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	<title>Besuch &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Das fliegende Ei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 14:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ei]]></category>
		<category><![CDATA[Flug]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sitzen im Flieger von Teneriffa zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge. Es gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“ „Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück. „Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“ Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte. „Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“ „Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen. Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sitzen im Flieger von Teneriffa zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“</p>
<p>„Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück.<br />
„Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“<br />
Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte.<br />
„Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“<br />
„Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen.<br />
Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein Kind war und sein Bruder Wilhelm sitzen mit den Eltern Hermann und Käthe und einem weiteren Pärchen rund um den Küchentisch. Bei diesem Paar, das zu Besuch ist, handelt es sich um die Schwester von Käthe und deren Ehemann, genannt Tante Elsa und Onkel Peter.<br />
„Also saßen da deine Großeltern väterlicherseits, dein Großonkel und deine Großtante.“<br />
Mein Peter nickt und ergänzt mich in meinen Überlegungen:<br />
„Leider ist keiner von diesen Menschen mehr am Leben. Wenn du jetzt diese Geschichte aufschreibst, dann gerät sie wenigstens nicht in Vergessenheit.“<br />
„Darf ich mal raten?“, frage ich, allerdings warte ich nicht auf eine Antwort, sondern rede gleich weiter. „Wahrscheinlich wollten sie gerade frühstücken.“<br />
„Das nehme ich an“, bestätigt mich mein Mann.<br />
Ich sehe alles genau vor mir: Der Tisch ist gedeckt. Natürlich hat die Mutter meines Schwiegervaters extra die Damasttischdecke aufgelegt, die sie noch von ihrer Aussteuer hat. Wahrscheinlich hat sie auch das gute Geschirr benutzt, denn immerhin ist Besuch da. Bestimmt hat die Mutter von Peters Vater selbst gemachte Erdbeermarmelade und frischgebackenes Brot auf dem Tisch stehen. Weiße und frisch gestärkte Servietten liegen auf den Frühstückstellern und die gesamte Küche duftet nach frischem Kaffee. Vor dem kleinen Heinz und vor dem etwas älteren Bruder steht jeweils ein Glas mit frischer Milch. Die Mutter hat bei einem bekannten Bauern am Tag zuvor neben der Milch auch noch etwas Wurst besorgt und auch der Käse fehlt nicht. Während sich die beiden Jungs den Kakao in die Milch rühren, kocht die Mutter schnell noch ein paar Frühstückseier. Selbstverständlich hat sie diese nicht genau abgezählt, sondern lieber noch ein paar mehr gekocht. Immerhin soll es dem Besuch ja gut gehen und man will nicht knausrig erscheinen.<br />
Die Frühlingssonne lacht zum Fenster herein und kitzelt den kleinen Heinz an der Nase. „Beeil dich und komm raus zum Fahrradfahren!“, flüstert sie ihm scheinbar zu und so isst er auch artig sein Marmeladenbrot und sein Frühstücksei. Während die Erwachsenen sich unterhalten, müssen er und sein Bruder still sein und nicht dazwischen reden. Einmal stützt er sich während des Essens gedankenverloren auf seinem Ellbogen auf, doch da hört er auch schon Mutters ermahnende Stimme:<br />
„Heinz, setz dich gerade hin!“<br />
Gerne würde er aufstehen, doch er weiß genau, dass er dies noch nicht darf beziehungsweise erst um Erlaubnis fragen muss.<br />
„Dürfen wir…?“, setzt er einmal zu der Frage an, doch Vaters strenger Blick verrät ihm, dass sie beide noch abwarten müssen. „Die Erwachsenen finden aber auch kein Ende“, denkt er. Andauernd reden sie von irgendwelchen langweiligen Dingen und immerzu greift sich noch ein Erwachsener eine Brotscheibe, ein bisschen Wurst oder Käse. Die gekochten Eier tragen auch nicht gerade zu einem schnellen Ende des Frühstücks bei.<br />
Auf einmal erregt allerdings etwas die Aufmerksamkeit des kleinen Heinz. Obwohl er den Gesprächen der Erwachsenen nicht zugehört hat, bemerkt er, dass Unruhe am Tisch entstanden ist. Worum geht es hier eigentlich?</p>
<p>„Ach“, sagt seine Mutter gerade. „Ein einziges Ei ist noch übrig. Peter, das kannst du dir noch nehmen“, erklärt sie und richtet sich an ihren Schwager.</p>
<p>„Nein, nein!“, protestiert dieser. „Das gebührt dem Gastgeber.“<br />
Und denkt sich dabei: „Ich würde es ja gerne noch essen, aber das gehört sich nicht. Es sieht sonst so aus, als hätten wir nichts zu essen zu Hause.“</p>
<p>„Ich bin vollkommen satt!“, sagt der Vater. „Bei uns ist der Gast König!“<br />
Und er denkt sich: „Lecker dieses Ei. Wäre ja nicht schlecht, aber das kann ich nicht machen, sieht sonst so aus, als wolle ich es unserem Besuch vorenthalten.“</p>
<p>„Dann iss es du, Elsa!“, sagt die Mutter.</p>
<p>„Ich habe keinen Hunger mehr. Nein, Kätha! Nimm es dir doch! Du bist die Hausfrau und hast uns so gut bewirtet.“<br />
Und sie denkt sich: „So ein Ei zum Abschluss wäre schon gut. Aber lieber nicht, sonst denkt jeder, ich könne nicht genug haben!“<br />
Die Mutter aber sagt jetzt: „Ach, ich kann doch morgen wieder eins essen! Jetzt möchte ich keins mehr.“<br />
Und sie denkt sich: „Warum eigentlich nicht? Wenn ich es schon gekocht habe, dann kann ich es eigentlich auch essen. Aber das tut man nicht, man isst dem Besuch nichts vor der Nase weg!“</p>
<p>Der kleine Heinz und sein Bruder würden gerne das Ei essen, aber niemand fragt sie und so sitzen sie still und lauschen dem Hin und Her im Streit um das letzte Ei auf dem Frühstückstisch. Die Erwachsenen können sich einfach nicht entscheiden.</p>
<p>„Na los!“, sagt der Vater. „Jetzt nimm sich doch endlich jemand dieses Ei!“<br />
Eigentlich zuckt es jedem in den Fingern, aber keiner wagt es einfach zuzugreifen.</p>
<p>Die Namen werden hin und her geworfen und jeder meint, der andere solle sich des Eies erbarmen. Die Unruhe steigt in der vor ein paar Minuten noch so friedlichen Frühstücksrunde. Aber mit der Unruhe steigt auch der Unmut des Vaters. Diese Streiterei um ein kleines Ei geht ihm sichtlich auf die Nerven. Der kleine Heinz kann dies genau an der strengen Falte erkennen, die sich auf der Stirn des Vaters zu vertiefen beginnt.<br />
Und dann greift der Vater urplötzlich nach dem Ei, das einsam und verlassen in dem Körbchen auf der Mitte des Tisches liegt. Fest und energisch umschließt seine Hand dieses kleine Ei. Er steht abrupt auf und marschiert mit festen und donnernden Schritten zum Fenster, öffnet dieses, holt aus und wirft das Ei hinaus.<br />
„So, soll sich das Ei doch holen, wer will!“, sagt er bestimmt.</p>
<p>Alle sind wie erstarrt und beobachten von ihren Plätzen aus den Flug des Eies und dessen Landung im Blumenbeet im Garten des Nachbarn.<br />
Die Mutter ist die Erste, die aus ihrem schockähnlichen Zustand erwacht und ihren Gatten mit den strengen und zurechtweisenden Worten ermahnt:</p>
<p>„Aber Herrmann, wie kannst du nur! Und dann auch noch vor den Kindern!&#8220;</p>
<p>Der kleine Heinz hat dieses einprägsame Erlebnis nie vergessen.</p>
<p>„Ja und irgendwann einmal hat er mir davon erzählt und tüchtig gelacht“, berichtet mir nun abschließend mein Peter.</p>
<p>Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Osterfest mit vielen bunten Eiern und keinen Streit um das letzte Ei!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase-.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-459" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--150x150.jpg" alt="1200px-Osterhase" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>*</p>
<p style="text-align: center;">*vom DHL Paket abfotografiert</p>
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<p><a href="https://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/">Unsere persönliche Ostergeschichte</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hops-und-die-osterhasenkunst/">Hops und die Osterhasenkunst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herbstbesuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 19:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Heirat]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
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					<description><![CDATA[Klara möchte wieder einmal eine ganze Woche allein mit ihren Großeltern verbringen. Opa Werner und Oma Tina holen sie am Freitag mit dem Auto ab. Klara ist ganz aufgeregt, denn bei den Großeltern auf dem Land gibt es immer so viel zu entdecken und zu erleben. Das letzte Mal haben sie gemeinsam eine Kutschfahrt unternommen. Doch jetzt schnappt sie erst einmal ihren großen Teddy und nimmt auf dem Rücksitz Platz, während Oma Tina die Reisetasche in den Kofferraum packt und Opa Werner sich hinter das Lenkrad setzt. Dann geht die zweistündige Fahrt los. „Du wirst bald sehen, wie wunderschön und kunterbunt der Herbst auf dem Land ist“, meint Opa Werner kurz bevor die ersten Nebelschwaden auftauchen. Noch ist Opa guter Dinge, denn er glaubt daran, dass sich der Nebel gleich wieder auflöst und sie die Herbstsonne am Himmel erstrahlen sehen. Leider hat er sich darin gründlich getäuscht. Je näher sie sich ihrem Heimatort nähern, umso dichter wird der Nebel.  „Das ist ja wie in der Waschküche“, gibt der Großvater missmutig von sich und schaltet die &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klara möchte wieder einmal eine ganze Woche allein mit ihren Großeltern verbringen. Opa Werner und Oma Tina holen sie am Freitag mit dem Auto ab. Klara ist ganz aufgeregt, denn bei den Großeltern auf dem Land gibt es immer so viel zu entdecken und zu erleben. Das letzte Mal haben sie gemeinsam eine Kutschfahrt unternommen.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>och jetzt schnappt sie erst einmal ihren großen Teddy und nimmt auf dem Rücksitz Platz, während Oma Tina die Reisetasche in den Kofferraum packt und Opa Werner sich hinter das Lenkrad setzt. Dann geht die zweistündige Fahrt los.</p>
<p>„Du wirst bald sehen, wie wunderschön und kunterbunt der Herbst auf dem Land ist“, meint Opa Werner kurz bevor die ersten Nebelschwaden auftauchen.</p>
<p>Noch ist Opa guter Dinge, denn er glaubt daran, dass sich der Nebel gleich wieder auflöst und sie die Herbstsonne am Himmel erstrahlen sehen. Leider hat er sich darin gründlich getäuscht. Je näher sie sich ihrem Heimatort nähern, umso dichter wird der Nebel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das ist ja wie in der Waschküche“, gibt der Großvater missmutig von sich und schaltet die Nebelscheinwerfer ein.</p>
<p>„Was ist eine Waschküche?“, will Klara wissen, die ihren Teddy fest im Arm hält.</p>
