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Donwai Market (1)

Wir sind wieder zurück von unserem mehrwöchigen Bangkokaufenthalt. Wie immer haben wir viel erlebt und jedesmal ist es irgendwie wie ein großes Abenteuer. Obwohl wir Bangkok schon so oft besucht haben, gibt es in und rund um diese asiatische Stadt so viel zu sehen und zu erleben. Da wir nicht als normale Touristen unterwegs sind, sondern durch die Tätigkeit meines Mannes auch in echten Kontakt mit den Thailändern kommen, erhalten wir auch Tipps. So empfahl man uns beispielsweise den Besuch des Donwai Markets.

Dieser Markt direkt am Fluss wird hauptsächlich nur von den Thais besucht und ist eigentlich ein echter Geheimtipp. Wir haben bei unserem Besuch nur Asiaten angetroffen. Ich möchte Euch gerne an diesem Besuch teilhaben lassen. Da ich allerdings so viele Fotos gemacht habe, teile ich den Bericht auf. Als erstes zeige ich Euch den Markt selbst und als zweiten Teil gibt es dann die Flussfahrt, die wir von dort aus gestartet haben.

Den Kulturschock, den eigentlich fast jeden nicht aus Asien stammenden Touristen erst einmal trifft, haben wir schon vor mehr als 10 Jahren überwunden. Da wir ja einmal jährlich nach Bangkok reisen, schockt uns so schnell nichts mehr, es gehört einfach dazu.  So hat uns das Drumherum auch nicht gewundert, als wir am Donwai Market ankommen.

1200px-Kulturschock

Doch gleich haben wir uns in das Getümmel des Marktes gestürzt, auf dem viele Thailänder einkaufen und an diesem Samstag ist er auch gut besucht.

1200px-Eingang

1200px-Gedraenge

Übrigens: Der Herr da vorne, der seinen Foto in dem Gedränge hochhält, ist mein Göttergatte.

Hier gibt es allerlei Köstlichkeit und für uns auch allerlei Undefinierbares. Doch ich zeige Euch einfach mal, was wir so alles gesehen haben. Leider kann ich die Gerüche nicht vermitteln, doch ich kann Euch verraten: Sie gingen von „Köstlich duftend“ über „Seltsam“ bis hin zu „Sehr ungewöhnlich“ und vor allem für uns „Fremd“.

1200px-Allerlei

Manchmal ist man schon versucht zuzugreifen. Da ich allerdings vor zwei Jahren keine so guten Erfahrungen gemacht habe und mein Arzt mir immer wieder anrät von dem Genuss der Speisen auf Märkten und Straßen abzusehen, halte ich mich lieber daran…

1200px-Allerlei1

1200px-Bananen

… Abgesehen natürlich von diesen kleinen Bananen, die übrigens köstlich schmecken. Allerdings bevorzuge ich sie, wenn sie reif und damit auch gelb sind. Doch bei diesem Klima werden sie das ganz schnell.

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Selbstverständlich gibt es hier Fisch in Hülle und Fülle, egal ob roh oder

1200px-Fisch

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vom Grill.

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Manchmal ist die Ware sogar in Folie verpackt, doch meist liegt sie unverpackt auf den Tischen und lockt auch Fliegen an, die sich mal da und mal dort niederlassen.

Auch Geflügel darf auf einem solchen Markt nicht fehlen.

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Könnt Ihr die langen Hälse erkennen? Ich denke es sind Gänse.

1200px-Entenfleisch

Das darf auf einem asiatischen Markt natürlich auch nicht fehlen:

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1200px-Krustentiere

Überall brodelt, kocht und dampft es.

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In großen Schüsseln wird Suppe gekocht und…

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in Pfannen werden Teigtaschen gebacken.

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Nicht immer ist eindeutig definierbar, worum es sich handelt. Jedenfalls uns fällt dies schwer.

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Auch Süßes gibt es hier.

