Autor: Astrid Berg

Verwunschener Garten (Teil 3)

Ich danke Euch recht herzlich, dass Ihr mit uns durch diesen verwunschenen Garten spaziert seid. Bestimmt haben wir noch nicht jede einzelne Ecke ausgespäht, aber trotzdem möchten wir heute beim letzten Teil unseres Spazierganges einen Blick in das Innere der verschiedenen Gebäude werfen. Kommt einfach mit und schaut Euch gemeinsam mit uns um: Auf unserem Weg entdecken wir ein Hinweisschild, dem unser Blick folgt. Es verweist uns auf eine antike Küche… … und tatsächlich erhalten wir einen kurzen Eindruck , wie es in vergangenen Zeiten hier in der Küche ausgesehen haben muss: Richtig gemütlich, – zum Kochen, leben, wohnen, sich begegnen, gemeinsam speisen und sich wohlfühlen. Auch einen Einblick in das ehemalige Herrenhaus darf nicht fehlen: Sogar ein Schlafzimmer dürfen wir durch eine Glasscheibe bewundern: Das Schlafzimmer, in dem laut Infotafel am 15. September 1860  Königin Elisabeth II von Spanien nächtigte. Deshalb nennt man es auch den „Raum der Königin“. Für den Besuch der Königin baute man extra ein französisches Bad mit Badewanne ein, das man durch eine Tür vom Schlafzimmer aus betreten konnte. Noch …

Verwunschener Garten (Teil 2)

In meinem letzten Post habe ich Euch zu einem Spaziergang durch einen verwunschenen Garten auf Mallorca eingeladen. Heute möchte ich noch ein bisschen mit Euch in diesem Garten herum laufen. Es gibt nämlich auf diesem Gelände, das zu einem ehemaligen Gutshof gehört, viel zu entdecken und zu bestaunen. Zu einem Gutshof gehören selbstverständlich Tiere. So begrüßen uns schon direkt am Eingang einige Vierbeiner. Während wir von dem Hund neugierig, aber aus einem sicherem Eck beobachtet werden, ignorieren uns Esel und Pferd. Auch Schweine inmitten von Zitrusfrüchten haben wir auf dem Weg durch den Garten angetroffen. Diese Schweine sind anscheinend von der Hitze total müde geworden, denn sie schlafen friedlich. Ob sie auch träumen? Ziegen und Schafe dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Während unseres Spaziergangs erfreuen wir uns nicht nur an den Tieren, sondern bestaunen die üppige Vegetation, die Verschlingungen… und faszinierende „Baumkunstwerke“. Spürt Ihr sie auch, die besondere Atmosphäre dieses verwunschenen Gartens? Ich hoffe Ihr begleitet uns auch beim dritten Teil unseres Spazierganges.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Gedankenverloren Die zwei Alten …

Verwunschener Garten (Teil 1)

Heute möchte ich mit Euch einen Spaziergang machen. Ich will Euch wieder einmal auf die Insel Mallorca entführen und dort mit Euch einen botanischen Garten besuchen. Diesen Garten haben wir schon vor vielen Jahren entdeckt und dieses Jahr haben wir ihn nochmals aufgesucht. Auch dieses Mal hat er uns sehr gut gefallen, weil er irgendwie einen verwunschenen Eindruck macht. Diese „Jardines de Alfabia“ liegen direkt vor dem Tunnel nach Sollér. Der Eingang ist ganz unscheinbar, lediglich ein kleines Schild verweist auf diesen botanischen Garten. Ich kann mir gut vorstellen, dass er von vielen Touristen unentdeckt bleibt. Kommt einfach mit und lasst Euch ohne viele Worte von dem Flair des Gartens verzaubern: Auf Knopfdruck kann man die Wasserspiele selbst starten und sie entweder einfach nur beobachten oder sich zwischen den einzelnen Wasserstrahlen hindurch schlängeln. An einem heißen Tag kann dies sehr angenehm und erfrischend sein. Auch die leuchtenden Farben der Pflanzen verzaubern. Dieser kleine Tümpel weckt Erinnerungen bei uns. An dieser Stelle standen wir vor ungefähr einem Jahrzehnt an einem sehr schwülen Tag. Die Luftfeuchtigkeit war …

Wo geht es hier zur …?

