Gedichte, Kurzgeschichten
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Des Glückes Gabe

 

Irgendwie ist mir heute so zumute,

dass ich ziehe eine Schnute.

Das Wetter ist nur nass, kalt und trübe,

macht mich lustlos und müde.

 

Ich frage mich schon den ganzen Tag,

hält er auch was Schönes parat?

Oder bleibt er solala und einheitsgrau?

Dann wird mir ganz flau.

 

Das Leben ist nicht immer kunterbunt,

nicht immer läuft alles rund

und wie man es sich wünscht und denkt,

man bekommt nichts geschenkt.

 

Doch unverhofft klopft er dann an,

bei dir, mir und jedermann,

zaubert ein kleines Lächeln ins Gesicht,

bringt ins Leben wieder Licht.

 

Es ist der Moment des kleinen Glück’,

verweilt für einen Augenblick

und hat in seinem Gepäck die gute Laune,

verändert alles im Nu, man staune!

 

Vergessen ist aller Trübsinn sogleich,

Fröhlichkeit mit einem Streich,

erobert des Menschen Herz und Sinn,

mehr als im Lotto ein Gewinn.

 

Nutzt jeden noch so kleinen Moment,

es braucht kein Argument,

um zu ergreifen des Glückes Gabe

in jeder Lebenslage.

 

 

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