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1200px-Sueßes2

Das sieht köstlich und verlockend aus. Ich weiß nicht um was es sich handelt und möchte es meinem Magen zuliebe auch nicht kosten. Ich bin da schon etwas ängstlich. Mein Mann eigentlich weniger, aber auch er hält sich eigentlich zurück. Vor vielen Jahren hat er auch einmal eine Heuschrecke gegessen. Ich habe dabei sein Gesicht beobachtet. Naja, lassen wir es. Er hat seither jedenfalls keine mehr verzehrt.

1200px-Koestlichkeiten

Mit dem unteren Foto möchte ich jetzt auch den Rundgang auf dem Donwai Market beenden.

1200px-Staende1

Ich hoffe es hat Euch gefallen. Ich habe versucht die hygienischen Verhältnisse auszusparen und denke schon, dass Ihr bestimmt auch auf das Eine oder Andere Appetit bekommen habt.

In der Zweiten Folge vom Donwai Market lasse ich Euch an unserer Schifffahrt teilhaben, die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Das Leben am Fluss wird Euch sicherlich interessieren.

Fortsetzung folgt…

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Hier, da und dort

 

19 Kommentare

  1. Oh ja, liebe Astrid, es hat mir gefallen. Du nimmst mich mit in eine Welt, die ich wohl sonst nie zu Gesicht bekommen werde. Meine Schwiegereltern waren auch oft dort unterwegs, wir haben hier bei uns noch wunderbare Möbel aus Indonesien, von denen ich mich nicht trennen mag, obwohl sie eigentlich im Weg stehen. mein Schwiegervater hatte auch damals beruflich dort zu tun.
    Mein Mann und ich sind nicht so reiselustig (ich schon eher), und wir haben ja unsere Tiere, die wir nicht allein lassen können. Also betrachte ich deine schönen Bilder und lese ein wenig von einer mir fremden Welt, das ist auch schön!
    Herzliche Grüße
    Regina

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Regina,
      in China und in Thailand war ich bereits, allerdings nie in Indonesien und auch nicht in Vietnam. Mal sehen, ob uns unser Weg einmal dort hinführt. Wenn nicht , es gibt so schöne Berichte in den Medien, das ist ein bisschen wie dort sein.
      Wenn man Tiere hat, ist es wie mit kleinen Kindern, sie wollen gehütet werden. Aber dafür geben sie uns auch viel. Bei uns kümmert sich immer unsere Nachbarin um unsere Katze, wenn wir nicht da sind.
      Ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar und bin schon gespannt auf Deine neue Geschichte.
      LG
      Astrid

  2. Martina sagt

    Danke, dass ich mit eintauchen durfte in eine für mich völlig fremde Welt. Ich muss sagen, ich bin überrascht. Einiges, was dort angeboten wird, sieht auch für unsere Augen sehr lecker und appetitlich aus. Doch ich hätte es dir wohl gleich getan und der Versuchung widerstanden, dort etwas zu speisen! Vielen Dank für die tollen Fotos – ich freue mich schon auf die Fortsetzung! LG Martina

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Martina,
      ich war selbst erstaunt wie toll die Speisen alle auf den Fotos aussehen, allerdings habe ich auch die hygienischen Verhältnisse ausgeklammert. Diese weichen von unseren doch etwas ab. Die Speisen sind sicherlich lecker, doch zum Teil für uns ungewohnt. Aber manche Dinge hätte ich auch gerne gekostet, wenn ich nicht ein solcher Angsthase wäre.
      LG
      Astrid

  3. Eva V. sagt

    Liebe Astrid, danke für Deinen schönen Bericht. In meinem Beruf habe ich die Reisen meiner Autorin/en geplant . Das Ergebnis war dann ein schöner Film. Alles Drumherum war mein Job in einem Redaktionsburo. Es war eine schöne aufregende Zeit.

