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	<title>Straße &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Achtung Vogel!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 13:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wie Vögel es doch meistens schaffen rechtzeitig wegzufliegen“, sage ich zu  meinem Mann, während unserer Autofahrt. „Ja, allerdings kam ich als Jugendlicher recht schmerzhaft zu dieser Erkenntnis“, erzählt er: „Ich war mit dem Fahrrad ziemlich flott unterwegs, als sich plötzlich ein kleiner Vogel kurz vor mir auf die Straße setzte. Anstatt auszuweichen, machte ich eine Vollbremsung. Das hatte zur Folge, dass ich im Sturzflug zu Boden ging. Im Augenwinkel erkannte ich jedoch, dass der Vogel sich unbeschadet in die Lüfte erhob.“ „Autsch!“ Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Also seid ihr Beide sozusagen geflogen, &#8211; du hingeflogen und der Vogel weggeflogen.“ &#160; &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Die Sache mit der Vorahnung Mopsi &#38; Filou Der Geist des Weines &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie Vögel es doch meistens schaffen rechtzeitig wegzufliegen“, sage ich zu<span class="Apple-converted-space">  </span>meinem Mann, während unserer Autofahrt.</p>
<p>„Ja, allerdings kam ich als Jugendlicher recht schmerzhaft zu dieser Erkenntnis“, erzählt er:</p>
<p>„Ich war mit dem Fahrrad ziemlich flott unterwegs, als sich plötzlich ein kleiner Vogel kurz vor mir auf die Straße setzte. Anstatt auszuweichen, machte ich eine Vollbremsung. Das hatte zur Folge, dass ich im Sturzflug zu Boden ging. Im Augenwinkel erkannte ich jedoch, dass der Vogel sich unbeschadet in die Lüfte erhob.“</p>
<p>„Autsch!“ Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Also seid ihr Beide sozusagen geflogen, &#8211; du <strong><em>hingeflogen</em> </strong>und der Vogel <em><strong>weggeflogen.</strong></em>“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-sache-mit-der-vorahnung/">Die Sache mit der Vorahnung</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/kleiner-filou/">Mopsi &amp; Filou</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-geist-des-weines/">Der Geist des Weines</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kreuz und quer</title>
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					<comments>https://lifetellsstories.de/7561-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 16:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Parkplatz]]></category>
		<category><![CDATA[quer]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich Euch ein paar Fotos von einem Spaziergang in der alten Heimat zeigen. Wir waren im Vogelsberg unterwegs und wollten das schöne Wetter nutzen. So suchten wir uns einen Parkplatz in der Nähe eines Waldgebietes und machten uns bei strahlend blauem Himmel auf auf den Weg. Licht und Schatten wechselten sich ab. Dort, wo die Sonne ihre wärmenden Strahlen nicht hinschickte, gab es noch Stellen mit Schnee. Eigentlich hatten wir ein Ziel, doch folgten wir dem vorgeschriebenem Wanderweg nicht lange, sondern entschlossen uns in den Wald hineinzugehen. Wir marschierten einfach drauf los. Zum Teil gingen wir auf mit altem Laub bedecktem Boden, teils stapsten wir auf matschigem Untergrund, liefen an kleinen schneebedeckten Stellen und an bemoosten Steinen oder liegenden Baumstämmen vorbei. Unser Weg führte uns immer weiter in den Wald hinein. Inzwischen waren wir kreuz und quer gelaufen und mein Orientierungssinn hatte mich längst verlassen. Zum Glück ging es meinem Mann nicht so. Er hat ein hervorragendes Orientierungsvermögen, das auch jetzt nicht versagte. Und so führte er uns ganz zielsicher wieder zurück zu &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich Euch ein paar Fotos von einem Spaziergang in der alten Heimat zeigen. Wir waren im Vogelsberg unterwegs und wollten das schöne Wetter nutzen. So suchten wir uns einen Parkplatz in der Nähe eines Waldgebietes und machten uns bei strahlend blauem Himmel auf auf den Weg.</p>
