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	<title>Oma &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Das neue Jahr hat begonnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 10:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blatt]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbar]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich frage mich: „Was ist heute hier los? Es sind so viele Menschen unterwegs und alle trampeln sie auf der Wiese mit gesenktem Kopf herum. Sind sie nicht ganz bei Sinnen oder ist das eine Versammlung aller trauriger Menschen? Eine von beiden Möglichkeiten muss es ja wohl sein, denn sonst würden sie nicht mit gesenktem Kopf umherlaufen. Ich tippe auf Traurigkeit.“ Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich nicht leise gedacht, sondern vor mich her gemurmelt habe. Erst als mein Nachbar sich ebenfalls verwundert äußert, höre ich mich selbst sprechen. „Ich dachte zuerst, sie schauen wie gewöhnlich auf ihre Handys, aber seltsamerweise ist das nicht der Fall“, meint er . „Vielleicht hast du recht und sie sind traurig.“ „Ach Quatsch!“, mischt sich plötzlich die eitle Nachbarin von der gegenüberliegenden Seite ein. „Sie suchen mich!“ „Dich?“, rufen mein Nachbar und ich gleichzeitig fragend aus.  „Selbstverständlich!“, sagt sie voller Inbrunst. „Wen sollten sie sonst suchen? Euch ganz bestimmt nicht!“ „Kannst du mir mal verraten, woher du diese Selbstsicherheit nimmst?“ frage ich sie.  „Weil ich etwas Besonderes bin!“ &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich: „Was ist heute hier los? Es sind so viele Menschen unterwegs und alle trampeln sie auf der Wiese mit gesenktem Kopf herum. Sind sie nicht ganz bei Sinnen oder ist das eine Versammlung aller trauriger Menschen? Eine von beiden Möglichkeiten muss es ja wohl sein, denn sonst würden sie nicht mit gesenktem Kopf umherlaufen. Ich tippe auf Traurigkeit.“</p>
<p>Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich nicht leise gedacht, sondern vor mich her gemurmelt habe. Erst als mein Nachbar sich ebenfalls verwundert äußert, höre ich mich selbst sprechen.</p>
<p>„Ich dachte zuerst, sie schauen wie gewöhnlich auf ihre Handys, aber seltsamerweise ist das nicht der Fall“, meint er . „Vielleicht hast du recht und sie sind traurig.“</p>
<p>„Ach Quatsch!“, mischt sich plötzlich die eitle Nachbarin von der gegenüberliegenden Seite ein. „Sie suchen mich!“</p>
<p>„Dich?“, rufen mein Nachbar und ich gleichzeitig fragend aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Selbstverständlich!“, sagt sie voller Inbrunst. „Wen sollten sie sonst suchen? Euch ganz bestimmt nicht!“</p>
<p>„Kannst du mir mal verraten, woher du diese Selbstsicherheit nimmst?“ frage ich sie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Weil ich etwas Besonderes bin!“</p>
<p>„Aha!?“, äußere ich mich kurz und knapp.</p>
<p>„Und weil alle sich freuen, wenn sie so ein Exemplar wie mich finden!“</p>
<p>„Ja, ja..“, meint mein Nachbar. „Ich wusste schon immer, dass du besonders bist!“</p>
<p>Als sich die Nachbarin stolz ein bisschen hin und her bewegt, erklärt er weiter:</p>
<p>„…nämlich besonders eingebildet!“</p>
<p>Sichtbar beleidigt dreht sich die Nachbarin nun zur Seite und schweigt.</p>
<p>Aber auch ich und mein Nachbar sind jetzt ganz still, denn die Menschen kommen in unsere Richtung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Hier sind ganz viele!“, ruft ein kleiner Junge aus und kommt an der Hand seiner Oma auf uns zu.</p>
<p>Er bleibt vor uns stehen und betrachtet uns liebevoll eine ganze Weile. In seinem Blick liegt eine Art Zärtlichkeit, die Wärme in diese kalte Jahreszeit bringt. Der eisige Wind kann mir plötzlich nichts mehr anhaben, denn der Junge beugt sich zu mir hinab und ich spüre, wie seine Hände schützend nach mir greifen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das schenke ich dir, Oma!“, sagt der Junge und legt mich in die Hand der älteren Frau. „Das soll dir im neuen Jahr und immer Glück bringen!“</p>
<p>„Nur vierblättrige Kleeblätter wie ich eines bin, bringen Glück!“, vernehme ich die eitle Nachbarin, aber niemand außer mir hört sie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Doch ich lausche der Stimme der Oma, die an ihren Enkel gerichtet ist:</p>
<p>„Alle glauben, dass nur vierblättrige Kleeblätter Glück bringen, aber ich glaube, dass auch dreiblättrige Kleeblätter, die mit Liebe und guten Wünschen verschenkt werden, diese wunderbare Macht besitzen. Man muss nur daran glauben. Und das tue ich und danke dir sehr dafür!“</p>
<p>Zärtlich streichelt sie über den Kopf ihres Enkelsohns, lächelt ihn an und dieser strahlt zurück.</p>
<p>„Jetzt habe ich gleich zwei Menschen glücklich gemacht“, denke ich. „Ich bin zwar nur ein dreiblättriges Kleeblatt, aber trotzdem ein Glücksbringer!“ Auch ich bin glücklich!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich euch allen:</p>
<p>Viel Glück im Neuen Jahr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Des einen Freud, des anderen Leid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[international]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
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					<description><![CDATA[„Was kochst du, Oma?“, ruft Klein Anna in die Küche. „Na, was gibt es heute wohl?“, fragt Kai-Uwe, den jeder den Professor nennt, weil er Klassenbester ist und alles weiß. „Heute ist doch…“ „Hab ich einen Bärenhunger!“, schneidet ihm Opa das Wort ab. „Was gibt es?“ „Schau doch auf dem Kalender nach“, schlägt Kai-Uwe vor. Erstaunt blicken alle Augen auf ihn, während Oma eine Schüssel hereinträgt. „Jippi, Nudeln!“, jubelt Anna.  „Was sonst, am Tag der Internationalen Nudel“, erklärt Kai-Uwe. * „Oh, nein!“, stöhnt Opa. „Nudeln! Die fallen mir ständig von der Gabel. Da isst man sich ja hungrig!“ &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Die kleinen Beißerchen Purzel Ein Tässchen Kaffee gefällig? &#160; *Der 6. Oktober gehört zu den kuriosen Feiertagen: International Noddle Day siehe auch: https://www.kuriose-feiertage.de/international-noodle-day/ &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Was kochst du, Oma?“, ruft Klein Anna in die Küche.</p>
<p>„Na, was gibt es heute wohl?“, fragt Kai-Uwe, den jeder den Professor nennt, weil er Klassenbester ist und alles weiß. „Heute ist doch…“</p>
<p>„Hab<strong><em> ich</em> </strong>einen Bärenhunger!“, schneidet ihm Opa das Wort ab. „Was gibt es?“</p>
<p>„Schau doch auf dem Kalender nach“, schlägt Kai-Uwe vor.</p>
<p>Erstaunt blicken alle Augen auf ihn, während Oma eine Schüssel hereinträgt.</p>
<p>„Jippi, Nudeln!“, jubelt Anna.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Was sonst, am Tag der Internationalen Nudel“, erklärt Kai-Uwe. *</p>
<p>„Oh, nein!“, stöhnt Opa. „Nudeln! Die fallen mir ständig von der Gabel. Da isst man sich ja hungrig!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-kleinen-beisserchen/">Die kleinen Beißerchen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/purzel/">Purzel</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/ein-taesschen-kaffee-gefaellig/">Ein Tässchen Kaffee gefällig?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Der 6. Oktober gehört zu den kuriosen Feiertagen: International Noddle Day</p>
<p>siehe auch: <a href="https://www.kuriose-feiertage.de/international-noodle-day/">https://www.kuriose-feiertage.de/international-noodle-day/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Annas Wunsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 22:02:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abendbrot]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Schlingel]]></category>
		<category><![CDATA[Tochter]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Bea ist alleinerziehend und macht am Sonntagnachmittag mit ihrer kleinen Tochter Anna einen Spaziergang durch den Stadtpark. Viele Kinder sind mit ihren Familien unterwegs. Die junge Frau weiß, dass ihre Tochter ebenfalls gerne mit Opa Kurt und Oma Martha zusammen wäre, zumal dies ihre einzigen lebenden Großeltern sind. Leider ist das nicht so einfach, denn die Beiden wohnen mehrere hundert Kilometer entfernt und ein Treffen muss daher immer genau und von langer Hand geplant sein. Im Vierwochenrhythmus klappt das zwar ganz gut, ist aber immer mit erheblichem Aufwand verbunden. Mal kommen die Großeltern zu Bea und Anna und mal fahren diese mit dem Zug zu Opa und Oma. Anna hat große Sehnsucht nach ihnen. Die Vierjährige fragt oft, wann sie sich wiedersehen und ist jedesmal traurig, wenn es Abschiednehmen heißt. So wie heute. Gerade sind Kurt und Martha wieder gefahren.  „Dieser Spaziergang sollte eigentlich zur Ablenkung dienen, aber der Anblick von anderen Familien macht uns Beide irgendwie traurig,“, denkt Bea. „Ja, ein bisschen Neid ist schon dabei“, gesteht sie sich ein, „aber an manchen Situationen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bea ist alleinerziehend und macht am Sonntagnachmittag mit ihrer kleinen Tochter Anna einen Spaziergang durch den Stadtpark. Viele Kinder sind mit ihren Familien unterwegs. Die junge Frau weiß, dass ihre Tochter ebenfalls gerne mit Opa Kurt und Oma Martha zusammen wäre, zumal dies ihre einzigen lebenden Großeltern sind. Leider ist das nicht so einfach, denn die Beiden wohnen mehrere hundert Kilometer entfernt und ein Treffen muss daher immer genau und von langer Hand geplant sein.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>m Vierwochenrhythmus klappt das zwar ganz gut, ist aber immer mit erheblichem Aufwand verbunden. Mal kommen die Großeltern zu Bea und Anna und mal fahren diese mit dem Zug zu Opa und Oma.<br />
Anna hat große Sehnsucht nach ihnen. Die Vierjährige fragt oft, wann sie sich wiedersehen und ist jedesmal traurig, wenn es Abschiednehmen heißt. So wie heute. Gerade sind Kurt und Martha wieder gefahren.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Dieser Spaziergang sollte eigentlich zur Ablenkung dienen, aber der Anblick von anderen Familien macht uns Beide irgendwie traurig,“, denkt Bea. „Ja, ein bisschen Neid ist schon dabei“, gesteht sie sich ein, „aber an manchen Situationen lässt sich wohl nichts ändern.“<br />
„Opa Kurt muss mir doch<span class="Apple-converted-space"> </span>von dem Vögelchen erzählen“, sagt die Kleine traurig, „ob es fliegen lernt!“<br />
„Das kann Opa dir morgen am Telefon berichten!“, versucht Bea ihre Tochter zu trösten.<br />
„Ich will, dass Opa und Oma bei mir sind! Das ist schön!“<br />
„Das verstehe ich, aber sie wohnen so weit weg und können nicht jeden Tag bei uns vorbeischauen“, versucht die Mutter zu erklären.<br />
Zum Glück wird Anna gerade durch einen kleinen Hund abgelenkt, der um ihre Beine herum springt.<br />
„Hallo Mäxchen!“, freut sich das Mädchen. „Wo ist dein Frauchen?“<br />
„Hier bin ich!“, ruft Frau Meyer, die ihrem Hündchen hinterher hechtet. „Dieser kleine Schlingel ist mir abgehauen. Wahrscheinlich hat er dich gesehen!“<br />
Anna freut sich und streichelt den Hund. Bea begrüßt Frau Meyer, die sie schon öfter zufällig getroffen haben und die immer gerne für ein Schwätzchen bereit ist. Die Seniorin lebt seit dem Tod ihres Mannes vor zwei Jahren alleine in einem kleinen Häuschen unweit von Bea und Anna.<br />
„Bist du auch eine Oma?“, fragt Anna ganz unvermittelt.<br />
„Oh, leider nein“, antwortet Frau Meyer.<br />
„Warum?“<br />
„Ach, weißt du, meine Tochter kann leider keine Kinder bekommen“, gibt die ältere Frau dem Mädchen zur Antwort.<br />
„Ich brauch noch eine Oma und ich bin ein Kind!“, gibt Anna schlagfertig zurück.<br />
Als Frau Meyer einen fragenden Blick zu Bea wirft, fühlt diese sich in Erklärungsnot. Die beiden Frauen unterhalten sich noch eine ganze Weile, während Anna sich mit Mäxchen beschäftigt.<br />
„Jetzt müssen wir aber nach Hause, es ist schon bald Abendbrotzeit“, fordert Bea ihre Tochter auf. „Wir wollen Frau Meyer nicht länger aufhalten.“<br />
„Ach, Sie halten mich nicht auf. Auf mich wartet niemand. Außerdem freue ich mich jedesmal, wenn ich Sie und Anna treffe. Wenn Sie nichts dagegen haben, dann können wir gemeinsam den Rückweg antreten. Immerhin wohnen wir ja nur eine Straßenecke entfernt von einander“, schlägt die Ältere von Beiden vor.<br />
So hüpft Anna fröhlich zwischen ihrer Mutter und Frau Meyer, die Mäxchen an der Leine hält, nach Hause. Zum Abschied gibt sie artig die Hand, so wie es ihr die Mutter gelernt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Tschüss Oma Meyer!“, ruft sie und winkt ihr nach, bis diese die Haustür hinter sich geschlossen hat.<br />
An diesem Abend sitzt Frau Meyer noch lange in ihrem Lehnstuhl im Wohnzimmer und muss an das Gespräch im Stadtpark denken. Sie lächelt in sich hinein. Schon lange hat sie sich nicht mehr so glücklich gefühlt.<br />
„Ich glaube, das habe ich der kleinen Anna zu verdanken. Sie ist so herzerfrischend“, sagt sie sich selbst. Als sie dann im Bett liegt, steht ihr Entschluss fest, den sie auch am nächsten Tag in die Tat umsetzt.<br />
Am frühen Nachmittag greift sie zum Telefon und wählt die Nummer, die Annas Mutter ihr gegeben hat.<br />
„Hallo, hier ist Ilse Meyer. Ich hoffe, ich störe nicht.“<br />
„Nein, nein, gewiss nicht!“<br />
„Es ist mir fast ein bisschen peinlich“, beginnt die ältere Dame und merkt, dass ihr Herz schneller und aufgeregt zu klopfen beginnt. Sie räuspert sich, bevor sie fortfährt.<br />
„Ich wäre gerne Annas Oma, &#8211; ich meine natürlich Ersatzoma &#8211; und auch nur, wenn Sie damit einverstanden sind. Ich könnte mich um Anna kümmern, wenn Sie wichtige Termine haben oder auch nur mal ein wenig entspannen wollen. Ich mach das gerne…“<br />
