Alle Artikel in: Kurzgeschichten

Ein seltsames Wesen

Schuld an dem heutigen Beitrag ist ein Wurm. Im Grunde genommen sogar mehrere Würmer. Der eine lag dieses Jahr im Frühling am Strand von Sizilien und kam mir wieder in Erinnerung, als ich einen Artikel über den Ohrwurm las. Diese beiden Würmer ließen mich nicht mehr zur Ruhe kommen, denn es fielen mir plötzlich viele Redewendungen, Vergleiche und Sprüche mit anderen Tieren, Pflanzen, Gegenständen usw. ein, die ich mir bildlich vorstellte. Alles miteinander kombiniert, entstand in meinem Kopf ein seltsam anmutendes Wesen.   Ich möchte Euch also wieder einmal aufzeigen, wie faszinierend unsere Muttersprache mit ihren bildlichen Formulierungen sein kann. Die Sprüche, die mir so plötzlich im Kopf herum spukten, beziehen sich unter anderem auf Körperteile, das menschliche Aussehen, Verhaltensweisen, auf Charaktereigenschaften und Wesenszüge des Menschen. Das Bild eines Menschen erscheint also vor meinem geistigen Auge. Dieser Mensch mutet schon etwas sonderlich und seltsam an und ist auf jeden Fall beschreibenswert. Man sollte vielleicht eine Karikatur von ihm anfertigen, denn er ist sicherlich lustig anzusehen. Also passt mal auf und sagt mir, ob ihr einen …

Herr und Frau Kürbis

Neulich traf ich Herrn und Frau Kürbis. Sie hatten sich gerade an einer Tankstelle ein ruhiges Plätzchen für ihre Rast gesucht. Sie packten ihren Proviant aus und ließen es sich schmecken. Dabei kamen sie ins Gespräch. Ich wurde Ohrenzeuge dieses Gesprächs und muss sagen, manchmal verstand ich nur Bahnhof. Irgendetwas schien bei diesem Gespräch schief zu laufen. Irgendwie haben die Zwei sich nicht richtig zugehört, folglich auch nicht richtig verstanden und ständig aneinander vorbei geredet, so vermutete ich jedenfalls.  Es dauerte eine Weile, aber dann verstand ich, was hier passierte. Ich musste an das Teekesselspiel denken, das wir als Kinder gerne gespielt haben. Durch die Doppeldeutigkeit mancher Wörter entstand ein heilloses Durcheinander und das Gespräch entgleiste derartig, so dass niemand mehr zu kapieren schien, worum es eigentlich ging. Oder sollte hier etwa eine absichtliche Irreführung vorliegen? Die Beiden haben gerade jeder ein leckeres Wurstbrot verspeist, da greift sich Frau Kürbis an das Dekolleté. Sie steht auf und sucht den Boden rund um den Tisch mit ihren Augen ab. „Ohje“, sagt sie. „Der Anhänger ist weg!“ …

Verdammt lang her!

„Kinder, wie die Zeit vergeht.“ „Verdammt lang her.“ Diese Aussprüche hört man oft und sagt sie auch manchmal selbst. An den eigenen Kindern kann man dies am deutlichsten feststellen. Gerade erst gestern fand zum Beispiel ein wichtiger Abschnitt im Leben unseres Sohnes seinen krönenden Abschluss. Aber nicht nur Menschen zeigen uns auf, wie die Zeit vergeht und wie lange gewisse Begebenheiten schon zurückliegen. Selbst an leblosen Dingen nagt der Zahn der Zeit, doch auch hier ist gute Pflege das beste Mittel gegen das Altern.  Ich halte gerade ein Foto von einem Schrank in den Händen, der zwar immer noch in meinem Arbeitszimmer steht, aber auch schon in unserer ersten Wohnung vor fast 33 Jahren einen Platz hatte. Und das ist auch der Grund dafür, dass ich Euch heute von unserer ersten gemeinsamen Wohnung erzählen möchte, denn jedes einzelne Möbelstück hat seine ganz eigene Geschichte. Mein Mann studierte noch in Darmstadt und ich war gerade mit meinem Lehramtsstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen fertig. Da wir uns immer nur am Wochenende sehen konnten, war es jetzt unser Wunsch …

