Heute habe ich wieder einmal in meine Schatzkiste gegriffen und ein paar alte private Winterfotos heraus geholt. Leider ist deren Qualität nicht so besonders gut, aber ich möchte Sie Euch trotzdem zeigen. Es geht heute nämlich um die weiße Welt, die der Winter uns beschert. Da der Winter nicht zu meiner Lieblingsjahreszeit zählt, habe ich auch nur wenige ältere Fotos zu diesem Thema gefunden. Also habe ich noch ein paar Fotos aus diesem Jahr hinzu gefügt und was dabei heraus gekommen ist, könnt Ihr hier sehen.
Wenn Frau Holle (oder wie hier im Bild, die Goldmarie) ihre Betten ausschüttelt, dann schneit es bei uns auf der Erde, so jedenfalls erzählt es das Märchen von den Gebrüdern Grimm.*

„Oh ist das schön! Es schneit! Wir gehen Schlittenfahren! Aber erst bauen wir einen Schneemann!“

„Hübsch ist er geworden! Er gefällt Euch doch auch, oder?“
„Darf ich vorstellen: Mein Freund Egon, der Schneemann.“
Übrigens: Gestern am 18. Januar war der Tag des Schneemanns.
Die größte Schneefrau der Welt wurde 2008 in Bethel im US-Bundesstaat Maine gebaut. Sie ist 37 Meter hoch und wiegt stolze 6000 Tonnen.**

„Und schon sausen wir den Berg hinunter!“

Die Kinder freuen sich, die Meinung der Erwachsenen zum Schnee ist zweigeteilt. Für viele bedeutet Schnee in erster Linie Arbeit und mögliche Gefahren und erst in zweiter Linie Freude und Spaß.

Ist es nur Pulverschnee, dann ist er federleicht und das Schneeschieben macht sogar Spaß. Allerdings nur, wenn es nicht allzu oft notwendig ist.
Klar, im Winterurlaub ist der Schnee einfach nur wundervoll, absolut erwünscht und hüllt alles wie durch einen Zauber in eine weiße Pracht.

Obwohl Schnee eigentlich nur gefrorenes Wasser ist und Wasser durchsichtig ist, bewirkt die Lichtbrechung ein kleines Wunder. Es bricht sich an den Rändern der einzelnen Eiskristallen, wird reflektiert und gestreut. Durch diese Lichtbrechung erscheint der Schnee weiß. Und im Sonnenlicht glitzert der Schnee. So mögen wir den Schnee, – rein und weiß. So legt er sich sanft wie eine Haube über alles und wirkt auf uns faszinierend.

Faszinierend ist auch, dass eine Flocke aus mehreren Schneekristallen besteht und jedes Schneekristall einzigartig ist. Ich habe gelesen, dass es amerikanischen Schneeforschern gelungen ist, 6000 unterschiedliche Schneekristalle zu fotografieren und man geht davon aus, dass es noch eine weit größere Anzahl gibt. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam, nämlich die Grundform. Hierbei handelt es sich um ein Sechseck.***

„Leise rieselt der Schnee, still und starr, ruht der See“, so singt man. Diese Stille habe ich neulich auch bei meinem Winterspaziergang gespürt. Doch täuscht dieser Eindruck etwa?
Wir können den Schneefall nicht hören, doch ich habe gelesen, dass auch er Geräusche machen kann. „Denn wenn Schnee zum Beispiel auf Wasser fällt, dann macht er schon Geräusche: Da platzen nämlich die kleinen Luftblasen, die zwischen den Eiskristallen eingeschlossen sind – und dann klirrt es. Aber eben in einer Tonhöhe, die wir nicht mehr wahrnehmen können: Zwischen 50 und 200 Kilo-Hertz. Fledermäuse können das noch hören.“****

Auch der Schnee selbst dämpft den Schall.
Der leichte Pulverschnee verschluckt unsere Schritte, während man sie sehr wohl in dem schon etwas festeren und verharschten Schnee hören kann.
Wer mag wohl diese Spuren hinterlassen haben? Ich tippe auf einen Vierbeiner 😉

Beenden möchte ich heute meinen kleinen Beitrag mit einem sehr alten Foto, das ich ebenfalls bei meinen Schätzen gefunden und eingescannt habe. Es zeigt die Tanten meiner Mutter und ihren Bruder beim Schlittenfahren (vermutlich in den 1920er Jahren aufgenommen).

Ich hoffe Euch hat mein kleiner Ausflug in unsere private weiße Welt gefallen.
Vielleicht möchtet Ihr ja auch noch die schöne Geschichte passend zu dem Foto von der Zugspitze (das Foto stammt von unserem Sohn) lesen. Dann klickt euch doch mal schnell hier hinein:
Meine Mutter und die Zugspitze
*das Bild habe ich aus meinem Märchenbuch abfotografiert: „Die echten WS Glanzbilder Geschichten, Deutsche Märchenwelt nach Brüder Grimm“
** vgl: http://www.volksstimme.de/leben/weiss-und-kugelrund-wissenswertes-zum-schneemann/1453019085000
***vgl hierzu: http://www.ksta.de/ratgeber/wenn-s-weiss-wird–wissenswertes-ueber-schnee,15189524,33054148.html
****Zitat aus: http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=51179&key=standard_document_58634446






































































Mein Mann ließ es sich nicht nehmen einen Moment auf dem Fahrersitz und dann auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. Erst danach kam er zu mir auf die Ladefläche und ab ging die Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten.
Schon bei der ersten ehemaligen Tempelanlage forderte man von den Ausländern 50 Baht, während die Tailänder selbst weniger bezahlen mussten. Aber das kannten wir schon, denn auch auf Märkten gibt es in Thailand oftmals einen anderen Preis für die sogenannten Farangs als für die Thailänder.


Überall findet man Überreste alter Tempelanlagen, aber auch die verschiedensten Buddhafiguren.












Unser Tag in Ayutthaya neigte sich dem Ende zu. Doch bevor uns der Tuk-Tuk-Fahrer wieder zum Ausgangspunkt fuhr, sollte noch ein Highlight folgen.






































































