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	<title>Urlaub &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Durcheinandergewürfelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 12:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Fußpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich fahre von der Fußpflege nach Hause und grinse vor mich hin.  „Da hatte ich wohl gerade einen Wortverdreher“, denke ich.  Ich hatte nämlich nachgefragt, ob meine Mutter kurzfristig ebenfalls einen Termin bekommen könnte. Die Fußpflegerin meinte, dass alle Termine schon vergeben seien, aber bei einer Absage würde sie anrufen.  „Schön, aber bitte nicht so knapp vorher, denn mit 93 Jahren ist man nicht ganz so flitt!“ Scheinbar hatte es niemand bemerkt oder man ging einfach dezent über diesen Versprecher hinweg. Ich hatte eigentlich ‚flott‘ sagen wollen, aber an ‚fit’ gedacht und so kam ‚flitt‘ über meine Lippen. „Ich hatte doch schon einmal so einen tollen Wortverdreher“, überlege ich jetzt. „Ach ja genau, vor einigen Jahren im Urlaub …“  Meine Gedanken reisen in diese Zeit zurück: „Damals waren wir auf der Sonneninsel Mallorca, genauer gesagt: Wir saßen nachts auf der Terrasse unseres Hotels in Alcudia und plauderten vergnüglich mit einem Pärchen, das wir in diesem Urlaub kennengelernt hatten. Während die Männer sich Bier bestellten, wählten wir zwei Frauen ein anderes Getränk: Lumumba. Ich trinke sehr &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre von der Fußpflege nach Hause und grinse vor mich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Da hatte ich wohl gerade einen Wortverdreher“, denke ich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich hatte nämlich nachgefragt, ob meine Mutter kurzfristig ebenfalls einen Termin bekommen könnte. Die Fußpflegerin meinte, dass alle Termine schon vergeben seien, aber bei einer Absage würde sie anrufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Schön, aber bitte nicht so knapp vorher, denn mit 93 Jahren ist man nicht ganz so flitt!“</p>
<p>Scheinbar hatte es niemand bemerkt oder man ging einfach dezent über diesen Versprecher hinweg. Ich hatte eigentlich ‚flott‘ sagen wollen, aber an ‚fit’ gedacht und so kam ‚flitt‘ über meine Lippen.</p>
<p>„Ich hatte doch schon einmal so einen tollen Wortverdreher“, überlege ich jetzt. „Ach ja genau, vor einigen Jahren im Urlaub …“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Meine Gedanken reisen in diese Zeit zurück:</p>
<p>„Damals waren wir auf der Sonneninsel Mallorca, genauer gesagt: Wir saßen nachts auf der Terrasse unseres Hotels in Alcudia und plauderten vergnüglich mit einem Pärchen, das wir in diesem Urlaub kennengelernt hatten. Während die Männer sich Bier bestellten, wählten wir zwei Frauen ein anderes Getränk: Lumumba. Ich trinke sehr selten und wenig Alkohol, aber im Laufe des Abends erlaubte ich mir zwei dieser Mixgetränke, die Rum beinhalten. Wir verstanden uns prima und wie das eben so ist, kommt man während des Gesprächs vom Hundertsten zum Tausendsten. So erzählten wir, dass wir drei Jahre zuvor nach Cottbus gezogen waren und dort auch ein Haus gebaut hatten.<br />
„Wir wollen nächstes Jahr auch bauen!“, erklärten sie uns.<br />
Das war die Stelle an der wir mit unserer Erfahrung punkten konnten, also legten wir los und erzählten mal die eine und mal die andere Story rund um unseren Hausbau. Irgendwie kamen wir dabei auf die Bodenbeläge und die Bäder zu sprechen.<br />
„Das war gar nicht so einfach, das Angebot ist ja riesengroß“, steigerte ich mich hinein. „Welche Vorstellung habt ihr denn?“<br />
Aber ich wartete gar nicht erst ihre Antwort ab, sondern feuerte sofort meine Beschreibung heraus:</p>
<p><b>„Wir haben flänzende Gliesen!“</b></p>
<p>Verwundert blickte ich in die Runde, denn plötzlich hatten alle angefangen zu lachen und ich schien die einzige zu sein, die nicht verstand warum. Also bat ich um Aufklärung, die ich auch sofort bekam. Der Alkohol hatte anscheinend angefangen zu wirken, denn aus meinem Mund waren Buchstabenkombinationen gekommen, die man unter normalen Umständen nicht so flüssig hervorbringt. Ich hatte nichts anderes als glänzende Fliesen gemeint. Peinlich, peinlich, wenn einem die Zunge nicht richtig gehorcht! Aber ich konnte immerhin herzlich über mich selbst lachen.“</p>
<p>Inzwischen biege ich in unsere Straße ein und komme zu dem Schluss:</p>
<p>„Was doch so manche Flüssigkeiten bewirken können, aber anscheinend kann ich diese Wortverdreherei auch ohne Alkoholeinfluss, wie mein heutiges Beispiel deutlich gezeigt hat.“</p>
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		<title>Das Erlebnis mit dem Schwein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 13:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhof]]></category>
		<category><![CDATA[erklären]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Schwein]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Als die Mutter Tom nach dem Urlaub in den Kindergarten bringt, wird dieser freudig von der Erzieherin Liane begrüßt:  „Schön, dass du wieder da bist. Nachher darfst du uns von deinen Erlebnissen berichten.“ „Ich hatte ein Schwein im Zimmer“, sprudelt es sofort begeistert aus dem Jungen heraus. „Beinahe wäre die Vase kaputt gegangen, aber das Schwein war ja da.“ „Urlaub auf dem Bauernhof?“, fragt Liane. „Nö, Mallorca“, entgegnet Tom und vergrößert damit Lianes Verwirrung. Jetzt muss die Mutter laut lachen. „Tom hatte einfach nur Schwein, dass sein Ball nicht die Vase getroffen hat. Ein Glücksschwein sozusagen,“ klärt sie das Missverständnis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Mutter Tom nach dem Urlaub in den Kindergarten bringt, wird dieser freudig von der Erzieherin Liane begrüßt:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Schön, dass du wieder da bist. Nachher darfst du uns von deinen Erlebnissen berichten.“</p>
<p>„Ich hatte ein Schwein im Zimmer“, sprudelt es sofort begeistert aus dem Jungen heraus. „Beinahe wäre die Vase kaputt gegangen, aber das Schwein war ja da.“</p>
<p>„Urlaub auf dem Bauernhof?“, fragt Liane.</p>
<p>„Nö, Mallorca“, entgegnet Tom und vergrößert damit Lianes Verwirrung.</p>
<p>Jetzt muss die Mutter laut lachen.</p>
<p>„Tom hatte einfach nur Schwein, dass sein Ball nicht die Vase getroffen hat. Ein Glücksschwein sozusagen,“ klärt sie das Missverständnis.</p>
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		<title>Die Empfehlung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 12:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Adlerauge]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Kiosk]]></category>
		<category><![CDATA[Mülleimer]]></category>
		<category><![CDATA[Taverne]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Konfusi ist mit seiner Gemahlin auf Reisen. Sie haben sich für eine Sonneninsel entschieden, auf der sie zwei Wochen verweilen möchten. Allerdings gehören die Beiden nicht zu denjenigen Sonnenanbetern, die sich stundenlang am Strand von einer Seite zur anderen wälzen und einzig auf ihre Urlaubsbräune bedacht sind.  Sie wollen Land und Leute kennenlernen, denn…  „Deshalb reist man ja wohl in ferne Länder“, wie der ältere Herr betont. „Ich brauche die Bräune nicht, um allen Bekannten zu demonstrieren, dass der Urlaub schön war.“ Ja, Land und Leute lernen sie kennen, denn das sind meist die wahren und einprägsamsten Urlaubserlebnisse, wie ihnen auch der heutige Tag wieder beweist. Mit ihrem Mietwagen düsen sie über die Insel, halten hier mal an und kehren dort mal ein. So kommen sie auf einer zwar abgelegenen, aber gut ausgebauten Straße an einem einsamen kleinen Kiosk vorbei. „Lass uns dort doch anhalten“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ist das nicht der Stand, an dem wir letztes Jahr auch schon angehalten haben?“ „Richtig!“, bestätigt ihr Gemahl. „Dort gab es leckeren Wein zu kaufen.“ &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Konfusi ist mit seiner Gemahlin auf Reisen. Sie haben sich für eine Sonneninsel entschieden, auf der sie zwei Wochen verweilen möchten. Allerdings gehören die Beiden nicht zu denjenigen Sonnenanbetern, die sich stundenlang am Strand von einer Seite zur anderen wälzen und einzig auf ihre Urlaubsbräune bedacht sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
Sie wollen Land und Leute kennenlernen, denn…<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Deshalb reist man ja wohl in ferne Länder“, wie der ältere Herr betont. „Ich brauche die Bräune nicht, um allen Bekannten zu demonstrieren, dass der Urlaub schön war.“<br />
Ja, Land und Leute lernen sie kennen, denn das sind meist die wahren und einprägsamsten Urlaubserlebnisse, wie ihnen auch der heutige Tag wieder beweist.<br />
Mit ihrem Mietwagen düsen sie über die Insel, halten hier mal an und kehren dort mal ein. So kommen sie auf einer zwar abgelegenen, aber gut ausgebauten Straße an einem einsamen kleinen Kiosk vorbei.<br />
„Lass uns dort doch anhalten“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ist das nicht der Stand, an dem wir letztes Jahr auch schon angehalten haben?“<br />
„Richtig!“, bestätigt ihr Gemahl. „Dort gab es leckeren Wein zu kaufen.“<br />
Schon setzt er den Blinker nach rechts und fährt auf den steinigen Parkplatz. Tatsächlich steht derselbe Opa in dem Kiosk, mit dem sie im Jahr zuvor schon so nett geplaudert und dem sie natürlich auch gleich drei Flaschen Wein abgekauft hatten.<br />
Sichtlich erfreut begrüßt dieser die beiden Reisenden und auf Frau Konfusis Geständnis, vor ungefähr 12 Monaten schon einmal da gewesen zu sein, lächelt er freundlich und umarmt sie herzlich.<br />
„Yes, yes, I remember!!!“, lächelt er. „Ich erinnere!“<br />
Frau Konfusi schmunzelt und zwinkert ihm zu. „Ob das so stimmt?“, fragt sie sich insgeheim, aber sie hatten sich damals lange und ausgiebig mit ihm unterhalten. Sie will es ihm einfach mal glauben, so freundlich und nett, wie er ist.<br />
So wird geplaudert, Wein und Honig gekostet und selbstverständlich auch etwas gekauft. Es dauert nicht lange, da rollt ein anderes Auto mit einem Pärchen an. Ebenfalls Urlauber, ebenfalls aus Deutschland. Man kommt ins Gespräch und lässt sich rund um den Tisch nieder, der neben dem Verkaufsstand steht. Kaffee wird vom Kioskbesitzer schnell auf traditionelle Art und mit einem Bunsenbrenner zubereitet.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das nächste Dorf, ist mein Dorf“, gibt er zu verstehen. „Kleines Dorf, aber hat zwei Tavernen.“<br />
„Lass uns mal hinfahren“, meint Frau Konfusi. „Wir wollten doch sowieso in einer Taverne eine Kleinigkeit essen und Durst habe ich auch.“<br />
Mit den anderen Urlaubern verabreden sich die beiden älteren Herrschaften in einem anderen Dorf, wo es noch einen richtigen Schuhmacher gibt, der wunderschöne Schuhe selbst fertigt und sie für einen günstigen Preis verkauft. <span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Welche Frau könnte da widerstehen?“, fragt sie lächelnd in die Runde.<br />
Bevor alle sich verabschieden macht der Kioskbeitzer noch ein paar Fotos, die seine Tochter nach Saisonende ins Internet stellt. Außerdem gibt er noch eine Empfehlung ab.<br />
„Nicht die erste Taverne, &#8211; ist nicht so gut. Aber die Zweite! Nicht vergessen, zur zweiten Taverne in meinem Dorf!“<br />
So machen sich Herr und Frau Konfusi auf den Weg. Nach ungefähr einer knappen Viertelstunde erreichen sie das Dorf. Man erkennt sofort, dass es kein reiches, aber landestypisches Dorf ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schau mal!“, ruft Frau Konfusi aus. Die Oma dort drüben in der Taverne.“<br />
Tatsächlich steht auf den Stufen eine ältere Frau, die mit ihrem Wischmop in der Luft herum wedelt, um dem Ehepaar Konfusi zu signalisieren, das Auto am Straßenrand zu parken und in ihre Taverne einzukehren.<br />
„Bestimmt ist das die Frau des Kioskbesitzers. Ich kann mir denken, dass er ihr über sein Handy schon Bescheid gesagt hat, dass wir kommen“, überlegt sie laut.<br />
„Na gut. Ich habe allerdings nicht darauf geachtet, ob es tatsächlich die zweite Taverne ist“, gibt Professor Konfusi zu bedenken.<br />
„Ich glaube, da vorne war schon irgendeine Möglichkeit zum Einkehren“, erwidert seine Gattin.<br />
Kurz und gut, die Beiden steigen die Stufen zur Taverne hoch und lassen sich auf den einfachen Stühlen nieder. Etwas verwundert stellen sie fest, dass sie die einzigen Gäste sind und kommen ein bisschen ins Zweifeln, ob sie hier richtig sind. Aber jetzt wieder gehen, wollen sie auch nicht. Die Frau ist sehr nett, spricht ein paar Brocken Deutsch und erzählt, dass sie einst für fast drei Jahre in Deutschland gearbeitet hat.<br />
Sie bringt die Speisekarte und das Ehepaar Konfusi wählt Tsatsiki und Souvlaki. Geschwind macht sich die Besitzerin der Taverne an die Zubereitung der Speisen. Irgendwie riecht es nach altem Fett, was nicht gerade die beste Empfehlung ist. Die beiden älteren Herrschaften werden nun noch skeptischer und bezweifeln abermals, dass es die empfohlene Taverne ist. Doch für eine Flucht ist es nun zu spät. Da müssen sie wohl oder übel durch.<br />
Während das Tsatsiki in Ordnung ist, wie Professor Konfusi sich vorsichtig ausdrückt, bemerkt seine Frau schon beim ersten Happen, dass ihr Souvlaki ziemlich versalzen ist. Die Pommes triefen außerdem vor Fett.<br />
„Nein, das kann ich nicht essen!“, flüstert sie ihrem Mann zu.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Sie müssen sich im Flüsterton unterhalten, denn die Besitzerin hat sich an einen der gegenüberliegenden Tische gesetzt und behält die beiden einzigen Gäste fest im Auge. Ihr entgeht nichts.<br />
