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	<title>Auto &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Upps!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 11:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[blind]]></category>
		<category><![CDATA[Schild]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind mit dem Auto in einem anderen Stadtteil unterwegs. Bisher haben mein Mann und ich angeregt geplaudert, doch plötzlich kehrt Stille ein. Während ich meinen Gedanken nachhänge, konzentriert sich mein Göttergatte auf den Verkehr. „Was ist das denn für ein Verkehrsschild? Mit einem Dreieck darauf?“, fragt er in die Stille hinein. „Keine Ahnung, ich habe es nicht gesehen?“, antworte ich gedankenverloren und  tauche wieder tief in meinen Tagtraum ab. „Vielleicht ist es ja Blindenschrift“, mutmaßt er. „Mmhh!“, bestätige ich.  Upps! Jetzt bin ich plötzlich hellwach: „So ein Quatsch!“ Er lacht: „Ich wollte nur mal testen, ob du noch träumst!“ &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: In den Schuhen des Anderen Eiskalt Meine ganz normale, chaotische Familie &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind mit dem Auto in einem anderen Stadtteil unterwegs. Bisher haben mein Mann und ich angeregt geplaudert, doch plötzlich kehrt Stille ein. Während ich meinen Gedanken nachhänge, konzentriert sich mein Göttergatte auf den Verkehr.</p>
<p>„Was ist das denn für ein Verkehrsschild? Mit einem Dreieck darauf?“, fragt er in die Stille hinein.</p>
<p>„Keine Ahnung, ich habe es nicht gesehen?“, antworte ich gedankenverloren und<span class="Apple-converted-space">  </span>tauche wieder tief in meinen Tagtraum ab.</p>
<p>„Vielleicht ist es ja Blindenschrift“, mutmaßt er.</p>
<p>„Mmhh!“, bestätige ich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Upps! Jetzt bin ich plötzlich hellwach:</p>
<p>„So ein Quatsch!“</p>
<p>Er lacht: „Ich wollte nur mal testen, ob du noch träumst!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/eiskalt/">Eiskalt</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/chaotische-familie/">Meine ganz normale, chaotische Familie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Achtung Vogel!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 13:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wie Vögel es doch meistens schaffen rechtzeitig wegzufliegen“, sage ich zu  meinem Mann, während unserer Autofahrt. „Ja, allerdings kam ich als Jugendlicher recht schmerzhaft zu dieser Erkenntnis“, erzählt er: „Ich war mit dem Fahrrad ziemlich flott unterwegs, als sich plötzlich ein kleiner Vogel kurz vor mir auf die Straße setzte. Anstatt auszuweichen, machte ich eine Vollbremsung. Das hatte zur Folge, dass ich im Sturzflug zu Boden ging. Im Augenwinkel erkannte ich jedoch, dass der Vogel sich unbeschadet in die Lüfte erhob.“ „Autsch!“ Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Also seid ihr Beide sozusagen geflogen, &#8211; du hingeflogen und der Vogel weggeflogen.“ &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Die Sache mit der Vorahnung Mopsi &#38; Filou Der Geist des Weines &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie Vögel es doch meistens schaffen rechtzeitig wegzufliegen“, sage ich zu<span class="Apple-converted-space">  </span>meinem Mann, während unserer Autofahrt.</p>
<p>„Ja, allerdings kam ich als Jugendlicher recht schmerzhaft zu dieser Erkenntnis“, erzählt er:</p>
<p>„Ich war mit dem Fahrrad ziemlich flott unterwegs, als sich plötzlich ein kleiner Vogel kurz vor mir auf die Straße setzte. Anstatt auszuweichen, machte ich eine Vollbremsung. Das hatte zur Folge, dass ich im Sturzflug zu Boden ging. Im Augenwinkel erkannte ich jedoch, dass der Vogel sich unbeschadet in die Lüfte erhob.“</p>
<p>„Autsch!“ Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Also seid ihr Beide sozusagen geflogen, &#8211; du <strong><em>hingeflogen</em> </strong>und der Vogel <em><strong>weggeflogen.</strong></em>“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-geist-des-weines/">Der Geist des Weines</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Nie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 15:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ampel]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Malheur]]></category>
		<category><![CDATA[nie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich gehe nie ohne sie aus dem Haus. Sie gehören zu mir, seit Teenagerzeiten.  Aber wie heißt es?: Sag niemals „nie“.  Das habe ich heute gemerkt, als ich mit dem Auto unterwegs war. Ich stand an der Ampel. Mein Blick fiel in den Rückspiegel, allerdings nicht um den rückwärtigen Verkehr zu beobachten. Es war ein persönlicher Check. Da sah ich das Malheur. Sie waren nicht bei mir. Ich hatte sie vergessen. Das ist mir noch nie passiert. Das wird mir nie wieder passieren, denn ohne sie fehlt mir etwas. Nie, nie, nie werde ich wieder ohne meine Ohrringe weggehen. Nie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe <b><i>nie</i></b> ohne sie aus dem Haus. Sie gehören zu mir, seit Teenagerzeiten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber wie heißt es?: Sag niemals <b><i>„nie“</i></b>.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das habe ich heute gemerkt, als ich mit dem Auto unterwegs war. Ich stand an der Ampel. Mein Blick fiel in den Rückspiegel, allerdings nicht um den rückwärtigen Verkehr zu beobachten. Es war ein persönlicher Check. Da sah ich das Malheur. Sie waren nicht bei mir. Ich hatte sie vergessen. Das ist mir noch <b><i>nie </i></b>passiert. Das wird mir <b><i>nie</i></b> wieder passieren, denn ohne sie fehlt mir etwas.</p>
<p><b><i>Nie, nie, nie </i></b>werde ich wieder ohne meine Ohrringe weggehen. <b><i>Nie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!?</i></b></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wortwahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 19:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Gesicht]]></category>
		<category><![CDATA[Keks]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
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					<description><![CDATA[Opa Friedrich hat ein neues Auto gekauft. „Warum hast du dir ein kleines Auto ausgesucht?“, fragt Jan nach der Spritztour, die er mit Opa  unternommen hat. „Mit dem kleinen Auto findet man überall ein Plätzchen zum Parken“, meint der Großvater. „Geh du schon mal ins Haus, ich parke nur noch.“ Drinnen sitzt die Familie um den Kaffeetisch. „Wo bleibt denn Opa?“, will Jans Mutter wissen, als dieser sich einen Keks in den Mund steckt. „Er sucht noch einen Park…Keks für sein Auto“, meint er beiläufig und sorgt damit für verdutzte Gesichter. „Park… Plätzchen!“, ruft der eintretende Großvater aus dem Hintergrund. &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Ein Tässchen Kaffee gefällig? Jetzt ärgere ich mich aber Tante Friedas Geheimnis &#160; &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Opa Friedrich hat ein neues Auto gekauft.</p>
<p>„Warum hast du dir ein kleines Auto ausgesucht?“, fragt Jan nach der Spritztour, die er mit Opa<span class="Apple-converted-space">  </span>unternommen hat.</p>
<p>„Mit dem kleinen Auto findet man überall ein <b><i>Plätzchen </i></b>zum Parken“, meint der Großvater. „Geh du schon mal ins Haus, ich parke nur noch.“</p>
<p>Drinnen sitzt die Familie um den Kaffeetisch. „Wo bleibt denn Opa?“, will Jans Mutter wissen, als dieser sich einen Keks in den Mund steckt.</p>
<p>„Er sucht noch einen <b><i>Park…Keks</i> </b>für sein Auto“, meint er beiläufig und sorgt damit für verdutzte Gesichter.</p>
<p>„<b><i>Park… Plätzchen!“</i></b>, ruft der eintretende Großvater aus dem Hintergrund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/ein-taesschen-kaffee-gefaellig/">Ein Tässchen Kaffee gefällig?</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/jetzt-aergere-ich-mich-aber/">Jetzt ärgere ich mich aber</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/tante-friedas-geheimnis/">Tante Friedas Geheimnis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hi, hi, &#8230; ;-)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 10:27:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzug]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<category><![CDATA[grün]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wir verreisen nie ohne Paul&#8220;, erzählt der ältere Herr der Nachbarin. &#8222;Einmal stellten wir am Abend im Hotel fest, dass er noch im Auto war. Ich holte ihn, betrat mit ihm auf dem Arm den Aufzug und grüßte eine Fremde, die sich bereits dort befand. Sie fragte, in welche Etage ich wolle. Ich schaute Paul an und meinte: &#8218;Wir wollen in den zweiten Stock.&#8216; Ihren grinsenden Blick  erwiderte ich mit einem freundlichen Lächeln. Paul, den ich anstupste, nickte heftig.&#8220; &#8222;Wer ist Paul?&#8220; &#8222;Moment!&#8220; Kurz darauf steht er mit Paul im Arm am Gartenzaun. Die Nachbarin streichelt lachend den grünen Krokodilshund. &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen: Klammeräffchen und Co Auf großer Fahrt Mr. Stoneman’s friend &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wir verreisen nie ohne Paul&#8220;, erzählt der ältere Herr der Nachbarin. &#8222;Einmal stellten wir am Abend im Hotel fest, dass er noch im Auto war. Ich holte ihn, betrat mit ihm auf dem Arm den Aufzug und grüßte eine Fremde, die sich bereits dort befand. Sie fragte, in welche Etage ich wolle. Ich schaute Paul an und meinte: &#8218;<em><strong>Wir</strong></em> wollen in den zweiten Stock.&#8216; Ihren grinsenden Blick  erwiderte ich mit einem freundlichen Lächeln. Paul, den ich anstupste, nickte heftig.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wer ist Paul?&#8220;</p>
<p>&#8222;Moment!&#8220;</p>
<p>Kurz darauf steht er mit Paul im Arm am Gartenzaun. Die Nachbarin streichelt lachend den grünen Krokodilshund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7311 size-thumbnail" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_1284-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_1284-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_1284-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/klammeraeffchen-und-co/">Klammeräffchen und Co</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/auf-grosser-fahrt/">Auf großer Fahrt</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mr-stonemans-friend/">Mr. Stoneman’s friend</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Bitte</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-bitte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 23:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bitte]]></category>
		<category><![CDATA[Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Konfusi ist unterwegs. Er hatte eine Besprechung mit einem Kollegen und will gerade in sein Auto einsteigen, als das Handy klingelt. „Konfusi“, meldet er sich kurz. „Hallo, mein Lieber, ich bin’s, deine Angetraute“, hört er die Stimme seiner Gattin. „Könntest du mir bitte einen Gefallen tun und ein Rezept beim Arzt abholen?! Ich müsste sonst nochmal extra in die Stadt fahren, aber wenn du…“ „Kein Problem, ich geh gleich mal hin und dann komme ich nach Hause.“ Gesagt, getan. Und damit ist die Aktion sowohl bei seiner Frau als auch bei ihm abgehakt und vergessen. Erst am nächsten Tag fällt die Angelegenheit seiner Frau wieder ein. „Wo sind eigentlich die Medikamente?“, erkundigt sie sich. „Welche Medikamente?“, fragt Professor Konfusi zurück. „Sag nur, du hast das Rezept gestern nicht abgeholt?“, erkundigt sich seine Gemahlin. „Ja doch, klar!“, und nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: „Sollte ich auch gleich die Medikamente in der Apotheke holen? Das wusste ich jetzt nicht“, gibt er zu und blickt völlig unschuldig drein. „Das kann man sich aber denken.“ Seine &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Konfusi ist unterwegs. Er hatte eine Besprechung mit einem Kollegen und will gerade in sein Auto einsteigen, als das Handy klingelt.</strong><br />
<strong>„Konfusi“, meldet er sich kurz.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„H</span>allo, mein Lieber, ich bin’s, deine Angetraute“, hört er die Stimme seiner Gattin. „Könntest du mir bitte einen Gefallen tun und ein Rezept beim Arzt abholen?! Ich müsste sonst nochmal extra in die Stadt fahren, aber wenn du…“<br />
„Kein Problem, ich geh gleich mal hin und dann komme ich nach Hause.“<br />
