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Kreuz und quer

Heute möchte ich Euch ein paar Fotos von einem Spaziergang in der alten Heimat zeigen. Wir waren im Vogelsberg unterwegs und wollten das schöne Wetter nutzen. So suchten wir uns einen Parkplatz in der Nähe eines Waldgebietes und machten uns bei strahlend blauem Himmel auf auf den Weg.

Licht und Schatten wechselten sich ab.

Dort, wo die Sonne ihre wärmenden Strahlen nicht hinschickte, gab es noch Stellen mit Schnee.

Eigentlich hatten wir ein Ziel, doch folgten wir dem vorgeschriebenem Wanderweg nicht lange, sondern entschlossen uns in den Wald hineinzugehen.

Wir marschierten einfach drauf los. Zum Teil gingen wir auf mit altem Laub bedecktem Boden, teils stapsten wir auf matschigem Untergrund, liefen an kleinen schneebedeckten Stellen und an bemoosten Steinen oder liegenden Baumstämmen vorbei.

Unser Weg führte uns immer weiter in den Wald hinein.

Inzwischen waren wir kreuz und quer gelaufen und mein Orientierungssinn hatte mich längst verlassen.

Zum Glück ging es meinem Mann nicht so.

Er hat ein hervorragendes Orientierungsvermögen, das auch jetzt nicht versagte.

Und so führte er uns ganz zielsicher wieder zurück zu der Stelle, wo wir den Weg verlassen hatten.

Von hier aus waren es nur noch wenige hundert Meter bis zur Straße und zu unserem Parkplatz.

 

 

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7 Kommentare

  1. Liebe Astrid,
    das sieht nach einem wunderbaren Sonnen-Ausflug aus – und nach einem schönen Wald! Ich mag diese moosbewachsenen Steine auch sehr gern und hatte Freude daran, euch durch den Wald zu begleiten. Ob ich selbst die Orientierung verloren hätte oder nicht, weiß ich leider nicht – manchmal habe ich bereits einen richtig tollen Orientierungssinn bewiesen, aber verlaufen hab ich mich ebenfalls schon 😉
    Alles Liebe und schönes Wochenende!
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2022/03/italien-reisebericht-perugia-und-assisi.html

    • Astrid Berg sagt

      Ich habe mich mal in einem Einkaufscenter, das ich noch nicht kannte und das sternförmig angeordnet war, verlaufen. An der Kasse fragte ich dann, wo die Nordsee sei, was mir verdutzte Gesichter einbrachte. Ich meinte das Fischrestaurant, welches mein Orientierungspunkt war 😁.
      LG
      Astrid

  2. Oh je, mich darf man auch nicht allein aussetzen im Wald. Null Orientierung. Überall nur Bäume 🙂 Ich muss immer was zum Orientieren haben.
    Mit Johnny bin ich mal in die Aue gelaufen und schlug einen Weg übers Feld ein. Dachte ich wüsste, wo ich rauskomme. Falsch gedacht. Weit hinter dem Ort, im nächsten Dorf. Dann sind wir die Straße entlang heim gelaufen. Wir konnten beide nicht mehr und so was habe ich auch nie wieder gemacht.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Astrid Berg sagt

      Ich orientiere mich gerne an Straßennamen oder Gebäuden. Beides findet man im Wald nicht und die vielen Bäume können schon verwirren.
      Bei Deinem Erlebnis hätte ich ganz schön Bammel bekommen, wenn man alleine ist und nicht mehr weiß, wo man ist. Schnell läuft man dann auch mal im Kreis oder verirrt sich noch mehr. Aber zum Glück hast du die Straße gefunden. Ich hätte dann auch keine Experimente mehr gewagt und wäre ihr gefolgt.

  3. Oh, das sind schöne Bilder, liebe Astrid. Und so viele Moos-Steine! Die mag ich, naja, Steine mag ich ja sowieso.
    Und das mit der Orientierung. Ich glaube, da haben wir Frauen ein Defizit. Hab ich mal gelesen.
    Aber ihr macht es richtig: Hinaus in die Natur und jeden Sonnenstrahl genießen.

    Viele Grüße
    Traudi

    • Astrid Berg sagt

      Mein Mann ist ein totaler Fan von Moos. Am liebsten hätte er sich welches mitgenommen ;-).
      Ja, meine Orientierung 🙂 , aber mein Göttergatte meinte neulich erst, dass sie gar nicht mehr so schlecht sei. Jedenfalls hat er festgestellt, dass sie sich mit den Jahren verbessert hat 🙂 .
      LG
      Astrid

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