„Was machen wir jetzt?“<br />
Bevor Professor Konfusi antworten kann, steht die Besitzerin auf und kommt an den Tisch.<br />
„Die Kartoffeln sind aus meinem eigenen Garten. Sehr gut!“, gibt sie zu verstehen und wacht darüber, dass sich Frau Konfusi eine Kostprobe in den Mund steckt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Zum Glück geht sie danach wieder an ihren angestammten Platz zurück, aber beobachtet die Gäste auch weiterhin mit Adlersaugen.<br />
„Warte mal!“, flüstert Professor Konfusi seiner Angetrauten zu, steht auf und marschiert in Richtung Auto.<br />
Frau Konfusi nimmt einen tüchtigen Schluck aus dem Wasserglas, um Salz und Fett hinunterzuspülen. Es dauert nicht<span class="Apple-converted-space">  </span>lange, da kehrt ihr Mann mit einem Plastikbeutel in der Hand zurück. Seine Gemahlin kann sich denken, was er vor hat, allerdings wird es unter dem wachen Auge der Tavernenbesitzerin nur schwer möglich sein.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Glücklicherweise gibt diese ihren Wachposten kurzzeitig auf und verschwindet für einen winzigen Moment im Inneren der Taverne. Das ist die Gelegenheit, die Professor Konfusi auch sofort nutzt.<br />
Als die Inhaberin wieder auf die Terrasse tritt, sind die Teller der Beiden leer und sie bitten um die Rechnung. Mit freundlichen, aber unverfänglichen Worten zahlen sie und verabschieden sich. Als sie die Stufen hinuntersteigen und zum Auto marschieren, schwengt Professor Konfusi siegessicher die Tüte in seiner Hand.<br />
„Jetzt brauchen wir nur noch einen Mülleimer“, meint er.<br />
Als sie dann um den Beutel erleichtert in das Auto steigen und durch das Dorf fahren, entdecken sie doch tatsächlich ungefähr hundert Meter weiter eine nette und ansprechende Taverne. Doch jetzt ist ihnen der Appetit vergangen.<br />
„Das war wohl nicht seine Frau und auch nicht die richtige Taverne! “, sagt Frau Konfusi resigniert. „Was man so alles erlebt.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Beide müssen nach diesem überstandenen Urlaubserlebnis nun tüchtig lachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-luemmel-aus-der-letzten-bank/">Der Lümmel aus der letzten Bank</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-schatten-der-krone/">Im Schatten der Krone</a></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><a href="http://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/">Vom Winde verweht</a> </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Mit Schaufel und Eimer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2019 09:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[meinen]]></category>
		<category><![CDATA[Sandburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufel]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzel]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnencreme]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich dieses Foto betrachte, muss ich lachen, denn vor meinem geistigen Auge tauchen plötzlich viele schöne Erinnerungen auf. Ich überlege, wie wohl unser inzwischen erwachsener Sohn damals diesen Urlaub erlebt hat. Hätte er zu diesem Zeitpunkt schon schreiben können, hätte sich sein Urlaubsbericht vielleicht so gelesen: Kurz nach meinem 2. Geburtstag sagten meine Eltern zu mir: „T., wir machen bald eine weite Reise mit dem Auto. Wir fahren nach Spanien!“ „Kenn ich nicht“, sagte ich und steckte mir ein Kaubonbon in den Mund. „Aber Autofahren ist schön“, dachte ich mir, „da kann man immer so schön schlafen und träumen und natürlich die Geschichten von Benjamin Blümchen hören.“ „Da gibt es ganz viel Sand und Wasser“, erklärte mir meine Mutter. „Ach, ein neuer Spielplatz“, dachte ich. „Mal sehen, ob er mir gefällt!“ „Dort ist es immer schön warm, weil jeden Tag die Sonne scheint. Du kannst im Wasser plantschen, im Sand Burgen bauen und Kuchen backen“, erzählte sie weiter. „Noch besser“, überlegte ich, „ein Schwimmbad mit einem großen Sandspielplatz. Hört sich gut an!“ „Kommt K. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ich dieses Foto betrachte, muss ich lachen, denn vor meinem geistigen Auge tauchen plötzlich viele schöne Erinnerungen auf. Ich überlege, wie wohl unser inzwischen erwachsener Sohn damals diesen Urlaub erlebt hat. Hätte er zu diesem Zeitpunkt schon schreiben können, hätte sich sein Urlaubsbericht vielleicht so gelesen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>urz nach meinem 2. Geburtstag sagten meine Eltern zu mir:<br />
„T., wir machen bald eine weite Reise mit dem Auto. Wir fahren nach Spanien!“<br />
„Kenn ich nicht“, sagte ich und steckte mir ein Kaubonbon in den Mund.<br />
„Aber Autofahren ist schön“, dachte ich mir, „da kann man immer so schön schlafen und träumen und natürlich die Geschichten von Benjamin Blümchen hören.“<br />
„Da gibt es ganz viel Sand und Wasser“, erklärte mir meine Mutter.<br />
„Ach, ein neuer Spielplatz“, dachte ich. „Mal sehen, ob er mir gefällt!“<br />
„Dort ist es immer schön warm, weil jeden Tag die Sonne scheint. Du kannst im Wasser plantschen, im Sand Burgen bauen und Kuchen backen“, erzählte sie weiter.<br />
„Noch besser“, überlegte ich, „ein Schwimmbad mit einem großen Sandspielplatz. Hört sich gut an!“<br />
„Kommt K. auch mit?“, wollte ich wissen.<br />
Mit meiner Sandkastenfreundin, spielte ich jeden Tag und unsere Mamas unterhielten sich.<br />
„Bestimmt kommen alle mit“, überlegte ich mir.<br />
„Nein“, sagte Mama, „sie fährt mit ihren Eltern woanders hin“.<br />
Das fand ich ein bisschen schade.<br />
„Komisch, wir geh’ n doch sonst immer gemeinsam auf den Spielplatz“, dachte ich.<br />
Ich hatte die Sache schon vergessen, da rannten eines Tages meine Eltern kreuz und quer in der Wohnung herum, packten ganz viele Sachen aus dem Kleiderschrank in eine Kiste, die sie Koffer nannten, luden alles ins Auto und forderten mich auf meinen Eimer, die Förmchen und meine Schaufel ebenfalls in den Kofferraum zu packen. Soviel wie ich verstanden hatte, wollten wir am nächsten Tag zu dem großen Sandspielplatz fahren. In der Nacht habe ich schon geträumt, dass mir jemand mein Schäufelchen weggenommen hätte.<br />
Und dann ging es los.<br />
Das Schwimmbad war riesengroß und der Sandkasten auch, &#8211; eigentlich war alles nur Wasser und Sand. Mama nannte das Schwimmbad „Meer“ und den Sand „Strand“.<br />
Dann bekam ich „Flügel“ zum Schwimmen. Das war ganz schön lustig damit zu schwimmen, fast wie fliegen. Ich brauchte nur mit den Armen und Beinen zu zappeln und schon kam ich ein kleines Stückchen voran und ging nicht unter. Trotzdem schluckte ich manchmal ein bisschen Wasser. Das hat aber ganz anders geschmeckt als mein Badewasser zu Hause. Irgendwie schmeckte es nach Zucker. Nein, ich glaube Mama hat mir erklärt, dass es nach Salz schmeckt.<br />
Mama und Papa durften ohne diese Schwimmflügel ins Meer, sie können nämlich schwimmen. Sie sagten sogar, dass ich das auch bald lernen würde, aber eigentlich wollte ich das gar nicht. Sie mussten sich ständig mit den Armen und Beinen bewegen, ich aber konnte mich auch ganz einfach mal ausruhen, von den Wellen schaukeln lassen und ging trotzdem nicht unter.<br />
Später gab Mama mir ein paar trockene Brotstückchen, obwohl ich gar keinen Hunger hatte, aber ich sollte sie auch überhaupt nicht essen. Zum Glück! Ich sollte sie ins Wasser werfen.<br />
„Komisch, zu Hause darf ich kein Brot ins Badewasser werfen und im Schwimmbad auch nicht. Wieso darf ich das hier?“, überlegte ich, aber Mama erklärte es mir:<br />
„Schau mal, jetzt kommen die Fischchen und holen sich das Brot, sie haben großen Hunger.“<br />
Tatsächlich, plötzlich schwammen ganz viele kleine Fische um mich herum. Manchmal kitzelten sie mich sogar an den Beinen. Ich erschrak kein bisschen, aber sie ganz fürchterlich, denn sie schwammen schnell ein Stückchen weiter. Mit dem nächsten Brotkrumen waren sie aber wieder da.<br />
Jetzt hatte ich auch Hunger, aber keine Krümelchen mehr, doch Mama hatte ein paar Kekse für mich.<br />
Irgendwann gingen wir dann alle am Strand entlang und suchten Muscheln. Bald war mein Eimerchen fast voll und ganz schwer.<br />
Papa hatte eine Idee: „Jetzt bauen wir eine schöne große Sandburg und schmücken sie mit deinen Muscheln!“<br />
Sogleich nahm ich mein Schäufelchen und legte los. Weil ich mein Schippchen nicht hergeben wollte, rannte Papa zum nächsten Geschäft und kaufte sich eine eigene viel größere Schaufel. Meine war aber trotzdem viel schöner, fand ich jedenfalls. Sogleich begann Papa den Strand umzugraben.<br />
Inzwischen war ich aber müde geworden und hatte keine Lust mehr. Ich kuschelte mich zu Mama unter den Sonnenschirm und schlief auch gleich ein.<br />
Papa schaufelte aber währenddessen voller Tatendrang weiter. Als ich wieder aufwachte, war Papa weg, jedenfalls konnte ich ihn nicht sehen. Ich fragte Mama und sie ging mit mir zu einem tiefen Loch, in dem Papa mit seiner Schaufel total verschwunden war. Er schaute nur noch mit dem Kopf heraus.<br />
„Bestimmt will er sich bis nach China durchgraben“, dachte ich mir. „Der Junge in meinem Bilderbuch wollte das auch!“<br />
Aber vorher füllte ich immer wieder mein Eimerchen mit Wasser und schüttete es hinein. Jetzt hatte ich einen See, auf dem ich mein Schiffchen schwimmen lassen konnte, das mir ein Mann und eine Frau geschenkt hatten, die beim Essen bei uns am Tisch saßen.<br />
Am nächsten Tag waren das große Loch und mein See leider wieder verschwunden. Doch Papa nahm begeistert seine Schaufel, sorgte für ein neues tiefes Loch und freute sich über die bewundernden Blicke der anderen Urlauber. Sandburgen haben wir auch gebaut, aber mal ehrlich: Löcher graben konnte mein Papa besser!<br />
„Nächstes Jahr im Sommer verbringen wir unseren Urlaub wieder am Meer“, beschlossen Papa und Mama bei der Abreise.<br />
Ich freue mich schon riesig darauf, obwohl ich eine Sache ziemlich doof fand, nämlich das Eincremen mit der blöden Sonnencreme. Mama sagt aber, das muss sein und Mama weiß das. Ich hasse die Eincremerei und meistens habe ich mich gleich danach in den Sand geworfen. Mama und Papa sagten, ich würde aussehen wie ein paniertes Schnitzel, &#8211; keine Ahnung, was sie damit meinten.</p>
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		<title>Strandschönheiten</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/strandschoenheiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 22:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind aus unserem Sommerurlaub wieder zurück und bei der Durchsicht meiner Fotos kam mir eine Idee. Ich möchte Euch ein paar Strandschönheiten vorstellen, denen wir begegnet sind. Bestimmt kennt Ihr solche Schönheiten auch. Ich erfreue mich jedesmal an ihrem Anblick. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich nicht die Schönheiten meine, die sich am Strand in der Sonne rekeln &#8230; &#8230;, sondern etwas anderes im Sinne habe. Vielleicht haben meine Finger auch nur schnell ein paar Buchstaben beim Antippen der Tasten hinzugeschummelt. Eigentlich sollte man besser von S(tr)and-&#8230; &#8230; -schönheiten sprechen, denn ich meine diese Kunstwerke, die am Strand aus Sand erschaffen werden. Jedes Kind hat sich schon einmal daran versucht, denn früh übt sich, was ein Meister werden will.  Auch mein Mann und unser Sohn waren da keine Ausnahmen. Ich habe ja schon in einer meiner Geschichten (Mit Schaufel und Eimer) davon berichtet. Dieses Foto entstand vor ungefähr 26 Jahren und ich darf verraten, dass meine beiden Männer meist mehr im Sand gebuddelt haben, als ein richtiges Kunstwerk zu erschaffen. Aber riesigen Spass hat &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind aus unserem Sommerurlaub wieder zurück und bei der Durchsicht meiner Fotos kam mir eine Idee. Ich möchte Euch ein paar Strandschönheiten vorstellen, denen wir begegnet sind. Bestimmt kennt Ihr solche Schönheiten auch. Ich erfreue mich jedesmal an ihrem Anblick.</p>
<p>Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich nicht die Schönheiten meine, die sich am Strand in der Sonne rekeln &#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4586 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8949-Kopie-1002x1024.jpg" alt="" width="840" height="858" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8949-Kopie-1002x1024.jpg 1002w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8949-Kopie-294x300.jpg 294w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8949-Kopie-768x785.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8949-Kopie.jpg 1199w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230;, sondern etwas anderes im Sinne habe.</p>
<p>Vielleicht haben meine Finger auch nur schnell ein paar Buchstaben beim Antippen der Tasten hinzugeschummelt. Eigentlich sollte man besser von <strong>S</strong>(tr)<strong>and-&#8230;</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4591 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05625.jpg" alt="" width="1019" height="795" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05625.jpg 1019w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05625-300x234.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05625-768x599.jpg 768w" sizes="(max-width: 1019px) 100vw, 1019px" /></p>
<p><strong>&#8230; -s</strong><strong>chönheiten</strong> sprechen,</p>
<p>denn ich meine diese Kunstwerke, die am Strand aus Sand erschaffen werden.</p>