<p>Licht und Schatten wechselten sich ab.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-7563 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4928-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4928-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4928-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4928-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4928-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4928-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Dort, wo die Sonne ihre wärmenden Strahlen nicht hinschickte, gab es noch Stellen mit Schnee.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7564 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4930-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4930-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4930-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4930-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4930-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4930-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Eigentlich hatten wir ein Ziel, doch folgten wir dem vorgeschriebenem Wanderweg nicht lange, sondern entschlossen uns in den Wald hineinzugehen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7565 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4936-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Wir marschierten einfach drauf los. Zum Teil gingen wir auf mit altem Laub bedecktem Boden, teils stapsten wir auf matschigem Untergrund, liefen an kleinen schneebedeckten Stellen und an bemoosten Steinen oder liegenden Baumstämmen vorbei.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7566 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4940-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4940-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4940-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4940-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4940-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4940-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Unser Weg führte uns immer weiter in den Wald hinein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7567 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4943-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4943-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4943-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4943-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4943-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4943-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7575 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4950-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7577 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4953-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4953-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4953-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4953-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4953-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4953-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7580 size-medium" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4946-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Inzwischen waren wir kreuz und quer gelaufen und mein Orientierungssinn hatte mich längst verlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7574 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4948-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Zum Glück ging es meinem Mann nicht so.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7573 size-medium aligncenter" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4947-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4947-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4947-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4947-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4947-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4947-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Er hat ein hervorragendes Orientierungsvermögen, das auch jetzt nicht versagte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7582 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4941-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4941-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4941-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4941-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4941-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4941-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Und so führte er uns ganz zielsicher wieder zurück zu der Stelle, wo wir den Weg verlassen hatten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7583 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-1152x1536.jpg 1152w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-1536x2048.