Gesagt, getan. Und damit ist die Aktion sowohl bei seiner Frau als auch bei ihm abgehakt und vergessen.<br />
Erst am nächsten Tag fällt die Angelegenheit seiner Frau wieder ein.<br />
„Wo sind eigentlich die Medikamente?“, erkundigt sie sich.<br />
„Welche Medikamente?“, fragt Professor Konfusi zurück.<br />
„Sag nur, du hast das Rezept gestern nicht abgeholt?“, erkundigt sich seine Gemahlin.<br />
„Ja doch, klar!“, und nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: „Sollte ich auch gleich die Medikamente in der Apotheke holen? Das wusste ich jetzt nicht“, gibt er zu und blickt völlig unschuldig drein.<br />
„Das kann man sich aber denken.“ Seine Gattin schüttelt den Kopf. „Wahrscheinlich hatte er seine Gedanken wieder bei irgendeinem wissenschaftlichen Thema“, fügt sie im Stillen hinzu und richtet dann eine wichtige Frage an ihren Mann: „Wo ist denn das Rezept?“<br />
„Wenn ich das wüsste! … Lass mich mal überlegen! … Ich habe es entgegengenommen und dann habe ich es irgendwo hingesteckt…“<br />
Als der ältere Herr bemerkt, dass seine Frau die Stirn runzelt und ihn fragend anblickt, fügt er schnell hinzu:<br />
„Ja, genau, ich habe es in meine Jacke gesteckt. Moment mal…“<br />
Professor Konfusi durchsucht alle Taschen seiner Jacke, allerdings ohne Erfolg.<br />
„Bestimmt liegt es im Auto!“, lautet seine nächste Idee, die jedoch auch ins Leere läuft.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Dann habe ich es vielleicht in meiner Aktentasche“, meint er nachdenklich, als der wieder ins Haus zurückkehrt und geradewegs zur Garderobe marschiert, wo er die Mappe am Abend zuvor abgestellt hat. Doch leider lässt sich auch hier nichts finden. Jetzt ist guter Rat teuer. Im Grunde genommen sind mittlerweile alle denkbaren Möglichkeiten ausgeschöpft. Damit ist auch für Professor Konfusi die Angelegenheit beendet und er will sich wieder seiner Lektüre zuwenden. Kurz darauf klingelt das Telefon und er ist sofort in ein fachliches Gespräch mit einem Kollegen vertieft.<br />
Frau Konfusi hat sich schon damit abgefunden, dass sie nun doch selbst die Sache mit dem Rezept und den Medikamenten in Angriff nehmen muss. „Sicher ist sicher!“, denkt sie sich, doch da kommt ihr eine andere Idee. Die Zeitspanne zwischen ihrem Anruf und der Ankunft ihres Mannes zu Hause war recht groß gewesen. „Sollte er noch einmal im Büro gewesen sein?“, fragt sie laut vor sich hin.<br />
„Richtig, meine Liebe. Jetzt, da du es sagst, fällt es mir wieder ein. Ich musste noch ein paar Dinge im Büro regeln. Bestimmt liegt das Rezept auf meinem Schreibtisch in der Universität.“<br />
Professor Konfusi strahlt, denn nun scheint er die Lösung seines Rätsels gefunden zu haben. „Ich muss nachher sowieso noch mal hin, sie brauchen ein paar Unterschriften von mir.“<br />
„Dann bringst du bitte auch gleich die Medikamente mit!“, erinnert ihn seine Gemahlin vorsichtshalber noch einmal.<br />
Doch auch an diesem Abend kommt er wieder unverrichteter Dinge daheim an.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hast du meinen Anzug mal durchsucht?“, will er von seiner Frau wissen.<br />
„Da habe ich nichts gefunden, aber du kannst gerne auch nachsehen…“<br />
„Ich hab’s: Mein Hemd! Da muss es sein!“, startet der Professor einen erneuten Versuch. Ich habe das Rezept in die Brusttasche gesteckt.&#8220; Seine Augen leuchten regelrecht vor Freude, dass die Erinnerung zurückgekehrt und des Rätsels Lösung gefunden ist.<br />
„Das hängt im Hauswirtschaftsraum“, meint Frau Konfusi und läuft hin. Sie greift in die Tasche und zieht etwas heraus, das sie ihrem Gatten zeigt.<br />
„Damit bekommen wir auf jeden Fall keine Medikamente“, sagt sie und zuckt mit den Achseln.<br />
Am nächsten Morgen steht Professor Konfusi erneut in der Arztpraxis.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Waschmaschine!“, ruft er dem Arzt zu, der ihn fragend anschaut, weil der ältere Herr schon wieder an der Anmeldung steht.<br />
„Meine Frau hat das Hemd gewaschen und jetzt sind von dem Rezept nur noch ein paar Papierkrümelchen übrig. Könnten Sie mir bitte ein neues Rezept ausstellen?!“<br />
Stolz überreicht er am Abend seiner Frau das Rezept, kratzt sich jedoch verlegen am Kopf, als diese lachend fragt:<br />
„Und wo sind nun die Medikamente?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aerger-mit-dem-verflixten-kleinen-ding/">Ärger mit dem verflixten kleinen Ding</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/taenzchen-gefaellig/">Tänzchen gefällig?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wo-die-liebe-hinfaellt/">Wo die Liebe hinfällt …</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Mein drittes Weihnachtsfest</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/mein-zweites-weihnachten/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/mein-zweites-weihnachten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 22:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[danke]]></category>
		<category><![CDATA[Frisur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wusste eigentlich, dass ich ein Foto besitze, das mich als kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum zeigt. Was mir nicht mehr im Gedächtnis war, ist die Tatsache, dass darauf auch noch andere Dinge zu sehen sind. So habe ich mich riesig gefreut, als mir neulich dieses Foto in die Hände fiel. Ich dachte mir, ich muss es Euch unbedingt zeigen, denn es gibt Einiges dazu zu erzählen: Wir, das sind meine Eltern und ich, wohnten damals am Rande der Stadt in unmittelbarer Nähe eines Sägewerkes. Wenn ich mich recht entsinne, gab es in diesem Gebiet nur wenige Häuser, aber viele Kinder. Eigentlich war es ein bisschen wie Bullerbü. Wir waren immer draußen oder steckten sonst irgendwie zusammen. Ringsherum waren große Wiesen und Felder. Im Sommer pflückten wir Blumen und im Winter spielten wir im Schnee. Soll ich Euch noch etwas verraten? Wir spielten manchmal sogar in dem großen Haufen Sägemehl. Das müsste doch eigentlich fürchterlich gejuckt haben, so denke ich jetzt. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück. Ich hatte eine schöne Kindheit. Wegen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wusste eigentlich, dass ich ein Foto besitze, das mich als kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum zeigt. Was mir nicht mehr im Gedächtnis war, ist die Tatsache, dass darauf auch noch andere Dinge zu sehen sind. So habe ich mich riesig gefreut, als mir neulich dieses Foto in die Hände fiel. Ich dachte mir, ich muss es Euch unbedingt zeigen, denn es gibt Einiges dazu zu erzählen:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3928 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-700x1024.jpeg" width="700" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-700x1024.jpeg 700w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-205x300.jpeg 205w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1-768x1123.jpeg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/12/1200px-Teufel2-Scannen-1.jpeg 1199w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p>Wir, das sind meine Eltern und ich, wohnten damals am Rande der Stadt in unmittelbarer Nähe eines Sägewerkes. Wenn ich mich recht entsinne, gab es in diesem Gebiet nur wenige Häuser, aber viele Kinder. Eigentlich war es ein bisschen wie Bullerbü. Wir waren immer draußen oder steckten sonst irgendwie zusammen. Ringsherum waren große Wiesen und Felder. Im Sommer pflückten wir Blumen und im Winter spielten wir im Schnee. Soll ich Euch noch etwas verraten? Wir spielten manchmal sogar in dem großen Haufen Sägemehl. Das müsste doch eigentlich fürchterlich gejuckt haben, so denke ich jetzt.</p>
<p>Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück. Ich hatte eine schöne Kindheit. Wegen der Entfernung und weil meine Mutter kein Auto hatte, weil mein Vater damit zur Arbeit nach Frankfurt fuhr, konnte ich leider keinen Kindergarten besuchen. Aber mir fehlte nichts, denn die Kinder waren ja da. Ich war zwar ein Einzelkind, aber von morgens bis abends mit Kindern zusammen. Was will man mehr?</p>
<p>Dort feierte ich also viele Jahre mit meinen Eltern Weihnachten. Das Foto stammt aus dem Jahre 1962. Ich war also genau zweieinhalb Jahre alt. Meinem Gesicht nach zu urteilen, hatte ich keinerlei Lust mich fotografieren zu lassen und brav sitzenzubleiben. Wahrscheinlich wollte ich mich viel lieber mit meinen neuen Spielsachen vergnügen.</p>
<p>Seht ihr die Tolle auf meinem Kopf und die Zöpfe. Das war damals eine ganz modische Frisur, mit der sich wohl heute kein Kind mehr nach draußen trauen würde. Da meine Mutter Faltenröcke liebt, trug ich selbstverständlich zum Fest einen Faltenrock mit einer weißen Strumpfhose. Die Farbe des Rockes weiß ich nicht mehr, aber dafür kann ich mich an die Geschenke erinnern. In der Hand halte ich ein dickes, fettes, rosa Plastiksparschwein, das mich viele, viele Jahre begleitet hat. In späteren Jahren muss es wohl einmal &#8222;operiert&#8220; worden sein, denn es trug auf der Unterseite ein großes Pflaster. Unter dem Verband verbarg sich ein langer Schnitt. Warum wohl? Bestimmt könnt Ihr es erraten.</p>
<p>Vor mir liegt mein großer, dicker, fetter, gelber Teddy, den mir eine Tante meiner Mutter aus der &#8222;Ostzone&#8220; (wie wir damals sagten) geschickt hatte. Er erhielt von mir den Namen &#8222;Chruschtschow&#8220;.  Diesen hatte ich bei meinen Eltern aufgeschnappt und er gefiel mir anscheinend. Stolz erzählte ich auch immer jedem, der es wissen wollte, den Namen meines Teddys. Dies hatte allerdings auch Erklärungen meiner Eltern zur Folge, wie sie mir später erzählten, da die fragenden Personen sehr verwundert schauten. Auf jeden Fall liebte ich diesen Teddy sehr und habe ihn später einmal sogar mit ATA ( Scheuerpulver) sauber geschrubbt, was zur Folge hatte, dass er tüchtig staubte.</p>
<p>In der Schachtel neben mir, befindet sich mein Puppengeschirr. Das Kännchen spielt in meiner Kindheit auch eine besondere Rolle. Ich liebte das Haarewaschen überhaupt nicht und schrie jedesmal um Hilfe, wenn das Wasser über meinen Kopf lief. So erklärte ich meiner Mutter, dass sie doch bitte das kleine Kännchen nehmen und damit das Wasser über meinen Kopf schütten solle, um das Shampoo auszuwaschen. Naja, da hat dann wohl meine Mutter ein wenig geschummelt, denn ich merkte schon, dass die Wassermenge kaum in dieses kleine Kännchen gepasst hätte. Aber sie beruhigte mich immer wieder.</p>
<p>Seht Ihr die Struwwelliese? Oh, wie oft habe ich mir dieses Buch vorlesen lassen! Und ich habe es heute noch. Es liegt gut verwahrt in einem Schrank auf dem Dachboden, wo sich die Bilder- und Kinderbücher unseres Sohnes befinden.</p>
<p>Neben der Schachtel steht ein Auto. Ja, ich hatte schon damals ein Auto. Ich glaube es war ein Ford (oder ein Opel?). Mein Vater war KFZ-Meister und das Töchterchen sollte auch ein Auto zum Spielen haben. Doch am liebsten spielte ich mit Puppen&#8230; Es sieht so aus, als hätte mir damals das Christkind auch noch ein typisches Mädchenspielzeug  gebracht, denn hinter mir schaut neugierig ein Püppchen hervor.</p>
<p>Und Möbel für meine Puppenstube scheinen auch noch dabei gewesen zu sein. Anscheinend war es das Schlafzimmer und die Kücheneinrichtung. Soweit ich mich erinnere hatte mein Puppenhaus auch nur zwei Zimmer, &#8211; Küche und Schlafzimmer. Und Dach hatte es auch keines. Naja es war eben kein luxuriöses Haus, aber es war vollkommen ausreichend. Es muss ja nicht immer gleich eine Villa sein.</p>
<p>Habt Ihr schon den für die damalige Zeit typischen Aschenbecher auf drei Beinen entdeckt? Den hat wohl mein Vater bekommen. Und meiner Mutter hat das Christkind vermutlich ein Küchengerät gebracht. Ich kann ganz klein den Namen &#8222;Krupps&#8220; auf der Kiste erkennen, auf der ich sitze. Meine Mutter hatte einen Handmixer von Krupps, daran erinnere ich mich. Ob er in diesem Karton war? Ich sollte unbedingt mal nachfragen. Vielleicht weiß sie es noch.</p>
<p>Und noch etwas fällt mir auf: Das Lametta am Weihnachtsbaum. Wer hängt heutzutage noch Lametta an den Baum? Das war auch eine ganz schöne Arbeit, wenn man es ordentlich machen wollte. Später, als ich wusste, dass meine Eltern den Weihnachtsbaum schmückten und die Geschenke besorgten, durfte ich das Lametta an den Baum hängen. Ich habe Faden für Faden einzeln angehängt.</p>