Danke lieber Schutzengel

Jakob ist sehr gerne bei seinen Großeltern. In den Ferien oder an manchen Wochenenden darf er auch bei Oma und Opa schlafen. Darauf freut sich Jakob immer ganz besonders. Über Jakobs Bett bei den Großeltern hängt ein schönes altes Bild, ein Schutzengelbild. Eines abends fragt Jakob: “Omi, wie alt ist dieses Bild? Und was ist eigentlich ein Schutzengel?” “Naja, dieses Bild ist sicher schon bald hundert Jahre alt. Es war schon über meinem Bett, als ich so alt war wie du. Es ist für mich sehr wertvoll. Und nun zu deiner nächsten Frage: Was ist ein Schutzengel? Schutzengel sind Helfer, Boten Gottes. Jeder Mensch hat einen Schutzengel. Man kann sie nicht sehen, aber manchmal spürt man, dass sie uns beschützt haben. Und manchmal wird auch einer unserer Mitmenschen zu unserem Schutzengel.“ “Letzten Urlaub hatte ich auch einen Schutzengel“, sagt jetzt Jakob ganz ernst. Mama, Papa und ich waren im Meer schwimmen, dort wo es ganz tief ist. Plötzlich habe ich im Fuß einen Krampf bekommen und konnte nicht mehr schwimmen. Ich habe ganz laut nach Mama …

Der Einzelgänger (3)

Hannes Findel hatte sich also mit 19 Jahren, – gerade das Abitur in der Tasche, aber noch keine Idee, wie es beruflich weitergehen sollte, – auf die Suche nach einer geeigneten Familie zwecks Adoption gemacht. Das hatte sich als gar nicht so einfach entpuppt. In seiner Vorstellung sollte es am besten ein Ehepaar sein, das so in die Fünfzig, besser vielleicht sogar schon Mitte Sechzig war, denn er wollte sie als Adoptivsohn auch in nicht allzu ferner Zukunft beerben. Kinderlos sollte das Ehepaar auf jeden Fall sein und möglichst keine Verwandtschaft mehr besitzen. „Ich muss mir eine Strategie überlegen, wie ich an ein geeignetes Ehepaar herankomme. Ich kann ja schlecht eine Anzeige aufgeben: ‚Suche kinderloses Ehepaar zwecks Adoption‘.“ Das mit der Anzeige war vielleicht gar nicht so schlecht, nur nicht in dieser Art und Weise. “Vielleicht sollte ich meine Dienste als Gärtner oder so anbieten. Da ein bisschen schnippeln, dort ein bisschen hacken und die Blumen gießen. Nur in Arbeit sollte es nicht ausarten, außerdem sind meine gärtnerischen Fähigkeiten etwas begrenzt“, dachte er. Gärtner, so …

Der Einzelgänger (2)

Hannes Findel war von allen verlassen worden. Sein Vater hatte noch vor seiner Geburt Reißaus genommen und seine Mutter hatte ihn verstoßen, beziehungsweise einfach vor einer Kirchentür abgelegt. Die Pflegemutter war verstorben und der Pflegevater konnte ihn nicht behalten. Niemand wollte ihn, niemand liebte ihn. Niemand hatte sich seiner erbarmt. So landete er im Kinderheim und wurde zu einem Einzelgänger, den selbst das Glück verlassen hatte und dem das Schicksal nichts Gutes bereit hielt. Im Heim war er nicht gerade der beliebteste Bewohner. Er war zurückgezogen, fühlte sich ungeliebt und machte alle und jeden für sein Schicksal verantwortlich, an erster Stelle seine Mutter. „Hätte sie mich nicht weggeben, dann müsste ich nicht in diesem Heim leben. Hätte mich wenigstens eine Familie aufgenommen, aber jetzt adoptiert mich eh keiner mehr. Die wollen alle nur die niedlichen kleinen Mädchen oder die super braven kleinen Jungs. Mich will keiner.“ Hätte, hätte, hätte… Er hatte die Hoffnung aufgegeben aus dem Heim jemals wegzukommen. Ihn wollte keiner und inzwischen wollte er auch niemand mehr. Er baute eine unsichtbare Mauer um …

Der Einzelgänger (1)

