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	<title>Herbst &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Herbstgeflüster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 09:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[festhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein schöner Herbsttag. Die Sonne lacht vom blauen Himmel und lässt die bunten Blätter im Sonnenlicht golden leuchten. Es weht ein Wind, der genau richtig ist zum Drachensteigenlassen. Ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch.  Flori marschiert hinüber zur großen Wiese und lässt seinen bunten Drachen, den er übrigens selbstgebastelt hat, hoch in die Lüfte steigen. Dort tanzt dieser hin und her und der Junge hat seine helle Freude daran. Doch schon bald ziehen Wolken am Himmel auf. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn es Schönwetterwolken wären, aber leider versprechen diese nur Regen. So packt Flori seinen Drachen wieder ein, doch bevor er sich endgültig auf den Heimweg macht,  setzt er sich für ein Weilchen auf die Bank am Wegesrand. „Bestimmt müssen wir bald wieder Blätter sammeln und zum Unterricht mitbringen“, denkt er. „Jedes Jahr dasselbe. Im Kindergarten hat es angefangen und jetzt in der dritten Klasse ist es immer noch so. Eigentlich mag ich das nicht.“ Floris Gedanken werden unterbrochen. Er vernimmt ein zartes Stimmchen: „Ich halte mich fest! Das kannst du &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein schöner Herbsttag. Die Sonne lacht vom blauen Himmel und lässt die bunten Blätter im Sonnenlicht golden leuchten. Es weht ein Wind, der genau richtig ist zum Drachensteigenlassen. Ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Flori marschiert hinüber zur großen Wiese und lässt seinen bunten Drachen, den er übrigens selbstgebastelt hat, hoch in die Lüfte steigen. Dort tanzt dieser hin und her und der Junge hat seine helle Freude daran.</p>
<p>Doch schon bald ziehen Wolken am Himmel auf. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn es Schönwetterwolken wären, aber leider versprechen diese nur Regen. So packt Flori seinen Drachen wieder ein, doch bevor er sich endgültig auf den Heimweg macht,<span class="Apple-converted-space">  </span>setzt er sich für ein Weilchen auf die Bank am Wegesrand.</p>
<p>„Bestimmt müssen wir bald wieder Blätter sammeln und zum Unterricht mitbringen“, denkt er. „Jedes Jahr dasselbe. Im Kindergarten hat es angefangen und jetzt in der dritten Klasse ist es immer noch so. Eigentlich mag ich das nicht.“</p>
<p>Floris Gedanken werden unterbrochen. Er vernimmt ein zartes Stimmchen:</p>
<p>„Ich halte mich fest! Das kannst du mir glauben.“</p>
<p>„Hallo, ist da jemand?“, fragt der Junge und blickt sich suchend um, kann aber niemand sehen.</p>
<p>„Na klar! Ich bin hier!“</p>
<p>„Wo denn? Ich kann dich nicht entdecken.“</p>
<p>„Hier bin ich, da wo ich hingehöre. Und da bleibe ich auch. Ich gebe mir alle erdenkliche Mühe.“</p>
<p>Noch immer weiß Flori nicht, wer da mit ihm spricht. Für einen Moment ist nichts zu hören, nur das Rauschen der Blätter im Herbstwind. Eine Windböe wirbelt einen kleinen Blätterhaufen durcheinander und als es wieder windstill ist, hört Flori auch die zarte Stimme wieder.</p>
<p>„Er kann mir nichts anhaben, wenn ich mich nur gut genug festhalte.“</p>
<p>„Das schaffst du nicht!“, mischt sich eine andere Stimme ein. „Das haben schon viele vor dir versucht. Das ist der Mühe nicht wert, denn es ist sowieso vergeblich.“</p>
<p>„Oh nein, das ist es nicht!“, ruft das zarte Stimmchen trotzig. „Ich will etwas Besonderes aus meinem Leben machen und nicht wie alle anderen sein.“</p>
<p>„Das ist doch Quatsch! Verstehe das doch endlich!&#8220;</p>
<p>„Wovon redet ihr eigentlich und wo seid ihr?“</p>
<p>„Hier oben!“, erklingt es im Chor.</p>
<p>Flori blinzelt nach oben. Erst jetzt bemerkt er, dass er unter einem Baum sitzt und dort wohl kurz eingenickt sein muss. Über ihm ist die Baumkrone mit ihren bunten Blättern, die vom Wind kräftig durchgeschüttelt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>An einem Zweig, direkt über Flores Kopf hängen einsam zwei bunte Blätter.</p>
<p>„Habe ich mir das alles nur eingebildet? Blätter können nicht reden. Ich muss geträumt haben“, überlegt der Junge genau in dem Moment, als ein erneuter Windstoß kommt und ihm zwei wunderschöne Blätter in den Schoß wirbelt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als sein Blick wieder nach oben wandert, stellt er fest, dass der Zweig nun komplett kahl ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Flori kratzt sich verwundert am Kopf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Würde in diesem Augenblick ein Spaziergänger vorbeikommen, so könnte er vielleicht die geflüsterten Worte des Jungen vernehmen:</p>
<p>„Auch wenn es tatsächlich mit dem Festhalten nicht geklappt hat, seid ihr Zwei für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe auch schon eine Idee, was nun mit euch passieren soll. Was haltet ihr davon, wenn ich euch nach dem Pressen gemeinsam mit einem gemalten Bild in einem schönen Bilderrahmen meiner Oma zum Geburtstag schenke?! Sie wird sich sicherlich freuen und ihr bekommt einen Ehrenplatz in ihrem Wohnzimmer.“</p>
<p>Flori hat es auf einmal ziemlich eilig nach Hause zu kommen und das nicht nur, weil es plötzlich zu tröpfeln beginnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mein-schoenstes-herbstkleid/">Mein schönstes Herbstkleid</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht-2/">Vom Winde verweht</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/herbstliche-kinderwelt/">Herbstliche Kinderwelt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Herbstbesuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 19:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Heirat]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
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					<description><![CDATA[Klara möchte wieder einmal eine ganze Woche allein mit ihren Großeltern verbringen. Opa Werner und Oma Tina holen sie am Freitag mit dem Auto ab. Klara ist ganz aufgeregt, denn bei den Großeltern auf dem Land gibt es immer so viel zu entdecken und zu erleben. Das letzte Mal haben sie gemeinsam eine Kutschfahrt unternommen. Doch jetzt schnappt sie erst einmal ihren großen Teddy und nimmt auf dem Rücksitz Platz, während Oma Tina die Reisetasche in den Kofferraum packt und Opa Werner sich hinter das Lenkrad setzt. Dann geht die zweistündige Fahrt los. „Du wirst bald sehen, wie wunderschön und kunterbunt der Herbst auf dem Land ist“, meint Opa Werner kurz bevor die ersten Nebelschwaden auftauchen. Noch ist Opa guter Dinge, denn er glaubt daran, dass sich der Nebel gleich wieder auflöst und sie die Herbstsonne am Himmel erstrahlen sehen. Leider hat er sich darin gründlich getäuscht. Je näher sie sich ihrem Heimatort nähern, umso dichter wird der Nebel.  „Das ist ja wie in der Waschküche“, gibt der Großvater missmutig von sich und schaltet die &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klara möchte wieder einmal eine ganze Woche allein mit ihren Großeltern verbringen. Opa Werner und Oma Tina holen sie am Freitag mit dem Auto ab. Klara ist ganz aufgeregt, denn bei den Großeltern auf dem Land gibt es immer so viel zu entdecken und zu erleben. Das letzte Mal haben sie gemeinsam eine Kutschfahrt unternommen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>och jetzt schnappt sie erst einmal ihren großen Teddy und nimmt auf dem Rücksitz Platz, während Oma Tina die Reisetasche in den Kofferraum packt und Opa Werner sich hinter das Lenkrad setzt. Dann geht die zweistündige Fahrt los.</p>
<p>„Du wirst bald sehen, wie wunderschön und kunterbunt der Herbst auf dem Land ist“, meint Opa Werner kurz bevor die ersten Nebelschwaden auftauchen.</p>
<p>Noch ist Opa guter Dinge, denn er glaubt daran, dass sich der Nebel gleich wieder auflöst und sie die Herbstsonne am Himmel erstrahlen sehen. Leider hat er sich darin gründlich getäuscht. Je näher sie sich ihrem Heimatort nähern, umso dichter wird der Nebel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das ist ja wie in der Waschküche“, gibt der Großvater missmutig von sich und schaltet die Nebelscheinwerfer ein.</p>
<p>„Was ist eine Waschküche?“, will Klara wissen, die ihren Teddy fest im Arm hält.</p>
<p>„Die Mutter meiner Mutter ist meine Oma und damit deine Ururoma. Sie hatte eine Waschküche mit einem großen Waschkessel im Keller, als meine Mutter noch ein kleines Kind war“, erzählt Oma Tina.</p>
<p>Klara hört genau zu, denn sie liebt Geschichten von früher.</p>
<p>„In dem Waschkessel wurde die Wäsche sozusagen gekocht und weil das Wasser so heiß war, gab es ganz viel Dampf in dem Raum. Man konnte die Hand vor den eigenen Augen kaum sehen“, berichtet die Großmutter. „Meine Mutter ist deshalb nie gerne in die Waschküche gegangen. Als sie mir diese Geschichte in meiner Kindheit erzählte, habe mir schon damals geschworen, dass ich niemals die Wäsche in einem dampfenden Waschkessel waschen will.“</p>
<p>„Deshalb hast du ja auch darauf bestanden, noch vor unserer Hochzeit eine Waschmaschine zu bekommen. Ich vermute, du hättest meinen Heiratsantrag sonst gar nicht angenommen“, lacht Opa.</p>
<p>„Hättest du Opa sonst wirklich nicht geheiratet?“, schaltet sich Klara ein.</p>
<p>„Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis“, flüstert Oma ihrer Enkeltochter zu. „Ich hätte Opa auf jeden Fall geheiratet, aber mit Waschmaschine noch viel lieber.“</p>
<p>„Wenn ich das gewusst hätte!“, meint Opa Werner. Er fügt aber sofort hinzu: „Ich hätte dir trotzdem eine Waschmaschine gekauft, denn so hattest du mehr Zeit für mich. Außerdem gab es diese Waschkessel zum Glück zu unserer Zeit gar nicht mehr.“</p>
<p>„Opa“, will Klara nun wissen, „wie kannst du bei so viel Nebel eigentlich sehen, wo die Straße ist? Ich erkenne nämlich gar nichts mehr.“</p>
