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	<title>Liebe &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Filines Liebe auf den ersten Blick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 21:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufenster]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein warmer Herbsttag und so zieht es Filine nach draußen. Eigentlich wollte sie sich mit ihrer Freundin Joesy treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Leider wurde deren Dienstplan aufgrund der Erkrankung einer Kollegin geändert.  „Es ist viel zu schön, um diesen Tag einfach nur dahinplätschern zu lassen. Wer weiß, wieviele solcher Sonnentage uns dieser Herbst noch bescheren wird.“, überlegt sie sich und befiehlt sich selbst: „Also zieh’ alleine los und mach einen ausgiebigen Spaziergang!“ Sie setzt sich in ihr Auto und fährt ein paar Kilometer zu einem großen Landschaftspark. Hier herrscht absolute Ruhe, die Filine nach einer recht stressigen Woche richtig guttut. Sie hat ihre Kamera dabei und fotografiert die herbstlich bunte Landschaft. „Und jetzt noch einen Kaffee, danach geht es wieder zurück“, nimmt sie sich vor.  In der angrenzenden kleinen Ortschaft will sie sich ein schmuckes kleines Cafe suchen, als ihr Blick in ein Schaufenster fällt. Und da steht es. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Es ist Liebe auf den ersten Blick.  „Das ist es! Das habe ich schon immer unbewusst gesucht!“, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein warmer Herbsttag und so zieht es Filine nach draußen. Eigentlich wollte sie sich mit ihrer Freundin Joesy treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Leider wurde deren Dienstplan aufgrund der Erkrankung einer Kollegin geändert.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„E</span>s ist viel zu schön, um diesen Tag einfach nur dahinplätschern zu lassen. Wer weiß, wieviele solcher Sonnentage uns dieser Herbst noch bescheren wird.“, überlegt sie sich und befiehlt sich selbst: „Also zieh’ alleine los und mach einen ausgiebigen Spaziergang!“<br />
Sie setzt sich in ihr Auto und fährt ein paar Kilometer zu einem großen Landschaftspark. Hier herrscht absolute Ruhe, die Filine nach einer recht stressigen Woche richtig guttut. Sie hat ihre Kamera dabei und fotografiert die herbstlich bunte Landschaft.<br />
„Und jetzt noch einen Kaffee, danach geht es wieder zurück“, nimmt sie sich vor.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
In der angrenzenden kleinen Ortschaft will sie sich ein schmuckes kleines Cafe suchen, als ihr Blick in ein Schaufenster fällt. Und da steht es. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen. Es ist Liebe auf den ersten Blick.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das ist es! Das habe ich schon immer unbewusst gesucht!“, jubelt sie innerlich.<br />
Filine kann sich nicht von dem Anblick trennen. Nein, jetzt kann sie eindeutig nicht einfach so weitergehen. Sie wird wie magisch angezogen und tritt durch die Ladentür, in einen niedrigen Raum. In der hinteren Ecke sitzt ein älterer Mann, der jetzt aufblickt und Filine herzlich begrüßt.<br />
„Einen wunderschönen Tag, wünsche ich Ihnen“, sagt er mit warmer Stimme.<span class="Apple-converted-space">  </span>„Schauen Sie sich nur in aller Ruhe um und sagen Sie mir Bescheid, wenn ich Ihnen helfen kann!“<br />
„Ich würde gerne etwas aus der Auslage näher betrachten. Dürfte ich vielleicht…?“ Die junge Frau deutet auf das auserwählte Stück.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
<span class="Apple-converted-space"> </span>„Oh, Sie haben eine gute Wahl getroffen“, meint der nette Herr und holt das hölzerne Schaukelpferd aus dem Schaufenster. „Ich habe es selbst in jungen Jahren von einer meiner Auslandsreisen mitgebracht. Ein alter Inder, den ich auf dieser Reise kennengelernt und mit dem ich mich angefreundet hatte, hat es geschnitzt und mir zum Abschied überreicht. Er lebt leider schon lange nicht mehr. Eigentlich wollte ich es gar nicht verkaufen.“<br />
„Oh!“ Filine ist sichtlich enttäuscht, denn aus der Nähe betrachtet, fasziniert sie dieses Schaukelpferd noch mehr. „Das ist schade, aber ich kann verstehen, dass sie es nicht verkaufen möchten.“<br />
„Ach“, meint der Ladenbesitzer „inzwischen bin ich selbst schon ein alter Mann und es wird Zeit sich von einigen Dingen zu trennen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Mein Sohn hat kein Interesse mein Geschäft weiterzuführen, er hilft mir jetzt bei der Auflösung des Ladens und danach gehe ich in den Ruhestand. Deshalb habe ich beschlossen es in gute Hände abzugeben. An jemand, der es tatsächlich zu schätzen weiß. Bei Ihnen habe ich sofort gespürt, dass Sie die Richtige sind.“<br />
Filines Herz schlägt inzwischen nicht nur wild, sondern hüpft regelrecht vor Freude.<br />
Aufgeregt verlässt sie mit dem Schaukelpferd das Geschäft und fährt nach Hause. Sie kann ihr Glück gar nicht fassen.<br />
„Ist es nicht ein Prachtexemplar?!“, fragt sie am Abend ihre Freundin Joesy, die nach der Arbeit noch auf ein Gläschen Wein vorbeischaut. „Es hat mein Herz im Sturm erobert!“<br />
„Ja, es ist wunderschön“, bestätigt die Freundin. Insgeheim fügt sie in Gedanken noch hinzu: „Ich würde Dir allerdings wünschen, dass du dich bald wieder richtig verlieben würdest, &#8211; nicht nur in ein Schaukelpferd.“<br />
Gerade als Filine die Weingläser befüllt, klingelt es an der Wohnungsstür.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Erwartest du jetzt noch Besuch?“, erkundigt sich Joesy.<br />
„Eigentlich nicht. Ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte.“<br />
Vorsichtig schaut sie zunächst erst einmal durch den Türspion. Joesy steht neugierig neben ihr.<br />
„Und? Wer ist es?“<br />
„Der Mann, der mir das Schaukelpferd verkauft hat“, flüstert Filine leicht verwirrt. „Woher weiß er, wo ich wohne und was will er hier?“<br />
„Mach auf, sonst wirst du das wohl nie erfahren!“, schlägt die Freundin vor.<br />
„Das ist die bezaubernde junge Dame!“, sagt der Ladenbesitzer zu dem jungen Mann neben ihm, nachdem Filine die Tür geöffnet hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Entschuldigen Sie bitte“, ergreift dieser das Wort. „Aber Sie haben heute ihre Geldbörse im Geschäft meines Vaters liegen gelassen. Zum Glück steckt ihr Ausweis darin, denn nur so konnten wir Sie ausfindig machen.“<br />
„Oh!“, sagt Filine. Mehr kann sie nicht sagen, da ihr Herz bis zum Hals schlägt und ihr fast den Atem raubt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Joesy, die bemerkt, dass es ihrer Freundin die Sprache verschlagen hat und Filine und der junge Mann ihre Blick nicht voneinander trennen können, bittet die beiden Herren erst einmal herein.<br />
„Mein Vater hat recht“, sagt der junge Mann beim Abschied zu Filine. „Sie sind eine bezaubernde Frau und Sie würden mir eine große Freude bereiten, wenn ich Sie am Sonntag zu einem kleinen Spaziergang abholen und anschließend in ein Cafe einladen dürfte.“<br />
„Da hast du wohl sprichwörtlich auf das richtige Pferd gesetzt“, sagt Joesy lächelnd zu ihrer Freundin, als die Tür hinter den beiden Männern ins Schloss fällt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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		<title>Seifenblasen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 18:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moment]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Seifenblasen]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[Marie-Luise sitzt alleine auf einer Bank. Um sie herum freuen sich Kinder und Spaziergänger flanieren die Strandpromenade entlang. Ein paar Meter von ihr entfernt, breitet ein junger Mann einige Utensilien aus und wenige Momente später fliegen riesige Seifenblasen an ihr vorbei, gefolgt von Kindern, die sie lachend zu fangen versuchen. Marie-Luise lässt ihre Gedanken mit den Seifenblasen fliegen. „Ja früher“, denkt sie gedankenverloren „waren die Seifenblasen kleiner, aber geliebt haben wir diese bunt schillernden und schwebenden Blasen auch schon in meiner Kindheit.“ Und später dann hat sie sie mit ihren Kindern ebenfalls gerne durch die Lüfte tanzen lassen. „Meine Kinder“, denkt die nun schon über 70 Jahre alte Frau. „Eigene waren mir nicht vergönnt, aber alle meine Schüler waren meine Kinder.“ Ja und alle haben Marie-Luise geliebt, so wie auch sie ihnen ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Sie ging voll und ganz in ihrem Beruf auf und hatte nichts vermisst. Von den meisten ihrer Schüler erhält sie noch heute Briefe, mit manchen telefoniert sie noch hin und wieder und ein paar besuchen sie regelmäßig. „Ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marie-Luise sitzt alleine auf einer Bank. Um sie herum freuen sich Kinder und Spaziergänger flanieren die Strandpromenade entlang. Ein paar Meter von ihr entfernt, breitet ein junger Mann einige Utensilien aus und wenige Momente später fliegen riesige Seifenblasen an ihr vorbei, gefolgt von Kindern, die sie lachend zu fangen versuchen.</strong><br />
<span class="dropcap">M</span>arie-Luise lässt ihre Gedanken mit den Seifenblasen fliegen.<br />
„Ja früher“, denkt sie gedankenverloren „waren die Seifenblasen kleiner, aber geliebt haben wir diese bunt schillernden und schwebenden Blasen auch schon in meiner Kindheit.“<br />
Und später dann hat sie sie mit ihren Kindern ebenfalls gerne durch die Lüfte tanzen lassen.<br />
„Meine Kinder“, denkt die nun schon über 70 Jahre alte Frau. „Eigene waren mir nicht vergönnt, aber alle meine Schüler waren meine Kinder.“<br />
Ja und alle haben Marie-Luise geliebt, so wie auch sie ihnen ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Sie ging voll und ganz in ihrem Beruf auf und hatte nichts vermisst. Von den meisten ihrer Schüler erhält sie noch heute Briefe, mit manchen telefoniert sie noch hin und wieder und ein paar besuchen sie regelmäßig.<br />
„Ich hätte mir kein schöneres Leben vorstellen können.“<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><br />
Gut, den Mann fürs Heiraten hatte sie nicht gefunden, obwohl<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>viele Verehrer um sie geworben hatten. Der eine oder andere wäre auch vielleicht in Frage gekommen, aber diese Liebeleien waren alle zerplatzt wie die Seifenblasen. Hans Uwe, ihr erster fester Freund, siedelte mit den Eltern nach Amerika um und schon bald war der Kontakt unterbrochen. Tobias war bereits verheiratet und das alleine bedeutete schon damals für sie ein &#8222;NO GO&#8220;. Dann gab es noch den jungen Albert, ein Kommilitone und Rüdiger ein Kollege, der allerdings versetzt wurde.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><br />
„Es hat einfach nicht sollen sein“, sagt sich Marie Luise. „Und durch meine Kinder habe ich mich nie einsam gefühlt. Jetzt ja, nach meiner Pensionierung, da gibt es schon machmal so Momente, da wäre es schön jemand an meiner Seite zu haben. Klar, da gibt es auch noch Annabelle, meine beste und langjährige Freundin.“<br />
Annabelle und Marie-Luise kennen sich schon seit dem Kindergarten und wissen alles von der anderen, teilen Geheimnisse, Freuden und Sorgen miteinander. Doch Annabelle muss sie noch mit deren Ehemann teilen. Aber einmal im Jahr, das ist schon eine Art Ritual, machen die beiden Freundinnen miteinander Urlaub. Diese Reise sollte ebenfalls eine gemeinsame sein. Doch leider ist Annabelles Mann überraschend ins Krankenhaus gekommen. Tja und so sitzt Marie-Luise jetzt alleine auf der Bank in einem südlichen Urlaubsland.<br />
„Ich muss unbedingt mit Annabelle telefonieren und fragen, wie es ihrem Mann geht“, überlegt sie gerade und will ihr Handy aus der Tasche holen, als ein etwa fünfjähriges Mädchen vor ihr stehen bleibt.<br />
„Bist du alleine hier? Darf ich mich zu dir setzen?“<br />
„Oh“, sagt Marie-Luise, „das sind ja gleich zwei Fragen und beide kann ich mit ‚Ja‘ beantworten. Aber du bist doch sicherlich nicht alleine? Wo sind denn deine Eltern?“<br />
„Hihi!“, kichert das Mädchen. Das waren auch zwei Fragen.“<br />
Jetzt müssen beide lachen und die Kleine klatscht dabei vor Freude noch tüchtig in die Hände. Sie lässt sich mit einem Hopser auf der Bank neben der älteren Dame nieder.<br />
„Soll ich jetzt wieder fragen? Wie heißt du?“, spielt sie munter das Spiel weiter.<br />
„Nein und ich verrate dir erst meinen Namen, wenn du meine beiden letzten Fragen beantwortest hast.“<br />
„Welche Fragen? Die hab ich vergessen,“ beginnt das Mädchen, „Opa, Opa, hier bin ich!“, ruft sie und springt einem älteren Herrn entgegen. Sie nimmt ihren Großvater an der Hand und zerrt ihn zur Bank, auf der Marie-Luise sitzt.<br />
„Darf mein Opa auch hier sitzen? Das ist mein Opa, mit ihm bin ich hier im Urlaub. Papa und Mama sind zu Hause geblieben.“<br />
„Entschuldigen Sie bitte, meine Enkelin Rosalie ist manchmal etwas vorlaut.“<br />
„Sie ist ein entzückendes Mädchen, sehr freundlich und kontaktfreudig. Ich bin übrigens Marie-Luise Kirner.“<br />
„Gestatten, Maximilian von Heller!“, sagt der ältere Herr und setzt sich neben Rosalie und der netten Dame auf die Bank. Doch nach zwei Minuten ist es der Kleinen zu langweilig, sie läuft flink den Seifenblasen hinterher.<br />
„Ihr könnt euch ja ein bisschen unterhalten“, ruft sie den Beiden zu und versucht eine der großen Blasen zu fangen, die allerdings sogleich zerplatzt.<br />
„Es war ein wirklich kurzweiliger Nachmittag“, erzählt Marie-Luise am Abend ihrer besten Freundin am Telefon, nachdem diese von ihrem bereits wieder genesenen Mann berichtet hat. „Irgendwie hat dieser Maximilian mich an jemand erinnert.“<br />
„Darf ich raten?“, fragt Annabelle und weil am anderen Ende nur Schweigen herrscht, macht sie Vorschläge. „An Hans-Uwe oder an Tobias, oder vielleicht an Rüdiger oder doch eher an Albert?“<br />
„Ja, genau“, kommt die Antwort und danach herrscht wieder Schweigen.<br />
„Wie jetzt? An wen denn von den Vier?“<br />
„Es kam mir so vor, als hätte er das Lächeln von Tobias!…“<br />
„Aha!“<br />
„…aber auch die Augen von Hans-Uwe…“<br />
„Soso!“<br />
„…die Mimik und Gestik waren allerdings eher so wie bei Rüdiger…“<br />
„Ach ja?!“<br />
„…die Stimme jedoch hat mich an Albert erinnert!“<br />
„Perfekt!!!“, ruft Annabelle freudig aus. „Diese Mischung stimmt. Ihr habt euch doch wohl wieder für morgen verabredet, oder?!“<br />
„Er fliegt morgen mit seiner Enkelin wieder nach Hause.“<br />
„Och, schade!“, klingt es aus dem Telefon. „Und wo wohnt er?“<br />
„Das weiß ich nicht,…“<br />
„Och, Mensch Marie-Luise!“, die Freundin ist schon fast ein wenig entsetzt.<br />
„Aber stell dir vor: Tochter, Schwiegersohn und Rosalie wohnen nur drei Straßenecken von mir entfernt&#8230;&#8220;<br />
&#8222;Weiter?! Nun spuck es schon aus! Da ist doch noch etwas!&#8220;, fordert Annabelle ihre Freundin auf.<br />
&#8222;Naja, nächste Woche gehen wir gemeinsam Eisessen in der kleinen Eisdiele an der Hauptstraße“, gesteht Marie-Luise.<br />
Lachen und Klatschen schallt aus dem Telefon und anschließend Annabelles fröhliche Stimme:<br />
&#8222;Nachtigall, ick hör dir trapsen!&#8230;&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ahoi/">Ahoi!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erste große Liebe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/erste-grosse-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2019 10:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[kostbar]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein langjähriger Freund der Familie, nennen wir ihn einfach mal ‚Markus‘, ist zufällig vorbei gekommen. Wir sitzen in gemütlicher Runde beim Nachmittagskaffee und plaudern ein bisschen. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste und so fragt er mich: „Du bist doch Grundschullehrerin. Hat sich da nicht einmal ein kleiner Schulanfänger in dich verliebt?“ Ich merke ziemlich schnell, dass unser Bekannter gar keine Antwort erwartet, denn er erzählt einfach munter weiter. „Ich war in der ersten Klasse und unsterblich in meine Lehrerin verschossen.“ In Gedanken schmunzelt er vor sich hin und erweckt damit bei mir und meinem Mann die Neugier. „Da steckt doch noch mehr dahinter!“, wittere ich eine interessante und vielleicht sogar lustige Geschichte. „Und ob da noch mehr dahintersteckt. Ich kann mich noch gut daran erinnern“, grinst Markus und reibt sich die linke Wange, was meiner Beobachtungsgabe nicht entgeht. Ich frage mich insgeheim, ob dies nebensächlich ist oder doch im Zusammenhang mit seinem kleinen Geständnis steht. „Möchtest du noch ein Stückchen Kuchen während du uns die ganze Geschichte erzählst?“, versuche ich ihn zu ködern. „Na &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein langjähriger Freund der Familie, nennen wir ihn einfach mal ‚Markus‘, ist zufällig vorbei gekommen. Wir sitzen in gemütlicher Runde beim Nachmittagskaffee und plaudern ein bisschen. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste und so fragt er mich:</strong></p>
<p>„Du bist doch Grundschullehrerin. Hat sich da nicht einmal ein kleiner Schulanfänger in dich verliebt?“</p>
<p>Ich merke ziemlich schnell, dass unser Bekannter gar keine Antwort erwartet, denn er erzählt einfach munter weiter.</p>
<p>„Ich war in der ersten Klasse und unsterblich in meine Lehrerin verschossen.“</p>
<p>In Gedanken schmunzelt er vor sich hin und erweckt damit bei mir und meinem Mann die Neugier.</p>
<p>„Da steckt doch noch mehr dahinter!“, wittere ich eine interessante und vielleicht sogar lustige Geschichte.</p>
<p>„Und ob da noch mehr dahintersteckt. Ich kann mich noch gut daran erinnern“, grinst Markus und reibt sich die linke Wange, was meiner Beobachtungsgabe nicht entgeht. Ich frage mich insgeheim, ob dies nebensächlich ist oder doch im Zusammenhang mit seinem kleinen Geständnis steht.</p>
<p>„Möchtest du noch ein Stückchen Kuchen während du uns die ganze Geschichte erzählst?“, versuche ich ihn zu ködern.</p>
<p>„Na klar und ein Tässchen Kaffee nehme ich gerne auch noch“, willigt er sofort ein.</p>
<p>Ich lasse ihm auch noch die Zeit für einen ersten Bissen und einen Schluck Kaffee, aber dann kann ich meine Neugierde tatsächlich nicht mehr im Zaum halten.</p>
<p>„Jetzt spann uns doch nicht so auf die Folter! Leg schon los und erzähle uns von deiner wohl ersten großen Liebe.“</p>
<p>Markus nickt und schiebt noch einen Happen in den Mund, doch dann lässt er uns an seinen Erinnerungen teilhaben.</p>
<p>„Wie gesagt, ich war total in meine Grundschullehrerin verliebt. Ich glaube, ich war ihr strebsamster Schüler in dieser Zeit. So aufmerksam habe ich wohl nie mehr in meiner gesamten schulischen Laufbahn zugehört. Und gelernt habe ich nur für sie. Immerhin wollte ich ihr imponieren. Und wie kann man einer Lehrerin imponieren? Wohl nur durch Leistung. So klebte ich förmlich an ihren Lippen und sobald sie eine Frage an uns richtete, schnellte mein Finger nach oben.“</p>
<p>Ungefragt schiebe ich ein weiteres Stückchen Kuchen auf Markus Teller, so nach dem Motto: Erzählen macht hungrig. Er schwelgt so sehr in seinen Erinnerungen, dass das Essen nebenher ganz automatisch abläuft.</p>
<p>„Wie jeder normale Mensch hat auch eine Lehrerin irgendwann Geburtstag. Das hatte ich herausgefunden. Immerhin hatte sie alle unsere Geburtsdaten und somit war es nur gerecht, uns auch ihren Geburtstag zu verraten. Der Tag rückte immer näher und ich zerbrach mir den Kopf, was ich ihr wohl schenken könnte. Es sollte etwas Kostbares sein. Immerhin war sie zu diesem Zeitpunkt meine ganz große Liebe. Das Problem war nur, dass ich mit den paar Münzen in meiner Hosentasche nichts anfangen konnte, geschweige denn ein kostbares Geschenk kaufen.“</p>
<p>Inzwischen sind mein Mann und ich ganz Ohr, denn Markus Erinnerungen scheinen noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben.</p>
<p>„Kann ich noch einen Schluck Kaffee haben?“, fragt er mich und hält mir seine Tasse hin. Mit dieser Frage war er allerdings nur kurzzeitig bewusst in der Gegenwart, um sogleich wieder in die Vergangenheit abzutauchen.</p>
<p>„Nach der Schule verschwand ich sofort in meinem Zimmer, um es nach etwas wirklich Kostbaren abzusuchen, das als Geschenk für meine Lehrerin geeignet gewesen wäre. Doch was lässt sich da in einem Kinderzimmer schon finden. Gut, ich hätte ihr ein Bild malen können, aber ich war ja kein begnadeter Künstler und Kinderzeichnungen hatte sie wahrscheinlich schon massenhaft.“</p>
<p>„Das wäre aber das Einfachste gewesen und hätte ihr bestimmt gefallen“, erkläre ich ihm.</p>
<p>„Hast du ihr vielleicht einen hübschen Strauß aus Wiesenblumen gepflückt?“, will nun auch mein Mann wissen.</p>
<p>„Nein!“, gibt uns Markus zu verstehen. „Aber ich hatte eine blendende Idee, wie ich mir damals einbildete.“</p>
<p>Hätte uns jemand bei diesem Nachmittagskaffee beobachtet, hätte dieser Jemand auch bemerkt, dass ich vor Spannung die Luft anhielt und bei Markus weiterer Erzählung meine Augen vor Erstaunen immer größer wurden.</p>
<p>„Ich schlich mich ins Schlafzimmer meiner Eltern, als diese am Nachmittag im Garten waren. Dort fiel mein Blick sofort auf den Nachttisch meiner Mutter. Und genau dort wurde ich fündig und wusste in diesem Moment sofort, dass dies das passende Geschenk für meine Lehrerin war.“</p>
<p>„Auweia!!!“, entfuhr es mir und meinem Mann wie aus einem Munde.</p>
<p>„Das könnt ihr wohl laut sagen!“, bestätigt Markus unseren spontanen Ausruf.</p>
<p>„So überreichte ich meiner Grundschullehrerin am nächsten Vormittag nach Schulschluss ein kleines Päckchen, das sie aber erst zu Hause auspacken sollte, was sie mir auch versprach.“</p>
<p>„Die hat bestimmt nicht schlecht gestaunt“, grinst mein Mann.</p>
<p>„Keine Ahnung, das habe ich ja nicht gesehen. Aber sie hat anscheinend meine Eltern sofort telefonisch kontaktiert. Zumindest berichtete meine Mutter mir beim Zubettgehen, dass sich meine Lehrerin für einen Hausbesuch angekündigt hätte. Das war bei uns damals so üblich. In gewissen Zeitabständen besuchten die Lehrer die Eltern der Schüler zu Hause, um sich ein Bild von den häuslichen Gegebenheiten zu machen und einen Bericht über die schulischen Leistungen der Sprösslinge abzugeben. Also dachte ich mir nichts dabei, freute mich aber schon sehr darauf.</p>
<p>„Als es dann an der Haustür klingelte, war ich noch in meinem Zimmer. Ich wartete aufgeregt und voller Freude darauf gerufen zu werden, denn erst dann durfte ich auch dazu kommen.“</p>
<p>Inzwischen rutsche ich schon unruhig auf meinem Stuhl hin und her und mein Kuchen ist immer noch unangetastet, denn vor lauter Zuhören bin ich noch gar nicht zum Essen gekommen.</p>
<p>„Ja und dann rief mich meine Mutter“, berichtet Markus weiter und macht eine spannungstechnische Pause.</p>
<p>„Sie erwartete mich direkt am unteren Treppenabsatz, wo sie mir auch sogleich eine schallende Ohrfeige verpasste.“</p>
<p>Wieder reibt sich Markus seine linke Wange und sie scheint ihn bei der Erinnerung der damaligen Ereignisse immer noch zu schmerzen.</p>
<p>„Meine Lehrerin war bereits gegangen, was sie allerdings dagelassen hatte, war mein Geschenk an sie.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Und&#8230;?  Jetzt verrate es uns endlich! Was war das für ein Geschenk? Und vor allen Dingen, ob es gut angekommen ist“, fordere ich Markus auf.</p>
<p>„Kostbar war es auf alle Fälle, das hat auch meine Lehrerin bemerkt“, sagt er geheimnisvoll.</p>
<p>„Nun sag schon!“, ermutigt ihn jetzt auch mein Mann.</p>
<p>„Etwas aus der Schmuckschatulle auf dem Nachttisch meiner Mutter.&#8220;</p>
<p>„Oh, oh!“ Uns schwant nichts Gutes.</p>
<p>Markus holt tief Luft und dann meint er mit ernster Miene:</p>
<p>„Eine Goldkette aus 750er Gold mit einer Medaille daran. Die Kette war das Hochzeitsgeschenk von meinem Vater an meine Mutter.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-urlaubsgeschenk/">Das Urlaubsgeschenk</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gut-gemeint/">Gut gemeint</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Uhr 30</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5-uhr-30/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/5-uhr-30/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 14:08:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eid]]></category>
		<category><![CDATA[Hieb]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Uhr]]></category>
		<category><![CDATA[Weite]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat sie tatsächlich einst gegeben, eine Zeit ohne Dich in meinem Leben. &#160; Damals hätte ich es niemals gedacht, dass du einst wirst haben diese Macht. &#160; Seit du bist an meiner Seite immerzu, nimmst du mir meine innere Ruh’. &#160; Zwiegespalten ist mein Verhältnis zu dir, weder Liebe noch Hass erhältst du von mir. &#160; Ich kann dich nun einfach nicht lieben,  zeige es dir deutlich mit kräftigen Hieben. &#160; Ich kann dich aber auch nicht hassen, denn ohne dich würde ich viel verpassen. &#160; Mit einem Eid kann ich es beschwören,  manchmal würde ich dich gerne überhören. &#160; Wenn du mir deinen Dienst wirst versagen, werde ich mich ganz bitterlich beklagen. &#160; Dann kann ich auch niemand dafür bestrafen, ohne dich, meinen Wecker, werde ich verschlafen. &#160; Drum bleibe bitte getreu an meiner Seite, griffbereit und keinesfalls außer Hörweite. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Oma Lena und ihre Schatztruhe Ich beneide dich Das sind wir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es hat sie tatsächlich einst gegeben,</p>
<p style="text-align: center;">eine Zeit ohne Dich in meinem Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Damals hätte ich es niemals gedacht,</p>
<p style="text-align: center;">dass du einst wirst haben diese Macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Seit du bist an meiner Seite immerzu,</p>
<p style="text-align: center;">nimmst du mir meine innere Ruh’.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Zwiegespalten ist mein Verhältnis zu dir,</p>
<p style="text-align: center;">weder Liebe noch Hass erhältst du von mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann dich nun einfach nicht lieben,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">zeige es dir deutlich mit kräftigen Hieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann dich aber auch nicht hassen,</p>
<p style="text-align: center;">denn ohne dich würde ich viel verpassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit einem Eid kann ich es beschwören,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">manchmal würde ich dich gerne überhören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wenn du mir deinen Dienst wirst versagen,</p>
<p style="text-align: center;">werde ich mich ganz bitterlich beklagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Dann kann ich auch niemand dafür bestrafen,</p>
<p style="text-align: center;">ohne dich, meinen Wecker, werde ich verschlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Drum bleibe bitte getreu an meiner Seite,</p>
<p style="text-align: center;">griffbereit und keinesfalls außer Hörweite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/oma-lena-und-ihre-schatztruhe/">Oma Lena und ihre Schatztruhe</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-beneide-dich/">Ich beneide dich</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sind-wir/">Das sind wir</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wahre Liebe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/wahre-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2018 22:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Ampel]]></category>
		<category><![CDATA[gerührt]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[wahr]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich grüße Euch heute wieder einmal aus meiner Plauderecke. Mir ist bei der Durchsicht meiner Fotos aus diesem Jahr aufgefallen, dass es da eine Aufnahme gibt, die ich Euch unbedingt zeigen möchte. Das Beitragsfoto und die Überschrift meines Posts sind Bestandteile davon. Rote Rosen. Liebe. Beides gehört irgendwie zusammen. Verschenken doch Liebende gerne als Zeichen ihrer wahren und großen Liebe rote Rosen an den / die Partner(in). Die von mir fotografierte Rose ist ebenfalls ein Geschenk. Doch hierzu gehört noch etwas anderes und natürlich eine kleine, aber schöne Begebenheit: Es war der 4. Mai diesen Jahres. Ein Freitag. Ich glaube es war nachmittags, aber da bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Auf jeden Fall fuhr ich mit meinem Auto durch die Stadt. Meine Mutter war wieder einmal bei uns zu Besuch und saß neben mir auf dem Beifahrersitz. Wir standen an der Ampel einer Kreuzung in der Innenstadt. Unser Wagen war der erste in der Schlange der Wartenden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite standen mehrere uns unbekannte Personen am Fußgängerüberweg und warteten darauf, dass &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich grüße Euch heute wieder einmal aus meiner Plauderecke. Mir ist </strong><br />
<strong>bei der Durchsicht meiner Fotos aus diesem Jahr aufgefallen, dass es da eine Aufnahme gibt, die ich Euch unbedingt zeigen möchte.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>as Beitragsfoto und die Überschrift meines Posts sind Bestandteile davon. Rote Rosen. Liebe. Beides gehört irgendwie zusammen. Verschenken doch Liebende gerne als Zeichen ihrer wahren und großen Liebe rote Rosen an den / die Partner(in).<br />
Die von mir fotografierte Rose ist ebenfalls ein Geschenk. Doch hierzu gehört noch etwas anderes und natürlich eine kleine, aber schöne Begebenheit:<br />
Es war der 4. Mai diesen Jahres. Ein Freitag. Ich glaube es war nachmittags, aber da bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Auf jeden Fall fuhr ich mit meinem Auto durch die Stadt. Meine Mutter war wieder einmal bei uns zu Besuch und saß neben mir auf dem Beifahrersitz. Wir standen an der Ampel einer Kreuzung in der Innenstadt. Unser Wagen war der erste in der Schlange der Wartenden.<br />
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite standen mehrere uns unbekannte Personen am Fußgängerüberweg und warteten darauf, dass die Fußgängerampel auf Grün umschaltete.<br />
Da ich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls warten musste, ließ ich meinen Blick schweifen und da fiel mir etwas auf.<br />
„Schau mal!“, sagte ich zu meiner Mutter. „Ich glaube dort drüben steht eine Braut. Diese junge Frau heiratet bestimmt morgen.“<br />
„Meinst du?“, fragte meine Mutter noch und ich wollte ihr gerade erklären, wie ich auf diese Idee kam, da schaltete die Fußgängerampel auf Grün und die fremde junge Frau überquerte mit zwei Begleiterinnen die Straße.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Im nächsten Momente blickte die junge Frau freudestrahlend in unsere Richtung. Sie beeilte sich sichtlich unser Fahrzeug zu erreichen, dann klopfte sie sachte an das Beifahrerfenster. Ich drückte auf den Knopf und das Fenster öffnete sich. Die junge Dame streckte die Hand durch die Öffnung und überreichte meiner Mutter einen kleinen Rosenstrauß, bestehend aus einer Blume, liebevoll mit Schleierkraut und etwas Grün kombiniert. Dazu gehörte eine Karte.<br />
„Ich wünsche Ihnen alles Gute!“ sagte sie freundlich lächelnd.<br />
„Ihnen auch!“, konnten wir der jungen Braut noch schnell zurufen, da war sie schon wieder in Richtung Bürgersteig unterwegs und unsere Ampel forderte uns zur zügigen Weiterfahrt auf.<br />
„Das ist ja nett!“, meinte meine Mutter.<br />
„Was steht denn auf der Karte, die sie dir mit der Rose gegeben hat?“, wollte ich von meiner Mutter wissen.<br />
„Das kann ich jetzt nicht lesen, denn ich habe meine Lesebrille nicht mitgenommen. Die liegt bei dir Zuhause auf dem Küchentisch.&#8220;<br />
Ich war schon ziemlich neugierig und deshalb hoffte ich ausnahmsweise mal auf eine weitere rote Ampel. Diese ließ auch nicht lange auf sich warten und ich ergriff sofort die Gelegenheit mir von meiner Mutter die Karte geben zu lassen. Laut las ich den Text vor:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>„Liebe bedeutet nicht, dass es immer einfach ist.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Liebe bedeutet aber, dass es die Mühe wert ist.“</strong></em></p>
<p>Ich weiß nicht wer die junge Frau war und auch der Verfasser dieser wunderschönen Worte ist mir nicht bekannt. Aber ich muss gestehen, dass wir von dieser netten Geste und diesen beiden Sätzen sehr gerührt waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5433 size-large aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E3041-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E3041-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E3041-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E3041-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/10/1200px-IMG_E3041.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />*Der Hersteller dieser Karte ist laut Aufdruck: VISUAL STATEMENTS GmbH / Design by: VISUAL STATEMENTS (KOLLEKTION LIEBLINGSMENSCH)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-converted-space">Vielleicht möchtet Ihr auch diese Geschichten noch lesen:</span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><a href="http://lifetellsstories.de/zu-verschenken/">Zu verschenken</a></span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><a href="http://lifetellsstories.de/wo-die-liebe-hinfaellt/">Wo die Liebe hinfällt&#8230;</a></span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a> </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Tränenreiche Liebe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/traenenreiche-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 12:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[energisch]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dein Äußeres ist recht unscheinbar, doch dein Inneres einfach wunderbar. Unsere Begegnungen sind von Kürze, doch in ihnen liegt immer wieder Würze. Sei dir gewiss, ich brauche dich, doch du bringst zum Weinen mich. Kann trotzdem nicht lassen von dir, auch wenn ich mit Tränen steh vor dir. Ich versuche mich zu schützen, doch leider will alles nichts nützen. Ich bin dir ausgeliefert völlig machtlos, unsere Beziehung ist niemals problemlos. Pelle ich dich aus deiner Haut, dein Inneres mich unschuldig anschaut. Nun kann ich machen, was ich will, die Tränen fließen heimlich und still. Ich dir energisch zu Leibe rücke und mein Messer ich nun zücke. Ich schniefe unweigerlich vor mich hin, obwohl ich nichts Böses habe im Sinn. In Würfeln, Streifen oder Scheiben, man kann dich auch gerne zerreiben, zu Salat, Soße, Fleisch, Suppe -ein Genuss, niemals wirst du mir zum Überdruss. Meine tränenreiche Liebe ist dir gewiss, gibst den Gerichten den richtigen Biss. Die Rezepte sind da sehr flexibel, wenn es geht um dich,-liebe Zwiebel. &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Dein Äußeres ist recht unscheinbar,<br />
doch dein Inneres einfach wunderbar.<br />
Unsere Begegnungen sind von Kürze,<br />
doch in ihnen liegt immer wieder Würze.</p>
<p style="text-align: center;">Sei dir gewiss, ich brauche dich,<br />
doch du bringst zum Weinen mich.<br />
Kann trotzdem nicht lassen von dir,<br />
auch wenn ich mit Tränen steh vor dir.</p>
<p style="text-align: center;">Ich versuche mich zu schützen,<br />
doch leider will alles nichts nützen.<br />
Ich bin dir ausgeliefert völlig machtlos,<br />
unsere Beziehung ist niemals problemlos.</p>
<p style="text-align: center;">Pelle ich dich aus deiner Haut,<br />
dein Inneres mich unschuldig anschaut.<br />
Nun kann ich machen, was ich will,<br />
die Tränen fließen heimlich und still.</p>
<p style="text-align: center;">Ich dir energisch zu Leibe rücke<br />
und mein Messer ich nun zücke.<br />
Ich schniefe unweigerlich vor mich hin,<br />
obwohl ich nichts Böses habe im Sinn.</p>
<p style="text-align: center;">In Würfeln, Streifen oder Scheiben,<br />
man kann dich auch gerne zerreiben,<br />
zu Salat, Soße, Fleisch, Suppe -ein Genuss,<br />
niemals wirst du mir zum Überdruss.</p>
<p style="text-align: center;">Meine tränenreiche Liebe ist dir gewiss,<br />
gibst den Gerichten den richtigen Biss.<br />
Die Rezepte sind da sehr flexibel,<br />
wenn es geht um dich,-liebe Zwiebel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-4825 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/nie-gedacht/">Nie gedacht&#8230;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/schnulli/">Schnulli</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/weisse-welt/">Weiße Welt</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Herbstliche Kinderwelt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstliche-kinderwelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 11:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Mama, Mama, ich will nach draußen! Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind. Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen. Mama, komm doch bitte ganz geschwind! Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken, die uns gegen Kälte und Nässe schützen, denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen. So werden uns nützen auch Schal und Mützen. Mama, Mama, ich will doch patschen und froh in die großen Pfützen springen. Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen, hüpfen, lachen und ein Liedchen singen! Mama, Mama, ich will mich bewegen, aufwirbeln unter dem Baum das Laub, in mein Körbchen all die bunten Blätter legen. Bitte, bitte Mama es mir erlaub! Mein Kind, ich freue mich sehr, wenn leuchten deine Augen so froh! Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher. Den lassen wir dann steigen sowieso! Mama, Papa schaut am Himmelszelt, mein Drachen ganz hoch oben fliegt! Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt, lustig er sich im Winde wiegt. Mama, Papa, danke für diesen Tag! Mein Herz schlägt wild vor &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will nach draußen!<br />
Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind.<br />
Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen.<br />
Mama, komm doch bitte ganz geschwind!</p>
<p style="text-align: center;">Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken,<br />
die uns gegen Kälte und Nässe schützen,<br />
denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen.<br />
So werden uns nützen auch Schal und Mützen.</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will doch patschen<br />
und froh in die großen Pfützen springen.<br />
Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen,<br />
hüpfen, lachen und ein Liedchen singen!</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will mich bewegen,<br />
aufwirbeln unter dem Baum das Laub,<br />
in mein Körbchen all die bunten Blätter legen.<br />
Bitte, bitte Mama es mir erlaub!</p>
<p style="text-align: center;">Mein Kind, ich freue mich sehr,<br />
wenn leuchten deine Augen so froh!<br />
Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher.<br />
Den lassen wir dann steigen sowieso!</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Papa schaut am Himmelszelt,<br />
mein Drachen ganz hoch oben fliegt!<br />
Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt,<br />
lustig er sich im Winde wiegt.</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Papa, danke für diesen Tag!<br />
Mein Herz schlägt wild vor lauter Glück,<br />
weil ich fröhlich bin und euch so sehr mag<br />
und ihr schenkt mir eure Liebe zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/pit-struwwel-und-franz-stroh/">Pit Struwwel und Franz Stroh</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/spaziergang-durch-den-branitzer-park/">Spaziergang durch den Branitzer Park</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/astronomische-uhr/">Sonne, Mond und Sterne</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Der Liebe Lächeln</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/der-liebe-laecheln/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/der-liebe-laecheln/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2017 09:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[flüstern]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4498</guid>

					<description><![CDATA[Fräulein Rosa und Mister Blu’ rufen jedem Gast ein herzliches Willkommen zu. So stehen die Beiden hier, einfach nur zu jedermanns Freude und zur Zier. Beide sind hübsch anzusehen, mit den blumigen Hüten sind sie nicht zu übersehen. So wirft auch Mister Blu’ seiner Rosa verliebte und bewundernde Blicke zu. Fräulein Rosa ganz schüchtern, errötet, als sie hört von Mister Blu’ ein verliebtes Flüstern. Ihre Augenlider sie sittsam senkt und überglücklich Mister Blu’ ihr Herz nun schenkt. Verliebt stehen sie beisammen, sie gehören eindeutig bis in alle Ewigkeit zusammen. Der Liebe Glück lässt erstrahlen und wärmt das Herz mehr als tausend Sonnenstrahlen. Fräulein Rosa und Mister Blu’ geben weiter dieses Lächeln, das spürst doch auch du?! Nimm es und verschenke es in der Welt, denn der Liebe Lächeln ist was ganz Besonderes. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Hui!!! Schön ärgerlich Tänzchen gefällig? &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fräulein Rosa und Mister Blu’<br />
rufen jedem Gast ein herzliches Willkommen zu.<br />
So stehen die Beiden hier,<br />
einfach nur zu jedermanns Freude und zur Zier.</p>
<p>Beide sind hübsch anzusehen,<br />
mit den blumigen Hüten sind sie nicht zu übersehen.<br />
So wirft auch Mister Blu’<br />
seiner Rosa verliebte und bewundernde Blicke zu.</p>
<p>Fräulein Rosa ganz schüchtern,<br />
errötet, als sie hört von Mister Blu’ ein verliebtes Flüstern.<br />
Ihre Augenlider sie sittsam senkt<br />
und überglücklich Mister Blu’ ihr Herz nun schenkt.</p>
<p>Verliebt stehen sie beisammen,<br />
sie gehören eindeutig bis in alle Ewigkeit zusammen.<br />
Der Liebe Glück lässt erstrahlen<br />
und wärmt das Herz mehr als tausend Sonnenstrahlen.</p>
<p>Fräulein Rosa und Mister Blu’<br />
geben weiter dieses Lächeln, das spürst doch auch du?!<br />
Nimm es und verschenke es<br />
in der Welt, denn der Liebe Lächeln ist was ganz Besonderes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hui/">Hui!!!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aergerlich/">Schön ärgerlich</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/taenzchen-gefaellig/">Tänzchen gefällig?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Heiße Liebe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/heisse-liebe/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/heisse-liebe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2017 10:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Kleid]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4056</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin gespannt, ob es Euch auch so ergeht. Frau Konfusi jedenfalls liebt sie und kann oftmals nicht widerstehen. Wenn sie sie erblickt, dann entflammt ihr Herz und sie kann nicht anders, als ihnen ihre Liebe zu schenken. Doch manchmal hat sich alles auch als eine Art Hassliebe entpuppt. Das kann dann ganz schön schmerzen. „Ich muss mal kurz in die Stadt und ein paar Erledigungen machen“, ruft Frau Konfusi ihrem Mann zu, der gerade in eine wissenschaftliche Veröffentlichung vertieft ist. „Ich nehme den Bus und bin zum Abendessen wieder zurück!“ Ganz sicher ist sich Frau Konfusi nicht, ob ihr Mann sie richtig verstanden hat oder ob er überhaupt etwas mitbekommen hat. Es kommt nämlich nur ein kurzes „Okay!“ aus seinem Arbeitszimmer. Es könnte sich auch auf den Inhalt der Veröffentlichung bezogen haben. Aber Frau Konfusi bleibt keine Zeit mehr zum Nachhaken, denn schon in wenigen Minuten fährt der Bus vorne an der Straßenecke ab. Also schlüpft sie schnell in Jacke und Schuhe, schnappt sich noch ihre Tasche und schon klappt die Wohnungstür von außen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin gespannt, ob es Euch auch so ergeht. Frau Konfusi jedenfalls liebt sie und kann oftmals nicht widerstehen. Wenn sie sie erblickt, dann entflammt ihr Herz und sie kann nicht anders, als ihnen ihre Liebe zu schenken. Doch manchmal hat sich alles auch als eine Art Hassliebe entpuppt. Das kann dann ganz schön schmerzen.</strong><br />
„Ich muss mal kurz in die Stadt und ein paar Erledigungen machen“, ruft Frau Konfusi ihrem Mann zu, der gerade in eine wissenschaftliche Veröffentlichung vertieft ist. „Ich nehme den Bus und bin zum Abendessen wieder zurück!“<br />
Ganz sicher ist sich Frau Konfusi nicht, ob ihr Mann sie richtig verstanden hat oder ob er überhaupt etwas mitbekommen hat. Es kommt nämlich nur ein kurzes<br />
„Okay!“<br />
aus seinem Arbeitszimmer. Es könnte sich auch auf den Inhalt der Veröffentlichung bezogen haben. Aber Frau Konfusi bleibt keine Zeit mehr zum Nachhaken, denn schon in wenigen Minuten fährt der Bus vorne an der Straßenecke ab. Also schlüpft sie schnell in Jacke und Schuhe, schnappt sich noch ihre Tasche und schon klappt die Wohnungstür von außen zu.<br />
Im Bus macht sie sich dann doch ein wenig Gedanken, ob ihr Mann mitbekommen hat, dass sie zum Einkaufen in die Stadt fährt.<br />
„Ach egal!“, denkt sie. „Er wird schon merken, wenn ich nicht da bin und außerdem haben wir noch gestern Abend darüber gesprochen, dass ich heute in die Stadt fahren will und mich mit Brigitta zum Einkaufen treffe.“<br />
Brigitta ist eine langjährige Freundin von Frau Konfusi und sie braucht heute unbedingt einen weiblichen Rat. Übernächstes Wochenende sind Herr und Frau Konfusi nämlich zur Geburtstagsfeier von Marcos Eltern eingeladen. Sie feiern ihren achtzigsten Geburtstag. Naja, eigentlich sind sie im Abstand von einer Woche jeder erst vierzig geworden, also zusammen achtzig Jahre. Das wollen sie allerdings ganz groß feiern. Sie haben alle Freunde und Verwandte in ein Schloss eingeladen und haben ausdrücklich um elegante Kleidung gebeten. Naja und zu diesem Anlass braucht Frau Konfusi natürlich ein neues Kleid und den Rat ihrer Freundin.<br />
„Hallo meine Liebe, da bist du ja!“, freut sich Brigitta und umarmt Frau Konfusi herzlich. „Wollen wir erst einen Kaffee trinken oder hinterher?“<br />
„Lass uns lieber erst nach einem Kleid Ausschau halten!“, beschließt Frau Konfusi und die beiden Freundinnen ziehen auch sogleich los.<br />
Nachdem sie in der ersten Boutique nicht fündig geworden sind, muss sich Frau Konfusi jetzt allerdings zwischen zwei sehr schönen Kleidern entscheiden.<br />
„Welches würdest Du denn nehmen?“, fragt sie ihre Freundin. Diese schüttelt jedoch auch etwas ratlos den Kopf.<br />
„Sie stehen Dir beide hervorragend.“<br />
„Darf ich ihnen einen Rat geben?“, fragt die Verkäuferin und deutet auf das Kleid mit den Perlen am Ausschnitt. „Das ist sogar heruntergesetzt, weil es noch aus der letzten Saison ist.“<br />
„Ach, dann willst du es wohl loswerden“, denkt Frau Kofusi und weiß plötzlich, was gegen das Kleid spricht.<br />
„Macht es mich nicht um die Hüften etwas fülliger?“, richtet sie ihre Frage an die Freundin.<br />
„Jetzt, da Du es sagst, fällt es mir auch auf“, bestätigt Brigitta.<br />
Frau Konfusi geht in die Kabine zurück und kommt mit einem zufriedenen Lächeln mit dem anderen Kleid wieder heraus.<br />
„Das nehme ich!“, beschließt sie.<br />
„Das steht Ihnen auch ausgezeichnet!“, erklärt nun die Verkäuferin. „Ich hätte mich auch für dieses Kleid entschieden.“<br />
„Aha!“, entschlüpft es Frau Konfusi und ihrer Freundin wie aus einem Munde.<br />
„So und jetzt gönnen wir uns noch einen Kaffee und ein Stückchen Torte!“, beschließt Brigitta.<br />
Auf dem Weg zum Cafe kommen sie an mehreren Geschäften vorbei und plötzlich beleibt Frau Konfusi wie angewurzelt vor der Auslage eines Schuhgeschäfts stehen.<br />
„Ich habe gar keine Schuhe,- jedenfalls nicht für das Kleid!“<br />
Das Entsetzen steht Frau Konfusi regelrecht im Gesicht geschrieben.<br />
„Ich kann doch dazu keine platten Treter anziehen!“<br />
„Nein, dazu brauchst Du elegante Schuhe mit Absätzen, sonst wirkt das Kleid doch gar nicht. Komm, lass uns hineingehen und die passenden Schuhe aussuchen“, schlägt die Freundin vor.<br />
„Ich glaube, ich habe sie schon gefunden!“ Frau Konfusi deutet auf ein paar beige Schuhe mit Absätzen. „Die würden mir gefallen!“<br />
Fünf Minuten später bringt die Verkäuferin die besagten Schuhe zum Anprobieren.<br />
„Oh, ich habe schon lange keine Schuhe mit Absätzen mehr getragen, aber früher, da hatte ich nur solche Schuhe!“, sagt Frau Konfusi und schlüpft hinein. „Hoffentlich kann ich damit auch gehen!“<br />
Und sie kann es!<br />
„Die sind toll!“, ruft sie begeistert aus und spaziert durch die Reihen.<br />
„Willst Du noch ein paar andere probieren?“, fragt Brigitta.<br />
„Nein! Ich will die oder keine! Ich habe mich regelrecht in die Schuhe verliebt. Die muss ich unbedingt haben!“<br />
Nachdem die beiden Freundinnen das Schuhgeschäft verlassen haben und bei Kaffee und Kuchen sitzen, kann es Frau Konfusi kaum erwarten, ihrem Mann das Kleid und die Schuhe vorzuführen.<br />
„Ich bin wieder da“, strahlt sie und steckt ihren Kopf in das Arbeitszimmer ihres Mannes, der immer noch am Schreibtisch sitzt und über seiner Veröffentlichung grübelt.<br />
„Ach, Du warst weg?!“, meint er stirnrunzelnd.<br />
„Ja und ich habe mir auch etwas Schönes gekauft! Ein tolles Kleid und super schöne Schuhe!“<br />
Da Herr Konfusi die Begeisterung seiner Frau bemerkt, erhebt er sich und ermuntert sie, ihm doch die beiden Sachen zu zeigen:<br />
„Mach doch mal Modenschau!“<br />
Das lässt sich Frau Konfusi nicht zweimal sagen und schlüpft sofort in das Kleid und in die Schuhe.<br />
„Chic! Das steht Dir hervorragend. Und die Schuhe! Ach, was habe ich eine elegante und schöne Frau!“<br />
Frau Konfusi strahlt. „Ja, ich liebe diese Schuhe!“<br />
„So, so?!“, meint ihr Gatte nur.<br />
„Ich muss sie zwar noch ein bisschen einlaufen“, gesteht sie nun. „Sie zwicken ein wenig. Komisch, vorhin im Geschäft haben sie einwandfrei gepasst. Naja, sind eben noch neu, da ist das manchmal so.“<br />
Ruckzuck ist das übernächste Wochenende und die große Geburtstagsfeier der Nachbarn. Die Feier ist einmalig und das Essen vorzüglich. Anschließend gibt es ein lustiges Programm und dann darf getanzt werden.<br />
Inzwischen kommen Herr und Frau Konfusi von der Feier müde nach Hause.<br />
„Oh, was tun mir meine Füße weh!“, stöhnt Frau Konfusi.<br />
„Das kommt vom vielen Tanzen“, lächelt ihr Mann.<br />
„Nein, das kommt von den blöden Schuhen!“, schimpft seine Gattin und wirft sie in die Ecke. „Ich hasse sie!“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Klammeräffchen und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 22:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Klammeräffchen]]></category>
		<category><![CDATA[knuddeln]]></category>
		<category><![CDATA[Kuscheltier]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebling]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben einen Schrank, der ganz viele Schätze und Erinnerungen beinhaltet. Es ist unser Fotoschrank. Dort befinden sich unsere Fotos, die wir sorgfältig in Alben eingeklebt haben, bevor auch bei uns das Zeitalter der digitalen Fotografie angebrochen ist. Ab diesem Zeitpunkt werden die Fotos fast ausschließlich auf Speichermedien abgelegt. Ich sage ausdrücklich „fast“, denn manchmal kann ich es nicht lassen und drucke zum Beispiel Urlaubsfotos aus und sortiere diese in Fotoalben ein. Mir macht es einfach Spaß auch mal in einem Fotoalbum zu blättern und mich den Erinnerungen hinzugeben. „Schau mal“, sage ich zu meinem Mann. „Hier ist Jimmy, das Klammeräffchen. Kannst Du Dich noch daran erinnern!“ „Na klar, das Äffchen habe ich doch Dir mal geschenkt.“ „Und dann haben wir es unserem Sohn an die Seite gelegt. Schau hier ist das Foto!“ Jimmy ist ein kleiner Schimpanse mit einer grünen Arbeitshose und einer grünen Schirmmütze auf dem Kopf. Dazu trägt er ein rot gestreiftes T-Shirt. Er hat ganz lange Arme und noch längere Schlenkerbeine. „Unser Sohn hat ihn gemocht, aber sein Lieblingsstofftier ist Jimmy &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben einen Schrank, der ganz viele Schätze und Erinnerungen beinhaltet. Es ist unser Fotoschrank. Dort befinden sich unsere Fotos, die wir sorgfältig in Alben eingeklebt haben, bevor auch bei uns das Zeitalter der digitalen Fotografie angebrochen ist. Ab diesem Zeitpunkt werden die Fotos fast ausschließlich auf Speichermedien abgelegt. Ich sage ausdrücklich „fast“, denn manchmal kann ich es nicht lassen und drucke zum Beispiel Urlaubsfotos aus und sortiere diese in Fotoalben ein. Mir macht es einfach Spaß auch mal in einem Fotoalbum zu blättern und mich den Erinnerungen hinzugeben.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>chau mal“, sage ich zu meinem Mann. „Hier ist Jimmy, das Klammeräffchen. Kannst Du Dich noch daran erinnern!“<br />
„Na klar, das Äffchen habe ich doch Dir mal geschenkt.“<br />
„Und dann haben wir es unserem Sohn an die Seite gelegt. Schau hier ist das Foto!“<br />
Jimmy ist ein kleiner Schimpanse mit einer grünen Arbeitshose und einer grünen Schirmmütze auf dem Kopf. Dazu trägt er ein rot gestreiftes T-Shirt. Er hat ganz lange Arme und noch längere Schlenkerbeine.<br />
„Unser Sohn hat ihn gemocht, aber sein Lieblingsstofftier ist Jimmy trotzdem nicht geworden“, sagt mein Mann. „Dieses Klammeräffchen haben wir für ihn ausgesucht und damit war es anscheinend nicht Liebe auf den ersten Blick.“<br />
„Das war es aber wohl bei Dir und Deinem Schnuffelhund“, versuche ich meinen Peter zum Erzählen zu animieren, was auch voll und ganz klappt.<br />
„Ja, den habe ich irgendwo mal gefunden. Damals war er schon nicht mehr ganz neu und auch schon ein bisschen lädiert.“<br />
„Und den Rest hast Du dann erledigt, oder?! Als Du ihn mir mal gezeigt hast, war nicht mehr allzu viel von einem Stoffhund zu erkennen.“<br />
„Egal!“, sagt mein Mann ganz bestimmt und mit ernster Miene. „Ich habe ihn über alles geliebt und überall mit hingenommen. Niemand durfte ihn mir wegnehmen. Wo ist der eigentlich hingekommen?“<br />
„Keine Ahnung. Wegwerfen durfte ich ihn ja nicht, obwohl dieses seltsame Wesen inzwischen aussieht wie ein Häufchen Schmutz und ich möchte gar nicht wissen, wieviele Bakterien sich auf ihm tummeln. Waschen konnte man ihn ja nicht mehr, denn dann wäre er in tausend Teile zerbröselt. Ich glaube wir haben ihn in Zeitungspapier eingeschlagen und irgendwo beerdigt oder in die hinterste Ecke im Keller oder sonst irgendwo hin verbannt. Dieses Etwas ist nur noch ekelig!“<br />
„Das war aber mein Lieblingsschnuffelhund!“, sagt mein Peter jetzt fast ein bisschen beleidigt.<br />
„Ja, und deshalb hat Deine Großtante unserem Sohn zum ersten Geburtstag auch einen kleinen Plüschhund geschenkt. Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass es auch sein Lieblingsschnuffelhund wird.“<br />
„So klappt das aber nicht. Man muss ihn sehen und schon weiß man: Das ist mein Lieblingshund und den gebe ich nicht mehr her. Egal wie er aussieht und ob ihn andere schön oder hässlich finden.“<br />
Obwohl unser Sohn weder das Äffchen Jimmy, noch den namenlosen Plüschhund als sein Lieblingsstofftier auserkoren hat, gab es auch jemand, den er für nichts auf der Welt eingetauscht hätte. Und ähnlich wie der Schnuffelhund bei meinem Mann, war dieser Schnuffel- und Knuddelhund von der übergroßen Liebe unseres kleinen Sohnes schon merklich gekennzeichnet.<br />
„Wo hatte er den blauen Stoffhund eigentlich her?“, fragt Peter mich.<br />
„Er hat ihn damals am Weltspartag von der Sparkasse als Geschenk erhalten. Sozusagen als Belohnung für das fleißige Sparen. Und kurz danach sind wir zur Taufe meines Patenkindes nach Frankreich gefahren. Diese beiden Ereignisse haben dazu beigetragen, dass aus dem blauen Hündchen das liebste Kuscheltier unseres Sohnes geworden ist.“<br />
„Stimmt, er hat ihn mit nach Frankreich genommen und in der Familie deines Patenkindes gab es einen kleinen wuscheligen Hund. Wie hieß er noch gleich?“<br />
„Jona!“, weiß ich sofort wieder. „Unser Sohn hat den Namen dann leicht abgewandelt und schon war Jonas geboren.“<br />
Seinen Jonas hat er total geliebt. Er war immer und überall an seiner Seite. Vom vielen Knuddeln war er schon ganz schmal geworden und seine Stoffhaut hatte dünne Stellen bekommen. So blieb mir nichts anderes übrig als ihn ärztlich zu versorgen.<br />
„Eines morgens, du warst gerade auf Dienstreise“, erzähle ich meinem Mann, „da musste ich ihn operieren. Ich habe seine Rückennaht aufgetrennt und ihm eine Spritze aus dem Spielzeug-Arztkoffer unseres Sohnes verpasst. Danach habe ich ihn mit alten, aber sauberen Socken ausgestopft. Etwas anderes hatte ich auf die Schnelle nicht zur Hand. Nach dem Zunähen war er wieder kugelrund und sah auch gleich wieder fröhlicher aus. Und auch unser Sohn war froh über die glücklich verlaufene Operation.“<br />
„Gibt es Jonas eigentlich noch?“<br />
„Selbstverständlich! Er liegt im Einbauschrank im obersten Stockwerk und wartet darauf, dass er wieder herausgeholt wird und von den noch nicht geplanten und ungeborenen Kindern unseres Sohnes geknuddelt wird.“<br />
„Also von unseren zukünftigen Enkelkindern, denen Du dann die Geschichte von Jonas erzählen kannst“, freut sich mein Mann. „Übrigens: Hattest Du auch ein Lieblingsstofftier?“<br />
„Na, aber sicher doch! Davon habe ich doch schon erzählt (Jetzt fängt mein neues Leben an) und eigentlich müsstest Du es wissen.“<br />
„Ach ja, ich erinnere mich. Du hast mal etwas von dem dicken gelben Bär erzählt. Wie hieß er noch mal gleich?“<br />
„Chruschtschow!“*<br />
„Wie der sowjetische Politiker?“, werde ich von Peter gefragt, dem ich zwar die Geschichte schon mehrmals erzählt habe, der aber anscheinend dies noch einmal hören will.<br />
„Meine Mutter hatte eine Tante in der ehemaligen DDR und wir schickten immer Pakete mit Kaffee, Schokolade und Strumpfhosen an sie. Die Tante wiederum schickte für mich Geschenke, wie zum Beispiel Kinderspiele. Eines Tages kam jedoch ein großer dicker gelber Teddy an. Irgendwie habe ich wohl den Namen Chruschtschow* aufgeschnappt, weil irgendjemand meinte, es gebe da gewisse äußerliche Ähnlichkeiten*. Und schon hatte mein Teddy einen Namen: Chruschtschow*. Ich war damals erst ungefähr zwei Jahre alt und konnte diesen schwierigen Namen schon aussprechen. Immer, wenn ich gefragt wurde, wie mein Teddy denn heißen würde, antwortete ich mit diesem Namen und meine Eltern waren in Erklärungsnöten.“<br />
„Toll!“, meint Peter. „Wir haben also unsere ganz persönlichen Lieblingskuscheltiere und sogar noch die jeweilige ganz persönliche Geschichte dazu. Das musst Du unbedingt aufschreiben, damit es nicht in Vergessenheit gerät und vor allem, damit wir es später unseren Enkelkindern erzählen können.“<br />
„Ich bin schon ganz gespannt darauf, welche Lieblingskuscheltiere sie haben werden und was diese Liebe auf den ersten Blick auslösen wird.“</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>*Dies ist keinerlei politische Wertung oder Anspielung.</p>
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		<title>Wo die Liebe hinfällt &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 22:04:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguin]]></category>
		<category><![CDATA[Retter]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, von der ich neulich durch einen Bericht im Fernsehen erfahren habe. Ich war und bin so fasziniert, dass ich Euch hiervon in abgewandelter Form in der folgenden Kurzgeschichte erzählen möchte. Sie handelt von einer ungewöhnlichen Liebe und zeigt, dass Liebe nicht nur Berge zu versetzen vermag, sondern auch ungewöhnlich große Distanzen überwinden und ungeahnte Kräfte wachrufen kann. Fridolin* kann sich bis heute nicht mehr daran erinnern, wie es eigentlich passierte. Auf jeden Fall geriet er in eine fatale und im Grunde genommen ausweglose Situation. Irgendwo war aus ihm unbekannten Gründen eine große Menge Öl in das Meer gelaufen. Ein richtiger Ölteppich trieb im Meer und er war hineingeraten. Dabei wollte er nur ein bisschen im Meer herum schwimmen und plantschen, so wie es eben ein Pinguin gerne macht. Anscheinend war er auch zu weit hinaus geschwommen, aber das merkte er erst viel zu spät. Am Anfang machte das Schwimmen und Plantschen ja auch Spaß, doch dann fand er sich plötzlich inmitten des stark verunreinigten Wassers. Eigentlich war es &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, von der ich neulich durch einen Bericht im Fernsehen erfahren habe. Ich war und bin so fasziniert, dass ich Euch hiervon in abgewandelter Form in der folgenden Kurzgeschichte erzählen möchte. </strong><br />
<strong>Sie handelt von einer ungewöhnlichen Liebe und zeigt, dass Liebe nicht nur Berge zu versetzen vermag, sondern auch ungewöhnlich große Distanzen überwinden und ungeahnte Kräfte wachrufen kann.</strong></p>
<p><span class="dropcap">F</span>ridolin* kann sich bis heute nicht mehr daran erinnern, wie es eigentlich passierte. Auf jeden Fall geriet er in eine fatale und im Grunde genommen ausweglose Situation. Irgendwo war aus ihm unbekannten Gründen eine große Menge Öl in das Meer gelaufen. Ein richtiger Ölteppich trieb im Meer und er war hineingeraten.<br />
Dabei wollte er nur ein bisschen im Meer herum schwimmen und plantschen, so wie es eben ein Pinguin gerne macht. Anscheinend war er auch zu weit hinaus geschwommen, aber das merkte er erst viel zu spät.<br />
Am Anfang machte das Schwimmen und Plantschen ja auch Spaß, doch dann fand er sich plötzlich inmitten des stark verunreinigten Wassers. Eigentlich war es gar kein Wasser mehr, es war nur noch Öl.<br />
„Was ist denn nur los?“, fragte er sich. Ich kann mich gar nicht mehr richtig bewegen und alles fühlt sich so klebrig an.“<br />
Ihm fielen auf einmal die Bewegungen schwerer und immer schwerer. Er versuchte den Schmutz abzuschütteln, doch dieses Öl klebte an ihm und er wurde es nicht mehr los. Auch seine Kräfte schwanden. Er hatte keine Chance, um zurück zu seinen Freunden und seiner Familie zu schwimmen.<br />
So laut er konnte, rief er:<br />
„Hilfe! So helft mir doch! Kommt und rettet mich!“<br />
Doch niemand hörte ihn und niemand kam ihm zur Hilfe. Fridolin war nicht der Einzige, der dieser klebrigen Masse zum Opfer gefallen war. Inzwischen schwammen tote Fische auf der Meeresoberfläche, aber auch andere Pinguine trieben reglos um ihn herum.<br />
Immer verzweifelter schrie er um Hilfe. Allerdings erfolglos.<br />
Inzwischen war er auf das offene Meer hinaus getrieben. Der Wind wurde stärker und die Wellen größer. Er hatte Angst. Ganz fürchterliche Angst. Auch wusste er mittlerweile nicht mehr, wo er eigentlich war.<br />
„Ich habe noch niemals in meinem Pinguinleben dieses schreckliche Gefühl gehabt“, dachte er. „Was soll ich nur machen?“<br />
Auch wenn er noch ein unerfahrener Pinguin war, so wusste er doch, dass er dieses schreckliche Unglück nicht überleben würde. Es sei denn ein Wunder würde geschehen.<br />
„Ich will nicht sterben!“, schrie er in die Weite hinein.<br />
Die Nacht war mittlerweile herein gebrochen und der Wind hatte sich in einen Sturm verwandelt. Fridolin hatte sich seinem Schicksal ergeben. Er wusste nicht wie lange er so im Meer dahin trieb, denn irgendwann musste er wohl aus Erschöpfung das Bewusstsein verloren haben.<br />
Als er wieder aus dieser Bewusstlosigkeit erwachte, sah er in große Kinderaugen.<br />
„Schau mal der arme Kerl“, sagte ein Junge. „Ob er noch lebt?“<br />
Fridolin versuchte sich bemerkbar zu machen, aber nur ein ganz leiser, kaum hörbarer Ton drang aus seiner Kehle.<br />
Das Schicksal hatte ihn vollkommen verklebt und abgemagert an einen Strand von Rio de Janeiro gespült. Da lag er nun völlig hilflos. Die Kinderstimmen drangen jedoch zu ihm durch und plötzlich spürte er Hände. Sie umklammerten ihn und hoben ihn hoch. Er ahnte nicht, dass diese Kinderhände ihn zu seinem Retter und geliebten Herrn bringen würden.<br />
Jo*, so hieß der Junge, der den Pinguin zu seinem Großvater brachte.<br />
„Opa, Opa! Komm ganz schnell!“, rief er schon von Weitem.<br />
„Der arme Pinguin braucht unsere Hilfe, sonst stirbt er! Bitte Opa, wir müssen ihn retten!“, bat Jo seinen Großvater.<br />
Der alte Mann war ein brasilianischer Fischer. Er hatte ein gutes Herz und vor allem ein Herz für den Pinguin Fridolin. Er säuberte ihn und und holte einen Korb voller frischer Fische. Mit großer Geduld fütterte er den vollkommen abgemagerten Pinguin. Von Tag zu Tag erwachten die neuen Lebensgeister in Fridolin wieder zum Leben.<br />
Die Hilfe des brasilianischen Fischers und der Kinder, die das Tier immer wieder besuchten und vor allem die aufopfernde Hingabe mit der der alte Mann den kleinen Pinguin pflegte, ließen Fridolin mehr und mehr zu Kräften kommen. Voller Dankbarkeit seinem Retter gegenüber, folgte er diesem auf Schritt und Tritt. Egal, wohin der alte Fischer auch ging, Fridolin war an seiner Seite.<br />
„Warte, ich komme mit!“, rief er dem Fischer zu, sobald dieser sich auch nur zwei Schritte von ihm entfernte.<br />
Zwischen den beiden entspann sich eine richtige Freundschaft. Nein, es war mehr als das. Es war die große Liebe. Und zwar von beiden Seiten.<br />
Der kleine Pinguin Fridolin war ein treuer Freund und auch Jo’s Großvater wollte den kleinen Kerl nicht mehr missen. Sie gingen zusammen im Meer schwimmen, neckten sich und gaben sich gegenseitige Liebesbeweise. Der Pinguin stupste seinen Retter an und schmiegte sich so oft es nur ging an ihn. Manchmal hatte man sogar den Eindruck, dass die Beiden sich Küsschen geben würden.<br />
„Du bist das Beste, das mir je passiert ist. Durch dich bin ich nicht mehr so allein!“, flüsterte der Fischer dem Pinguin zu.<br />
Und Fridolin antwortete ihm. „Du bist mein großer Held, du hast mich gerettet. Ich liebe dich!“<br />
Die Beiden waren in der ganzen Gegend bekannt und überall herzlich willkommen. Sie waren einfach unzertrennlich und die Menschen konnten sich den Einen nicht mehr ohne den Anderen vorstellen.<br />
Doch der alte Fischer wusste ganz genau, dass eines Tages die Trennung kommen würde. Eigentlich war der Pinguin Fridolin schon viel zu lange in Brasilien. Auch konnte man sicherlich nicht von einem artgerechten Leben reden, das Fridolin führte.<br />
„Du musst wieder zu deinen Artgenossen schwimmen“, sagte er eines Tages zu Fridolin. „Wo immer du auch hergekommen bist, dort gehörst du hin.“<br />
Schweren Herzens ging er immer wieder mit dem Pinguin zum Meer und war sich sicher, dass dieser eines Tages im Meer bleiben und davon schwimmen würde. Doch der kleine Kerl marschierte immer wieder mit zurück in des Fischers Hütte.<br />
Aber plötzlich packte den Pinguin doch ein ungekanntes Verlangen. Er dachte immer öfter an seine eigentliche Heimat und die Sehnsucht überfiel ihn. Auch wollte er seine Artgenossen wiedersehen. Irgendwie sagte ihm sein Instinkt, dass die Zeit für seinen Aufbruch gekommen war.<br />
Nachforschungen hatten ergeben, dass es sich um einen Magellan-Pinguin handelte, der vermutlich von Patagonien stammte. Vielleicht würde man eines Tages in Erfahrung bringen, welches Schicksal ihn ereilte, aber so recht glaubte niemand daran, jemals wieder etwas von dem kleinen Pinguin zu hören oder zu sehen.<br />
Der Fischer war sehr traurig, als er Fridolin immer weiter hinaus schwimmen sah.<br />
„Lebe wohl, mein kleiner Freund!“, rief er ihm nach. „Ich werde dich nie vergessen. Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben.“<br />
Traurig ging er alleine nach Hause. Sein Leben war nicht mehr so wie vorher. Immer wieder musste er an Pinguin Fridolin denken. Er hoffte, dass er seine Artgenossen heil erreicht hatte und ein schönes Pinguinleben führen konnte.<br />
So vergingen die Tage und Monate. Und der alte Fischer konnte es nicht fassen, als eines Tages sein treuer Freund Pinguin Fridolin wieder angewatschelt kam. Er hatte tatsächlich mehr als 4000 Kilometer zurückgelegt, um auf einer seiner Heimatinseln eine Familie zu gründen. Doch irgendwie hatte er den alten Freund, den Fischer, nie vergessen können. Sein Herz gehörte auch diesem Mann. So war er fortan hin und her gerissen zwischen seinem Pinguinleben und der Liebe zu seinem Retter. Auch jetzt trieb ihn die Sehnsucht wieder hinaus auf das Meer und er legte diese unendlich erscheinende Distanz wiederum zurück. Seither wiederholt sich Jahr für Jahr das gleiche Schauspiel. Der Pinguin Fridolin pendelt zwischen seinen beiden Welten und seinen beiden großen Lieben hin und her und überbrückt dabei auf jeder Strecke locker mehr als 4000 Kilometer.<br />
„Ich komme wieder!“, ruft er bei jedem Abschied dem winkenden Fischer zu.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-2874 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-300x200.jpg" alt="1200px-DSC00432" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2872 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00429-1-e1457975043710-175x300.jpg" alt="1200px-DSC00429" width="175" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00429-1-e1457975043710-175x300.jpg 175w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00429-1-e1457975043710.jpg 465w" sizes="auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2875 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-300x200.jpg" alt="1200px-DSC00423" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Die Namen sind frei erfunden und die Fotos bilden Pinguine aus dem Jungle Park auf Teneriffa ab. Einen Bericht zu der wahren Begebenheit brachte die Tagesschau am 11.3.2016.</p>
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<p><em><strong>Ich möchte mich heute bei allen meinen Lesern für die Treue bedanken, mit der Ihr immer wieder meinen Blog besucht. Danke, dass es Euch gibt und ich freue mich, wenn ich Euch mit meinen Geschichten, Fotos und Berichten auch weiterhin ein bisschen den Alltag verschönern kann.</strong></em></p>
<p>Hier sind noch ein paar Geschichten, die Euch vielleicht interessieren:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/timo-und-die-kleinen-tierchen-meiner-kueche/">Timo und die kleinen Tierchen in meiner Küche</a></p>
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		<title>Die Begegnung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-begegnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 02:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war kurz vor Weihnachten, dem Fest der Familie, der Liebe, des Friedens und der Stille. Doch die Adventswochen davor, die eigentlich zur Besinnung und zum Sinn des Weihnachtsfestes hinführen sollten, waren vollgepackt gewesen mit Hektik und Stress. So war es auch an diesem Tag spät geworden. Er hatte bis mitten in die Nacht hinein gearbeitet. Da es sich um eine Terminarbeit handelte, die schon in zwei Tagen beendet sein musste, war ihm nichts anderes übrig geblieben, als auch Nachtschichten einzulegen. Der Termin musste gehalten werden, denn sonst wäre das Projekt verloren. Ein Blick auf seine Armbanduhr zeigte ihm an, dass es bereits zwei Stunden nach Mitternacht war und er erst in den frühen Morgenstunden zu Hause sein würde. Er war mit dem Zug unterwegs von der Großstadt in Richtung seines mehr als hundert Kilometer entfernten Wohnortes. Einmal musste er umsteigen. Gerade fuhr der Zug in den Bahnhof ein. Der junge Mann, noch keine Dreißig, sprang aus dem Zug und marschierte strammen Schrittes über den Bahnsteig. Er musste seinen Anschlusszug erreichen, sonst würde er hier &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war kurz vor Weihnachten, dem Fest der Familie, der Liebe, des Friedens und der Stille. Doch die Adventswochen davor, die eigentlich zur Besinnung und zum Sinn des Weihnachtsfestes hinführen sollten, waren vollgepackt gewesen mit Hektik und Stress.</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>o war es auch an diesem Tag spät geworden. Er hatte bis mitten in die Nacht hinein gearbeitet. Da es sich um eine Terminarbeit handelte, die schon in zwei Tagen beendet sein musste, war ihm nichts anderes übrig geblieben, als auch Nachtschichten einzulegen. Der Termin musste gehalten werden, denn sonst wäre das Projekt verloren. Ein Blick auf seine Armbanduhr zeigte ihm an, dass es bereits zwei Stunden nach Mitternacht war und er erst in den frühen Morgenstunden zu Hause sein würde. Er war mit dem Zug unterwegs von der Großstadt in Richtung seines mehr als hundert Kilometer entfernten Wohnortes. Einmal musste er umsteigen. Gerade fuhr der Zug in den Bahnhof ein.<br />
Der junge Mann, noch keine Dreißig, sprang aus dem Zug und marschierte strammen Schrittes über den Bahnsteig. Er musste seinen Anschlusszug erreichen, sonst würde er hier festsitzen. Er war in Gedanken immer noch bei seiner Arbeit, überlegte, was noch alles zu tun war. Er war ehrgeizig und es war seine erste Arbeitsstelle nach seinem erfolgreichen Studienabschluss. Instinktiv griff er in seine Manteltasche und zog  sein Handy heraus. Schnell wollte er noch seine E-Mails checken, denn dazu war er bis jetzt noch nicht gekommen. So lief er mit auf sein Handy gesenktem Blick seinen Weg entlang.<br />
Ein paar Minuten hatte er nur, um zum nächsten Bahnsteig zu gelangen. Zu dieser Zeit war der Bahnhof recht verlassen. Wenige Menschen waren noch unterwegs. Es war eine sternenklare Nacht, kalt, aber trotzdem noch zu mild für diese Jahreszeit. Er zog leicht fröstelnd seinen Mantel zu.<br />
Gerade lief er an einem Mann vorbei. Er registrierte ihn nur aus den Augenwinkeln heraus. Den Zettel, den dieser ihm entgegenhielt, wischte er mit einer achtlosen Handbewegung zur Seite. „Schon wieder ein Bettler“, dachte er. In der Großstadt gab es viele davon und besonders am Bahnhof. Schnell war der junge Mann an ihm vorüber gehechtet, da durchfuhr ihn ein Gedanke.<br />
„Nein, das war bestimmt kein Bettler. Nicht hier an diesem Bahnhof und auch nicht zu dieser Uhrzeit. Vielleicht war es …“, er hielt inne und drehte sich um.<br />
Der Mann, den er erblickte, passte rein gar nicht in das Bild, das er erwartet hatte. Es war ein älterer Mann mit Schnauzer und von etwas kleinerer Statur. Er stand immer noch da. Allein,- niemand sonst war zu sehen. Reglos hielt er seinen Zettel hoch.<br />
Der junge Mann glaubte Traurigkeit und Einsamkeit in seinem Blick zu sehen, aber auch Herzlichkeit und Wärme. Er kannte ihn nicht, es war ein Fremder. Und doch war er für ihn schon mit diesem ersten Blickkontakt kein Fremder mehr, sondern ein Band der Vertrautheit entspann sich zwischen den beiden sich unbekannten Menschen.<br />
Der junge Mann ging beschämt zurück und sprach ihn an.<br />
„Es tut mir leid… Ich war in Gedanken vertieft&#8230; Kann ich Ihnen irgendwie helfen?“<br />
Doch der ältere Herr sprach kein Deutsch, auch kein Englisch. Seine Lippen formten jedoch ein Wort und sein Zeigefinger deutete auf eine Stelle seines Zettels. Es war ein amtliches Schreiben, in dem ein Ortsname mit schwarzen fettgedruckten Buchstaben hervorgehoben war. Dem jungen Mann war dieser Ortsname bekannt, denn die genannte Ortschaft lag an der Bahnstrecke, die auch er fahren musste. Also deutete er dem Herrn an, er solle mitkommen und unterstrich seine Gesten trotz der Sprachbarriere mit Worten:<br />
„Kommen Sie! Ich muss in die selbe Richtung.“<br />
Die Beiden bestiegen den Zug und nahmen auf gegenüberliegenden Sitzen Platz. Irgendwie waren sie sich auf Anhieb gegenseitig sympathisch. Der junge Mann war froh, nicht vorüber gegangen zu sein und der ältere Herr war dankbar endlich jemand gefunden zu haben, der sich seiner annahm. Er nahm seinen Rucksack ab, stellte ihn zwischen die Beine, und blickte den jungen Mann mit seinen braunen Augen freundlich an. Sein faltiges Gesicht zierte ein Schnauzer und ein Dreitagebart.<br />
So lächelten sie sich zunächst stumm an, doch dann versuchten sie mit Händen und Füßen eine kleine Unterhaltung zu gestalten. Der Ältere klopfte sich mit der Hand an die Brust und sprach ein paar Worte in seiner eigenen Sprache. Scheinbar handelte es sich um seinen Namen und das Land aus dem er stammte.  Auch der Jüngere tippte sich an die Brust und stellte sich mit seinem Vornamen vor. Gerne hätte er mehr erfahren, doch die gegenseitige Unkenntnis der vollkommen unterschiedlichen Sprachen ließ dies nicht zu. Aber manchmal können Blicke, Mimik und Gesten auch erzählen. So deutete der ältere Mann dem jüngeren mit seitlich auf seine gefalteten Hände geneigtem Kopf an, dass er dort, wo er hin wollte, schlafen könne. Vermutlich wollte er zu einer Unterkunft, die man ihm zugewiesen hatte. Er war nicht aufdringlich, eher zurückhaltend. Seine Ausstrahlung war freundlich. Auch schien er müde zu sein, was jedoch verständlich war, wenn man bedachte, was vermutlich alles hinter ihm lag. Dennoch schämte er sich dafür, dass seine Augen für einen kleinen Moment zufielen.<br />
Der junge Mann machte sich Gedanken, denn der angegebene Ort hatte keinen Bahnhof. Der ältere Herr musste fast noch zehn Kilometer überwinden, um dorthin zu gelangen. Zu Fuß? Er würde einen Fußmarsch von nahezu zwei Stunden vor sich haben, vielleicht sogar länger.<br />
„Und das mitten in der Nacht“, überlegte sich der junge Mann. „Um diese Zeit fährt kein Bus und die Straßen sind teilweise unbeleuchtet.“<br />
Mit den Fingern deutete er das Laufen an und sein Gegenüber nickte. Er fragte den Älteren, ob er Geld für ein Taxi habe, was dieser kopfschüttelnd verneinte.<br />
Spontan griff der junge Mann in seine Tasche. Er wollte ihm wenigstens ein wenig Kleingeld geben, damit der ältere Herr sich ein Taxi nehmen und somit zumindest den größten Teil des Weges damit überbrücken konnte.<br />
Der Jüngere musste feststellen, dass er keinerlei Kleingeld hatte, doch er fühlte in seiner Tasche einen Schein. Ein größerer Schein und für ihn, der noch nicht sein erstes Gehalt erhalten hatte, eine Menge Geld. Trotzdem verschwendete er keinen Gedanken an seine eigene Situation, sondern wollte seinem Gegenüber, das sichtlich erschöpft war, helfen.<br />
„Er braucht es dringlicher!“, dachte er.<br />
So reichte er ihm den Geldschein hinüber und verdeutlichte, dass dieser sich ein Taxi nehmen und den Rest behalten solle. Der Ältere schüttelte jedoch vehement den Kopf und schob die Hand des Jüngeren zurück. Dieser jedoch bestand darauf, dass das Geld angenommen werden sollte. Nur nach mehrmaligen Ablehnen und dann auch noch sehr zögerlich wechselte der Schein seinen Besitzer.<br />
Der Herr erhob sich dankbar und freundlich lächelnd. Er strich dem Jüngeren mit der Hand sanft über die Wange, dann faltete er die Hände und sprach etwas für den jungen Mann Unverständliches, aber dennoch so Herzliches und Schönes aus. Für einen Moment war ihm so, als würde er ihn verstehen.<br />
Nun griff der ältere Herr in seinen Rucksack und holte ein kleines Foto heraus. Es war schon vergilbt, an den Rändern heller und leicht gewellt. Es zeigte ihn und ein kleines Mädchen, das auf seinem Schoß saß. Beide lächelten in die Kamera und hielten sich fest umschlungen. Stolz lächelnd griff der Ältere sich an sein Herz und gab zu verstehen, dass es sich um seine Tochter handelte. Herzlich und gleichzeitig so sehnsüchtig lächelte er das Foto an.<br />
„Ist sie auch hier in Deutschland?“, fragte der junge Mann und gestikulierte zu seiner Frage.<br />
Er schien verstanden worden zu sein, denn ein trauriges Herbeiwinken und ein Schulterzucken, folgte als Antwort.<br />
Inzwischen erreichten sie den Bahnhof, wo der ältere Herr aussteigen musste.  Zum Abschied strich der Jüngere ihm liebevoll über die Schulter. Danach reichten sich beide schweigend, aber lächelnd die Hände. Noch vor weniger als einer Stunde waren sie noch völlig Fremde gewesen, doch beide Männer spürten, dass sie dies schon lange nicht mehr waren.<br />
Dann trennten sich ihre Wege, doch in Gedanken blieben sie noch miteinander verbunden. Für Beide war es eine wahrhaft weihnachtliche Begegnung.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mit dieser auf einer wahren Begebenheit beruhenden </strong><br />
<strong>Geschichte</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>wünsche ich allen meinen Lesern ein friedliches und besinnliches</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> Weihnachtsfest voller Liebe, Dankbarkeit, gegenseitiger Achtung</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> und Zuwendung.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Hier gibt es noch mehr Weihnachtsgeschichten:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/total-ueberraschend-und-unverhofft/">Total überraschend und unverhofft</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/ein-schoenes-geschenk/">Ein schönes Geschenk</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/liebes-christkind/">Liebes Christkind</a></p>
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		<title>Der gekaufte Bräutigam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 22:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bräutigam]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich habe ich Euch die Geschichte von Mopsi und Filou erzählt. Der selbe nette ältere Herr und eifrige Leser meines Blogs, der mir für diese Geschichte die Idee lieferte, beschrieb mir in einem anderen Brief noch eine weitere lustige und wahre Begebenheit. Ich habe wiederum eine Geschichte daraus gemacht, in welcher der inzwischen achtjährige Flori, der Großvater und selbstverständlich die allseits beliebte Mopsi mitspielen. Flori und seine Eltern sind heute bei Großvater zu Besuch. Während die Mutter in der Küche ihres Vaters steht und dessen Wäsche bügelt, kümmert sich ihr Mann um Opas alten Rasenmäher. Dieser muss dringend einer Inspektion unterzogen werden. Währenddessen gehen Flori und der Großvater mit Mopsi Gassi. Mopsi macht seit der schmerzhaften Bekanntschaft mit der Katze ganz kleinlaut und mit eingezogenem Stummelschwänzchen immer einen großen Bogen um diese Tiere. Auch heute läuft sie artig drei Schritte vor Flori, der sie an der Leine festhält. „Opa wollen wir nicht Mama und Papa mit einem leckeren Kuchen überraschen?“ schlägt Flori vor, als sie an Großvaters Lieblingsbäckerladen vorbeikommen. „Ja, du hast Recht, dann kann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich habe ich Euch die Geschichte von Mopsi und Filou erzählt. Der selbe nette ältere Herr und eifrige Leser meines Blogs, der mir für diese Geschichte die Idee lieferte, beschrieb mir in einem anderen Brief noch eine weitere lustige und wahre Begebenheit. Ich habe wiederum eine Geschichte daraus gemacht, in welcher der inzwischen achtjährige Flori, der Großvater und selbstverständlich die allseits beliebte Mopsi mitspielen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">F</span>lori und seine Eltern sind heute bei Großvater zu Besuch. Während die Mutter in der Küche ihres Vaters steht und dessen Wäsche bügelt, kümmert sich ihr Mann um Opas alten Rasenmäher. Dieser muss dringend einer Inspektion unterzogen werden. Währenddessen gehen Flori und der Großvater mit Mopsi Gassi. Mopsi macht seit der schmerzhaften Bekanntschaft mit der Katze ganz kleinlaut und mit eingezogenem Stummelschwänzchen immer einen großen Bogen um diese Tiere. Auch heute läuft sie artig drei Schritte vor Flori, der sie an der Leine festhält.<br />
„Opa wollen wir nicht Mama und Papa mit einem leckeren Kuchen überraschen?“ schlägt Flori vor, als sie an Großvaters Lieblingsbäckerladen vorbeikommen.<br />
„Ja, du hast Recht, dann kann ich mich damit gleich bei deinen Eltern für ihre Mühe bedanken, die sie sich immer machen. Ich bin so froh, dass deine Mutter sich um meine Wäsche kümmert, seitdem deine Oma nicht mehr da ist“, sagt Opa und wischt sich mit der Hand über die Augen. Flori weiß, dass der Großvater die Oma mindestens so sehr vermisst, wie er selbst. Deshalb legt er tröstend seine kleine Hand in die des Großvaters und meint:<br />
„Mama macht das doch gerne!“<br />
„Ja, ich weiß“, nickt der Großvater. „Lieb ist es auch, dass dein Vater mir den alten Rasenmäher wieder flott macht. Früher habe ich das ja alles selber gemacht. Aber weißt du Flori, wenn man so alt ist wie ich, dann wollen die Augen nicht mehr so richtig und meine Finger sind auch schon ein wenig steif“, erklärt der Großvater seinem Enkel.<br />
„Ach mach dir nichts daraus“, tröstet Flori. „Mein Freund Max hat auch eine Brille bekommen und der ist viel jünger als du. Wenn er die nicht trägt, dann kann er die Buchstaben und Zahlen in den Schulbüchern überhaupt nicht erkennen. Mit Brille kann er wieder besser lesen und rechnen und neulich hat er sogar das beste Diktat geschrieben.“<br />
Der Großvater streichelt seinem Enkel zärtlich über dessen Haare und fordert ihn auf:<br />
„Na komm, du darfst beim Bäcker die Kuchenstücke aussuchen!“<br />
Flori wählt für den Vater ein Stück Schwarzwälderkirschtorte, für die Mutter ein Stück Eierlikörtorte, für sich ein großes Stück vom Mamorkuchen und der Großvater entscheidet sich für den Quarksahnemandarinenkuchen. Da Mopsi keinen Süßkram essen darf, bekommt sie später zu Hause einen leckeren kleinen Fleischknochen, den hat der Großvater heute Morgen extra noch beim Metzger geholt.<br />
Großvater lässt sich von der Bäckersfrau noch einen Laib Brot einpacken und bezahlt dann. Plötzlich bemerkt er, dass auch Flori nach irgendetwas in seiner Hosentasche kramt und schließlich einen Fünfeuroschein heraus zieht und sich ein Softeis kaufen will.<br />
„Woher hast du denn soviel Geld?“, fragt er seinen Enkel, als sie wieder auf dem Bürgersteig vor dem Laden stehen. Er löst Mopsis Leine von dem Haken, der extra für wartende Hunde an der Hauswand angebracht wurde und blickt Flori erwartungsvoll an.<br />
„Ach das, &#8211; das hab ich…na ja, &#8211;  das war noch in meiner Hosentasche…  &#8211; ich weiß nicht…“<br />
Foris Blick ist gesenkt und er kickt verlegen ein Steinchen vom Gehweg.<br />
„Jetzt aber mal raus mit der Sprache und druckse nicht so rum!“<br />
„Also…“<br />
„Ja, &#8211; also?“, drängt der Großvater weiter.<br />
„Das hat mir die Franziska gegeben“, gibt er endlich sichtbar verlegen dem Drängen des Großvaters nach.<br />
„Wieso gibt dir deine Schulkameradin einfach Geld?“, erkundigt sich der Opa weiter und auf einmal sprudelt es aus Flori heraus:<br />
„Sie will mich heiraten!“, gesteht er dem verdutzten Großvater, der aber jetzt erst recht alles ganz genau wissen will. Flori ist inzwischen total verlegen und wird sogar ein bisschen rot, aber er erzählt seinem Großvater schließlich doch die etwas seltsame Angelegenheit. Zunächst etwas stockend beginnend, sagt er:<br />
„In unserer Klasse gibt es hauptsächlich Mädchen. Es sind 12 Mädchen, aber nur 7 Jungs. Die Mädchen wollen immer gleich heiraten. Mich wollen auch viele Mädchen heiraten. Sie haben mir dann Süßigkeiten geschenkt, damit ich sie auch heiraten will. Und Franziska hat mir sogar einen ganz langen Brief geschrieben und darin lag das Geld.“<br />
Der Großvater hat Flori genau zugehört und meint:<br />
„Aber einen Bräutigam kauft man sich nicht. Wenn man einen Heiratsantrag macht, dann sollte man diese Person auch lieben und von dieser auch geliebt werden. Liebe kann man nämlich nicht kaufen.“<br />
Flori scheinen Opas Worte nachdenklich gemacht zu haben, denn er läuft mit leicht gesenktem Kopf weiter. Als sie vor Opas Haustür stehen, meint er ein bisschen kleinlaut:<br />
„Bitte Opa, sag nichts zu Mama und Papa. Die schimpfen sonst vielleicht mit mir! Bitte Opa, das musst du mir ganz fest versprechen und was man versprochen hat, das muss man auch halten.“<br />
„Flori, ich verspreche dir, nichts zu verraten, aber das Geld musst du schon wieder zurückgeben. Das solltest du mir versprechen!“<br />
„Aber ich habe mir doch schon ein Eis gekauft!?“, erklärt Flori und sein schlechtes Gewissen ist ihm regelrecht ins Gesicht geschrieben.<br />
„Dann wirst du wohl ein bisschen von deinem Taschengeld sparen müssen, damit du ihr alles wiedergeben kannst.“<br />
Flori und Opa nehmen sich gegenseitig ein Versprechen ab: Opa wird nichts den Eltern verraten und Flori wird der verliebten Franziska das Geld komplett wieder zurückzahlen. Danach gehen sie ins Haus und keiner von beiden verliert mehr ein Wort über diese Sache.<br />
Aber wie das im Leben eben so ist, irgendwann kommt alles raus. So auch diese Sache vom gekauften Bräutigam. Und das dauert gar nicht so lange. Eigentlich passiert es direkt schon am nächsten Morgen.<br />
„Flori, ich habe dir auf die eine Hälfte deines Schulbrotes Käse gelegt und auf die andere Schinken mit Gurke und Tomate. Möchtest du auch noch eine Banane mitnehmen?“, fragt die Mutter und öffnet Floris Schulranzen, um die Brotbüchse zu verstauen. Sie schiebt das Lesebuch etwas zur Seite, um Platz für die Brotbüchse zu machen und hält auf einmal einen Geldschein in der Hand.<br />
„Florian!“</p>
<p>Schon an der Tatsache, dass Mutter Flori mit seinem richtigen und offiziellen Namen anspricht, lässt den Jungen erkennen, dass es um etwas Ernstes geht. Erschrocken und fragend blickt er die Mutter an.<br />
„Woher hast du diese 10 Euro?“<br />
Flori weiß, dass es jetzt keine Ausreden mehr gibt. Er muss die Wahrheit beichten:<br />
„Franziska aus meiner Klasse hat mir 15 Euro gegeben.“<br />
Er sieht Mutters strengen Blick und so berichtet er kleinlaut:<br />
„Sie hat mir in einem Brief einen Heiratsantrag gemacht und da lag auch das Geld dabei.“<br />
Noch bevor die Mutter irgendetwas sagen kann, erklärt er:<br />
„Den Brief habe ich weggeworfen und dann hab ich mir gestern ein Eis gekauft.“<br />
Flori öffnet seine Hand, in der einige Münzen liegen und ganz schnell fügt er noch hinzu:<br />
„Aber ich gebe Franziska alles wieder,- Opa meint auch, das soll ich unbedingt machen. Die Franziska soll sich einen anderen Bräutigam suchen und dem das Geld geben.“<br />
Voller Inbrunst gesteht er der Mutter seine Gefühle:<br />
„Ich will die Franziska nämlich nicht heiraten. Ich will überhaupt noch nicht heiraten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein schönes Geschenk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2014 20:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[alte Dame]]></category>
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		<category><![CDATA[Freude]]></category>
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		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am dritten Adventswochenende haben wir uns kurzentschlossen in den Trubel gestürzt. „Lass uns nach Berlin fahren und uns dem Rausch des Weihnachtsshoppings hingegeben“, habe ich meinem Mann vorgeschlagen. Es war einfach nur unbeschreiblich und schon ein bisschen  seltsam, wenn anscheinend alle zur gleichen Zeit auf die gleiche Idee kommen. Menschenmassen strömten durch die Straßen Berlins hinein in das Getümmel in den Kaufhäusern und den Weihnachtsmärkten.  Vom ersten Stock des Alexa aus konnte ich den Menschenstrom beobachten, der sich durch die weit geöffnete Tür auf der einen Seite den Weg nach innen und auf der anderen Seite nach außen bahnte. „Der Mensch ist tatsächlich ein Herdentier!“, dachte ich mir und mischte mich ebenfalls unter das Volk. Überall nur Schlangen, vor den Eingangstüren der Kaufhäuser, an den Kassen, an den Ständen, vor den Parkhäusern und selbstverständlich vor den Toiletten. „Warum tun wir Menschen uns dies nur jedes Jahr immer wieder an? Werden wir denn nicht schlauer?“, frage ich mich insgeheim. Eigentlich schon. Man nimmt es sich jedenfalls vor, doch das vorletzte Wochenende vor Weihnachten packt uns dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am dritten Adventswochenende haben wir uns kurzentschlossen in den Trubel gestürzt. „Lass uns nach Berlin fahren und uns dem Rausch des Weihnachtsshoppings hingegeben“, habe ich meinem Mann vorgeschlagen. Es war einfach nur unbeschreiblich und schon ein bisschen  seltsam, wenn anscheinend alle zur gleichen Zeit auf die gleiche Idee kommen. Menschenmassen strömten durch die Straßen Berlins hinein in das Getümmel in den Kaufhäusern und den Weihnachtsmärkten. </strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>om ersten Stock des Alexa aus konnte ich den Menschenstrom beobachten, der sich durch die weit geöffnete Tür auf der einen Seite den Weg nach innen und auf der anderen Seite nach außen bahnte. „Der Mensch ist tatsächlich ein Herdentier!“, dachte ich mir und mischte mich ebenfalls unter das Volk. Überall nur Schlangen, vor den Eingangstüren der Kaufhäuser, an den Kassen, an den Ständen, vor den Parkhäusern und selbstverständlich vor den Toiletten. „Warum tun wir Menschen uns dies nur jedes Jahr immer wieder an? Werden wir denn nicht schlauer?“, frage ich mich insgeheim. Eigentlich schon. Man nimmt es sich jedenfalls vor, doch das vorletzte Wochenende vor Weihnachten packt uns dann doch wieder die Unvernunft und unter dem Vorwand nur ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, sind wir unversehens wieder mitten drin im Leben. Wie die Ameisen tragen wir unsere Schätze nach Hause. Dafür, dass wir und alle anderen eigentlich nichts brauchen, haben wir an diesem Nichts ganz schön zu schleppen. Zu Hause wird dieses Nichts hübsch verpackt, gut versteckt, dann am Heiligen Abend unter den Tannenbaum gelegt und bei der Bescherung an die Lieben verteilt.<br />
Weihnachten ist das Fest der Freude und der Liebe. Aus Freude über die Geburt Jesu brachten damals die drei Weisen aus dem Morgenland ebenfalls Geschenke mit, nämlich Gold, Myrrhe und Weihrauch.<br />
So liegt nichts näher als unseren Lieben an diesem Fest ebenfalls eine Freude zu machen. Beschenkt zu werden bereitet Freude, idealerweise sogar auf beiden Seiten. (Dass in unserer heutigen Gesellschaft Weihnachten und damit auch das Schenken weitestgehend kommerzialisiert wird, steht auf einem anderen Blatt und sei hier auch nur nebenbei erwähnt.)<br />
Wichtig ist auch, das richtige Versteck für unser Geschenk zu wählen, denn der oder die Beschenkten sollten es zu ihrer eigenen Freude auch erst am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum finden.<br />
Meine Mutter erzählte mir diesbezüglich vor langer Zeit einmal eine Geschichte aus ihrer eigenen Kindheit:<br />
Ihr Bruder wusste, dass sie gerne las und kaufte ihr ein Buch. Noch heute weiß meine Mutter den Titel dieses Buches: „Der Trotzkopf“. Mein Onkel hatte es auch gut versteckt, aber anscheinend nicht gut genug, jedenfalls nicht für meine Mutter. Ich frage mich, ob es ein zufälliger Fund war oder ob meine Mutter damals sehr systematisch alle Ecken ausgesucht hatte, um schon vor Weihnachten einen Blick auf die Geschenke werfen zu können. Sie entdeckte jedenfalls das genannte Buch und verzog sich damit an einen stillen Ort, wo sie so schnell niemand vermutete. Zunächst wollte sie nur ein wenig das Buch durchblättern, doch die Buchstaben schienen sie magisch anzuziehen, denn sie fing an zu lesen.<br />
„Nur ein paar Seiten“, überlegte sie wohl. „Dann lege ich das Buch wieder zurück.“<br />
Gesagt, &#8211; getan. Doch schon am nächsten Tag holte sie es in einem geeigneten Moment wieder hervor. Die Hauptperson des Buches, ein zu Beginn der Erzählung 15jähriges Mädchen und dessen Leben zogen meine Mutter so in den Bann, dass sie fortan in jeder geeigneten Minute das Buch hervorholte und las. So passierte, was passieren musste: Sie hatte das Buch noch vor dem Heiligen Abend zu Ende gelesen. Als ihr Bruder bei der Bescherung das Buch eingepackt in ihre Hände legte und schon ihr freudiges Lächeln erwartete, schob sie es etwas zu schnell zur Seite und meinte kleinlaut: „Ach, ein Buch!“<br />
Das wiederum verwunderte den Bruder sehr, denn er wusste, dass seine Schwester eine leidenschaftliche Leserin war. Gleichzeitig machte ihn das seltsame Verhalten auch stutzig und regte ihn zu einer nicht gerade unwahrscheinlichen Vermutung an:<br />
„Das kleine Os (Biest) hat das Buch gefunden und ausgelesen!“, sollen laut den Erinnerungen meiner Mutter seine Worte gewesen sein.<br />
Eigentlich schade! Ich kann mir gut vorstellen, wie enttäuscht mein Onkel gewesen sein muss. Er hatte meiner Mutter ein Geschenk machen wollen, an dem sie Freude hätte und er hatte es bestimmt mit Liebe und Bedacht ausgesucht. Es war ja wohl auch ein gelungenes Geschenk, denn Freude hatte es meiner Mutter offensichtlich bereitet. Nur leider zum falschen Zeitpunkt. So hatte der Bruder nichts von der eigentlichen Freude meiner Mutter gespürt und zum Zeitpunkt des Schenkens war die Freude schon verflogen.<br />
Man sieht beim Schenken sollte die Freude auf beiden Seiten sein.<br />
Ich freute mich als Kind immer so sehr drauf, dass der Beschenkte sich freute, dass ich mein Geheimnis nicht für mich behalten konnte. So sagte ich zu meiner Mutter: „Ich kann es dir ja verraten, was ich dir schenken will, aber du musst es gleich wieder vergessen.“<br />
Ähnlich ergeht es manchmal noch heute unserem Sohn, denn er hat mich schon gar manches Mal gefragt: „Ich kann es dir doch auch gleich geben, oder?“ Ich muss dazu sagen, ich habe bisher immer dieser Versuchung widerstanden und doch lieber abgewartet.<br />
Das größte Geschenk, das man einem Menschen machen kann, ist ihm Zeit zu schenken. Zeit, die man gemeinsam mit demjenigen verbringt. Ich habe neulich eine wahre Geschichte von einem Taxifahrer in New York gelesen, der einer alten Dame dieses Geschenk gemacht hat und ihr damit wahrscheinlich sogar eine große letzte Freude bereitet hat (http://www.steffenkirchner.de/blog/zeit-als-geschenk-eine-bewegende-geschichte/ Stand: 14.12.2014).<br />
Dieser Taxifahrer wurde zu einem Haus gerufen und der Fahrgast war eine 90jährige Dame. Ihr Fahrziel war ein Hospiz. Sie wollte unbedingt durch die Innenstadt fahren, obwohl dies einen erheblichen Umweg bedeutete. Sie zeigte dem Taxifahrer das Haus, in dem sie in jungen Jahren mit ihrem verstorbenen Mann gelebt hatte, das Hotel in dem sie an der Rezeption gearbeitet hatte, ein Möbelhaus, das früher eine Tanzbar gewesen war und wo sie selbst früher das Tanzbein geschwungen hatte. Sie fuhren die ganze Nacht durch die Stadt und manchmal bat sie den Taxifahrer an bestimmten Häusern oder Häuserreihen langsamer zu fahren. Schweigend betrachtete sie dann alles und es schien dem Taxifahrer als hätte sie sich auf eine Zeitreise begeben. Als schon der Morgen graute bat sie ihn dann zu ihrem eigentlichen Ziel zu fahren, wo man sie schon längst erwartet hatte. Sie hatte keine Familie mehr und war ganz allein. Der Arzt hatte ihr gesagt, dass sie nicht mehr lange zu leben hätte. Der Taxifahrer, der übrigens kein Geld für diese Fahrt verlangte, hatte ihr seine Zeit geschenkt, denn diese Fahrt sollte für den Abend seine letzte sein, dann hätte seine Schicht geendet. Mit dieser Zeit hatte er der alten Dame ein Geschenk gemacht, das unendlich mehr wert war als ein Sack voller Dollarscheine.<br />
In unserer oft hektischen Welt Zeit füreinander zu haben, auf einander einzugehen und sich freundlich zu begegnen ist ein Geschenk, das vielfach unterschätzt wird, das aber einfach nur selbstverständlich sein sollte. Dies konnte ich an dem hektischen 3. Adventwochenende gewissermaßen als Zeuge miterleben.<br />
Wir standen gerade in einem Kaufhaus vor einer Schmuckvitrine und betrachteten die Auslage, beziehungsweise ließen uns verschiedene Schmuckstücke zeigen. Auf einmal hörte ich eine junge Frau neben mir sagen: „Sie sind wie ein richtiges vorweihnachtliches Geschenk! Sie sind eine wirklich nette Verkäuferin!“<br />
Ich blickte von der jungen Frau zu der betreffenden Verkäuferin und konnte alles nachvollziehen, denn im Gegensatz zu der uns bedienenden Verkäuferin, die nur mürrisch ihre Arbeit verrichtete, hatte ihre Kollegin Freude an ihrer Arbeit. Sie machte sozusagen mit ihrer Zeit und Freundlichkeit der Kundin eine Freude. Beide strahlten sich an und schenkten sich gewissermaßen gegenseitig ihre Freude.</p>
<p style="text-align: center;">Es sind eben doch die kleinen Dinge im Leben, die uns Freude bereiten und uns strahlen lassen. Momente des Glücks inmitten einer hektischen Welt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ein schönes Geschenk!</strong></p>
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