Kurzgeschichten, Meine Plauderecke

Einfach und unkompliziert?!

Neulich habe ich Euch ein lustiges und auch nützliches Schild gezeigt, das mir aufgefallen ist. Heute habe ich zwar kein Schild, aber nützlich ist die Sache trotzdem.

In unserem Leben begegnen uns immer wieder Automaten. Aus meiner Kindheit und Jugend kann ich mich im Grunde genommen ganz spontan an den Kaugummi-, Zigaretten- und Briefmarkenautomaten erinnern. Ach ja, im Krankenhaus gab es einen Heißgetränkeautomaten. Und dann war da auch die Parkuhr oder im Parkhaus der Parkautomat. Eines hatten sie alle gemeinsam, man musste nämlich Geld einwerfen, um die besagte Ware zu erhalten. Dann musste man an einem Knopf drücken oder drehen, eine kleine Schublade aufziehen oder auch eine Kurbel betätigen. In einem Kiosk in unserer Stadt gab es noch einen Spielautomaten und eine Jukebox, die nach dem Geldeinwurf auf Knopfdruck Schlager abspielte. Manchmal gab mir mein Opa ein paar Münzen und ich durfte mir ein Lied aussuchen, das dann abgespielt wurde, während ich meine Sinalco aus einem Strohhalm saugte.

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Automaten, mit denen wir mehr oder weniger häufig zu tun haben. Wer mit der Bahn, U-Bahn oder Straßenbahn unterwegs ist, kennt sie ebenso wie derjenige, der sein Leergut am Pfandautomaten zurückgeben will.

Sie übernehmen Aufgaben, die früher Menschen ausgeführt haben. Ihnen konnte man noch Fragen stellen beziehungsweise mit ihnen ein paar Wörtchen reden. Letzteres mache ich gelegentlich allerdings auch mit diversen Automaten, allerdings ist die Unterhaltung eher einseitig und der betreffende Automat beantwortet nicht immer meine Fragen. Jedoch haben sie alle einen Vorteil: Selbst wenn man sie beschimpft, bleiben sie gelassen.

Nicht nur die Anzahl der Automaten hat sich heutzutage erhöht, sondern auch die Bedienung hat sich verändert. Manche haben ein Display oder auch einen Touchscreen (nebenbei bemerkt, hat man in meiner Kindheit diese Begriffe noch gar nicht gekannt), andere fordern neben dem Geldeinwurf auch noch die Erfüllung anderer Voraussetzungen. Ein Zigarettenautomat kann nur noch bedient werden, wenn man eine Karte mit Altersmerkmal einsteckt, was ich persönlich für sehr sinnvoll erachte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auch auf dem weiten Feld der Automaten gibt es solche, die sinnvoll und nützlich sind (Man denke nur an die Notrufsäulen an Autobahnen etc) und jene, die uns das Leben erleichtern, aber auch solche, auf die man gut und gerne verzichten könnte.

Neulich habe ich im Spreewald einen Automaten entdeckt, der in einer echten Notlage weiterhilft. Zuerst dachte ich es handele sich um einen alten Zigarettenautomaten. Obwohl ich keine Raucherin bin, lud mich dieser Automat zum Näherkommen ein. Ich betrachtete ihn ausgiebig und stellte fest, dass man hier keine Zigaretten nach alter Art und Weise aus den Schubladen ziehen konnte, sondern per Tastendruck eine ganz andere Ware erhält.

 

 

Sagt selbst, das ist doch mal wirklich ein nützlicher und auch recht unkomplizierter Automat. Natürlich ist er auch mit der Neuzeit durch den Hinweis auf eine App verbunden und somit absolut up to date.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, der Euch alles das bringen mag, was Ihr Euch von ihm erhofft und allzeit gute Fahrt. Haltet die Augen auf, vielleicht seid auch Ihr schon an einem solchen Automat vorbei geradelt.

 

 

2 Kommentare

  1. oh jaa.. sehr nützlich 😉
    bei uns am Rhein habe ich aus so einen gesehen

    ja.. früher die Automaten mit den bunten Kinkerlitzchen zum Kaugummi 😉
    am liebsten hatte ich die Dragees mit Erdnussen

    liebe Grüße
    Rosi

    • Astrid Berg sagt

      Ohje, die möchte ich auch gerne. Ich weiß noch genau wie sie schmeckten😀
      LG
      Astrid

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