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Von der Sonnenuhr zur Poesie

Manchmal machen unsere Gedanken Sprünge, die für andere selten nachvollziehbar sind. Mein Mann kennt mich schon sozusagen in und auswendig, denn er findet meist heraus, was und warum ich auf die eine oder andere Idee gekommen bin. Manchmal jedoch muss auch er nachfragen. Daher muss ich Euch diesen Gedankensprung, der mich zu meinem heutigen Artikel veranlasst hat, zunächst erklären: Also, heute Morgen las ich bei Irmi (Dies und Das vom Neckarstrand) den Artikel: „Dies und das von der Zeitmessung“ und darin schrieb sie auch über die Sonnenuhr. Schlagartig kam mir ein Spruch in den Sinn: „Mach es wie die Sonnenuhr: zähl die heitren Stunden nur.“* Ich habe dieses deutsche Sprichwort zunächst in einem meiner beiden Poesiealben vermutet und kramte sie sofort hervor. Doch hier suchte ich vergeblich. Ich fand es dann im Poesiealbum unseres Sohnes. – So, jetzt habt ihr meinen Gedankensprung verstanden und nun will ich Euch noch mehr zeigen. Der Eintrag meiner Mutter hat sich ganz fest in meinem Kopf verankert. Wenn Du einmal in Deinem Leben, fest auf einen Menschen baust, geh‘ mit …

Im Land der Affen

Neulich hat mir ein Bekannter einen Ausflugstipp gegeben, den wir am letzten Sonntag in die Tat umgesetzt haben. Er erzählte mir nämlich von einem Affengehege hier bei uns in der Nähe. Ich würde es schon fast als eine Art Geheimtipp bezeichnen. Wir hatten zwar zunächst unsere liebe Mühe den Ort Jocksdorf ausfindig zu machen und haben auch prompt erst einmal die Abzweigung verpasst, aber bekanntlich führen alle Wege nach Rom und so kamen auch wir schließlich ans Ziel. Wir fuhren an wunderschönen gelben Sonnenblumenfeldern vorbei und stießen dann auch endlich auf ein Schild, das uns zumindest erkennen ließ, dass wir auf der richtigen Fährte waren. Kurz danach standen wir vor einem Privatgelände, das sich als Affenzoo entpuppte. Schon am Eingang wurden wir von einem neugierigen Gesellen genauestens und etwas skeptisch beobachtet. Schon zu DDR-Zeiten gab es hier Tiere. 1976 hatte es mit zwei Zwergziegen aus dem Tierpark Cottbus begonnen und dann folgten immer mehr Tiere. „Bis 1980 vergrößerte sich der Bestand der unterschiedlichsten Tiere. Ziegen, Schafe, Esel, Krokodil, Leguan, Meerschweinchen, Schildkröten, Wildschweine, exotische Vögel und Affen …

Spreewälder Kost

Heute möchte ich wieder einmal etwas über den Spreewald in diesen Blog stellen. Am Geburtstag meiner Mutter waren wir zum Spargel essen in einem Restaurant im Spreewald. Als mein Blick so im Raum umher schweifte, fiel er auf ein Bild an der Wand. Hierbei handelte es sich keinesfalls um ein Gemälde, sondern um ein Gedicht, das dort gerahmt an der Wand hing. Der Dichter, Otto Lukas (1881 – 1956), war bislang meiner Aufmerksamkeit entgangen, aber dieses gerahmte Werk mit seinen Worten zog mich an. Ich hatte leider kein Papier dabei. Allerdings fand ich noch einen Kugelschreiber in meiner Handtasche, die ich als mein persönliches Bermudadreieck bezeichne, da man in ihr Alles und Nichts findet, aber irgendwann und unvorhergesehen alles wieder aus dem Nichts auftaucht. Ich griff  mir also die nächstliegende Serviette und hielt das Gedicht so recht und schlecht in  Kritzelschrift  fest, damit ich es Euch hier und jetzt vorstellen kann: Spreewälder Kost Was macht den Spreewälder stark? Pellkartoffeln, Leinöl und Quark. Was schmeckt am zur Sonntagsruh? Kaffee und Plinse dazu. Was werd er immer …

Mmmmh lecker!!!

