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	<title>Wind &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Falscher Ort?! Falsche Zeit?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 13:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Bart]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Korb auf dem Rücken muss ich mich vorsichtig bücken. Glaubt mir, es ist ziemlich schwer, der hohe Schnee behindert mich sehr. &#160; Etwas Seltsames ist wohl passiert und ich frage mich ganz ungeniert: Was kann denn hier nicht stimmen, wenn ich muss Schneeberge erklimmen? &#160; Roter Mantel, Mütze, weißer Bart, auch einen Schlitten hat er parat. So steht der alte Mann jetzt vor mir. Was will er denn nur von mir? &#160; Mit tiefer Stimme sagt der Mann und schaut mich lächelnd an: „Du hast dich wohl total verirrt und auch noch im Datum geirrt!“ &#160; Den Fehler macht er mir deutlich und erklärt auch ganz freundlich: „Für deinen schweren Eiertransport ist hier nicht der richtige Ort. &#160; Ostern ist dieses Jahr schon vorbei, da hilft kein Jammern und Geschrei. Du bist also hier zur falschen Zeit, Jetzt ist die weiße Weihnachtszeit! &#160; Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann sind jetzt mit ihren Gaben dran. Osterhase, sei bitte nicht verzagt, im Frühjahr bist du wieder gefragt. &#160; Dann ist die Wiese wieder grün und Blumen beginnen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Mit dem Korb auf dem Rücken</p>
<p style="text-align: center;">muss ich mich vorsichtig bücken.</p>
<p style="text-align: center;">Glaubt mir, es ist ziemlich schwer,</p>
<p style="text-align: center;">der hohe Schnee behindert mich sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Etwas Seltsames ist wohl passiert</p>
<p style="text-align: center;">und ich frage mich ganz ungeniert:</p>
<p style="text-align: center;">Was kann denn hier nicht stimmen,</p>
<p style="text-align: center;">wenn ich muss Schneeberge erklimmen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Roter Mantel, Mütze, weißer Bart,</p>
<p style="text-align: center;">auch einen Schlitten hat er parat.</p>
<p style="text-align: center;">So steht der alte Mann jetzt vor mir.</p>
<p style="text-align: center;">Was will er denn nur von mir?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit tiefer Stimme sagt der Mann</p>
<p style="text-align: center;">und schaut mich lächelnd an:</p>
<p style="text-align: center;">„Du hast dich wohl total verirrt</p>
<p style="text-align: center;">und auch noch im Datum geirrt!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Den Fehler macht er mir deutlich</p>
<p style="text-align: center;">und erklärt auch ganz freundlich:</p>
<p style="text-align: center;">„Für deinen schweren Eiertransport</p>
<p style="text-align: center;">ist hier nicht der richtige Ort.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ostern ist dieses Jahr schon vorbei,</p>
<p style="text-align: center;">da hilft kein Jammern und Geschrei.</p>
<p style="text-align: center;">Du bist also hier zur falschen Zeit,</p>
<p style="text-align: center;">Jetzt ist die weiße Weihnachtszeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann</p>
<p style="text-align: center;">sind jetzt mit ihren Gaben dran.</p>
<p style="text-align: center;">Osterhase, sei bitte nicht verzagt,</p>
<p style="text-align: center;">im Frühjahr bist du wieder gefragt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Dann ist die Wiese wieder grün</p>
<p style="text-align: center;">und Blumen beginnen zu blüh’n.</p>
<p style="text-align: center;">Ich muss jetzt meine Arbeit tun,</p>
<p style="text-align: center;">du kannst bis Ostern ruh’n!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich fühl mich wie ein Thor,</p>
<p style="text-align: center;">doch bin ich klüger als zuvor.</p>
<p style="text-align: center;">Hoppele heim nun ganz geschwind,</p>
<p style="text-align: center;">denn eiskalt ist der Winterwind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-engel-im-schnee/">Der Engel im Schnee</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/seine-letzte-tour/">Seine letzte Tour</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/santa-claus/">Santa Claus</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Vom Winde verweht</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 21:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
