Autor: Astrid Berg

Darf ich mich vorstellen?!

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag. Wer ich bin, wollt ihr wissen?! Schaut genau hin, dann könnt Ihr mich entdecken! Ich bin das hübsche Kerlchen auf dem Beitragsfoto. Nein, nein, ich will dem Liebespaar nicht die Show stehlen, aber mal ehrlich ich passe doch hervorragend zu den Beiden. So ganz in Schwarzweiß. Mit meinen dunkel umrandeten Augen und den ebenso dunklen Schlappohren sehe ich ganz schön pfiffig aus. Und das bin ich auch! Besser gesagt: Damals war ich ziemlich pfiffig. Inzwischen bin ich schon im Hundehimmel und schicke Euch von dort liebe Grüße. Ich möchte heute ein bisschen aus meinem Leben plaudern, damit Ihr mich besser kennenlernt: Also, mein Name ist Bazi und im Sommer 1958 hatte ich mich mal schnell zu Astrids Eltern gesetzt. Sie hatten am 12. Juli 1958 geheiratet und das Foto war einen Tag nach der Hochzeit im Garten von Astrids Opa entstanden. Er war mein Herrchen und bei ihm und seiner Frau, Astrids Oma, lebte ich. Damals dürfte ich nach meinen Berechnungen zwei oder vielleicht auch schon fast drei …

Was sagt man dazu?

Heute melde ich mich mal wieder kurz aus meiner Plauderecke, denn ich muss unbedingt etwas loswerden, was ich vor fast zwei Jahren erlebt habe. Ich habe zuerst überlegt, eine Geschichte daraus zu machen, kam dann aber zu dem Entschluss, dass es an dieser Stelle besser platziert ist. Also lasst uns darüber plaudern: Ihr kennt bestimmt die Situation, wenn sich das Leergut so angesammelt hat, dass es endlich wieder einmal zum Händler gebracht werden muss, um Platz für neue gefüllte Flaschen zu schaffen. Ich bin jedesmal wieder erstaunt darüber, wieviel Geld da so im Keller herumsteht und freue mich, wenn ich dadurch an der Supermarktkasse meine Rechnung schmälern kann. Das ist ja wohl auch der Anreiz, der geschaffen wurde. Man wirft sie nicht einfach weg, sie werden noch verwertet und erhält das gezahlte Pfand zurück. Nun gut, langer Rede kurzer Sinn: Ich stand also wieder einmal am Flaschenrücknahmeautomaten, mit dem ich mich auch manchmal köstlich unterhalte, aber das ist eine andere Geschichte ( Zwischen Kampf und Unterhaltung ). Insgesamt gab es zwei Automaten. Neben mir standen zwei …

Ahoi!

Heute folgt der zweite Teil unseres Urlaubsberichtes und ich möchte Euch wieder ein paar ganz besondere Fotos zeigen. Wenn wir uns am Meer aufhalten, dann gehört auch immer eine schöne Schifffahrt dazu. Ich lade Euch heute ein, uns zu begleiten. Jetzt bleibt mir nur noch übrig „Ahoi!“ zu rufen und Euch aufzufordern schnell an Bord zu kommen, denn gleich legt unser Schiff ab: Wir starten von Palmanova und schippern ein wenig die Küste entlang. Malerisch schaukeln die Boote auf dem traumhaft blauen Meer. Wir kommen an kleinen … und großen Felsen vorbei, … an verborgenen Stränden,… an anderen Häfen,… an lauschigen Plätzen, ganz oben auf den Felsen, … an wunderschönen Villen… und an Formationen. Selbstverständlich ging an einer Stelle das Schiff vor Anker und es durfte in das kühle Nass gesprungen werden. Einer Dame ging dabei der Sonnenhut verloren.  Mein Mann eilte als edler Retter des Sonnenhutes zur Hilfe. Zum Abschluss noch ein Blick nach oben in den ebenfalls tiefblauen Himmel und zu den Möwen, die sich von der seichten Meeresbrise durch die Lüfte tragen …

Kommt mit!