<p>„Ein bisschen helfen mir außer den Nebelscheinwerfern noch die Leitpfosten links und rechts der Fahrbahn. Sie reflektieren das Licht der Scheinwerfer“, erklärt der Großvater. „Ich kann auch die Rücklichter des Wagens vor mir erkennen, da folge ich dem Auto einfach.“</p>
<p>„Wenn du ihm folgst, woher weißt du denn dass er zu Euch nach Hause fährt?“, kombiniert Klara in ihrer Logik.</p>
<p>Der Großvater muss ein wenig schmunzeln und antwortet dann:</p>
<p>„Das merke ich doch, wenn ich plötzlich in einer fremden Garage stehe.“</p>
<p>Darüber muss Klara erst einmal nachdenken, denn irgendwie spürt sie instinktiv, dass Opa Werner sich gerade einen Spaß mit ihr erlaubt. Bevor sie noch etwas sagen kann, macht Oma Tina einen Vorschlag:</p>
<p>„Ich glaube wir sollten eine kleine Pause in meinem Lieblingscafé einlegen. Es müsste doch hier irgendwo in der Nähe sein. Vielleicht hat sich der Nebel nach einem Stückchen Kuchen und einer heißen Schokolade wieder verzogen.“</p>
<p>So kommt es, dass sie wenige Minuten später das kleine Café „Sahnehäubchen“ betreten.</p>
<p>„Hihi!“, muss Klara lachen, als sie Opas beschlagene Brille sieht. „Du hast den Nebel jetzt auf deiner Brille!“</p>
<p>„Jetzt kann ich wirklich nichts mehr sehen“, antwortet der Großvater. „Apropos Brille, da fällt mir eine Begebenheit von früher ein.“</p>
<p>„Erzählen, erzählen!“, fordert ihn Klara auf und auch Oma ist gespannt, was ihr Gatte nun zum Besten geben will.</p>
<p>„Bestimmt erinnerst du dich auch noch, Tina!“</p>
<p>Die Großmutter ist noch völlig ahnungslos und zuckt mit den Schultern.</p>
<p>„Wir waren ungefähr so alt wie Klaras Eltern jetzt sind. Damals wurde irgendein Geburtstag bei meinen Eltern gefeiert, aber frag mich nicht, wer das Geburtstagskind war. Das ist mir nämlich entfallen. Allerdings erinnere ich mich noch an eine entfernte Verwandte, die über den Nebel klagte, als sie am Morgen mit dem Fahrrad zum Einkaufen fuhr und der sich aus ihrer Sicht immer noch nicht aufgelöst hatte.“</p>
<p>„Ach ja“, unterbricht Oma Tina ihren Mann. „Jetzt kann ich mich wieder erinnern. Es war ein wunderschöner Tag und von Nebel keine Spur.“</p>
<p>„Ja und ich bat sie dann mir doch einmal ihre Brille zu geben“, erzählt Opa Werner weiter. &#8222;Ich ging in die Küche und reinigte die Brillengläser, danach reichte ich ihr die Brille wieder.“</p>
<p>„Und?“, will Tina wissen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Sie war begeistert, denn mit einem Schlag hatte sich der Nebel verzogen oder besser gesagt: Er war nie dagewesen, sondern die Brillengläser waren lediglich verschmiert gewesen.“</p>
<p>„Aber heute ist echter Nebel“, sagt Klara, die bei der Weiterfahrt vom Schlaf übermannt wird.</p>
<p>„Klara, aufwachen!“, weckt Oma Tina sie eine Dreiviertelstunde später vorsichtig. „Wir sind da.“</p>
<p>Die Enkeltochter öffnet die Augen und fragt schlaftrunken: „Bist du sicher, dass wir nicht in der Garage des Autofahrers sind, dem Opa nachgefahren ist? Bei dem Nebel hat er das bestimmt nicht bemerkt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/karl-fridolin-von-tap/">Karl Fridolin von Tap</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/">Arme kleine Gans</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/grossvaters-haus/">Großvaters Haus</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hallo Goldener Herbst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 08:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Zier]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich muss dir sagen, genauso lieb ich dich: Wenn die Sonnenstrahlen kitzeln mich, dann muss ich spazieren in der schönen Natur. Du bringst mich zum Staunen auf meiner Tour. So wie du, beherrscht keiner das Farbenspiel: Wenn alles gemischt und von nichts zuviel, dann das richtige Quantum Schatten und Licht. Du bist schöner und bunter als jedes Gedicht. Gelb- und Rotgolden, so leuchtest nur du: Wenn die Sonne kommt auch noch hinzu, dann schmücken bunte Blätter Strauch und Baum. Goldener Herbst, du bist wie ein schöner Traum. Ich muss dir sagen, ich bin so traurig: Wenn du gehst, wird das Wetter schaurig, dann gibt es heftige Stürme und auch Regen. Du begleitest uns nicht mehr auf unseren Wegen. Dann muss ich dir sagen, lebe wohl und ade: Wenn du gehst, ist kahl Wald und Allee, dann beginnt die dunkle Jahreszeit. Doch noch ist Goldene Herbsteszeit!!! Ich danke für diese Farbenpracht Dir, denn du bist wahrlich eine schöne Zier. Du weckst in der Natur alle Lebensgeister, Goldener Herbst, darin bist du ein Meister. &#160; Vielleicht möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dir sagen, genauso lieb ich dich:</p>
<p>Wenn die Sonnenstrahlen kitzeln mich,</p>
<p>dann muss ich spazieren in der schönen Natur.</p>
<p>Du bringst mich zum Staunen auf meiner Tour.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-7404 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4018-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4018-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4018-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4018-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4018-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4018-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />So wie du, beherrscht keiner das Farbenspiel:</p>
<p>Wenn alles gemischt und von nichts zuviel,</p>
<p>dann das richtige Quantum Schatten und Licht.</p>
<p>Du bist schöner und bunter als jedes Gedicht.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7409 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4037-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4037-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4037-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4037-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4037-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4037-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Gelb- und Rotgolden, so leuchtest nur du:</p>
<p>Wenn die Sonne kommt auch noch hinzu,</p>
<p>dann schmücken bunte Blätter Strauch und Baum.</p>
<p>Goldener Herbst, du bist wie ein schöner Traum.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7410 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4038-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4038-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4038-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4038-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4038-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4038-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7415 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4047-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4047-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4047-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4047-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4047-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4047-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7416 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4048-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4048-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4048-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4048-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4048-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4048-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ich muss dir sagen, ich bin so traurig:</p>
<p>Wenn du gehst, wird das Wetter schaurig,</p>
<p>dann gibt es heftige Stürme und auch Regen.</p>
<p>Du begleitest uns nicht mehr auf unseren Wegen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7412 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4040-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4040-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4040-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4040-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4040-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4040-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7408 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4032-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4032-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4032-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4032-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4032-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4032-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Dann muss ich dir sagen, lebe wohl und ade:</p>
<p>Wenn du gehst, ist kahl Wald und Allee,</p>
<p>dann beginnt die dunkle Jahreszeit.</p>
<p>Doch noch ist Goldene Herbsteszeit!!!<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7413 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4044-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4044-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4044-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4044-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4044-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4044-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7414 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4045-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4045-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4045-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4045-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4045-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4045-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ich danke für diese Farbenpracht Dir,</p>
<p>denn du bist wahrlich eine schöne Zier.</p>
<p>Du weckst in der Natur alle Lebensgeister,</p>