<p>Und eine elektrische Lichterkette hatten wir schon damals, denn echte brennende Kerzen waren zu gefährlich. Ich glaube bei meinem Opa gab es sie aber noch. Und in der Anfangszeit, als ich gerade meinen Mann kennengelernt hatte, waren sowohl echte als auch elektrische Kerzen am Baum. Daneben stand immer ein Eimer mit Wasser.</p>
<p>Man sollte sich die alten Fotos tatsächlich ganz genau ansehen, denn man kann so viel darauf entdecken. Und das Erinnern macht großen Spaß. Ich hoffe auch Euch hat mein kleiner Ausflug in das Jahr 1962 gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich wünsche allen meinen Lesern ein  frohes und schönes Weihnachtsfest. Für das Jahr 2017 wünsche ich Euch alles Liebe und Gute und vor allen Dingen Gesundheit.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich bedanke mich für Eure Treue und die vielen lieben Kommentare. Ich freue mich auch weiterhin auf unsere gegenseitigen Besuche. Auch den vielen stillen Lesern sage ich ein herzliches Dankeschön.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Eure Astrid Berg</strong></em></p>
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		<title>Ein Tag mit Hindernissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 09:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[absichtlich]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hindernis]]></category>
		<category><![CDATA[Pfütze]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schirmmütze]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist ein Tag, der besser zum November passen würde, als zum Spätsommer. Wolkenverhangen, trüb und regnerisch. Schon am Morgen als Lara die Augen aufmacht, hat sie schlechte Laune. Ihr Schlaf war unruhig gewesen. Sie hat schlecht geträumt. Lauter wirres Zeug, an das sie sich jetzt nicht mehr erinnern kann. „Das war jetzt also meine erste Nacht in meiner neuen Wohnung?“, fragt sie sich mürrisch. „Was man in der ersten Nacht träumt, das soll sich angeblich erfüllen. Das kann doch nur schief gehen hier. Außerdem kenne ich in dieser Stadt keine einzige Menschenseele, außer Ludmilla Labermann. Und die habe ich gestern schon zur Genüge genossen.“ Lara hätte sich einen anderen Start in den neuen Tag und in ihr neues Leben gewünscht. „Vielleicht war alles ja eine Schnapsidee“, überlegt sie laut. „Aber das Jobangebot des Verlags ist einfach fantastisch und ich freue mich riesig auf meine neue Tätigkeit. Und so habe ich mich halt spontan entschlossen in die Großstadt zu ziehen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch war.“ Lara entschlüpft dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute ist ein Tag, der besser zum November passen würde, als zum Spätsommer. Wolkenverhangen, trüb und regnerisch. Schon am Morgen als Lara die Augen aufmacht, hat sie schlechte Laune. Ihr Schlaf war unruhig gewesen. Sie hat schlecht geträumt. Lauter wirres Zeug, an das sie sich jetzt nicht mehr erinnern kann</strong>.</p>
<p><span class="dropcap">„D</span>as war jetzt also meine erste Nacht in meiner neuen Wohnung?“, fragt sie sich mürrisch. „Was man in der ersten Nacht träumt, das soll sich angeblich erfüllen. Das kann doch nur schief gehen hier. Außerdem kenne ich in dieser Stadt keine einzige Menschenseele, außer Ludmilla Labermann. Und die habe ich gestern schon zur Genüge genossen.“<br />
Lara hätte sich einen anderen Start in den neuen Tag und in ihr neues Leben gewünscht.<br />
„Vielleicht war alles ja eine Schnapsidee“, überlegt sie laut. „Aber das Jobangebot des Verlags ist einfach fantastisch und ich freue mich riesig auf meine neue Tätigkeit. Und so habe ich mich halt spontan entschlossen in die Großstadt zu ziehen. Ich habe keine Ahnung, ob diese Entscheidung nun richtig oder falsch war.“<br />
Lara entschlüpft dem warmen Bett, um sogleich über ihren alten Teddy zu stolpern. Im Bad entgleitet ihr dann auch noch der Handspiegel und zersplittert auf den Fliesen.<br />
„Sieben Jahre Pech“, durchfährt es Lara. „Das fängt ja gut an!“<br />
Jetzt braucht sie erst einmal eine Tasse Kaffee. Schluck für Schluck weckt dieser wieder ihre Lebensgeister und Lara lässt ihren Blick in der Wohnung umherschweifen.<br />
„Gemütlich ist es geworden. Gut, dass meine langjährigen Freunde aus der alten Heimat so tatkräftig geholfen haben. Ich werde sie alle sehr vermissen.“<br />
Björn hatte sogar seinen Cousin mitgebracht, der eigentlich zu Besuch bei ihm war und noch nie etwas mit Lara und deren Freunden zu tun hatte.<br />
Lara muss schmunzeln, als sie an ihn denkt.<br />
„Ein lustiger Typ. Und gut sieht er obendrein noch aus, dieser Markus Richter“, muss sie sich eingestehen. „Selbst die komische Schiebermütze steht ihm gut.“ Lara muss bei dem Gedanken laut auflachen.<br />
Ihr Lachen wird allerdings von einem Kurren übertönt, das eindeutig nicht von einem Hund stammt. Laras Magen meldet sich zu Wort und so öffnet sie den Kühlschrank, um allerdings festzustellen, dass dort gähnende Leere herrscht. Außer einem Stückchen Käse, das eher ein Mäuschen satt machen würde, als eine erwachsene Frau, ist nichts darin.<br />
„Auch das noch! Na, da werde ich mich wohl in diesen scheußlichen Regen hinaus wagen müssen.“, sagt sich Lara frustriert.<br />
Als sie ihre Jacke und den Regenschirm aus dem Gaderobenschrank holt, entdeckt sie am Haken die Schirmmütze.<br />
„Ach, da hat er doch glatt seine chice Mütze vergessen, der Markus Richter. Er wird sie vermissen.“<br />
Da Lara weder Adresse noch die Telefonnummer von Markus hat, nimmt sie sich vor, später Björn anzurufen. Vielleicht kann sie die Mütze dann per Post an den Eigentümer schicken. Doch jetzt muss sie unbedingt etwas gegen ihren Hunger tun.<br />
Obwohl ihre neue Wohnung relativ zentral gelegen ist und die nächste Einkaufsmöglichkeit sich nur ein paar Straßenecken weiter befindet, steigt sie wegen des Wetters in ihr kleines Auto. Doch wie sollte es heute auch anders sein?! Der Wagen springt einfach nicht an. So läuft Lara nun zu Fuß die Straßen entlang. Aber schon nach wenigen Schritten ärgert sie sich erneut, denn der Regen wird immer stärker.<br />
„Muss es jetzt eigentlich auch noch wie aus Kübeln schütten?“, fragt sie sich verärgert.<br />
Der Regenschirm kann die vielen dicken Tropfen nur noch mehr schlecht als recht abhalten. Hinzu kommt noch ein sich aufbäumender Wind aus der entgegengesetzten Richtung, der ihr die Nässe ins Gesicht treibt und tüchtig am Schirm rüttelt. Auf den Schirm konzentriert, tapst sie mit ihren Turnschuhen auch noch in die nächste große Pfütze.<br />
„Igitt!“, ruft sie laut und verärgert aus, während sie bis zu den Knöcheln im Wasser steht. „Jetzt hab ich auch noch nasse Füße!“<br />
Lara ist inzwischen noch endlos scheinende 100 Meter vom Supermarkt entfernt. Gerade tritt eine junge rothaarige Frau aus einem Gebäude heraus, hält einige Sekunden inne und blickt sich um.<br />
Als Lara an ihr vorbeimarschieren will, kommt ihnen eine weitere junge Frau entgegen. Lara und die Rothaarige weichen automatisch nach links und rechts aus, um der Entgegenkommenden den Weg freizugeben. Just in diesem Moment rast auf der Straße ein weißer BMW an ihnen vorbei. Da der Fahrer seine Fahrweise nicht den Wetterverhältnissen angepasst und die tiefe Pfütze am Straßenrand nicht umfahren hat, spritzt das Regenwasser fontänenartig hoch und unterzieht alle drei Frauen von oben bis unten einer Dusche. Laut schimpfend wie die Rohrspatzen stehen sie auf dem Gehweg.<br />
„Das darf ja wohl nicht wahr sein! Das gehört bestraft!“<br />
„So eine Frechheit! Hat der denn keine Augen im Kopf?“<br />
„Idiot! Blödmann! Mistkerl!“<br />
Doch der Autofahrer hört weder das Schimpfen der drei Frauen, noch scheint er bemerkt zu haben, was er angerichtet hat.<br />
Nachdem die erste Wut und Empörung über ein derartig flegelhaftes Benehmen verraucht ist, schauen sie sich gegenseitig an. Plötzlich bricht eine der beiden fremden Frauen unvermittelt in schallendes Gelächter aus. Sie deutete in die Runde und meint nur: „Wir sehen aus wie begossene Pudel!“<br />
Die beiden anderen folgen ihrem Fingerzeig. Wenn auch zunächst etwas zögerlich, doch letztendlich lachen sie alle Drei.<br />
„Klara Weingärtner, mein Name!“, sagt die Zuerstlachende und streckt den anderen die Hand zum Gruß hin.<br />
„Sarah Teubert!“<br />
„Lara Parker!“, stellen sich die Frauen gegenseitig vor.<br />
„Ich wohne hier“, erklärt die rothaarige Klara. „Wollen wir nicht hoch in meine Wohnung gehen, uns trocken rubbeln und auf den Schreck und zur Aufwärmung eine Tasse Tee trinken?“<br />
Die drei Frauen sind sich auf Anhieb sympathisch und als Lara zwei Stunden später zum Supermarkt marschiert, hat der Regen nachgelassen. Die Sonne lässt sich wieder blicken und am Himmel steht ein Regenbogen. Auch Laras Laune hat sich merklich gebessert und sie hofft, dass ihre heutige Pechsträhne endlich beendet ist.<br />
Vor ihrem neuen Zuhause angekommen, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen, denn ein weißer BMW parkt direkt hinter ihrer alten Rostlaube.<br />
„Na, der kann jetzt aber was von mir zu hören bekommen!“, beschließt Lara und marschiert schnurstracks auf den Wagen zu. Kurz bevor sie den BMW erreicht, wird die Fahrertür aufgerissen, ein junger Mann entsteigt dem Wagen und ruft ihr zu:<br />
„Lara! So ein Zufall!“<br />
Schlagartig bleibt Lara stehen.<br />
„Entschuldige bitte, aber ich habe gestern meine Schirmmütze bei dir liegen lassen!“<br />
Das Wörtchen „abschichtlich“ verschluckt der junge Mann wohlwissentlich.</p>
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		<title>Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 22:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Hosentasche]]></category>
		<category><![CDATA[Sachen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüssel]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich Euch neulich einige Fotos von unserem Urlaub auf Rhodos gezeigt habe, möchte ich Euch heute wieder einmal eine Geschichte erzählen. Ihr könnt es mir wirklich glauben, es ist nicht geflunkert. Wir hatten tatsächlich dieses Erlebnis auf der schönen griechischen Insel. Ich sage nur: Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht! Oder passiert so etwas nur uns? Es ist einer der letzten Abende auf Rhodos. Die Luft ist warm und es ist bereits dunkel. Wir haben gerade unser Abendessen eingenommen und überlegen, was wir jetzt tun sollen. „Lass uns noch ein bisschen mit dem Auto auf der Insel umherfahren“, schlägt mir mein Mann vor. „Morgen müssen wir den Wagen wieder abgeben, also ist jetzt die beste Gelegenheit ihn noch einmal zu benutzen.“ „Okay und hast du eine Idee, wo unser abendlicher Ausflug hingehen soll?“, erkundige ich mich. „Wir fahren einfach drauf los und irgendwo werden wir schon landen.“ Dieser Vorschlag gefällt mir und so setzen wir uns ins Auto und los geht die Fahrt. Wir landen in einem Ort, in dem wir bereits vor zwei &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem ich Euch neulich einige Fotos von unserem Urlaub auf Rhodos gezeigt habe, möchte ich Euch heute wieder einmal eine Geschichte erzählen. Ihr könnt es mir wirklich glauben, es ist nicht geflunkert. Wir hatten tatsächlich dieses Erlebnis auf der schönen griechischen Insel. Ich sage nur: Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht! Oder passiert so etwas nur uns?</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist einer der letzten Abende auf Rhodos. Die Luft ist warm und es ist bereits dunkel. Wir haben gerade unser Abendessen eingenommen und überlegen, was wir jetzt tun sollen.<br />
„Lass uns noch ein bisschen mit dem Auto auf der Insel umherfahren“, schlägt mir mein Mann vor. „Morgen müssen wir den Wagen wieder abgeben, also ist jetzt die beste Gelegenheit ihn noch einmal zu benutzen.“<br />
„Okay und hast du eine Idee, wo unser abendlicher Ausflug hingehen soll?“, erkundige ich mich.<br />
„Wir fahren einfach drauf los und irgendwo werden wir schon landen.“<br />
Dieser Vorschlag gefällt mir und so setzen wir uns ins Auto und los geht die Fahrt. Wir landen in einem Ort, in dem wir bereits vor zwei Jahren schon einmal waren. Hier flanieren ebenfalls Urlauber an den unterschiedlichen Geschäften, Bars, Restaurants und Hotels vorbei.<br />
„Die Souveniers und der ganze Krimskrams ist doch in jedem Ort der gleiche“, sagt Peter. „Da müssen wir nicht wieder irgendeinen Mist kaufen.“<br />
Er hat absolut recht, denn hier gibt es nichts, was man wirklich gebrauchen kann oder was wir unbedingt haben müssten. Also nehmen wir uns vor, einfach nur die Straße entlang zu spazieren und eventuell irgendwo für einen Drink einzukehren, wozu es allerdings nicht mehr kommen soll. Bereits nach ungefähr hundert Metern, erblickt mein Göttergatte nämlich einen Laden, der dann doch seine Aufmerksamkeit erregt. Auch ich bin nicht abgeneigt dieses Geschäft zu besuchen und ein wenig umherzuschnüffeln.<br />
