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	<title>Einkauf &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Und noch mehr Kindheitserinnerungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 19:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bäcker]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Mohnstückchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sitzen gerade vor einer Bäckerei in einem kleinen Städtchen. Es ist nicht irgendeine Stadt. Nein, es ist meine alte Heimatstadt, das heißt: Hier habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht. Es ist kurz nach zehn Uhr und wir haben uns hier gemütlich niedergelassen, um ein verspätetes Frühstück einzunehmen. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel und auch wir sind guter Dinge. Es ist ein ganz gewöhnlicher Wochentag und so verfolgen wir das Treiben auf dem kleinen Platz vor uns. Menschen gehen in der gemütlichen Bäckerei ebenso ein und aus wie in der angrenzenden Apotheke. Während wir das Hin und Her beobachten und unser Frühstück genießen, fliegen meine Gedanken ganz weit zurück in meine Vergangenheit. „Dort vorne am Eck war der Zuckerbäcker“, erkläre ich meinem Mann, der meine Heimatstadt auch seit seiner eigenen Kindheit kennt, da unsere Elternhäuser nur fünfzehn Kilometer auseinander liegen. „Ach ja“, fällt es ihm ein, „den haben wir doch neulich getroffen.“ Ich nicke ihm zustimmend zu und erliege weiter meinen Erinnerungen. So sitzen wir ein oder zwei Minuten schweigend vor unserem Frühstück. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sitzen gerade vor einer Bäckerei in einem kleinen Städtchen. Es ist nicht irgendeine Stadt. Nein, es ist meine alte Heimatstadt, das heißt: Hier habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht.</strong><br />
<strong>Es ist kurz nach zehn Uhr und wir haben uns hier gemütlich niedergelassen, um ein verspätetes Frühstück einzunehmen. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel und auch wir sind guter Dinge.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s ist ein ganz gewöhnlicher Wochentag und so verfolgen wir das Treiben auf dem kleinen Platz vor uns. Menschen gehen in der gemütlichen Bäckerei ebenso ein und aus wie in der angrenzenden Apotheke.<br />
Während wir das Hin und Her beobachten und unser Frühstück genießen, fliegen meine Gedanken ganz weit zurück in meine Vergangenheit.<br />
„Dort vorne am Eck war der Zuckerbäcker“, erkläre ich meinem Mann, der meine Heimatstadt auch seit seiner eigenen Kindheit kennt, da unsere Elternhäuser nur fünfzehn Kilometer auseinander liegen.<br />
„Ach ja“, fällt es ihm ein, „den haben wir doch neulich getroffen.“<br />
Ich nicke ihm zustimmend zu und erliege weiter meinen Erinnerungen. So sitzen wir ein oder zwei Minuten schweigend vor unserem Frühstück. Doch dann breche ich das Schweigen, denn ich möchte meinem Peter etwas erzählen:<br />
„Als ich noch ein Kind war, ging ich mit meiner Mutter freitags immer einkaufen. Freitag vormittags, wenn ich in der Schule war, wurde bei uns das Haus von oben bis unten geputzt und am Nachmittag war dann einkaufen angesagt.“<br />
Mein Mann hört mir gespannt zu, denn er hat mir angemerkt, dass ich jetzt mit Sicherheit noch mehr aus meiner Kindheit erzählen möchte.<br />
„Wir hatten immer eine ganz bestimmte Route, die wir liefen und auf diesem Weg lagen alle Geschäfte, die es für uns zu besuchen galt. Da man zum Einkaufen Geld braucht, gingen wir zuerst auf die Sparkasse und meine Mutter hob das benötigte Geld vom Girokonto ab.“<br />
Damals gab es nämlich noch keine EC- oder Kreditkarten. Man hat mit Bargeld bezahlt. Das hatte den Vorteil, dass man niemals mehr Geld ausgab, als man in der Tasche hatte. Man musste sogar noch für die kommende Woche Geld übrig behalten, denn erst am nächsten Freitag ging es wieder zur Bank.<br />
„Ach, das habe ja ganz vergessen zu erzählen: Bevor wir auf die Sparkasse gingen, gab meine Mutter ihren Lottoschein in der Annahmestelle ab und dann kaufte sie noch eine Zeitschrift im Schreibwarenladen“, erinnere ich mich genauer.<br />
„Und welche Station seid ihr dann angelaufen?“, fragt mein Mann neugierig.<br />
„Wenn wir nicht zur Post marschieren mussten, die ja noch weiter entfernt war, als die Sparkasse, dann traten wir den Rückweg an.“<br />
„Naja, auf der Post warst du ja sowieso ziemlich oft“, sagt mein Peter, „da du mit der ‚Christel von der Post‘ befreundet warst.“<br />
Ich gehe jetzt gar nicht darauf ein, sondern erzähle von unserer weiteren Einkaufsroute:<br />
„Meine Mutter und ich gingen dann zu B., die hatten ein Lebensmittelgeschäft.“<br />
Mein Mann kann alles genau nachvollziehen, da er das damalige Geschäft, aber auch die ehemalige Besitzerin kennt. Das Lebensmittelgeschäft war weder ein Tante-Emma-Laden noch ein Supermarkt, aber es war ein Selbstbedienungsgeschäft. Man konnte durch die Reihen marschieren und sich alles in den Korb legen, was man benötigte.<br />
„An der Kasse dann wurde alles in einem großen Karton verstaut und Herr B. brachte die Waren am Abend samt den Getränken mit dem Auto zu uns nach Hause. Anfangs war es ein kostenloser Service, später dann zahlte man  50 Pfennige. Wo gibt es das heute noch?“, frage ich und nehme einen Schluck von meinem Schokocappuccino.<br />
Mein Peter lauscht weiterhin andächtig und unterbricht meinen Redefluss nicht.<br />
„Ich kann mich noch erinnern, dass meine Mutter mal vergessen hat, Geld abzuheben. Wahrscheinlich haben wir auf unserer Einkaufstour Bekannte getroffen und vor lauter Quatscherei sind wir sozusagen aus dem Tritt gekommen oder sie hat ihre Geldbörse vergessen, so genau weiß ich es nicht mehr. Ach, keine Ahnung, ist ja auch egal“, sage ich, denn eigentlich will ich nur etwas berichten, was damals ganz selbstverständlich war und heutzutage nicht mehr denkbar wäre.<br />
„Auf jeden Fall stand sie ohne Geld an der Kasse. Frau B. reichte ihr dann einfach einen gelben Auszahlungsbeleg von der Sparkasse und sie füllte ihn aus, bezahlte sozusagen damit und erhielt das Restgeld in bar. So ähnlich, wie es zum Beispiel der R…-Markt heutzutage mit der EC-Karte macht, nur eben mit einem normalen Auszahlungsformular von der Sparkasse.“<br />
„Ach“, sagt mein Mann, „was war damals alles noch so unkompliziert und hat doch alles auch geklappt.“<br />
„So und dann gingen wir weiter zum Zuckerbäcker“, berichte ich. „Dort kauften wir ein bemehltes Mischbrot, ein paar Brötchen und ich durfte mir ein Stückchen aussuchen. Meist entschied ich mich für ein Mohnstückchen. Ich esse heute immer noch gerne Mohnkuchen, das ist wohl so ein Überbleibsel aus meiner Kindheit. Übrigens hat uns der selbe Bäcker jeden Morgen drei Brötchen vor die Tür gelegt, so dass ich immer ein frisch gebackenes belegtes Brötchen mit in die Schule nehmen konnte. Damals konnte man diesen Brötchenbringservice noch bestellen.“<br />
Tja und jetzt sitzen wir wieder vor einer Bäckerei, die nur ein paar Meter von dem damaligen Zuckerbäckerladen entfernt ist. Aber hier kam ich mit meiner Mutter auch immer vorbei. Die Apotheke nebenan gab es damals auch schon und wenn wir Schuhe brauchten, dann bogen wir einfach rechts um die Ecke und schon konnte das Probieren losgehen. Elektroartikel, Schmuck und Bekleidung gab es zwischen dem Lebensmittelgeschäft und dem Bäcker. Es war also alles sehr zentral gelegen.<br />
