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	<title>Freunde &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Schnulli</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2017 13:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Begleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schnuller]]></category>
		<category><![CDATA[trennen]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Einst waren wir gute Freunde, hatten gemeinsame Träume. Niemals wollt ich ohne ihn sein, denn mit ihm war ich nicht allein. Er war da, wenn ich traurig war, wenn ich weinte ganz furchtbar. Ja, es ist absolut richtig, sein Trost war mir wichtig. Waren wir zusammen, stellte sich ein, das ach so vertraute Gefühl mein. Er war mein geliebter Begleiter, der mich machte wieder heiter. Doch dann ist der Tag zu nennen, an dem wir mussten uns trennen. Ich wuchs heran ganz geschwind, war nun schon ein großes Kind. Ich legte ihn heimlich zur Seit’, so war er doch allzeit bereit. Mit der Zeit er verlor an Wichtigkeit und dann er geriet in Vergessenheit. Nun ich schmunzele in mich hinein, und gedenke dem Schnuller mein. Niedlich die Fotos sind anzusehen, auf denen er ist nicht zu übersehen. Ihr alle habt ihn wohl gekannt, den Freund der ‚Schnulli&#8216; genannt. Er schmückte des Kindes Gesicht, drum widme ich ihm dies Gedicht. &#160; Vielleicht möchtet ihr auch das noch lesen: Mit Schaufel und Eimer Meine ganz normale, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Einst waren wir gute Freunde,<br />
hatten gemeinsame Träume.<br />
Niemals wollt ich ohne ihn sein,<br />
denn mit ihm war ich nicht allein.</p>
<p>Er war da, wenn ich traurig war,<br />
wenn ich weinte ganz furchtbar.<br />
Ja, es ist absolut richtig,<br />
sein Trost war mir wichtig.</p>
<p>Waren wir zusammen, stellte sich ein,<br />
das ach so vertraute Gefühl mein.<br />
Er war mein geliebter Begleiter,<br />
der mich machte wieder heiter.</p>
<p>Doch dann ist der Tag zu nennen,<br />
an dem wir mussten uns trennen.<br />
Ich wuchs heran ganz geschwind,<br />
war nun schon ein großes Kind.</p>
<p>Ich legte ihn heimlich zur Seit’,<br />
so war er doch allzeit bereit.<br />
Mit der Zeit er verlor an Wichtigkeit<br />
und dann er geriet in Vergessenheit.</p>
<p>Nun ich schmunzele in mich hinein,<br />
und gedenke dem Schnuller mein.<br />
Niedlich die Fotos sind anzusehen,<br />
auf denen er ist nicht zu übersehen.</p>
<p>Ihr alle habt ihn wohl gekannt,<br />
den Freund der ‚Schnulli&#8216; genannt.<br />
Er schmückte des Kindes Gesicht,<br />
drum widme ich ihm dies Gedicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/mit-schaufel-und-eimer/">Mit Schaufel und Eimer</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/chaotische-familie/">Meine ganz normale, chaotische Familie</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/">Das Sofa in der Küche</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Da von mir kein Schnullerbild existiert, habe ich ein Foto unseres Sohnes als Beitragsbild eingestellt.</p>
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		<title>Tickt ihr noch richtig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 13:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Flohmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[funktionieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Kostbarkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[tickt]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Samstagabend und wir wollen uns mit unseren Freunden Conny und Peter treffen. Wir gehen dorthin, wo es Gerümpel und Kostbarkeiten gibt, nämlich auf einen Flohmarkt. Zu dieser Jahreszeit ist es immer ein ganz besonderes Erlebnis, denn es handelt sich um einen Nachtflohmarkt, der in den Messehallen stattfindet. „Bestimmt sind Frank und Regina auch da. Die beiden lieben solche Flohmärkte auch“, sage ich, ziehe meinen Mantel an und öffne auch schon die Haustür. Draußen hat es gerade begonnen zu schneien und glatt ist es obendrein, doch die Hauptstraßen sind zum Glück frei. Somit steht unserer Unternehmung nichts im Wege. „Ich rufe gleich mal Conny an“, teile ich meinem Peter mit und zücke auch schon mein Handy. „Macht Euch keinen Stress, wir fahren auch gerade erst los“, teilt mir diese mit. „Wir finden uns dann schon.“ So ist es auch. Kaum haben wir die große Halle betreten, teilen wir uns auf, gehen also sozusagen getrennte Wege. Schon nach wenigen Schritten kommt eine Frau auf mich zu. „Hallo Astrid. Schön, dass ihr auch da seid.“ „Hallo Regina. Habt &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Samstagabend und wir wollen uns mit unseren Freunden Conny und Peter treffen. Wir gehen dorthin, wo es <a href="http://lifetellsstories.de/geruempel-oder-kostbarkeiten/">Gerümpel und Kostbarkeiten</a> gibt, nämlich auf einen Flohmarkt. Zu dieser Jahreszeit ist es immer ein ganz besonderes Erlebnis, denn es handelt sich um einen Nachtflohmarkt, der in den Messehallen stattfindet.</strong><br />
<strong>„Bestimmt sind Frank und Regina auch da. Die beiden lieben solche Flohmärkte auch“, sage ich, ziehe meinen Mantel an und öffne auch schon die Haustür. Draußen hat es gerade begonnen zu schneien und glatt ist es obendrein, doch die Hauptstraßen sind zum Glück frei. Somit steht unserer Unternehmung nichts im Wege.</strong><br />
<span class="dropcap">„I</span>ch rufe gleich mal Conny an“, teile ich meinem Peter mit und zücke auch schon mein Handy.<br />
„Macht Euch keinen Stress, wir fahren auch gerade erst los“, teilt mir diese mit. „Wir finden uns dann schon.“<br />
So ist es auch. Kaum haben wir die große Halle betreten, teilen wir uns auf, gehen also sozusagen getrennte Wege. Schon nach wenigen Schritten kommt eine Frau auf mich zu.<br />
„Hallo Astrid. Schön, dass ihr auch da seid.“<br />
„Hallo Regina. Habt ihr schon etwas gefunden?“<br />
„Ich noch nicht und Frank kauft hoffentlich auch nicht die ganzen Stände auf“, meint sie mit einem Zwinkern.<br />
„Das hoffe ich von Peter auch“, pflichte ich ihr bei, danach läuft jeder für sich weiter. Wir wissen auch ohne Worte, dass wir schon bald in der einen Ecke der Halle zusammen sitzen werden und gegenseitig unsere erstandenen Kostbarkeiten bewundern werden. Das machen wir immer so.<br />
Eine Reihe weiter treffe ich auf Peter und Conny. Wohlweißlich hat Peter schon einen Rucksack auf dem Rücken, in den er seine Fundstücke packen kann. Dieser sieht allerdings noch ziemlich leer aus, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, wie man so schön sagt.<br />
Da sehen wir auch schon meinen Mann zwei Reihen weiter.<br />
„Na, Peter scheint schon etwas ergattert zu haben“, grinst mir Conny’s Peter zu. „Er hat nämlich schon eine Tüte in der Hand.“<br />
„Oh je!“, rufe ich aus. „Wir könnten doch schon selbst einen eigenen Flohmarkt veranstalten. Wenn ich die Sachen hier so betrachte, dann gibt es davon schon Einiges bei meiner Mutter und bei uns. Für mich habe ich das Jahr 2017 als persönliches Jahr des Ausmistens deklariert. Erst heute habe ich eine riesengroße Tüte mit Jacken und Westen aussortiert.“<br />
„Von meinen Sachen aus dem Keller und der Garage wird nichts weggeworfen“, sagt mein Mann, der plötzlich neben uns auftaucht. „Kleidung kannst du von mir aus aussortieren, aber auf keinen Fall Werkzeug oder irgendwelche Ersatzteile.“<br />
„Was hast du denn in deiner Tüte“, will ich wissen und schon hängen vier Köpfe über der geöffneten Tüte. „Ein Auto!“, rufe ich aus und verdrehe die Augen.<br />
„Aber was für eins!“, klingt Conny’s Peter begeistert. „Ein Jaguar E &#8211; Baujahr 1961!“<br />
„Seit wann spielst du mit Modellautos? Du sammelst doch richtige Oldtimer“, fragt Conny.<br />
„Ich habe gerade viel, viel Geld gespart, weil ich den Jaguar nur als Modell gekauft habe. Außerdem kann irgendwann das Enkelchen damit spielen. Also habe ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, erklärt mein Peter.<br />
Unsere Wege trennen sich dann wieder und jeder stöbert durch die Reihen. Zuerst sitzen Regina, mein Peter und ich am Rande und betrachten das Treiben. Regina und ich haben dieses Mal nichts gefunden. Auch Frank gesellt sich zu uns, er hat allerdings einen Wecker mit zwei Glocken. Ich erzähle ihm gleich meine Erfahrungen aus meiner Studentenzeit mit einem solchen Wecker und empfehle ihm diesen am besten auf eine Glasplatte zu stellen.<br />
„Dann sitzt du hundertprozentig senkrecht im Bett, wenn er läutet“, grinse ich.<br />
„Was liegt denn hier alles rum?“, wollen Conny und Peter wissen, die jetzt hinzu kommen. Interessiert betrachten sie unseren Nachbartisch.<br />
„Das sind meine Errungenschaften“, verkündet mein Mann ganz stolz.<br />
Neben dem Jaguar liegen vier schöne, alte und gerahmte Grafiken, die irgendjemand vor langer Zeit per Hand erstellt hat.<br />
Wir plaudern und lachen und freuen uns, dass wir wieder einmal einen schönen gemeinsamen Abend verleben, da meint Frank plötzlich:<br />
„Ich muss noch an den einen Stand dort drüben gehen. Dort, wo es die vielen Uhren gibt. Die Frau wollte mir nämlich eine schenken.“<br />
„Hast du wieder einmal deinen Charme spielen lassen?“, frage ich ihn.<br />
