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	<title>Fenster &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Eiskalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 21:10:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Flugplan]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Turnschuh]]></category>
		<category><![CDATA[Villa]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geschichte, die ich Euch heute erzählen möchte, hat ebenfalls wieder das Leben geschrieben. Ich habe neulich in unserer Tageszeitung einen ziemlich kurzen Artikel über eine wahre Begebenheit gelesen. Diese wenigen Zeilen haben mich dazu animiert, Euch wieder eine Professor Konfusi-Geschichte zu erzählen. Lasst Euch überraschen, was diesmal wieder so alles rund um den netten älteren Herrn passiert. Das Haus, in welchem Professor Konfusi wohnt, ist ein älteres Mehrfamilienhaus. Eigentlich ist es eine alte Villa, die Anfang der 50er Jahre erbaut wurde. Hier wohnen vier Parteien. Im Erdgeschoss lebt eine sehr betagte Dame, die alle nur Oma Schmidt nennen. Die Wohnung darüber wird von Marco und seinen Eltern bewohnt und im zweiten Stock hat das Ehepaar Konfusi eine schöne gemütliche Wohnung. Im dritten Stock wurde erst kürzlich aus- und umgebaut, allerdings gibt es hier noch keinen Bewohner. Überhaupt hat man im Jahr 1981 die gesamte Villa modernisiert und danach vermietet. Während Marco mit seinen Eltern erst seit knapp fünf Jahren in diesem Haus wohnt, leben das Ehepaar Konfusi und Oma Schmidt schon seit fünfunddreißig Jahren &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte, die ich Euch heute erzählen möchte, hat ebenfalls wieder das Leben geschrieben. Ich habe neulich in unserer Tageszeitung einen ziemlich kurzen Artikel über eine wahre Begebenheit gelesen. Diese wenigen Zeilen haben mich dazu animiert, Euch wieder eine Professor Konfusi-Geschichte zu erzählen. Lasst Euch überraschen, was diesmal wieder so alles rund um den netten älteren Herrn passiert.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>as Haus, in welchem Professor Konfusi wohnt, ist ein älteres Mehrfamilienhaus. Eigentlich ist es eine alte Villa, die Anfang der 50er Jahre erbaut wurde. Hier wohnen vier Parteien. Im Erdgeschoss lebt eine sehr betagte Dame, die alle nur Oma Schmidt nennen. Die Wohnung darüber wird von Marco und seinen Eltern bewohnt und im zweiten Stock hat das Ehepaar Konfusi eine schöne gemütliche Wohnung. Im dritten Stock wurde erst kürzlich aus- und umgebaut, allerdings gibt es hier noch keinen Bewohner. Überhaupt hat man im Jahr 1981 die gesamte Villa modernisiert und danach vermietet. Während Marco mit seinen Eltern erst seit knapp fünf Jahren in diesem Haus wohnt, leben das Ehepaar Konfusi und Oma Schmidt schon seit fünfunddreißig Jahren hier.<br />
Oma Schmidt feiert nächstes Jahr ihren neunzigsten Geburtstag. Aber sie ist noch so fit wie ein Turnschuh, wie sie selbst immer wieder betont. Nur ihre Augen sind schon ein wenig müde und auch trüb geworden, allerdings trägt sie nur zum Lesen und beim Fernsehen eine Brille. Ansonsten sieht sie angeblich alles klar und deutlich.<br />
Oma Schmidt hat ihren Mann schon früh durch einen Verkehrsunfall verloren. Nach seinem Tod zog sie aus der ehemals gemeinsamen Wohnung aus und mietete sich in der Villa ein. Ja und hier ist sie geblieben. Sie hat nie wieder geheiratet und der einzige Sohn lebt inzwischen in Amerika, wohin er sie gerne nachholen würde. Aber die alte Dame weigert sich strikt, so nach dem Motto: Einen alten Baum verpflanzt man nicht.<br />
So hat der Sohn mit Frau Konfusi ein Abkommen getroffen, sich ein wenig um seine Mutter zu kümmern und ihm immer genauestens zu schildern, wie es ihr geht. Er selbst ruft sie so oft es geht an und kommt einmal im Monat über den großen Teich geflogen. Vorausgesetzt sein Flugplan lässt dies zu, denn er ist bei einer großen Fluggesellschaft als Pilot tätig, sonst wäre die große Distanz nahezu unüberbrückbar. Zweimal im Jahr kommt sogar die ganze Familie auf Besuch. Gerade erst waren sie über Weihnachten und Silvester bei ihr.<br />
Heute ist Oma Schmidt’s Haushaltshilfe da, wie alle zwei Tage. Sie hat für heute und morgen gekocht, geputzt und gewaschen und will gerade gehen.<br />
„Warten Sie! Ich komme mit“, sagt Oma Schmidt. „Ich nehme dann den leeren Mülleimer wieder mit rein.“<br />
„Es ist aber eiskalt draußen. Wir haben fünf Grad unter Null!“, weist sie die junge Frau auf die niedrigen Temperaturen hin. „Bleiben sie lieber in der warmen Stube!“<br />
Doch Oma Schmidt schlüpft in ihre gefütterte Winterjacke und in ihre warmen Schuhe. Während die alte Dame nach hinten in den Hof geht und ihren Müll entsorgt, steigt die Haushaltshilfe in ihr Auto und düst davon. Oma Schmidt lässt ihren Blick im Hof und an den Fenstern des Hauses herumschweifen. Plötzlich sieht sie etwas, das sie stutzig werden lässt.<br />
„Komisch“, denkt sie, „die Wohnung im dritten Stock ist doch noch gar nicht vermietet. Aber da sitzt doch jemand auf dem Balkon!“<br />
Die alte Dame reibt sich die Augen, denn vielleicht ist es ja nur eine optische Täuschung. Nein, tatsächlich, da ist jemand. Und wie sieht der denn aus? Das gibt es doch nicht!<br />
Oma Schmidt schlägt sich vor Schreck die Hand vor den Mund, um sie sogleich wieder wegzunehmen und zu rufen:<br />
„Hallo, hallo! Was machen sie denn da?“<br />
Der Angesprochene sitzt jedoch reglos da und gibt keine Antwort. Auch auf den zweiten und dritten Versuch reagiert er nicht.<br />
So schnell sie ihre alten Beine tragen, schlurft Oma Schmidt ins Haus zurück. Sie steigt mühsam die Stufen bis zum zweiten Stock nach oben und läutete Sturm bei Professor Konfusi. Da dieser nicht schnell genug an der Wohnungstür erscheint, klopft sie  gegen diese und brüllt:<br />
„Hilfe! Professor Konfusi! So kommen Sie doch!“<br />
Gerade als sie nochmals auf den Klingelknopf drückt, reißt der Professor die Tür auf.<br />
„Um Himmels Willen, Oma Schmidt! Was ist denn so Schlimmes passiert?“<br />
„Hilfe! Ein nackter Mann!, japst die alte Dame.<br />
Professor Konfusi schaut verwirrt an sich herunter, aber er steht vollkommen bekleidet im Türrahmen. Also kann sie ihn schon mal nicht gemeint haben.<br />
„Wo?“, fragt er. „Werden Sie verfolgt?“<br />
„Ach, Blödsinn!“<br />
Oma Schmidt sieht Professor Konfusi energisch an und deutet nach oben.<br />
„Dort oben im dritten Stock sitzt ein nackter Mann auf dem Balkon! Sie müssen sofort die Polizei und den Krankenwagen rufen. Er antwortet nicht, wenn man ihn anspricht und er ist auch schon total rot. Bei dieser Eiseskälte ist er bestimmt schon halb erfroren.“<br />
„Aber da oben wohnt doch niemand und schon gar kein Nackter“, erklärt Professor Konfusi sachlich. „Sind Sie da auch ganz sicher?“<br />
„Aber ja doch! Er hat überhaupt nichts an. Vollkommen nackt,- sag ich doch! Bei dieser Jahreszeit! Sie müssen was unternehmen! Rufen Sie doch nun schon endlich die Polizei!“<br />
Professor Konfusi schiebt die alte aufgeregte Dame in die Wohnung, übergibt sie seiner Frau, greift zu seiner Jacke und steckt sein Handy ein.<br />
„Ich lauf schnell nach unten und schau mir das mal an. Die Polizei und den Krankenwagen rufe ich dann vom Handy aus an. Machen Sie sich keine Sorgen. Beruhigen Sie sich erst einmal!“<br />
Professor Konfusi steigt schnellen Schrittes die Treppen hinunter und hastet in den Hof.<br />
Schon bevor er seinen Blick zielgerichtet nach oben wirft, ruft er laut:<br />
„Hallo! Brauchen Sie Hilfe?“<br />
Tatsächlich, jetzt sieht er es auch mit seinen eigenen Augen:</p>
