Autor: Astrid Berg

Tierparkgedanken

Neulich habe ich wieder einmal einen Rundgang durch unseren schönen Tierpark gemacht. Er wurde am 1. Juni 1954 eröffnet, 1968 kam dann ein Raubtierhaus dazu und bereits 1969 zog ein Elefant in den Tierpark ein. Später kamen Gänse, Enten, Störche und andere Wasservögel hinzu und mittlerweile beherbergt er über 1200 Tiere und ist der größte Tierpark im Land Brandenburg. Auch wenn ich schon oft diesen kleinen Zoo besucht habe, lohnt sich ein Vorbeischauen  immer wieder. Besonders interessant ist es bei Neuzugängen oder wenn Tierkinder angekommen sind. Auf jeden Fall gibt es viel zu sehen und zu bestaunen. Seltsamerweise hatte es mich diesmal zu den Dickhäutern gezogen, wo auch gerade Kameraleute zugange waren. Leider waren sie schon am Zusammenpacken. Ich setzte mich auf eine Bank und beobachtete das Treiben und die Dickhäuter. Elefanten gelten als schlaue und sensible Tiere, die auch soziale Kompetenz aufweisen. Sie zeigen Emotionen und können u.a. Beziehungen zu ihren Betreuern aufbauen.Ich denke, diese Bindungen an Menschen sind besonders wichtig, wenn diese Tiere in Gefangenschaft leben, wie zum Beispiel hier im Tierpark. Ich …

Unser persönliches Spiel mit dem Gedächtnis

In unserem Gedächtnis sind Informationen der verschiedensten Art abgespeichert. Wir unterscheiden zwischen Kurzeit- und Langzeitgedächtnis und sprechen sogar noch vom Ultrakurzzeitgedächtnis. Diese Einteilung betrifft die Dauer der jeweiligen abgespeicherten Information, denn nicht alles wird für immer und ewig benötigt. Unsere Speicher sollen nicht mit unnötigen Informationen überfüllt sein, deshalb ist u. a. auch das Vergessen ganz wichtig. Die „Grundlage bewusster Informationsverarbeitung ist das Kurzzeitgedächtnis (in einigen Modellen auch Arbeitsgedächtnis). Das Kurzzeitgedächtnis ist ein Speicher, der eine eng begrenzte Menge von Information in einem unmittelbar verfügbaren Zustand bereithält.“* Und hierum geht es heute an dieser Stelle. Das Gedächtnis will auch trainiert werden und das von Anfang an. Schon Neugeborene erkennen den Herzschlag der eigenen Mutter wieder, denn sie haben ihn schließlich im Mutterleib gehört. Für Kinder, aber auch für Erwachsene gibt es verschiedene Arten des Gedächtnistrainings und Gedächtnisübungen. Neulich erst habe ich mit meiner Mutter ein Spiel gespielt, das ich mit unserem Sohn auch im Kindesalter relativ häufig gespielt habe Memory. Allerdings habe ich beim Spiel mit meiner Mutter nicht das typische Memory von Ravensburg benutzt, …

Tatort Friedhof

Es ist ein ganz normaler Tag. Oder vielleicht doch nicht. Dieser Tag verspricht keinen Stress, sondern scheint eher einer von der geruhsamen Sorte zu sein. So begrüßt er uns am Morgen, doch als er sich um Mitternacht verabschiedet, kann man nicht anders als von einem aufregenden Tag zu sprechen. Das kleine über 1200 Jahre alte Städtchen wirkt ein bisschen verschlafen und verspricht dem Besucher als Luftkurort Ruhe und Erholung. Wälder, ein Stausee und viele Wanderwege wirken im Sommer ebenso einladend wie das kleine und nahgelegene Skigebiet im Winter. Idylle pur, in der die Welt noch heil ist. Hier kennt jeder jeden und am Gartenzaun gibt es ebenso ein kleines Schwätzchen wie beim Einkauf. So war es immer, – auch in meiner Kindheit und Jugend. Warum sollte es jetzt anders sein? Und trotzdem sitze ich jetzt gerade auf der Polizeistation dieses Städtchens und bin völlig aufgeregt. Im Gegensatz zu mir ist der Hauptkommissar die Ruhe in Person. Ich würde am liebsten gleich mit meiner Berichterstattung loslegen, damit die Ermittlungen beginnen können. Und überhaupt, warum sitze ich …