Wir waren mal eben ganz kurz entschlossen für elf Tage über Pfingsten auf meiner Lieblingsinsel    Mallorca. Nun sind wir wieder zurück und ich möchte Euch ein wenig an der Schönheit dieser Insel teilhaben lassen. Wir waren in einem schmucken kleinen Bergdorf, das ich Euch unbedingt zeigen muss. Es heißt Fornalutx. Dieser Name ist für uns deutschsprachige ein regelrechter Zungenbrecher. Ich jedenfalls muss meine Zunge ziemlich verbiegen, um den Namen einigermaßen korrekt (oder auch nicht korrekt) aussprechen zu können. Obwohl wir schon mindestens fünfzehnmal auf dieser Insel waren, führte uns unser Weg zum ersten Mal in dieses Bergdorf. Ungefähr fünfhundert Menschen leben hier, hegen und pflegen diesen Ort, so dass er schon seiner Schönheit wegen Auszeichnungen erhalten hat. Häufig bezeichnet man den Ort als das schönste Dorf.* Kommt einfach mit und lasst Euch verzaubern: Fornalutx liegt laut Wikipedia * „im Gebirgszug der Serra de Tramuntanna“. Wir marschieren zunächst zu dem zetralen Platz, auf dem sich das Leben abzuspielen scheint. Hier kann man auf einer der Bänke ausruhen oder sich in eines der Cafés oder Restaurants …

Sei gegrüßt

Sei gegrüßt lieber Morgen, du strahlst mir freundlich entgegen. Wird der Tag bringen Sorgen oder Segen? Noch ist er hinter dir verborgen. Der Vögel lieblicher Gesang, erweckt mich aus süßem Traum. Zarter Blumenduft erfüllt den hellen Raum. Der Tag nimmt langsam seinen Anfang. Vom Himmel schickt die Sonne mir golden leuchtende Strahlen herab. Hält der Tag, was er versprach vorab? Stunden voller Freude und Wonne? Frohgemut und voller Elan, starte ich nun in den Tagesablauf. Nehme auch so manche Hürde in Kauf, lebe nach Plan oder ganz spontan. Des Abends besonderer Glanz, birgt Ruhe und Geborgenheit, ist als Ausklang die perfekte Tageszeit. Gibt uns Entspannung voll und ganz. Die Nacht bricht heran, die Sterne leuchten vom Himmelszelt. Schöpfer hab Dank für meine Welt. Beschütze uns alle jetzt und dann. Möge auch das Morgen, bringen nur Gutes für Jung und Alt. Frieden auf Erden und keine Gewalt, Freude, Sonnenschein und keine Sorgen. Wir gehen mit Zuversicht, begrüßen hoffnungsvoll jeden neuen Tag, der sich als lebenswert erweisen mag und uns mit seinem Glanz besticht.   Vielleicht möchtet …

Huch!

Auch heute melde ich mich wieder aus meiner Plauderecke. Es hat mir das letzte Mal sehr viel Spaß gemacht, mit Euch zu plaudern und Eure Erinnerungen zu lesen, die Ihr mir geschickt habt. Jetzt geht es weniger um Erinnerungen, als um Eigenarten. Kein Mensch ist perfekt und das ist auch gut so. Ich denke, dass jeder von uns eine oder mehrere Eigenarten hat, die mehr oder weniger ausgeprägt sind. So auch ich. Ich habe festgestellt, dass sich diese Eigenarten nicht „verwachsen“, wie man so schön sagt. Jedenfalls ist dies bei mir der Fall. Entdeckt hat sie zum ersten Mal ein Lehrer, der mich selbst erst darauf aufmerksam gemacht hat. Noch heute stellt sie mein Mann immer wieder aufs Neue bei mir fest. Ich darf also stolz behaupten, dass ich dieses Wesensmerkmal schon seit der Schulzeit (kurz nach der Grundschule) mit mir herum trage und voraussichtlich auch niemals ablegen werde. Ich könnte vielleicht an mir arbeiten und sie auszumerzen versuchen, aber sie ist schon ziemlich fest in meinem Wesen verankert. Außerdem taucht diese Eigenart immer total …

Großvaters Haus

Heute möchte ich eine neue Kategorie auf meinem Blog eröffnen. Ich nenne sie „Meine Plauderecke“. Hier wird sozusagen ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Es gibt viele Gedanken, die mir manchmal so durch den Kopf schwirren, aus denen ich momentan keine Geschichte machen möchte, aber trotzdem sind sie es wert festgehalten zu werden. Sie sollen in der Plauderecke ihren Platz finden. Als erstes Thema an dieser Stelle habe ich mir folgende zwei Worte ausgesucht: „Klein und Groß“ Ich sah neulich ein kleines Kind an der Hand der Mutter eine Treppe erklimmen und mir wurde bewusst, wie hoch diese Treppenstufen doch für ein Kind dieser Körpergröße sein müssen. Ja und auf einmal machten meine Gedanken einen riesigen Sprung zurück in meine eigene Kindheit. Das Kopfkino startete und schon liefen Bilder vor meinem geistigen Auge ab, von denen ich Euch berichten möchte. Ich fand mich nämlich plötzlich im Haus meines Großvaters wieder. Leider steht es heute nicht mehr, sondern an seinem Platz wurde ein neues Haus von mir fremden Menschen erbaut. Dieses Haus ist tatsächlich wesentlich größer, als …