<p>„Die Mutter meiner Mutter ist meine Oma und damit deine Ururoma. Sie hatte eine Waschküche mit einem großen Waschkessel im Keller, als meine Mutter noch ein kleines Kind war“, erzählt Oma Tina.</p>
<p>Klara hört genau zu, denn sie liebt Geschichten von früher.</p>
<p>„In dem Waschkessel wurde die Wäsche sozusagen gekocht und weil das Wasser so heiß war, gab es ganz viel Dampf in dem Raum. Man konnte die Hand vor den eigenen Augen kaum sehen“, berichtet die Großmutter. „Meine Mutter ist deshalb nie gerne in die Waschküche gegangen. Als sie mir diese Geschichte in meiner Kindheit erzählte, habe mir schon damals geschworen, dass ich niemals die Wäsche in einem dampfenden Waschkessel waschen will.“</p>
<p>„Deshalb hast du ja auch darauf bestanden, noch vor unserer Hochzeit eine Waschmaschine zu bekommen. Ich vermute, du hättest meinen Heiratsantrag sonst gar nicht angenommen“, lacht Opa.</p>
<p>„Hättest du Opa sonst wirklich nicht geheiratet?“, schaltet sich Klara ein.</p>
<p>„Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis“, flüstert Oma ihrer Enkeltochter zu. „Ich hätte Opa auf jeden Fall geheiratet, aber mit Waschmaschine noch viel lieber.“</p>
<p>„Wenn ich das gewusst hätte!“, meint Opa Werner. Er fügt aber sofort hinzu: „Ich hätte dir trotzdem eine Waschmaschine gekauft, denn so hattest du mehr Zeit für mich. Außerdem gab es diese Waschkessel zum Glück zu unserer Zeit gar nicht mehr.“</p>
<p>„Opa“, will Klara nun wissen, „wie kannst du bei so viel Nebel eigentlich sehen, wo die Straße ist? Ich erkenne nämlich gar nichts mehr.“</p>
<p>„Ein bisschen helfen mir außer den Nebelscheinwerfern noch die Leitpfosten links und rechts der Fahrbahn. Sie reflektieren das Licht der Scheinwerfer“, erklärt der Großvater. „Ich kann auch die Rücklichter des Wagens vor mir erkennen, da folge ich dem Auto einfach.“</p>
<p>„Wenn du ihm folgst, woher weißt du denn dass er zu Euch nach Hause fährt?“, kombiniert Klara in ihrer Logik.</p>
<p>Der Großvater muss ein wenig schmunzeln und antwortet dann:</p>
<p>„Das merke ich doch, wenn ich plötzlich in einer fremden Garage stehe.“</p>
<p>Darüber muss Klara erst einmal nachdenken, denn irgendwie spürt sie instinktiv, dass Opa Werner sich gerade einen Spaß mit ihr erlaubt. Bevor sie noch etwas sagen kann, macht Oma Tina einen Vorschlag:</p>
<p>„Ich glaube wir sollten eine kleine Pause in meinem Lieblingscafé einlegen. Es müsste doch hier irgendwo in der Nähe sein. Vielleicht hat sich der Nebel nach einem Stückchen Kuchen und einer heißen Schokolade wieder verzogen.“</p>
<p>So kommt es, dass sie wenige Minuten später das kleine Café „Sahnehäubchen“ betreten.</p>
<p>„Hihi!“, muss Klara lachen, als sie Opas beschlagene Brille sieht. „Du hast den Nebel jetzt auf deiner Brille!“</p>
<p>„Jetzt kann ich wirklich nichts mehr sehen“, antwortet der Großvater. „Apropos Brille, da fällt mir eine Begebenheit von früher ein.“</p>
<p>„Erzählen, erzählen!“, fordert ihn Klara auf und auch Oma ist gespannt, was ihr Gatte nun zum Besten geben will.</p>
<p>„Bestimmt erinnerst du dich auch noch, Tina!“</p>
<p>Die Großmutter ist noch völlig ahnungslos und zuckt mit den Schultern.</p>
<p>„Wir waren ungefähr so alt wie Klaras Eltern jetzt sind. Damals wurde irgendein Geburtstag bei meinen Eltern gefeiert, aber frag mich nicht, wer das Geburtstagskind war. Das ist mir nämlich entfallen. Allerdings erinnere ich mich noch an eine entfernte Verwandte, die über den Nebel klagte, als sie am Morgen mit dem Fahrrad zum Einkaufen fuhr und der sich aus ihrer Sicht immer noch nicht aufgelöst hatte.“</p>
<p>„Ach ja“, unterbricht Oma Tina ihren Mann. „Jetzt kann ich mich wieder erinnern. Es war ein wunderschöner Tag und von Nebel keine Spur.“</p>
<p>„Ja und ich bat sie dann mir doch einmal ihre Brille zu geben“, erzählt Opa Werner weiter. &#8222;Ich ging in die Küche und reinigte die Brillengläser, danach reichte ich ihr die Brille wieder.“</p>
<p>„Und?“, will Tina wissen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Sie war begeistert, denn mit einem Schlag hatte sich der Nebel verzogen oder besser gesagt: Er war nie dagewesen, sondern die Brillengläser waren lediglich verschmiert gewesen.“</p>
<p>„Aber heute ist echter Nebel“, sagt Klara, die bei der Weiterfahrt vom Schlaf übermannt wird.</p>
<p>„Klara, aufwachen!“, weckt Oma Tina sie eine Dreiviertelstunde später vorsichtig. „Wir sind da.“</p>
<p>Die Enkeltochter öffnet die Augen und fragt schlaftrunken: „Bist du sicher, dass wir nicht in der Garage des Autofahrers sind, dem Opa nachgefahren ist? Bei dem Nebel hat er das bestimmt nicht bemerkt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/karl-fridolin-von-tap/">Karl Fridolin von Tap</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/">Arme kleine Gans</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/grossvaters-haus/">Großvaters Haus</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Alt und vergessen?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/vergessen-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 09:47:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Pfütze]]></category>
		<category><![CDATA[Spielfeld]]></category>
		<category><![CDATA[vergessen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich weiß ja, dass man Dinge und leider auch Menschen vergessen kann, aber ich habe mir nie bewusst gemacht, dass auch mir so etwas passieren könnte. Mich jedenfalls hat man vergessen. Und das kam so: Ich war der beste Freund von Florian. Er holte mich jeden Tag ab und dann ging es auf den Sportplatz. Dort traf er sich mit Alex, seinem Kumpel. Wir Drei waren ein Team und spielten Fußball. Was auch sonst? Gut, mit einem Ball kann man auch Handball spielen, aber ich heiße ja ausdrücklich „Fußball“, weil ich gekickt werden will. Ich brauche den Jubel, wenn ich ins Tor gehe. Das klingt für mich so, wie für andere Musik. Wir waren glücklich miteinander,- bis zu jenem Tag. „So, alter Kumpel“, sagte Florian neulich zu mir. „Heute gehen wir das letzte Mal gemeinsam zum Sportplatz hier im Dorf. Dann geht es in die Stadt.“ Wie ich aus den Gesprächen zwischen Florian und Alex heraushören konnte, wollte mein Freund mit seiner Familie umziehen. Während Alex das mit großem Bedauern aufgenommen hat, war es mir &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich weiß ja, dass man Dinge und leider auch Menschen vergessen kann, aber ich habe mir nie bewusst gemacht, dass auch mir so etwas passieren könnte. Mich jedenfalls hat man vergessen. Und das kam so:</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch war der beste Freund von Florian. Er holte mich jeden Tag ab und dann ging es auf den Sportplatz. Dort traf er sich mit Alex, seinem Kumpel. Wir Drei waren ein Team und spielten Fußball. Was auch sonst? Gut, mit einem Ball kann man auch Handball spielen, aber ich heiße ja ausdrücklich „Fußball“, weil ich gekickt werden will. Ich brauche den Jubel, wenn ich ins Tor gehe. Das klingt für mich so, wie für andere Musik.<br />
Wir waren glücklich miteinander,- bis zu jenem Tag.<br />
„So, alter Kumpel“, sagte Florian neulich zu mir. „Heute gehen wir das letzte Mal gemeinsam zum Sportplatz hier im Dorf. Dann geht es in die Stadt.“<br />
Wie ich aus den Gesprächen zwischen Florian und Alex heraushören konnte, wollte mein Freund mit seiner Familie umziehen. Während Alex das mit großem Bedauern aufgenommen hat, war es mir eigentlich egal. Ich dachte, dass Florian sicher in der neuen Heimat auch mit mir und einem anderen Freund zum Kicken gehen würde.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Doch dann gab ihm Alex ein Abschiedsgeschenk.<br />
„Hier, für dich. Immerhin ist dein alter Fußball schon ziemlich abgenutzt. Vergiss mich nicht und lass dich ab und zu mal wieder hier blicken.“<br />
„Oh, super!“, jubelte Florian. „Ich werde immer an dich denken, wenn ich mit dem Neuen trainiere.“<br />
Ja, was soll ich sagen? Sie legten mich an den Rand des Spielfeldes und kickten mit dem Neuen. Aber es kam noch schlimmer. Am Abend als sie sich verabschiedeten, vergass mich Florian mit nach Hause zu nehmen.<br />
„Das war es dann also“, dachte ich so bei mir.&#8220;Ich habe ausgedient.&#8220;<br />
Ich war traurig, einfach so abgelegt zu werden.<br />
In der Nacht kam Wind auf, um nicht zu sagen, es stürmte. So rollte ich auf dem Fußballplatz hin und her. Das war ja eigentlich ganz nett, aber ich war allein. Außerdem begann es zu regnen. Gegen Morgen ließen Wind und Regen nach und als die Sonne aufging, kam ich in einer Pfütze zum Liegen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was wird mir wohl dieser Tag bescheren?“, fragte ich mich und jammerte still und leise vor mich hin.<br />
Die Sonne trocknete die Pfütze, in der ich lag. Auch ich war inzwischen wieder trocken, als ich Stimmen hörte. Ein paar fremde Jungs kamen vorbei.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hey, da liegt ein Fußball!“, rief einer von ihnen aus.<br />
„Der sieht ja schon ganz schön ramponiert aus. Wurde wahrscheinlich viel benutzt“, meinte der andere und hob mich auf. „Aber Luft hat er noch und scheint auch so noch in Ordnung zu sein. Lass ihn uns mal ausprobieren!“<br />
Ja, und nun wurde ich wieder hin und her gekickt. Das machte nicht nur mir, sondern auch den Jungs Spaß.<br />
Aber das ist nicht alles, was an diesem Tag geschah. Plötzlich erschienen nacheinander noch zwei Jungs. Zuerst kam Florian.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ha“, freute ich mich. „Er hat bemerkt, dass er mich vergessen hat und will mich nun holen.“<br />
Und dann kam auch noch Alex.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hey, kommt her und spielt mit!“, riefen ihnen die Jungs auf dem Spielfeld zu. Jetzt klopften sich Alex und Florian freundschaftlich gegenseitig auf die Schultern, sozusagen als Abschiedsgruß. Dann wandte sich Florian zum Gehen, doch ich konnte seine letzten Worte noch verstehen:<br />
„Machs gut! Ich komme immer wieder mal zu Besuch. Halte unseren alten Fußball in Ehren. Und nun lauf schon und kicke mit den Jungs dort!“<br />
„Mach ich!“, nickte Alex. „Bis bald!“<br />
Kurz darauf spürte ich seinen Fuß, der mich auf direktem Weg ins Tor beförderte. Es war ein tolles Spiel und half Alex und mir die Traurigkeit über Florians Wegzug zu verarbeiten. Am Abend hob mich Alex auf und trug mich mit nach Hause.<br />