Heute und in den nächsten Folgen möchte ich Euch eine Person vorstellen, die ich mir vor geraumer Zeit einmal im Zusammenhang mit einer anderen längeren Erzählung erdacht habe. Das Schicksal dieser Person ist zwar rein fiktiv, aber durchaus nicht unvorstellbar, wenn auch in abgewandelter Form. Doch entscheidet selbst: Das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm. Sein Leben stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Seine Eltern waren unbekannt und er selbst konnte sich an nichts erinnern. Alles, was er über sich selbst, beziehungsweise über seine Herkunft wusste, kannte er nur, weil man es ihm erzählt hatte. Er war vermutlich am Tag seiner Geburt, den man auf den 24.6. datierte, vor einer Pfarrhaustür abgelegt worden. Die Pfarrköchin hatte ihn in den frühen Morgenstunden rein zufällig gefunden, weil sie ein lautes Hupen auf der Straße vernommen hatte. Zunächst dachte sie, dass dies schon der Metzger sei, der versprochen hatte bereits in aller Frühe die bestellten Würste und das Fleisch vorbeizubringen. „Oh Gott! Oh Gott!“, stieß sie aus, als sie die Haustüre öffnete. „Frau Löffele, was …

Wer war das?

Heute möchte ich Euch gleich zwei Begebenheiten erzählen, die sich in unserer Familie ereignet haben. Irgendwie ähneln sich diese, so dass ich mich frage, ob so etwas vererbbar ist. Aber lest Euch einfach meine Geschichte durch und entscheidet dann selbst. Vielleicht liegt es auch nur in der Neugierde des Menschen begründet. Oder es liegt an der Nähe des Menschen zum Affen, denn genau von diesen könnte man das betreffende Verhalten auch ohne weiteres erwarten. Am Wochenende sitzen wir gemütlich auf unserer Terrasse und genießen die Sonne. Aus Nachbars Garten dringen Stimmen zu uns herüber. Die ganze Familie, bestehend aus zwei kleinen Kindern und den Eltern, hält sich gerade im Freien auf. Plötzlich vernehmen wir ein kleines Streitgespräch zwischen Vater und Sohn. Anscheinend hat der Kleine etwas getan, was dem Vater missfällt. „Na warte, wenn ich dich kriege“, höre ich den Vater rufen. Er klingt allerdings nicht erbost, sondern mehr spaßig. „Würde mich ja interessieren, was er angestellt hat“, sage ich zu meinem Mann. „Keine Ahnung, aber den Knirpsen fällt schon immer etwas ein. Timo war …

Ohje, ohje

Neulich habe ich Euch eine Geschichte von Professor Konfusi erzählt und alle fanden den älteren Herrn sehr sympathisch. Tanja hatte eine Idee, die mich seither nicht mehr loslässt. Sie meinte, der nette alte Herr solle doch noch mehr Abenteuer erleben und sein Wissen an Kinder weitergeben. Warum eigentlich nicht? Wollen wir mal sehen, was er gerade so macht: Es ist ein gewöhnlicher Dienstagnachmittag. Manche ältere Menschen ziehen sich nach dem Mittagessen für gewöhnlich zurück, um ein Mittagsschläfchen zu machen. Herr und Frau Konfusi haben ein anderes Ritual. Während er sich in sein Arbeitszimmer zurückzieht, dort die Tageszeitung studiert, kuschelt sich seine Gemahlin mit einer Decke in ihre Leseecke und schmökert in einem Krimi oder einem Roman. Ein heimlicher Beobachter würde jedoch feststellen, dass beide hinter ihrer Lektüre nach einer gewissen Zeit ein kleines Nickerchen machen. Heute kommt jedoch Frau Konfusi ganz aufgeregt in das Arbeitszimmer ihres Mannes und hat eine Bitte an ihn: „Meine Leselampe funktioniert nicht mehr. Bist du so lieb und reparierst sie mir?! Ich lese gerade so ein spannendes Buch, einen Krimi und …

Vorsicht Affen!

So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (traeumerle lunze) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte: Vor achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden. „Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte …

Professor Konfusi

Mein Schwiegervater kannte vor vielen Jahrzehnten einen Herrn, aus dessen Leben er meinem Mann irgendwann einmal eine kleine wahre Begebenheit erzählte. Als sich diese ereignete, war mein Peter noch gar nicht geboren, aber ihm fiel sie erst neulich auf Mallorca wieder ein. Ich habe mir gedacht, dass sie euch bestimmt gefällt und habe kurzerhand eine Geschichte daraus gemacht und Erzähltes mit Erdachtem vermischt. Lest selbst, was dabei herausgekommen ist: Er war ein untersetzter Mann. Genauer gesagt, war er von etwas kleinerer Statur mit einem gut sichtbaren sich vorwölbenden Bauch. Sein Gesicht war rundlich mit niedlichen Pausbacken, immer glatt rasiert und einem rundlich wirkenden Mund. Die dunklen Augen hatten ein Strahlen, so dass er wohlwollend auf seine Mitmenschen blickte. Nicht von oben herab, sondern eher von unten nach oben. Auf seiner dicklichen Nase saß meist eine Brille, über deren Rand er allerdings immer hinweg sah. Die wenigen Härchen, die seinen Kopf zierten, waren erstaunlich dunkel, allerdings nur noch kranzförmig von einem Ohr zum anderen angeordnet. Der Rest des Kopfes offenbarte eine glänzende Glatze. Diese schützte er …

