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	<title>Kinder &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Kommt vorbei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 20:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Exemplar]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Spree]]></category>
		<category><![CDATA[vorbei]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich weiß nicht, wer sich hat das ausgedacht, doch einst hat man mich hierher gebracht. Man hat mich erwählt unter etlichen Exemplaren und so liege ich hier nun schon seit vielen Jahren. &#160; Ihr fragt, ob ich mich fühle hier etwas einsam, ohne zu sein mit meinesgleichen gemeinsam? Seid mit eurem Urteil dahingehend nicht voreilig, Ihr könnt es glauben, mir wird niemals langweilig. &#160; Selten geht man an mir einfach achtlos vorüber, es ist egal, ob nachts oder auch tagsüber. Mit mir teilt man sein Glück und auch die Sorgen, und das beginnt meist schon am frühen Morgen. &#160; Beim Gassigehen ruht Frauchen sich dann aus, wirft den Ball, Bello bringt ihn zurück durchaus. Arbeiter stapfen durch Klee, Blätter oder Schnee und genießen hier bei mir ihren heißen Kaffee. &#160; Schulkindern groß und klein diene ich als Tisch, korrigieren die Mathelösung mit einem Wisch. Mein Gast war sogar mancher Schulschwänzer, aber auch der eine oder andere Traumtänzer. &#160; Verliebte hauchen hier zärtlich ihren ersten Kuss, machen hin und wieder aber auch mal Schluss. Es wird &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ich weiß nicht, wer sich hat das ausgedacht,</p>
<p style="text-align: center;">doch einst hat man mich hierher gebracht.</p>
<p style="text-align: center;">Man hat mich erwählt unter etlichen Exemplaren</p>
<p style="text-align: center;">und so liege ich hier nun schon seit vielen Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ihr fragt, ob ich mich fühle hier etwas einsam,</p>
<p style="text-align: center;">ohne zu sein mit meinesgleichen gemeinsam?</p>
<p style="text-align: center;">Seid mit eurem Urteil dahingehend nicht voreilig,</p>
<p style="text-align: center;">Ihr könnt es glauben, mir wird niemals langweilig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Selten geht man an mir einfach achtlos vorüber,</p>
<p style="text-align: center;">es ist egal, ob nachts oder auch tagsüber.</p>
<p style="text-align: center;">Mit mir teilt man sein Glück und auch die Sorgen,</p>
<p style="text-align: center;">und das beginnt meist schon am frühen Morgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Beim Gassigehen ruht Frauchen sich dann aus,</p>
<p style="text-align: center;">wirft den Ball, Bello bringt ihn zurück durchaus.</p>
<p style="text-align: center;">Arbeiter stapfen durch Klee, Blätter oder Schnee</p>
<p style="text-align: center;">und genießen hier bei mir ihren heißen Kaffee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Schulkindern groß und klein diene ich als Tisch,</p>
<p style="text-align: center;">korrigieren die Mathelösung mit einem Wisch.</p>
<p style="text-align: center;">Mein Gast war sogar mancher Schulschwänzer,</p>
<p style="text-align: center;">aber auch der eine oder andere Traumtänzer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Verliebte hauchen hier zärtlich ihren ersten Kuss,</p>
<p style="text-align: center;">machen hin und wieder aber auch mal Schluss.</p>
<p style="text-align: center;">Es wird geküsst und auch liebevoll umarmt,</p>
<p style="text-align: center;">mit Kreide Herz und Buchstaben gemalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit Hochzeitspaaren werde ich aufs Foto gebannt,</p>
<p style="text-align: center;">das dann später hängt gerahmt an der Wand.</p>
<p style="text-align: center;">Wenn das Paar kommt einst dann mit dem Kind,</p>
<p style="text-align: center;">werde ich zum riesigen Kletterfelsen geschwind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Eichhörnchen vergräbt die Nuss an meiner Seite</p>
<p style="text-align: center;">bevor es scheu und flink sucht das Weite.</p>
<p style="text-align: center;">Mäuschen vor der Katze sucht ganz ängstlich Schutz,</p>
<p style="text-align: center;">ist die Katze weg, macht ein Vogel seinen Federputz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Über Langeweile kann ich wahrhaft nicht klagen,</p>
<p style="text-align: center;">denn man besucht mich in allen Lebenslagen.</p>
<p style="text-align: center;">Kommt vorbei bei Sonne, Regen oder Schnee,</p>
<p style="text-align: center;">bin zu finden in einem Wäldchen unweit der Spree.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/steine-der-erinnerungen/">Steine der Erinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mr-stonemans-friend/">Mr. Stoneman’s friend</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Windrädchen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5521-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/5521-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 11:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Flügel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Es steht hier auf weiter Flur, kann nichts anderes als sich drehen nur. Es dreht sich im Wind, manchmal langsam und manchmal geschwind. Kinder stehen vor ihm dann, zieht das Windrädchen sie in seinen Bann. Kinderaugen es anstrahlen, voller Glück sie funkeln wie Sonnenstrahlen. Steht der Wind mal still, jedes Kind dem Rädchen schnell helfen will. Atmen richtig tief nun ein, pusten mit voller Kraft auf dessen Flügel ein. Schnell wie nie im Leben, dreht es sich und es ist sein Bestreben, dass die Kinder es nehmen mit, fortan sie zu begleiten auf Schritt und Tritt. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Filmreif Vom Winde verweht Fein herausgeputzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es steht hier auf weiter Flur,<br />
kann nichts anderes als sich drehen nur.<br />
Es dreht sich im Wind,<br />
manchmal langsam und manchmal geschwind.</p>
<p style="text-align: center;">Kinder stehen vor ihm dann,<br />
zieht das Windrädchen sie in seinen Bann.<br />
Kinderaugen es anstrahlen,<br />
voller Glück sie funkeln wie Sonnenstrahlen.</p>
<p style="text-align: center;">Steht der Wind mal still,<br />
jedes Kind dem Rädchen schnell helfen will.<br />
Atmen richtig tief nun ein,<br />
pusten mit voller Kraft auf dessen Flügel ein.</p>
<p style="text-align: center;">Schnell wie nie im Leben,<br />
dreht es sich und es ist sein Bestreben,<br />
dass die Kinder es nehmen mit,<br />
fortan sie zu begleiten auf Schritt und Tritt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/">Vom Winde verweht</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/fein-herausgeputzt/">Fein herausgeputzt</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kindersorgen, Kinderfreuden</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/frohe-ostern/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/frohe-ostern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 18:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Holle]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kindersorgen, Kinderfreuden Klein Lieschen erwacht fröhlich am frühen Morgen. Doch irgendetwas stört sie an der jetzigen Situation, macht sie traurig und wirbelt auf ihre Emotion. Der Blick aus dem Fenster bereitet ihr große Sorgen. „Mama, was ist nur los da draußen hier und jetzt? Hab ich Ostern und den Osterhasen verschlafen? Oder will Frau Holle den Osterhasen bestrafen?“, fragt sie schnell die Mutter und schaut ganz entsetzt. „Warum nur schüttelt sie gerade ihre Betten aus?“ „Ach“, Mutter spricht. „Sie macht den Frühjahrsputz. Wirft hinaus den ganzen Dreck und Winterschmutz. So schafft sie Ordnung überall in ihrem Wolkenhaus.“ Tränen kullern dem Mädchen über beide Wangen. „Wird der Osterhase trotzdem zu uns kommen?“ Er weiß doch, er ist jederzeit bei uns willkommen!“ „Ostern kommt der Osterhase, du musst nicht bangen.“ „Aber er wird sicher bekommen nasse Pfoten, wenn er die Ostereier versteckt draußen im Garten. Ach, Mama ich kann es gar nicht mehr erwarten, Ist denn Schnee an Ostern nicht verboten?“ „Vielleicht hat er die Ostereier im Haus versteckt, du musst nur suchen überall und in allen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">Kindersorgen, Kinderfreuden</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Klein Lieschen erwacht fröhlich am frühen Morgen. </span><br />
<span style="color: #0000ff;">Doch irgendetwas stört sie an der jetzigen Situation,</span><br />
<span style="color: #0000ff;">macht sie traurig und wirbelt auf ihre Emotion.</span><br />
<span style="color: #0000ff;">Der Blick aus dem Fenster bereitet ihr große Sorgen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;">„Mama, was ist nur los da draußen hier und jetzt?</span><br />
<span style="color: #008000;">Hab ich Ostern und den Osterhasen verschlafen?</span><br />
<span style="color: #008000;">Oder will Frau Holle den Osterhasen bestrafen?“,</span><br />
<span style="color: #008000;">fragt sie schnell die Mutter und schaut ganz entsetzt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;">„Warum nur schüttelt sie gerade ihre Betten aus?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ach“, Mutter spricht. „Sie macht den Frühjahrsputz.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Wirft hinaus den ganzen Dreck und Winterschmutz.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">So schafft sie Ordnung überall in ihrem Wolkenhaus.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800080;">Tränen kullern dem Mädchen über beide Wangen.</span><br />
<span style="color: #800080;">„Wird der Osterhase trotzdem zu uns kommen?“</span><br />
<span style="color: #800080;">Er weiß doch, er ist jederzeit bei uns willkommen!“</span><br />
<span style="color: #800080;">„Ostern kommt der Osterhase, du musst nicht bangen.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #993366;">„Aber er wird sicher bekommen nasse Pfoten,</span><br />
<span style="color: #993366;">wenn er die Ostereier versteckt draußen im Garten.</span><br />
<span style="color: #993366;">Ach, Mama ich kann es gar nicht mehr erwarten,</span><br />
<span style="color: #993366;">Ist denn Schnee an Ostern nicht verboten?“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #339966;">„Vielleicht hat er die Ostereier im Haus versteckt, </span><br />
<span style="color: #339966;">du musst nur suchen überall und in allen Ecken,</span><br />
<span style="color: #339966;">dann wirst du die Osternester schon entdecken.</span><br />
<span style="color: #339966;">Das macht dir bestimmt viel Spaß im Endeffekt.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff9900;">Klein Lieschen springt aus dem Bett geschwind.</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Vor Aufregung ihre Wangen zu glühen beginnen,</span><br />
<span style="color: #ff9900;">sie sucht im Flur und auch im Zimmer drinnen.</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Groß ist die Freude bei den Eltern und dem Kind.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">„Mama, Papa schaut, welch ein herrliches Osternest!</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Juhu, darin liegt ein rotes, blaues und ein gelbes Ei!</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Und ein Schokoladenhase ist auch noch dabei!“</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Danke, lieber Osterhase für das schöne Osterfest.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit diesem kleinen Gedicht bedanke ich mich bei allen meinen Lesern und wünsche Euch ein schönes Osterfest.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">F</span>  </strong><strong><span style="color: #ffff00;">r</span>  <span style="color: #339966;">o</span> <span style="color: #0000ff;"> h</span>  <span style="color: #ff6600;">e</span>    <span style="color: #ff0000;">O</span>  <span style="color: #008000;">s</span> <span style="color: #3366ff;"> t</span> <span style="color: #ffff00;"> e</span>  <span style="color: #ff00ff;">r</span>  <span style="color: #008000;">n</span> <span style="color: #ff0000;"> !</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ei-ei-ei-und-noch-ein-ei/">Ei, Ei, Ei und noch ein Ei</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4093-2/">Klein-Astrid und der Osterhase</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/osterhasenabenteuer/">Osterhasenabenteuer</a></p>
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		<item>
		<title>Glück gehabt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/glueck-gehabt/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/glueck-gehabt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 12:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hut]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Piepsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schal]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