Neulich hatte unser Sohn seinen 26. Geburtstag und im Vorfeld fiel mir das Beitragsfoto zufällig in die Hände. Dies veranlasste mich dazu ihm aus Spaß einen Portionierer für Spagetti und eine Packung dieser dünnen langen Nudeln zu schenken und ihm das Foto zu zeigen. Außerdem brachte es mich auf die Idee diesen Beitrag zu schreiben: Ich kann wohl mit Gewissheit sagen, dass es kaum ein Kind gibt, das nicht Spagetti mit Tomatensoße liebt. Unser Sohn jedenfalls war immer total begeistert, wenn dieses Gericht auf dem Speiseplan stand. Außerdem muss ich gestehen, dass auch ich dieser Nudel-Soße-Variante nicht abgeneigt gegenüberstehe beziehungsweise -sitze. Wenn der Duft dieses Gerichts durch die Küche zog und mein Ruf erklang: „Spagetti mit Tomatensoße!“, wurden seine Ohren und Augen größer, das Wasser lief ihm schon im Mund zusammen und die Zunge fuhr genüsslich in der Vorfreude über die Lippen. Mein ansonsten schlechter Esser türmte sich die Spagetti auf den Teller und verteilte die Tomatensoße. Letzteres wohl nicht immer nur auf den langen dünnen Nudeln, wie man unschwer auf dem Bild sehen kann. …

Fürstlich

Wir haben am Samstag einen kleinen Ausflug gemacht, der sprichwörtlich ins Wasser fiel. Hätte es nicht angefangen zu regnen, wären wir sicherlich länger geblieben und hätten uns mehr Zeit genommen. So mussten wir allerdings nach einer relativ kurzen Besichtigung den Ausflugsort fluchtartig verlassen. Ihr wollt trotzdem wissen, wo wir waren und was wir dort gesehen haben? Dann schaut Euch diesen Beitrag weiter an: Unser Ziel ist nur 60 km von unserem Haus entfernt und somit eigentlich von uns schnell und jederzeit erreichbar. Doch wir haben es in den vergangenen Jahren noch nicht geschafft diesen kleinen Ort im Landkreis Dahme-Speewald zu besuchen. Es handelt sich um einen Ortsteil der Stadt Luckau, welcher den Namen „Fürstlich Drehna“ trägt. Der Ort, der ehemals einfach nur Drehna hieß, wurde laut Wikipedia* 1807 von Graf Moritz von Lynar ebenso wie das Schloss in „Fürstlich Drehna“ umbenannt. Allerdings gab es nochmals zwischen 1950 bis 1990 die Umbenennung in „Drehna“, dem dann zum 1.1.1991 wieder das „Fürstlich“ vorangestellt wurde. Der Ort ist klein und schmuck und sicherlich einen Ausflug wert. Der Himmel …

Götter- und Erlebniswelt

Neulich habe ich Berichte über die Slawenburg  und über die sorbischen Ostereier  geschrieben. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch. Heute möchte ich Euch wieder in die Welt der damals auch hier ansässigen Slawen entführen. Die Slawen hatten ihre eigene Götterwelt, was bedeutet, dass sie nicht nur an einen Gott glaubten, wie dies z. B. im Christentum der Fall ist, sondern eine Vielzahl von Göttern verehrten. In diese Götterwelt bin ich gestern eingetaucht, als ich im Erlebnispark Teichland war, der nur ein paar Autominuten von uns entfernt ist. Die Slawen beteten verschiedene Götter an, welche die Aspekte der Natur oder des menschlichen Lebens verkörperten. Sie verehrten ihre Götter auf Hügeln oder sogenannten Götterhainen und oftmals wurden diese auch in Orakeln befragt. In Sagen überlebten die kleinen Götter, wie z. B. der Wassermann oder die Mittagsgöttin, doch die großen Götter gerieten nahezu in Vergessenheit. Im Erlebnispark Teichland wurde als Kunstwerk ein Götterhain geschaffen, der diesem Vergessen entgegenwirken  und die Besucher über den Glauben der Slawen informieren soll. Kupferstiche von 1714 dienten als Vorlage für die dargestellten Götterfiguren. Der …