„Ach, nein!“, wehrt er sofort ab. „Das Glas der Uhr ist kaputt und die Frau will alle Uhren loswerden, denn sie hat anscheinend ziemlich viele, auch zu Hause noch.“<br />
Kurz darauf kommt Frank mit einer schönen und funktionsfähigen Uhr zurück, die man auf eine Anrichte stellen kann und erntet selbstverständlich unser aller Begeisterung.<br />
„Und die hast du geschenkt bekommen?“, frage ich ungläubig.<br />
„Ja, du siehst doch, das Glas ist kaputt. Die Frau verkauft sowieso alle Uhren nur für ein paar Euro.“<br />
„Ich gehe da jetzt auch mal hin, denn ich habe dort vorhin ebenfalls eine schöne Uhr gesehen. Vielleicht ist sie ja noch da“, erklärt uns Conny und macht sich auf den Weg.</p>
<p>Sie kommt ein paar Minuten später zurück und hält eine etwas kleinere Version in der Hand. Sie soll ihren Platz im Flur des Hauses von Conny und Peter finden. Aber damit nicht genug! Conny’s Peter läuft schon begeistert in Richtung des Uhrenstandes und kommt tatsächlich mit noch einer weiteren Uhr der gleichen Art zurück. Nachdem sich Frank und Regina verabschiedet haben, erhebt sich auch noch mein Peter und richtet seine Schritte so aus, dass er ebenfalls an dem besagten Stand ankommt. Gefolgt von Conny’s Peter, der ihm den Weg weist, damit er den Uhrenstand auch ja nicht verfehlen kann.<br />
„Ich ahne schon, was jetzt kommt“, sage ich zu Conny.<br />
„Ich auch!“<br />
Aber wir ahnen es nicht, denn meistens kommt es anders als man denkt. Auch in unserem Fall. Mein Peter erscheint mit einer noch größeren Uhr und Conny’s Peter hält strahlend ebenfalls noch eine weitere Uhr in der Hand. Insgesamt sind jetzt Peter und Conny stolze Besitzer von drei Uhren, bei uns beziffert es sich zum Glück nur auf eine einzige.<br />
„Tickt ihr noch richtig?“, entfährt es mir und ich betrachte die beiden Männer mit ihren Errungenschaften etwas skeptisch.<br />
„Ja, klar!“, erklärt Conny’s Peter trocken. „Die funktionieren alle noch!“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3966 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/01/1200px-IMG_5195-1024x768.jpg" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/01/1200px-IMG_5195-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/01/1200px-IMG_5195-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/01/1200px-IMG_5195-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2017/01/1200px-IMG_5195.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/geruempel-oder-kostbarkeiten/">Gerümpel und Kostbarkeiten</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-jahre-gekommen/">In die Jahre gekommen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ach-du-liebe-zeit/">Ach du liebe Zeit!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Im Garten meines Opas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 22:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannte]]></category>
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		<category><![CDATA[Opa]]></category>
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		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Uroma]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren.  Meine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren. In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag, dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß. Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren. </strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren.<br />
In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag,</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3083 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01445 Kopie" width="631" height="427" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg 631w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<p>dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß.</p>
<p>Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem Teddy und natürlich mit meiner Mutter.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3084 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg" alt="1200px-DSC01443 Kopie" width="840" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-300x208.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-768x532.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3086 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01460 Kopie" width="566" height="393" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg 566w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3088 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg" alt="1200px-DSC01489 Kopie" width="840" height="646" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-300x231.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-768x591.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Als kleine Gärtnerin gehörte selbstverständlich auch das Gießen der Gänseblümchen dazu, was ich selbst im Sonntagskleidchen sehr gewissenhaft tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg" alt="1200px-DSC01455 Kopie" width="840" height="595" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-768x544.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich kann mich noch an die zwei Fliederbäumchen erinnern, vor denen ich mich dann auch ganz keck fotografieren ließ. Ich hatte zuvor ein ähnliches Foto gesehen, auf dem meine Tante abgebildet war. Also habe ich versucht es ihr gleich zu tun. Mit der Sonnenbrille in der Hand, einer Rüschenbluse, einem feschen Rock und den weißen Schleifen im Haar war ich schon recht elegant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01452 Kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Sehr gerne erinnere ich mich an den Hund meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3091 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg" alt="1200px-DSC01450" width="840" height="527" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-768x481.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er hieß Bazi und fraß mir angeblich immer die Brötchen und Kekse aus der Hand, wenn ich meine Hand aus dem Kinderwagen streckte. Er war aber immer lieb zu mir. Auch weiß ich, dass er im Sommer in einer Zinkbadewanne auf dieser Wiese gebadet wurde.</p>
<p>Toll fand ich es immer, dass ich noch eine Uroma hatte. Auf sie war ich richtig stolz.</p>
<p>Ich habe ein Foto entdeckt, auf dem meine Oma und meine Uroma (sie ist allerdings die Mutter meines Opas) zu sehen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3092 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg" alt="1200px-DSC01485" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Aber auf meinem absoluten Lieblingsfoto sind 4 Generationen zu sehen. Dieses Foto erschien zum 80sten Geburtstag meiner Uroma in einer Zeitung (ich glaube sie hieß Saazer Heimatblatt oder so ähnlich, das konnte ich leider nicht mehr feststellen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg" alt="1200px-DSC01478" width="840" height="999" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg 861w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-252x300.jpg 252w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-768x914.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zu sehen sind von links nach rechts: Mein Vater, meine damals 80jährige Uroma mit meiner Wenigkeit auf dem Arm und mein Opa. (Leider hatte ich bei der Erstellung nicht das Originalfoto zur Hand, doch ich weiß, dass ich es besitze und werde noch auf die Suche danach gehen.)<br />
Auf der anderen Seite des Hauses war die Einfahrt und der Parkplatz für das Auto. Dort habe ich auch das Fahrradfahren gelernt. Mein Opa hielt mich am Gepäckträger fest, doch irgendwann ließ er heimlich los und ich fuhr ohne Stützräder den Weg entlang.<br />
Außerdem gab es dort ebenfalls ein Stück Rasen mit Blumenbeeten. In einer Ecke, so kann ich mich erinnern, stand ein „Tränendes Herz“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01416" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für mich war es ein unbedingtes Muss in unserem Garten ebenfalls diese Pflanze zu haben, denn sie erinnert mich immer wieder an meinen Großvater und den Garten meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01418" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Auf der dem Haus gegenüberliegenden Seite stand ein Nebengebäude, in dem zum Beispiel auch die Kohlen gelagert wurden, aber auch Gartengeräte. Ich weiß noch, dass in einer dieser Türen zwei Haken für meine Schaukel hingen.<br />
Auch einen sogenannten Grabgarten mit Kartoffeln und anderem Gemüse gab es. Auch Sträucher mit Brombeeren waren dort zu finden.<br />
Als unser Hund Bazi mit 13 Jahren starb, fand er in einer der hinteren Ecken des Gartens seine letzte Ruhestätte.<br />
