<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	>

<channel>
	<title>Paar &#8211; life tells stories</title>
	<atom:link href="https://lifetellsstories.de/tag/paar/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lifetellsstories.de</link>
	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
	<lastBuildDate>Sat, 27 Jun 2020 22:16:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">123020734</site>	<item>
		<title>Die Nacht ist zum Schlafen da</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-nacht-ist-zum-schlafen-da/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/die-nacht-ist-zum-schlafen-da/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 22:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Lampe]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Spray]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Tinitus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6537</guid>

					<description><![CDATA[Es ist eine laue Sommernacht und ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Man sollte meinen, dass man dann müde genug ist, um zu schlafen.  Mein Mann tut dies auch. Seine Atemzüge sind ruhig und gleichmäßig.  Ein bisschen neidisch bin ich schon.  „Ich möchte auch schlafen“, wünsche ich mir, aber im Grunde genommen könnte ich aufstehen und irgendetwas tun. „Wach genug dazu bin ich. Eigentlich hätte ich es mir denken können“, schimpfe ich lautlos mit mir selbst. Als wir heute Nachmittag mit der Familie in einem Cafe saßen, bestellte ich mir einen Latte Macchiato. Seit ich denken kann, bin ich ein Teetrinker. Ich liebe Tee, alle Sorten, außer Schwarztee. Aber alle Welt trinkt Kaffee. Immer will man ja nicht die Ausnahme sein. Also habe ich vor ungefähr einem Jahr begonnen spezielle Kaffeevarianten zu testen, allerdings erst einmal mit Schokolade. Chocochino, Schokomacchiato oder wie sie sich alle nennen. Jedes Cafe kreiert dafür ja einen anderen Namen. Kurze Rede langer Sinn, inzwischen bleibt die Schokolade weg und mir schmeckt ein ganz normaler Latte Macchiato. „Der war wirklich lecker &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine laue Sommernacht und ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Man sollte meinen, dass man dann müde genug ist, um zu schlafen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Mann tut dies auch. Seine Atemzüge sind ruhig und gleichmäßig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ein bisschen neidisch bin ich schon.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich möchte auch schlafen“, wünsche ich mir, aber im Grunde genommen könnte ich aufstehen und irgendetwas tun. „Wach genug dazu bin ich. Eigentlich hätte ich es mir denken können“, schimpfe ich lautlos mit mir selbst.<br />
Als wir heute Nachmittag mit der Familie in einem Cafe saßen, bestellte ich mir einen Latte Macchiato. Seit ich denken kann, bin ich ein Teetrinker. Ich liebe Tee, alle Sorten, außer Schwarztee. Aber alle Welt trinkt Kaffee. Immer will man ja nicht die Ausnahme sein. Also habe ich vor ungefähr einem Jahr begonnen spezielle Kaffeevarianten zu testen, allerdings erst einmal mit Schokolade. Chocochino, Schokomacchiato oder wie sie sich alle nennen. Jedes Cafe kreiert dafür ja einen anderen Namen.<br />
Kurze Rede langer Sinn, inzwischen bleibt die Schokolade weg und mir schmeckt ein ganz normaler Latte Macchiato.<br />
„Der war wirklich lecker und überhaupt nicht stark“, denke ich an den Nachmittag zurück. „Nur hätte ich es bei diesem einen Glas belassen sollen. Das Zweite war für meine Verhältnisse zuviel und ich hatte schon beim Trinken geahnt, dass ich nicht würde schlafen können.“<br />
Ich weiß, alle Kaffeetrinker, besonders diejenigen, die ihren Kaffee schwarz genießen, lachen mich jetzt insgeheim aus, aber ich liege tatsächlich wach und wälze mich hin und her.<br />
„Baldrian“, überlege ich. „Das wird mich beruhigen und in einer halben Stunde schlummere ich genauso selig, wie mein Göttergatte.“<br />
Quatsch, jetzt habe ich ein neues Problem, das meinen Schlaf verhindert.<br />
Es beginnt just in dem Moment, in dem ich die Leselampe ausknipse und mein Haupt auf das Kopfkissen lege.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh nein!“<br />
Ich habe das Gefühl ein Hubschrauber setzt gerade zur Landung an. Noch befindet er sich genau über mir. Nein, das ist kein Hubschrauber und auch kein Tinnitus. Es ist viel, viel kleiner und umkreist mich. Ich fuchtele wild mit den Armen um mich. Ruhe!<span class="Apple-converted-space">  </span>Kaum habe ich mich wieder gemütlich eingekuschelt, geht der Angriff aufs Neue los.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Miststück!“, entfährt es mir.<br />
Das scheint ins Bewusstsein meines Mannes gedrungen zu sein, denn er murmelt plötzlich: „Was ist los? Ich hab doch gar nichts gemacht!“<br />
Noch bevor ich die Sache richtigstellen kann, hat er sich auf die Seite gedreht und schnarcht los.<br />
„Na toll!“, denke ich und schalte wieder die Leselampe an. Mit den Augen suche ich das Zimmer ab. Nirgends kann ich dieses kleine Biest entdecken.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Es hilft alles nichts, ich brauche ein Gegenmittel!“, beschließe ich und schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Im Bad besprühe ich mich mit Mückenspray.<br />
„So, jetzt wirst du mich wohl in Frieden lassen. Es wird auch langsam Zeit!“<br />
Inzwischen zeigt der Wecker nämlich schon drei Uhr nachts an.<br />
„Ich habe noch kein bisschen geschlafen, bald bricht ja schon der Morgen an.“ Innerlich gerate ich langsam in Panik. „Aber mein Spray wird helfen!“<br />
Zuversichtlich krieche ich wieder unter die Bettdecke und schließe ganz fest meine Augen. Leider nur die Augen, denn die Ohren lauschen auf jeden noch so kleinen Laut.<br />
„Da ist sie ja schon wieder! So langsam reicht es!“<br />
Außerdem juckt es mich mittlerweile am gesamten Körper. Sie scheint mich wohl an Armen und Beinen gestochen zu haben und das nicht nur einmal. Ich kratze. Noch ein Grund nicht einzuschlafen.<br />
„Das ist ja eine tolle Kombination, um wach zu bleiben: Kaffee, das Schnarchen meines Mannes, die Mücke und die Juckattacken. Klasse!“<br />
Mein Ärger muss dann wohl doch von der Sehnsucht nach Schlaf übertrumpft worden sein, denn gefühlt um 4 Uhr 30 schlafe ich endlich ein.<br />
Als ich am Morgen auf dem Weg zum Badezimmer bin, frage ich mich: „Habe ich das alles nur geträumt?“, denn seltsamerweise bin ich kein bisschen müde. Im Bad angekommen, gibt mir mein Spiegelbild jedoch eine eindeutige Antwort.<br />
„Oh, hab ich gut geschlafen,- tief und fest“, erklärt mir mein Mann, der nun ebenfalls hereinkommt. „Nur einmal bin ich kurz aufgewacht, weil du irgendwas zu mir gesagt hast. Worum ging es eigentlich?“<br />
Ich bin sprachlos. Er hat von meinem nächtlichen Kampf nichts mitbekommen und kein einziger Stich lässt sich bei ihm entdecken. Ist das nicht unfair? Und dann auch noch sein Spruch, als ich meine Mückenstiche zähle:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Daran ist nur Noah mit seiner Arche schuld. Er wollte ja unbedingt von jedem Tier ein Paar mitnehmen und das ist dabei herausgekommen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/pirat-schorsch/">Pirat Schorsch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/beschuetzer-einbrecher-holzfaeller-und-ein-ungeliebtes-haustier/">Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/goldgloeckchen/">Goldglöckchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/die-nacht-ist-zum-schlafen-da/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6537</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wir zwei</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/wir-zwei/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/wir-zwei/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 21:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[ungleich]]></category>