„Oh, daran habe ich auch schon gedacht. Ihnen würde ich meine Tochter<span class="Apple-converted-space">  </span>gerne anvertrauen, denn Anna und ich mögen Sie wirklich sehr“, gesteht Bea und gibt gleich zu bedenken: „Ich weiß aber nicht, ob ich mir das leisten kann.“<br />
„Nein, nein“, protestiert Frau Meyer sofort. „Omas nehmen doch kein Geld! Außerdem würden Sie mich damit sehr glücklich machen!“</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Advent</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/advent/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 13:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kiste]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Martin besucht heute seine Großmutter. Sie hat extra für ihren Enkelsohn Bratwürstchen mit Zwiebelsoße, Rotkraut und Kartoffelbrei gemacht, denn das ist sein Lieblingsgericht. Zwei Bratwürstchen hat er geschafft und ist jetzt „pappesatt“, wie er zu sagen pflegt.  „Sag mal Oma“, setzt er zu einer Frage an, als er sich im Wohnzimmer umsieht. „Du hast ja überhaupt keinen Adventskranz.“ „Ach, den brauche ich doch nicht mehr. Seit Opa nicht mehr da ist, zünde ich sowieso keine Kerze mehr an. Höchstens noch auf dem Friedhof auf seinem Grab. Stell dir nur vor, ich würde einschlafen und in der Zwischenzeit fängt der Kranz an zu brennen. Nein, nein, mir kommt kein Adventskranz mehr ins Haus.“ „Aber ein Adventskranz gehört doch in die Vorweihnachtszeit“, versucht es Martin erneut. „Ach“, lacht die Oma, „die Vorweihnachtszeit beginnt doch neuerdings schon direkt nach deinen Sommerferien.“ „Was, wieso? Das verstehe ich nicht. Oma bist du vielleicht ein bisschen verwirrt?“ „Nein mein Junge. Nur heute ist alles ganz anders als früher. In meiner Kindheit gab es zwar auch Adventskalender und Adventskranz, aber in den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martin besucht heute seine Großmutter. Sie hat extra für ihren Enkelsohn Bratwürstchen mit Zwiebelsoße, Rotkraut und Kartoffelbrei gemacht, denn das ist sein Lieblingsgericht. Zwei Bratwürstchen hat er geschafft und ist jetzt „pappesatt“, wie er zu sagen pflegt.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>ag mal Oma“, setzt er zu einer Frage an, als er sich im Wohnzimmer umsieht. „Du hast ja überhaupt keinen Adventskranz.“</p>
<p>„Ach, den brauche ich doch nicht mehr. Seit Opa nicht mehr da ist, zünde ich sowieso keine Kerze mehr an. Höchstens noch auf dem Friedhof auf seinem Grab. Stell dir nur vor, ich würde einschlafen und in der Zwischenzeit fängt der Kranz an zu brennen. Nein, nein, mir kommt kein Adventskranz mehr ins Haus.“</p>
<p>„Aber ein Adventskranz gehört doch in die Vorweihnachtszeit“, versucht es Martin erneut.</p>
<p>„Ach“, lacht die Oma, „die Vorweihnachtszeit beginnt doch neuerdings schon direkt nach deinen Sommerferien.“</p>
<p>„Was, wieso? Das verstehe ich nicht. Oma bist du vielleicht ein bisschen verwirrt?“</p>
<p>„Nein mein Junge. Nur heute ist alles ganz anders als früher. In meiner Kindheit gab es zwar auch Adventskalender und Adventskranz, aber in den Geschäften gab es die Weihnachtsmänner und die bunten Kugeln erst kurz vor Weihnachten. Damals gab es keinen Stollen und auch keine Plätzchen aus der Großbäckerei, die man schon Monate vorher kaufen konnte.“</p>
<p>„Aber du backst doch die Plätzchen immer noch selbst und den Stollen<span class="Apple-converted-space">  </span>hast du auch immer gemacht.“</p>
<p>„Ja, aber jetzt ist Opa nicht mehr da und für wen soll ich mir die Arbeit machen, wenn ich alles alleine essen muss. Ich werde wohl dieses Jahr nur ein paar Plätzchen vom Bäcker nebenan kaufen.“</p>
<p>„Die schmecken aber bestimmt nicht so gut!“, versucht Martin zu protestieren. „Wir gehen jetzt einkaufen und besorgen alle Zutaten zum Plätzchenbacken und morgen gehen wir dann ans Werk. Gemeinsam macht das doch auch viel mehr Spaß.“</p>
<p>Im Supermarkt hat Martin plötzlich eine Idee, aber die behält er zunächst für sich. Wenn alles klappt, dann hat er morgen eine Überraschung für seine Oma.</p>
<p>Am Abend sitzt er in seinem Zimmer und zählt sein Taschengeld. Sooft er auch nachzählt, es reicht einfach nicht. Das macht ihn traurig. Gerne hätte er der Großmutter einen geschmückten Adventskranz gekauft, aber die sind alle viel zu teuer. Doch dann fällt ihm die Kiste mit den Weihnachtssachen ein, die seine Mutter ganz hinten im Keller stehen hat. Vielleicht darf er davon etwas haben. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Am nächsten Tag gleich nach der Schule geht er nochmals in den Supermarkt und danach gleich in den Garten. Dort schneidet Martin ein paar kleine Tannenzweige ab und hebt zwei heruntergefallene Tannenzapfen von der Erde auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In der Weihnachtskiste hatte er am Abend noch einen goldfarbenen Teller gefunden. Hierauf legt er die kleinen Tannenzweige und die Zapfen. Erst kurz bevor er an Großmutters Tür klingelt, stellt er obendrauf noch vier LED-Teelichter und schaltet sie an. Welches Leuchten jetzt stärker war, lässt sich nicht sagen,- das Leuchten der Teelichter, Martins strahlendes Lachen oder Großmutters vor Freude glänzende Augen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/">Arme kleine Gans</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/elisa-und-luise/">Elisa und Luise</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Oma Lena und ihre Schatztruhe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/oma-lena-und-ihre-schatztruhe/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/oma-lena-und-ihre-schatztruhe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 06:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
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					<description><![CDATA[Magdalena sitzt in ihrem Lieblingssessel, die Hände im Schoß gefaltet und die Augen geschlossen. Ihr faltiges Gesicht zeugt von einem gelebten Leben, aber auch von einer inneren Zufriedenheit. Sie hält ein kleines Mittagsschläfchen, was ihr in ihrem hohen Alter von Herzen gegönnt sei. In wenigen Wochen wird sich ihr Geburtstag zum 103. mal jähren.  Sie war in den Wirren des Ersten Weltkrieges geboren und hatte ihre Eltern gleich zu Beginn des zweiten Weltkriegs verloren. Drei Jahre später fand sie ihr großes Glück, doch auch Edgar musste sie vor mehr als einem Jahrzehnt zu Grabe tragen. Mit ihm war sie in inniger Liebe verbunden. Drei Kindern schenkte sie das Leben, einem Jungen und zwei Mädchen.  „Ich bin schon eine ganz schön alte Schachtel“, pflegt sie zu sagen, wenn man sie auf ihr Alter anspricht. Ihre Stimme klingt kein bisschen zittrig, sondern fest und klar wie bei einer Achtzigjährigen. Inzwischen ist sie allerdings schon mehrfache Oma und stolze Urgroßmutter von einem Zwillingspärchen. Alle nennen sie einfach nur „Oma Lena“ und lieben sie abgöttisch. Während des zweiten Weltkrieges &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Magdalena sitzt in ihrem Lieblingssessel, die Hände im Schoß gefaltet und die Augen geschlossen. Ihr faltiges Gesicht zeugt von einem gelebten Leben, aber auch von einer inneren Zufriedenheit. Sie hält ein kleines Mittagsschläfchen, was ihr in ihrem hohen Alter von Herzen gegönnt sei. In wenigen Wochen wird sich ihr Geburtstag zum 103. mal jähren.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>ie war in den Wirren des Ersten Weltkrieges geboren und hatte ihre Eltern gleich zu Beginn des zweiten Weltkriegs verloren. Drei Jahre später fand sie ihr großes Glück, doch auch Edgar musste sie vor mehr als einem Jahrzehnt zu Grabe tragen. Mit ihm war sie in inniger Liebe verbunden. Drei Kindern schenkte sie das Leben, einem Jungen und zwei Mädchen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich bin schon eine ganz schön alte Schachtel“, pflegt sie zu sagen, wenn man sie auf ihr Alter anspricht. Ihre Stimme klingt kein bisschen zittrig, sondern fest und klar wie bei einer Achtzigjährigen. Inzwischen ist sie allerdings schon mehrfache Oma und stolze Urgroßmutter von einem Zwillingspärchen. Alle nennen sie einfach nur „Oma Lena“ und lieben sie abgöttisch.<br />
Während des zweiten Weltkrieges fand sie nicht nur ihren Edgar, sondern mit ihm auch noch eine liebe Freundin. Luisa war die Schwester ihres Mannes<span class="Apple-converted-space">  </span>und damit ihre Schwägerin, aber vor allen Dingen ihre beste Freundin. Einige Jahre durften sie miteinander verbringen, dann heiratete diese und zog in eine andere Stadt, weit weg von Magdalena. Beide hielten den Kontakt durch Briefe, doch eines Tages erhielt Magdalena eine traurigen Nachricht von Luisas Mann. Sie war bei der Geburt ihres ersten Kindes verstorben. Da Luisas Gatte die Briefe von Magdalena fein säuberlich in einem Kästchen gefunden hatte, ließ er diese seiner Schreiberin wieder zukommen. Diese bewahrte sie bis zum heutigen Tag auf. Und noch mehr: Magdalena hatte nie aufgehört Luisa zu schreiben und von ihrem Leben zu berichten. Es gab Zeiten, da schrieb sie jeden Tag, dann Monate keine einzige Zeile, um dann wieder einen langen und ausführlichen Bericht folgen zu lassen. Erst mit 95 Jahren, als ihre Hände zittriger wurden und die Augen müder, beendete Magdalena ihre Schreiben an ihre liebe längst verstorbene Freundin. Magdalena hatte alle Briefe eines Jahres fein säuberlich mit einem farbigen Band gebündelt und ein Zettelchen mit der Jahreszahl angeheftet. Die Stapel wurden mit der Zeit kleiner und zum Schluss waren es nur noch zwei oder drei Briefe pro Jahr. Danach begann sie die unzähligen Briefe zu lesen oder später dann sich vorlesen zu lassen,- bis heute.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Mit diesen Briefen zieht ihr ganzes Leben wieder an ihr vorbei, sie durchlebt alle Höhen und Tiefen, jede Freude, aber auch jeden Kummer noch einmal. Sorgsam aufbewahrt hütet sie diese Briefe wie einen kostbaren Schatz in einer kleinen Schatztruhe.<br />
Auch heute darf eine kleine Lesestunde nicht fehlen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Bitte Klara“, fordert sie ihre Urenkelin auf, „lies mir ein bisschen vor.“<br />
Klara, die bereits in die dritte Klasse geht, nimmt einen Stapel aus der Truhe und öffnet die lila Schleife mit deren Band das Bündel zusammengehalten ist.<span class="Apple-converted-space">  </span>Das kleine Zettelchen mit der Jahreszahl trägt die Aufschrift „1993“.<br />
„Da haben mein Edgar und ich goldene Hochzeit gefeiert“, erinnert sie sich und ein Strahlen erhellt ihr Gesicht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Lies nur, mein Kind! Es wird dir gefallen!“, ermutigt Oma Lena ihre Urenkeltochter Klara.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>„Meine liebe Luisa,</em></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>lange habe ich keinen Brief mehr an Dich geschrieben, weiß ich doch, dass Du von dort, wo Du bist, über mich und meine Familie wachst. Die Ereignisse besonders der letzten Tage möchte ich aber unbedingt mit Dir teilen. Du wirst Dich sicher sehr darüber freuen.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Edgar und ich sind nun schon seit 50 Jahren glücklich verheiratet. Dachte ich doch damals kurz nach der Hochzeit, dass unsere Ehe unter einem schlechten Stern stehen würde. Du erinnerst Dich, ich habe ein paar Wochen nach unserer Vermählung bei Gartenarbeiten meinen Ehering verloren. Alle haben wir gebuddelt und gesucht, aber der Ehering blieb spurlos verschwunden. </em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Edgar hat sich das Geld vom Mund abgespart und mir dann zu unserem zweiten Hochzeitstag einen neuen Ring gekauft, den ich noch heute mit Stolz an meinem rechten Ringfinger trage.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Doch stell Dir vor, was am Tag unserer Goldenen Hochzeit passiert ist: </em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Die Schwiegertochter meines Sohnes, Du weißt er lebt mit seiner Familie in unserem Haus, hat die Gartenarbeit als ihr Hobby auserkoren. Anna, so heißt sie, brauchte ein paar Karotten, denn sie wollte die Platten mit dem Schnittchen besonders schön dekorieren, also ging sie in den Garten. Edgar und ich saßen gerade auf unserem gemütlichen Balkon, als ein Schrei aus dem Garten kam. Und gleich darauf hörten wir jemand die Treppe zu unserer Wohnung hinauf  spurten. Sekunden später klopfte es heftig an unsere Wohnungstür. Als wir öffneten stand  Anna davor und hielt uns eine Karotte hin. </em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>„Schaut nur!“ rief sie aus und deutete auf<span class="Apple-converted-space">  </span>eine Stelle an der Karotte, die seltsam verdickt schien.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Nun, die Karotte war kein besonderes Prachtexemplar, aber sie versetzte uns in ein Staunen, das zunächst seinen Ausdruck in Sprachlosigkeit fand und dann in Tränen<span class="Apple-converted-space">  </span>endete. Nein, es waren keine Tränen der Trauer, es waren Tränen der Freude.<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Vielleicht ahnst Du schon, was ich Dir erzählen möchte:<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Eingewachsen in die Karotte, glitzerte mein Ehering und strahlte uns entgegen. Naja, so sehr gestrahlt hat er zunächst nicht, aber Edgar brachte ihn noch am selben Morgen zum Juwelier und hat ihn tüchtig polieren lassen. Und am Nachmittag im Gottesdienst zu Ehren unserer Goldenen Hochzeit hat er ihn mir an den Ringfinger meiner linken Hand gesteckt.</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Ist das nicht schön?!!! Ich bin überglücklich und könnte die ganze Welt umarmen, doch besonders meinen Edgar.“</em></span><br />