Ein himmlisches Erlebnis

Am 1. Mai haben wir einen Ausflug unternommen. Eigentlich waren wir schon mehrmals an diesem Ort, aber es zieht uns immer wieder hin. Wir wollten unserem Besuch ein besonderes Erlebnis bescheren, was uns auch gelungen ist. Es war überaus beeindruckend, göttlich und himmlisch zugleich. Wir fuhren in einen kleinen Ort im Nordosten der Niederlausitz, der ein staatlich anerkannter Erholungsort ist und ein besonderes Kulturerlebnis aufzuweisen hat. Ich spreche hier von dem kleinen Städtchen Neuzelle und seiner Sehenswürdigkeit, nämlich der ehemaligen Zisterzienserabtei, der Klosterkirche Neuzelle. Diese katholische Stiftskirche St. Marien bildet den Mittelpunkt der Klosteranlage und lässt dem Besucher schon beim Betreten den Atem stocken. Ursprünglich handelte es sich hierbei um eine gotische Kirche. Ihre Überarbeitung im 17. und 18. Jahrhundert war barocker Natur und dieses Kunstwerk, an dem böhmische Künstler beteiligt waren, übertrifft alle von mir bisher besichtigten Gotteshäuser. Nicht nur ich bleibe staunend und ehrfürchtig stehen und wage angesichts der überaus reichhaltigen barocken Ausstattung kaum zu atmen. Nicht umsonst gehört dieses Gotteshaus laut einer Broschüre der Besucherinformation Neuzelle zu den bedeutendsten Kirchen Mitteleuropas. Um …

WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM?

Ich glaube, es gibt kaum jemand der diese Art der Aneinanderreihung der genannten Fragewörtern nicht kennt. Und das nicht nur auf der Mattscheibe, sondern auch in der Realität. In meiner Geschichte, die wieder einmal das Leben schrieb, beantworte ich alle diese Fragen und natürlich an erster Stelle steht die Antwort auf das WER: WIR, nämlich Astrid, Peter und Timo, hatten unseren chaotischen Umzug nach Cottbus einigermaßen gut überstanden und nach zwei freien Wochen, hatte uns der Alltag eingeholt und alles sollte wieder seinen zwar neuen, aber geregelten Gang gehen. So kam Peter nach dem ersten Arbeitstag abends nach Hause und fragte mich fast nebenbei: „WIE war dein Tag?“ Ich musste bei dieser Frage plötzlich lachen und mein Peter schob sofort neugierig geworden die zweite und dritte Frage nach: „WAS hast du denn angestellt oder WIESO kringelst du dich fast vor Lachen?“ „Eigentlich habe ich mir vorgenommen, das keinem Menschen zu erzählen.“ „WESHALB?“ „Na, weil ich heute selten dämlich, aber auch wieder schlau war!“, erklärte ich. „WARUM?“ Wie auf Kommando erklang aus dem Wohnzimmer, wo Timo …

Zeitreise

Am Wochenende haben wir wieder einmal einen Ausflug in den Spreewald gemacht. Und zwar führte uns unser Weg nach Burg und dort marschierten wir gezielt zum alten Spreewaldbahnhof, der sich mitten im Ort befindet. Nein, wir wollten nicht mit dem Zug verreisen. Dieser Bahnhof ist schon längst stillgelegt und seit 1995 befindet sich in dem historischen Gebäude ein Gasthaus und eine Pension. Aber unser Ziel war ein anderes: Wir steuerten direkt auf ein Café der besonderen Art zu, um uns hier auf eine Zeitreise in die Vergangenheit zu begeben und zwar innerhalb von Reklame und Verpackung. Dieses „Reclamecafé“, wie es vom Inhaber genannt wird, zeichnet sich durch eine Ladenstraße aus, die sich im oberen Stockwerk des Gebäudes direkt vor dem Spreewaldbahnhof befindet. Diese Art eines Cafés ist einmalig in Deutschland. Werner Motzek, wie der Inhaber heißt, hat 45 Jahre gesammelt und zusammengetragen, um dieses einzigartige Reclamecafé mit alter Ladenstraße entstehen zu lassen. Er hat Schilder, Dosen, Behältnisse,   alte Ladeneinrichtungen, Möbel, Fenster, Türen etc. von alten Geschäften aufgekauft und restauriert, die sonst nach der jeweiligen Geschäftsaufgabe vergessen …