		<category><![CDATA[Wand]]></category>
		<category><![CDATA[zwei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6356</guid>

					<description><![CDATA[Immer und immer wieder höre ich die Leute sagen:  „Es wird langsam Zeit …“. Ja, das stimmt. Es wird wirklich langsam Zeit, dass wir endlich mal richtig gewürdigt werden. Also fang ich einfach mal an, ein bisschen von uns zu erzählen: Wir sind eigentlich die besten Freunde. Obwohl wir zu zweit sind und eindeutig zusammengehören, kann man uns in gewisser Weise als ein ungleiches Paar bezeichnen. Trotzdem muss man betonen, dass Einer allein einfach keinen Sinn ergibt.  Äußerlich haben wir ein bisschen Ähnlichkeit mit Dick und Doof. So kommt es mir zumindest manchmal vor. Ich bin klein und dick und mein Kumpel, der ist lang und schlank. Unser Leben besteht aus ständigen Wiederholungen, deren wir allerdings niemals müde werden. Sie sind sozusagen unsere Bestimmung und die Rechtfertigung unserer Existenz. Mein Kumpel läuft immer vor mir davon. Soll ich ihm nachlaufen? Dazu habe ich aber eigentlich keine Lust, denn ich weiß ja im Grunde genommen, dass er immer wieder bei mir vorbeikommt. Deshalb bleibe ich ziemlich lange an fast der gleichen Stelle stehen, besser gesagt, ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer und immer wieder höre ich die Leute sagen:<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
<strong>„Es wird langsam Zeit …“.</strong><br />
<strong>Ja, das stimmt. Es wird wirklich langsam Zeit, dass wir endlich mal richtig gewürdigt werden. Also fang ich einfach mal an, ein bisschen von uns zu erzählen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">W</span>ir sind eigentlich die besten Freunde. Obwohl wir zu zweit sind und eindeutig zusammengehören, kann man uns in gewisser Weise als ein ungleiches Paar bezeichnen. Trotzdem muss man betonen, dass Einer allein einfach keinen Sinn ergibt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Äußerlich haben wir ein bisschen Ähnlichkeit mit Dick und Doof. So kommt es mir zumindest manchmal vor. Ich bin klein und dick und mein Kumpel, der ist lang und schlank.<br />
Unser Leben besteht aus ständigen Wiederholungen, deren wir allerdings niemals müde werden. Sie sind sozusagen unsere Bestimmung und die Rechtfertigung unserer Existenz.<br />
Mein Kumpel läuft immer vor mir davon. Soll ich ihm nachlaufen? Dazu habe ich aber eigentlich keine Lust, denn ich weiß ja im Grunde genommen, dass er immer wieder bei mir vorbeikommt. Deshalb bleibe ich ziemlich lange an fast der gleichen Stelle stehen, besser gesagt, ich bewege mich nur in ganz winzigen Schritten voran. Naja und deshalb laufe ich ihm dann wohl doch nach.<br />
Jeden Tag ist es dasselbe Spiel. Jahrein, Jahraus. Wirklich zusammen sind wir nur ganz kurz. Ein winziger Augenblick und schon ist der Lange wieder weg. Er rennt immer über mich hinweg und im Grunde genommen läuft er nur im Kreis. Warum, so frage ich Euch, soll ich mich anstrengen und ihm nachlaufen. Ich würde ihn bei meiner Geschwindigkeit, die eher Langsamkeit heißen sollte, ja doch nicht überholen. Außerdem würde es keinen Sinn machen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ach, eigentlich erzähle ich Quatsch. Wir sind schon irgendwie die ganze Zeit zusammen. Es gibt einen Punkt, der uns vereint. Dieser befindet sich im Mittelpunkt des Kreises, den der Lange immer abläuft und ich in gewisser Weise ja auch, nur langsamer.<span class="Apple-converted-space">  </span>Deshalb brauche ich auch einen halben Tag um einmal im Kreis zu laufen. Der Lange schafft das in einer Stunde. Der ist echt schnell. Er<em><strong> überholt</strong></em> mich an einem Tag also dreiundzwanzigmal. Toll oder?<br />
So und nun habe ich genug von uns Beiden erzählt und ihr wisst nun auch ganz sicher, wer wir sind.<br />
Ach übrigens: In manchen Kreisen gesellt sich noch ein Dritter zu uns. Dieser Kamerad ist noch länger und dünner.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Aber mehr verrate ich Euch nicht. Ach doch, vielleicht schiebe ich noch ein kurzes Rätsel nach, das Peters Opa den Enkelkindern immer erzählt hat und Euch nun hundertprozentig auf die richtige Spur führt:</p>
<p>Es hängt an der Wand, macht tick-tack und wenn es runterfällt, <em>dann ist die Uhr kaputt.</em> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-dem-leben-meiner-kuechenuhr/">Aus dem Leben meiner Küchenuhr</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ach-du-liebe-zeit/">Ach du liebe Zeit!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/wir-zwei/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6356</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Der Weihnachtsbaum</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2017 09:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Großvater]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[perfekt]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbaum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=4766</guid>

					<description><![CDATA[Das kleine Städtchen liegt ruhig und friedlich da, fast ein wenig verträumt. Der Kirchturm ragt in den Himmel, auf den Dächern, Bäumen und Wegen liegt Schnee. Dem Besucher dieses Ortes erscheint alles wie eine vorweihnachtliche Bilderbuchlandschaft. Heute ist in dem kleinen Wäldchen am Stadtrand einiges los. Richtiger Trubel herrscht hier. Es ist der 3. Advent und in einer Woche ist Heiligabend. Die Leute, die es hierher geführt hat, möchten sich einen Weihnachtsbaum für das Fest aussuchen. Sie laufen kreuz und quer durch die Reihen und begutachten einen Baum nach dem anderen. „Was ist denn hier los? Warum stören diese Menschen unsere himmlische Ruhe?“, will Tänny von seinem Großvater Tan wissen, der neben ihm steht. „Ach weißt du, die Menschen suchen sich einen besonders schönen Baum aus und nehmen ihn dann mit nach Hause, um ihn für das Weihnachtsfest zu schmücken.“ „Warum bist du denn so traurig?“, will Tänny von seinem Großvater wissen, der schon etwas gebeugt ist und auch nicht mehr so frisch aussieht wie sein kleiner Enkel. „Ich muss an deine Großmutter denken, die &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine Städtchen liegt ruhig und friedlich da, fast ein wenig verträumt. Der Kirchturm ragt in den Himmel, auf den Dächern, Bäumen und Wegen liegt Schnee. Dem Besucher dieses Ortes erscheint alles wie eine vorweihnachtliche Bilderbuchlandschaft.<br />
Heute ist in dem kleinen Wäldchen am Stadtrand einiges los. Richtiger Trubel herrscht hier. Es ist der 3. Advent und in einer Woche ist Heiligabend. Die Leute, die es hierher geführt hat, möchten sich einen Weihnachtsbaum für das Fest aussuchen. Sie laufen kreuz und quer durch die Reihen und begutachten einen Baum nach dem anderen.<br />
„Was ist denn hier los? Warum stören diese Menschen unsere himmlische Ruhe?“, will Tänny von seinem Großvater Tan wissen, der neben ihm steht.<br />