Ich denke gerne an Opas Garten zurück, aber auch an die Menschen, die in diesem Garten ein und aus gegangen sind, &#8211; meine Eltern, meine Großeltern, meine Uroma, Freunde und Bekannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ach, du lieber Schwan!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 23:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Faschingssonntag klingelt unser Telefon. Es ist ein befreundetes Paar am Apparat. Gut es  kann immer nur einer telefonieren, es sei denn man schaltet auf Lautsprecher. Mein Mann Peter nimmt das Gespräch entgegen  und meldete sich korrekt mit Vor- und Nachnamen. Niemals tut er dies nur mit einem fragenden &#8222;Hallo?!&#8220;, wie es anscheinend immer häufiger üblich wird, jedenfalls in unserer Gegend. &#8222;Hallo Peter! Hier ist Peter!&#8220;, klingt es aus dem Apparat zurück und man kann das Schmunzeln des Gesprächspartners förmlich bildlich vor sich sehen.  Das ist jetzt kein Faschingsscherz. Der Name meines Mannes ist zugegebenermaßen auch nicht gerade sehr einfallsreich, denn in den 50/60er Jahren war er wohl sehr beliebt. Allein in unserem Bekanntenkreis gibt es mit meinem Mann mindestens 8 Peter, hin und wieder auch kombiniert als Doppelnamen. Nur gut, dass wir die Stimmen unterscheiden können. So auch in diesem Moment. Auch an der Reaktion meines Mannes erkenne ich sofort, welcher Peter nun am anderen Ende der Leitung ist. Zu diesem Peter gehört auch noch eine Conny und mit Beiden verbindet uns das Band &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Faschingssonntag klingelt unser Telefon. Es ist ein befreundetes Paar am Apparat. Gut es  kann immer nur einer telefonieren, es sei denn man schaltet auf Lautsprecher. Mein Mann Peter nimmt das Gespräch entgegen  und meldete sich korrekt mit Vor- und Nachnamen. Niemals tut er dies nur mit einem fragenden &#8222;Hallo?!&#8220;, wie es anscheinend immer häufiger üblich wird, jedenfalls in unserer Gegend.</strong></p>
<p><span class="dropcap">&#8222;H</span>allo Peter! Hier ist Peter!&#8220;, klingt es aus dem Apparat zurück und man kann das Schmunzeln des Gesprächspartners förmlich bildlich vor sich sehen.  Das ist jetzt kein Faschingsscherz. Der Name meines Mannes ist zugegebenermaßen auch nicht gerade sehr einfallsreich, denn in den 50/60er Jahren war er wohl sehr beliebt. Allein in unserem Bekanntenkreis gibt es mit meinem Mann mindestens 8 <strong>Peter</strong>, hin und wieder auch kombiniert als Doppelnamen. Nur gut, dass wir die Stimmen unterscheiden können. So auch in diesem Moment. Auch an der Reaktion meines Mannes erkenne ich sofort, welcher Peter nun am anderen Ende der Leitung ist. Zu diesem Peter gehört auch noch eine Conny und mit Beiden verbindet uns das Band der Freundschaft.<br />
Mir <strong>schwan</strong>t in diesem Augenblick allerdings etwas. &#8222;Das doppelte Peterchen&#8220;, wie man die Beiden auch nennen könnte, teilen sich eine gemeinsame Leidenschaft. Sie sind beide mehr als nur interessiert an Autos und Motoren. Heute ist in unserer Stadt Faschingsumzug und&#8230; Ja, dieses &#8222;und&#8220; ist es, worauf ich nun überhaupt keine Lust habe. Da höre ich auch schon das Wort, das mein Peter laut und deutlich ausspricht: &#8222;Oldtimerteilemarkt&#8220;.<br />
Ich puste die in mir angestaute Luft übertrieben laut aus meinem Mund hinaus. Das sollte doch jetzt wohl Zeichen genug sein, dass ich überhaupt keine Ambitionen habe meinen Nachmittag zwischen Stoßstangen, Schrauben, Muttern, Benzinuhren, Blinkern, Getriebe- und Motorteilen  zu verbringen.<br />
&#8222;Ich glaube Astrid hat nicht so richtig Lust dazu. &#8211; Ich eigentlich schon!&#8220;, erklärt mein Peter dem anderen Peter.<br />
&#8222;Ich habe auch keine Lust!&#8220;, höre ich eine weibliche Stimme aus dem Hörer rufen und die männliche Stimme kommentiert dies mit einem besänftigenden Satz: &#8222;Conny anscheinend auch nicht, aber die beiden Frauen brauchen ja auch nicht mitzukommen.&#8220;<br />
&#8222;Das wird ja immer besser&#8220;, denke ich mir und erkläre meinem Peter: &#8222;Gib mir mal den Hörer und am besten gleich die Conny!&#8220;<br />
&#8222;Du, ich will da nicht hin und zum Faschingsumzug eigentlich auch nicht!&#8220;, erklärt sie mir sofort und ich pflichte ihr bei.<br />
&#8222;Geht mir auch so, aber abschieben lassen wir uns auch nicht. Was hältst du von der Idee&#8230;&#8220;<br />
Ja und so ist sie geboren, die Idee vom gemeinsamen Spaziergang durch den Branitzer Park, während unsere Männer sich nebenan auf dem Oldtimerteilemarkt verlustieren können.</p>
<p>Wir treffen dort in dem Park noch zwei Bekannte.</p>
<p>Vielleicht noch zwei <strong>Peter</strong>?</p>
<p>Nicht ganz, denn eigentlich nennen wir sie hier in Cottbus</p>
<p style="text-align: center;">Hermann und Lucie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2741 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hermann-und-Lucie-1024x682.jpg" alt="1200px-Hermann und Lucie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hermann-und-Lucie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hermann-und-Lucie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hermann-und-Lucie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hermann-und-Lucie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Hermann-und-Lucie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Sie sind nach Fürst Hermann von Pückler und seiner Frau Lucie benannt.  Doch in ihrem offiziellen Namen findet man auch den <strong>Peter</strong>.</p>
<p>Es sind nämlich Trom<strong>peter</strong>schwäne und gehören zum benachbarten Tierpark. Sie haben im Branitzer Park auf dem Schlossteich ein geeignetes Revier gefunden und werden nur bei extremen Frost in den geschützten Tierpark geholt, da sie eigentlich nicht kälteempfindlich sind.</p>
<p>&#8222;Wer von den Beiden ist jetzt wer?&#8220;, frage ich, aber keiner von uns weiß hierauf eine Antwort. Stattdessen bewundern wir, wie der Trompeter<strong>schwan</strong> auf einem Bein balanciert und bei seiner ausgiebigen Putzaktion absolute Verrenkungen anstellt ohne umzukippen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2743 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Verrenkungen-1024x682.jpg" alt="1200px-Verrenkungen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Verrenkungen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Verrenkungen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Verrenkungen-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Verrenkungen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Verrenkungen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Hast du das eben gesehen? Das war echt toll!&#8220;, ruft Conny begeistert aus. Leider habe ich den anderen Schwan gerade versucht zu fotografieren und habe in die entgegengesetzte Richtung geschaut. &#8222;Er hat mit den Flügeln geschlagen!&#8220;, erzählt sie mir.</p>
<p>&#8222;Schade, das hätte ich gerne gesehen, denn ich weiß, dass  seine Flügelspannweite bis zu 2,10m sein kann. Vielleicht macht er es ja noch einmal!&#8220;</p>
<p>Aber da werde ich enttäuscht, es war nur eine einmalige Darbietung und er macht es nicht mehr.   Dafür kommt er jetzt unaufhaltsam mit seinen breitbeinigen Schritten auf uns zu.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2744 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt2-1024x682.jpg" alt="1200px-er kommt2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt2-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2745 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt1-1024x682.jpg" alt="1200px-er kommt1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2746 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt5-1024x682.jpg" alt="1200px-er kommt5" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt5-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt5-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt5-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt5-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt5.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Schritt für Schritt &#8222;torkelt&#8220; er auf uns zu. &#8222;Schau dir mal seine Füße an. Die sehen genauso aus wie die Taucherflossen von meinem Peter&#8220;, meine ich und habe auch schon ein Foto gemacht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2747 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwimmflossen-1024x682.jpg" alt="1200px-Schwimmflossen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwimmflossen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwimmflossen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwimmflossen-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwimmflossen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwimmflossen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Kein Wunder, dass der so einen tollpatischigen Gang hat, damit kann man ja auch nur über seine eigenen Füße stolpern&#8220;, denke ich noch, da ist er auch schon direkt vor uns und fixiert uns mit seinem Blick.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2748 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt3-1024x682.jpg" alt="1200px-er kommt3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt3-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-er-kommt3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8222;Lass uns die Treppe zur Schlossterrasse hochgehen&#8220;, schlägt Conny vor. &#8222;Da kommt er nicht nach!&#8220;</p>
