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	<title>Teller &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Vorsicht!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 13:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[flüstern]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Protagonistin]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind gerade dabei unsere Samstagseinkäufe zu tätigen, da kommt mein Göttergatte auf eine hervorragende Idee. „Wollen wir uns nicht hier beim Bäcker einen Kaffee gönnen? Dort drüben ist gerade ein Tisch frei geworden.“ „Ja, auf einen Latte Macchiatto hätte ich auch Lust“, antworte ich und marschiere schon auf den Tisch zu, um dort meine Jacke hinzulegen und damit gleichzeitig den Platz zu reservieren. Peter stellt sich unterdessen an der Theke an, um zu bestellen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass sich zu den Kaffeespezialitäten auch noch jeweils ein Stück Kuchen gesellt. Die mahnende innere Stimme, die uns „Vorsicht Kalorien!“ entgegenruft, weisen wir mit dem Gedanken „Das Abendbrot fällt dann halt kleiner aus!“ erfolgreich zurück. Als die Teller leer, aber die Trinkgefäße noch zur Hälfte gefüllt sind, genießen wir den Kaffee jeder auf seine eigene Art. Während Peter in einer Zeitung liest, lehne ich mich entspannt zurück und betrachte das Geschehen um mich herum. Dabei fallen mir zwei Frauen auf, die auf die gleiche Idee gekommen sind wie wir und sich an diesem Nachmittag &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gerade dabei unsere Samstagseinkäufe zu tätigen, da kommt mein Göttergatte auf eine hervorragende Idee.</p>
<p>„Wollen wir uns nicht hier beim Bäcker einen Kaffee gönnen? Dort drüben ist gerade ein Tisch frei geworden.“</p>
<p>„Ja, auf einen Latte Macchiatto hätte ich auch Lust“, antworte ich und marschiere schon auf den Tisch zu, um dort meine Jacke hinzulegen und damit gleichzeitig den Platz zu reservieren. Peter stellt sich unterdessen an der Theke an, um zu bestellen. Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass sich zu den Kaffeespezialitäten auch noch jeweils ein Stück Kuchen gesellt. Die mahnende innere Stimme, die uns „Vorsicht Kalorien!“ entgegenruft, weisen wir mit dem Gedanken „Das Abendbrot fällt dann halt kleiner aus!“ erfolgreich zurück.</p>
<p>Als die Teller leer, aber die Trinkgefäße noch zur Hälfte gefüllt sind, genießen wir den Kaffee jeder auf seine eigene Art. Während Peter in einer Zeitung liest, lehne ich mich entspannt zurück und betrachte das Geschehen um mich herum. Dabei fallen mir zwei Frauen auf, die auf die gleiche Idee gekommen sind wie wir und sich an diesem Nachmittag etwas Leckeres gönnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Erste nimmt bereits am Nachbartisch Platz während die andere gerade versucht ihr vollgeladenes Tablett von der hohen Bäckertheke zu ziehen, das allerdings irgendwo festhängt. Mein Blick beißt sich an einer Plastikflasche fest, in der sich ein halber Liter gelber Limonade befindet. Diese steht auf dem Tablett gleich neben der randvoll gefüllten Kaffeetasse.</p>
<p>„Vorsicht! &#8211; Oh, oh!“ entfährt es mir, doch die Frau schafft es das Tablett nebst Beladung sicher an sich zu nehmen. Jetzt tritt sie ebenfalls ihren Weg zu unserem Nachbartisch an.</p>
<p>„Gleich passiert es!“, flüstere ich meinem Mann zu, der verwirrt aufblickt und sich interessiert erkundigt: „Was denn?“</p>
<p>„Na, die Flasche… hundertprozentig kippt sie gleich um und fällt gegen die Kaffeetasse!“</p>
