Alle Artikel in: Kurzgeschichten

Piep! Piep!

Opa Werner ist heute nicht so gut drauf. Besser gesagt, er hat ausgesprochen schlechte Laune. Der Ohrenarzt hat ihm Hörgeräte verschrieben und gestern hat er sie abgeholt. Heute Morgen soll er sie nun das erste Mal selbst einsetzen. „Alle sind der Meinung, ich würde schwer hören. Was die sich einbilden, pah! Ich höre gut. Das habe ich ihnen auch schon tausendmal gesagt. Aber das glaubt mir ja niemand“, schimpft er im Bad vor sich hin. „Nur weil neulich der Ober im Restaurant so genuschelt hat. Fragt er mich doch, ob der Fisch recht ist . Ich habe ihm natürlich gleich gesagt, dass ich keinen Fisch bestellen will und erst mal in die Speisekarte schauen will. Hätte er eine deutliche Aussprache gehabt, hätte ich auch verstanden, dass er von dem Tisch geredet hat. Diese dumme Verwechslung hat dann den Ausschlag gegeben, dass sie mich zum Ohrenarzt geschleppt haben.“ Endlich hat er die Hörgeräte im Ohr und kann nach unten zum Frühstück. „Guten Morgen, Opa Werner! Du bist aber heute spät dran!“, wird er von seinem Enkel …

Oma Hildis nächster Streich (2)

Am Morgen versammelt sich die Familie gemeinsam rund um den Frühstückstisch. Oma Hildi sitzt ihrem Enkel gegenüber, der heute erst zur dritten Stunde Unterricht hat. „Hast du gut geschlafen, Oma?“, erkundigt sich dieser. „Danke der Nachfrage“, erwidert sie ohne wirklich eine Antwort zu geben. „Ist irgendetwas nicht in Ordnung?“, will jetzt auch ihre Tochter wissen und der Schwiegersohn blickt von der Morgenlektüre der Tageszeitung auf. „Ach“, erwidert Oma Hildi. „Anscheinend hat mich die gestrige Gutenachtgeschichte für meinen Enkel innerlich doch etwas aufgewühlt. Ich war heute Nacht weit in der Vergangenheit.“ Es herrscht Schweigen in der Runde, denn alle vermuten, dass sie sich wahrscheinlich in ihrer Kindheit befunden hat, die aber ab ihrem zehnten Lebensjahr leider vom Krieg begleitet war.  „Aber eigentlich war es ein schöner Traum. Ich war nämlich bei meiner Schwester.“ Leicht irritiert schaut die Familie sie an. Oma Hildis Schwester verstarb bereits im Alter von zehn Jahren an Diphtherie, eine Krankheit gegen die heutzutage jeder geimpft wird. Und der Bruder wurde leider ein Opfer des Krieges. Deshalb können sie sich alle nicht vorstellen, …

Was hat Oma Hildi angestellt? (1)

Enkelkinder sind neugierig. So auch Oma Hildis Enkel. Er ist bereits ein Schulkind und möchte keine erfundene Gutenachtgeschichte hören, sondern eine aus dem wahren Leben. Deshalb versucht er mit einem kleinen Trick Oma Hildi Geschichten aus ihrer Kindheit zu entlocken.  „Mama und Papa sagen, ich sei früher ein kleiner Schlingel gewesen, weil ich Papa mit der Zange in den Popo gezwickt habe, als er auf der Leiter stand. Warst du auch so ein Schlingel oder warst du immer brav?“ „Eigentlich war ich immer brav, soweit ich mich erinnern kann…,“, meint die Großmutter schmunzelnd. „Bis auf ein- oder zweimal vielleicht.“ Dieser letzte Satz lässt den Enkel aufhorchen. Er will das jetzt ganz genau wissen. „Nun sag schon. Was hast du angestellt?“ „Ach, du weißt ja sicher, dass ich noch einen Bruder und eine Schwester hatte. Ich war die Jüngste von uns Dreien und somit das Nesthäkchen, wie man so schön sagt.“ „Dann bist du wohl genauso verwöhnt worden, wie ich als Einzelkind“, sagt der Enkel hoffnungsvoll. „Naja, manchmal haben sie mich ein bisschen verwöhnt, aber es …