„An einem normalen Freitag, an dem kein Kauf von Schmuck, Bekleidung, Schuhe oder Elektroartikeln etc. anstand, folgte nach dem Bäcker der Gang in den Metzgerladen“, erkläre ich meinem Mann und füge noch andere Details hinzu:<br />
„Klein- Astrid bekam dort selbstverständlich auch noch ein Stückchen Fleischwurst. Und wenn wir dann wieder zu Hause waren, dann saßen meine Mutter und ich gemeinsam in der Küche und es gab es eine kalte Rindswurst und ein Brötchen aus der Hand. Manchmal wollte ich auch nur ein Stückchen Camembert aus der Hand. Auf jeden Fall hat es super lecker geschmeckt.“<br />
In meinen Gedanken sehe ich alles noch genauso vor mir. Einiges hat sich in meiner alten Heimatstadt verändert, einiges ist geblieben. Ein paar der Geschäfte, die auf unserem Weg lagen, gibt es heute nicht mehr. Schade, aber im Leben gibt es eben immer Veränderungen, manches verschwindet und anderes kommt hinzu. Das ist gut so, denn sonst wäre es auch zu langweilig.<br />
„Hallo Ihr Zwei!“, ruft uns gerade ein Bekannter zu. „Ich habe gerade das Cottbuser Nummernschild gesehen, da dachte ich mir doch, dass Ihr hier seid und hab mich gleich nach Euch umgeschaut.“<br />
„Hallo!“, rufen wir ihm freudig entgegen.<br />
„Willst du einen Kaffee?“, fragt mein Peter und schon sitzen wir zu dritt vor dem Bäckerladen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vorsicht!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 13:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[flüstern]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Protagonistin]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind gerade dabei unsere Samstagseinkäufe zu tätigen, da kommt mein Göttergatte auf eine hervorragende Idee. „Wollen wir uns nicht hier beim Bäcker einen Kaffee gönnen? Dort drüben ist gerade ein Tisch frei geworden.“ „Ja, auf einen Latte Macchiatto hätte ich auch Lust“, antworte ich und marschiere schon auf den Tisch zu, um dort meine Jacke hinzulegen und damit gleichzeitig den Platz zu reservieren. Peter stellt sich unterdessen an der Theke an, um zu bestellen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass sich zu den Kaffeespezialitäten auch noch jeweils ein Stück Kuchen gesellt. Die mahnende innere Stimme, die uns „Vorsicht Kalorien!“ entgegenruft, weisen wir mit dem Gedanken „Das Abendbrot fällt dann halt kleiner aus!“ erfolgreich zurück. Als die Teller leer, aber die Trinkgefäße noch zur Hälfte gefüllt sind, genießen wir den Kaffee jeder auf seine eigene Art. Während Peter in einer Zeitung liest, lehne ich mich entspannt zurück und betrachte das Geschehen um mich herum. Dabei fallen mir zwei Frauen auf, die auf die gleiche Idee gekommen sind wie wir und sich an diesem Nachmittag &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gerade dabei unsere Samstagseinkäufe zu tätigen, da kommt mein Göttergatte auf eine hervorragende Idee.</p>
<p>„Wollen wir uns nicht hier beim Bäcker einen Kaffee gönnen? Dort drüben ist gerade ein Tisch frei geworden.“</p>
<p>„Ja, auf einen Latte Macchiatto hätte ich auch Lust“, antworte ich und marschiere schon auf den Tisch zu, um dort meine Jacke hinzulegen und damit gleichzeitig den Platz zu reservieren. Peter stellt sich unterdessen an der Theke an, um zu bestellen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass sich zu den Kaffeespezialitäten auch noch jeweils ein Stück Kuchen gesellt. Die mahnende innere Stimme, die uns „Vorsicht Kalorien!“ entgegenruft, weisen wir mit dem Gedanken „Das Abendbrot fällt dann halt kleiner aus!“ erfolgreich zurück.</p>
<p>Als die Teller leer, aber die Trinkgefäße noch zur Hälfte gefüllt sind, genießen wir den Kaffee jeder auf seine eigene Art. Während Peter in einer Zeitung liest, lehne ich mich entspannt zurück und betrachte das Geschehen um mich herum. Dabei fallen mir zwei Frauen auf, die auf die gleiche Idee gekommen sind wie wir und sich an diesem Nachmittag etwas Leckeres gönnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Erste nimmt bereits am Nachbartisch Platz während die andere gerade versucht ihr vollgeladenes Tablett von der hohen Bäckertheke zu ziehen, das allerdings irgendwo festhängt. Mein Blick beißt sich an einer Plastikflasche fest, in der sich ein halber Liter gelber Limonade befindet. Diese steht auf dem Tablett gleich neben der randvoll gefüllten Kaffeetasse.</p>
<p>„Vorsicht! &#8211; Oh, oh!“ entfährt es mir, doch die Frau schafft es das Tablett nebst Beladung sicher an sich zu nehmen. Jetzt tritt sie ebenfalls ihren Weg zu unserem Nachbartisch an.</p>
<p>„Gleich passiert es!“, flüstere ich meinem Mann zu, der verwirrt aufblickt und sich interessiert erkundigt: „Was denn?“</p>
<p>„Na, die Flasche… hundertprozentig kippt sie gleich um und fällt gegen die Kaffeetasse!“</p>
<p>„Oh, oh! Vorsicht!“, meint nun auch Peter als er den Balanceakt sieht, den die besagte Frau mit dem Tablett vollführt. „Ich kann gar nicht hinschauen“, fügt er noch hinzu bevor er den Blick abwendet.</p>
<p>Ich für meinen Teil erwarte jedoch das Unheil in Sekundenschnelle und betrachte gebannt das Wanken und Schwanken von Frau und Flasche.</p>
<p>„Wusste ich es doch!“, rufe ich im nahezu selben Moment aus, als die Flasche ihre Standhaftigkeit verliert, mit einem Schlag auf dem Tablett umkippt, die Tasse haarscharf verfehlt, aber genügend Wucht hat, um die das Tablett tragende Frau zu erschrecken. Gleichzeitig durchzieht diese ein schreckhaftes Zucken, was zum erneuten ruckartigen Ausbalancieren des Tabletts und zum Überschwappen des Kaffees führt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das war ja zu erwarten“, bestätigt mir nun auch Peter, der neugierig aufblickt.</p>
<p>Ehrlich gesagt, kann ich mir ein Grinsen kaum verkneifen. Es ist allerdings nicht die Schadenfreude, die meine Mundwinkel in die Höhe zieht, sondern meine Erinnerung an ein ähnliches Ereignis, bei welchem ich die Protagonistin war.</p>
<p>„Weißt du noch, als es mir beinahe ebenso erging?“, frage ich Peter, erzähle aber gleich weiter: „Damals stellte mir die Verkäuferin mein hochstieliges gefülltes Teeglas auf eine<span class="Apple-converted-space">  </span>auf dem Tablett befindliche unpassende Untertasse. Ich balancierte ebenso wie die besagte Dame. Doch als das Teeglas verdächtig zu Schwanken begann, marschierte ich einfach auf einen mir unbekannten Mann zu. Dieser sprang auf, ergriff geistesgegenwärtig das schwankende Glas und errettete mich sozusagen.“</p>
<p>„Scheint doch was dran zu sein an dem Spruch: ‚Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste‘ “, meint Peter.<br />