<p>Gesagt, getan. Denn immerhin können sie sehr angriffslustig werden und das wollen wir ja nicht riskieren. Tatsächlich verliert er auch sogleich das Interesse an uns und widmet sich dem Gras. Er scheint hungrig zu sein, denn er zupft einen Grashalm nach dem anderen heraus und verspeist ihn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2749 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-fressen-1024x682.jpg" alt="1200px-fressen" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-fressen-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-fressen-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-fressen-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-fressen-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-fressen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Da packt uns auch irgendwie der Hunger und uns fallen die beiden <strong>Peter</strong> wieder ein, die wir auch sogleich abholen,  um gemeinsam bei uns Kaffee zu trinken. Selbstverständlich gibt es dazu Kuchen und ein bisschen Sahne muss auch noch sein.</p>
<p>&#8222;Mir fällt gerade ein&#8220;, beginne ich zu erzählen, &#8222;dass in meiner Kindheit eines Tages zwei Schwäne vor unserem Hauseingang saßen.&#8220;</p>
<p>&#8222;<strong>Ach, du lieber Schwan!</strong> Und was habt ihr gemacht?&#8220;, werde ich gefragt.</p>
<p>&#8222;Ich kann mich nur noch erinnern, dass wir die Stadtverwaltung angerufen haben. Dort meinten sie die Schwäne seien aus dem Alteburgpark bei uns in der Stadt entflohen und sie würden jemand vorbei schicken. Tatsächlich kamen auch zwei Männer mit einem Transporter. Sie haben die beiden Flüchtigen eingefangen. Ich glaube mich zu erinnern, dass sie die Schwäne in Säcke gesteckt und auf den Transporter verladen haben, um sie dann wieder in den Park zu bringen. Auf jeden Fall fand diese Aktion für alle Beteiligten ein glückliches Ende&#8220;, erzähle ich.</p>
<p>Aber jetzt sollen die beiden <strong>Peter</strong> von ihren Erlebnissen auf dem Oldtimerteilemarkt berichten. <strong>Stolz wie ein Schwan</strong> zeigen sie ihre Schätze, die sie dort erworben haben. Zum Glück sind es nur Kleinigkeiten, aber irgendwie grinst mein Peter so breit. Schon zücken sie ihre Handys und berichten, welche tollen Schnäppchen sie hätten dort erstehen können: Einen alten Golf Cabrio und einen Framo LKW.</p>
<p>&#8222;<strong>Ach, du lieber Schwan!</strong>&#8222;, ist alles, was Conny und ich darauf antworten können. Und damit hat sich jeglicher weiterer Kommentar erübrigt.</p>
<p>Am Abend fällt mir dann noch ein, dass wir bei unserem Stockholmbesuch auch Schwäne gesehen haben. Sofort suche ich in meinem Fotoarchiv und werde auch fündig. Sogar eine ganze <strong>Schwan</strong>enfamilie habe ich damals fotografiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2750 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie-1024x682.jpg" alt="1200px-Schwanenfamilie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Die kleinen Schwanenkinder machen  einen Ausflug mit Mama und Papa.  Die jungen Schwäne bleiben ungefähr ein Jahr lang mit den älteren Schwänen zusammen. Richtig niedlich sind die Kleinen. Sie haben noch Flaum.</p>
<p>&#8222;Einjährige Schwäne haben zum Teil noch ein weißgraues Gefieder, wobei das Weiß im Gefieder überwiegt. Mit jeder Mauser verlieren die jungen Schwäne die flauschigen grauen Federn aus ihrem Gefieder. Die grauen Federn werden dann durch kräftige weiße Federn ersetzt. Solange junge Schwäne noch über graue Federn verfügen, werden diese von Altvögeln bewacht und geschützt.&#8220;*</p>
<p>Papa und Mama passen gut auf sie auf und nehmen sie in ihre Mitte, damit auch kein einziges kleines Schwänlein verloren geht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2751 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie3-1024x682.jpg" alt="1200px-Schwanenfamilie3" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie3-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie3-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie3-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie3-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass die Schwäne, die ich in Schweden fotografiert habe anders aussehen, als diejenigen, die ich im Branitzer Park angetroffen habe.  Hermann und  Lucie haben einen schwarzen Schnabel und sind Trom<strong>peter</strong>schwäne.  Aber diese Schwanenfamilie hier gehört zu den Höckerschwänen.</p>
<p>&#8222;Die heimischen Schwäne sind Höckerschwäne (Cygnus olor) aus der Familie der Enten. Ausgewachsene Höckerschwäne sind weiß gefärbt und haben einen gelblich-orangene(n) Schnabel mit einem kräftigen schwarzen Höcker am Nasenansatz. Schwäne sind Schwimmvögel und können nicht tauchen. Der lange wendige Hals ermöglicht den Schwänen den Wasserboden im Uferbereich nach Futter abzusuchen.&#8220;**</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2752 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4-1024x682.jpg" alt="1200px-Schwanenfamilie4" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Man kann ganz deutlich den schwarzen Höcker oberhalb des Schnabels erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2753" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie4-Kopie.jpg" alt="1200px-Schwanenfamilie4 Kopie" width="250" height="288" /></p>
<p>Ich glaube, den Schwänen macht der Ausflug ebenso viel Spaß wie mir das Beobachten und unser gemeinsamer Nachmittag mit unseren Freunden.</p>
<p>Mich würde es nicht wundern, wenn mindestens ein <strong>Peter</strong> zu dieser <strong>Schwan</strong>enfamilie gehören würde. Wenn nicht, dann taufe ich jetzt ganz einfach den rechten großen <strong>Schwan</strong> auf den Namen <strong>Peter</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2754 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie5-1024x682.jpg" alt="1200px-Schwanenfamilie5" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie5-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie5-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie5-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie5-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/02/1200px-Schwanenfamilie5.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Außerdem schwant mir da noch was: Sieht das Schwanenkind ganz links außen nicht auch aus wie ein <strong>Peter</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ach, du lieber Schwan, die Welt ist voller Peter!!!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch das lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-hauch-von-winter/">Ein Hauch von Winter (Branitzer Park)</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/spaziergang-durch-den-branitzer-park/">Spaziergang durch den Branitzer Park</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zitat* und ** aus: http://www.killikus.de/schwaene-schwan/ (Stand: 11.2.2016)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karl Fridolin von Tap</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/karl-fridolin-von-tap/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2015 22:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Fridolin]]></category>
		<category><![CDATA[Gespenst]]></category>
		<category><![CDATA[Graf]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerferien]]></category>
		<category><![CDATA[Würfelspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe neulich ein Spiel entdeckt, das meine Neugierde geweckt hat. Es ist ein Würfelspiel, das sich „Story Cubes“ nennt und für Kinder ab 6 Jahren, aber auch für Erwachsene gedacht ist. Auf den neun Würfeln befinden sich Bildchen, die dazu anregen sollen eine Geschichte zu erzählen. Was als Spiel funktioniert, sollte doch auch als Gedankenanstoß für eine neue Bloggeschichte brauchbar sein, dachte ich mir. Also ließ ich die Würfel fallen und heraus kam die Geschichte von „Karl Fridolin von Tap“: Klaus und Uli gehen in die fünfte Klasse und sind die besten Freunde. Aber noch ein Junge gehört neuerdings zu ihnen. Fridolin ist neu in der Klasse. Er kam erst vor einem knappen halben Jahr mit seinen Eltern in das kleine Städtchen. Sein richtiger Name ist Karl Fridolin von Tap. Sein Vater, den alle nur den Herrn Grafen nennen, hat beschlossen sich mit seiner Familie in dem kleinen Städtchen niederzulassen und dort das Waldhotel zu übernehmen und daraus ein Fünfsternehotel zu machen. Außerdem gehören ihm die Wäldereien rund um das Städtchen. Fridolin ist ein &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe neulich ein Spiel entdeckt, das meine Neugierde geweckt hat. Es ist ein Würfelspiel, das sich „Story Cubes“ nennt und für Kinder ab 6 Jahren, aber auch für Erwachsene gedacht ist. Auf den neun Würfeln befinden sich Bildchen, die dazu anregen sollen eine Geschichte zu erzählen. Was als Spiel funktioniert, sollte doch auch als Gedankenanstoß für eine neue Bloggeschichte brauchbar sein, dachte ich mir. Also ließ ich die Würfel fallen und heraus kam die Geschichte von „Karl Fridolin von Tap“:</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>laus und Uli gehen in die fünfte Klasse und sind die besten Freunde. Aber noch ein Junge gehört neuerdings zu ihnen. Fridolin ist neu in der Klasse. Er kam erst vor einem knappen halben Jahr mit seinen Eltern in das kleine Städtchen. Sein richtiger Name ist Karl Fridolin von Tap. Sein Vater, den alle nur den Herrn Grafen nennen, hat beschlossen sich mit seiner Familie in dem kleinen Städtchen niederzulassen und dort das Waldhotel zu übernehmen und daraus ein Fünfsternehotel zu machen. Außerdem gehören ihm die Wäldereien rund um das Städtchen.<br />