Und so geht es weiter…

Da mein Blog in den letzten Tagen auf einen neuen Server umgezogen ist, kann ich erst heute die Fortsetzung meiner Fliegengeschichte einstellen. Auch die Kommentare, die mich in der Zwischenzeit erreicht haben, werde ich versuchen heute noch zu beantworten.   Und so geht es weiter… „Sie wollen mich nicht im Haus haben“, denke ich enttäuscht, als ich durch die sperrangelweit offen stehende Haustür fliege. „Aber ich will die Hausbewohner noch ein bisschen ärgern! Also, was mache ich? Ich biege einfach nach links ab und fliege zum geöffneten Küchenfenster wieder ins Haus“, entschließe ich mich spontan. So, jetzt sitze ich auf der Küchenarbeitsplatte und freue mich schon auf die erstaunten Gesichter der Hausbewohner, wenn sie mich sichten. Ich brauche gar nicht lange zu warten, da wird auch schon die Küchentür aufgemacht und die Hausherrin marschiert siegessicher herein. „Was … ist … das?“, stottert sie . Das Entsetzen ist ihr ins Gesicht geschrieben und ich freue mich im wahrsten Sinne des Wortes tierisch über meine gelungene Überraschung. Jetzt könnte ich ja das ganze Spiel noch einmal von …

Jetzt geht’s richtig los!

Kaum schickt die langersehnte Sonne die ersten wärmenden Sonnenstrahlen vom Himmel, geht es wieder richtig los. Es summt und brummt in allen Ecken des Gartens. Gerade umschwirrt mich draußen auf der Terrasse ein dicker Brummer. Ich sehe ihn nicht, aber ich kann ihn hören. Da sein Brummen sehr intensiv ist und wohl einem etwas größerem Resonanzraum zu entstammen scheint, vermute ich, dass es sich um einen fetten Brummer handelt. Was sich im Freien so schön mit dem Zwitschern der Vögel vermischt und zum Genießen der wiedererwachten Natur gehört, empfinde ich im Innern des Hauses als ziemlich lästig. Aus diesem Grund haben wir auch bei den Terrassen- und Balkontüren sogenannte Fliegengittertüren angebracht. Aber leider verirrt sich mancher Brummer doch in die Innenräume. So auch jetzt wieder. Ich öffne das besagte Fliegengitter und die Terrassentür, damit ich wieder ins Haus kann. Auf diese Gelegenheit scheint der Brummer allerdings nur gewartet zu haben. Schneller als ich, ist er in den Innenräumen und fliegt kreuz und quer. Rastlos irrt er in der Diele hin und her. „Nicht mit mir!“, …

Gustav von Blech

Gestatten, ich bin Gustav von Blech, mein Grinsen ist ziemlich frech, aber ich bin ein lieber Geselle, aus einer kleinen Gartenparzelle. Ich stehe auf einer Insel im Mittelmeer und grüße Euch alle sehr. Viele Menschen bleiben vor mir steh’n, um mich zu bestaunen und zu seh’n. Meine Harke habe ich stets dabei, wo auch immer ich sei. Gekleidet in des Gärtners grüner Tracht, verhelfe ich den Pflanzen zu ihrer Pracht. Wenn die Sonne vom Himmel lacht, Gartenarbeit Freude macht. Ich strahle mit der Sonne um die Wette, erfreue mich an meiner Arbeitsstätte. Drum lasst uns nicht mehr länger warten, geht hinaus in den Garten. Mit einem frohen Lied auf den Lippen, klappt das Harken und auch das Schippen. Die Arbeit an der frischen Luft, und der Blumen zarter Duft, macht uns alle froh und munter und die Welt ein Stückchen bunter. Euer lieber und treuer Gustav von Blech wünscht ganz frech, eine frohes und erfolgreiches Gelingen, um die Blumen zum Blühen zu bringen.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Jetzt fängt mein neues Leben …

Steine der Erinnerungen

Meine Mutter sitzt in der Küche und blättert in einer Zeitschrift. Sie sucht das Kreuzworträtsel, denn sie hat das Rätseln als ihr Hobby auserkoren und ist auch sehr gut darin. Ich schaue ihr über die Schulter und sehe, die aufgeschlagene Seite, allerdings handelt es sich hierbei nicht um die Rätselseite. „Lass doch mal sehen“, sage ich. „Das sind ja alles Heilsteine!“ „Willst du den Artikel dazu lesen?“, fragt sie mich, als ich mich über die Doppelseite beuge. „Nein, lass mal. Mach du erst einmal dein Kreuzworträtsel.“ Mir ist in diesem Moment nämlich etwas in den Sinn gekommen und ich muss sofort nach oben und danach suchen. Es dauert auch nicht lange und ich halte das besagte Etwas in den Händen. Sofort flitze ich wieder nach unten zu meiner Mutter. „Schau mal, was ich hier habe.“ „Oh!“, sagt sie. „Das ist aber ein hübsches Silberarmband. Woher hast du das?“ Anscheinend kann sie sich nicht mehr daran erinnern, aber es ist ja auch schon ziemlich lange her. Es muss wohl so in meiner Pubertät gewesen sein oder …