„Bis morgen!“, riefen ihm die Jungs zu. „Gleicher Ort, gleiche Zeit! Und vergiss den alten guten Fußball nicht!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-christel-von-der-post/">Die Christel von der Post</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unser-persoenliches-spiel-mit-dem-gedaechtnis/">Unser persönliches Spiel mit dem Gedächtnis</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/pirat-schorsch/">Pirat Schorsch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ausblicke (3)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/6114-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/6114-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 21:52:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Aussicht]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[staunen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich Euch im dritten und letzten Teil noch ein paar weitere Fotos von Rhodos zeigen. Einige von Euch kennen diese Insel. Vielleicht kann ich schöne Erinnerungen bei Euch wecken oder neugierig auf diese Sonneninsel machen. Auf dieser Terrasse mit dem herrlichen Ausblick auf das Meer und die Berge haben wir immer unser Frühstück eingenommen. Das Mittagessen oder den Nachmittagskaffee haben wir dann in der einen oder anderen Taverne genossen. Und abends saßen wir  gemütlich bei einem Gläschen Wein zum Beispiel auf der Dachterrasse über den Gassen von Lindos. Oberhalb ist die beleuchtete Akropolis zu erkennen. Bei Tag lässt sich diese auch vom Schiff aus bestaunen. Auch der Blick in einen Höhleneingang lohnt sich. Glockentürme, kleine Kapellen und Kirchen gibt es überall auf der Insel zu sehen. Einen Süßwasserstausee haben wir auch entdeckt. Der Besuch der Thermen von Kalithea ist ebenso ein Muss, &#8230; wie die malerische Hafeneinfahrt von Rhodos, mit der ich meinen kleinen Beitrag beenden möchte. &#160; Und das nächste Mal gibt es eine lustige Urlaubsgeschichte. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich Euch im dritten und letzten Teil noch ein paar weitere Fotos von Rhodos zeigen. Einige von Euch kennen diese Insel. Vielleicht kann ich schöne Erinnerungen bei Euch wecken oder neugierig auf diese Sonneninsel machen.</p>
<p>Auf dieser Terrasse mit dem herrlichen Ausblick auf das Meer und die Berge haben wir immer unser Frühstück eingenommen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-6115 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2231-1024x767.jpg" alt="" width="840" height="629" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2231-1024x767.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2231-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2231-768x575.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2231.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Das Mittagessen oder den Nachmittagskaffee haben wir dann in der einen oder anderen Taverne genossen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6116 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2588-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2588-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2588-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2588-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2588.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und abends saßen wir  gemütlich bei einem Gläschen Wein zum Beispiel auf der Dachterrasse über den Gassen von Lindos. Oberhalb ist die beleuchtete Akropolis zu erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6117 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2942-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2942-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2942-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2942-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2942.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Bei Tag lässt sich diese auch vom Schiff aus bestaunen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6124 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2250-1-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2250-1-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2250-1-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2250-1-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2250-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6125 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2645-1024x858.jpg" alt="" width="840" height="704" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2645-1024x858.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2645-300x251.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2645-768x643.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2645.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch der Blick in einen Höhleneingang lohnt sich.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6126 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2689-e1569274288555-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2689-e1569274288555-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2689-e1569274288555-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2689-e1569274288555-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2689-e1569274288555.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Glockentürme, kleine Kapellen und Kirchen gibt es überall auf der Insel zu sehen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6120 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2352-e1569273593823-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2352-e1569273593823-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2352-e1569273593823-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2352-e1569273593823-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2352-e1569273593823.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6121 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2796-e1569273674242-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2796-e1569273674242-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2796-e1569273674242-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2796-e1569273674242-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_2796-e1569273674242.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6122 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2753-1024x855.jpg" alt="" width="840" height="701" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2753-1024x855.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2753-300x251.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2753-768x641.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2753.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Einen Süßwasserstausee haben wir auch entdeckt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6129 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2711-1-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2711-1-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2711-1-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2711-1-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E2711-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Der Besuch der Thermen von Kalithea ist ebenso ein Muss, &#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6131 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3731-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3731-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3731-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3731-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3731.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>wie die malerische Hafeneinfahrt von Rhodos, mit der ich meinen kleinen Beitrag beenden möchte.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6130 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3953-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3953-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3953-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3953-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2019/09/1200px-IMG_E3953.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und das nächste Mal gibt es eine lustige Urlaubsgeschichte.</p>
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<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-meerjungfraeulein/">Das Meerjungfräulein</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tims-wunsch-und-dessen-auswirkungen/">Tim’s Wunsch</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Sorgen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/5996-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2019 21:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Lage]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute waren es bei uns wieder 28 Grad. Zum Glück ist die extreme Hitze vorbei und die Temperaturen sind wieder angenehmer. Bei diesem Sommerwetter hält es Mensch und Tier nicht im Haus. Unsere Katze mag zur Zeit nicht im Haus übernachten, sondern zieht es vor draußen die Nacht zu verbringen. Das sind wir eigentlich von den vorangegangenen Sommern schon gewohnt. Auch die Tatsache, dass sie tagsüber viel unterwegs ist, beziehungsweise irgendwo an einem schattigen Plätzchen vor sich hin döst, ist nichts Ungewöhnliches. Während unsere Katze in der kalten Jahreszeit recht gut genährt aussieht und sogar schon 5 Kilogramm auf die Waage bringt, verliert sie im Sommer an Gewicht. Wir lachen immer, denn sie kann im Winter nicht zwischen den Stäben von Nachbars Zaun hindurchschlüpfen, aber im Sommer springt sie locker leicht hindurch. In diesem Sommer ist es aber trotzdem etwas anders. Unsere Katze sieht schon recht dünn und abgemagert aus. Wir machen uns Sorgen, denn sie kommt zwar immer wieder vorbei, aber sie will sofort wieder nach draußen, als hätte sie einen wichtigen Termin. Auch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute waren es bei uns wieder 28 Grad. Zum Glück ist die extreme Hitze vorbei und die Temperaturen sind wieder angenehmer.</p>
<p>Bei diesem Sommerwetter hält es Mensch und Tier nicht im Haus. Unsere Katze mag zur Zeit nicht im Haus übernachten, sondern zieht es vor draußen die Nacht zu verbringen. Das sind wir eigentlich von den vorangegangenen Sommern schon gewohnt. Auch die Tatsache, dass sie tagsüber viel unterwegs ist, beziehungsweise irgendwo an einem schattigen Plätzchen vor sich hin döst, ist nichts Ungewöhnliches.</p>
<p>Während unsere Katze in der kalten Jahreszeit recht gut genährt aussieht und sogar schon 5 Kilogramm auf die Waage bringt, verliert sie im Sommer an Gewicht. Wir lachen immer, denn sie kann im Winter nicht zwischen den Stäben von Nachbars Zaun hindurchschlüpfen, aber im Sommer springt sie locker leicht hindurch.</p>
<p>In diesem Sommer ist es aber trotzdem etwas anders. Unsere Katze sieht schon recht dünn und abgemagert aus. Wir machen uns Sorgen, denn sie kommt zwar immer wieder vorbei, aber sie will sofort wieder nach draußen, als hätte sie einen wichtigen Termin. Auch frisst sie jedes Mal nur ein paar Happen. Allerdings weiß ich, dass sie auch von den Nachbarn gefüttert wird. Sie haben jedoch die selben Beobachtungen gemacht und sind ebenfalls besorgt. Man muss dazu sagen, dass unsere Katze der Liebling aller Nachbarn ist.</p>
<p>Als sie heute wieder einmal auf Stippvisite bei uns zu Besuch war, haben wir sie geschnappt und sind mit  ihr kurzerhand schnell mal zum Tierarzt. Unsere Katze hat allerdings einen guten Eindruck hinterlassen. Sie war neugierig und ist gleich durch die Praxis marschiert, hat alle Ecken ausgeschnuppert und wirkte wie immer. Die Tierärztin begutachtete ihr Fell, das glänzt und tastete sie ab. Keine Parasiten oder Zecken waren erkennbar und der Gesamteindruck stimmte. Da sie zur Zeit viel draußen durch die Gegend streunert, wurde nochmals eine Wurmkur verabreicht.</p>
