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Ein Hauch von Winter

Vielleicht könnt Ihr Euch noch an meinen Spaziergang durch den 100 ha großen Branitzer Park  in Cottbus erinnern. Ich habe Euch damals versprochen auch einen Winterspaziergang durch diesen schönen und großen Landschaftspark zu machen. Gestern habe ich diesen Park, der von dem Landschaftsarchitekten Fürst Hermann von Pückler gestaltet wurde, besucht. Natürlich habe ich auch meine Kamera mitgenommen, um Euch den Hauch von Winter zeigen zu können, den der Schnee dort hinterlassen hat.

Lehnt Euch für einen Augenblick zurück und genießt die winterliche Parklandschaft, aber auch die Stille und den Frieden.

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Im Hintergrund könnt Ihr schon die beiden Pyramiden erkennen.

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Die große Pyramide (die Ruhestätte von Fürst Hermann von Pückler und Fürstin Lucie Muskau) und …

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nur ein paar Meter weiter…

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kommt man zur kleineren Pyramide mit dem „Krönchen“ oben drauf.

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Ich wandere weiter und lasse den Hauch von Winter inmitten dieses Parks auf mich wirken.

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Von Weitem kann ich eine Art Pilz entdecken, der …

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in den wärmeren Jahreszeiten zum Verweilen und Ausruhen einlädt.

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Alles strahlt heute hier eine gewisse Unberührtheit aus.

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Es sind kaum Menschen unterwegs, – ich könnte sie an meinen zehn Fingern abzählen. Mal ein Pärchen, mal zwei Mütter mit Kinderwagen, ein Paar mit Hund, ein Jogger,… und ich mit meiner Kamera und meinen Gedanken.

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Durch die Bäume hindurch kann ich schon das Schloss sehen.

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Das Entenhaus nahe dem Schloss sieht verlassen aus.

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Die Figuren, die man von Frühjahr bis Herbst rund um das Schloss bewundern kann, sind winterfest verpackt.

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Aber hier trotzen noch zwei Nackedeis der Eiseskälte.

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Auch das Schloss erscheint wie in einem Winterschlaf.

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Wie Puderzucker ist der Schnee über die Bäume und Büsche verteilt.

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Mein Blick, der über die Wiese gegenüber vom Schloss schweift, lässt mich ein orangefarbenes Schaf entdecken. Seht Ihr es auch?

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Doch noch mehr bunte Schafe tummeln sich hier auf der mit Schnee „gepuderten“ Wiese.

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Auf meinem Weg zurück zum Parkplatz komme ich an einer großen Schieferplatte mit einer Inschrift vorbei:

HIER RUHT

ADSCHAMEH

MEINE VORTREFFLICHE

ARABISCHE STUTE

BRAV SCHÖN UND KLUG

Aschameh war Pücklers Lieblingsstute.

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Ich marschiere weiter und halte noch ein paar Winterimpressionen fest.

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Weit und breit ist kein Mensch zu sehen und doch zeugen die Spuren im Schnee davon, dass heute hier schon Mensch und Tier entlang gegangen sind.

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Wie alt mag der Baum wohl gewesen sein, der zu diesem Stamm gehörte?

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Groß und mächtig ragen die Baumkronen in den Himmel. Schon bald werden sie wieder knospen und ergrünen.

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Der See ist mit einer leichten Eis- und Schneeschicht bedeckt.

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Und schon kann ich wieder die Pyramide erkennen. Mein Spaziergang neigt sich dem Ende zu.

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Seht Ihr die Spuren im Schnee, die über den See führen? Ein Tier hat sich hier wohl auf das Eis gewagt. Doch für Menschen ist die Eisschicht noch viel zu dünn.

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Dieser Spaziergang hat mir richtig gut getan. Die Stille des Parks hat sich auf mich übertragen und hat mich zur Ruhe kommen lassen. Es ist  -6 Grad, aber ich fühle mich erholt und gut gewappnet für den Rest des Tages.

 

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