Es ist echt peinlich, aber nun müssen wir beide lachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/peinlich-peinlich/">Peinlich, peinlich…</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/im-eifer-des-gefechts/">Im Eifer des Gefechts</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Einkaufsfreuden</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/einkaufsfreuden/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/einkaufsfreuden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 20:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Opa Max und Oma Marianne haben an diesem Wochenende Besuch von Enkelsohn Alex und dessen Freundin Tina. Sie haben am Samstagmorgen gemütlich gefrühstückt oder sollte man besser den eingedeutschten Begriff „gebruncht“ verwenden?! Inzwischen ist der Vormittag schon vorbei und das Mittagessen wäre angesagt, würden nicht alle über das ausgeprägte Sättigungsgefühl sprechen. „Also lassen wir das Mittagessen ausfallen und am Abend gibt es dann selbstgemachte Pizza“, schlägt Oma Marianne vor. Alle nicken und sind mit diesem Vorschlag einverstanden. Doch da schaltet sich Opa Max ein: „Und morgen wird gegrillt. Wir haben doch eine Dorade und Lachs gekauft, lasst uns den Fisch einfach auf den Grill legen.“ „Ohja Lachs“, begeistert sich Tina. „Och nö!“, meint Enkel Alex, „ich mag eigentlich keinen Fisch. Kannst du nicht was Vegetarisches kochen?“ Oma Marianne macht einige Vorschläge, doch das passt ihrem Göttergatten nicht.  „Immer diese gesunden Sachen. Ich habe mich so auf das Grillen gefreut und der Fisch muss schließlich auch gegessen werden.“ „Gut“, sagt die Oma, „das ist ein Argument, das ich gelten lasse. Und gesund ist Fisch ja auch.“ „Und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Opa Max und Oma Marianne haben an diesem Wochenende Besuch von Enkelsohn Alex und dessen Freundin Tina. Sie haben am Samstagmorgen gemütlich gefrühstückt oder sollte man besser den eingedeutschten Begriff „gebruncht“ verwenden?! Inzwischen ist der Vormittag schon vorbei und das Mittagessen wäre angesagt, würden nicht alle über das ausgeprägte Sättigungsgefühl sprechen.</strong><br />
<span class="dropcap">„A</span>lso lassen wir das Mittagessen ausfallen und am Abend gibt es dann selbstgemachte Pizza“, schlägt Oma Marianne vor.<span class="Apple-converted-space"> </span>Alle nicken und sind mit diesem Vorschlag einverstanden.<br />
Doch da schaltet sich Opa Max ein:<br />
„Und morgen wird gegrillt. Wir haben doch eine Dorade und Lachs gekauft, lasst uns den Fisch einfach auf den Grill legen.“<br />
„Ohja Lachs“, begeistert sich Tina.<br />
„Och nö!“, meint Enkel Alex, „ich mag eigentlich keinen Fisch. Kannst du nicht was Vegetarisches kochen?“<br />
Oma Marianne macht einige Vorschläge, doch das passt ihrem Göttergatten nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Immer diese gesunden Sachen. Ich habe mich so auf das Grillen gefreut und der Fisch muss schließlich auch gegessen werden.“<br />
„Gut“, sagt die Oma, „das ist ein Argument, das ich gelten lasse. Und gesund ist Fisch ja auch.“<br />
„Und ich?“, fragt Alex.<br />
„Da lässt sich auch was in Richtung vegetarisch machen, abgesehen davon, dass du ja kein wirklicher Vegetarier bist“, grinst die ältere Dame. „Lass Oma mal machen, ich habe alles Nötige bereits eingekauft und Gemüse kann man auch grillen…“<br />
Doch das hört eigentlich schon niemand mehr, denn die beiden Männer haben etwas vor. Sie wollen eine Probefahrt mit Alex&#8216; neuem Auto machen und sind schon auf dem Weg in die Garage. Denkt Oma Marianne zumindest. Eine Viertelstunde später wirft sie so nebenbei einen Blick aus dem Fenster. Wer steht da am nachbarlichen Gartenzaun und unterhält sich? Ihre beiden Männer.<br />
Eine weitere Viertelstunde später, stecken die Beiden den Kopf zur Haustür herein und Opa Max verkündet:<br />
„Wir fahren jetzt. Kann eine Weile dauern. Ach übrigens: Unsere Nachbarn, Stefan und Silke und ihre Zwillinge kommen morgen Abend zum Grillen vorbei.“<br />
„Da muss ich aber schnell noch was besorgen, sonst reicht es nicht für so viele Personen“, ruft Oma und läuft zur Tür.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Mittlerweile sitzen ihr Mann und ihr Enkelsohn schon im Auto. Während Alex das Beifahrerfenster öffnet, startet Opa Max den Motor.<br />
„Schickt mir eine SMS, was noch eingekauft werden muss. Wir kümmern uns um alles.“<br />
„Mach ich!“, antwortet seine Freundin Tina.<br />
„Okay!“, stimmt auch Oma zu. „Denkt aber bitte daran, um 20 Uhr schließen die Geschäfte und morgen ist Sonntag!“<br />
Das Beifahrerfenster schließt sich langsam, während Alex noch etwas antwortet. Oma versteht allerdings nur Bruchstücke.<br />
„Kein Problem…. Stadt…. Mitternacht… einkau…“, dann ist die Scheibe oben und das Auto biegt um die nächste Straßenecke.<br />
„Oh nein“, denkt sich die Großmutter insgeheim. „Die werden doch nicht auf den allerletzten Drücker einkaufen.“<br />
Tina und die Großmutter überlegen schon mal, was ihnen noch fehlt. Lange ist die Liste nicht.</p>
<p style="text-align: center;">Tomaten,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">Baguette,</p>
<p style="text-align: center;">Salat,</p>
<p style="text-align: center;">2 Flaschen Rotwein.</p>
<p style="text-align: left;">Mehr ist es nicht, denn alles andere ist vorrätig. Also machen sie sich  auch keine weiteren Gedanken und freuen sich auf den Sonntag.<br />
Kurz darauf erhalten sie eine SMS von den Nachbarn:<br />
„Wir freuen uns und bringen morgen 5 Steaks und Grillkäse mit.“<br />
Um unnötige Doppelkäufe zu vermeiden, leitet Tina diese SMS an Alex weiter, denn Opa Max ignoriert sein Handy meistens.<br />
Kurz vor 20 Uhr sind die beiden Männer immer noch nicht zurück, aber gegen 20:30 trudeln sie endlich wieder ein und Oma Marianne kann kaum ihren Augen trauen. Die beiden Männer öffnen den Kofferraum und schleppen zwei große vollbepackte Kisten ins Haus.<br />
„Was habt ihr denn alles gekauft? Das passt doch gar nicht mehr in meinen Kühlschrank.“<br />
Händeringend beobachten Tina und die Großmutter wie sich die Kisten leeren.<br />
„Wieso in aller Welt habt ihr sooo viel Tomaten gekauft. Das sind ja mindestens 2 Kilo!“, wundert sich Oma. &#8222;&#8230;und auch noch Grillkäse und 8 Steaks und 8 Würstchen.&#8220;<br />
„Habt ihr denn nicht die SMS gelesen?“, fragt Tina. „Die Nachbarin bringt selbst schon 5 Steaks mit.“<br />
„Wo ist das Baguette?“<br />
„Haben wir keins mehr bekommen, aber Peperoni-Chiabatta haben wir zwei Stück und außerdem noch ein Körnerbrot“, mit diesen Worten packt Opa Max 2 Packungen Fertigsalat, einen kleinen Eimer Senfgurken, zwei Packungen Fleischsalat und ein Eimerchen Kartoffelsalat aus. Danach folgen etliche Bierflaschen, allerdings keine einzige Flasche Rotwein.<br />
„Das stand doch gar nicht auf der Liste und außerdem schmeckt das Fertigzeug nicht!“, sagt Marianne entsetzt. „Das macht man selbst!“<br />
„Quatsch, das will ich verfeinern!&#8220;, verteidigt sich ihr Gatte. &#8222;Warte nur mal ab.“<br />
„Aha!“<br />
„Und hier haben wir noch Chips!“, strahlt der Enkelsohn und hält drei Tüten Chips in die Luft.<br />
Den beiden Frauen verschlägt es die Sprache, aber sie merken, dass ihre beiden Männer sichtlich stolz auf ihren Großeinkauf sind und wohl voller Euphorie und mit einem großen Hungergefühl den Supermarkt nach Essbarem durchforstet haben. Zumindest der stattliche Preis gleicht dem eines ausgiebigen Wocheneinkaufs.<br />
Nach dem Abendessen, das schon fertig ist, sinkt Opa Max in den Wohnzimmersessel und streckt alle Viere von sich. In Sekundenschnelle ist er erschöpft vom Tagesgeschehen eingeschlafen. Die anderen suchen begleitet von Opas leichtem Schnarchen in der Mediathek nach einem schönen Film.  Plötzlich verstummen die Schnarchlaute und die Stimme des schlafenden Großvaters ist zu hören. Ihn scheint wohl der Einkauf nachhaltig beeindruckt zu haben, denn im Schlaf sagt er nun ganz ernst:<br />
„1 Euro 75!“<br />
Dann ertönen wieder die gleichmäßigen Schnarchlaute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-brille-waere-das-nicht-passiert-oder-doch/">Mit Brille wäre das nicht passiert, – oder doch?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gedankenverloren/">Gedankenverloren</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/man-lernt-nie-aus/">Man lernt nie aus</a></p>