<p>Wenn die Situation sich nicht bessert und unsere Katze weiter abmagert, dann werden wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, sie zu Hause einzusperren. Allerdings scheint uns dies nicht der richtige Weg zu diesem Zeitpunkt. Obwohl wir uns Sorgen machen, hoffen wir doch, dass sich die Lage stabilisiert und normalisiert. Wir werden sie auf alle Fälle gut beobachten und umsorgen.</p>
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		<title>Die Arbeit ruft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 10:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schere]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnzimmer]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner heutigen Geschichte möchte ich meinen Mann zu Wort kommen lassen, d.h. ich erzähle aus seiner Sicht. Die Empathie, also das Einfühlungsvermögen in andere Menschen und deren Gefühle kommt mir hierbei zugute. In diesem Fall ist es gar nicht so schwierig, denn erstens kenne ich meinen Gatten mittlerweile seit über 40 Jahren und zweitens bin ich selbst schon in die eine oder andere ähnliche Situation geraten. Also lasst Euch überraschen, was mein Peter so erlebt: Es ist Wochenende, genauer gesagt: Sonntag. Für den Nachmittag und Abend haben wir mehrere Gäste zum Kaffeetrinken mit anschließendem Grillen eingeladen. Als ich aufwache, bemerke ich, dass Astrid schon aufgestanden ist, denn aus der Küche dringen eindeutige Laute nach oben an mein Ohr.  „Ach ja, sie ist mit den Vorbereitungen zum Kaffeetrinken beschäftigt, also Kuchenbacken und so“, denke ich mir und habe keine Lust die Augen zu öffnen. Aber irgendwie kommt es mir so vor, als hätte sie mir gestern eine Aufgabe übertragen. „Jetzt fällt es mir wieder ein“, besinne ich mich. „Astrid hat mich gebeten das Wohnzimmer auszusaugen. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In meiner heutigen Geschichte möchte ich meinen Mann zu Wort kommen lassen, d.h. ich erzähle aus seiner Sicht. Die Empathie, also das Einfühlungsvermögen in andere Menschen und deren Gefühle kommt mir hierbei zugute. In diesem Fall ist es gar nicht so schwierig, denn erstens kenne ich meinen Gatten mittlerweile seit über 40 Jahren und zweitens bin ich selbst schon in die eine oder andere ähnliche Situation geraten. Also lasst Euch überraschen, was mein Peter so erlebt:</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s ist Wochenende, genauer gesagt: Sonntag. Für den Nachmittag und Abend haben wir mehrere Gäste zum Kaffeetrinken mit anschließendem Grillen eingeladen. Als ich aufwache, bemerke ich, dass Astrid schon aufgestanden ist, denn aus der Küche dringen eindeutige Laute nach oben an mein Ohr.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach ja, sie ist mit den Vorbereitungen zum Kaffeetrinken beschäftigt, also Kuchenbacken und so“, denke ich mir und habe keine Lust die Augen zu öffnen. Aber irgendwie kommt es mir so vor, als hätte sie mir gestern eine Aufgabe übertragen.<br />
„Jetzt fällt es mir wieder ein“, besinne ich mich. „Astrid hat mich gebeten das Wohnzimmer auszusaugen. Okay, allerdings brauche ich erst einmal einen Kaffee.“<br />
Als ich unten in der Küche erscheine, steht das ersehnte heiße und köstlich duftende Getränk schon für mich bereit.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach, ist es schön, wenn man eine treusorgende Ehefrau hat“, überlege ich noch, da sehe ich, dass meine Gattin sich die Haare rauft. Augenblicklich teilt sie mir auch schon mit, dass die Sahne sich nicht schlagen lässt. Tja und als diese es endlich tut, wird aus ihr letztendlich Butter.<br />
Ich ahne die Katastrophe, die unweigerlich hereinbrechen wird, wenn nun kein anderer Becher Schlagsahne mehr im Kühlschrank steht.<br />
„Wenn es wieder nicht klappt, dann habe ich nichts mehr und was mache ich dann?“, fragt sie mich entsetzt.<br />
„Ich besorge dir welche, ganz einfach!“<br />
„Nein, so einfach ist es nicht“, erklärt sie mir und ich bemerke, dass mich ihre Augen ganz traurig und entsetzt ansehen. „Heute ist doch Sonntag!“<br />
Dann sagt sie erst einmal nichts mehr und ich vernehme nur das Surren des Mixers. Kurz darauf kommt die Erlösung.<br />
„Alles gut!“, strahlt Astrid. „Schau her, perfekt geschlagene Sahne!“<br />
Das macht natürlich auch mich glücklich, denn ich muss mich jetzt nicht ins Auto schwingen, um den gesamten Freundeskreis und die halbe Stadt nach Schlagsahne zu durchforsten. Außerdem freue ich mich schon auf den Kuchen, der allerdings erst angeschnitten werden darf, wenn der Besuch da ist. Obwohl Astrid insgesamt vier verschiedene Kuchen gebacken hat, ist sie da sehr genau. Der Gast ist König und somit hat auch nur er das Privileg das erste Stück dieser Köstlichkeiten<span class="Apple-converted-space">  </span>zu ergattern.<br />
„Du hast auch heute Nacht noch von dem Lauchsalat genascht“, tadelt sie mich.<br />
„Ich dachte, ich hätte alle Spuren beseitigt“, grinse ich. „Ich wollte doch nur mal kosten. Er schmeckt übrigens lecker.“<br />
Um weiteren Beinahe &#8211; Katastrophen zu entgehen, füge ich schnell noch hinzu: „Ich mach mich dann mal an die Arbeit und sauge das Wohnzimmer aus.“<br />
Beim Staubsaugen kann man so schön seinen Gedanken nachhängen und so arbeite ich mich Stück für Stück vor, bis zur Fensterfront zum Garten hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wenn wir durch die Schiebetür auf die Terrasse hinaus gehen, dann sollte ich vielleicht auch noch die Schiene aussaugen“, überlege ich und schiebe das Element auf. Hierbei fällt mir auf, dass die Verriegelung ein bisschen Öl gebrauchen könnte, damit sie wieder besser gangbar ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So marschiere ich in den Keller, um das Silikonöl zu holen. Währenddessen fällt mir ein, dass unsere Schlafzimmertür quietschende Laute von sich gibt. Also schnell hoch zum Schlafzimmer, die Tür ausgehängt, die Scharniere geölt und die Tür wieder eingehängt. Fertig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ach“, denke ich, „der Rollladen gleitet mit Silikonöl auch besser.“<br />
Gedacht, getan! Und nun wieder ein Stockwerk tiefer, zurück zu der Fensterfront.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wenn man schon mal bei der Arbeit ist, sollte man auch die Fensterrahmen und Schienen der drei Glastüren im Erker säubern. Astrid freut sich bestimmt!“, kommt mir der Gedanke.<br />
Schon beim Öffnen der ersten Glastür bemerke ich, dass der starke Wind heute Nacht im Garten einiges durcheinander gepustet hat. Unter anderem hat er einen Ast von einem Busch abgeknickt , so dass dieser zur Erde hinunter hängt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Den muss ich unbedingt abschneiden!“, befehle ich mir selbst. „Wo ist<span class="Apple-converted-space">  </span>nur die Gartenschere? Ach, die habe ich ja gestern ins Gartenhaus gelegt.“<br />
Nichts wie hin zum Gartenhäuschen und die Schere gesucht, die aber mittlerweile wie durch Geisterhand nicht mehr an dem von mir vermuteten Platz liegt. Schließlich finde ich sie auf dem kleinen Gartentisch, der in unserer Gartenlaube steht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Was wollte ich doch gleich? Ja klar, der Ast!“<br />
Abgezwickt ist er schnell. Als ich ihn zur Schubkarre trage, wo ich ihn erst einmal deponiere, fällt mir auf, dass das Efeu rund um unseren Teich reichlich gewachsen ist. Also, schnipp, schnapp und ab mit den langen Trieben. Gedankenverloren widme ich mich meiner neuen Aufgabe, da vernehme ich die verwunderte Stimme meiner Frau, die gerade den Abfall zur Mülltonne bringt.<br />
„Was machst du da eigentlich?“<br />
„Ich? Na, das Wohnzimmer aussaugen, siehst du das nicht?“, erwidere ich und schaue selbst etwas verdutzt auf die Gartenschere in meiner Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Sonntagsausflug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2018 16:53:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[bewundern]]></category>
		<category><![CDATA[Lupe]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn dieser Sonntagsausflug letztes Jahr im August stattgefunden hat, möchte ich Euch ein paar Fotos davon zeigen. Wir waren damals zum wiederholten Male in einem kleinen Affenzoo, der nicht allzu weit von Cottbus entfernt ist. Vor geraumer Zeit hatte ich Euch schon einmal von diesem privaten Affenzoo berichtet (Im Land der Affen). Die Kattas haben es mir angetan. Ich finde diese kleinen Kerlchen mit ihrem ca. 60 Zentimeter langen schwarz-weiß geringeltem Schwanz einfach zu niedlich. Neugierig, wie Äffchen nun einmal sind, wurden wir aufmerksam beäugt. Es schien mir als würde er denken: &#8222;Die muss ich mir genauer ansehen! Also nichts wie hin!&#8220; &#8222;Hallo Kumpel, gut dass du da bist. Lass uns die Menschen da draußen ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen! Los, komm mit!&#8220; &#8222;Warte, nicht so schnell!&#8220; &#8222;Denen zeigen wir erst einmal wie hübsch wir sind. Vor allen unser langer schwarz- weißer Schwanz muss bewundert werden.&#8220; &#8222;Das ist mir jetzt aber echt zu langweilig. Komm, lass uns ein bisschen spielen!&#8220; &#8222;Oh ja, wir rangeln ein wenig!&#8220; &#8222;Das macht richtig Spaß!&#8220; &#8222;Jetzt hab &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn dieser Sonntagsausflug letztes Jahr im August stattgefunden hat, möchte ich Euch ein paar Fotos davon zeigen. Wir waren damals zum wiederholten Male in einem kleinen Affenzoo, der nicht allzu weit von Cottbus entfernt ist. Vor geraumer Zeit hatte ich Euch schon einmal von diesem privaten Affenzoo berichtet (<a href="http://lifetellsstories.de/im-land-der-affen/">Im Land der Affen</a>).</p>
<p>Die Kattas haben es mir angetan. Ich finde diese kleinen Kerlchen mit ihrem ca. 60 Zentimeter langen schwarz-weiß geringeltem Schwanz einfach zu niedlich.</p>