„Ach weißt du, die Menschen suchen sich einen besonders schönen Baum aus und nehmen ihn dann mit nach Hause, um ihn für das Weihnachtsfest zu schmücken.“<br />
„Warum bist du denn so traurig?“, will Tänny von seinem Großvater wissen, der schon etwas gebeugt ist und auch nicht mehr so frisch aussieht wie sein kleiner Enkel.<br />
„Ich muss an deine Großmutter denken, die du ja nie kennengelernt hast“, antwortet Tan seinem Enkel. „Sie war sehr schön und prachtvoll. Alle hatten sie bestaunt und schließlich wurde sie von einem jungen Paar mitgenommen. Sie war sehr stolz ein Weihnachtsbaum werden zu dürfen, aber leider war das auch ihr Verderben.“<br />
„Aber das ist doch eine Ehre, wenn man schön geschmückt mit den Menschen das Weihnachtsfest feiern darf“, meint Tänny und versteht nicht ganz warum der Großvater plötzlich alle seine Nadeln hängen lässt.<br />
„Leider haben wir deine Großmutter nie wieder gesehen“, erzählt er weiter. „Man hat sie von ihren Wurzeln getrennt und ihr damit das Leben genommen. Sicher, sie konnte noch in ihrer vollen Pracht und Schönheit im Lichterglanz das Weihnachtsfest erhellen, doch dann …“ , der Großvater verstummt.<br />
Tänny starrt seinen Opa mit großen fragenden Augen an, bevor er die ganze Tragweite verstanden hat.<br />
„Aber ohne ihre Wurzeln musste sie doch sterben. Wir alle können doch nur durch unsere Wurzeln leben und wachsen.“<br />
„Ja Tänny, so ist es und das alles nur um für die Menschen ein paar Tage lang glitzernd und leuchtend im Wohnzimmer zu stehen. Danach werden die einst so schönen Bäume alle auf einen großen Haufen geworfen und verbrannt. Ich selbst habe den Rauch in den Himmel empor steigen sehen, als deine Großmutter von uns gegangen ist.“<br />
Schweigend stehen Großvater Tan und Klein-Tänny nebeneinander. Jeder in seine Gedanken versunken.<br />
„Gerne wäre ich mit ihr zusammen gegangen, aber leider muss ich hier weiter verweilen. Mich hat nie jemand als Weihnachtsbaum gewollt, weil ich schon immer ein bisschen krumm gewachsen war. Für mich besteht keine Gefahr mehr, aber für Tänny schon. Er ist so ein hübscher und niedlicher Kerl. Hoffentlich darf er noch hier bleiben und ein bisschen wachsen und gedeihen“, denkt der Großvater.<br />
Auch Tänny schwirren die Gedanken durch den Kopf:<br />
„Ich glaube, ich mache mich ganz klein, damit mich niemand mitnimmt. Ich möchte gar kein Weihnachtsbaum werden. Hier ist es viel zu schön. Außerdem muss ich mich noch ein wenig um Großvater kümmern, damit er nicht mehr so traurig ist.“<br />
Bis jetzt hat alles ganz gut geklappt und der Tag neigt sich schon fast dem Ende zu. Es sind nur noch wenige Menschen in dem kleinen Wäldchen. Im Schutze von Großvater Tan ist der kleine Kerl niemandem aufgefallen. Doch plötzlich kommt ein junges Pärchen auf den kleinen Tannenbaum zu.<br />
„Schau doch mal, der ist ja zu niedlich!“, ruft die Frau aus.<br />
„Ja, der würde mir auch gefallen!“, bestätigt der junge Mann. „Aber findest du ihn nicht zu winzig. Wir sollten ihn noch ein Jahr wachsen lassen und ihn vielleicht nächstes Jahr holen, wenn unser Baby auf der Welt ist. Komm lass uns nach einem anderen Baum Ausschau halten!“<br />
„Nein, ich möchte ihn gleich mitnehmen. Er ist wunderschön, so schön wie unser ungeborenes Baby“, meint die junge Frau und streichelt sich zärtlich über ihren Bauch. „Vielleicht kommt es ja noch rechtzeitig vor dem Fest, dann kann es den strahlenden Weihnachtsbaum gleich sehen.“<br />
„Nein, nein, ich will nicht!“, schreit Tänny so laut er nur kann, aber leider hört ihn niemand.<br />
Großvater Tan versucht sich ächzend aufzurichten.<br />
„Mich sollten sie mitnehmen, ich bin schon alt und habe mein Leben gelebt, aber lasst den armen kleinen Tänny noch wachsen und gedeihen. Er ist doch noch so jung.“<br />
Niemand im Wald hört die Hilferufe und das Flehen der Beiden.<br />
„Gut“, sagt der Mann. „Dann sage ich dem Aufseher dort vorne Bescheid, damit das kleine Bäumchen für uns gefällt wird.“<br />
Tänny erschrickt, als der Mann sich zum Gehen abwenden will.<br />
„Nein, warte!“, ruft die schwangere Frau plötzlich aus. „Ich will nicht, dass er gefällt wird. Ich möchte ihn mit den Wurzeln haben, dann muss er nicht sterben. Wir werden ihn für das Weihnachtsfest schmücken und im Frühling können wir für ihn in unserem Garten ein hübsches Plätzchen suchen. Dort pflanzen wir ihn ein. Dann kann er mit unserem Kind aufwachsen und zu einem großen prächtigen Baum heranwachsen.“<br />
Der junge Mann nickt und umarmt seine Frau. Auch ihm gefällt dieser Gedanke.<br />
„Jedes Jahr zu Weihnachten werden wir ihn im Lichterglanz erstrahlen lassen“, meint er lächelnd.<br />
„Unser Kind wird fröhlich um ihn herum springen und wir werden uns an ihm und unserem Kind erfreuen“, strahlt die junge Frau.<br />
„Ja und den hier nehmen wir auch noch mit“, beschließt der junge Mann und deutet auf Großvater Tan. „Ihn lassen wir ebenso mit den Wurzeln ausgraben. Bestimmt macht auch er sich in unserem Garten recht gut. Er ist zwar schon ein wenig gebeugt und sieht nicht mehr ganz so frisch aus, aber es muss nicht immer alles perfekt sein, um etwas ganz Besonderes zu sein.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lottchens-weihnachtsgedanken/">Lottchens Weihnachtsgedanken</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4766</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Dumme Socke</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/dumme-socke/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/dumme-socke/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 07:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[durcheinander]]></category>
		<category><![CDATA[Fremde]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[Socke]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[weiß]]></category>
		<category><![CDATA[Zweisamkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3627</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Heute geht es hier wieder einmal rund,- es ist ganz schön was los. Alles ist durcheinander. Keiner weiß, was eigentlich passiert ist. Ihr glaubt das nicht? Na, dann hört doch einfach mal hin. Bestimmt könnt ihr das Gemeckere und die Streitereien laut und deutlich vernehmen. Ich vermute sogar, dass es auch bei Euch gelegentlich so zugeht. Das bezweifelt Ihr? Ach, was soll ich lange um den heißen Brei herum reden, lest doch einfach weiter und Ihr werdet verstehen, was hier los ist: „Was machst du eigentlich hier?“, fragt die Eine. „Du gehörst hier nicht hin!“, erklärt die Andere. „Mach, dass du wegkommst!“, ruft die Nächste. „Verschwinde endlich!“, befiehlt die Vierte. „Du dumme Socke, hau endlich ab!“, schimpfen sie im Chor. Alle schreien wild durcheinander und schauen die Fremde an. Diese hat sich schon ganz ängstlich verkrochen und versucht sich ganz klein zu machen. Kurzzeitig gelingt es ihr sich zu verstecken, aber die anderen haben die Fremde sofort wieder entdeckt. „Wie soll ich denn verschwinden? Ich kann doch hier nicht weg! Man hat mich doch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heute geht es hier wieder einmal rund,- es ist ganz schön was los. Alles ist durcheinander. Keiner weiß, was eigentlich passiert ist. Ihr glaubt das nicht? Na, dann hört doch einfach mal hin. Bestimmt könnt ihr das Gemeckere und die Streitereien laut und deutlich vernehmen. Ich vermute sogar, dass es auch bei Euch gelegentlich so zugeht. Das bezweifelt Ihr? Ach, was soll ich lange um den heißen Brei herum reden, lest doch einfach weiter und Ihr werdet verstehen, was hier los ist:</strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>as machst du eigentlich hier?“, fragt die Eine.<br />