<p>Goldener Herbst, darin bist du ein Meister.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7417 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4053-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4053-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4053-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4053-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4053-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/10/IMG_4053-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mein schönstes Herbstkleid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 18:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Kleid]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[Mißmutig schlendert Martin den Weg entlang. Er hat es überhaupt nicht eilig, denn nach dem Wochenende muss er seinen Aufsatz abgeben und er hat noch kein einziges Wort geschrieben. „Und es wird auch kein Wort dazukommen!“, schimpft er und kickt einen Stein in die nächste Ecke.  „Immer diese blöden Aufsätze mit den noch blöderen Themen. ‚Mein schönstes Ferienerlebnis‘, ‚Mein lustigstes Erlebnis‘ ,Frühling, Sommer, Herbst und Winter’, und so weiter, und so weiter…. Als wenn es nichts anderes auf der Welt gäbe.“ Dieses Mal ist der Herbst dran. Sie sollen eine ganz persönliche Herbstgeschichte schreiben. Vom Drachensteigen will schon Hugo, sein Banknachbar, erzählen. Das wäre was gewesen, weil er nämlich ganz allein einen tollen Drachen gebaut hat, den er beim nächsten Herbstwind steigen lassen will. Aber das hat Hugo schon letztes Jahr gemacht und davon will er nun berichten. Also ist für Martin diese Idee schon mal hinfällig. Yvonne hat im Herbst Geburtstag und erzählt wahrscheinlich von ihrer letzten Geburtstagsfeier. Alex stellte bei einer Kindergartenaufführung mal einen Baum im Herbststurm dar und wird darüber schreiben. Aber &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mißmutig schlendert Martin den Weg entlang. Er hat es überhaupt nicht eilig, denn nach dem Wochenende muss er seinen Aufsatz abgeben und er hat noch kein einziges Wort geschrieben.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„U</span>nd es wird auch kein Wort dazukommen!“, schimpft er und kickt einen Stein in die nächste Ecke.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Immer diese blöden Aufsätze mit den noch blöderen Themen. ‚Mein schönstes Ferienerlebnis‘, ‚Mein lustigstes Erlebnis‘ ,Frühling, Sommer, Herbst und Winter’, und so weiter, und so weiter…. Als wenn es nichts anderes auf der Welt gäbe.“<br />
Dieses Mal ist der Herbst dran. Sie sollen eine ganz persönliche Herbstgeschichte schreiben. Vom Drachensteigen will schon Hugo, sein Banknachbar, erzählen. Das wäre was gewesen, weil er nämlich ganz allein einen tollen Drachen gebaut hat, den er beim nächsten Herbstwind steigen lassen will. Aber das hat Hugo schon letztes Jahr gemacht und davon will er nun berichten. Also ist für Martin diese Idee schon mal hinfällig. Yvonne hat im Herbst Geburtstag und erzählt wahrscheinlich von ihrer letzten Geburtstagsfeier. Alex stellte bei einer Kindergartenaufführung mal einen Baum im Herbststurm dar und wird darüber schreiben. Aber Martin hat keinen blassen Schimmer wovon er berichten soll. Der Herbst ist für ihn einfach nur eine Jahreszeit ohne große Bedeutung.<br />
„Geh nach draußen in den Park und beobachte das Treiben um dich herum und die schöne Natur, dann wird dir schon was einfallen“, hatte ihm sein größerer Bruder geraten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Bah! Toller Rat. Als ich im Park ankam, zogen dunkle Wolken auf und es fing an zu schütten. Das einzige Ergebnis war, dass ich pitschnass nach Hause kam und ich mir einen Schnupfen angelacht hatte.“<br />
Gut, darüber könnte man notfalls schreiben, aber irgendwie empfand Martin die Sache ziemlich langweilig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das reißt doch niemand vom Hocker“, meint er zu seiner Oma, der er beim Mittagessen sein Herz ausschüttet.<br />
„Da hast du allerdings recht!“, pflichtet sie ihm bei.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Worüber würdest du denn schreiben?“, fragt Martin in der Hoffnung auf einen tollen Vorschlag.<br />
„Ach“, lächelt Oma und bekommt plötzlich einen ganz verträumten Blick. „Ich würde von meinem schönstes Herbstkleid erzählen.“<br />
„Oma!“, ruft Martin entsetzt aus. „Ich ziehe doch keine Kleider an, ich bin ein Junge, falls du es noch nicht bemerkt haben solltest!“<br />
„Ja, ja, aber komm trotzdem mal mit!“, fordert sie ihren Enkel auf, der durch das geheimnisvolle Verhalten seiner Oma neugierig geworden ist.<br />
Oma steigt gefolgt von Martin die Stufen zum Keller hinab und geht geradewegs auf einen alten Schrank zu. Sie öffnet die rechte Schranktür und Martin sieht Wintermäntel, Stiefel und zwei Kleiderhüllen, die dort auf den Bügeln hängen. Bei einer von den Kleiderhüllen zieht Oma nun den Reißverschluss auf und holt etwas heraus.<br />
Martin sieht ein zartes, schwarzes Kleid aus weich fließendem Stoff mit weit fallendem Rock und aufgedruckt leuchtend orange-und rötlichen Herbstblättern. Fast ehrfurchtsvoll streicht seine Oma den Stoff glatt und Martin spürt, dass dies tatsächlich etwas ganz Besonderes sein muss.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist ein hübsches Kleid“, meint er und lächelt seiner Oma zu.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ja und es gehört zu meiner ganz persönlichen Geschichte und damit auch zu deiner Geschichte“, erklärt sie Martin. „Aber lass uns wieder nach oben gehen.“<br />
Martins Großmutter hängt das Kleid zurück in den Schrank und beide gehen nach oben ins Wohnzimmer.<br />
Martin setzt sich voller Erwartung auf das Sofa, denn er hofft, dass Oma ihm diese ganz persönliche Geschichte erzählt.<br />
„Weißt du, mein Junge, auch deine Großmutter war einmal jung. Vor vielen Jahren trug ich dieses Kleid. Es war auf einem Fest. Tanz in den Herbst, so hatten sie es genannt. Deine Uroma hatte mir extra dafür dieses Kleid geschneidert. Ich war gerade einmal 18 Jahre jung.<span class="Apple-converted-space">  </span>Gleich beim ersten Tanz wurde ich von einem feschen jungen Mann aufgefordert, der mir sofort sympathisch war. Wir tanzten den gesamten Abend zusammen und beim Abschied verabredeten wir uns für das darauffolgende Wochenende. Dreimal darfst du raten, wer mein Tanzpartner war!“<br />
„Ich glaube“, meint Martin, „ich brauche nicht zu raten. Das kann nur Großvater gewesen sein!“<br />
„Ja, mein Junge! Und es war Liebe auf den ersten Blick und zwar nicht nur bei ihm, sondern auch bei mir hat es sofort gefunkt. Dieses Kleid wird mich immer daran erinnern“, sagt die Großmutter und kommt Martin plötzlich wie ein verliebtes junges Mädchen vor.<br />
„Oma, hast du ein Foto, das dich in diesem Kleid zeigt?“<br />
„Ja, irgendwo muss ich noch eines haben. Lass uns mal in diesem Fotoalbum nachsehen.“<br />
Am späten Nachmittag marschiert Martin mit dem Foto in der Hand nach Hause. Jetzt hat er keine schlechte Laune mehr. Im Gegenteil. Seinen Aufsatz wird er gleich nachher mit Freude im Herzen schreiben. Nun hat er eine ganz persönliche Herbstgeschichte, denn ohne diese wäre er nicht da.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie verhext</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 10:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[fünf]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Maccchiatto]]></category>
		<category><![CDATA[verhext]]></category>
		<category><![CDATA[Wochen]]></category>
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					<description><![CDATA[Inzwischen ist es Herbst geworden. Jedenfalls meteorologisch betrachtet. Vom kalendarischen Gesichtspunkt gesehen, steht uns der Herbstbeginn am 22. September noch bevor. Während Kathi ein absoluter Sommerfan ist, mag ihre Freundin Marie den Herbst mit seinem Wechsel zwischen Sonne, Wolken und Regen. Sie findet ihn erfrischend und abwechslungsreich. Heute lässt sich die Sonne blicken, jedenfalls am Vormittag und nur das zählt für Kathi. Sie öffnet das Dach ihres Cabrios, setzt die Sonnenbrille auf und hebt die kleine Reisetasche ins Innere des Autos. „Komm doch endlich!“, ruft sie ihrer Freundin Marie zu. „Tina hat angerufen und wollte wissen, wann wir in Berlin eintreffen.“ „Ich bin doch schon da!“, antwortet Marie und schließt die Haustür ab. Nachdenklich lässt sie sich in den Sitz fallen, während Kathi schon den Motor anlässt. Sie kann es gar nicht erwarten Tina wiederzusehen. Die Drei sind die besten Freundinnen und haben bis vor ungefähr sechs Wochen noch zusammen in der Kleinstadt gelebt. Tina hat dann allerdings ein sehr gutes Jobangebot bekommen und so ist sie nach Berlin gezogen, wo sie und ihr Freund &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inzwischen ist es Herbst geworden. Jedenfalls meteorologisch betrachtet. Vom kalendarischen Gesichtspunkt gesehen, steht uns der Herbstbeginn am 22. September noch bevor.</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ährend Kathi ein absoluter Sommerfan ist, mag ihre Freundin Marie den Herbst mit seinem Wechsel zwischen Sonne, Wolken und Regen. Sie findet ihn erfrischend und abwechslungsreich.</p>
<p>Heute lässt sich die Sonne blicken, jedenfalls am Vormittag und nur das zählt für Kathi. Sie öffnet das Dach ihres Cabrios, setzt die Sonnenbrille auf und hebt die kleine Reisetasche ins Innere des Autos.</p>
<p>„Komm doch endlich!“, ruft sie ihrer Freundin Marie zu. „Tina hat angerufen und wollte wissen, wann wir in Berlin eintreffen.“</p>
<p>„Ich bin doch schon da!“, antwortet Marie und schließt die Haustür ab.</p>
<p>Nachdenklich lässt sie sich in den Sitz fallen, während Kathi schon den Motor anlässt. Sie kann es gar nicht erwarten Tina wiederzusehen. Die Drei sind die besten Freundinnen und haben bis vor ungefähr sechs Wochen noch zusammen in der Kleinstadt gelebt. Tina hat dann allerdings ein sehr gutes Jobangebot bekommen und so ist sie nach Berlin gezogen, wo sie und ihr Freund eine kleine Dachgeschosswohnung angemietet haben. Dieses Wochenende wollen Kathi und Marie nun endlich einen Besuch abstatten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Was ist eigentlich los mit dir? Du bist so schweigsam?“, erkundigt sich Kathi. „Hast du schlecht geschlafen und bist noch müde?“</p>
<p>„Nein, ich habe nur so das Gefühl, dass wir irgendetwas vergessen haben.“</p>