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					<description><![CDATA[Der achtjährige Lars und seine fünfjährige Schwester Susi drücken sich die Nase an der Fensterscheibe platt. Seit einer Stunde schneit es ununterbrochen und zwar so heftig, dass man fast die eigene Hand nicht vor den Augen sehen kann. Inzwischen liegen bestimmt schon fünfzehn Zentimeter Schnee. „Wann können wir endlich raus?“, fragt Lars die Mutter. „Wenn es nicht mehr so heftig schneit. Kommt erst einmal in die Küche. Ich habe euch eine lecker heiße Schokolade gemacht.“ Lars und Susi lieben heiße Schokolade und setzen sich daher gehorsam an den Küchentisch. Ihr Blick wendet sich allerdings nicht vom Fenster ab. Sie wollen es doch nicht verpassen, wenn der Schneefall endlich nachlässt. Und tatsächlich, plötzlich ist es als hätte jemand einen Schalter gedrückt. Von einem Moment zum anderen fallen nur noch vereinzelte Schneeflocken vom Himmel. Susi und Lars trinken schnell ihre Tassen aus, als es fast zeitgleich an der Haustür klingelt. Es ist Robert, der Nachbarsjunge und Schulfreund von Lars. „Ich will Lars abholen!“, verkündet er. „Na dann mal raus mit euch!“, lacht die Mutter. „Und passt auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der achtjährige Lars und seine fünfjährige Schwester Susi drücken sich die Nase an der Fensterscheibe platt. Seit einer Stunde schneit es ununterbrochen und zwar so heftig, dass man fast die eigene Hand nicht vor den Augen sehen kann. Inzwischen liegen bestimmt schon fünfzehn Zentimeter Schnee.</strong><br />
„Wann können wir endlich raus?“, fragt Lars die Mutter.<br />
<span class="dropcap">„W</span>enn es nicht mehr so heftig schneit. Kommt erst einmal in die Küche. Ich habe euch eine lecker heiße Schokolade gemacht.“<br />
Lars und Susi lieben heiße Schokolade und setzen sich daher gehorsam an den Küchentisch. Ihr Blick wendet sich allerdings nicht vom Fenster ab. Sie wollen es doch nicht verpassen, wenn der Schneefall endlich nachlässt. Und tatsächlich, plötzlich ist es als hätte jemand einen Schalter gedrückt. Von einem Moment zum anderen fallen nur noch vereinzelte Schneeflocken vom Himmel.<br />
Susi und Lars trinken schnell ihre Tassen aus, als es fast zeitgleich an der Haustür klingelt. Es ist Robert, der Nachbarsjunge und Schulfreund von Lars.<br />
„Ich will Lars abholen!“, verkündet er.<br />
„Na dann mal raus mit euch!“, lacht die Mutter. „Und passt auf Susi auf!“<br />
„Nnnnh!“, entfährt es Robert, denn er ist nicht erpicht Aufpasser für ein kleines Mädchen zu spielen.<br />
„Ich wollte eigentlich mit Lars eine Schneeballschlacht machen“, erwidert er ein wenig trotzig.<br />
„Du bist doof!“, ruft Susi, die genau gemerkt hat, dass Robert sie nicht dabei haben will. „Ich bin schon groß und kann auch Schneebälle werfen, also kann ich auch mit!“<br />
„Klar kommt Susi mit!“, bestimmt Lars. „Los zieh dich an!“, befiehlt er seiner Schwester.<br />
Die Drei stapfen mit ihren dicken Winterstiefeln durch den Schnee zur Wiese vor dem Haus. Auch die Mutter ist mitgekommen, denn sie will die Einfahrt freischaufeln, damit der Vater am Feierabend mit dem Auto in die Garage fahren kann.<br />
Die drei Kinder vergnügen sich währenddessen bei einer kleinen Schneeballschlacht, bei der Susi ebenfalls mithalten kann.<br />
Als die Mutter mit ihrer Arbeit fertig ist, geht sie zu den Kindern rüber. Sie macht Susi einen Vorschlag und gibt den Jungs damit die Gelegenheit eine richtige „Männerschneeballschlacht“ zu machen.<br />
„Hast du Lust mit mir einen Schneemann zu bauen?“, fragt sie ihre Tochter, die natürlich sofort Feuer und Flamme ist. Gemeinsam machen sie sich gleich ans Werk.<br />
Als es langsam zu dämmern beginnt, ist es Zeit für alle wieder nach Hause zu gehen. Auch Robert verabschiedet sich, weil sein Vater gestern Abend eine lebendige Überraschung für ihn mitgebracht hat und er sich dieser noch widmen möchte. Eigentlich wollte er  seinem Freund Lars heute davon erzählen, aber durch die Schneeballschlacht hat er es vergessen.<br />
&#8222;Tschüss bis morgen! Dann muss ich dir unbedingt Karli vorstellen!&#8220;, ruft er Lars zu, doch die letzten Worte verschluckt der Schnee.<br />
„Das ist ja ein schöner Schneemann geworden“, lobt Lars seine Schwester. „Du musst ihm nur noch eine Karotte als Nase geben, denn das sieht viel lustiger aus als ein Stein. Einen alten Schal und einen Hut braucht er auch noch.“<br />
„Geh mal schnell in den Schuppen“, fällt der Mutter ein, „dort am Haken rechts neben der Tür hängen noch Schal und Hut von Großvater Fritz. Ich hole inzwischen eine Karotte aus der Küche.“<br />
Lars spurtet los und kommt kurz darauf mit den beiden Sachen wieder.<br />
„Sieht doch schon viel besser aus!“, meint der Junge als Hut und Schal den Schneemann schmücken.<br />
Nachdem die Mutter diesem noch die Karotte ins Gesicht gedrückt hat, lächelt ihnen ein perfekter Schneemann entgegen und die Kinder stehen klatschend vor Freude davor.<br />
„Jetzt aber mal schnell nach Hause!“, sagt die Mutter.<br />
„Tschüß Felix!“, ruft Susi. „Morgen komme ich dich wieder besuchen!“<br />
„Aha, Felix heißt der weiße Mann also“, schmunzelt die Mutter.<br />
„Ja, genau wie mein Freund aus dem Kindergarten, der manchmal sein Frühstück mit mir teilt!“, verrät das Mädchen.<br />
Kaum sind alle im Haus verschwunden ereignet sich etwas, von dem die Kinder zunächst nichts mitbekommen, dessen Folgen sie aber am nächsten Tag sehen.<br />
Stolz und stumm steht der Schneemann da, als er plötzlich ein leises Piepsen hört.<br />
„Wer ist da?“, fragt er verwundert in die immer dunkler werdende weiße Landschaft hinein. „Und wo bist du?“<br />
„Hier unten!“, piepst es zurück.<br />
„Ich kann dich nicht sehen. Stell dich ein bisschen weiter weg, damit du in mein Blickfeld kommst. Ich kann meinen Kopf nämlich nicht bewegen.“<br />
„Siehst du mich jetzt?“<br />
Ganz angestrengt schaut der Schneemann geradeaus und erkennt nur noch einen kleinen Punkt im Schnee, der sich bewegt.<br />
„Hier!“, ruft die piepsende Stimme. „Ich bin das kleine Mäuschen, hier!“<br />
„Warum bist du nicht in deinem Zuhause, du versinkst ja ganz im Schnee?!“<br />
„Ich bin erst gestern Abend in mein neues Heim eingezogen und da wollte ich mich einfach mal hier in der Gegend ein bisschen umsehen. Also bin ich vorhin heimlich ausgebüxt. Plötzlich habe ich mich verlaufen und jetzt kann ich mein Zuhause nicht mehr finden. Und Futter habe ich auch nicht entdecken können. Ich muss jetzt elendig erfrieren und verhungern.“<br />
„Ach, du armes Kerlchen!“, sagt der Schneemann mitleidig. „Dir muss geholfen werden!“<br />
„Ja bitte!“ piepst es.<br />
„Nur wie?“, sagt der Schneemann. „Lass mich mal überlegen!“<br />
„Schnell! Es ist bitterkalt, wird immer dunkler und und mein Magen knurrt wie verrückt!“<br />
Es ist plötzlich ganz still und das Mäuschen bekommt Angst, dass der Schneemann eingeschlafen ist. Es kommt ihm vor, als würde es eine halbe Ewigkeit dauern, bis der Schneemann endlich wieder spricht.<br />
„Ich hab’s!“, ruft er freudig aus.<br />
„Schnell, bitte!“<br />
„Meine Nase!“<br />
„Was ist mit deiner Nase? Bist du erkältet?“<br />
„Quatsch! Meine Nase ist eine Karotte. Wenn du magst kannst du ein bisschen an ihr knabbern. Solange bis du satt bist.“<br />
„Oh ja!“, freut sich das Mäuschen. „Karotten sind meine Lieblingsspeise! Wirf sie gleich mal runter zu mir!“<br />
„Das geht nicht. Du musst schon zu mir rauf kommen!“, sagt der Schneemann.<br />
„Das wäre ja auch zu schön um wahr zu sein“, piepst das Mäuschen traurig. „Wie soll ich denn zu dir hochkommen?“<br />
„Schau mal“, schlägt der Schneemann vor. „Mein rechter Arm ist ein kleiner Zweig, der ein wenig nach unten gerutscht ist. Spring einfach darauf, krabbele ihn entlang und den Rest bis zu meiner Nase schaffst du dann auch noch.“<br />
Das Mäuschen trippelt näher, hopst auf den Arm des Schneemanns und bald schon ist es an seiner langen Karottennase angelangt.<br />
„Mmmh! Ist das lecker!“, schmatzt das Mäuschen vor sich hin und der Schneemann freut sich. Ihm tut es nicht weh und dem kleinen Tierchen ist geholfen.<br />
„Danke! Jetzt muss ich nicht verhungern“, sagt es glücklich, aber auch ein bisschen traurig. „Wenn ich nur nicht erfrieren muss heute Nacht, dann wäre jetzt alles gut!“<br />
„Ach!“, lächelt der Schneemann. „Da kann ich dir auch helfen. Klettere noch ein wenig höher hinauf. Auf meinem Kopf sitzt doch ein alter Hut. Unter den kannst du dich verkriechen und die Nacht verbringen!“<br />
Kaum eine Minute später, hört der Schneemann ein wohliges Piepsen und verspürt ein leichtes Kratzen auf seinem Kopf, das ihm verrät, dass es sich das Mäuschen unter dem Hut gemütlich gemacht hat. Er meint sogar kurz darauf ein leises Schnarchen zu vernehmen.<br />
Am nächsten Morgen können es Susi und Lars kaum erwarten nach dem Schneemann zu sehen.<br />
„Was ist das denn? Wer hat denn hier von deiner Karottennase genascht, Felix?“, fragt Susi den weißen Mann.<br />
„Schau mal!“, flüstert Lars. „Der Hut bewegt sich!“<br />
Verschlafen schaut das Mäuschen unter dem Hut hervor und in die Augen der Kinder, als aus der Ferne Roberts traurige Stimme ertönt.<br />
&#8222;Karli, Karli! Wo bist du, mein kleines Mäuschen?&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Herbstliche Kinderwelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 11:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Mama, Mama, ich will nach draußen! Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind. Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen. Mama, komm doch bitte ganz geschwind! Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken, die uns gegen Kälte und Nässe schützen, denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen. So werden uns nützen auch Schal und Mützen. Mama, Mama, ich will doch patschen und froh in die großen Pfützen springen. Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen, hüpfen, lachen und ein Liedchen singen! Mama, Mama, ich will mich bewegen, aufwirbeln unter dem Baum das Laub, in mein Körbchen all die bunten Blätter legen. Bitte, bitte Mama es mir erlaub! Mein Kind, ich freue mich sehr, wenn leuchten deine Augen so froh! Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher. Den lassen wir dann steigen sowieso! Mama, Papa schaut am Himmelszelt, mein Drachen ganz hoch oben fliegt! Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt, lustig er sich im Winde wiegt. Mama, Papa, danke für diesen Tag! Mein Herz schlägt wild vor &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will nach draußen!<br />
Ach Kind, dort ist nur Regen und Wind.<br />
Bitte, lass uns mit dem Wind um die Ecken sausen.<br />
Mama, komm doch bitte ganz geschwind!</p>
<p style="text-align: center;">Dann brauchen wir Stiefel und Regenjacken,<br />
die uns gegen Kälte und Nässe schützen,<br />
denn der Wind bläst tüchtig mit seinen dicken Backen.<br />
So werden uns nützen auch Schal und Mützen.</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will doch patschen<br />
und froh in die großen Pfützen springen.<br />
Wenn das Wasser dann spritzt, will ich klatschen,<br />
hüpfen, lachen und ein Liedchen singen!</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Mama, ich will mich bewegen,<br />
aufwirbeln unter dem Baum das Laub,<br />
in mein Körbchen all die bunten Blätter legen.<br />
Bitte, bitte Mama es mir erlaub!</p>
<p style="text-align: center;">Mein Kind, ich freue mich sehr,<br />
wenn leuchten deine Augen so froh!<br />
Papa kommt mit einem Drachen noch hinterher.<br />
Den lassen wir dann steigen sowieso!</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Papa schaut am Himmelszelt,<br />
mein Drachen ganz hoch oben fliegt!<br />
Er sieht herab auf uns und meine Kinderwelt,<br />
lustig er sich im Winde wiegt.</p>
<p style="text-align: center;">Mama, Papa, danke für diesen Tag!<br />
Mein Herz schlägt wild vor lauter Glück,<br />
weil ich fröhlich bin und euch so sehr mag<br />
und ihr schenkt mir eure Liebe zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mein drittes Weihnachtsfest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 22:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[Frisur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wusste eigentlich, dass ich ein Foto besitze, das mich als kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum zeigt. Was mir nicht mehr im Gedächtnis war, ist die Tatsache, dass darauf auch noch andere Dinge zu sehen sind. So habe ich mich riesig gefreut, als mir neulich dieses Foto in die Hände fiel. Ich dachte mir, ich muss es Euch unbedingt zeigen, denn es gibt Einiges dazu zu erzählen: Wir, das sind meine Eltern und ich, wohnten damals am Rande der Stadt in unmittelbarer Nähe eines Sägewerkes. Wenn ich mich recht entsinne, gab es in diesem Gebiet nur wenige Häuser, aber viele Kinder. Eigentlich war es ein bisschen wie Bullerbü. Wir waren immer draußen oder steckten sonst irgendwie zusammen. Ringsherum waren große Wiesen und Felder. Im Sommer pflückten wir Blumen und im Winter spielten wir im Schnee. Soll ich Euch noch etwas verraten? Wir spielten manchmal sogar in dem großen Haufen Sägemehl. Das müsste doch eigentlich fürchterlich gejuckt haben, so denke ich jetzt. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück. Ich hatte eine schöne Kindheit. Wegen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wusste eigentlich, dass ich ein Foto besitze, das mich als kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum zeigt. Was mir nicht mehr im Gedächtnis war, ist die Tatsache, dass darauf auch noch andere Dinge zu sehen sind. So habe ich mich riesig gefreut, als mir neulich dieses Foto in die Hände fiel. Ich dachte mir, ich muss es Euch unbedingt zeigen, denn es gibt Einiges dazu zu erzählen:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3928 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-700x1024.jpeg" width="700" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-700x1024.jpeg 700w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-205x300.jpeg 205w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-768x1123.jpeg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1.jpeg 1199w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p>Wir, das sind meine Eltern und ich, wohnten damals am Rande der Stadt in unmittelbarer Nähe eines Sägewerkes. Wenn ich mich recht entsinne, gab es in diesem Gebiet nur wenige Häuser, aber viele Kinder. Eigentlich war es ein bisschen wie Bullerbü. Wir waren immer draußen oder steckten sonst irgendwie zusammen. Ringsherum waren große Wiesen und Felder. Im Sommer pflückten wir Blumen und im Winter spielten wir im Schnee. Soll ich Euch noch etwas verraten? Wir spielten manchmal sogar in dem großen Haufen Sägemehl. Das müsste doch eigentlich fürchterlich gejuckt haben, so denke ich jetzt.</p>