		<category><![CDATA[Purzelbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </b></p>
<p>Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Sie legt mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p>Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p><strong><i>Bettina</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hallo-lieber-herbst/">Hallo lieber Herbst!</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/elisa-und-luise/">Elisa und Luise</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/im-schatten-der-krone/">Im Schatten der Krone</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vom Winde verweht</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/7385-2/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/7385-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 06:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<header class="entry-header">
<h1 class="entry-title"><strong style="font-size: 15px; color: #191919; font-family: 'Libre Baskerville', Georgia, serif;">Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </strong></h1>
</header>
<div class="entry-content">
<p><span class="dropcap">I</span>m Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Dann legt sie mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p>Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p><em><strong>Bettina</strong></em></p>
<p>Unter dem Blatt neben mir schreibt ein anderes Mädchen seinen Namen:</p>
<p><em><strong>Zahira</strong></em></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/herbstgedanken/">Herbstgedanken</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/5497-2/">Wetterprognosen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/hessische-herbstimpressionen/">Hessischer Herbst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Erlebnis in Opas Garten</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/erlebnis-in-opas-garten/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/erlebnis-in-opas-garten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 14:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beet]]></category>
		<category><![CDATA[Duft]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Tor]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=6528</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Wer in Opas Garten wollte gelangen, den hast du empfangen. Hast dich gut festgehalten am Torbogen, bist durch das Beet gezogen.  &#160; Als ich dich das erste Mal bewusst sah, warst du mir sehr nah, doch Opa warnte mich eindringlich vor dir, du würdest wehtun mir. &#160; So zog ich meine Hand schnell zurück und das war mein Glück. Ich wagte mich an dich heran mit Bedacht, denn Neugier war erwacht. &#160; Beugte langsam und sacht mich hinab, dein Duft mich umgab. Wie verzaubert atmete ich diesen tief ein,  so lieblich und so rein. &#160; Ich vergaß nun Vorsicht und Bedacht, ein Wunsch war erwacht. Ich wollte dich nur für mich ganz allein, ja, so sollte es sein. &#160; So streckte ich meine Hand entgegen dir, wollte dich als Zier. Schenkte allen Warnungen keinen Glauben, wollte dich nun rauben. &#160; Völlig unerwartet kam deine Gegenwehr, schmerzte mich sehr. &#8222;Rosen haben Dornen, mein liebes Kind&#8220;, sagte Opa leise im Wind. &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Kindheitserinnerungen Im Garten meines Opas Hängemattengedanken &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wer in Opas Garten wollte gelangen,</p>
<p style="text-align: center;">den hast du empfangen.</p>
<p style="text-align: center;">Hast dich gut festgehalten am Torbogen,</p>
<p style="text-align: center;">bist durch das Beet gezogen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Als ich dich das erste Mal bewusst sah,</p>
<p style="text-align: center;">warst du mir sehr nah,</p>
<p style="text-align: center;">doch Opa warnte mich eindringlich vor dir,</p>
<p style="text-align: center;">du würdest wehtun mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">So zog ich meine Hand schnell zurück</p>
<p style="text-align: center;">und das war mein Glück.</p>