Wenn es dem Esel zu wohl ist…

Ihr kennt sicherlich alle diesen Ausspruch:  „Wenn es dem Esel zu wohl ist, dann geht er auf das Eis tanzen.“ Nein, heute kommen keine Redewendungen dran, sondern die nackte Wahrheit. Und dann will ich auch gleich weiterhin offen und ehrlich sein: Der Esel bin ich! Ich hatte die Wahl: Fahre ich mit nach Berlin oder…? Ich habe mich für das ODER entschieden. Leider! Der Tag vor fast zwei Wochen war schön, es ging mir gut und ich freute mich auf ein Päckchen, das die Postbotin an diesem Tag bringen würde. Ich war echt glücklich, als ich sie auspackte. Inlineskater besitze ich schon lange, aber ich wollte wie früher mal wieder Rollschuhe haben, also mit 4 Rollen, jeweils 2 nebeneinander. Super! Stimmt, super! Aber irgendwie waren dann doch die Rollen schneller als ich und so saß ich irgendwann auf meinem Allerwertesten. „Super dämlich!“, dachte ich, bis ich auf einmal den Schmerz im ungeschützten Handgelenk verspürte. Lange Rede, kurzer Sinn: Heute schreibe ich über den Gipsverband: Dieser wurde vor 134 Jahren, also 1851 von Antonius Mathijsen erfunden. …

Wir haben noch alle Tassen im Schrank

Männer gehen zur Jagd und Frauen sammeln. Spätestens nach dem Einmannstück „Caveman“ weiß dies jeder. Irgendetwas gesammelt habe ich eigentlich immer. Als Kind waren es Briefmarken, Autogrammkarten, Muscheln, Perlen und, und, und. Aber ich habe noch etwas im Wohnzimmerschrank bei meiner Mutter entdeckt, das viele von meinen Lesern vielleicht ebenfalls besitzen oder zumindest etwas Ähnliches. Es sind keine Kostbarkeiten, aber auf jeden Fall immer noch schöne Andenken, die man sogar benutzen kann -Tassen. Sammeltassen gab es schon im frühen 19. Jahrhundert, so entwickelte sich im Biedermeier dieser Brauch des Sammelns von einzelnen Tassen. Sie wurden zu besonderen Anlässen oder als eine Art Freundschaftsgabe verschenkt. Oftmals waren diese Tassen reich verziert und individualisiert. In vielen Fällen waren sie sogar mit dem Namen des Beschenkten oder mit individuellen Dekoren versehen. Immer waren es nur Einzelstücke, niemals hatte man sie als komplettes Service. Und es handelte sich dabei auch nicht um Alltagsgeschirr. Diese Tassen gehörten in den Schrank, in die Glasvitrine und dienten der Zurschaustellung. Die Dekore erstreckten sich über Blüten, Blumen und Vögel bis hin zu Landschaftsgemälden …

Einen Augenblick mal, bitte!

Das Wort „Augenblick“ besteht aus zwei zusammen gesetzten Wörtern: AUGEN und BLICK. Beides gehört zusammen, denn durch unsere Augen blicken wir in die Welt. Auf die Idee heute bei DIES UND DAS UND SONST NOCH WAS über die Augen oder genauer gesagt über Blicke zu schreiben, liegt daran, dass mir meine Tagebücher in die Hand gefallen sind. Über was man so alles als junger Mensch nachgedacht und geschrieben hat!? Im Grunde meist über die Liebe und da spielt der Blick eine große und bedeutende Rolle. Man versucht dann nämlich Blicke des Angehimmelten zu deuten. Klar, man sucht doch nach Anhaltspunkten, dass der Auserwählte Interesse zeigt. So fand ich beispielsweise eine handgeschriebene Notiz, dass „lange und tief in die Augen sehen“, bedeutet: „Ich habe Sehnsucht nach dir!“ Oder: „Du bist mein großes Glück!“ Ich brauche sicherlich nicht zu erwähnen, dass ich auf Wolke sieben schwebte, wenn der von mir auserwählte Junge sich in meine Augen versenkte. Manchmal jedoch war es auch unangenehm und eher abschreckend, wenn mich ein Junge sehr intensiv fixierte und anstarrte. Dann trafen sich …

Meine Mutter und die Zugspitze

Urlaub ist etwas Schönes. Man kann viel erleben und hat hinterher einiges zu erzählen. So eine Auszeit vom Alltag muss nicht immer lang sein. Manchmal reichen schon ein paar Tage, um die Hektik und den Stress hinter sich zu lassen. Unser Sizilienurlaub hat uns wieder Kraft und Energie gegeben, um die kommenden Herausforderungen zu bewältigen.  Als wir von Sizilien aus zu Hause anriefen, berichtete uns unser Sohn, dass er einen Städtetrip plane. „Ich fahre mit meiner Freundin drei Tage nach München!“ Und von dort schrieb er mir an einem Sonntag, dass sie gerade auf dem Weg zur Zugspitze seien. Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt noch auf Sizilien waren, verspürte ich ebenfalls die Lust wieder einmal in die Berge zu fahren. Mit meinen Eltern war ich als Kind oft in Rottach-Egern am Tegernsee gewesen und ein Ausflug auf den Walberg gehörte immer auch dazu. Auf der Zugspitze waren mein Mann und ich hingegen noch nie, was wir aber sicherlich bald einmal nachholen werden. Die Fotos, die unser Sohn uns zeigte, machen es zu einem unbedingten Muss. …