<p>Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück. Ich hatte eine schöne Kindheit. Wegen der Entfernung und weil meine Mutter kein Auto hatte, weil mein Vater damit zur Arbeit nach Frankfurt fuhr, konnte ich leider keinen Kindergarten besuchen. Aber mir fehlte nichts, denn die Kinder waren ja da. Ich war zwar ein Einzelkind, aber von morgens bis abends mit Kindern zusammen. Was will man mehr?</p>
<p>Dort feierte ich also viele Jahre mit meinen Eltern Weihnachten. Das Foto stammt aus dem Jahre 1962. Ich war also genau zweieinhalb Jahre alt. Meinem Gesicht nach zu urteilen, hatte ich keinerlei Lust mich fotografieren zu lassen und brav sitzenzubleiben. Wahrscheinlich wollte ich mich viel lieber mit meinen neuen Spielsachen vergnügen.</p>
<p>Seht ihr die Tolle auf meinem Kopf und die Zöpfe. Das war damals eine ganz modische Frisur, mit der sich wohl heute kein Kind mehr nach draußen trauen würde. Da meine Mutter Faltenröcke liebt, trug ich selbstverständlich zum Fest einen Faltenrock mit einer weißen Strumpfhose. Die Farbe des Rockes weiß ich nicht mehr, aber dafür kann ich mich an die Geschenke erinnern. In der Hand halte ich ein dickes, fettes, rosa Plastiksparschwein, das mich viele, viele Jahre begleitet hat. In späteren Jahren muss es wohl einmal &#8222;operiert&#8220; worden sein, denn es trug auf der Unterseite ein großes Pflaster. Unter dem Verband verbarg sich ein langer Schnitt. Warum wohl? Bestimmt könnt Ihr es erraten.</p>
<p>Vor mir liegt mein großer, dicker, fetter, gelber Teddy, den mir eine Tante meiner Mutter aus der &#8222;Ostzone&#8220; (wie wir damals sagten) geschickt hatte. Er erhielt von mir den Namen &#8222;Chruschtschow&#8220;.  Diesen hatte ich bei meinen Eltern aufgeschnappt und er gefiel mir anscheinend. Stolz erzählte ich auch immer jedem, der es wissen wollte, den Namen meines Teddys. Dies hatte allerdings auch Erklärungen meiner Eltern zur Folge, wie sie mir später erzählten, da die fragenden Personen sehr verwundert schauten. Auf jeden Fall liebte ich diesen Teddy sehr und habe ihn später einmal sogar mit ATA ( Scheuerpulver) sauber geschrubbt, was zur Folge hatte, dass er tüchtig staubte.</p>
<p>In der Schachtel neben mir, befindet sich mein Puppengeschirr. Das Kännchen spielt in meiner Kindheit auch eine besondere Rolle. Ich liebte das Haarewaschen überhaupt nicht und schrie jedesmal um Hilfe, wenn das Wasser über meinen Kopf lief. So erklärte ich meiner Mutter, dass sie doch bitte das kleine Kännchen nehmen und damit das Wasser über meinen Kopf schütten solle, um das Shampoo auszuwaschen. Naja, da hat dann wohl meine Mutter ein wenig geschummelt, denn ich merkte schon, dass die Wassermenge kaum in dieses kleine Kännchen gepasst hätte. Aber sie beruhigte mich immer wieder.</p>
<p>Seht Ihr die Struwwelliese? Oh, wie oft habe ich mir dieses Buch vorlesen lassen! Und ich habe es heute noch. Es liegt gut verwahrt in einem Schrank auf dem Dachboden, wo sich die Bilder- und Kinderbücher unseres Sohnes befinden.</p>
<p>Neben der Schachtel steht ein Auto. Ja, ich hatte schon damals ein Auto. Ich glaube es war ein Ford (oder ein Opel?). Mein Vater war KFZ-Meister und das Töchterchen sollte auch ein Auto zum Spielen haben. Doch am liebsten spielte ich mit Puppen&#8230; Es sieht so aus, als hätte mir damals das Christkind auch noch ein typisches Mädchenspielzeug  gebracht, denn hinter mir schaut neugierig ein Püppchen hervor.</p>
<p>Und Möbel für meine Puppenstube scheinen auch noch dabei gewesen zu sein. Anscheinend war es das Schlafzimmer und die Kücheneinrichtung. Soweit ich mich erinnere hatte mein Puppenhaus auch nur zwei Zimmer, &#8211; Küche und Schlafzimmer. Und Dach hatte es auch keines. Naja es war eben kein luxuriöses Haus, aber es war vollkommen ausreichend. Es muss ja nicht immer gleich eine Villa sein.</p>
<p>Habt Ihr schon den für die damalige Zeit typischen Aschenbecher auf drei Beinen entdeckt? Den hat wohl mein Vater bekommen. Und meiner Mutter hat das Christkind vermutlich ein Küchengerät gebracht. Ich kann ganz klein den Namen &#8222;Krupps&#8220; auf der Kiste erkennen, auf der ich sitze. Meine Mutter hatte einen Handmixer von Krupps, daran erinnere ich mich. Ob er in diesem Karton war? Ich sollte unbedingt mal nachfragen. Vielleicht weiß sie es noch.</p>
<p>Und noch etwas fällt mir auf: Das Lametta am Weihnachtsbaum. Wer hängt heutzutage noch Lametta an den Baum? Das war auch eine ganz schöne Arbeit, wenn man es ordentlich machen wollte. Später, als ich wusste, dass meine Eltern den Weihnachtsbaum schmückten und die Geschenke besorgten, durfte ich das Lametta an den Baum hängen. Ich habe Faden für Faden einzeln angehängt.</p>
<p>Und eine elektrische Lichterkette hatten wir schon damals, denn echte brennende Kerzen waren zu gefährlich. Ich glaube bei meinem Opa gab es sie aber noch. Und in der Anfangszeit, als ich gerade meinen Mann kennengelernt hatte, waren sowohl echte als auch elektrische Kerzen am Baum. Daneben stand immer ein Eimer mit Wasser.</p>
<p>Man sollte sich die alten Fotos tatsächlich ganz genau ansehen, denn man kann so viel darauf entdecken. Und das Erinnern macht großen Spaß. Ich hoffe auch Euch hat mein kleiner Ausflug in das Jahr 1962 gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich wünsche allen meinen Lesern ein  frohes und schönes Weihnachtsfest. Für das Jahr 2017 wünsche ich Euch alles Liebe und Gute und vor allen Dingen Gesundheit.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich bedanke mich für Eure Treue und die vielen lieben Kommentare. Ich freue mich auch weiterhin auf unsere gegenseitigen Besuche. Auch den vielen stillen Lesern sage ich ein herzliches Dankeschön.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Eure Astrid Berg</strong></em></p>
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		<title>Auch Männer und Frauen sind manchmal &#8230;</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/auch-maenner-und-frauen-sind-manchmal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2016 09:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangkok]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Krokodil]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Tasse]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
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					<description><![CDATA[Einige von Euch wissen ja, dass mein Mann Universitätsprofessor ist und zusätzlich im Rahmen eines Austauschprojektes einmal im Jahr an einer renommierten Universität in Bangkok unterrichtet. Das ist auch der Grund, warum wir die letzten drei Wochen wieder einmal in Bangkok und Abu Dhabi verbracht haben. Selbstverständlich habe ich Euch von dort auch wieder etwas mitgebracht. Heute ist es eine Geschichte über … Ach, ich will nicht zuviel verraten… Das Wochenende haben wir am Golf von Thailand verbracht und fahren noch ein bisschen in der Gegend herum, bevor wir die Rückfahrt nach Bangkok antreten. „Hast du nicht Lust irgendwo einen Kaffee zu trinken?“, frage ich als Teetrinkerin meinen Göttergatten. Allerdings liegt der wahre Grund meiner Frage in einem anderen Bedürfnis begründet. Na, ihr wisst schon, das Bedürfnis, das auch kleine und größere Prinzessinnen heimsucht. Mein Mann, der immer für ein Tässchen Kaffee zu begeistern ist, springt auch sofort darauf an, scheint aber auch den wahren Anlass meiner Nachfrage zu vermuten. „Na klar, wir gehen einfach da drüben in das Hotel, dort ist alles sauber und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Einige von Euch wissen ja, dass mein Mann Universitätsprofessor ist und zusätzlich im Rahmen eines Austauschprojektes einmal im Jahr an einer renommierten Universität in Bangkok unterrichtet. Das ist auch der Grund, warum wir die letzten drei Wochen wieder einmal in Bangkok und Abu Dhabi verbracht haben. Selbstverständlich habe ich Euch von dort auch wieder etwas mitgebracht. Heute ist es eine Geschichte über … Ach, ich will nicht zuviel verraten…</strong><br />
Das Wochenende haben wir am Golf von Thailand verbracht und fahren noch ein bisschen in der Gegend herum, bevor wir die Rückfahrt nach Bangkok antreten.<br />
„Hast du nicht Lust irgendwo einen Kaffee zu trinken?“, frage ich als Teetrinkerin meinen Göttergatten. Allerdings liegt der wahre Grund meiner Frage in einem anderen Bedürfnis begründet. Na, ihr wisst schon, das Bedürfnis, das auch kleine und größere Prinzessinnen heimsucht.<br />
Mein Mann, der immer für ein Tässchen Kaffee zu begeistern ist, springt auch sofort darauf an, scheint aber auch den wahren Anlass meiner Nachfrage zu vermuten.<br />
„Na klar, wir gehen einfach da drüben in das Hotel, dort ist alles sauber und ordentlich.“<br />
Während wir vor dem Hotel parken, fällt mein Blick auf ein Gebäude nebenan. Nicht das Gebäude selbst erweckt mein Interesse, sondern der Name der in großen Buchstaben darauf prangt: „Die Schokoladenfabrik“ (Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es in deutscher oder englischer Sprache geschrieben stand) . Zielstrebig marschiere ich darauf zu, denn im Nu hat mich ein anderes Bedürfnis ereilt.<br />
„Das ist ja interessant“, sage ich und studiere eingehend die aufgestellten Informationstafeln. „Lass uns mal reingehen!“<br />
Da auch das Interesse meines Mannes geweckt ist, machen wir uns auf die Suche nach dem Eingang. Es stellt sich heraus, dass es ein Café ist, das wohl einer Schokoladenfabrik anderenorts angegliedert ist. Obwohl hier nur ein kleiner Teil der Köstlichkeiten produziert wird, kann man zusehen, wie Frauen hinter Glas Köstlichkeit aus Schokolade herstellen, beziehungsweise diese damit verzieren.<br />
Hier scheint es im Moment alles zu geben, was mein Herz begehrt. Nach meinem Besuch auf den besagten Örtlichkeiten, lassen wir uns auf der Terrasse nieder, genießen den Ausblick auf das Meer und geben einer freundlichen jungen Dame unsere Bestellung bekannt. Beide erhalten wir unseren Göttertrank: Mein Mann seinen Kaffee und ich selbstverständlich eine Tasse heiße Schokolade. Ich will gerade meinen ersten Schluck nehmen und hebe meine Tasse hoch.<br />
„Huch!“, sage ich und stelle die Tasse nochmals zurück auf die Untertasse. „Das ist ja echt toll!“<br />
Und wieder hebe ich meine Tasse hoch. Bisher habe ich noch keinen einzigen Schluck getrunken, da ich von einer anderen Sache total fasziniert bin. Eigentlich ist es ein Nichts. Um genauer zu sein ein kreisrundes Loch. Dieses befindet sich auf meiner Untertasse.<br />
Mein Peter schaut inzwischen auch interessiert auf meine Untertasse, die einen kreisrunden Ausschnitt in der Mitte hat, genau dort, wo man die Tasse abstellt. Er ahnt, welcher Wunsch in meinem Herzen entflammt ist.<br />
„Wir können ja mal fragen, vielleicht verkaufen sie uns eine Tasse!“<br />
„100 Baht!“, nickt die Bedienung, die allerdings sehr schlecht Englisch spricht und versteht.<br />
„Dann nehmen wir sechs Stück!“, gibt mein Mann der jungen Dame zu verstehen.<br />
Diese eilt davon und ein junger Mann erscheint an unserem Tisch, der jedoch unseren Wunsch zunichte macht. Anscheinend hatte die Bedienung das Getränk gemeint. Zum Glück können wir alles aufklären, denn sechs Tassen heiße Schokolade wären jetzt doch etwas zuviel für mich gewesen.<br />
Als ich mein köstliches Getränk genossen habe, kann ich es nicht lassen, die leere Tasse umzudrehen und nach einer Aufschrift auf der Unterseite zu suchen. Hier werde ich auch fündig: „Indexlivingmall“ kann ich dort lesen, was mir aber jetzt noch nicht viel sagt. Aber das liebe gute Internet macht es ja möglich, uns immer und überall Auskunft einzuholen. Also erfrage ich die Zugangsdaten und schwuppdiwupp bin ich bei Tante Google.<br />
„Schau mal“, sage ich zu meinem Mann. „Hier muss es irgendwo diese Mall geben. Bestimmt kann man die Tassen dort kaufen…“<br />
„Wir fahren jetzt aber nicht hier rum und suchen diese Mall. Wir müssen eigentlich heute Abend schon wieder in Bangkok sein“, zerschmettert mein Göttergatte meinen schönen Traum.<br />