„Du gehörst hier nicht hin!“, erklärt die Andere.<br />
„Mach, dass du wegkommst!“, ruft die Nächste.<br />
„Verschwinde endlich!“, befiehlt die Vierte.<br />
„Du dumme Socke, hau endlich ab!“, schimpfen sie im Chor.<br />
Alle schreien wild durcheinander und schauen die Fremde an. Diese hat sich schon ganz ängstlich verkrochen und versucht sich ganz klein zu machen. Kurzzeitig gelingt es ihr sich zu verstecken, aber die anderen haben die Fremde sofort wieder entdeckt.<br />
„Wie soll ich denn verschwinden? Ich kann doch hier nicht weg! Man hat mich doch eingesperrt!“, ruft sie voller Furcht den anderen zu.<br />
„Hört mal her!“, sagt die Anführerin der anderen. „Wir sind alle hier eingesperrt und keiner von uns kann hier heraus, bevor nicht jemand von außen die Luke aufmacht. Wir müssen also irgendwie miteinander auskommen. Also streitet euch nicht!“<br />
„Sie hat recht!“, erkennen nun auch die anderen.<br />
„Wieso mögt ihr mich eigentlich nicht?“, will nun die Fremde wissen. „Nur weil ich anders aussehe als ihr?“<br />
„Du gehörst einfach nicht zu uns! Siehst du das denn nicht?“, erhält sie zur Antwort.<br />
„Nur weil ich weiß bin und ihr alle dunkel oder sogar ganz schwarz?“<br />
„Ja genau!“, stimmt ein schwarzes Pärchen zu. „Du bist eine weiße Socke und außerdem bist du allein. Wir sind immer zu zweit.“<br />
„Da habt ihr aber Glück gehabt, dass ihr immer noch als Paar zusammen seid“, erklärt die weiße Socke. „Eigentlich gehört zu mir auch noch eine zweite Socke. Wir sind nämlich auch ein Paar, aber man hat mich von meiner Partnersocke getrennt. Plötzlich hat man mich von ihr weg gerissen und nun bin ich hier.“<br />
Die anderen hören ganz gespannt zu, während sie sich alle zusammen in der mit Waschlauge gefüllten Trommel drehen.<br />
„Ich kann nichts dafür. Tut mir bitte nichts!“, fleht die weiße Socke die anderen viel dunkleren Socken an. „Ich weiß ja, dass es dumm ist, sich bei euch einzuschmuggeln.“<br />
„Du hast Glück im Unglück!“, beruhigt eine dunkelblaue Socke die weiße Fremde. „Wir sind alle schon ein bisschen älter und auch schon mit allen Wassern gewaschen. In jungen Jahren hätte dies anders ausgesehen, aber jetzt tun wir dir nichts mehr. Du bleibst so weiß, wie du bist, wir werden dich nicht umfärben.“<br />
Die weiße Socke ist froh und erleichtert. Hatte sie schon befürchtet, dass sie als graue Socke die Waschtrommel verlassen und nicht mehr zu ihrer Partnersocke passen würde. Dann wäre sie sicherlich im Müll gelandet oder hätte als Schuhputzsocke ihr restliches Leben fristen müssen.<br />
„Hoffentlich finde ich meine Partnerin wieder und wir sind weiterhin ein Paar!“, sagt sie leise und fast schon ein bisschen kläglich.<br />
„Ach ja, das wird schon klappen!“, tröstet ein braunes Sockenpärchen die weiße Socke.<br />
„Das kann aber ein Weilchen dauern“, meint die Anführerin der dunklen Socken.<br />
„Wieso das denn?“<br />
„Mir ist das auch schon passiert. Ich bin eine schwarze Socke und von meiner Art gibt es viele. Wir sehen uns alle ähnlich und unterscheiden uns nur in Kleinigkeiten. Mal ist der Bund ein bisschen breiter, mal ist irgendwo ein kleines Dreieck oder ein Punkt oder irgendein anderes klitzekleines Merkmal. Neulich hatte die Oma keine Brille auf und da konnte sie uns nicht unterscheiden und so bin ich mit meinem Dreieck zu einer schwarzen Socke mit einem Punkt gesteckt worden. Erst als wir wieder mit der Schmutzwäsche in die Waschmaschine kamen, haben wir uns wieder gefunden.“<br />
„Ohje!“, seufzt die weiße Socke und wischt sich eine Träne weg.<br />
„Bestimmt passiert dir das nicht“, erklärt die dunkelblaue Socke. „Du bist die einzige weiße Socke unter uns dunklen Socken und wirst gleich zur Seite gelegt.“<br />
„Aber wenn niemand meine Partnerin findet, dann werde ich bestimmt weggeworfen!“, weint die weiße Socke verzweifelt.<br />
Genau in diesem Moment beginnt sich die Trommel immer schneller und heftiger zu drehen. Den Socken wird es total schlecht und obendrein auch noch schwindelig. Alle beginnen zu schreien und zu jammern. Es ist ein Höllenlärm in der Waschmaschine. Jede einzelne Socke wird an die Trommelwand gedrückt. Doch plötzlich verringert sich die Umdrehungsgeschwindigkeit und alle purzeln wieder in die Mitte der Trommel. Nun ist es ganz ruhig und auf einmal öffnet sich die Luke. Eine Hand greift in die Trommel, packt einige nasse Socken und wirft sie in den Wäschekorb.<br />
„Ach schau mal an!“, sagt eine Frauenstimme. „Was machst du denn hier? Du gehörst hier doch gar nicht hin!“<br />
„Ich weiß, ich weiß!“, ruft die helle Socke. „Hilf mir! Ich will wieder zu meiner Partnersocke!“<br />
„Ach“, sagt die Frau, „jetzt kommt sowieso die weiße Wäsche dran. Da wasche ich dich einfach noch einmal mit und bestimmt findet sich dann auch die zweite weiße Socke wieder. Dann seid ihr wieder ein Paar.“<br />
In hohem Bogen fliegt die weiße Socke auf einen Haufen mit weißer Wäsche und landet ein paar Minuten später erneut in der Waschmaschine.<br />
„Hallo, hallo!“, ruft sie laut aus. „Ich bin so allein, denn ich habe meine Partnerin verloren. Weiß jemand, wo sie ist?“<br />
„Hallo“, ruft es zurück. „Ich bin hier! Ich habe dich schon so vermisst.“<br />
„Ich komme!“, ruft die einsame weiße Socke. „Bei der nächsten Trommelumdrehung schwimme ich zu dir hinüber.“<br />
Schon dreht sich die Trommel und die beiden weißen Socken sind wieder vereint. Sie halten sich glücklich umschlungen und verlassen bald darauf die Waschmaschine wieder als Paar, &#8211; strahlend und weiß. Und wenn sie niemand mehr trennt, erfreuen sie sich auch weiterhin ihrer Zweisamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/waschmaschinengespraeche/">Waschmaschinengespräche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/same-same-but-different/">Same, same, but different</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/same-same-but-different-teil-2/">Same, same, but different (Teil2)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/dumme-socke/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>13</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3627</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zwiegespräch</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/zwiegespraech/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/zwiegespraech/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 22:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fuß]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[linker]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[rechter]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Terrasse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=3186</guid>