<p>„Oh, oh! Vorsicht!“, meint nun auch Peter als er den Balanceakt sieht, den die besagte Frau mit dem Tablett vollführt. „Ich kann gar nicht hinschauen“, fügt er noch hinzu bevor er den Blick abwendet.</p>
<p>Ich für meinen Teil erwarte jedoch das Unheil in Sekundenschnelle und betrachte gebannt das Wanken und Schwanken von Frau und Flasche.</p>
<p>„Wusste ich es doch!“, rufe ich im nahezu selben Moment aus, als die Flasche ihre Standhaftigkeit verliert, mit einem Schlag auf dem Tablett umkippt, die Tasse haarscharf verfehlt, aber genügend Wucht hat, um die das Tablett tragende Frau zu erschrecken. Gleichzeitig durchzieht diese ein schreckhaftes Zucken, was zum erneuten ruckartigen Ausbalancieren des Tabletts und zum Überschwappen des Kaffees führt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das war ja zu erwarten“, bestätigt mir nun auch Peter, der neugierig aufblickt.</p>
<p>Ehrlich gesagt, kann ich mir ein Grinsen kaum verkneifen. Es ist allerdings nicht die Schadenfreude, die meine Mundwinkel in die Höhe zieht, sondern meine Erinnerung an ein ähnliches Ereignis, bei welchem ich die Protagonistin war.</p>
<p>„Weißt du noch, als es mir beinahe ebenso erging?“, frage ich Peter, erzähle aber gleich weiter: „Damals stellte mir die Verkäuferin mein hochstieliges gefülltes Teeglas auf eine<span class="Apple-converted-space">  </span>auf dem Tablett befindliche unpassende Untertasse. Ich balancierte ebenso wie die besagte Dame. Doch als das Teeglas verdächtig zu Schwanken begann, marschierte ich einfach auf einen mir unbekannten Mann zu. Dieser sprang auf, ergriff geistesgegenwärtig das schwankende Glas und errettete mich sozusagen.“</p>
<p>„Scheint doch was dran zu sein an dem Spruch: ‚Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste‘ “, meint Peter.<br />
Es ist echt peinlich, aber nun müssen wir beide lachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/filmreif/">Filmreif</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/peinlich-peinlich/">Peinlich, peinlich…</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/im-eifer-des-gefechts/">Im Eifer des Gefechts</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ehrlich währt am längsten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 18:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsatz]]></category>
		<category><![CDATA[ehrlich]]></category>
		<category><![CDATA[Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenklo]]></category>
		<category><![CDATA[Mülltonne]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
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					<description><![CDATA[Paulchen, wie ihn alle nennen, trottet langsam von der Schule nach Hause. Er hat es heute nicht eilig. Normalerweise ist seine Mutter nach Schulschluss schon daheim. Das Mittagessen steht dann dampfend auf dem Tisch und er kann sofort seinen Hunger stillen. Man muss wissen, dass Paulchen immer und zu jeder Tages- oder Nachtzeit Hunger hat. Er könnte immer essen. Es ist sozusagen sein Hobby. Seine Mutter meint deshalb immer lachend: „Dein erstes Wort war Hunger!“ Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Paulchen nicht aussieht wie der Suppenkasper, sondern eher wie ein Rollmops, nämlich kugelrund.  Heute hat seine Mutter in seiner großen Pause angerufen und ihm erklärt, dass sie für eine Kollegin die Schicht übernehmen soll und erst am Abend heimkommt. Das Mittagessen müsse er sich aus der Kühltruhe holen und in der Mikrowelle warm machen.  