Gedichte, Kurzgeschichten
Kommentare 12

5 Uhr 30

Es hat sie tatsächlich einst gegeben,

eine Zeit ohne Dich in meinem Leben.

 

Damals hätte ich es niemals gedacht,

dass du einst wirst haben diese Macht.

 

Seit du bist an meiner Seite immerzu,

nimmst du mir meine innere Ruh’.

 

Zwiegespalten ist mein Verhältnis zu dir,

weder Liebe noch Hass erhältst du von mir.

 

Ich kann dich nun einfach nicht lieben, 

zeige es dir deutlich mit kräftigen Hieben.

 

Ich kann dich aber auch nicht hassen,

denn ohne dich würde ich viel verpassen.

 

Mit einem Eid kann ich es beschwören, 

manchmal würde ich dich gerne überhören.

 

Wenn du mir deinen Dienst wirst versagen,

werde ich mich ganz bitterlich beklagen.

 

Dann kann ich auch niemand dafür bestrafen,

ohne dich, meinen Wecker, werde ich verschlafen.

 

Drum bleibe bitte getreu an meiner Seite,

griffbereit und keinesfalls außer Hörweite.

 

 

 

Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:

Oma Lena und ihre Schatztruhe

Ich beneide dich

Das sind wir

12 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.