Ob bewusst oder unbewusst, auf jeden Fall halte ich auf der Rückfahrt die Augen offen. Und glaubt es mir oder nicht, aber es ist noch keine halbe Stunde vergangen und ich rufe aus:<br />
„Dort drüben ist die Mall!“<br />
„Sollen wir umdrehen?“, erkundigt sich mein Peter bereitwillig und nachdem ich heftig mit dem Kopf nicke, ist auch schon der nächste U-Turn der unsere.<br />
Ja, und so landen wir in der besagten Mall, wo ich auch sogleich zur Porzellanabteilung marschiere, &#8211; gefolgt von meinem Mann.<br />
„Da stehen sie ja!“, freue ich mich und betrachte die Tassen, Teller, Milchkännchen, Zuckerdosen und Kannen.<br />
„Wieviel brauchst du?“, fragt mein Mann.<br />
„Mindestens vier sollte man schon haben und die Teekanne dazu auch noch.“<br />
Kaum habe ich dies gesagt, steht auch schon ein Verkäufer vor uns. Während er alles in einem Karton verpackt, ändere ich meine Meinung:<br />
„Sechs Stück sind aber besser!“<br />
Also wird die betreffende Anzahl eingepackt und wir gehen zügig in Richtung Kasse.<br />
„Wie sollen wir das alles heil nach Deutschland bekommen?“, beginne ich nun unser Unternehmen zu bezweifeln.<br />
„Das kriegen wir schon hin!“, sagt mein Mann und verschiebt das Problem damit auf später.<br />
Und wie das so ist, stehen kurz vor der Kasse noch bestimmte Verführungen. Mein Mann bleibt auch sogleich schlagartig stehen, während ich schon mit dem Geschirr zum Bezahlen gehe.<br />
„Halt!“, ruft Peter plötzlich. „Der will auch noch mit!“<br />
Als ich ihn etwas ungläubig anschaue, meint er nur: „Der hat mich mit seinen großen Augen so angeschaut, als wolle er sagen: Bitte, bitte nimm mich mit! Ja, und da konnte ich eben nicht widerstehen. Der kommt jetzt einfach auch noch mit.“<br />
Wir verbringen noch eine ganze Weile auf dem Parkplatz, denn mein Mann nimmt plötzlich das grüne Stofftier aus der Plastiktüte und lässt es zu mir sprechen.<br />
„Das ist aber lieb von euch, dass ich mit euch kommen darf. Ich bin auch immer ganz brav und ihr dürft mit mir kuscheln!“<br />
Ich muss lachen und beim Anblick des keinen grünen Krokodils muss ich an den Krokodilshund von Frau Schlotterbeck ( „Räuber Hotzenplotz“) denken.<br />
„Der ist echt süß“, sage ich und bin schon ein bisschen neidisch. „Gab es da noch mehrere?“<br />
„Ja, da lagen noch einige rum!“<br />
„Kannst du mir nicht auch noch einen holen?“, frage ich jetzt ganz spontan, denn der kleine grüne Kerl schaut mich so süß aus seinen schwarzen Knopfaugen an, dass ich förmlich dahin schmelze.<br />
Als hätte mein Mann nur darauf gewartet, dreht er sich um und geht zurück in die Mall, um ein paar Minuten später mit einer riesigen Plastiktüte wieder zu erscheinen. Ich bin total perplex und frage entgeistert:<br />
„Was hast du denn noch alles gekauft?“<br />
Peter öffnet die Tüte, so dass ich einen Blick auf den Inhalt werfen kann. Ich kann gar nicht glauben, was ich da sehe! Noch einmal drei kleine grüne Krokodile.<br />
„Für wen sind die denn?“<br />
„Mal sehen! Irgendwann wird es ja auch mal Enkelkinder geben, hab ich mir so gedacht. Dann sind wir auf alle Fälle schon mal vorbereitet“, erklärt er mir lächelnd.<br />
Auf der Rückfahrt nach Bangkok überlegen wir die ganze Zeit, welche Namen die Stofftiere bekommen sollen: Paul und Paulinchen haben wir die beiden getauft. Paul sitzt die ganze Fahrt über auf dem Schoß meines Mannes und Paulinchen bei mir.<br />
Ja, so ist es eben:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Auch Männer und Frauen sind manchmal wie kleine Kinder.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3881 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6126-Kopie-1024x682.jpg" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6126-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6126-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6126-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6126-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-_DSC6126-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3882 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4505-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4505-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4505-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4505-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4505.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3883 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4504-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4504-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4504-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4504-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4504.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3887 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4517-1-1024x375.jpg" width="840" height="308" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4517-1-1024x375.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4517-1-300x110.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4517-1-768x281.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-IMG_4517-1.jpg 1174w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Gedankenverloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 22:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedankenverloren stehe ich am Fenster, blicke hinaus. Es ist einfach nur ein Graus. Dieser Regen und die Nebelschwaden, eindeutig meiner Laune schaden. Ich lasse wehmütig meine Blicke schweifen und muss es einfach nur begreifen. Wieder neigt ein Jahr sich dem Ende zu und die Natur begibt sich zur Ruh’. Hat doch erst gestern die Sonne vom Himmel gelacht, die bunten Blätter zum Leuchten gebracht. Heute nun ist es kalt und nass schon den ganzen Tag, dass weder Mensch noch Tier vor die Türe mag. Der Herbst ständig wechselt sein Gesicht, stiehlt uns immer mehr das Tageslicht. Dann wieder erstrahlt er leuchtend in allen Farben und überschüttet uns mit seinen Gaben. Es fegt durch die Bäume geschwind des Herbstes kalter Wind. Er rüttelt und schüttelt sie tüchtig alle, damit jedes einzelne Blatt nach unten falle. Die Kinder stopfen mit Kastanien sich die Taschen voll, das Rascheln der Blätter finden sie toll. Lassen ihren Drachen im Winde steigen, tanzen glücklich im Blätterreigen. Sie stapfen mit ihren Füßen in die Pfützen, sind bekleidet mit Stiefeln und Mützen. Sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gedankenverloren stehe ich am Fenster, blicke hinaus.<br />
Es ist einfach nur ein Graus.<br />
Dieser Regen und die Nebelschwaden,<br />
eindeutig meiner Laune schaden.</p>
<p>Ich lasse wehmütig meine Blicke schweifen<br />
und muss es einfach nur begreifen.<br />
Wieder neigt ein Jahr sich dem Ende zu<br />
und die Natur begibt sich zur Ruh’.</p>
<p>Hat doch erst gestern die Sonne vom Himmel gelacht,<br />
die bunten Blätter zum Leuchten gebracht.<br />
Heute nun ist es kalt und nass schon den ganzen Tag,<br />
dass weder Mensch noch Tier vor die Türe mag.</p>
<p>Der Herbst ständig wechselt sein Gesicht,<br />
stiehlt uns immer mehr das Tageslicht.<br />
Dann wieder erstrahlt er leuchtend in allen Farben<br />
und überschüttet uns mit seinen Gaben.</p>
<p>Es fegt durch die Bäume geschwind<br />
des Herbstes kalter Wind.<br />
Er rüttelt und schüttelt sie tüchtig alle,<br />
damit jedes einzelne Blatt nach unten falle.</p>
<p>Die Kinder stopfen mit Kastanien sich die Taschen voll,<br />
das Rascheln der Blätter finden sie toll.<br />
Lassen ihren Drachen im Winde steigen,<br />
tanzen glücklich im Blätterreigen.</p>
<p>Sie stapfen mit ihren Füßen in die Pfützen,<br />
sind bekleidet mit Stiefeln und Mützen.<br />
Sie haben ihre Freude zu jeder Jahreszeit,<br />
spielen und lachen bei jeder Gelegenheit.</p>
<p>Drum will auch ich nicht traurig und undankbar sein,<br />
sondern genießen des Herbstes Schein.<br />
Toben dann Sturm und Regen vor der Tür,<br />
suchen daheim Wärme Mensch und Tier.</p>
<p>Wir geben einander Liebe und Geborgenheit,<br />
egal ob es stürmt oder schneit.<br />
Wir schenken uns gemeinsame Zeit,<br />
genießen bei Kaffee und Kuchen des Herbstes Behaglichkeit.</p>
<p>So schließe ich nun mit dem Herbst meinen Frieden,<br />
und lerne auch ihn zu lieben.<br />
Auch diese kühlere Jahreszeit hat gute Seiten,<br />
die jedermann Freude bereiten.</p>
<p>Verloren in den Weiten hatten sich meine Gedanken,<br />
ich weise sie zurück in ihre Schranken.<br />
Nun des Tages Werk ich nehme wieder auf,<br />
so ist eben des Lebens Lauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lady und Junior</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/lady-und-junior/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2016 22:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Junior]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Küken]]></category>
		<category><![CDATA[Lady]]></category>
		<category><![CDATA[Mama]]></category>
		<category><![CDATA[nest]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Schwan]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Spremberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst neulich habe ich doch von Frau und Herrn Schwan berichtet, die am Spremberger See wohnen. Frau Schwan brütete damals gerade ein Ei (oder sogar mehrere) aus und gewährte mir von weitem einen kurzen Einblick in das Nest. Dank meiner Kamera konnte ich dort ein Ei erkennen, das zwischen dem Flaum lag. Bei unserem letzten Besuch saß sie immer noch brav und geduldig auf ihrer Brut. Heute wollen wir nachsehen, ob sich vielleicht inzwischen etwas getan hat, oder ob die Zeit des Ausbrütens noch andauert. Auf leisen Sohlen nähern wir uns der Stelle, an der wir das Nest nahe des Ufers sehen können. Doch was wir vorfinden, enttäuscht uns. Das Nest liegt leer und verlassen im Wasser. Aber nicht nur das, auch unser Blick über den See lässt uns weder Herrn noch Frau Schwan finden. Wie ausgestorben wirkt der See und auch rund um das Schwanenhaus ist nichts zu sehen. Was ist nur passiert? Plötzlich ruft mich mein Mann, der mir schon einige Schritte vorausgeeilt ist: &#8222;Komm schnell her! Hier sind sie!&#8220; Tatsächlich! In einem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erst neulich habe ich doch von Frau und Herrn Schwan berichtet, die am Spremberger See wohnen. Frau Schwan brütete damals gerade ein Ei (oder sogar mehrere) aus und gewährte mir von weitem einen kurzen Einblick in das Nest. Dank meiner Kamera konnte ich dort ein Ei erkennen, das zwischen dem Flaum lag. Bei unserem letzten Besuch saß sie immer noch brav und geduldig auf ihrer Brut.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>eute wollen wir nachsehen, ob sich vielleicht inzwischen etwas getan hat, oder ob die Zeit des Ausbrütens noch andauert. Auf leisen Sohlen nähern wir uns der Stelle, an der wir das Nest nahe des Ufers sehen können.</p>
<p>Doch was wir vorfinden, enttäuscht uns. Das Nest liegt leer und verlassen im Wasser.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3195 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1973-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC1973" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1973-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1973-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1973-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1973-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1973.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber nicht nur das, auch unser Blick über den See lässt uns weder Herrn noch Frau Schwan finden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3196 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1975-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC1975" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1975-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1975-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1975-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1975-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1975.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wie ausgestorben wirkt der See und auch rund um das Schwanenhaus ist nichts zu sehen. Was ist nur passiert?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3197 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1976-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC1976" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1976-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1976-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1976-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1976-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1976.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Plötzlich ruft mich mein Mann, der mir schon einige Schritte vorausgeeilt ist: &#8222;Komm schnell her! Hier sind sie!&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3199 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1981-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC1981" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1981-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1981-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1981-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1981-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1981.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Tatsächlich! In einem Privatgarten gegenüber vom Teich stehen Herr und Frau Schwan und behüten ihre Küken. Vier kleine süße Schwänlein können wir erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3224 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2001-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2001 Kopie" width="677" height="444" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2001-Kopie.jpg 677w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2001-Kopie-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3222 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1997-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC1997 Kopie" width="819" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1997-Kopie.jpg 819w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1997-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1997-Kopie-768x546.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3223 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1998-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC1998 Kopie" width="772" height="654" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1998-Kopie.jpg 772w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1998-Kopie-300x254.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1998-Kopie-768x651.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 772px) 100vw, 772px" /></p>