					<description><![CDATA[Als ich auf unserer Terrasse auf der Hollywoodschaukel saß, fiel mein Blick nach unten. Und auf einmal hörte ich Stimmen. Zwei Stimmen. Jetzt ist es eigentlich nicht meine Art, andere zu belauschen, aber ich konnte mich diesem Gespräch nicht entziehen. Zuerst wusste ich nicht, wer die Gesprächspartner waren, doch Schritt für Schritt näherte ich mich der Erkenntnis, dass es sich um meine beiden … handeln musste. &#8222;Hallo mein Freund? Wo bist du?“ „Ich bin doch da, wo ich immer bin. Dreh dich doch ein bisschen zur Seite, dann siehst du mich.“ „Du siehst aber heute gar nicht gut aus. Was ist mit dir los?“ „Ach nichts!“ „Und so kleinlaut bist du auch noch. Du hast doch was!“ „Mmh!“ „Hab ich dir was getan? Bin ich vielleicht auf dich getreten?“ „Das nicht gerade. Obwohl das auch schon vorgekommen ist.“ „Jetzt rück schon raus! Wage den ersten Schritt, damit wieder alles stimmt zwischen uns.“ „Du bist schon auf der richtigen Fährte. Um den ersten Schritt geht es auch.“ „Dann mach ihn doch endlich!“ „Geht nicht! Den machst &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich auf unserer Terrasse auf der Hollywoodschaukel saß, fiel mein Blick nach unten. Und auf einmal hörte ich Stimmen. Zwei Stimmen. Jetzt ist es eigentlich nicht meine Art, andere zu belauschen, aber ich konnte mich diesem Gespräch nicht entziehen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">Z</span>uerst wusste ich nicht, wer die Gesprächspartner waren, doch Schritt für Schritt näherte ich mich der Erkenntnis, dass es sich um meine beiden … handeln musste.</p>
<p>&#8222;Hallo mein Freund? Wo bist du?“</p>
<p>„Ich bin doch da, wo ich immer bin. Dreh dich doch ein bisschen zur Seite, dann siehst du mich.“</p>
<p>„Du siehst aber heute gar nicht gut aus. Was ist mit dir los?“</p>
<p>„Ach nichts!“</p>
<p>„Und so kleinlaut bist du auch noch. Du hast doch was!“</p>
<p>„Mmh!“</p>
<p>„Hab ich dir was getan? Bin ich vielleicht auf dich getreten?“</p>
<p>„Das nicht gerade. Obwohl das auch schon vorgekommen ist.“</p>
<p>„Jetzt rück schon raus! Wage den ersten Schritt, damit wieder alles stimmt zwischen uns.“</p>
<p>„Du bist schon auf der richtigen Fährte. Um den ersten Schritt geht es auch.“</p>
<p>„Dann mach ihn doch endlich!“</p>
<p>„Geht nicht! Den machst doch immer du!“</p>
<p>„Ich?“</p>
<p>„Ja genau, du! Egal, wo wir auch immer hingehen, du läufst vorneweg!“</p>
<p>„Ach komm!“</p>
<p>„Genau, ich muss immer nachkommen! Auf Schritt und Tritt! Und nur, weil fast alle dich mir vorziehen.“</p>
<p>„Es tut mir leid, aber dafür kann ich nichts. Vielleicht solltest du dich einfach mal in den Vordergrund drängen.“</p>
<p>„Du hast leicht reden. Du schießt doch immer gleich mit einer Schnelligkeit vor, mit der ich nicht mithalten kann.“</p>
<p>„Jetzt sei nicht gleich beleidigt! Deine Laune ist heute so schlecht, wie bei jemand, der mit dem linken Fuß aufgestanden ist.“</p>
<p>„Haha, sehr witzig und zielsicher wie immer. Aber eins kann ich dir sagen: Ohne mich wärst du ganz schön aufgeschmissen. Immerhin bin ich derjenige, der sicher auf dem Boden steht, wenn du selbst mal in der Luft hängst oder die Knie schon ganz schwach sind.“</p>
<p>„Da muss ich dir Recht geben. Du bist mir eine große Stütze und du bist auch ein bisschen stärker als ich. Allerdings nur ein bisschen!“</p>
<p>„Deshalb kann ich auch besser balancieren als du. Hihi!“</p>
<p>„Ja, das stimmt auch wieder. Ich fange immer gleich an zu wackeln. Du bist da viel standhafter.“</p>
<p>„Danke, den Schuh ziehe ich mir gerne an.“</p>
<p>„Apropos Schuh! Drückt dich dein neuer Schuh auch so sehr wie mein Schuh mich?“</p>
<p>„Das kannst du laut sagen! Am liebsten bin ich barfuß.“</p>
<p>„Jetzt sind wir uns wieder einmal einig. Das ist schön. Denn, was wäre ich ohne dich?!“</p>
<p>„Ziemlich allein, vermute ich.“</p>
<p>„Ach linker Fuß, sei wieder fröhlich. Wir sind doch ein tolles Paar.“</p>
<p>„Und ein prima Team, so als linker und rechter Fuß!“</p>
<p>„Komm lass uns einen Spaziergang machen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/purzel/">Purzel</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-seltsames-wesen/">Ein seltsames Wesen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mensch-aergere-dich-nicht/">Mensch ärgere dich nicht!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/zwiegespraech/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3186</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Natürlich schön</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/natuerliche-schoenheit/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/natuerliche-schoenheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 22:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Herbstsonne]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kurpark]]></category>
		<category><![CDATA[natürlich schön]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserrad]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=2143</guid>

					<description><![CDATA[Wieder einmal waren wir in der alten Heimat. Und wieder einmal haben wir Altbekanntes neu entdeckt. So machten wir zum Beispiel am Sonntag einen wunderschönen Spaziergang. Wir fuhren nach Bad Salzhausen, einem kleinen, aber überaus schnuckeligen Kurort. Dieser  liegt nördlich von Frankfurt am Main, am Fuße des Vogelsberges.  Ich möchte Euch gerne den Kurpark in Bad Salzhausen vorstellen, der ebenso wie das dortige Kurhaus im 19. Jahrhundert entstand und sich uns in seiner natürlichen Schönheit und im Glanz der Herbstsonne gezeigt hat. Anfangs war es hier zwar noch ein wenig menschenleer und auch dunstig, als wir morgens um 10 Uhr den Park betraten, aber das sollte sich sehr schnell ändern. Wir liefen direkt auf die Trinkhalle zu. Leider hatte ich keinen Trinkbecher dabei, aber ich kostete das Heilwasser der Södergrundquelle trotzdem. Es plätscherte aus dem Trinkbrunnen, der von einem kleinen Nackedei auf einer Gans bewacht wurde. Justus Liebig höchstpersönlich hat laut Bildunterschrift die  Quellen im Jahre 1824 analysiert und damit die Grundlagen für die Heilbadentwicklung geleistet. Es gibt hier insgesamt sechs Heilquellen (Söderquelle, Roland-Krug-Quelle, Lithiumquelle, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wieder einmal waren wir in der alten Heimat. Und wieder einmal haben wir Altbekanntes neu entdeckt. So machten wir zum Beispiel am Sonntag einen wunderschönen Spaziergang. Wir fuhren nach Bad Salzhausen, einem kleinen, aber überaus schnuckeligen Kurort. Dieser  liegt nördlich von Frankfurt am Main, am Fuße des Vogelsberges. </strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch möchte Euch gerne den Kurpark in Bad Salzhausen vorstellen, der ebenso wie das dortige Kurhaus im 19. Jahrhundert entstand und sich uns in seiner natürlichen Schönheit und im Glanz der Herbstsonne gezeigt hat. Anfangs war es hier zwar noch ein wenig menschenleer und auch dunstig, als wir morgens um 10 Uhr den Park betraten, aber das sollte sich sehr schnell ändern.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-dunstig.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2145 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-dunstig-1024x682.jpg" alt="1200px-dunstig" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-dunstig-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-dunstig-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-dunstig-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-dunstig.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wir liefen direkt auf die Trinkhalle zu. Leider hatte ich keinen Trinkbecher dabei, aber ich kostete das Heilwasser der Södergrundquelle trotzdem. Es plätscherte aus dem Trinkbrunnen, der von einem kleinen Nackedei auf einer Gans bewacht wurde.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Brunnenfigur.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2146 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Brunnenfigur-1024x682.jpg" alt="1200px-Brunnenfigur" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Brunnenfigur-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Brunnenfigur-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Brunnenfigur-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Brunnenfigur.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Justus Liebig höchstpersönlich hat laut Bildunterschrift die  Quellen im Jahre 1824 analysiert und damit die Grundlagen für die Heilbadentwicklung geleistet.</p>
