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	<title>Laub &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Vom Winde verweht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 21:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
		<category><![CDATA[Purzelbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </b></p>
<p>Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Sie legt mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p>Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p><strong><i>Bettina</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hallo-lieber-herbst/">Hallo lieber Herbst!</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/elisa-und-luise/">Elisa und Luise</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/im-schatten-der-krone/">Im Schatten der Krone</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vom Winde verweht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 06:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<header class="entry-header">
<h1 class="entry-title"><strong style="font-size: 15px; color: #191919; font-family: 'Libre Baskerville', Georgia, serif;">Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </strong></h1>
</header>
<div class="entry-content">
<p><span class="dropcap">I</span>m Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Dann legt sie mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p>Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p><em><strong>Bettina</strong></em></p>
<p>Unter dem Blatt neben mir schreibt ein anderes Mädchen seinen Namen:</p>
<p><em><strong>Zahira</strong></em></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/herbstgedanken/">Herbstgedanken</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/5497-2/">Wetterprognosen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hessische-herbstimpressionen/">Hessischer Herbst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Knut Knopf</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 20:09:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ängstlich]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Knopf]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[nach Hause]]></category>
		<category><![CDATA[Schäfchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreck]]></category>
		<category><![CDATA[Wolkenbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[Knut Knopf ist, wie der Name schon sagt, ein Knopf. Er ist aber kein gewöhnlicher Hosenknopf, sondern ein ganz besonderer Knopf. Besonders deshalb, weil ihn sein Aussehen von allen anderen gewöhnlichen Knöpfen abhebt, was ihn aber keineswegs arrogant, überheblich oder gar unsympathisch macht. Nein, im Gegenteil. Er ist ein lustiger kleiner Kerl, der in seinem Leben schon einige Abenteuer erlebt hat. Wie er aussieht, wollt ihr wissen? Knut ist ein kleines schneeweißes Schäfchen, sein Kopf und seine dünnen Beinchen sind schwarz. Und wie es sich für einen Knopf gehört, hat er zwei winzige Löchlein und zwar genau inmitten seines wolligen Fells. Knut blickt ein bisschen verschmitzt in die Welt. Im Sturm erobert er die Herzen aller Kinder, ebenso wie seine beiden Brüder Karl und Klaus. Die drei K’s, wie sie sich selbst nennen, sind Drillinge und gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Wo sie wohnen interessiert euch? Sie stehen auf einer grünen und saftigen Wiese und diese ist auf den Kragen eines hübschen Sommerkleidchens gedruckt. Brav steht ein Schäfchen neben dem anderen und Knut &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Knut Knopf ist, wie der Name schon sagt, ein Knopf. Er ist aber kein gewöhnlicher Hosenknopf, sondern ein ganz besonderer Knopf. Besonders deshalb, weil ihn sein Aussehen von allen anderen gewöhnlichen Knöpfen abhebt, was ihn aber keineswegs arrogant, überheblich oder gar unsympathisch macht. Nein, im Gegenteil.</strong></p>
