieder, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Ein bisschen fühlten wir uns wie in einem südlich Land unter einem strahlend blauen Himmel. Es war ein schöner Ausflug, aber leider mussten wir uns nun auf die Heimfahrt begeben. Aber wir werden wieder hierher kommen.   Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen: Familienausflug Familienausflug (Teil2) Hessischer Herbst  

Einfach nur schön (4)

Wie versprochen, möchte ich Euch heute Fotos der letzten Station unserer kleinen Cabriofahrt zeigen. Wir haben noch einmal in Rostock Halt gemacht, wo ein Bummel durch die Fußgängerzone selbstverständlich nicht fehlen darf. Da meine Lesebrille kurz vor dem endgültigen Aus stand, der eine Bügel hing sozusagen nur noch am seidenen Faden, kaufte ich mir dort noch schnell ein neues Nasenfahrrad. Danach ging es dann nach Warnemünde und an den Strand. Wie man erkennen kann, wurden die Abstandsregeln gut eingehalten. Wir haben diesen Tag sehr genossen und mein Mann wagte sich mit den Füßen ins ziemlich kalte Wasser. Der Himmel zeigte uns sein schönstes Himmelblau. Wir löffelten unser Eis zwar nicht unter, aber in unmittelbarer Nähe einer Palme. Möwen gehören hier ebenso dazu,   wie Schiffe und Piraten. Auf dem Weg zu unserem Auto holten wir uns noch jeder ein leckeres Fischbrötchen und dann warfen wir noch einen kurzen Blick von der Brücke auf das Treiben. Die Abendsonne tauchte alles in ein ganz besonderes Licht, bevor sie dann unterging und wir uns Kilometer für Kilometer wieder …

Nächster Stopp (3)

Und weiter ging unsere Fahrt. Nach Hause wollten wir noch nicht, deshalb steuerten wir nun Stralsund an. Dort verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag und den frühen Abend. Schaut mal genau Hin! Seht Ihr ganz links im Bild die Wasserlache? Das kommt daher, weil dort ab und zu eine Wasserfontäne aufsteigt. Neugierig, wie der Mensch nun mal ist, ging mein Mann hin und begutachtete die im Boden eingelassene Düse. Da sie momentan kein Wasser versprühte, stellte er sich breitbeinig darüber und meinte, er wolle jetzt hier stehen bleiben. Entsetzt rief ich ihm zu, er solle doch schnell weggehen, denn das Wasser würde sicherlich jeden Augenblick wieder hochschießen. Das hörte ein Passant, der mir zulächelte und meinte: “ Keine Angst! Die Fontäne steigt nur immer zur vollen Stunde auf!“ Mein Blick auf die Turmuhr bestätigte mir, dass für mehr als eine halbe Stunde keine Gefahr bestand. Nach einer Stärkung setzten wir unsere Fahrt fort und wie Ihr sicher richtig vermutet, ging es über diese Brücke hinüber auf die Insel Rügen, wo wir in Göhren übernachteten. Den darauffolgenden …

Unsere Weiterfahrt (2)

Und hier kommt die Auflösung. Jetzt ist es auch leichter zu erkennen, wo wir das schöne Vogelhäuschen erstanden haben: In Greifswald. Weiter ging es dann am nächsten Tag auf eine Insel, die wir immer wieder gerne besuchen. Diesen Pier kennt wohl jeder. Wer noch nicht da war, kennt ihn sicherlich von einigen Szenen aus dem Loriotfilm „Papa ante Portas“. Diese wurden nämlich auf der Seebrücke in Ahlbeck aufgenommen. Obwohl hier doch etliche Urlauber unterwegs waren, konnte man sich die Strandkörbe zu dieser Stunde aussuchen.   Schnell haben wir noch zwei Erinnerungsfotos gemacht, bevor wir wieder zurück nach Greifswald gefahren sind. Dieser Kurztrip auf die Insel Usedom hat uns erst so richtig Lust auf weitere kleine Ausflüge gemacht. So stand am nächsten Tag eine Besichtigung des Fischerdorfes Wiek auf unserem Programm. Es gehört zu Greifswald, steht unter Denkmalschutz und gehört mit seinen ungefähr 800 Jahren zu den ältesten Fischerdörfern an der Küste der norddeutschen Ostsee. Zu Fuß überquerten wir die Wieker Holzklappbrücke, die noch von Hand bedient wird. Lediglich mit Sondergenehmigung darf sie von Autos befahren …

