Alle Artikel mit dem Schlagwort: Suche

Augenblicke

  Das Leben besteht aus vielen Augenblicken, die uns unverhofft und fröhlich zunicken. Wir müssen sie nur erkennen und einfangen, sonst sind sie für immer uns entgangen.   Unbemerkt schleichen sie sich dann fort, unwiederbringlich und ohne ein Wort. Gar mancher wird dies erst später erkennen, doch dann hilft kein Jammern und Flennen.   Das Leben erscheint ihm irgendwie leer, ohne zu wissen, was er vermisst so sehr. Es ist der kleine Moment des Glücks, der bereichert das Leben Stück für Stück.   Ein Lächeln oder ein zwinkernder Blick, den du verschenkst, kommt zu dir zurück. Unverhofft und in Sekundenschnelle. wirkt dies wie eine sprudelnde Quelle.   Des Sonnenstrahls Kitzeln auf der Nase, der Duft des Blümchens in der Vase, erreicht dich für einen einzigen Moment, aber intensiv und zu hundert Prozent.   Der zwitschernde Vogel, das lachende Kind und der die Blätter aufwirbelnde Wind, alles dies will dir immer wieder sagen, du sollst Freude am Leben haben.   Die ständige Suche des besonderen Moments, den ganz großen und einzigartigen Events, mit dem super tollen …

Auf der Suche

Neulich habe ich ja schon von unserer Katze berichtet. Sie hält sich zur Zeit hauptsächlich draußen auf und lässt sich nur noch selten blicken. Auch frisst sie sehr wenig und ist ziemlich abgemagert. Da wir nicht einfach nur warten wollten, dass sie sich wieder einmal bei uns blicken lässt, sind wir auf die Suche nach ihr gegangen. Unsere Katze hört nicht nur auf ihren Namen, sondern auch auf unser Pfeifen. Mein Pfeifen ist ihr zwar manchmal ziemlich egal, aber auf den Pfiff meines Mannes, der sehr intensiv und durchdringend ist und selbst mir in den Ohren weh tut, reagiert sie sofort. Also haben wir uns auf den Weg durch unser Wohngebiet gemacht. Zunächst sind wir die näheren Straßen mit dem Auto abgefahren, denn normalerweise kommt sie sofort aus irgendeiner Ecke hervor, wenn sie das Motorgeräusch unseres Wagens hört. Mit heruntergekurbeltem Fenster ließ mein Mann seinen durchdringenden Pfiff ertönen. Leider blieben wir erfolglos und fuhren etwas traurig wieder nach Hause. Doch so schnell gaben wir natürlich nicht auf. Wir gingen zu dem nahegelegenen kleinen Wäldchen, da …

Sucht uns doch!

  Meistens hänge ich mit meinen Kumpels rum. Ihr fragt mich warum? Weil gemeinsam alles besser geht, das habt Ihr bestimmt auch schon erlebt. Jeder von uns hat seine spezielle Aufgabe erhalten und die gilt es geflissentlich einzuhalten. Unseren Dienst verrichten wir bei Tag und Nacht, das ist von Anfang an so abgemacht. Ob klein oder groß, arm oder erlaucht, ein jeder uns ständig braucht. Deshalb haben alle uns lieb, ob Arbeiter, Graf oder Dieb. Wir alle sind Experten auf unserem Gebiet, sind stets bereit, was auch immer geschieht. Ist der Richtige von uns zur Stelle, ist es nicht wichtig, ob Palast oder Zelle. Wir haben unseren angestammten Platz und werden gehütet wie ein Schatz. Sind wir allerdings hin und wieder verschwunden, bricht Panik aus innerhalb von Sekunden. Dann wird gestartet eine große Suche und man hört allerorts das laute Gefluche. Zum Kuckuck, wo seid ihr?! Vorhin, ihr alle wart noch hier! In allen Winkeln und in allen Ecken, so glaubt man uns zu entdecken. Doch wir sind nicht hier und nicht da, man glaubt …

Same, same, but different

Und wieder hat ein neues Jahr begonnen. Wir haben die Sekunden bis Punkt Mitternacht gezählt, haben mit Sekt angestoßen und uns ein gutes neues Jahr gewünscht. Überall stiegen die Raketen in die Luft und allerorts gab es ein prächtiges Feuerwerk. Alljährlich vertreiben wir die bösen Geister des alten Jahres und begrüßen mit großem Hallo das kommende Jahr. Das ähnelt sich irgendwie doch jedes Jahr, es ist eben „Same procedure as every year“. Mir fällt ein Spruch der Thailänder ein, der mir irgendwie passend scheint: „Same, same, but different“. Hierzu möchte ich Euch zwei lustige Begebenheiten aus unserem Leben erzählen. Obwohl sie nichts mit dem Jahreswechsel zu tun haben, wähle ich sie als meine ersten beiden Blogbeiträge aus, um damit das Neue Jahr auf eine lustige Art beginnen zu lassen. Denn Lachen macht fröhlich und so wünsche ich uns allen ein fröhliches 2016! „Ich brauche unbedingt meine schwarzen Socken“, sagt mein Mann in unserem Hotelzimmer in Bangkok. „Zum Anzug kann ich die hellen Socken, die hier noch in der Schublade liegen, nicht anziehen.“ „Ach“, sage ich, …