Was ist nur los? (Teil 2)

Bestimmt könnt Ihr Euch noch an die kleine Astrid erinnern, die in der Ferne ganz großes Heimweh bekommen hat. Ich habe erst neulich (Was ist nur los?) in einer meiner Kurzgeschichten davon erzählt. Bei meinem letzten Besuch bei meiner Mutter, suchte ich ein bisschen in meinen alten Schätzen aus meiner Kindheit herum. Ich habe viele schöne Dinge gefunden, über die ich Euch jedoch zu einem anderen Zeitpunkt berichten werde. Aber stellt Euch vor, unter diesen ganzen Erinnerungsstücken fand ich einen Brief. Diesen habe ich vor sehr, sehr langer Zeit an meine Eltern geschrieben. Ich kann nicht anders, ich muss ihn Euch zeigen. Es ist nämlich der Brief, den ich damals von Nürnberg aus an meine Eltern geschickt habe. Ich ging zwar immer in der Annahme, ich hätte ihn niemals abgeschickt, aber Briefmarke und Stempel berichten mir etwas anderes. Ich habe ihn natürlich sofort geöffnet und auch meiner Mutter vorgelesen. Sie meinte ganz mitleidig und mit sanfter Stimme: „Och, da hat die kleine Astrid Heimweh gehabt!“ Ja, selbst mir sind beim Lesen ein paar Tränen gekommen. …

Meister Adebar

Wie unschwer an der Überschrift erkennbar ist, geht es heute bei mir um den Storch. Bei uns ist zur Zeit nämlich eine weltweit einmalige Ausstellung über diesen großen Vogel und dabei dreht es sich nicht nur um den Klapperstorch. Sie heißt „Störche der Erde“ und ist vom 1.5. bis 30.9. 2015 hier in Cottbus zu sehen. Leider ist bei dieser Ausstellung kein lebendes Exemplar dieser Vogelart zugegen, aber sie ist sehr interessant und anschaulich. Die Bezeichnung Meister Adebar auf ihre Herkunft und Bedeutung hinterfragt, findet man bei Wiktionary folgende Erklärung: „Herkunft: germanisch auda Glück, Heil + bera tragen, gebären“ „Bedeutungen: [1] Bezeichnung des Storches in Märchen und Fabeln bei den Germanen und Deutschen. Häufig wird die alte bürgerliche Anrede Meister (heute: Herr, vergleiche englisch: Mister) verwendet und der Storch wird als Meister Adebar angesprochen.“ (http://de.wiktionary.org/wiki/Adebar (Stand.12.6.15) Manchmal spricht man auch von „Langbein“, was nicht sehr verwunderlich ist, denn mit langen und dünnen roten Beinen stolziert er auf der Suche nach Futter durch das hohe Gras oder sogar durch das Wasser. Erwähnenswert ist auch, dass die Füße …