Unterwegs

Ich möchte mich mal mit ein paar Fotos melden, die ich dieses Jahr auf einer unserer Cabriofahrten gemacht habe. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, somit musste ich zum Handy greifen. Unser Weg führte uns Richtung Ostsee, was von uns aus ja nicht so weit ist. In wenigen Stunden ist man da. Hie und da legten wir einen Zwischenstopp ein, um wie hier die Schiffe im Hafen zu bestaunen. Bestimmt ahnt Ihr schon, wo ich diese Fotos aufgenommen habe. Ich bin gespannt, wer es errät. Auch wenn sich Wolken am Himmel zeigten, die Sonne lachte uns entgegen. Wie hätte es auch anders sein sollen?! Wir hatten nämlich unsere Schönwettergarantie mit ins Cabrio gepackt und wie das nun mal so ist: Wenn man einen Schirm dabei hat, dann regnet es nicht…. manchmal 😉 Bei uns jedenfalls war es so. 🙂 Vielleicht lag es daran, dass wir gleich zwei Schirme im Kofferraum  liegen hatten. Sicher ist sicher und doppelt hält besser, wie man so schön sagt.  😉 Neben dem Hafen besuchten wir auch den Wochenmarkt. Nach …

Jetzt melde ich mich zu Wort

Hallöchen! Ich bin es, das liebe Lottchen. Mein Frauchen meint, ich soll Euch ganz liebe Grüße ausrichten. Eigentlich wollte sie Euch heute einen neuen Post schicken, aber irgendwas klappt wohl gerade nicht mit dem Computer. Die Fotos, die sie gemacht hat, lassen sich nicht einstellen, mehr wollte sie mir aber auch nicht verraten. Und dann hat sie noch viel um die Ohren. Keine Ahnung, was sie damit meint, ihre Ohren sehen jedenfalls ganz normal aus. Ich bin im Moment mal wieder nicht so oft zu Hause. Bei der großen Hitze übernachte ich gerne draußen. Manchmal schlafe ich heimlich auf der Terrasse und verschwinde dann bei Sonnenaufgang schon wieder oder ich übernachte sonst irgendwo in einem sicheren und kühlen Versteck. So kommt es, dass ich jetzt im Sommer manchmal tagelang Herrchen und Frauchen nicht sehe. Gestern haben sie mich dann aber entdeckt. Nachdem sie mich für vier Tage als verschollen geglaubt haben und schon vermuteten, dass mich ein Katzenfänger mitgenommen hat, gingen sie auf die große Suche nach mir. Dabei war ich gar nicht so weit …

Auf der Suche

  Ja, Ordnung ist das halbe Leben, für jedes Ding muss es einen Platz geben. Doch manchmal ist das, was man braucht, einfach wie untergetaucht.   Den Nagel hältst du in der Hand, für das Bild an der Wohnzimmerwand, doch ist der Hammer unauffindbar oder nur unerreichbar.   Romantische Stunden zu zwein, ein Gläschen Wein und Kerzenschein, was man jetzt braucht für diesen Zweck ist einfach weg.   Taschenlampe oder auch Batterie, zum Schrauben, Binden, Klipsen irgendwie, Verschließen, Schneiden oder Messen, suchst du wie besessen.   Da hilft kein Jammern und Klagen, man muss nur mal schnell Mutti fragen. In ihrer Küche gibt es außer Marmelade, eine besondere Schublade.   Hier ist für den Fall des Falles, nach Wunsch und Bedarf einfach alles. Drum sei bei der Suche voller Zuversicht, die Lade Erfolg verspricht.   Gummiring oder Sektverschluss,  Muttis Rumpelschublade ist ein Muss, denn nur hier wirst du zum Entdecker vom alten Kurzzeitwecker.   Hier gibt es Dies und Das, ja und dann auch Sonstnochwas. Was du niemals zu finden geglaubt, ist hier zusammengeklaubt.   …

