100 Worte, Kurzgeschichten
Kommentare 6

Gesucht…

Wir holen uns Coffee to go, trinken beim Laufen. Ich marschiere vorneweg, mein Mann ist wenige Schritte hinter mir. Nach zehn Metern bleibe ich stehen, drehe mich um und kann Peter nicht mehr entdecken.

„Wie kann man sich auf einer solch kurzen Strecke verlieren?“, überlege ich.

Ich blicke nach links, nach rechts: Nichts!

Mein Blick schweift umher. Dann mache ich eine Hundertachtzig – Grad – Drehung. Grinsend blickt mir Peter direkt in die Augen.

„Wie damals im Supermarkt mit unserem kleinen Sohn“, lache ich. „Ich suchte und rief. Es zupfte an meiner Jacke. Mein Blick fiel nach unten. Da stand er.“

 

Vielleicht möchtet ihr auch das noch lesen:

Filines Liebe auf den ersten Blick

Auch das bin ich

Fräulein Tussnelda

 

6 Kommentare

  1. Wenn ich einkaufe und mein Mann ist dabei, bin ich ständig auf der Suche nach ihm. Während ich die Sachen aus dem Regal nehme, und diese dann in den Einkaufswagen legen will, ist er schon verschwunden. Er schlendert mit dem Einkaufswagen durch die Gänge und ich bin vollbeladen auf der Suche nach ihm. Aber bis jetzt habe ich ihn immer wiedergefunden. 🙂
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende.
    Traudi

    • Astrid Berg sagt

      Jetzt musste ich schmunzeln , denn das hätte auch von mir stammen können. Auch ich muss meinen Mann im Supermarkt immer suchen 😀. Allerdings überlässt er mir den Einkaufswagen, somit kann ich in aller Ruhe einkaufen und suche ihn kurz bevor ich zur Kasse gehe.😀
      Ich wünsche Dir einen angenehmen Samstagabend und einen schönen Sonntag.
      LG
      Astrid

  2. Blind vor Liebe? 🙂
    Meine Mutte hat meine Nichte mal mit zum Einkaufen in den Supermarkt genommen. Da war sie noch ganz klein, vielleicht 5 Jahre. Auf einmal war sie verschwunden und alle Leute inklusive Personal suchten sie. Sie hatte sich hinter einer Palette versteckt.
    Meine Schwester hat sie mal im Kaufhaus gesucht. Da hatte sie sich an eine Kleiderstange gehangen und die Beine hoch gezogen, damit man sie nicht finden kann.
    Heut lachen wir noch drüber, aber wenn ein Kind beim Einkaufen verschwindet, da kommt man schon ins Schwitzen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Astrid Berg sagt

      Im Grunde genommen war unser kleiner Sohn damals gar nicht weg. Er war nur außerhalb meines Blickfeldes. Ich suchte in meiner Höhe, da er ja noch so klein war, sah ich ihn erst, als ich nach unten blickte. Trotzdem bekommt man einen riesigen Schrecken. Diese kurzen, aber intensiven Momente vergisst man nicht.
      Liebe Abendgrüße
      Astrid

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.