Hier gibt es Gemälde. Sicherlich sind es keine kostbaren Gemälde und auch nicht von namhaften Künstlern, aber schauen kann man ja mal.<br />
„Vielleicht finden wir ja etwas für unsere Diele oder den Treppenaufgang zum oberen Stockwerk“, überlege ich laut, während mein Peter schon einige Bilder unter die Lupe nimmt.<br />
„Schau mal, wie gefällt dir dieses Bild?“, fragt er mich plötzlich und ich stelle mich zum Betrachten des Gemäldes neben ihn.<br />
„Nicht schlecht und es würde auch farblich gut passen“, erkläre ich. „Allerdings müssten wir uns noch einen geeigneten Bilderrahmen beschaffen, denn es ist schon recht groß. Und denk bitte daran, dass wir mit unserem Gewicht schon am Limit sind“, gebe ich zu bedenken.<br />
„Das ist ja wohl kein Problem“,entgegnet mein Mann. „Das Bild wiegt ja nichts und den Rahmen kaufen wir eh in Deutschland.&#8220;<br />
Wir betrachten das Gemälde noch einmal ausgiebig, das übrigens eine Tänzerin abbildet, und entschließen uns dann für den Kauf.<br />
Und damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Allerdings ist es nicht das Gemälde, das zur allgemeinen oder besser gesagt, zu unserer Verwirrung beiträgt, sondern…</p>
<p>Aber lasst mich einfach weiter erzählen:<br />
Der Verkäufer und Peter schreiten zur Bezahlung. Mein Mann zückt seine Kreditkarte und legt sein Portemonnaie auf den Verkaufstresen. Das Einschieben der Karte in das Kartenlesegerät ist kein Problem, doch dann meint der griechische Verkäufer: „PIN!“<br />
„Brauche ich dabei nicht, nur unterschreiben muss ich!“, erklärt Peter und gestikuliert dabei, so dass der Verkäufer zufrieden und freundlich nickt. Dann kommt er allerdings mit einer Schere und will den Zettel, den das Gerät ausspuckt durchschneiden. Allerdings wird er dabei etwas unsicher und greift zum Telefon.<br />
Mein Mann und ich sehen uns verwirrt an, aber er erklärt dann in gebrochenem Deutsch: „Bruder kommt, er weiß.“<br />
Wir wissen es auch, aber irgendwie ist der Verkäufer verunsichert und will nichts falsch machen. Innerhalb von zwei Minuten steht der Bruder da, schneidet den Zettel durch und erklärt auf griechisch vermutlich genau das, was auch wir schon wissen. Nämlich, dass man beim Bezahlen mit der Kreditkarte ohne PIN einfach nur unterschreiben muss. Das ist übrigens auch der Grund, warum mein Mann immer lieber mit Kreditkarte bezahlt und nicht mit der EC-Karte. Er kann sich einfach die PIN nicht merken, wie ihr ja schon aus einer früheren Geschichte wisst.<br />
Okay, jetzt klappt also auch die Bezahlung, der Bruder geht wieder, der Verkäufer rollt uns das Bild zusammen und steckt es in eine Tüte, die er uns überreicht. Peter steckt die Kreditkarte wieder in seine Geldbörse, nimmt diese und den Autoschlüssel vom Tresen und steckt beides in seine Hosentaschen. Wir verabschieden uns und fahren wieder freudig zu unserem Hotel zurück. Immerhin haben wir gerade ein schönes Andenken an unseren Rhodosurlaub erstanden.<br />
Am Hotelparkplatz angekommen, erklärt Peter:<br />
„Ich räume gleich alles aus dem Auto und schaue nach, dass wir nichts im Wagen vergessen haben, dann geben wir gleich den Schlüssel an der Rezeption ab.“<br />
Soweit, &#8211; so gut!<br />
Als wir zwei Schritte vom Wagen entfernt sind, frage ich: „Hast du das Auto auch zugesperrt?“<br />
„Ach, ich glaube, das hab ich jetzt vergessen.“<br />
Mein Mann greift in seine rechte Hosentasche, um den Schlüssel herauszunehmen. Während er auf den Schließer drückt, fummelt er mit der anderen Hand an seiner linken Hosentasche herum.<br />
„Was ist los?“, frage ich verwundert.<br />
„<strong>Keine Ahnung!</strong>“, sagt er und zieht einen Autoschlüssel aus der linken Hosentasche.<br />
„Wo kommt der denn her? Wieso hast du zwei?“<br />
„Das frage ich mich jetzt auch! Ich hab&#8216; <strong>keine Ahnung!</strong>“<br />
Ratlos stehen wir da und schauen sprachlos auf die  Schlüssel in der rechten und linken Hand meines Mannes.<br />
Der Schlüssel in seiner rechten Hand gehört zu einem Fiat, also zu unserem Mietwagen. Der Schlüssel in seiner linken Hand gehört allerdings zu einem Lancia. Doch wie kommt er in die Hand meines Mannes und wem gehört der Lancia?<br />
„Lag der im Auto? Gehörte er vielleicht dem Vormieter dieses Wagens?“ Peter zuckt ratlos mit den Schultern. &#8222;<strong>Keine Ahnung!</strong>&#8220;<br />
„Ist der vielleicht in der Tüte mit dem Bild gewesen? Die ist nämlich vorhin vom Sitz gefallen. Vielleicht hast du ihn aufgehoben und beim Autoaufräumen in die Hosentasche gesteckt.<br />
Peter zuckt mit den Schultern: &#8222;<strong>Keine Ahnung</strong>!&#8220;<br />
„Oder lag der auf dem Tresen und du dachtest, es sei dein Schlüssel?“<br />
Peter zuckt mit den Schultern.<br />
„<strong>Keine Ahnung</strong>“, sagt mein Mann nun zum fünften Mal an diesem Abend. „Ich kann es mir beim besten Willen nicht erklären.“<br />
Wir schauen auf die Uhr. Inzwischen ist es schon nach Mitternacht. Also hat es keinen Zweck zurückzufahren und in dem besagten Geschäft nachzufragen. Wir gehen zur Hotelrezeption, wo ein Grieche dahinter und ein Grieche davor steht. Wir erklären unser Problem und zeigen unseren Kassenbon vor, in der Hoffnung dass dort irgendein Name oder eine Telefonnummer vermerkt ist. Tatsächlich wird der Herr von der Rezeption fündig und ruft auch sofort bereitwillig an, allerdings meldet sich nur ein anderes Hotel.<br />
„Jetzt ist guter Rat teuer“, sage ich und werfe sofort die Frage hinterher: „Was machen wir denn jetzt?“<br />
Der Grieche vor dem Rezeptionstresen, der übrigens deutsch spricht, mischt sich ein und erkundigt sich, was wir gekauft haben und, ob wir das Geschäft beschreiben können. Dies versuchen wir. Danach zückt dieser Mann sein Handy und wählt eine Nummer. Wir verstehen kein Wort des Telefonats, aber zum Schluss erklärt er, dass er ungefähr wisse, wo wir das Bild gekauft haben und morgen gehe jemand zu dem Verkäufer und frage nach, ob ihm ein Autoschlüssel fehle. Das beruhigt uns.<br />
Auf unser Nachfragen am nächsten Morgen an der Rezeption weiß keiner irgendetwas von irgendeinem Schlüssel. Seltsam. Ein Blick hinter den Tresen lässt meinen Mann jedoch erkennen, dass der Schlüssel achtlos zwischen Bleistiften, Notizzetteln, Radiergummis und anderen Utensilien liegt. Leider lässt sich nichts Weiteres in Erfahrung bringen. Doch am Abend treffen wir wieder den besagten Griechen ( der am Abend zuvor vor dem Tresen stand) und dieser erzählt uns, dass der Schlüssel tatsächlich dem Verkäufer gehöre. Dieser habe aber noch einen Ersatzschlüssel. Alles sei kein Problem und überhaupt sei er am nächsten Tag in dem besagten Ort und bringe dem Mann seinen Autoschlüssel. Wir sollen uns keine Sorgen machen, denn alles sei gut.<br />
Wir sind echt froh, dass sich alles so gut geregelt hat und auch alles scheinbar recht unkompliziert gesehen wird. Allerdings weiß mein Mann bis heute nicht, wie dieser Schlüssel in seine Hosentasche kam.</p>
<p>&#8222;<strong>Keine Ahnung!</strong>&#8222;, ist alles, was er dazu sagen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/stock-und-weisser-bart/">Stock und weißer Bart</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Beobachtende Blicke am Wegesrand</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/beobachtende-blicke-am-wegesrand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 23:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist Euch das auch schon einmal passiert? Bestimmt! Ihr marschiert so durch die Gegend und plötzlich überfällt Euch ein seltsames Gefühl. Es ist so, als ob Euch jemand beobachtet. Ihr schaut Euch um und niemand ist zu sehen. Doch warum fühlt Ihr Euch beobachtet? Kann es sein, dass die Bäume Euch beobachten, wenn Ihr noch vor der Arbeit mit dem Hund eine Runde dreht? Selbst die Steine werfen Euch Blicke zu. Vorsichtig! Selbst vom Waldweg her, schaut jemand zu Euch auf. Die Sitzgelegenheiten am Wegesrand haben nur Augen für Euch. Am Parkplatz angekommen, erwarten Euch die freundlichen Blicke Eures Autos. Jetzt fahrt Ihr zur Arbeit, um auf dem Schreibtischstuhl Platz zu nehmen. Dieser blickt Euch etwas mürrisch entgegen, denn Ihr habt Euch ein wenig verspätet. Auf Eurem Heimweg verfolgt Euch sogar der Stromverteilerkasten in Eurer Straße mit seinen Blicken. Auch die kleinen Froschaugen in Nachbars Garten schauen neugierig in Eure Richtung. Jetzt seid Ihr urlaubsreif und wollt mit dem Schiff in See stechen? Glaubt nur nicht, dass Ihr die beobachtenden Blicke los werdet. Und am &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist Euch das auch schon einmal passiert? Bestimmt! Ihr marschiert so durch die Gegend und plötzlich überfällt Euch ein seltsames Gefühl. Es ist so, als ob Euch jemand beobachtet. Ihr schaut Euch um und niemand ist zu sehen. Doch warum fühlt Ihr Euch beobachtet?</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>ann es sein, dass die Bäume Euch beobachten, wenn Ihr noch vor der Arbeit mit dem Hund eine Runde dreht?<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3646 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc4141-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4141-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3649 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4077-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc4077-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4077-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4077-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4077-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4077-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC4077-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Selbst die Steine werfen Euch Blicke zu.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3650 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc01772" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC01772.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3651 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc02400-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC02400-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vorsichtig! Selbst vom Waldweg her, schaut jemand zu Euch auf.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3652 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03023" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC03023.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Die Sitzgelegenheiten am Wegesrand haben nur Augen für Euch.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3654 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc00818" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC00818-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Parkplatz angekommen, erwarten Euch die freundlichen Blicke Eures Autos.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3655 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-1024x768.jpg" alt="1200px-img_2225" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2225.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3656 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-1024x768.jpg" alt="1200px-img_2226" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2226.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jetzt fahrt Ihr zur Arbeit, um auf dem Schreibtischstuhl Platz zu nehmen. Dieser blickt Euch etwas mürrisch entgegen, denn Ihr habt Euch ein wenig verspätet.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3657 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-1024x795.jpg" alt="1200px-img_2042" width="840" height="652" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-1024x795.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-300x233.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042-768x596.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-IMG_2042.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auf Eurem Heimweg verfolgt Euch sogar der Stromverteilerkasten in Eurer Straße mit seinen Blicken.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3658 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc2294" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2294.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch die kleinen Froschaugen in Nachbars Garten schauen neugierig in Eure Richtung.