<p>* Das Beitragsbild habe ich in einem Auslandsurlaub von einem Plakat abfotografiert und anschließend leicht verändert. Leider weiß ich nicht mehr, wo es war und habe auch keine Kenntnis davon, wer der Künstler ist.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Muss das wirklich sein?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/muss-das-wirklich-sein/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/muss-das-wirklich-sein/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 14:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[raunen]]></category>
		<category><![CDATA[Rücksicht]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[wirklich]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon lange habe ich mich nicht mehr aus meiner kleinen Plauderecke gemeldet. Heute ist es wieder einmal soweit, denn mir ist etwas aufgefallen, das mich beschäftigt und worüber ich meine Verwunderung äußern möchte.  Regelmäßig mache ich mit meiner Mutter einen Großeinkauf. Hierbei ist dann der Einkaufswagen schon recht voll, das muss ich zugeben. Aber es muss sich ja auch lohnen. Stehen wir dann an der Kasse und legen alles auf das Förderband, haben wir  eine ganze Menge zu tun. Wir müssen uns echt beeilen, um alles auf das Band zu legen, denn vorne an der Kasse beginnt der/die Kassierer(in) schon seine/ihre Arbeit.  In Windeseile zieht er/sie die Waren über den Scanner und meine Mutter schiebt schnell den zum Glück inzwischen leeren Einkaufswagen nach vorne an das andere Ende des Förderbandes, wo sich schon Einiges angesammelt hat.  Sie beginnt einzuräumen, kommt aber mit dem Tempo des/der Verkäufers(in) nicht mit. Selbstverständlich übernehme ich das Einräumen, aber ich muss zugeben, dass auch ich mich beeilen muss, um mit dem/der rekordverdächtigen Verkäufer(in) mitzuhalten. Ich sehe ja ein, dass auch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon lange habe ich mich nicht mehr aus meiner kleinen Plauderecke gemeldet. Heute ist es wieder einmal soweit, denn mir ist etwas aufgefallen, das mich beschäftigt und worüber ich meine Verwunderung äußern möchte.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">R</span>egelmäßig mache ich mit meiner Mutter einen Großeinkauf. Hierbei ist dann der Einkaufswagen schon recht voll, das muss ich zugeben. Aber es muss sich ja auch lohnen.<br />
Stehen wir dann an der Kasse und legen alles auf das Förderband, haben wir<span class="Apple-converted-space">  </span>eine ganze Menge zu tun. Wir müssen uns echt beeilen, um alles auf das Band zu legen, denn vorne an der Kasse beginnt der/die Kassierer(in) schon seine/ihre Arbeit.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
In Windeseile zieht er/sie die Waren über den Scanner und meine Mutter schiebt schnell den zum Glück inzwischen leeren Einkaufswagen nach vorne an das andere Ende des Förderbandes, wo sich schon Einiges angesammelt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Sie beginnt einzuräumen, kommt aber mit dem Tempo des/der Verkäufers(in) nicht mit. Selbstverständlich übernehme ich das Einräumen, aber ich muss zugeben, dass auch ich mich beeilen muss, um mit dem/der rekordverdächtigen Verkäufer(in) mitzuhalten.<br />
Ich sehe ja ein, dass auch noch andere Kunden abgefertigt werden müssen und man die Waren nicht gleich in die Einkaufstaschen legen kann. Das ist ja auch nicht das Problem. Aber muss es sein, dass man die Kunden in einem solchen Tempo abfertigt, dass es ihnen kaum noch gelingt alles ordentlich in den Wagen zu legen?<br />
Meine Mutter ist inzwischen nur noch ein Jährchen von den Neunzig entfernt. Auch wenn man ihr dieses Alter nicht ansieht, aber ein bisschen Rücksicht sollte man schon gegenüber älteren Menschen nehmen, die sich dann in solchen Situationen doch schnell überfordert fühlen und nervös werden.<br />
Um die Weihnachtszeit hatte ich ebenfalls einmal einen übereifrigen<span class="Apple-converted-space">  </span>Kassierer im Supermarkt. Dieser hoffte meiner Meinung nach anscheinend, dass diese Disziplin bei der nächsten Olympiade aufgenommen wird. Ich hatte meine liebe Mühe, um einigermaßen meine Geschwindigkeit dem Piepsen des Scanners anzupassen. Hinterher schwirrte mir so der Kopf, dass ich meine Geheimnummer für die EC-Karte vergessen hatte und einen erneuten Versuch starten musste. Ich konnte es mir damals nicht verkneifen ihm ein<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Sie haben mich aber auch vollkommen meschugge gemacht!“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
zuzuraunen. Das brachte mir das verständnisvolle Lächeln, der hinter mir stehenden Kunden ein. Diese konnten sich allerdings ebenfalls nicht ausruhen, denn fast zeitgleich mit meiner Verabschiedung, begrüßte er schon den nächsten Kunden und zog die ersten Waren über den Scanner.</p>
<p>Muss das wirklich sein?<br />
Oh nein! Denn ich habe das Gegenteil von Hektik und Stress ebenfalls schon erlebt. Kassierer(innen), die freundlich und zuvorkommend sind, auch abwarten, bis der Kunde /die Kundin seine Sachen verstaut hat und nicht zur Eile drängen. Ihnen will ich ein Lob aussprechen und freue mich über dieses menschliche Entgegenkommen.<br />
Also gibt es zwischen Herumtrödeln und übermäßiger Hektik doch auch noch ein angemesseneres Tempo, das etwas mehr Rücksicht den Kunden gegenüber einräumt.</p>
<p>Habt ihr auch schon ähnliche Situationen erlebt?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleidersammlung/">Kleidersammlung</a></p>
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		<title>Zuviel des Guten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2018 19:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[gut]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[stöbern]]></category>
		<category><![CDATA[Vorhang]]></category>
		<category><![CDATA[Wohl]]></category>
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					<description><![CDATA[Herr und Frau Konfusi sitzen gerade beim Frühstück und lassen sich die leckeren Marmeladenbrötchen schmecken. Durch das Küchenfenster kommen ein paar Sonnenstrahlen in den Raum und tauchen ihn in ein freundliches helles Licht. Der Himmel zeigt sich heute in einem zarten Blau. Der Schein trügt allerdings, denn das Thermometer bestätigt, dass es lediglich 4 Grad sind. Schon im nächsten Moment schiebt sich ein großes Wolkenfeld vor die Sonne und verdunkelt wieder alles. „Das war aber ein kurzes Gastspiel der Sonne“, sagt Frau Konfusi und schenkt ihrem Gatten herrlich duftenden Kaffee nach. „Schade, dass der Frühling dieses Jahr so lange auf sich warten lässt. Die lange Kälte und das meist trübe Wetter schlagen nur auf das Gemüt.“ „Wir sollten uns eine kleine Freude gönnen“, schlägt dieser ihr vor. „Was hältst Du davon, wenn wir in die Großstadt fahren und einen ausgiebigen Einkaufsbummel machen?“ „Prinzipiell ist das keine schlechte Idee“, gibt Frau Konfusi zu. „Nur seltsam, dass ich den Verdacht hege, dass Du noch etwas anderes im Schilde führst.“ „Naja“, grinst ihr Gatte. „Ich habe neulich in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr und Frau Konfusi sitzen gerade beim Frühstück und lassen sich die leckeren Marmeladenbrötchen schmecken. Durch das Küchenfenster kommen ein paar Sonnenstrahlen in den Raum und tauchen ihn in ein freundliches helles Licht. Der Himmel zeigt sich heute in einem zarten Blau. Der Schein trügt allerdings, denn das Thermometer bestätigt, dass es lediglich 4 Grad sind. Schon im nächsten Moment schiebt sich ein großes Wolkenfeld vor die Sonne und verdunkelt wieder alles.</strong><br />
