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	<title>Nacht &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Die Erleuchtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 13:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[einschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Lampe]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schädel]]></category>
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					<description><![CDATA[Frustriert sitze ich vor meinem Lap. Ich will eigentlich eine Geschichte schreiben. Heute Nacht, ich war kurz vor dem Einschlafen, da war sie klar und deutlich. Ich hatte sie sogar schon richtig ausformuliert, &#8211; Wort für Wort. Allerdings fand dies nur in meinem Kopf statt und anscheinend schlief ich darüber ein.  „Was ist denn mit dir los?“, fragt mein Mann, der mich mit hängendem Kopf vor dem leeren Bildschirm sitzen sieht. „Es ist weg. Einfach nicht mehr da.“ „Oh je, ist dein Laptop abgestürzt?“, erkundigt er sich mitfühlend. „Nö“, antworte ich. „Der funktioniert ganz prima. Aber mein Hirn lässt mich gerade im Stich.“ Misstrauisch beäugt er mich. „Hast du Kopfschmerzen?“ „Die könnte ich bekommen, wenn mir nicht sofort die Geschichte wieder einfällt, die ich mir vor dem Einschlafen überlegt habe. Sie ist einfach weg, so als wäre sie nie da gewesen.“ „Ach, da fällt dir schon wieder was ein. Wenn es nicht die Geschichte ist, dann ist es eben eine andere. Du machst das schon.“ Nach einer Weile fügt er hinzu: „Ich muss jetzt mal &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frustriert sitze ich vor meinem Lap. Ich will eigentlich eine Geschichte schreiben. Heute Nacht, ich war kurz vor dem Einschlafen, da war sie klar und deutlich. Ich hatte sie sogar schon richtig ausformuliert, &#8211; Wort für Wort. Allerdings fand dies nur in meinem Kopf statt und anscheinend schlief ich darüber ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>as ist denn mit dir los?“, fragt mein Mann, der mich mit hängendem Kopf vor dem leeren Bildschirm sitzen sieht.</p>
<p>„Es ist weg. Einfach nicht mehr da.“</p>
<p>„Oh je, ist dein Laptop abgestürzt?“, erkundigt er sich mitfühlend.</p>
<p>„Nö“, antworte ich. „Der funktioniert ganz prima. Aber mein Hirn lässt mich gerade im Stich.“</p>
<p>Misstrauisch beäugt er mich. „Hast du Kopfschmerzen?“</p>
<p>„Die könnte ich bekommen, wenn mir nicht sofort die Geschichte wieder einfällt, die ich mir vor dem Einschlafen überlegt habe. Sie ist einfach weg, so als wäre sie nie da gewesen.“</p>
<p>„Ach, da fällt dir schon wieder was ein. Wenn es nicht die Geschichte ist, dann ist es eben eine andere. Du machst das schon.“ Nach einer Weile fügt er hinzu:</p>
<p>„Ich muss jetzt mal in die Garage und dort ein bisschen aufräumen“, sagt er und ist auch schon verschwunden. Ich sitze wieder allein vor meinem Laptop. So langsam kommen in meinem Kopf Bruchstücke der Erinnerung hoch.</p>
<p>„War da nicht was mit einer Lampe?“, frage ich mich insgeheim und tippe auf meiner Tastatur herum:<br />
‚Neulich in einem Cafe. Sie hatten Pendelleuchten über den Tisch gehängt…Das wäre an sich ja auch kein Problem gewesen, aber bedingt durch die Abstandsregeln in der Coronazeit hatten sie einzelne Tische entfernt und die anderen ein wenig verrückt. Es kam, was kommen musste…’</p>
<p>„Nein“, sage ich laut zu mir. „So geht das nicht und so hatte ich es mir heute Nacht vor dem Einschlafen auch nicht gedacht. Da war doch noch irgendeine Pointe!? Verflixt! Das wird heute nichts mehr.“</p>
<p>Total enttäuscht klappe ich meinen Laptop zu und will die ganze Sache einfach vertagen, da wird die Tür aufgerissen und mein Mann kommt herein. Er hält sich die Hand an den Kopf und stöhnt leise auf.</p>
<p>„Hast du mal eine Kopfschmerztablette für mich?“, fragt er sichtlich genervt. „Es ist jetzt schon zum gefühlten 50sten Mal passiert…“</p>
<p>Ich runzele die Stirn, denn mir erschließt sich nicht ganz worum es geht, öffne aber unseren kleinen Notfallsmedizinschrank, der hinter der Küchentür hängt.<br />
Trotz Kopfschmerzen ist meine bessere Hälfte sehr redselig. Während ich ihm ein Glas Wasser und die gewünschte Schmerztablette reiche, klagt er mir sein ganzes Leid:</p>
<p>„Mir brummt total der Schädel. Kannst du dich noch an die kleinen Pendelleuchten neulich im Kaffee erinnern? Obwohl sie eigentlich nicht zu übersehen waren, habe ich mir bestimmt mindestens 4mal den Kopf gestoßen…“</p>
<p>Ich muss schmunzeln, sage aber nichts.</p>
<p>„… die waren aber noch harmlos im Gegensatz zu den Petromaxlampen in der Garage… das tut echt weh.“</p>
<p>Jetzt kann ich mir es nicht verkneifen zu erwähnen:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Die hast du aber selber aufgehängt und solltest daher auch wissen, wo sie hängen.“</p>
<p>„Normal schon…, aber wenn man so in seine Arbeit vertieft ist… Bestimmt habe ich schon tausend Beulen am Kopf… Schau doch mal nach!“</p>
<p>Ich kann meinen Mann allerdings beruhigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Keine einzige Beule…, du hast eben einen Dickschädel,…vielleicht solltest du die Petromaxlampen dahingehend mal untersuchen!“ grinse ich.</p>
<p>„Sag mal?“, will er nun wissen. „Ist dieses Grinsen in deinem Gesicht etwa Schadenfreude?“</p>