<p>Er ist ein lustiger kleiner Kerl, der in seinem Leben schon einige Abenteuer erlebt hat. Wie er aussieht, wollt ihr wissen? Knut ist ein kleines schneeweißes Schäfchen, sein Kopf und seine dünnen Beinchen sind schwarz. Und wie es sich für einen Knopf gehört, hat er zwei winzige Löchlein und zwar genau inmitten seines wolligen Fells. Knut blickt ein bisschen verschmitzt in die Welt. Im Sturm erobert er die Herzen aller Kinder, ebenso wie seine beiden Brüder Karl und Klaus. Die drei K’s, wie sie sich selbst nennen, sind Drillinge und gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Wo sie wohnen interessiert euch? Sie stehen auf einer grünen und saftigen Wiese und diese ist auf den Kragen eines hübschen Sommerkleidchens gedruckt. Brav steht ein Schäfchen neben dem anderen und Knut Knopf genau in der Mitte. Sein Bruder Karl zur Linken und Klaus zur Rechten. Das Sommerkleidchen gehört Tini. Sie ist vier Jahre, hat einen hellbraunen Lockenkopf und geht gerne in den Kindergarten. Sie war es auch, die den Knöpfen Namen gab. Alle sind seitdem glücklich und zufrieden und führen ein schönes Leben, bis zu jenem Tag, der Tinis Leben und das der Knopfdrillinge in Aufregung versetzt…<br />
Es ist 1. August, der Tag an dem Philipp, ihr fünfjähriger Cousin, zu Besuch kommt. Sie gehen mit den Müttern in den Garten und spielen. Sie sitzen im Sandkasten, backen Kuchen und bauen gemeinsam eine Sandburg. Doch irgendwann wird das schönste Spiel langweilig und Philipp macht einen Vorschlag:<br />
„Lass uns doch Fangen spielen!“<br />
„Fang mich doch!“, ruft Tini ihm zu und läuft weg.<br />
Ihre Beinchen sind zwar noch ein bisschen kürzer als Philipps Beine und so schnell rennen kann sie auch nicht wie er. Aber sie ist wendiger und immer, wenn er denkt, dass er sie gleich gefangen hat, schlägt sie einen Haken und ist schon wieder weg.<br />
„Ich krieg dich schon!“ schreit ihr der Cousin hinterher und macht einen großen Satz.<br />
Fast hätte er sie gehabt. Er hat schon ihren Kragen erwischt, genau dort, wo Knut, Karl und Klaus sitzen. Doch Tini reißt sich los und schwups ist sie wieder weg.<br />
Die drei K’s werden tüchtig durchgeschüttelt und -gerüttelt, so dass es ihnen schon fast schwindelig ist. Während sich Klaus und Karl bald wieder von diesem Schock erholt haben und ruhig an ihren Plätzen stehen, torkelt Knut weiter hin und her. Bleich vor Schreck stellt er fest, dass er nur noch an einem dünnen Fädchen baumelt. Er schreit um Hilfe:<br />
„Tini! Tini! Halt mich fest!“<br />
Doch Tini kann ihn nicht hören. An ihr Ohr dringt nur ein leichter kaum spürbarer Hauch, wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.<br />
Knut wendet sich verzweifelt an seine beiden Brüder, links und rechts von ihm:<br />
„Karl! Klaus! Helft mir doch, ich stürze gleich ab! Schnell!“<br />
Klaus und Knut erschrecken ganz fürchterlich und versuchen ihn festzuhalten. Doch es ist zu spät. Der Faden, welcher Knuts einziger Halt ist, lockert sich immer mehr. Knut rutscht noch ein Stückchen tiefer, so dass ihn Klaus und Karl nicht mehr erreichen können. Und dann geht es ganz schnell. Der Faden lässt ihn endgültig und unbarmherzig los. Er gleitet einfach durch die beiden Löchlein hindurch. Knut Knopf fällt und fällt und fällt. Immer tiefer und tiefer geht es hinab. Knut hält die Luft an und schließt die Augen. Einen winzigen Moment hat er das Gefühl zu fliegen, doch dann folgt der harte Aufprall.<br />
Er ist auf den harten und unnachgiebigen Asphalt des Bürgersteiges gefallen. Erschrocken öffnet er erst ein Auge und dann das zweite. Er schaut an sich herunter und tastet sich ab, ob noch alles an ihm heil geblieben ist. Alles tut ihm weh. Doch scheint nichts gebrochen und auch nichts abgebrochen oder gesplittert zu sein. Selbst seine vier dünnen Beinchen sind noch dran, aber sie zittern und sind ganz schwach. Knut kann sich nicht bewegen und schon gar nicht aufstehen.<br />
„Das ist ja noch einmal gut gegangen“, denkt er trotzdem und schaut nach oben. Doch er kann seine Brüder nicht mehr entdecken, denn Tini ist längst weiter gelaufen.<br />
Noch bevor er sich überlegen kann, was zu tun ist, erhält der arme Knut einen kräftigen Schups von zwei großen Füßen, die ihn achtlos in die Rille neben dem Bürgersteig befördern.<br />
„Hey, was soll das!“, ruft er empört.<br />
„Igitt, ist es hier schmutzig!“, beschwert er sich weiter. „Und nass auch noch!“<br />