<p>Jedes Kind hat sich schon einmal daran versucht, denn früh übt sich, was ein Meister werden will. <img decoding="async" class="alignnone wp-image-4571 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05667-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05667-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05667-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05667-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05667-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC05667.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch mein Mann und unser Sohn waren da keine Ausnahmen. Ich habe ja schon in einer meiner Geschichten (<a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a>) davon berichtet. Dieses Foto entstand vor ungefähr 26 Jahren und ich darf verraten, dass meine beiden Männer meist mehr im Sand gebuddelt haben, als ein richtiges Kunstwerk zu erschaffen. Aber riesigen Spass hat es den Beiden gemacht und das ist wohl die Hauptsache. Aber vielleicht wollt ihr es ja noch einmal nachlesen, dann klickt Euch einfach mal rein ( <a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a> ).<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-71 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2014/09/mitschaufelundeimer-1024x697.jpg" alt="" width="840" height="572" /></p>
<p>Toll wäre es gewesen, wenn sie ein solches Bauwerk erschaffen hätten, aber leider stammt dieses Kunstwerk von einem mir unbekannten &#8222;Sandarchitekten&#8220;.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4572 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC01960-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC01960-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC01960-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC01960-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-DSC01960.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ebenso wie diese bergige Landschaft.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4575 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8221-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8221-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8221-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8221-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8221.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Das tollste und detaillierteste Sandkunstwerk haben wir dieses Jahr an der Costa del Sol entdeckt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4576 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Schaut Euch nur die vielen kleinen Details an. Ich habe mal zwei Ausschnitte vergrößert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4588 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-694x1024.jpg" alt="" width="694" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-694x1024.jpg 694w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-203x300.jpg 203w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-768x1133.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie.jpg 1199w" sizes="auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4587 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-2.jpg" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-2.jpg 1200w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-2-300x169.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-2-768x432.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8245-Kopie-2-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Hier kann man tatsächlich nur staunend stehen bleiben, das Kunstwerk bewundern und natürlich auch einen kleinen Obolus auf die grüne Matte werfen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4577 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8247-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8247-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8247-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8247-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8247.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ein Schild gibt Aufschluss auf den Erbauer des Kunstwerkes*.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4578 aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8231-300x225.jpg" alt="" width="276" height="207" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8231-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8231-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8231-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8231.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 276px) 100vw, 276px" /></p>
<p>Auch Tiere ließen sich finden, wie zum Beispiel ein Nilpferd,<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4574 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8186-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8186-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8186-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8186-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8186.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />aber auch ein Krokodil war dabei.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4573 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8185-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8185-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8185-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8185-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/09/1200px-IMG_8185.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Im Laufe unserer Urlaube haben wir schon viele solcher Kunstwerke gesehen, doch ich habe nicht immer meine Kamera gezückt. Eigentlich ein bisschen schade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zwiegespraech/">Zwiegespräch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/bergeweise/">Bergeweise weißes Gold</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herr-und-frau-kuerbis/">Herr und Frau Kürbis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Leider waren mir die anderen Erbauer der Sandkunstwerke nicht namentlich bekannt.</p>
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		<title>Schau Dir das mal an!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/schau-dir-das-mal-an/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 22:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[schauen]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee zur heutigen Geschichte steht im Zusammenhang mit einer Aufforderung meiner Mutter: „Schau Dir das mal an!“, aber letztendlich gab ein späteres Erlebnis und Gespräch mit meinem Mann den eigentlichen Ausschlag: Wir waren in Berlin und fuhren durch die Straßen, als wir an der Ampel eine junge Frau stehen sahen, deren Bekleidung uns auffiel… „Das ist schon eigenartig“, meinte mein Mann,“früher hätte man gesagt, dass diese Aufmachung schlampig sei. Naja, so ändern sich die Zeiten!“ Keine Ahnung, was oder ob ich überhaupt geantwortet habe, denn meine Gedanken waren in diesem Moment schon ganz wo anders. In diesem Augenblick wurde nämlich die neue „Professor Konfusi-Geschichte geboren: Herr und Frau Konfusi sind gerade mit dem Flugzeug auf dem Heimatflughafen gelandet. Sie waren für zwei Wochen im Urlaub. Da sie beide nicht mehr so gut die Hitze vertragen, hatten sie für ihren Urlaub ein nordisches Land ausgesucht, Schweden. Es hat ihnen sehr gut gefallen und so steigen sie nun rundum zufrieden und erholt aus dem Flieger. „So, jetzt wollen wir nur noch hoffen, dass auch unsere Koffer &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Idee zur heutigen Geschichte steht im Zusammenhang mit einer Aufforderung meiner Mutter: „Schau Dir das mal an!“, aber letztendlich gab ein späteres Erlebnis und Gespräch mit meinem Mann den eigentlichen Ausschlag:<br />
Wir waren in Berlin und fuhren durch die Straßen, als wir an der Ampel eine junge Frau stehen sahen, deren Bekleidung uns auffiel…</b><br />
<span class="dropcap">„D</span>as ist schon eigenartig“, meinte mein Mann,“früher hätte man gesagt, dass diese Aufmachung schlampig sei. Naja, so ändern sich die Zeiten!“<br />
Keine Ahnung, was oder ob ich überhaupt geantwortet habe, denn meine Gedanken waren in diesem Moment schon ganz wo anders. In diesem Augenblick wurde nämlich die neue „Professor Konfusi-Geschichte geboren:<br />
Herr und Frau Konfusi sind gerade mit dem Flugzeug auf dem Heimatflughafen gelandet. Sie waren für zwei Wochen im Urlaub. Da sie beide nicht mehr so gut die Hitze vertragen, hatten sie für ihren Urlaub ein nordisches Land ausgesucht, Schweden. Es hat ihnen sehr gut gefallen und so steigen sie nun rundum zufrieden und erholt aus dem Flieger.<br />
„So, jetzt wollen wir nur noch hoffen, dass auch unsere Koffer heil angekommen sind“, meint Frau Konfusi, als sie gemeinsam mit ihrem Mann vor dem Gepäckband steht.<br />
„Ich glaube, dort vorne liegt schon dein Koffer“, sagt Professor Konfusi beruhigend und und deutet auf ein rotes Gepäckstück. „Deine Kleidung wäre also schon einmal gerettet!“<br />
Nachdem er auch den zweiten Koffer vom Band gehoben hat, marschieren die Beiden in Richtung Ausgang, wo sie auch schon Marcos Vater erblicken, der die zwei älteren Herrschaften abholt und nach Hause in die Villa bringt.<br />
„Gut sehen Sie aus“, verteilt dieser sofort Komplimente. Sogar eine leichte schöne Bräune haben Sie.“<br />
„Oh ja, wir hatten ja auch herrliches Wetter,- nicht zu heiß und nicht zu kalt“, erklärt Frau Konfusi. „Aber lassen wir den Wetterbericht beiseite, mich würde brennend interessieren, ob es hier Neuigkeiten gibt“, fügt sie schnell hinzu.<br />
„Wirklich viel ist hier nicht passiert“, gesteht Marcos Vater und überlegt krampfhaft, was er an Neuigkeiten berichten könnte.<br />
„Ach ja, das wissen Sie noch gar nicht“, ruft er plötzlich aus und schlägt sich gegen die Stirn. „Oma Schmidt hat überraschend Besuch bekommen.“<br />
Als er merkt, dass vier Augen gebannt auf ihn gerichtet sind, kostet er noch ein paar Sekunden die scheinbare Neugierde von Herrn und Frau Konfusi aus, bevor er weiter spricht:<br />
„Die jüngste Enkelin von Oma Schmidt ist aus Amerika ganz überraschend hier eingetrudelt.“<br />
„Ach, die Mary ist da!“, ruft Frau Konfusi freudestrahlend aus. „Das ist aber eine schöne Überraschung!“ Doch plötzlich hält sie in ihrer Freudensbekundung inne. „Es ist doch hoffentlich nichts passiert?! Die gesamte Familie wollte doch erst zum 90. Geburtstag von Oma Schmidt in ein paar Monaten anreisen.“<br />
„Nein, nein. Es ist alles in Ordnung. Mary möchte in Deutschland studieren und schaut sich hier die Uni ein bisschen genauer an. Sie nimmt sogar schon an ein paar Vorlesungen als Gasthörerin teil,“ erklärt Marcos Vater, während er die beiden älteren Leutchen nach Hause chauffiert.<br />
„Wir sollten Oma Schmidt und Mary in den nächsten Tagen zum Kaffee einladen“, schlägt Frau Konfusi vor. „Ach, am besten Sie kommen mit ihrer Frau und Marco auch gleich mit. Ich backe uns einen schönen Kuchen.“<br />
„Lass uns doch gleich klingeln und uns zurück melden“, sagt Professor Konfusi als sie das Haus betreten. Er bleibt vor Oma Schmidt’s Tür stehen und drückt den Klingelknopf.<br />
Ihnen öffnet eine verzweifelt dreinblickende Oma Schmidt.<br />
„Gut, dass Sie wieder da sind!“, stöhnt sie und bittet das Ehepaar auf einen Sprung in die Wohnung zu kommen.<br />
Herr und Frau Konfusi, die sich nicht erklären können, was Oma Schmidt so aus der Fassung gebracht hat, erkundigen sich sofort, ob alles in bester Ordnung ist und wo denn Mary stecke.<br />
„Das Kindchen ist in der Uni“, erklärt die Großmutter. „Sie ist ja so ein nettes Persönchen. Ein bisschen mehr essen müsste sie schon, so dünn wie sie ist. Und die Kleidung, die sie aus Amerika mitgebracht hat, lässt wirklich zu wünschen übrig. Ich muss unbedingt ein paar Ausbesserarbeiten vornehmen, aber ich sehe so schlecht, dass ich den Nähfaden fast nicht mehr durch das Nadelöhr bekomme. Außerdem zittern meine Hände auch ein bisschen. Liebe Frau Konfusi, wenn sie bitte…“<br />
Mit diesen Worten hält ihr Oma Schmidt Nadel und Faden hin.<br />
„Heute Vormittag habe ich schon eine Hose geflickt. Sie ahnen ja nicht wie die ausgesehen hat. Es war eine ziemlich aufwendige Arbeit, das alles wieder einigermaßen hinzubekommen. Schauen Sie sich das nur mal an!“<br />
Frau Konfusi nimmt die ihr hingehaltene Hose in die Hand und betrachtet die notdürftig zugenähten Löcher und Risse rund um das Knie. Danach reicht sie die Hose an ihren Mann weiter. Doch bevor irgendjemand etwas sagen kann, hat sie schon ein weiteres Exemplar von Oma Schmidt in die Hand gedrückt bekommen.<br />
„Schauen Sie sich das nur mal an! Unzählige aufgescheuerte Stellen und auch noch ausgefranste Hosensäume, da kann ich ja bis heute Nacht sitzen und nähen. Meine Enkelin wird sich wundern, wenn sie die geflickten Hosen morgen in ihrem Zimmer vorfindet. Aber was tut man nicht alles für die Enkel…“,erklärt Oma Schmidt. „Oder meinen Sie, die Arbeit lohnt sich gar nicht und ich sollte die Hosen zur Altkleidersammlung geben und Mary einfach Geld für neue Hosen schenken.“<br />
Professor Konfusi, der sich bis jetzt zurückgehalten hat, nimmt seiner Frau die Hosen aus der Hand und betrachtet Oma Schmidt&#8217;s Näharbeit.<br />
„Ich glaube wirklich, dass Sie sich viel Mühe gegeben haben, liebe Oma Schmidt. Aber mit Sicherheit wird sich ihre Enkelin nicht darüber freuen. Möglicherweise bekommt sie sogar einen Wutanfall.“<br />
„Den habe ich schon beim Nähen bekommen“, erklärt die alte Dame.<br />
„Schauen Sie, diese Löcher und Risse sind sehr modern, man nennt solche Hosen „Destroyed Jeans“ und diese verfranzten Hosen sind sogenannte „Distressed Jeans“, versucht Professor Konfusi aufzuklären.<br />
„Hören Sie auf mit diesen amerikanischen Worten, die ich sowieso nicht verstehe! Das ist alles billiges „Gelump“ und taugt nichts“, schimpft Oma Schmidt.<br />