<p>„Nein, nein!“, beteuere ich ganz schnell und klappe meinen Laptop wieder auf. „So etwas käme mir doch nicht in den Sinn. Ich dachte nur: So hatten wir jetzt gerade beide unsere ganz eigene Erleuchtung.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-lange-weg-nach-hause/">Der lange Weg nach Hause</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/karl-fridolin-von-tap/">Karl Fridolin von Tap</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/unser-maerchenhaftes-erlebnis/">Unser märchenhaftes Erlebnis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Nacht ist zum Schlafen da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 22:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Lampe]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Spray]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>
		<category><![CDATA[Tinitus]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist eine laue Sommernacht und ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Man sollte meinen, dass man dann müde genug ist, um zu schlafen.  Mein Mann tut dies auch. Seine Atemzüge sind ruhig und gleichmäßig.  Ein bisschen neidisch bin ich schon.  „Ich möchte auch schlafen“, wünsche ich mir, aber im Grunde genommen könnte ich aufstehen und irgendetwas tun. „Wach genug dazu bin ich. Eigentlich hätte ich es mir denken können“, schimpfe ich lautlos mit mir selbst. Als wir heute Nachmittag mit der Familie in einem Cafe saßen, bestellte ich mir einen Latte Macchiato. Seit ich denken kann, bin ich ein Teetrinker. Ich liebe Tee, alle Sorten, außer Schwarztee. Aber alle Welt trinkt Kaffee. Immer will man ja nicht die Ausnahme sein. Also habe ich vor ungefähr einem Jahr begonnen spezielle Kaffeevarianten zu testen, allerdings erst einmal mit Schokolade. Chocochino, Schokomacchiato oder wie sie sich alle nennen. Jedes Cafe kreiert dafür ja einen anderen Namen. Kurze Rede langer Sinn, inzwischen bleibt die Schokolade weg und mir schmeckt ein ganz normaler Latte Macchiato. „Der war wirklich lecker &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine laue Sommernacht und ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Man sollte meinen, dass man dann müde genug ist, um zu schlafen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>ein Mann tut dies auch. Seine Atemzüge sind ruhig und gleichmäßig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ein bisschen neidisch bin ich schon.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich möchte auch schlafen“, wünsche ich mir, aber im Grunde genommen könnte ich aufstehen und irgendetwas tun. „Wach genug dazu bin ich. Eigentlich hätte ich es mir denken können“, schimpfe ich lautlos mit mir selbst.<br />
Als wir heute Nachmittag mit der Familie in einem Cafe saßen, bestellte ich mir einen Latte Macchiato. Seit ich denken kann, bin ich ein Teetrinker. Ich liebe Tee, alle Sorten, außer Schwarztee. Aber alle Welt trinkt Kaffee. Immer will man ja nicht die Ausnahme sein. Also habe ich vor ungefähr einem Jahr begonnen spezielle Kaffeevarianten zu testen, allerdings erst einmal mit Schokolade. Chocochino, Schokomacchiato oder wie sie sich alle nennen. Jedes Cafe kreiert dafür ja einen anderen Namen.<br />
Kurze Rede langer Sinn, inzwischen bleibt die Schokolade weg und mir schmeckt ein ganz normaler Latte Macchiato.<br />
„Der war wirklich lecker und überhaupt nicht stark“, denke ich an den Nachmittag zurück. „Nur hätte ich es bei diesem einen Glas belassen sollen. Das Zweite war für meine Verhältnisse zuviel und ich hatte schon beim Trinken geahnt, dass ich nicht würde schlafen können.“<br />
Ich weiß, alle Kaffeetrinker, besonders diejenigen, die ihren Kaffee schwarz genießen, lachen mich jetzt insgeheim aus, aber ich liege tatsächlich wach und wälze mich hin und her.<br />
„Baldrian“, überlege ich. „Das wird mich beruhigen und in einer halben Stunde schlummere ich genauso selig, wie mein Göttergatte.“<br />
Quatsch, jetzt habe ich ein neues Problem, das meinen Schlaf verhindert.<br />
Es beginnt just in dem Moment, in dem ich die Leselampe ausknipse und mein Haupt auf das Kopfkissen lege.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh nein!“<br />
Ich habe das Gefühl ein Hubschrauber setzt gerade zur Landung an. Noch befindet er sich genau über mir. Nein, das ist kein Hubschrauber und auch kein Tinnitus. Es ist viel, viel kleiner und umkreist mich. Ich fuchtele wild mit den Armen um mich. Ruhe!<span class="Apple-converted-space">  </span>Kaum habe ich mich wieder gemütlich eingekuschelt, geht der Angriff aufs Neue los.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Miststück!“, entfährt es mir.<br />
Das scheint ins Bewusstsein meines Mannes gedrungen zu sein, denn er murmelt plötzlich: „Was ist los? Ich hab doch gar nichts gemacht!“<br />
Noch bevor ich die Sache richtigstellen kann, hat er sich auf die Seite gedreht und schnarcht los.<br />
„Na toll!“, denke ich und schalte wieder die Leselampe an. Mit den Augen suche ich das Zimmer ab. Nirgends kann ich dieses kleine Biest entdecken.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Es hilft alles nichts, ich brauche ein Gegenmittel!“, beschließe ich und schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Im Bad besprühe ich mich mit Mückenspray.<br />
„So, jetzt wirst du mich wohl in Frieden lassen. Es wird auch langsam Zeit!“<br />
Inzwischen zeigt der Wecker nämlich schon drei Uhr nachts an.<br />