<p>„Das Gefühl hast du doch immer“, gibt die Freundin zurück. „Sag es gleich, jetzt kann ich noch schnell umkehren. Auf die zehn Minuten kommt es auch nicht mehr an.“</p>
<p>„Ich würde es dir ja sagen, wenn ich es selber wüsste.“</p>
<p>„Mmh, das ist allerdings schlecht. Naja, in Berlin gibt es alles zu kaufen. Das sollte dich beruhigen. Und nun lass uns die Cabriofahrt genießen.“</p>
<p>Kathi düst die Straße entlang und schaltet das Radio, aus dem Musik zu hören ist, lauter. Allerdings folgen schon nach dem zweiten Song die Nachrichten mit anschließendem Wetterbericht.</p>
<p>„Jetzt weiß ich es!“</p>
<p>„Was?“, will Kathi wissen.</p>
<p>„Ich hab meinen Regenschirm vergessen!“</p>
<p>„Den brauchen wir erstens nicht und zweitens liegt einer im Kofferraum.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Damit ist für Kathi das Thema beendet und außerdem strahlt die Sonne vom Himmel, so dass selbst die eher skeptische und sonst immer für alle Eventualitäten gerüstete Marie sich beruhigt und entspannt im Beifahrersitz zurücklehnt.</p>
<p>Die beiden haben sich ein Hotelzimmer gebucht, weil sie der Freundin und deren Lebensgefährten keine Umstände bereiten wollen. Kaum sind sie in ihrer Unterkunft angekommen, hat Kathi schon neue Pläne.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Wir könnten doch einen kleinen Spaziergang machen. In einer Dreiviertelstunde sind wir bei Tina. Das Laufen wird uns nach der langen Fahrt guttun,“ schlägt sie vor. „Außerdem lockt mich die Sonne.“</p>
<p>„Das ist eine gute Idee! Und vielleicht kommen wir noch an einem Blumenladen vorbei, wo wir<span class="Apple-converted-space">  </span>für Tina einen hübschen Strauß aussuchen können.“</p>
<p>Mit ihren Handtaschen bewaffnet, laufen sie los und freuen sich auf das bevorstehende Wiedersehen. Doch leider währt diese Freude nicht lange. Bereits nach zwanzig Minuten bemerken sie die ersten Tropfen.</p>
<p>„Das war bestimmt nur eine Wolke“, meint Kathi hoffnungsvoll.</p>
<p>„Das glaube ich weniger“, wirft Marie ein. „Schau nur, dort drüben ist es ganz schwarz und genau in diese Richtung laufen wir. Wir sollten uns sputen. Du hast aber doch sicher den Schirm aus dem Auto geholt und in deiner Handtasche verstaut“, richtet sie sich hoffnungsvoll an die Freundin.</p>
<p>„Ich?! Nö, daran hab ich nicht gedacht.“</p>
<p>„Das heißt im Klartext: Wir haben keinen Schirm dabei, während der im Auto liegt und auf seinen Einsatz wartet!?“</p>
<p>„So könnte man es ausdrücken…“, gibt Kathi schulterzuckend mit einem Blick gen Himmel zu.</p>
<p>Die Tropfen werden immer dicker. Noch fallen sie vereinzelt, aber plötzlich beginnt es zu schütten. Der reinste Wolkenbruch überrascht die Beiden. Sie können sich gerade noch unter eine Markise vor einem Cafe retten. Kathi und Marie haben allerdings Glück im Unglück. Schon nach einem Latte Macchiatto ist alles vorbei und die Freundinnen können ihren Marsch fortsetzen. Die Wiedersehensfreude, der unterhaltsame Nachmittag und Abend lassen sie das Unwetter vergessen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als sie kurz nach Mitternacht wieder im Hotel eintreffen und im Aufzug stehen, drückt Marie auf die Taste mit dem Vermerk ’Tiefgarage’.“</p>
<p>„Das ist falsch, wir müssen in die zweite Etage“, meint Kathi gähnend.</p>
<p>„Ich will nur was aus dem Auto holen“, antwortet Marie mit Nachdruck.</p>
<p>Achselzuckend reicht ihr die Freundin den Autoschlüssel, beobachtet wie diese den Kofferraum öffnet und sprachlos davor steht.</p>
<p>„Hast du nicht gesagt, dass du hier einen Regenschirm hast?“</p>
<p>„Liegt da keiner?“, fragt Kathi leicht ungläubig und tritt näher heran. Den Blick auf das Innere des Kofferraums gerichtet, bekommt sie plötzlich einen Lachanfall, in den auch Marie einstimmt.</p>
<p>„Da behaupte mal jemand ich sei nicht für ein Unwetter gerüstet“, bringt Kathi unter Lachen hervor. „Immerhin liegen hier… ein…, zwei…, drei…, vier…, fünf Regenschirme!!!!“</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hallo lieber Herbst!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/hallo-lieber-herbst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 20:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Dauerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Fan]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kastanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo lieber Herbst! Meine Mutter hat heute die Schublade unserer Wohnzimmervitrine ausgemistet. Dabei hat sie das Briefpapier gefunden und mir geschenkt. Sie meinte, sie wisse nicht wem sie einen Brief schreiben solle, denn alle würden nur noch mit dem Handy telefonieren oder E-mails schreiben. Ich könne das Papier zum Malen nehmen. Aber ich habe da eine andere Idee: Ich möchte Dir schreiben, denn ich finde Dich ziemlich nett und das sollte man Dir auch mal sagen. Also:  Lieber Herbst, ich mag Dich! Ich finde Dich richtig cool! Ich weiß ja, viele Leute sind da anderer Meinung. Meine Oma zum Beispiel. Sie schimpft immer über Dich. Sie sagt, Du bist böse, weil Du ihr Haar zerzaust. Entweder machst Du ihr eine Sturmfrisur oder Du schickst so viel Feuchtigkeit durch die Luft, dass sich ihre Locken noch mehr kringeln.  Du musst wissen, dass meine Oma überhaupt keine echten Locken hat. Sie geht nämlich zum Friseur und dort zaubern sie ihr eine Dauerwelle auf den Kopf. Wenn Du dann Nieselregen schickst, hat meine Oma eine Krusselfrisur. Naja, ehrlich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Herbst!</p>
<p>Meine Mutter hat heute die Schublade unserer Wohnzimmervitrine ausgemistet. Dabei hat sie das Briefpapier gefunden und mir geschenkt. Sie meinte, sie wisse nicht wem sie einen Brief schreiben solle, denn alle würden nur noch mit dem Handy telefonieren oder E-mails schreiben. Ich könne das Papier zum Malen nehmen. Aber ich habe da eine andere Idee:<br />
Ich möchte Dir schreiben, denn ich finde Dich ziemlich nett und das sollte man Dir auch mal sagen. Also:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">Lieber Herbst, ich mag Dich! Ich finde Dich richtig cool!</p>
<p>Ich weiß ja, viele Leute sind da anderer Meinung. Meine Oma zum Beispiel. Sie schimpft immer über Dich. Sie sagt, Du bist böse, weil Du ihr Haar zerzaust. Entweder machst Du ihr eine Sturmfrisur oder Du schickst so viel Feuchtigkeit durch die Luft, dass sich ihre Locken noch mehr kringeln.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Du musst wissen, dass meine Oma überhaupt keine echten Locken hat. Sie geht nämlich zum Friseur und dort zaubern sie ihr eine Dauerwelle auf den Kopf. Wenn Du dann Nieselregen schickst, hat meine Oma eine Krusselfrisur.<br />
Naja, ehrlich gesagt, gefällt sie mir damit auch nicht so gut, aber ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Oma ist in so einem Fall allerdings echt sauer auf Dich und schaut gar nicht glücklich aus. Sonst ist sie aber ein total fröhlicher Mensch und lacht auch viel. Papa sagt dann nur: „Frauen und ihre Haare, &#8211; das ist ein Thema für sich. Das werden wir Männer nie begreifen.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So ein bisschen kann ich meine Oma ja verstehen, denn Nieselregen ist auch nicht gerade mein Lieblingswetter. Ich mag es allerdings, wenn Du uns Wind schickst. Dann kann ich nämlich meinen Drachen steigen lassen, den ich letztes Jahr mit meinem Papa gebastelt habe.<br />
Außerdem wirbelst Du so schön die Blätter durcheinander und man kann versuchen sie zu fangen. Unser Nachbar ärgert sich allerdings jedesmal, wenn er gerade das Laub im Garten auf einen Haufen gemacht hat und Du den Wind hinein blasen lässt. Er flucht sogar, wenn er wieder von vorne anfangen muss. Wahrscheinlich glaubt er, man könne das nicht hören, weil ja der Wind um die Ecken pfeift.<br />
Ja, manchmal schüttelst Du die Bäume schon ein wenig zu heftig. Das muss ich zugeben. Ich frage mich auch, weshalb denn all die bunten Blätter vom Baum geschüttelt werden müssen. So ein kunterbunter Baum sieht doch gut aus. Aber Du wirst das schon alles richtig machen und außerdem wachsen im Frühling ja wieder neue Blätter nach.<br />
Toll finde ich es, wenn beim Schütteln auch die Kastanien herunter fallen. Die nehme ich alle mit nach Hause. Meine Mama macht mir eine heiße Schokolade und mit meiner Oma bastele ich Männchen aus den Kastanien. Ich glaube das macht ihr Spaß. Mir übrigens auch.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Super finde ich es, dass Du viele Pfützen zauberst. Ich springe sooo gerne hinein. Mama hat mir extra neue rote Gummistiefel gekauft. Damit darf ich in die Pfützen hüpfen und meine Füße bleiben trocken. Ich muss nur aufpassen, dass ich dabei niemand nass spritze, denn das mögen die meisten Leute nicht, sagt meine Lehrerin.<br />
Entschuldige bitte, ich will ja nicht meckern, aber eine Sache stört mich allerdings auch. Jetzt werden die Tage kürzer und es wird immer ein bisschen früher dunkel. Ich muss dann nach Hause und darf nicht so lange draußen spielen, wie im Sommer.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Gestern fand meine Oma Dich richtig gut. Sie hat Dich gelobt, weil Du uns die Sonne geschickt hast und alles golden aussah. Oma meinte, das sei der Goldene Herbst und den mag sie sehr.<span class="Apple-converted-space">  </span>Dabei hat sie meinen Opa ganz verliebt angesehen und ihm über die grauen Haare gestreichelt. Opa hat sie angelächelt und ihr zugezwinkert.<br />
So jetzt ist mein Brief fertig und ich lege ihn heute Abend auf die Fußmatte vor der Haustür. Schick einfach den Wind vorbei, er wird ihn für Dich abholen.</p>
<p>Ganz liebe Herbstgrüße</p>
<p>Dein Fan Michi</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Wetterprognosen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5497-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/5497-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 14:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aberglaube]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Rucksack]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5497</guid>