<p>Ein Nackter!<br />
In dieser Eiseskälte!<br />
Auf dem Balkon im dritten Stock!</p>
<p>Doch der Nackte reagiert nicht auf sein Rufen. Genau wie es Oma Schmidt beschrieben hat.<br />
Aber etwas ist anders. Etwas, das der alten und aufgeregten Dame nicht aufgefallen ist, obwohl sie doch angeblich alles klar und deutlich sieht.<br />
Auf dem Balkon sitzt kein unbekleideter Mann.</p>
<p>Nein!</p>
<p>Auf dem Balkon der leerstehenden Wohnung im dritten Stock sitzt</p>
<p>eine unbekleidete männliche</p>
<p>Schaufensterpuppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/weisse-welt/">Weiße Welt</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/ohje-das-faengt-ja-gut/">Ohje, das fängt ja gut an!</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-verpatzte-einstieg/">Der verpatzte Einstieg</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>So eine Aufregung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2023 22:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[interessant]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich haben wir Fangen gespielt. Das macht richtig Spaß, aber irgendetwas ist wohl falsch gelaufen. Plötzlich waren die anderen nämlich weg. Erst haben sie mich hierher gelockt und jetzt sind sie alle verschwunden und haben mich hier allein gelassen. Ich frage mich nur, wo sie sind. Wahrscheinlich sind sie längst schon wieder draußen und spielen im Garten weiter Fangen.&#160; „Hey, was machst du hier drinnen?“, höre ich eine Frau empört rufen. Meint sie etwa mich? Ich würde ja gerne raus, aber ich weiß nicht wo.&#160; „Sieh zu, dass du nach draußen verschwindest!“, schimpft sie mit mir und dann beginnt sie mir ihr Leid zu klagen: „Ich dachte, dass ich heute mal Glück hätte. Ich habe extra erst den Wetterbericht gehört und sie haben für heute und morgen Wolken und Sonne gemeldet, aber keinen Regen. Also habe ich die Gelegenheit ergriffen. Meistens habe ich nämlich Pech und es regnet noch am selben Tag, spätestens aber am nächsten Tag.“ Bis jetzt weiß ich überhaupt nicht wovon diese Frau redet und was das alles mit mir zu tun &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich haben wir Fangen gespielt. Das macht richtig Spaß, aber irgendetwas ist wohl falsch gelaufen. Plötzlich waren die anderen nämlich weg. Erst haben sie mich hierher gelockt und jetzt sind sie alle verschwunden und haben mich hier allein gelassen. Ich frage mich nur, wo sie sind. Wahrscheinlich sind sie längst schon wieder draußen und spielen im Garten weiter Fangen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Hey, was machst du hier drinnen?“, höre ich eine Frau empört rufen.</p>
<p>Meint sie etwa mich? Ich würde ja gerne raus, aber ich weiß nicht wo.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Sieh zu, dass du nach draußen verschwindest!“, schimpft sie mit mir und dann beginnt sie mir ihr Leid zu klagen:</p>
<p>„Ich dachte, dass ich heute mal Glück hätte. Ich habe extra erst den Wetterbericht gehört und sie haben für heute und morgen Wolken und Sonne gemeldet, aber keinen Regen. Also habe ich die Gelegenheit ergriffen. Meistens habe ich nämlich Pech und es regnet noch am selben Tag, spätestens aber am nächsten Tag.“</p>
<p>Bis jetzt weiß ich überhaupt nicht wovon diese Frau redet und was das alles mit mir zu tun haben soll. Bestimmt verwechselt sie mich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Tja, der Regen bleibt mir wohl erspart und ich sollte mich im Grunde genommen darüber freuen. Aber dann bist du gekommen und du bist mindestens so schlimm wie Regen. Nein, noch viel schlimmer.“</p>
<p>Mmh? Was habe ich mit dem Regen zu tun. Klar, ich mag ihn auch nicht sonderlich. Ehrlich gesagt: Er ist mir nicht sympathisch. Aber mich mit ihm zu vergleichen oder gleichzusetzen ist einfach ungerecht. Ich bin doch vollkommen harmlos.</p>
<p>„Tu nicht so, als könntest du kein Wässerchen trüben und als seiest du dir keiner Schuld bewusst!“, schimpft sie weiter.</p>
<p>Ich bin mir keiner Schuld bewusst!!! Ich bin echt harmlos. Kein Mensch und kein Tier ist harmloser als ich.</p>
<p>„Wenn du kommst, kann ich die ganze Arbeit noch einmal machen. Verschwinde endlich, sonst wirst du mich kennenlernen!“, droht sie mir.</p>
<p>Noch näher kennenlernen will ich dich gar nicht. Du bist ziemlich unfreundlich zu mir und deshalb lege ich auch keinen Wert auf eine Bekanntschaft mit dir. Wenn du mich loshaben willst, dann zeig mir doch endlich den Weg nach draußen. Ich gebe mir ja alle erdenkliche Mühe hier rauszukommen, aber überall stoße ich an. Mach einfach die Tür auf oder eines dieser blöden Fenster, dann bin ich schneller weg als du bis drei zählen kannst.</p>
<p><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>„Hier!“, brüllt sie mir entgegen und reißt die Tür sperrangelweit auf.</p>
<p>‚Prima, ein Fluchtweg!‘, denke ich noch, doch dann wedelt sie mit einem Geschirrtuch in der Luft herum. Das macht mich ganz wirr im Kopf und ich verliere vollkommen die Orientierung. Wo war doch nochmal gleich die offene Tür? Autsch, schon wieder habe ich mich gestoßen. Soll sie mich doch endlich in Frieden lassen. Ich will ja weg von hier.</p>
<p>„Begreifst du denn gar nichts, du Dummi! Das ist doch die falsche Richtung und wage dich ja nicht an eines meiner Fenster!“</p>
<p>Mir ist schon total schwindelig. Wenn sie mich doch endlich in Ruhe ließe, dann würde ich auch den Weg nach draußen finden. Ich brauche dazu einfach nur Ruhe und ein bisschen Zeit. Aber Geduld scheint ja nicht ihre Stärke zu sein.</p>
<p>„Warum wedelst du denn mit dem Geschirrtuch in der Luft herum?“, höre ich nun eine Männerstimme.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Ich versuche diese kleine freche Fliege zu verscheuchen, die mir meine frisch geputzten Fenster wieder beschmutzen will!“, antwortet die Frau.</p>
<p>„Ach, meinst du die kleine harmlose Fliege, die gerade an mir vorbei und zur Haustür hinausgeflogen ist?“</p>
<p>Genau, die meinst sie, denke ich mir und bin froh endlich im Freien und aus diesem Irrenhaus entkommen zu sein. Das war ganz schön aufregend. Ich muss erst einmal wieder zur Ruhe und zu Kräften kommen. Dort drüben steht ein Fenster offen, mal sehen, ob es dort was Interessantes gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/flie/">Flie</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor Konfusi</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/juhu/">Juhuu!!!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Da bin ich!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/da-bin-ich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 13:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Gast]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Tür]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein schöner sonniger Tag. Frühling liegt in der Luft. Meine Laune ist bestens. Ich öffne die Haustür. „Halli, Hallo! Hier bin ich! Die anderen kommen gleich nach!“, scheint sie zu sagen und schon tanzt meine Besucherin ins Haus hinein. Meine Laune ist dahin. Ich verfolge meinen ungebetenen Gast und will ihn wieder hinaus befördern. Leider ist meine Besucherin sehr flink. Sie entkommt mir immerzu, doch irgendwann gibt sie nach. Erleichtert werfe ich die Tür hinter ihr zu. Da fällt mir das Küchenfenster ein. Es steht offen. Nichts wie hin. Zu spät! Ja, wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, dann …. &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Flie Das Familien – A B C Wenn der Vater mit dem Sohn … &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein schöner sonniger Tag. Frühling liegt in der Luft. Meine Laune ist bestens. Ich öffne die Haustür.</p>