In dem Moment, als Professor Konfusi Oma Schmidt vorsichtig zu erklären versucht, dass sie wohl gemeinsam ihre Näharbeit wieder auftrennen müssen, bemerken sie Mary. Diese steht vollkommen entgeistert im Türrahmen und ruft erschrocken aus:<br />
„Oh grandma, you have destroyed my brandnew &#8222;Destroyed Jeans!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4523 aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/08/FullSizeRender-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/nobody-is-perfect/">Nobody is perfect!?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/igitt-muss-das-sein/">Igitt! Muss das sein?</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Urlaubsgeschenk</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-urlaubsgeschenk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 08:51:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Ablehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Begrüßung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[interessieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[plaudern]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich jemand etwas schenke, dann tue ich das gerne. Ich verschenke beispielsweise nur Dinge, die mir selbst auch gefallen. Ich möchte mit dem Geschenk jemand eine Freude machen und hege dabei keinerlei Hintergedanken. Ich erwarte keine Gegenleistung dafür, sonst wäre es eine Art der Bezahlung und kein Geschenk. Manchmal verschenke ich etwas aus einer Laune heraus und ohne einen großartigen Anlass und ich freue mich, wenn der Beschenkte sich freut. Schenken ist also etwas, das beiden Seiten Freude bereiten sollte. Wenn wir am Meer Urlaub machen, dann haben wir uns angewöhnt, vor Ort eine Luftmatratze zu kaufen. Am letzten Tag suchen wir uns dann ein Kind oder eine Familie aus, die noch länger am Urlaubsort verweilt und schenken dem / den Betreffenden die Luftmatratze. Wir wollen uns nicht mit unnötigem Gepäck belasten und die betreffende Person kann noch einen Nutzen daraus ziehen, bzw. hat seinen Spaß mit der Matratze im Meer oder im Pool. Kinder sind hierbei sehr spontan und nehmen gerne das Geschenk an. Erwachsene schauen zuerst zwar etwas skeptisch, nehmen allerdings dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ich jemand etwas schenke, dann tue ich das gerne. Ich verschenke beispielsweise nur Dinge, die mir selbst auch gefallen. Ich möchte mit dem Geschenk jemand eine Freude machen und hege dabei keinerlei Hintergedanken. Ich erwarte keine Gegenleistung dafür, sonst wäre es eine Art der Bezahlung und kein Geschenk. </strong><br />
<strong>Manchmal verschenke ich etwas aus einer Laune heraus und ohne einen großartigen Anlass und ich freue mich, wenn der Beschenkte sich freut. Schenken ist also etwas, das beiden Seiten Freude bereiten sollte.</strong><br />
<span class="dropcap">W</span>enn wir am Meer Urlaub machen, dann haben wir uns angewöhnt, vor Ort eine Luftmatratze zu kaufen. Am letzten Tag suchen wir uns dann ein Kind oder eine Familie aus, die noch länger am Urlaubsort verweilt und schenken dem / den Betreffenden die Luftmatratze. Wir wollen uns nicht mit unnötigem Gepäck belasten und die betreffende Person kann noch einen Nutzen daraus ziehen, bzw. hat seinen Spaß mit der Matratze im Meer oder im Pool.<br />
Kinder sind hierbei sehr spontan und nehmen gerne das Geschenk an. Erwachsene schauen zuerst zwar etwas skeptisch, nehmen allerdings dann auch gerne die Matratze und paddeln damit davon.<br />
Dieses Mal hatten wir am letzten Abend jedoch noch etwas anderes zu verschenken, bevor wir am nächsten Tag abreisen wollten.<br />
Wir waren schon zum dritten Mal im selben Hotel abgestiegen und mittlerweile so etwas wie Stammgäste. Zur Begrüßung brachte man uns eine Flasche Sekt auf das Zimmer. Ich finde das ist eine sehr nette Geste der Hotelleitung, obwohl wir nicht die Sekttrinker schlechthin sind. Allerdings hatte ich in diesem Urlaub auch noch Geburtstag und so hoben wir uns den Sekt zum mitternächtlichen Anstoßen zu diesem besonderen Anlass auf.<br />
Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten, war die Tatsache, dass wir ein paar Stunden später wiederum eine Sektflasche mit zwei Gläsern in unserem Zimmer als Geburtstagsgeschenk vom Hotel vorfinden würden.<br />
Nun gut, irgendwann würden wir vielleicht in diesem Urlaub noch einmal mit Sekt anstoßen. So dachten wir zumindest. Doch am letzten Abend stellten wir fest, dass die Flasche immer noch unangetastet und verschlossen im Kühlschrank stand.<br />
Also schnappten wir uns die Flasche und wollten sie verschenken. Ein Ehepaar, mit dem wir uns im Urlaub angefreundet hatten, war bereits einen Tag zuvor abgereist. Aber das Hotel war gut besucht und es dürfte nicht schwer sein, die Flasche loszuwerden.<br />
Ja, so dachten wir.<br />
Wir suchten uns zwei Frauen aus, die immer abseits der anderen Gäste innerhalb des Hotels saßen und dachten, sie würden sich über unsere Geste sicherlich freuen.<br />
Weit gefehlt. Sie schauten uns fast erschrocken und mit großen Augen an. Nein, nein sie wollten den Sekt nicht haben.<br />
Dachten sie etwa sie sollten ihn uns abkaufen? Wir beteuerten, dass wir die Flasche einfach nur so verschenken möchten. Nein, sie wollten den Sekt nicht.<br />
Nun gut. Also schauten wir uns weiter im Hotel um.<br />
In einer Ecke saßen zwei ältere Paare, die sich unterhielten. Wir traten an den Tisch und brachten unser Anliegen vor.<br />
Ich konnte die Welt nicht mehr begreifen, denn auch sie lehnten ab. Was war denn los? Wir wollten weder eine Versicherung verkaufen, noch irgendeine Gegenleistung. Wir wollten lediglich jemand eine Freude machen, indem wir ihm oder ihnen die Flasche Sekt schenkten. Auch handelte es sich nicht um Antialkoholiker, denn sie hatten jeder ein alkoholisches Getränk vor sich stehen.<br />
Wir waren nach dieser zweiten Ablehnung schon irgendwie geschockt und fühlten uns, als hätten wir etwas verbrochen. Wir wollten doch niemand ein Leid zufügen, sondern nur ganz ohne irgendeinen Hintergedanken oder eine Gegenleistung etwas verschenken. Stattdessen schaute man uns an, als wären wir von einem anderen Stern gekommen und würden etwas vollkommen Verrücktes und Unmögliches von jemand verlangen. Wir verlangten gar nichts. Wir wollten etwas geben, kamen uns aber fast schon wie Bittsteller vor.<br />
Seltsam. Sind die Menschen schon derartig misstrauisch geworden?<br />
Nun gut, wir fanden noch eine kleinere Gruppe von Neuankömmlingen, die zwar auch erst skeptisch schauten, aber nach unseren Erklärungen und Beteuerungen, dass wir lediglich die Flasche Sekt verschenken wollen würden, diese endlich dankend annahmen. Einer der Männer stand auch sofort auf und organisierte Gläser. Wir zogen uns dann zurück, denn wir wollten ja noch nicht einmal mittrinken.<br />
Uns gab dieses Ereignis wirklich zu denken, denn so etwas ist uns noch nie passiert.<br />
Sind die Menschen so skeptisch geworden?<br />
Schenkt man nicht einfach mal fremden Menschen etwas?<br />
Gehört sich das nicht?<br />
Passt es nicht in unser Weltbild?<br />
Muss man sofort mit Misstrauen reagieren, wenn man einfach mal eben etwas geschenkt bekommt?<br />
Was ist nur los, wenn man nicht mal mehr eine Kleinigkeit verschenken kann, ohne für verrückt erklärt zu werden?<br />
Muss man sich jetzt schon dafür schämen, eine Kleinigkeit zu verschenken?</p>
<p>Mich würde interessieren, was Ihr zu dieser Begebenheit sagt. Lasst uns darüber plaudern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 22:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüssel]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich Euch neulich einige Fotos von unserem Urlaub auf Rhodos gezeigt habe, möchte ich Euch heute wieder einmal eine Geschichte erzählen. Ihr könnt es mir wirklich glauben, es ist nicht geflunkert. Wir hatten tatsächlich dieses Erlebnis auf der schönen griechischen Insel. Ich sage nur: Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht! Oder passiert so etwas nur uns? Es ist einer der letzten Abende auf Rhodos. Die Luft ist warm und es ist bereits dunkel. Wir haben gerade unser Abendessen eingenommen und überlegen, was wir jetzt tun sollen. „Lass uns noch ein bisschen mit dem Auto auf der Insel umherfahren“, schlägt mir mein Mann vor. „Morgen müssen wir den Wagen wieder abgeben, also ist jetzt die beste Gelegenheit ihn noch einmal zu benutzen.“ „Okay und hast du eine Idee, wo unser abendlicher Ausflug hingehen soll?“, erkundige ich mich. „Wir fahren einfach drauf los und irgendwo werden wir schon landen.“ Dieser Vorschlag gefällt mir und so setzen wir uns ins Auto und los geht die Fahrt. Wir landen in einem Ort, in dem wir bereits vor zwei &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem ich Euch neulich einige Fotos von unserem Urlaub auf Rhodos gezeigt habe, möchte ich Euch heute wieder einmal eine Geschichte erzählen. Ihr könnt es mir wirklich glauben, es ist nicht geflunkert. Wir hatten tatsächlich dieses Erlebnis auf der schönen griechischen Insel. Ich sage nur: Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht! Oder passiert so etwas nur uns?</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist einer der letzten Abende auf Rhodos. Die Luft ist warm und es ist bereits dunkel. Wir haben gerade unser Abendessen eingenommen und überlegen, was wir jetzt tun sollen.<br />
„Lass uns noch ein bisschen mit dem Auto auf der Insel umherfahren“, schlägt mir mein Mann vor. „Morgen müssen wir den Wagen wieder abgeben, also ist jetzt die beste Gelegenheit ihn noch einmal zu benutzen.“<br />
„Okay und hast du eine Idee, wo unser abendlicher Ausflug hingehen soll?“, erkundige ich mich.<br />
„Wir fahren einfach drauf los und irgendwo werden wir schon landen.“<br />
Dieser Vorschlag gefällt mir und so setzen wir uns ins Auto und los geht die Fahrt. Wir landen in einem Ort, in dem wir bereits vor zwei Jahren schon einmal waren. Hier flanieren ebenfalls Urlauber an den unterschiedlichen Geschäften, Bars, Restaurants und Hotels vorbei.<br />
„Die Souveniers und der ganze Krimskrams ist doch in jedem Ort der gleiche“, sagt Peter. „Da müssen wir nicht wieder irgendeinen Mist kaufen.“<br />
Er hat absolut recht, denn hier gibt es nichts, was man wirklich gebrauchen kann oder was wir unbedingt haben müssten. Also nehmen wir uns vor, einfach nur die Straße entlang zu spazieren und eventuell irgendwo für einen Drink einzukehren, wozu es allerdings nicht mehr kommen soll. Bereits nach ungefähr hundert Metern, erblickt mein Göttergatte nämlich einen Laden, der dann doch seine Aufmerksamkeit erregt. Auch ich bin nicht abgeneigt dieses Geschäft zu besuchen und ein wenig umherzuschnüffeln.<br />
Hier gibt es Gemälde. Sicherlich sind es keine kostbaren Gemälde und auch nicht von namhaften Künstlern, aber schauen kann man ja mal.<br />
„Vielleicht finden wir ja etwas für unsere Diele oder den Treppenaufgang zum oberen Stockwerk“, überlege ich laut, während mein Peter schon einige Bilder unter die Lupe nimmt.<br />
„Schau mal, wie gefällt dir dieses Bild?“, fragt er mich plötzlich und ich stelle mich zum Betrachten des Gemäldes neben ihn.<br />
„Nicht schlecht und es würde auch farblich gut passen“, erkläre ich. „Allerdings müssten wir uns noch einen geeigneten Bilderrahmen beschaffen, denn es ist schon recht groß. Und denk bitte daran, dass wir mit unserem Gewicht schon am Limit sind“, gebe ich zu bedenken.<br />
„Das ist ja wohl kein Problem“,entgegnet mein Mann. „Das Bild wiegt ja nichts und den Rahmen kaufen wir eh in Deutschland.&#8220;<br />
Wir betrachten das Gemälde noch einmal ausgiebig, das übrigens eine Tänzerin abbildet, und entschließen uns dann für den Kauf.<br />
Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Allerdings ist es nicht das Gemälde, das zur allgemeinen oder besser gesagt, zu unserer Verwirrung beiträgt, sondern…</p>
<p>Aber lasst mich einfach weiter erzählen:<br />
Der Verkäufer und Peter schreiten zur Bezahlung. Mein Mann zückt seine Kreditkarte und legt sein Portemonnaie auf den Verkaufstresen. Das Einschieben der Karte in das Kartenlesegerät ist kein Problem, doch dann meint der griechische Verkäufer: „PIN!“<br />
„Brauche ich dabei nicht, nur unterschreiben muss ich!“, erklärt Peter und gestikuliert dabei, so dass der Verkäufer zufrieden und freundlich nickt. Dann kommt er allerdings mit einer Schere und will den Zettel, den das Gerät ausspuckt durchschneiden. Allerdings wird er dabei etwas unsicher und greift zum Telefon.<br />
Mein Mann und ich sehen uns verwirrt an, aber er erklärt dann in gebrochenem Deutsch: „Bruder kommt, er weiß.“<br />
Wir wissen es auch, aber irgendwie ist der Verkäufer verunsichert und will nichts falsch machen. Innerhalb von zwei Minuten steht der Bruder da, schneidet den Zettel durch und erklärt auf griechisch vermutlich genau das, was auch wir schon wissen. Nämlich, dass man beim Bezahlen mit der Kreditkarte ohne PIN einfach nur unterschreiben muss. Das ist übrigens auch der Grund, warum mein Mann immer lieber mit Kreditkarte bezahlt und nicht mit der EC-Karte. Er kann sich einfach die PIN nicht merken, wie ihr ja schon aus einer früheren Geschichte wisst.<br />
Okay, jetzt klappt also auch die Bezahlung, der Bruder geht wieder, der Verkäufer rollt uns das Bild zusammen und steckt es in eine Tüte, die er uns überreicht. Peter steckt die Kreditkarte wieder in seine Geldbörse, nimmt diese und den Autoschlüssel vom Tresen und steckt beides in seine Hosentaschen. Wir verabschieden uns und fahren wieder freudig zu unserem Hotel zurück. Immerhin haben wir gerade ein schönes Andenken an unseren Rhodosurlaub erstanden.<br />