<span style="color: #0000ff;"><em>Wärst Du jetzt bei mir, so würde ich auch Dich fest in die Arme schließen.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>Deine stets in tiefer Zuneigung verbundene Freundin</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>Magdalena</em></span></p>
<p>Als Klara von dem Brief aufblickt, sieht sie wie ihrer Oma ein paar Tränen über das Gesicht kullern.<br />
„Du weinst ja“, sagt sie erschrocken. „Das war doch sooo eine schöne Geschichte!“<br />
„Das ist keine Geschichte,- das ist mein Leben. Und die Tränen sind Freudentränen, aber auch Tränen der Trauer um meinen geliebte Edgar und meine beste Freundin Luisa.“<br />
„Soll ich Dir etwas bringen?“, fragt Klara, die möchte, dass Oma Lena wieder strahlt.<br />
„Ja! Gib mir bitte das letzte Bündel Briefe.“<br />
„Es ist nur noch ein Einziger da!“, erwidert Klara und hält ihn hoch.<br />
„Gib mir bitte diesen Brief und dann kannst du mich ruhig alleine lassen und spielen gehen. Ich lese den letzten Brief selbst. Bestimmt warten deine Spielkameraden schon auf dich.“<br />
Als Anna eine Stunde später das Abendessen nach oben bringt, findet sie Oma Lena in ihrem Lehnsessel und den letzten Brief in der Hand haltend.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Bevor sie friedlich für immer eingeschlafen ist, hat sie mit zittriger Schrift noch einen letzten Satz unter die Zeilen des Briefes geschrieben:</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Luisa und Edgar waren meine Schutzengel, nun folge ich ihnen und wir wachen gemeinsam über Euch, meine geliebte Familie.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>In Liebe<span class="Apple-converted-space"> </span></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em>Oma Lena</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aufregung um zwei Schokoladenhäschen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/aufregung-um-zwei-schokoladenhaeschen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2017 17:40:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Karotte]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Oma Ina sitzt in ihrem Ohrensessel im Wohnzimmer und strickt an einem Schal für ihre Enkelin Nina. Die Kleine hockt im Schneidersitz auf dem Teppich und blättert in ihrem Bilderbuch. Plötzlich hält sie inne und schaut die Oma an. „Du Oma, hast du dich als Kind auch immer auf Weihnachten gefreut?“, will sie wissen. „Aber sicher! Ich wollte doch unbedingt den Weihnachtsmann sehen und außerdem gab es dann immer ein neues Kleidchen für meine Puppe oder ein neues Möbelstück für mein Puppenhaus.“ &#8222;Ich freue mich auch auf Weihnachten und den Weihnachtsmann möchte ich unbedingt sehen. Aber…“, die kleine Nina stockt, bevor sie dann hinzufügt: „Du kennst doch den Willi, den Nachbarsjungen.“ Oma nickt. „Der ist dieses Jahr schon in die Schule gekommen, oder?“ „Ja und der hat erzählt, dass es gar kein Christkind und auch keinen Weihnachtsmann gibt. Er hat über mich gelacht und gesagt, dass ich vom Baum der Dummheit gefallen wäre.“ „Da täuscht sich der kluge Willi aber!“, erhebt die Oma Einspruch. „Ich habe ihn nämlich als Kind ganz genau gesehen und sogar &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oma Ina sitzt in ihrem Ohrensessel im Wohnzimmer und strickt an einem Schal für ihre Enkelin Nina. Die Kleine hockt im Schneidersitz auf dem Teppich und blättert in ihrem Bilderbuch. Plötzlich hält sie inne und schaut die Oma an.</strong><br />
<strong>„Du Oma, hast du dich als Kind auch immer auf Weihnachten gefreut?“, will sie wissen.</strong><br />
<strong>„Aber sicher! Ich wollte doch unbedingt den Weihnachtsmann sehen und außerdem gab es dann immer ein neues Kleidchen für meine Puppe oder ein neues Möbelstück für mein Puppenhaus.“</strong><br />
<span class="dropcap">&#8222;I</span>ch freue mich auch auf Weihnachten und den Weihnachtsmann möchte ich unbedingt sehen. Aber…“, die kleine Nina stockt, bevor sie dann hinzufügt: „Du kennst doch den Willi, den Nachbarsjungen.“<br />
Oma nickt. „Der ist dieses Jahr schon in die Schule gekommen, oder?“<br />
„Ja und der hat erzählt, dass es gar kein Christkind und auch keinen Weihnachtsmann gibt. Er hat über mich gelacht und gesagt, dass ich vom Baum der Dummheit gefallen wäre.“<br />
„Da täuscht sich der kluge Willi aber!“, erhebt die Oma Einspruch. „Ich habe ihn nämlich als Kind ganz genau gesehen und sogar mit ihm gesprochen.“<br />
Nina bekommt ganz große Augen und fordert die Großmutter auf:<br />
„Bitte Oma Ina erzähl mir davon!“<br />
„Du weißt doch, dass ich eine Zwillingsschwester habe, die Isa.“<br />
Nina steht auf und rutscht auf Omas Schoß, damit ihr auch nichts von dem entgeht, was die Großmutter zu berichten weiß:<br />
„Die Eltern einer Klassenkameradin hatten eine Schokoladenfabrik. Um sie herum wimmelte es nur so von Schokolade in den verschiedensten Formen und Geschmacksrichtungen.&#8220;<br />
„Oh, ist das toll!“, ruft Nina begeistert aus. Ich würde mir den Bauch mit Schokolade vollstopfen, bis es nicht mehr ginge.“<br />
„Ach, das kann ich mir nicht vorstellen!“, lacht Oma Ina. „Sicher, es wäre gelogen, wenn meine Klassenkameradin nicht gerne diese Köstlichkeit gegessen hätte. Aber das, was man ständig haben kann, ist auf einmal gar nicht mehr so begehrenswert. Das ist im Leben mit vielen Dingen so, auch mit Schokolade. Das kannst du mir wirklich glauben. Manchmal aß das Mädchen wochenlang kein einziges Stückchen und zog sogar eine Karotte oder einen Apfel dieser Leckerei vor.“<br />
Nina schaut ihre Großmutter zwar etwas ungläubig an, aber sie möchte sie nicht unterbrechen.<br />
„Die Eltern der Klassenkameradin luden regelmäßig Schulklassen zur Besichtigung in die Fabrik ein. Auch kurz vor Weihnachten war es wieder soweit.“<br />
„Und da kam auch der Weihnachtsmann vorbei?“, will Nina wissen.<br />
„Nein, den haben wir erst später persönlich getroffen“, berichtet die Großmutter. „Nachdem ich einen langen Brief an ihn geschrieben hatte.“<br />
„Welchen Brief denn? Was stand da drin?“<br />
„Na, lass mich erst einmal weiter berichten“; bittet Oma Ina. „Meine Zwillingsschwester Isa und ich standen bei der Besichtigung ein bisschen abseits von der Gruppe. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns zwischen den Regalen umgesehen. Und da haben wir etwas ganz Seltsames erlebt. Es war uns so, als riefe jemand unsere Namen. Wir sahen allerdings niemand. Das Stimmchen war so zart gewesen, dass es nicht von einem Erwachsenen und auch nicht von einem anderen Kind stammen konnte.“<br />
Nina rutscht inzwischen völlig aufgeregt auf dem Schoß der Großmutter herum.<br />
„Als wir die Rufe nach uns wieder hörten, erkannten wir auch woher sie kamen. Im Regal links neben uns standen zwei kleine Skihasen. Als wir uns direkt vor sie stellten, flüsterten sie:<br />
‚Bitte, bitte helft uns! Man will uns einschmelzen und zu Weihnachtsmännern umarbeiten. Bitte, bitte rettet uns!‘“<br />
„Das ist ja schrecklich, &#8211; bestimmt habt ihr sie gerettet!?“<br />
„Wir konnten nicht, denn genau in diesem Moment stand der Lehrer schimpfend vor uns und war tüchtig sauer, dass wir uns von der Klasse entfernt hatten.“<br />
„Oh, die armen Skihäschen!“, sagt Nina sichtlich gerührt. „Dann sind sie doch eingeschmolzen worden!?“<br />
„Wir haben uns zu Hause sofort beraten, was wir tun könnten, um die Schokoladenhäschen zu retten. Ja, und so habe ich dem Weihnachtsmann einen langen Brief geschrieben, dass er sich doch bitte um die Rettung der Beiden kümmern möge. Am nächsten Morgen war der Brief verschwunden. Wir glaubten fest daran, dass dieser von Engeln geholt und dem Weihnachtsmann überbracht wurde. Er hat uns allerdings nicht geantwortet.“<br />
„Och!“<br />
„Als dann der Weihnachtsabend kam, waren meine Schwester Isa und ich ganz traurig. Meine Eltern konnten gar nicht verstehen, warum wir uns nicht so recht auf die Bescherung freuten. Gerade als unser Vater die Lichter am Weihnachtsbaum anzündete, klopfte es lautstark an unserer Haustür.“<br />
Nina hält sich erschrocken die Hand vor den geöffneten Mund, denn die Großmutter hatte von dem Kind unbemerkt beim Erzählen mit der Faust auf die Tischplatte geschlagen.<br />
„So sind wir damals auch erschrocken. Wir konnten uns gar nicht mehr rühren und standen wie erstarrt mit dem Blick zur Tür da. Mein Vater ging dann zum Öffnen zur Haustür. Und da stand er. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich. Uns hatte es zunächst auch noch die Sprache verschlagen, aber unsere Mutter forderte uns auf artig ein Gedicht aufzusagen, was wir dann auch ein wenig stotternd gemacht haben.“<br />
„Und das war wirklich der echte Weihnachtsmann?“, will Nina wissen, denn ein bisschen zweifelt sie doch.<br />
„Aber sicher!“ Großmutters Stimme klingt fast ein wenig empört.<br />
„Er hat sich für das Gedicht bedankt und jedem von uns ein kleines Säckchen und einen Schokoladenweihnachtsmann überreicht. Isa hatte ihren ganzen Mut zusammen genommen und ihn gefragt, ob er unseren Brief erhalten hätte.“<br />
„Und?“<br />
„Nichts und! Er lachte nur laut sein ‚Hohoho!‘ und meinte er müsse schnell zu den anderen Kindern, die auch auf ihn warten würden.“<br />
„Schade, dann sind sie wohl tatsächlich eingeschmolzen worden. Das ist aber eine traurige Geschichte, Oma. Also hat der Willi doch recht. Es gibt einfach keinen Weihnachtsmann.“<br />
Nina springt von Oma Inas Schoss und will zu Mutter in die Küche gehen, aus der herrlicher Plätzchenduft kommt.<br />
„Willst du den Schluss der Geschichte nicht hören?“<br />
Nina ist erstaunt, denn sie hatte nicht gewusst, dass die Geschichte noch weiter geht.<br />
„Isa und ich hatten keine rechte Freude an den Geschenken des Weihnachtsmannes und auch die beiden Säckchen hatten wir achtlos zur Seite gepackt. Erst als wir schon in unseren Betten kuschelten und Mutter uns Gute Nacht sagen wollte, legte sie uns die Säckchen auf die Bettdecke.<br />
&#8218;Ich denke, der Weihnachtsmann wäre sehr traurig, wenn er wüsste, dass ihr nicht einmal hineinschaut!&#8216;, hatte sie gesagt.<br />
So taten wir ihr den Gefallen. Isa zog einen Apfel, ein kleines Schaukelpferd und ein Puppenkleid heraus. Ich hatte eine Orange, eine kleine Lokomotive und auch ein Puppenkleidchen darin. Achtlos legten wir alles beiseite. Dann kam auch Vater ins Zimmer und meinte: ‚Draußen vor der Haustür habe ich etwas in der Ecke stehen sehen. Kommt doch einmal mit!‘ Wir sind dann extra noch einmal aufgestanden und tatsächlich stand in der Ecke der große Sack des Weihnachtsmannes.“<br />
„Der richtige Weihnachtsmann hätte doch nie seinen Sack vergessen!“, empört sich Nina.<br />
„Das kann man vermuten, aber in dem Sack waren die beiden Skihäschen, die uns glücklich anlächelten!“</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/">Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Oma Schmidt braucht Hilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 22:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
		<category><![CDATA[Jacke]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Professor]]></category>
		<category><![CDATA[Reißverschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Schere]]></category>
		<category><![CDATA[Tetrapack]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackung]]></category>
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					<description><![CDATA[Oma Schmidt ist nun schon eine recht betagte Dame und sie wohnt im Erdgeschoss der Villa, in der auch Professor Konfusi mit seiner Frau lebt. Bestimmt erinnert Ihr Euch. Frau Konfusi schaut immer ein bisschen nach dem Rechten bei ihr und der Professor ist auch jederzeit gerne bereit ihr zu helfen. Abgesehen von ihrer Arthrose im Knie, ist die alte Dame noch recht fit, auch wenn ihr Knie bei jedem Schritt schmerzt. Da gleich um die Ecke ein kleiner Supermarkt ist, kann sie auch ihre Einkäufe noch weitestgehend alleine erledigen. Es dauert eben alles ein bisschen länger und auf dem Weg zum Geschäft muss sie auch mehrmals stehen bleiben, um zu verschnaufen und ihrem Knie eine kleine Erholungspause zu gönnen. Aber sie möchte niemand zur Last fallen und so beißt sie die Zähne zusammen und marschiert auch heute los. Draußen ist es kalt, aber trocken und nicht glatt. In ihrer neuen mit Fell gefütterten Jacke ist sie warm angezogen und auch ihre Winterstiefel schenken ihren Füßen eine wohlige Wärme. Sie zieht einen Einkaufstrolly hinter sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oma Schmidt ist nun schon eine recht betagte Dame und sie wohnt im Erdgeschoss der Villa, in der auch Professor Konfusi mit seiner Frau lebt. Bestimmt erinnert Ihr Euch. Frau Konfusi schaut immer ein bisschen nach dem Rechten bei ihr und der Professor ist auch jederzeit gerne bereit ihr zu helfen. Abgesehen von ihrer Arthrose im Knie, ist die alte Dame noch recht fit, auch wenn ihr Knie bei jedem Schritt schmerzt.</strong><br />
<span class="dropcap">D</span>a gleich um die Ecke ein kleiner Supermarkt ist, kann sie auch ihre Einkäufe noch weitestgehend alleine erledigen. Es dauert eben alles ein bisschen länger und auf dem Weg zum Geschäft muss sie auch mehrmals stehen bleiben, um zu verschnaufen und ihrem Knie eine kleine Erholungspause zu gönnen. Aber sie möchte niemand zur Last fallen und so beißt sie die Zähne zusammen und marschiert auch heute los.<br />