Opa Rudi und das Sollen und Wollen

Heute Abend ist Opa Rudi wieder an der Reihe. Er muss die beiden Enkelkinder Mia und Basti ins Bett bringen. So ist es mit Oma ausgemacht,- immer schön abwechselnd. Gestern war Oma dran, also hat heute Opa die Ehre. Nur leider hat er überhaupt keine Lust, denn er will eigentlich gleich den Fernseher einschalten. „Abgemacht ist abgemacht“, meint Oma Karla nur. „Ich wollte gestern auch erst mit meiner Freundin telefonieren und du warst nicht gewillt für mich einzuspringen.“ „Ja, ja ich weiß schon, – gleiches Recht für alle“, antwortet ihr Gatte und marschiert in Richtung Kinderzimmer. Mia hat sich heute auf dem Spielplatz tüchtig ausgepowert und sie blickt dem Großvater schon ziemlich müde entgegen. „Himpelchen und …“, beginnt der Opa und endet mit: „und wackelten mit ihren Zipfelmützen…“, weil Mia nämlich bereits eingeschlafen ist. Opa Rudi freut sich insgeheim und denkt: „Das ging aber fix. Wenn Basti auch so schnell einschläft wie seine kleine Schwester, dann bin ich pünktlich zum Start der Fernsehsendung wieder im Wohnzimmer.“ Basti kommt gerade aus dem Badezimmer und kuschelt sich …

Zwingend notwendig

Monatelang habe ich nicht an euch gedacht, wer weiß, wo und wie ihr die Zeit habt verbracht. Ich habe euch nicht gebraucht und ihr wart einfach abgetaucht.   Darüber war ich auch überhaupt nicht traurig, doch nun bin ich doch schon recht übellaunig. Ich sehne euch echt herbei, seid mir nicht mehr einerlei.   Meine Bitte an euch alle ist wirklich dringend, eure Anwesenheit notwendig und zwingend. Aus diesem einen Zwecke, suche ich in jeder Ecke.    Mit euch ist es gemütlich und auch warm, ohne euch schlägt jetzt alles in mir Alarm. Sollt mich nicht nur zieren, sollt verhindern mein Frieren.   Ohne Handschuh, Mütze und auch Schal, ist des Winters Frost und Kälte ziemlich fatal. Mit euch ist in allen Lagen, des Winters Kälte zu ertragen.   So dient ihr mir in der kalten Winterszeit, wenn der warme Sommer ist noch weit. Werdet verstaut dann wieder, bis uns frieren erneut alle Glieder.   Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Opa Heinrich Eiskalt Das sind wir  

Liselotte, Heinrich und zwei Marzipanschweinchen

Er kennt sie nun schon sein ganzes Leben, denn sie war einst die beste Freundin seiner Mutter. Liselotte mag Heinrich schon immer, aber als er vor mehr als vierzig Jahren seine Berufswahl traf, geriet sie regelrecht ins Schwärmen. Diese Begeisterung hält bis zum heutigen Tag an. „Sie freute sich immer, wenn sie mich während meiner Arbeit traf, das hat sich bis heute nicht geändert. Sie ist sozusagen mein größter Fan“, überlegt Heinrich und schmunzelt in sich hinein.  „Wenn ich in meiner Arbeitsmontur durch das Dorf marschierte und von Haus zu Haus ging, öffneten sie mir alle gerne die Türen. Aber sah Liselotte mich zum Beispiel auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig, so wechselte sie sofort die Straßenseite und ließ es sich nicht nehmen, mich wenigstens am Arm zu berühren.“ Als Heinrichs Mutter vor zwanzig Jahren starb, wurde Liselotte für ihn so etwas wie eine Ersatzmutter. Inzwischen ist er selbst schon im Rentenalter, aber ihre Bewunderung für ihn und seinen Berufsstand ist geblieben. „Und heute ist nun ihr hundertster Geburtstag“, denkt Heinrich, als er seinen Arbeitsanzug aus dem …

Annas Wunsch

Bea ist alleinerziehend und macht am Sonntagnachmittag mit ihrer kleinen Tochter Anna einen Spaziergang durch den Stadtpark. Viele Kinder sind mit ihren Familien unterwegs. Die junge Frau weiß, dass ihre Tochter ebenfalls gerne mit Opa Kurt und Oma Martha zusammen wäre, zumal dies ihre einzigen lebenden Großeltern sind. Leider ist das nicht so einfach, denn die Beiden wohnen mehrere hundert Kilometer entfernt und ein Treffen muss daher immer genau und von langer Hand geplant sein. Im Vierwochenrhythmus klappt das zwar ganz gut, ist aber immer mit erheblichem Aufwand verbunden. Mal kommen die Großeltern zu Bea und Anna und mal fahren diese mit dem Zug zu Opa und Oma. Anna hat große Sehnsucht nach ihnen. Die Vierjährige fragt oft, wann sie sich wiedersehen und ist jedesmal traurig, wenn es Abschiednehmen heißt. So wie heute. Gerade sind Kurt und Martha wieder gefahren.  „Dieser Spaziergang sollte eigentlich zur Ablenkung dienen, aber der Anblick von anderen Familien macht uns Beide irgendwie traurig,“, denkt Bea. „Ja, ein bisschen Neid ist schon dabei“, gesteht sie sich ein, „aber an manchen Situationen …