<p>Sind sie nicht niedlich?! Und so flauschig! Wir sind begeistert. Wohlgehütet von Papa und Mama sind sie um den Wassernapf versammelt. Aber es wird noch besser! Schaut mal her!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3204 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2023-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2023" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2023-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2023-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2023-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2023-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2023.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wir entfernen uns ein paar Schritte und schon kommt Papa Schwan (ich vermutet, dass es Herr Schwan ist) und will den Weg zwischen Grundstück und Seeufer überqueren. Aber nicht nur er kommt da angewatschelt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3225 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2024-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2024 Kopie" width="894" height="650" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2024-Kopie.jpg 894w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2024-Kopie-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2024-Kopie-768x558.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 894px) 100vw, 894px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3226 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2027-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2027 Kopie" width="894" height="563" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2027-Kopie.jpg 894w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2027-Kopie-300x189.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2027-Kopie-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 894px) 100vw, 894px" /></p>
<p>Ganz brav marschieren sie zwischen Papa und Mama über die Straße zur Wiese und in Richtung See.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3227 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2030-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2030 Kopie" width="871" height="530" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2030-Kopie.jpg 871w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2030-Kopie-300x183.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2030-Kopie-768x467.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3208 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2034-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2034" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2034-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2034-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2034-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2034-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2034.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber der Weg ist weit bis zum See, zumindest für die kleinen Schwänlein. Da wird man schon mal müde zwischendurch. Und plötzlich fehlt eines in der Reihe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3209 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2043-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2043" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2043-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2043-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2043-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2043-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2043.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Wo ist es nur hin? Ah! Dort hinten muss es sich erst einmal ausruhen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3210 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2036-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2036" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2036-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2036-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2036-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2036-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2036.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Nach einer kurzen Verschaufpause geht es aber weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3229 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2040-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2040 Kopie" width="712" height="455" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2040-Kopie.jpg 712w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2040-Kopie-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 712px) 100vw, 712px" />Immerhin will man ja auch zum Wasser, das inzwischen schon in Sichtweite ist. Also schnell den anderen hinterher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3212 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2046-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2046" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2046-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2046-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2046-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2046-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2046.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und schon geht es ab ins Wasser. Wohlbehütet zwischen Papa und Mama &#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3214 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2055-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2055" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2055-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2055-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2055-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2055-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2055.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230; sind sie in ihrem Element.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3215 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2052-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2052" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2052-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2052-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2052-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2052-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2052.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3216 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2053-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2053" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2053-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2053-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2053-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2053-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2053.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Noch ein letzter Schnappschuss &#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3217 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2056-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2056" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2056-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2056-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2056-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2056-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC2056.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>und dann gehe ich zurück zum Weg, wo mich eine weitere Überraschung erwartet. Mein Mann steht am Gartenzaun im Gespräch mit zwei älteren Damen. Eine davon ist doch tatsächlich die &#8222;Schwanenmutter von Spremberg&#8220;. Sie erzählt uns, dass sie sich schon seit über dreißig Jahren ehrenamtlich um die Schwäne auf dem Schwanensee kümmert. Herr und Frau Schwan leben seit zwei Jahren hier und sie hat ihnen selbstverständlich auch Namen gegeben. Frau Schwan heißt &#8222;Lady&#8220; und Herr Schwan wird &#8222;Junior&#8220; gerufen. Sie sagt, dass die erste Schwänin damals sehr elegant gewesen sei und deshalb den Namen &#8222;Lady&#8220; von ihr erhalten habe. Die heutige Frau Schwan ist bereits &#8222;Lady III&#8220;.  Herr Schwan hat seinen Namen erhalten, weil ein Vorgänger einst mit einem älteren männlichen Schwan das Gewässer teilte.</p>
<p>Die kleinen vier Schwanenkinder sind am letzten Sonntag (22.05.2016) geboren und zwei Tage später (also am Dienstag, 24.05.2016) das erste Mal ins Wasser gegangen. Sie werden dann nächstes Jahr im Frühjahr ausgewildert und und so können Lady und Junior dann für neuen Nachwuchs sorgen.</p>
<p>Sie  erlaubt mir die Fotos von ihren Schützlingen in meinem Blog zu zeigen, aber äußert auch eine Bitte. Sie bittet darum, dass Spaziergänger doch die Tiere nicht stören und auch nicht füttern sollen, denn dies bekomme ihnen nicht. Auch erzählt sie uns, dass die Vorgängerschwanenfamilie von Hunden getötet wurde. Das stimmt natürlich sehr traurig, denn Schwäne sind sehr schöne und anmutige Tiere.</p>
<p>Ich habe mich sehr gefreut, diese Schwanenfamilie getroffen zu haben und ich werde sie sicherlich später noch einmal besuchen. Auch das Zusammentreffen mit der &#8222;Schwanenmutter von Spremberg&#8220; war ein glücklicher Umstand.</p>
<p>Bestimmt hat es Euch auch gefallen, oder?!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Möchtet Ihr noch andere Geschichten lesen?</p>
<p>Ach du lieber Schwan!</p>
<p>Ich muss Euch was erzählen</p>
<p>So eine Aufregung!</p>
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		<title>Vom Winde verweht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 22:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Blatt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[verweht]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><span class="dropcap">I</span>m Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Dann legt sie mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p style="text-align: left;">Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bettina</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Unter dem Blatt neben mir schreibt ein anderes Mädchen seinen Namen:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Zahira</strong></em></p>
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		<title>So bunt ist unsere Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2015 22:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[bunt]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle kennen wir wohl das Kinderlied &#8222;Grün, grün, grün sind alle meine Kleider&#8220;. In der letzten Strophe heißt es dann auch &#8222;Bunt, bunt, bunt ist alles was ich hab&#8230;&#8220; und das hat mich veranlasst mal in meinen Fotos zu stöbern. Ich liebe Farben und möchte sie nicht missen. Farben begleiten uns durch unser Leben. Sie heitern uns auf und lassen uns träumen. Es gibt die drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau, aus denen sich die anderen Farben mischen lassen. Die verschiedenen Farben haben auch unterschiedliche Wirkung auf den Menschen. Viele Jahre war Rot meine Lieblingsfarbe. Auch Kinder bevorzugen diese warme Farbe, welche das Element Feuer symbolisiert und belebend wirkt. Zuviel des Guten kann jedoch auch agressiv machen. Blau hingegen ist eher eine kühle Farbe, die das Element Wasser symbolisiert und sogar beruhigend wirken soll. Gelb als die Symbolisierung des Elementes Luft ist eine helle und leichte Farbe, die freundlich wirkt und gute Laune aufkommen lässt. Deshalb haben wir auch unsere Diele in einem zarten Gelbton gestrichen und immer, wenn ich das Haus betrete, scheint für &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle kennen wir wohl das Kinderlied &#8222;Grün, grün, grün sind alle meine Kleider&#8220;. In der letzten Strophe heißt es dann auch &#8222;Bunt, bunt, bunt ist alles was ich hab&#8230;&#8220; und das hat mich veranlasst mal in meinen Fotos zu stöbern. Ich liebe Farben und möchte sie nicht missen. Farben begleiten uns durch unser Leben. Sie heitern uns auf und lassen uns träumen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s gibt die drei Grundfarben <strong>Rot, Gelb und Blau</strong>, aus denen sich die anderen Farben mischen lassen. Die verschiedenen Farben haben auch unterschiedliche Wirkung auf den Menschen. Viele Jahre war <strong>Rot</strong> meine Lieblingsfarbe. Auch Kinder bevorzugen diese warme Farbe, welche das Element Feuer symbolisiert und belebend wirkt. Zuviel des Guten kann jedoch auch agressiv machen. <strong>Blau</strong> hingegen ist eher eine kühle Farbe, die das Element Wasser symbolisiert und sogar beruhigend wirken soll. <strong>Gelb</strong> als die Symbolisierung des Elementes Luft ist eine helle und leichte Farbe, die freundlich wirkt und gute Laune aufkommen lässt. Deshalb haben wir auch unsere Diele in einem zarten Gelbton gestrichen und immer, wenn ich das Haus betrete, scheint für mich gewissermaßen die Sonne.</p>