Draußen ist es kalt, aber trocken und nicht glatt. In ihrer neuen mit Fell gefütterten Jacke ist sie warm angezogen und auch ihre Winterstiefel schenken ihren Füßen eine wohlige Wärme. Sie zieht einen Einkaufstrolly hinter sich her, in den sie dann ihre Errungenschaften packen kann. Viel braucht sie ja nicht, aber einen Liter Milch will sie mitnehmen. Als sie vor dem Kühlregal steht, überlegt sie kurz, ob sie die Flasche oder den Tetrapack wählen soll.<br />
„Ach, war das doch früher in meiner Kindheit so schön“, überlegt Oma Schmidt, „da hat man die Milch noch in der Milchkanne geholt. Außerdem gab es keinen Verschluss, mit dem man erst kämpfen musste, bevor man ein Glas Milch trinken konnte.“<br />
Die alte Dame entscheidet sich dann zwei Liter Milch zu kaufen, einmal in der Flasche und einen Liter im Tetrapack.<br />
Brot braucht sie noch und ein kleines Glas Gurken und ein Glas Marmelade, ein Päckchen Käse und Kaffee. Kurz vor der Kasse fällt ihr Blick auf ein Scherenset, bestehend aus einer großen Schere und zwei kleineren. Es ist ein Sonderangebot und obendrein kann man mit der größeren Schere angeblich auch noch den Drehverschluss von Wasserflaschen öffnen.<br />
„Das ist echt praktisch und sieht auf den aufgedruckten Bildern kinderleicht aus“, denkt sie sich und greift sogleich danach, um es in ihren Einkaufswagen zu legen.<br />
„Guten Tag, Frau Schmidt!“, grüßt die nette Verkäuferin an der Kasse, die Oma Schmidt schon seit vielen Jahren kennt. „Haben Sie gesehen, heute gibt es auch Salatgurken und Tomaten im Angebot.“<br />
„Ach ja“, meint Oma Schmidt. „Auf einen leckeren Gurkensalat hätte ich schon Appetit. Ja, das mache ich mir heute.“<br />
So marschiert Oma Schmidt mit ihren Einkäufen wieder nach Hause. Dort angekommen, trifft sie mit Marco zusammen, der ihr den Einkaufstrolly abnimmt und vor die Wohnungstür stellt.<br />
„Danke Marco, früher haben mir die drei Stufen bis zu meiner Wohnung keine Probleme bereitet, aber inzwischen ist alles beschwerlich geworden.“<br />
„Mach ich doch gerne! Tschüss, ich hab ganz viele Hausaufgaben auf und muss nachher noch zum Fußball!“, ruft der Junge ihr zu und stürmt die weiteren Treppenstufen hoch.<br />
Jetzt will Oma Schmidt sich den Gurkensalat machen. Doch als sie die Salatgurke in die Hand nimmt, sieht sie, dass diese tatsächlich in eine Folie eingeschweißt ist. Sie zupft an dieser Ecke und an jener Ecke, aber die Folie umschließt die Gurke so fest, dass sie mit ihren alten zittrigen Fingern keine Chance hat diese zu entfernen. Verärgert legt sie die Gurke zur Seite und beschließt sich einen Pudding zu kochen. Sie stellt die Milchflasche vorsichtig auf den Tisch und versucht den Schraubverschluss zu öffnen.<br />
„Ich hab überhaupt keine Kraft mehr“, ärgert sie sich nun über sich selbst. Aber zum Glück hat sie ja noch die Milch im Tetrapack.<br />
„Da brauche ich nur die Lasche zu ziehen“, sagt sie zu sich selbst. „Verflixt!“, ruft sie aus, als sie die Lasche abreißt und die Milch auf dem Tisch verschüttet.<br />
Aber immerhin kann sie sich jetzt einen Pudding kochen. Sogar ein bisschen Schlagsahne kann sie sich dazu machen, denn im Schrank hat sie noch einen kleinen Tetrapack mit Schlagsahne stehen. Diesen muss sie nur noch öffnen.<br />
„Dafür kann ich jetzt eine meiner neuen Schere benutzen“, überlegt sie, greift in ihren Einkaufstrolly und zieht eine durchsichtige Plastikverpackung heraus. Die alte Dame dreht und wendet die Verpackung, kann aber nirgends eine Lasche zum Öffnen finden.<br />
„Wie soll ich denn dieses Ding auf bekommen?“, fragt sie sich verwundert.</p>
<p>Genau in diesem Moment klingelt es an ihrer Haustür. Herr und Frau Konfusi stehen davor.<br />
„Wir wollen gerade zum Metzger fahren und wollten nur fragen, ob wir Ihnen vielleicht Würstchen mitbringen sollen“, erkundigt sich Frau Konfusi.<br />
„Gut, dass Sie kommen, ich bin gerade am Verzweifeln“, entgegnet Oma Schmidt ohne auf die Frage von Frau Konfusi einzugehen.<br />
„Nur ruhig Blut! Was gibt es denn für ein Problem? Vielleicht können wir Ihnen ja helfen“, meint Professor Konfusi in seiner ruhigen Art.<br />
„Ich werde noch verrückt mit diesen ganzen Verpackungen“, stöhnt Oma Schmidt. Alles ist immer irgendwie eingeschweißt oder man muss an einer Lasche ziehen, die zwar abreißt, aber trotzdem die Packung nicht öffnet oder durch den Ruck alles verschüttet geht. Sogar Salatgurken verpacken sie neuerdings in Plastik und man ist schon verhungert, bevor man diese überhaupt entfernen kann.“<br />
Oma Schmidt ist mehr als nur verärgert, aber Herr und Frau Konfusi kommen nun in die Wohnung und können die alte Dame auch beruhigen. Nach und nach erzählt sie, womit sie sich gerade abquält.<br />
„Das ist ja wohl ein Witz“, wundert sich Professor Konfusi als er die Plastikverpackung mit den Scheren in der Hand hält. „Man kauft Scheren, doch bevor man sie benutzen kann, muss man eine Schere haben, um sie aus der Verpackung zu bekommen. Wer hat sich denn so etwas einfallen lassen?“<br />
„Alles ist neuerdings so verpackt, dass man erst eine Anleitung oder ein anderes Hilfsmittel braucht, um es zu öffnen. Und wenn man es dann doch irgendwie auf bekommt, hat man die Hälfte vom Inhalt verschüttet. Kann man die Verpackungen nicht so machen, dass jeder damit zurecht kommt? Auch alte Leute!“, schüttelt Oma Schmidt den Kopf und kramt in einer ihrer Schubladen. Zum Glück findet sie dort noch ihre alte Schere. Nachdem Professor Konfusi damit die Scherenverpackung zerschnitten hat, öffnet sie mit Hilfe einer neuen Schere den Schlagsahne-Tetrapack.<br />
„Dankeschön“, freut sich Oma Schmidt. „Was würde ich nur ohne Sie machen?! Vielleicht könnten Sie mir noch das Marmeladen- und das Gurkenglas öffnen. Mir fehlt die Kraft dazu.“<br />
„Nichts zu danken!“, sagt Professor Konfusi und dreht die beiden Gläser auf. „Aber sagen Sie, Oma Schmidt: Wenn Sie so leckere Schlagsahne machen, sollen wir nachher nicht Kuchen mitbringen?“<br />
„Ach“, fällt der alten Dame ein. „Ich habe doch gestern einen Apfelstreuselkuchen gebacken. Ziehen Sie doch Ihre Jacken aus und nehmen Sie Platz. Wir trinken jetzt erst einmal ein Tässchen Kaffee und essen ein Stück Kuchen.“<br />
„Das ist eine gute Idee!“, sagen Herr und Frau Konfusi fast wie aus einem Munde.<br />
Frau Konfusi deckt den Tisch, Oma Schmidt schlägt die Sahne und holt den Kuchen. Erst als die beiden Frauen Platz nehmen, fällt ihnen auf, dass Professor Konfusi immer noch in der einen Ecke der Küche steht.<br />
„Willst du dich denn nicht hinsetzen?“, fragt Frau Konfusi ihren Mann.<br />
„Ja schon“, entgegnet er verzweifelt und zieht und zerrt an dem Reißverschluss seiner Jacke. „Ich komme nur nicht aus meiner Verpackung heraus.“</p>
<p><em><strong>Diese Geschichte verlinke ich mit Traudes Aktion ANL: <a href="http://rostrose.blogspot.de">http://rostrose.blogspot.de</a></strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Eigenartige Entdeckung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/eigenartige-entdeckung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 22:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[abgeschlossen]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
		<category><![CDATA[Dieb]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Professor]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommertag]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefschlaf]]></category>
		<category><![CDATA[verschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Villa]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Villa, in der Professor Konfusi und seine Frau wohnen, wirkt heute ein bisschen verschlafen. Es ist ein sehr warmer, eigentlich schon leicht schwüler Sommertag, der die Schläfrigkeit fördert. Eine himmlische Ruhe hat sich im gesamten Viertel ausgebreitet, denn jetzt in den Sommerferien sind die meisten Familien im Urlaub. Auch Marco ist mit seinen Eltern verreist. Das junge Pärchen von ganz oben ist bereits schon vor einer Woche zum Zelten an den Bodensee gefahren. Somit sind nur das ältere Ehepaar und Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss in der Villa. Herr Konfusi hat sich mit seiner Frau auf den Balkon zurückgezogen. Hier haben sie eine wunderschöne Aussicht auf den Garten, aber auch auf den nahegelegenen Stadtpark. Man hört weder Hunde bellen, noch Kinder lachen, nur das Zwitschern der Vögel, die sich in den Zweigen der Bäume niedergelassen haben, ist zu vernehmen. Es dauert daher auch nicht lange, bis Herr und Frau Konfusi auf ihren Liegestühlen eingenickt sind. Während Professor Konfusi traumlos vor sich hin schlummert, hört seine Ehefrau in ihrem Traum ein Klingeln. Es hört sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Villa, in der Professor Konfusi und seine Frau wohnen, wirkt heute ein bisschen verschlafen. Es ist ein sehr warmer, eigentlich schon leicht schwüler Sommertag, der die Schläfrigkeit fördert. Eine himmlische Ruhe hat sich im gesamten Viertel ausgebreitet, denn jetzt in den Sommerferien sind die meisten Familien im Urlaub. Auch Marco ist mit seinen Eltern verreist. Das junge Pärchen von ganz oben ist bereits schon vor einer Woche zum Zelten an den Bodensee gefahren. Somit sind nur das ältere Ehepaar und Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss in der Villa.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>err Konfusi hat sich mit seiner Frau auf den Balkon zurückgezogen. Hier haben sie eine wunderschöne Aussicht auf den Garten, aber auch auf den nahegelegenen Stadtpark.<br />
Man hört weder Hunde bellen, noch Kinder lachen, nur das Zwitschern der Vögel, die sich in den Zweigen der Bäume niedergelassen haben, ist zu vernehmen. Es dauert daher auch nicht lange, bis Herr und Frau Konfusi auf ihren Liegestühlen eingenickt sind.<br />
Während Professor Konfusi traumlos vor sich hin schlummert, hört seine Ehefrau in ihrem Traum ein Klingeln. Es hört sich ähnlich an wie das Klingeln an ihrer Wohnungstür. Es ist so täuschend echt, dass Frau Konfusi davon aufwacht. Sie blickt leicht verwirrt um sich, da sie nun nicht mehr weiß, ob es in der Realität oder im Traum geklingelt hat.<br />
„Hast du das auch gehört?“, fragt sie ihren Gatten, der schlagartig die Augen öffnet.<br />
Gerade will er zu einer Antwort ansetzen, als sie an der Wohnungstür tatsächlich ein Klingeln und gleichzeitiges Klopfen vernehmen.<br />
„Herr Professor! Sind Sie da?!“, klingt das zarte Stimmchen von Oma Schmidt durch die verschlossene Tür.<br />
Professor Konfusi und seine Frau eilen zur Tür und sehen eine total aufgeregte Oma Schmidt vor sich.<br />
„Um Himmels Willen! Sie sind ja ganz blass!“, sagt Frau Konfusi erschrocken. „Kommen Sie herein und setzen Sie sich erst einmal hin!“<br />
„Sollen wir einen Arzt rufen? Geht es Ihnen nicht gut?“, erkundigt sich Professor Konfusi.<br />
Oma Schmidt holt tief Luft, greift nach dem Glas mit Wasser, das ihr Frau Konfusi reicht und trinkt erst einmal. Erst dann verneint sie die Frage des Professors.<br />
„Nein! Doch, doch!“<br />
„Sie sind ja vollkommen verwirrt. Was denn nun? Ich soll nicht den Arzt rufen und dann doch?!“, fragt er nach und läuft schon in Richtung Schuhschrank, auf dem die Telefonstation steht.<br />
„<em><strong>Nein</strong></em>, heißt: keinen Arzt. Und <em><strong>doch</strong></em> heißt: Doch es geht mir gut. Aber die Polizei müssen Sie auf jeden Fall rufen!“, antwortet Oma Schmidt und trinkt das restliche Wasser.<br />
„Die Polizei?!“, Frau Konfusi schaut Oma Schmidt entsetzt an. „Also ist doch etwas passiert! Hatten Sie einen Unfall?“<br />
„Bei mir ist eingebrochen worden! Mein ganzes Wohnzimmer ist verwüstet. Alle Schubladen sind aufgerissen und der Inhalt liegt auf dem Teppich mitten im Zimmer“, berichtet Oma Schmidt. „Ich war nur mal kurz hinter dem Haus und habe den Müll weggebracht. Ja, und dann habe ich noch ein kurzes Schwätzchen mit der Nachbarin gehalten und als ich wieder in meine Wohnung will, da steht die Tür sperrangelweit auf.“<br />
„Ach, Sie haben vergessen, die Tür abzusperren?“, fragt Professor Konfusi nach.<br />
„Nein!“, protestiert die Oma energisch. „ Ich war doch nur zum Entleeren des Mülleimers draußen. Trotzdem habe ich zugeschlossen und den Schlüssel stecken gelassen. Ich schließe immer ab, auch jetzt als ich zu Ihnen hoch gekommen bin. Sehen Sie!“, Oma Schmidt hält triumphierend den Schlüsselbund hoch.<br />
„Haben Sie den Dieb gesehen? Haben Sie ihn vielleicht sogar überrascht?“, will Herr Konfusi wissen.<br />
„Nein, niemand da!“, lautet die kurze und knappe Antwort.<br />
„Ist etwas geklaut worden?“<br />
„Alles da! Nur totales Chaos!“<br />
Irgendwie kann sich der Professor keinen Reim darauf machen. Sollte die alte Dame doch schon leicht verwirrt sein? Abschließen und den Schlüssel stecken lassen? Alles verwüstet, aber nichts gestohlen? Und gesehen hat sie den Dieb auch nicht?!<br />
„Seltsam, seltsam!“, überlegt er in Gedanken und greift sich das Telefon. „Ich rufe mal vorsichtshalber die Polizei an. Es klingt alles sehr verworren und nicht unbedingt logisch! Aber man kann ja nie wissen. Bisher habe ich noch nie Anzeichen von Demenz bei Oma Schmidt festgestellt, aber so etwas bemerkt man nicht immer sofort“, huscht ein Gedanke nach dem anderen durch seinen Kopf.<br />
Die Polizei, dein Freund und Helfer, ist auch innerhalb weniger Minuten zur Stelle. Oma Schmidt hat Professor Konfusi die Wohnungsschlüssel übergeben, denn mittlerweile hat sie doch schon ein wenig weiche Knie bekommen und der Schreck ist ihr in die Glieder gefahren. Sie bleibt lieber bei Frau Konfusi und trinkt noch ein Tässchen Kaffee.<br />
„Damit der Kreislauf schön in Schwung kommt“, erläutert sie.<br />
Bei Eintreffen der Polizei schließt der Professor die Tür zu Oma Schmidts Wohnung auf und schon offenbart sich die gesamte Bescherung. Alles liegt kreuz und quer. Die Stehlampe ist umgefallen und die Schubfächer geleert. Der Teppich ist mit Prospekten, Zeitungen, Fotos, Decken, Kissen und anderen Dingen übersät.<br />
„Hat die alte Dame vielleicht einen Hund?“, fragt der eine Polizist plötzlich.<br />
„Nein, wieso? Ein Hund reißt doch keine Schubfächer auf und verteilt alles auf dem Fußboden“, wundert sich der Professor.<br />
„Das wohl nicht, aber hören Sie denn nicht diese Geräusche?“<br />
Der ältere Herr lauscht und vernimmt tatsächlich seltsame Geräusche aus dem Nachbarzimmer. Sie ertönen ganz gleichmäßig und immer im selben Rhythmus. Mal sind sie ein bisschen lauter, dann wieder etwas leiser. Es hört sich fast an, als ob ….<br />
„Was befindet sich hinter dieser Tür?“, fragt der Polizist schon fast im Flüsterton.<br />
„Das Schlafzimmer. Aber Sie denken doch nicht etwa…?“, flüstert Herr Konfusi zurück.<br />
„Treten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit zurück!“, fordert ihn der Polizist auf und zückt seine Dienstwaffe.<br />
Professor Konfusi ist schon fast aus der Wohnungstür, da hört er die Handschellen klicken.<br />
„Da haben wir das Bürschchen!“, sagt der Polizist und führt einen schmächtigen und gähnenden Mann zum Polizeiwagen.<br />
„Anscheinend kam er durch die offenstehende Haustür herein und entdeckte die Schlüssel an Oma Schmidts abgeschlossener Wohnungstür“, erklärt Herr Konfusi später den beiden Frauen. „Der ‚Möchte-gern-Dieb‘, ist wohl während seines Diebeszuges sichtlich ermattet in Oma Schmidts Bett gefallen. Dort ist der dann sofort in den Tiefschlaf gefallen und hat vor sich hin geschnarcht. Tja, dieses Wetter macht auch jeden müde“, lacht Professor Konfusi.<br />
„Aber selbst wenn er vor dem Eintreffen der Polizei aufgewacht wäre“, erklärt Oma Schmidt mit gewichtiger Miene, „hätte er nicht fliehen können. Ich habe ja die Wohnungstür abgeschlossen!“</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Igitt! Muss das sein?</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/grosse-aufregung/">Große Aufregung in der Villa</a></p>
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		<title>Emmas neues Zuhause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 22:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bissen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Festessen]]></category>
		<category><![CDATA[grüßt]]></category>
		<category><![CDATA[Holzhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Mickey Mouse]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
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		<category><![CDATA[Versprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhause]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe Euch das letzte Mal etwas versprochen und Versprechen muss man halten. Deshalb will ich Euch heute zeigen, wo die Ateliersmaus Emma ein neues Zuhause gefunden hat.* Wir waren für ein paar Tage an der Ostsee und haben in Rostock auch den Zoo besucht. Wir waren schon auf dem Weg zu einem der Ausgänge, als uns unser Weg an einem Holzhaus vorbeiführte. Vielleicht wären wir achtlos weiter gegangen, hätte nicht ein Schild unsere Aufmerksamkeit erregt. Und schon beim Betreten des Hauses wurde in meinem Kopf die Geschichte von der Ateliersmaus Emma geboren, die ich Euch das letzte Mal vorgestellt habe. Mit ein bisschen Fantasie könnt Ihr Euch jetzt vorstellen, dass Markus mit Emma in der Hand und seiner Großmutter dieses Holzhaus erspäht haben. Sie lesen das Schild &#8230; &#8230;und sehen die lustigen Mäuseabbildungen an den Außenwänden: Sogar die Mickey Mouse ist dabei. Einladend steht die Haustür der Familie Maus offen und die Drei treten ein. Was sie sehen, übertrifft alle ihre Erwartungen. Sie stehen nämlich mitten im Wohnzimmer von Familie Maus. Der Tisch ist &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe Euch das letzte Mal etwas versprochen und Versprechen muss man halten. Deshalb will ich Euch heute zeigen, wo die Ateliersmaus Emma ein neues Zuhause gefunden hat.* Wir waren für ein paar Tage an der Ostsee und haben in Rostock auch den Zoo besucht. Wir waren schon auf dem Weg zu einem der Ausgänge, als uns unser Weg an einem Holzhaus vorbeiführte.</strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>ielleicht wären wir achtlos weiter gegangen, hätte nicht ein Schild unsere Aufmerksamkeit erregt. Und schon beim Betreten des Hauses wurde in meinem Kopf die Geschichte von der Ateliersmaus Emma geboren, die ich Euch das letzte Mal vorgestellt habe.</p>
<p>Mit ein bisschen Fantasie könnt Ihr Euch jetzt vorstellen, dass Markus mit Emma in der Hand und seiner Großmutter dieses Holzhaus erspäht haben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3289 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2662-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2662" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2662-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2662-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2662-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2662-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2662.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Sie lesen das Schild &#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3288 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2661-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2661" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2661-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2661-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2661-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2661-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2661.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230;und sehen die lustigen Mäuseabbildungen an den Außenwänden:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3292 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2658-Kopie-1024x743.jpg" alt="1200px-_DSC2658 Kopie" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2658-Kopie-1024x743.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2658-Kopie-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2658-Kopie-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2658-Kopie.jpg 1045w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3294 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2657-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2657" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2657-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2657-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2657-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2657-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2657-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Sogar die Mickey Mouse ist dabei.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3295 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2660-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2660" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2660-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2660-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2660-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2660-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2660.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Einladend steht die Haustür der Familie Maus offen und die Drei treten ein. Was sie sehen, übertrifft alle ihre Erwartungen. Sie stehen nämlich mitten im Wohnzimmer von Familie Maus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3296 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2663-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2663" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2663-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2663-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2663-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2663-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2663.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Der Tisch ist schon zum Festschmaus gedeckt und ein paar Mitglieder der Familie Maus suchen sich bereits ein paar leckere Happen zum Verspeisen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3297 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2668-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2668" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2668-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2668-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2668-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2668-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2668.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Emma beginnt in der Hand von Markus zu zappeln, denn alles ist einfach zu verlockend für sie. Außerdem fängt ihr Magen zu knurren an. Markus setzt sie auf den Boden und schwuppdiwupp macht sie sich auf den Weg zum Tisch und klettert das Seil zur Tischplatte hoch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3298 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2646-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2646" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2646-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2646-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2646-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2646-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2646.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>So ein Bissen von dem knusprigen Brot, das wäre jetzt etwas für Emma.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3308 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2655-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2655 Kopie" width="644" height="462" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2655-Kopie.jpg 644w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2655-Kopie-300x215.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px" /></p>
<p>Aber auch andere Leckerbissen stehen auf dem Tisch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3299 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2623-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2623" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2623-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2623-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2623-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2623-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2623.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ein Mitglied der Familie Maus steht bereits vor dem gefüllten Teller und Emma gesellt sich dazu. Die Beiden futtern sich den Bauch tüchtig voll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3302 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2626-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2626" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2626-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2626-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2626-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2626-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2626.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3301 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2627-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2627" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2627-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2627-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2627-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2627-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2627-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Aber Emma ist auch durstig. Dort drüben hat sie eine Tasse mit köstlichem Wasser entdeckt. Wenn sie sich reckt und streckt, dann kann sie daraus trinken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3304 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2650-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2650" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2650-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2650-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2650-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2650-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2650.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ob die Tasse wohl kippt, wenn Emma am Tassenrand spazieren geht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3305 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2649-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2649" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2649-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2649-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2649-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2649-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2649.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Frisch gestärkt muss Emma den Rest des Wohnzimmers auch noch erkunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3306 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2629-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2629" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2629-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2629-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2629-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2629-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2629-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Überall haben sich die Familienmitglieder versteckt. Im Schrank,&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3309 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2638-Kopie.jpg" alt="1200px-_DSC2638 Kopie" width="662" height="461" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2638-Kopie.jpg 662w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2638-Kopie-300x209.