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3653 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-1024x682.jpg" alt="1200px-_dsc2079" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2079.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jetzt seid Ihr urlaubsreif und wollt mit dem Schiff in See stechen? Glaubt nur nicht, dass Ihr die beobachtenden Blicke los werdet.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3659 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc05691" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05691.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und am Strand, wenn Ihr Eure Getränkedose in den Mülleimer werfen möchtet, dankt Euch dieser mit freundlichen Blicken.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3660 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-1024x561.jpg" alt="1200px-_dsc2203" width="840" height="460" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-1024x561.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-300x165.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203-768x421.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-_DSC2203.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Abend in geselliger Runde, fordert Euch der Aschenbecher mit seinen Blicken auf, die Zigarette auszudrücken und Gute Nacht zu sagen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3661 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-1024x768.jpg" alt="1200px-dsc04304" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC04304.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Freut Euch auf den kommenden Tag und begrüßt ihn mit frohem Blick!<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3666 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc05998-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/09/1200px-DSC05998-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Ein Tässchen Kaffee gefällig?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/">Im Garten meines Opas</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/frech-wie-oskar/">Frech wie Oskar</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Katzenalarm</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/katzenalarm/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/katzenalarm/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 22:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alarm]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bewunderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Kater]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Knopf]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Staubsauger]]></category>
		<category><![CDATA[Taste]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine heutige Geschichte stammt wie immer mitten aus dem Leben. Die Idee hierzu stammt im ersten Teil aus einem klitzekleinen Zeitungsbericht und im zweiten Teil kommt ein Erlebnis mit unserem Kätzchen Lottchen zur Sprache. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß beim Lesen der Geschichte, die ich aus diesen beiden Begebenheiten kreiert habe. Es ist ein Frühlingsmorgen, wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und verspricht einen wunderschönen Tag. Da nicht das kleinste Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, kann man davon ausgehen, dass dieses Versprechen auch eingehalten wird. Lottchen gähnt und reckt sich. Von ihrem etwas erhöhten Schlafplatz im Haus aus, hat sie eine hervorragende Sicht auf den Garten. Genauestens späht sie jede Ecke und jeden Winkel aus, um auch nichts zu übersehen. Im Grunde genommen, wartet sie nur noch auf Frauchen, die zur Kellertür herein kommt und ihr die Katzenklappe öffnen wird. Als sich Frauchen dann endlich blicken lässt, gibt es auch kein Halten mehr. Selbst die tägliche Milchration kann das kleine Kätzchen nicht mehr zum weiteren Verweilen im Haus veranlassen. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine heutige Geschichte stammt wie immer mitten aus dem Leben. Die Idee hierzu stammt im ersten Teil aus einem klitzekleinen Zeitungsbericht und im zweiten Teil kommt ein Erlebnis mit unserem Kätzchen Lottchen zur Sprache. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß beim Lesen der Geschichte, die ich aus diesen beiden Begebenheiten kreiert habe.</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist ein Frühlingsmorgen, wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne scheint vom blauen Himmel und verspricht einen wunderschönen Tag. Da nicht das kleinste Wölkchen am Himmel zu erkennen ist, kann man davon ausgehen, dass dieses Versprechen auch eingehalten wird.<br />
Lottchen gähnt und reckt sich. Von ihrem etwas erhöhten Schlafplatz im Haus aus, hat sie eine hervorragende Sicht auf den Garten. Genauestens späht sie jede Ecke und jeden Winkel aus, um auch nichts zu übersehen. Im Grunde genommen, wartet sie nur noch auf Frauchen, die zur Kellertür herein kommt und ihr die Katzenklappe öffnen wird.<br />
Als sich Frauchen dann endlich blicken lässt, gibt es auch kein Halten mehr. Selbst die tägliche Milchration kann das kleine Kätzchen nicht mehr zum weiteren Verweilen im Haus veranlassen. Schnell ein kurzes, aber freundliches Miau in Richtung Frauchen und schon entschwindet Lottchen durch die Katzenklappe nach draußen.<br />
Hier riecht es nach Frühling, aber auch nach Freiheit und allem Möglichen, das ein Katzenherz erfreut.<br />
Nachdem Lottchen hinter dem Haus den Garten durchstreift und alles ausgeschnüffelt hat, entschließt sie sich nach vorne zu laufen und auszukundschaften, was es es dort Interessantes gibt. Kaum biegt sie um die Hausecke, sieht sie auf dem Nachbargrundstück schon eine andere Katze. Es ist Samy, der dreibeinige Kater. Im selben Augenblick erblickt dieser auch Lottchen. Nun sind Katzen ja von Natur aus eher Einzelgänger, aber sie kennen sich untereinander und manchmal spielen sie auch ein wenig miteinander, vorausgesetzt sie können sich &#8222;riechen&#8220;. Eigentlich ist dies bei Lottchen und Samy  der Fall. Sie mögen sich und Samy kommt oftmals bei Lottchen vorbei, um sie zu einem gemeinsamen Streifzug abzuholen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2961 size-thumbnail" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-150x150.jpg" alt="1200px-DSC01444" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01444-120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2960 size-thumbnail" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-150x150.jpg" alt="1200px-DSC01688" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01688-120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />„Hey Lottchen, komm mal rüber!“, ruft er ihr zu.</p>
<p>„Komm doch du!“, miaut Lottchen. „Hier ist viel mehr Sonne und ich habe gerade Lust mich hier ein bisschen zu räkeln, zu strecken und mich von den Sonnenstrahlen wärmen zu lassen.“</p>
<p>Was bleibt Samy jetzt anderes übrig, als auf die andere Straßenseite zu Lottchen zu trotten. So ist es eben mit den Frauen, sie haben ihren eigenen Willen.<br />
„Hast du eigentlich vorhin die ganze Aufregung mitbekommen?“, fragt der Kater.<br />
„Nö, aber was war denn los? Erzähl mal!“<br />
„Schuld an der ganzen Aufregung ist der dicke, fette Kater, der dort drüben in dem großen Haus wohnt. Du weißt schon, der der immer so frech ist und vor dem man sich in Acht nehmen muss!“<br />
Lottchen miaut, um zu erkennen zu geben, dass sie genau weiß, um welchen Kater es sich handelt und, dass sie den überhaupt nicht leiden kann. Aber neugierig ist sie trotzdem.<br />
„Sag schon, was hat er denn angestellt?!“, fordert sie Samy auf.<br />
„Wegen ihm war heute morgen in aller Frühe schon die Polizei da“, berichtet Samy. „Ich habe die Leute dort drüben aus dem Haus belauscht. Die haben es erzählt.“<br />
„Jetzt mach es aber nicht so spannend. Warum war die Polizei da?“<br />
Lottchen ist inzwischen näher zu Samy gerückt und er nimmt sich plötzlich ganz wichtig, denn er weiß was, das Lottchen neugierig gemacht hat.<br />
„Sein Herrchen ist gestern Abend zur Nachtschicht gegangen und so war der fette Kater allein zu Hause. Zunächst war ja auch alles in Ordnung, nichts Ungewöhnliches also. Doch dann haben die Nachbarn plötzlich seltsame Geräusche aus der Wohnung gehört. Eigentlich war es mehr so ein gleichförmiges und anhaltendes Geräusch. Nachdem es nach mehreren Stunden und ohne Unterbrechung immer noch aus der Wohnung kam und alle Nachbarn bei der Nachtruhe störte, hat sich einer von ihnen das Telefon geschnappt und dort angerufen. Aber niemand ging ans Telefon.“<br />
„Logisch, war ja auch niemand da“, sagt Lottchen, denn sie hat ja aufmerksam zugehört. „Andererseits muss doch jemand da gewesen sein, woher sonst soll die Ruhestörung gekommen sein?“, folgert das schlaue Lottchen.<br />
„Richtig!“, bestätigt Samy. „Deshalb hat auch ein Nachbar die Polizei angerufen und die wiederum haben den Wohnungsmieter an seinem Arbeitsplatz verständigt. Der ist auch gleich gekommen und hat der Polizei die Wohnungstür aufgeschlossen.“<br />
„Und dann haben sie die Einbrecher entdeckt?“, will Lottchen wissen.<br />
„Ach Quatsch, die schließen doch nicht die Wohnungstür ab!“, kontert Samy. „Der dumme, schwarze, fette Kater saß auf dem Staubsauger und hatte es zwar fertiggebracht den Knopf zum Starten zu drücken, aber es nicht mehr geschafft den Knopf nochmals zum Ausschalten zu drücken.“<br />
Samy kullert sich vor Lachen auf der Erde herum. Und auch Lottchen miaut fröhlich vor sich hin. Doch auf einmal verstummt sie. Kater Samy hört ebenfalls auf zu lachen und schaut Lottchen etwas verwirrt an. Insgeheim fragt er sich, warum seine Freundin plötzlich verstummt ist. Aber Lottchen schaut beschämt zur Seite und sagt ganz kleinlaut:<br />
„Als ich noch ein kleines Kätzchen war, da hatte ich auch mal ein ähnliches Erlebnis. Aber wie gesagt, da war ich noch klein und unerfahren und die Polizei war auch nicht da.“<br />
Jetzt ist Samy an der Reihe neugierig zu sein.<br />
„Los erzähl schon! Was hast du gemacht?“<br />
„Also, das war so“, vertraut Lottchen ihrem Katzenfreund an, „ich war damals noch kein Jahr alt. Die Nachbarin kam mit dem Auto nach Hause und als sie die Autotür öffnete, um auszusteigen, bin ich unbemerkt in das Innere des Wagens geschlüpft.“<br />
„Und als die Tür wieder zu ging, warst du drinnen gefangen“, schlussfolgert Samy.<br />
„Ja genau. Am Anfang war es ja auch ganz lustig. Ich bin von hinten nach vorne, von vorne nach hinten gesprungen und wieder nach vorne und habe auf alle möglichen Knöpfe und Tasten  gedrückt. Aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und es war mir langweilig. Weil mein Miauen niemand gehört hat, habe ich mich schließlich hingelegt, nach meiner Mama gerufen und bin dann eingeschlafen.“<br />
„Und wie bist du aus dem Auto wieder rausgekommen?“, fragt Samy zwischen Mitleid und Neugierde schwankend.<br />
„Später hat mein Frauchen erzählt, sie habe  gesehen, dass das Warnblinklicht am Auto der Nachbarin eingeschalten war. Als es nach einer halben Stunde immer noch blinkte, rief sie die Nachbarin an und diese hat mich dann entdeckt.“<br />
„Das war aber ganz schön schlau von dir“, lobt und bewundert Kater Samy seine Freundin Lottchen. „Weil niemand deine Hilferufe gehört hat, hast du einfach das Warnblinklicht eingeschalten und somit auf dich aufmerksam gemacht. Toll!!! Echt toll!!!“<br />
„Naja, eigentlich war es mehr ein Versehen oder Zufall, dass ich den richtigen Knopf gedrückt habe“, will Lottchen schon sagen, aber das behält sie dann doch lieber für sich. Die Bewunderung von Kater Samy tut sooooo gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>So eine Aufregung! (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 22:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[die Beste]]></category>
		<category><![CDATA[Frauchen]]></category>
		<category><![CDATA[jammern]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenjammer]]></category>
		<category><![CDATA[Korb]]></category>