<p>„Halli, Hallo! Hier bin ich! Die anderen kommen gleich nach!“, scheint sie zu sagen und schon tanzt meine Besucherin ins Haus hinein.</p>
<p>Meine Laune ist dahin. Ich verfolge meinen ungebetenen Gast und will ihn wieder hinaus befördern. Leider ist meine Besucherin sehr flink. Sie entkommt mir immerzu, doch irgendwann gibt sie nach. Erleichtert werfe ich die Tür hinter ihr zu. Da fällt mir das Küchenfenster ein. Es steht offen. Nichts wie hin. Zu spät!</p>
<p>Ja, wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, dann ….</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/flie/">Flie</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/das-familien-b-c-2/">Das Familien – A B C</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn …</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Die Arbeit ruft</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-arbeit-ruft/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/die-arbeit-ruft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 10:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schere]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnzimmer]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner heutigen Geschichte möchte ich meinen Mann zu Wort kommen lassen, d.h. ich erzähle aus seiner Sicht. Die Empathie, also das Einfühlungsvermögen in andere Menschen und deren Gefühle kommt mir hierbei zugute. In diesem Fall ist es gar nicht so schwierig, denn erstens kenne ich meinen Gatten mittlerweile seit über 40 Jahren und zweitens bin ich selbst schon in die eine oder andere ähnliche Situation geraten. Also lasst Euch überraschen, was mein Peter so erlebt: Es ist Wochenende, genauer gesagt: Sonntag. Für den Nachmittag und Abend haben wir mehrere Gäste zum Kaffeetrinken mit anschließendem Grillen eingeladen. Als ich aufwache, bemerke ich, dass Astrid schon aufgestanden ist, denn aus der Küche dringen eindeutige Laute nach oben an mein Ohr.  „Ach ja, sie ist mit den Vorbereitungen zum Kaffeetrinken beschäftigt, also Kuchenbacken und so“, denke ich mir und habe keine Lust die Augen zu öffnen. Aber irgendwie kommt es mir so vor, als hätte sie mir gestern eine Aufgabe übertragen. „Jetzt fällt es mir wieder ein“, besinne ich mich. „Astrid hat mich gebeten das Wohnzimmer auszusaugen. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In meiner heutigen Geschichte möchte ich meinen Mann zu Wort kommen lassen, d.h. ich erzähle aus seiner Sicht. Die Empathie, also das Einfühlungsvermögen in andere Menschen und deren Gefühle kommt mir hierbei zugute. In diesem Fall ist es gar nicht so schwierig, denn erstens kenne ich meinen Gatten mittlerweile seit über 40 Jahren und zweitens bin ich selbst schon in die eine oder andere ähnliche Situation geraten. Also lasst Euch überraschen, was mein Peter so erlebt:</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s ist Wochenende, genauer gesagt: Sonntag. Für den Nachmittag und Abend haben wir mehrere Gäste zum Kaffeetrinken mit anschließendem Grillen eingeladen. Als ich aufwache, bemerke ich, dass Astrid schon aufgestanden ist, denn aus der Küche dringen eindeutige Laute nach oben an mein Ohr.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach ja, sie ist mit den Vorbereitungen zum Kaffeetrinken beschäftigt, also Kuchenbacken und so“, denke ich mir und habe keine Lust die Augen zu öffnen. Aber irgendwie kommt es mir so vor, als hätte sie mir gestern eine Aufgabe übertragen.<br />
„Jetzt fällt es mir wieder ein“, besinne ich mich. „Astrid hat mich gebeten das Wohnzimmer auszusaugen. Okay, allerdings brauche ich erst einmal einen Kaffee.“<br />
Als ich unten in der Küche erscheine, steht das ersehnte heiße und köstlich duftende Getränk schon für mich bereit.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach, ist es schön, wenn man eine treusorgende Ehefrau hat“, überlege ich noch, da sehe ich, dass meine Gattin sich die Haare rauft. Augenblicklich teilt sie mir auch schon mit, dass die Sahne sich nicht schlagen lässt. Tja und als diese es endlich tut, wird aus ihr letztendlich Butter.<br />
Ich ahne die Katastrophe, die unweigerlich hereinbrechen wird, wenn nun kein anderer Becher Schlagsahne mehr im Kühlschrank steht.<br />
„Wenn es wieder nicht klappt, dann habe ich nichts mehr und was mache ich dann?“, fragt sie mich entsetzt.<br />
„Ich besorge dir welche, ganz einfach!“<br />
„Nein, so einfach ist es nicht“, erklärt sie mir und ich bemerke, dass mich ihre Augen ganz traurig und entsetzt ansehen. „Heute ist doch Sonntag!“<br />
Dann sagt sie erst einmal nichts mehr und ich vernehme nur das Surren des Mixers. Kurz darauf kommt die Erlösung.<br />
„Alles gut!“, strahlt Astrid. „Schau her, perfekt geschlagene Sahne!“<br />
Das macht natürlich auch mich glücklich, denn ich muss mich jetzt nicht ins Auto schwingen, um den gesamten Freundeskreis und die halbe Stadt nach Schlagsahne zu durchforsten. Außerdem freue ich mich schon auf den Kuchen, der allerdings erst angeschnitten werden darf, wenn der Besuch da ist. Obwohl Astrid insgesamt vier verschiedene Kuchen gebacken hat, ist sie da sehr genau. Der Gast ist König und somit hat auch nur er das Privileg das erste Stück dieser Köstlichkeiten<span class="Apple-converted-space">  </span>zu ergattern.<br />
„Du hast auch heute Nacht noch von dem Lauchsalat genascht“, tadelt sie mich.<br />
„Ich dachte, ich hätte alle Spuren beseitigt“, grinse ich. „Ich wollte doch nur mal kosten. Er schmeckt übrigens lecker.“<br />
Um weiteren Beinahe &#8211; Katastrophen zu entgehen, füge ich schnell noch hinzu: „Ich mach mich dann mal an die Arbeit und sauge das Wohnzimmer aus.“<br />
Beim Staubsaugen kann man so schön seinen Gedanken nachhängen und so arbeite ich mich Stück für Stück vor, bis zur Fensterfront zum Garten hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wenn wir durch die Schiebetür auf die Terrasse hinaus gehen, dann sollte ich vielleicht auch noch die Schiene aussaugen“, überlege ich und schiebe das Element auf. Hierbei fällt mir auf, dass die Verriegelung ein bisschen Öl gebrauchen könnte, damit sie wieder besser gangbar ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So marschiere ich in den Keller, um das Silikonöl zu holen. Währenddessen fällt mir ein, dass unsere Schlafzimmertür quietschende Laute von sich gibt. Also schnell hoch zum Schlafzimmer, die Tür ausgehängt, die Scharniere geölt und die Tür wieder eingehängt. Fertig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach“, denke ich, „der Rollladen gleitet mit Silikonöl auch besser.“<br />
Gedacht, getan! Und nun wieder ein Stockwerk tiefer, zurück zu der Fensterfront.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wenn man schon mal bei der Arbeit ist, sollte man auch die Fensterrahmen und Schienen der drei Glastüren im Erker säubern. Astrid freut sich bestimmt!“, kommt mir der Gedanke.<br />
Schon beim Öffnen der ersten Glastür bemerke ich, dass der starke Wind heute Nacht im Garten einiges durcheinander gepustet hat. Unter anderem hat er einen Ast von einem Busch abgeknickt , so dass dieser zur Erde hinunter hängt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Den muss ich unbedingt abschneiden!“, befehle ich mir selbst. „Wo ist<span class="Apple-converted-space">  </span>nur die Gartenschere? Ach, die habe ich ja gestern ins Gartenhaus gelegt.“<br />