Märchenhafter Taubenschlag

Nach Rom führen viele Wege, so sagt man. Aber nicht nur dorthin. Wenn wir einen Ausflug in den Spreewald machen, dann haben wir ebenfalls die Wahl. So entscheiden wir uns hin und wieder für den Weg, der uns an einem märchenhaften Taubenschlag vorbeiführt. Ich kann es nicht verhindern, aber immer bleibt mein Blick an diesem Taubenhaus hängen, obwohl er unbewohnt zu sein scheint. Er zieht mich nahezu magisch an. Der Grund hierfür liegt in meiner Kindheit. Dieser Taubenschlag erinnert mich an ein Märchen der Gebrüder Grimm. Jeder, der diese Märchen kennt, weiß auch welches spezielle Märchen ich meine: Aschenputtel Ich möchte heute aber nicht über Aschenputtel schreiben, sondern über meinen Fund aus der Kindheit. Dieses Märchen steht nämlich in meinem ganz persönlichen Märchenbuch. Und zwar handelt es sich hierbei um „Die echten WS Glanzbilder Geschichten : Deutsche Märchenwelt nach Brüder Grimm“. Die Seiten sind aus schwarzem dünnen kartonartigem Papier, auf denen sich bereits der vorgedruckte Text befindet und Aussparungen für die einzuklebenden Glanzbilder vorgesehen sind. In diesen Platzhaltern sind die Nummern des jeweils entsprechenden Bildes …

Verflixt, aber auch!

„Ach“, sage ich als ich die Handtasche auspacke, die ich in unserem Sizilienurlaub benutzt habe. „Den hab ich ja ganz vergessen!“ „Wen hast du vergessen?“, fragt mich Peter, der gerade die Geschenke für unser Patenkind verpackt. „Den hier! Ich habe mir doch einen Pinocchio in Modica gekauft und der ist gerade aus den Tiefen meiner Handtasche aufgetaucht.“ Ich packe jetzt keine Pinocchio-Marionette aus, sondern zum Vorschein kommt lediglich das Gesicht dieser Holzfigur. Kreisrund ist dieses Gesicht und die lange Nase ist genau in dessen Mittelpunkt. Verschmitzt sieht er aus mit seinen kleinen Augen, seinem winzigen roten Mund und den schwarzen Franzen, die ihm in die Stirn hängen an. Sein Hinterkopf ist rot und wirkt so, als hätte der kesse Junge eine rote Mütze auf dem Kopf. Bei genauerer Betrachtung erkennt man noch die schwarze Schnur, die zwischen Gesicht und Hinterkopf, sprich Mütze, hervor kommt. „Ein Jojo!“, sagt Peter. „Das gehört übrigens zu den ältesten Spielzeugen der Welt!“ „Ja, und das muss ich auch gleich mal ausprobieren!“ „Das kannst du eh’ nicht!“, erklärt mir mein Mann. …

Sorbische Ostereier

Als wir vor fast zwanzig Jahren nach Cottbus in die Lausitz kamen, entdeckten wir hier den einen oder anderen Brauch, den wir noch nicht kannten. So lernten wir zunächst, dass es hier die Sorben ( oder in der Niederlausitz auch Wenden) gibt. Laut Wikipedia* handelt es sich hierbei um ein westslawisches Volk. Es ist in der Nieder- und Oberlausitz, also in Brandenburg und Sachsen zu finden ist. Diese Minderheit hat eine eigene Sprache und eine eigene Kultur, die hier noch gepflegt wird. Unser Sohn hatte beispielsweise in der ersten Klasse Sorbisch als Pflichtfach. Zu dem Brauchtum der Sorben gehört auch das Ostereierfärben und -verzieren, bei welchem die inzwischen bekannten sorbischen Ostereier entstehen. Hierbei handelt es sich um ein traditionelles Verzieren von Eiern mit einer ganz bestimmten Technik.** Dieses Eiermalen nennt man auf sorbisch jejka pisać. Es erfordert neben Geduld auch Geschicklichkeit. Die Tradition des Eierverzierens wird von Generation zu Generation weiter gegeben und in den Familien, aber auch in den Schulen werden in der Fastenzeit ausgeblasene Eier derartig verziert. Hierbei sollte man möglichst weiße Eier …

Das fliegende Ei

Wir sitzen im Flieger von Sizilien zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge. Es gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“ „Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück. „Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“ Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte. „Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“ „Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen. Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein …