<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Zeit &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/zeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 May 2024 19:12:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Falscher Ort?! Falsche Zeit?!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/falscher-ort-falsche-zeit/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/falscher-ort-falsche-zeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 13:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bart]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lifetellsstories.de/?p=7891</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Korb auf dem Rücken muss ich mich vorsichtig bücken. Glaubt mir, es ist ziemlich schwer, der hohe Schnee behindert mich sehr. &#160; Etwas Seltsames ist wohl passiert und ich frage mich ganz ungeniert: Was kann denn hier nicht stimmen, wenn ich muss Schneeberge erklimmen? &#160; Roter Mantel, Mütze, weißer Bart, auch einen Schlitten hat er parat. So steht der alte Mann jetzt vor mir. Was will er denn nur von mir? &#160; Mit tiefer Stimme sagt der Mann und schaut mich lächelnd an: „Du hast dich wohl total verirrt und auch noch im Datum geirrt!“ &#160; Den Fehler macht er mir deutlich und erklärt auch ganz freundlich: „Für deinen schweren Eiertransport ist hier nicht der richtige Ort. &#160; Ostern ist dieses Jahr schon vorbei, da hilft kein Jammern und Geschrei. Du bist also hier zur falschen Zeit, Jetzt ist die weiße Weihnachtszeit! &#160; Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann sind jetzt mit ihren Gaben dran. Osterhase, sei bitte nicht verzagt, im Frühjahr bist du wieder gefragt. &#160; Dann ist die Wiese wieder grün und Blumen beginnen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Mit dem Korb auf dem Rücken</p>
<p style="text-align: center;">muss ich mich vorsichtig bücken.</p>
<p style="text-align: center;">Glaubt mir, es ist ziemlich schwer,</p>
<p style="text-align: center;">der hohe Schnee behindert mich sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Etwas Seltsames ist wohl passiert</p>
<p style="text-align: center;">und ich frage mich ganz ungeniert:</p>
<p style="text-align: center;">Was kann denn hier nicht stimmen,</p>
<p style="text-align: center;">wenn ich muss Schneeberge erklimmen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Roter Mantel, Mütze, weißer Bart,</p>
<p style="text-align: center;">auch einen Schlitten hat er parat.</p>
<p style="text-align: center;">So steht der alte Mann jetzt vor mir.</p>
<p style="text-align: center;">Was will er denn nur von mir?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit tiefer Stimme sagt der Mann</p>
<p style="text-align: center;">und schaut mich lächelnd an:</p>
<p style="text-align: center;">„Du hast dich wohl total verirrt</p>
<p style="text-align: center;">und auch noch im Datum geirrt!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Den Fehler macht er mir deutlich</p>
<p style="text-align: center;">und erklärt auch ganz freundlich:</p>
<p style="text-align: center;">„Für deinen schweren Eiertransport</p>
<p style="text-align: center;">ist hier nicht der richtige Ort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ostern ist dieses Jahr schon vorbei,</p>
<p style="text-align: center;">da hilft kein Jammern und Geschrei.</p>
<p style="text-align: center;">Du bist also hier zur falschen Zeit,</p>
<p style="text-align: center;">Jetzt ist die weiße Weihnachtszeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann</p>
<p style="text-align: center;">sind jetzt mit ihren Gaben dran.</p>
<p style="text-align: center;">Osterhase, sei bitte nicht verzagt,</p>
<p style="text-align: center;">im Frühjahr bist du wieder gefragt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Dann ist die Wiese wieder grün</p>
<p style="text-align: center;">und Blumen beginnen zu blüh’n.</p>
<p style="text-align: center;">Ich muss jetzt meine Arbeit tun,</p>
<p style="text-align: center;">du kannst bis Ostern ruh’n!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich fühl mich wie ein Thor,</p>
<p style="text-align: center;">doch bin ich klüger als zuvor.</p>
<p style="text-align: center;">Hoppele heim nun ganz geschwind,</p>
<p style="text-align: center;">denn eiskalt ist der Winterwind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-engel-im-schnee/">Der Engel im Schnee</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/seine-letzte-tour/">Seine letzte Tour</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/falscher-ort-falsche-zeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7891</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zu alt!?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/zu-alt/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/zu-alt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 20:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[alt]]></category>
		<category><![CDATA[Glanz]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lifetellsstories.de/?p=7439</guid>

					<description><![CDATA[Sie stehen am Bahnhof, direkt am Gleis, wo die alten Züge sind.  „Gerne sind wir damit gereist“, sagt der Eine. Dieser kann seine Sehnsucht nicht verbergen. „Damals waren wir noch jünger und hübscher. Inzwischen haben wir Falten, Flecken und Kratzer.“ „Müde sind wir geworden, das Reisen ist zu beschwerlich“, meint der Andere. Beide schweigen und hängen ihren Erinnerungen nach. „Die gute alte Zeit, damals hat man Euch noch gebraucht“, sagt ein Spaziergänger, der vor den Beiden stehen bleibt. „Euch will niemand mehr auf Reisen mitnehmen, aber ihr habt noch nicht ausgedient, wie man sieht. Die Blumen geben Euch neuen Glanz!“ &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Auf Reisen Ärger mit dem verflixten kleinen Ding In den Schuhen des Anderen &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie stehen am Bahnhof, direkt am Gleis, wo die alten Züge sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Gerne sind wir damit gereist“, sagt der Eine.</p>
<p>Dieser kann seine Sehnsucht nicht verbergen. „Damals waren wir noch jünger und hübscher. Inzwischen haben wir Falten, Flecken und Kratzer.“</p>
<p>„Müde sind wir geworden, das Reisen ist zu beschwerlich“, meint der Andere.</p>
<p>Beide schweigen und hängen ihren Erinnerungen nach.</p>
<p>„Die gute alte Zeit, damals hat man Euch noch gebraucht“, sagt ein Spaziergänger, der vor den Beiden stehen bleibt.</p>
<p>„Euch will niemand mehr auf Reisen mitnehmen, aber ihr habt noch nicht ausgedient, wie man sieht. Die Blumen geben Euch neuen Glanz!“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7441 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4179-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4179-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4179-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4179-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4179-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4179-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7442 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4180-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4180-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4180-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4180-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4180-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4180-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7443 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4183-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7445 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG_4188-1-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/auf-reisen-2/">Auf Reisen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/aerger-mit-dem-verflixten-kleinen-ding/">Ärger mit dem verflixten kleinen Ding</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/zu-alt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7439</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Kurze Zwischenmeldung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/kurze-zwischenmeldung/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/kurze-zwischenmeldung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 10:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Runde]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lifetellsstories.de/?p=7249</guid>

					<description><![CDATA[Leider hat mir das Leben in den letzten Wochen wenig Zeit gelassen, um mich um meinen Blog zu kümmern und Blogrunden zu drehen. Daher ist mir erst jetzt aufgefallen, dass keine Reaktion auf meine letzte Geschichte kam. Dank Eurer Hilfe, ist mir nun klar, warum dies so ist. Inzwischen haben mich nämlich mehrere E-mails erreicht, dass bei mir zur Zeit kein Kommentieren möglich ist. Ich werde mich am Wochenende darum kümmern und hoffe, dass der Fehler bald gefunden wird. Und dann läuft alles wieder in gewohnten Bahnen ;-). Habt alle ein schönes und sonniges Wochenende und seid recht herzlich gegrüßt Astrid P.S. Das Problem ist gelöst, es hing mit einem neuen Update. Jetzt funktioniert das Kommentieren wieder.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hat mir das Leben in den letzten Wochen wenig Zeit gelassen, um mich um meinen Blog zu kümmern und Blogrunden zu drehen. Daher ist mir erst jetzt aufgefallen, dass keine Reaktion auf meine letzte Geschichte kam. Dank Eurer Hilfe, ist mir nun klar, warum dies so ist.</p>
<p>Inzwischen haben mich nämlich mehrere E-mails erreicht, dass bei mir zur Zeit kein Kommentieren möglich ist. Ich werde mich am Wochenende darum kümmern und hoffe, dass der Fehler bald gefunden wird. Und dann läuft alles wieder in gewohnten Bahnen ;-).</p>
<p>Habt alle ein schönes und sonniges Wochenende und seid recht herzlich gegrüßt</p>
<p>Astrid</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em><strong>P.S.</strong></em></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Das Problem ist gelöst, es hing mit einem neuen Update. Jetzt funktioniert das Kommentieren wieder.</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/kurze-zwischenmeldung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7249</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Opa Heinrich</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/opa-heinrich/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/opa-heinrich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 09:37:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe]]></category>
		<category><![CDATA[Finger]]></category>
		<category><![CDATA[Freund]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Nachmittag]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6198</guid>

					<description><![CDATA[Opa Heinrich ist zu Besuch bei seiner Tochter Barbara und deren zwölfjährigem Sohn Markus. Sie sitzen am Abend gemütlich im Wohnzimmer und der Enkelsohn zeigt seinem Großvater die Urlaubsaufnahmen auf dem großen Bildschirm an der Wand.  „Wie sich die Welt verändert hat“, meint der rüstige 90jährige, „früher waren unsere Fotos nur Schwarzweiß, erst später wurden sie farbig. Auch haben wir sie noch in einem Schuhkarton gesammelt oder in ein Fotoalbum geklebt. Es ist schon toll, was man heutzutage alles machen kann.“ „Schau mal! Das war unser Hotel und hier ist die Lobby,“ erklärt Markus seinem Opa. „Der Empfangsbereich…“, versucht Barbara zu übersetzen. „Ja, ja!“, meint der ältere Herr nickend. „Das verstehe ich schon. Aber ist da gerade eine Trauerfeier, weil jemand gestorben ist oder warum schaut hier jeder nach unten?“ „Wie jetzt?“, fragt Markus sichtlich verwirrt. „Na, keiner unterhält sich anscheinend mit seinem Gegenüber. Alle haben den Blick nach unten gerichtet und niemand hat ein Lächeln im Gesicht. Im Urlaub sollte man doch erwarten, dass alle gemeinsam fröhlich sind.“ „Ach,“ sagt Markus, denn nun weiß &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Opa Heinrich ist zu Besuch bei seiner Tochter Barbara und deren zwölfjährigem Sohn Markus. Sie sitzen am Abend gemütlich im Wohnzimmer und der Enkelsohn zeigt seinem Großvater die Urlaubsaufnahmen auf dem großen Bildschirm an der Wand.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>ie sich die Welt verändert hat“, meint der rüstige 90jährige, „früher waren unsere Fotos nur Schwarzweiß, erst später wurden sie farbig. Auch haben wir sie noch in einem Schuhkarton gesammelt oder in ein Fotoalbum geklebt. Es ist schon toll, was man heutzutage alles machen kann.“</p>
<p>„Schau mal! Das war unser Hotel und hier ist die Lobby,“ erklärt Markus seinem Opa.</p>
<p>„Der Empfangsbereich…“, versucht Barbara zu übersetzen.</p>
<p>„Ja, ja!“, meint der ältere Herr nickend. „Das verstehe ich schon. Aber ist da gerade eine Trauerfeier, weil jemand gestorben ist oder warum schaut hier jeder nach unten?“</p>
<p>„Wie jetzt?“, fragt Markus sichtlich verwirrt.</p>
<p>„Na, keiner unterhält sich anscheinend mit seinem Gegenüber. Alle haben den Blick nach unten gerichtet und niemand hat ein Lächeln im Gesicht. Im Urlaub sollte man doch erwarten, dass alle gemeinsam fröhlich sind.“</p>
<p>„Ach,“ sagt Markus, denn nun weiß er, was Opa Heinrich meint. „In der Lobby hat man Internetempfang und alle schicken wahrscheinlich Fotos nach Hause zu ihren Freunden oder unterhalten sich über W&#8230;ap oder F&#8230;k mit ihnen.“</p>
<p>„Die Fotos kann man doch auch später noch zeigen und gemeinsam betrachten. So wie wir jetzt. Ist es nicht schöner im Urlaub neue Bekanntschaften zu machen und sich mit ihnen zu unterhalten?“</p>
<p>„Ja aber“, wendet Markus ein, „die waren doch alle mit ihren Handys oder Laptops beschäftigt. Ist doch ganz normal. Man will ja schließlich aller Welt zeigen, wie toll es im Urlaub ist.“</p>
<p>„Naja“, meint der Großvater, „normal ist was anderes. Zumindest in meinen Augen. Aber zeig mal, was ihr sonst noch alles gemacht habt.“</p>
<p>Als Markus die nächsten Fotos zeigt, gibt sein Handy plötzlich einen Ton von sich. Der Junge unterbricht sofort sein Gespräch, greift nach dem Smartphone und liest die eingegangene Nachricht. In Windeseile gehen seine Finger über das Display und er blickt nur kurz auf, als er an die beiden Erwachsenen gerichtet, sagt:</p>
<p>„Florian, will mit mir chatten. Ich geh dann mal in mein Zimmer. Mutti, du kannst ja Opa Heinrich die Fotos noch zeigen.“</p>
<p>Und schon ist er zur Tür hinaus und in seinem Zimmer verschwunden, aus dem er an diesem Abend auch nicht mehr ins Wohnzimmer zurückkehrt.</p>
<p>Als Opa Heinrich zu Bett gehen will, schaut er noch einmal kurz bei Markus vorbei. Dieser sitzt vor seinem Computer und hämmert auf der Tastatur herum.</p>
<p>„Was machst du?“</p>
<p>„Ich chatte, eh, unterhalte mich mit Florian.“</p>
<p>„Aber hier ist doch niemand!“</p>
<p>„Na, Florian sitzt zu Hause auch vor seinem Computer“, meint Markus und irgendwie sind beide jetzt leicht irritiert über die Aussage des anderen.</p>
<p>Am nächsten Nachmittag gehen Barbara, ihr Vater und Markus in ein Café. Nachdem sich jeder etwas Süßes an der Kuchentheke ausgesucht hat, setzen sie sich an einen Tisch in der hinteren Ecke.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Von hier aus kann man gut die Cafébesucher beobachten“, denkt sich der ältere Herr, dem dies schon immer Freude bereitet hat. Er schmunzelt still vor sich hin, als er an sich und seine leider schon verstorbene Frau in jungen Jahren denkt. Als Frischverliebte haben sie sich oft im Café getroffen, sich zärtlich einen Kuss zugehaucht und vor allen Dingen viel gelacht. Das hat sich auch in den vielen langen Jahren ihrer Ehe nicht geändert.</p>
<p>Während er sich umschaut, sind seine Tochter und deren Sohn damit beschäftigt, irgendwelche Nachrichten in ihr Handy zu tippen. Und auch sonst scheint jeder im Raum mit sich selbst beschäftigt zu sein, oder besser gesagt, mit seinem Smartphone. Heinrich stellt fest, dass das junge Paar am Nachbartisch kaum ein Wort miteinander wechselt, geschweige denn sich zärtlich küsst.</p>
<p>„Früher hat man noch miteinander geredet und gelacht, wenn man in einem Café saß. Hat denn heutzutage keiner mehr Interesse am anderen?“, wundert er sich und durchschneidet damit die herrschende Schweigsamkeit.</p>
<p>Markus und seine Mutter blicken auf und sehen den Großvater verständnislos an.</p>
<p>„Schmeckt dir der Kuchen nicht?“, fragt Barbara verwirrt.</p>
<p>„Doch, doch, aber…“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Opa Heinrich stockt, scheint zu überlegen und richtet dann an Markus die Frage:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Sag mal, willst du deinen Freund Florian nicht mal einladen?“</p>
<p>„Ja doch, eben gerade habe ich ihn zum Chatten eingeladen.“</p>
<p>„Einfach nur um etwas gemeinsam zu unternehmen und sich ein wenig zu unterhalten, meine ich“, versucht der Großvater seinen Vorschlag zu erklären.</p>
<p>„Sag ich doch: Wir chatten gleich“, antwortet sein Enkel.</p>
<p>„So richtig in der Realität…“, versucht Heinrich es erneut.</p>
<p>„Ist doch in der Realität“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Kommt er auch mal zu dir nach Hause?“</p>
<p>„Nö, der hat doch keine Zeit.“</p>
<p>„Ach so, die Schulaufgaben…“</p>
<p>„Nö“, wiederholt sich Markus. „Der sitzt am Computer und chattet mit Leuten aus aller Welt. Der kennt echt viele Leute…Toll!“</p>
<p>„Lad ihn doch morgen Nachmittag mal ein!“, fordert der Opa seinen Enkel noch einmal auf.</p>
<p>„Der kommt eh’ nicht…, okay ich versuch es mal…, aber du wirst sehen…“</p>
<p>Schon gehen Markus Finger über die angedeutete Tastatur auf seinem Handy.</p>
<p>Kaum hat er die Nachricht abgeschickt, piept es und Florian hat geantwortet.</p>
<p>„Er hat zugesagt…, na so was,…das gab es ja noch nie…“, wundert sich der Junge.</p>
<p>Am folgenden Nachmittag klingelt es um drei Uhr an der Haustür und der Freund von Markus steht davor.</p>
<p>„Ich hab den alten Laptop meines Vaters dabei, den er mir geschenkt hat“, sagt er zur Begrüßung an der Haustür.</p>
<p>„Gib mal her, ich bringe ihn schon mal ins Wohnzimmer“, meint Großvater Heinrich. „Erst müsst ihr mal für mich zur Apotheke und Hustensaft holen, ich glaube, ich habe mich ein bisschen erkältet.“</p>
<p>Mit diesen Worten drückt der alte Herr seinem Enkel die Jacke, einen Zettel und etwas Geld in die Hand, nimmt Florian den Laptop ab und schließt ganz schnell die Eingangstür hinter den Beiden.</p>
<p>Achselzuckend ziehen die zwei Jungen ab und kurz darauf reicht Markus dem Apotheker den Zettel:</p>
<p>„Soll ich für meinen Opa holen.“</p>
<p>Dieser wirft einen kurzen Blick auf die Notiz des alten Herrn, danach reicht er den Zettel wieder an den Jungen zurück. Lächelnd sagt er:</p>
<p>„Da seid ihr hier aber falsch. Geht mal nebenan in das Geschäft!“</p>
<p>„Wieso? Hier ist doch die Apotheke…“</p>
<p>„Eben drum…!“</p>
<p>Jetzt erst werfen Markus und Florian einen Blick auf<span class="Apple-converted-space">  </span>die handgeschriebene Zeile.</p>
<p style="text-align: center;"><em>„Holt euch für das Geld einen Fußball und habt einen schönen Nachmittag miteinander!</em><br />
<em>Opa Heinrich“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/astrid-opa-und-das-eis/">Astrid, Opa und das Eis</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/grossvaters-haus/">Großvaters Haus</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/">Im Garten meines Opas</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anmerkung zum Beitragsbild: Leider ist mir der Künstler dieser Darstellung (Wand in einer Hotellobby auf Mallorca) nicht bekannt (Foto: Astrid Berg)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/opa-heinrich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6198</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Herbstzeit</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstzeit/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/herbstzeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 07:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Eichhörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleid]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6148</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Ich schau zum Himmel hinauf, wo die Wolken nehmen ihren Lauf. Hinweg die wärmenden Sonnenstrahlen, im Schrank stehen die luftigen Sandalen. &#160; Die Tage immer kürzer werden, der Sommer liegt nun in Scherben. Bäume in bunten Farben leuchten, Nebel und Tau die Wiesen befeuchten. &#160; Vorbei ist endgültig das Sommerwetter, es fallen nun schon die ersten Blätter. Spinnen ihre Netze kunstvoll weben, Drachen durch die Lüfte schweben. &#160; Eichhörnchen eifrig Nüsse sammeln,  Zugvögel sich für die Reise versammeln. Igel futtern sich ein Fettpolster an, die Brunftzeit für das Wild fängt an. &#160; Der Kürbis gehört zur Herbstzeit und Halloween ist nicht mehr weit. Wenn dann die Bäume sind kahl, geht man hinaus mit Mantel und Schal. &#160; September, Oktober und November, werden gefolgt vom kalten  Dezember. So kommt nach der bunten Herbstzeit, der letzte Monat des Jahres im Winterkleid. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Hallo lieber Herbst! Hessischer Herbst Herbstliche Kinderwelt &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich schau zum Himmel hinauf,</p>
<p style="text-align: center;">wo die Wolken nehmen ihren Lauf.</p>
<p style="text-align: center;">Hinweg die wärmenden Sonnenstrahlen,</p>
<p style="text-align: center;">im Schrank stehen die luftigen Sandalen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Die Tage immer kürzer werden,</p>
<p style="text-align: center;">der Sommer liegt nun in Scherben.</p>
<p style="text-align: center;">Bäume in bunten Farben leuchten,</p>
<p style="text-align: center;">Nebel und Tau die Wiesen befeuchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Vorbei ist endgültig das Sommerwetter,</p>
<p style="text-align: center;">es fallen nun schon die ersten Blätter.</p>
<p style="text-align: center;">Spinnen ihre Netze kunstvoll weben,</p>
<p style="text-align: center;">Drachen durch die Lüfte schweben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Eichhörnchen eifrig Nüsse sammeln,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">Zugvögel sich für die Reise versammeln.</p>
<p style="text-align: center;">Igel futtern sich ein Fettpolster an,</p>
<p style="text-align: center;">die Brunftzeit für das Wild fängt an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Der Kürbis gehört zur Herbstzeit</p>
<p style="text-align: center;">und Halloween ist nicht mehr weit.</p>
<p style="text-align: center;">Wenn dann die Bäume sind kahl,</p>
<p style="text-align: center;">geht man hinaus mit Mantel und Schal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">September, Oktober und November,</p>
<p style="text-align: center;">werden gefolgt vom kalten<span class="Apple-converted-space">  </span>Dezember.</p>
<p style="text-align: center;">So kommt nach der bunten Herbstzeit,</p>
<p style="text-align: center;">der letzte Monat des Jahres im Winterkleid.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hallo-lieber-herbst/">Hallo lieber Herbst!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hessische-herbstimpressionen/">Hessischer Herbst</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herbstliche-kinderwelt/">Herbstliche Kinderwelt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/herbstzeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6148</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zu verschenken</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/zu-verschenken-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/zu-verschenken-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 09:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[neunzig]]></category>
		<category><![CDATA[schenken]]></category>
		<category><![CDATA[weitergeben]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5842</guid>

					<description><![CDATA[  Ich habe nichts zu verschenken, wird gar mancher Mensch jetzt denken. Doch es ist kein Geld und kein Gut, man braucht dazu noch nicht einmal Mut. &#160; Es ist nicht groß, eher recht winzig, du kannst es geben auch noch mit neunzig. Diese Gabe macht nicht arm, aber reich und zwar im selben Moment und sogleich. &#160; Gib es Menschen, die du kennst, aber auch solchen, die du Fremde nennst. Du bekommst es sicher zurück, es schenkt allen ein Stückchen vom Glück. &#160; Sogar du kannst dich beschenken, selbst dann wird es dir niemand verdenken. Zu jeder Stund’ und Tageszeit es ist willkommen überall und sogar weltweit. &#160; Jeder wird es sofort verstehen, Keine Bedenken: Es wird nicht schiefgehen. Es ist in dir selbst verborgen, drum beginne damit schon am frühen Morgen. &#160; Ein kleines Lächeln ist es nur, gib dir einen Ruck und sei nicht so stur. Es tut dir gewiss nicht weh, ist zart und rein wie der Kuss einer Fee. &#160; Drum lächele jeden einzelnen Tag, es allen Freude und Kraft &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">Ich habe nichts zu verschenken,</p>
<p style="text-align: center;">wird gar mancher Mensch jetzt denken.</p>
<p style="text-align: center;">Doch es ist kein Geld und kein Gut,</p>
<p style="text-align: center;">man braucht dazu noch nicht einmal Mut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Es ist nicht groß, eher recht winzig,</p>
<p style="text-align: center;">du kannst es geben auch noch mit neunzig.</p>
<p style="text-align: center;">Diese Gabe macht nicht arm, aber reich</p>
<p style="text-align: center;">und zwar im selben Moment und sogleich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Gib es Menschen, die du kennst,</p>
<p style="text-align: center;">aber auch solchen, die du Fremde nennst.</p>
<p style="text-align: center;">Du bekommst es sicher zurück,</p>
<p style="text-align: center;">es schenkt allen ein Stückchen vom Glück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Sogar du kannst dich beschenken,</p>
<p style="text-align: center;">selbst dann wird es dir niemand verdenken.</p>
<p style="text-align: center;">Zu jeder Stund’ und Tageszeit</p>
<p style="text-align: center;">es ist willkommen überall und sogar weltweit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Jeder wird es sofort verstehen,</p>
<p style="text-align: center;">Keine Bedenken: Es wird nicht schiefgehen.</p>
<p style="text-align: center;">Es ist in dir selbst verborgen,</p>
<p style="text-align: center;">drum beginne damit schon am frühen Morgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ein kleines Lächeln ist es nur,</p>
<p style="text-align: center;">gib dir einen Ruck und sei nicht so stur.</p>
<p style="text-align: center;">Es tut dir gewiss nicht weh,</p>
<p style="text-align: center;">ist zart und rein wie der Kuss einer Fee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Drum lächele jeden einzelnen Tag,</p>
<p style="text-align: center;">es allen Freude und Kraft zu geben vermag.</p>
<p style="text-align: center;">Ich schicke mein Lächeln zu Dir,</p>
<p style="text-align: center;">gib es weiter, so kommt es auch wieder zu mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Astrid Berg</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/zu-verschenken-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>13</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5842</post-id>	</item>
		<item>
		<title>5 Uhr 30</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5-uhr-30/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/5-uhr-30/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 14:08:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eid]]></category>
		<category><![CDATA[Hieb]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Uhr]]></category>
		<category><![CDATA[Weite]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5772</guid>

					<description><![CDATA[Es hat sie tatsächlich einst gegeben, eine Zeit ohne Dich in meinem Leben. &#160; Damals hätte ich es niemals gedacht, dass du einst wirst haben diese Macht. &#160; Seit du bist an meiner Seite immerzu, nimmst du mir meine innere Ruh’. &#160; Zwiegespalten ist mein Verhältnis zu dir, weder Liebe noch Hass erhältst du von mir. &#160; Ich kann dich nun einfach nicht lieben,  zeige es dir deutlich mit kräftigen Hieben. &#160; Ich kann dich aber auch nicht hassen, denn ohne dich würde ich viel verpassen. &#160; Mit einem Eid kann ich es beschwören,  manchmal würde ich dich gerne überhören. &#160; Wenn du mir deinen Dienst wirst versagen, werde ich mich ganz bitterlich beklagen. &#160; Dann kann ich auch niemand dafür bestrafen, ohne dich, meinen Wecker, werde ich verschlafen. &#160; Drum bleibe bitte getreu an meiner Seite, griffbereit und keinesfalls außer Hörweite. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Oma Lena und ihre Schatztruhe Ich beneide dich Das sind wir]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es hat sie tatsächlich einst gegeben,</p>
<p style="text-align: center;">eine Zeit ohne Dich in meinem Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Damals hätte ich es niemals gedacht,</p>
<p style="text-align: center;">dass du einst wirst haben diese Macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Seit du bist an meiner Seite immerzu,</p>
<p style="text-align: center;">nimmst du mir meine innere Ruh’.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Zwiegespalten ist mein Verhältnis zu dir,</p>
<p style="text-align: center;">weder Liebe noch Hass erhältst du von mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann dich nun einfach nicht lieben,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">zeige es dir deutlich mit kräftigen Hieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann dich aber auch nicht hassen,</p>
<p style="text-align: center;">denn ohne dich würde ich viel verpassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit einem Eid kann ich es beschwören,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">manchmal würde ich dich gerne überhören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wenn du mir deinen Dienst wirst versagen,</p>
<p style="text-align: center;">werde ich mich ganz bitterlich beklagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Dann kann ich auch niemand dafür bestrafen,</p>
<p style="text-align: center;">ohne dich, meinen Wecker, werde ich verschlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Drum bleibe bitte getreu an meiner Seite,</p>
<p style="text-align: center;">griffbereit und keinesfalls außer Hörweite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/oma-lena-und-ihre-schatztruhe/">Oma Lena und ihre Schatztruhe</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-beneide-dich/">Ich beneide dich</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sind-wir/">Das sind wir</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/5-uhr-30/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5772</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Im Sauseschritt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/im-sauseschritt/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/im-sauseschritt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 16:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Epoche]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Monat]]></category>
		<category><![CDATA[Sauseschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5407</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Wie doch die Zeit ist verronnen, wieder hat eine neue Woche begonnen. Sie hat keine Zeit zu verweilen, darum müssen wir uns immerzu beeilen. Im Nu ist es dann Wochenmitte, es geht vorwärts im schnellen Schritte. Ein Tag nach dem anderen verstreicht und geschwind ist das Monatsende erreicht. Der September dann von uns geht, Oktoberwind uns um die Nase weht. Laub sich verfärbt, Drachen steigen, bunte Blätter im Tanz durch die Lüfte gleiten. Doch die Zeit bleibt nicht stehen. Der goldene Oktober wird vergehen, dem Regen im November weichen, dem kalten Dezember die Hand hinreichen. Drum sollten wir jetzt innehalten, jeden Augenblick uns schön gestalten. Vorüber ist nämlich weder diese Woche, noch Monat, Jahr oder gar diese Epoche. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Herbstgedanken Mister Tremblehand Sommerabschiedsgruß Liebeserklärung *Dieses Gedicht habe ich bei Rostrose und ihrer Aktion ANL verlinkt https://rostrose.blogspot.com/2018/09/anl-33-warum-bio.html]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wie doch die Zeit ist verronnen,<br />
wieder hat eine neue Woche begonnen.<br />
Sie hat keine Zeit zu verweilen,<br />
darum müssen wir uns immerzu beeilen.</p>
<p style="text-align: center;">Im Nu ist es dann Wochenmitte,<br />
es geht vorwärts im schnellen Schritte.<br />
Ein Tag nach dem anderen verstreicht<br />
und geschwind ist das Monatsende erreicht.</p>
<p style="text-align: center;">Der September dann von uns geht,<br />
Oktoberwind uns um die Nase weht.<br />
Laub sich verfärbt, Drachen steigen,<br />
bunte Blätter im Tanz durch die Lüfte gleiten.</p>
<p style="text-align: center;">Doch die Zeit bleibt nicht stehen.<br />
Der goldene Oktober wird vergehen,<br />
dem Regen im November weichen,<br />
dem kalten Dezember die Hand hinreichen.</p>
<p style="text-align: center;">Drum sollten wir jetzt innehalten,<br />
jeden Augenblick uns schön gestalten.<br />
Vorüber ist nämlich weder diese Woche,<br />
noch Monat, Jahr oder gar diese Epoche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herbstgedanken/">Herbstgedanken</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mister-tremblehand/">Mister Tremblehand</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sommerabschiedsgruss/">Sommerabschiedsgruß</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/liebeserklaerung/">Liebeserklärung</a></p>
<p>*Dieses Gedicht habe ich bei Rostrose und ihrer Aktion ANL verlinkt <a href="https://rostrose.blogspot.com/2018/09/anl-33-warum-bio.html">https://rostrose.blogspot.com/2018/09/anl-33-warum-bio.html</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/im-sauseschritt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5407</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Steine der Erinnerungen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/steine-der-erinnerungen/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/steine-der-erinnerungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 22:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Armband]]></category>
		<category><![CDATA[Einnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Steine]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4192</guid>

					<description><![CDATA[Meine Mutter sitzt in der Küche und blättert in einer Zeitschrift. Sie sucht das Kreuzworträtsel, denn sie hat das Rätseln als ihr Hobby auserkoren und ist auch sehr gut darin. Ich schaue ihr über die Schulter und sehe, die aufgeschlagene Seite, allerdings handelt es sich hierbei nicht um die Rätselseite. „Lass doch mal sehen“, sage ich. „Das sind ja alles Heilsteine!“ „Willst du den Artikel dazu lesen?“, fragt sie mich, als ich mich über die Doppelseite beuge. „Nein, lass mal. Mach du erst einmal dein Kreuzworträtsel.“ Mir ist in diesem Moment nämlich etwas in den Sinn gekommen und ich muss sofort nach oben und danach suchen. Es dauert auch nicht lange und ich halte das besagte Etwas in den Händen. Sofort flitze ich wieder nach unten zu meiner Mutter. „Schau mal, was ich hier habe.“ „Oh!“, sagt sie. „Das ist aber ein hübsches Silberarmband. Woher hast du das?“ Anscheinend kann sie sich nicht mehr daran erinnern, aber es ist ja auch schon ziemlich lange her. Es muss wohl so in meiner Pubertät gewesen sein oder &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Mutter sitzt in der Küche und blättert in einer Zeitschrift. Sie sucht das Kreuzworträtsel, denn sie hat das Rätseln als ihr Hobby auserkoren und ist auch sehr gut darin. Ich schaue ihr über die Schulter und sehe, die aufgeschlagene Seite, allerdings handelt es sich hierbei nicht um die Rätselseite.</strong><br />
<strong>„Lass doch mal sehen“, sage ich. „Das sind ja alles Heilsteine!“</strong><br />
<strong> „Willst du den Artikel dazu lesen?“, fragt sie mich, als ich mich über die Doppelseite beuge.</strong><br />
<strong> „Nein, lass mal. Mach du erst einmal dein Kreuzworträtsel.“</strong><br />
<span class="dropcap">M</span>ir ist in diesem Moment nämlich etwas in den Sinn gekommen und ich muss sofort nach oben und danach suchen. Es dauert auch nicht lange und ich halte das besagte Etwas in den Händen. Sofort flitze ich wieder nach unten zu meiner Mutter.<br />
„Schau mal, was ich hier habe.“<br />
„Oh!“, sagt sie. „Das ist aber ein hübsches Silberarmband. Woher hast du das?“<br />
Anscheinend kann sie sich nicht mehr daran erinnern, aber es ist ja auch schon ziemlich lange her. Es muss wohl so in meiner Pubertät gewesen sein oder vielleicht auch schon ein bisschen früher.<br />
„Das hat mir doch Tante Ritsch geschenkt!“, erzähle ich ihr.<br />
Tante Ritsch war eigentlich meine Großtante und hieß Maria, doch so hat sie niemand genannt. Sie war die Schwester meines Opas väterlicherseits. Sie lebte mit ihrer Mutter, meiner Uroma, in einem kleinen Häuschen in Rottach-Egern am Teegernsee. Als ich noch ein Kind war, fuhren wir jeden Sommer für ein paar Wochen zu den Beiden nach Bayern. Auch später, als ich schon erwachsen war, bin ich mit meinem Mann und dann auch noch mit unserem kleinen Sohn nach Rottach-Egern gefahren. Unser Sohn durfte noch meine Tante Ritsch kennenlernen.<br />
„Schau mal die Steine“, sage ich zu meiner Mutter und zeige sie ihr. „Ein Rosenquarz, ein Tigerauge, ein Jadestein und ein Amethyst.“<br />
Wir vergleichen die Steine mit den Abbildungen in dem Artikel und ich freue mich, dass ich dieses Armband besitze, obwohl ich es ehrlich gesagt schon lange nicht mehr getragen habe. Da es aber absolut up to date ist, werde ich es von nun an wieder öfter um mein Handgelenk legen.<br />
„Dieses Armband ist ein Unikat“, erkläre ich meiner Mutter, die mir aufmerksam zuhört. „Du ahnst nicht, woher die Steine stammen.“<br />
„Du machst mich jetzt echt neugierig, denn ich kann mich daran wirklich nicht mehr erinnern. Also erzähl schon, was es mit den Steinen auf sich hat“, fordert sie mich auf.<br />
„Damals gab es an einer namhaften Tankstelle eine Aktion und man erhielt dort wohl fürs Tanken solche Steine zum Sammeln. Seltsam, aber Tante Ritsch hatte doch gar kein Auto“, wundere ich mich selbst ein wenig, schiebe diese Ungereimtheit aber gleich wieder zur Seite. Vielleicht hat sie diese als Beifahrerin vom Fahrer bekommen, der keinerlei Sinn für solche Steine hatte. Egal, meine Tante jedoch wusste etwas damit anzufangen.<br />
„Tante Ritsch hat die Steine fassen und an ein Silberarmband machen lassen und bei einem unserer Besuche hat sie mir dieses Armband geschenkt.“ Schon damals wirkte Schmuck jeglicher Art eine große Anziehungskraft auf mich aus, was auch meine Mutter weiß.<br />
„Du warst schon als kleines Kind immer begeistert, wenn die Schwester deiner Uroma kam. Sie war mit vielen Ketten, Ringen, Ohrringen und Armbändern behängt und du warst davon total fasziniert.“<br />
„Ja“, bestätige ich, „das muss mich irgendwie geprägt haben, denn ohne Schmuck fühle ich mich fast nackt. Allerdings behänge ich mich nicht derartig übermäßig. Aber zurück zu dem Armband…“, lenke ich das Gespräch wieder auf das besagte Schmuckstück.<br />
„Ich habe es im Studium auch getragen, was allerdings meinem Pädagogikprofessor etwas missfiel.“<br />
„Wieso das denn? Das Armband ist doch wirklich sehr hübsch“, wundert sich meine Mutter.<br />
„Das schon, aber wir sollten in seinen Seminaren immer Protokolle anfertigen. Wir mussten also sehr viel schreiben und die Steine schlugen bei jeder noch so geringen Armbewegung auf der Tischplatte auf und klimperten und klapperten. Da ich auch ziemlich in seiner Nähe saß, schienen ihn irgendwann diese Geräusche zu nerven. Auf jeden Fall forderte er mich nach einer gewissen Zeit auf, doch bitte das Armband auszuziehen. Da ich es mir mit ihm nicht verscherzen wollte, immerhin hatte ich noch Prüfungen bei ihm, zog ich es sofort aus. Ich habe es nie wieder in seinen Vorlesungen oder Seminaren getragen, aber auch nie diese Begebenheit vergessen.“<br />
Dieses Armband mit seinen Steinen ist zwar nicht kostbar, wenn man seinen Wert am Geld festmachen würde, aber für mich ist es mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. Somit hat es vielleicht einen geringen materiellen Wert, aber einen hohen ideellen Wert für mich persönlich.<br />
Ausgelöst durch diese Erinnerungen, durchstöbere ich gemeinsam mit meiner Mutter jetzt einige Fotoalben, denn ich suche ein ganz bestimmtes Foto. Dieses eine Foto, das mir im Kopf herum schwirrt, finde ich zwar nicht, aber zumindest eines, das ähnlich ist. Es ist auf dem Grundstück meiner Großtante entstanden. Dort befand sich neben dem Wohnhaus noch ein Holzhaus.<br />
„Dieses Häuschen habe ich als Kind geliebt“, lasse ich meine Mutter wissen.<br />
Das Holzhaus hatte zwei Räume, die eingerichtet waren. Dort haben meine Eltern und ich übernachtet, wenn wir meine Großtante und meine Uroma in den Sommerferien besucht haben. Das erste Zimmer war eine Art Wohnzimmer mit einer Couch, die zu meinem Bett wurde und im Nebenzimmer standen dann zwei Betten für meine Eltern. Es gab noch eine kleine Kammer, in der dann später auch noch eine Dusche und ein WC eingebaut wurden. Leider kamen meine Eltern und ich eines Sommers wieder nach Rottach-Egern und meine Tante erzählte uns, dass das Holzhaus ein paar Wochen zuvor abgebrannt war.<br />
„Das machte mich ziemlich traurig, denn das Häuschen hatte so etwas Heimeliges und Gemütliches.“<br />
Schade! Ich hätte es gerne meinem Mann und unserem Sohn gezeigt, doch da existierte es nicht mehr. Aber die herrliche Gegend rund um den Tegernsee, den Blick auf den Walberg und vom Walberg ins Tal herab habe ich ihnen gezeigt.<br />
„Wenn ich daran denke, packt mich schon ein bisschen die Sehnsucht“, gestehe ich meiner Mutter, die ich gerade mit auf meine Erinnerungsreise genommen habe.<br />
Auch an die Menschen, die ich dort kennengelernt habe und die Freunde, mit denen ich gespielt habe, denke ich sehr gerne. Vor langer Zeit, als unser inzwischen erwachsener Sohn noch ein kleines Kind war, trafen wir dort zufällig meine bayrische Freundin aus Kindertagen mit ihrer kleinen Tochter. Das war eine große Freude.<br />
Das Haus meiner Großtante gibt es nicht mehr, an seiner Stelle steht jetzt ein anderes Haus. Geblieben sind nur die Erinnerungen und die Dankbarkeit an eine schöne Zeit, die ich dort verleben durfte.<br />
„Welche Erinnerungen doch so ein paar Steine auslösen können“, sage ich zu meiner Mutter, lege das Armband um mein Handgelenk und schließe den Verschluss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/und-noch-mehr-kindheitserinnerungen/">Und noch mehr Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/haengemattengedanken/">Hängemattengedanken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/steine-der-erinnerungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>17</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4192</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ach du liebe Zeit!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ach-du-liebe-zeit/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/ach-du-liebe-zeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 22:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe]]></category>
		<category><![CDATA[erschöpft]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenkamerad]]></category>
		<category><![CDATA[labern]]></category>
		<category><![CDATA[plaudern]]></category>
		<category><![CDATA[reden]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3824</guid>

					<description><![CDATA[Erschöpft lässt sich Lara auf den Sessel plumpsen. Sie schließt die Augen und denkt erleichtert: „Geschafft! Das war die letzte Umzugskiste!“ Sie ist fertig und kann es kaum glauben. Ein bisschen Stolz mischt sich zu den Gefühlen der Freude und Erschöpfung. Na klar, sie hat auch Helfer gehabt. Gute Freunde gingen ihr die letzten Tage zur Hand und unterstützten sie tatkräftig. Das Auspacken der Umzugskisten wollte sie jedoch alleine bewältigen. Am Anfang machte es ja auch noch Spaß, aber sie hat wohl die Anzahl der Kisten unterschätzt und den Kleinkram, den sie zu Tage förderte ebenso. Aber jetzt ist es endlich geschafft.  Als sie einen Blick zum Fenster hinaus wirft, stellt sie fest, dass es ein herrlicher Spätsommertag ist, den man nicht drinnen verbringen sollte. Schnell hüpft sie unter die Dusche, schlüpft in eine saubere Jeans und eine weiße Bluse, zieht ihre Pumps an und macht sich auf den Weg zur Altstadt. Dort sucht Lara sich in einem hübschen Straßencafe einen unbesetzten Tisch in der Sonne. Sie genießt die vermutlich letzten wärmenden Sonnenstrahlen dieses Sommers ebenso &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erschöpft lässt sich Lara auf den Sessel plumpsen. Sie schließt die Augen und denkt erleichtert:</strong><br />
<strong> „Geschafft! Das war die letzte Umzugskiste!“</strong><br />
<strong> Sie ist fertig und kann es kaum glauben. Ein bisschen Stolz mischt sich zu den Gefühlen der Freude und Erschöpfung. Na klar, sie hat auch Helfer gehabt. Gute Freunde gingen ihr die letzten Tage zur Hand und unterstützten sie tatkräftig. Das Auspacken der Umzugskisten wollte sie jedoch alleine bewältigen. Am Anfang machte es ja auch noch Spaß, aber sie hat wohl die Anzahl der Kisten unterschätzt und den Kleinkram, den sie zu Tage förderte ebenso. Aber jetzt ist es endlich geschafft. </strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>ls sie einen Blick zum Fenster hinaus wirft, stellt sie fest, dass es ein herrlicher Spätsommertag ist, den man nicht drinnen verbringen sollte. Schnell hüpft sie unter die Dusche, schlüpft in eine saubere Jeans und eine weiße Bluse, zieht ihre Pumps an und macht sich auf den Weg zur Altstadt. Dort sucht Lara sich in einem hübschen Straßencafe einen unbesetzten Tisch in der Sonne. Sie genießt die vermutlich letzten wärmenden Sonnenstrahlen dieses Sommers ebenso wie das Treiben um sie herum. Sie lächelt zufrieden in sich hinein. Allerdings nur bis Lara <em>sie</em> entdeckt.<br />
„<strong>Ach du liebe Zeit!</strong>“, denkt sie. „Ist das nicht Ludmilla Labermann?! Na hoffentlich sieht sie mich nicht.“<br />
Lara rutscht merklich auf ihrem Stuhl ein wenig nach unten und richtet ihren Blick gebannt auf ihre Kaffeetasse, so als würde sie selbst dadurch unsichtbar.<br />
„Sie wohnt ja auch in dieser Stadt&#8220;, erinnert sich Lara. &#8222;Das hatte ich ja total vergessen.“<br />
Ludmilla Labermann ist eine ehemalige Klassenkameradin, die früher ihrem Namen alle Ehre machte. Sie laberte den ganzen lieben langen Tag und niemals stand ihr Mund still. Selbst im Unterricht nicht. Richtige Freunde hatte sie eigentlich nicht, aber Ludmilla selbst hatte dies nie bemerkt. Sie fühlte sich schon immer zu Höherem geboren und glaubte eine große Schauspielkarriere vor sich zu haben.<br />
Das letzte, was sie von Ludmilla wusste, war die Tatsache, dass sie mit einem Jungen aus der Parallelklasse ging, der ebenfalls sehr gesprächig war.<br />
„Wie hieß er nur gleich?“, überlegt Lara angestrengt. „Ach ja, Horst Redner oder so ähnlich.“<br />
Doch plötzlich wird Lara in ihren Gedanken unterbrochen, denn zu ihr dringt eine schrille weibliche Stimme:<br />
„<strong>Ach du liebe Zeit!</strong> Das ist ja Lara! Bist du’s oder bist du’s nicht?“<br />
„Mist!“, hätte Lara fast ausgerufen, aber stattdessen nickt sie und blickt direkt in Ludmillas Gesicht. Diese steht aufgedonnert mit Hut vor ihr und strahlt sie aus ihrem pausbackigem Gesicht an, wie ein Honigkuchenpferd.<br />
„Was machst du denn hier?“, fragt Ludmilla, wartet aber keine Antwort von Lara ab, sondern plappert munter weiter. „Naja, das<strong> war</strong> ja eigentlich <strong>nur eine Frage der Zeit</strong>, bis wir uns wieder einmal über den Weg laufen mussten. Ach, das ist ja jetzt schon <strong>ewige Zeiten</strong> her, dass wir uns gesehen haben. <strong>Das waren noch Zeiten!</strong> <strong>Man müsste</strong> jetzt <strong>alle Zeit der Welt</strong> <strong>haben</strong>, um <strong>das Rad der Zeit zurück</strong>zu<strong>drehen</strong> und über <strong>die guten alten Zeiten</strong> zu plaudern. Wir sollten uns <strong>zu gegebener Zeit</strong> einmal treffen, ich <strong>stehe</strong> nämlich total <strong>unter</strong> <strong>Zeitdruck</strong> im Moment. Aber was soll&#8217;s! Man muss <strong>die Zeit nutzen</strong> und darf <strong>keine Zeit verlieren</strong>.“<br />
Mit diesen Worten zieht Ludmilla den Stuhl heran und lässt sich gemütlich an Laras Tisch nieder. Lara, die bisher noch nicht zu Wort gekommen ist und in deren Kopf sich inzwischen schon alles zu drehen beginnt, öffnet den Mund, um die ehemalige Klassenkameradin zu begrüßen. Allerdings bleibt es bei dem guten Vorsatz, denn Ludmilla ist schon wieder schneller und erzählt einfach weiter.<br />
„Was wollen wir <strong>auf bessere Zeiten hoffen</strong>, ich <strong>nehme mir</strong> jetzt einfach <strong>die Zeit</strong> und wir unterhalten uns ein bisschen. Kinder, wie ich mich freue! <strong>Wie doch die Zeit vergeht!</strong> Es müssen ja jetzt schon bestimmt acht Jahre her sein, dass wir gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Ja, das kann hinkommen, denn ich bin ja jetzt schon seit sieben Jahren verheiratet. Nein, nein, nicht mit Horst. Von dem habe ich mich schon bald nach unserem Schulabschluss getrennt. Der hat mir zuviel geredet, da bin ich ja gar nicht zu Wort gekommen. Und außerdem ist er gar nicht <strong>mit der Zeit gegangen</strong>, das war mir zu langweilig. Er hat ja an unserer Trennung ziemlich geknabbert, aber <strong>die Zeit heilt alle Wunden</strong>. Naja, <strong>alles hat</strong> eben <strong>seine</strong> <strong>Zeit!</strong> Man muss nur <strong>die Zeichen der Zeit erkennen</strong> und das habe ich getan und habe mich halt von ihm getrennt. Mit ihm wäre ich <strong>der Zeit</strong> immer nur <strong>hinterher gehinkt</strong>. Tja und schwuppdiwupp <strong>hat man seine beste Zeit hinter sich</strong>. Nein, nein, das wollte ich nicht, immerhin habe ich <strong>keine Zeit zu verschenken</strong>!“<br />
Ludmilla hebt während des Redens ihren Arm und ruft der Bedienung zu: „Einen Milchkaffee für mich, bitte!“ Und schon setzt sie ihren Redefluss ungehindert fort:<br />
„<strong>Die Zeit war</strong> einfach <strong>reif</strong> und als ich meinen Emil getroffen habe, da haben wir wahrlich <strong>keine Zeit verschwendet</strong> und sofort geheiratet. Damit haben sich dann auch für mich <strong>die Zeiten geändert</strong>. <strong>Die Saure- Gurken-Zeit</strong> war vorbei. Wir führen ein tolles Leben, <strong>dem Zeitgeist entsprechend</strong>, wenn du verstehst was ich meine.“<br />
Lara versteht gar nichts, sie würde am liebsten aufstehen und sich verabschieden. Nur leider bietet ihr Ludmilla keinerlei Gelegenheit zur Verabschiedung, sie hat sie ja noch nicht einmal begrüßen können. Also denkt sie sich: „<strong>Kommt Zeit, kommt Rat!</strong>“, und <strong>sitzt</strong> sozusagen <strong>ihre Zeit ab</strong>.<br />
Ludmilla geht richtig in der Gesprächsführung auf und erzählt weiter und weiter:<br />
„Was machst du denn so beruflich? Wolltest du nicht Lektorin werden? Naja, ich habe meine Pläne geändert. Die Schauspielerei hätte mich doch nur immer wieder von meinem Emil getrennt und er braucht mich doch so sehr und so <strong>schenke ich ihm meine Zeit</strong>. Du musst wissen, er hat eine Firma und da ist meine Hilfe gefragt. <strong>Wir investieren sozusagen  unsere Zeit</strong>.“<br />
Ludmilla holt tatsächlich kurz Luft, doch Lara ist inzwischen so erschöpft, dass sie die Gelegenheit verpasst und weiter schweigsam bleibt.<br />
„Ach, <strong>die Zeit vergeht</strong> doch tatsächlich <strong>wie im Fluge</strong>! Ich habe mir für heute Nachmittag <strong>einen zeitlichen Rahmen gesetzt</strong> und <strong>meine Zeit erlaubt es</strong> leider<strong> nicht</strong> diesen zu überschreiten. Deshalb muss ich mich jetzt leider von dir verabschieden. Es war nett mit dir geplaudert zu haben. Das sollten wir <strong>von Zeit zu Zeit</strong> wiederholen. Ich melde mich <strong>zu gegebener Zeit</strong> bei dir. Du stehst doch sicherlich im Telefonbuch?! <strong>Es ist jetzt </strong>aber<strong> höchste Zeit</strong>, ich muss gehen!“<br />
Ludmilla erhebt sich tatsächlich und wendet sich zum Gehen. Bevor sie jedoch den Tisch verlässt, muss Lara noch eine dringende Frage loswerden:<br />
„Darf ich dich noch etwas fragen?“ sagt Lara schnell, doch wieso sollte Ludmilla dieses Mal darauf eingehen?!<br />
„Tschüss, ich muss weg! <strong>Mir läuft </strong>sonst<strong> die Zeit davon</strong>!“, ignoriert Ludmilla wie erwartet die Frage der ehemaligen Klassenkameradin.<br />
„Was ist eigentlich…?<br />
„<strong>Die Zeit drängt!</strong>“, sagt Ludmilla eilig und geht schon.<br />
„… dein Mann von Beruf?“, beendet Lara die Frage, obwohl sie schon alle Hoffnung auf eine Antwort aufgegeben hat.<br />
Ludmilla dreht sich ein letztes Mal um und winkt grinsend. Im Weitergehen ruft sie Lara nur noch zu:<br />
„Uhrmacher! Was dachtest du denn?!“</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/ach-du-liebe-zeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3824</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die zwei Alten</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 07:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[alt]]></category>
		<category><![CDATA[Blasen]]></category>
		<category><![CDATA[Hohn]]></category>
		<category><![CDATA[kaputt]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Qualen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruh]]></category>
		<category><![CDATA[Schuh]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zwei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3686</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Schaut nur, wo wir sind gelandet, neben Müll und Zigaretten gestrandet. Undank, so sagt man, ist der Welten Lohn, man erntet nur noch Spott und Hohn. Einst wir waren neu, chic und fein, kosteten gar manchen großen Schein. Bewundernde Blicke wir erhielten von allen Seiten, standen im Regal trotzdem ganz bescheiden. Eines Tages dann kam er vorbei, der unser Herr von nun an sei. Sportlich und fit, er war von Statur, ihm fehlten die passenden Schuhe nur. Umschlossen seine Füße geschmeidig und weich, so dass er uns zu lieben begann sofort und gleich. Stolz und glücklich schaute er uns an, wir sollten ihn begleiten jetzt und dann. Stets und alle Zeit wir ihm zu Diensten waren, vor Blasen und Schwielen konnten ihn bewahren. Auf Schritt und Tritt wir haben ihn begleitet, damit er auch ja keine Qualen erleidet. So manche Narben und Schunden, Schrammen, Löcher und auch Wunden haben wir in all den Jahren leider erhalten, doch wir haben uns immer treu und fair verhalten. Eines Tages war es dann endgültig soweit, vorbei war &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schaut nur, wo wir sind gelandet,<br />
neben Müll und Zigaretten gestrandet.<br />
Undank, so sagt man, ist der Welten Lohn,<br />
man erntet nur noch Spott und Hohn.</p>
<p>Einst wir waren neu, chic und fein,<br />
kosteten gar manchen großen Schein.<br />
Bewundernde Blicke wir erhielten von allen Seiten,<br />
standen im Regal trotzdem ganz bescheiden.</p>
<p>Eines Tages dann kam er vorbei,<br />
der unser Herr von nun an sei.<br />
Sportlich und fit, er war von Statur,<br />
ihm fehlten die passenden Schuhe nur.</p>
<p>Umschlossen seine Füße geschmeidig und weich,<br />
so dass er uns zu lieben begann sofort und gleich.<br />
Stolz und glücklich schaute er uns an,<br />
wir sollten ihn begleiten jetzt und dann.</p>
<p>Stets und alle Zeit wir ihm zu Diensten waren,<br />
vor Blasen und Schwielen konnten ihn bewahren.<br />
Auf Schritt und Tritt wir haben ihn begleitet,<br />
damit er auch ja keine Qualen erleidet.</p>
<p>So manche Narben und Schunden,<br />
Schrammen, Löcher und auch Wunden<br />
haben wir in all den Jahren leider erhalten,<br />
doch wir haben uns immer treu und fair verhalten.</p>
<p>Eines Tages war es dann endgültig soweit,<br />
vorbei war unsere schöne und prachtvolle Zeit.<br />
Keiner uns noch eines Blickes würdigte<br />
und unser Herr neue Schuhe benötigte.</p>
<p>Fortan lagen wir nur noch nutzlos rum,<br />
was uns machte traurig und stumm.<br />
Dann nahm man uns mit Gewalt,<br />
alt, kaputt und nutzlos man uns schalt.</p>
<p>In den Müllcontainer warf man uns geschwind,<br />
weil wir nur noch lästig und außerdem Unrat sind.<br />
Jetzt sind wir schmutzig, alt und müde noch dazu,<br />
also gönnt uns einfach uns’re wohlverdiente Ruh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tims-wunsch-und-dessen-auswirkungen/">Tim&#8217;s Wunsch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/goldgloeckchen/">Goldglöckchen</a></p>
<p>Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3686</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gedankenverloren</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/gedankenverloren/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/gedankenverloren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 11:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufszettel]]></category>
		<category><![CDATA[gedankenverloren]]></category>
		<category><![CDATA[grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Motor]]></category>
		<category><![CDATA[nachdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Regenschirm]]></category>
		<category><![CDATA[vergessen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3451</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem wir in unserem Haus treppauf und treppab gerannt sind, alle Taschen und Koffer gepackt und im Kofferraum des Autos verstaut haben, sitzen wir nun endlich im Wagen. Eigentlich könnte es jetzt losgehen, doch mein Mann macht keinerlei Anstalten den Motor zu starten. „Jetzt fahr doch endlich!“, sage ich schon etwas leicht genervt. „Oder hast du was vergessen?“ „Ich? Nee!“ „Worauf wartest du denn dann?“, frage ich kopfschüttelnd. „Ich dachte nur, ich gebe dir noch ein bisschen Zeit zum Nachdenken.“ „Was soll ich denn nachdenken. Irgendwie sprichst du in Rätseln!“ „Naja, hast du alle Fenster zu? Ist die Vorder- und auch die Hintertür abgeschlossen?“, fragt mich mein Mann ab. „Das schon!“, antworte ich ihm. „Aber weißt du, ob in der Ankleide das Licht aus ist?“ „Als ich mir meine Jacke geholt habe, war es aus. Wenn du allerdings noch einmal drin warst…“ „Ich habe mein Tuch gesucht, das zu meiner Jacke gehört“, überlege ich laut. „Ob das jetzt vor dir oder nach dir war, kann ich nicht sagen.“ „Dann steig einfach noch einmal aus und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem wir in unserem Haus treppauf und treppab gerannt sind, alle Taschen und Koffer gepackt und im Kofferraum des Autos verstaut haben, sitzen wir nun endlich im Wagen. </strong><br />
<strong><br />
<span class="dropcap">E</span></strong>igentlich könnte es jetzt losgehen, doch mein Mann macht keinerlei Anstalten den Motor zu starten.<br />
„Jetzt fahr doch endlich!“, sage ich schon etwas leicht genervt. „Oder hast du was vergessen?“<br />
„Ich? Nee!“<br />
„Worauf wartest du denn dann?“, frage ich kopfschüttelnd.<br />
„Ich dachte nur, ich gebe dir noch ein bisschen Zeit zum Nachdenken.“<br />
„Was soll ich denn nachdenken. Irgendwie sprichst du in Rätseln!“<br />
„Naja, hast du alle Fenster zu? Ist die Vorder- und auch die Hintertür abgeschlossen?“, fragt mich mein Mann ab.<br />
„Das schon!“, antworte ich ihm. „Aber weißt du, ob in der Ankleide das Licht aus ist?“<br />
„Als ich mir meine Jacke geholt habe, war es aus. Wenn du allerdings noch einmal drin warst…“<br />
„Ich habe mein Tuch gesucht, das zu meiner Jacke gehört“, überlege ich laut. „Ob das jetzt vor dir oder nach dir war, kann ich nicht sagen.“<br />
„Dann steig einfach noch einmal aus und schau nach, sonst nervst du mich mit dieser Ungewissheit die ganze nächste Woche. Außerdem kannst du gleich noch nachsehen, ob die Katzenklappe auf ist und Lottchen raus und rein kann.“<br />
Was bleibt mir anderes übrig als alles noch einmal zu kontrollieren. Als wir dann jedoch tatsächlich um die Straßenecke biegen, fällt mir beim Blick in den Himmel doch noch etwas ein, an das ich beim Packen nicht gedacht habe.<br />
„Ich habe den Regenschirm vergessen!“<br />
„Wusste ich es doch!“, kommentiert mein Mann. „Soll ich nochmal umdrehen und zurück fahren?“<br />
„Ach lass mal! Vielleicht liegt ja doch einer im Kofferraum oder wir besorgen uns bei Bedarf halt einen neuen“, beschließe ich, weil ich langsam Bedenken habe, gar nicht mehr wegzukommen.<br />
„Wir haben schon eine beachtliche Anzahl von Regenschirmen, die wir irgendwo auf die Schnelle gekauft haben, weil wir keinen dabei hatten“, erklärt mir mein Mann und fährt rechts an den Fahrbahnrand, um anzuhalten und auszusteigen.<br />
„Ein kleiner schwarzer Schirm liegt ganz hinten im Kofferraum“, versichert er mir, nachdem er sich wieder auf den Fahrersitz setzt.<br />
„Glück gehabt!“, kommentiere ich erleichtert.<br />
„Wie man es nimmt!“, äußert sich mein Gatte etwas skeptisch. „Meistens bleibt er dann da auch liegen, auch wenn wir zu Fuß unterwegs sind und es anfängt zu regnen.<br />
„C’est la vie!“, erkläre ich ihm und zucke unschuldig mit den Schultern.<br />
Eine Woche später sind wir wieder zuhause und ich stelle fest, dass der Kühlschrank gähnende Leere aufweist. Also nichts wie ins Auto und ab in den nächsten Supermarkt. Vorher schreibe ich mir allerdings einen Einkaufszettel. In Gedanken gehe ich alle Gänge des Supermarktes durch und muss erkennen, dass auch das Waschpulver zur Neige geht, das Duschgel verbraucht, der Getränkekasten leer ist und auch noch andere Dinge fehlen.<br />
„Wollen wir heute Abend grillen?“ , kommt Peter spontan auf die Idee. „Vielleicht kommt unserer Sohn mit seiner Freundin auch vorbei. Also sollte der Grillvorrat nicht zu knapp und für jeden etwas dabei sein. Bring einfach was Leckeres zum Grillen mit!“<br />
Ich düse also los. Die Handtasche liegt neben mir auf dem Beifahrersitz und der Einkaufskorb ist im Kofferraum verstaut. Ich fahre auf die Ampel zu und verringere meine Geschwindigkeit. In meinem Kopf tauchen einige Bilder aus den vergangenen Tagen auf. Die Strecke kenne ich zur Genüge und so gebe ich mich meinen Gedanken hin. Irgendwie geht jetzt alles ganz automatisch. Ich bremse und bleibe vor der Ampel stehen. Plötzlich schrecke ich auf, denn mein Hintermann hat laut und vernehmlich gehupt. Mein Blick auf die Ampel lässt mich erkennen, dass diese ein grünes Licht zeigt. Ich bemerke, dass ich bei Grün ganz gedankenverloren angehalten habe. Wäre der liebe Fahrer im Auto hinter mir nicht gewesen, hätte ich wahrscheinlich bis zur nächsten Rotphase weiter geträumt und auf das erneute Grün warten müssen, um loszufahren. Deshalb bedanke ich mich auch mit einem freundlichen Winken bei dem netten Verkehrsteilnehmer, der mich so ganz selbstlos aus meiner gedanklichen Abwesenheit geholt hat.<br />
Endlich bin ich im Supermarkt und nehme mir einen Einkaufswagen.<br />
„Verflixt!“, denke ich. „Wo ist denn mein Einkaufszettel?“<br />
Nachdem ich meine Tasche mindestens dreimal durchwühlt und alle möglichen Utensilien gefunden habe, die ich schon seit ewigen Zeiten vermisst habe, muss ich eine sehr ärgerliche Tatsache feststellen: Ich habe meinen Einkaufszettel vergessen. Aller Wahrscheinlichkeit nach, liegt er noch zu Hause auf dem Küchentisch. Ich könnte jetzt natürlich meinen Mann anrufen und mir die Liste aufs Handy schicken lassen.<br />
„Naja ist auch egal!“, tröste ich mich selbst. „Ich weiß sowieso genau was ich brauche. Ich habe alles exakt im Kopf.“<br />
So schiebe ich nun meinen Einkaufswagen durch die Reihen. Ich packe alles Mögliche ein und auch noch viel mehr. Einige Dinge fallen mir ein, die noch in meinen Küchenschränken fehlen. Öl, zum Beispiel und Zwiebeln auch noch. Vielleicht sollte ich auch noch einen Sack Grillkohle einpacken. Wer weiß, ob mein Mann noch genügend davon hat. Inzwischen ist mein Einkaufswagen randvoll.<br />
Ich stehe schon in der Schlange an der Kasse, da fällt mir ein, dass ich das Duschgel vergessen habe. Also schiebe ich den Wagen zur Seite und marschiere strammen Schrittes wieder in die hintere Ecke des Marktes, in der die Drogerieabteilung ist.<br />
Alles hat einmal ein Ende und so geht auch dieser Einkauf zu Ende. Gut gelaunt komme ich daheim an und freue mich schon auf einen gemütlichen Grillabend mit meiner Familie. Mein Peter hilft mir sogar beim Ausräumen des Kofferraums. Noch ein Grund, um mich zu freuen.<br />
„Ach!“, sagt er. „Grillkohle hättest du gar nicht mitbringen brauchen, davon habe ich im Gartenhaus noch genügend stehen.“<br />
„Ein bisschen Vorrat kann nicht schaden!“, gebe ich zurück.<br />
Mein Peter nickt und trägt schon mal die Getränke ins Haus. Aus dem Flur höre ich nur wie er sagt:<br />
„Hauptsache du hast genügend Fleisch und Würstchen zum Grillen mitgebracht!“<br />
Mich trifft fast der Schlag!<br />
„Mach schon mal das Grillfeuer an! Ich bin gleich wieder da!“, rufe ich ihm noch schnell zu und schon starte ich den Motor.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/gedankenverloren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3451</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Brief an die Oma</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 09:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Beißerchen]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Weltsensation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3132</guid>

					<description><![CDATA[Wie Ihr ja wisst, krame ich gerne mal in meinen Erinnerungskisten. Neben den üblichen Fotoalben besitze ich nämlich auch noch kleine Aufbewahrungskartons mit verschiedenen Fotos, die niemals eingeklebt wurden. Aus welchen Gründen auch immer sie dort gelandet sind, aber auf jeden Fall waren sie zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Weiterhin gibt es auch noch ein paar Sammelmappen mit alten Postkarten, Briefen und dergleichen mehr. Und hier bin ich wieder einmal fündig geworden. Ich habe eine kleine liebevoll gestaltete Postkarte gefunden, die mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf ihr wird ein Ereignis aus dem Leben unseres Sohnes festgehalten, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kleiner neuer Lebensabschnitt, der durch dieses Ereignis beginnt. Es ist im Grunde genommen nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Aber trotzdem ist es für jede Familie mit einem Kleinkind immer wieder etwas Besonderes und doch irgendwie etwas Einmaliges. Warum sonst hätte ich damals diese Zeilen stellvertretend für unseren Sohn an seine Oma geschrieben?! Und so sieht die Vorderseite der Karte aus: Unterhalb dieser &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Ihr ja wisst, krame ich gerne mal in meinen Erinnerungskisten. Neben den üblichen Fotoalben besitze ich nämlich auch noch kleine Aufbewahrungskartons mit verschiedenen Fotos, die niemals eingeklebt wurden. Aus welchen Gründen auch immer sie dort gelandet sind, aber auf jeden Fall waren sie zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Weiterhin gibt es auch noch ein paar Sammelmappen mit alten Postkarten, Briefen und dergleichen mehr. </strong></p>
<p>Und hier bin ich wieder einmal fündig geworden. Ich habe eine kleine liebevoll gestaltete Postkarte gefunden, die mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf ihr wird ein Ereignis aus dem Leben unseres Sohnes festgehalten, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kleiner neuer Lebensabschnitt, der durch dieses Ereignis beginnt. Es ist im Grunde genommen nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Aber trotzdem ist es für jede Familie mit einem Kleinkind immer wieder etwas Besonderes und doch irgendwie etwas Einmaliges. Warum sonst hätte ich damals diese Zeilen stellvertretend für unseren Sohn an seine Oma geschrieben?!</p>
<p>Und so sieht die Vorderseite der Karte aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3135 size-full aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708.jpg" alt="1200px-_DSC1708" width="524" height="626" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708.jpg 524w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708-251x300.jpg 251w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></p>
<p>Unterhalb dieser Zeichnung, die damals mein Mann angefertigt hat, befinden sich folgende handschriftlich verfassten Zeilen:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Mama und Papa sagen, </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>ich sei ganz tapfer gewesen </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>und habe gar nicht geweint!</strong></em></p>
<p>Vielleicht ahnt Ihr ja schon, was damit angedeutet wird, aber lasst mich die Karte umdrehen und Euch den dort vermerkten Text &#8222;vorlesen&#8220;:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Liebe Omi!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Stell&#8216; Dir vor, eine Weltsensation ist eingetreten. Mama hat irgendetwas an mir entdeckt. Auf jeden Fall fing sie plötzlich an zu jubeln und mich hochzuwerfen. Gleich darauf rannte sie zum Telefon und rief Papa an:</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;Peter, <span style="text-decoration: underline;">er</span> ist da!&#8220;</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Wenn ich es richtig verstanden habe, bin ich das erste Baby auf der ganzen Welt, das jemals einen Zahn gekriegt hat. Ich dachte mir, ich teile es Dir schnell mit. Das ganze Theater um das komische Ding in meinem Mund fand am 12.2.90 um ca. 11:15 Uhr statt.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Na, was sagst Du zu Deinem </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Timo?!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Ein bisschen ist dieser Post heute eine Ergänzung zu einer Kurzgeschichte, die ich schon vor längerer Zeit geschrieben habe und die Euch sicherlich auch gefallen wird:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/die-kleinen-beisserchen/">Die kleinen Beißerchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>22</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3132</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Verdammt lang her!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/lange-ist-es-her/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/lange-ist-es-her/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 22:25:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[denken gerne an die Zeit zurück]]></category>
		<category><![CDATA[erste Wohnung]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
		<category><![CDATA[Paradies]]></category>
		<category><![CDATA[verdammt lang her]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=2039</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Kinder, wie die Zeit vergeht.&#8220; &#8222;Verdammt lang her.&#8220; Diese Aussprüche hört man oft und sagt sie auch manchmal selbst. An den eigenen Kindern kann man dies am deutlichsten feststellen. Gerade erst gestern fand zum Beispiel ein wichtiger Abschnitt im Leben unseres Sohnes seinen krönenden Abschluss. Aber nicht nur Menschen zeigen uns auf, wie die Zeit vergeht und wie lange gewisse Begebenheiten schon zurückliegen. Selbst an leblosen Dingen nagt der Zahn der Zeit, doch auch hier ist gute Pflege das beste Mittel gegen das Altern.  Ich halte gerade ein Foto von einem Schrank in den Händen, der zwar immer noch in meinem Arbeitszimmer steht, aber auch schon in unserer ersten Wohnung vor fast 33 Jahren einen Platz hatte. Und das ist auch der Grund dafür, dass ich Euch heute von unserer ersten gemeinsamen Wohnung erzählen möchte, denn jedes einzelne Möbelstück hat seine ganz eigene Geschichte. Mein Mann studierte noch in Darmstadt und ich war gerade mit meinem Lehramtsstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen fertig. Da wir uns immer nur am Wochenende sehen konnten, war es jetzt unser Wunsch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Kinder, wie die Zeit vergeht.&#8220; &#8222;Verdammt lang her.&#8220; Diese Aussprüche hört man oft und sagt sie auch manchmal selbst. An den eigenen Kindern kann man dies am deutlichsten feststellen. Gerade erst gestern fand zum Beispiel ein wichtiger Abschnitt im Leben unseres Sohnes seinen krönenden Abschluss. Aber nicht nur Menschen zeigen uns auf, wie die Zeit vergeht und wie lange gewisse Begebenheiten schon zurückliegen. Selbst an leblosen Dingen nagt der Zahn der Zeit, doch auch hier ist gute Pflege das beste Mittel gegen das Altern. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch halte gerade ein Foto von einem Schrank in den Händen, der zwar immer noch in meinem Arbeitszimmer steht, aber auch schon in unserer ersten Wohnung vor fast 33 Jahren einen Platz hatte. Und das ist auch der Grund dafür, dass ich Euch heute von unserer ersten gemeinsamen Wohnung erzählen möchte, denn jedes einzelne Möbelstück hat seine ganz eigene Geschichte.<br />