Hoch hinauf

Heute möchte ich mit Euch hoch hinauf. Als wir unsere Piratenfahrt rund um die schöne Insel Teneriffa machten, zeigte man uns die Masca-Schlucht, zumindest die Stelle, an der diese Schlucht sich zum Meer hin öffnet. Das machte uns selbstverständlich neugierig. Im Hotel erzählte uns ein Gast, dass er diese Schlucht durchwandert habe. Er berichtete, dass man unbedingt schwindelfrei sein müsse, um diesen mehrstündigen Marsch zu überstehen. Er war mit einer Touristengruppe im Bus nach oben in das Bergdorf Masca gefahren und von dort die Schlucht nach unten gelaufen, wo sie mit dem Schiff abgeholt worden waren.Wir entschieden uns mit dem Auto zu dem mehr als 600 Meter hohen Bergdorf zu fahren. Schaut Euch nur die Straßenführung an, die sich durch das Tenor-Gebirge schlängelt. Schon die Fahrt in das Dorf kann als erlebnisreich bezeichnet.Uns begegnete ein Bus und als wir beobachten konnten, welches waghalsige Manöver der Busfahrer vollführen musste, um durch so manche Kurve zu kommen, war ich mehr als froh, nicht in einem Bus zu sitzen.Auf unserem Weg nach oben hielten wir gelegentlich an und …

Unterwegs mit Piraten

Ich habe ja schon berichtet, dass es uns im März für zwei wunderschöne Wochen nach Teneriffa gezogen hat. Dort haben wir nicht nur Sonne, sondern auch einen richtigen Sommer erleben dürfen. Die Temperaturen stiegen zum Teil schon über 30 Grad. Natürlich haben wir einige Unternehmungen gemacht und auf eine davon möchte ich Euch heute mitnehmen. Wir sind nämlich mit einem Piratenschiff  von Los Gigantes aus auf Delfinsuche gegangen. Die riesigen Felsen ragen aus dem Meer und wirken tatsächlich gigantisch. „Flipper Uno“, so hieß das Schiff, das uns in die von Delfinen bevorzugten Gewässer gebracht hat. Selbstverständlich waren Matrosen, aber auch Piraten mit an Bord, die uns mit Speisen und Getränken versorgten. Und dann sahen wir sie. Zunächst erst einmal die typische Delfinflosse, aber nicht nur eine, sondern mehrere ragten aus dem Wasser heraus. Die Delfine umringten unser Schiff. Es war ein so faszinierendes Schauspiel, dass ich meinen Blick nicht von diesen wunderschönen Tieren wenden konnte. Gebannt beobachtete ich wie sie hin und her schwammen und sich uns präsentierten. Sie sprangen sogar aus dem Wasser und …

Lieber Wettermacher!

Was machst du für Sachen? Das ist jetzt aber gar nicht mehr zum Lachen. Du schickst deine Wetterkapriolen ständig. Findest Du das trendig? Was soll das Hin und Her? Langsam muss eine Entscheidung her. Schnee, Hagel, Regen und auch mal Sonne. Verstehst du das unter Wonne? Willst du zeigen Deine Macht? So langsam hege ich diesen Verdacht. Ständig ist von dir und deinem Werk die Rede. Beabsichtigst du eine Fehde? Sollen wir schimpfen auf dich? Das tun wir inzwischen schon heimlich. Und alle sind wir mittlerweile ziemlich empört. Bleiben unsere Wünsche ungehört? Sollen wir bitten inständig? Ich bin mir sicher, das wäre anständig. So bitten wir flehentlich um Frühlingswetter. Wird es dann endlich besser? Wirst du dich uns erbarmen? Wolltest uns sicherlich nur ermahnen, zu Geduld, Hoffen und auch zur Zuversicht. Steht Sonnenschein in Aussicht? Wirst du den Wunsch erfüllen? Wirst mit Sonne und Wärme uns gütig umhüllen, damit wir uns erfreuen an unserem Dasein. Werden wir dann glücklich sein? Zauberst du unser Wunschwetter? Regen, Sonne, Schnee, Hagel oder Donnerwetter. Jedem nach Wunsch und seiner …