Nichts wie hin zum Gartenhäuschen und die Schere gesucht, die aber mittlerweile wie durch Geisterhand nicht mehr an dem von mir vermuteten Platz liegt. Schließlich finde ich sie auf dem kleinen Gartentisch, der in unserer Gartenlaube steht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was wollte ich doch gleich? Ja klar, der Ast!“<br />
Abgezwickt ist er schnell. Als ich ihn zur Schubkarre trage, wo ich ihn erst einmal deponiere, fällt mir auf, dass das Efeu rund um unseren Teich reichlich gewachsen ist. Also, schnipp, schnapp und ab mit den langen Trieben. Gedankenverloren widme ich mich meiner neuen Aufgabe, da vernehme ich die verwunderte Stimme meiner Frau, die gerade den Abfall zur Mülltonne bringt.<br />
„Was machst du da eigentlich?“<br />
„Ich? Na, das Wohnzimmer aussaugen, siehst du das nicht?“, erwidere ich und schaue selbst etwas verdutzt auf die Gartenschere in meiner Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wenn-der-vater-mit-dem-sohn/">Wenn der Vater mit dem Sohn …</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/chaotische-familie/">Meine ganz normale, chaotische Familie</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/familienzuwachs/">Familienzuwachs</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Das bisschen Haushalt</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-bisschen-haushalt/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/das-bisschen-haushalt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 22:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abstellkammer]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Gardine]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lappen]]></category>
		<category><![CDATA[Richtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
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					<description><![CDATA[Frau Konfusi hat entsetzt ihren Blick auf das Küchenfenster gerichtet. Die Sonne scheint in den Raum. Das ist eigentlich eine recht erfreuliche Sache, denn jetzt in der Winterzeit ist es draußen eher kalt und trüb. Heute jedoch zeigt sich der Himmel in seinem schönsten Blau und zu allem Überfluss lacht auch noch die Sonne. Sie steht allerdings zu dieser Tageszeit schon recht tief und wirft ihre Strahlen zum Fenster hinein. Das hat zur Folge, dass Frau Konfusi klitzekleine Staubpartikelchen in der Luft schweben sieht und auch bemerkt, dass ihre Scheiben dringend einer Reinigung bedürfen. Allerdings sollte das Fensterputzen bei Minus 5 Grad weder angenehm noch besonders vorteilhaft sein. Zumindest von außen. „Ich könnte aber wenigstens die Scheiben auf der Innenseite putzen“, überlegt sie sich, denn gerade ergreift sie ein unwiderstehlicher Putzzwang. „Und die Vorhänge würden sich auch freuen, wenn sie mal wieder in der Waschmaschine ein paar Runden schwimmen dürften.“ Sofort marschiert sie in den Abstellraum, ergreift sich einen Eimer, einen Lappen und das Fensterleder. Wieder in der Küche angekommen, stellt sie erst einmal das &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Konfusi hat entsetzt ihren Blick auf das Küchenfenster gerichtet. Die Sonne scheint in den Raum. Das ist eigentlich eine recht erfreuliche Sache, denn jetzt in der Winterzeit ist es draußen eher kalt und trüb. Heute jedoch zeigt sich der Himmel in seinem schönsten Blau und zu allem Überfluss lacht auch noch die Sonne. Sie steht allerdings zu dieser Tageszeit schon recht tief und wirft ihre Strahlen zum Fenster hinein.</strong><br />
<span class="dropcap">D</span>as hat zur Folge, dass Frau Konfusi klitzekleine Staubpartikelchen in der Luft schweben sieht und auch bemerkt, dass ihre Scheiben dringend einer Reinigung bedürfen. Allerdings sollte das Fensterputzen bei Minus 5 Grad weder angenehm noch besonders vorteilhaft sein. Zumindest von außen.<br />
„Ich könnte aber wenigstens die Scheiben auf der Innenseite putzen“, überlegt sie sich, denn gerade ergreift sie ein unwiderstehlicher Putzzwang. „Und die Vorhänge würden sich auch freuen, wenn sie mal wieder in der Waschmaschine ein paar Runden schwimmen dürften.“<br />
Sofort marschiert sie in den Abstellraum, ergreift sich einen Eimer, einen Lappen und das Fensterleder. Wieder in der Küche angekommen, stellt sie erst einmal das Radio an, denn mit Musik geht bekanntlich alles viel besser und leichter.<br />
Singend und voller Elan steigt sie auf einen Stuhl, den sie an das Küchenfenster gerückt hat. Sie muss sich allerdings tüchtig strecken, um an die Gardinenstange zu gelangen und die Gardinen abzuhängen.<br />
„Ich hole mir doch lieber mal die Leiter. Immerhin passieren die meisten Unfälle im Haushalt und auf Stühle sollte man nicht steigen. Sie könnten ja kippen“, denkt sie sich, klettert wieder herunter und läuft abermals in die Abstellkammer.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Jetzt ist es ein Kinderspiel die Gardinen abzuhängen“, sagt sie ein paar Augenblicke später zu sich selbst, als sie auf der Leiter steht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Wie das nun mal so ist, im ungünstigsten Moment klingelt es. Heute ist es nicht der Postbote oder die Nachbarin vor der Haustür, sondern das Telefon kündigt einen Anruf an.<br />
„Kannst du bitte mal rangehen!“, bittet sie ihren Mann rufend, der im Arbeitszimmer einige Unterlagen sortiert. „Ich kann gerade nicht!“<br />
Beim vierten Klingeln hört sie ihren Gatten in die Diele kommen, wo der Apparat steht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ja, Konfusi!?, meldet er sich freundlich und fragend zugleich.<br />
Einen kurzen Augenblick herrscht Stille und Frau Konfusi überlegt sich, wer wohl am anderen Ende der Leitung sein mag. Doch nun hört sie ihren Göttergatten sagen: „Da gebe ich Ihnen am Besten mal meine Frau!“<br />
Schon öffnet sich die Küchentür. Professor Konfusi hält immer noch den Hörer an sein Ohr und gibt dem Gesprächspartner zu verstehen: „Sekunde, &#8211; ich übergebe an meine Frau!“<br />
Mit diesen Worten reicht er seiner verdutzten Gattin den Hörer.<br />
„Ja, bitte?!<br />
„Schön, dass ich Sie erreiche.“<br />
„Aha!?“<br />
„Ich rufe im Auftrag eines Marktforschungsinstitutes an. Wir hätten da ein paar Fragen ….“<br />
„Das ist im Augenblick etwas ungünstig“, unterbricht Frau Konfusi kurzerhand.<br />
„Es dauert auch nur zwei, drei Minuten…“<br />
„Es ist wirklich äußerst ungünstig,…“<br />
„Ich verspreche Ihnen es dauert tatsächlich nicht lange.“<br />
„…ich stehe gerade auf einer Leiter“, vollendet Frau Konfusi ihren zuvor angefangenen Satz.<br />
„Oh, dann beenden wir doch besser das Gespräch!“, klingt es blitzschnell und fast ein wenig ängtlich aus dem Telefonhörer und augenblicklich vernimmt Frau Konfusi ein Tuten, das ihr das Beenden des Gespräches signalisiert.<br />
Sie reicht ihrem Gatten das Mobilteil zurück und fragt:<br />
„Wieso übergibst du mir immer diese Meinungsumfragen, &#8211; noch dazu, wenn ich auf der Leiter stehe. Ich habe gar nicht richtig hingehört. Was wollte er eigentlich?“<br />