Inzwischen hat es angefangen zu regnen. Ein richtiger Wolkenbruch ist das. So füllt sich die Rille, in der Knut liegt, in Sekundenschnelle mit Regenwasser. Knut strampelt mit seinen dünnen Beinchen und versucht zu schwimmen. Aber schon bald verlassen ihn seine Kräfte und er kann sich nur noch treiben lassen. Der Strom reißt ihn einfach mit. Er treibt neben einem kleinen Stückchen Kaugummipapier und hinter einer Vogelfeder dahin. Doch plötzlich gibt es einen Ruck und er bleibt hängen. Ängstlich schaut er sich um. Er stellt fest, dass er von einem kleinen Laubhaufen aufgehalten wurde, der direkt vor ihm liegt.<br />
„Puh!“, schnauft Knut Knopf. „Nur gut, dass ich in keinen Gully gerutscht bin, denn sonst wäre es jetzt aus mit mir.“<br />
Inzwischen hat es aufgehört zu regnen und die Nacht ist herein gebrochen. Knut Knopf hält die Augen geschlossen und liegt zitternd vor Kälte vor dem Laubhaufen. Ab und zu weht der Wind ein Blatt zu ihm herüber, das sich schützend und wärmend auf ihn legt. Doch der nächste Windstoß fegt es wieder weg.<br />
Endlich bricht der Morgen heran und die Sonne streckt ihre wärmenden Strahlen nach ihm aus. Aber nicht nur die Sonne kommt, sondern auch die städtische Stadtreinigung. Männer mit Besen und Schaufeln bewaffnet, gehen die Straße entlang und beseitigen den Schmutz und das herum liegende Laub.<br />
Auch Knut Knopf wird von einem Besen auf eine Schaufel befördert. Dann geht es in Richtung eines kleinen Lastwagens. Auf der Ladefläche stehen große Behälter, in denen der Unrat hinein gekippt wird. Knut kann gerade noch in letzter Sekunde dem Arbeiter von der Schaufel hüpfen, bevor dieser das Laub in den dafür vorgesehenen Behälter befördert.<br />
So landete Knut Knopf wiederum auf dem Bürgersteig. Er kullert ein paar Meter weiter, bevor er zum Liegen kommt. Von der großen Aufregung und der Müdigkeit überwältigt, schläft Knut ein. Er wacht erst wieder auf, als ihn eine kleine Kinderhand vom Boden aufhebt.<br />
„Ist der niedlich!“, sagt die Kinderstimme, die einem kleinen Mädchen gehört.<br />
Susi wischt den Schmutz von Knut Knopf ab und steckt ihn in ihr Kindergartentäschchen. Dann aber sieht sie ihre Freundin Ilse, die schon vor dem Tor des Kindergartens auf sie wartet. Sie läuft schnell zu ihrer Freundin und hat den niedlichen Knopf auf einmal ganz vergessen.<br />
Erst als alle gemeinsam um den Frühstückstisch sitzen und ihre mitgebrachten Brote und Äpfel auspacken, holt sie den Knopf heraus. Sie legt ihn auf den Tisch und sagt stolz zu ihrer Freundin Ilse:<br />
„Schau mal, was ich gefunden habe. Ist der nicht hübsch?!“<br />
Aber Ilse interessiert sich nicht für den Knopf. Sie will lieber ihr Käsebrot gegen das Wurstbrot von Alex tauschen. Aber die Erzieherin, Frau Fröhlich, hat den Knopf gesehen und kommt zu Susi rüber.<br />
„Stimmt, Susi, da hast du einen richtigen kleinen Schatz gefunden.“<br />
Jetzt werden auch die anderen Kinder neugierig und wollen diesen Schatz ebenfalls sehen. Alle bewundern den kleinen süßen Knopf und jeder möchte ihn einmal in der Hand halten und mit den Fingern sanft darüber streichen. Auch Ilse betrachtet jetzt den Knopf ganz genau. Dann geht sie zu Frau Fröhlich und flüstert ihr etwas ins Ohr. Diese nimmt Ilse an der Hand und beide gehen aus dem Zimmer. Ilse führt Frau Fröhlich in den Nebenraum. Hier sehen sie ein kleines vierjähriges Mädchen mit einem hellbraunen Lockenkopf. Es hat ein wunderschönes Sommerkleidchen mit einem Kragen an. Das Mädchen sitzt still und traurig in der Ecke, während alle anderen Kinder lachen und hüpfen.<br />
„Schau mal“, sagt Ilse zu ihrer Erzieherin. „Das ist Tini und sie hat auch zwei so hübsche Knöpfe an ihrem Kleid.“<br />
Ilse deutet auf Tinis Kragen, an dem zwei kleine Schäfchenknöpfe zu sehen sind.<br />
„Eigentlich waren es einmal drei. Karl, Klaus und Knut Knopf, aber …“, erklärt Tini traurig.<br />
„Ob Tini ihren geliebten Knut Knopf wohl wieder bekommt?“, fragt ihr.</p>
<p>„Und, ob die drei K’s jetzt wieder vereint sind?“, möchtet ihr wissen.<br />
„Was meint ihr denn, wie die Geschichte ausgeht? Ich kann Euch nur eines verraten:<br />