					<description><![CDATA[Tanja hat Herbstferien. Es sind ihre ersten richtigen Schulferien, denn sie ist erst im Sommer eingeschult worden. Mit ihren Eltern macht sie Urlaub auf dem Bauernhof von Familie Sonnenschein in Bayern.  Für ein kleines Mädchen aus Berlin gibt es hier viel zu bestaunen. Auch ausprobieren und hier und da ein bisschen mithelfen darf sie, zum Beispiel beim Hühnerfüttern, beim Einsammeln der Eier oder beim Einsetzen der Tulpenzwiebeln. Bis jetzt wurde sie immer vom Bauer und der Bäuerin gelobt, denn sie hat alle ihr aufgetragenen Arbeiten sorgfältig und gewissenhaft erledigt. Obwohl der Korb mit den eingesammelten Eiern heute recht voll und auch schwer war, hat sie alle heil in der Küche bei der Bäuerin Hilde abgeliefert. „Das machst du toll, Tanja. Wie soll ich das alles nur bald wieder ohne dich schaffen?“ „Wenn du es nicht schaffst, komme ich einfach wieder hier her. Weihnachten sind doch Ferien und dann sind da auch noch die Winter,- Oster- und die großen Sommerferien“, meint Tanja. „Naja, das können  wir ja alles noch besprechen, aber jetzt setz dich schön mal &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Tanja hat Herbstferien. Es sind ihre ersten richtigen Schulferien, denn sie ist erst im Sommer eingeschult worden. Mit ihren Eltern macht sie Urlaub auf dem Bauernhof von Familie Sonnenschein in Bayern.<span class="Apple-converted-space">  </span>Für ein kleines Mädchen aus Berlin gibt es hier viel zu bestaunen.</strong><br />
<span class="dropcap">A</span>uch ausprobieren und hier und da ein bisschen mithelfen darf sie, zum Beispiel beim Hühnerfüttern, beim Einsammeln der Eier oder beim Einsetzen der Tulpenzwiebeln.<br />
Bis jetzt wurde sie immer vom Bauer und der Bäuerin gelobt, denn sie hat alle ihr aufgetragenen Arbeiten sorgfältig und gewissenhaft erledigt. Obwohl der Korb mit den eingesammelten Eiern heute recht voll und auch schwer war, hat sie alle heil in der Küche bei der Bäuerin Hilde abgeliefert.<br />
„Das machst du toll, Tanja. Wie soll ich das alles nur bald wieder ohne dich schaffen?“<br />
„Wenn du es nicht schaffst, komme ich einfach wieder hier her. Weihnachten sind doch Ferien und dann sind da auch noch die Winter,- Oster- und die großen Sommerferien“, meint Tanja.<br />
„Naja, das können<span class="Apple-converted-space">  </span>wir ja alles noch besprechen, aber jetzt setz dich schön mal hin und trinke deine Milch. Oder möchtest du lieber eine heiße Schokolade.“<br />
„Ohja eine Tasse heiße Schokolade, bitte! Die war gestern soooo lecker!“, sagt Tanja begeistert.<br />
„Die Milch und die frische Luft hier tun unserem Mädchen richtig gut“, meint Tanjas Mutter, die in diesem Moment die Küche betritt und ihrer Tochter zärtlich über die Haare streicht.<br />
Inzwischen sind alle um den Frühstückstisch versammelt. Bäuerin Hilde und Bauer Anton sitzen jeweils an der Stirnseite des großen Tisches. Tanja darf auf der Bank zwischen der „Ferienoma“ Maria und dem „Ferienopa“ Josef sitzen. Ihnen gegenüber nehmen Tanjas Eltern Platz.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wir machen heute einen Ausflug, eine kleine Wanderung“, weiht Tanjas Vater alle Anwesenden ein.<br />
„Dann iss mal dein Frühstück ordentlich auf. Du hast doch bestimmt schon gemerkt, wenn man seinen Teller brav leerisst, dann scheint die Sonne. Und gutes Wetter brauche ich heute unbedingt. Ich habe mir nämlich eine weniger schöne Tätigkeit vorgenommen, das Fensterputzen. Aber es muss mal wieder sein“, erklärt die Bäuerin.<br />
„Ohje, Sie Arme!“, bedauert Tanjas Mutter die Bäuerin. „Wenn ich zu Hause meine Fenster putze, dann ist das Ergebnis immer nur von kurzer Dauer. Ich könnte fast jedes Mal wetten, dass es spätestens am nächsten Tag regnet.“<br />
„Das ist mir auch schon oft passiert!“, bestätigt die Bäuerin diesen Aberglauben.<br />
„Wartet mal!“, ruft da Oma Maria aus. „Ich muss euch unbedingt etwas mitgeben!“<br />
Sie verlässt die Küche, um eine Minute später wieder zu erscheinen.<br />
„Hier, den solltet ihr unbedingt mitnehmen!“<br />
Sie reicht Tanjas Vater einen Schirm und bittet ihn trotz momentanem Sonnenschein diesen in den Rucksack zu stecken.<br />
„Wenn ich den dabei habe regnet es nie. Nur wenn ich ihn zu Hause vergessen habe, dann regnet es ganz sicher. Das ist mir erst neulich wieder passiert!“, berichtet sie den Umstehenden.<br />
„Na, dann nehmen wir den Schirm selbstverständlich mit, damit unser Ausflug nicht ins Wasser fällt“, lenkt Tanjas<span class="Apple-converted-space">  </span>Vater ein und verstaut ihn in seinem Rucksack, obwohl er diese Sache mit dem Schirm für Zufall beziehungsweise Aberglauben hält.<br />
Als die drei Urlauber zur Haustür hinaus auf den Hof gehen, zeigt sich der Himmel in seinem schönsten Blau. Sie sind sich sicher, dass heute kein einziges Tröpfchen herabfallen wird und freuen sich auf den Tag. Die anderen wünschen ihnen eine schöne Wanderung und winken ihnen nach, als durch das Hoftor die Nachbarin herüber kommt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hoffentlich geht das gut“, meint sie skeptisch zu den Feriengästen und wirft einen Blick zum Himmel. „Ich nehme doch an, dass sie einen Regenschirm dabei haben.“<br />
Etwas verdutzt deutet Tanja auf den Rucksack, den ihr Vater geschultert hat.<span class="Apple-converted-space"> Irgendwie irritiert sie das ganze Gerede um das Wetter. Sagt der Vater sonst nicht immer, dass der Mensch das Wetter sowieso so nehmen muss, wie es eben ist?! Aber welche Vorahnung hat die Nachbarin nun schon wieder?</span><br />
„Ich habe heute so ein Ziehen in meinem Knie und das ist ein sicheres Zeichen, dass sich das Wetter ändert.“<br />
„Wir sind gewappnet!“, beteuert Tanjas Vater und schreitet mit Frau und Tochter frohgemut zum Hoftor hinaus. Hinter ihnen hören sie noch Opa Josef aus dem Küchenfenster rufen:<br />
„Ach Edith, du mit deinem Knie und dem Wetter. Du weißt doch:</p>
<p style="text-align: center;">„Kräht der Hahn auf dem Mist,<br />
ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hessischer Herbst</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/hessische-herbstimpressionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2018 21:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Burg]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Hessisch]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[traumhaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zweige]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte Euch heute einfach mal zeigen, wie sich der Herbst im Hesseländle von seiner besten Seite zeigt. Ein goldener Oktober, wie man sich ihn erträumt. Bunt mit Sonnenschein und blauem Himmel, &#8211; einfach traumhaft schön. Zunächst ein kleiner Rundgang durch den Alteburgpark in Schotten, im Herzen des Vogelsberges. Zwischen den schon fast kahlen Zweigen ragt der Kirchturm in den blauen Himmel. Versteckt hinter den bunten Herbstbäumen lugt die Alteburg hervor. Und jetzt geht es noch ein Stückchen weiter nach oben, in den Hohen Vogelsberg und zum Segelflugplatz in der Nähe von Breungeshain. Im Hintergrund erkennt man den Fernmeldeturm, der ganz oben auf dem Hoherodskopf steht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, ich habe ihn bereits schon einmal im Winter gezeigt (Bilderbuchwetter in der alten Heimat). Ich hoffe Euch hat der kleine Ausflug in den Hessischen Herbst gefallen. Vielleicht möchtet Ihr noch mehr über meine alte Heimat lesen, dann schaut doch mal hier nach: &#8222;Deutsche Sprache,-schwere Sprache&#8220; Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt Großvaters Haus]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Euch heute einfach mal zeigen, wie sich der Herbst im Hesseländle von seiner besten Seite zeigt. Ein goldener Oktober, wie man sich ihn erträumt. Bunt mit Sonnenschein und blauem Himmel, &#8211; einfach traumhaft schön.</p>
<p>Zunächst ein kleiner Rundgang durch den Alteburgpark in Schotten, im Herzen des Vogelsberges.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5453 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6060-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6060-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6060-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6060-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6060.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5455 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6068-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6068-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6068-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6068-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6068.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5456 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6069-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6069-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6069-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6069-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6069.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5454 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6067-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6067-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6067-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6067-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6067.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zwischen den schon fast kahlen Zweigen ragt der Kirchturm in den blauen Himmel.<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5457 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6071-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6071-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6071-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6071-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6071.