<span class="dropcap">„D</span>as war aber ein kurzes Gastspiel der Sonne“, sagt Frau Konfusi und schenkt ihrem Gatten herrlich duftenden Kaffee nach.<br />
„Schade, dass der Frühling dieses Jahr so lange auf sich warten lässt. Die lange Kälte und das meist trübe Wetter schlagen nur auf das Gemüt.“<br />
„Wir sollten uns eine kleine Freude gönnen“, schlägt dieser ihr vor. „Was hältst Du davon, wenn wir in die Großstadt fahren und einen ausgiebigen Einkaufsbummel machen?“<br />
„Prinzipiell ist das keine schlechte Idee“, gibt Frau Konfusi zu. „Nur seltsam, dass ich den Verdacht hege, dass Du noch etwas anderes im Schilde führst.“<br />
„Naja“, grinst ihr Gatte. „Ich habe neulich in der Zeitung gelesen, dass es dort eine dauerhafte Oldtimerausstellung gibt. Die würde ich mir gerne ansehen. Wenn Du nicht mitkommen magst, könntest Du in der Zwischenzeit einen Einkaufsbummel machen. Ich komme dann später dazu und wir schlendern noch ein bisschen gemeinsam durch die Einkaufspassagen.“<br />
„Fast habe ich mir so etwas Ähnliches gedacht“erwidert Frau Konfusi und knufft ihren Mann sacht in die Seite.<br />
„Ich nehme Dein Angebot gerne an. Dann drängt mich niemand und ich kann mir in aller Ruhe etwas Chices zu Ostern aussuchen.“<br />
Noch ahnt die ältere Dame nicht, dass sich ihr letzter Satz nicht so leicht in die Tat umsetzen lässt.<br />
Kaum hat sie zwei Stunden später ein großes Zentrum mit den unterschiedlichsten Geschäften betreten, sucht sie auch schon den Weg zu einem bekannten Bekleidungsgeschäft. Sie hat keine Ahnung, was sie eigentlich sucht. Ein bisschen stöbern möchte sie, sich von den bunten Farben und der neuen Kollektion inspirieren lassen. Sie weiß, dass sie hier vielleicht sogar fündig werden könnte und marschiert fröhlich durch die weit geöffnete Glastür.<br />
„Hallo!“, ruft ihr sogleich eine Verkäuferin aus einer der hinteren Ecken zu.<br />
„Hallo!“, antwortet auch Frau Konfusi freundlich und geht auf den erst besten Kleiderständer zu. Kaum hat sie diesen erreicht, ist die Verkäuferin auch schon an ihrer Seite.<br />
„Kann ich Ihnen behilflich sein?“<br />
„Ach nein, ich will mich erst einmal umschauen.“<br />
„Gut, machen Sie es nur ganz in aller Ruhe. Wir haben sehr schöne Sachen.“<br />
„Was suchen Sie denn genau?“<br />
„Das kann ich Ihnen noch nicht sagen, denn ich muss es erst selbst noch herausfinden.“<br />
„Na, dann sehen Sie sich nur mal um, ich lasse Sie in Frieden stöbern und Sie sagen mir Bescheid, wenn Sie meine Hilfe brauchen.“<br />
Frau Konfusi nickt und greift zu einer zartrosa Bluse, um sie näher zu begutachten.<br />
„Oh, das ist eine wirklich schöne Farbe“, ertönt es sofort.<br />
„Ja“, sagt Frau Konfusi und denkt sich: „Wolltest Du mich nicht friedlich stöbern lassen?&#8220;<br />
„Hierfür haben wir auch noch eine passende Hose!“<br />
Und schon schleppt die nette Verkäuferin eine Hose an.<br />
„Es sollte doch alles Ton in Ton sein. Das muss einfach so sein, oder?!“, will jetzt eine zweite Verkäuferin bestätigt wissen.<br />
Irritiert hängt Frau Konfusi die Bluse wieder auf den Ständer zurück.<br />
„Ich weiß ja noch nicht einmal, ob ich diese Bluse haben will“, erklärt sie äußerlich freundlich, aber innerlich schon recht erstaunt über das Verhalten der beiden Damen.<br />
Während sich die zweite Verkäuferin wieder verzieht, gibt die erste nicht so schnell auf.<br />
„Ich könnte mir vorstellen, dass Ihnen dieser leichte Sommerpullover gut steht.“<br />
Und zack hält sie der Kundin einen beigefarbenen Pulli in Augenhöhe hin.<br />
„Oh nein“, entgegnet diese, „das ist nun gar nicht meine Farbe. Das ist mir zu langweilig und trist.“<br />
„Das will ich gar nicht mal sagen. Mit diesem bunten Tuch kombiniert, wirkt es sicherlich sehr adrett und steht Ihnen hervorragend zu Gesicht.“<br />
„Ich schaue mich lieber erst noch ein bisschen um!“, wiederholt Frau Konfusi ihre anfängliche Bitte.<br />
„Aber natürlich, gerne, machen Sie nur!“<br />
Am nächsten Ständer und dreißig Sekunden später entdeckt die ältere Dame zwei hübsche Blusenshirts, die sie sich erst einmal über den Arm hängt, um sie später zu probieren.<br />
„Soll ich Ihnen die Shirts abnehmen? Ich kann sie ja schon mal in die Kabine hängen.“<br />
Bevor Frau Konfusi auch nur ein Wörtchen sagen kann, hat ihr die Verkäuferin bereits die beiden Teile abgenommen und marschiert damit in Richtung Kabine.<br />
„Schauen Sie mal!“, ertönt es eine weitere gefühlte halbe Minute später neben ihr. „Dieses Jäckchen passt doch hervorragend zu den beiden Blusenshirts, dazu diese Hose und Sie sind perfekt angezogen. Ich hänge Ihnen das alles gleich auch noch in die Kabine.“<br />
„Danke. Obwohl es nicht nötig ist, denn ich brauche keine Hose und auch nicht diese Jacke.“<br />
„Oh, Sie müssen sich doch nicht bedanken. Das mache ich gerne. Sie sollen doch mit Ihrem Einkauf zufrieden sein.“<br />
„Dann lass mich auch endlich zufrieden“, hätte Frau Konfusi gerne gesagt, aber sie unterlässt es höflicherweise.<br />
„Ich hätte da auch noch ein Top im Angebot und diese Tasche würde das Outfit perfekt machen. Das gefällt mir sehr gut.“<br />
„Ja Dir!“, denkt Frau Konfusi, &#8222;Aber nicht mir und ich will schließlich etwas für mich kaufen.&#8220;<br />
Inzwischen ist es ihr vollkommen klar, dass sie in diesem Geschäft zwar gerne etwas gekauft hätte, aber wegen der Verkäuferin keinen klaren Gedanken fassen kann. Immerhin soll das neue Teil auch zu ihrer Garderobe aus dem Kleiderschrank zu Hause passen und da muss man schon ein bisschen in sich gehen können, um sich alles vor dem inneren Auge vorzustellen. Damit sie der  übertriebenen Höflichkeit wenigsten für ein paar Minuten entkommen kann, flüchtet sie sich mit zwei hübschen Pullovern in die Kabine. Doch noch bevor sie den Vorhang zugezogen hat, ertönt erneut die Stimme der Verkäuferin:<br />
„Hier habe ich den einen Pullover noch in einer anderen Farbe und gestreift gibt es ihn auch. Ich lege beide Teile auf den Tisch vor Ihrer Kabine. Und kann ich Ihnen einen Kaffee anbieten?“<br />
„Ein Glas Wasser würde mir völlig ausreichen“, antwortet Frau Konfusi und fügt in Gedanken hinzu: „Ich muss mich unbedingt abkühlen, sonst explodiere ich noch.“<br />
Mit einem einzigen Zug stürzt sie dann auch das Wasser hinunter, schließt den Vorhang, bläst die Wangen auf und lässt durch ihren Mund Luft ab, um den angestauten Überdruck abzubauen.<br />
„Stimmt denn die Größe?“<br />
„Ja, ja, alles ist gut!“<br />
„Ich kann jetzt und hier nichts kaufen“, überlegt die ältere Dame. „Das ist einfach zuviel des Guten.“<br />
„Und hat es Ihnen gefallen? Sie haben sich ja nicht gezeigt. Wofür haben Sie sich denn entschieden?“<br />
„Momentan noch für kein Teil. Ich drehe erst noch einmal meine Runde und komme dann wieder“, gesteht die Kundin.<br />
„Soll ich Ihnen die Teile zurückhängen?“<br />
„Nein, das ist nicht nötig. So schnell werden sie schon nicht weg sein!“<br />
„Ja“ antwortet die Verkäuferin enttäuscht und stürzt sich auch schon auf die nächste Kundin, die in diesem Moment den Laden betritt.<br />