Tini kommt heute Mittag singend und hüpfend nach Hause.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Furchteinflößendes Erlebnis (6)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Teddybär Bruno ist mit seinem neuen Freund, dem Schneemann, aus dem Fundbüro geflohen, um sich auf die Suche nach dem alten und weisen Mann im tiefen, dunklen Wald zu machen. Von ihm erhoffen sie sich Hilfe auf dem Weg zu Weihnachtsmann Willi.  „Ich bin Dir nicht mehr fern!“, denkt Bruno voller Zuversicht und Hoffnung. Es ist so dunkel und unheimlich in diesem Wald, dass es Bruno ganz mulmig wird. Von überall kommen unbekannte und furchterregende Geräusche, die er nicht zuordnen kann. Doch Bruno muss stark sein. Nicht nur, weil er sein Ziel erreichen will, das ihm die Erfüllung seiner Wünsche bringt. Nein, auch weil der Schneemann ein ausgesprochener Angsthase ist und aus Angst zu schlottern beginnt. Bruno redet fortwährend auf ihn ein, um ihn und natürlich auch sich selbst abzulenken. „Das war sicherlich nur ein ganz harmloser Vogel, den wir aufgeschreckt haben.“ „Du wirst doch nicht vor einem kleinen Häschen Angst haben.“ „Nein, nein, hier gibt es keine Ungeheuer.“ Doch plötzlich bleib Bruno unvermittelt stehen. Das, was er gerade gehört hat, macht seinen letzten Trostversuch &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teddybär Bruno ist mit seinem neuen Freund, dem Schneemann, aus dem Fundbüro geflohen, um sich auf die Suche nach dem alten und weisen Mann im tiefen, dunklen Wald zu machen. Von ihm erhoffen sie sich Hilfe auf dem Weg zu Weihnachtsmann Willi.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
<strong>„Ich bin Dir nicht mehr fern!“, denkt Bruno voller Zuversicht und Hoffnung.</strong><br />
<span class="dropcap">E</span>s ist so dunkel und unheimlich in diesem Wald, dass es Bruno ganz mulmig wird. Von überall kommen unbekannte und furchterregende Geräusche, die er nicht zuordnen kann. Doch Bruno muss stark sein. Nicht nur, weil er sein Ziel erreichen will, das ihm die Erfüllung seiner Wünsche bringt. Nein, auch weil der Schneemann ein ausgesprochener Angsthase ist und aus Angst zu schlottern beginnt. Bruno redet fortwährend auf ihn ein, um ihn und natürlich auch sich selbst abzulenken.<br />
„Das war sicherlich nur ein ganz harmloser Vogel, den wir aufgeschreckt haben.“<br />
„Du wirst doch nicht vor einem kleinen Häschen Angst haben.“<br />
„Nein, nein, hier gibt es keine Ungeheuer.“<br />
Doch plötzlich bleib Bruno unvermittelt stehen. Das, was er gerade gehört hat, macht seinen letzten Trostversuch unglaubwürdig. Ein lautes und markerschütterndes Grollen durchströmt den Wald. Jetzt beginnt auch Bruno zu zittern wie Espenlaub.<br />
„Was war das? Hast Du es auch gehört?“<br />
Der Schneemann hat sich seine Mütze noch tiefer ins Gesicht gezogen, als könnte er sich darunter verstecken und in Sicherheit wägen.<br />
„Da, schon wieder! Und wieder. Es scheint von dort drüben her zu kommen“, flüstert Bruno, dem inzwischen das Herz bis zum Hals schlägt.<br />
Vorsichtig schleichen sie in die Richtung aus der das furchterregende und alles übertönende Geräusch kommt und erkennen die Umrisse einer Hütte.<br />
„Es kommt direkt aus dieser Hütte“, erklärt Bruno seinem neuen Freund. „Ich bin zwar nur ein kleiner Teddybär, aber ich glaube es hört sich an als würde dort ein Verwandter von mir hausen.“<br />
„Du …Du meinst, dort…. dort wohnt … ein… ein echter…. B … Bär?“, stottert der Schneemann. „L…Lass… lass uns… ab… abhauen!“<br />
Bruno nimmt seinen ganzen Mut zusammen, deutet dem Schneemann an, zu bleiben, wo er ist und schleicht sich an die Hütte heran. Das Geräusch wird immer lauter und hört sich mal wie Donnergrollen und mal wie das Brüllen eines Bären an.<br />
Da die Vögel in den Bäumen fröhlich weiter zwitschern, der Specht fleißig hämmert und auch sonst kein Tier aufgeschreckt davon springt, glaubt Bruno inzwischen nicht mehr an ein schreckliches Ungeheuer. Er späht vorsichtig durch das einzige Fenster und entdeckt in der hinteren Ecke eine Pritsche, auf der ein alter bärtiger Mann liegt und einen ohrenbetäubenden Lärm durch sein Schnarchen verbreitet.<br />