<p>Wo ich auch hinsehe, die Welt ist bunt und voller Farben. <a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Stifte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1807 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Stifte-1024x682.jpg" alt="1200px Stifte" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Stifte-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Stifte-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Stifte-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Stifte.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wenn Kinder malen, dann ist <strong>der See blau, die Bäume grün, die Blumen rot und die Sonne gelb</strong>. Für sie ist dies eine ganz klare und eindeutige Definition, die sie durch ihre Welt begleitet.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1814 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild1-1024x682.jpg" alt="1200px Kinderbild1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1815 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild2-1024x682.jpg" alt="1200px-Kinderbild2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinderbild2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Diese Kinderwelt mit ihren Spielsachen, Puppen, Märchen und Geschichten erstrahlt in voller Farbenpracht. Kunterbunt geht es hier zu.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-PUPPEN.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1808 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-PUPPEN-1024x682.jpg" alt="1200px-PUPPEN" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-PUPPEN-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-PUPPEN-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-PUPPEN-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-PUPPEN.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Meine Tagebücher erinnern mich an eine Zeit, in der die Welt ebenfalls in allen Farben leuchtete. Sie lassen mich nämlich an die Jugend denken, in der man sowieso alles Bunte und Nicht-Bunte zusätzlich noch durch eine rosarote Brille sieht.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-DSC02654.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1801 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-DSC02654-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC02654" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-DSC02654-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-DSC02654-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-DSC02654-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-DSC02654.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Die Farbe der <strong>Natur ist das Grün</strong>, in vielen unterschiedlichen Nuancen. Mit ihr verbinden wir Erholung, Beruhigung und eine gewisse Harmonie. Aber was wäre die grüne Natur ohne die leuchtenden Farbtupfer? Die Blumen im Garten erstrahlen in allen nur möglichen Farben und locken damit Mensch und Tier an.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Schmetterling.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1802 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Schmetterling-1024x682.jpg" alt="1200px-Schmetterling" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Schmetterling-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Schmetterling-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Schmetterling-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Schmetterling.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>In der Tierwelt trägt meist das Männchen das bunte (Feder)-kleid, um dem Weibchen zu gefallen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Pfau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1803 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Pfau-1024x682.jpg" alt="1200px-Pfau" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Pfau-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Pfau-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Pfau-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Pfau.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Bei uns Menschen lieben es vor allem die Frauen sich in bunte Kleider zu hüllen, um sich selbst und anderen zu gefallen. Dieses Foto habe ich in Bangkok beim Lichterfest aufgenommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1800 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Misswahl-1024x768.jpg" alt="1200px-Misswahl" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Misswahl-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Misswahl-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Misswahl.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Das folgende Graffiti entdeckte ich letztes Jahr ebenfalls in den Straßen von Bangkok. Die Art der Darstellung erinnert mich an Kinderbilder. Selbst wenn in der Realität die dargestellten Gebäude einfach nur in ein tristes Grau gehüllt sind, können die zeichnerischen Darstellungen aus Kinderhand farbig ausfallen. Vielleicht liegt dies darin begründet, dass es Kinder nicht stört Wirklichkeit mit Phantasie zu vermischen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Graffitti1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1812 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Graffitti1-1024x640.jpg" alt="1200px-Graffitti" width="840" height="525" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Graffitti1-1024x640.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Graffitti1-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Graffitti1.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Ein Blick nach oben, zeigt mir nicht nur den strahlend blauen Himmel, sondern auch einen bunten Heißluftballon. Dies wirkt auf mich wie eine Komposition direkt aus dem Malkasten.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Ballon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1789 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Ballon-1024x682.jpg" alt="1200px-Ballon" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Ballon-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Ballon-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Ballon-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Ballon.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Bunt sind auch die Gedankenfäden, die sich beim Anblick des Ballons in meinem Kopf zusammenspinnen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fäden.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1791 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fäden-1024x682.jpg" alt="1200px-Fäden" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fäden-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fäden-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fäden-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fäden.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Aus diesen Wollfäden lassen sich die warmen Socken, Schals und Pullover stricken, die uns in der kalten Jahreszeit wärmen sollen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1793 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle1-300x200.jpg" alt="1200px Wolle1" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1794 size-medium alignright" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle-2-300x200.jpg" alt="1200px-Wolle 2" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Wolle-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Jetzt naht auch die Zeit der bunten Blätter.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Blätter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1788 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Blätter-1024x682.jpg" alt="1200px-Blätter" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Blätter-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Blätter-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Blätter-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Blätter.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Die Vitamine aus Obst und Gemüse sind nun besonders wichtig und wenn uns diese Früchte so frisch und farbenfroh anlachen, dann sind sie besonders verlockend.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Früchte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1795 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Früchte-300x200.jpg" alt="1200px-Früchte" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Früchte-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Früchte-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Früchte-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Früchte.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1797 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Gemüse1-300x200.jpg" alt="1200px-Gemüse" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Gemüse1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Gemüse1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Gemüse1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Gemüse1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Meist wollen uns die Farben mit ihrer Schönheit verführen. Diesen zwar hübsch anzusehenden, aber giftigen Fliegenpilz sollten wir allerdings meiden. Manchmal hat Rot also auch etwas Warnendes.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fliegenpilz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1798 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fliegenpilz-1024x682.jpg" alt="1200px-Fliegenpilz" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fliegenpilz-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fliegenpilz-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fliegenpilz-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Fliegenpilz.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Zum Schluss möchte ich Euch ein Foto zeigen, das ich vor vielen Jahren auf einer bunten Karte* gefunden habe.  Es zeigt die Kinder dieser Welt rund um den Erdball, sich friedlich und froh an den Händen haltend. Sie stört weder Hautfarbe noch Nationalität.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1804 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinder-1024x682.jpg" alt="1200px-Kinder" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinder-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinder-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinder-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/09/1200px-Kinder.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><strong>Ich wünsche mir eine bunte Welt, in der die Menschen aller Länder und Hautfarben in Frieden miteinander leben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet ihr auch diese Beiträge von mir lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/farbenspiel/">Farbenspiel</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/von-der-sonnenuhr-zur-poesie/">Von der Sonnenuhr zur Poesie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Anmerkung: Leider ist mir der Künstler bzw. Ersteller dieser Karte nicht bekannt. Ich fand lediglich folgende Angaben auf der Rückseite:</p>
<p>&#8222;Fine impressions  Printer in The Netherlands   7626&#8220;</p>
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		<title>Wer war das?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/wer-war-das/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 22:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[angestellt]]></category>
		<category><![CDATA[gezwickt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[wer war das?]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Zange]]></category>