Fridolin ist ein etwas schüchterner und zurückhaltender Junge, der nicht so schnell Anschluss findet. Deshalb waren seine Eltern überglücklich, dass Klaus, Uli und Fridolin sich sofort gegenseitig sympathisch fanden und seitdem nicht nur in der Schule ständig zusammenstecken, sondern eigentlich in jeder freien Minute.<br />
Der Graf und seine Frau haben sich für die Sommerferien etwas Besonderes für das Trio ausgedacht. Sie möchten gemeinsam mit den Jungs ein paar Wochen in ihrer alten Heimat in Bayern verbringen. Dies ist allerdings nicht die einzige Überraschung. Sie werden alle in dem Schloss, das zum Familienbesitz der Grafen von Tap gehört, ihre Sommerferien verleben. Dieses Schloss ist zum größten Teil zu einem Schlosshotel umgewandelt worden, denn auch Grafen müssen heutzutage für ein geregeltes Einkommen sorgen. Ein Teil des Schlosses gehört allerdings immer noch zum privaten Bereich der Familie von Tap und dort sollen die drei Freunde mit Fridolins Eltern gemeinsam in den Ferien wohnen.</p>
<p>Man kann sich vorstellen, dass insbesondere Klaus und Uli ziemlich aufgeregt sind, denn in einem Schloss haben sie noch nie gewohnt. Für Fridolin selbst ist es ganz normal, denn er ist dort geboren und die ersten zehn Jahre aufgewachsen. Trotzdem ist auch er aufgeregt, denn die gesamten Sommerferien mit seinen Freunden verbringen zu dürfen, lässt sein Herz vor Freude hüpfen.<br />
So zählen die Drei erst die Wochen, dann die Tage und zu guter Letzt die Stunden bis zur Abreise. Die Eltern der beiden Jungs haben versprochen in zwei Wochen nachzukommen, denn die Familie von Tap ist so freundlich auch die Erwachsenen für zwei Wochen einzuladen.<br />
Endlich ist der Tag der Abreise da.<br />
„“Seien Sie ganz unbesorgt. Wir werden auf die Jungs aufpassen“, sagt Fridolins Mutter zu den beiden anderen Müttern, die schon ganz besorgt aussehen.<br />
„Es ist das erste Mal, dass Uli ohne uns verreist, müssen sie wissen.“<br />
„Ja, auch Klaus war noch nicht längere Zeit weg. Gut für eine Woche war er schon mal bei den Großeltern. Aber so ganz in der Fremde…“<br />
„Ach, ich denke, da brauchen Sie sich wirklich keine Gedanken zu machen. Sollte einer der beiden Jungs Heimweh bekommen, so werde ich sie umgehend anrufen&#8220;, tröstet Fridolins Mutter die besorgten Frauen.<br />
Ja, und dann geht es endlich los. Es ist eine lange Fahrt, denn immerhin sind es 550 Kilometer.<br />
Das Schloss liegt oben auf einem Berg, umgeben von einem großen Park mit vielen hohen alten Bäumen. In der Mitte des Parks liegt ein Teich und dann gibt es da noch ein Wildtiergehege.<br />
„Kommt mit! Ich zeige Euch alles!“, fordert Fridolin seine Freunde auf, die ihm auch bereitwillig folgen. Er führt sie zunächst durch das ganze Anwesen und zeigt ihnen jedes Tier, jedes Versteck und natürlich auch Tapsi, den Schlosshund. Er ist ein ganz lieber und zutraulicher Hund, eine Mischung zwischen Dobermann und Boxer. Auch tüchtig verspielt ist er, denn er ist gerade erst einmal ein Jahr alt.<br />
Der erste Tag ist so aufregend und interessant, dass die drei am Abend zwar müde ins Bett fallen, aber an Schlaf ist nicht zu denken. Sie sitzen in ihren Betten und unterhalten sich.<br />
„Sag mal Fridolin, gibt es hier auch ein Schlossgespenst?“, fragt Uli mehr im Spaß als ernsthaft.<br />
„Naja, mein Großvater, der letztes Jahr gestorben ist, hat erzählt, dass es in seiner Kindheit hier nachts immer gespukt hat. Ich hab aber noch nie was gemerkt. Ich glaube, das hat er sich nur ausgedacht, um mir ein bisschen Angst einzujagen.“<br />
„So ein Quatsch!“, meint Klaus. „Gespenster gibt es doch gar nicht.“<br />
„Jetzt wird aber schnell mal das Licht ausgemacht und geschlafen!“, befiehlt Fridolins Mutter, die gerade zur Tür hereinschaut und damit das Gespräch beendet.<br />
Notgedrungen schließen die drei Freunde schnell die Augen und ohne es eigentlich zu wollen, sind sie auch schon eingeschlafen. Das wundert niemand, denn mittlerweile ist es weit nach Mitternacht.<br />
In ihre Träume flechten sie natürlich die neue Umgebung mit ein. So kommt es, dass Klaus von einem Schlossgespenst träumt, obwohl er überhaupt nicht an so etwas glaubt. Gerade in dem Moment, in dem der Geist in seinem Traum durch das Schlüsselloch in das Schlafzimmer hinein huscht und einen Zauberstab über seinen Kopf hält, wird Klaus durch ein seltsames Geräusch wach. Es hat sich angehört, als sei ein Schlüssel aus dem Schlüsselloch auf den Fliesenboden gefallen.</p>
<p>Vollkommen irritiert reißt er die Augen auf, kann aber im Dunkeln nicht einmal die Hand vor seinen Augen erkennen. Plötzlich hellwach, tastet er nach der Taschenlampe. Mit zitternder Hand schaltet er sie ein und leuchtet im Raum umher. Seine beiden Freunde schlafen tief und fest. Vielleicht hat er alles ja nur geträumt, &#8211; auch dieses seltsame Geräusch. Doch was ist das? Ein Quietschen, ganz leise, kaum hörbar, dringt an sein Ohr. Erschrocken lässt er den Lichtkegel der Taschenlampe in Richtung Tür gleiten. Hat sie sich gerade bewegt? Überhaupt, hat sie Fridolins Mutter nicht angelehnt? Jetzt aber steht sie einen großen Spaltbreit offen. Ein Luftzug dringt zu ihm hinüber. Die Taschenlampe beginnt zu flackern. Mit dem letzten Rest ihrer Batterie leuchtet Klaus noch einmal die Zimmertür ab und leuchtet direkt in zwei große braune Augen. Dann erlischt die Lampe vollkommen.<br />
Mit pochendem Herzen sitzt Klaus aufrecht im Bett und hält die Luft an.<br />
Jetzt hört er es ganz deutlich: Die Tür zum Schlafzimmer wird ganz aufgestoßen und etwas huscht hinein. Dann ist für einen Moment absolute Stille. Nur das regelmäßige Atmen seiner Freunde dringt an das Ohr von Klaus. Danach folgen Schritte. Klaus kann sie ganz deutlich vernehmen. Er versucht sich selbst zu beruhigen und sagt leise zu sich selbst: „Du spinnst wohl! Gespenster laufen nicht, sie schweben durch den Raum!“<br />
Im selben Augenblick stößt ihn eines der Gespenster an. Einmal, zweimal, immer wieder. Klaus kann es nicht vermeiden, aber ein lauter Schrei entreißt sich seiner Kehle.<br />
Fast gleichzeitig sind Uli und Fridolin hellwach und draußen am Himmel zuckt ein riesiger Blitz. Für Sekunden ist es im Zimmer taghell. Wieder blickt Klaus direkt in die großen braunen Augen. Doch die wenigen Sekunden haben ausgereicht, um in dessen Licht die Augen nicht mehr angsteinflößend wirken zu lassen, sondern einen erleichternden Eindruck zu hinterlassen.</p>
<p>Kein Gespenst, kein Spuk! Nein, einfach nur Tapsi, der ins Zimmer getapst ist und inzwischen voller Freude Klaus Hand abschleckt, während die Beleuchtung im Flur und im Zimmer angeschaltet wird.<br />
Nachdem aus Klaus alles heraussprudelt, stimmen die drei Jungs ein fröhliches Gelächter an, in das sich der herbei geeilte Graf und die Gräfin einreihen.</p>
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		<title>Von der Sonnenuhr zur Poesie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2015 11:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[erfreuen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[fatured]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Poesiealbum]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenuhr]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal machen unsere Gedanken Sprünge, die für andere selten nachvollziehbar sind. Mein Mann kennt mich schon sozusagen in und auswendig, denn er findet meist heraus, was und warum ich auf die eine oder andere Idee gekommen bin. Manchmal jedoch muss auch er nachfragen. Daher muss ich Euch diesen Gedankensprung, der mich zu meinem heutigen Artikel veranlasst hat, zunächst erklären: Also, heute Morgen las ich bei Irmi (Dies und Das vom Neckarstrand) den Artikel: „Dies und das von der Zeitmessung“ und darin schrieb sie auch über die Sonnenuhr. Schlagartig kam mir ein Spruch in den Sinn: „Mach es wie die Sonnenuhr: zähl die heitren Stunden nur.“* Ich habe dieses deutsche Sprichwort zunächst in einem meiner beiden Poesiealben vermutet und kramte sie sofort hervor. Doch hier suchte ich vergeblich. Ich fand es dann im Poesiealbum unseres Sohnes. &#8211; So, jetzt habt ihr meinen Gedankensprung verstanden und nun will ich Euch noch mehr zeigen. Der Eintrag meiner Mutter hat sich ganz fest in meinem Kopf verankert. Wenn Du einmal in Deinem Leben, fest auf einen Menschen baust, geh&#8216; mit &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal machen unsere Gedanken Sprünge, die für andere selten nachvollziehbar sind. Mein Mann kennt mich schon sozusagen in und auswendig, denn er findet meist heraus, was und warum ich auf die eine oder andere Idee gekommen bin. Manchmal jedoch muss auch er nachfragen. Daher muss ich Euch diesen Gedankensprung, der mich zu meinem heutigen Artikel veranlasst hat, zunächst erklären:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span class="dropcap">A</span>lso, heute Morgen las ich bei Irmi (Dies und Das vom Neckarstrand) den Artikel: „Dies und das von der Zeitmessung“ und darin schrieb sie auch über die Sonnenuhr. Schlagartig kam mir ein Spruch in den Sinn:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Mach es wie die Sonnenuhr:</strong><br />
