Gedichte

Im Sauseschritt

 

Wie doch die Zeit ist verronnen,
wieder hat eine neue Woche begonnen.
Sie hat keine Zeit zu verweilen,
darum müssen wir uns immerzu beeilen.

Im Nu ist es dann Wochenmitte,
es geht vorwärts im schnellen Schritte.
Ein Tag nach dem anderen verstreicht
und geschwind ist das Monatsende erreicht.

Der September dann von uns geht,
Oktoberwind uns um die Nase weht.
Laub sich verfärbt, Drachen steigen,
bunte Blätter im Tanz durch die Lüfte gleiten.

Doch die Zeit bleibt nicht stehen.
Der goldene Oktober wird vergehen,
dem Regen im November weichen,
dem kalten Dezember die Hand hinreichen.

Drum sollten wir jetzt innehalten,
jeden Augenblick uns schön gestalten.
Vorüber ist nämlich weder diese Woche,
noch Monat, Jahr oder gar diese Epoche.

 

 

 

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*Dieses Gedicht habe ich bei Rostrose und ihrer Aktion ANL verlinkt https://rostrose.blogspot.com/2018/09/anl-33-warum-bio.html

7 Kommentare

  1. Liebe Astrid, heute nun der 4. Versuch, einen Kommentar abzuschicken.
    Wieder war es ein herrlicher Tag, aber es ist kühl. Die Abendsonne blinzelt mir noch zu.
    Mit dem Gedicht hast Du das letzte Viertel des Jahres gut beschrieben.
    Drachensteigen sieht man die Kinder gar nicht mehr.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße und tschüssi sagt Brigitte.

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Brigitte,
      danke, dass Du es weiterhin versucht hast und Dein 4. Versuch endlich zum Erfolg geführt hat. Die Technik spielt uns immer wieder irgendwelche Streiche. Ich weiß nicht, was da falsch gelaufen ist.
      Bei uns in der Nähe gibt es morgen ein Drachenfest. Dort können Drachen gebastelt werden, aber man kann sie auch in die Lüfte steigen lassen. Da Wind angekündigt ist, denke ich, dass es Klein und Groß bestimmt viel Spaß machen wird.
      LG
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Hab vielen Dank für den Link. Ich habe mir vorgenommen diesen Eierlikör-Guglhupf für einen gemütlichen Herbstnachmittagskaffeeklatsch zu backen. Ich freue mich schon darauf ihn zu kosten.
      LG
      Astrid

  2. Liebe Astrid, hier bin ich nun abermals – mit der Frage, ob du meinen Kommentar von neulich (den ich nicht bei diesem Blogbeitrag, sondern „in der Not“ bei Google+ hinterlassen hatte) überhaupt gesehen hast. Ich füge ihn dir hier jedenfalls auch noch ein:

    Liebe Astrid, ich versuche dir zu deinem aktuellen Blogbeitrag schon dreimal einen Kommentar zu schicken, erhalte aber immer eine Fehlermeldung. Daher versuche ich es nun hier:
    Das hast du gut und weise ausgedrückt, liebe Astrid!
    Meiner Meinung nach passt dein Gedicht auch sehr gut zum Themenkreis Achtsamkeit-Nachhaltigkeit-Lebensqualität, denn wer achtsam, behutsam, freudig, aufmerksam mit seiner Lebenszeit umgeht, gewinnt so viel an Qualität dazu. Magst du es nicht bei ANL verlinken? https://rostrose.blogspot.com/2018/09/anl-33-warum-bio.html
    „Drum sollten wir jetzt innehalten, jeden Augenblick uns schön gestalten“ ist genau das, was mein Mann und ich uns vorige Woche gegönnt haben (bei einem Wanderurlaub im Salzkammergut – Bericht wird folgen ;-))) – und siehe da, auch wenn es nur eine einzige Woche war hatte jeder Tag eine enorme „Zeitqualität“. Plötzlich kein Dahinrasen der Tage mehr, sondern so viele genossene Augenblicke, sodass ein Tag viel mehr Stunden zu haben scheint…
    Liebe Grüße, Traude

    • Astrid Berg sagt

      Liebe Traude,
      ich habe auch oftmals das Gefühl, dass 24 Stunden nicht immer 24 Stunden sind. Manchmal empfinden wir sie als länger, dann wieder als kürzer. Unser Zeitempfinden wird von vielen Faktoren beeinflusst, von äußeren, aber auch von solchen, die in uns selbst zu finden sind.
      Ich kann mir vorstellen, dass Ihr diese Woche im Salzkammergut genossen habt. Die Landschaft, die Natur und dazu noch Sonne, – ein Traum.
      LG
      Astrid

    • Astrid Berg sagt

      Gut, dass Du Deinen Kommentar nochmals hier hinterlassen hast, denn ich habe ihn tatsächlich nicht bei Google+ gelesen. Vielen Dank für Deine Mühe. Das Gedicht habe ich gleich verlinkt.
      Hab einen schönen Abend
      Astrid

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