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4942-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Von hier aus waren es nur noch wenige hundert Meter bis zur Straße und zu unserem Parkplatz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7584 size-large" src="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4929-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4929-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4929-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4929-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4929-1536x1152.jpg 1536w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2022/03/IMG_4929-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-christel-von-der-post/">Die Christel von der Post</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-schatztruhe/">Die Schatztruhe</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/frau-froehlich-und-herr-trueb/">Frau Fröhlich und Herr Trüb</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Seifenblasen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/seifenblasen/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/seifenblasen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 18:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Moment]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Seifenblasen]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[Marie-Luise sitzt alleine auf einer Bank. Um sie herum freuen sich Kinder und Spaziergänger flanieren die Strandpromenade entlang. Ein paar Meter von ihr entfernt, breitet ein junger Mann einige Utensilien aus und wenige Momente später fliegen riesige Seifenblasen an ihr vorbei, gefolgt von Kindern, die sie lachend zu fangen versuchen. Marie-Luise lässt ihre Gedanken mit den Seifenblasen fliegen. „Ja früher“, denkt sie gedankenverloren „waren die Seifenblasen kleiner, aber geliebt haben wir diese bunt schillernden und schwebenden Blasen auch schon in meiner Kindheit.“ Und später dann hat sie sie mit ihren Kindern ebenfalls gerne durch die Lüfte tanzen lassen. „Meine Kinder“, denkt die nun schon über 70 Jahre alte Frau. „Eigene waren mir nicht vergönnt, aber alle meine Schüler waren meine Kinder.“ Ja und alle haben Marie-Luise geliebt, so wie auch sie ihnen ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Sie ging voll und ganz in ihrem Beruf auf und hatte nichts vermisst. Von den meisten ihrer Schüler erhält sie noch heute Briefe, mit manchen telefoniert sie noch hin und wieder und ein paar besuchen sie regelmäßig. „Ich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marie-Luise sitzt alleine auf einer Bank. Um sie herum freuen sich Kinder und Spaziergänger flanieren die Strandpromenade entlang. Ein paar Meter von ihr entfernt, breitet ein junger Mann einige Utensilien aus und wenige Momente später fliegen riesige Seifenblasen an ihr vorbei, gefolgt von Kindern, die sie lachend zu fangen versuchen.</strong><br />
<span class="dropcap">M</span>arie-Luise lässt ihre Gedanken mit den Seifenblasen fliegen.<br />
„Ja früher“, denkt sie gedankenverloren „waren die Seifenblasen kleiner, aber geliebt haben wir diese bunt schillernden und schwebenden Blasen auch schon in meiner Kindheit.“<br />
Und später dann hat sie sie mit ihren Kindern ebenfalls gerne durch die Lüfte tanzen lassen.<br />
„Meine Kinder“, denkt die nun schon über 70 Jahre alte Frau. „Eigene waren mir nicht vergönnt, aber alle meine Schüler waren meine Kinder.“<br />
Ja und alle haben Marie-Luise geliebt, so wie auch sie ihnen ihr ganzes Herz geschenkt hatte. Sie ging voll und ganz in ihrem Beruf auf und hatte nichts vermisst. Von den meisten ihrer Schüler erhält sie noch heute Briefe, mit manchen telefoniert sie noch hin und wieder und ein paar besuchen sie regelmäßig.<br />
„Ich hätte mir kein schöneres Leben vorstellen können.“<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><br />