<p>Neugierig, wie Äffchen nun einmal sind, wurden wir aufmerksam beäugt. Es schien mir als würde er denken:<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5374 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8005-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8005-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8005-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8005-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8005.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Die muss ich mir genauer ansehen! Also nichts wie hin!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5375 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8006-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8006-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8006-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8006-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8006.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Hallo Kumpel, gut dass du da bist. Lass uns die Menschen da draußen ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen! Los, komm mit!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5376 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8009-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8009-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8009-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8009-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8009.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Warte, nicht so schnell!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5377 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8010-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8010-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8010-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8010-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8010.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Denen zeigen wir erst einmal wie hübsch wir sind. Vor allen unser langer schwarz- weißer Schwanz muss bewundert werden.&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5378 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8015-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8015-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8015-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8015-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8015.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Das ist mir jetzt aber echt zu langweilig. Komm, lass uns ein bisschen spielen!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5379 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8017-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8017-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8017-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8017-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8017.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Oh ja, wir rangeln ein wenig!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5380 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8014-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8014-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8014-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8014-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8014.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Das macht richtig Spaß!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5381 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8013-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8013-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8013-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8013-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8013.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5382 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8012-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8012-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8012-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8012-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8012.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Jetzt hab ich aber keine Lust mehr. Ich hau ab!&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5383 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8011-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8011-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8011-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8011-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/09/1200px-IMG_8011.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Es dauerte allerdings nicht sehr lange und die Beiden fingen wieder an zu rangeln und zu raufen.  Es hat Freude gemacht ihnen zuzusehen.</p>
<p>Ganz sicher war das nicht unser letzter Besuch im Affenzoo in Jocksdorf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/bermudadreieck-und-andere-mysterien/">Bermudadreieck und andere Mysterien</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/peinlich-peinlich/">Peinlich, peinlich</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/">Meine Mutter und die Zugspitze</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Besuch bei Tante Else und Onkel Emil</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/besuch-bei-tante-else-und-onkel-emil/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 21:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[erst]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Hexe]]></category>
		<category><![CDATA[Versprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Verwandten]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die fünfjährigen Zwillinge Jens und Jenny freuen sich. Sie haben Ferien und wollen heute mit den Eltern einen Tagesausflug unternehmen und zwar zu dem hundert Kilometer entfernten großen See. Dort ist eine ausgiebige Wanderung  geplant.  „Habt ihr schon die Rucksäcke gepackt?“, will die Mutter wissen. &#8222;Und vergesst auch nicht die Regenjacken, falls wir von einem Schauer überrascht werden sollten.&#8220; „Na klar“, erwidert Jens fröhlich. „Papa verstaut alles gerade im Kofferraum.“ Wie auf Kommando ertönt auch schon dessen Stimme vom Flur: „Alles fertig! Es kann losgehen!“ „Prima!“, begeistert sich auch die Mutter. „Die Sonne lacht vom Himmel, wir haben alles dabei, was wir brauchen und in ungefähr einer Stunde sind wir dort. Was wollen wir noch mehr?! Es wird sicherlich ein schöner Tag.“ Die Zwillinge schauen während der Fahrt vergnügt aus dem Fenster, Mutter stimmt ein Liedchen an und der Vater pfeift die Melodie dazu. „Ich habe eine Überraschung für Euch“, erklärt der Vater kurz bevor sie den Stausee erreichen und macht damit die Zwillinge neugierig. „Gestern Abend habe ich mit meinem Onkel und meiner Tante &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die fünfjährigen Zwillinge Jens und Jenny freuen sich. Sie haben Ferien und wollen heute mit den Eltern einen Tagesausflug unternehmen und zwar zu dem hundert Kilometer entfernten großen See. Dort ist eine ausgiebige Wanderung  geplant. </strong><br />
<span class="dropcap">„H</span>abt ihr schon die Rucksäcke gepackt?“, will die Mutter wissen. &#8222;Und vergesst auch nicht die Regenjacken, falls wir von einem Schauer überrascht werden sollten.&#8220;<br />
„Na klar“, erwidert Jens fröhlich. „Papa verstaut alles gerade im Kofferraum.“<br />
Wie auf Kommando ertönt auch schon dessen Stimme vom Flur:<br />
„Alles fertig! Es kann losgehen!“<br />
„Prima!“, begeistert sich auch die Mutter. „Die Sonne lacht vom Himmel, wir haben alles dabei, was wir brauchen und in ungefähr einer Stunde sind wir dort. Was wollen wir noch mehr?! Es wird sicherlich ein schöner Tag.“<br />
Die Zwillinge schauen während der Fahrt vergnügt aus dem Fenster, Mutter stimmt ein Liedchen an und der Vater pfeift die Melodie dazu.<br />
„Ich habe eine Überraschung für Euch“, erklärt der Vater kurz bevor sie den Stausee erreichen und macht damit die Zwillinge neugierig.<br />
„Gestern Abend habe ich mit meinem Onkel und meiner Tante telefoniert. Ihr wisst schon Eure Großtante Else und Großonkel Emil.“<br />
Die Zwillinge nicken und lauschen, was der Vater noch zu berichten hat.<br />
„Sie wohnen nur 25 Kilometer vom Stausee entfernt und haben uns eingeladen bei ihnen zu übernachten.“<br />
„Oh, toll“, ruft Jens begeistert aus. „Die Beiden sind immer so lustig. Onkel Emil hat mir das letzte Mal versprochen, dass er mit mir zum Angeln geht.“<br />
„Und Tante Else wollte mit mir eine Torte backen, wenn wir sie besuchen kommen“, berichtet nun auch Jenny.<br />
„Langsam, langsam“, beschwichtigt der Vater. „Die Beiden sind nicht mehr die Jüngsten und so etwas will gut vorbereitet sein. Wir wollten eigentlich morgen nach dem Frühstück wieder nach Hause fahren. Also geht es gelassen an. Irgendwann werden sie ihr Versprechen schon einlösen. Unser Besuch kommt vielleicht doch ein bisschen überraschend.“<br />
Der Tag ist wunderschön, die frische Luft tut allen gut und so kommen sie mit guter Laune am Spätnachmittag müde und hungrig bei den Verwandten an.<br />
„Hallo Ihr Vier! Herzlich willkommen in unserer bescheidenen Hütte!“, wird die Familie von Tante Else an der Haustür begrüßt. „Kommt gleich in die Küche, ich habe schon alles für das Abendbrot vorbereitet.“<br />
„Wo ist denn Onkel Emil?“, will Jenny wissen.<br />
„Ach,…“, sagt Tante Else und will eine Erklärung nachschieben, doch die Zwillinge hören gar nicht hin, sondern rennen schon in das Wohnzimmer, wo sie den Großonkel vermuten. Er sitzt auch tatsächlich in seinem gemütlichen Sessel.<br />
„Hallo Onkel Emil!“, rufen die beiden Kinder aus und stürmen auf den älteren Mann zu. Doch als sie ihn überschwänglich umarmen, verzieht er so seltsam sein Gesicht.<br />
„Was ist mit Dir, Onkel Emil?“, will Jens wissen.<br />
„Freust du dich gar nicht, dass wir da sind?“, schiebt Jenny hinterher.<br />
„Oh, doch ich freue mich“, bestätigt der Onkel. „Aber ich ärgere mich auch.“<br />
„Wir haben dich verärgert?“, fragt Jenny und blickt den Onkel traurig an. „Aber wir haben doch gar nichts gemacht.“<br />
„Nein, nein, ihr nicht!“<br />
„Wer denn dann?“, fragen die Beiden wie aus einem Munde.<br />
„Na, dieses alte Miststück!“, erklärt der Onkel und schaut nicht gerade freundlich dabei aus. „Ich weiß ja, dass keiner sie leiden kann, aber sie hat es immer wieder auf mich abgesehen.“<br />
Die Zwillinge sind entsetzt. Noch niemals hat der Großonkel derartig geschimpft. Sonst ist er immer lustig und weiß schöne Geschichten zu erzählen. Heute allerdings ist von seiner Fröhlichkeit nichts zu spüren.<br />
„Dieses Jahr hat sie mich schon zweimal tüchtig geärgert.“<br />
„Was hat sie denn getan?“<br />
„Sie überfällt mich schlagartig hinterrücks und ich kann mich nicht einmal zur Wehr setzen. Sozusagen von einer Sekunde auf die andere macht sie mich fertig.“<br />
Mit offenen Mündern stehen die beiden Kinder da. Sie sind sprachlos.<br />
„Heute Morgen kurz nach dem Aufstehen war es wieder einmal soweit. Eine richtige Hexe, ist sie!“<br />
„Wie sprichst du denn von Tante Else?“, Jenny ist entsetzt. So hat der Onkel noch nie über seine Frau gesprochen.<br />
„Sie ist doch total lieb!“, verteidigt nun auch Jens die Großtante.<br />
„Ach, Tante Else doch nicht. Ich meine diese alte hässliche Hexe, die mich einfach nicht leiden kann und dafür sorgt, dass es mir schlecht geht.“<br />
„Tut sie dir weh?“, fragt Jens.<br />
„Ja, sie fügt mir einen stechenden Schmerz zu und dadurch kann ich mich nicht mehr bewegen“, sagt der ältere Herr gequält.<br />
„Wie macht sie das denn?“<br />
„Ganz heimtückisch und aus dem Hinterhalt. Sie schießt einfach einen Pfeil auf mich ab und schon ist es geschehen.“<br />
„Sie hat mit ihrem Pfeil auf dich geschossen und jetzt kannst du dich nicht mehr bewegen?“<br />
Jens und Jenny sind fassungslos und auch ein bisschen ratlos. Irgendetwas stimmt hier nicht, das merken sie ganz deutlich.<br />