„Ich habe noch kein bisschen geschlafen, bald bricht ja schon der Morgen an.“ Innerlich gerate ich langsam in Panik. „Aber mein Spray wird helfen!“<br />
Zuversichtlich krieche ich wieder unter die Bettdecke und schließe ganz fest meine Augen. Leider nur die Augen, denn die Ohren lauschen auf jeden noch so kleinen Laut.<br />
„Da ist sie ja schon wieder! So langsam reicht es!“<br />
Außerdem juckt es mich mittlerweile am gesamten Körper. Sie scheint mich wohl an Armen und Beinen gestochen zu haben und das nicht nur einmal. Ich kratze. Noch ein Grund nicht einzuschlafen.<br />
„Das ist ja eine tolle Kombination, um wach zu bleiben: Kaffee, das Schnarchen meines Mannes, die Mücke und die Juckattacken. Klasse!“<br />
Mein Ärger muss dann wohl doch von der Sehnsucht nach Schlaf übertrumpft worden sein, denn gefühlt um 4 Uhr 30 schlafe ich endlich ein.<br />
Als ich am Morgen auf dem Weg zum Badezimmer bin, frage ich mich: „Habe ich das alles nur geträumt?“, denn seltsamerweise bin ich kein bisschen müde. Im Bad angekommen, gibt mir mein Spiegelbild jedoch eine eindeutige Antwort.<br />
„Oh, hab ich gut geschlafen,- tief und fest“, erklärt mir mein Mann, der nun ebenfalls hereinkommt. „Nur einmal bin ich kurz aufgewacht, weil du irgendwas zu mir gesagt hast. Worum ging es eigentlich?“<br />
Ich bin sprachlos. Er hat von meinem nächtlichen Kampf nichts mitbekommen und kein einziger Stich lässt sich bei ihm entdecken. Ist das nicht unfair? Und dann auch noch sein Spruch, als ich meine Mückenstiche zähle:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Daran ist nur Noah mit seiner Arche schuld. Er wollte ja unbedingt von jedem Tier ein Paar mitnehmen und das ist dabei herausgekommen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/pirat-schorsch/">Pirat Schorsch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/beschuetzer-einbrecher-holzfaeller-und-ein-ungeliebtes-haustier/">Beschützer, Einbrecher, Holzfäller und ein ungeliebtes Haustier</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/goldgloeckchen/">Goldglöckchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf der Suche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 22:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Korb]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pfiff]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Tür]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich habe ich ja schon von unserer Katze berichtet. Sie hält sich zur Zeit hauptsächlich draußen auf und lässt sich nur noch selten blicken. Auch frisst sie sehr wenig und ist ziemlich abgemagert. Da wir nicht einfach nur warten wollten, dass sie sich wieder einmal bei uns blicken lässt, sind wir auf die Suche nach ihr gegangen. Unsere Katze hört nicht nur auf ihren Namen, sondern auch auf unser Pfeifen. Mein Pfeifen ist ihr zwar manchmal ziemlich egal, aber auf den Pfiff meines Mannes, der sehr intensiv und durchdringend ist und selbst mir in den Ohren weh tut, reagiert sie sofort. Also haben wir uns auf den Weg durch unser Wohngebiet gemacht. Zunächst sind wir die näheren Straßen mit dem Auto abgefahren, denn normalerweise kommt sie sofort aus irgendeiner Ecke hervor, wenn sie das Motorgeräusch unseres Wagens hört. Mit heruntergekurbeltem Fenster ließ mein Mann seinen durchdringenden Pfiff ertönen. Leider blieben wir erfolglos und fuhren etwas traurig wieder nach Hause. Doch so schnell gaben wir natürlich nicht auf. Wir gingen zu dem nahegelegenen kleinen Wäldchen, da &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich ja schon von unserer Katze berichtet. Sie hält sich zur Zeit hauptsächlich draußen auf und lässt sich nur noch selten blicken. Auch frisst sie sehr wenig und ist ziemlich abgemagert.</p>
<p>Da wir nicht einfach nur warten wollten, dass sie sich wieder einmal bei uns blicken lässt, sind wir auf die Suche nach ihr gegangen. Unsere Katze hört nicht nur auf ihren Namen, sondern auch auf unser Pfeifen. Mein Pfeifen ist ihr zwar manchmal ziemlich egal, aber auf den Pfiff meines Mannes, der sehr intensiv und durchdringend ist und selbst mir in den Ohren weh tut, reagiert sie sofort. Also haben wir uns auf den Weg durch unser Wohngebiet gemacht. Zunächst sind wir die näheren Straßen mit dem Auto abgefahren, denn normalerweise kommt sie sofort aus irgendeiner Ecke hervor, wenn sie das Motorgeräusch unseres Wagens hört. Mit heruntergekurbeltem Fenster ließ mein Mann seinen durchdringenden Pfiff ertönen. Leider blieben wir erfolglos und fuhren etwas traurig wieder nach Hause. Doch so schnell gaben wir natürlich nicht auf.</p>
<p>Wir gingen zu dem nahegelegenen kleinen Wäldchen, da mein Mann sie neulich mal aus dieser Richtung hat kommen sehen. Kurz vor dem Wald blieben wir stehen und mein Mann schickte seinen Pfiff durch die Luft. Unterstützend rief ich den Namen unserer Katze.</p>
<p>Siehe da, schon hörten wir ein Rascheln und lautes Miauen. Beide Geräusche näherten sich uns. Und dann sahen wir sie. Sie kam geradewegs auf uns zu. Allerdings nicht aus dem Wäldchen, sondern aus einem Gebüsch in einem Garten. Jetzt sahen wir auch, dass der Maschendrahtzaun am Boden verbogen war und somit ein Schlupfloch bot. Genau dort hindurch schlüpfte unsere Katze und umschmeichelte jetzt unsere Beine.</p>