Rückfahrt (Teil 2)

Unsere Rückfahrt von Lübeck führte uns nicht auf direktem Wege nach Hause. Da mein Mann und ich mit meinem Cabrio unterwegs waren, wollten wir den sonnigen Tag und die Gegend noch ein wenig genießen. So kamen wir auch in Ratzeburg vorbei. Und wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich dort mit einer netten Bloggerin einen Cappuccino getrunken. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉 . Ratzeburg ist eine Inselstadt, wie man auf dieser Informationstafel erkennen kann. Sowohl die Stadt als auch der See haben uns gefallen.   Leider konnten wir uns nicht so viel Zeit lassen, sonst hätten wir uns erkundigt, ob man mit einem Schiff eine Seerundfahrt machen kann (falls dies zu Coronazeiten überhaupt möglich gewesen wäre). Seht Ihr den riesigen Baum links auf dem Foto?! Blöde Frage,- man kann ihn ja gar nicht übersehen, so groß ist er. Es ist eine Eibe. Ist er nicht gigantisch? Mein Mann hat sich zum Größenvergleich mal unter den Baum gestellt. Und das konnte man auf einer Informationstafel lesen:   Noch …

Ein fröhliches Hallo (Teil1)

Ich melde mich mit einem fröhlichen Hallo aus meiner Plauderecke. Da ich anlässlich meines Geburtstages mit meiner Familie ein paar Tage in Lübeck war, will ich Euch heute einige Fotos von diesem Kurztrip zeigen. Ich hatte zwar keine Kamera dabei, aber mein Handy war einsatzbereit. Auf der Hinfahrt habe ich die vorbeiziehenden Wolken bewundert und versucht sie mit dem Handy einzufangen. Das Holstentor gehört ebenso zu Lübeck wie das leckere Marzipan. So leer, wie es auf den Fotos aussieht,       war es keineswegs. Im Gegenteil es waren viele Leute unterwegs. Aber ab 22 Uhr war alles ruhig. Die Restaurants haben alle um diese Uhrzeit geschlossen. Auch im Außenbereich der Restaurants durfte dann niemand mehr sitzen. Darauf wurde sehr genau geachtet und so bekam man schon eine halbe Stunde vor Schließung höchstens noch ein Getränk. Jeder Gast musste sich in eine Liste mit Namen und Anschrift eintragen. Im Hotel gab es die Wahl: Man konnte das Frühstück im Zimmer einnehmen oder man musste für ein Zeitfenster von einer Stunde einen Platz im Frühstücksraum buchen. …

Ausgangssperre

Heute komme ich erst einmal zum Plaudern zu Euch. Ich und mein Mann waren unterwegs. Genauer gesagt, wir sind nach Teneriffa geflogen. Super toll, das Wetter wie immer zu dieser Jahreszeit richtig sommerlich. Abflug und Ankunft auf der Insel war am Mittwoch, den 11.3. und am Montag, den 16.3. kam dann die Ausgangssperre.  In der Hotelanlage war der Pool abgesperrt, wir bekamen Liegen und Sonnenschirme auf unseren großen Balkon. Auch der Strand war abgesperrt und Hubschrauber überwachten alles von oben. Am Montag durfte man noch in der Anlage ein wenig herumlaufen, ohne jedoch Grüppchen zu bilden. Am Dienstag war dies dann allerdings auch nicht mehr erlaubt. Zum Glück hatten wir in dem Hotel ein Apartment mit Balkon und daher ein bisschen Auslauf. Zum Supermarkt, zur Apotheke und zum Arzt durfte man gehen. Die Polizei fuhr durch die Straßen und verkündete über Lautsprecher in verschiedenen Sprachen die Ausgangssperre. Auch kontrollierte man die Hotels, ob sich alle an die Vorschriften halten. Der Abstand musste eingehalten werden, keine Grüppchenbildung, im Speisesaal und im Foyer gab es Absperrungen und …

