Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spaziergang

Verwunschener Garten (Teil 1)

Heute möchte ich mit Euch einen Spaziergang machen. Ich will Euch wieder einmal auf die Insel Mallorca entführen und dort mit Euch einen botanischen Garten besuchen. Diesen Garten haben wir schon vor vielen Jahren entdeckt und dieses Jahr haben wir ihn nochmals aufgesucht. Auch dieses Mal hat er uns sehr gut gefallen, weil er irgendwie einen verwunschenen Eindruck macht. Diese „Jardines de Alfabia“ liegen direkt vor dem Tunnel nach Sollér. Der Eingang ist ganz unscheinbar, lediglich ein kleines Schild verweist auf diesen botanischen Garten. Ich kann mir gut vorstellen, dass er von vielen Touristen unentdeckt bleibt. Kommt einfach mit und lasst Euch ohne viele Worte von dem Flair des Gartens verzaubern: Auf Knopfdruck kann man die Wasserspiele selbst starten und sie entweder einfach nur beobachten oder sich zwischen den einzelnen Wasserstrahlen hindurch schlängeln. An einem heißen Tag kann dies sehr angenehm und erfrischend sein. Auch die leuchtenden Farben der Pflanzen verzaubern. Dieser kleine Tümpel weckt Erinnerungen bei uns. An dieser Stelle standen wir vor ungefähr einem Jahrzehnt an einem sehr schwülen Tag. Die Luftfeuchtigkeit war …

Kommt mit zur Dracheninsel!

Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren. Kommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.Der Ausblick von der Insel auf das Meer ist einfach nur traumhaft. Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.Doch wir wollen diese kleine Insel ein bisschen erkunden und trennen uns schweren Herzens von dem Aussichtspunkt.Fotomotive lassen sich hier zur Genüge finden. Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob …

Zwiegespräch

Als ich auf unserer Terrasse auf der Hollywoodschaukel saß, fiel mein Blick nach unten. Und auf einmal hörte ich Stimmen. Zwei Stimmen. Jetzt ist es eigentlich nicht meine Art, andere zu belauschen, aber ich konnte mich diesem Gespräch nicht entziehen. Zuerst wusste ich nicht, wer die Gesprächspartner waren, doch Schritt für Schritt näherte ich mich der Erkenntnis, dass es sich um meine beiden … handeln musste. „Hallo mein Freund? Wo bist du?“ „Ich bin doch da, wo ich immer bin. Dreh dich doch ein bisschen zur Seite, dann siehst du mich.“ „Du siehst aber heute gar nicht gut aus. Was ist mit dir los?“ „Ach nichts!“ „Und so kleinlaut bist du auch noch. Du hast doch was!“ „Mmh!“ „Hab ich dir was getan? Bin ich vielleicht auf dich getreten?“ „Das nicht gerade. Obwohl das auch schon vorgekommen ist.“ „Jetzt rück schon raus! Wage den ersten Schritt, damit wieder alles stimmt zwischen uns.“ „Du bist schon auf der richtigen Fährte. Um den ersten Schritt geht es auch.“ „Dann mach ihn doch endlich!“ „Geht nicht! Den machst …

Mir schwant da etwas

Wir machen einen schönen Spaziergang durch den Schweizergarten in Spremberg. Die Sonne scheint und der blaue Himmel mit den weißen Wolken spiegeln sich in dem Teich. Rundherum ist bereits alles grün und auf der Wiese blühen Gänseblümchen und Löwenzahn.  Strammen Schrittes marschieren wir den Weg entlang und geniesen die frische Luft und die Natur. Habt Ihr die Fontäne auf dem See gesehen? Im nächsten Foto ist sie allerdings schon fast vollständig durch das Laub der Bäume verdeckt. Doch wenn wir erst um die Kurve gebogen sind, dann werden wir sie wieder vollständig sehen. Noch sind wir nicht ganz um die Kurve, aber mir schwant jetzt schon etwas. Vielleicht geht es Euch auch so, wenn Ihr genau hinschaut. Da hatte ich doch mit meiner Vermutung recht. Dort im seichten Wasser sitzt ein Schwan. Ganz ruhig und friedlich sitzt der Schwan auf einem Nest aus Reisig. Mir schwant, dass der Schwan brütet. Vermutlich ist es das Weibchen. Plötzlich kommt ein bisschen Bewegung in die Situation, denn anscheinend sind einige Zweige verrutscht und das Nest muss ein wenig ausgebessert …

Natürlich schön

Wieder einmal waren wir in der alten Heimat. Und wieder einmal haben wir Altbekanntes neu entdeckt. So machten wir zum Beispiel am Sonntag einen wunderschönen Spaziergang. Wir fuhren nach Bad Salzhausen, einem kleinen, aber überaus schnuckeligen Kurort. Dieser  liegt nördlich von Frankfurt am Main, am Fuße des Vogelsberges.  Ich möchte Euch gerne den Kurpark in Bad Salzhausen vorstellen, der ebenso wie das dortige Kurhaus im 19. Jahrhundert entstand und sich uns in seiner natürlichen Schönheit und im Glanz der Herbstsonne gezeigt hat. Anfangs war es hier zwar noch ein wenig menschenleer und auch dunstig, als wir morgens um 10 Uhr den Park betraten, aber das sollte sich sehr schnell ändern. Wir liefen direkt auf die Trinkhalle zu. Leider hatte ich keinen Trinkbecher dabei, aber ich kostete das Heilwasser der Södergrundquelle trotzdem. Es plätscherte aus dem Trinkbrunnen, der von einem kleinen Nackedei auf einer Gans bewacht wurde. Justus Liebig höchstpersönlich hat laut Bildunterschrift die  Quellen im Jahre 1824 analysiert und damit die Grundlagen für die Heilbadentwicklung geleistet. Es gibt hier insgesamt sechs Heilquellen (Söderquelle, Roland-Krug-Quelle, Lithiumquelle, …