<p style="text-align: center;">Ich wagte mich an dich heran mit Bedacht,</p>
<p style="text-align: center;">denn Neugier war erwacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Beugte langsam und sacht mich hinab,</p>
<p style="text-align: center;">dein Duft mich umgab.</p>
<p style="text-align: center;">Wie verzaubert atmete ich diesen tief ein,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: center;">so lieblich und so rein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich vergaß nun Vorsicht und Bedacht,</p>
<p style="text-align: center;">ein Wunsch war erwacht.</p>
<p style="text-align: center;">Ich wollte dich nur für mich ganz allein,</p>
<p style="text-align: center;">ja, so sollte es sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">So streckte ich meine Hand entgegen dir,</p>
<p style="text-align: center;">wollte dich als Zier.</p>
<p style="text-align: center;">Schenkte allen Warnungen keinen Glauben,</p>
<p style="text-align: center;">wollte dich nun rauben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Völlig unerwartet kam deine Gegenwehr,</p>
<p style="text-align: center;">schmerzte mich sehr.</p>
<p style="text-align: center;">&#8222;Rosen haben Dornen, mein liebes Kind&#8220;,</p>
<p style="text-align: center;">sagte Opa leise im Wind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Windrädchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 11:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Flügel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Schritt]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Es steht hier auf weiter Flur, kann nichts anderes als sich drehen nur. Es dreht sich im Wind, manchmal langsam und manchmal geschwind. Kinder stehen vor ihm dann, zieht das Windrädchen sie in seinen Bann. Kinderaugen es anstrahlen, voller Glück sie funkeln wie Sonnenstrahlen. Steht der Wind mal still, jedes Kind dem Rädchen schnell helfen will. Atmen richtig tief nun ein, pusten mit voller Kraft auf dessen Flügel ein. Schnell wie nie im Leben, dreht es sich und es ist sein Bestreben, dass die Kinder es nehmen mit, fortan sie zu begleiten auf Schritt und Tritt. &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Filmreif Vom Winde verweht Fein herausgeputzt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Es steht hier auf weiter Flur,<br />
kann nichts anderes als sich drehen nur.<br />
Es dreht sich im Wind,<br />
manchmal langsam und manchmal geschwind.</p>
<p style="text-align: center;">Kinder stehen vor ihm dann,<br />
zieht das Windrädchen sie in seinen Bann.<br />
Kinderaugen es anstrahlen,<br />
voller Glück sie funkeln wie Sonnenstrahlen.</p>
<p style="text-align: center;">Steht der Wind mal still,<br />
jedes Kind dem Rädchen schnell helfen will.<br />
Atmen richtig tief nun ein,<br />
pusten mit voller Kraft auf dessen Flügel ein.</p>
<p style="text-align: center;">Schnell wie nie im Leben,<br />
dreht es sich und es ist sein Bestreben,<br />
dass die Kinder es nehmen mit,<br />
fortan sie zu begleiten auf Schritt und Tritt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
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]]></content:encoded>
					
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		<title>Ich hab so gedacht &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 22:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Fell]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Endlich ist es wieder soweit, es beginnt die schöne Gartenzeit. Schon morgens breche ich auf zu meiner Tour, mich zieht’s in die Natur. Vögel zwitschern ganz laut, weil ich zu ihnen hab&#8216; hochgeschaut. Ich durchstreife die Wiese und das Feld, weil es mir so gefällt. Alle sind nun schon bereit, aufzunehmen die Gartenarbeit. Schleppen Hacken und Rechen herbei, und sonst noch allerlei. Ich bin mit von der Partie, voller Tatendrang und Energie. Laufe aufgeregt hier hin und da hin, weil ich einfach neugierig bin. Tja, da hab&#8216; ich mir gedacht, wenn die Sonne vom Himmel lacht, ist das Frühjahr eingekehrt,- doch dies war verkehrt. Dieser hinterlistige Monat April, macht einfach, was er will. Gestern strahlender Sonnenschein, heute Regen, &#8211; Kälte obendrein. Beschloss ich doch zu schnell, ich ziehe an mein Sommerfell. Sollte warten lieber noch ein Weilchen, bis blühen die Pfingstveilchen. Dachte ich doch geschwind, zu eisig ist mir noch der Wind. Kuschele gemütlich mich ins Kissen, will Wärme nicht missen. Hier kann ich geduldig warten, hab&#8216; im Blick den Garten. Kann den Frühling &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Endlich ist es wieder soweit,<br />