Gut, den Mann fürs Heiraten hatte sie nicht gefunden, obwohl<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>viele Verehrer um sie geworben hatten. Der eine oder andere wäre auch vielleicht in Frage gekommen, aber diese Liebeleien waren alle zerplatzt wie die Seifenblasen. Hans Uwe, ihr erster fester Freund, siedelte mit den Eltern nach Amerika um und schon bald war der Kontakt unterbrochen. Tobias war bereits verheiratet und das alleine bedeutete schon damals für sie ein &#8222;NO GO&#8220;. Dann gab es noch den jungen Albert, ein Kommilitone und Rüdiger ein Kollege, der allerdings versetzt wurde.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><br />
„Es hat einfach nicht sollen sein“, sagt sich Marie Luise. „Und durch meine Kinder habe ich mich nie einsam gefühlt. Jetzt ja, nach meiner Pensionierung, da gibt es schon machmal so Momente, da wäre es schön jemand an meiner Seite zu haben. Klar, da gibt es auch noch Annabelle, meine beste und langjährige Freundin.“<br />
Annabelle und Marie-Luise kennen sich schon seit dem Kindergarten und wissen alles von der anderen, teilen Geheimnisse, Freuden und Sorgen miteinander. Doch Annabelle muss sie noch mit deren Ehemann teilen. Aber einmal im Jahr, das ist schon eine Art Ritual, machen die beiden Freundinnen miteinander Urlaub. Diese Reise sollte ebenfalls eine gemeinsame sein. Doch leider ist Annabelles Mann überraschend ins Krankenhaus gekommen. Tja und so sitzt Marie-Luise jetzt alleine auf der Bank in einem südlichen Urlaubsland.<br />
„Ich muss unbedingt mit Annabelle telefonieren und fragen, wie es ihrem Mann geht“, überlegt sie gerade und will ihr Handy aus der Tasche holen, als ein etwa fünfjähriges Mädchen vor ihr stehen bleibt.<br />
„Bist du alleine hier? Darf ich mich zu dir setzen?“<br />
„Oh“, sagt Marie-Luise, „das sind ja gleich zwei Fragen und beide kann ich mit ‚Ja‘ beantworten. Aber du bist doch sicherlich nicht alleine? Wo sind denn deine Eltern?“<br />
„Hihi!“, kichert das Mädchen. Das waren auch zwei Fragen.“<br />
Jetzt müssen beide lachen und die Kleine klatscht dabei vor Freude noch tüchtig in die Hände. Sie lässt sich mit einem Hopser auf der Bank neben der älteren Dame nieder.<br />
„Soll ich jetzt wieder fragen? Wie heißt du?“, spielt sie munter das Spiel weiter.<br />
„Nein und ich verrate dir erst meinen Namen, wenn du meine beiden letzten Fragen beantwortest hast.“<br />
„Welche Fragen? Die hab ich vergessen,“ beginnt das Mädchen, „Opa, Opa, hier bin ich!“, ruft sie und springt einem älteren Herrn entgegen. Sie nimmt ihren Großvater an der Hand und zerrt ihn zur Bank, auf der Marie-Luise sitzt.<br />
„Darf mein Opa auch hier sitzen? Das ist mein Opa, mit ihm bin ich hier im Urlaub. Papa und Mama sind zu Hause geblieben.“<br />
„Entschuldigen Sie bitte, meine Enkelin Rosalie ist manchmal etwas vorlaut.“<br />
„Sie ist ein entzückendes Mädchen, sehr freundlich und kontaktfreudig. Ich bin übrigens Marie-Luise Kirner.“<br />
„Gestatten, Maximilian von Heller!“, sagt der ältere Herr und setzt sich neben Rosalie und der netten Dame auf die Bank. Doch nach zwei Minuten ist es der Kleinen zu langweilig, sie läuft flink den Seifenblasen hinterher.<br />
„Ihr könnt euch ja ein bisschen unterhalten“, ruft sie den Beiden zu und versucht eine der großen Blasen zu fangen, die allerdings sogleich zerplatzt.<br />
„Es war ein wirklich kurzweiliger Nachmittag“, erzählt Marie-Luise am Abend ihrer besten Freundin am Telefon, nachdem diese von ihrem bereits wieder genesenen Mann berichtet hat. „Irgendwie hat dieser Maximilian mich an jemand erinnert.“<br />
„Darf ich raten?“, fragt Annabelle und weil am anderen Ende nur Schweigen herrscht, macht sie Vorschläge. „An Hans-Uwe oder an Tobias, oder vielleicht an Rüdiger oder doch eher an Albert?“<br />
„Ja, genau“, kommt die Antwort und danach herrscht wieder Schweigen.<br />
„Wie jetzt? An wen denn von den Vier?“<br />
„Es kam mir so vor, als hätte er das Lächeln von Tobias!…“<br />
„Aha!“<br />
„…aber auch die Augen von Hans-Uwe…“<br />
„Soso!“<br />
„…die Mimik und Gestik waren allerdings eher so wie bei Rüdiger…“<br />
„Ach ja?!“<br />
„…die Stimme jedoch hat mich an Albert erinnert!“<br />
„Perfekt!!!“, ruft Annabelle freudig aus. „Diese Mischung stimmt. Ihr habt euch doch wohl wieder für morgen verabredet, oder?!“<br />