Nachdem auch der Schneemann sich heran getraut hat, pochen sie mit vereinten Kräften gegen die Tür. Erst nach vielen vergeblichen Versuchen gelingt es ihnen den Alten zu wecken.<br />
„Stell Dir vor, lieber Weihnachtsmann Willi, wir hatten ihn tatsächlich gefunden: Den alten weisen Mann im tiefen und dunklen Wald…“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mal seicht, mal wild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 15:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gleiten]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[seicht]]></category>
		<category><![CDATA[wild]]></category>
		<category><![CDATA[wüten]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Liebe Leute, ich bin wieder da, war gar nicht richtig weg zwa’, weil ich manchmal nur ganz leise, gehe auf meine lange Reise. Dann spiele ich mit eurem Haar und ihr nehmt mich kaum wahr. Wehe euch um die Nase ganz sacht, mit Vorsicht und auch Bedacht. Treibe Wolken hin und her ein Stück mal vor, aber auch mal zurück. Puste nach der Flaute voller Kraft, damit das Segel nicht erschlafft. Komme von nah und von fern, kühle eure heiße Stirn gern. Bringe frische Luft in alle Räume, wirbele dann auf eure Träume. Lasse Samen durch die Lüfte fliegen, Halme sich unter mir biegen. Drachen gleiten am Himmel dahin, wie es mir steht so im Sinn. Blätter von Bäumen ich schüttele, auch an Gartentüren ich rüttele. Treibe Laub durch die Straßen, lasse Kinder mit mir spaßen. Manchmal muss ich aber toben, komme mit Wucht von oben. Peitsche auf die Wellen im Meer, wüte auch ringsum gar sehr. Bin dann mächtig und bärenstark, säusele nicht leise, brülle lautstark. Decke ab all der Häuser Dächer, alles &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Liebe Leute, ich bin wieder da,<br />
war gar nicht richtig weg zwa’,<br />
weil ich manchmal nur ganz leise,<br />
gehe auf meine lange Reise.</p>
<p style="text-align: center;">Dann spiele ich mit eurem Haar<br />
und ihr nehmt mich kaum wahr.<br />
Wehe euch um die Nase ganz sacht,<br />
mit Vorsicht und auch Bedacht.</p>
<p style="text-align: center;">Treibe Wolken hin und her ein Stück<br />
mal vor, aber auch mal zurück.<br />
Puste nach der Flaute voller Kraft,<br />
damit das Segel nicht erschlafft.</p>
<p style="text-align: center;">Komme von nah und von fern,<br />
kühle eure heiße Stirn gern.<br />
Bringe frische Luft in alle Räume,<br />
wirbele dann auf eure Träume.</p>
<p style="text-align: center;">Lasse Samen durch die Lüfte fliegen,<br />
Halme sich unter mir biegen.<br />
Drachen gleiten am Himmel dahin,<br />
wie es mir steht so im Sinn.</p>
<p style="text-align: center;">Blätter von Bäumen ich schüttele,<br />
auch an Gartentüren ich rüttele.<br />
Treibe Laub durch die Straßen,<br />
lasse Kinder mit mir spaßen.</p>
<p style="text-align: center;">Manchmal muss ich aber toben,<br />
komme mit Wucht von oben.<br />
Peitsche auf die Wellen im Meer,<br />
wüte auch ringsum gar sehr.</p>
<p style="text-align: center;">Bin dann mächtig und bärenstark,<br />
säusele nicht leise, brülle lautstark.<br />
Decke ab all der Häuser Dächer,<br />
alles klappt zusammen wie Fächer.</p>
<p style="text-align: center;">Werfe um Bäume groß und klein,<br />
trage Unglück in die Welt hinein.<br />
Man wird mich dann laut verfluchen<br />
und nur noch Zuflucht suchen.</p>
<p style="text-align: center;">Dann muss ich mich schlafen legen,<br />
will nicht durch die Gassen fegen.<br />
Tue so, als sei nichts geschehen,<br />
lasse leicht nur Fahnen wehen.</p>
<p style="text-align: center;">Will mich wieder mit euch versöhnen,<br />
euch an meinen Hauch gewöhnen.<br />
Windstille lasse ich nun treten ein,<br />