Am Hotelparkplatz angekommen, erklärt Peter:<br />
„Ich räume gleich alles aus dem Auto und schaue nach, dass wir nichts im Wagen vergessen haben, dann geben wir gleich den Schlüssel an der Rezeption ab.“<br />
Soweit, &#8211; so gut!<br />
Als wir zwei Schritte vom Wagen entfernt sind, frage ich: „Hast du das Auto auch zugesperrt?“<br />
„Ach, ich glaube, das hab ich jetzt vergessen.“<br />
Mein Mann greift in seine rechte Hosentasche, um den Schlüssel herauszunehmen. Während er auf den Schließer drückt, fummelt er mit der anderen Hand an seiner linken Hosentasche herum.<br />
„Was ist los?“, frage ich verwundert.<br />
„<strong>Keine Ahnung!</strong>“, sagt er und zieht einen Autoschlüssel aus der linken Hosentasche.<br />
„Wo kommt der denn her? Wieso hast du zwei?“<br />
„Das frage ich mich jetzt auch! Ich hab&#8216; <strong>keine Ahnung!</strong>“<br />
Ratlos stehen wir da und schauen sprachlos auf die  Schlüssel in der rechten und linken Hand meines Mannes.<br />
Der Schlüssel in seiner rechten Hand gehört zu einem Fiat, also zu unserem Mietwagen. Der Schlüssel in seiner linken Hand gehört allerdings zu einem Lancia. Doch wie kommt er in die Hand meines Mannes und wem gehört der Lancia?<br />
„Lag der im Auto? Gehörte er vielleicht dem Vormieter dieses Wagens?“ Peter zuckt ratlos mit den Schultern. &#8222;<strong>Keine Ahnung!</strong>&#8220;<br />
„Ist der vielleicht in der Tüte mit dem Bild gewesen? Die ist nämlich vorhin vom Sitz gefallen. Vielleicht hast du ihn aufgehoben und beim Autoaufräumen in die Hosentasche gesteckt.<br />
Peter zuckt mit den Schultern: &#8222;<strong>Keine Ahnung</strong>!&#8220;<br />
„Oder lag der auf dem Tresen und du dachtest, es sei dein Schlüssel?“<br />
Peter zuckt mit den Schultern.<br />
„<strong>Keine Ahnung</strong>“, sagt mein Mann nun zum fünften Mal an diesem Abend. „Ich kann es mir beim besten Willen nicht erklären.“<br />
Wir schauen auf die Uhr. Inzwischen ist es schon nach Mitternacht. Also hat es keinen Zweck zurückzufahren und in dem besagten Geschäft nachzufragen. Wir gehen zur Hotelrezeption, wo ein Grieche dahinter und ein Grieche davor steht. Wir erklären unser Problem und zeigen unseren Kassenbon vor, in der Hoffnung dass dort irgendein Name oder eine Telefonnummer vermerkt ist. Tatsächlich wird der Herr von der Rezeption fündig und ruft auch sofort bereitwillig an, allerdings meldet sich nur ein anderes Hotel.<br />
„Jetzt ist guter Rat teuer“, sage ich und werfe sofort die Frage hinterher: „Was machen wir denn jetzt?“<br />
Der Grieche vor dem Rezeptionstresen, der übrigens deutsch spricht, mischt sich ein und erkundigt sich, was wir gekauft haben und, ob wir das Geschäft beschreiben können. Dies versuchen wir. Danach zückt dieser Mann sein Handy und wählt eine Nummer. Wir verstehen kein Wort des Telefonats, aber zum Schluss erklärt er, dass er ungefähr wisse, wo wir das Bild gekauft haben und morgen gehe jemand zu dem Verkäufer und frage nach, ob ihm ein Autoschlüssel fehle. Das beruhigt uns.<br />
Auf unser Nachfragen am nächsten Morgen an der Rezeption weiß keiner irgendetwas von irgendeinem Schlüssel. Seltsam. Ein Blick hinter den Tresen lässt meinen Mann jedoch erkennen, dass der Schlüssel achtlos zwischen Bleistiften, Notizzetteln, Radiergummis und anderen Utensilien liegt. Leider lässt sich nichts Weiteres in Erfahrung bringen. Doch am Abend treffen wir wieder den besagten Griechen ( der am Abend zuvor vor dem Tresen stand) und dieser erzählt uns, dass der Schlüssel tatsächlich dem Verkäufer gehöre. Dieser habe aber noch einen Ersatzschlüssel. Alles sei kein Problem und überhaupt sei er am nächsten Tag in dem besagten Ort und bringe dem Mann seinen Autoschlüssel. Wir sollen uns keine Sorgen machen, denn alles sei gut.<br />
Wir sind echt froh, dass sich alles so gut geregelt hat und auch alles scheinbar recht unkompliziert gesehen wird. Allerdings weiß mein Mann bis heute nicht, wie dieser Schlüssel in seine Hosentasche kam.</p>
<p>&#8222;<strong>Keine Ahnung!</strong>&#8222;, ist alles, was er dazu sagen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beobachtende Blicke am Wegesrand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 23:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Stein]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhl]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist Euch das auch schon einmal passiert? Bestimmt! Ihr marschiert so durch die Gegend und plötzlich überfällt Euch ein seltsames Gefühl. Es ist so, als ob Euch jemand beobachtet. Ihr schaut Euch um und niemand ist zu sehen. Doch warum fühlt Ihr Euch beobachtet? Kann es sein, dass die Bäume Euch beobachten, wenn Ihr noch vor der Arbeit mit dem Hund eine Runde dreht? Selbst die Steine werfen Euch Blicke zu. Vorsichtig! Selbst vom Waldweg her, schaut jemand zu Euch auf. Die Sitzgelegenheiten am Wegesrand haben nur Augen für Euch. Am Parkplatz angekommen, erwarten Euch die freundlichen Blicke Eures Autos. Jetzt fahrt Ihr zur Arbeit, um auf dem Schreibtischstuhl Platz zu nehmen. Dieser blickt Euch etwas mürrisch entgegen, denn Ihr habt Euch ein wenig verspätet. Auf Eurem Heimweg verfolgt Euch sogar der Stromverteilerkasten in Eurer Straße mit seinen Blicken. Auch die kleinen Froschaugen in Nachbars Garten schauen neugierig in Eure Richtung. Jetzt seid Ihr urlaubsreif und wollt mit dem Schiff in See stechen? Glaubt nur nicht, dass Ihr die beobachtenden Blicke los werdet. Und am &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist Euch das auch schon einmal passiert? Bestimmt! Ihr marschiert so durch die Gegend und plötzlich überfällt Euch ein seltsames Gefühl. Es ist so, als ob Euch jemand beobachtet. Ihr schaut Euch um und niemand ist zu sehen. Doch warum fühlt Ihr Euch beobachtet?</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>ann es sein, dass die Bäume Euch beobachten, wenn Ihr noch vor der Arbeit mit dem Hund eine Runde dreht?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3646 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc4141-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3647 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4142-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc4142-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4142-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4142-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4142-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4142-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4142-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3648 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc08292" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC08292.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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<p>Selbst die Steine werfen Euch Blicke zu.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3650 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc01772" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3651 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc02400-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vorsichtig! Selbst vom Waldweg her, schaut jemand zu Euch auf.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3652 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03023" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Die Sitzgelegenheiten am Wegesrand haben nur Augen für Euch.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3654 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc00818" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Parkplatz angekommen, erwarten Euch die freundlichen Blicke Eures Autos.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3655 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-1024x768.jpg" alt="1200px-img_2225" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3656 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-1024x768.jpg" alt="1200px-img_2226" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jetzt fahrt Ihr zur Arbeit, um auf dem Schreibtischstuhl Platz zu nehmen. Dieser blickt Euch etwas mürrisch entgegen, denn Ihr habt Euch ein wenig verspätet.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3657 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-1024x795.jpg" alt="1200px-img_2042" width="840" height="652" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-1024x795.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-300x233.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-768x596.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auf Eurem Heimweg verfolgt Euch sogar der Stromverteilerkasten in Eurer Straße mit seinen Blicken.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3658 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc2294" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch die kleinen Froschaugen in Nachbars Garten schauen neugierig in Eure Richtung.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3653 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc2079" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jetzt seid Ihr urlaubsreif und wollt mit dem Schiff in See stechen? Glaubt nur nicht, dass Ihr die beobachtenden Blicke los werdet.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3659 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc05691" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und am Strand, wenn Ihr Eure Getränkedose in den Mülleimer werfen möchtet, dankt Euch dieser mit freundlichen Blicken.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3660 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-1024x561.jpg" alt="1200px-_dsc2203" width="840" height="460" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-1024x561.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-300x165.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-768x421.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Abend in geselliger Runde, fordert Euch der Aschenbecher mit seinen Blicken auf, die Zigarette auszudrücken und Gute Nacht zu sagen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3661 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-1024x768.jpg" alt="1200px-dsc04304" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Freut Euch auf den kommenden Tag und begrüßt ihn mit frohem Blick!<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3666 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc05998-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Ein Tässchen Kaffee gefällig?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/">Im Garten meines Opas</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/frech-wie-oskar/">Frech wie Oskar</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2015 22:17:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dekor]]></category>
		<category><![CDATA[Geschirr]]></category>
		<category><![CDATA[Kochfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Macke]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wäscheklammer]]></category>
		<category><![CDATA[wegwerfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich war ein guter Bekannter bei uns und wir haben ganz gemütlich zusammen bei uns in der Küche gesessen und gemeinsam das Abendbrot eingenommen. Da er schon öfter bei uns war, kannte er sich auch bei uns aus. Als ich dann den Tisch abräumen wollte, sagte er ganz spontan: „Bleib nur sitzen, ich mach das schon!“ Sollte ich mir das zweimal sagen lassen? Nein, ganz sicherlich nicht. Mein Mann machte auch keinerlei Anstalten ihn davon abzuhalten, geschweige denn selbst diese Aufgabe zu übernehmen. „Ja, gerne“, sagte ich und ließ ihm freie Hand. Er öffnete meine Spülmaschine und begann sie einzuräumen, während wir uns weiter unterhielten. Insgeheim warf ich einen Blick auf das, was er da tat, freute mich aber, dass er es tat. Anscheinend habe ich meinen Blick jedoch ein wenig zu lange auf seine Tätigkeit gerichtet, denn plötzlich stutzte er und fragte ein wenig verunsichert: „Mache ich irgendetwas falsch?“ „Nein, nein!“, beeilte ich mich zu sagen. „Mach schon, sag es mir!“, ermunterte er mich. „Du machst schon alles richtig, nur ich hab da eine &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich war ein guter Bekannter bei uns und wir haben ganz gemütlich zusammen bei uns in der Küche gesessen und gemeinsam das Abendbrot eingenommen. Da er schon öfter bei uns war, kannte er sich auch bei uns aus. Als ich dann den Tisch abräumen wollte, sagte er ganz spontan:</strong></p>
<p><span class="dropcap">„B</span>leib nur sitzen, ich mach das schon!“<br />
Sollte ich mir das zweimal sagen lassen? Nein, ganz sicherlich nicht. Mein Mann machte auch keinerlei Anstalten ihn davon abzuhalten, geschweige denn selbst diese Aufgabe zu übernehmen.<br />
„Ja, gerne“, sagte ich und ließ ihm freie Hand.<br />
Er öffnete meine Spülmaschine und begann sie einzuräumen, während wir uns weiter unterhielten. Insgeheim warf ich einen Blick auf das, was er da tat, freute mich aber, dass er es tat. Anscheinend habe ich meinen Blick jedoch ein wenig zu lange auf seine Tätigkeit gerichtet, denn plötzlich stutzte er und fragte ein wenig verunsichert:<br />
„Mache ich irgendetwas falsch?“<br />
„Nein, nein!“, beeilte ich mich zu sagen.<br />
„Mach schon, sag es mir!“, ermunterte er mich.<br />
„Du machst schon alles richtig, nur ich hab da eine kleine Macke.<br />
„Eine?!“, mischte sich mein Mann blitzschnell ein. Dafür bekam er von mir erst einmal einen strafenden Blick und ein knappes<br />
„Haha!“<br />