Okay, das ist jetzt nicht der Grund für seinen Frust. Immerhin gibt es etwas zu essen. Genau für solche Fälle kocht Mutter nämlich vor und alles, was sie kocht schmeckt einfach lecker. Der Grund ist eher darin zu suchen, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paulchen, wie ihn alle nennen, trottet langsam von der Schule nach Hause. Er hat es heute nicht eilig. Normalerweise ist seine Mutter nach Schulschluss schon daheim. Das Mittagessen steht dann dampfend auf dem Tisch und er kann sofort seinen Hunger stillen. Man muss wissen, dass Paulchen immer und zu jeder Tages- oder Nachtzeit Hunger hat. Er könnte immer essen. Es ist sozusagen sein Hobby. </strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>eine Mutter meint deshalb immer lachend:</p>
<p>„Dein erstes Wort war Hunger!“</p>
<p>Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Paulchen nicht aussieht wie der Suppenkasper, sondern eher wie ein Rollmops, nämlich kugelrund.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Heute hat seine Mutter in seiner großen Pause angerufen und ihm erklärt, dass sie für eine Kollegin die Schicht übernehmen soll und erst am Abend heimkommt. Das Mittagessen müsse er sich aus der Kühltruhe holen und in der Mikrowelle warm machen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Okay, das ist jetzt nicht der Grund für seinen Frust. Immerhin gibt es etwas zu essen. Genau für solche Fälle kocht Mutter nämlich vor und alles, was sie kocht schmeckt einfach lecker.<br />
Der Grund ist eher darin zu suchen, dass die Mutter einen Satz nachgeschoben hat und die Lehrerin auch noch auf eine richtig blöde Idee gekommen ist.<br />
„Ich habe dir einen Zettel auf den Küchentisch gelegt und darauf steht alles, was du heute für mich erledigen musst“, hat die Mutter ihm gesagt und noch bevor er Einspruch erheben konnte, hat sie aufgelegt.<br />
„Schreibt mal bis übermorgen einen kleinen Aufsatz zum Thema ‚Ehrlich währt am längsten‘“, hat die Lehrerin dann am Ende der Deutschstunde gemeint.<br />
„Warum kommt eigentlich immer alles auf einmal?“, fragt sich Paulchen und kickt verärgert einen Stein gegen eine Mülltonne, die am Straßenrand steht.<br />
„Junger Mann, was sind das für Manieren?!“, meint eine vorübergehende ältere Frau kopfschüttelnd und Paulchen geht gleich einen Schritt schneller, damit sie nicht noch mehr sagen kann.<br />
Zuhause überfliegt er den Aufgabenzettel von seiner Mutter.<br />
„Naja, bis auf das stinkende Katzenklo, ist es gar nicht so schlimm“, sagt er halblaut. „Die Spülmaschine schalte ich jetzt gleich ein und dann wird erst mal was gegessen!“<br />
Gesagt, getan. Er sucht sich Spagetti Bolognese aus. Allerdings muss er feststellen, dass nur noch flache Teller im Küchenschrank stehen, die tiefen Teller sind in der Spülmaschine.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Spagetti Bolognese serviert die Mutter aber immer in tiefen Tellern, daran erinnert sich Paulchen in diesem Moment.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Na, dann nehme ich einfach einen Teller von dem guten Geschirr. Ich wasche ihn nachher gleich ab und stelle ihn wieder in den Wohnzimmerschrank. Dann merkt Mutter nichts.“<br />