Frau Konfusi muss nun erst einmal ihre Gedanken sortieren und schlendert durch die Einkaufspassage. Nach ungefähr einer Stunde wagt sie sich erneut in das besagte Bekleidungsgeschäft, um nochmals ihr Glück zu versuchen. Immerhin ist sie beim ersten Mal ja nur bis zum zweiten Kleiderständer vorgedrungen. Vielleicht gelingt es ihr jetzt die restliche Ware in Frieden zu begutachten. Man soll ja nie die Hoffnung aufgeben.<br />
„Ach da sind Sie ja wieder!“, wird sie auch schon begrüßt. Da aber noch eine weitere Kundin im Geschäft ist, wird Frau Konfusi die ersten fünf Minuten nicht mit irgendwelchen Höflichkeitsangeboten belästigt. Zumindest nicht von der Verkäuferin von vorhin. Dafür erscheint allerdings eine andere geschäftstüchtige Verkäuferin.<br />
„Welche Größe benötigen Sie denn?“<br />
Kurz und knapp erteilt Frau Konfusi die benötigte Information und befürchtet das Allerschlimmste.<br />
„Da hätte ich doch etwas für Sie! Sehr hübsch und passt genau zu Ihrem Typ.“<br />
„Lassen Sie mich bitte in Ruhe schauen!“<br />
Dieser Bitte wird auch für weitere dreißig Sekunden nachgekommen, denn dann greift Frau Konfusi zu einer kurzen Jacke, die ihr farblich und auch schnittmäßig gefällt. Das scheint gleichzeitig das Signal für den Einsatz der Verkäuferin zu sein.<br />
„Soll ich nachsehen, ob das Teil in Ihrer Größe da ist. Wir haben allerdings nur das, was hier hängt.“<br />
„Oh, danke. Ich habe selbst schon gesehen, dass es nicht mehr in meiner Größe vorhanden ist.“<br />
„Das hat die Puppe an. Ich ziehe sie schnell für Sie aus.“<br />
„Ja, machen Sie nur!“, antwortet die Kundin sichtlich erleichtert für ein klitzekleines Weilchen die Verkäuferin ablenken zu können.<br />
Diese Jacke hat ihr sofort ins Auge gestochen, wie man so schön sagt und die ältere Dame geht mit hoffnungsvollen Schritten zum Umkleiden. Das Teil passt perfekt und sie durchforstet im Geiste ihren Schrank, welche ihrer Kleidungsstücke sie damit kombinieren könnte. So tritt sie zufrieden vor die Kabine, wo die Verkäuferin bereits mit einer Jeans Posten bezogen hat.<br />
„Ich habe mich hierfür entschieden“, verkündet sie und will ihr sogleich den Wind aus den Segeln nehmen. „Ich habe eine dunkelblaue und sogar eine hellblaue Jeans hierfür zu Hause im Schrank hängen.“<br />
„Eine weiße hätten wir auch noch da. Die würde sehr schön frisch aussehen dazu.“<br />
„Danke, das ist nicht nötig.“<br />
Beim Verlassen des Geschäftes hört Frau Konfusi bereits wieder das freundliche Hallo, welches  das Verkaufsgenie einer anderen Kundin entgegen wirft.<br />
„Du Arme! Ich wünsche Dir viel Spaß, lass Dich zu nichts überreden und lass Dich auf keinen Fall aus der Ruhe bringen!“, hätte sie der Dame gerne geraten. „So, und jetzt brauche ich dringend einen Kaffee.<br />
„Hattest du einen schönen Nachmittag?“, fragt ihr Gatte eine halbe Stunde später und bestellt sich ebenfalls einen Kaffee.<br />
„Ich konnte in aller Gemütlichkeit die tollen Oldtimer bewundern und meinen Gedanken und Erinnerungen nachhängen“, verkündet Herr Konfusi.<br />
„Da ging es Dir besser als mir. Mir hat ein bisschen die Muse gefehlt und vielleicht hätte mir deine Begleitung ein wenig geholfen, um in Ruhe und Frieden einkaufen zu können“, gibt sie ihrem Gatten kund.<br />
„Hattest Du keine gute Beratung?“, will dieser wissen.<br />
„Wie man es nimmt. Ich war auf jeden Fall von zwei überaus freundlichen Frauen umgeben, die sehr auf mein Wohl bedacht waren. Doch manchmal gibt es leider auch ein Zuviel des Guten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiderordnung/">Kleiderordnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tickt-ihr-noch-richtig/">Tickt ihr noch richtig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/anton/">Anton</a></p>
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		<title>Eile mit Weile</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/eile-mit-weile/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 19:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Eile]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen eilen geschwind von Ort zu Ort, haben für den Nächsten kaum ein Wort, haben keine Zeit zum Verweilen, denn sie müssen sich beeilen. Morgens schnell zur Arbeit fahren, Mittagessen unter Menschenscharen, vom Einkauf bepackt mit Waren, wie soll man da noch Ruhe bewahren. In Straßen und Geschäften sich drängen Menschen, die sich in alle Ecken zwängen. Überall herrscht nur noch Trubel, wo bleibt die Freude und der Jubel? Mensch, bleib stehen und halte inne, das kann nicht sein in des Lebens Sinne. Vieles wird nicht besser durchs Beeilen, Gutes braucht Zeit,- auch zum Verweilen. Auch ein Lächeln und ein liebes Wort, schafft Vertrauen, Freundschaft hier und dort. Zeit für Mensch, all das Tun und Streben, gibt Kraft und den Sinn für das Leben. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Die zwei Alten Verdammt lang her! Wenn der Vater mit dem Sohn&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen eilen geschwind von Ort zu Ort,<br />
haben für den Nächsten kaum ein Wort,<br />
haben keine Zeit zum Verweilen,<br />
denn sie müssen sich beeilen.</p>
<p>Morgens schnell zur Arbeit fahren,<br />
Mittagessen unter Menschenscharen,<br />
vom Einkauf bepackt mit Waren,<br />
wie soll man da noch Ruhe bewahren.</p>
<p>In Straßen und Geschäften sich drängen<br />
Menschen, die sich in alle Ecken zwängen.<br />
Überall herrscht nur noch Trubel,<br />
wo bleibt die Freude und der Jubel?</p>
<p>Mensch, bleib stehen und halte inne,<br />
das kann nicht sein in des Lebens Sinne.<br />
Vieles wird nicht besser durchs Beeilen,<br />
Gutes braucht Zeit,- auch zum Verweilen.</p>
<p>Auch ein Lächeln und ein liebes Wort,<br />
schafft Vertrauen, Freundschaft hier und dort.<br />
Zeit für Mensch, all das Tun und Streben,<br />
gibt Kraft und den Sinn für das Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/">Die zwei Alten</a></p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Filmreif</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/filmreif/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 16:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[filmreif]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Schulzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern ist mir etwas passiert, das muss ich einfach loswerden. Irgendwie war es witzig, aber auf eine gewisse Art auch peinlich. Mir zumindest. Und bestimmt ist mir auch die Röte ins Gesicht getreten. Ich sag  ja immer, das Leben schreibt die besten Geschichten. Man braucht sie gar nicht lange zu suchen, sie kommen einfach auf uns zu. Nur erkennen muss man sie. „Ich muss dir unbedingt was erzählen. Das hat sich gerade beim Einkaufen ereignet.“ „Hast du wieder einmal ein Tänzchen im Supermarkt (Tänzchen gefällig?) vollführt?“ „Nein, ich stand ganz still.“ „Jetzt machst du mich aber neugierig! Erzähl doch einfach und spann mich nicht so lange auf die Folter!“ „Also gut. Ich habe meine Mutter zum Frisör gebracht und wollte dann noch einige Erledigungen machen.“ „Oh bitte, zähl nicht alles auf, was du eingekauft hast.“ „Quatsch, ich hatte noch gar nichts eingekauft und auch fast noch nichts im Einkaufskorb liegen.“ „Hast du jemand getroffen, den wir noch aus unserer Schulzeit kennen?“ „Nein, diesmal leider nicht!“ „Und?!“ „Dann lass mich doch einfach reden und unterbrich mich nicht &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern ist mir etwas passiert, das muss ich einfach loswerden. Irgendwie war es witzig, aber auf eine gewisse Art auch peinlich. Mir zumindest. Und bestimmt ist mir auch die Röte ins Gesicht getreten</strong><b>.</b><br />