zugeworfen. Ergänzend dazu richtete ich mich wieder an unseren Bekannten, um ihm meine kleine Macke darzulegen.<br />
„Du hast die Teller zwar absolut korrekt eingeräumt, aber schau mal, sie haben ein Dekor. Und zwar nur auf einer Seite.“<br />
„Ich glaube, meine Frau hat da ein bestimmtes System. Ist aber Quatsch!“, kommentierte mein Peter. „Lass das nur so!“<br />
Unser Bekannter wollte seine nun mal angetretene Aufgabe auch zu meiner vollsten Zufriedenheit ausführen und bat mich ihm zu sagen, wie ich es denn sonst immer handhaben würde.<br />
„Also:“, begann ich vorsichtig. „Wenn du die Teller so einräumst, dass sich das Dekor immer rechts oben befindet, dann kann ich die Teller gleich so aus der Spülmaschine nehmen und in den Schrank stellen. Denn auch da will sich sie so stapeln, dass sich das Dekor immer rechts oben befindet. Dann brauche ich beim Tischdecken die Teller nicht immer zu drehen, denn auch da platziere ich diese mit dem Dekor rechts oben.“<br />
„Na, dann mach ich das so!“, meinte unser Bekannter sofort bereitwillig.<br />
Ich zuckte mit den Schultern und erklärte etwas kleinlaut und beschämt:<br />
„Ist eben so eine Macke von mir.“<br />
„Nein, ist schon in Ordnung, du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Sieht ja auch viel schöner aus!“<br />
Während unser Bekannter dies in einem sehr überzeugenden Tonfall rüberbrachte, zeigten mir die hochgezogenen Mundwinkel meines Mannes ganz deutlich, was er davon hielt.<br />
„Du hast aber auch noch eine andere Macke!“, stellte unser Bekannter fest und mein Peter fragte an diesem Abend schon zum zweiten Mal:<br />
„Eine?!“<br />
Ich ignorierte ihn.<br />
„Kann gut sein. Welche meinst du denn?“, erkundigte ich mich neugierig.<br />
„Neulich war ich doch bei Euch im Garten und Du hast Wäsche aufgehängt.“<br />
Mir schwante ja schon etwas, aber ich ließ ihn ruhig weiter erzählen, denn ich wollte es von ihm selbst hören. Inzwischen grinste er nämlich auch und mein Mann hatte sichtlich seine Ohren gespitzt. Selbst Lottchen, unsere Katze, hatte sich mittlerweile neben meinen Stuhl gesetzt und schaute aufmerksam zu uns hoch, vermutlich jedoch aus einem anderen Grund.<br />
„Ich habe festgestellt, dass du immer erst sehr genau hinschaust, bevor du die entsprechenden Wäscheklammern aus deinem Klammerkörbchen nimmst.“<br />
„Aha, sehr vorsichtig formuliert“, meinte ich und ermunterte ihn: „Erzähl aber nur weiter! Ich bin mal auf deine weiteren Beobachtungen gespannt!“<br />
„Wenn mich nicht alles täuscht, dann nimmst du immer zwei gleichfarbige Wäscheklammern, um ein Wäschestück aufzuhängen!“<br />
„Stimmt! Gut beobachtet und ich dachte immer, das fällt niemand auf.“<br />
„Habt ihr Probleme!“, ereiferte sich mein Mann. „Das wäre mir vollkommen egal und aufgefallen ist mir das mit den Wäscheklammern noch nie. Übrigens habe <em>ich</em> keine Macken…“<br />
„Wenn du dich da mal nicht täuscht“, konterte ich zurück. „Jede Menge!“<br />
„Welche denn?“, wollte er nun wissen.<br />
„Mir fällt gerade keine ein!“<br />
„Weil ich keine habe!“<br />
„Das glaubst auch nur <em>du</em>!“, gab ich schnippisch zurück und meine Gehirnwindungen arbeiteten auf Hochtouren.<br />
„Ich glaube jeder Mensch hat Macken, ich zum Beispiel…“, mischte sich nun unser Bekannter ein. Er kam jedoch nicht zum Weiterreden, denn mir war es eingefallen:<br />
„Du ziehst immer erst dein Schlafanzugteil links herum an oder das Rückenteil nach vorne. Im letzteren Fall ziehst du dann einfach nur die Arme wieder heraus und schwingst das gesamte Teil wie ein Kettenkarussell mehrmals um deinen Hals herum, bis irgendwann die richtige Position erreicht ist.<br />
Außerdem kannst du nichts wegwerfen.<br />
Und dann ist da noch was: Wenn ich dich frage, wohin wir in den Urlaub fliegen wollen, dann sagst du immer: ‚Das ist mir egal!‘ “<br />
„Na, weil es mir eben egal ist!“<br />
Mittlerweile war ich gut in Fahrt gekommen, aber ich hörte, wie die Haustür aufgeschlossen wurde. Unser Sohn war gekommen, der sich auch gleich zu uns setzte. Er lauschte zunächst andächtig unserem Gespräch, ohne sich jedoch daran zu beteiligen. Nach einer Weile zog er sein Handy aus der Tasche, drückte und scrollte darauf herum. Dann stieß er sachte unseren Bekannten am Arm an und hielt ihm das Handy vor die Nase. Dieser betrachtete ausgiebig das Angezeigte auf dem Display. Plötzlich brustete er vor Lachen los und auch unser Sohn stimmte ein.<br />
Mein Mann und ich waren etwas verwirrt und deuteten zunächst dieses Verhalten als eine Unterbrechung und Desinteresse an unserer Unterhaltung. Doch da hatten wir uns geirrt, denn unser Sohn hielt nun sein Handy hoch und ließ uns ebenfalls einen Blick auf sein Display werfen. Fast gleichzeitig stimmten wir in das Gelächter der beiden jungen Männer ein. Das Display zeigte nämlich ein Foto, das unser Sohn irgendwann einmal vor dem Verlassen seiner Wohnung gemacht hatte. Hierauf befand sich die Bedienungsleiste seines Kochfeldes.</p>
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		<title>Immer rund herum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2015 22:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Animateur]]></category>
		<category><![CDATA[Hula-Hoop-Reifen]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
		<category><![CDATA[rund herum]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Vorführeffekt]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich bei einer Aufräumaktion in unserem Gartenhaus kam er zum Vorschein. Ich wusste zwar, dass ich ihn noch besitze, aber ich habe ihn schon geraume Zeit nicht mehr benutzt. Dieses Etwas, von dem ich Euch noch nicht verrate, was es ist, hat einerseits Erinnerungen hervor gerufen und andererseits meinen Ehrgeiz angespornt. Aber zunächst einmal erzähle ich Euch meine Geschichte dazu: Wir verbrachten unseren Sommerurlaub in einem südlichen europäischen Land. Ich glaube es war damals Griechenland oder Spanien, vielleicht war es aber auch Italien. Das weiß ich nicht mehr. Trotzdem kann ich mich noch sehr genau an den besagten Abend erinnern. Wir hatten bereits das allabendliche Buffet und den anschießenden Verdauungsspaziergang hinter uns, da entschlossen wir uns doch noch einmal bei der Abendveranstaltung in unserem Hotel vorbeizuschauen. Alle Urlauber waren schon versammelt, saßen vor der Bühne und richteten ihren Blick gespannt nach vorne. Es war gerade eine kurze Pause und es handelte sich um eine Darbietung mit Akrobatik und anderem Zirkusähnlichen folgen. „Ich hab&#8216; eigentlich gar keine große Lust“, verkündete mein Mann. „Das haben wir in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich bei einer Aufräumaktion in unserem Gartenhaus kam er zum Vorschein. Ich wusste zwar, dass ich ihn noch besitze, aber ich habe ihn schon geraume Zeit nicht mehr benutzt. Dieses Etwas, von dem ich Euch noch nicht verrate, was es ist, hat einerseits Erinnerungen hervor gerufen und andererseits meinen Ehrgeiz angespornt. Aber zunächst einmal erzähle ich Euch meine Geschichte dazu:</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ir verbrachten unseren Sommerurlaub in einem südlichen europäischen Land. Ich glaube es war damals Griechenland oder Spanien, vielleicht war es aber auch Italien. Das weiß ich nicht mehr. Trotzdem kann ich mich noch sehr genau an den besagten Abend erinnern. Wir hatten bereits das allabendliche Buffet und den anschießenden Verdauungsspaziergang hinter uns, da entschlossen wir uns doch noch einmal bei der Abendveranstaltung in unserem Hotel vorbeizuschauen. Alle Urlauber waren schon versammelt, saßen vor der Bühne und richteten ihren Blick gespannt nach vorne. Es war gerade eine kurze Pause und es handelte sich um eine Darbietung mit Akrobatik und anderem Zirkusähnlichen folgen.<br />
„Ich hab&#8216; eigentlich gar keine große Lust“, verkündete mein Mann. „Das haben wir in abgewandelter Form doch schon hundert Mal in irgendeinem Hotel gesehen.“<br />
Ich weiß, dass mein Mann solche Vorführungen nicht besonders mag. Ich hingegen bin immer in der Erwartung etwas zu sehen, was ich vielleicht vorher doch noch nicht gesehen oder erlebt habe. Möglicherweise war ja ausgerechnet diese Vorführung besonders sehenswert. Also versuchte ich ihn zu überreden:<br />
„Komm, lass uns wenigsten einen Moment zuschauen. Wir können doch wieder gehen, wenn es langweilig ist.“<br />
„Na gut“, willigte er ein.<br />
Ob es meine Überredungskunst oder mein Charme war, oder vielleicht sogar beides, lasse ich dahingestellt. Jedenfalls hatte ich mein Ziel erreicht. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht, dass die Rache auf dem Fuße folgen sollte.<br />
Wir fanden sogar noch freie Stühle und setzten uns erwartungsvoll hin, wobei wir wahrscheinlich gegenteilige Erwartungen hegten. Die Tatsache, dass wir uns Getränke bestellten, ließ mich die Hoffnung hegen, dass wir nicht nur auf einen Sprung vorbeischauten, sondern doch einen Moment länger verweilen würden.<br />
Es kam zunächst ein Zauberer, der es tatsächlich fertigbrachte ein Kaninchen aus dem Zylinder zu zaubern. Nach diversen anderen Tricks, verabschiedete er sich und eine Frau mit einer Schlange trat auf. Mir schwante schon etwas. Auch fühlte ich mich plötzlich etwas unwohl in meiner Haut. Und tatsächlich wurde auch schon ins Publikum gefragt, wer wohl so mutig sei, sich die Schlange um den Hals zu hängen.<br />
„Du!“, zischte es an meiner Seite.<br />
„Ganz sicher nicht!“, zischte ich zurück und rutschte auf meinem Stuhl ein wenig tiefer, in der Hoffnung, dass man mich nicht sehen würde.<br />
Anscheinend war ich tief genug gerutscht, denn derjenige, der das „Opfer“ aussuchte, ging an unserer Stuhlreihe vorbei.<br />
„Glück gehabt!“, meinte mein Mann grinsend.<br />
Ich atmete tief durch und freute mich, dass ich der Auserwählten von meinem Platz aus unbeschadet zusehen durfte. Doch dieses Glück währte nicht lange.Wie drückt es noch ein bekanntes Sprichwort so treffend aus?:<br />
„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“<br />
Nach dieser etwas gefährlicher anmutenden Animation, folgte ein harmloserer Teil des Abendprogramms. So entspannte ich mich wieder und sah zu wie der Mann auf der Bühne mit Bällen und Ringen jonglierte. Das konnte er tatsächlich gut. Danach folgte wiederum eine Frau mit einer besonderen Darbietung. Sie brachte viele Hula-Hoop-Reifen mit und spielte mit ihnen sehr gekonnt auf alle nur möglichen Arten. Unter anderem ließ sie einen Reifen um ihre Hüften kreisen. Doch damit nicht genug, sie warf sich immer mehr Reifen um und lieferte uns eine perfekte Vorführung.<br />
Dies sollte nun auch der letzte Teil des Abendprogramms sein. So dachte ich zumindest und alle anderen wohl auch. Doch dann durchzuckte den Animateur unseres Hotels, der uns durch das Abendprogramm geführt hatte, ein Geistesblitz. Er meinte nun, er müsse wiederum das Publikum einbeziehen. Er fragte gar nicht lange, sondern erklärte sofort:<br />
„Ich brauche jetzt unbedingt zwei Damen und einen Herrn aus dem Publikum!“<br />
Irgendwie hatte ich dies nur mit halben Ohr mitbekommen, da ich innerlich schon mit der Veranstaltung abgeschlossen hatte. Doch auf einmal hörte ich wie mein Peter fingerzeigend meinte:<br />
„Hier, meine Frau!“<br />
Ich warf ihm sofort einen strafenden Blick zu und versuchte mich wiederum so klein wie möglich zu machen. Diesmal allerdings, indem ich scheinbar etwas unter dem Tisch aufzuheben versuchte. Gleichzeitig spürte ich wie jemand neben unserer Stuhlreihe stand. Ich riskierte einen schüchternen Blick und schaute geradewegs in die Augen des besagten Mannes. Lächelnd meinte er nur:<br />
„Darf ich bitten?!“<br />
Jetzt half alles nichts. Ich musste unter dem schelmischen Grinsen meines Mannes auf die Bühne, wo inzwischen noch zwei weitere Urlauber standen. Jeder von uns bekam nun einen Hula-Hoop-Reifen in die Hand gedrückt. Zum Glück nur einen.<br />
Als Kind der Sechziger war mir das Spiel mit diesem Reifen wohlbekannt und ich darf auch sagen, dass ich es oft, gerne und gut gespielt habe. Selbst im Erwachsenenalter habe ich es hin und wieder noch einmal erfolgreich probiert.<br />
Aber man kennt ja den berühmten Vorführeffekt. Außerdem war mein Sommerkleid sicherlich nicht das geeignete Outfit für diese sportliche Betätigung. Und es war ja auch schon ein paar Tage her, dass ich den Hula-Hoop-Reifen habe kreisen lassen. Tausend Argumente fielen mir ein, weshalb es nun nicht klappen würde. Bei den anderen beiden Kandidaten war ich mir auch nicht sicher, inwieweit sie diese Übung beherrschten. Aber alles nutzte jetzt nichts mehr, das Publikum wollte unterhalten werden und anscheinend auch auf meine Kosten. Besonders mein Peter würde sich freuen.<br />
„Aber warte!“, dachte ich mir so.<br />
Doch mehr konnte ich nicht mehr denken, denn ich hörte schon wie der männliche Kandidat neben mir den Ring ohne eine einzige Umkreisung zu Boden fallen ließ.<br />
Das „Och!“ und „Ach!“ des Animateurs ging im Lachen des Publikums unter.<br />
Jetzt war die andere Kandidatin an der Reihe, doch auch bei ihr fiel der Reifen nach unten. Sie schaffte vielleicht ein oder zwei Umdrehungen.</p>
<p>Und dann war ich dran. Es gab kein Zurück mehr. Aber ich würde mich ja nicht alleine blamieren, die anderen Beiden hatten es bereits getan.<br />
Also schlüpfte ich in den Reifen, schob mein linkes Bein etwas nach vorne, positionierte den Ring so an meinem Körper, dass er waagrecht in Höhe meiner Taille hinten am Rücken anlag und hielt ihn an beiden Seiten fest. So! Ich war startklar!<br />
„Auf keinen Fall zu Peter schauen“, dachte ich noch.<br />