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 662px) 100vw, 662px" />neben dem Fernseher,&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3311 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2670-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2670" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2670-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2670-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2670-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2670-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2670-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />&#8230;aus allen Ecken und Möbelstücken tauchen sie plötzlich auf.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3312 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2674-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2674" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2674-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2674-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2674-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2674-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2674.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3313 size-medium alignleft" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2641-Kopie-300x212.jpg" alt="1200px-_DSC2641 Kopie" width="300" height="212" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2641-Kopie-300x212.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2641-Kopie.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3314 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2645-Kopie-279x300.jpg" alt="1200px-_DSC2645 Kopie" width="279" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2645-Kopie-279x300.jpg 279w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2645-Kopie.jpg 662w" sizes="auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3316 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2642-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC2642" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2642-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2642-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2642-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2642-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2642.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Emma fühlt sich in dem Haus der Familie Maus richtig wohl. Sie ist freudig aufgenommen worden und ist froh nun hier leben zu dürfen.*<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3321 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2647-1024x811.jpg" alt="1200px-_DSC2647" width="840" height="665" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2647-1024x811.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2647-300x238.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2647-768x608.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/06/1200px-_DSC2647.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und habe ich Euch zuviel versprochen? Sie sind doch alle total süß, oder?! Solltet Ihr einmal nach Rostock kommen, dann müsst Ihr unbedingt im Zoo das Haus der Familie Maus besuchen. Und grüßt all die süßen Mäuslein von mir!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p>Der Verfolger</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/igitt-muss-das-sein/">Igitt! Muss das sein?</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unfassbar/">Unfassbar</a></p>
<p>*Selbstverständlich hat niemand eine Maus im Rostocker Zoo ausgesetzt, aber dieses Haus steht tatsächlich dort und hat mich zusammen mit dem Foto der Ateliersmaus zu der Geschichte von Emma animiert.</p>
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		<title>Emma</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/emma/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2016 23:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Leckerei]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine heutige Geschichte gehört zwar in die Kategorie &#8222;Erdachtes&#8220;, beinhaltet aber trotzdem einige wahre Momente. So hat mir eine gute Freundin ein Handyfoto zugeschickt, das ich als heutiges Beitragsfoto genommen habe. Weiterhin hatten wir am letzten Tag unseres Kurzurlaubes an der Ostsee ein schönes Erlebnis. Beide Begebenheiten haben mich dazu veranlasst die folgende Geschichte zu schreiben. Mehr verrate ich Euch heute noch nicht. Na, neugierig geworden? Dann lest einfach weiter und kommt auch das nächste Mal wieder vorbei:  „Hey! Wer bist du denn?“ &#160; „Sag nur du kennst mich nicht?“ „Bist du etwa die Ateliersmaus?“ „Na also, du kennst mich ja doch!“ So begann eine großartige Freundschaft. Eine Freundschaft zwischen mir und einer kleinen Maus. Sie lebte in einem Atelier, ganz hinten in einer Ecke. In der Fußbodenleiste war ein kleines Loch und dort hinein verkroch sie sich immer, wenn Trubel im Atelier herrschte. Vorsichtig guckte sie immer heraus und beobachtete das Treiben. Nichts entging ihr. Und so merkte sie auch sofort als ich einen Teller mit leckerem Kuchen auf meinen Arbeitstisch stellte. Doch schon &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine heutige Geschichte gehört zwar in die Kategorie &#8222;Erdachtes&#8220;, beinhaltet aber trotzdem einige wahre Momente. So hat mir eine gute Freundin ein Handyfoto zugeschickt, das ich als heutiges Beitragsfoto genommen habe. Weiterhin hatten wir am letzten Tag unseres Kurzurlaubes an der Ostsee ein schönes Erlebnis. Beide Begebenheiten haben mich dazu veranlasst die folgende Geschichte zu schreiben. Mehr verrate ich Euch heute noch nicht. Na, neugierig geworden? Dann lest einfach weiter und kommt auch das nächste Mal wieder vorbei: </strong></p>
<p><span class="dropcap">„H</span>ey! Wer bist du denn?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Sag nur du kennst mich nicht?“<br />
„Bist du etwa die Ateliersmaus?“<br />
„Na also, du kennst mich ja doch!“<br />
So begann eine großartige Freundschaft. Eine Freundschaft zwischen mir und einer kleinen Maus. Sie lebte in einem Atelier, ganz hinten in einer Ecke. In der Fußbodenleiste war ein kleines Loch und dort hinein verkroch sie sich immer, wenn Trubel im Atelier herrschte. Vorsichtig guckte sie immer heraus und beobachtete das Treiben. Nichts entging ihr. Und so merkte sie auch sofort als ich einen Teller mit leckerem Kuchen auf meinen Arbeitstisch stellte. Doch schon nach dem zweiten Bissen klingelte mein Handy und ich verließ kurz zum Telefonieren das Atelier. Immerhin wollte ich die anderen nicht beim Arbeiten stören.<br />
Als ich wieder zu meinem Arbeitsplatz zurückkehrte, musste ich feststellen, dass sich ein kleines niedliches Tierchen an meinem Kuchen gütlich tat. Vorsichtig trat ich näher und stellte das süße kleine Mäuschen zur Rede.<br />
„Schämst du dich denn gar nicht, dich so einfach über meinen Kuchen herzumachen?“<br />
„Bitte, bitte, tu mir nichts! Ich hab doch so großen Hunger!“<br />
Ja, da saß sie nun und beobachtete mich mit ihren Knopfäuglein ganz ängstlich. Und auch ich konnte meinen Blick nicht von ihr wenden. Ich gestehe, auch ich hatte ein wenig Angst. Warum nur, frage ich mich. Was sollte mir dieses kleine Wesen tun? Nichts! Und das tat sie auch. Aber auch ich tat ihr nichts. Ich ließ sie einfach weiter meinen Kuchen futtern.<br />
Von diesem Tag an brachte ich immer eine kleine Leckerei mit und stellte sie so auf meinen Arbeitstisch, dass das Mäuschen sie auch von ihrem Mauseloch aus sehen konnte. Und tatsächlich sie wagte sich aus ihrem Versteck und krabbelte auf meinen Arbeitstisch. Mit der Zeit verlor sie die Angst vor mir und ich vor ihr.<br />
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte ich sie eines Tages.<br />
„Emma, ich bin Emma!“, antwortete sie mir und fiepte dabei ein kleines bisschen.<br />
Emma wuchs mir sehr ans Herz und ich glaube, ich ihr auch. Sie verlor vollkommen jegliche Angst und Scheu auch den anderen Ateliersbesuchern und -mitarbeitern gegenüber. Und von allen erhielt sie Leckereien. Es ging ihr richtig gut, wären da nicht die herannahenden Ferien gewesen.<br />
„Was, ihr wollt alle weg und lasst mich ganz alleine hier?“<br />
„Wir kommen doch wieder!“, versuchte ich sie zu trösten, aber ich verstand ihren Kummer. Auch mir tat der Abschied leid. Doch ich konnte sie nicht einfach mitnehmen.<br />
Als könne Emma meine Gedanken lesen, fiepte sie mir eine Bitte ins Ohr. Sie saß auf meiner Schulter und piepste in den höchsten Mäusetönen.<br />
„Bitte, bitte nimm mich mit! Ich will nicht alleine sein und außerdem muss ich ja dann verhungern!“<br />
„Solltest du dir nicht lieber einen Mäusemann suchen und eine Familie gründen?“, fragte ich Emma.<br />
„Oh ja, das wäre schön!“, meinte sie leise und sah ganz verträumt aus.<br />
„Aber wo soll ich den denn finden? Da draußen werde ich nur gefangen oder totgefahren. Hier war ich die ganze Zeit in Sicherheit und hier geht es mir doch gut.“<br />
„Alleine kannst du hier nicht bleiben und mitnehmen kann ich dich auch nicht einfach. Das wäre auch kein schönes Mäuseleben“, erklärte ich ihr.<br />
Da ich allerdings ihren tieftraurigen Blick sah, fügte ich schnell hinzu:<br />
„Ich komme morgen vor meiner Abreise noch einmal vorbei. Vielleicht ist mir bis dahin eine Lösung eingefallen.“<br />
Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, denn meine Gedanken kreisten ständig um Emma. Was sollte ich nur mit ihr machen. Am nächsten Morgen schon wollte ich an die Ostsee fahren. Einen Zwischenstopp würde ich bei meiner Oma einlegen. Ob sie sich vielleicht um Emma kümmern könnte? Ganz früh am Morgen griff ich nach dem Telefon und wählte die Nummer meiner Oma.<br />
„Ach Markus, das ist aber schön, dass du mich besuchen möchtest. Ich freue mich schon!“<br />
„Ich freue mich auch, aber da gibt es im wahrsten Sinne des Wortes ein klitzekleines Problem.“<br />
Ich erzählte meiner Oma von Emma. Sie hörte mir stillschweigend zu. Noch bevor ich sie fragen konnte, ob sie vielleicht für ein paar Wochen Emma in Pflege nehmen könnte, machte sie mir einen Vorschlag.<br />
„Ach Markus, bring Emma ruhig mit. Ich glaube ich habe da eine ganz prima Idee.“<br />
Mehr verriet mir meine Großmutter nicht, aber ich war mir sicher, dass sie Emma helfen würde. Also besorgte ich mir in der Zoohandlung einen kleinen Käfig, holte Emma aus dem Atelier und verfrachtete den Käfig mitsamt der kleinen süßen Maus auf dem Rücksitz meines Autos.<br />
Als ich bei meiner Oma ankam, stand sie schon in ihrem schönsten Sonntagskleid und der Handtasche um den Arm in ihrem Hausflur.<br />
„Lass Emma gleich im Auto, wir wollen mit ihr einen Ausflug machen. Sie wird sich freuen!“<br />
Ich hatte keine Ahnung, was meine Großmutter vor hatte, aber ich war mir sicher, dass es nur zu Emmas Besten sein würde.<br />
Oma dirigierte mich durch die Stadt hindurch und auf einem großen Parkplatz außerhalb der Stadt sollte ich mein Fahrzeug abstellen und Emma gut geschützt in meine Hand nehmen. Meine Oma führte uns durch einen Wald und ich befürchtete schon ich solle Emma hier aussetzen und den wilden Tieren zum Fraß da lassen. Das hätte ich niemals über das Herz gebracht.<br />
Nach einer Viertelstunde kamen wir an ein Holzhäuschen und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich verstand jetzt, was meine Oma beabsichtigte. An dem Haus war nämlich ein Schild angebracht. Hierauf stand mit großen Buchstaben geschrieben:</p>
<p style="text-align: center;">Hier in diesem Haus<br />
wohnt Familie Maus.</p>
<p>Die Tür stand sperrangelweit offen und so traten wir gemeinsam mit Emma ein. Was ich sah, übertraf meine kühnsten Erwartungen. Wir standen direkt im Wohnzimmer von Familie Maus. Es war anscheinend eine Großfamilie, denn in allen Ecken wimmelte es von Mäusen. Im Schrank, unter dem Tisch, auf dem Tisch, auf den Stühlen, im Fernseher und aus den Mauselöchern schauten ebenfalls lauter kleine süße Mäuschen hervor.<br />
Emmas Augen wurden immer größer und sie zappelte unruhig in meiner Hand. Und das Schönste war, dass es aus allen Richtungen zu fiepen und zu piepsen begann. Es schien mir als würden alle ganz laut rufen:<br />
„Herzlich willkommen, kleine Emma. Lass dich ruhig bei uns nieder. Hier kannst du bleiben und ein Mitglied unserer Familie werden. Komm schnell zu uns!“<br />
Emma sprang mir fast aus der Hand. Mit sehnsüchtigen Blicken verfolgte sie das Treiben rund um uns herum. Danach warf sie mir einen flehenden Blick zu.<br />
„Ich glaube, liebe Emma, hier kann ich dich getrost lassen. Hier bist du willkommen und hier fühlst du dich wohl!“<br />
Emma fiepte mir ein „Dankeschön!“ und ein „Leb wohl!“ zu.<br />
Sanft setzte ich sie auf den Tisch und streichelte zart über ihr Mausefell.<br />
„Mach es gut, kleine Emma!“<br />
In Sekundenschnelle war Emma umringt von den anderen Mäusen, die sie zu einem festlichen Willkommensmahl mit Brot, Käse, Gemüse und vielen anderen Leckereien einluden. Emma war angekommen und hatte eine Familie gefunden.<br />
„Ich werde dich nie vergessen!“, rief sie mir nach, als ich mit meiner Oma das Haus der Familie Maus verließ.</p>