		<category><![CDATA[Mitleid]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liege also hier in meinem Gefängniskorb und schiele durch die Gitter. Mein Frauchen rennt kreuz und quer durch das Haus. Jetzt steht sie vor mir und zieht ihre Jacke und ihre Schuhe an und ich stelle so meine Überlegungen an. „Wenn sie ihre Jacke und ihre Schuhe anzieht, dann geht es jetzt nach draußen“, überlege ich mir so. „Spazierengehen scheint allerdings nicht angesagt zu sein, denn sonst würde ich nicht in diesem dummen Korb sitzen.“ Wenn Frauchen einen Spaziergang unternimmt, dann gehe ich auch immer mit. Ich laufe dann ganz einfach hinterher, nur wenn sie die Grenzen meines Reviers überschreitet, dann bleibe ich sitzen und rufe sie. Meistens dreht sie sich dann wieder um und bringt mich nach Hause. Heute allerdings geht sie mit dem Körbchen und seinem wertvollen Inhalt, damit meine ich meine Wenigkeit, direkt zum Auto. „Oh nein!“, schießt es mir durch den Kopf. „Jetzt ist auch noch Autofahren angesagt. Aber vielleicht überlegt sie es sich ja noch.“ Tut sie nicht. Sie stellt mich auf den Beifahrersitz und schnallt meinen Korb an. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich liege also hier in meinem Gefängniskorb und schiele durch die Gitter. Mein Frauchen rennt kreuz und quer durch das Haus. Jetzt steht sie vor mir und zieht ihre Jacke und ihre Schuhe an und ich stelle so meine Überlegungen an. </strong><br />
<strong>„Wenn sie ihre Jacke und ihre Schuhe anzieht, dann geht es jetzt nach draußen“, überlege ich mir so. „Spazierengehen scheint allerdings nicht angesagt zu sein, denn sonst würde ich nicht in diesem dummen Korb sitzen.“</strong><br />
<span class="dropcap">W</span>enn Frauchen einen Spaziergang unternimmt, dann gehe ich auch immer mit. Ich laufe dann ganz einfach hinterher, nur wenn sie die Grenzen meines Reviers überschreitet, dann bleibe ich sitzen und rufe sie. Meistens dreht sie sich dann wieder um und bringt mich nach Hause. Heute allerdings geht sie mit dem Körbchen und seinem wertvollen Inhalt, damit meine ich meine Wenigkeit, direkt zum Auto.<br />
„Oh nein!“, schießt es mir durch den Kopf. „Jetzt ist auch noch Autofahren angesagt. Aber vielleicht überlegt sie es sich ja noch.“<br />
Tut sie nicht. Sie stellt mich auf den Beifahrersitz und schnallt meinen Korb an. Noch bin ich ganz still und harre den Dingen, die da auf mich zukommen.<br />
Frauchen sitzt neben mir und dann höre ich auch schon das Geräusch. Ich spitze meine Ohren.<br />
„Du siehst aus wie eine Eule“, lacht Frauchen. „Das ist nur der Motor, der tut dir nichts.“<br />
„Der vielleicht nicht!“, rufe ich ihr zu. „Aber jetzt steigen wir wieder aus, ja?!“<br />
Nichts da! Frauchen fährt einfach los und ich muss ganz dringend etwas tun, um sie zum Anhalten zu bewegen. Wütend schreien und kratzen hilft nichts, das weiß ich schon. Ich versuche es auf eine andere Tour, nämlich auf die Mitleidstour. Die kommt immer ganz gut an. Also mache ich ganz große Augen und bettele einfach ein bisschen.<br />
„Ist alles gut!“, sagt sie zu mir. „Du brauchst keine Angst zu haben!“<br />
„Ich habe aber Angst. Bitte bleib stehen ich will nach Hause!“, antworte ich ihr, aber sie versteht mich wieder einmal nicht.<br />
Ich jammere lauter und lauter, aber außer ein paar tröstenden Worten ändert sich nichts. Ich kann überhaupt nicht sehen, wo sie entlang fährt und manchmal bleibt sie kurz stehen, um dann gleich wieder weiter zu fahren. Mal fährt sie nach links, mal biegt sie nach rechts ab. Mir ist schon ganz wirr im Kopf.<br />
„Mama!“, rufe ich und strecke meine Pfote durch die Gitterstäbe. Ich will zu ihr.<br />
„Mama, Mama, Mama!“, jammere ich herzerbarmend.<br />
„Ist schon gut! Wir sind gleich da!“, versucht sie mich zu beruhigen und streichelt meine Pfote.<br />
„Bleib doch endlich stehen! Bitte, bitte, bitte!“<br />
Wie laut und wie viel muss ich denn noch jammern, bis sie endlich macht, was ich sage?<br />
„Mama! Mama, bitte!“, jetzt versuche ich es ein bisschen kleinlauter, vielleicht ist das die richtige Tonart.<br />
„Du hörst dich an wie ein kleines Baby, das nach seiner Mama ruft!“, sagt Frauchen lachend.<br />
„Na also, sie versteht mich doch!“, denke ich mir und jammere noch viel intensiver weiter.<br />
„So!“, sagt Frauchen, das Auto hält an und sie steigt aus. Ich verstumme schlagartig.<br />
Frauchen holt mich mitsamt dem Korb aus dem Auto und irgendetwas Seltsames steigt mir sofort in die Nase. Es ist eine Mischung von vielen verschiedenen Gerüchen und je näher wir dem Haus kommen, vor dem das Auto parkt, desto stärker werden diese Gerüche. Ich muss wachsam sein, denn es riecht gefährlich. Ich liege ganz still, kein Laut dringt aus meiner Kehle.<br />
Jetzt betreten wir einen Raum und Frauchen stellt den Korb auf einen Stuhl. Ich halte es fast nicht mehr aus, so intensiv ist der Geruchsmix. Da schiebt sich doch plötzlich eine Hundeschnauze an meinen Korb heran. Mir sträuben sich sofort alle Haare und ich fauche diesen Feind tüchtig an. Hier ist jetzt kein Jammern mehr angesagt, hier muss ich zeigen, dass ich mich wehren kann. Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen froh, dass ich hinter den Gitterstäben sitze. Jetzt verschwindet diese Hundeschnauze endlich wieder und gibt mir den Blick frei auf alle diese Wesen, die ihre markanten Düfte aussenden. Dort drüben sitzt ein Pudel, dort ein Kater, hier eine Dogge und da ein Papagei. Und was ist das dort für eine seltsame Maus?<br />
„Ach ist der Hamster aber süß!“, sagt mein Frauchen gerade.<br />
„Zum Fressen süß!“, denke ich mir.<br />
„Wer ist jetzt an der Reihe?“, fragt eine weibliche fremde Stimme nach einer Weile und Frauchen steht auf, schnappt meinen Korb und marschiert der Frau hinterher.<br />
„Interessant hier!“, denke ich mir, da öffnet sie auch schon das Gitter.<br />
Ich rieche neben vielen anderen Gerüchen auch die Freiheit. Leider nur für einen Bruchteil einer Sekunde, denn dann packt mich eine Hand und dreht und wendet mich. Man schaut mein Fell an, schaut mir in den Mund und steckt mir hinten was rein, das ich gar nicht leiden kann.<br />
„Sieht gut aus und die Temperatur ist auch okay!“, höre ich den fachmännischen Bericht.<br />
Im selben Moment pickst mich etwas und gleich darauf befinde ich mich schon wieder im Gefängniskorb. Da ich aber durch die vielen Gerüche so eingeschüchtert bin, fange ich erst gar nicht zu jammern an.<br />
Das tue ich erst wieder, wenn Frauchen mit mir im Auto sitzt und losfährt. Da lasse ich dann den ganzen Katzenjammer raus. Aber tüchtig! Und so schnell fahre ich kein Auto mehr und hierher will ich schon gar nicht mehr.<br />
„Lass mich jetzt endlich aus dem blöden Korb raus!“, schimpfe ich erst einmal mit Frauchen.<br />
Aber als sie wieder mal links und mal rechts fährt und mir schon ganz komisch im Kopf ist, da jammere ich ihr die Ohren erneut voll. Und wie!<br />
„So, armes kleines Lottchen, jetzt hast du es wieder einmal überstanden“, versucht sie mich zu trösten und schaltet den Motor ab. Sie stellt meinen Gefängniskorb auf die Treppe vor unserem Haus und öffnet das Gitter. Zackzack bin ich draußen.<br />
„Jetzt will ich aber eine Belohnung!“, fordere ich Frauchen auf, die mich scheinbar auch verstanden hat, denn sie zaubert Leckerlies hervor.<br />
Ich lasse mich noch ausgiebig von Frauchen streicheln und schmiege mein Köpfchen an sie.<br />
Aber jetzt muss ich mich erst einmal von der ganzen Aufregung erholen. Ich tigere in den Garten und suche mir dort ein schattiges und ruhiges Plätzchen.<br />
„Frauchen ist doch die Beste“, denke ich so und schlafe auch gleich selig ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2636 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-1024x682.jpg" alt="1200px-Katze1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/01/1200px-Katze1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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		<title>Vorsicht Affen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 22:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[lachten]]></category>
		<category><![CDATA[Safaripark]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (traeumerle lunze) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte: Vor achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden. „Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (<a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a>) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte:</strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>or achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden.<br />
„Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte ich während des Frühstücks meine beiden Männer. „Sollen wir am Strand bleiben oder mit unserem Mietwagen die Insel erkunden?“<br />
„Ach, ich will eigentlich nicht wieder nur an unserem Strand bleiben“, verkündete mein Göttergatte. „Wir können uns doch einen anderen Strand suchen!“<br />
Da unser Sohn noch sein Nutellabrot mampfte, ergriff ich die Gelegenheit den beiden schnell einen anderen Vorschlag zu unterbreiten.<br />
„Was haltet ihr von diesem Safaripark? Timo würde Dir das gefallen?“<br />
Ich reichte ihm das Prospekt, das ich im Hotelfoyer entdeckt hatte. Die Fotos von den verschiedenen Tieren weckten sofort sein Interesse und so beschlossen wir unsere Sachen zu packen, um zu dem besagten Tiergehege in Sa Coma zu fahren.<br />
Dort angekommen mussten wir wiederum eine Entscheidung treffen.<br />
„Wollen wir mit dem Bus die Safaritour machen?“, fragte ich.<br />
„Ach, Quatsch!“, erklärte mein Mann, während dies Timo ganz egal zu sein schien. Er rutschte nur unruhig auf der Rückbank hin und her, weil er schon ganz aufgeregt war.<br />
„Eine Safari macht man im Auto und nicht im Bus“, beschloss mein Mann. „Wozu noch einmal extra bezahlen, wenn wir sowieso ein Gefährt haben und man damit reinfahren darf.“<br />
Die Bedingung für die Durchfahrt mit dem PKW war allerdings, dass man die Fensterscheiben geschlossen halten musste.<br />
„Mach dein Fenster hinten bitte auch zu!“, forderte ich Timo auf. „Immerhin sind das alles gefährliche Tiere. &#8211; Schau mal, dort vorne sind schon die Löwen!“<br />
Timo presste seine Nase an die Fensterscheibe und bestaunte die Tiere. Sicherlich fühlte er sich wie bei einer richtigen Safari. Wir begegneten u.a. Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen, und auch ein Strauß spazierte vor uns über den Weg. Obwohl Timo diese Tiere alle schon im Zoo gesehen hatte, war es ein besonderes Erlebnis diese jetzt auf (fast) freier Wildbahn zu erleben.<br />
„Sag nur, hier gibt es keine Affen?“, fragte mein Peter sichtlich enttäuscht.<br />
Man muss dazu sagen, dass er ein absoluter Affenfan ist. Er kann ihnen ewig zuschauen und hat seine Freude dabei. Doch bisher hatten wir noch keine entdeckt.<br />
„Du musst da hin fahren!“, sagte Timo und deutete auf ein Schild, auf dem ein Affe abgebildet war, der nach rechts zeigte.<br />
Also fuhren wir in diese Richtung und suchten mit den Augen sämtliche Bäume ab.<br />
Doch wir mussten gar nicht nach oben schauen. Plötzlich waren wir umzingelt von Affen aller Größen. Wir hielten an, denn schließlich wollten wir keines dieser Tiere umfahren. Sofort kamen sie auf unser grünes Auto zugerannt. Es schien auf sie wie ein Magnet zu wirken. Doch das war nicht alles. Sie krabbelten auf die Motorhaube und schauten zur Windschutzscheibe herein. Auge in Auge waren wir uns nun gegenüber. Man hätte sich tatsächlich die Frage stellen können, wer jetzt wen begaffte. Allerdings stellte sich auch noch die Frage, ob die Affen außerhalb oder innerhalb des Autos waren, denn wir versuchten die Tiere mit allen möglichen Grimassen und Gesten zu motivieren auf eben diese zu reagieren.<br />
Jetzt kamen auch noch andere, die sich neugierig an die Beifahrer- und die Fahrertür hängten und an die Scheibe klopften. Selbstverständlich klopfte nicht nur Timo zurück. Wir hatten unseren Spaß, das muss man wirklich zugeben. Weiterhin mussten wir uns eingestehen, dass wir froh waren geschützt in unserem Käfig, sprich Auto sitzen zu können und nicht den Übergriffen der Affen ausgesetzt waren. Wir wähnten uns also in Sicherheit und die Affen vorne, links und rechts verstanden es auch hervorragend uns abzulenken.<br />
Wir lachten und alberten in unserem Gefährt herum, bis auf einmal Timos entsetzter Schrei ertönte:<br />
„Achtung! Da oben!“<br />
Der Schreck und die Erkenntnis fuhren uns gleichzeitig schlagartig in die Glieder. Der Blick nach oben offenbarte uns das ganze Ausmaß unserer nicht gerade besonders berauschenden Situation. Während wir mit den Affen zu unserer Linken und Rechten kleine lustige Spielchen gemacht hatten, hatten sich zwei dieser flinken Kletterer auf unser Autodach geschwungen. Das wäre ja im Grunde genommen auch kein Problem gewesen, hätte nicht das offene Schiebedach existiert, durch welches bereits ein Affe versuchte in das Innere des Autos zu gelangen. Wie hatten wir nur vergessen können dieses zu schließen? Doch alle Fragen und alle Wenns und Abers nutzten jetzt nichts mehr. Im Moment war nur Handeln angesagt. Und das ziemlich schnell!<br />