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Versteckt hinter den bunten Herbstbäumen lugt die Alteburg hervor.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5458 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6072-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6072-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6072-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6072-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6072.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5459 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6074-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6074-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6074-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6074-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6074.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und jetzt geht es noch ein Stückchen weiter nach oben, in den Hohen Vogelsberg</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5463 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6164-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6164-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6164-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6164-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6164.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>und zum Segelflugplatz in der Nähe von Breungeshain.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5464 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6159-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6159-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6159-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6159-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6159.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Im Hintergrund erkennt man den Fernmeldeturm, der ganz oben auf dem Hoherodskopf steht. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, ich habe ihn bereits schon einmal im Winter gezeigt (<a href="http://lifetellsstories.de/weisse-alte-heimat/">Bilderbuchwetter in der alten Heimat</a>).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5465 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6161-1-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6161-1-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6161-1-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6161-1-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_6161-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5466 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6171-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6171-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6171-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6171-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E6171.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich hoffe Euch hat der kleine Ausflug in den Hessischen Herbst gefallen. Vielleicht möchtet Ihr noch mehr über meine alte Heimat lesen, dann schaut doch mal hier nach:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/deutsche-sprache-schwere-sprache/">&#8222;Deutsche Sprache,-schwere Sprache&#8220;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-falke-zwei-prinzessinnen-und-meine-heimatstadt/">Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/grossvaters-haus/">Großvaters Haus</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Herbstprobleme &#8211; Frauenprobleme</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstprobleme-frauenprobleme/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/herbstprobleme-frauenprobleme/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 16:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bett]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetasche]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Herbst. Der Vorbote für die kühlere Jahreszeit.  „Schade!“, findet Luise, denn sie liebt den Sommer. “Aber auch nicht schade!“, fügt sie in Gedanken hinzu. „Ein goldener Herbst hat auch etwas für sich.“ Luise sitzt mit geschlossenen Augen auf ihrem kleinen Balkon und hält das Gesicht in die Herbstsonne. Diese Momente genießt sie, auch wenn die Sonne nicht mehr die Kraft hat, um den ganzen Tag ihre wärmenden Strahlen zur Erde zu schicken. „Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den kommenden Sommer“, überlegt sie.  Als sie die Augen öffnet, blickt sie in einen strahlend blauen Himmel und plötzlich freut sie sich auch über das, was kommen wird. Die bunten Blätter, die steigenden Drachen, das Lachen der Kinder, wenn sie im Laufen das Laub aufwirbeln oder in die Pfützen springen. „Pfützen!“ Das ist das Stichwort für Luise.  „Schuhe!“, durchfährt es ihre Gedanken. „Mein Gott ich brauche ordentliche Schuhe!“ Vorbei ist es mit dem Barfußlaufen, den Flipflops oder den Sandalen. Strümpfe und festes Schuhwerk ist jetzt wieder gefragt. „Mein Gott!“, fährt ihr der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Herbst. Der Vorbote für die kühlere Jahreszeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
<strong>„Schade!“, findet Luise, denn sie liebt den Sommer. “Aber auch nicht schade!“, fügt sie in Gedanken hinzu. „Ein goldener Herbst hat auch etwas für sich.“</strong><br />
<span class="dropcap">L</span>uise sitzt mit geschlossenen Augen auf ihrem kleinen Balkon und hält das Gesicht in die Herbstsonne. Diese Momente genießt sie, auch wenn die Sonne nicht mehr die Kraft hat, um den ganzen Tag ihre wärmenden Strahlen zur Erde zu schicken.<span class="Apple-converted-space"><br />
„Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den kommenden Sommer“, überlegt sie.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Als sie die Augen öffnet, blickt sie in einen strahlend blauen Himmel und plötzlich freut sie sich auch über das, was kommen wird. Die bunten Blätter, die steigenden Drachen, das Lachen der Kinder, wenn sie im Laufen das Laub aufwirbeln oder in die Pfützen springen.<br />
„Pfützen!“<br />
Das ist das Stichwort für Luise.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schuhe!“, durchfährt es ihre Gedanken. „Mein Gott ich brauche ordentliche Schuhe!“<br />
Vorbei ist es mit dem Barfußlaufen, den Flipflops oder den Sandalen. Strümpfe und festes Schuhwerk ist jetzt wieder gefragt.<br />
„Mein Gott!“, fährt ihr der Schreck in die Glieder. „Hab ich überhaupt noch ordentliche Schuhe?“<br />
Luise ist in Sekundenschnelle auf den Füßen, die in luftigen Schühchen stecken und rennt zu ihrem Schuhschrank in der Diele.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nichts! Nur Sommerlatschen!“ kommt es im Flüsterton über ihre Lippen.<br />
Wer Luise jetzt sehen könnte, würde ihre Blässe bemerken, die plötzlich in ihrem Gesicht aufgestiegen ist.<br />
„Wo sind sie denn hin? Ich werde doch im Frühjahr beim Ausmisten nicht alle meine anderen Schuhe weggeworfen haben. Mit den zwei Paar Pumps komme ich höchstens noch zwei Wochen über die Runden, dann fängt das Matschwetter an.“<br />
Der Schreck steht Luise ins Gesicht geschrieben, doch dann fällt ihr der Keller ein. Genau, sie hat eine alte Reisetasche mit Schuhen gepackt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Die muss doch irgendwo sein?!“<br />
Inzwischen ist Luise im Keller und durchforstet jede Ecke und jeden Winkel, aber irgendwie bleibt die Reisetasche verschwunden. Sie liegt weder unter dem Regal, noch auf dem alten Schrank von Tante Inge.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh nein! Ich hab doch Sachen zum Sperrmüll gebracht. Da war auch eine alte Reisetasche dabei. Da waren doch hoffentlich nicht die Schuhe drin! Bestimmt habe ich sie vorher rausgenommen und in eine der Kisten dort drüben geräumt.“<br />
Luise gibt die Hoffnung nicht auf. Irgendwo müssen doch ihre Schuhe sein. Im obersten Karton waren sie zumindest nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wahrscheinlich im untersten“, überlegt sie. „Das ist laut Murphy immer so!“<br />
Irgendwie zweifelt Luise mittlerweile an ihrem Verstand. Leidet sie unter Gedächtnisschwund oder was ist los? Sie sieht sich in Gedanken, wie sie die Schuhe fein säuberlich in der alten Reisetasche verstaut. Aber weder Tasche noch Schuhe sind auffindbar.<br />
„Wie auch“, muss sich Luise eingestehen, „wenn ich die Tasche doch weggeworfen habe. Da bin ich mir ganz sicher. Sie ist auf dem Sperrmüll gelandet.“<br />
Luise kann die Welt nicht mehr verstehen. Sie weiß ganz genau, dass sie keine Tasche wegwirft ohne sich vorher zu vergewissern, dass sie leer ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Trotzdem! Ich habe die Schuhe in die Tasche geräumt. Nur ausgeräumt habe ich sie nicht mehr. Jedenfalls kann ich mich absolut nicht daran erinnern. Verflixt nochmal!!!“<br />
Inzwischen sieht es im Keller aus wie auf einem Basar. Alles liegt kreuz und quer. Dinge, von denen sie noch nicht einmal mehr ahnte, dass sie noch existieren, hat sie gefunden. Aber keinen einzigen Schuh. Luise ist mit den Nerven fertig. Sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, lässt alles liegen wie es ist, löscht das Licht im Keller und geht wieder nach oben in ihre Wohnung.<br />
„Ich könnte heulen! Meine schönen Schuhe. Erst letzten Winter habe ich mir die tollen roten Stiefel gekauft, um die mich jede meiner Freundinnen beneidet hat. Und die schwarzen Stiefeletten mit den hohen Absätzen und die braunen Halbschuhe aus Velourleder und, und… Oh, meine Schuhe! Alle weg!“<br />
Luise geht ins Schlafzimmer, lässt sich bäuchlings auf das Bett fallen und vergräbt das Gesicht im Kissen.<br />
„Ahhhhh!“<br />
Der Schrei kommt tief aus ihrem Inneren und hallt durch das Zimmer.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das neue Bett!“<br />
Blitzschnell springt Luise auf und reißt mit Schwung den Bettkasten unter der Matratze auf. Ein erneuter Schrei ertönt, als sie eine alte Decke im Bettkasten entdeckt. Eingewickelt in diese Decke liegen alle ihre Schätze, &#8211; ihre Schuhe. Und jetzt erinnert sie sich auch wieder. Als sie das alte Bett und einige andere Utensilien, darunter auch die kaputte Reisetasche, beim Sperrmüll entsorgt hat, verstaute sie ihre Schuhe im Bettkasten des neuen Bettes.<br />