Dann gab ich dem Reifen einen ordentlichen Schwung nach links und bewegte mich rhythmisch mit meinen Hüften immer vor und zurück.<br />
Was soll ich sagen? Der Hula-Hoop-Reifen kreiste um meine Hüften und kreiste und kreiste. Immer und immer wieder. Das Publikum begann zu applaudieren und ich ließ immer noch den Ring kreisen, bis er irgendwann nicht mehr wollte.<br />
Man kann sich vorstellen, dass ich stolz und grinsend wie ein Honigkuchenpferd wieder von der Bühne stieg. Und sauer auf meinen Peter war ich auch nicht mehr. Dem aber stand sein Stolz ins Gesicht geschrieben.</p>
<p>Ja, das ist nun schon ein paar Jahre her und stellt Euch vor:<br />
Ich kann es immer noch. Vielleicht nicht mehr ganz so gut und perfekt wie damals. Ich musste ein paar Mal probieren. Aber es klappt! Und jetzt werde ich es wieder öfter spielen, &#8211; dieses tolle Spiel mit dem Hula-Hoop-Reifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/stock-und-weisser-bart/">Stock und weißer Bart</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herzlichen-glueckwunsch/">Herzlichen Glückwunsch</a></p>
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		<title>Vorsicht Affen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 22:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[lachten]]></category>
		<category><![CDATA[Safaripark]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (traeumerle lunze) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte: Vor achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden. „Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (<a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a>) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte:</strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>or achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden.<br />
„Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte ich während des Frühstücks meine beiden Männer. „Sollen wir am Strand bleiben oder mit unserem Mietwagen die Insel erkunden?“<br />
„Ach, ich will eigentlich nicht wieder nur an unserem Strand bleiben“, verkündete mein Göttergatte. „Wir können uns doch einen anderen Strand suchen!“<br />
Da unser Sohn noch sein Nutellabrot mampfte, ergriff ich die Gelegenheit den beiden schnell einen anderen Vorschlag zu unterbreiten.<br />
„Was haltet ihr von diesem Safaripark? Timo würde Dir das gefallen?“<br />
Ich reichte ihm das Prospekt, das ich im Hotelfoyer entdeckt hatte. Die Fotos von den verschiedenen Tieren weckten sofort sein Interesse und so beschlossen wir unsere Sachen zu packen, um zu dem besagten Tiergehege in Sa Coma zu fahren.<br />
Dort angekommen mussten wir wiederum eine Entscheidung treffen.<br />
„Wollen wir mit dem Bus die Safaritour machen?“, fragte ich.<br />
„Ach, Quatsch!“, erklärte mein Mann, während dies Timo ganz egal zu sein schien. Er rutschte nur unruhig auf der Rückbank hin und her, weil er schon ganz aufgeregt war.<br />
„Eine Safari macht man im Auto und nicht im Bus“, beschloss mein Mann. „Wozu noch einmal extra bezahlen, wenn wir sowieso ein Gefährt haben und man damit reinfahren darf.“<br />
Die Bedingung für die Durchfahrt mit dem PKW war allerdings, dass man die Fensterscheiben geschlossen halten musste.<br />
„Mach dein Fenster hinten bitte auch zu!“, forderte ich Timo auf. „Immerhin sind das alles gefährliche Tiere. &#8211; Schau mal, dort vorne sind schon die Löwen!“<br />
Timo presste seine Nase an die Fensterscheibe und bestaunte die Tiere. Sicherlich fühlte er sich wie bei einer richtigen Safari. Wir begegneten u.a. Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen, und auch ein Strauß spazierte vor uns über den Weg. Obwohl Timo diese Tiere alle schon im Zoo gesehen hatte, war es ein besonderes Erlebnis diese jetzt auf (fast) freier Wildbahn zu erleben.<br />
„Sag nur, hier gibt es keine Affen?“, fragte mein Peter sichtlich enttäuscht.<br />
Man muss dazu sagen, dass er ein absoluter Affenfan ist. Er kann ihnen ewig zuschauen und hat seine Freude dabei. Doch bisher hatten wir noch keine entdeckt.<br />
„Du musst da hin fahren!“, sagte Timo und deutete auf ein Schild, auf dem ein Affe abgebildet war, der nach rechts zeigte.<br />
Also fuhren wir in diese Richtung und suchten mit den Augen sämtliche Bäume ab.<br />
Doch wir mussten gar nicht nach oben schauen. Plötzlich waren wir umzingelt von Affen aller Größen. Wir hielten an, denn schließlich wollten wir keines dieser Tiere umfahren. Sofort kamen sie auf unser grünes Auto zugerannt. Es schien auf sie wie ein Magnet zu wirken. Doch das war nicht alles. Sie krabbelten auf die Motorhaube und schauten zur Windschutzscheibe herein. Auge in Auge waren wir uns nun gegenüber. Man hätte sich tatsächlich die Frage stellen können, wer jetzt wen begaffte. Allerdings stellte sich auch noch die Frage, ob die Affen außerhalb oder innerhalb des Autos waren, denn wir versuchten die Tiere mit allen möglichen Grimassen und Gesten zu motivieren auf eben diese zu reagieren.<br />
Jetzt kamen auch noch andere, die sich neugierig an die Beifahrer- und die Fahrertür hängten und an die Scheibe klopften. Selbstverständlich klopfte nicht nur Timo zurück. Wir hatten unseren Spaß, das muss man wirklich zugeben. Weiterhin mussten wir uns eingestehen, dass wir froh waren geschützt in unserem Käfig, sprich Auto sitzen zu können und nicht den Übergriffen der Affen ausgesetzt waren. Wir wähnten uns also in Sicherheit und die Affen vorne, links und rechts verstanden es auch hervorragend uns abzulenken.<br />
Wir lachten und alberten in unserem Gefährt herum, bis auf einmal Timos entsetzter Schrei ertönte:<br />
„Achtung! Da oben!“<br />
Der Schreck und die Erkenntnis fuhren uns gleichzeitig schlagartig in die Glieder. Der Blick nach oben offenbarte uns das ganze Ausmaß unserer nicht gerade besonders berauschenden Situation. Während wir mit den Affen zu unserer Linken und Rechten kleine lustige Spielchen gemacht hatten, hatten sich zwei dieser flinken Kletterer auf unser Autodach geschwungen. Das wäre ja im Grunde genommen auch kein Problem gewesen, hätte nicht das offene Schiebedach existiert, durch welches bereits ein Affe versuchte in das Innere des Autos zu gelangen. Wie hatten wir nur vergessen können dieses zu schließen? Doch alle Fragen und alle Wenns und Abers nutzten jetzt nichts mehr. Im Moment war nur Handeln angesagt. Und das ziemlich schnell!<br />
„Schnell! Zuschieben! Alle mithelfen!“, kommandierte Peter.<br />
Mit vereinten Kräften zerrten wir von innen am Schiebedach, um dieses zu schließen. Inzwischen zerrten allerdings auch zwei Affen von außen am besagten Schiebedach, um dieses offen zu halten.<br />
So zogen wir von innen in die eine Richtung und die Affen oben auf dem Dach in die andere Richtung. Wenig Kraft hatten die beiden Affen nicht.<br />
„Fester! Die haben nämlich ordentlich Kraft!“, rief Peter und stemmte mit aller Gewalt dagegen.<br />
Außerdem schienen wir nur ihren Eifer und das Bestreben das Schiebedach offen zu halten, anzuspornen.<br />
Während die Affen auf dem Dach sich ärgerten, dass wir das Dach schließen wollten, ärgerten wir uns, dass sie uns dies nicht gestatteten. Größer als unser Ärger war jedoch unsere Angst, sie könnten es in das Innere unseres Autos schaffen. So entwickelten wir ungeahnte Kräfte und schafften es schließlich das Schiebedach zu schließen.<br />
Enttäuscht trommelten die beiden Affen auf dem Dach herum, denn sie waren die Verlierer. Zum Glück! Ich wage es mir nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn sie gesiegt hätten. Wir wären die wahren Verlierer gewesen und hätten mit Sicherheit nichts mehr zu lachen gehabt.<br />
Jetzt allerdings ließen wir uns erleichtert in die Sitze zurückfallen. Nach einer kurzen Verschnaufpause lachten wir alle drei glücklich los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin und ich haben uns abgesprochen und so hat auch sie heute eine  Affengeschichte eingestellt. Schaut doch auch einmal bei ihr vorbei:</p>
<p><a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a></p>
<p>Wenn Ihr Lust habt, dann könnt ihr bei mir auch noch folgende Tiergeschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi&amp;Filou</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein&amp;Co</a></p>
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		<title>Strandimpressionen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/strandimpressionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2015 22:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[genießen]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Strandimpressionen]]></category>
		<category><![CDATA[träumen]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich ein paar ausgewählte Fotos aus unserem Sizilienurlaub zeigen. Ich habe mich ganz bewusst für diese kleine Auswahl entschieden. Erstens verleiten diese Aufnahmen zum Träumen und zweitens habe ich sie in einer Art Bildergeschichte zusammengestellt. Taucht ein in diese kleine Geschichte, die mit nur ganz wenigen Worten auskommt. Vor  uns liegt ein einsamer Strand. Hier sind nur wir, das Meer, der Strand und ein paar Palmen. Über uns scheint die Sonne von einem traumhaft blauen Himmel. Seichte Wellen erreichen den Strand. Einsam und verlassen läd dieses Fleckchen Erde zum Verweilen, Genießen und zu einem kleinen Strandspaziergang ein. Nur das Rauschen des Meeres dringt an unsere Ohren. Das Meer hat seine Spuren an dem kleinen Felsen hinterlassen. Es umspült die am Strand liegenden Steine, auf denen sich Algen abgesetzt haben. &#160; Und unsere Spuren im Sand sind gleich nicht mehr zu sehen. &#160; Baumstämme und Äste liegen am Strand. Wie lange mögen sie dort schon liegen? Wird sie das Meer irgendwann davon tragen oder&#8230;? Da kommt ein einsamer Strandläufer auf uns zu. Wem mag er &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute möchte ich ein paar ausgewählte Fotos aus unserem Sizilienurlaub zeigen. Ich habe mich ganz bewusst für diese kleine Auswahl entschieden. Erstens verleiten diese Aufnahmen zum Träumen und zweitens habe ich sie in einer Art Bildergeschichte zusammengestellt. Taucht ein in diese kleine Geschichte, die mit nur ganz wenigen Worten auskommt.</strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>or  uns liegt ein einsamer Strand. Hier sind nur wir, das Meer, der Strand und ein paar Palmen. Über uns scheint die Sonne von einem traumhaft blauen Himmel.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-768 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-4-1024x682.jpg" alt="1200px-einsamer strand 4" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-4-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-4-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-4-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Seichte Wellen erreichen den Strand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-767 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-Strand-3JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-einsamer Strand 3JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-Strand-3JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-Strand-3JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-Strand-3JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-Strand-3JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Einsam und verlassen läd dieses Fleckchen Erde zum Verweilen, Genießen und zu einem kleinen Strandspaziergang ein.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-1JPG1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-776 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-1JPG1-1024x682.jpg" alt="1200px-einsamer strand 1JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-1JPG1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-1JPG1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-1JPG1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-einsamer-strand-1JPG1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Nur das Rauschen des Meeres dringt an unsere Ohren.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-StrandJPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-777 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-StrandJPG-1024x682.jpg" alt="1200px-StrandJPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-StrandJPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-StrandJPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-StrandJPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-StrandJPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Das Meer hat seine Spuren an dem kleinen Felsen hinterlassen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-770 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer-2-1024x682.jpg" alt="1200px-Strand und Meer 2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Es umspült die am Strand liegenden Steine, auf denen sich Algen abgesetzt haben.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-strand-und-Meer-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-771 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-strand-und-Meer-3-1024x682.jpg" alt="1200px-strand und Meer 3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-strand-und-Meer-3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-strand-und-Meer-3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-strand-und-Meer-3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-strand-und-Meer-3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und unsere Spuren im Sand sind gleich nicht mehr zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-788 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer1-1-1024x682.jpg" alt="1200px Strand und Meer1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer1-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer1-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer1-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Meer1-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Baumstämme und Äste liegen am Strand. Wie lange mögen sie dort schon liegen?