Paulchen beeilt sich, dass er sein Vorhaben auch gleich nach dem Essen in die Tat umsetzt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Für einen einzigen Teller lasse ich doch das Spülbecken nicht mit Wasser volllaufen. Das ist Wasserverschwendung!“, überlegt er sich.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So stellt Paulchen den Teller ins Spülbecken und schüttet Spülmittel darauf, greift zur Spülbürste und fegt damit über das gute Geschirr.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„So und jetzt mit Wasser abspülen und alles ist perfekt“, denkt er und greift geschwind nach dem Teller.<br />
Vielleicht hantiert er im Eifer des Gefechts eine Kleinigkeit zu schnell und vielleicht auch zu unachtsam. So genau lässt sich das nicht sagen.<br />
Auf jeden Fall rutscht ihm der Teller aus der Hand, knallt in das Spülbecken, es macht „Klirr!“  und er zerbricht in zwei große Teile.<br />
„Oh nein!“, entfährt es Paulchen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Der Junge ist entsetzt und kann sich erst einmal nicht regen. Als er gewissermaßen aus seiner Schockstarre wieder erwacht, nimmt er eine Abfalltüte und legt die Scherben hinein.<br />
„Jetzt mache ich noch schnell das Katzenklo sauber und dann werfe ich beides in die Mülltonne“, beschließt er und hofft, dass die Mutter nichts merken wird.<br />
Als er den Müll entsorgen will, fällt ihm eine blaue Feder, die er vor der Katzentoilette gefunden hat aus der Hosentasche und landet neben der Tonne. Paulchen will sich gerade bücken, da steht die Nachbarin vor ihm.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hallo Paulchen!“, sagt sie und der Junge wirft die Tüte in die Tonne.<br />
„Na, das klirrt ja ganz schön. Hast du Geschirr kaputt gemacht? Das solltest du deiner Mutter aber sagen, du weißt doch: Ehrlich währt am längsten!“<br />
Bevor Paulchen etwas sagen kann, redet die Nachbarin weiter:<br />
„Ich bin auch ganz traurig. Mein blauer Wellensittich ist mir entwischt. Einfach durch das offene Fenster geflogen und weg war er. Ihm wird doch nichts zugestoßen sein! Wenn du ihn siehst, dann sag mir Bescheid, vielleicht ist er ja bei euch im Garten und lässt sich von mir wieder einfangen.“<br />
Paulchen kombiniert in Gedanken: Die blaue Feder neben dem Katzenklo, &#8211; seine Katze und der Wellensittich, &#8211; das kann nichts Gutes bedeuten.<span class="Apple-converted-space">  </span>So unauffällig wie möglich schiebt er vorsichtig mit dem Fuß die blaue Feder hinter die Tonne, damit die Nachbarin sie nicht sieht.<br />
„Sag mir Bescheid!“, bittet die Nachbarin nochmals. „Und denk daran: Ehrlich währt am längsten!“ Sie deutet auf die Tüten in der Mülltonne, deren Deckel Paulchen nun schließt und schnell ins Haus geht.<br />
Am Abend vor dem Schlafengehen beichtet er seiner Mutter die Sache mit dem Teller, der übrigens schon einen Sprung hatte, wie sich während des Gesprächs rausstellt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Gut, dass ich es ihr erzählt habe“, schreibt er am nächsten Tag unter seinen Aufsatz.<br />
„Aber was mache ich mit der Nachbarin? Ehrlich währt am längsten hat sie auch gesagt, aber sie weiß noch nichts von der blauen Feder…“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/1174-knut-knopf/">Knut Knopf</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/">Ich hab‘ da eine kleine Macke</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wir-haben-noch-alle-tassen-im-schrank/">Wir haben noch alle Tassen im Schrank</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Beitragsfoto von M.T.Berg</p>
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		<title>Ein süßes Hörnchen und zwei kleine Diebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2016 22:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Diebe]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Krümel]]></category>
