Gedichte
Kommentare 14

Durch die Lüfte getragen

Mein Blick schweift umher
und in der Ferne erblicke ich dich.
Dein Anblick fesselt mich,
doch Du entfernst Dich immer mehr.

Schicke Dir meine Gedanken,
auch meine Träume mit auf die Reise.
Ganz still und leise,
getragen durch die Lüfte ohne Schranken.

Ich ahne es schon,
bald wirst du Dich in Nichts auflösen.
Ich muss meinen Blick von Dir lösen.
Es gibt keine andere Option.

Die nächste folgt Dir.
Immer mehr steigen auf und am Himmel,
ist das reinste Gewimmel.
Werden dort zur Freude und schönen Zier.

Wende den Blick herab,
von wo sie gekommen und entstanden sind.
Ein Kind fröhlich springt,
jubelnder Ruf aus seinem Mund erklingt.

Welche große Freude doch,
eine solche zarte Seifenblase kann sein
für Groß und Klein.
Schau dort oben fliegt eine noch!!!

 

 

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14 Kommentare

  1. Liebe Astrid, da erinnere ich mich gern dran, wenn Mutti mir als kleines Kind ein Aluminium-Becher mit FIT-Wasser ( Geschirrspülmittel) zurechtmachte und mir das Seifenblasen pusten beibrachte. Den Plaste-Strohhalm gabs nicht, aber dafür aus Zeitungspapier einen längeren, dünn gerollten Halm. Nach kurzer Zeit war natürlich das vordere Ende feucht und mehrmals mußte ein neuer gemacht werden.
    Für Dein Seifenblasen-Gedicht hast Du nette Worte gefunden.
    Ich wünsche Dir eine gute, neue Woche und herzlichen Sonntagsgruß von Brigitte.

    • Astrid Berg sagt

      Das kenne ich nun wieder nicht: Einen Halm aus Zeitungspapier zum Seifenblasenpusten. Ich habe in meiner Kindheit schon die Plastikhalme benutzt. FIT kannte ich damals auch noch nicht. Dieses Spülmittel lernte ich erst vor 20 Jahren kennen, als wir von West nach Ost zogen. 🙂 Wir haben damals „Spüli“ benutzt 🙂 , so hieß das Spülmittel bei uns oder auch Pril.
      LG
      Astrid

  2. Christine R. sagt

    Schön, Dein Gedicht, liebe Astrid!
    Liebe Astrid, als Kind habe ich Seifenblasen geliebt – und ich liebe sie heute noch! Damals gab es die fertigen Seifenblasen noch nicht – wir haben welche aus Spülmittel selber gemacht. Aber die waren selten so schön … Entweder zu wenig Spülmittel oder zu viel …
    Heute gibt es ja junge Leute, die riesengroße Seifenblasen zaubern können. Dann bleibe ich immer stehen und schaue zu …
    Liebe Grüße, und einen schönen Abend!
    Christine

    • Astrid Berg sagt

      Ja, aus Spülmittel haben wir sie auch gemacht, wenn die gekauften aufgebraucht waren. Ich glaube, sie hießen schon damals „Pustefix“ oder so ähnlich. Als unser Sohn noch ein Kind war, versuchte ich es ebenfalls mit Spülmittel, aber anscheinend hat sich die Zusammensetzung geändert, denn das funktionierte dann nicht mehr.
      LG
      Astrid

  3. Liebe Astrid,
    du wirst lachen, aber ich habe mir erst vor kurzem Pustefix Seifenblasen gekauft. Der Grund: sie zu fotografieren. Bin leider noch nicht dazugekommen, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich finde diese wunderschön und freue mich auch, wenn mal beim Geschirrspülen kleine Seifenbläschen dem Spülmittelbehälter entfleuchen.

    Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart
    Traudi

    • Astrid Berg sagt

      Da lache ich gar nicht, denn ich habe meinem Mann erst neulich eine „Seifenblasenpistole“ geschenkt, weil ihm das noch heute Freude bereitet. Und manchmal kaufe ich mir auch ein Fläschchen Pustefix, einfach mal so, weil es schön ist, den Seifenblasen nachzusehen.
      LG
      Astrid

  4. Das ist wunderschön geschrieben. Ich habe das Gedicht ohne das dazugehörige Bild gelesen, weil Dein Beitrag ja in meinem Email-Postfach landet, ohne dass ein Foto angezeigt wird. Ich habe schon beim Lesen diese Leichtigkeit gespürt und das Fröhliche, das in ihm steckt. Das hast Du sehr sehr gut hinbekommen. Danke dafür. LG Tanja

    • Astrid Berg sagt

      Ich muss mich bedanken, liebe Tanja, für diesen netten Kommentar. Es hat mir Spaß gemacht, die Seifenblasen in die Luft zu pusten und ihnen dann ein Gedicht zu widmen. Wenn der „Entdecker“ der Seifenblasen wüsste, wieviel Freude er unzähligen Menschen (Klein und Groß) damit noch heute bereitet, wäre er sicherlich verwundert. Naja, wahrscheinlich ist eine eher zufällige Entdeckung nur gut vermarktet worden 😉 .
      LG
      Astrid

  5. Du hast der Seifenblase ein Gedicht gewidmet. Wenn sie könnte, käme sie herab, würde sich auf deine Wange setzen und sich mit einem hauchzarten Kuss dafür bedanken. – Seifenblasen haben etwas Magisches – nicht nur für Kinder! – LG Martina

    • Astrid Berg sagt

      Manchmal tut sie das mit Hilfe des Windes sogar 😉 .
      Sei herzlich gegrüßt zur Wochenmitte
      Astrid

  6. Wer hat als Kind keine Seifenblasen gepustet? Wir haben uns das Wasser selbst gemixt aus Leitungswasser und Spülmittel. Dann ein Trinkröhrchen rein, sprudeln erst mal und dann die Blasen steigen lassen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Astrid Berg sagt

      Ja, genau das haben wir auch gemacht, aber mit den heutigen Spülmitteln funktioniert das nicht mehr. Aber als unser Sohn ein Kind war, haben wir nach einer besonderen Rezeptur die Flüssigkeit eimerweise hergestellt und mit einem gebogenenen Drahtbügel große Seifenblasen gemacht. Überhaupt macht das Pusten von Seifenblasen eine Menge Spaß.
      LG
      Astrid

  7. Liebe Astrid, Seifenblasen, gut, dass es das heute noch gibt bei den Kids. Ich habe das so geliebt, herrlich. Danke für das schöne Gedicht. Liebe Grüße Eva

    • Astrid Berg sagt

      Ich mag sie noch heute und manchmal schenke ich sogar Erwachsenen ein Fläschchen Pustefix. Es wird immer mit großer Freude entgegengenommen und sofort ausprobiert.
      LG
      Astrid

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