„Er fliegt morgen mit seiner Enkelin wieder nach Hause.“<br />
„Och, schade!“, klingt es aus dem Telefon. „Und wo wohnt er?“<br />
„Das weiß ich nicht,…“<br />
„Och, Mensch Marie-Luise!“, die Freundin ist schon fast ein wenig entsetzt.<br />
„Aber stell dir vor: Tochter, Schwiegersohn und Rosalie wohnen nur drei Straßenecken von mir entfernt&#8230;&#8220;<br />
&#8222;Weiter?! Nun spuck es schon aus! Da ist doch noch etwas!&#8220;, fordert Annabelle ihre Freundin auf.<br />
&#8222;Naja, nächste Woche gehen wir gemeinsam Eisessen in der kleinen Eisdiele an der Hauptstraße“, gesteht Marie-Luise.<br />
Lachen und Klatschen schallt aus dem Telefon und anschließend Annabelles fröhliche Stimme:<br />
&#8222;Nachtigall, ick hör dir trapsen!&#8230;&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Haus am anderen Ende der Straße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 18:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Onkel]]></category>
		<category><![CDATA[seltsam]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nele ist neu in der Gegend. Sie ist mit ihren Eltern erst vor einer Woche in das große Haus am Ende der Straße gezogen. Vorher hatten sie in einem eigenen Haus in einer anderen Stadt gewohnt, aber nachdem der Vater seine Arbeitsstelle verloren hat, ist das Haus für Nele und ihre Eltern zu teuer geworden. Deshalb haben sie das Haus verkauft und sind in die Wohnung im obersten Stockwerk im Mühlenweg 10* gezogen. Außer ihnen wohnen noch zwei Familien in dem Haus. Im Erdgeschoss lebt Tina, die genauso alt ist wie Nele und ebenfalls in die 3. Klasse geht. „Hast du Lust mir ein bisschen die Gegend zu zeigen?“, fragt Nele ihre zukünftige Klassenkameradin. „Ich kenne mich ja noch nicht so richtig aus.“  „Na klar!“, willigt Tina sofort ein. „Ich hab heute sowieso nichts vor, es sind ja noch Ferien.“ Die beiden Mädchen scheinen sich von Anfang an zu mögen und so spazieren sie die lange Straße entlang bis sie zum anderen Ende kommen, dort, wo es nur noch einen Feldweg gibt, der in den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nele ist neu in der Gegend. Sie ist mit ihren Eltern erst vor einer Woche in das große Haus am Ende der Straße gezogen. Vorher hatten sie in einem eigenen Haus in einer anderen Stadt gewohnt, aber nachdem der Vater seine Arbeitsstelle verloren hat, ist das Haus für Nele und ihre Eltern zu teuer geworden.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>eshalb haben sie das Haus verkauft und sind in die Wohnung im obersten Stockwerk im Mühlenweg 10* gezogen. Außer ihnen wohnen noch zwei Familien in dem Haus. Im Erdgeschoss lebt Tina, die genauso alt ist wie Nele und ebenfalls in die 3. Klasse geht.<br />
„Hast du Lust mir ein bisschen die Gegend zu zeigen?“, fragt Nele ihre zukünftige Klassenkameradin. „Ich kenne mich ja noch nicht so richtig aus.“<br />
<span class="Apple-converted-space"> </span>„Na klar!“, willigt Tina sofort ein. „Ich hab heute sowieso nichts vor, es sind ja noch Ferien.“<br />
Die beiden Mädchen scheinen sich von Anfang an zu mögen und so spazieren sie die lange Straße entlang bis sie zum anderen Ende kommen, dort, wo es nur noch einen Feldweg gibt, der in den Wald führt. Am Waldrand steht ein altes verfallenes Haus. Es sieht unbewohnt aus, aber Nele bemerkt, dass sich der Vorhang am rechten Fenster bewegt.<br />
„Wohnt dort noch jemand?“, fragt sie Tina ungläubig. „Es wirkt etwas unheimlich!“<br />
„Ach, da wohnt so eine alte merkwürdige Frau“, antwortet die neue Freundin. „Die läuft mit einer Katze auf der Schulter herum und sieht aus, wie die Hexe von Hänsel und Gretel.“<br />
„Hast du sie schon mal gesehen?“<br />
„Nö, die sieht niemand, aber sie sieht alles“, antwortet Tina.<br />
„Woher weißt du dann dass sie aussieht wie die Hexe aus dem Märchen?“, will Nele wissen und bei der Vorstellung schüttelt es sie ein bisschen.<br />
„Das hat mir mal jemand erzählt und der weiß es von einem Freund eines Bekannten, der es von einem Kumpel gehört hat, dessen Onkel bei der Zeitung arbeitet und der weiß es von einem Kollegen, der es auch von jemand erzählt bekommen hat. Keine Ahnung wer das war.“ Tina zuckt mit den Schultern und läuft weiter. „Auf jeden Fall muss man sich von dem Haus und der Alten fernhalten.“<br />