„Was ist denn hier los? Ich habe zwei markerschütternde Schreie gehört.“<br />
Christian, ihr Lebensgefährte, steht in der Schlafzimmertür und blickt auf Luise hinab, die inmitten ihrer Schuhe auf dem Fußboden sitzt. Tränen laufen ihr über das Gesicht. Freudentränen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Goldener Herbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2017 16:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entschuldigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Weiber]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich ist er da: Der goldene Herbst, so wie ich ihn liebe. Keine Kälte, keine Nässe und auch kein Nebel. Purer Sonnenschein. Ich weiß, er wird heute nur für wenige Stunden bleiben, denn wie gesagt, es ist ja schon Herbst. Ich kann nicht anders, ich muss diese Zeit nutzen und Sonne tanken. Außerdem ist es Sonntag und mir läuft die Arbeit sowieso nicht weg. Also mache ich mir eine Tasse Tee, gehe hinaus in unseren Garten und setze mich auf einen der beiden Liegestühle, die genau für solche Gelegenheiten noch nicht im Gartenhaus verstaut sind. Ich richte ihn mir aus und recke mein Gesicht der Sonne entgegen, deren Strahlen mich sanft an der Nase kitzeln. Die Augen geschlossen, lausche ich der Stille, die eigentlich keine ist. Aus der Ferne klingen Kirchenglocken und aus unseren Bäumen dringt sogar noch ein zartes Vogelgezwitscher zu mir herüber. „So kann es bleiben“, denke ich mir und blicke mich in unserem Garten um. Mein Mann kommt mit einer Tasse Kaffee in der Hand zu mir und lässt sich auf dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich ist er da: Der goldene Herbst, so wie ich ihn liebe. Keine Kälte, keine Nässe und auch kein Nebel. Purer Sonnenschein. Ich weiß, er wird heute nur für wenige Stunden bleiben, denn wie gesagt, es ist ja schon Herbst. Ich kann nicht anders, ich muss diese Zeit nutzen und Sonne tanken. Außerdem ist es Sonntag und mir läuft die Arbeit sowieso nicht weg.</strong><br />
<span class="dropcap">A</span>lso mache ich mir eine Tasse Tee, gehe hinaus in unseren Garten und setze mich auf einen der beiden Liegestühle, die genau für solche Gelegenheiten noch nicht im Gartenhaus verstaut sind. Ich richte ihn mir aus und recke mein Gesicht der Sonne entgegen, deren Strahlen mich sanft an der Nase kitzeln. Die Augen geschlossen, lausche ich der Stille, die eigentlich keine ist. Aus der Ferne klingen Kirchenglocken und aus unseren Bäumen dringt sogar noch ein zartes Vogelgezwitscher zu mir herüber.<br />
„So kann es bleiben“, denke ich mir und blicke mich in unserem Garten um.<br />
Mein Mann kommt mit einer Tasse Kaffee in der Hand zu mir und lässt sich auf dem zweiten Liegestuhl nieder.<br />
„Unser Garten gefällt mir“, sagt er und ich nicke stumm als Bestätigung.<br />
„Ich werde nachher die Tulpenzwiebeln einsetzen, die ich mir gestern besorgt habe“, überlege ich in Gedanken. Oder sollte ich es doch laut gesagt haben? Mein Mann meint nämlich: „Hie und da muss ich noch ein bisschen was wegschneiden und den einen oder anderen Busch wieder in Form bringen.“<br />
„Womit wir beim Thema „Arbeit“ wären“, durchzuckt es meine Gedankengänge und ich erhebe mich, weil mir mein voller Mülleimer in der Küche eingefallen ist.<br />
Als ich meinen Müll zur Tonne trage, sehe ich aus den Augenwinkeln, dass sich mein Mann die Gartenschere gegriffen hat.<br />
„Hey!“, ruft es plötzlich. „Warum musst du ausgerechnet hier entlang gehen?“<br />
„Igitt!“, rufe ich aus und versuche es abzustreifen. „Ich hasse das!“<br />
„Ich auch!“, erklingt es von irgendwo her.<br />
Ich drehe mich um, kann aber niemand sehen. Wieder versuche ich es abzustreifen und weil ich es so ekelig finde, schüttelt es mich.<br />
„Ich habe mir so viel Mühe gegeben!“, höre ich. „Und dann kommst du daher!“<br />
Inzwischen ärgere ich mich über mich selber, denn es ist nicht das erste Mal, dass es mir an dieser Stelle passiert ist. Somit sollte ich es doch mittlerweile wissen, &#8211; zumindest, dass die Gefahr besteht, dass …<br />
„Weißt du überhaupt, wie lange es gedauert hat, bis ich damit fertig war. Immerhin war ich kurz vor der Vollendung.“<br />
Ich kratze mich am Kopf und werfe meinen Müll in die Tonne. Bevor ich um die Ecke gehe, höre ich schon wieder diese Stimme:<br />
„Zumindest entschuldigen könntest du dich bei mir!“<br />
Jetzt platzt mir aber der Kragen und ich schreie heraus:<br />
„Wer sich bei wem entschuldigen sollte, das ist noch die Frage! Du solltest es bei mir tun. Immerhin habe ich jetzt den Ärger.“<br />
„Und was ist mit meinem Ärger? Ich muss jetzt wieder von vorne beginnen. Auf meine Entschuldigung kannst du lange warten! Dankbar solltest du mir sein!“<br />
„Dankbar? Ich? Dir?“<br />
Ich schnappe nach Luft, um meiner Empörung Ausdruck zu verleihen. Auf dieser Welt kann man sich nur noch wundern.<br />
„So eine Unverschämtheit!“, murre ich.<br />
„Aber sicher solltest du es tun. Früher hätten sich die jungen Mädchen gefreut, weil sie dann glaubten, dass ihnen eine baldige Hochzeit bevorsteht.“<br />
„Ich freue mich aber nicht. Ein junges Mädchen bin ich nicht mehr und verheiratet bin ich außerdem auch schon!“, blaffe ich zurück.<br />
„Mit wem redest du hier eigentlich?“, will mein Mann wissen, als er auf mich zukommt. Doch bevor ich antworten kann, zupft er mir lachend etwas aus dem Haar.<br />
„Ja, ja, der Altweibersommer mit seinen Spinnweben im Haar! &#8211; Die arme Spinne ärgert sich bestimmt, dass du ihr Netz zerstört hast, das sie mit mühevoller Arbeit gewebt hat.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Herbstliche Kinderwelt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstliche-kinderwelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 11:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Mama, Mama, ich will nach draußen! Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind. Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen. Mama, komm doch bitte ganz geschwind! Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken, die uns gegen Kälte und Nässe schützen, denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen. So werden uns nützen auch Schal und Mützen. Mama, Mama, ich will doch patschen und froh in die großen Pfützen springen. Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen, hüpfen, lachen und ein Liedchen singen! Mama, Mama, ich will mich bewegen, aufwirbeln unter dem Baum das Laub, in mein Körbchen all die bunten Blätter legen. Bitte, bitte Mama es mir erlaub! Mein Kind, ich freue mich sehr, wenn leuchten deine Augen so froh! Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher. Den lassen wir dann steigen sowieso! Mama, Papa schaut am Himmelszelt, mein Drachen ganz hoch oben fliegt! Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt, lustig er sich im Winde wiegt. Mama, Papa, danke für diesen Tag! Mein Herz schlägt wild vor &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will nach draußen!<br />
Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind.<br />
Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen.<br />
Mama, komm doch bitte ganz geschwind!</p>
<p style="text-align: center;">Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken,<br />
die uns gegen Kälte und Nässe schützen,<br />
denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen.<br />
So werden uns nützen auch Schal und Mützen.</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will doch patschen<br />
und froh in die großen Pfützen springen.<br />
Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen,<br />
hüpfen, lachen und ein Liedchen singen!</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will mich bewegen,<br />
aufwirbeln unter dem Baum das Laub,<br />
in mein Körbchen all die bunten Blätter legen.<br />
Bitte, bitte Mama es mir erlaub!</p>
<p style="text-align: center;">Mein Kind, ich freue mich sehr,<br />
wenn leuchten deine Augen so froh!<br />
Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher.<br />
Den lassen wir dann steigen sowieso!</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Papa schaut am Himmelszelt,<br />
mein Drachen ganz hoch oben fliegt!<br />
Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt,<br />
lustig er sich im Winde wiegt.</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Papa, danke für diesen Tag!<br />
Mein Herz schlägt wild vor lauter Glück,<br />
weil ich fröhlich bin und euch so sehr mag<br />
und ihr schenkt mir eure Liebe zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Herbstgedanken</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstgedanken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 16:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drachen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schirm]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon ist es wieder soweit, angebrochen ist nun des Herbstes Zeit. Schickt zum Himmel die Gedanken, um uns für die reiche Ernte zu bedanken. Herbst kommt mit goldenem Licht oder versperrt mit Nebel uns die Sicht. Sonne, Sturm, Nebel und Regen, bunte Blätter auf Bäumen und Wegen. Vorbei ist des Sommers Schwüle, alles Leben sich einstellt auf die Kühle. Kürzer und dunkler die Tage, der Schirm als Begleiter,-keine Frage. Kinder in die Pfützen springen, bunte Blätter, Kastanien nach Hause bringen. Drachen am Himmel schweben und Spinnen fleißig ihre Netze weben. Kommt und genießt das Leben, denn auch der Herbst kann viel geben. Tauscht ein den Sonnenschein, gegen besinnliche Ruhe bei Kerzenschein. Sucht die gemütliche Geselligkeit, stimmt Euch ein auf die vierte Jahreszeit. &#160; &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Schon ist es wieder soweit,<br />
angebrochen ist nun des Herbstes Zeit.</p>
<p style="text-align: center;">Schickt zum Himmel die Gedanken,<br />
