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Was ist nur los? (Teil 2)

Bestimmt könnt Ihr Euch noch an die kleine Astrid erinnern, die in der Ferne ganz großes Heimweh bekommen hat. Ich habe erst neulich (Was ist nur los?) in einer meiner Kurzgeschichten davon erzählt. Bei meinem letzten Besuch bei meiner Mutter, suchte ich ein bisschen in meinen alten Schätzen aus meiner Kindheit herum. Ich habe viele schöne Dinge gefunden, über die ich Euch jedoch zu einem anderen Zeitpunkt berichten werde.
Aber stellt Euch vor, unter diesen ganzen Erinnerungsstücken fand ich einen Brief. Diesen habe ich vor sehr, sehr langer Zeit an meine Eltern geschrieben. Ich kann nicht anders, ich muss ihn Euch zeigen. Es ist nämlich der Brief, den ich damals von Nürnberg aus an meine Eltern geschickt habe. Ich ging zwar immer in der Annahme, ich hätte ihn niemals abgeschickt, aber Briefmarke und Stempel berichten mir etwas anderes.
Ich habe ihn natürlich sofort geöffnet und auch meiner Mutter vorgelesen. Sie meinte ganz mitleidig und mit sanfter Stimme:
„Och, da hat die kleine Astrid Heimweh gehabt!“
Ja, selbst mir sind beim Lesen ein paar Tränen gekommen. Das Heimweh war anscheinend noch viel schlimmer, als ich gedacht hatte. Aber lest selbst diesen herzergreifenden Brief:

1200px-Brief 1

 

1200px-Brief 2

Anscheinend erreichte meine Eltern dieser Brief kurz bevor mein Anruf kam, jedoch am selben Tag. Meine Mutter hatte bereits meinen Vater in Kenntnis gesetzt und so konnte die Rettungsaktion „Astrid“ eingeleitet werden.
Ich denke, heute erübrigen sich viele Worte, denn dieser Brief spricht für sich selbst:

Heimweh tut ganz schrecklich weh!!! Das werde ich niemals vergessen.

 

Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichte lesen:

Was ist nur los? (Teil 1)

 

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