<p>Das nächste Mal werde ich Euch dieses Haus der Familie Maus zeigen. Ich war nämlich dort und habe ganz viele Fotos mitgebracht. Lasst Euch überraschen. Es wird Euch dort gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bestimmt möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/purzel/">Purzel</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-gekaufte-braeutigam/">Der gekaufte Bräutigam</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unser-persoenliches-spiel-mit-dem-gedaechtnis/">Unser persönliches Spiel mit dem Gedächtnis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Brief an die Oma</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 09:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Beißerchen]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
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		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Weltsensation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Ihr ja wisst, krame ich gerne mal in meinen Erinnerungskisten. Neben den üblichen Fotoalben besitze ich nämlich auch noch kleine Aufbewahrungskartons mit verschiedenen Fotos, die niemals eingeklebt wurden. Aus welchen Gründen auch immer sie dort gelandet sind, aber auf jeden Fall waren sie zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Weiterhin gibt es auch noch ein paar Sammelmappen mit alten Postkarten, Briefen und dergleichen mehr. Und hier bin ich wieder einmal fündig geworden. Ich habe eine kleine liebevoll gestaltete Postkarte gefunden, die mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf ihr wird ein Ereignis aus dem Leben unseres Sohnes festgehalten, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kleiner neuer Lebensabschnitt, der durch dieses Ereignis beginnt. Es ist im Grunde genommen nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Aber trotzdem ist es für jede Familie mit einem Kleinkind immer wieder etwas Besonderes und doch irgendwie etwas Einmaliges. Warum sonst hätte ich damals diese Zeilen stellvertretend für unseren Sohn an seine Oma geschrieben?! Und so sieht die Vorderseite der Karte aus: Unterhalb dieser &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Ihr ja wisst, krame ich gerne mal in meinen Erinnerungskisten. Neben den üblichen Fotoalben besitze ich nämlich auch noch kleine Aufbewahrungskartons mit verschiedenen Fotos, die niemals eingeklebt wurden. Aus welchen Gründen auch immer sie dort gelandet sind, aber auf jeden Fall waren sie zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Weiterhin gibt es auch noch ein paar Sammelmappen mit alten Postkarten, Briefen und dergleichen mehr. </strong></p>
<p>Und hier bin ich wieder einmal fündig geworden. Ich habe eine kleine liebevoll gestaltete Postkarte gefunden, die mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf ihr wird ein Ereignis aus dem Leben unseres Sohnes festgehalten, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kleiner neuer Lebensabschnitt, der durch dieses Ereignis beginnt. Es ist im Grunde genommen nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Aber trotzdem ist es für jede Familie mit einem Kleinkind immer wieder etwas Besonderes und doch irgendwie etwas Einmaliges. Warum sonst hätte ich damals diese Zeilen stellvertretend für unseren Sohn an seine Oma geschrieben?!</p>
<p>Und so sieht die Vorderseite der Karte aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3135 size-full aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708.jpg" alt="1200px-_DSC1708" width="524" height="626" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708.jpg 524w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708-251x300.jpg 251w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></p>
<p>Unterhalb dieser Zeichnung, die damals mein Mann angefertigt hat, befinden sich folgende handschriftlich verfassten Zeilen:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Mama und Papa sagen, </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>ich sei ganz tapfer gewesen </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>und habe gar nicht geweint!</strong></em></p>
<p>Vielleicht ahnt Ihr ja schon, was damit angedeutet wird, aber lasst mich die Karte umdrehen und Euch den dort vermerkten Text &#8222;vorlesen&#8220;:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Liebe Omi!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Stell&#8216; Dir vor, eine Weltsensation ist eingetreten. Mama hat irgendetwas an mir entdeckt. Auf jeden Fall fing sie plötzlich an zu jubeln und mich hochzuwerfen. Gleich darauf rannte sie zum Telefon und rief Papa an:</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;Peter, <span style="text-decoration: underline;">er</span> ist da!&#8220;</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Wenn ich es richtig verstanden habe, bin ich das erste Baby auf der ganzen Welt, das jemals einen Zahn gekriegt hat. Ich dachte mir, ich teile es Dir schnell mit. Das ganze Theater um das komische Ding in meinem Mund fand am 12.2.90 um ca. 11:15 Uhr statt.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Na, was sagst Du zu Deinem </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Timo?!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Ein bisschen ist dieser Post heute eine Ergänzung zu einer Kurzgeschichte, die ich schon vor längerer Zeit geschrieben habe und die Euch sicherlich auch gefallen wird:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/die-kleinen-beisserchen/">Die kleinen Beißerchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Im Garten meines Opas</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 22:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannte]]></category>
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		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren.  Meine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren. In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag, dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß. Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren. </strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren.<br />
In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag,</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3083 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01445 Kopie" width="631" height="427" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg 631w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<p>dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß.</p>
<p>Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem Teddy und natürlich mit meiner Mutter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3084 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg" alt="1200px-DSC01443 Kopie" width="840" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-300x208.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-768x532.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3086 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01460 Kopie" width="566" height="393" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg 566w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3088 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg" alt="1200px-DSC01489 Kopie" width="840" height="646" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-300x231.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-768x591.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Als kleine Gärtnerin gehörte selbstverständlich auch das Gießen der Gänseblümchen dazu, was ich selbst im Sonntagskleidchen sehr gewissenhaft tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg" alt="1200px-DSC01455 Kopie" width="840" height="595" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-768x544.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich kann mich noch an die zwei Fliederbäumchen erinnern, vor denen ich mich dann auch ganz keck fotografieren ließ. Ich hatte zuvor ein ähnliches Foto gesehen, auf dem meine Tante abgebildet war. Also habe ich versucht es ihr gleich zu tun. Mit der Sonnenbrille in der Hand, einer Rüschenbluse, einem feschen Rock und den weißen Schleifen im Haar war ich schon recht elegant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01452 Kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Sehr gerne erinnere ich mich an den Hund meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3091 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg" alt="1200px-DSC01450" width="840" height="527" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-768x481.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er hieß Bazi und fraß mir angeblich immer die Brötchen und Kekse aus der Hand, wenn ich meine Hand aus dem Kinderwagen streckte. Er war aber immer lieb zu mir. Auch weiß ich, dass er im Sommer in einer Zinkbadewanne auf dieser Wiese gebadet wurde.</p>
<p>Toll fand ich es immer, dass ich noch eine Uroma hatte. Auf sie war ich richtig stolz.</p>
<p>Ich habe ein Foto entdeckt, auf dem meine Oma und meine Uroma (sie ist allerdings die Mutter meines Opas) zu sehen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3092 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg" alt="1200px-DSC01485" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Aber auf meinem absoluten Lieblingsfoto sind 4 Generationen zu sehen. Dieses Foto erschien zum 80sten Geburtstag meiner Uroma in einer Zeitung (ich glaube sie hieß Saazer Heimatblatt oder so ähnlich, das konnte ich leider nicht mehr feststellen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg" alt="1200px-DSC01478" width="840" height="999" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg 861w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-252x300.jpg 252w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-768x914.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zu sehen sind von links nach rechts: Mein Vater, meine damals 80jährige Uroma mit meiner Wenigkeit auf dem Arm und mein Opa. (Leider hatte ich bei der Erstellung nicht das Originalfoto zur Hand, doch ich weiß, dass ich es besitze und werde noch auf die Suche danach gehen.)<br />
Auf der anderen Seite des Hauses war die Einfahrt und der Parkplatz für das Auto. Dort habe ich auch das Fahrradfahren gelernt. Mein Opa hielt mich am Gepäckträger fest, doch irgendwann ließ er heimlich los und ich fuhr ohne Stützräder den Weg entlang.<br />
Außerdem gab es dort ebenfalls ein Stück Rasen mit Blumenbeeten. In einer Ecke, so kann ich mich erinnern, stand ein „Tränendes Herz“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01416" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für mich war es ein unbedingtes Muss in unserem Garten ebenfalls diese Pflanze zu haben, denn sie erinnert mich immer wieder an meinen Großvater und den Garten meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01418" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Auf der dem Haus gegenüberliegenden Seite stand ein Nebengebäude, in dem zum Beispiel auch die Kohlen gelagert wurden, aber auch Gartengeräte. Ich weiß noch, dass in einer dieser Türen zwei Haken für meine Schaukel hingen.<br />
Auch einen sogenannten Grabgarten mit Kartoffeln und anderem Gemüse gab es. Auch Sträucher mit Brombeeren waren dort zu finden.<br />
Als unser Hund Bazi mit 13 Jahren starb, fand er in einer der hinteren Ecken des Gartens seine letzte Ruhestätte.<br />
Ich denke gerne an Opas Garten zurück, aber auch an die Menschen, die in diesem Garten ein und aus gegangen sind, &#8211; meine Eltern, meine Großeltern, meine Uroma, Freunde und Bekannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus der Schulzeit meiner Mutter</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 22:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[aufgehoben]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Tintenfass]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Als unser Sohn in die dritte Grundschulklasse ging, sprachen sie im Sachunterricht über die Schule in früheren Zeiten. Sie sollten die Eltern und Großeltern zu diesem Thema befragen. Klar, dass ich ihm sofort über meine Schulzeit berichtet habe. Doch auch von seiner Oma wollte er wissen, wie es damals so in der Schule war. Da wir allerdings 600 Kilometer von den Großeltern entfernt wohnten, rief er meine Mutter an und stellte ihr Fragen. Sie notierte sich diese und schrieb ihm damals einen ausführlichen Brief, in welchem sie über ihre Schulzeit berichtete. Diesen Brief habe ich wieder gefunden, denn ich habe ihn die ganzen Jahre für unseren Sohn aufbewahrt. Dieses Jahr zu Weihnachten schenkte er seiner Oma ein Buch, in dem sie Fragen zu ihrem Leben beantworten soll. Der Brief und die Fotos von damals werden hierin einen Platz finden. Auch meine Mutter hat sich gefreut, als ich ihr diesen Brief neulich zeigte. Sie ist damit einverstanden, dass ich heute diesen Brief in meinem Blog vorstelle: Die Schule in früheren Zeiten „Ich bin am 27.6.1929 in &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als unser Sohn in die dritte Grundschulklasse ging, sprachen sie im Sachunterricht über die Schule in früheren Zeiten. Sie sollten die Eltern und Großeltern zu diesem Thema befragen. Klar, dass ich ihm sofort über meine Schulzeit berichtet habe. Doch auch von seiner Oma wollte er wissen, wie es damals so in der Schule war.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>a wir allerdings 600 Kilometer von den Großeltern entfernt wohnten, rief er meine Mutter an und stellte ihr Fragen. Sie notierte sich diese und schrieb ihm damals einen ausführlichen Brief, in welchem sie über ihre Schulzeit berichtete. Diesen Brief habe ich wieder gefunden, denn ich habe ihn die ganzen Jahre für unseren Sohn aufbewahrt. Dieses Jahr zu Weihnachten schenkte er seiner Oma ein Buch, in dem sie Fragen zu ihrem Leben beantworten soll. Der Brief und die Fotos von damals werden hierin einen Platz finden. Auch meine Mutter hat sich gefreut, als ich ihr diesen Brief neulich zeigte. Sie ist damit einverstanden, dass ich heute diesen Brief in meinem Blog vorstelle:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Schule in früheren Zeiten</strong></p>