<strong>zähl die heitren Stunden nur.“*</strong></p>
<p>Ich habe dieses deutsche Sprichwort zunächst in einem meiner beiden Poesiealben vermutet und kramte sie sofort hervor.</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Meine-Poesiealben.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1638 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Meine-Poesiealben-1024x682.jpg" alt="1200px-Meine Poesiealben" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Meine-Poesiealben-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Meine-Poesiealben-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Meine-Poesiealben-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Meine-Poesiealben.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Doch hier suchte ich vergeblich. Ich fand es dann im Poesiealbum unseres Sohnes. &#8211; So, jetzt habt ihr meinen Gedankensprung verstanden und nun will ich Euch noch mehr zeigen.<br />
Der Eintrag meiner Mutter hat sich ganz fest in meinem Kopf verankert.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn Du einmal in Deinem Leben, </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>fest auf einen Menschen baust,</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>geh&#8216; mit Vorsicht ihm entgegen,</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>eh&#8216; Du Dich ihm anvertraust!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ich habe ihn über all die vielen Jahre hinweg nie vergessen und er kam mir immer wieder in den Sinn. Ich fand ihn so schön, dass ich ihn dann auch später ins Poesiealbum unseres Sohnes geschrieben und ihm sozusagen mit auf seinen Lebensweg gegeben habe.<br />
Viele Einträge befinden sich im meinen beiden Alben. An alle kann ich mich erinnern, doch der Kontakt zu diesen Menschen aus meiner Grundschulzeit ist heute höchstens rein zufälliger Natur. Aber man freut sich dann, sich unverhofft getroffen zu haben.<br />
An einen Menschen aus meiner Grundschulzeit möchte ich heute besonders erinnern. Es ist mein ehemaliger Grundschullehrer, der mich in den ersten beiden Klassen begleitet hat und den ich sehr gemocht habe. Leider ist er in den letzten Tagen in einem sehr hohen Alter verstorben.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Neeb.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1639 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Neeb-1024x682.jpg" alt="1200px-Neeb" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Neeb-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Neeb-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Neeb-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Neeb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a><br />
Aber auch andere Lehrer haben mir einen Spruch in mein Büchlein geschrieben. (Ich zeige hier allerdings nur die Einträge, der bereits verstorbenen Lehrer.)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Frl.-Ulrich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1640 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Frl.-Ulrich-1024x682.jpg" alt="1200px-Frl. Ulrich" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Frl.-Ulrich-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Frl.-Ulrich-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Frl.-Ulrich-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Frl.-Ulrich.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Mein Englischlehrer hat mir geschrieben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Eight hours for work,</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>and eight for play,</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>and eight for sleep,</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>you have a day.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>In memory of your teacher &#8230;&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: left;">Stolz war ich selbstverständlich auch über die lieben Worte meiner ersten zarten Liebelei.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Didi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1641 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Didi-1024x682.jpg" alt="1200px-Didi" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Didi-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Didi-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Didi-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Didi.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Meine beste Freundin in meiner Schulzeit schrieb mir damals:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Anne.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1642 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Anne-1024x682.jpg" alt="1200px-Anne" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Anne-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Anne-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Anne-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Anne.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das Poesiealbum war zu meiner Zeit allseits beliebt und man hat es gehegt und gepflegt. Man war sich in den jungen Jahren schon bewusst darüber, dass dieses Buch lebensbegleitend sein wird. Vielleicht auch deshalb hat man sich Mühe gegeben möglichst sauber und ordentlich die Einträge zu machen. Dem einen Klassenkamerad mag dies mehr gelungen sein, als dem anderen, aber wir haben es alle gerne gemacht. Unser Sohn hat sogar auf die erste Seite seines Poesiealbums einen eindeutigen Hinweis geschrieben:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Timo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1643 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Timo-1024x682.jpg" alt="1200px-Timo" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Timo-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Timo-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Timo-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Timo.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a><br />
Als unser Sohn in die Grundschule ging, gab es neben dem Poesiealbum das sogenannte Freundschaftsalbum.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200pxFreundebuch1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1644 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200pxFreundebuch1-1024x682.jpg" alt="1200pxFreundebuch1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200pxFreundebuch1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200pxFreundebuch1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200pxFreundebuch1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200pxFreundebuch1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Dieses finde ich auch sehr schön. Es bietet nämlich die Möglichkeit ganz andere persönliche Einträge zu machen. So stehen nicht nur die persönlichen Daten des jeweiligen Mitschülers darin, sondern auch dessen Hobby, Lieblingsfach, was er / sie werden möchte usw.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Freundebuch2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1645 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Freundebuch2-1024x682.jpg" alt="1200px-Freundebuch2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Freundebuch2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Freundebuch2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Freundebuch2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/07/1200px-Freundebuch2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a><br />
Ich bin wirklich froh, dass ich alle diese schönen Alben aufbewahrt habe. An manchen Tagen nehme ich sie zur Hand, wie z. B. heute und erfreue mich an den Einträgen. An meinem geistigen Auge ziehen dann die Mitschüler, Lehrer, Freunde, Bekannte und Verwandte … vorbei.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht habe ich Euch jetzt angeregt Euer altes Poesiealbum wieder durchzublättern und sich an den Einträgen und Erinnerungen zu erfreuen.</p>
<p style="text-align: left;">* aus: http://www.aphorismen.de/zitat/9134</p>
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		<title>Brummbär Max und seine Freunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 22:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Brummbär]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Diebe]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Kätzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen: Brummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen. Jetzt möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute habe ich Euch eine Geschichte mitgebracht, die mir während einer langen Autofahrt einfiel. Zum Glück saß ich nicht am Steuer und so konnte ich sie gleich aufschreiben. Zunächst muss ich Euch allerdings eine Frage stellen: Kennt Ihr Brummbär Max? Nein? Das wundert mich aber, denn er ist stadtbekannt. Na dann will ich Euch von ihm erzählen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">B</span>rummbär Max hat viele Freunde, denn er ist ein sehr netter Kerl, auch wenn er manchmal etwas brummig daher kommt. Er ist beispielsweise ein Freund von unserem Kätzchen Lottchen. Zumindest sitzen sie oft gemeinsam auf einem Bänkchen im oberen Stockwerk auf der Galerie. Max ist nicht gerade der dünnste Vertreter seiner Gattung. Deshalb gibt es hin und wieder auch Platzprobleme auf dem kleinen Bänkchen. Doch unser Lottchen hat so ihre eigene Methode dieses Problem zu lösen. Sie schmeißt den Brummbär einfach kurzerhand runter. Dann liegt er da und zappelt mit den Armen und Beinen. Das stört unser Lottchen jedoch wenig und Brummbär Max schläft nach einem Weilchen selig ein und krabbelt später wieder auf das Bänkchen.<br />