es beginnt die schöne Gartenzeit.<br />
Schon morgens breche ich auf zu meiner Tour,<br />
mich zieht’s in die Natur.</p>
<p>Vögel zwitschern ganz laut,<br />
weil ich zu ihnen hab&#8216; hochgeschaut.<br />
Ich durchstreife die Wiese und das Feld,<br />
weil es mir so gefällt.</p>
<p>Alle sind nun schon bereit,<br />
aufzunehmen die Gartenarbeit.<br />
Schleppen Hacken und Rechen herbei,<br />
und sonst noch allerlei.</p>
<p>Ich bin mit von der Partie,<br />
voller Tatendrang und Energie.<br />
Laufe aufgeregt hier hin und da hin,<br />
weil ich einfach neugierig bin.</p>
<p>Tja, da hab&#8216; ich mir gedacht,<br />
wenn die Sonne vom Himmel lacht,<br />
ist das Frühjahr eingekehrt,-<br />
doch dies war verkehrt.</p>
<p>Dieser hinterlistige Monat April,<br />
macht einfach, was er will.<br />
Gestern strahlender Sonnenschein,<br />
heute Regen, &#8211; Kälte obendrein.</p>
<p>Beschloss ich doch zu schnell,<br />
ich ziehe an mein Sommerfell.<br />
Sollte warten lieber noch ein Weilchen,<br />
bis blühen die Pfingstveilchen.</p>
<p>Dachte ich doch geschwind,<br />
zu eisig ist mir noch der Wind.<br />
Kuschele gemütlich mich ins Kissen,<br />
will Wärme nicht missen.</p>
<p>Hier kann ich geduldig warten,<br />
hab&#8216; im Blick den Garten.<br />
Kann den Frühling nicht verpassen<br />
und sitze nicht im Nassen.</p>
<p>Regen, Schnee und Sonnenschein,<br />
das soll Frühlingswetter sein?<br />
Die Kälte ist bestimmt nicht von Dauer,<br />
ich liege auf der Lauer.</p>
<p>Steht die Sonne am Himmel,<br />
beginnt das Gewimmel,<br />
in allen Nischen und Ecken des Garten’,-<br />
gelohnt hat sich’s Warten.</p>
<p>Dann werde ich sie fangen<br />
und sie werden bangen,<br />
Mäuse, Vögel und  kleine Käferlein,-<br />
wenn’s Frühling wird sein.</p>
<p>&nbsp;<br />
Ich denke mir frohgestimmt,<br />
weiß es ganz bestimmt,<br />
der Frühling wird kommen schon bald,<br />
über Feld, Wiese und Wald.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wo die Liebe hinfällt &#8230;</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/wo-die-liebe-hinfaellt/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/wo-die-liebe-hinfaellt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 22:04:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Pinguin]]></category>
		<category><![CDATA[Retter]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, von der ich neulich durch einen Bericht im Fernsehen erfahren habe. Ich war und bin so fasziniert, dass ich Euch hiervon in abgewandelter Form in der folgenden Kurzgeschichte erzählen möchte. Sie handelt von einer ungewöhnlichen Liebe und zeigt, dass Liebe nicht nur Berge zu versetzen vermag, sondern auch ungewöhnlich große Distanzen überwinden und ungeahnte Kräfte wachrufen kann. Fridolin* kann sich bis heute nicht mehr daran erinnern, wie es eigentlich passierte. Auf jeden Fall geriet er in eine fatale und im Grunde genommen ausweglose Situation. Irgendwo war aus ihm unbekannten Gründen eine große Menge Öl in das Meer gelaufen. Ein richtiger Ölteppich trieb im Meer und er war hineingeraten. Dabei wollte er nur ein bisschen im Meer herum schwimmen und plantschen, so wie es eben ein Pinguin gerne macht. Anscheinend war er auch zu weit hinaus geschwommen, aber das merkte er erst viel zu spät. Am Anfang machte das Schwimmen und Plantschen ja auch Spaß, doch dann fand er sich plötzlich inmitten des stark verunreinigten Wassers. Eigentlich war es &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, von der ich neulich durch einen Bericht im Fernsehen erfahren habe. Ich war und bin so fasziniert, dass ich Euch hiervon in abgewandelter Form in der folgenden Kurzgeschichte erzählen möchte. </strong><br />
<strong>Sie handelt von einer ungewöhnlichen Liebe und zeigt, dass Liebe nicht nur Berge zu versetzen vermag, sondern auch ungewöhnlich große Distanzen überwinden und ungeahnte Kräfte wachrufen kann.</strong></p>