„So etwas gibt es doch gar nicht. Und überhaupt gibt es keine Hexen. Außer vielleicht „Bibi Bloxberg“ und „Die kleine Hexe“. Aber die sind ja auch nur eine Erfindung“, sagt Jens ganz entschieden.<br />
„Und ob es diese Hexe gibt! Sie hat es dieses Jahr sogar schon zum zweiten Mal gemacht“, berichtet Onkel Emil, „und nun muss ich sehen, wie ich das Gift dieser Hexe wieder los werde.“<br />
„Was erzählst du nur für Schauergeschichten?!“, fragt Tante Else und schüttelt den Kopf. Sie ist mit einem Heizkissen ins Wohnzimmer gekommen, das sie ihrem Mann nun in den Rücken schiebt.<br />
„Die Wärme wird dir guttun. Und an Hexen glaubt man schon lange nicht mehr. Heute weiß man, dass das, was dich quält, einfach nur Muskelverspannungen sind. Sie sind durch falsche Bewegungen ausgelöst und nicht durch schießende Hexen. Im Mittelalter wusste man das jedoch nicht und schob es auf übernatürliche Kräfte, die man den Hexen angedacht hat“, klärt Tante Else das Missverständnis auf. „Das mit den Hexen ist nur Aberglaube, aber der Name dieser schlimmen Verspannung ist geblieben.“*<br />
„Ich sag es doch, ich habe einen Hexenschuss!“ Und fast schon ein wenig beleidigt fügt Onkel Emil hinzu: „Aber wenn ihr mir sowieso nicht glaubt, dann wollt ihr bestimmt auch nicht die Geschichte vom Pfeil des Amors hören, der mich mitten ins Herz traf, als ich Tante Else das erste Mal sah.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-geist-des-weines/">Der Geist des Weines</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/jetzt-faengt-mein-neues-leben-an/">Jetzt fängt mein neues Leben an</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-familien-b-c-2/">Das Familien-A B C</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*siehe auch: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenschuss">Wieso heißt ein Hexenschuss &#8222;Hexenschuss&#8220;?</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Ungebetener Besuch</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ungebetener-besuch/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/ungebetener-besuch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 15:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[feige]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Napf]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute bin ich einmal die Geschichtenerzählerin. Für alle die mich noch nicht kennen, darf ich mich kurz mit meinem Namen vorstellen: Lottchen. Ich bin die einzige Katze hier im Hause und ohne eingebildet zu wirken, kann ich behaupten, dass ich allseits beliebt bin. Und das nicht nur bei meiner Menschenfamilie, sondern auch bei allen Nachbarn. Ich bin immer herzlich willkommen. Als Dankeschön lege ich dem einen oder anderen auch gerne mal ein kleines Geschenk vor die Tür. Ich bin mir allerdings nicht immer so sicher, ob sie sich wirklich darüber freuen und es zu schätzen wissen. Neulich zum Beispiel habe ich beobachtet, was der Nachbar mit meinem Geschenk gemacht hat. „Schaut mal, was uns Lottchen gebracht hat. Wollt ihr es haben?“, rief er lachend über den Gartenzaun zu Frauchen und Herrchen rüber. Dann entsorgte er mein Geschenk in der Mülltonne. Aber ich schweife vom Thema ab, denn ich wollte eigentlich von einem Gast in meinem Zuhause berichten, der immer wieder herein kommt. Mein Frauchen hat mal erzählt, dass sie einen Spruch über einen ungeliebten Besucher &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute bin ich einmal die Geschichtenerzählerin. Für alle die mich noch nicht kennen, darf ich mich kurz mit meinem Namen vorstellen: Lottchen.</strong><br />
<span class="dropcap">I</span>ch bin die einzige Katze hier im Hause und ohne eingebildet zu wirken, kann ich behaupten, dass ich allseits beliebt bin. Und das nicht nur bei meiner Menschenfamilie, sondern auch bei allen Nachbarn. Ich bin immer herzlich willkommen. Als Dankeschön lege ich dem einen oder anderen auch gerne mal ein kleines Geschenk vor die Tür. Ich bin mir allerdings nicht immer so sicher, ob sie sich wirklich darüber freuen und es zu schätzen wissen. Neulich zum Beispiel habe ich beobachtet, was der Nachbar mit meinem Geschenk gemacht hat.<br />
„Schaut mal, was uns Lottchen gebracht hat. Wollt ihr es haben?“, rief er lachend über den Gartenzaun zu Frauchen und Herrchen rüber. Dann entsorgte er mein Geschenk in der Mülltonne.<br />
Aber ich schweife vom Thema ab, denn ich wollte eigentlich von einem Gast in meinem Zuhause berichten, der immer wieder herein kommt. Mein Frauchen hat mal erzählt, dass sie einen Spruch über einen ungeliebten Besucher gehört hat. Wenn ich mich richtig entsinne, dann lautete er folgendermaßen:<br />
„Wenn du ihn vorne zur Tür rausschmeißt, dann kommt er hinten wieder zur Tür rein.“<br />
Fast genauso ist es mit <a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein,</a> von dem mein Frauchen ja auch schon mal berichtet hat. Nur verhält es sich mit Dreibein so, dass er zur Hintertür herein kommt und vorne zur Haustür wieder rausgeworfen wird. Ihr meint, das sei unhöflich?! Dann kennt ihr meinen Dreibein nicht.<br />
Im Grunde genommen ist er ja auch manchmal mein Freund. Die Betonung liegt auf manchmal. Im Sommer kommt er oft und holt mich zu einem kleinen Streifzug ab. Hin und wieder lässt er sich auch einfach nur neben mir nieder und wir dösen ein bisschen in der Sonne.<br />
Immer jedoch, wenn er vorbei kommt, frisst er aus meinem Napf. Meistens stört mich das gar nicht, aber der Kerl ist so verfressen, dass er sich den Bauch oft auch zu voll schlägt. Dann kotzt er es mir einfach wieder vor die Füße und verschwindet. Das hat er auch schon mal bei uns im Keller gemacht und ich bekam dann den Ärger. Das ist doch echt ein starkes Stück. Aber das Größte hat er sich neulich geleistet.<br />
Ich lag wieder einmal so schön gemütlich auf meinem Sessel in der Diele. Ja genau, mein Sessel. Sonst sitzt dort nämlich niemand, nur manchmal das Herrchen und dann darf ich auf seinen Schoß.<br />
Ich döste also so vor mich hin, da hörte ich ganz leise ein Tapsen. Ich blinzelte. Und was sah ich? Dreibein schlich sich gerade durch den Flur in Richtung Küche.<br />
„Er weiß genau, dass dort immer ein Fressnapf für mich steht“, dachte ich. Das war mir aber jetzt so etwas von egal. Ich wollte nur weiter schlafen und träumen. Doch dann hörte ich Geräusche aus der Küche, die mich doch etwas verwunderten und mich dazu auch noch neugierig machten.<br />
„Schau mal, wer da ist!“, meinte mein Herrchen zu Frauchen.<br />
„Ach, hallo Dreibein! Bist du auch schon wieder da?!“, fragte mein Frauchen. „Du bist ein kleiner Nimmersatt. Pass auf, dass du dich nicht überfrisst!“<br />
„Pah!“, dachte ich. „Der ist doch schon wieder an meinem Futter. Hoffentlich kotzt er nicht gleich.“<br />
Und dann hörte ich ein Fauchen. Und ein mir fremdes Fauchen. Ich fragte mich, ob da noch eine Katze in der Küche war. Das machte mich jetzt aber mehr als nur neugierig. Also verließ ich leise meinen Ruheplatz und schlich mich auf Samtpfoten in die Küche. Ihr werdet es nicht glauben, denn auch ich traute meinen Augen nicht: Herrchen und Dreibein fauchten einander an.<br />
„Wieso fauchst du ihn an?“, fragte Frauchen verwundert und sprach damit die Frage aus, die auch ich mir stellte.<br />
„Ich blase ihn an und fauche ein bisschen, denn ich habe gelesen, dass man so zeigt, wer der Mächtige ist. Er hat zu kapieren, dass er mich gar nicht erst anfauchen soll. Ich bin der Mächtigere.“<br />
„Du brauchst nicht zu fauchen, Herrchen“, sage ich. „Der ist sowieso feige und haut gleich wieder ab.“<br />
Leider hörte mich Herrchen nicht und so fauchten die Beiden sich an.<br />
Mir wurde es hier doch zu gefährlich und ich zog ab. Einer handfesten Auseinandersetzung wollte ich nicht beiwohnen und vielleicht dadurch auch noch zwischen die Flanken geraten. Nein, auf gar keinen Fall!<br />
In der Diele, wo die alte Nähmaschine <a href="http://lifetellsstories.de/die-jahre-gekommen/">(In die Jahre gekommen)</a> steht, ließ ich mich nieder. Hier war ich in Sicherheit und konnte das Geschehen trotzdem genau verfolgen.<br />
„Lass mal!“, hörte ich Frauchen sagen. „Ich weiß schon, wie er wieder den Weg nach draußen findet.“<br />
Sie stellte sich ganz dicht hinter Dreibein und dieser ging ein paar Schritte vor. Wieder stellte sie sich hinter ihn und er ging vorwärts. So marschierten die Zwei in Richtung Haustür, die Frauchen öffnete, Dreibein über die Schwelle humpelte, sich dann hinsetzte und sie aus großen Augen ansah.<br />
„Dieser verfressene Kerl!“, überlegte ich. „Der will jetzt auch noch Leckerlies. &#8211; So geht das aber auch nicht. Immerhin bin ich hier die Katze im Haus und Frauchen und Herrchen sind meine Bediensteten. Also gehören mir die Leckerlies“, ließ ich ihn wissen.<br />
Blitzschnell huschte ich aus meinem sicheren Versteck und tapste auch durch die Türöffnung nach draußen.<br />
„Jetzt will ich doch mal sehen, wer hier was bekommt!“, fauchte ich ihm zu und schaute dann mein Frauchen mit großen bittenden Augen an.<br />
Was soll ich sagen? Es funktionierte. Frauchen gab zuerst mir ein paar Krümelchen und dann legte sie auch für Dreibein etwas hin. Doch der schien inzwischen die Lust verloren zu haben.<br />
Er fauchte kurz zu mir ein „Na warte, ich komme wieder!“ und schon war er verschwunden.<br />
„Undankbarer Kerl! Kommt ungebeten hier herein, frisst mein Futter und verschmäht dann auch noch die Leckereien, die man ihm freundlicherweise anbietet“, dachte ich.<br />
„Wo willst du jetzt hin?“, rief ich ihm noch nach.<br />
„Drüben zu den Nachbarn, die haben auch immer ein paar Leckerbissen für mich!“<br />
„Warte! Ich komme mit!“</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Experiment</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 22:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Chopin]]></category>