„Schnell! Zuschieben! Alle mithelfen!“, kommandierte Peter.<br />
Mit vereinten Kräften zerrten wir von innen am Schiebedach, um dieses zu schließen. Inzwischen zerrten allerdings auch zwei Affen von außen am besagten Schiebedach, um dieses offen zu halten.<br />
So zogen wir von innen in die eine Richtung und die Affen oben auf dem Dach in die andere Richtung. Wenig Kraft hatten die beiden Affen nicht.<br />
„Fester! Die haben nämlich ordentlich Kraft!“, rief Peter und stemmte mit aller Gewalt dagegen.<br />
Außerdem schienen wir nur ihren Eifer und das Bestreben das Schiebedach offen zu halten, anzuspornen.<br />
Während die Affen auf dem Dach sich ärgerten, dass wir das Dach schließen wollten, ärgerten wir uns, dass sie uns dies nicht gestatteten. Größer als unser Ärger war jedoch unsere Angst, sie könnten es in das Innere unseres Autos schaffen. So entwickelten wir ungeahnte Kräfte und schafften es schließlich das Schiebedach zu schließen.<br />
Enttäuscht trommelten die beiden Affen auf dem Dach herum, denn sie waren die Verlierer. Zum Glück! Ich wage es mir nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn sie gesiegt hätten. Wir wären die wahren Verlierer gewesen und hätten mit Sicherheit nichts mehr zu lachen gehabt.<br />
Jetzt allerdings ließen wir uns erleichtert in die Sitze zurückfallen. Nach einer kurzen Verschnaufpause lachten wir alle drei glücklich los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin und ich haben uns abgesprochen und so hat auch sie heute eine  Affengeschichte eingestellt. Schaut doch auch einmal bei ihr vorbei:</p>
<p><a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a></p>
<p>Wenn Ihr Lust habt, dann könnt ihr bei mir auch noch folgende Tiergeschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi&amp;Filou</a></p>
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		<title>Kindheitserinnerungen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2014 11:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Freundin]]></category>
		<category><![CDATA[Haare]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich neulich meiner Mutter erzählte, dass wir mit Freunden auf einem Oktoberfest gewesen waren, zeigte sie mir ein wunderschönes kleines Dirndl. Es war mein Dirndl, das ich als Kleinkind getragen hatte. Auf einmal begann ich mein Gedächtnis nach Kindheitserinnerungen zu durchforsten. Und das ist dabei herausgekommen: Kein Kind mag das Haarewaschen besonders gern, aber heutzutage ist es nur halb so schlimm wie früher. Schon allein die Tatsache, das Wasser über den Kopf laufen zu lassen, ist nicht jedermanns Sache. Außerdem kann es zu dem unerwünschten Nebeneffekt kommen, dass Shampoo in die Augen gerät. Als ich noch ein kleines Kind war, hatte ich sehr lange Haare und somit war auch noch das Auskämmen nach dem Waschen eine Qual. Spülungen, die die Haare leichter kämmbar machten, gab es damals noch nicht. Es ziepte und zog an den Haaren. Ich schrie aus Leibeskräften: „Hilfe, Hilfe!“ Meine liebevolle Mutter war zwar sehr vorsichtig und versuchte mich auch zu beruhigen, aber leider vergeblich. Das hatte zur Folge, dass unsere damalige Vermieterin an der Wohnungstür klopfte: „Was machen Sie denn &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich neulich meiner Mutter erzählte, dass wir mit Freunden auf einem Oktoberfest gewesen waren, zeigte sie mir ein wunderschönes kleines Dirndl. Es war mein Dirndl, das ich als Kleinkind getragen hatte. Auf einmal begann ich mein Gedächtnis nach Kindheitserinnerungen zu durchforsten. Und das ist dabei herausgekommen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>ein Kind mag das Haarewaschen besonders gern, aber heutzutage ist es nur halb so schlimm wie früher. Schon allein die Tatsache, das Wasser über den Kopf laufen zu lassen, ist nicht jedermanns Sache. Außerdem kann es zu dem unerwünschten Nebeneffekt kommen, dass Shampoo in die Augen gerät. Als ich noch ein kleines Kind war, hatte ich sehr lange Haare und somit war auch noch das Auskämmen nach dem Waschen eine Qual. Spülungen, die die Haare leichter kämmbar machten, gab es damals noch nicht. Es ziepte und zog an den Haaren. Ich schrie aus Leibeskräften: „Hilfe, Hilfe!“ Meine liebevolle Mutter war zwar sehr vorsichtig und versuchte mich auch zu beruhigen, aber leider vergeblich. Das hatte zur Folge, dass unsere damalige Vermieterin an der Wohnungstür klopfte:<br />
„Was machen Sie denn mit Ihrem Kind?“ fragte sie meine Mutter.<br />
„Ach“, meinte diese, „kommen Sie ruhig herein! Ich wasche meiner Tochter nur die Haare und das kann sie nicht leiden!“ Die Vermieterin sah mich mit meinen nassen und verzausten Haaren und lächelte:<br />
„Ja, ja das zieht ganz schön! Aber da bin ich beruhigt, dass alles in Ordnung ist!“</p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch kann mich noch genau erinnern als mein Grundschullehrer uns Zweitklässler fragte:<br />
“Na, was habt ihr in den Sommerferien denn so gemacht? Erzählt doch mal!“ Sofort schnellte mein Finger in die Höhe, denn auch ich wollte von meinen Ferienerlebnissen erzählen. Irgendwann war es dann auch soweit, mein Lehrer forderte mich auf: „So, Astrid dann erzähle mal!“<br />
„Wir sind nach Rottach &#8211; Egern gefahren, das ist 600 Kilometer entfernt und liegt in der Nähe von München.“<br />
Vor inzwischen mehr als 40 Jahren war dies nahezu eine Weltreise und es würde mich nicht wundern, wenn ich eines der wenigen Kinder war, die damals schon so weit weg gereist waren.<br />
Interessiert fragte mein Lehrer auch weiter: „Was habt ihr denn dort gemacht?“<br />
„Wir haben dort die Tante meines Vaters und seine Oma besucht. Das ist nämlich meine Omaur“, berichtete ich stolz.<br />
„Astrid, das heißt ‚Uroma‘“, berichtigte mich der Lehrer.<br />
„Nein“, erklärte ich ihm inbrünstig, „das ist meine Omaur!“<br />
Das war sie und das bleib sie für mich zeitlebens. Auch wenn ich heute an meine Urgroßmutter zurückdenke, die mit ihren fast neunzig Jahren noch mit mir Federball gespielt hat, dann denke ich liebevoll an meine „Omaur“.</p>
<p>„<span class="dropcap">N</span>ein, ich esse meine Suppe nicht!“<br />
Diesen Satz des Suppenkaspers kennt wohl jeder aus dem Struwwelpeter. Ich war auch so ein kleiner Suppenkasper, denn ich kann mich genauestens erinnern, wenn meine Mutter ihre Lieblingssuppe auftischte. „Die schmeckt echt lecker!“, versuchte sie mir die Gemüsesuppe im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen. Ich versuchte auch artig meinen ohnehin nur halb vollen Teller zu leeren, was allerdings für mich unmöglich war. Ich konnte alle Zutaten in dieser Suppe sehen und genau dies ließ sich meinen Magen schon beim Anblick derselben umdrehen. Meine Mutter befürchtete schon, dass ich die drei oder vier mühsam und mit geschlossenen Augen in mich hinein beförderten halb gefüllten Löffel wieder von mir geben würde. Sie war meist auch mit ihren Überredungskünsten am Ende und kochte mir einen Grießbrei. Dann allerdings kam sie auf einen anderen Trick: Sie pürierte einfach die Zutaten und machte daraus eine Cremesuppe und siehe da, Klein-Astrid aß ohne zu murren ihren ganzen Teller Suppe auf und es schmeckte sogar. Bis zum heutigen Tag gibt es bei uns nur pürierte Suppen, denn auch unser Sohn ist ein solcher Suppenkasper.</p>
<p><span class="dropcap">D</span>en Reim vom Teddybär beim Seilspringen kennt bestimmt noch jeder, denn eigentlich wird er von Generation zu Generation mündlich überliefert:</p>
<p>„Teddybär, Teddybär dreh dich um!<br />
Teddybär, Teddybär mach dich krumm!<br />
Teddybär, Teddybär heb ein Bein….“<br />
Ich kann mich noch gut erinnern, wenn wir Kinder uns in unserer Straße zum Spielen trafen. Wir waren mehr als zehn Kinder im gleichen oder ähnlichen Alter und im Grundschulalter gingen wir nicht nur in die gleiche Schule, nein, zum Teil auch in die selbe Klasse. Damals fuhren kaum Autos durch unsere Straße, die in einem Neubaugebiet lag und außerdem noch eine Sackgasse mit Wendehammer war. Genau dieser Wendehammer bot uns ausreichend Platz für unsere Gummitwist-, Federball-, Versteck- und Seilspringspiele. Besonders, wenn es an Sommerabenden lange hell war oder auch, wenn es schon leicht dämmrig wurde, dann spielten wir Versteck im Dunkeln oder ließen unseren Federball über die über die Straße gespannte Beleuchtung fliegen.</p>
<p><span class="dropcap">H</span>aarige Geschichten kann ich außer der obigen noch mehrere erzählen. In den sechziger Jahren, zu deren Beginn ich geboren wurde, trugen die Mädchen ihre langen Haare selten offen. So hatte ich anfangs lange Zöpfe, einen dicken Zopf, einen Knoten auf dem Kopf oder einen Knoten am Hinterkopf, aus dem ein Pferdeschwanz herausfiel. Diese letzte Frisur entstammte dem Film „Bezaubernde Jeannie“ mit Barbara Eden und Larry Hagman. Sah auch wirklich bezaubernd bei mir aus, aber der Nachteil war, dass sich diese Frisur durch das Hüpfen beim Gummitwist regelmäßig auflöste. So saß ich dann oftmals im Schulunterricht mit offenen Haaren. Man wird es nicht glauben, aber ich schämte mich dann richtig und traute mich nicht nach vorne zu schauen. Wenn ich mich auf Fotos mit den bis zum Po reichenden offenen Haaren sehe, dann kann ich jetzt jedoch nur staunen. Sah einfach toll aus und ich kann selbst nicht verstehen, warum ich mich dessen geschämt habe. Immer wenn sich meine Mutter ihre Haare beim Frisör schneiden und frisieren ließ, fragte man mich aus Spaß, ob sie denn meine Zöpfe auch abschneiden sollten. Ich verneinte dies immer, bis zu dem Tag an dem ich ja sagte und alle versuchten mich umzustimmen. Trotzdem wagte ich diesen entscheidenden Schritt und die Zöpfe kamen ab. Ich erzählte allen, ich würde mir später davon einmal ein Haarteil machen lassen. Bis heute liegen diese beiden Zöpfe eingewickelt in Zeitungspapier in einer Schublade bei meiner Mutter. Sie haben all die Jahrzehnte unbeschadet überstanden und sehen aus, als hätte man sie mir gestern erst abgeschnitten.</p>
<p><span class="dropcap">E</span>ine Freundin von der Post hatte ich auch. Damals gab es noch ein Postamt und der Chef der ansässigen Post wohnte mit seiner Familie direkt über dem Postamt. Er war der Vater meiner Freundin und zugleich der Bruder meines Grundschullehrers. Wir waren richtig dicke Freundinnen und besuchten uns mehrmals in der Woche nach der Schule zum Spielen. Eines Tages ging meine Freundin gleich mit mir nach Hause ( wir wohnten an entgegengesetzten Enden der Stadt ). Auf die Nachfrage meiner Mutter, ob denn ihre Eltern Bescheid wüssten, antwortete sie nur, es sei schon in Ordnung. Damals hatten wir noch kein Telefon, also konnte meine Mutter auch die Eltern meiner Freundin nicht informieren. Doch dieses Problem sollte sich lösen. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was wir spielten, aber ich weiß noch genau, dass es Rahmspinat zum Mittagessen gab. Wir saßen gerade beim Essen, als es vor unserem Haus hupte. Vor der Tür stand ein Postauto: „Ist denn die Anne da?“, fragte der Briefträger. „Ihre Eltern haben sich schon gedacht, dass sie bei Astrid ist!“</p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch war vielleicht zwei oder drei Jahre, als meine Eltern wieder einmal mit mir nach Rottach &#8211; Egern zu meiner Omaur (Uroma) fuhren. Ob ich mich selbst noch an diese Geschichte erinnern kann oder nur, weil man sie mir immer wieder erzählt hat, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Auf jeden Fall ging die Tante meines Vaters mit mir zu einem Bauern. Sie wollte mir eine Freude machen und so holten wir dort frische Milch, die wir in der Milchkanne transportierten. In der Küche setzte ich mich dann an den Tisch und die Tante stellte mir ein Glas Milch hin.<br />
„So Astrid, trink mal schön, die ist ganz frisch und lecker!“<br />
Ich sah sie mit großen Augen an. Zu Hause hatten wir auch eine Milchkanne und damit holten wir immer unsere Milch von Herrn und Frau Bickert, die in der Stadt umherfuhren und von einem Auto aus Milch, Eier, Butter, Käse usw. verkauften. Sie selbst hatten diese aus der Molkerei unserer Stadt geholt, die von den ortsansässigen Bauern beliefert wurde. Und so schaute Klein &#8211; Astrid jetzt von dem Glas Milch zu der Tante und meinte ganz ernst:<br />
„Nein, ich trinke keine Kuhmilch, &#8211; ich trinke nur Bickertsmilch!“</p>