bis ich komme wieder herein.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Herbstimpressionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 22:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Kastanien]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Pilz]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[viel]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit&#8230; Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen.  Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird. Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband. Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend. Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an. Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden. Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und&#8230; &#8230; ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz. Vielleicht wird er mit Holz beladen,&#8230; &#8230;das dann im Kamin knisternd verbrennt und&#8230; uns wohlige &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit&#8230;</p>
<p>Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3783 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04119" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird.<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3784 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03424" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3788 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc07176-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07176-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3785 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03980" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3787 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04151" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3789 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc07105-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3793 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03815" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3790 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc06849" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230; ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3791 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04138" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht wird er mit Holz beladen,&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3792 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04141" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230;das dann im Kamin knisternd verbrennt und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3794 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03377" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>uns wohlige Wärme schenkt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3795 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03397" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Gemütlich lassen wir uns neben dem Kätzchen auf dem Sofa nieder und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3796 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03379" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>genießen mit einer Tasse Tee den Herbst.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3586 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-1024x759.jpg" alt="1200px-_DSC3865" width="840" height="623" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-1024x759.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-300x223.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-768x570.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich wünsche Euch ein schönes Herbstwochenende und bedanke mich für Eure treuen Besuche und die vielen lieben Kommentare.</p>
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		<title>Vom Winde verweht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 22:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Blatt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><span class="dropcap">I</span>m Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Dann legt sie mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p style="text-align: left;">Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bettina</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Unter dem Blatt neben mir schreibt ein anderes Mädchen seinen Namen:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Zahira</strong></em></p>
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