		<category><![CDATA[zugetraut]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich Euch gleich zwei Begebenheiten erzählen, die sich in unserer Familie ereignet haben. Irgendwie ähneln sich diese, so dass ich mich frage, ob so etwas vererbbar ist. Aber lest Euch einfach meine Geschichte durch und entscheidet dann selbst. Vielleicht liegt es auch nur in der Neugierde des Menschen begründet. Oder es liegt an der Nähe des Menschen zum Affen, denn genau von diesen könnte man das betreffende Verhalten auch ohne weiteres erwarten. Am Wochenende sitzen wir gemütlich auf unserer Terrasse und genießen die Sonne. Aus Nachbars Garten dringen Stimmen zu uns herüber. Die ganze Familie, bestehend aus zwei kleinen Kindern und den Eltern, hält sich gerade im Freien auf. Plötzlich vernehmen wir ein kleines Streitgespräch zwischen Vater und Sohn. Anscheinend hat der Kleine etwas getan, was dem Vater missfällt. „Na warte, wenn ich dich kriege“, höre ich den Vater rufen. Er klingt allerdings nicht erbost, sondern mehr spaßig. „Würde mich ja interessieren, was er angestellt hat“, sage ich zu meinem Mann. „Keine Ahnung, aber den Knirpsen fällt schon immer etwas ein. Timo war &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute möchte ich Euch gleich zwei Begebenheiten erzählen, die sich in unserer Familie ereignet haben. Irgendwie ähneln sich diese, so dass ich mich frage, ob so etwas vererbbar ist. Aber lest Euch einfach meine Geschichte durch und entscheidet dann selbst. Vielleicht liegt es auch nur in der Neugierde des Menschen begründet. Oder es liegt an der Nähe des Menschen zum Affen, denn genau von diesen könnte man das betreffende Verhalten auch ohne weiteres erwarten.</strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>m Wochenende sitzen wir gemütlich auf unserer Terrasse und genießen die Sonne. Aus Nachbars Garten dringen Stimmen zu uns herüber. Die ganze Familie, bestehend aus zwei kleinen Kindern und den Eltern, hält sich gerade im Freien auf. Plötzlich vernehmen wir ein kleines Streitgespräch zwischen Vater und Sohn. Anscheinend hat der Kleine etwas getan, was dem Vater missfällt.<br />
„Na warte, wenn ich dich kriege“, höre ich den Vater rufen. Er klingt allerdings nicht erbost, sondern mehr spaßig.<br />
„Würde mich ja interessieren, was er angestellt hat“, sage ich zu meinem Mann.<br />
„Keine Ahnung, aber den Knirpsen fällt schon immer etwas ein. Timo war da auch einfallsreich.“<br />
„Wieso?“, frage ich und ergreife sofort Partei für unseren Sohn. „Der hat doch eigentlich nie was angestellt und pflegeleicht war er auch.“<br />
„Ja, stimmt schon. Aber ich denke da an ein ganz bestimmtes Ereignis“, erklärt mir mein Mann grinsend.<br />
„Ich glaube, ich weiß worauf du anspielst“, grinse ich frech zurück. „Kann das sein, dass dieses besagte Ereignis mit unserem damaligen Garderobenschrank zusammenhängt?“<br />
Mein Mann nickt mir zu und wir erinnern uns an einen Tag, an dem unser Sohn noch recht klein war.<br />
„Ich denke, er war zwischen zwei und drei Jahren“, beginnt Peter zu erzählen und ich ergänze:<br />
„Ja und an allem interessiert, was so um ihn herum passierte.“<br />
Damals wohnten wir in einer Dreizimmerwohnung und hatten uns überlegt, in einer Nische der Wohnung einen Einbauschrank zu bauen. Peter wollte das Wochenende dafür nutzen und so war er am Sonntagvormittag bereits in der Vollendungsphase.<br />
„Ich stand auf der Leiter und machte die letzten Anpassungs- und Schraubarbeiten. Timo wuselte immer um mich herum, beobachtete alles ganz genau und gab auch hin und wieder einen Kommentar ab oder stellte eine Frage wie zum Beispiel: ‚Papa brauchst du das oder brauchst du das?‘ Immerzu wollte er mir irgendwelches Werkzeug reichen.“<br />
„Ich muss wohl gerade in der Küche das Mittagessen vorbereitet haben, denn das, was dann folgte, kenne ich nur aus deiner Erzählung. Auf jeden Fall hörte ich auf einmal nur deinen Aufschrei, gefolgt von einigen Schimpfkanonen deinerseits. Etwa so:<br />
‚Au!!! Spinnst du? Na warte ich krieg dich! So ein frecher Kerl!‘<br />
Alles andere habe ich nicht mitbekommen“, berichte ich aus meiner Sicht von dem besagten Sonntag. „Ich weiß nur noch, dass Timo mit kleinen schnellen Schritten quer durch das Wohnzimmer gerannt kam und du hinterher.“<br />
„Das kleine Biest hatte sich eine Kneifzange gegriffen und mich einfach kurzerhand in meinen Allerwertesten gezwickt“, erzählt mir Peter und greift sich selbst nach mehr als zwei Jahrzehnten noch an die besagte Stelle. „Das hat verdammt wehgetan!“, erklärt er mir mit total ernstem Gesicht, während ich  mich kaum noch vor Lachen und Schadenfreude halten kann.<br />
„Ja, ja, ich weiß! Schadenfreude ist die schönste Freude!“<br />
„Naja, Timo wollte doch wahrscheinlich nur mal die Zange ausprobieren!“, verteidige ich schon wieder unseren Sohn.<br />
„Oder er wollte ausprobieren, wie ich reagiere!“, meint Peter.</p>
<p>„Dass das wehtun könnte, daran hat er sicherlich in seiner Experimentierfreude nicht gedacht“, bringe ich sogleich als nächstes Verteidigungsargument hervor.<br />
Für einen kleinen Moment sind wir beide in unseren Gedanken und Erinnerungen versunken, bis auf einmal Peter anfängt laut zu lachen. Ich runzele fragend meine Stirn, woraufhin mein Mann mich fragt:<br />
„Kennst du eigentlich auch die Geschichte von meiner Schwester?“<br />
„Keine Ahnung, um welche Geschichte handelt es sich denn?“, frage ich zurück.<br />
„Um die im Supermarkt!“<br />
Ich zucke die Schultern, denn mir ist im Moment nicht klar, worauf Peter anspielt.<br />
„Mein Vater war mit Dagmar, meiner Schwester, im Supermarkt einkaufen. Ich vermute sie saß noch im Kinderwagen oder sie stand direkt vor ihm. Es war auf alle Fälle noch vor meiner Geburt.“<br />
„Ich glaube, ich fange an mich an eine Begebenheit zu erinnern, von der dein Vater uns mal erzählt hat. War da nicht noch eine Frau mit im Spiel?“<br />
„Ja, eine unbekannte Frau stand vor den Beiden in der Schlange an der Kasse. Mein Vater hat wohl für ein paar Sekunden nicht auf meine Schwester geachtet, sondern suchte nach der Geldbörse in seiner Einkaufstasche. Warum auch immer, aber Dagmar war scheinbar fasziniert von dem, was sie von der fremden Frau sah.“<br />
„Das kann ja eigentlich nicht viel gewesen sein, wenn man bedenkt, dass die Frau wahrscheinlich mit dem Rücken zu deiner Schwester stand. Außerdem ist die Augenhöhe eines kleinen Kindes ja auch nicht so hoch…“<br />
„Genau!“, bestätigt mich mein Peter. „Deshalb hat meine Schwester wohl auch ein gewisses hinteres Körperteil dieser Frau fixiert. Aber sie hat es ja nicht beim Anschauen belassen…“<br />
„Sag nur?!“<br />
„Ja, Dagmar hat ihr kurzerhand in den Allerwertesten gekniffen, nur nicht wie Timo mit der Kneifzange, sondern ganz einfach mit ihren Fingerchen.“<br />
„Dann hat es bestimmt auch nicht so weh getan.“<br />
„Das sicherlich nicht. Aber die fremde Frau drehte sich trotzdem total entsetzt um und schaute genau meinem Vater in die Augen, der seine Geldbörse aus der Einkaufstasche geangelt hatte und wieder seinen Blick gehoben hatte. Er fing einen bitterbösen und strafenden Blick der Frau auf, die natürlich ihn und nicht das kleine unschuldig dreinblickende Mädchen verdächtigte.“<br />
„Das stelle ich mir super peinlich vor.“<br />
„Och, bestimmt hat mein Vater mindestens so unschuldig geschaut wie meine Schwester.“<br />
„Und du bist dir sicher, dass das Kind deine Schwester war und nicht du?“, frage ich jetzt meinen Mann. „Dir hätte ich das eigentlich als Kind eher zugetraut.“</p>
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		<title>Liebes Christkind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 13:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bescherung]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Briefumschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Christkind]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsenen]]></category>
		<category><![CDATA[Firmament]]></category>
		<category><![CDATA[Flöte]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[Peter sitzt zu Hause in seinem Büro und sichtet die Unterlagen, die meine Mutter ihm zur Durchsicht und eventuellen Entsorgung mitgegeben hat. Ich bin oben in meinem Arbeitszimmer und klappe gerade meinen Laptop auf. Es dauert keine zehn Minuten, da kommt von unten der Ruf:  „Astrid, komm doch mal!“  Wahrscheinlich braucht er ganz dringend eine Telefonnummer oder er will mich bezüglich eines Rechtschreibproblems befragen“, überlege ich mir so und verhalte mich erst einmal still, denn eigentlich möchte ich jetzt meine Arbeit nicht unterbrechen. Mein Mann denkt nämlich ich sei ein wandelndes Telefonbuch und ein Duden auf zwei Beinen. Sein Ruf nach mir wird dringlicher: „Komm doch mal! Das interessiert dich!“ Jetzt werde ich doch neugierig, denn anscheinend habe ich mich in meiner Vermutung getäuscht. „Schau mal, was ich hier habe“, sagt er und hält mir einen etwas vergilbten Briefumschlag entgegen. „Das gibt es doch gar nicht! Wo hast du denn den her?“ Ich greife sofort zu dem Briefumschlag ohne die Antwort von Peter abzuwarten, denn ich kann mir auch so denken, dass er ihn zwischen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter sitzt zu Hause in seinem Büro und sichtet die Unterlagen, die meine Mutter ihm zur Durchsicht und eventuellen Entsorgung mitgegeben hat. Ich bin oben in meinem Arbeitszimmer und klappe gerade meinen Laptop auf. Es dauert keine zehn Minuten, da kommt von unten der Ruf: </strong></p>
<p><strong>„Astrid, komm doch mal!“ </strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ahrscheinlich braucht er ganz dringend eine Telefonnummer oder er will mich bezüglich eines Rechtschreibproblems befragen“, überlege ich mir so und verhalte mich erst einmal still, denn eigentlich möchte ich jetzt meine Arbeit nicht unterbrechen. Mein Mann denkt nämlich ich sei ein wandelndes Telefonbuch und ein Duden auf zwei Beinen. Sein Ruf nach mir wird dringlicher:<br />
„Komm doch mal! Das interessiert dich!“<br />
Jetzt werde ich doch neugierig, denn anscheinend habe ich mich in meiner Vermutung getäuscht.<br />
„Schau mal, was ich hier habe“, sagt er und hält mir einen etwas vergilbten Briefumschlag entgegen.<br />
„Das gibt es doch gar nicht! Wo hast du denn den her?“<br />
Ich greife sofort zu dem Briefumschlag ohne die Antwort von Peter abzuwarten, denn ich kann mir auch so denken, dass er ihn zwischen den Unterlagen von meiner Mutter entdeckt hat.<br />
Ich kenne die kindliche Handschrift, die den Adressat des Briefes bestimmt:</p>
<p style="text-align: center;">„An das Christkind<br />
0000/ im Himmel“</p>
<p>„Der ist ja von mir!“, rufe ich freudig aus und öffne den Umschlag, auf dessen Rückseite tatsächlich mein Absender steht. Eilig entfalte ich den Brief, der auf ebenfalls vergilbtem Papier geschrieben ist. Anscheinend hatte ich nur einen Vokabelblock zur Verfügung, denn das linierte Blatt ist in der Mitte senkrecht durch einen roten Strich geteilt. Briefkopf und die Unterseite sind mit gemalten Tannenzweigen, auf denen bunte brennende Kerzen zu sehen sind, verziert. Dazwischen befindet sich der Text, der auf den 16.12.68 datiert ist. Ich habe diesen Brief also genau vor 46 Jahren geschrieben. Ich freue mich riesig und lese auch sofort diesen Wunschzettel an das Christkind:</p>
<p style="text-align: center;">„Liebes Christkind!</p>
<p style="text-align: center;">Kommst du auch dieses Jahr zu uns?<br />
Dann komm doch bitte auch zu mir. Ich<br />
warte schon so lange auf Dich und ich<br />
freue mich schon das ganze Jahr. Die<br />
anderen Kinder freuen sich auch. Aber<br />
Du sollst nicht nur uns Kindern etwas<br />
mitbringen, unsere Eltern sollen doch<br />
auch etwas bekommen. Ich möchte Dir<br />
verraten was ich mir wünsche. Ich<br />
wünsche mir: Eine Flöte mit Noten, ein<br />
Paar Skischuhe und ein Kleid.</p>
<p style="text-align: center;">Herzliche Grüße<br />
Deine Astrid“</p>
<p style="text-align: left;">In schönster und fehlerfreier Schreibschrift habe ich damals den Brief geschrieben. Und ich weiß auch noch, dass das Christkind mir damals meine Wünsche erfüllt hat. Die Flöte habe ich noch heute. Sie liegt in meinem ehemaligen Kinderzimmer bei meiner Mutter und manchmal greift sich Peter das Instrument und flötet in den höchsten Tönen. Die Skischuhe habe ich jetzt nicht mehr bildlich vor Augen, aber da ich als Kind fleißig mit meinen Skiern gefahren bin, habe ich die Skischuhe wohl auch bekommen. An das Kleid allerdings habe ich keine oder nur noch eine äußerst dunkle und verschwommene Erinnerung, aber das ist ja auch normal in Anbetracht der Zeit, die inzwischen schon verstrichen ist.<br />
Inzwischen sitzen Peter und ich im Wohnzimmer und lassen Erinnerungen an das Christkind an uns vorüberziehen:<br />
„Ich bin ja mal gespannt, ob du auch dieses Weihnachten nicht vergisst deine alljährliche Prozedur am Heiligen Abend vor der Bescherung zu vollziehen“, richte ich mich an Peter, der schelmisch zu strahlen beginnt:<br />
„Wie sollte ich das vergessen!“, versichert er mir. „Das ist ein Relikt aus meiner Kindheit und damals hat es mein Opa Hermann und später mein Vater immer vollzogen.“<br />
Dieses Ritual geht folgendermaßen von statten:<br />
Nach dem Essen sitzen wir noch ein bisschen zusammen und unterhalten uns. Es werden Weihnachtslieder vorgespielt und gesungen. Manchmal holt Peter auch sein Akkordeon hervor und spielt. Irgendwann steht er auf und verlässt kurzzeitig das Zimmer. Von fern vernimmt man zunächst ein Klopfen, als er wieder das Zimmer betritt und sich gerade hingesetzt hat, hört man leise ein Glöckchen klingen. Urplötzlich springt er dann mit einem lauten <strong>„Da, da!“</strong> auf. Er rennt zur offen stehenden Haustür und zeigt mit ausgestreckter Hand hoch in den Himmel.<br />