<p>Es gibt hier insgesamt sechs Heilquellen (Söderquelle, Roland-Krug-Quelle, Lithiumquelle, Stahlquelle, Schwefelquelle und Nibelungenquelle).</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Liebig.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2147 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Liebig-1024x682.jpg" alt="1200px-Liebig" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Liebig-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Liebig-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Liebig-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Liebig.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wir konnten uns jetzt entscheiden, in welche Richtung wir den Park durchwandern wollten. Kurzentschlossen bogen wir erst einmal nach links ab und bewunderten die schöne Fontäne.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2148 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine2-1024x682.jpg" alt="1200px-Fontaine2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Noch lag der Park im Schatten und machte einen eher verlassenen Eindruck,</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2149 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine3-1024x682.jpg" alt="1200px-Fontaine3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Fontaine3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>doch schon bald brach die goldene Herbstsonne hervor und immer mehr Spaziergänger begegneten uns. Da ich jedoch kein bekanntes Gesicht entdeckte, handelte es sich wohl hauptsächlich um Kurgäste und deren Besucher.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2150 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang1-1024x682.jpg" alt="1200px-Spaziergang1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2152 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang4-1024x682.jpg" alt="1200px-Spaziergang4" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang4-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang4-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang4-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Und wieder kamen wir an einer Quelle vorbei, die wir sogleich an ihrem Geruch erkannten. Es handelte sich um eine Schwefelquelle.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schwefelquelle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2155 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schwefelquelle-1024x682.jpg" alt="1200px-Schwefelquelle" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schwefelquelle-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schwefelquelle-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schwefelquelle-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schwefelquelle.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Unser Weg führte uns ca. 350 Meter weiter bis zum Landgrafenteich, in dem jetzt im Herbst nicht nur Enten, sondern auch viele Blätter schwimmen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2156 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich-1024x682.jpg" alt="1200px-Teich" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2157 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich2-1024x682.jpg" alt="1200px-Teich2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Teich2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Jetzt traten wir den Rückweg zur Trinkhalle an, denn wir wollten diesen schönen und großen Park auch in die andere Richtung noch durchwandern.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2158 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg1-1024x682.jpg" alt="1200px-Rückweg1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Dieser Kurpark birgt schöne Erinnerungen an einen ganz bestimmten Sommertag. Aber ihr müsstet uns noch ein Stückchen begleiten, bevor ich Euch davon erzählen kann und will.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg2JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2159 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg2JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-Rückweg2JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg2JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg2JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg2JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg2JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wir marschierten also den Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück und &#8230;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg3JPG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2160 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg3JPG-1024x682.jpg" alt="1200px-Rückweg3JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg3JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg3JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg3JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg3JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a>&#8230; &#8230; erkannten in der Ferne die Fontäne und die Trinkhalle.<a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2162 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg6-1024x682.jpg" alt="1200px-Rückweg6" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg6-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg6-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg6-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Rückweg6.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a>Aber auch noch eine andere Besonderheit fanden wir in diesem Park, nämlich ein Gradierwerk.<a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gradierwerk.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2163 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gradierwerk-1024x682.jpg" alt="1200px-Gradierwerk" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gradierwerk-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gradierwerk-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gradierwerk-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gradierwerk.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a>Hier atmeten wir die gesunde Luft beim Umrunden des Gradierwerkes tief ein.</p>
<p>Auf einer Informationstafel des Kurortes Bad Salzhausen lasen wir:</p>
<p style="text-align: center;">&#8222;Zu Ihrer Information:</p>
<p style="text-align: center;">Durch die herabrieselnde Sole wird die Luft im Gradierwerk mit Salz angereichert. Die Wassertröpfchen bilden Partikel in der Luft. Dies wirkt sich ähnlich wie bei Seeluft beispielsweise bei Pollenallergikern und Asthmatikern und anderen positiv aus.</p>