Heute geht es zwar gewissermaßen auch um den Orientierungssinn, aber hauptsächlich um eine häufig gestellte Frage und einen ganz bestimmten Ort. Diesen Ort suchen wir alle auf, egal wo wir auch sind und ob wir arm oder reich sind. „Wo geht es hier zur Toilette?“ Diese Frage habe ich bestimmt schon tausendmal und in jeder von uns besuchten Stadt gestellt, egal in welchem Land. Manchmal ist man heilfroh, wenn man mitten in einer verlassenen Gegend dieses Örtchen findet. Zum Glück gibt es überall auf der Welt Hinweisschilder, die uns den Weg weisen. Auch sind sie allgemein verständlich. Manchmal humorvoll gestaltet. Manchmal sind sie allerdings auch ein bisschen verwirrend. Ob Toilette, WC, OO, Klosett, Boxi-das Mobil WC, Latrine … oder Pipi Lounge … dieser Ort ist heiß begehrt und wird gut besucht.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Strandkorbgrüße Streifzug Ein Traum in Blau-Weiß    

Wenn Zwei träumen

Es ist mitten in der Nacht. Im ganzen Haus und auf der Straße herrscht Stille. Alles ist dunkel. Alle schlafen. Ich glaube jedoch meine Mutter zu hören, die vom Gästezimmer in das Bad geht. Wieder ist alles ruhig. Wie sollte es auch anders sein, denn alle schlafen doch, selbst ich. Darüber bin ich mir sehr bewusst. Plötzlich ertönt ein lautes mehrmaliges Hupen. Davon scheine ich zu erwachen und frage mich insgeheim, warum um diese Zeit jemand vor unserem Haus hupt. „Das kann nur die Müllabfuhr sein“, überlege ich, denn am Abend hat mein Mann noch vor dem Zubettgehen die Mülltonne auf den Bürgersteig gestellt. „Logisch!“ Überhaupt ist im Moment alles vollkommen logisch. Ganz automatisch rufe ich lautstark den Namen meines Mannes: „Peter!“ Er rührt sich nicht und schläft seelenruhig weiter. Das geht aber nicht, denn das Hupen hat signalisiert, dass jemand etwas von uns will. Nicht unseren Nachbarn, sondern uns hat das Hupen gegolten. Das steht außer Frage, jedenfalls für mich und in diesem Augenblick. Mir ist auch schlagartig klar, worum es geht. Ein Auto …

Man lernt nie aus

Als ich neulich meine Blogrunde drehte und bei Martina vorbeisah, las ich ihren Post über das „ß“ (kluempche). Schon bei den ersten Sätzen machte es in meinem Kopf „Klick!“ und ich war in der Vergangenheit. Mein Kopfkino sprang an. Ich sah mich wieder die Schulbank drücken und dreimal dürft ihr raten, um was sich der Unterrichtsstoff drehte. Genau, um das „ß“. Ich will Euch die Geschichte erzählen, die mich schon ein bisschen stolz macht. Auch nach so vielen Jahren, beziehungsweise Jahrzehnten: Klein- Astrid sitzt also im Unterricht. Sie ist in der zweiten Klasse und weil sie schon vor ihrem ersten Schulstart wusste, dass sie einmal Lehrerin werden will, sitzt sie ganz aufmerksam und mit „hochroten Wangen“ (Originalwortlaut des Lehrers) im Klassenzimmer und lauscht den Ausführungen des Lehrers. Heute gibt er die Hefte zurück, die er einen Tag zuvor eingesammelt hat. Sie hatten sich Sätze ausdenken und aufschreiben müssen. Klein-Astrid hatte einen Satz gewählt, in dem ein wirklich schwieriges Wort vorkam. Zum Glück hatte ihre Mutter gewusst, wie man es schreibt. Oder doch nicht? Der Lehrer hat …

Was klappert denn da?

Frau Erna Schimmelpfennig hat heute Waschtag. Sie leert gerade die Hosentaschen ihres Mannes, denn er hat immer allen möglichen Krimskrams in seinen Taschen versteckt. Manchmal sind es Schrauben, dann wieder irgendwelche Merkzettel. Heute ist es jedoch ein Fünfzig-Centstück. Sie nimmt es heraus und legt es achtlos auf die Waschmaschine. Plötzlich klingelt es an der Haustür. Tilly steht davor. Sie hat einen 20 Euroschein in der Hand. „Hallo Tilly“, begrüßt Frau Schimmelpfennig ihre Nachbarin. „Willst du mir Geld schenken, weil du so mit dem Schein wedelst?“ „Ach“, sagt Tilly ganz außer Puste. „Ich wollte für unseren jüngsten Enkelsohn ein Geschenk basteln, aus lauter Kleingeld.“ „Ich ahne schon, was du von mir willst. Ich soll für dich den Wechselautomaten spielen“, lacht Erna, woraufhin Tilly verlegen mit den Schultern zuckt und noch zwei Zehn- und zwei Fünf-Euroscheine aus der Jackentasche zieht. „Na, da will ich mal sehen, was ich für dich tun kann.“ Erna und Tilly sitzen sich mittlerweile am Küchentisch gegenüber. Zwischen ihnen steht eine Dose, in der es schon beim Hochheben verdächtig klimpert. „Erwin leert manchmal …