<strong>„Da! Da ist das Christkind!“</strong><br />
Obwohl wir alle hinter ihm hergerannt sind und brav in den dunklen und sternenklaren Himmel hinauf schauen, haben wir noch niemals das Glück gehabt das Christkind zu sehen.<br />
Ich kann mich überhaupt nur an einen einzigen Menschen erinnern, der einst das Christkind gesehen hat. Das war in meiner Kindheit ein Nachbarjunge und Klassenkamerad von mir. Dieser hatte am Heiligen Abend durch das Schlüsselloch heimlich ins elterliche Wohnzimmer geschaut. Und da hat er es entdeckt. Er sah im Kerzenschein etwas Weißes, das laut seinen Angaben durch das Zimmer schwebte. Das war für ihn ziemlich eindeutig und so rannte er auch gleich zu seiner Mutter, um ihr mit strahlenden Augen aufgeregt zu verkünden:<br />
„<strong>Ich</strong> habe das Christkind gesehen!“<br />
Die Nachbarin hat diese Geschichte irgendwann einmal meiner Mutter erzählt, die sie mir wiederum später in meiner Jugend berichtet hat. Die Nachbarin hat allerdings noch hinzugefügt, dass sich zum Zeitpunkt der kindlichen Spionage ihr Ehemann, bekleidet mit einem weißen Oberhemd, im Wohnzimmer befand.<br />
Ja, so ist das eben, jeder möchte als Kind gerne einmal das Christkind sehen, aber die Erwachsenen tun immer so geheimnisvoll und manchmal nehmen sie den Kindern sogar die Chance auch nur einen einzigen Blick darauf zu werfen.<br />
„Stimmt“, sage ich zu Peter. „Kannst du dich erinnern als Timo noch ziemlich klein war?“<br />
Ich warte jedoch keine Antwort von meinem Mann ab, sondern schwelge gleich weiter in meinen Erinnerungen:<br />
„Ich denke, er war damals vielleicht drei oder vier Jahre.“<br />
Während mein Mann, mein Schwiegervater und ich im offenen Wohn- Esszimmerbereich rund um den Weihnachtsbaum zugange waren, befand sich der Rest der Familie, also die beiden Mütter, Peters Schwester und Timo, in der Küche. Wie das eben bei kleinen Kindern so ist, haben diese immer zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt die dringendsten Bedürfnisse.<br />
„Ich muss mal Pipi!“, verkündete Timo und trat dabei schon von einem Bein auf das andere.<br />
Da man beim Gang zum Badezimmer bedingt durch das Öffnen der Küchentür die Tätigkeiten im sogenannten Bescherzimmer hätte sehen können, griff sich meine Schwägerin ein Geschirrtuch. Dies wurde zur Augenbinde für unseren Sohn, der dies als äußerst spannend erachtete und ihn nur noch neugieriger auf die Bescherung und das Christkind werden ließ. Somit war ihm allerdings die Gelegenheit genommen einen einzigen Blick auf dieses himmlische Wesen zu erhaschen.<br />
Selbst bei Peters anschließendem und oben beschriebenem Ritual, war dies Timo nicht möglich, obwohl er in Windeseile seinem Vater auf den nächtlichen Balkon folgte und das gesamte Firmament absuchte. Das Christkind war wieder einmal für Sekundenbruchteile schneller.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Frohe und gesegnete Weihnachten!</strong></p>
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		<title>Arme kleine Gans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 20:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gans]]></category>
		<category><![CDATA[Gefriertruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Martinsgans]]></category>
		<category><![CDATA[Truhe]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgans]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Oktober bin ich des öfteren an einer Wiese vorbeigekommen, auf der viele Gänse schnatternd hin und her marschierten. Es war ein schöner Anblick, die weißen Gänse mit ihren orangefarbenen Schnäbeln auf der grünen Wiese und ich ärgerte mich jedes Mal, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte. Ich hätte dieses Bild gerne festgehalten, zumal ich etwas wusste, wovon diese Tiere nicht im Entferntesten etwas ahnten:  Sie werden gefüttert, um zu sterben. Sie werden sozusagen ihr Leben für uns oder besser gesagt für unseren Genuss opfern. Einige von ihnen werden als Martinsgans und andere als Weihnachtsgans enden. Mir fiel auf einmal das Märchen von der Weihnachtsgans Auguste ein (im Original von Friedrich Wolf / vgl.: https://kielikompassi.jyu.fi/kookit0405/saksa/karte4/Augustedrucken.pdf , Stand 7.12.2014): Hier hatte der Vater eine lebende und gut genährte Gans vom Markt mit nach Hause gebracht und erntete allgemeine Begeisterung. Der Vater hatte schon den köstlichen Geruch des Weihnachtsessens in der Nase: Gänsebraten mit Rotkraut und Klößen. Die Gans wurde in den Keller gebracht, wo sie in eine Kiste gesetzt wurde und den Kindern erlaubte man sie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Oktober bin ich des öfteren an einer Wiese vorbeigekommen, auf der viele Gänse schnatternd hin und her marschierten. Es war ein schöner Anblick, die weißen Gänse mit ihren orangefarbenen Schnäbeln auf der grünen Wiese und ich ärgerte mich jedes Mal, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte. Ich hätte dieses Bild gerne festgehalten, zumal ich etwas wusste, wovon diese Tiere nicht im Entferntesten etwas ahnten: </strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>ie werden gefüttert, um zu sterben. Sie werden sozusagen ihr Leben für uns oder besser gesagt für unseren Genuss opfern. Einige von ihnen werden als Martinsgans und andere als Weihnachtsgans enden.<br />
Mir fiel auf einmal das Märchen von der Weihnachtsgans Auguste ein (im Original von Friedrich Wolf / vgl.: https://kielikompassi.jyu.fi/kookit0405/saksa/karte4/Augustedrucken.pdf , Stand 7.12.2014):<br />
Hier hatte der Vater eine lebende und gut genährte Gans vom Markt mit nach Hause gebracht und erntete allgemeine Begeisterung. Der Vater hatte schon den köstlichen Geruch des Weihnachtsessens in der Nase: Gänsebraten mit Rotkraut und Klößen. Die Gans wurde in den Keller gebracht, wo sie in eine Kiste gesetzt wurde und den Kindern erlaubte man sie jeden Tag eine Stunde im Garten spazieren zu führen. Die Kinder liebten die Gans und gaben ihr den Namen Auguste. Der kleine Peterle befürchtete bald, dass die Gans im Keller frieren könnte. Mit seiner Schwester holte er sie eines nachts heimlich hoch in das Kinderzimmer, aber weil die Gans so laut schnatterte und im Treppenhaus wild herum flog, bemerkten die Mutter und die Hausgehilfin das Treiben. Weil Peterle so sehr weinte und immer wieder darum bat, dass Auguste im Kinderzimmer schlafen sollte, willigte die Mutter schließlich ein. Und so wurde die Freundschaft zwischen Peterle und Auguste immer stärker und enger. Weihnachten nahte und der Vater freute sich auf seinen Gänsebraten und er befahl die Gans zu schlachten und zu rupfen. Da dies weder die Mutter, noch die Hausgehilfin über das Herz brachten, sollte dies der Hausherr selbst tun, der auch sogleich mit Auguste in den Garten marschierte. Doch die Gans flatterte wie wild umher, schnatterte und schimpfte so lautstark, dass der Vater sein Vorhaben zur Freude aller Familienmitglieder aufgeben musste. Da das Schlachten der Gans sich so schwierig erwies, ersann sich der Vater eine List. Er mischte unter das Fressen so viele Schlaftabletten, dass er damit selbst einen gestandenen Mann ins Jenseits hätte befördern können. Die Gans begann auch zu torkeln und schlief tatsächlich ein. So rupfte die weinende Hausgehilfin die scheinbar tote Gans Auguste noch in der gleichen Nacht und legte sie in die Speisekammer. Doch am nächsten Morgen kam ihr die schnatternde und nackte Auguste aus der Speisekammer entgegen. So hatte die Gans das Weihnachtsfest nahezu unbeschadet überstanden, bekam für den Winter einen schönen warmen Pullover gestrickt und im Frühjahr wuchsen ihr wieder neue Federn. Die Gans war fortan der Liebling der ganzen Familie und lebte noch viele Jahre.<br />
„Dieses Glück wird keiner einzigen Gans auf der Oktoberwiese hier widerfahren, denn es ist recht unwahrscheinlich, dass jemand ein echtes persönliches Verhältnis zu diesen Gänsen hat“, überlege ich mir so. Deshalb sind dann auch im Dezember die Wiesen leer, alle Gänse sind verschwunden. Mal ehrlich, jeder von uns weiß, wo sie jetzt sind. Nicht der vielbesungene Fuchs hat sie gestohlen, sondern sie liegen gerupft und tiefgefroren in den Gefriertruhen der Supermärkte oder vielleicht sogar schon in den unseren.<br />
Während es bei meinen Eltern am Heiligen Abend keineswegs einen Gänsebraten gab, war dies in der Familie meines Mannes schon Tradition bevor ich diesen kennengelernt habe. Bei uns zu Hause gab es am Abend des 24. Dezembers immer Bratwurstschnecken mit Kartoffelsalat, aber schon am nächsten Tag stand auch bei uns das Geflügel traditionsgemäß auf dem Tisch.<br />
Das mit der Gefriertruhe und den Gänsen ist so eine Sache. Man muss immer rechtzeitig vorplanen, wenn man auf seinen Gänsebraten zum Weihnachtsfest nicht verzichten will. Der Unterschied zu früher besteht lediglich darin, dass kaum jemand noch die Weihnachtsgans selbst schlachtet und rupft.<br />
Man sollte also seinen Einkauf frühzeitig tätigen und auch für ausreichend Platz in der Gefriertruhe oder im Gefrierschrank sorgen, aber das ist wohl jeder Hausfrau und auch jedem Hausmann wohlbekannt.<br />
Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, als sich folgende Geschichte im Kreise der Familie meines Mannes ereignete:<br />
Peter besuchte regelmäßig seine Großeltern, die ca. 30 Kilometer von seinem Elternhaus entfernt wohnten. So auch irgendwann in der Adventszeit.<br />
„Hol doch mal eine Flasche Wein aus dem Keller“, bat ihn die Oma bei einem seiner Besuche. Peter, der sich auf ein Gläschen Wein freute, ging auch sogleich hinunter. Dieser Keller war für ihn geheimnisumwittert, denn es war ein alter Gewölbekeller, der vielleicht noch einige Schätze barg. So hatte sein Großvater in Peters Kleinkindtagen bei Grabungen während des Ausbaus des Kellers alte Töpfe und Gefäße aus dem Mittelalter gefunden, die jetzt im Stadtmuseum zu besichtigen sind. Man kann sich also vorstellen, dass der Keller für den Einen eher geheimnisvoll und für den Anderen eher furchteinflößend erscheinen mag. Während Peter zu den Einen gehört, würde ich mich eher zu den Anderen zählen.<br />
Peter suchte sich aus dem Weinregal eine Flasche Rotwein heraus und blickte sich anschließend noch ein wenig im Keller um. Dabei fiel ihm ein Geräusch auf, das ihn etwas verwunderte.<br />
Peter ließ seinen Blick auf der Suche nach der Geräuschquelle nochmals umher schweifen und wurde auch fündig. Dieses Brummen kam von der Gefriertruhe in der Ecke.<br />
„Seltsam“, wunderte sich Peter. „Oma hat doch die Gefriertruhe außer Betrieb gesetzt.“ Er erinnerte sich genau daran, dass seine Großmutter gemeint hatte, für sich und Opa müsse sie nicht mehr so eine große Vorratshaltung und damit einhergehend eine große Gefriertruhe betreiben. Ein kleines Gefrierfach würde ihr genügen.<br />
Hier konnte nur ein Versehen vorliegen.<br />
„Oder vielleicht hat einer der Mieter und damit Mitnutzer des großes Kellers etwas in die Gefriertruhe gelegt“, überlegte Peter.<br />
Er öffnete die Truhe und schaute hinein. Was er sah waren nur die leeren Körbe. Sonst nichts.<br />
„Das kostet nur Strom“, schlussfolgerte er für sich.<br />
In der Annahme, dass jemand die Truhe genutzt, aber nach der Leerung anschließend vergessen hatte diese von der Stromversorgung zu trennen, zog er kurzentschlossen den Stecker und ging wieder nach oben zu seinen Großeltern. Dort freute man sich über den guten Tropfen Rotwein und unterhielt sich über dies und das, aber nicht über die Gefriertruhe. Diese war in Vergessenheit geraten, weil Peter der ganzen Sache auch kein Gewicht zugemessen hatte.<br />
Drei Wochen später oder besser gesagt, zwei Tage vor Weihnachten gab es jedoch großes Geschrei in der Familie meines Mannes: Es fing alles damit an, dass Peters Oma selbst hinunter in den Keller ging. Jeder kann sich bestimmt denken, was der Grund für diesen Gang war. Sie ging geradewegs auf die Gefriertruhe zu und öffnete diese. Als ihr beim Öffnen ein seltsamer Geruch entgegen kam, ahnte sie etwas Fürchterliches, das sich bei näherem Hinsehen auch bestätigte. Ihre schöne große Weihnachtsgans, die unter den leeren Körben in der einen Ecke der Truhe lag, war aufgetaut und stank vor sich hin. Ein Blick auf den Stecker entriss ihr einen Schreckensschrei.<br />
„Wer hat den Stecker gezogen?“, brüllte sie durch den Keller, dessen Gewölbe die Frage echoartig zurückwarf.<br />
Wütend marschierte sie nach oben und direkt an das Telefon. Sie rief ihre Tochter, Peters Mutter an, denn in ihrem Kopf verhärtete sich ein Verdacht.<br />
„Das war Oma. Sie braucht ganz dringend eine Weihnachtsgans,“ erzählte Peters Mutter nach dem Telefonat.<br />
„Das wird schwierig werden, so zwei Tage vor dem Fest!“, erwiderte Peters Vater und Peter erkundigte sich:<br />
„Wieso? Hat sie vergessen eine rechtzeitig zu bestellen?“<br />
„Das wohl nicht“, kam die Erklärung. „Aber jemand hat den Stecker der Gefriertruhe gezogen und jetzt kann sie die Weihnachtsgans wegwerfen.“<br />
„Das war ich neulich“, bestätigte Peter wahrheitsgetreu und nichtsahnend. „Aber ich habe vorher reingeguckt und die Truhe war leer. O D E R ?“</p>
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