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Beim Spaziergang

Ich bin Klein-Astrid und liege in meinem Kinderwagen, wo es so richtig gemütlich und kuschelig ist. Meine Mama rückt die Decke zurecht, denn das kann ich noch nicht. Dafür bin ich noch zu klein und auch zu schwach.  „So“, sagt meine Mama während sie mich zudeckt. „Jetzt hast du es schön warm unter deiner Decke.“  Ich verstehe zwar noch nicht, was sie mir so alles erzählt, aber ich kenne ihre Stimme. Sie ist beruhigend und ich weiß, dass es meine Mama gut mit mir meint. Jetzt geht meine Mama mit mir spazieren. Das gefällt mir, denn es schaukelt so schön hin und her. Dann dauert es auch gar nicht lange und ich bin eingeschlafen. Tief und fest und ganz ruhig schlafe ich, denn in meinem Kinderwagen und mit Mama in meiner Nähe fühle ich mich sicher.  Überhaupt schlafe ich viel, gern, oft, mal kurz und mal lang.  Immer mal wieder übermannt mich der Schlaf. Wenn ich aufwache, bin ich hungrig, meine Windel ist voll oder ich habe Bauchweh. Aber inzwischen beobachte ich auch meine Umwelt, …

Die Bank

  Verlassen steht die Bank dort, unbeachtet an einem grünen Ort. Bald wird Leben erwachen und im Garten alles prächtig machen.   Bald werden sie alle kommen, Hast du sie schon vernommen? Sie zwitschern ihre Lieder, putzen auf ihr das bunte Gefieder.   Katzen sich unter ihr verstecken, ihre Glieder in der Sonne recken. Genüsslich sie leise schnurren, während Tauben in der Ferne gurren.   Alt und Jung auf ihr sitzen, Verliebte Initialen in sie ritzen, gemeinsames Glück erträumen und sich küssen unter den Bäumen.   Man wird sie wieder pflegen, ihr einen neuen Anstrich geben. So lockt sie alle zum Verweilen, und Aufmerksamkeit ihr zu erteilen.   Von der Arbeit großer Last, gewährt sie eine kurze Rast. So allseits beliebt und geschätzt, man sich hier gerne zusammensetzt.   So vergeht Jahr für Jahr, auch sie wird altern, fürwahr! Wird noch viele gute Dienste leisten, bevor sie dann gehört zum alten Eisen.     Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Zuviel des Guten Nie gedacht… Unser märchenhaftes Erlebnis