		<category><![CDATA[lecker]]></category>
		<category><![CDATA[süß]]></category>
		<category><![CDATA[Tauben]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
		<category><![CDATA[Urlauber]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Komm meine Süße, lass uns einen Ausflug machen, dorthin, wo die Urlauber sind!“, schlägt er vor. „Ach, was willst Du denn dort? Ich hab keine Lust“,antwortet sie. „Ich war vorhin schon mal kurz dort und habe, was Tolles entdeckt. Wir müssen uns jedoch beeilen, denn die Urlauber sind flink und sonst bleibt für uns nichts mehr übrig.“ „Du sprichst in Rätseln. Sag endlich was los ist!“, langsam wird sie doch neugierig. „Komm einfach hinter mir her. Es ist gar nicht weit. Gleich dort vorne um die Ecke und schon sind wir da!“, erwidert er geheimnisvoll. „Na, da bin ich ja mal gespannt! Aber wehe es lohnt sich nicht!“, versucht sie ihrem Liebsten zu drohen. „Und wie es sich lohnen wird! Du musst nur mitkommen und darfst nicht scheu sein“, verspricht er und zwinkert ihr dabei zu. „Ich sehe was, was Du nicht siehst! Nämlich dort vorne das süße Hörnchen!“, schäkert er mit ihr. „Oh, ich liebe süße Hörnchen“, ruft sie begeistert aus. „Aber es gehört uns nicht. Das hat sich jemand auf den Teller gelegt &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">„K</span>omm meine Süße, lass uns einen Ausflug machen, dorthin, wo die Urlauber sind!“, schlägt er vor.<br />
„Ach, was willst Du denn dort? Ich hab keine Lust“,antwortet sie.<br />
„Ich war vorhin schon mal kurz dort und habe, was Tolles entdeckt. Wir müssen uns jedoch beeilen, denn die Urlauber sind flink und sonst bleibt für uns nichts mehr übrig.“<br />
„Du sprichst in Rätseln. Sag endlich was los ist!“, langsam wird sie doch neugierig.<br />
„Komm einfach hinter mir her. Es ist gar nicht weit. Gleich dort vorne um die Ecke und schon sind wir da!“, erwidert er geheimnisvoll.<br />
„Na, da bin ich ja mal gespannt! Aber wehe es lohnt sich nicht!“, versucht sie ihrem Liebsten zu drohen.<br />
„Und wie es sich lohnen wird! Du musst nur mitkommen und darfst nicht scheu sein“, verspricht er und zwinkert ihr dabei zu.<br />
„Ich sehe was, was Du nicht siehst! Nämlich dort vorne das süße Hörnchen!“, schäkert er mit ihr.<br />
„Oh, ich liebe süße Hörnchen“, ruft sie begeistert aus. „Aber es gehört uns nicht. Das hat sich jemand auf den Teller gelegt und bestimmt nicht für uns.“<br />
„Ach mein Täubchen, sei schlau. Wir stibitzen es uns einfach! Du darfst dich nur nicht verscheuchen lassen und den richtigen Moment musst du auch abpassen! Mach einfach, was ich Dir sage und das Hörnchen gehört uns!“, verscheucht er ihre Bedenken.<br />
„Aber da sind so viele Menschen rundherum“, versucht sie nochmals vorsichtig zu widersprechen.<br />
„Kein WENN und ABER , sondern die Gunst der Stunde nutzen, das ist unsere Devise!“<br />
„Sag, was ich machen soll!“, befiehlt sie ihm nun bereitwillig.<br />
„Als erstes setzen wir uns einfach auf den Teller, auf dem das Hörnchen liegt und piken es ein bisschen. Wir nehmen uns nur ein paar Krümelchen.“<br />
„Mmh!!! Ist das lecker! Aber hörst du wie sie rufen und wie sie schimpfen?!:<br />
‚Was ist denn hier los!‘<br />
‚Macht, dass Ihr hier wegkommt!‘<br />
‚Was fällt Euch ein!‘<br />
‚So eine Frechheit!‘ “<br />
„Hörst Du? Sie wollen uns vertreiben, weil wir etwas nehmen, was uns nicht gehört“, sagt sie eingeschüchtert durch das Schimpfen der Menschen.<br />