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Eva,
      ich kann mir vorstellen, dass Dein Job total interessant und aufregend war. Hast Du die Reisen nur geplant oder bist Du mit in der Welt herum gereist?
      Ich freue mich, dass Dir mein Bericht gefallen hat. Ich fand es fast ein bisschen abenteuerlich auf dem Markt und war total begeistert, denn wir sind dort richtig in die Welt der Thailänder eingetaucht ohne irgendeinen Tourismusrummel, was bei anderen Märkten meist der Fall ist.
      LG
      Astid

  4. Hallo Astrid,

    ein richtiges Gewimmel herrscht dort auf dem Markt, sehr interessant finde ich die unterschiedlichen Angebote – manches wäre in dieser Form bei uns kaum vorstellbar – hier wird ja immer mehr Aufwand an Verpackung betrieben.

    Die armen Gänse, mein erster Gedanke, aber gut, als Fleischesser darf ich wohl dazu nix sagen 😉

    Hat mir gut gefallen und ich bin gespannt auf den nächsten Teil 🙂

    Liebe Grüße
    Björn 🙂

    • Astrid Berg sagt

      Hallo Björn,
      ich glaube, der gesamte Markt in dieser Form wäre bei uns total unvorstellbar. Denn bei uns wird nicht nur ein immenser Aufwand mit der Verpackung getrieben, sondern mit allem anderen auch. Das war dort einfach nur das pure Leben und Erleben. Für die Thailänder war es ganz normal und für uns fast schon ein kleines Abenteuer 😉
      Ich freue mich, wenn Du auch beim nächsten Teil wieder mit von der Partie bist.
      LG
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Dann lade ich Dich recht herzlich zum zweiten Teil des Donwai Market ein und verspreche Dir, dass auch dieser Dir gefallen wird.
      LG
      Astrid

  5. Liebe Astrid,
    das ist wirklich abenteuerlich.
    Keine Ahnung, ob wir was probiert hätten.
    Wenn dein Magen empfindlich ist, ist es gut, sich zurückzuhalten.
    Liebe Grüße Bärbel

    • Astrid Berg sagt

      Im Ausland wird man oftmals mit Keimen konfrontiert, die unser Körper noch nicht kennt. Auch kann die große Hitze dazu führen, dass Speisen schneller verderben. Vorsicht ist eben die Mutter der Porzellankiste 😉
      LG
      Astrid

  6. Hallo liebe Astrid,
    ein toller Bericht und auch die Bilder dazu!!
    Ich liebe solche Märkte… eine wunderbare Atmosphäre. Wir waren vor Jahren in der Türkei, da bin ich auch immer gern über den Markt geschlendert. Das ist etwas ganz anderes als in einem Supermarkt sein Obst und Gemüse einzukaufen. In solchen Ländern bin ich eher vorsichtig mit dem probieren… was ich nicht kenne esse ich nicht 🙂

    Liebe Grüße
    Biggi

    • Astrid Berg sagt

      Hallo Biggi,
      ich bin auch eher vom Typ „Was der Bauer nicht kennt, das fr… er nicht!“ 😉 Daher halte ich mich sehr zurück und genieße lieber den Augenschmaus.
      LG
      Astrid

  7. Liebe Astrid, das sind ja coole Bilder. Bei den Früchten hätte ich auch gern gleich zugegriffen. Vieles sieht lecker aus. Den Bildern kann man ansehen, dass dort auf dem Markt das pralle Leben herrscht, Hygiene hin oder her. Natürlich sind unsere Speisen nicht so mit Keimen belastet, dafür wirken unsere Märkte auch nicht halb so bunt. Aber Heuschrecken….Das wäre ich wohl kaum in Versuchung gekommen. 😉 LG Tanja

    • Astrid Berg sagt

      Möglicherweise sind Heuschrecken ja nahrhaft und schmecken auch einigen Menschen, doch dem Gesicht meines Mannes nach zu urteilen, gehört er nicht zu diesen Menschen. Allerdings glaube ich, dass sich unsere Geschmacksknospen an viele Geschmacksrichtungen und Delikatessen gewöhnen können.
      LG
      Astrid

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