HANS GUCK-IN-DIE LUFT

Wer kennt sie nicht, diese Geschichte aus dem Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann?! Alle haben wir als Kind immer wieder gesagt bekommen: „Schau wo Du hin läufst!“ Damals wie heute achten wir auf unseren Weg, denn wir wollen doch nicht stolpern und uns soll es nicht so ergehen wie dem Hans in der Geschichte. Sie hat mich allerdings zu meinem heutigen Blogbeitrag inspiriert: Wie heißt es dort so schön:   „Wenn der Hanns zur Schule ging,  Stets sein Blick am Himmel hing. Nach den Dächern, Wolken, Schwalben, Schaut er aufwärts, allenthalben…“* Ja, und wir schauen stets nach vorn, dicht vor die Füße und sehen nicht, was über uns ist. Ich habe wieder einmal meine Fotos durchforstet und habe dabei diese faszinierende Welt über unseren Köpfen entdeckt. Ich lade Euch nun ein, völlig ungefährlich diesen Spaziergang mit dem Blick nach oben mit mir zu wagen. Und glaubt mir, es ist nur eine klitzekleine Auswahl dessen, was sich da oben abspielt. Auf Teneriffa schaut dieser Hund von oben herab. Wir hätten ihn übersehen, wenn wir unseren Blick immer …

Mit Kinderaugen

Wir haben wieder einmal einen Ausflug nach Hessen in unsere alte Heimat unternommen. Dieses Mal sind wir allerdings auf dem Rückweg nach Cottbus nicht durchgefahren, sondern haben einen Stopp in Erfurt eingelegt. Da ich in Gotha eine Freundin habe, die ich noch aus unserer gemeinsamen Zeit in Darmstadt kenne, verbrachten wir einen gemütlichen Abend in Erfurt mit unseren Freunden. Den nächsten Tag haben wir dann ganz der Erkundung dieser schönen und interessanten Stadt gewidmet. Nachdem ich Euch schon von Rostock und Magdeburg berichtet habe, möchte ich Euch heute an einem Spaziergang durch Erfurt teilhaben lassen. Hier habe ich mir wieder etwas Besonderes ausgesucht. Klar, ich könnte euch vom Dom berichten, die wunderschönen Gebäude zeigen oder von verschiedenen Museen erzählen, aber mir kam da eine andere Idee. Lasst uns doch einmal die Stadt mit Kinderaugen betrachten. Kinder sehen ganz andere Dinge als wir Erwachsenen. Sie sehen das, was Erwachsene oftmals übersehen, was aber nicht weniger schön oder etwa uninteressant ist, sondern nur eben anders. Also überlegte ich mir, was einem Kind auf einem Spaziergang durch die …

Spaziergang durch den Branitzer Park

Jeder von Euch kennt das berühmte Fürst Pückler Eis. Davon will ich Euch jedoch heute nichts erzählen. Ich will Euch allerdings etwas zeigen, das Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) hier in Cottbus weiterleben lässt. Als Landschaftsarchitekt hat er den etwa 100 ha großen Branitzer Park gestaltet, durch den ich heute mit Euch einen Spaziergang machen möchte. Fürst von Pückler-Muskau hatte bereits Reisen durch die Welt unternommen und den Park zu Muskau vollendet, bevor er nach Cottbus Branitz kam. Im Alter von 61 Jahren  (1846) begann er aus einer einst kahlen Landschaft einen Park mit Wasserläufen und zwei Pyramiden zu schaffen.* Die gesamte Bauzeit erstreckte sich auf einen Zeitraum von 1846-1888). Da dieser berühmte und einer der bedeutendsten Landschaftsparks Deutschlands nicht nur im Sommer zu Spaziergängen einlädt und nicht nur in der grünen Jahreszeit wunderschön ist, zeige ich Euch auch Fotos, wenn die Bäume schon kahl sind, beziehungsweise buntes Laub tragen. Ihr seht, dieser Park hat immer seinen eigenen Reiz. Er bietet Ruhe und Entspannung und lockt mit seiner natürlichen Schönheit zum Verweilen und zum Wiederkommen. …

Auf allen Vieren

Seit die Menschheit den aufrechten Gang entdeckt hat, bewegen wir uns relativ selten noch auf allen Vieren vorwärts. Sind wir erst einmal dem Krabbelalter entwachsen, stehen und gehen wir stolz auf unseren zwei Beinen. Somit kann sich jeder, der die Überschrift liest, denken, dass ich heute nicht nur von uns erzählen will, sondern hauptsächlich von unserem geliebten Vierbeiner, nämlich unserer Katze. Unser liebes kleines Lottchen schleicht sich auf ihren vier weichen Samtpfoten überall hin. Manchmal muss ich sie im ganzen Haus suchen, kann sie aber nirgendwo finden und trotzdem steht sie dann plötzlich wieder miauend vor mir. Es ist mir jedes Mal ein Rätsel wo sie sich versteckt hält. Katzen beherrschen das Schleichen und Stillsein meisterhaft. Sie setzen eine Menge von Tricks ein, um uns Menschen das zu entlocken, was sie wollen. Sie sind aber auch Verwandlungskünstler, mal Raubtier und mal Schmusekätzchen. Unser Lottchen beherrscht allerdings auch noch das Verhalten von Hunden. Wie es dazu kam, soll sie aber an dieser Stelle kurz selbst erzählen: „ Als ich noch ganz klein war und bei meiner …