Die Schatztruhe

Vielleicht könnt Ihr Euch noch erinnern. Vor nun bereits zwei Jahren schrieb ich drei Postkarten. Es waren Ansichtskarten von einem Bergdorf auf Mallorca, um genau zu sein von Valdemossa. Damals habe ich meiner Mutter und unserem Sohn am 7. Juni jeweils eine Ansichtskarte geschrieben, aber auch an unsere eigene Heimatadresse schickte ich eine Karte ab. Ich dachte, es sei eine schöne Überraschung und Urlaubserinnerung, wenn wir diese Karte in unserem Briefkasten finden würden. Ich weiß das Datum so genau, weil meine Mutter an diesem Tag auf einer Hochzeitsfeier eingeladen war. Diese Karten habe ich in einen offiziellen Postbriefkasten mitten im Ort eingeworfen. Es war ein Experiment. Ich wollte wissen, ob die Karten schneller in Deutschland ankommen, als die Karten, die man für gewöhnlich im Hotel abgibt. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass die Ansichtskarten meistens erst nach drei Wochen beim Adressaten ankommen. Oftmals waren wir dann schon wieder aus dem Urlaub zurück. „So ein offizieller Postbriefkasten“, so dachte ich mir damals, „wird doch sicherlich regelmäßig mehrmals in der Woche geleert.“ Mein Mann hatte Beweisfotos …

Das Urlaubsgeschenk

Wenn ich jemand etwas schenke, dann tue ich das gerne. Ich verschenke beispielsweise nur Dinge, die mir selbst auch gefallen. Ich möchte mit dem Geschenk jemand eine Freude machen und hege dabei keinerlei Hintergedanken. Ich erwarte keine Gegenleistung dafür, sonst wäre es eine Art der Bezahlung und kein Geschenk. Manchmal verschenke ich etwas aus einer Laune heraus und ohne einen großartigen Anlass und ich freue mich, wenn der Beschenkte sich freut. Schenken ist also etwas, das beiden Seiten Freude bereiten sollte. Wenn wir am Meer Urlaub machen, dann haben wir uns angewöhnt, vor Ort eine Luftmatratze zu kaufen. Am letzten Tag suchen wir uns dann ein Kind oder eine Familie aus, die noch länger am Urlaubsort verweilt und schenken dem / den Betreffenden die Luftmatratze. Wir wollen uns nicht mit unnötigem Gepäck belasten und die betreffende Person kann noch einen Nutzen daraus ziehen, bzw. hat seinen Spaß mit der Matratze im Meer oder im Pool. Kinder sind hierbei sehr spontan und nehmen gerne das Geschenk an. Erwachsene schauen zuerst zwar etwas skeptisch, nehmen allerdings dann …

Kleiderordnung

Auf die Idee zu meiner heutigen Geschichte brachte mich eine Radiomeldung, die ich allerdings nur am Rande vernahm. Doch das, was ich noch hörte, fand ich nicht nur witzig, sondern auch so direkt aus dem Leben gegriffen, dass es hier an dieser Stelle einen Platz finden muss. Da ich meinen Blog „lifetellsstories“ genannt habe, gehören Geschichten, die das Leben erzählt hierher. Selbstverständlich habe ich Ort, Personen und Ausschmückungen meiner Fantasie entspringen lassen und hoffe nun, dass Euch die Begebenheit genauso gut gefällt wie mir. Hans ist Ende Zwanzig, arbeitet bei einer Firma in der Verwaltung und sitzt mit einigen seiner Kollegen in einem Großraumbüro, allerdings mit regem Publikumsverkehr. Ihm macht die Arbeit viel Spaß, da er den Kontakt zu Menschen ebenso liebt, wie die Büroarbeit. Er ist sehr ordentlich und auch gewissenhaft in seinem ganzen Tun. Hans ist kein Griesgram oder gar Besserwisser, sondern ein lustiger und fröhlicher Mensch, der schnell Kontakt findet und mit dem man sowohl privat als auch beruflich gut auskommt. Er ist bei seinen Mitarbeitern ebenso beliebt, wie bei seinen Vorgesetzten. …