Mein Mann studierte noch in Darmstadt und ich war gerade mit meinem Lehramtsstudium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen fertig. Da wir uns immer nur am Wochenende sehen konnten, war es jetzt unser Wunsch gemeinsam eine Wohnung in Darmstadt zu mieten. Ich bemühte mich also um eine Referendarstelle in Darmstadt und wir fanden eine schöne gemütliche Zweizimmerwohnung in einem Mehrfamilienhaus in einem der Stadtteile.<br />
Betrat man diese Wohnung, so stand man zuerst in einem kleinen Flur. Von hier aus konnte man in die beiden Zimmer gehen. Es gab also ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer. Beide Räume hatten jeweils einen Zugang zu einem großen Balkon, der sich über die gesamte Breite der beiden Zimmer erstreckte. Weiterhin gab es eine komplett ausgestattete Kochnische und ein kleines Badezimmer mit Badewanne. Was wollten wir mehr?! Die Wohnung mit ihren 45 Quadratmetern erschien uns einfach riesig und war unser erstes gemeinsames Zuhause. Also gewissermaßen unser kleines Paradies.<br />
Dieses wollte allerdings auch eingerichtet sein. Viel Geld hatten wir beide nicht, da Peter ja noch studierte und ich gerade mit meinem Lehrerjob angefangen hatte. Somit waren wir für alles dankbar, das wir bekommen konnten. Die Eltern, Großeltern und Nachbarn freuten sich mit uns und so konnten wir hier etwas abgreifen und dort etwas ergattern. Nein, es ging nicht um Geld, sondern um Möbelstücke. Entsprechend zusammengewürfelt war die Einrichtung unserer Wohnung auch. Nichts, von wegen Ikea, &#8211; nein alles alte Stücke mit eigener Geschichte.<br />
Im Flur stand eine alte Kommode,</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Vitrine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2041 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Vitrine-1024x682.jpg" alt="1200px-Vitrine" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Vitrine-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Vitrine-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Vitrine-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Vitrine.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a>die wir als Schuhschrank deklarierten. Dann gab es da noch eine kleine Truhe, die eigentlich ursprünglich mal mit Wein gefüllt war und mein Schwiegervater einst geschenkt bekommen hatte. Im Grunde genommen war es nichts wert, aber für uns wurde es trotzdem zu einem wertvollen Möbelstück. Auch in unserer zweiten Wohnung fand es noch einen Platz im Flur und bot unserem kleinen Timo eine Sitzgelegenheit, wenn er seine Schuhchen angezogen bekam.<a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Weinkistchen2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2044 size-medium aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Weinkistchen2-195x300.jpg" alt="1200px-Weinkistchen2" width="195" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Weinkistchen2-195x300.jpg 195w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Weinkistchen2-664x1024.jpg 664w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Weinkistchen2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>Im Wohnzimmer hatten wir keine Couchgarnitur stehen, das konnten wir uns nicht leisten. Aber wir hatten noch das alte Sofa, das meine Eltern in ihrer ersten Wohnung in der Küche stehen hatten und auf dem ich als Kleinkind saß. Ich hatte in meiner Geschichte „<a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a>“ bereits davon erzählt. Ein kleines schmiedeeisernes Tischchen stand vor diesem Sofa und diente uns sozusagen als Wohnzimmertisch. Ein Nachbar von meinen Eltern hatte es uns geschenkt und wir waren dankbar und froh darüber.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Das-Sofa-in-der-KÃ¼che-jPG-840x560.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2045 size-medium aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Das-Sofa-in-der-KÃ¼che-jPG-840x560-300x200.jpg" alt="1200px-Das-Sofa-in-der-KÃ¼che-jPG-840x560" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Das-Sofa-in-der-KÃ¼che-jPG-840x560-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Das-Sofa-in-der-KÃ¼che-jPG-840x560.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Aber dieser Nachbar schenkte uns noch etwas anderes, nämlich ein altes Radio. Wir nennen es noch heute liebevoll „unser altes Dampfradio“.<a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Radio.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2042 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Radio-1024x705.jpg" alt="1200px-Radio" width="840" height="578" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Radio-1024x705.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Radio-300x207.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/10/1200px-Radio.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a><br />
Einen Fernseher gab es natürlich auch. Zuerst hatten wir einen alten Schwarzweißfernseher und dann vererbte uns Tante Leni, von der ich bereits in der Geschichte  „<a href="http://lifetellsstories.de/clown-august-und-der-ententanz/">Clown August und der Ententanz</a>“ erzählt habe, einen Farbfernseher.</p>
<p>Das Schwarzweißgerät hatte Knöpfe, die man zum Ein-/Aus- und Umschalten drücken musste. Da es schon etwas altersschwach war, blieben diese Knöpfe nicht in der entsprechenden Position. Also mussten wir sie mit dem Brieföffner sozusagen erstechen. Wir klemmten ihn so ein, dass der Knopf in der entsprechenden Position festhielt.<br />
Einen Schaukelstuhl leisteten wir uns irgendwann einmal von unserem Geld.<br />
Vor dem großen Fenster, das eine ganze Wand einnahm, stand die alte Nähmaschine von der ich in einer anderen Geschichte bereits berichtet habe (<a href="http://lifetellsstories.de/die-jahre-gekommen/">In die Jahre gekommen</a>). Die Oma von meinem Peter hatte sie von einem älteren Herrn aus dem Altenclub für ein paar Mark extra für uns gekauft. Seine Frau, die bis zum Schluss darauf genäht hatte, war verstorben und er benötigte die Nähmaschine nicht mehr.<br />
Als Wohnzimmerschrank diente uns ein alter Eicheschrank, den jemand zum Sperrmüll gestellt hatte und dem zunächst eine Schublade fehlte. Auf das Klingeln von Peter im betreffenden Haus, bot man ihm an für 50 DM die fehlende Schublade rauszurücken. Er nahm das Angebot an und somit war der Schrank komplett. Mein Schwiegervater, der vor seinem Architekturstudium eine Schreinerlehre absolviert hatte, erkannte dass er diesen Schrank einst bearbeitet hatte.<br />
Über diesen Eicheschrank hängten wir ein altes Küchenoberteil, das  Peters Oma noch auf dem Dachboden entdeckt hatte und das ich dann in mühevoller Kleinarbeit abgeschliffen und bearbeitet habe ( siehe Beitragsbild).<br />
Als Esszimmertisch diente uns ein einfacher Holztisch, welcher ehemals Peters Opa als Schlachttisch gedient hatte. Aber auch diesen hatten wir wieder so aufgemöbelt, dass er recht ansehnlich war. Die Stühle dazu steuerten Peters Eltern bei und meine Mutter gab uns die passenden Tischdecken.<br />
Ach ja, einen großen Schreibtisch, den Peter schon in seiner Studentenbude stehen hatte, platzierten wir auch noch in einer Ecke des Wohnzimmers.<br />
Ins Schlafzimmer gehört logischerweise ein Bett. Das hatten wir auch, aber es war das Bett aus meiner Studentenbude und es maß höchstens nur 90cm auf 190cm. Wenn man jung ist, reicht auch dieser Platz vollkommen aus. Wir drehten uns einfach synchron um und alles war in bester Ordnung. Später stiftete uns der Freund meiner damals zukünftigen Schwägerin ein größeres Bett, das er eigentlich zum Sperrmüll stellen wollte.<br />
Ansonsten gab es von Peters Opa einen alten Sessel im Schlafzimmer und an der Wand brachten wir uns über die gesamte Länge ein Regal aus einfachen Bauhausbrettern an, denn unsere Bücherschätze mussten ja auch einen Platz finden. Ein alter und heute vermutlich kostbarer Schrank stand bei Peters Eltern als Werkzeugschrank im Keller. Wir durften ihn uns als Kleider- und Schlafzimmerschrank wieder aufmöbeln. Perfekt! Diesen Schrank besitzen wir heute auch noch. Nachdem er in unserer zweiten Wohnung als Kinderzimmerschrank diente, durfte er danach Jahre lang im Büro meines Mannes stehen. Allerdings musste er irgendwann einer neueren Büroeinrichtung weichen und hat jetzt wieder seinen Platz bei uns in der Garage als Werkzeugschrank gefunden. Aber weggeben werden wir ihn nie. Irgendwo hing noch ein alter Spiegel, passend zum Schrank. Dieser befindet sich ebenfalls noch in unserem Besitz.<br />
So, nun gehen wir in unser kleines Badezimmer. Die Wandfliesen waren in einem sanften leicht geflammten Grünton, was damals als modern galt.<br />
Eine Waschmaschine war auch von Nöten. Das Glück war uns hold und wir fanden beim Sperrmüll eine alte „Untertischwaschmaschine“, die wir unter das Waschbecken stellen konnten. Sie leistete nicht nur zum Waschen gute Dienste. Da sie direkt gegenüber von der Toilettenschüssel stand, wurde sie zur Ablage, wenn mein Peter am stillen Örtchen bewaffnet mit Büchern, Block und Stiften saß.<br />
Sogar Teppiche gab es in jedem Zimmer, natürlich auch nur von den Eltern.  Überall gab es Pflanzen und an den Wänden Bilder.<br />
Ich weiß nicht, ob Ihr es Euch vorstellen könnt, aber wir fühlten uns sehr wohl in dieser Wohnung und fanden sie gemütlich. Heutige junge Pärchen sind anders eingerichtet und moderner, meist mit Möbel vom Schweden. Eins jedoch haben wir mit den jungen Leuten von Heute gemeinsam. Wir alle sind und waren sehr glücklich in der allerersten gemeinsamen Wohnung. Und wir denken gerne an die Zeit zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-jahre-gekommen/">In die Jahre gekommen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/clown-august-und-der-ententanz/">Clown August und der Ententanz</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/lange-ist-es-her/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>22</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2039</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