<strong>Ich sag  ja immer, das Leben schreibt die besten Geschichten. Man braucht sie gar nicht lange zu suchen, sie kommen einfach auf uns zu. Nur erkennen muss man sie.</strong><br />
<span class="dropcap">„I</span>ch muss dir unbedingt was erzählen. Das hat sich gerade beim Einkaufen ereignet.“<br />
„Hast du wieder einmal ein Tänzchen im Supermarkt <a href="http://lifetellsstories.de/taenzchen-gefaellig/">(Tänzchen gefällig?) </a>vollführt?“<br />
„Nein, ich stand ganz still.“<br />
„Jetzt machst du mich aber neugierig! Erzähl doch einfach und spann mich nicht so lange auf die Folter!“<br />
„Also gut. Ich habe meine Mutter zum Frisör gebracht und wollte dann noch einige Erledigungen machen.“<br />
„Oh bitte, zähl nicht alles auf, was du eingekauft hast.“<br />
„Quatsch, ich hatte noch gar nichts eingekauft und auch fast noch nichts im Einkaufskorb liegen.“<br />
„Hast du jemand getroffen, den wir noch aus unserer Schulzeit kennen?“<br />
„Nein, diesmal leider nicht!“<br />
„Und?!“<br />
„Dann lass mich doch einfach reden und unterbrich mich nicht ständig mit deiner Fragerei.“<br />
„Okay!“<br />
„Ich ging also in einen Drogeriemarkt und stand noch relativ nahe an der Eingangstür. Während ich die Dinge in dem ersten Regal betrachtete und schon das Thema Weihnachtsgeschenke im Hinterkopf hatte…“<br />
„Da kam dir eine grandiose Idee…“<br />
„Nein! Ich verspürte ein Bedürfnis.“<br />
„Welches Bedürfnis? Hattest du Hunger oder Durst?“<br />
„Jetzt frag doch nicht so doof! Ich hatte das Bedürfnis einen gewissen Ort aufzusuchen.“<br />
„Aha!“<br />
„Ich wusste, dass es dieses kleine Örtchen in dem Markt gibt, aber auch, dass die Tür immer verschlossen ist.“<br />
„Jetzt brauchtest du also den Schlüssel!“<br />
„Richtig! Der Kandidat hat 100 Punkte!“<br />
„Aber bisher ist noch nichts passiert.“<br />
„Stimmt! Das kommt ja jetzt auch noch!“<br />
„Mmmh! Wird ja auch Zeit, ich hab nämlich noch was zu tun!“<br />
„Kannst du dich noch an diese ganz bestimmte Fernsehwerbung erinnern?“<br />
„Ich habe in meinem Leben schon so viel Werbung über mich ergehen lassen, bestimmt war auch diese mit dabei. Ich weiß nur nicht, welche du gerade meinst.“<br />
„Also pass auf, dann merkst du es schon! Wo genau war ich jetzt stehen geblieben?“<br />
„Vor dem Regal in der Nähe der Eingangstür!“<br />
„Ja und ich sah mich nach einer Verkäuferin um. Gleich vor dem nächsten Regal kniete auch eine, die die Ware einsortierte.“<br />
„Und die gab dir dann den Schlüssel?!“<br />
„Immer langsam mit den jungen Pferden. So schnell ging das alles nicht!“<br />
„Ich dachte, es wäre ein dringendes Bedürfnis gewesen!“<br />
„Jetzt lenk mich nicht ab! Lass mich einfach erzählen! Ich fragte also nach dem Schlüssel.“<br />
„Und wo ist jetzt das Problem? Sie konnte ihn nicht finden?“<br />
„Doch! Sie war sehr freundlich und hilfsbereit, obwohl sie ja gerade beschäftigt war und ihre Arbeit nicht unterbrechen wollte.“<br />
„Aha!“<br />
„Und dann machte sie dasselbe wie die Kassiererin damals in der Fernsehwerbung.“<br />
„Welche?“<br />
„Hör doch einfach zu! Dann fällt es dir wie Schuppen von den Augen!“<br />
„Na gut! Ich lausche!“<br />
„Sie meinte, dass ihre Kollegin, die den Schlüssel hätte, gerade hinten im Laden wäre. Und bevor ich noch in diese Richtung gehen und die besagte Kollegin befragen konnte, brüllte die vor dem Regal kniende Verkäuferin durch das gesamte Geschäft, so dass es auch alle Kunden laut und deutlich vernehmen konnten:<br />
‚Erna! Kannst du mal schnell die Toilette aufsperren! Die Dame muss ganz dringend auf die Toilette!‘ “<br />
„Jetzt weiß ich, welche Werbung du meinst, die mit den …“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4526-2/">Gesprächsstoff</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/nie-gedacht/">Nie gedacht&#8230;</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zwischen-kampf-und-unterhaltung/">Zwischen Kampf und Unterhaltung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Nie gedacht…</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/nie-gedacht/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/nie-gedacht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 22:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gelacht]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
		<category><![CDATA[Pupille]]></category>
		<category><![CDATA[Zeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4045</guid>

					<description><![CDATA[Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, aber ich brauch dich, du bist unentbehrlich für mich. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, bin verloren ohne dich, bist eine große Hilfe für mich. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, ging der Faden doch, einfach durch des Nadels Loch. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, waren sie doch groß, sah alle Buchstaben ganz famos. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, ich und meine Pupille brauchen unbedingt heute eine Brille. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, es sind der Dinge zwei, die ich haben muss immer dabei. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, ohne dich und ihn, ich kann nicht zum Einkauf zieh’n. Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, Einkaufszettel noch so klein, muss unbedingt in meiner Tasche sein. &#160; Ich hätte es nie gedacht, früher hab ich darüber gelacht, es ist gar nicht ärgerlich, ändern doch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
aber ich brauch dich,<br />
du bist unentbehrlich für mich.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
bin verloren ohne dich,<br />
bist eine große Hilfe für mich.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
ging der Faden doch,<br />
einfach durch des Nadels Loch.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
waren sie doch groß,<br />
sah alle Buchstaben ganz famos.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
ich und meine Pupille<br />
brauchen unbedingt heute eine Brille.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
es sind der Dinge zwei,<br />
die ich haben muss immer dabei.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
ohne dich und ihn,<br />
ich kann nicht zum Einkauf zieh’n.</p>
<p>Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
Einkaufszettel noch so klein,<br />
muss unbedingt in meiner Tasche sein.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
es ist gar nicht ärgerlich,<br />
ändern doch die Zeiten für alle sich.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich hätte es nie gedacht,<br />
früher hab ich darüber gelacht,<br />
auch heut hab ich gelacht,<br />
wie seltsam ich damals hab gedacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Inspiration</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2017 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüsesuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Gepräch]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagessen]]></category>