<p style="text-align: center;">Durch das intensive Einatmen salzhaltiger Luft werden die Atemwege befeuchtet und die Wandungen der Atemorgane positiv beeinflusst. Des Weiteren besitzen die feinen Salzkristalle eine sekretlösende Wirkung, die die Atemwege intensiv von Bakterien reinigen und die Schleimhäute abschwellen lassen.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Gradierbau in Bad Salzhausen wird durch zwei Quellen gespeist, nämlich die Nibelungenquelle und die Roland-Krug-Quelle.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Gradierwerk.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2164 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Gradierwerk-1024x682.jpg" alt="1200px-Info Gradierwerk" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Gradierwerk-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Gradierwerk-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Gradierwerk-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Gradierwerk.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Meine Mutter verweilte noch eine Weile auf einer der Bänke innerhalb des Gradierwerkes, während wir dieses wieder verließen und weiter wanderten. Aus dieser Richtung hatten wir uns zuvor dem Gradierwerk genähert, doch jetzt liefen wir in der entgegengesetzten Richtung weiter.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-vom-Gradierwerk-aus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2165 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-vom-Gradierwerk-aus-1024x682.jpg" alt="1200px-vom Gradierwerk aus" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-vom-Gradierwerk-aus-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-vom-Gradierwerk-aus-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-vom-Gradierwerk-aus-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-vom-Gradierwerk-aus.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Unser Weg führte uns zum Kräutergarten.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2166 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten-1024x682.jpg" alt="1200px-Kräutergarten" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2167 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten2-1024x682.jpg" alt="1200px-Kräutergarten2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Kräutergarten2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Und direkt neben dem Kräutergarten erblickten wir etwas, das bei uns Erinnerungen an einen ganz besonderen Tag wachrief. Aber davon erzähle ich Euch auf dem Rückweg.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2171 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad11-1024x682.jpg" alt="1200px-Wasserrad1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad11-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad11-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad11-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad11.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Zunächst einmal gingen wir zu einer weiteren Quelle, nämlich zur Lithiumquelle.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2179 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lithiumquelle1-1024x682.jpg" alt="1200px-Lithiumquelle" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lithiumquelle1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lithiumquelle1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lithiumquelle1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Lithiumquelle1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Doch eigentlich interessierte uns das alte Wasserrad viel mehr. Also schnell wieder zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2177 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Rad-1024x682.jpg" alt="1200px-Info Rad" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Rad-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Rad-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Rad-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Info-Rad.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Hier sahen wir das Gestänge des Wasserrades, das die mechanische Arbeit des Wasserrades weiterleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2178 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gestänge-1024x682.jpg" alt="1200px-Gestänge" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gestänge-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gestänge-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gestänge-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Gestänge.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Noch ein kurzer Blick von hinten und jetzt &#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2175 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad3-1024x682.jpg" alt="1200px-Wasserrad3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230; verrate ich es Euch:</p>
<p>Hier haben wir am Nachmittag des 28.6.1986 gestanden und</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2173 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad2-1024x682.jpg" alt="1200px-Wasserrad2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Wasserrad2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>wurden von einem Fotografen im Bild festgehalten.</p>
<p>Ich habe gleich am Montag unser Hochzeitsfotoalbum durchgeblättert. Werft mit mir einen Blick hinein:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hochzeitsfoto.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2184 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hochzeitsfoto-1024x682.jpg" alt="1200px-Hochzeitsfoto" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hochzeitsfoto-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hochzeitsfoto-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hochzeitsfoto-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Hochzeitsfoto.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Sind wir nicht ein hübsches Paar?</p>
<p>Solltet Ihr einmal vor diesem Wasserrad stehen, so denkt an uns!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/spaziergang-durch-den-branitzer-park/">Branitzer Park</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/deutsche-sprache-schwere-sprache/">Deutsche Sprache, &#8211; schwere Sprache</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/natuerliche-schoenheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2143</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Unser zweites Kennenlernen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/unser/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/unser/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2015 22:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitstag]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Schulzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verehrer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=815</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe ja schon in einer der ersten Bloggeschichten erzählt, wie mein Mann und ich uns 1976 kennengelernt haben. Dieses Zusammentreffen fand damals auf dem Schulhof statt und rief bei mir eine Art Verwunderung hervor. Aber wir sollten uns noch ein zweites Mal kennenlernen, obwohl wir uns zu diesem Zeitpunkt schon über drei Jahre hinweg fast täglich gesehen hatten. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht: Peter und ich drückten die letzten drei Jahre unserer Schulzeit gemeinsam die Schulbank. Wir waren bis zum Abitur in einer Jahrgangsstufe und besuchten sogar teilweise die selben Kurse, aber auch das habe ich schon erzählt. Wir waren Schulkameraden, ansonsten ging jeder seiner Wege. Aber Peter hatte einen Freund, im Grunde genommen war es sein bester Freund, T. Er war groß und schlank und hatte nur Augen für mich. Ich jedoch nicht für ihn, aber er ließ nicht locker. Immer wieder suchte er meine Nähe. Da ich ihn nicht vor den Kopf stoßen wollte, war ich freundlich und nett zu ihm, allerdings eher auf eine unverbindliche Art. Eines Tages, es &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe ja schon in einer der ersten Bloggeschichten erzählt, wie mein Mann und ich uns 1976 kennengelernt haben. Dieses Zusammentreffen fand damals auf dem Schulhof statt und rief bei mir eine Art Verwunderung hervor. Aber wir sollten uns noch ein zweites Mal kennenlernen, obwohl wir uns zu diesem Zeitpunkt schon über drei Jahre hinweg fast täglich gesehen hatten. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht:</strong></p>