„Das wird ihnen nicht gelingen. Wir werfen das süße Hörnchen einfach auf den Boden, dann gehört es sowieso uns!“, plant er das gemeinsame Vorhaben.<br />
„Wieso?“<br />
„Ganz einfach, weil die Menschen es dann nicht mehr essen wollen! Hilf mir! Gemeinsam geht es leichter!“<br />
„Reicht es denn nicht, wenn wir es nur vom Teller schubsen und es auf dem Tisch liegt?“, erkundigt sie sich vorsichtig.<br />
„Nein, dann nehmen sie es uns bestimmt wieder weg. Wenn es allerdings auf dem Boden liegt, dann ist es für die Menschen Abfall“, erklärt er weise.<br />
„Du bist echt schlau und recht hast Du außerdem noch. Schau nur wie sie um uns herum stehen.“<br />
„Ja, sie beobachten uns, aber keiner von ihnen will das süße Hörnchen jetzt noch haben. Wir können also in aller Ruhe soviel futtern, wie wir nur wollen“, spricht er und genießt die Köstlichkeit, die inzwischen auf dem Boden liegt.<br />
„Das ist einfach himmlisch!!! So etwas Gutes habe ich schon lange nicht mehr gegessen!“, schwärmt sie und klaut sich einen Krümel nach dem anderen.<br />
„Iss Dich nur richtig satt! Wer weiß, wann uns das Glück wieder einmal so hold ist.“<br />
„Meinst Du wir schaffen gemeinsam das ganze Hörnchen?“, fragt sie skeptisch.<br />
„Aber sicher, Du glaubst doch nicht, dass ich auch nur ein einziges Krümelchen übrig lasse. Das wäre doch die reinste Verschwendung.“<br />
„Dann aber schnell, sonst kommt noch jemand mit einem Besen und einer Schaufel“, befürchtet sie.<br />
„Mmmh!“<br />
„Mmmh!“<br />
„Viel können sie uns nicht mehr nehmen. Hier noch ein Krümelchen…!“<br />
„Und dort noch ein Krümelchen…!“<br />
„Und weg ist das süße Hörnchen!!!“, rufen sie im Chor.<br />
„Wir haben es geschafft,- nichts, nicht das kleinste Bisschen ist noch übrig!“<br />
„Ich fühle mich kugelrund! Hoffentlich können wir noch fliegen, sonst machen sie aus uns noch gebratene Tauben!“, sagt sie ängstlich.<br />
„Nichts wie weg hier!“, sagt er und schon flattern die beiden Tauben hoch in die Luft und lassen sich auf dem nächsten Baum nieder. Dort können sie sich ausruhen und die Menschen beobachten, die verwundert vor dem leeren Teller stehen.<br />
„Das hätte ich niemals für möglich gehalten, dass zwei kleine Tauben ein ganzes Hörnchen futtern und keinen einzigen Krümel übrig lassen“, hören sie die Urlauber sagen. &#8222;Das sind ja zwei niedliche kleine Diebe!&#8220;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3577 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2621-1024x768.jpg" alt="1200px-IMG_2621" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2621-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2621-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2621-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2621.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3578 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2622-1024x768.jpg" alt="1200px-IMG_2622" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2622-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2622-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2622-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2622.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3579 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2623-1024x768.jpg" alt="1200px-IMG_2623" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2623-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2623-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2623-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2623.