Am Abend als Nele schon im Bett liegt, kann sie nicht schlafen. Sie muss immerzu an das denken, was ihre neue Freundin von dem verfallenen Haus und der seltsamen Frau erzählt hat. Hexen gibt es nicht, das weiß sie, deshalb kann sie die ganze Geschichte nicht so richtig glauben. Vielleicht wohnt tatsächlich niemand mehr in diesem Haus und es war ein Luftzug, der den Vorhang in Bewegung versetzt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Als die Eltern vor dem Zubettgehen nochmal einen Blick in Neles Zimmer werfen, ist das Mädchen immer noch wach.<br />
„Bist du aufgeregt, weil die Ferien bald zu Ende sind und du in eine neue Schule gehst?“, fragt die Mutter.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nein, aber Tina hat mir von einer seltsamen Frau erzählt und an die muss ich dauernd denken.“<br />
So kommt es, dass Nele den Eltern alles berichtet und sie beschließen sich einmal gemeinsam das Haus von außen anzusehen.<br />
Am nächsten Tag geht die Familie spazieren und kommt auch bei dem verfallenen Haus vorbei.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Du hast Recht, es wirkt merkwürdig. Allerdings ist der Garten in Ordnung und überall blühen Blumen“, meint der Vater. „Irgendjemand scheint den Garten zu pflegen. Aber es steht auch kein Name am Briefkasten.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wahrscheinlich wohnt tatsächlich niemand hier, aber wir können ja mal klingeln und uns vorstellen“, schlägt die Mutter vor.<br />
Nele nimmt all ihren Mut zusammen und drückt auf die Klingel, doch niemand reagiert.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Da!“, flüstert Nele und deutet auf das eine Fenster. Kaum merklich hat sich der Vorhang bewegt. Und dann plötzlich sieht Nele noch etwas anderes.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Da !“, sagt sie nun schon zum zweiten Mal und nun sehen auch die Eltern die Bewegung.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hallo!“, ruft der Vater. „Ist da jemand?!“<br />
Im selben Moment öffnete sich die Tür, die anscheinend nur angelehnt war und eine schwarze Katze schleicht aus dem Haus in den Garten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Nele hält vor Aufregung die Luft an.<br />
„Bestimmt kommt gleich die alte seltsame Frau heraus“, denkt sie. Aber niemand erscheint.<br />
„Wir versuchen es ein anderes Mal“, schlägt die Mutter vor und dann gehen alle drei nach Hause.<br />
In ihrem Zimmer malt Nele ein Bild von der schwarzen Katze, schreibt ganz klein unten in die Ecke ihren Namen und am nächsten Tag wirft sie dieses in den Briefkasten am Zaun des alten verfallenen Hauses.<br />
„Vielleicht holt es ja jemand heraus…“, überlegt sie sich.<br />
Doch die Tage vergehen und Nele hat das Bild, die Katze, das verfallene Haus und die seltsame Frau schon fast vergessen. Die Schule beginnt wieder und ihre Neugier auf die neuen Klassenkameraden ist plötzlich vorrangig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Am Freitag der ersten Schulwoche bittet die Klassenlehrerin Nele nach Schulschluss vor dem Lehrerzimmer auf sie zu warten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Habe ich was falsch gemacht?“, will das Mädchen wissen.<br />
„Nein, ich möchte dir jemand vorstellen“, erwidert die Klassenlehrerin lächelnd, nimmt Nele an der Hand und führt sie zu einer Frau, die im Gang steht.<br />
„Das ist meine Freundin Marianne und das ist Nele, die das Bild von Mimi, der schwarzen Katze gemalt hat“, stellt sie die Beiden gegenseitig vor.<br />
„Ich möchte dir danken!“, sagt die Frau. „Meine Mutter, die im Altersheim lebt, hat sich sehr über dein Bild gefreut. Sie liebt die Katze Mimi sehr.“<br />
Nele bekommt ganz große Augen und ihre Wangen laufen vor Stolz und Aufregung rot an.<br />
„Früher hat meine Mutter mit ihrer schwarzen Katze in dem alten Haus gewohnt, aber jetzt ist sie schon viele Jahre im Altenheim. Ich pflege den Garten und füttere die Katze, aber das Haus wieder instandzusetzen, kann ich mir nicht leisten.“<br />
Die Frau namens Marianne holt tief Luft, bevor sie weiter erzählt:<br />