<p>Zunächst machte es den Eindruck, als wolle sie uns etwas zeigen, denn sie lief den Waldweg ein paar Schritte entlang, dann wartete sie auf uns. Wir folgten ihr und sie lief wieder ein paar Meter. Allerdings schien sie schon bald selbst nicht mehr genau zu wissen, was sie eigentlich wollte und so schlugen wir die entgegengesetzte Richtung ein und marschierten nach Hause. Unsere Katze folgte uns erzählend und kam sogar mit ins Haus. Als sie ein paar Happen gefressen hatte, wollte sie wieder nach draußen. Von der geschlossenen Haustür marschierte sie zur geschlossenen Terrassentür. Da beides keinen Erfolg zeigte, probierte sie ihre Katzenklappe aus, doch auch diese hatten wir wohlweißlich verschlossen. Sie begann natürlich zu jammern. Hätte ich es nicht besser gewusst, so hätte ich gedacht, sie sei rollig oder hätte irgendwo Junge, die sie versorgen muss.</p>
<p>Gerade als wir schon fast durch ihr Jammern nachgeben und sie wieder nach draußen entlassen wollten, beruhigte sie sich. Sie legte sich gemütlich auf den Teppich und begann sich zu putzen. Danach sprang sie zu meinem Mann auf das Sofa, ließ sich kraulen und schlief dann tief, fest und zufrieden ein.</p>
<p>Am Morgen musste sie allerdings ganz schnell und dringend weg. Natürlich ohne Frühstück. Aber sie kam tagsüber, futterte und schlief auf der Terrasse in ihrem Körbchen, bevor sie wieder auf Tour ging.</p>
<p>Mal sehen, ob sie heute Nacht von alleine kommt&#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6008 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1405-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1405-300x241.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1405-768x616.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1405-1024x821.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1405.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-6010 size-medium aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1420-270x300.jpg" alt="" width="270" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1420-270x300.jpg 270w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1420-768x853.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1420-922x1024.jpg 922w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/07/1200px-IMG_E1420.jpg 1199w" sizes="(max-width: 270px) 100vw, 270px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-abenteuer-des-kleinen-matz/">Die Abenteuer des kleinen Matz</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/katzenalarm/">Katzenalarm</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ungebetener-besuch/">Ungebetener Besuch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Pirat Schorsch</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/pirat-schorsch/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/pirat-schorsch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 21:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeebecher]]></category>
		<category><![CDATA[Magnet]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pirat]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich ziehe aus meiner Handtasche eine kleine Schachtel heraus und lege den Inhalt auf den Tisch. Mein Mann sitzt mir gegenüber und betrachtet neugierig die niedliche  Magnetfigur.  Es ist ein kleiner pfiffig aussehender Piratenjunge mit einer schwarzen Augenklappe, einem blauen Tuch auf dem Kopf und einem roten um den Hals. In der Hand trägt er seine Beute, einen Beutel, in dem sich wahrscheinlich die Münzen aus dem Piratenschatz befinden. „Willst du eine Piratengeschichte schreiben?“, erkundigt sich mein Mann und dreht die Figur in seiner Hand hin und her. „Keine Ahnung, irgendwann vielleicht. Mir hat der kleine Kerl einfach nur gefallen. Ansonsten habe ich im Grunde genommen mit Piraten nichts im Sinn. Ich habe weder ein Piratenbuch gelesen, noch kann ich mich erinnern jemals einen Film diesbezüglich gesehen zu haben“, erkläre ich meinem Peter. „Da ist dir aber einiges entgangen. Ich zum Beispiel habe einen echten Piraten kennengelernt. Er gehörte sogar zu meiner Familie.“ „Du stammst aus einer Piratenfamilie? Das ist aber ganz was Neues“, wundere ich mich. Ich kenne meinen Mann nun schon seit 42 Jahren &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich ziehe aus meiner Handtasche eine kleine Schachtel heraus und lege den Inhalt auf den Tisch. Mein Mann sitzt mir gegenüber und betrachtet neugierig die niedliche<span class="Apple-converted-space">  </span>Magnetfigur.<span class="Apple-converted-space">  </span>Es ist ein kleiner pfiffig aussehender Piratenjunge mit einer schwarzen Augenklappe, einem blauen Tuch auf dem Kopf und einem roten um den Hals. In der Hand trägt er seine Beute, einen Beutel, in dem sich wahrscheinlich die Münzen aus dem Piratenschatz befinden.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„W</span>illst du eine Piratengeschichte schreiben?“, erkundigt sich mein Mann und dreht die Figur in seiner Hand hin und her.<br />
„Keine Ahnung, irgendwann vielleicht. Mir hat der kleine Kerl einfach nur gefallen. Ansonsten habe ich im Grunde genommen mit Piraten nichts im Sinn. Ich habe weder ein Piratenbuch gelesen, noch kann ich mich erinnern jemals einen Film diesbezüglich gesehen zu haben“, erkläre ich meinem Peter.<br />
„Da ist dir aber einiges entgangen. Ich zum Beispiel habe einen echten Piraten kennengelernt. Er gehörte sogar zu meiner Familie.“<br />
„Du stammst aus einer Piratenfamilie? Das ist aber ganz was Neues“, wundere ich mich.<br />