		<category><![CDATA[staunen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Winter ist noch nicht ganz vorbei, doch an diesem Samstag zeigt er sich sehr mild und schon fast ein wenig frühlingshaft. Der Himmel verfärbt sich schon am Morgen zu einem zarten Blau und lässt erahnen, dass es ein herrlicher Tag werden wird. Frau Konfusi steht vor dem Garderobenspiegel und kämmt sich ihre Haare. Ich muss noch einmal schnell zum Supermarkt, um noch etwas für das Mittagessen einzukaufen“, sagt sie zu ihrem Mann. „Hast du nicht Lust mitzukommen?“ „Das ist keine schlechte Idee, ich brauche nämlich noch ein paar Ösenhefter, um in meine Unterlagen Ordnung zu bringen“, erklärt Professor Konfusi. „Was hältst du davon, wenn wir den Einkauf mit einem kleinen Spaziergang verbinden und das Auto zu Hause lassen?“, fragt jetzt Frau Konfusi ihren Mann. „Das machen wir. Allerdings unter einer Bedingung: Es wird kein Großeinkauf, bei dem ich den Packesel spielen muss.“ „Auf so eine Idee würde ich doch nie kommen“, zwinkert Frau Konfusi ihrem Gatten zu. Eine dreiviertel Stunde später stehen sie bereits an der Supermarktkasse. Hinter ihnen stellt sich ein ihnen unbekannter &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Winter ist noch nicht ganz vorbei, doch an diesem Samstag zeigt er sich sehr mild und schon fast ein wenig frühlingshaft. Der Himmel verfärbt sich schon am Morgen zu einem zarten Blau und lässt erahnen, dass es ein herrlicher Tag werden wird. Frau Konfusi steht vor dem Garderobenspiegel und kämmt sich ihre Haare.</strong><br />
<span class="dropcap">I</span>ch muss noch einmal schnell zum Supermarkt, um noch etwas für das Mittagessen einzukaufen“, sagt sie zu ihrem Mann. „Hast du nicht Lust mitzukommen?“<br />
„Das ist keine schlechte Idee, ich brauche nämlich noch ein paar Ösenhefter, um in meine Unterlagen Ordnung zu bringen“, erklärt Professor Konfusi.<br />
„Was hältst du davon, wenn wir den Einkauf mit einem kleinen Spaziergang verbinden und das Auto zu Hause lassen?“, fragt jetzt Frau Konfusi ihren Mann.<br />
„Das machen wir. Allerdings unter einer Bedingung: Es wird kein Großeinkauf, bei dem ich den Packesel spielen muss.“<br />
„Auf so eine Idee würde ich doch nie kommen“, zwinkert Frau Konfusi ihrem Gatten zu.<br />
Eine dreiviertel Stunde später stehen sie bereits an der Supermarktkasse. Hinter ihnen stellt sich ein ihnen unbekannter Herr an, mit dem sie zufällig ins Gespräch kommen. Wenn man so in der Schlange steht und wartet, schweifen schon einmal die Blicke umher und so fällt Frau Konfusis Blick auf die Einkäufe, die der Unbekannte auf das Band legt.<br />
„Oh, sie haben es ja gut vor!“, lächelt sie den Mann freundlich an. „Das ist bestimmt der Wochenvorrat.“<br />
Ein bisschen wundert sie sich schon über die Art des Einkaufes, aber die Antwort des Herrn erklärt einiges.<br />
„Das ist für die Kinder“, meint er achselzuckend.<br />
„So viele?!“, fragen Frau Konfusi und ihr Mann überrascht wie aus einem Munde.<br />
„Ja, 7!“, lautet die Antwort des Herrn.<br />
„Oh, so viele Kinder!“ Frau Konfusi kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.<br />
„Nein, nein! Das hier sind 7 Päckchen mit jeweils 2 Hot dogs“, sagt der Mann und deutet auf die Waren auf dem Fließband. „Kinder haben wir nur zwei“, wird das Missverständnis aufgeklärt.<br />
„Guten Tag! Haben Sie alles gefunden und waren Sie mit Ihrem Einkauf zufrieden?“, mischt sich nun die Kassiererin ein und zieht auch schon die Waren über den Scanner. Jetzt bleibt keine Zeit mehr für Smalltalk.<br />
Als sie bezahlt und alles in den beiden Einkaufstaschen verstaut haben, werfen Herr und Frau Konfusi dem Unbekannten noch schnell einen freundlichen Gruß zu und gehen dem Ausgang entgegen. Als sie dann den Parkplatz überqueren, stoppt ein Auto direkt neben ihnen. Der Beifahrer kurbelt das Fenster herunter und sie erkennen Marco und dessen Vater im Inneren des Wagens.<br />
„Möchten Sie mit nach Hause fahren?“, werden sie gefragt.<br />
„Oh, dankeschön, das nehmen wir gerne an, denn unser Einkauf ist doch etwas größer ausgefallen als geplant“, freut sich Frau Konfusi und setzt sich schon auf die Rückbank.<br />
Professor Konfusi jedoch reicht ihr lediglich die Taschen, bleibt dann aber wie angewurzelt stehen.<br />
„Fahr schon einmal nach Hause, ich komme dann nach“, gibt er seiner Frau zu verstehen. „Ich hatte gerade eine Inspiration und muss nur schnell noch etwas erledigen.“<br />
„Denk daran, dass Oma Schmidt heute zum Mittagessen zu uns kommt. Sie ist es gewohnt immer pünktlich um halb eins zu essen!“, ermahnt diese nun ihren Gatten. Inspirationen ist sie als Frau eines Professors schon gewohnt. Da sie nicht ahnt, in welche Richtung die angedeutete Inspiration geht, ordnet sie diese dem Feld der Wissenschaft zu und fragt nicht nach.<br />
„Ich kümmere mich heute um das Mittagessen. Warte bitte bis ich da bin, ich bin pünktlich!“, ruft Professor Konfusi noch und setzt sich auch schon in Richtung Stadtmitte in Bewegung. Ihm ist da nämlich gerade etwas eingefallen, was in Verbindung mit seiner Inspiration steht.<br />
Inzwischen ist es schon fünfzehn Minuten nach zwölf Uhr und Frau Konfusi wird leicht nervös, weil ihr Mann immer noch nicht zurück ist. Eigentlich beginnt sie sich schon fast zu ärgern, denn sie hat sich auf das Versprechen ihres Mannes verlassen, dass er sich um das Mittagessen kümmern will. Gerade überlegt sie, ob sie die restliche Gemüsesuppe von gestern aufwärmen soll, damit Oma Schmidt ihr Mittagessen pünktlich bekommt, als es an der Tür klingelt. Davor stehen Oma Schmidt und ihr Mann.<br />
„Hast du schon den Tisch gedeckt?“, fragt Professor Konfusi und überreicht seiner Frau einen hübschen Frühlingsstrauss bestehend aus Tulpen und Narzissen.<br />
„Die können wir aber nicht essen“, denkt Frau Konfusi und sieht ihren Mann nur schweigsam und fragend an, der an ihr vorbei geradewegs zum Esszimmertisch marschiert. Da Frau Konfusi vorsichtshalber schon mit den Suppentellern gedeckt hat, tauscht ihr Gatte nun diese durch flache Teller aus. Oma Schmidt hat sich bereits auf ihrem angestammten Platz niedergelassen und wundert sich über dieses seltsame Schauspiel. Allerdings wundert sie sich noch mehr als Professor Konfusi drei Alupäckchen nacheinander auspackt und den Inhalt auf den Tellern verteilt.<br />
„Kann man das essen? So etwas gab es ja noch nie!“, will die alte Dame wissen.<br />
Frau Konfusi schüttelt nur den Kopf und meint entsetzt und amüsiert zugleich:<br />
„Du hast dich wohl durch den Herrn an der Kasse inspirieren lassen!“<br />
„Genau“, pflichtet Professor Konfusi seiner Frau bei und berichtet weiter. „Bei uns in der Stadt hat doch ein ‚Diner‘ eröffnet und da bin ich mal eben schnell hin gelaufen und hab das besorgt.“<br />
„Was soll das eigentlich sein? Ich will mich ja nicht vergiften!“ Oma Schmidt ist nun total verwirrt, denn mit ihren fast 9 Jahrzehnten ist ihr ein solch seltsames Essen noch nie auf den Tisch gekommen.<br />
„Hot dogs!“, klärt nun Professor Konfusi auf.<br />
Oma Schmidt versteht die Welt nicht mehr.<br />
„Und sie sind im Tierschutzverein, Professor Konfusi?! Heiße Hunde zum Mittagessen?“, fragt sie entsetzt und schiebt den Teller weg.<br />
„Gibt es nicht noch ein bisschen Gemüsesuppe von gestern?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr diese Geschichten noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/marco-braucht-hilfe/">Marco braucht Hilfe</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
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