<p><span class="dropcap">P</span>eter und ich drückten die letzten drei Jahre unserer Schulzeit gemeinsam die Schulbank. Wir waren bis zum Abitur in einer Jahrgangsstufe und besuchten sogar teilweise die selben Kurse, aber auch das habe ich schon erzählt.<br />
Wir waren Schulkameraden, ansonsten ging jeder seiner Wege. Aber Peter hatte einen Freund, im Grunde genommen war es sein bester Freund, T. Er war groß und schlank und hatte nur Augen für mich. Ich jedoch nicht für ihn, aber er ließ nicht locker. Immer wieder suchte er meine Nähe. Da ich ihn nicht vor den Kopf stoßen wollte, war ich freundlich und nett zu ihm, allerdings eher auf eine unverbindliche Art. Eines Tages, es waren gerade Osterferien, da klingelte unser Telefon. Meine Mutter, die das Gespräch entgegen genommen hatte, reichte mir den Hörer.<br />
„Ach, T., du bist es!“, begrüßte ich den Teilnehmer am anderen Ende der Telefonleitung.<br />
„Ich habe gerade an dich gedacht!“, verkündete er mir. „Ich wollte nur wissen ob du zu Hause bist, denn ich möchte dich gerne besuchen.“<br />
„Ohje“, überlegte ich. „Wie komme ich aus dieser Situation nur wieder raus?“<br />
Zum Glück hatte ich einen Geistesblitz:</p>
<p>„Ach, heute ist doch Ostermarkt bei uns in der Stadt und ich wollte gerade auf den Jahrmarkt gehen.“<br />
„Na prima!“, freute sich T. „Ich hole dich in einer Viertelstunde ab!“<br />
Uff! so war das jetzt aber nicht gemeint gewesen, doch mit meinem zweiten Geistesblitz rettete ich die Lage:<br />
„Hol doch bitte vorher meine Freundin B. ab und bring sie mit!“, schlug ich geistesgegenwärtig vor. Somit war ich auf alle Fälle nicht mit ihm allein unterwegs. T. sprang sofort auf meinen Vorschlag an und wir beendeten das Gespräch, um uns 20 Minuten später vor meiner Haustür zu treffen.<br />
Wir machten uns dann also zu dritt auf den Weg zum großen Parkplatz in der Stadtmitte, der als Festplatz diente. Fröhlich plapperten wir über Dies und Das und ganz nebenbei erzählte T. : „Peter kommt auch noch!“<br />
„Peter?“, fragte ich verblüfft. „Den habe ich bestimmt schon 3 oder 4 Monate nicht mehr gesehen!“<br />
Man muss dazu sagen, dass es damals bei uns die Möglichkeit gab, unter bestimmten Bedingungen das Abitur ein halbes Jahr vorzuziehen. Und genau das hatte Peter getan. Er hatte also das Abitur bereits in der Tasche und machte ein Praktikum, das er für sein Studium brauchte, während wir gerade in den Prüfungen steckten.<br />
Wir waren noch nicht am Festplatz angekommen, da brauste ein orangeroter VW Käfer auf uns zu, parkte am Straßenrand und zwei junge Burschen stiegen aus.<br />
„Astrid!“, rief der eine.<br />
„Peter!“, rief ich und schon lagen wir uns in den Armen.<br />
Seltsam, was ein bisschen zeitlicher Abstand so alles bewirken kann. Er hatte noch seinen Cousin mitgebracht, der zu Besuch war und wir vier verlebten einen schönen gemeinsamen Nachmittag. Und dann wurde auf einmal alles kompliziert.<br />
Es gab nämlich noch einen jungen Mann, der sich für mich interessierte. J. war kein Schulkamerad, ich hatte ihn über eine Freundin kennengelernt. Inzwischen hatte sich die Zahl meiner Verehrer also auf 3 erhöht und ich war mehr als in einer Zwickmühle. Ehrlich gesagt, es machte schon Spaß so umgarnt zu werden und sich für keinen der Herren entscheiden zu müssen. Ich hatte nämlich dafür gesorgt, niemals mit einem alleine zu sein. Wir gingen immer zu viert, nein zu fünft aus, denn ich nahm meine Freundin B. auch noch mit. Wir unternahmen in den folgenden Wochen viel miteinander. Nur manchmal tat mir B. leid, denn sie meinte:<br />
„Wenn du etwas sagst, sind alle ganz Ohr, bei mir hört keiner richtig hin!“<br />
Das war nun auch wieder nicht beabsichtigt und ich spürte, dass das nicht so weiter gehen konnte. Irgendwann würde ich wohl oder übel &#8222;Hüh&#8220; oder &#8222;Hott&#8220; sagen müssen. Aber jetzt wollte ich das noch nicht! So traten wir immer wieder und überall als Grüppchen auf. Wir gingen zusammen in die Disco, wir trafen uns bei einem von uns zu Hause oder saßen gemütlich bei einem Bier in einer Kneipe. So hätte es weiter gehen können, wenn… Ja wenn, das kleine Wörtchen „wenn“ nicht wäre, …<br />
Eines Samstagabends saßen wir in einer kleinen Kneipe und unterhielten uns. Plötzlich meldete sich einer meiner Verehrer zu Wort und meinte zu mir:<br />
„Du solltest dich langsam mal entscheiden!“<br />
Ich weiß nicht mehr, wer es war und auch nicht wer auf die folgende glorreiche Idee kam. Sie mussten mir jedenfalls meine Verlegenheit angesehen haben und auch, dass mir die Situation äußerst unangenehm war. Ich hatte es ja geahnt, dass irgendwann die Stunde der Wahrheit schlagen würde: Aber warum gerade jetzt?<br />
„Du gehst jetzt bitte mit jedem Einzelnen von uns nach draußen und sprichst jeweils 10 Minuten mit demjenigen. Danach teilst du uns deine Entscheidung mit!“<br />
Jetzt gab es keinen Ausweg mehr für mich. Ich musste da durch! Eigentlich war für mich die Entscheidung schon längst gefallen. Peter und ich hatten uns schon zu tief in die Augen geschaut. Er war nicht mehr der langhaarige etwas verwunderliche Typ, als den ich ihn bei unserem ersten Zusammentreffen drei Jahre zuvor auf dem Schulhof kennengelernt hatte. Mit ihm konnte man zwar immer noch allen möglichen Blödsinn machen, aber auch ernsthafte Gespräche führen. Ich wusste längst, wem ich mein Herz geschenkt hatte und so bedurfte es für mich eigentlich keiner Entscheidung mehr.<br />
Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, was ich in den jeweiligen 10 Minuten mit dem jeweils betreffenden jungen Mann besprochen habe, jedenfalls am Ende dieses scheinbaren Entscheidungsprozesses waren Peter und ich ein Paar. Er war dann auch derjenige, der mich in dieser Nacht mit seinem VW Käfer nach Hause brachte. Zum Abschied küssten wir uns zum ersten Mal und vor lauter Aufregung rutschte Peters Fuß von der Kupplung.<br />
Das ist jetzt fast auf den Tag genau schon 36 Jahre her ( es war der 18. Mai 1979) und nächstes Jahr haben wir unseren 30. Hochzeitstag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessieren Euch auch noch diese beiden Geschichten:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-familien-b-c-2/">Das Familien-ABC</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/unser/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>19</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">815</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