Ich kenne meinen Mann nun schon seit 42 Jahren und ein Pirat ist mir in seiner Familie noch nie begegnet. Irgendetwas kann hier also nicht stimmen.<br />
„Du willst mir doch nur einen Bären aufbinden“, gebe ich ihm zu verstehen, dass ich mich nicht verulken lasse.<br />
„Das würde ich mir niemals erlauben“, sagt er mit todernster Miene. „Ich will dir lediglich von dem Piraten Schorsch erzählen.“<br />
„Nur zu, auch wenn du dir wahrscheinlich alles nur ausgedacht hast und mir jetzt eine Fantasiegeschichte auftischst“, ermutige ich meinen Mann zum Berichten.<br />
„Nein, ich fantasiere nicht und dichte auch nichts hinzu. Mein Onkel Schorsch war in seinem ersten Leben ein Pirat. In seinem zweiten Leben war er dann allerdings ein angesehener und seriöser Fabrikant.“<br />
„Dein Onkel Schorsch? Wer soll das nun wieder sein?“, frage ich vollkommen verwirrt. „Du hast 3 Onkel,- einen väterlicherseits und einen mütterlicherseits. Der dritte Onkel ist angeheiratet und gehört zur Familie deiner Mutter. Allerdings heißt keiner dieser Drei &#8218;Schorsch&#8216; und auch nicht &#8218;Georg&#8217;“, gebe ich mein Wissen preis.<br />
Mir ist bekannt, dass in manchen Gegenden Deutschlands der Name ‚Georg‘ umgewandelt wird in ‚Schorsch‘. Auch wenn ich mir mein Hirn zermartere, mir ist in all den vergangenen Jahrzehnten keine Person aus der Familie meines Mannes begegnet, der einen der beiden Namen trägt.<br />
„Onkel Schorsch hast du ja auch gar nicht gekannt. Er lebt nicht mehr und war eigentlich so etwas wie mein Großonkel. Er hat die Schwester meiner Großtante geheiratet,- Tante Elsa.“<br />
„Aha, und der soll Pirat gewesen sein? Das glaubst du doch wohl selber nicht!“<br />
„Und ob ich das glaube!“, verteidigt sich mein Mann. „Zumindest war ich als Kind davon felsenfest überzeugt.“<br />
„Aha!“, sage ich nun schon zum zweiten Mal und muss mir insgeheim eingestehen, dass mich die Sache nun doch schon mehr als nur ein wenig interessiert.<br />
„Immer wenn wir zu Besuch bei Tante Elsa und Onkel Schorsch waren, hat er mir aus seinem Leben als Pirat erzählt. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, was in diesen Geschichten so alles passiert ist, aber spannend und fesselnd waren sie auf alle Fälle.“<br />
„Mein Mann macht eine kleine Pause, steht auf, holt sich einen Kaffeebecher aus dem Schrank und drückt auf unseren Kaffeevollautomaten, um sich einen Latte Macchiato zuzubereiten.<br />
„Nun erzähl schon weiter! Erst fängst du an, machst mich neugierig und dann hörst du einfach auf zu erzählen!“, beschwere ich mich.<br />
„Ach, bist du doch neugierig geworden?“, fragt Peter scheinheilig. „Na gut, ich will ja nicht so sein!“<br />
Mein Blick wandert bei seinem Bericht immer zwischen meinem Mann und der kleinen Magnetfigur hin und her. Insgeheim stelle ich mir ihn als kleinen Jungen vor, der ein Piratenkostüm trägt und einen aus Holz geschnitzten Säbel schwingt.<br />
„Ich war damals noch ein kleines Kind, das auch noch Mittagsschlaf halten sollte. Obwohl ich eigentlich nicht so genau weiß, ob es mein eigenes Bedürfnis nach Schlaf war oder das meines Onkels, welches uns auf das Sofa im Wohnzimmer zog. Lediglich zum Mittagsschlaf war es ihm erlaubt in der Wohnung zu schlafen. Nachts wurde er wegen seines Schnarchens zum Schlafen auf den Dachboden verbannt. Es führte keine normale Treppe nach oben, sondern es gab eine Klappe in der Decke, an der musste man mit einem langen Stab ziehen, damit sie sich öffnete. Gleichzeitig klappte man<span class="Apple-converted-space">  </span>damit eine Leiter aus. Diese musste Onkel Schorsch jeden Abend hinaufsteigen.“<br />
„Das ist ja echt gemein. Aber einen richtige Piraten kann ja nichts erschrecken“, werfe ich ein, doch mein Mann spricht ohne auf meinen Einwurf einzugehen weiter:<br />
„Jedenfalls lag ich dann mit ihm gemeinsam auf dem Sofa und schmiegte mich in seinen Arm. Er erzählte mir von Seeräubern, guten und bösen Piraten, wobei er natürlich immer der gute Pirat war, der auch den großen Piratenschatz fand. In der Schatzkiste befanden sich Gold und Silber und natürlich tausende von Goldmünzen. Außerdem hat er meine Tante Elsa aus den Fängen der bösen Piraten gerettet und vom Fleck weg geheiratet. Aber mehr weiß ich auch nicht mehr.“<br />
„Dann solltest du dich mit der Materie irgendwann mal wieder auseinandersetzten, denn man weiß nie, wann dein Einsatz gefragt ist“, schlage ich vor.<br />
„Wieso, soll ich dir zukünftig als Piraten Peter Gute-Nacht-Geschichten erzählen?“</p>
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		<title>Sei gegrüßt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 23:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[beschütze]]></category>
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		<category><![CDATA[Glanz]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tag]]></category>