Jetzt möchtet Ihr noch wissen, wer die anderen Freunde sind? Und natürlich, warum er in der ganzen Stadt bekannt ist. Ja also, das kam so:<br />
Am Anfang hieß Max einfach und schlicht nur „Teddybär“. Er saß auf einem Regal in einem großen Kaufhaus in einer noch größeren Stadt. Den Namen der Stadt habe ich vergessen, aber es gab viele Menschen und viele Autos in dieser Stadt. Von seinem Regalbrett aus konnte Max durch das Schaufenster hindurch auf die Straße schauen. Wie gerne würde er auch einmal durch die Straßen laufen. Oder mit den Kindern, die sich die Nasen an der Scheibe plattdrückten, spielen. Vielleicht sogar einmal mit einem großen Hund um die Wette laufen.<br />
Der Teddybär träumte Tag für Tag von seinen großen Abenteuern dort draußen in der großen weiten Welt. Aber so wie es aussah, würde er niemals hier wegkommen. Er war einfach zu groß, zu dick und zu schwer. Die Kinder, die noch mit Teddybären spielten, waren zu klein und zu schwach, um ihn hochzuheben und ihn festzuhalten. Auch waren ihre Arme zu kurz, um ihn zu umarmen. Die Großen hatten kein Interesse mehr an einem Teddybären. Sie wollten Rennbahnen, Eisenbahnen, Fahrräder oder Computer. So würde er wohl noch eine Weile hier sitzen müssen und dann würde er ins Lager kommen, wo er zwischen all den unverkauften Sachen einstauben würde.<br />
Eines Tages oder besser gesagt, eines Nachts passierte es dann. Der Teddybär hatte schon seit einer Weile geschlafen und wurde durch ein lautes Klirren wach. Erschrocken riss er schlagartig beide Augen auf. Was er sah, konnte er sich zunächst nicht erklären. Doch dann erkannte er, dass diese Männer Diebe waren. Sie wollten das Kaufhaus ausrauben. Er bekam Angst und machte sich so klein, wie das für einen großen dicken Teddy nur möglich ist. Die Räuber hatten es sehr eilig und stießen ihn unachtsam in eine Ecke. Sie waren nur an den kostbaren Dingen, wie Uhren, Schmuck, Computer und Fernseher interessiert. Ein Teddybär war keine lohnende Beute für sie. Inzwischen waren alle Alarmanlagen an und ein ohrenbetäubender Lärm ging durch das gesamte Kaufhaus. Und schon waren auch die Sirenen der Polizeiautos zu hören. Die Räuber flüchteten mit allem, was sie zu ihren Fluchtautos tragen und darin verstauen konnten. Sie schafften es gerade noch bevor die Polizei eintraf. Diese nahm natürlich sofort die Verfolgungsjagd auf.<br />
Ein Teil der Polizisten blieb allerdings im Kaufhaus und begann mit der Spurensicherung. In dem allgemeinen Durcheinander achtete niemand auf den großen Teddybär. Dieser ergriff die Gelegenheit und marschierte durch die eingeschlagene Scheibe in die dunkle Nacht hinaus.<br />
Der Teddybär lief lange durch die Dunkelheit bis er in einen großen schönen Park kam. Dort suchte er sich als erstes einen herumliegenden stabilen Zweig, den er als Spazierstock benutzte. Überall waren Tiere unterwegs: Dort ein kleiner Fuchs, da eine zierliche Maus und hier ein rotbraunes Eichhörnchen. Die Eule oben auf dem Baum begrüßte ihn freundlich und der Specht hämmerte mit seinem Schnabel so laut, dass alle die Kunde über den nächtlichen Besucher hören konnten. Selbst der Maulwurf blinzelte verschlafen aus seinem Maulwurfshügel heraus und winkte dem Teddy zu. Die Schnecken krochen herbei, die Enten auf dem Teich begannen zu schnattern und die Frösche zu quaken. Sogar der Mond schien zu seiner Begrüßung heller als sonst. Alle liefen zusammen und freuten sich riesig über den Neuankömmling.<br />
„Wie heißt du?“, wollten sie alle wissen.<br />
Ja, wie hieß er eigentlich? Der Teddybär wollte wie gewöhnlich ein bisschen brummen. Aber plötzlich merkte er, dass seine Stimme versagte. Wahrscheinlich hing es mit dem Stoß zusammen, den ihm die Räuber versetzt hatten. Bestimmt war ihm ein Stimmband gerissen. Vielleicht war es aber auch nur eine Erkältung. Auf jeden Fall kam anstelle eines<br />
„Brumm“<br />
nur ein gedehntes<br />
„Maa“<br />
und ein noch längeres<br />
„xsssss“<br />
heraus.<br />
Zunächst schauten sich alle verwundert an. Doch der Zaunkönig glaubte den Teddybär verstanden zu haben:<br />
„Ahh, du heißt Max!“, rief er fröhlich aus.<br />
Und so wurde aus dem Teddybär der „Brummbär Max“, den alle liebten und der dank der guten Pflege der Honigbienen seine richtige Stimme bald wieder erlangte.<br />
Brummbär Max lebte den ganzen Sommer im Stadtpark mit den anderen Tieren zusammen. Er half dem Blumenelfchen morgens die Blüten der Blumen zu öffnen und abends wieder zu schließen. Er reparierte gemeinsam mit dem Maulwurf dessen Hügel, den irgendjemand einfach zusammengetreten hatte. Für die Mäuschen brachte er Käse und Speck, wenn Schulkinder achtlos ihr Schulbrot fallen ließen. Und gemeinsam mit den Singvögeln, Fröschen und Enten studierte er ein lustiges Liedchen ein. Alles wäre perfekt gewesen, wenn sich nicht bald der Winter angekündigt hätte. Es wurde kälter und kälter. Der Fuchs verkroch sich in seinem Bau, die Zugvögel flogen in den Süden, die Eichhörnchen bereiteten ihre Winterruhe vor und der Maulwurf zog sich in seinen Hügel zurück. Der Teddy begann zu frieren, denn er war ja kein richtiger Bär und schon gar kein Eisbär, der ganz gut die Kälte aushielt. Er war einfach nur ein Teddybär und diese Bärenart friert im Winter genauso wie wir Menschen. Regen, Eis und Schnee mögen diese Bären überhaupt nicht. Was sollte er also tun?<br />
Eines wusste er ganz genau: In das große Kaufhaus würde er nicht wieder zurück gehen. Also musste er irgendwo Unterschlupf finden. Nur wo und wie?<br />
Die Enten hatten es gut, sie hatten ein Haus. Vielleicht könnte er bei ihnen wohnen. Aber das Haus stand mitten auf dem Teich und Brummbär Max konnte nicht schwimmen. Außerdem war es kein allzu großes Haus. Es hätten nur entweder die Enten oder er darin Platz gehabt.<br />
Die Entenmutter Katharina hatte allerdings eine Idee:<br />
„Am Rande des Parks stehen einige Häuser. Schau dich doch einmal um, vielleicht findest du dort ein Schlafplätzchen.“<br />
„Danke Katharina“, entgegnete Brummbär Max höflich. „Ich werde mein Glück versuchen!“<br />
Nachdem die Entenmutter ihm die Richtung gezeigt hatte, ergriff er seinen Wanderstab und machte sich auf den Weg. Es war ein großer Park und er musste weit laufen. Doch irgendwann konnte er die Häuser sehen. Er setzte sich auf einen Stein und beobachtete das Treiben in der Straße. Es war eine ruhige Straße, denn es fuhren kaum Autos. Es gab dort Kinder, Hunde und Katzen und zu den Häusern gehörten schöne Gärten. Als er so überlegte, was er nun tun sollte, kam eines der Kätzchen über die Straße in den Park gelaufen.<br />
„Hallo“, begrüßte sie kein bisschen scheu den lieben Teddybär. „Wer bist du denn? Dich habe ich hier noch nie gesehen.“<br />
„Ich bin Brummbär Max“, kam sofort die Antwort. „Und wie heißt du?“<br />
„Ich bin Lottchen und wohne dort drüben in dem weißen Haus mit dem grauen Dach!“<br />
„Ach hast du es gut. Du hast ein Dach über dem Kopf.“ Max blickte das Kätzchen aus traurigen Augen an.<br />
„Hast du denn kein Zuhause?“, erkundigte sich Lottchen.<br />
Da begann der Teddybär seine ganze Geschichte zu erzählen und Lottchen hörte geduldig zu. Sie verstanden sich gut, die Beiden. Lottchen hatte den Brummbär Max in ihr Herz geschlossen und umgekehrt hatte der Bär das kleine Lottchen sofort lieb gewonnen. Deshalb machte das Kätzchen dem Teddybär auch einen Vorschlag.<br />
Könnt Ihr Euch denken, was sie Brummbär Max vorgeschlagen hat?</p>
<p>Jedenfalls sind alle rundum glücklich und freuen sich ihres Lebens und überall, wo die Beiden hinkommen, werden sie freudig von den Tieren begrüßt. Die Geschichte von Brummbär Max hat sich nämlich inzwischen herum gesprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gerümpel oder Kostbarkeiten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 10:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Flohmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gerümpel]]></category>
		<category><![CDATA[Kostbarkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Ölkännchen]]></category>
