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Ein Nachmittag im Spreewald

Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre,
kein Wölkchen kommt der Sonne in die Quere.
Drum zieht es uns hinaus in den Spreewald,
wo wir zum Hafen spazieren schon bald.

Am Wegesrand ein Fliegenpilz leuchtend steht,
sich vom blätterbedeckten Boden abhebt. 
Er will uns mit seiner roten Farbe verführen,
doch jeder weiß, man darf ihn nicht berühren.

Nach Kaffee und dem leckeren Streuselkuchen,
wollen wir geschwind eine Kahnfahrt buchen.
Durch die schmalen Fließe geht nun die Fahrt,
uns die Schönheit des Spreewaldes offenbart.

Wenn der Kahn gleitet hindurch unter Brücken,
muss der Fährmann sich immer wieder bücken.
An der Schleuse wird ein lustiges Gedicht rezidiert,
von den Fahrgästen mit großem Applaus honoriert.

Wohin man seinen Blick nun auch wenden mag,
die Sonne alles vergoldet an diesem schönen Tag.
Zu sehen gibt es hier tatsächlich so Allerlei,
gerade gleiten wir an einem Heuschober vorbei.

Die Natur sich von ihrer schönsten Seite zeigt,
der Fährmann interessante Geschichten hält bereit.
Als die Sonne sich dann dem Untergang neigt,
ist leider auch das Ende der Kahnfahrt angezeigt.

Vorbei ist nun ein schöner Nachmittag im Oktober,
erinnern wird uns daran das Foto vom Heuschober.
Im Winter in Decken eingewickelt und mit Glühwein,
nehmen wir den Spreewald wieder in Augenschein.

 

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