<p>„Ich bin am 27.6.1929 in Asch (Sudetenland) geboren und auch dort in die Schule gegangen. Mein erster Schultag war am 1.9.35.</p>
<p>Wir hatten in Asch 7 Schulen. Ich ging in die nächstgelegene Schule, die „Bergschule“. Im Gebäude links waren die Jungen untergebracht und rechts die Mädchen. Dazwischen lag eine große Turnhalle.</p>
<p>Wir hatten täglich vier Stunden Unterricht.</p>
<p>Der Lehrer in der Volksschule (=Grundschule) war sehr streng. Er hatte einen Rohrstock. Wenn wir während des Unterrichts nicht aufpassten, mussten wir die Hand aufhalten, dann gab es eine drauf. Oh, das hat sehr weh getan.</p>
<p>Die Kleidung war normal, das heißt, es gab keine Uniform, wir durften anziehen, was wir wollten.</p>
<p>In der Volksschule waren wir 28 Schülerinnen.</p>
<p>Das Klassenzimmer war groß, hatte viele Fenster, Holztische und Bänke. In den Tischen waren Tintenfässer. Wir hatten keinen Kuli oder so einen Füller, wie ihr ihn kennt. Unser Schreibgerät war ein Holzstift, in den man eine Stahlfeder einschieben konnte. Während des Schreibens musste die Feder immer in das Tintenfass getaucht werden.</p>
<p>In der Volksschule hatten wir Rechnen, Lesen und Schreiben. Wir mussten Aufsätze und Diktate schreiben.<br />
Religion, Heimatkunde und Turnen hatten wir auch.</p>
<p>Es gab Turnfeste und wir machten Wanderungen.</p>
<p>Im September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Ich war damals 10 Jahre alt und ging in die 4. Klasse. Bei Fliegeralarm mussten wir in den Keller. Wir hatten immer Angst.</p>
<p>In die Bergschule ging ich 4 Jahre. Danach machte ich eine Aufnahmeprüfung und kam in die Bürgerschule (das war so wie die heutige Realschule). Ich ging also nach den großen Ferien in die &#8222;Angerschule&#8220;, so hieß meine neue Schule. Auch hier waren es 4 Jahre. Davon hatte ich drei Jahre Englischunterricht und Unterricht in Stenografie (=Kurzschrift). Außerdem hatten wir Musik, Biologie, Mathe, Deutsch, Kochen, Turnen und Zeichnen.</p>
<p>Unser Klassensaal war groß. Auch hatten wir einen Zeichensaal. Ich konnte sehr gut zeichnen. Meine Bilder hingen im Treppenhaus der Schule.</p>
<p>Der Unterricht in der Bürgerschule begann morgens um 8 Uhr und endete um 13.30 Uhr.</p>
<p>Ich hatte einen sehr weiten Schulweg in die Bürgerschule. Wir mussten immer laufen, denn wegen des Krieges fuhr kein Auto.</p>
<p>Die Klassen waren sehr groß. Wir waren 40 Kinder. Es fehlten viele Lehrer, denn die jungen Lehrer waren im Krieg.</p>
<p>Nach den 4 Klassen in der Bürgerschule, machte ich ein Pflichtjahr. Das Pflichtjahr bedeutete während des 3. Reiches 1 Jahr in der Landwirtschaft oder in einer kinderreichen Familie arbeiten.</p>
<p>Nachher begann ich eine Lehre im Büro. Nachdem ich <strong>1</strong> 1/2 Jahre im Büro gelernt hatte, war der Krieg endlich zu Ende. Doch jetzt wurden wir aus unserer Heimat vertrieben. Mit einem Viehwagon wurden wir nach Hessen transportiert. In diesem Viehwagon „feierte“ ich meinen 17. Geburtstag.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3077 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-781x1024.jpg" alt="1200px-DSC01441 Kopie" width="781" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-781x1024.jpg 781w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-229x300.jpg 229w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie-768x1007.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01441-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px" /></p>
<p>Dieses Bild zeigt meine Mutter im Alter von 10 Jahren.</p>
<p>Ich bin froh, dass meine Mutter damals den oben abgedruckten Brief an unseren Sohn geschrieben und uns damit einen Teil ihrer Geschichte mitgeteilt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Danke Mutti! </strong></p>
<p>Auch unser Sohn ist seiner Oma hierfür dankbar.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Danke Oma!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gut, dass ich alles aufgehoben habe.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten über mich und meine Familie lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/erinnerungen-an-die-schulzeit/">Erinnerungen an die Schulzeit</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/">Meine Mutter und die Zugspitze</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
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		<title>Igitt! Muss das sein?</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/igitt-muss-das-sein/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 22:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufsatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Vorgarten der Villa, in der auch Professor Konfusi mit seiner Frau wohnt, steht ein Vogelhäuschen. Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss schüttet gerade eine Handvoll Sonnenblumenkerne hinein und befestigt einen neuen Meisenknödel. „So“, sagt sie zufrieden. „Jetzt können sie alle wieder kommen. Es ist genügend für alle Vögelchen da!“ Sie wirft einen Blick nach oben zu den Fenstern im dritten Stock. Dort oben hämmert und rumort es schon seit Wochen. Die Handwerker bauen die Dachgeschosswohnung aus und um. Aber in ein paar Tagen sind sie endlich fertig. Und neue Mieter gibt es auch schon. Ein junges und unverheiratetes Pärchen soll angeblich einziehen. „Naja, so etwas gab es früher bei uns nicht. Aber die Zeiten haben sich geändert und manches ist einfach anders als früher“, denkt die alte Dame. Oma Schmidt schlurft über den Hof. Alles geht nicht mehr so schnell wie früher und die Beine, besser gesagt die Knie tun ihr bei jedem Schritt weh. Deshalb hebt sie die Füße auch nicht mehr so richtig. Schon als sie wieder das Treppenhaus betritt, merkt sie, dass &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Vorgarten der Villa, in der auch Professor Konfusi mit seiner Frau wohnt, steht ein Vogelhäuschen. Oma Schmidt aus dem Erdgeschoss schüttet gerade eine Handvoll Sonnenblumenkerne hinein und befestigt einen neuen Meisenknödel. </strong><br />
<strong>„So“, sagt sie zufrieden. „Jetzt können sie alle wieder kommen. Es ist genügend für alle Vögelchen da!“</strong><br />
<span class="dropcap">S</span>ie wirft einen Blick nach oben zu den Fenstern im dritten Stock. Dort oben hämmert und rumort es schon seit Wochen. Die Handwerker bauen die Dachgeschosswohnung aus und um. Aber in ein paar Tagen sind sie endlich fertig. Und neue Mieter gibt es auch schon. Ein junges und unverheiratetes Pärchen soll angeblich einziehen.<br />
„Naja, so etwas gab es früher bei uns nicht. Aber die Zeiten haben sich geändert und manches ist einfach anders als früher“, denkt die alte Dame.<br />
Oma Schmidt schlurft über den Hof. Alles geht nicht mehr so schnell wie früher und die Beine, besser gesagt die Knie tun ihr bei jedem Schritt weh. Deshalb hebt sie die Füße auch nicht mehr so richtig.<br />
Schon als sie wieder das Treppenhaus betritt, merkt sie, dass irgendetwas an ihrer Schuhsohle klebt. &#8222;Igitt!&#8220;, denkt sie und versucht es am Fußabstreicher abzustreifen, aber es gelingt ihr nicht. Nachsehen kann sie auch nicht, denn dafür muss sie sich hinsetzen und die Schuhe erst ausziehen.<br />
Als sie dann in ihrem Wohnungsflur auf dem Stuhl sitzt, den sie extra dort stehen hat, um die Schuhe an- und ausziehen zu können, entdeckt sie die eklige Angelegenheit an ihrer Schuhsohle. Nein, dieses Zeug, in das sie jetzt schon zum dritten Mal innerhalb einer Woche getreten ist, stinkt nicht. Aber es zieht sich in die Länge und klebt dermaßen fest, dass es eine Kunst ist, es von der Schuhsohle wieder zu entfernen.<br />
„Ach“, sagt Frau Konfusi, die gerade für Oma Schmidt einen kleinen Topf mit dampfender Erbsensuppe bringt. „Das ist mir letzte Woche auch zweimal passiert. Die Dinger liegen hier in unserem Hof und auf dem Bürgersteig direkt vor unserem Haus anscheinend massenhaft herum.“<br />
„Ihr Mann, der Herr Professor, sollte unbedingt mal mit Marco sprechen“, fordert Oma Schmidt. „Ich habe den Jungen in Verdacht, dass er überall seine Kaugummis einfach nur in die Gegend spuckt. Und Unsereins sieht nicht mehr so gut und tritt dann hinein. Das muss man den Kindern unbedingt erklären, dass das so nicht geht. Das ist einfach nur ekelig und muss wahrhaftig nicht sein. Früher gab es das nicht.“<br />
Frau Konfusi verspricht Oma Schmidt, dass sie ihrem Mann diese Bitte ausrichtet.  „Mein Mann versteht sich prima mit dem Jungen und er hält große Stücke auf ihn. Er betont immer wieder, dass Marco ein feiner Kerl ist, der genau weiß, was sich gehört. Deshalb kann ich mir gar nicht vorstellen, dass der Junge so rücksichtslos ist und seine Kaugummis einfach auf den Weg spuckt. Aber ich werde es meinem Mann ausrichten, dass Sie diesen Verdacht hegen.“<br />
„Irgendwie müssen die Dinger ja wohl bei uns auf den Weg kommen, vom Himmel fallen sie ja nicht“, sagt Oma Schmidt leicht verärgert. Doch dann löffelt sie ihre Suppe und hat das leidige Thema auch sogleich vergessen.<br />
Der Zufall will es, dass Marco schon am nächsten Tag an der Wohnungstür von Professor Konfusi und dessen Frau klingelt.<br />
„Herr Professor“, beginnt er etwas schüchtern. „Wir haben da in der Schule ein so komisches Aufsatzthema bekommen, mit dem ich nichts anfangen kann. Vielleicht könnten sie mir da einen Tipp geben.“<br />
„Ich bin zwar nicht Allwissend, aber vielleicht kann ich dir doch ein bisschen helfen. Aber erzählen musst du mir schon, worum es eigentlich geht und wie dein Aufsatzthema heißt“, ermuntert der ältere Mann den Jungen.<br />
„Unsere Lehrerin hat nur ein einziges Wort an die Tafel geschrieben und wir sollen was aus dem täglichen Leben dazu schreiben.“<br />
„Und wie lautet dieses Wort? Ich bin schließlich kein Gedankenleser“, zieht Professor dem Jungen sozusagen die Würmer aus der Nase.<br />
„<em><strong>Ärgernis</strong></em>!“, sagt Marco und zuckt mit den Schultern. „Da fällt mir nur ein, dass ich mich jeden Morgen ärgere, dass ich so früh aufstehen muss, um rechtzeitig in der Schule zu sein. Aber das will mein Banknachbar schon schreiben. Tina schreibt, dass sie sich ärgert, weil sie nicht so lange fernsehen darf und Tom erzählt von einem total verregneten Urlaub. Mir fällt aber rein gar nichts ein“, sprudelt es jetzt aus Marco heraus.<br />
„Na, das ist ja wohl auch schon ein Ärgernis!“, lacht Professor Konfusi. „Wenn auch ein ziemlich langweiliges.“<br />
„Sehen Sie“, bestätigt Marco, „mir fallen nur solche langweiligen Kinkerlitzchen ein. Aber wenn ich eine gute Note haben will, dann muss es schon etwas Besonderes sein. Immerhin war mein letzter Aufsatz nicht so berühmt. Ich brauche also was zum Ausgleich.“<br />
Marco sieht den Professor flehend an. Dieser kratzt sich nachdenklich am Kopf und fragt den Jungen:<br />
„Sag mal Marco, möchtest du einen Kaugummi?“<br />
„Wieso?“, antwortet Marco völlig verdutzt mit einer Gegenfrage und fügt dann kopfschüttelnd hinzu: „Ich trage doch eine Zahnspange und da hängt sich Kaugummi immer so rein und das ist total ärgerlich. Deshalb darf ich überhaupt keinen Kaugummi kauen.“<br />
„Siehst du, das wäre doch schon was“, meint Professor Konfusi, erntet aber von Marco nur ein einsilbiges<br />
„Mmmh?!“<br />
„Zugegeben, das ist auch noch nicht der Hit, aber ich habe da neulich was gelesen. Wo ist denn nur der Artikel. Irgendwo in einer Zeitung von meiner Frau stand das doch“, murmelt der Professor gedankenverloren vor sich hin und sucht im Zeitungsständer. „Wo hast du nur die Illustrierte von letzter Woche hingelegt?“, fragt er seine Frau, die gerade das Wohnzimmer betritt.<br />
„Ach“, antwortet Frau Konfusi, „die liegt auf dem Tischchen neben dem Fernsehsessel. Ich habe vorhin erst das Kreuzworträtsel darin gelöst.“<br />
„So, hier ist der Artikel!“<br />
Professor Konfusi reicht dem Jungen die aufgeschlagene Zeitung und meint nur:<br />
„In Großbritannien bezahlt jeder, der einen Kaugummi auf die Straße spuckt und dabei erwischt wird, umgerechnet 110 Euro Strafe. Lies mal, was hier in dem rot umrandeten Kasten steht! Wenn <em>das</em> kein Ärgernis ist!“<br />
Marco greift nach der Illustrierten und liest laut vor:</p>
<p><em><strong>„Kaugummi-Beseitigung kostet deutsche Kommunen jährlich 900 Millionen Euro. </strong></em></p>
<p><em><strong>Ein einziges Kaugummi zu entfernen dauert zwei Minuten. </strong></em></p>
<p><em><strong>Auf einem Quadratmeter Fußweg kleben im Schnitt 80 ausgespuckte Kaugummis.“*</strong></em></p>
<p>&#8222;Wahnsinn!&#8220;, schiebt Marco total überrascht hinterher.<br />
„Ja, ja!“, meint Frau Konfusi. „Und Oma Schmidt ist diese Woche in unserem Hof dreimal in so ein klebriges Ding getreten. Sie ist total verärgert.“<br />
„Ich auch!“, bestätigt Marco. „Das ist übrigens der Handwerkslehrling aus dem dritten Stock, der spuckt die ausgekauten Dinger überall rum. Total eklig ist das! Und obendrein ärgerlich, wenn man reintritt!“<br />
„Womit auch dieses Rätsel gelöst und Marco rehabilitiert wäre“, sagt Professor Konfusi lächelnd. Doch Marco hört dies schon gar nicht mehr. Er ist bereits an der Wohnungstür und ruft Herrn und Frau Konfusi nur noch ein<br />
„Dankeschön für den prima Tipp!“ zu. Dann fällt auch schon die Wohnungstür ins Schloss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Zitat aus: Winnie Beckmann und Lena Köster, &#8222;Kaugummis gehören in den Müll, nicht auf die Straße&#8220;,  in: Bild der Frau, Nr. 47/2015 S. 82</p>
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