		<category><![CDATA[Skateboard]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein schöner goldener Oktoberabend und wir sitzen noch ein Weilchen auf unserer Terrasse, vielleicht eine der letzten Gelegenheiten für dieses Jahr. „Sag mal“, fragt mich mein Mann aus heiterem Himmel. „Wieso heißt der Flohmarkt eigentlich Flohmarkt?“ Stirnrunzelnd schaue ich ihn an. Mir ist schleierhaft wie er auf diese Frage kommt. „Da gibt es doch gar keine Flöhe zu kaufen“, redet er unbeirrt weiter. „Heute vielleicht nicht mehr, aber früher schon“, erkläre ich ihm. „Wieso, wer braucht denn Flöhe?“, kommt seine nächste Frage, für die er sich aber sogleich selbst eine mögliche Antwort gibt: „Ach, vielleicht, wenn man Direktor in einem Flohzirkus ist.“ „Quatsch!“, antworte ich, denn ich weiß es besser, weil ich mich zufälligerweise erst kürzlich belesen habe. „Im Spätmittelalter erhielt das Volk von seinem Fürsten Kleidergaben“, kläre ich ihn auf. „Innerhalb des Volkes gab es dann natürlich einen Handel mit diesen Kleidern und mit der Übergabe der Kleidungsstücke erfolgte auch die Übergabe von Flöhen.“ „Klingt logisch“, sagt mein Gatte und schaut mich richtig überzeugt, aber auch gleichzeitig schelmisch an. Ich werde inzwischen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist ein schöner goldener Oktoberabend und wir sitzen noch ein Weilchen auf unserer Terrasse, vielleicht eine der letzten Gelegenheiten für dieses Jahr.</strong></p>
<p><strong>„Sag mal“, fragt mich mein Mann aus heiterem Himmel. „Wieso heißt der Flohmarkt eigentlich Flohmarkt?“</strong><br />
<strong>Stirnrunzelnd schaue ich ihn an. Mir ist schleierhaft wie er auf diese Frage kommt. </strong><br />
<strong>„Da gibt es doch gar keine Flöhe zu kaufen“, redet er unbeirrt weiter.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„H</span>eute vielleicht nicht mehr, aber früher schon“, erkläre ich ihm.<br />
„Wieso, wer braucht denn Flöhe?“, kommt seine nächste Frage, für die er sich aber sogleich selbst eine mögliche Antwort gibt:<br />
„Ach, vielleicht, wenn man Direktor in einem Flohzirkus ist.“<br />
„Quatsch!“, antworte ich, denn ich weiß es besser, weil ich mich zufälligerweise erst kürzlich belesen habe.<br />
„Im Spätmittelalter erhielt das Volk von seinem Fürsten Kleidergaben“, kläre ich ihn auf. „Innerhalb des Volkes gab es dann natürlich einen Handel mit diesen Kleidern und mit der Übergabe der Kleidungsstücke erfolgte auch die Übergabe von Flöhen.“<br />
„Klingt logisch“, sagt mein Gatte und schaut mich richtig überzeugt, aber auch gleichzeitig schelmisch an.<br />
Ich werde inzwischen doch etwas stutzig und stelle jetzt meinerseits eine Frage: „Warum fragst du?“<br />
„Ach, nur so!&#8220;, zwinkert er mir zu.<br />
Plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen:<br />
„Klar, am Wochenende ist ja in den Messehallen wieder ein Nachtflohmarkt!“<br />
„Wie, ein Nacktflohmarkt? Super, da gehen wir hin!“, bricht die Begeisterung bei meinem Mann aus.<br />
„Das würde dir wohl so passen!“, antworte ich. „Leider findet der Flohmarkt nur nachts und nicht nackt statt!“, grinsend strecke ich ihm die Zunge raus.</p>
<p>Am Wochenende brechen wir dann tatsächlich auf, um uns das „Gerümpel“ anzusehen und eventuell auch zu kaufen.<br />
„Gerümpel gibt es im Grunde genommen schon zur Genüge in unserem eigenen Keller“, überlege ich mir so. „Trotzdem gehe ich recht gerne auf Flohmärkte und es ist ungerecht so zu denken“, verteidige ich mich vor mir selber.<br />
Auf Flohmärkten mag es Gerümpel geben, doch wenn man mit offenen Augen über einen solchen Markt geht, kann man schon die eine oder andere kleine oder große Kostbarkeit finden. Das Problem ist nur, wenn man irgendwann ein Zuviel von diesen Kostbarkeiten besitzt.<br />
„Im Grunde genommen müssten wir in unserem Keller auch einmal ausmisten, uns selbst hierher stellen und diese Sachen veräußern“, überlege ich mir weiter, als ich auf einem Tisch das gleiche Kaffeeservice sehe, das bei meiner Mutter zwar im Schrank steht, aber nicht mehr benutzt wird, weil es noch aus Großmutters Zeiten und daher altmodisch ist. Oder ist es mittlerweile schon zu kostbar und damit wieder modern? Oder ist der Goldrand nur nicht geeignet für die Spülmaschine?<br />
Ich marschiere weiter und verschaffe mir zunächst einen groben Überblick über das gesamte Angebot. Da gibt es Secondhand-Kleidung, Münzen, Schmuck, Spielsachen, Geschirr und manche bieten sogar kleinere oder größere Möbelstücke an, aber auch Fotoapparate, diverse kleinere Geräte und technische Utensilien sind zu finden.<br />
Die Lust zum Stöbern wächst immer weiter.<br />
„So ein Flohmarkt hat schon seine Vorteile“, sagt mein Mann und philosophiert gleich weiter: „Hier besteht keinerlei Notwendigkeit etwas zu kaufen, man braucht ja eigentlich nichts.&#8220;<br />
„Stimmt“, bestätige ich, „man kann einfach nur über diesen vielfältigen Markt bummeln, genießt die Geselligkeit, hier eine Bratwurst und dort ein Gläschen Bier.“<br />
Ähnlich wie früher in den Tante Emma Läden hält man ein Schwätzchen mit diesem oder jenem Anbieter, was in den heutigen Supermärkten nicht mehr gegeben ist. Es ist einfach nur schön hier, &#8211; Nostalgie pur!<br />
Beim Anblick des großen Angebots an Spielsachen kommen Erinnerungen in mir hoch:<br />
„Weißt du noch der alljährliche große Flohmarkt in Darmstadt, der sich immer durch die halbe Innenstadt zog?“, frage ich.<br />
Lange Jahre haben wir dort gelebt und als unser Sohn noch klein war, gehörte dieser Markt zu unserem Pflichtprogramm.<br />
„Klar!“, pflichtet mein Mann mir bei . „Immerhin haben wir damals dort einen tollen großen, gelben Playmobilkran und ein kleines Skateboard für Timo erstanden. Wie alt war er da?“<br />
„Vielleicht so vier oder fünf Jahre. Er saß ja meistens nur auf dem Skateboard oder fuhr damit auf dem Bürgersteig hin und her. Aber vor allen Dingen kann ich mich an das tolle Kunststückchen erinnern, das der Nachbar meiner Mutter ausprobiert hat.“<br />
Mittlerweile kann ich mich kaum noch vor Lachen halten.<br />
„Stimmt!“, kichert auch mein Mann.<br />
„Eigentlich wollte er nur seiner Oma Hildi das tolle rote Skateboard vorführen.“<br />
„Alle standen bewundernd um ihn herum, selbst der Nachbar kam interessiert herbeigeeilt“, erzähle ich weiter und erinnere mich, als sei es gestern gewesen:<br />
„Erst hat er ein kleines Weilchen zugeschaut und dann meinte er lässig: ‚Gib mir mal das Skateboard, ich zeig dir ein paar Tricks!‘&#8220;<br />
Timo hatte damals auch ganz bereitwillig dem erwachsenen Mann sein Skateboard überreicht, denn immerhin wollte er ja etwas lernen.<br />
Relativ sportlich wollte der Nachbar seinen Fuß auf das besagte rote Brett stellen, dem Kind und allen Umstehenden seine Künste zeigen.<br />
„Dann ging alles ganz schnell!“, malt mein Mann das damalige Geschehen aus. „Bedauerlicherweise kam er jedoch etwas unglücklich auf, so dass das Brett mit seinen Rollen schneller war als seine Beine.“<br />
Er hatte lediglich noch die letzten Zentimeter der Auftrittsfläche erreicht. Das Brett kippte, er knickte ein und schon lag er auf der Straße. Das war es dann auch. Typischer Vorführeffekt!<br />
Mit gesenktem Kopf und humpelnd hatte er sich wieder in seine Wohnung verzogen. Was soll ich sagen? Diese Vorführung brachte ihm lediglich einen sechswöchigen Gipsverband ein.</p>
<p>Zurück zu unserem Nachtflohmarkt: Inzwischen gehen mein Mann und ich getrennte Wege, &#8211; allerdings nur auf diesem Markt. Das macht Sinn, denn er durchsucht mit seinen Blicken die Angebotsvielfalt andersartig als ich. Er ist mehr an technischen Sachen, Uhren, Manometer, Werkzeug, alte Geräte und dergleichen interessiert, während ich eher an altem Geschirr, Figuren oder Dingen zur Dekoration interessiert bin. Am besten schlendert man die Reihen entlang, lässt die Blicke schweifen und schon werden die Wünsche geweckt. Meistens sind es solche, von denen man gar noch nicht wusste, dass man sie hat.<br />
Ich stehe gerade vor einem Stand und betrachte eine kleine Puppenwiege und nehme mir vor so ein Puppenbettchen zu erstehen, wenn ich irgendwann einmal eine Enkelin habe, da tippt mir jemand von hinten auf die Schulter.<br />
„Na, welche Errungenschaften hast du schon gemacht?“, fragt mich eine Freundin und zeigt mir stolz ihre eigenen Käufe. Nach einem kurzen Plausch beschließen wir gemeinsam am Bratwurststand etwas zu trinken. Es dauert auch gar nicht lange, da treffen unsere Männer ein, die sich inzwischen auch begegnet sind. Von weitem kann ich schon erkennen, dass auch diese Beiden fündig geworden sind.<br />
„Schaut mal, was wir haben, echt toll! Richtig alt! Das wird noch ein bisschen geputzt, aber nicht zu viel, denn Patina muss sein!“, schwärmt mein Mann und beide halten stolz jeder ein Ölkännchen hoch.<br />
„Na, da haben die zwei Oldtimerfans ja genau das Richtige gefunden“, lache ich und meine Freundin meint nur trocken:<br />
„Gründet doch ein Museum!“<br />
„Das ist die Idee!“, springt mein Mann sofort darauf an und schon sind die beiden Männer in ihrer Oldtimermuseumsplanung versunken. Keiner von ihnen interessiert sich für mein altes, aber tiptop erhaltenes Porzellanteekännchen, das ich direkt neben dem Bratwurststand gefunden habe.<br />
Übrigens: Diesem Besuch auf dem Flohmarkt schließt sich ein lustiges Beisammensein im Hause unserer Freunde an und endet erst um 2 Uhr nachts.<br />
Fazit: Ein Ausflug auf den Nachtflohmarkt macht Spaß und ist empfehlenswert und noch viel mehr, wenn man dabei liebe Freunde trifft!</p>
<p>&nbsp;</p>
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