Das Glitzersternchen

Es war einmal ein kleines Glitzersternchen. Es lag mit vielen anderen Sternchen in einer Schachtel und diese stand in einem Schrank. Ganz hinten in der Ecke. Vor vielen Jahren hatte sie einst eine ältere Dame gekauft, dort abgestellt und vergessen. Niemand schenkte ihnen Beachtung. Manchmal wurden sie mitsamt der Schachtel ein bisschen nach links oder nach rechts verschoben. Kein Mensch hatte Interesse an ihnen, aber auch niemand entsorgte sie. So verbrachten sie ihr ganzes Leben in Dunkelheit. Zwar waren sie alle beisammen, aber sie fühlten sich nutzlos. Sie waren dafür bestimmt gewesen Menschen durch ihre Anwesenheit Freude zu schenken. Sie wollten auf einem schön gedeckten Tisch erstrahlen, funkelnd auf Geschenken oder Karten kleben. Immer wenn sich die Schranktür öffnete, hatten sie die Hoffnung nun endlich ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt zu werden. Doch leider hatten sie die ältere Dame, die die Besitzerin des Schrankes zu sein schien, schon lange nicht mehr gesehen. Auch die Schranktür wurde seit geraumer Zeit nicht mehr geöffnet.  Eines Tages jedoch leerten fremde Menschen den gesamten Schrankinhalt aus, doch die Packung mit …

Seine letzte Tour

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Weihnachtsmann Willi. Letztes Jahr hat der alte Weihnachtsmann doch tatsächlich verschlafen und es herrschte große Aufregung unter den Menschen auf der Erde, aber auch im Himmel bei den Engeln. Doch Willi konnte geweckt werden und alles ging gut aus. Er hat sogar einen Weihnachtsmannlehrling ernannt, der ihm ein wenig geholfen hat. Dieses Jahr soll dieser noch einmal mit Willi die Aufgaben eines Weihnachtsmannes erledigen und ab nächstem Jahr ist dieser Lehrling dann selbst der Weihnachtsmann. Man sollte denken, dass jetzt alles in Ordnung sei und alles seinen geregelten Gang geht. Weit gefehlt, denn schon wieder ist im Himmel die größte Aufregung und alle Engel sind ratlos, was zu tun ist. „Habt Ihr schon gehört?: Der Weihnachtsmannlehrling Rudi ist krank. Ihm geht es total schlecht“, sagt ein kleines Engelchen zu der restlichen Engelschar in der Himmelswerkstatt. „Was hat er denn?“ „Wie können wir ihm helfen?“ „Ohje, er soll doch dem Weihnachtsmann helfen und ihn dann für die nächsten hundert Jahre ablösen.“ „Der Weihnachtsmann Willi schafft das nicht alleine und Weihnachten …

Weihnachtliche Streitereien

„Sind wir nicht hübsch anzusehen?!“, sagt die Erste. „Jetzt reicht es mir aber!“, ruft die Größte unter ihnen aus. „Wie kann man sich nur so wichtig nehmen.“ „Du bist ganz schön ungerecht“, mischt sich nun die Zweite ein. „Wir bilden uns gar nichts ein und nehmen uns nicht wichtiger als du es tust.“ „Na aber sicher doch,“ verteidigt sich wiederum die Größte. „Immer müsst Ihr euch vordrängeln und wollt zuerst dran sein.“ „Was soll das denn? Ohne uns wärst du gar nicht hier!“, klingt die Dritte jetzt ein bisschen beleidigt. „Das glaubt aber nur ihr! Ihr seid doch nur ganz kleine Lichtlein, die sich viel zuviel einbilden.“ „Und was bist du?“, fragt die Winzigste unter ihnen.  „Ich bin nunmal die Größte von Euch, wie man ja wohl eindeutig sehen kann und damit auch die Schönste!“ „Du bist nur größer als wir, weil wir schon vor dir an der Reihe waren“, verteidigen sich alle anderen im Chor. „Die Sache mit der Größe ist nur eine Frage der Zeit.“ „Pah! Bildet euch nur nichts darauf ein. Die Letzten …

Von wegen Weihnachtsstress

Es ist Weihnachten. Genauer gesagt, es ist Heiligabend und Gabriela hat eine Menge Arbeit vor sich. Sie will schnell noch ihre neue Wohnung weihnachtlich schmücken. Der Christbaum steht schon in seinem Glanz in einer Ecke des Wohnzimmers. Auch das Essen will noch vorbereitet werden. Traditionell gibt es heute schon den Gänsebraten. Es ist also Einiges zu tun und die junge Frau hat einen festen Zeitplan erstellt, damit sie auch pünktlich mit dem Eintreffen der Gäste fertig ist. Erst Anfang des Monats ist sie eingezogen und heute wollen ihre Eltern und ihre beste Freundin Anna kommen, um mit ihr gemeinsam das Fest der Liebe zu feiern. Gabriela freut sich riesig, wirbelt fleißig und singend durch die Wohnung.  „Alles muss perfekt sein“, denkt sie. „Papa, Mama und Anna werden staunen!“ Inzwischen ist die gesamte Wohnung blitzeblank und Gabriela vergisst nicht immer wieder einen Blick auf die Uhr und einen zweiten auf ihren Zeitplan zu werfen.  „Es läuft wie am Schnürchen. Jetzt kann ich mich der Gans widmen und sie in den Backofen schieben.“ Gedacht, getan. Das Rotkraut …

