Gedichte
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Ich hab so gedacht …

 

Endlich ist es wieder soweit,
es beginnt die schöne Gartenzeit.
Schon morgens breche ich auf zu meiner Tour,
mich zieht’s in die Natur.

Vögel zwitschern ganz laut,
weil ich zu ihnen hab‘ hochgeschaut.
Ich durchstreife die Wiese und das Feld,
weil es mir so gefällt.

Alle sind nun schon bereit,
aufzunehmen die Gartenarbeit.
Schleppen Hacken und Rechen herbei,
und sonst noch allerlei.

Ich bin mit von der Partie,
voller Tatendrang und Energie.
Laufe aufgeregt hier hin und da hin,
weil ich einfach neugierig bin.

Tja, da hab‘ ich mir gedacht,
wenn die Sonne vom Himmel lacht,
ist das Frühjahr eingekehrt,-
doch dies war verkehrt.

Dieser hinterlistige Monat April,
macht einfach, was er will.
Gestern strahlender Sonnenschein,
heute Regen, – Kälte obendrein.

Beschloss ich doch zu schnell,
ich ziehe an mein Sommerfell.
Sollte warten lieber noch ein Weilchen,
bis blühen die Pfingstveilchen.

Dachte ich doch geschwind,
zu eisig ist mir noch der Wind.
Kuschele gemütlich mich ins Kissen,
will Wärme nicht missen.

Hier kann ich geduldig warten,
hab‘ im Blick den Garten.
Kann den Frühling nicht verpassen
und sitze nicht im Nassen.

Regen, Schnee und Sonnenschein,
das soll Frühlingswetter sein?
Die Kälte ist bestimmt nicht von Dauer,
ich liege auf der Lauer.

Steht die Sonne am Himmel,
beginnt das Gewimmel,
in allen Nischen und Ecken des Garten’,-
gelohnt hat sich’s Warten.

Dann werde ich sie fangen
und sie werden bangen,
Mäuse, Vögel und  kleine Käferlein,-
wenn’s Frühling wird sein.

 
Ich denke mir frohgestimmt,
weiß es ganz bestimmt,
der Frühling wird kommen schon bald,
über Feld, Wiese und Wald.

 

 

 

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