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Wo geht es hier zur …?

Heute geht es zwar gewissermaßen auch um den Orientierungssinn, aber hauptsächlich um eine häufig gestellte Frage und einen ganz bestimmten Ort. Diesen Ort suchen wir alle auf, egal wo wir auch sind und ob wir arm oder reich sind. „Wo geht es hier zur Toilette?“ Diese Frage habe ich bestimmt schon tausendmal und in jeder von uns besuchten Stadt gestellt, egal in welchem Land. Manchmal ist man heilfroh, wenn man mitten in einer verlassenen Gegend dieses Örtchen findet. Zum Glück gibt es überall auf der Welt Hinweisschilder, die uns den Weg weisen. Auch sind sie allgemein verständlich. Manchmal humorvoll gestaltet. Manchmal sind sie allerdings auch ein bisschen verwirrend. Ob Toilette, WC, OO, Klosett, Boxi-das Mobil WC, Latrine … oder Pipi Lounge … dieser Ort ist heiß begehrt und wird gut besucht.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Strandkorbgrüße Streifzug Ein Traum in Blau-Weiß    

Die Schatztruhe

Vielleicht könnt Ihr Euch noch erinnern. Vor nun bereits zwei Jahren schrieb ich drei Postkarten. Es waren Ansichtskarten von einem Bergdorf auf Mallorca, um genau zu sein von Valdemossa. Damals habe ich meiner Mutter und unserem Sohn am 7. Juni jeweils eine Ansichtskarte geschrieben, aber auch an unsere eigene Heimatadresse schickte ich eine Karte ab. Ich dachte, es sei eine schöne Überraschung und Urlaubserinnerung, wenn wir diese Karte in unserem Briefkasten finden würden. Ich weiß das Datum so genau, weil meine Mutter an diesem Tag auf einer Hochzeitsfeier eingeladen war. Diese Karten habe ich in einen offiziellen Postbriefkasten mitten im Ort eingeworfen. Es war ein Experiment. Ich wollte wissen, ob die Karten schneller in Deutschland ankommen, als die Karten, die man für gewöhnlich im Hotel abgibt. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass die Ansichtskarten meistens erst nach drei Wochen beim Adressaten ankommen. Oftmals waren wir dann schon wieder aus dem Urlaub zurück. „So ein offizieller Postbriefkasten“, so dachte ich mir damals, „wird doch sicherlich regelmäßig mehrmals in der Woche geleert.“ Mein Mann hatte Beweisfotos …

Hoch hinauf

Heute möchte ich mit Euch hoch hinauf. Als wir unsere Piratenfahrt rund um die schöne Insel Teneriffa machten, zeigte man uns die Masca-Schlucht, zumindest die Stelle, an der diese Schlucht sich zum Meer hin öffnet. Das machte uns selbstverständlich neugierig. Im Hotel erzählte uns ein Gast, dass er diese Schlucht durchwandert habe. Er berichtete, dass man unbedingt schwindelfrei sein müsse, um diesen mehrstündigen Marsch zu überstehen. Er war mit einer Touristengruppe im Bus nach oben in das Bergdorf Masca gefahren und von dort die Schlucht nach unten gelaufen, wo sie mit dem Schiff abgeholt worden waren.Wir entschieden uns mit dem Auto zu dem mehr als 600 Meter hohen Bergdorf zu fahren. Schaut Euch nur die Straßenführung an, die sich durch das Tenor-Gebirge schlängelt. Schon die Fahrt in das Dorf kann als erlebnisreich bezeichnet.Uns begegnete ein Bus und als wir beobachten konnten, welches waghalsige Manöver der Busfahrer vollführen musste, um durch so manche Kurve zu kommen, war ich mehr als froh, nicht in einem Bus zu sitzen.Auf unserem Weg nach oben hielten wir gelegentlich an und …

Unterwegs mit Piraten

Ich habe ja schon berichtet, dass es uns im März für zwei wunderschöne Wochen nach Teneriffa gezogen hat. Dort haben wir nicht nur Sonne, sondern auch einen richtigen Sommer erleben dürfen. Die Temperaturen stiegen zum Teil schon über 30 Grad. Natürlich haben wir einige Unternehmungen gemacht und auf eine davon möchte ich Euch heute mitnehmen. Wir sind nämlich mit einem Piratenschiff  von Los Gigantes aus auf Delfinsuche gegangen. Die riesigen Felsen ragen aus dem Meer und wirken tatsächlich gigantisch. „Flipper Uno“, so hieß das Schiff, das uns in die von Delfinen bevorzugten Gewässer gebracht hat. Selbstverständlich waren Matrosen, aber auch Piraten mit an Bord, die uns mit Speisen und Getränken versorgten. Und dann sahen wir sie. Zunächst erst einmal die typische Delfinflosse, aber nicht nur eine, sondern mehrere ragten aus dem Wasser heraus. Die Delfine umringten unser Schiff. Es war ein so faszinierendes Schauspiel, dass ich meinen Blick nicht von diesen wunderschönen Tieren wenden konnte. Gebannt beobachtete ich wie sie hin und her schwammen und sich uns präsentierten. Sie sprangen sogar aus dem Wasser und …