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					<description><![CDATA[Sei gegrüßt lieber Morgen, du strahlst mir freundlich entgegen. Wird der Tag bringen Sorgen oder Segen? Noch ist er hinter dir verborgen. Der Vögel lieblicher Gesang, erweckt mich aus süßem Traum. Zarter Blumenduft erfüllt den hellen Raum. Der Tag nimmt langsam seinen Anfang. Vom Himmel schickt die Sonne mir golden leuchtende Strahlen herab. Hält der Tag, was er versprach vorab? Stunden voller Freude und Wonne? Frohgemut und voller Elan, starte ich nun in den Tagesablauf. Nehme auch so manche Hürde in Kauf, lebe nach Plan oder ganz spontan. Des Abends besonderer Glanz, birgt Ruhe und Geborgenheit, ist als Ausklang die perfekte Tageszeit. Gibt uns Entspannung voll und ganz. Die Nacht bricht heran, die Sterne leuchten vom Himmelszelt. Schöpfer hab Dank für meine Welt. Beschütze uns alle jetzt und dann. Möge auch das Morgen, bringen nur Gutes für Jung und Alt. Frieden auf Erden und keine Gewalt, Freude, Sonnenschein und keine Sorgen. Wir gehen mit Zuversicht, begrüßen hoffnungsvoll jeden neuen Tag, der sich als lebenswert erweisen mag und uns mit seinem Glanz besticht. &#160; Vielleicht möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sei gegrüßt lieber Morgen,<br />
du strahlst mir freundlich entgegen.<br />
Wird der Tag bringen Sorgen oder Segen?<br />
Noch ist er hinter dir verborgen.</p>
<p>Der Vögel lieblicher Gesang,<br />
erweckt mich aus süßem Traum.<br />
Zarter Blumenduft erfüllt den hellen Raum.<br />
Der Tag nimmt langsam seinen Anfang.</p>
<p>Vom Himmel schickt die Sonne<br />
mir golden leuchtende Strahlen herab.<br />
Hält der Tag, was er versprach vorab?<br />
Stunden voller Freude und Wonne?</p>
<p>Frohgemut und voller Elan,<br />
starte ich nun in den Tagesablauf.<br />
Nehme auch so manche Hürde in Kauf,<br />
lebe nach Plan oder ganz spontan.</p>
<p>Des Abends besonderer Glanz,<br />
birgt Ruhe und Geborgenheit,<br />
ist als Ausklang die perfekte Tageszeit.<br />
Gibt uns Entspannung voll und ganz.</p>
<p>Die Nacht bricht heran,<br />
die Sterne leuchten vom Himmelszelt.<br />
Schöpfer hab Dank für meine Welt.<br />
Beschütze uns alle jetzt und dann.</p>
<p>Möge auch das Morgen,<br />
bringen nur Gutes für Jung und Alt.<br />
Frieden auf Erden und keine Gewalt,<br />
Freude, Sonnenschein und keine Sorgen.</p>
<p>Wir gehen mit Zuversicht,<br />
begrüßen hoffnungsvoll jeden neuen Tag,<br />
der sich als lebenswert erweisen mag<br />
und uns mit seinem Glanz besticht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kommt mit zur Dracheninsel!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 22:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren. Kommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.Der Ausblick von der Insel auf das Meer ist einfach nur traumhaft. Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.Doch wir wollen diese kleine Insel ein bisschen erkunden und trennen uns schweren Herzens von dem Aussichtspunkt.Fotomotive lassen sich hier zur Genüge finden. Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren.</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>ommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3466 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05482" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3467 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05486" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3468 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05487" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3475 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05515-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05515" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05515-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05515-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05515-768x511.jpg 768w, 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/>Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3470 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05554" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3471 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05555" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3472 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05565" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-1024x682.jpg 1024w, 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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3479 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05575" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3480 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05578" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3481 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05579" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob sie wohl hier eingesperrt war und ihren langen Zopf herunter gelassen hat, um ihren Retter zu sich hochklettern zu lassen?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3482 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05574" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ich glaube jedoch es handelt sich um eine Art Wachturm, denn diese Insel war auch über viele Jahrhunderte hinweg eine Pirateninsel. Seeräuber konnten von den Wachtürmen eher gesehen werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3491 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05510" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Auf unserem Spaziergang sehen wir überall die eigentlichen Bewohner dieser Insel, die ihr auch ihren Namen gaben. Die kleinen Eidechsen, die aussehen wie winzige Drachen lugen aus allen Ritzen und Spalten hervor.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3483 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05520" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Sind sie nicht niedlich?