<p><span class="dropcap">F</span>ridolin* kann sich bis heute nicht mehr daran erinnern, wie es eigentlich passierte. Auf jeden Fall geriet er in eine fatale und im Grunde genommen ausweglose Situation. Irgendwo war aus ihm unbekannten Gründen eine große Menge Öl in das Meer gelaufen. Ein richtiger Ölteppich trieb im Meer und er war hineingeraten.<br />
Dabei wollte er nur ein bisschen im Meer herum schwimmen und plantschen, so wie es eben ein Pinguin gerne macht. Anscheinend war er auch zu weit hinaus geschwommen, aber das merkte er erst viel zu spät.<br />
Am Anfang machte das Schwimmen und Plantschen ja auch Spaß, doch dann fand er sich plötzlich inmitten des stark verunreinigten Wassers. Eigentlich war es gar kein Wasser mehr, es war nur noch Öl.<br />
„Was ist denn nur los?“, fragte er sich. Ich kann mich gar nicht mehr richtig bewegen und alles fühlt sich so klebrig an.“<br />
Ihm fielen auf einmal die Bewegungen schwerer und immer schwerer. Er versuchte den Schmutz abzuschütteln, doch dieses Öl klebte an ihm und er wurde es nicht mehr los. Auch seine Kräfte schwanden. Er hatte keine Chance, um zurück zu seinen Freunden und seiner Familie zu schwimmen.<br />
So laut er konnte, rief er:<br />
„Hilfe! So helft mir doch! Kommt und rettet mich!“<br />
Doch niemand hörte ihn und niemand kam ihm zur Hilfe. Fridolin war nicht der Einzige, der dieser klebrigen Masse zum Opfer gefallen war. Inzwischen schwammen tote Fische auf der Meeresoberfläche, aber auch andere Pinguine trieben reglos um ihn herum.<br />
Immer verzweifelter schrie er um Hilfe. Allerdings erfolglos.<br />
Inzwischen war er auf das offene Meer hinaus getrieben. Der Wind wurde stärker und die Wellen größer. Er hatte Angst. Ganz fürchterliche Angst. Auch wusste er mittlerweile nicht mehr, wo er eigentlich war.<br />
„Ich habe noch niemals in meinem Pinguinleben dieses schreckliche Gefühl gehabt“, dachte er. „Was soll ich nur machen?“<br />
Auch wenn er noch ein unerfahrener Pinguin war, so wusste er doch, dass er dieses schreckliche Unglück nicht überleben würde. Es sei denn ein Wunder würde geschehen.<br />
„Ich will nicht sterben!“, schrie er in die Weite hinein.<br />
Die Nacht war mittlerweile herein gebrochen und der Wind hatte sich in einen Sturm verwandelt. Fridolin hatte sich seinem Schicksal ergeben. Er wusste nicht wie lange er so im Meer dahin trieb, denn irgendwann musste er wohl aus Erschöpfung das Bewusstsein verloren haben.<br />
Als er wieder aus dieser Bewusstlosigkeit erwachte, sah er in große Kinderaugen.<br />
„Schau mal der arme Kerl“, sagte ein Junge. „Ob er noch lebt?“<br />
Fridolin versuchte sich bemerkbar zu machen, aber nur ein ganz leiser, kaum hörbarer Ton drang aus seiner Kehle.<br />
Das Schicksal hatte ihn vollkommen verklebt und abgemagert an einen Strand von Rio de Janeiro gespült. Da lag er nun völlig hilflos. Die Kinderstimmen drangen jedoch zu ihm durch und plötzlich spürte er Hände. Sie umklammerten ihn und hoben ihn hoch. Er ahnte nicht, dass diese Kinderhände ihn zu seinem Retter und geliebten Herrn bringen würden.<br />
Jo*, so hieß der Junge, der den Pinguin zu seinem Großvater brachte.<br />
„Opa, Opa! Komm ganz schnell!“, rief er schon von Weitem.<br />
„Der arme Pinguin braucht unsere Hilfe, sonst stirbt er! Bitte Opa, wir müssen ihn retten!“, bat Jo seinen Großvater.<br />
Der alte Mann war ein brasilianischer Fischer. Er hatte ein gutes Herz und vor allem ein Herz für den Pinguin Fridolin. Er säuberte ihn und und holte einen Korb voller frischer Fische. Mit großer Geduld fütterte er den vollkommen abgemagerten Pinguin. Von Tag zu Tag erwachten die neuen Lebensgeister in Fridolin wieder zum Leben.<br />
Die Hilfe des brasilianischen Fischers und der Kinder, die das Tier immer wieder besuchten und vor allem die aufopfernde Hingabe mit der der alte Mann den kleinen Pinguin pflegte, ließen Fridolin mehr und mehr zu Kräften kommen. Voller Dankbarkeit seinem Retter gegenüber, folgte er diesem auf Schritt und Tritt. Egal, wohin der alte Fischer auch ging, Fridolin war an seiner Seite.<br />
„Warte, ich komme mit!“, rief er dem Fischer zu, sobald dieser sich auch nur zwei Schritte von ihm entfernte.<br />
Zwischen den beiden entspann sich eine richtige Freundschaft. Nein, es war mehr als das. Es war die große Liebe. Und zwar von beiden Seiten.<br />