„Ich glaube, es ging um eine Umfrage zur Unfallverhütung im Haushalt“, grinst Professor Konfusi und versucht sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, da ihm ein feuchter Putzlappen entgegenfliegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nebel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 19:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Gesicht]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich stehe am Fenster und blicke hinaus. Nebelschwaden liegen sanft über der Wiese. Es ist Herbst, man kann es nicht mehr leugnen. Mit meiner Zeitung und einer Tasse Tee setze ich mich gemütlich an den Küchentisch. Automatisch greife ich nach meiner… Und schon ist sie da, meine kleine Nebel-Erinnerungsgeschichte: Es ist schon ziemlich lange her. Unser Sohn war noch ein kleiner Junge, vielleicht sogar noch ein Baby. Wir wohnten zur Miete in einem Zweifamilienhaus in Darmstadt. Die Vermieter hatten ihre Wohnung unten und wir die gleiche Dreizimmerwohnung oben. Unser Sohn wurde von dem älteren Paar behandelt, als wäre er das Enkelkind. Er durfte alles. Seine Schaukel und später sein Basketballkorb hingen im Hof, sein Sandkasten und der Swimmingpool hatten ebenso ihren Platz im Garten und ein kleines Beet durfte er auch bearbeiten. Wir fühlten uns dort rundum wohl und hatten einen regen Kontakt zu unseren lieben Vermietern. So war es auch selbstverständlich, dass wir uns gegenseitig zu den Geburtstagsfeiern einluden. Ich weiß nicht mehr, wer Geburtstag hatte, aber es war zumindest einer der Beiden. Alle &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich stehe am Fenster und blicke hinaus. Nebelschwaden liegen sanft über der Wiese. Es ist Herbst, man kann es nicht mehr leugnen. Mit meiner Zeitung und einer Tasse Tee setze ich mich gemütlich an den Küchentisch. Automatisch greife ich nach meiner…</strong><br />
<strong>Und schon ist sie da, meine kleine Nebel-Erinnerungsgeschichte:</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist schon ziemlich lange her. Unser Sohn war noch ein kleiner Junge, vielleicht sogar noch ein Baby. Wir wohnten zur Miete in einem Zweifamilienhaus in Darmstadt. Die Vermieter hatten ihre Wohnung unten und wir die gleiche Dreizimmerwohnung oben.<br />
Unser Sohn wurde von dem älteren Paar behandelt, als wäre er das Enkelkind. Er durfte alles. Seine Schaukel und später sein Basketballkorb hingen im Hof, sein Sandkasten und der Swimmingpool hatten ebenso ihren Platz im Garten und ein kleines Beet durfte er auch bearbeiten. Wir fühlten uns dort rundum wohl und hatten einen regen Kontakt zu unseren lieben Vermietern. So war es auch selbstverständlich, dass wir uns gegenseitig zu den Geburtstagsfeiern einluden.<br />
Ich weiß nicht mehr, wer Geburtstag hatte, aber es war zumindest einer der Beiden. Alle Gäste, die ebenso wie die Vermieter schon in den Siebzigern waren, kannten uns und es war eine lustige Runde.<br />
So saßen wir am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Die Unterhaltung war angeregt und es wurde viel gelacht. Eine der älteren Damen sprach über ein allseits beliebtes Thema, &#8211; das Wetter. Dieser Gesprächsstoff kann mitunter sehr ergiebig sein.<br />
„Schade, dass es heute kein so richtig schöner und sonniger Tag geworden ist“, meinte sie und machte sich einen Klecks Sahne auf ihren Kuchen.<br />
„Wieso?“, fragte ein anderer Gast kopfschüttelnd. „Besser kann es doch schon fast nicht mehr sein.“<br />
Die Gastgeberin bestätigte dies:<br />
„Man sah schon heute Morgen, dass es wieder richtiges Sommerwetter werden würde und jetzt strahlt die Sonne vom blauen Himmel.“<br />
„Naja“, entgegnete die ältere Dame etwas skeptisch. „Als ich heute Morgen mit meinem Fahrrad unterwegs zum Bäcker war und auch als ich vor einer halben Stunde hierher fuhr, sah es gar nicht so gut aus.“<br />
Fragende Gesichter rund um den Kaffeetisch sahen sie an. Jetzt war unweigerlich Erklärungsbedarf notwendig und der Gastgeber forderte sie zum Weitererzählen auf:<br />
„Das musst Du uns unbedingt näher erläutern!“<br />
„Es war so trüb und dunstig draußen, dass ich nur ganz schlecht sehen konnte. Schaut doch nur“, wies sie die Anwesenden mit einem Blick zum Fenster hin. „Es ist sogar nebelig und auch hier im Zimmer ist es nicht richtig hell und klar. Man könnte meinen, es wäre schon Herbst.“<br />
Wiederum erntete sie verwunderte Blicke, die ihr aber nicht aufzufallen schienen. Genüsslich aß sie ihren Kuchen weiter.<br />
Plötzlich erhob sich mein Mann und ging freundlich lächelnd zu ihr hin. Da ich mit meiner Tischnachbarin in ein Gespräch vertieft war, konnte ich nicht verstehen, was er zu ihr sagte. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich allerdings, dass er kurz darauf das Zimmer verließ und erst nach ein paar Minuten wieder erschien. Abermals führte ihn sein Weg direkt zu der älteren Dame. Jetzt war nicht nur meine Aufmerksamkeit geweckt. Inzwischen waren alle Gäste verstummt und saßen mit offenen Ohren und aufgerissenen Augen da.<br />
Mein Mann reichte der älteren Dame etwas, das ich zunächst nicht erkennen konnte, da er mit dem Rücken zu mir stand. Allerdings hörte ich seine Worte klar und deutlich:<br />
„So, ich habe Ihre Brille geputzt und jetzt dürfte auch der Nebel verschwunden sein!“<br />
Ein freudiges und zugleich überraschtes Strahlen breitete sich über ihrem Gesicht aus, als sie durch ihre glasklare Brille schaute.</p>
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		<title>Und so geht es weiter…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2017 16:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Biest]]></category>
		<category><![CDATA[Cabrio]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Parfüm]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
		<category><![CDATA[Weite]]></category>
		<category><![CDATA[weiter]]></category>
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					<description><![CDATA[Da mein Blog in den letzten Tagen auf einen neuen Server umgezogen ist, kann ich erst heute die Fortsetzung meiner Fliegengeschichte einstellen. Auch die Kommentare, die mich in der Zwischenzeit erreicht haben, werde ich versuchen heute noch zu beantworten. &#160; Und so geht es weiter… „Sie wollen mich nicht im Haus haben“, denke ich enttäuscht, als ich durch die sperrangelweit offen stehende Haustür fliege. „Aber ich will die Hausbewohner noch ein bisschen ärgern! Also, was mache ich? Ich biege einfach nach links ab und fliege zum geöffneten Küchenfenster wieder ins Haus“, entschließe ich mich spontan. So, jetzt sitze ich auf der Küchenarbeitsplatte und freue mich schon auf die erstaunten Gesichter der Hausbewohner, wenn sie mich sichten. Ich brauche gar nicht lange zu warten, da wird auch schon die Küchentür aufgemacht und die Hausherrin marschiert siegessicher herein. „Was … ist … das?“, stottert sie . Das Entsetzen ist ihr ins Gesicht geschrieben und ich freue mich im wahrsten Sinne des Wortes tierisch über meine gelungene Überraschung. Jetzt könnte ich ja das ganze Spiel noch einmal von &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da mein Blog in den letzten Tagen auf einen neuen Server umgezogen ist, kann ich erst heute die Fortsetzung meiner Fliegengeschichte einstellen. Auch die Kommentare, die mich in der Zwischenzeit erreicht haben, werde ich versuchen heute noch zu beantworten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und so geht es weiter…</p>
<p><span class="dropcap">„S</span>ie wollen mich nicht im Haus haben“, denke ich enttäuscht, als ich durch die sperrangelweit offen stehende Haustür fliege.<br />
„Aber ich will die Hausbewohner noch ein bisschen ärgern! Also, was mache ich? Ich biege einfach nach links ab und fliege zum geöffneten Küchenfenster wieder ins Haus“, entschließe ich mich spontan.<br />
So, jetzt sitze ich auf der Küchenarbeitsplatte und freue mich schon auf die erstaunten Gesichter der Hausbewohner, wenn sie mich sichten. Ich brauche gar nicht lange zu warten, da wird auch schon die Küchentür aufgemacht und die Hausherrin marschiert siegessicher herein.<br />
„Was … ist … das?“, stottert sie .<br />