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3484 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05524" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Einerseits sind sie sehr scheu, &#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3485 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05539" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />aber andererseits auch total neugierig.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3486 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05541" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Immerhin können sie ja auch wieder ganz schnell in den Ritzen verschwinden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3487 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05546" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ob das Zwillinge sind?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3488 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05521" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Besonders schnell sind einige von ihnen zur Stelle, als ein Besucher ein kleines Stückchen Melone fallen lässt. Naja, Hunger und Neugierde lassen manchmal alle Vorsicht vergessen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3489 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05585" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Wir würden diese kleinen &#8222;Drachen&#8220; gerne noch ein wenig beobachten, aber wir müssen uns sputen. Das letzte Boot für diesen Tag soll in ein paar Minuten eintreffen. So schön es hier auch sein mag, eine Nacht auf dieser einsamen Insel will ich nicht verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>D A N K E</strong></p>
<p><em><strong>Ich möchte mich bei allen meinen Lesern  für ihre treuen Besuche bedanken, auch wenn ich es nicht immer schaffe alle Kommentare zu beantworten. Ich habe Euch nicht vergessen und komme auf Gegenbesuche.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Bergeweise weißes Gold</p>
<p>Meine Mutter und die Zugspitze</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herzlichen-glueckwunsch/">Herzlichen Glückwunsch!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Sa_Dragonera (Stand: 25.07.16)</p>
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		<title>Goldglöckchen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/goldgloeckchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 22:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestimmt denkt Ihr jetzt, dass Ihr Euch verlesen habt. Aber es hat schon alles seine Richtigkeit. Ich heiße nicht Goldlöckchen, sondern Goldglöckchen. Mein Name kommt von den beiden goldfarbenen Glöckchen auf meiner Oberseite. Ich bin nämlich ein Wecker. Funktionstüchtig bin ich zwar, aber doch schon ein wenig in die Jahre gekommen.  Abgesehen von den beiden Glöckchen, habe ich auch sonst schon ein fast nostalgisches Aussehen. Rundum goldig und manuell einstellbar mit analoger Anzeige, so würde ich mich beschreiben. Nichts mit dem modernen digitalen Schnickschnack und einfach nur einer Zahlenanzeige! Wenn man bei mir die Uhrzeit ablesen will, dann muss man noch genau nachsehen, was meine Zeiger anzeigen. Ich wette mit Euch, das kann heute nicht mehr jedermann. Zu meiner Zeit konnte jedes Kind mit Hilfe meiner Zeiger sehen, was die Stunde geschlagen hat. Weiße römische Ziffern, die jeweils schwarz hinterlegt sind, umrunden mein Zifferblatt, das ansonsten ebenfalls goldfarben ist und das den Aufdruck „Meister Anker“ trägt. Unter der Ziffer VI kann man lesen, dass ich in „West Germany“ hergestellt wurde. Über jeder Ziffer befindet sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bestimmt denkt Ihr jetzt, dass Ihr Euch verlesen habt. Aber es hat schon alles seine Richtigkeit. Ich heiße nicht Goldlöckchen, sondern Goldglöckchen. Mein Name kommt von den beiden goldfarbenen Glöckchen auf meiner Oberseite. Ich bin nämlich ein Wecker. Funktionstüchtig bin ich zwar, aber doch schon ein wenig in die Jahre gekommen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>bgesehen von den beiden Glöckchen, habe ich auch sonst schon ein fast nostalgisches Aussehen. Rundum goldig und manuell einstellbar mit analoger Anzeige, so würde ich mich beschreiben. Nichts mit dem modernen digitalen Schnickschnack und einfach nur einer Zahlenanzeige! Wenn man bei mir die Uhrzeit ablesen will, dann muss man noch genau nachsehen, was meine Zeiger anzeigen. Ich wette mit Euch, das kann heute nicht mehr jedermann. Zu meiner Zeit konnte jedes Kind mit Hilfe meiner Zeiger sehen, was die Stunde geschlagen hat.<br />
Weiße römische Ziffern, die jeweils schwarz hinterlegt sind, umrunden mein Zifferblatt, das ansonsten ebenfalls goldfarben ist und das den Aufdruck „Meister Anker“ trägt. Unter der Ziffer VI kann man lesen, dass ich in „West Germany“ hergestellt wurde. Über jeder Ziffer befindet sich ein grüner fluoreszierender Punkt. Auch meine schwarzen Zeiger besitzen einen solchen Punkt und leuchten nachts. Das ist eine ganz prima Sache, denn so kann man auch bei Dunkelheit erkennen, wie spät es ist. Umrundet wird mein Gehäuse von einem filigran verziertem Band.<br />
So, jetzt wisst Ihr, wie hübsch ich bin und nun will ich Euch meine Geschichte erzählen.<br />