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		<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerurlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist recht trübes Wetter, so richtiges Novemberwetter eben. Ich denke an die schöne Jahreszeit, nämlich den Sommer. Ich mag die Sonne und die Wärme. So fällt mir auch unser Sommerurlaub auf Mallorca ein. Alle diejenigen, die diese Insel nur mit dem Ballermann gleichsetzen, berauben sich der Schönheit dieser Insel. Ich bin immer wieder fasziniert von der wunderschönen Landschaft Mallorcas. Eines meiner Lieblingsstädtchen im Nordwesten dieser Insel ist Valldemossa. Bevor ich Euch von unserem kleinen Experiment berichte, möchte ich noch einen Spaziergang mit Euch durch diesen bezaubernden Ort machen. Es ist ein kleines Bergdorf, das terrassenförmig in den Berg gebaut ist. Santa Catalina Thomàs wurde am 1. Mai 1531 in Valdemossa geboren und sie ist die einzige Heilige Mallorcas. Es dauerte 100 Jahre bis nach der Seligsprechung (durch Papst Pius VI) die Heiligsprechung (durch Papst Pius XI) erfolgte. Jedes Jahr am 28. Juli feiert man in Valdemossa ihr zu Ehren ein großes Fest. An den Häusern des kleinen Ortes findet man oftmals Kachlbilder mit Abbildungen von ihr. &#160; Schon Frédéric Chopin verbrachte den Winter 1838/39 &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute ist recht trübes Wetter, so richtiges Novemberwetter eben. Ich denke an die schöne Jahreszeit, nämlich den Sommer. Ich mag die Sonne und die Wärme. So fällt mir auch unser Sommerurlaub auf Mallorca ein. Alle diejenigen, die diese Insel nur mit dem Ballermann gleichsetzen, berauben sich der Schönheit dieser Insel.</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch bin immer wieder fasziniert von der wunderschönen Landschaft Mallorcas. Eines meiner Lieblingsstädtchen im Nordwesten dieser Insel ist Valldemossa. Bevor ich Euch von unserem kleinen Experiment berichte, möchte ich noch einen Spaziergang mit Euch durch diesen bezaubernden Ort machen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2198 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa1-1024x682.jpg" alt="1200px-Valdemossa1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a>Es ist ein kleines Bergdorf, das terrassenförmig in den Berg gebaut ist.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2199 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa3-1024x682.jpg" alt="1200px-Valdemossa3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2200 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa2-1024x682.jpg" alt="1200px-Valdemossa2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Valdemossa2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Santa Catalina Thomàs wurde am 1. Mai 1531 in Valdemossa geboren und sie ist die einzige Heilige Mallorcas. Es dauerte 100 Jahre bis nach der Seligsprechung (durch Papst Pius VI) die Heiligsprechung (durch Papst Pius XI) erfolgte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2225 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schutzheilige-1024x682.jpg" alt="1200px-Schutzheilige" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schutzheilige-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schutzheilige-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schutzheilige-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schutzheilige.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Jedes Jahr am 28. Juli feiert man in Valdemossa ihr zu Ehren ein großes Fest. An den Häusern des kleinen Ortes findet man oftmals Kachlbilder mit Abbildungen von ihr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang13.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2229 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang13-1024x682.jpg" alt="1200px-Spaziergang1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang13-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang13-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang13-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang13.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang21.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2201 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang21-300x200.jpg" alt="1200px-Spaziergang2" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang21-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang21-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang21-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang21.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2204 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang61-300x200.jpg" alt="1200px-Spaziergang6" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang61-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang61-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang61-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang61.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang42.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2202 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang42-300x200.jpg" alt="1200px-Spaziergang4" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang42-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang42-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang42-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang42.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2205 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang51-300x200.jpg" alt="1200px-Spaziergang5" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang51-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang51-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang51-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang51.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2206 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang8-300x200.jpg" alt="1200px-Spaziergang8" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang8-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang8-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang8-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang8.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2224 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang7-300x200.jpg" alt="1200px-Spaziergang7" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang7-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang7-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang7-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang7.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Schon Frédéric Chopin verbrachte den Winter 1838/39 in Valdemossa und schrieb später ein Buch mit dem Titel „Ein Winter auf Mallorca“.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Chopin1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2208 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Chopin1-1024x682.jpg" alt="1200px-Chopin1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Chopin1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Chopin1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Chopin1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Chopin1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Auch wir haben ein Klavierkonzert mit der Musik von Chopin besucht und waren begeistert.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2217 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang12-1024x682.jpg" alt="1200px-Spaziergang12" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang12-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang12-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang12-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Unser Weg führt uns jetzt zum Irrgarten.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Irrgarten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2209 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Irrgarten-1024x682.jpg" alt="1200px-Irrgarten" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Irrgarten-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Irrgarten-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Irrgarten-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Irrgarten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Zum Glück haben wir wieder herausgefunden und konnten den restlichen Garten genießen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2212 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten4-1024x682.jpg" alt="1200px-Garten4" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten4-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten4-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten4-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2213 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten5-1024x682.jpg" alt="1200px-Garten5" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten5-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten5-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten5-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten5.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2214 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten6-1024x682.jpg" alt="1200px-Garten6" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten6-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten6-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten6-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Garten6.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wir marschieren wieder zurück und nähern uns Schritt für Schritt unserem Experiment.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2215 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang10-1024x682.jpg" alt="1200px-Spaziergang10" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang10-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang10-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang10-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2216 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang11-1024x682.jpg" alt="1200px-Spaziergang11" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang11-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang11-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang11-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Spaziergang11.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>An einem Postkartenstand suchen wir uns drei  schöne Exemplare aus. Meine Mutter und unser Sohn freuen sich bestimmt, wenn sie von uns eine Ansichtskarte aus dem Urlaub bekommen.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2218 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte1-1024x682.jpg" alt="1200px-Postkarte1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wir haben zwar die Qual der Wahl, aber wir werden fündig und setzen auch sogleich unsere Grüße darauf.</p>
<p>Ihr fragt Euch bestimmt, warum drei Postkarten und nur zwei Adressaten. Ganz einfach. Ich möchte uns auch eine Karte schicken, denn auch wir freuen uns, wenn wir in zwei oder drei Wochen den Briefkasten öffnen und unsere Urlaubsgrüße an uns selbst finden. Dann werden Erinnerungen wach. Das habe ich noch nie zuvor gemacht, kann mir aber vorstellen, dass es bestimmt eine schöne Überraschung wird.</p>
<p>Sonst habe ich die Postkarten immer im Hotel abgegeben. Obwohl ich das ungefähr in der Mitte unseres Urlaubes tat, kamen sie immer erst ca. drei Wochen nach unserer Heimkehr an. Deshalb werfen wir die Karten dieses Mal in einen öffentlichen Postbriefkasten ein. Das funktioniert bestimmt besser und schneller.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2219 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten1-1024x682.jpg" alt="1200px-Briefkasten1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Um später  auch noch sicher zu sein, dass es sich hier nicht etwa um einen Mülleimer handelt, fotografiere ich auch noch das Posthorn und die Zeiten der Leerung.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2220 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten2-1024x682.jpg" alt="1200px-Briefkasten2" width="840" height="559" /></a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2221 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten3-1024x682.jpg" alt="1200px-Briefkasten3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Briefkasten3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>So und ab geht die Post!</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2222 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte2-1024x682.jpg" alt="1200px-Postkarte2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Postkarte2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Wir sind uns sicher, dass die Postkarten schon vor uns Deutschland erreichen und bald in den besagten Briefkästen liegen. Na, ja, ihr könnt ja mal schätzen wie lange diese Postkartenreise wohl dauert.</p>