Schuld ist das Wetter

Ich glaube, ich leide heute an Überhitzung. Und nicht nur ich. Gestern waren es schon einunddreißig Grad, heute am 20. Juni 2017 waren es zweiunddreißig und morgen werden wir wahrscheinlich wieder die Dreißiggradmarke knacken. Dabei können wir uns hier in Cottbus noch glücklich schätzen, denn in Frankfurt am Main ist das Thermometer am heutigen Dienstag tatsächlich auf 35 Grad gestiegen. Bei solchen Temperaturen beginnt das Hirn zu qualmen und die Zahnrädchen drehen sich im Gedankengetriebe langsamer. Um es genau zu sagen, ist das Wetter schuld daran, dass ich nur ein wenig mit Euch plaudern möchte. Dabei kann man sich so schön entspannen und läuft keine Gefahr, dass irgendwelche Drähte in den Hirnwindungen durchschmoren. Worüber ich mit Euch plaudern will? Auf jeden Fall nicht über das Wetter, wie die Einleitung und die Überschrift vielleicht vermuten lassen. Obwohl… Auch nicht über irgendwelche archäologisch wertvollen Stücke, was die Betrachtung des Beitragsfotos suggeriert. Obwohl… Das Wetter ist schuld und mit Scherben hat die Begebenheit schon etwas zu tun. Und dann auch noch mit meinem Mann: Weil es den ganzen …

Darf ich mich vorstellen?!

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag. Wer ich bin, wollt ihr wissen?! Schaut genau hin, dann könnt Ihr mich entdecken! Ich bin das hübsche Kerlchen auf dem Beitragsfoto. Nein, nein, ich will dem Liebespaar nicht die Show stehlen, aber mal ehrlich ich passe doch hervorragend zu den Beiden. So ganz in Schwarzweiß. Mit meinen dunkel umrandeten Augen und den ebenso dunklen Schlappohren sehe ich ganz schön pfiffig aus. Und das bin ich auch! Besser gesagt: Damals war ich ziemlich pfiffig. Inzwischen bin ich schon im Hundehimmel und schicke Euch von dort liebe Grüße. Ich möchte heute ein bisschen aus meinem Leben plaudern, damit Ihr mich besser kennenlernt: Also, mein Name ist Bazi und im Sommer 1958 hatte ich mich mal schnell zu Astrids Eltern gesetzt. Sie hatten am 12. Juli 1958 geheiratet und das Foto war einen Tag nach der Hochzeit im Garten von Astrids Opa entstanden. Er war mein Herrchen und bei ihm und seiner Frau, Astrids Oma, lebte ich. Damals dürfte ich nach meinen Berechnungen zwei oder vielleicht auch schon fast drei …

Was sagt man dazu?

Heute melde ich mich mal wieder kurz aus meiner Plauderecke, denn ich muss unbedingt etwas loswerden, was ich vor fast zwei Jahren erlebt habe. Ich habe zuerst überlegt, eine Geschichte daraus zu machen, kam dann aber zu dem Entschluss, dass es an dieser Stelle besser platziert ist. Also lasst uns darüber plaudern: Ihr kennt bestimmt die Situation, wenn sich das Leergut so angesammelt hat, dass es endlich wieder einmal zum Händler gebracht werden muss, um Platz für neue gefüllte Flaschen zu schaffen. Ich bin jedesmal wieder erstaunt darüber, wieviel Geld da so im Keller herumsteht und freue mich, wenn ich dadurch an der Supermarktkasse meine Rechnung schmälern kann. Das ist ja wohl auch der Anreiz, der geschaffen wurde. Man wirft sie nicht einfach weg, sie werden noch verwertet und erhält das gezahlte Pfand zurück. Nun gut, langer Rede kurzer Sinn: Ich stand also wieder einmal am Flaschenrücknahmeautomaten, mit dem ich mich auch manchmal köstlich unterhalte, aber das ist eine andere Geschichte ( Zwischen Kampf und Unterhaltung ). Insgesamt gab es zwei Automaten. Neben mir standen zwei …

Ahoi!

Heute folgt der zweite Teil unseres Urlaubsberichtes und ich möchte Euch wieder ein paar ganz besondere Fotos zeigen. Wenn wir uns am Meer aufhalten, dann gehört auch immer eine schöne Schifffahrt dazu. Ich lade Euch heute ein, uns zu begleiten. Jetzt bleibt mir nur noch übrig „Ahoi!“ zu rufen und Euch aufzufordern schnell an Bord zu kommen, denn gleich legt unser Schiff ab: Wir starten von Palmanova und schippern ein wenig die Küste entlang. Malerisch schaukeln die Boote auf dem traumhaft blauen Meer. Wir kommen an kleinen … und großen Felsen vorbei, … an verborgenen Stränden,… an anderen Häfen,… an lauschigen Plätzen, ganz oben auf den Felsen, … an wunderschönen Villen… und an Formationen. Selbstverständlich ging an einer Stelle das Schiff vor Anker und es durfte in das kühle Nass gesprungen werden. Einer Dame ging dabei der Sonnenhut verloren.  Mein Mann eilte als edler Retter des Sonnenhutes zur Hilfe. Zum Abschluss noch ein Blick nach oben in den ebenfalls tiefblauen Himmel und zu den Möwen, die sich von der seichten Meeresbrise durch die Lüfte tragen …