Fräulein Langhals

Hallo! Darf ich mich vorstellen? Ich bin Lizzy Langhals. Ob ich mit meinem Fellkleid (dunklere Flecken auf einem helleren Braun- oder Beigeton), meinen beiden Hörnern oben auf dem Kopf und einem knochigen Höcker zwischen den Augen eine Schönheit bin, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich werde immer bestaunt. Ich bin nämlich eine Giraffe. Meine Eltern lebten einst in der Savanne, aber eines Tages kamen Jäger, Trophäensammler und Tierfänger nach Afrika. Sie jagten die Tiere, schossen sie ab oder fingen sie ein. Mein Vater und meine Mutter wurden von ihren Artgenossen getrennt. Man betäubte sie und verfrachtete sie auf großen Schiffen in Containern in ferne und fremde Länder. Dort verkaufte man sie an Zoos. Meine Eltern kamen nach Thailand und hatten großes Heimweh nach ihrer Heimat. Ich wurde dann in Gefangenschaft geboren und kenne die Savanne nicht. Stattdessen muss ich mich mit unserem Gehege begnügen. Aber wenn man etwas nicht kennt, dann vermisst man es auch nicht. Deshalb fühle ich mich eigentlich ganz wohl hier. Wie jeder weiß, ist die Giraffe das größte auf …

Karl Fridolin von Tap

Ich habe neulich ein Spiel entdeckt, das meine Neugierde geweckt hat. Es ist ein Würfelspiel, das sich „Story Cubes“ nennt und für Kinder ab 6 Jahren, aber auch für Erwachsene gedacht ist. Auf den neun Würfeln befinden sich Bildchen, die dazu anregen sollen eine Geschichte zu erzählen. Was als Spiel funktioniert, sollte doch auch als Gedankenanstoß für eine neue Bloggeschichte brauchbar sein, dachte ich mir. Also ließ ich die Würfel fallen und heraus kam die Geschichte von „Karl Fridolin von Tap“: Klaus und Uli gehen in die fünfte Klasse und sind die besten Freunde. Aber noch ein Junge gehört neuerdings zu ihnen. Fridolin ist neu in der Klasse. Er kam erst vor einem knappen halben Jahr mit seinen Eltern in das kleine Städtchen. Sein richtiger Name ist Karl Fridolin von Tap. Sein Vater, den alle nur den Herrn Grafen nennen, hat beschlossen sich mit seiner Familie in dem kleinen Städtchen niederzulassen und dort das Waldhotel zu übernehmen und daraus ein Fünfsternehotel zu machen. Außerdem gehören ihm die Wäldereien rund um das Städtchen. Fridolin ist ein …

Lottchen & Brummbär Max auf Verbrecherjagd

Sicherlich könnt Ihr Euch noch an Brummbär Max erinnern. Er verließ nach einem Einbruch im Kaufhaus seinen Platz auf dem Regal und entfloh durch die kaputte Schaufensterscheibe nach draußen. Er verbrachte etliche Tage und Nächte im Stadtpark, wo er unter den Tieren viele gute Freunde fand. Der herannahende Winter machte es aber notwendig, dass er sich ein Dach über dem Kopf besorgte. Auf den Rat der Entenmutter hin, verließ er den Stadtpark, um in ein nahgelegenes Wohngebiet zu marschieren. Am Rande des Stadtparks traf er auf das Kätzchen Lottchen, die ihn mit nach Hause nahm. Brummbär Max fühlt sich richtig wohl in seinem neuen Zuhause. Mit Lottchen sitzt er oft gemeinsam auf einem Bänkchen oben auf der Galerie. Von hier aus können sie alles überblicken und hören, was im Haus geschieht. So ist es auch an diesem Abend. Alles ist zunächst ganz still im Haus, denn Herrchen und Frauchen von Lottchen und Brummbär Max sind ausgegangen. Sie wollen Freunde besuchen und kommen erst mitten in der Nacht wieder nach Hause. Lottchen hat keine Lust mehr …