<p>Die Postfrau überraschte uns nicht zwei  oder drei Wochen nach unserer Rückkunft in der Heimat, auch nicht fünf Wochen danach.</p>
<p>Ihr denkt jetzt bestimmt, dass die Karten heute oder am vergangenen Wochenende eingetroffen sind.</p>
<p>Weit gefehlt. Bis zum heutigen Tag fehlt jegliche Spur von unseren Ansichtskarten. Weder meine Mutter, noch unser Sohn erhielten eine Ansichtskarte von Valdemossa und auch wir haben bisher keine Urlaubsgrüße aus unserem Briefkasten fischen können. Immerhin haben wir sie Mitte August auf Mallorca abgeschickt.</p>
<p>Ob uns diese Urlaubsgrüße jemals erreichen werden? Auf jeden Fall werden sie die besondere Überraschung. Oder vielleicht sollten wir sie uns nächsten Sommer persönlich abholen, denn &#8230;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schild-e1447588042275.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2226 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schild-e1447588042275-1024x610.jpg" alt="" width="840" height="500" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schild-e1447588042275-1024x610.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schild-e1447588042275-300x179.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/11/1200px-Schild-e1447588042275.jpg 1149w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&#8230; ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert.</p>
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		<title>Das fliegende Ei</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2015 13:07:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[das letzte Ei]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[fliegendes Ei]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstücksei]]></category>
		<category><![CDATA[Osterei]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sitzen im Flieger von Sizilien zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge. Es gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“ „Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück. „Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“ Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte. „Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“ „Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen. Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sitzen im Flieger von Sizilien zurück nach Berlin. Schade, denn wir lassen das schöne sonnige Wetter zurück und tauschen es gegen Temperaturen von ungefähr 6 Grad ein, allerdings mit der Hoffnung auf Sonnenschein an Ostern. Ich überlege, welche Geschichte aus unserem Leben zum Osterfest passen könnte, aber da hilft mir Peter auf die Sprünge.</strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>s gibt eine lustige Begebenheit aus der Familie meines Vaters, die ich allerdings auch nur aus Erzählungen kenne. Es ist also sozusagen eine alte familiäre Überlieferung.“</p>
<p>„Und das ist eine Ostergeschichte?“, frage ich zurück.<br />
„Das kann ich dir jetzt nicht sagen, aber es geht um ein fliegendes Ei.“<br />
Logisch, dass ich jetzt neugierig werde, denn fliegende Eier kenne ich nicht. Seinem schelmischen Grinsen merke ich jedoch an, dass ich vielleicht den Ausspruch nicht ganz so wörtlich nehmen sollte.<br />
„Das ist jetzt aber kein nachträglicher Aprilscherz, oder?“<br />
„Nein, nein. Pass mal auf!“, beginnt Peter mir diese Geschichte zu erzählen.<br />
Er beschreibt eine Szene, die ich mir nun auch bildlich genau vorstellen kann. Sein Vater Heinz, der damals wohl selbst noch ein Kind war und sein Bruder Wilhelm sitzen mit den Eltern Hermann und Käthe und einem weiteren Pärchen rund um den Küchentisch. Bei diesem Paar, das zu Besuch ist, handelt es sich um die Schwester von Käthe und deren Ehemann, genannt Tante Elsa und Onkel Peter.<br />
„Also saßen da deine Großeltern väterlicherseits, dein Großonkel und deine Großtante.“<br />
Mein Peter nickt und ergänzt mich in meinen Überlegungen:<br />
„Leider ist keiner von diesen Menschen mehr am Leben. Wenn du jetzt diese Geschichte aufschreibst, dann gerät sie wenigstens nicht in Vergessenheit.“<br />
„Darf ich mal raten?“, frage ich, allerdings warte ich nicht auf eine Antwort, sondern rede gleich weiter. „Wahrscheinlich wollten sie gerade frühstücken.“<br />
„Das nehme ich an“, bestätigt mich mein Mann.<br />
Ich sehe alles genau vor mir: Der Tisch ist gedeckt. Natürlich hat die Mutter meines Schwiegervaters extra die Damasttischdecke aufgelegt, die sie noch von ihrer Aussteuer hat. Wahrscheinlich hat sie auch das gute Geschirr benutzt, denn immerhin ist Besuch da. Bestimmt hat die Mutter von Peters Vater selbst gemachte Erdbeermarmelade und frischgebackenes Brot auf dem Tisch stehen. Weiße und frisch gestärkte Servietten liegen auf den Frühstückstellern und die gesamte Küche duftet nach frischem Kaffee. Vor dem kleinen Heinz und vor dem etwas älteren Bruder steht jeweils ein Glas mit frischer Milch. Die Mutter hat bei einem bekannten Bauern am Tag zuvorneben der Milch auch noch etwas Wurst besorgt und auch der Käse fehlt nicht. Während sich die beiden Jungs den Kakao in die Milch rühren, kocht die Mutter schnell noch ein paar Frühstückseier. Selbstverständlich hat sie diese nicht genau abgezählt, sondern lieber noch ein paar mehr gekocht. Immerhin soll es dem Besuch ja gut gehen und man will nicht knausrig erscheinen.<br />
Die Frühlingssonne lacht zum Fenster herein und kitzelt den kleinen Heinz an der Nase. „Beeil dich und komm raus zum Fahrradfahren!“, flüstert sie ihm scheinbar zu und so isst er auch artig sein Marmeladenbrot und sein Frühstücksei. Während die Erwachsenen sich unterhalten, müssen er und sein Bruder still sein und nicht dazwischen reden. Einmal stützt er sich während des Essens gedankenverloren auf seinem Ellbogen auf, doch da hört er auch schon Mutters ermahnende Stimme:<br />
„Heinz, setz dich gerade hin!“<br />
Gerne würde er aufstehen, doch er weiß genau, dass er dies noch nicht darf beziehungsweise erst um Erlaubnis fragen muss.<br />
„Dürfen wir…?“, setzt er einmal zu der Frage an, doch Vaters strenger Blick verrät ihm, dass sie beide noch abwarten müssen. „Die Erwachsenen finden aber auch kein Ende“, denkt er. Andauernd reden sie von irgendwelchen langweiligen Dingen und immerzu greift sich noch ein Erwachsener eine Brotscheibe, ein bisschen Wurst oder Käse. Die gekochten Eier tragen auch nicht gerade zu einem schnellen Ende des Frühstücks bei.<br />
Auf einmal erregt allerdings etwas die Aufmerksamkeit des kleinen Heinz. Obwohl er den Gesprächen der Erwachsenen nicht zugehört hat, bemerkt er, dass Unruhe am Tisch entstanden ist. Worum geht es hier eigentlich?</p>
<p>„Ach“, sagt seine Mutter gerade. „Ein einziges Ei ist noch übrig. Peter, das kannst du dir noch nehmen“, erklärt sie und richtet sich an ihren Schwager.</p>
<p>„Nein, nein!“, protestiert dieser. „Das gebührt dem Gastgeber.“<br />
Und denkt sich dabei: „Ich würde es ja gerne noch essen, aber das gehört sich nicht. Es sieht sonst so aus, als hätten wir nichts zu essen zu Hause.“</p>
<p>„Ich bin vollkommen satt!“, sagt der Vater. „Bei uns ist der Gast König!“<br />
Und er denkt sich: „Lecker dieses Ei. Wäre ja nicht schlecht, aber das kann ich nicht machen, sieht sonst so aus, als wolle ich es unserem Besuch vorenthalten.“</p>
<p>„Dann iss es du, Elsa!“, sagt die Mutter.</p>
<p>„Ich habe keinen Hunger mehr. Nein, Kätha! Nimm es dir doch! Du bist die Hausfrau und hast uns so gut bewirtet.“<br />
Und sie denkt sich: „So ein Ei zum Abschluss wäre schon gut. Aber lieber nicht, sonst denkt jeder, ich könne nicht genug haben!“<br />
Die Mutter aber sagt jetzt: „Ach, ich kann doch morgen wieder eins essen! Jetzt möchte ich keins mehr.“<br />
Und sie denkt sich: „Warum eigentlich nicht? Wenn ich es schon gekocht habe, dann kann ich es eigentlich auch essen. Aber das tut man nicht, man isst dem Besuch nichts vor der Nase weg!“</p>
<p>Der kleine Heinz und sein Bruder würden gerne das Ei essen, aber niemand fragt sie und so sitzen sie still und lauschen dem Hin und Her im Streit um das letzte Ei auf dem Frühstückstisch. Die Erwachsenen können sich einfach nicht entscheiden.</p>
<p>„Na los!“, sagt der Vater. „Jetzt nimm sich doch endlich jemand dieses Ei!“<br />
Eigentlich zuckt es jedem in den Fingern, aber keiner wagt es einfach zuzugreifen.</p>
<p>Die Namen werden hin und her geworfen und jeder meint, der andere solle sich des Eies erbarmen. Die Unruhe steigt in der vor ein paar Minuten noch so friedlichen Frühstücksrunde. Aber mit der Unruhe steigt auch der Unmut des Vaters. Diese Streiterei um ein kleines Ei geht ihm sichtlich auf die Nerven. Der kleine Heinz kann dies genau an der strengen Falte erkennen, die sich auf der Stirn des Vaters zu vertiefen beginnt.<br />
Und dann greift der Vater urplötzlich nach dem Ei, das einsam und verlassen in dem Körbchen auf der Mitte des Tisches liegt. Fest und energisch umschließt seine Hand dieses kleine Ei. Er steht abrupt auf und marschiert mit festen und donnernden Schritten zum Fenster, öffnet dieses, holt aus und wirft das Ei hinaus.<br />
„So, soll sich das Ei doch holen, wer will!“, sagt er bestimmt.</p>
<p>Alle sind wie erstarrt und beobachten von ihren Plätzen aus den Flug des Eies und dessen Landung im Blumenbeet im Garten des Nachbarn.<br />
Die Mutter ist die Erste, die aus ihrem schockähnlichen Zustand erwacht und ihren Gatten mit den strengen und zurechtweisenden Worten ermahnt:</p>
<p>„Aber Herrmann, wie kannst du nur! Und dann auch noch vor den Kindern.</p>
<p>Der kleine Heinz hat dieses einprägsame Erlebnis nie vergessen.</p>
<p>„Ja und irgendwann einmal hat er mir davon erzählt und tüchtig gelacht“, berichtet mir nun abschließend mein Peter.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes Osterfest mit vielen bunten Eiern und keinen Streit um das letzte Ei!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-459" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--150x150.jpg" alt="1200px-Osterhase" width="150" height="150" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/04/1200px-Osterhase--120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>*</p>
<p style="text-align: center;">*vom DHL Paket abfotografiert</p>
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