Der kleine Pinguin Fridolin war ein treuer Freund und auch Jo’s Großvater wollte den kleinen Kerl nicht mehr missen. Sie gingen zusammen im Meer schwimmen, neckten sich und gaben sich gegenseitige Liebesbeweise. Der Pinguin stupste seinen Retter an und schmiegte sich so oft es nur ging an ihn. Manchmal hatte man sogar den Eindruck, dass die Beiden sich Küsschen geben würden.<br />
„Du bist das Beste, das mir je passiert ist. Durch dich bin ich nicht mehr so allein!“, flüsterte der Fischer dem Pinguin zu.<br />
Und Fridolin antwortete ihm. „Du bist mein großer Held, du hast mich gerettet. Ich liebe dich!“<br />
Die Beiden waren in der ganzen Gegend bekannt und überall herzlich willkommen. Sie waren einfach unzertrennlich und die Menschen konnten sich den Einen nicht mehr ohne den Anderen vorstellen.<br />
Doch der alte Fischer wusste ganz genau, dass eines Tages die Trennung kommen würde. Eigentlich war der Pinguin Fridolin schon viel zu lange in Brasilien. Auch konnte man sicherlich nicht von einem artgerechten Leben reden, das Fridolin führte.<br />
„Du musst wieder zu deinen Artgenossen schwimmen“, sagte er eines Tages zu Fridolin. „Wo immer du auch hergekommen bist, dort gehörst du hin.“<br />
Schweren Herzens ging er immer wieder mit dem Pinguin zum Meer und war sich sicher, dass dieser eines Tages im Meer bleiben und davon schwimmen würde. Doch der kleine Kerl marschierte immer wieder mit zurück in des Fischers Hütte.<br />
Aber plötzlich packte den Pinguin doch ein ungekanntes Verlangen. Er dachte immer öfter an seine eigentliche Heimat und die Sehnsucht überfiel ihn. Auch wollte er seine Artgenossen wiedersehen. Irgendwie sagte ihm sein Instinkt, dass die Zeit für seinen Aufbruch gekommen war.<br />
Nachforschungen hatten ergeben, dass es sich um einen Magellan-Pinguin handelte, der vermutlich von Patagonien stammte. Vielleicht würde man eines Tages in Erfahrung bringen, welches Schicksal ihn ereilte, aber so recht glaubte niemand daran, jemals wieder etwas von dem kleinen Pinguin zu hören oder zu sehen.<br />
Der Fischer war sehr traurig, als er Fridolin immer weiter hinaus schwimmen sah.<br />
„Lebe wohl, mein kleiner Freund!“, rief er ihm nach. „Ich werde dich nie vergessen. Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben.“<br />
Traurig ging er alleine nach Hause. Sein Leben war nicht mehr so wie vorher. Immer wieder musste er an Pinguin Fridolin denken. Er hoffte, dass er seine Artgenossen heil erreicht hatte und ein schönes Pinguinleben führen konnte.<br />
So vergingen die Tage und Monate. Und der alte Fischer konnte es nicht fassen, als eines Tages sein treuer Freund Pinguin Fridolin wieder angewatschelt kam. Er hatte tatsächlich mehr als 4000 Kilometer zurückgelegt, um auf einer seiner Heimatinseln eine Familie zu gründen. Doch irgendwie hatte er den alten Freund, den Fischer, nie vergessen können. Sein Herz gehörte auch diesem Mann. So war er fortan hin und her gerissen zwischen seinem Pinguinleben und der Liebe zu seinem Retter. Auch jetzt trieb ihn die Sehnsucht wieder hinaus auf das Meer und er legte diese unendlich erscheinende Distanz wiederum zurück. Seither wiederholt sich Jahr für Jahr das gleiche Schauspiel. Der Pinguin Fridolin pendelt zwischen seinen beiden Welten und seinen beiden großen Lieben hin und her und überbrückt dabei auf jeder Strecke locker mehr als 4000 Kilometer.<br />
„Ich komme wieder!“, ruft er bei jedem Abschied dem winkenden Fischer zu.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-2874 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-300x200.jpg" alt="1200px-DSC00432" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00432.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2872 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00429-1-e1457975043710-175x300.jpg" alt="1200px-DSC00429" width="175" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00429-1-e1457975043710-175x300.jpg 175w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00429-1-e1457975043710.jpg 465w" sizes="(max-width: 175px) 100vw, 175px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2875 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-300x200.jpg" alt="1200px-DSC00423" width="300" height="200" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC00423-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Die Namen sind frei erfunden und die Fotos bilden Pinguine aus dem Jungle Park auf Teneriffa ab. Einen Bericht zu der wahren Begebenheit brachte die Tagesschau am 11.3.2016.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Ich möchte mich heute bei allen meinen Lesern für die Treue bedanken, mit der Ihr immer wieder meinen Blog besucht. Danke, dass es Euch gibt und ich freue mich, wenn ich Euch mit meinen Geschichten, Fotos und Berichten auch weiterhin ein bisschen den Alltag verschönern kann.</strong></em></p>