Das Entsetzen ist ihr ins Gesicht geschrieben und ich freue mich im wahrsten Sinne des Wortes tierisch über meine gelungene Überraschung. Jetzt könnte ich ja das ganze Spiel noch einmal von vorne beginnen, aber irgendwie hat mich die Lust verlassen. Bevor ich den Abflug mache, lasse ich es mir nicht nehmen, noch ein paar mal um ihren Kopf herum zu schwirren und meinen Motor ordentlich in den lautesten Tönen brummen zu lassen.<br />
„Du keines Biest!“, ruft die Hausherrin erbost aus und versucht mich zu erwischen. Mit beiden Händen fuchtelt sie aufgeregt in der Gegend herum, ohne mich auch nur ein bisschen zu berühren. Falls sie glaubt, mir damit Angst einzujagen, dann hat sie sich aber gewaltig getäuscht. Abgesehen davon langweilt mich dieses Spiel inzwischen so entsetzlich, dass ich einfach laut brummend durch das geöffnete Küchenfenster das Weite suche.<br />
„Ein ruhiges und sicheres Plätzchen, wo ich ein wenig dösen und mich erholen kann, wäre jetzt richtig“, denke ich müde durch das ewige Hin und Her.<br />
Meine Müdigkeit lässt mich nur knapp über dem Boden fliegen. Plötzlich schlägt eine Tatze nach mir und versetzt mich in Todesangst. Mit letzter Kraft flüchte ich in die höheren Gefilden.<br />
„Hilfe!!!“ , rufe ich aus. „Beinahe hätte mich die Katze erwischt.“<br />
Direkt vor dem Haus steht ein Cabrio. Das Dach ist geöffnet und der Motor ist aus. Ich umflattere zunächst einmal das Auto, um sicher zu gehen, dass im Inneren keine weiteren Gefahren auf mich warten.<br />
„Perfekt“, denke ich.<br />
Nachdem ich alles ausgekundschaftet und keine Gefahren gesichtet habe, lasse mich in der Ritze zwischen Rückenlehne und Sitzbank im hinteren Teil des Wagens nieder.<br />
„Hier findet mich so schnell niemand. Nicht einmal die Katze“, überlege ich noch zufrieden, da hat mich die Müdigkeit auch schon derartig übermannt, dass ich sofort in einen tiefen und traumlosen Schlaf falle.<br />
Ich erwache erst, als mir der Fahrtwind um die Flügel weht. Zu meinem Entsetzen stelle ich fest, dass die Hausherrin und ihr Gemahl sich auf den beiden Vordersitzen befinden und mit Karacho die Straßen entlang donnern.<br />
„Hilfe!!!“, rufe ich nun schon zum zweiten Mal aus und versuche mich so tief es geht in der Ritze zu verschanzen.<br />
„Hoffentlich entdecken sie mich nicht!“, bete ich zu unserem Fliegengott und nehme mir vor: „An der nächsten Ampel mache ich die Flatter.“<br />
Der gute Wille ist ja da, doch die Umstände lassen es nicht zu. Es beginnt nämlich zu regnen und an der nächsten Ampel schließt sich das Dach über mir und den menschlichen Insassen. Ich will noch schnell entwischen, doch die Angst durch das sich schließende Dach zerquetscht zu werden, lässt mich meinen Fluchtversuch abbrechen und das Schicksal befördert mich direkt in die geöffnete Handtasche der Frau. Hier wimmelt es von vielen interessanten Sachen. Sogar ein Stückchen Schokolade entdecke ich, an dem ich auch sogleich ein bisschen herum knabbern muss.<br />
„Mmmh! Schmeckt das köstlich!“<br />
Ich bemerke nicht, dass die Frau ihre Handtasche wieder an sich nimmt, sie verschießt und mit ihr und mir davon marschiert. Das ist ein Gewackel und Gehopse, das ich jetzt über mich ergehen lassen muss. Ich werde von einer Ecke in die andere geschleudert, so dass es mir ganz schwindelig und schlecht wird. In meinem Kopf dreht sich alles und ich kann weder klar denken, noch kann ich in dieser Dunkelheit etwas erkennen. Es ist auch ziemlich stickig hier drin. Ich bekomme kaum noch Luft. Außerdem scheint auch das Parfüm der Frau ausgelaufen zu sein, denn es beginnt bestialisch zu stinken hier in meinem Gefängnis, woraufhin ich das Bewusstsein verliere.<br />
Ich komme erst wieder zu mir, als der Reißverschluss geöffnet wird und eine Hand im Innern herumwühlt. Ich muss mich ganz in die Ecke verkriechen, damit ich nicht von der Hand gefangen oder zerquetscht werde.<br />
„Wo sind denn nur schon wieder meine Haustürschlüssel?“, ertönt die Frauenstimme.<br />
Kurz darauf höre ich es klappern und ich fliege mit der Tasche in hohem Bogen durch die Gegend. Dann herrscht Totenstille. Es ist schon fast unheimlich.<br />
Vorsichtig wage ich mich aus der Tasche. Ich schaue mich um und stelle fest, dass ich mich schon wieder in der Küche befinde, in der mich die Hausherrin gejagt hat, beziehungsweise in der ich die Hausherrin bis zur Weißglut geärgert habe. Ich danke dem Fliegengott, dass ich anscheinend alleine im Raum bin.<br />
„Oh, was liegt denn dort Leckeres?“, frage ich mich und krieche leise und vorsichtig die Küchenarbeitsplatte entlang.<br />
Ich fühle mich der Köstlichkeit schon ganz nahe und kann ihren süßen Duft auch schon vernehmen, da passiert es:<br />
Ein Glas stülpt sich über mich und schließt mich ein. Ich renne um mein Leben, aber es gibt nirgends eine Öffnung durch die ich flüchten könnte. Irgendetwas wird mir von unten unter meine Fliegenbeine geschoben.<br />
„Da hab ich dich endlich, du keines Biest! Mich wirst du nicht mehr ärgern!“, sagt die mir schon bekannte Frauenstimme.<br />
„Jetzt hat mein letztes Stündlein geschlagen“, denke ich resigniert.<br />
Doch es kommt anders:<br />
Die Hausherrin trägt das Glas mit mir zur Haustür, entzieht mir den Boden unter den Füßen und schleudert mich in die Luft. In Panik beginne ich die Flügel zu schlagen und steige in die Lüfte.<br />
„Wage dich nicht mehr zurück!“, ruft die Frau mir nach.<br />
Ehrlich gesagt, auf diese Idee würde ich auch nicht kommen. Jetzt genieße ich meine Freiheit und schwöre niemals wieder eine Menschenseele zu ärgern.<br />
Obwohl! &#8211;<br />
Steht dort drüben in der Nachbarschaft nicht ein Fenster offen?</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-familien-b-c-2/">Das Familien-A B C</a></p>
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		<title>Große Aufregung in der Villa</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/grosse-aufregung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2016 22:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Leiter]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<category><![CDATA[Schlüssel]]></category>
		<category><![CDATA[Schreck]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Villa]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Herrn und Frau Konfusi und den anderen Bewohnern der Villa ist immer etwas los. Ihnen wird es nie langweilig. Auch heute herrscht in dem Haus wieder große Aufregung, dabei fing der Tag ganz friedlich und vielversprechend an.  Am Morgen ahnte noch niemand etwas von der bevorstehenden großen Aufregung. Die Frühlingssonne scheint zu den Fenstern herein und lockt Herrn und Frau Konfusi zu einem kleinen Spaziergang nach draußen. Gerade sind sie wieder auf dem Heimweg, da fährt ein Feuerwehrauto an ihnen vorbei und biegt in die Straße ein, an deren Ende die Villa steht, in der sie wohnen. „Nanu?! Da muss irgendetwas passiert sein!“, überlegt Frau Konfusi laut und dreht sich reflexartig um. „Du kannst ganz beruhigt sein“, erklärt ihr Professor Konfusi, der den Blick seiner Frau nach hinten wahrgenommen hat. „Dieses Mal wirst du von keinem Känguru verfolgt. So schnell kann Karl, das Känguru nicht mehr aus seinem Gehege entwischen. Sie haben den Zaun nämlich erneuert.“ Frau Konfusi geht nicht auf das Gesagte ein, sondern überlegt krampfhaft, was sich denn wohl Schlimmes in der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei Herrn und Frau Konfusi und den anderen Bewohnern der Villa ist immer etwas los. Ihnen wird es nie langweilig. Auch heute herrscht in dem Haus wieder große Aufregung, dabei fing der Tag ganz friedlich und vielversprechend an.  Am Morgen ahnte noch niemand etwas von der bevorstehenden großen Aufregung.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>ie Frühlingssonne scheint zu den Fenstern herein und lockt Herrn und Frau Konfusi zu einem kleinen Spaziergang nach draußen. Gerade sind sie wieder auf dem Heimweg, da fährt ein Feuerwehrauto an ihnen vorbei und biegt in die Straße ein, an deren Ende die Villa steht, in der sie wohnen.<br />