<p><span class="dropcap">T</span>egernsee und Rottach &#8211; Egern sind für mich mit sehr schönen Erinnerungen verbunden. Zum einen, weil ich dort alljährlich mit meinen Eltern meine Omaur besuchte und zum anderen, weil ich dort auch Freunde gefunden hatte. Die Nachbarin der Tante bekam nämlich in den Ferien ebenfalls Besuch von ihrer Nichte und ihrem Neffen. Wir spielten dann immer zusammen und hatten sehr viel Spaß. Wir wateten mit den Füßen durch das eiskalte Bergwasser der Weißach, spazierten durch die Heide oder schwammen im Strandbad des Tegernsee. Während wir beiden Mädchen in einem Alter waren, gehörte der Neffe einer jüngeren Altersgruppe an. Er lernte erst noch das Schwimmen und Tauchen. Jetzt sollte man meinen, dass er dies im Strandbad geübt hätte, was für das Schwimmen auch zutraf, aber nicht für das Tauchen. Das übte er fleißig bei seiner Tante auf dem Grundstück in einem Regenfass.</p>
<p><span class="dropcap">S</span>chokolade und Kaugummi lieben alle Kinder. Auch hieran habe ich eine Kindheitserinnerung. Da ich aus Hessen komme, also aus den alten Bundesländern, waren bei uns die Amerikaner als Alliierte stationiert. Immer wenn diese Manöver hatten und mit den Panzern und ihren Jeeps durch die Gegend fuhren, standen wir Kinder am Straßenrand und riefen: „Chewinggum, Chewinggum!“<br />
Die Amerikaner strahlten uns dann an und warfen uns tatsächlich Kaugummi und Schokolade von ihren Fahrzeugen herunter. Das war für uns Kinder immer ein tolles Erlebnis.</p>
<p><span class="dropcap">E</span>rinnern kann ich mich noch ganz genau an Fahrten mit einem ganz besonderen Auto, das heute ein seltener, aber toller Oldtimer ist. Dieses Gefährt besaßen unsere damaligen Vermieter, ein älteres Ehepaar. Wir wohnten zu dieser Zeit am Rande der Kleinstadt Schotten und so fuhren die Beiden immer mit ihrem Auto zum Einkaufen in die Stadt. Wenn sie zurückkamen, liefen wir Kinder ihnen entgegen, um die letzten Meter mitgenommen werden zu können. Leider konnte sich dieser Wunsch immer nur für einen, höchstens zwei von uns erfüllen, denn normalerweise passen in eine Isetta ( das laut Lexikon übrigens ein Rollermobil von BMW ist und als Gefährt zwischen Motorrad und Automobil eingeordnet wird ) nur zwei Personen, Fahrer und Beifahrer. So wurde die vordere und einzige Flügeltür geöffnet und man ließ mich auf den Schoss des Fahrers. Ob zu diesem Zeitpunkt noch ein weiteres Kind auf dem Schoss der Beifahrerin saß, entzieht sich meiner Erinnerung.</p>
<p><span class="dropcap">R</span>egelmäßig hielten wir an der gleichen Stelle, an der wir auf die Amerikaner mit ihren Panzern und auf die Vermieter mit ihrer Isetta warteten, auch noch ein anderes Auto an. Hierbei handelte es sich um das Postauto und zwar um einen Transporter. Auch hier ließ man uns freudig zusteigen und wir durften die letzten paar Meter mitfahren. Wir waren sozusagen schon in zartem Kindesalter Tramper.<br />
Man muss dazu sagen, dass mich rückblickend meine Kindheit ein bisschen an Astrid Lindgrens Bullerbü erinnert, denn auch wir Kinder waren eine eingeschworene Gemeinschaft, wohl behütet, bei Postboten, Milchmann und Milchfrau etc. bekannt und verbrachten viel Zeit in der freien Natur. Eine Kindheit, die man nur jedem Kind wünschen kann.</p>
<p><span class="dropcap">I</span>nteressant fand ich auch immer die Fahrten mit meinem Vater. Manchmal nahm er mich sonntags im Auto mit, während meine Mutter zu Hause das Mittagessen vorbereitete. Dann hatte ich als Kind meinen Vater für ein oder zwei Stunden für mich ganz allein. Er war es auch, bei dem ich meine ersten Lenk- und Fahrversuche auf abgelegenen Feldwegen machen durfte. Wir redeten bei unseren kurzen Sonntagsausflügen über dies und das. Ich weiß nicht mehr, worüber wir redeten, aber es ist mir in sehr schöner und harmonischer Erinnerung geblieben. Leider habe ich nicht mehr die Gelegenheit dies meinem Vater zu sagen, denn er ist jetzt schon seit mehr als dreißig Jahren tot und hat zwar noch Peter kennengelernt und auch unsere Verlobung mitgefeiert, aber unsere Heirat und die Geburt unseres Sohnes Timo nicht mehr miterlebt.</p>
<p><span class="dropcap">N</span>eulich fing mein Mann plötzlich an zu husten. „Ist bei dir eine Erkältung im Anmarsch“, fragte ich ihn. Er konnte mich jedoch beruhigen, denn er hatte sich nur sozusagen an seiner eigenen Spucke verschluckt. Trotzdem fiel mir etwas aus meiner Kindheit ein:<br />
Ich denke, damals war ich ungefähr vier Jahre ( ich sollte nochmals bei meiner Mutter das genaue Alter erfragen). Ebenso wie in Bullerbü steckten wir Kinder immer zusammen und damit steckten wir uns auch gegenseitig mit Kinderkrankheiten an. Eine meiner kleinen Spielkameradinnen hatte ihren Cousin besucht und hatte sich bei ihm mit Keuchhusten angesteckt. Das brachte sie uns anderen dann gewissermaßen als Geschenk mit. So husteten und spuckten wir alle, was zur Folge hatte, dass niemand alleine war. Wir konnten alle getrost weiter miteinander spielen.<br />
Die Impfung gegen Keuchhusten gab es anscheinend damals noch nicht oder war noch nicht so verbreitet und als Timo geboren wurde, war sie noch etwas umstritten, soweit ich mich erinnere. Auch er machte den Keuchhusten durch. Das bewirkte dann allerdings, dass auch mein Mann einen seltsamen Husten etc. bekam, der jedoch laut Untersuchungen und Labortests kein Keuchhusten gewesen sein sollte. Es wunderte uns nur, dass im Endeffekt die halbe Firma, in der Peter damals arbeitete, ebenfalls von dieser Huster- und Spuckerei befallen war.</p>
<p><span class="dropcap">N</span>och immer existieren meine beiden Lieblingspuppen, ich glaube sie liegen auf dem Dachboden meiner Mutter. Die eine hieß Moni und hatte dunkle lockige Haare und die andere war eine Lauf- und Sprechpuppe mit langen braunen geraden Haaren. Sie war eigenhändig von mir über dem Waschbecken auf den Namen Rita getauft worden. Wenn ich sie auf den Boden stellte, sie wie ein kleines Kind an ihrer linken Hand hielt und ihren Arm leicht nach oben und unten bewegte, machte sie kleine Schritte und lief somit neben mir her. Zwischen ihren Schulterblättern konnte man eine Schnur herausziehen und beim Zurückziehen sprach sie Sätze wie:<br />
„Ich hab dich lieb, Mama!“<br />
Eines Tages jedoch zog sich der Faden nicht mehr zurück und Rita sprach kein Wort mehr. Ich war tieftraurig und weinte. Immer wieder fragte ich:<br />
„Wann kommt Papa nach Hause? Er muss mir meine Puppe wieder reparieren.“<br />
Mein Papa konnte nämlich alles wieder reparieren und „Geht nicht, &#8211; gibt’s nicht!“ war sein Leitspruch. Doch dieses Mal schienen seine Künste zu versagen, er konnte machen, was er wollte, aber das Schnürchen zog sich nicht zurück und Rita blieb stumm. Auch mein Bitten und Betteln half nichts. Meine Eltern waren angesichts meiner Trauer selbst schon geknickt, da legte mein Vater die Puppe auf den Rücken. Und siehe da! Das Wunder geschah und Rita sagte:<br />
„Ich bin sooo müde!“<br />
Jeder kann sich jetzt sicherlich das Strahlen im Gesicht der kleinen Astrid vorstellen!</p>
<p><span class="dropcap">E</span>igentlich kann ich mich nur noch an meinen Opa väterlicherseits erinnern. Meine Omi, also die Mutter meines Vaters, starb als ich gerade einmal zwei Jahre alt war. Meine Erinnerungen an sie stammen von Fotografien und Erzählungen. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie lange vor meiner Geburt schon verstarben.<br />
Meinen Opa hatte ich sehr gerne und ich freute mich auch, wenn ich manchmal das Wochenende bei ihm verbringen durfte. Bei uns in der Stadt gab es damals ein kleines Café, in dem man auch Eis kaufen konnte. Ich glaube es hieß Café Rennstrecke. Immer wenn mein Opa dort einen Kaffee trank, bekam ich ein Eis. Ich dachte jedenfalls es sei ein Eis, da man mir das so erzählte, doch eigentlich war es Sahne. Aber eines Tages schickte mich mein Opa alleine ins Cafe hinein und er wartete draußen. Ich bestellte mir ein Eis in der Waffel und bekam auch ein Eis, aber es sah anders aus als sonst. Logisch! Später am Abend war es mir ganz schlecht, ich hatte Bauchschmerzen und spuckte. „Das kommt von dem komischen Eis!“, erklärte ich und aß fortan kein Eis mehr. Viele, viele Jahre vergingen quasi eislos und ich war schon in der Grundschule als ich es doch eines Tages mit einem Schokoladeneis versuchte. Es schmeckte mir und es blieb auch bei mir. Somit wurde Schokoladeneis bis zum heutigen Tage zu meinem Lieblingseis.</p>
<p><span class="dropcap">R</span>ichtig Spaß hat mir anscheinend das Ostereiersuchen im Kleinkindalter gemacht. Eigentlich weiß ich die Geschichte aus Erzählungen meiner Mutter. Demzufolge waren wir Kinder eingeladen im Garten eines Nachbarn nach Ostereiern zu suchen. Also nahm ich mein Körbchen und marschierte mit den anderen mit. Irgendwie scheine ich eine Art siebten Sinn gehabt zu haben, denn ich ging einfach nur von einem Nest zum anderen. Ich fand eigentlich alle versteckten Ostereier. Die anderen wären leer ausgegangen, hätten die Nachbarn nicht unauffällig für Nachschub gesorgt, damit die anderen Kinder auch noch ein paar Ostereier in ihre Körbchen legen konnten. Zum Schluss hatte ich ungefähr 30 bunte Eier gefunden und mir mussten die Erwachsenen helfen alles nach Hause zu tragen.</p>
<p>„<span class="dropcap">U</span>nd wollen wir mit den Rollschuhen fahren?“, fragte mich eine Schulkameradin. Ich liebte es und konnte es auch ziemlich gut, nicht so wie mein Mann, der es anscheinend nie gelernt hat. Und auch Timo tat sich mit den vier Rollen unter jedem Fuß etwas schwer als Kind, Inlineskaten stellte für ihn allerdings kein Problem dar.<br />
Doch zurück zu meiner Kindheit: Besagte Freundin stürzte an diesem Nachmittag. Sie lag auf dem Bauch und gab glucksende Laute von sich. Wir anderen standen um sie herum und lachten, denn wir deuteten diese Laute als Lachen. Doch schon bald merkten wir, dass es sich um Weinen handelte, das auch nach gutem Zureden nicht versiegte. Kurzum, sie hatte sich beide Arme gebrochen. Mir klingt noch heute dieses Weinen in den Ohren.</p>
<p><span class="dropcap">N</span>och eine Erinnerung habe ich an meinen Opa. Immer wenn wir das Haus verließen und in die Stadt gingen, setzte er seinen Hut auf. Begegneten wir auf unserem Weg Bekannten, so lüftete er seinen Hut und machte einen Diener. Dies war allerdings zu den damaligen Zeiten üblich. Eigentlich eine schöne Geste, doch heute längst überholt. Übrigens: Ich habe als kleines Mädchen auch gelernt einen Knicks zu machen, den ich noch heute einwandfrei beherrsche. Ob ich dabei jedoch in königlichen Kreisen bestehen könnte, bezweifele ich allerdings. Ich denke hierbei müsste ich doch noch ein wenig üben.</p>
<p><span class="dropcap">G</span>erüche können Erinnerungen hervorrufen. Dies ist eigentlich allbekannt und das habe ich auch am eigenen Leibe schon erfahren. Als ich mit meiner Familie vor fast zwei Jahrzehnten vom Westen in den Osten Deutschlands zog, erreichte meine Nase gar mancher „Duft“, der mich an meine Kindheit erinnerte. So zum Beispiel der Geruch von Rauch, der aus manchen Schornsteinen in den Himmel zog, weil die Bewohner des Hauses mit Holz und Kohle heizten. Oder der Geruch in dem alten Schulgebäude, das unser Sohn in den ersten Jahren seiner Schulzeit besuchte, war genau der Geruch des Schulgebäudes meiner Schulzeit. Zumindest meinte ich regelrecht meine Kindheit zu riechen.</p>
<p><span class="dropcap">E</span>in anderer Geruch wurde von meiner Mutter immer hochgepriesen. Wer jetzt denkt, dass ich hier von der Weihnachtsbäckerei schreibe, irrt sich gewaltig. Nein, die Rede ist von einem sogenannten Duft der Natur. Jedes Mal wenn wir durch eines der Dörfer fuhren, die rund um unsere Kleinstadt angesiedelt waren, meinte meine Mutter:<br />
„Tief durchatmen! Das ist gute Landluft! Die ist gesund!“<br />
Ich für meinen Teil konnte nichts Gutes daran finden. Ich fand einfach nur, dass diese Misthaufen ekelig stanken.</p>
<p><span class="dropcap">N</span>och Jahre bevor ich in die Schule kommen sollte, war ich auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Der Onkel des Geburtstagskindes war auch anwesend. Als ich bei ihm saß und er sich mit mir unterhielt, fragte er mich, was ich einmal werden wolle:<br />
„Ich will einmal Lehrerin werden!“, verkündete ich stolz. Von diesem Zeitpunkt an stand mein Berufsziel fest. Aber nicht nur, dass ich tatsächlich Grundschullehrerin geworden bin, sondern auch, dass ich damals auf den Knien meines zukünftigen Grundschullehrers gesessen hatte, wird mir immer in Erinnerung bleiben.</p>
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