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3580 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2624-1024x768.jpg" alt="1200px-IMG_2624" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2624-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2624-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2624-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2624.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3582 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2627-1024x768.jpg" alt="1200px-IMG_2627" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2627-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2627-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2627-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2627.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3583 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2628-1024x768.jpg" alt="1200px-IMG_2628" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2628-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2628-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2628-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-IMG_2628.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Flie</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/flie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 23:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Fliege]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegenklatsche]]></category>
		<category><![CDATA[Nase]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Schüssel]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>
		<category><![CDATA[Teller]]></category>
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					<description><![CDATA[Seltsam, aber irgendwie werden die Tiere immer kleiner, von denen ich berichte. Nach Emma, der Maus ist heute Flie, die Fliege an der Reihe. Ihr fragt, wie ich darauf komme? Ganz einfach. Schaut mal ganz genau die Fotos vom Haus der Familie Maus an. Könnt Ihr sie sehen? Auf dem Tisch sitzt eine Fliege. Das war wohl Flie, bei einem ihrer Abenteuer.  FLIE FLIE, DIE FLIEGE SITZT MAL DA, MAL DORT, SCHON IST SIE WIEDER AN EINEM ANDEREN ORT. GERADE SASS SIE AUF OMAS NEUER VASE, DOCH JETZT LÄSST SIE SICH NIEDER AUF OPAS NASE. ER VERSCHEUCHT SIE MIT DER HAND, SO NIMMT FLIE PLATZ AN DER WAND. AUCH HIER HÄLT SIE ES NICHT LANGE AUS, DENN OMA BRINGT SUPPE FÜR OPA KLAUS. SOFORT ERKENNT SIE DEN KÖSTLICHEN DUFT UND ERHEBT SICH GESCHWIND IN DIE LUFT. IHRE FLÜGEL KRÄFTIG SCHWINGEN, ABER AUCH DIE LANDUNG MUSS GELINGEN. DREIMAL UMRUNDET SIE DEN TISCH. „NA WARTE, WIR KRIEGEN DICH! DIES IST ALLEIN NUR UNSER MITTAGSSCHMAUS, VERLASSE SOFORT DAS ZIMMER UND DAS HAUS!“ FLIE ERHÄLT EINEN TÜCHTIGEN WISCH UND &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seltsam, aber irgendwie werden die Tiere immer kleiner, von denen ich berichte. Nach Emma, der Maus ist heute Flie, die Fliege an der Reihe. Ihr fragt, wie ich darauf komme? Ganz einfach. Schaut mal ganz genau die Fotos vom Haus der Familie Maus an. Könnt Ihr sie sehen? Auf dem Tisch sitzt eine Fliege. Das war wohl Flie, bei einem ihrer Abenteuer. </strong></p>
<p><strong>FLIE</strong></p>
<p><strong>FLIE, DIE FLIEGE SITZT MAL DA, MAL DORT,</strong><br />
<strong>SCHON IST SIE WIEDER AN EINEM ANDEREN ORT.</strong><br />
<strong>GERADE SASS SIE AUF OMAS NEUER VASE,</strong><br />
<strong>DOCH JETZT LÄSST SIE SICH NIEDER AUF OPAS NASE.</strong><br />
<strong>ER VERSCHEUCHT SIE MIT DER HAND,</strong><br />