<p>Hier sind noch ein paar Geschichten, die Euch vielleicht interessieren:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/timo-und-die-kleinen-tierchen-meiner-kueche/">Timo und die kleinen Tierchen in meiner Küche</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Vom Winde verweht</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/vom-winde-verweht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 22:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Blatt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[verweht]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=2137</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig.  Im Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht. Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin Laubinchen, ein Blatt. Vielleicht bist du mir schon einmal begegnet. Auf jeden Fall kennst du meine Schwestern und Brüder. Wir sind nämlich eine sehr große Familie. Wenn wir alle versammelt sind, nennt man uns Laub. Wir wohnen auf den Laubbäumen und sind im ganzen Land verteilt. Wenn der Baum groß und kräftig ist, also sozusagen schon ausgewachsen, dann hängen bestimmt 100 000 meiner Schwestern und Brüder an ihm. Obwohl es von uns so viele gibt, die sich auch noch alle ähneln, ist trotzdem jeder von uns einzigartig. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><span class="dropcap">I</span>m Frühjahr, wenn es langsam wärmer wird und die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde schickt, dann brechen wir aus den Blatthöckern heraus und lassen den einst kahlen Baum ergrünen. Die Menschen freuen sich dann und sagen, dass die Natur wieder erwacht.<br />
Im Herbst, wenn wir dann unser Grün gegen Gelb, Braun und Rot austauschen, erfreuen wir die Menschen wieder mit unserer Farbenpracht. Wenn wir unseren Farbstoff Chlorophyll abgebaut haben, dann dauert es nicht mehr lange und und wir fallen zu Boden. Der Baum ist dann kahl und im Frühjahr kommen wieder neue grüne Blätter, also weitere Geschwister von mir. Das ist ein ewiger Kreislauf.<br />
Auch ich bin jetzt vom Baum gefallen und liege mit meinen Familienmitgliedern auf der Erde. Die ganze Wiese rund um den Baum haben wir inzwischen schon abgedeckt. Für die Käfer, Würmer, Igel, anderes kleines Getier und das Gras sind wir jetzt eine wärmende Schicht. Und gegenseitig halten wir uns natürlich auch warm, denn jetzt kann es schon ganz schön kalt werden in den Nächten und auch die Tage sind bereits kühler.<br />
Gerade waren Kinder auf der Wiese. Sie sind durch das Laub gestampft und haben uns in die Höhe geworfen. Dabei sind wir Blätter ganz schön durcheinander gerüttelt und geschüttelt worden. Plötzlich ist kein Blatt mehr da, wo es vorher lag. Auch ich liege jetzt weit von meinem Baum entfernt. Ich brauche aber keine Angst zu haben, denn ich bin ja nicht allein. Es hat Spaß gemacht herumzuwirbeln und ich warte auf eine Kinderhand, die mich wieder hoch wirft. Aber die Kinder müssen nach Hause, denn es wird gleich dunkel.<br />
Eigentlich fürchte ich die Dunkelheit nicht, weil ich ja schon immer Tag und Nacht draußen war.<br />
Inzwischen ist es stockdunkel und kalt. Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich kenne es schon. Das ist der Wind. Als ich noch grün an dem Baum hing, da hat mich der Baum festgehalten. So konnte ich nicht hinunter fallen, wenn der Wind tüchtig geblasen hat. Manchmal kam sogar ein Sturm daher. An meinem Baum hat er einen Ast abgeknickt und der Baum konnte ihn nicht mehr versorgen. Ich war damals sehr traurig. Ich habe die Blätter dieses Astes sehr vermisst.<br />