Kurztrip (4): Alphons und Cinderella

Heute entführe ich Euch noch einmal und nehme Euch mit auf eine weitere Etappe unseres Kurztrips nach Dresden und Umgebung. Wir haben an diesen vier Tagen viel erlebt und sind eingetaucht in eine wundersschöne Landschaft. Das bekannte Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah“ hat sich wieder einmal bewahrheitet. Unser schönes Deutschland hat so viel zu bieten. Unsere Fahrt führte uns vorbei an saftigen Wiesen, Wäldern und durch Täler mit dem Blick auf Felsen des Elb-Sandsteingebirges.  So fuhren wir über eine Brücke, die uns einen traumhaften Blick auf die Elbe und auf die Kneippkurstadt Bad Schandau eröffnete. Diese Kleinstadt liegt im Elbsandsteingebirge direkt am Nationalpark Sächsische Schweiz und rechts der Elbe. Bei unserem Rundgang durch das Städtchen fielen uns die Markierungen an den Häusern auf. Diese kennzeichnen den Wasserstand in den jeweiligen Jahren, in denen die Stadt an der Elbe vom Hochwasser betroffen war. So reichte den Bewohnern des fotografierten Hauses im Juli 1928 das Wasser bis zur Oberkannte des Haussockels, aber am 16.8.2002 sogar bis zur Unterkannte der oberen Fenster. …

Kurztrip (3): Zeit erleben

Heute sind wir schon beim dritten Teil der Berichterstattung über unseren Kurztrip nach Dresden und Umgebung angekommen. „Kinder, wie die Zeit vergeht.“ Jeder von uns kennt diesen Ausspruch. Manchmal wünscht man sich die Zeit würde stillstehen, manchmal rennt die Zeit uns einfach davon und hin und wieder, wenn man auf etwas wartet, hat man das Gefühl, dass sie gar nicht vergeht. Doch sie läuft stetig und gleichmäßig weiter. Und hier kommt die Zeitmessung ins Spiel.  Südlich von Dresden liegt das kleine Städtchen Glashütte, welches weltweit bekannt ist. Seit über 165 Jahren hat in diesem Städtchen die deutsche Uhrmacherkunst ein bedeutendes Zentrum gefunden. Und ich möchte Euch heute an unserem Besuch im Deutschen Uhrenmuseum in Glashütte teilhaben lassen. „Mit der Gründung der ersten Manufakturen in der Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt die Geschichte der Uhrenindustrie in Glashütte. Mit Leidenschaft, Können und unternehmerischen Geschick verwirklichen talentierte Uhrmachermeister wie Ferdinand Adolph Lange, Julius Assmann, Moritz Großmann und Adolf Schneider ihren Traum von einer eigenständigen sächsischen Uhrenindustrie und begründen den weltweiten Ruf des Ortes. So bilden Unternehmergeist und Hingabe …

Kurztrip (2): Barockes Paradies

Wie versprochen geht meine Berichterstattung von unserem Kurztrip nach Dresden (Kurztrip Teil 1) und Umgebung weiter. Ich habe Euch neulich in meinem Post (Mit Volldampf über die Elbe) ja schon erzählt, dass wir mit dem Raddampfer gefahren sind. Diese Dampferfahrt führte uns nach Pillnitz. Der Ausblick von der Elbe zu beiden Seiten des Ufers war fantastisch und in Pillnitz erwartete uns ein barockes Paradies. Längs des Elbufers erblickt man prächtige Bauten, seien es Schlösser oder Villen.  So sieht man am linken Elbufer zum Stadteil Löschwitz gehörend 3 Schlösser aus dem 19. Jahrhundert.  An erster Stelle sei das Abrechtsschloss genannt. Das nächste Palais hatte einst einen berühmten Besitzer, nämlich den Erfinder des Mundwassers „Odol“, Karl August Lingner (1861-1916). Schloss Eckberg, das man auf dem Foto zwischen den Bäumen erkennen kann, wurde 1926 von Ottomar Heinsius von Mayenburg (1865-1932) erworben. Er gilt als Erfinder der Zahncreme „Chlorodont“. Umgeben von hohen Bäumen erblickt man wunderschöne Villen. Der Raddampfer muss bei der Durchfahrt durch das „Blaue Wunder“, welches 260 m lang ist und 3800 Tonnen wiegt, seinen Schornstein ankippen. „Einem hartnäckigen …

Erlebnisreicher Kurztrip (1)