um uns für die reiche Ernte zu bedanken.</p>
<p style="text-align: center;">Herbst kommt mit goldenem Licht<br />
oder versperrt mit Nebel uns die Sicht.</p>
<p style="text-align: center;">Sonne, Sturm, Nebel und Regen,<br />
bunte Blätter auf Bäumen und Wegen.</p>
<p style="text-align: center;">Vorbei ist des Sommers Schwüle,<br />
alles Leben sich einstellt auf die Kühle.</p>
<p style="text-align: center;">Kürzer und dunkler die Tage,<br />
der Schirm als Begleiter,-keine Frage.</p>
<p style="text-align: center;">Kinder in die Pfützen springen,<br />
bunte Blätter, Kastanien nach Hause bringen.</p>
<p style="text-align: center;">Drachen am Himmel schweben<br />
und Spinnen fleißig ihre Netze weben.</p>
<p style="text-align: center;">Kommt und genießt das Leben,<br />
denn auch der Herbst kann viel geben.</p>
<p style="text-align: center;">Tauscht ein den Sonnenschein,<br />
gegen besinnliche Ruhe bei Kerzenschein.</p>
<p style="text-align: center;">Sucht die gemütliche Geselligkeit,<br />
stimmt Euch ein auf die vierte Jahreszeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Nebel</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/nebel/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/nebel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 19:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Gesicht]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich stehe am Fenster und blicke hinaus. Nebelschwaden liegen sanft über der Wiese. Es ist Herbst, man kann es nicht mehr leugnen. Mit meiner Zeitung und einer Tasse Tee setze ich mich gemütlich an den Küchentisch. Automatisch greife ich nach meiner… Und schon ist sie da, meine kleine Nebel-Erinnerungsgeschichte: Es ist schon ziemlich lange her. Unser Sohn war noch ein kleiner Junge, vielleicht sogar noch ein Baby. Wir wohnten zur Miete in einem Zweifamilienhaus in Darmstadt. Die Vermieter hatten ihre Wohnung unten und wir die gleiche Dreizimmerwohnung oben. Unser Sohn wurde von dem älteren Paar behandelt, als wäre er das Enkelkind. Er durfte alles. Seine Schaukel und später sein Basketballkorb hingen im Hof, sein Sandkasten und der Swimmingpool hatten ebenso ihren Platz im Garten und ein kleines Beet durfte er auch bearbeiten. Wir fühlten uns dort rundum wohl und hatten einen regen Kontakt zu unseren lieben Vermietern. So war es auch selbstverständlich, dass wir uns gegenseitig zu den Geburtstagsfeiern einluden. Ich weiß nicht mehr, wer Geburtstag hatte, aber es war zumindest einer der Beiden. Alle &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich stehe am Fenster und blicke hinaus. Nebelschwaden liegen sanft über der Wiese. Es ist Herbst, man kann es nicht mehr leugnen. Mit meiner Zeitung und einer Tasse Tee setze ich mich gemütlich an den Küchentisch. Automatisch greife ich nach meiner…</strong><br />
<strong>Und schon ist sie da, meine kleine Nebel-Erinnerungsgeschichte:</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist schon ziemlich lange her. Unser Sohn war noch ein kleiner Junge, vielleicht sogar noch ein Baby. Wir wohnten zur Miete in einem Zweifamilienhaus in Darmstadt. Die Vermieter hatten ihre Wohnung unten und wir die gleiche Dreizimmerwohnung oben.<br />
Unser Sohn wurde von dem älteren Paar behandelt, als wäre er das Enkelkind. Er durfte alles. Seine Schaukel und später sein Basketballkorb hingen im Hof, sein Sandkasten und der Swimmingpool hatten ebenso ihren Platz im Garten und ein kleines Beet durfte er auch bearbeiten. Wir fühlten uns dort rundum wohl und hatten einen regen Kontakt zu unseren lieben Vermietern. So war es auch selbstverständlich, dass wir uns gegenseitig zu den Geburtstagsfeiern einluden.<br />
Ich weiß nicht mehr, wer Geburtstag hatte, aber es war zumindest einer der Beiden. Alle Gäste, die ebenso wie die Vermieter schon in den Siebzigern waren, kannten uns und es war eine lustige Runde.<br />
So saßen wir am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Die Unterhaltung war angeregt und es wurde viel gelacht. Eine der älteren Damen sprach über ein allseits beliebtes Thema, &#8211; das Wetter. Dieser Gesprächsstoff kann mitunter sehr ergiebig sein.<br />
„Schade, dass es heute kein so richtig schöner und sonniger Tag geworden ist“, meinte sie und machte sich einen Klecks Sahne auf ihren Kuchen.<br />
„Wieso?“, fragte ein anderer Gast kopfschüttelnd. „Besser kann es doch schon fast nicht mehr sein.“<br />
Die Gastgeberin bestätigte dies:<br />
„Man sah schon heute Morgen, dass es wieder richtiges Sommerwetter werden würde und jetzt strahlt die Sonne vom blauen Himmel.“<br />
„Naja“, entgegnete die ältere Dame etwas skeptisch. „Als ich heute Morgen mit meinem Fahrrad unterwegs zum Bäcker war und auch als ich vor einer halben Stunde hierher fuhr, sah es gar nicht so gut aus.“<br />
Fragende Gesichter rund um den Kaffeetisch sahen sie an. Jetzt war unweigerlich Erklärungsbedarf notwendig und der Gastgeber forderte sie zum Weitererzählen auf:<br />
„Das musst Du uns unbedingt näher erläutern!“<br />
„Es war so trüb und dunstig draußen, dass ich nur ganz schlecht sehen konnte. Schaut doch nur“, wies sie die Anwesenden mit einem Blick zum Fenster hin. „Es ist sogar nebelig und auch hier im Zimmer ist es nicht richtig hell und klar. Man könnte meinen, es wäre schon Herbst.“<br />
Wiederum erntete sie verwunderte Blicke, die ihr aber nicht aufzufallen schienen. Genüsslich aß sie ihren Kuchen weiter.<br />
Plötzlich erhob sich mein Mann und ging freundlich lächelnd zu ihr hin. Da ich mit meiner Tischnachbarin in ein Gespräch vertieft war, konnte ich nicht verstehen, was er zu ihr sagte. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich allerdings, dass er kurz darauf das Zimmer verließ und erst nach ein paar Minuten wieder erschien. Abermals führte ihn sein Weg direkt zu der älteren Dame. Jetzt war nicht nur meine Aufmerksamkeit geweckt. Inzwischen waren alle Gäste verstummt und saßen mit offenen Ohren und aufgerissenen Augen da.<br />
Mein Mann reichte der älteren Dame etwas, das ich zunächst nicht erkennen konnte, da er mit dem Rücken zu mir stand. Allerdings hörte ich seine Worte klar und deutlich:<br />
„So, ich habe Ihre Brille geputzt und jetzt dürfte auch der Nebel verschwunden sein!“<br />
Ein freudiges und zugleich überraschtes Strahlen breitete sich über ihrem Gesicht aus, als sie durch ihre glasklare Brille schaute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Gedankenverloren</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/gedankenverloren-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/gedankenverloren-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 22:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedankenverloren stehe ich am Fenster, blicke hinaus. Es ist einfach nur ein Graus. Dieser Regen und die Nebelschwaden, eindeutig meiner Laune schaden. Ich lasse wehmütig meine Blicke schweifen und muss es einfach nur begreifen. Wieder neigt ein Jahr sich dem Ende zu und die Natur begibt sich zur Ruh’. Hat doch erst gestern die Sonne vom Himmel gelacht, die bunten Blätter zum Leuchten gebracht. Heute nun ist es kalt und nass schon den ganzen Tag, dass weder Mensch noch Tier vor die Türe mag. Der Herbst ständig wechselt sein Gesicht, stiehlt uns immer mehr das Tageslicht. Dann wieder erstrahlt er leuchtend in allen Farben und überschüttet uns mit seinen Gaben. Es fegt durch die Bäume geschwind des Herbstes kalter Wind. Er rüttelt und schüttelt sie tüchtig alle, damit jedes einzelne Blatt nach unten falle. Die Kinder stopfen mit Kastanien sich die Taschen voll, das Rascheln der Blätter finden sie toll. Lassen ihren Drachen im Winde steigen, tanzen glücklich im Blätterreigen. Sie stapfen mit ihren Füßen in die Pfützen, sind bekleidet mit Stiefeln und Mützen. Sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gedankenverloren stehe ich am Fenster, blicke hinaus.<br />
Es ist einfach nur ein Graus.<br />
Dieser Regen und die Nebelschwaden,<br />
eindeutig meiner Laune schaden.</p>
<p>Ich lasse wehmütig meine Blicke schweifen<br />
und muss es einfach nur begreifen.<br />
Wieder neigt ein Jahr sich dem Ende zu<br />
und die Natur begibt sich zur Ruh’.</p>
<p>Hat doch erst gestern die Sonne vom Himmel gelacht,<br />
die bunten Blätter zum Leuchten gebracht.<br />
Heute nun ist es kalt und nass schon den ganzen Tag,<br />
dass weder Mensch noch Tier vor die Türe mag.</p>
<p>Der Herbst ständig wechselt sein Gesicht,<br />
stiehlt uns immer mehr das Tageslicht.<br />
Dann wieder erstrahlt er leuchtend in allen Farben<br />
und überschüttet uns mit seinen Gaben.</p>
<p>Es fegt durch die Bäume geschwind<br />
des Herbstes kalter Wind.<br />
Er rüttelt und schüttelt sie tüchtig alle,<br />
damit jedes einzelne Blatt nach unten falle.</p>
<p>Die Kinder stopfen mit Kastanien sich die Taschen voll,<br />
das Rascheln der Blätter finden sie toll.<br />
Lassen ihren Drachen im Winde steigen,<br />
tanzen glücklich im Blätterreigen.</p>
<p>Sie stapfen mit ihren Füßen in die Pfützen,<br />
sind bekleidet mit Stiefeln und Mützen.<br />
Sie haben ihre Freude zu jeder Jahreszeit,<br />
spielen und lachen bei jeder Gelegenheit.</p>
<p>Drum will auch ich nicht traurig und undankbar sein,<br />
sondern genießen des Herbstes Schein.<br />
Toben dann Sturm und Regen vor der Tür,<br />
suchen daheim Wärme Mensch und Tier.</p>
<p>Wir geben einander Liebe und Geborgenheit,<br />
egal ob es stürmt oder schneit.<br />
Wir schenken uns gemeinsame Zeit,<br />
genießen bei Kaffee und Kuchen des Herbstes Behaglichkeit.</p>
<p>So schließe ich nun mit dem Herbst meinen Frieden,<br />
und lerne auch ihn zu lieben.<br />
Auch diese kühlere Jahreszeit hat gute Seiten,<br />
die jedermann Freude bereiten.</p>
<p>Verloren in den Weiten hatten sich meine Gedanken,<br />
ich weise sie zurück in ihre Schranken.<br />
Nun des Tages Werk ich nehme wieder auf,<br />
so ist eben des Lebens Lauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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