Der Wind ist inzwischen stärker geworden und kommt in Böen daher. Mit jedem Windstoß werde ich ein Stückchen weiter getragen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem vielen Durcheinanderwirbeln. Ich schlage Purzelbäume, stecke auf einmal in den Zweigen eines Busches fest und werde kurz darauf wieder durch einen neuen Windstoß befreit. Er trägt mich zuerst hoch in die Luft, um mich dann neben einer Mauer fallen zu lassen. Links und rechts von mir liegen noch andere Blätter. Wir sind hier ein bisschen geschützt vor dem Wind, kuscheln zusammen und schlafen tatsächlich bis zum Morgengrauen ein.<br />
Als ich wieder aufwache, ist ein lautes Getöse neben mir und ich spüre wieder einen Luftzug. Ich blinzele und erkenne einen Menschen mit einer Maschine in der Hand, an der ein großer Sack befestigt ist. Ich fühle, dass dies eine große Gefahr ist, denn viele der anderen Blätter verschwinden in dem Rohr und wandern in den großen Sack.<br />
„Ich will da nicht hinein“, denke ich ängstlich. „Diese Maschine verschluckt uns alle.“<br />
Immer mehr presse ich mich in den kleinen Spalt zwischen Erde und der Mauer.<br />
„Vielleicht findet mich hier diese unheimliche Maschine nicht und saugt mich nicht auch noch auf“, so hoffe ich.<br />
Ich verhalte mich ganz still, damit mich kein Mensch bemerkt.<br />
Ich habe Glück, denn der Mensch mit seiner Maschine wandert weiter und entfernt sich immer mehr von mir.<br />
Neben mir kauert auch noch ein kleines Blatt.<br />
„Das war der Laubsauger“, sagt es zu mir.<br />
„Was passiert mit unseren Geschwistern und Freunden, die der Laubsauger gefressen hat?“, will ich wissen.<br />
„Ich habe die Igel sagen hören, dass die Blätter auf einen großen Haufen kommen und den Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz bieten. Mit der Zeit werden die Blätter irgendwann zu Erde.“<br />
Als ich traurig auf das Blatt neben mir schaue, versucht es mich zu trösten.<br />
„Das ist nicht schlimm, denn wir werden alle zu Erde und wenn ein Samenkorn auf uns fällt, dann kann daraus wieder eine neue Pflanze wachsen und wir können ihr unsere Nährstoffe geben, damit sie groß und schön wird.“<br />
Ich würde dem kleinen Blatt gerne noch weiter zuhören, aber ein Mädchen steht auf einmal vor mir.<br />
„Schau mal!“, sagt es zu einem Jungen. „Das ist doch ein wunderschönes Blatt. Das nehme ich mit nach Hause.“<br />
Sie hebt mich auf und legt mich in einen Korb, in dem noch andere Blätter liegen. Sie sehen zwar alle unterschiedlich aus, aber wir sind alle Blätter und gehören doch auch irgendwie zusammen. Deshalb fürchte ich mich nicht, denn ich bin ja nicht allein.<br />
Zuhause angekommen legt das Mädchen mich auf ein Stück Zeitungspapier. Dann legt sie mich damit in ein Buch, deckt mich nochmals mit Zeitungspapier zu und dann klappt sie das Buch zu. Um mich herum ist es ganz dunkel. Zuerst ist mir ein bisschen unheimlich zumute, aber dann fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Es ist warm, gemütlich und ganz still. Ich spüre, dass mir keinerlei Gefahr droht. Deshalb schlafe ich auch ganz beruhigt und lange ein.</p>
<p style="text-align: left;">Ich wache erst wieder auf als ich viele Kinderstimmen höre. Ich blinzele vorsichtig und blicke in staunende Kinderaugen. Das Mädchen, das mich in den Korb gelegt hatte, ist auch dabei.<br />
„Was ist geschehen?“, frage ich mich und schaue mich um.<br />
Die Kinder haben auf ein Stück Tapete einen großen prächtigen und kräftigen Baum gemalt. Jetzt darf jedes Kind die mitgebrachten Blätter an diesem Baum befestigen. Auch ich werde von dem Mädchen an einen Zweig, ganz oben in die Baumkrone gehängt.<br />
Ich bin glücklich, denn ich hänge gemeinsam mit vielen anderen und unterschiedlich aussehenden Blättern wieder an einem Baum.<br />
„Das habt ihr wirklich schön gemacht“, sagt eine Frau. „Das ist jetzt unser Klassenbaum und jeder darf seinen Namen neben ein Blatt schreiben.“<br />
Neben mir steht der Name des Mädchens, das mich aufgehoben und in seinen Korb gelegt hat:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bettina</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Unter dem Blatt neben mir schreibt ein anderes Mädchen seinen Namen:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Zahira</strong></em></p>
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