Die große Resonanz auf meine beiden Berichte über unseren Kurztrip nach Dresden und Umgebung hat mich auf die Idee gebracht Euch noch mehr über dieses verlängerte Wochenende zu berichten. Es war einfach nur wunderschön, hat Freude bereitet und hat den Alltagsstress  gegen ein kleines Urlaubsgefühl eingetauscht. Jetzt habe ich die Qual der Wahl, denn ich habe eine Vielzahl an Fotos mitgebracht und überlege, was Euch interessieren könnte. Ich fange ganz einfach am Anreisetag an und arbeite mich bis zu unserem Abreisetag chronologisch durch: Leider war es uns erst am Donnerstagnachmittag möglich aufzubrechen. Die Entfernung zwischen Cottbus und Dresden beträgt eigentlich nur einen Katzensprung, jedenfalls im Vergleich zu den Entfernungen, die wir sonst so zurücklegen, wenn wir beispielsweise in die alte Heimat reisen. Dagegen sind diese ungefähr 140km nichts. Immerhin schafften wir es an diesem Tag noch Schloss Moritzburg zu besuchen. Hierbei handelt es sich um ein barockes Jagdschloss, das August der Starke (Kurfürst Friedrich August I von Sachsen) im 18. Jahrhundert errichten ließ, um dort neben der Jagd auch ausschweifende Feste zu feiern. Es liegt …

Mit Volldampf über die Elbe

Dresden ist immer einen Ausflug wert. Ich liebe diese Stadt, denn sie hat Atmosphäre. Deshalb sind wir auch mindestens einmal im Monat dort. Einfach nur mal so, zum Shoppen oder um ein wenig Entspannung vom Alltag zu finden. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es in der Stadt oder in der näheren oder weiteren Umgebung. Dieses Mal haben wir ein verlängertes Wochenende dort verbracht und viel Schönes erlebt. Dazu gehörte auch die obligatorische Fahrt mit einem Raddampfer. „Mit ihren Dampfmaschinen und ihren Schaufelrädern sind die Schiffe der Dresdener Raddampferflotte Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche der Technikgeschichte. Seit 2004, als das Dresdener Elbtal in das UNESCO- Weltkulturerbeprogramm aufgenommen wurde, zählen die Raddampfer zu den besonderen technischen Denkmälern. Die Sächsische Dampfschifffahrts-Gesellschaft verfügt derzeit über die größte und älteste Seitenraddampferflotte der Welt…“* Diese Dampfer fahren nicht nur hin und wieder oder zu besonderen Anlässen, sondern es besteht ein regelrechter und täglicher Linienverkehr. Sie gehören inzwischen zu Dresdens Bild genauso wie die Semperoper, der Zwinger und die Frauenkirche. Der Heimathafen dieser Dampfschiffflotte ist  Dresden und ihre Anlegestelle …

Erhebend

Bevor wir gestern unsere Rückfahrt von Dresden nach Cottbus angetreten haben, kam uns die spontane Idee noch etwas ganz Besonderes zu unternehmen. Also sind wir ins Gebirge gefahren. Da wir hier keine Alpen haben, kann sich jeder denken, wohin uns dieser Spontanausflug geführt hat. Wir haben einen Abstecher in die Sächsische Schweiz unternommen. Genauer gesagt, unser Weg führte uns zur Bastei, die man als das Juwel der Sächsischen Schweiz bezeichnet. Von diesem Festplateau aus eröffnet sich ein traumhafter Blick über das Elbsandsteingebirge, die Wälder und Wiesen und natürlich über die Elbe. Wir waren hier nicht zum ersten Mal und werden es auch nicht zum letzten Mal gewesen sein, denn der Blick von der weltberühmten Basteibrücke aus ist einfach nur erhebend.   Romatisch schlängelt sich die Elbe durch das Tal. Doch so romantisch es auf diesem Foto auch aussehen mag, ich habe diesen Blick 2002 auch anders erlebt. Damals herrschte extremes Hochwasser und der Fluss ist weit über das Ufer hinweg getreten und hat viel Verwüstung und Zerstörung mit sich gebracht. Unser Blick wendet sich in …