„Nanu?! Da muss irgendetwas passiert sein!“, überlegt Frau Konfusi laut und dreht sich reflexartig um.<br />
„Du kannst ganz beruhigt sein“, erklärt ihr Professor Konfusi, der den Blick seiner Frau nach hinten wahrgenommen hat. „Dieses Mal wirst du von keinem Känguru verfolgt. So schnell kann Karl, das Känguru nicht mehr aus seinem Gehege entwischen. Sie haben den Zaun nämlich erneuert.“<br />
Frau Konfusi geht nicht auf das Gesagte ein, sondern überlegt krampfhaft, was sich denn wohl Schlimmes in der Straße ereignet haben könnte.<br />
„Ich werde doch nicht den Herd angelassen haben“, kommt es ihr plötzlich in den Sinn. „Vielleicht brennt es in unserer Wohnung.“<br />
„Dann würden wir doch Rauch sehen“, versucht sie ihr Mann zu beruhigen. „Wahrscheinlich fahren sie nur durch die Straße, weil sie eine Abkürzung nehmen wollen.“<br />
Doch gerade als er dies sagt, biegen sie selbst in die Straße ein und er erkennt, dass das Feuerwehrauto tatsächlich direkt vor der Villa anhält. Ihm wird es inzwischen auch etwas sonderbar in der Magengegend. Wortlos und beschleunigenden Schrittes marschieren die Beiden weiter. Ein wenig atemlos und mit klopfenden Herzen erreichen sie die Villa.<br />
„Schau doch nur, sie haben die Leiter ausgefahren!“, ruft Frau Konfusi erschrocken aus. „Ganz nach oben. Dort, wo das junge Pärchen wohnt, das erst kürzlich in die ausgebaute Dachgeschosswohnung eingezogen ist. Wie heißen sie nochmal?“<br />
„Frau Sommer und Herr Herbst.“<br />
„Stimmt! Frau Sommer steht am Wohnzimmerfenster, winkt ganz aufgeregt und deutet zu dem kleineren Nachbarfenster“, kommentiert Frau Konfusi das, was sich gerade vor ihren Augen abspielt. „Jetzt rennt sie wieder weg und der Feuerwehrmann öffnet das angekippte Nachbarfenster und klettert hinein. Es müsste das Fenster vom Wohnungsflur sein, wenn mich nicht alles täuscht.“<br />
„Ich glaube nicht, dass es brennt. Da scheint etwas anderes passiert zu sein“, sagt Professor Konfusi sichtlich nervöser als noch vor ein paar Minuten.<br />
Mittlerweile steckt der Feuerwehrmann seinen Kopf von innen nach außen durch das Fenster und signalisiert seinen Kameraden, dass sie die Leiter wieder einziehen sollen.<br />
Jetzt kommt auch Oma Schmidt über den Hof geschlurft und gesellt sich zu Herrn und Frau Konfusi. Auch sie weiß nicht, was hier eigentlich los ist, denn sie ist gerade aus ihrem Mittagsschläfchen erwacht. Marco ist noch in der Schule, seine Eltern und auch Herr Herbst sind arbeiten. Da das kleine Grüppchen die Feuerwehrleute nicht stören will, stellen sie sich alle in eine Hofecke, beobachten das Geschehen und warten ab.<br />
Endlich kommt Frau Sommer durch die Eingangstür aus dem Haus, gefolgt von dem Feuerwehrmann, der ein etwa zweijähriges kleines Mädchen auf dem Arm hält. Die Kleine weint herzerbarmend und streckt die Ärmchen nach Frau Sommer aus.<br />
„Ich glaube, es ist besser, wenn Sie sie erst einmal beruhigen“, meint der Feuerwehrmann und reicht das Kind der jungen Frau.<br />
„Du brauchst nicht weinen. Es ist doch alles gut gegangen, aber das darfst du nicht noch einmal machen!“, erklärt Frau Sommer dem Mädchen, das sich tränenüberströmt an sie schmiegt. „Schau mal auf dieser großen Leiter ist der Feuerwehrmann hochgeklettert und hat uns gerettet.“<br />
„Geht es Ihnen und der Kleinen gut?“, erkundigt sich Professor Konfusi. „Können wir Ihnen irgendwie helfen?“<br />
„Was ist überhaupt passiert?“, fragt Frau Konfusi und Oma Schmidt streichelt den Rücken des Mädchens behutsam.<br />
„Ach“, erzählt Frau Sommer, „ich habe meine kleine Nichte in unser Bett gelegt, damit sie ihren Mittagsschlaf machen kann.“<br />
„Ja, ja, so ein kleines Mädchen muss seine Ordnung haben und mittags noch schlafen. Ich übrigens auch!“, sagt Oma Schmidt und streichelt die Kleine weiter.<br />
„Ich bin dann ins Wohnzimmer gegangen und habe über Kopfhörer Musik gehört. Aber vorher habe ich sicherheitshalber noch die Wohnungstür abgesperrt. Nur für den Fall, dass die Kleine wach wird, mich sucht und ich sie nicht höre. Man weiß ja nie, was so kleinen Kindern alles einfällt. Man hat ja schon gelesen, dass sie einfach auf die Straße laufen.“<br />
Die junge Frau ist immer noch total aufgeregt.<br />
„Wie hätte ich das denn meiner Schwester erklären sollen?! Ich darf mir das gar nicht erst ausmalen.“<br />
„Aber was ist denn überhaupt passiert? Warum ist die Feuerwehr hier?“<br />
Alle sehen die junge Frau gespannt an, denn bisher ist ihnen der Feuerwehreinsatz noch ein Rätsel.<br />
„Marlis, meine Nichte, ist tatsächlich aufgewacht und aufgestanden. Sie hat das Schlafzimmer vom Flur aus abgesperrt und ist dann zur Wohnzimmertür gegangen und hat von außen den Schlüssel rumgedreht. Als ich es gemerkt habe, hatte sie mich schon eingesperrt. Jetzt saß ich im Wohnzimmer fest und die Kleine im Flur. Sie hat nach mir gerufen und zuerst habe ich versucht ihr zu erklären, dass sie den Schlüssel wieder umdrehen muss, um aufzuschließen. Das hat sie aber nicht mehr geschafft. Sie hat Angst bekommen und hat sich in eine Ecke gesetzt und geweint.“<br />
„Ach, du meine Güte!“, entfährt es Frau Konfusi und Oma Schmidt gleichzeitig.<br />
„Dann haben Sie also die Feuerwehr alarmiert“, stellt Professor Konfusi sachlich fest.<br />
„Ja, was hätte ich denn sonst tun sollen? Ich hatte zum Glück das Telefon im Wohnzimmer liegen, aber ich hatte keine Nummer von einem Schlüsseldienst. Die Notrufnummer von Polizei und Feuerwehr hat man allerdings immer im Kopf.“<br />
„Das haben Sie ganz richtig gemacht, junge Frau.“, erklärt der Feuerwehrmann und verabschiedet sich.<br />
„Ich mache Ihnen einen Vorschlag“, sagt Professor Konfusi. „Alle hier im Haus haben mir einen Zweitschlüssel gegeben, nur für den Fall der Fälle. Wenn Sie möchten, dann können Sie das auch tun. Und speichern Sie sich noch meine Nummer im Telefon ein. Dann brauchen wir das nächste Mal keinen Feuerwehreinsatz mehr, sondern ich komme einfach mit dem Zweitschlüssel die Treppe hoch gelaufen und errette Sie.“<br />
Dankbar und erschöpft, nickt die junge Frau. Verstohlen wischt sie sich eine Träne weg.<br />
„Aber jetzt mache ich der kleinen Marlis erst einmal einen schönen warmen Kakao“, schlägt Frau Konfusi vor und reicht dem Mädchen die Hand. „Komm mit, Marlis, die heiße Schokolade wird dir guttun. Magst du auch Kekse?“, fragt sie das kleine Mädchen, das begeistert nickt. „Für uns Erwachsene habe ich übrigens noch einen Mirabellenlikör und einen Eierlikör im Schrank stehen. Damit können wir den Schreck hinunterspülen.“</p>
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		<title>Vorsicht Affen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 22:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[lachten]]></category>