Badewannensinfonie

Es ist einer jener kalter Winterabende, an denen ich mir Badewasser einlasse. Ein paar Spritzer vom Schaumbad müssen auch noch hinein. „Warum eigentlich?“, frage ich mich. „Na, weil es so schön duftet, aber vor allem, weil es, wie der Name schon verrät, so wunderschön schäumt. Als Kind hat man sich damit schnell mal einen weißen langen Nikolausbart gezaubert oder sich eine weiße Schaumperücke aufgesetzt“, denke ich so vor mich hin und muss lächeln. Auf einmal sind sie alle wieder da. Die Badewannen meines Lebens. Natürlich nicht alle, aber diejenigen, die mich in meinen unterschiedlichen Lebensphasen begleitet haben. Es ist schon seltsam auf welche Gedanken man kommt, wenn man entspannt und vom Alltagsstress abschaltet. Mein erstes Exemplar war ein rosa Plastikwännchen, das meine Mutter auf den Küchentisch oder einen Stuhl stellte und in dem ich mit viel Freude platschte. „Bestimmt war auch ein kleines Entchen oder ein Schiffchen mit im Wasser“, male ich mir gedanklich alles aus. „Nachher muss ich unbedingt in dem alten Fotoalbum nachsehen“, nehme ich mir vor.  Ich erinnere mich an die Wanne …

Schon wieder Sorgen

Bestimmt könnt Ihr Euch noch erinnern, dass ich mir im Sommer große Sorgen um unsere Katze gemacht habe. Sie wollte immerzu nach draußen und kam auch nachts nicht nach Hause. Wir haben sie den gesamten Sommer über immer nur als Gast bei uns begrüßen dürfen. Sie hat sich ein paar Leckerlies bei uns und bei den Nachbarn abgeholt und dann war sie auch schon wieder verschwunden. Die Folge war, dass sie ziemlich abgenommen hatte und uns damit in Sorgen versetzt hat. Doch kaum änderte sich das Wetter und der Herbst ist eingekehrt, war sie ständig zu Hause, hatte keine Lust nach Draußen zu gehen und futterte sich wieder „kugelrund“. Jetzt dachte ich schon, dass sie im Laufe des Winters wohl oder übel platzen würde, wenn sie so weiter futtert. 😉 Naja und jetzt bereitet sie uns schon wieder Kummer. Sie miaut nicht mehr. Ich war jetzt schon zweimal mit ihr beim Tierarzt und sie hat Medikamente bekommen. Zuerst nur etwas zur Stärkung des Immunsystems  und jetzt etwas gegen Entzündungen. Auf der Fahrt zum Tierarzt kam …

Wo?

  Verzweifelt stehe ich hier und stelle immer und immer eine Frage mir. Sie lässt mir keine Ruh’ und kreist nun in meinem Kopf immerzu.   Wo hast du dich versteckt? Heute Morgen hat mich diese Frage geweckt, trage sie mit mir rum, überlege hin und her und auch drumherum.   Hallo, wo bist du nur?, rufe ich, doch du bleibst stumm und stur. Komm bitte zurück zu mir, sonst sitze ich hier verlassen vor dem Papier.   Ich weiß du bist irgendwo, hast dich verkrochen, lachst mich aus sowieso. Warum bist du gegangen? Kann ich deine Rückkehr einfach so verlangen?   Ich suche nicht mehr, auch wenn ich dich vermisse noch so sehr. Ich bin mir ganz sicher, du kommst zu mir zurück mit viel Gekicher.   Dann ist alles wieder gut, verraucht ist dann auf dich meine große Wut. Liebe Muse ich erwarte dich, damit du kannst überschütten mit Ideen mich.     Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Knut Knopf Elisa und Luise Eile mit Weile