<strong>SO NIMMT FLIE PLATZ AN DER WAND.</strong></p>
<p><strong>AUCH HIER HÄLT SIE ES NICHT LANGE AUS,</strong><br />
<strong>DENN OMA BRINGT SUPPE FÜR OPA KLAUS.</strong><br />
<strong>SOFORT ERKENNT SIE DEN KÖSTLICHEN DUFT</strong><br />
<strong>UND ERHEBT SICH GESCHWIND IN DIE LUFT.</strong><br />
<strong>IHRE FLÜGEL KRÄFTIG SCHWINGEN,</strong><br />
<strong>ABER AUCH DIE LANDUNG MUSS GELINGEN.</strong></p>
<p><strong>DREIMAL UMRUNDET SIE DEN TISCH.</strong><br />
<strong>„NA WARTE, WIR KRIEGEN DICH!</strong><br />
<strong>DIES IST ALLEIN NUR UNSER MITTAGSSCHMAUS,</strong><br />
<strong>VERLASSE SOFORT DAS ZIMMER UND DAS HAUS!“ </strong><br />
<strong>FLIE ERHÄLT EINEN TÜCHTIGEN WISCH</strong><br />
<strong>UND ÜBERLÄSST DEN BEIDEN DEN TISCH.</strong></p>
<p><strong>DOCH FLIE HAT EINEN PLAN,</strong><br />
<strong>SIE TREIBT DIE BEIDEN IN DEN WAHN.</strong><br />
<strong>UMSCHWIRRT BRUMMEND IHRE KÖPFE,</strong><br />
<strong>SETZT SICH AUF STUHL, HERD UND TÖPFE.</strong><br />
<strong>OPA VOLLER WUT UND ÄRGER UM SICH BLICKT,</strong><br />
<strong>DIE OMA NACH DER FLIEGENKLATSCHE SCHICKT.</strong></p>
<p><strong>OMA SCHWINGT DIE KLATSCHE HIN UND HER,</strong><br />
<strong>FLIE ENTWISCHT, FLIEGT KREUZ UND QUER.</strong><br />
<strong>„ÄTSCH, KOMMT NUR HER,</strong><br />
<strong>IHR KRIEGT MICH NIMMERMEHR!</strong><br />
<strong>ICH BIN EH&#8216; FLINKER ALS IHR ZWEI,</strong><br />
<strong>ALSO LASST GERENNE UND GESCHREI!“</strong></p>
<p><strong>FLIE NOCHMALS EINE LETZTE RUNDE DREHT,</strong><br />
<strong>DANN AUF DEM TELLERRAND SPAZIEREN GEHT.</strong><br />
<strong>IHREN RÜSSEL IN DIE SUPPE STECKT.</strong><br />
<strong>OH, WIE ES IHR SCHMECKT!</strong><br />
<strong>OPA ENTREISST DER OMA DIE KLATSCH&#8216;</strong><br />
<strong>UND SCHON MACHT ES PLATSCH!</strong></p>
<p><strong>DIE SUPPE SPRITZT AN OPAS KINN</strong><br />
<strong>UND AUCH SONST NOCH ÜBERALL HIN.</strong><br />
<strong>FLIE HAT JEDOCH GANZ ENTSPANNT,</strong><br />
<strong>DIE GEFAHR FRÜHZEITIG ERKANNT.</strong><br />
<strong>LECKT NUN VON DER TISCHDECKE</strong><br />
<strong>ALL DIE LECKEREN SUPPENFLECKE.</strong></p>
<p><strong>„LECKER, WO GIBT ES MEHR?</strong><br />
<strong>ICH MAG DIESE SUPPE SEHR!“</strong><br />
<strong>SCHNELL HIN ZUR SUPPENSCHÜSSEL,</strong><br />
<strong>UND HINEIN MIT DEM FLIEGENRÜSSEL.</strong><br />
<strong>DOCH NIEMALS FLIEG MIT VOLLEM BAUCH!</strong><br />
<strong>DAS MERKT FLIE ZU SPÄT NUN AUCH.</strong></p>
<p><strong>SIE MEHR UND MEHR ZU TORKELN BEGINNT</strong><br />
<strong>UND KAUM NOCH AN HÖHE GEWINNT.</strong><br />
<strong>IM STURZFLUG NACH UNTEN ES GEHT,</strong><br />
<strong>DA HILFT AUCH KEIN STOSSGEBET.</strong><br />
<strong>FLIE SCHON IHR ENDE SIEHT GEKOMMEN,</strong><br />
<strong>SIE FÜHLT SICH GANZ UND GAR BENOMMEN.</strong></p>
<p><strong>KURZ VOR DEM AUFPRALL,</strong><br />
<strong>STOPPT JEDOCH IHR TIEFER FALL.</strong><br />
<strong>RETTENDE HÄNDE FANGEN SIE EIN,</strong><br />
<strong>BEVOR SIE IN DIE SUPPE TAUCHT HINEIN.</strong><br />
<strong>FRITZ, DES NACHBARS BENGEL</strong><br />
<strong>IST DER FLIEGE ENGEL.</strong></p>
<p><strong>ER BRINGT SIE SCHNELL HINAUS</strong><br />
<strong>AUS BESAGTER KÜCHE UND HAUS.</strong><br />
<strong>FLIE NUN VOLLER GLÜCK,</strong><br />
<strong>WIRFT KEINEN BLICK ZURÜCK.</strong><br />
<strong>SCHON ENTBRENNT IN IHR DAS FEUER.</strong><br />
<strong>AUF ZUM NÄCHSTEN GROSSEN ABENTEUER!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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