		<category><![CDATA[Safaripark]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (traeumerle lunze) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte: Vor achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden. „Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So ist das manchmal, das Eine löst das Andere aus. Ich habe doch neulich von Lizzy Langhals berichtet, die wir in Bangkok getroffen haben. Viele von Euch haben diesen Post gelesen und kommentiert. Kerstin (<a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a>) hat mir geschrieben, dass sie sich ebenfalls an ein Erlebnis mit einer Giraffe erinnern kann, die bei einer Autofahrt durch einen Safaripark die Scheibe mit ihrer langen Zunge abgeleckt hat. Sie hat mir sogar ein tolles und lustiges Foto davon zugeschickt. Dieses Foto löste in mir wiederum eine Erinnerung aus. Aber auch in Kerstin. Somit erzählen wir Euch heute in Absprache jeder auf seinem Blog eine persönliche Erinnerungs- Affengeschichte:</strong></p>
<p><span class="dropcap">V</span>or achtzehn Jahren verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf der schönen Mittelmeerinsel Mallorca. Unser Sohn Timo war damals gerade erst acht Jahre. Wenn man mit Kindern im Urlaub ist, dann möchte man ihnen auch etwas zeigen und Unternehmungen machen, die ihnen Spaß bereiten. Am Morgen des besagten Tages konnten wir noch nicht ahnen, dass wir mit unserem Vorschlag für das Tagesprogramm den absoluten Volltreffer landen würden.<br />
„Was wollen wir heute unternehmen?“, fragte ich während des Frühstücks meine beiden Männer. „Sollen wir am Strand bleiben oder mit unserem Mietwagen die Insel erkunden?“<br />
„Ach, ich will eigentlich nicht wieder nur an unserem Strand bleiben“, verkündete mein Göttergatte. „Wir können uns doch einen anderen Strand suchen!“<br />
Da unser Sohn noch sein Nutellabrot mampfte, ergriff ich die Gelegenheit den beiden schnell einen anderen Vorschlag zu unterbreiten.<br />
„Was haltet ihr von diesem Safaripark? Timo würde Dir das gefallen?“<br />
Ich reichte ihm das Prospekt, das ich im Hotelfoyer entdeckt hatte. Die Fotos von den verschiedenen Tieren weckten sofort sein Interesse und so beschlossen wir unsere Sachen zu packen, um zu dem besagten Tiergehege in Sa Coma zu fahren.<br />
Dort angekommen mussten wir wiederum eine Entscheidung treffen.<br />
„Wollen wir mit dem Bus die Safaritour machen?“, fragte ich.<br />
„Ach, Quatsch!“, erklärte mein Mann, während dies Timo ganz egal zu sein schien. Er rutschte nur unruhig auf der Rückbank hin und her, weil er schon ganz aufgeregt war.<br />
„Eine Safari macht man im Auto und nicht im Bus“, beschloss mein Mann. „Wozu noch einmal extra bezahlen, wenn wir sowieso ein Gefährt haben und man damit reinfahren darf.“<br />
Die Bedingung für die Durchfahrt mit dem PKW war allerdings, dass man die Fensterscheiben geschlossen halten musste.<br />
„Mach dein Fenster hinten bitte auch zu!“, forderte ich Timo auf. „Immerhin sind das alles gefährliche Tiere. &#8211; Schau mal, dort vorne sind schon die Löwen!“<br />
Timo presste seine Nase an die Fensterscheibe und bestaunte die Tiere. Sicherlich fühlte er sich wie bei einer richtigen Safari. Wir begegneten u.a. Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen, und auch ein Strauß spazierte vor uns über den Weg. Obwohl Timo diese Tiere alle schon im Zoo gesehen hatte, war es ein besonderes Erlebnis diese jetzt auf (fast) freier Wildbahn zu erleben.<br />
„Sag nur, hier gibt es keine Affen?“, fragte mein Peter sichtlich enttäuscht.<br />
Man muss dazu sagen, dass er ein absoluter Affenfan ist. Er kann ihnen ewig zuschauen und hat seine Freude dabei. Doch bisher hatten wir noch keine entdeckt.<br />
„Du musst da hin fahren!“, sagte Timo und deutete auf ein Schild, auf dem ein Affe abgebildet war, der nach rechts zeigte.<br />
Also fuhren wir in diese Richtung und suchten mit den Augen sämtliche Bäume ab.<br />
Doch wir mussten gar nicht nach oben schauen. Plötzlich waren wir umzingelt von Affen aller Größen. Wir hielten an, denn schließlich wollten wir keines dieser Tiere umfahren. Sofort kamen sie auf unser grünes Auto zugerannt. Es schien auf sie wie ein Magnet zu wirken. Doch das war nicht alles. Sie krabbelten auf die Motorhaube und schauten zur Windschutzscheibe herein. Auge in Auge waren wir uns nun gegenüber. Man hätte sich tatsächlich die Frage stellen können, wer jetzt wen begaffte. Allerdings stellte sich auch noch die Frage, ob die Affen außerhalb oder innerhalb des Autos waren, denn wir versuchten die Tiere mit allen möglichen Grimassen und Gesten zu motivieren auf eben diese zu reagieren.<br />
Jetzt kamen auch noch andere, die sich neugierig an die Beifahrer- und die Fahrertür hängten und an die Scheibe klopften. Selbstverständlich klopfte nicht nur Timo zurück. Wir hatten unseren Spaß, das muss man wirklich zugeben. Weiterhin mussten wir uns eingestehen, dass wir froh waren geschützt in unserem Käfig, sprich Auto sitzen zu können und nicht den Übergriffen der Affen ausgesetzt waren. Wir wähnten uns also in Sicherheit und die Affen vorne, links und rechts verstanden es auch hervorragend uns abzulenken.<br />
Wir lachten und alberten in unserem Gefährt herum, bis auf einmal Timos entsetzter Schrei ertönte:<br />
„Achtung! Da oben!“<br />
Der Schreck und die Erkenntnis fuhren uns gleichzeitig schlagartig in die Glieder. Der Blick nach oben offenbarte uns das ganze Ausmaß unserer nicht gerade besonders berauschenden Situation. Während wir mit den Affen zu unserer Linken und Rechten kleine lustige Spielchen gemacht hatten, hatten sich zwei dieser flinken Kletterer auf unser Autodach geschwungen. Das wäre ja im Grunde genommen auch kein Problem gewesen, hätte nicht das offene Schiebedach existiert, durch welches bereits ein Affe versuchte in das Innere des Autos zu gelangen. Wie hatten wir nur vergessen können dieses zu schließen? Doch alle Fragen und alle Wenns und Abers nutzten jetzt nichts mehr. Im Moment war nur Handeln angesagt. Und das ziemlich schnell!<br />
„Schnell! Zuschieben! Alle mithelfen!“, kommandierte Peter.<br />
Mit vereinten Kräften zerrten wir von innen am Schiebedach, um dieses zu schließen. Inzwischen zerrten allerdings auch zwei Affen von außen am besagten Schiebedach, um dieses offen zu halten.<br />
So zogen wir von innen in die eine Richtung und die Affen oben auf dem Dach in die andere Richtung. Wenig Kraft hatten die beiden Affen nicht.<br />
„Fester! Die haben nämlich ordentlich Kraft!“, rief Peter und stemmte mit aller Gewalt dagegen.<br />
Außerdem schienen wir nur ihren Eifer und das Bestreben das Schiebedach offen zu halten, anzuspornen.<br />
Während die Affen auf dem Dach sich ärgerten, dass wir das Dach schließen wollten, ärgerten wir uns, dass sie uns dies nicht gestatteten. Größer als unser Ärger war jedoch unsere Angst, sie könnten es in das Innere unseres Autos schaffen. So entwickelten wir ungeahnte Kräfte und schafften es schließlich das Schiebedach zu schließen.<br />
Enttäuscht trommelten die beiden Affen auf dem Dach herum, denn sie waren die Verlierer. Zum Glück! Ich wage es mir nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn sie gesiegt hätten. Wir wären die wahren Verlierer gewesen und hätten mit Sicherheit nichts mehr zu lachen gehabt.<br />
Jetzt allerdings ließen wir uns erleichtert in die Sitze zurückfallen. Nach einer kurzen Verschnaufpause lachten wir alle drei glücklich los.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kerstin und ich haben uns abgesprochen und so hat auch sie heute eine  Affengeschichte eingestellt. Schaut doch auch einmal bei ihr vorbei:</p>
<p><a href="http://www.traeumerle.lunze.info">traeumerle lunze</a></p>
<p>Wenn Ihr Lust habt, dann könnt ihr bei mir auch noch folgende Tiergeschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi&amp;Filou</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein&amp;Co</a></p>
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