Die Weihnachtsmannmütze

Julians Eltern sind heute Abend eingeladen und deshalb sind die Großeltern Oma Marlene und Opa Waldemar bei ihm. Normalerweise erzählt ihm in diesen Fällen Oma immer eine Gute-Nacht-Geschichte. Aber jetzt in der Vorweihnachtszeit ist sie gerade beim Plätzchenbacken, weil Mama bisher noch keine Zeit dazu gefunden hat. Das ist auch der Grund, warum Opa Waldemar Julian heute ins Bett bringt. „Kannst du mir bitte eine Weihnachtsgeschichte erzählen?!“, bittet der kleine Junge seinen Großvater. „Ohje, da muss ich erst einmal in den Schubladen meines Dachstübchens nachsehen, ob ich etwas Passendes finde“, gibt dieser seinem Enkel zur Antwort. „Wo?“, erkundigt sich Julian verwundert. „In welchem Dachstübchen? Wir haben doch gar keins.“ „Ach, das ist nur so ein Spruch. Ich meine auch nur, dass ich erst ein bisschen überlegen muss. Hier oben…“, er tippt sich gegen die Stirn. Für ein paar Sekunden schließt er die Augen und Julian beobachtet seinen Opa ganz gespannt und erwartungsvoll. Schlagartig öffnet dieser die Augen und der Zeigefinger seiner rechten Hand schnellt in die Höhe. „Hab ich dir eigentlich schon von Jan und …

Warten auf den Nikolaus

In Kathrins Kinderzimmer gibt es viele Stofftiere, die sie alle sehr liebt. Am meisten jedoch den Krokodilshund Paul und den Teddy Ben. Diese beiden hat ihr Oma Marie geschenkt.  Heute geht Kathrin aufgeregt ins Bett, denn es ist Nikolausabend. Zuvor hat sie noch ihre Stiefel vor die  Kinderzimmertür gestellt. Sie hofft, dass der Nikolaus vorbeikommt und ihr die Stiefel mit Geschenken und Süßigkeiten füllt. Bestimmt kann sie die ganze Nacht nicht schlafen. Eigentlich will sie das auch gar nicht. Gerne würde sie nämlich den alten Mann mit dem weißen Bart und dem roten Mantel beobachten, wenn er kommt. Aber nur heimlich, denn ein bisschen fürchtet sie sich auch. Aber alle haben ihr erzählt, dass er ein ganz lieber Mann ist. „Ich muss einfach wach bleiben und wenn ich seine stampfenden Schritte höre, schleiche ich mich zur Tür und schaue durch das Schlüsselloch.“ Ganz so einfach ist das mit dem Wachbleiben allerdings nicht. Erstens ist die Nacht ziemlich lang und Kathrin weiß nicht, wann er bei ihr vorbeischaut. Immerhin gibt es noch viele andere Kinder, die der …

Warten

Ich liege gerade so gemütlich auf meinem Sessel und habe tief und fest geschlummert. Noch habe ich die Augen nicht geöffnet, denn es fällt mir schwer die Müdigkeit zu vertreiben. Im Halbschlaf nehme ich wahr, dass Frauchen etwas erzählt. Leider kann ich nicht genau verstehen, um was es geht. Allerdings dringen einzelne Worte an meine Ohren. Frauchens Stimme ertönt: „Ja, ja, mit großen Schritten kommt jetzt…“ Blitzschnell sind meine Augen auf und ich blicke verstört um mich.  „Irgendetwas stimmt hier nicht, das spüre ich instinktiv. Wer kommt?“ Frauchen spricht in ihr Handy, die Worte verstehe ich momentan nicht, denn meine Gedanken versuchen herauszufinden, was hier los ist. Ich bin unruhig. Miauend stehe ich vor ihr und flehe sie mit großen Augen an. Dann renne ich schnell zur Haustür und wieder zu ihr zurück. Wieder miaue ich in den höchsten Tönen. Sie schaut mich an, nickt und geht zur Haustür, die sie öffnet. „Na endlich, sie hat mich verstanden. Jetzt mal ganz schnell nach draußen“, denke ich und renne auch schon los. Aufgeregt sause ich um …