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-772 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-1-1024x682.jpg" alt="1200px-Strand und Ast 1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wird sie das Meer irgendwann davon tragen oder&#8230;?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-2JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-773 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-2JPG-1024x682.jpg" alt="1200px Strand und Ast 2JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-2JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-2JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-2JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Strand-und-Ast-2JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Da kommt ein einsamer Strandläufer auf uns zu. Wem mag er gehören?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Hund-am-Strand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-779 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Hund-am-Strand-1024x682.jpg" alt="1200px-Hund am Strand" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Hund-am-Strand-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Hund-am-Strand-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Hund-am-Strand-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Hund-am-Strand.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Vielleicht gehört er Robinson Crusoe, der an diesem einsamen Strand sein Lager aus Treibgut aufgebaut hat?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Robinso-Cruseo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-774 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Robinso-Cruseo-1024x682.jpg" alt="1200px-Robinso Cruseo" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Robinso-Cruseo-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Robinso-Cruseo-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Robinso-Cruseo-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/05/1200px-Robinso-Cruseo.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Ich hoffe, Ihr konntet ein bisschen mit mir träumen und diesen einsamen Strand genießen.</p>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 22:19:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[ein zweites Mal]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
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					<description><![CDATA[Glückwünsche kann man immer gebrauchen, über sie freut man sich und hofft immer, dass das Glück einem auch hold ist. Es gibt viele Anlässe zu denen Glückwünsche ausgesprochen werden. Erst heute habe ich einer frisch gebackenen Oma meine besten Wünsche für Kind, Eltern und natürlich auch für die Großeltern übermittelt. Neben Geburt, Geburtstag, bestandene Prüfungen, Schul- und Studienabschluss erfolgen solche beispielsweise für Hochzeit, Silberhochzeit… und für viele andere freudige Ereignisse. Da man diese Fülle nicht in einer Geschichte unterbringen kann, habe ich mir folgende Begebenheit aus unserem Leben ausgesucht: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“, sagte die Stimme am anderen Ende des Telefons vor ungefähr zwanzig Jahren zu mir. „Ich habe gewonnen?“, fragte ich mich insgeheim. „Ich spiele weder Lotto, noch habe ich ein Kreuzworträtsel gelöst. Aber vielleicht hat ja meine Mutter…“, überlegte ich mir weiter und lauschte gespannt der Stimme am anderen Ende. „Vielleicht können Sie sich erinnern…?“ „Nein, kann ich ehrlich gesagt im Moment nicht!“ „Ich rufe vom Weinhaus XYZ an….“, erzählte mir die freundliche Dame. „Aha!“ „Sie haben doch vor ein paar Wochen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glückwünsche kann man immer gebrauchen, über sie freut man sich und hofft immer, dass das Glück einem auch hold ist. Es gibt viele Anlässe zu denen Glückwünsche ausgesprochen werden. Erst heute habe ich einer frisch gebackenen Oma meine besten Wünsche für Kind, Eltern und natürlich auch für die Großeltern übermittelt. Neben Geburt, Geburtstag, bestandene Prüfungen, Schul- und Studienabschluss erfolgen solche beispielsweise für Hochzeit, Silberhochzeit… und für viele andere freudige Ereignisse. Da man diese Fülle nicht in einer Geschichte unterbringen kann, habe ich mir folgende Begebenheit aus unserem Leben ausgesucht:</strong></p>
<p><span class="dropcap">„H</span>erzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“, sagte die Stimme am anderen Ende des Telefons vor ungefähr zwanzig Jahren zu mir.<br />
„Ich habe gewonnen?“, fragte ich mich insgeheim. „Ich spiele weder Lotto, noch habe ich ein Kreuzworträtsel gelöst. Aber vielleicht hat ja meine Mutter…“, überlegte ich mir weiter und lauschte gespannt der Stimme am anderen Ende.<br />
„Vielleicht können Sie sich erinnern…?“<br />
„Nein, kann ich ehrlich gesagt im Moment nicht!“<br />
„Ich rufe vom Weinhaus XYZ an….“, erzählte mir die freundliche Dame.<br />
„Aha!“<br />
„Sie haben doch vor ein paar Wochen eine Karte ausgefüllt und Ihr Lösungswort war richtig!“<br />
Genau, die Erinnerung setzte bei mir ein. Das Lösungswort, welches im Übrigen lächerlich einfach gewesen war, hatte ich auf eine Postkarte in die vorgesehenen Kästchen eingefügt. Diese besagte Karte hatte ich zufällig zwischen den Zeitungen gefunden und da ich eine Marke zur Hand hatte, hatte ich diese Karte auch kurzentschlossen tatsächlich eingeworfen und sogleich auch wieder vergessen. Man kann nicht gerade sagen, dass ich schon viel in meinem Leben gewonnen hätte, hie und da mal eine Kleinigkeit, als Kind zum Beispiel einen Porsche bei Mars oder Milky Way oder so, &#8211; das weiß ich heute nicht mehr. Auch war es damals nur ein Spielzeugporsche gewesen, aber immerhin. So hatte ich mir auch keinerlei Chancen ausgerechnet, den beim Gewinnspiel versprochenen Urlaub zu gewinnen. Außerdem bin ich bei solchen Dingen eher skeptisch und sehr, sehr misstrauisch, was sich wohl dahinter verbirgt.<br />
„Ach!“, sagte ich nachdem meine Telefonpartnerin in ihren Ausführungen eine Pause einlegte, um die ausgesprochenen Glückwünsche wirken zu lassen. „Und jetzt kann ich einfach verreisen?“<br />
„Ja, natürlich und Sie können auch noch jemand mitnehmen! Sie brauchen mir nur noch zu sagen, welches Ziel Sie wählen: Ungarn oder Spanien!“<br />
Das war nun ganz einfach für mich, denn ich liebe Spanien und das sagte ich der netten Dame auch, denn freundlich war sie, das musste man ihr lassen.<br />
„Dann dürfen Sie sich über eine Woche an der Costa del Sol freuen!“, verkündete sie mir und ich konnte ihr Lächeln spüren.<br />
„Und welchen Haken hat nun die ganze Sache?“, erkundigte ich mich.<br />
„Keinen natürlich!“, versicherte sie mir. „Unser Mitarbeiter wird Sie in den nächsten Tagen besuchen und mit ihm machen Sie dann alles Weitere aus.“<br />
Nun gut, nachdem sie mir glaubhaft bestätigt hatte, dass ich die Reise auch ablehnen könnte und zu nichts gezwungen würde, machte ich einen Termin für die darauf folgende Woche aus.<br />
Wie ausgemacht, klingelte es auch an dem verabredeten Abend an unserer Haustür. Peter öffnete einem freundlichen Herrn mittleren Alters die Tür und ich wunderte mich nur über den großen Koffer, den er mit in unser Wohnzimmer brachte.<br />
„Was genau haben wir denn nun gewonnen?“, fragte ich diesen Fremden misstrauisch.<br />
„Sie dürfen sich über einen einwöchigen Hotelaufenthalt mit Halbpension in dem Hotel ABC an der Costa del Sol freuen.“<br />
„Das ist aber schön!“, teilte ich ihm mit. „Und wann geht unser Flieger?“<br />
„Wann Sie wollen! Das bestimmen Sie!“<br />
„Zeigen Sie mal her!“, mischte sich Peter ein und griff auch schon nach der Urkunde, die der besagte Herr in den Händen hielt.<br />
Wir starrten zunächst ungläubig auf das Dokument. Richtig, wir hatten den Aufenthalt gewonnen.<br />
„Und der Flug..?“, fragten wir wie aus einem Munde.<br />
„Den organisieren und bezahlen Sie!“, gab er unumwunden zu.<br />
„Also, da liegt der Hase im Pfeffer begraben!“, stellte Peter fest.<br />
„Na, das war es dann wohl mit dem Gewinn! Den nehmen wir dann nicht an. Dankeschön!“, erklärte ich.<br />
„Warte doch mal ab!“, hielt mich Peter zurück. „Wir könnten doch auch mit dem Auto fahren.“<br />
„Welche Anreise Sie wählen bleibt Ihnen überlassen!“, mischte sich der besagte Herr in unsere Überlegungen ein. „Das können Sie immer noch in aller Ruhe besprechen! Wir müssten jetzt nur noch…“<br />
Er öffnete seinen Koffer und holte verschiedene Weinflaschen hervor.<br />
„… unsere kleine Weinprobe machen!“<br />
„Wir sind eigentlich keine Weintrinker und wollten auch keinen Wein bestellen!“, erklärte ich sofort. „Wenn Sie uns dann die Gewinnurkunde geben würden, dann…“<br />
„Das kann ich nicht“, rückte er leicht irritiert mit der Sprache heraus. „Den Gewinn kann ich Ihnen nur nach einer Bestellung aushändigen!“<br />
„Also doch ein Haken! Dann lassen wir es!“, sagte ich zum wiederholten Male.<br />
„Ach gegen einen Schluck Wein habe ich nichts!“, erklärte Peter.<br />
Was soll ich lange um den heißen Brei herum erzählen? Wir haben eine Kiste Wein bestellt und unsere Urkunde und somit den Gewinnanspruch erhalten. Und unsere Reise haben wir auch angetreten. Wir hatten nämlich etliche Meilen, die wir für den Flug nutzen konnten und für unseren damals fast fünfjährigen Timo kauften wir ein Flugticket. Somit war unsere Anreise geregelt, aber wir machten noch mehr. Wir verlängerten den Aufenthalt noch um eine Woche, diese Verlängerung zahlten wir aus eigener Tasche.<br />
Es wurde dann auch ein schöner Urlaub im April, denn eine weitere Bedingung war die Begrenzung auf bestimmte Vor- oder Nachsaisonmonate. Leider hatten wir ein paar Regentage dazwischen, die wir aber mit Besuchen im hoteleigenen Hallenbad oder beispielsweise im Meeresaquarium verbrachten. Trotzdem war es schön.<br />
Am letzten Urlaubstag liefen wir bei strahlendem Sonnenschein die Strandpromenade entlang. Und da trafen wir auf eine nette junge Frau, die uns freundlich ansprach. Ich denke, es war eine Studentin, die einen Ferienjob im Süden hatte. Sie hielt uns einige Karten hin und forderte uns auf doch eine auszuwählen.<br />
„Nein danke!“, meinte ich, denn mir schwante da etwas, aber Peter hatte bereits Timo aufgefordert eine Karte zu ziehen.<br />
Timo hielt die auserwählte Karte in die Höhe und sollte jetzt ein bestimmtes Feld aufrubbeln.<br />
„Na, dann mach mal!“, sagte ich zu unserem Sohn und gleich darauf folgte der Ausruf:<br />
„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!“<br />
„Oh nein!“, dachte ich mir und in Peters Richtung zischte ich: „Genau davon habe ich in der Zeitung gelesen! Alles Nepper, Schlepper, Bauernfänger!“<br />
Da hörte ich ihn allerdings schon sagen: „Was haben wir denn gewonnen?“<br />
„Ein T-Shirt und einen Urlaub an der Cost del Sol! Sie werden kostenlos mit dem Taxi in ein Hotel gefahren, um ihren Gewinn abzuholen. Ich rufe gleich ein Taxi für Sie!“<br />
Trotz meines Protestes und meines Hinweises auf den heutigen letzten Urlaubstag, ging auf einmal alles ganz schnell. Wir wurden mehr oder weniger in ein Taxi gesetzt und irgendwo weit außerhalb des Ortes in eine große Hotelanlage gefahren. Dort empfing uns ein Mann, der uns sogleich auf die Sonnenterrasse bat und uns Getränke servieren ließ. Und dann ging es los:<br />
„Ist es nicht wunderschön hier? Das riesige Gelände, so weit das Auge nur blicken kann, gehört alles zu dieser Anlage. Dort drüben sind Tennisplätze und da hinten erstreckt sich die Golfwiese… Und schauen Sie nur hier in diesem Prospekt sind die Appartements abgebildet…“<br />
Timo hatte seine Cola inzwischen geleert und erhielt sofort ein weiteres Getränk. Trotzdem fragte er mich, wann wir wieder gehen würden und erklärte, er hätte keine Lust hier zu bleiben. Ich auch nicht, ehrlich gesagt. Mir war der Mann nicht gerade sympathisch. Außerdem quatschte er die ganze Zeit auf uns ein und so langsam und sicher kamen wir auch hinter seine vermeintlich vielversprechenden Aussagen: Er warb für nichts anderes als ein sogenanntes „Timesharing project“. Man sollte sich mit anderen Interessenten an den Kosten eines Appartements beteiligen und dafür durfte man dann je nach gezahlter Geldmenge einige Tage im Jahr in der Anlage verbringen.<br />
Wir erklärten ihm immer wieder, dass wir daran kein Interesse hätten, was er aber irgendwie nicht verstehen wollte. Langsam wurden wir alle leicht ungeduldig und säuerlich. Peter und ich, weil wir wollten, dass er uns endlich verstand und Timo, weil er keine Lust mehr hatte, alles uninteressant für ihn war, er sein zweites Getränk ebenfalls schon getrunken hatte und endlich das versprochene T-Shirt wollte. Obendrein ärgerte ich mich über die vergeudeten zwei Stunden an unserem letzten Urlaubstag.<br />
Kurz und gut: Der Mann war inzwischen auch verärgert, da er in uns nicht die erhofften „Dummen“ gefunden hatte und damit keine Provision erhielt und uns obendrein noch ein Taxi für den Rückweg organisieren musste. Bei der eher frostigen Verabschiedung, im Gegensatz zur überaus freundlichen Begrüßung, gab er uns noch eine unschöne Verheißung mit auf den Weg, die ich bis heute nicht vergessen habe:<br />
„Man sieht sich im Leben immer ein zweites Mal!“</p>
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