Ich wurde wie gesagt in Deutschland produziert und stand irgendwann in einem Kaufhaus im Regal. Ich stand dort nicht alleine, sondern war umrundet von vielen anderen Weckern. Hübsche und weniger schöne, kleine und große Wecker waren hier aufgereiht. Man schrieb das Jahr 1979 und somit stamme ich sozusagen noch aus dem letzten Jahrhundert, beziehungsweise sogar noch aus dem letzten Jahrtausend. Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht mehr erinnern, ob neben mir auch schon digitale Wecker standen. Ich fühlte mich zwar nicht allein, aber etwas unnütz, denn niemand wollte von mir geweckt werden. So fieberte ich meinem großen Tag entgehen, an dem mich jemand aus dem Regal nehmen würde und mich endlich meine vorbestimmte Arbeit tun ließ.<br />
Die Tage vergingen und längst war mein Uhrwerk stehen geblieben, da sich niemand die Mühe machte dieses erneut aufzuziehen. Ach, das habe ich ja vergessen zu erwähnen. Auf meiner Rückseite befinden sich nämlich kleine Rädchen, an denen man die Zeiger verstellen, das Uhrwerk und das Weckerklingeln aufziehen und die Weckzeit einstellen kann.<br />
So, nun gehen wir wieder siebenunddreißig Jahre zurück: Eines Tages kam ein Ehepaar vorbei und blieb vor dem Regal stehen. Sie sahen sich sehr interessiert um und plötzlich griff eine Männerhand nach mir.<br />
„Schau mal!“, sagte der Herr zu seiner Frau. „Wäre das nicht etwas für unsere Tochter?“<br />
Er reichte mich nun weiter an seine Ehefrau, die mich drehte und wendete.<br />
„Ja, der ist wirklich hübsch und gefällt ihr bestimmt!“<br />
Ja und so wurde ich gekauft, hübsch verpackt und mitgenommen. Ich spürte die neidischen Blicke der anderen Wecker in dem Regal. Sie mussten nämlich noch auf ihre Käufer warten, während ich jetzt meiner eigentlichen Funktion entgegen ging.<br />
Ich wurde ein paar Stunden später wieder ausgepackt, bestaunt und anschließend in einen Koffer gelegt. Als ich abermals ausgepackt wurde, fand ich mich nicht nur in einem anderen Haus, sondern auch in einer anderen Stadt wieder. Das Ehepaar hatte mich an seine Tochter verschenkt, die in einer anderen Stadt studierte. Anscheinend hatten sie Angst, dass das Töchterchen verschlafen könnte und dann zu spät in den Vorlesungen und Seminaren erscheinen würde. Niemand außer mir würde sie in der Studentenbude wecken. Vielleicht würde sie irgendwann von der Sonne wachgekitzelt oder von einer Autohupe geweckt werden, aber das wäre ganz sicherlich viel zu spät. Auf mich jedoch war Verlass und so konnten die Eltern ganz beruhigt sein.<br />
Das Töchterchen stellte mich sofort auf einen Ehrenplatz, nämlich auf das Nachttischchen direkt neben dem Bett. Ich muss sagen, dort fühlte ich mich auch vom ersten Moment an wohl und ich nahm mir vor, sie immer pünktlich zu wecken. So wurde mein Uhrwerk aufgezogen und die Weckzeit eingestellt. Bedenkenlos schlief das Töchterchen ein, aber auch die Eltern daheim wussten, dass sie sich auf mich verlassen konnten.<br />
So zählte ich die Minuten und Stunden bis zum nächsten Morgen. Pünktlich um sieben Uhr ließ ich dann meine zwei kleinen goldfarbenen Glöckchen so laut ich nur konnte, erklingen.<br />
Schlagartig saß das Töchterchen senkrecht im Bett und sah mich bitterböse an. Ich war total irritiert und das hatte zwei Gründe. Ich war verwundert, dass sie mich nicht dankbar in die Hand nahm und streichelte, sondern mich unter Schimpfen in die Schublade warf und diese ganz fest zu machte.<br />
„Ich glaube doch, du spinnst!“, rief sie mir noch hinterher.<br />
Ich wusste nicht, was ich angestellt hatte. Ja, sicher ich hatte mich auch ein bisschen erschrocken, weil mein Klingeln sich doch etwas anders und viel lauter angehört hatte, als ich es kannte.<br />
Am nächsten Abend nahm sie mich jedoch wieder aus der Schublade heraus und murmelte etwas, das sich so anhörte:<br />
„Entschuldige, aber du kannst ja nichts dafür. Ich bin selbst schuld. Oder eigentlich ist die Glasplatte auf meinem Nachtschränkchen schuld. Sie hat dich noch zusätzlich vibrieren lassen und dein Klingeln verstärkt. Aber das kann jetzt nicht mehr passieren.“<br />
Das Töchterchen legte auf die Glasplatte ein kleines Deckchen, das einst die Uroma gehäkelt hatte. Darauf stellte sie nun mich und so ging es sozusagen in die nächste Runde.<br />
Am nächsten Morgen ertönten meine Glöckchen zum eingestellten Zeitpunkt erneut. Durch das Schlagen des kleinen Schlägels an die beiden Glocken begann ich freudig zu hüpfen. So arbeiteten sich meine Füßchen durch die Löcher des gehäkelten Deckchens auf die Glasplatte durch und ich erklang wieder in den schrillsten Tönen.<br />
Wie beim ersten Mal saß das Töchterchen wieder schlagartig senkrecht im Bett.<br />
„Jetzt reicht es aber!“, rief es aus und beförderte mich erneut in die Schublade. „Hier bist du und hier bleibst du, basta!“<br />
Mit diesen Worten schlug sie die Schublade zu und ich durfte fortan meinen Weckruf nur noch innerhalb dieser dunklen Schublade verrichten.<br />
Beim nächsten Besuch des Töchterchens bei seinen Eltern, fragte der Vater gleich bei der Begrüßung:<br />
„Na Astrid, hat dich dein schöner neuer Wecker auch immer pünktlich geweckt?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bestimmt interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/chaotischer-umzug/">Chaotischer Umzug</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
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