„Du musst wissen, dass die Katze sehr anhänglich war und immer bei meiner Mutter auf der Schulter saß und dann erfinden die Menschen seltsame Geschichten. Meine Mutter ist aber eine sehr liebe, herzensgute und freundliche Frau. Heute ist sie schon etwas vergesslich und an manchen Tagen erkennt sie mich nicht mehr, aber an ihre Katze Mimi kann sie sich immer noch erinnern. Als sie dein Bild sah, standen ihr Freudentränen in den Augen.“</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*frei erfunden</p>
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		<title>Familie von Stein</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/familie-von-stein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2019 21:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Stein]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Einst vor vielen, vielen Jahren, überlegt, wo wir damals waren. Lagen einfach so am Straßenrand, zugedeckt von Gras, Schutt und Sand. &#160; Unscheinbar und einfach nur grau, Steine, unansehnlich und auch rau. Viele gab es da von unserer Sorte, überall und so auch an diesem Orte. &#160; Doch dann ein Junge ist gekommen, hat uns sanft in die Hand genommen. Obwohl wir waren angeschlagen, hat er uns alle nach Hause getragen. &#160; Er hat uns in einer Kiste versteckt, so hat uns auch niemand entdeckt. Als er dann wieder ist aufgetaucht, hat er uns das Leben eingehaucht. &#160; Wir sind nun die Familie von Stein, Papa, Mama und die Kinderlein. Und soll ich euch was verraten? Wir wohnen beim Efeu im Garten. &#160; Dort hat der Junge uns vergessen, hat jetzt wohl andere Interessen. Wir blicken ihm immer hinterher, doch er sieht uns nimmermehr. &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Frühlingsgruß Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt Kleidersammlung &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Einst vor vielen, vielen Jahren,</p>
<p style="text-align: center;">überlegt, wo wir damals waren.</p>
<p style="text-align: center;">Lagen einfach so am Straßenrand,</p>
<p style="text-align: center;">zugedeckt von Gras, Schutt und Sand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Unscheinbar und einfach nur grau,</p>
<p style="text-align: center;">Steine, unansehnlich und auch rau.</p>
<p style="text-align: center;">Viele gab es da von unserer Sorte,</p>
<p style="text-align: center;">überall und so auch an diesem Orte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Doch dann ein Junge ist gekommen,</p>
<p style="text-align: center;">hat uns sanft in die Hand genommen.</p>
<p style="text-align: center;">Obwohl wir waren angeschlagen,</p>
<p style="text-align: center;">hat er uns alle nach Hause getragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Er hat uns in einer Kiste versteckt,</p>
<p style="text-align: center;">so hat uns auch niemand entdeckt.</p>
<p style="text-align: center;">Als er dann wieder ist aufgetaucht,</p>
<p style="text-align: center;">hat er uns das Leben eingehaucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wir sind nun die Familie von Stein,</p>
<p style="text-align: center;">Papa, Mama und die Kinderlein.</p>
<p style="text-align: center;">Und soll ich euch was verraten?</p>
<p style="text-align: center;">Wir wohnen beim Efeu im Garten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Dort hat der Junge uns vergessen,</p>
<p style="text-align: center;">hat jetzt wohl andere Interessen.</p>
<p style="text-align: center;">Wir blicken ihm immer hinterher,</p>
<p style="text-align: center;">doch er sieht uns nimmermehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/fruehlingsgruss/">Frühlingsgruß</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-falke-zwei-prinzessinnen-und-meine-heimatstadt/">Ein Falke, zwei Prinzessinnen und meine Heimatstadt</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kleidersammlung/">Kleidersammlung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Lach mal wieder</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/lach-mal-wieder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 16:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenzaun]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertag]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
		<category><![CDATA[vergessen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist einer jener Sommertage, an denen man von Vogelgezwitscher geweckt wird und die Sonnenstrahlen einen schon vor dem Aufstehen an der Nase kitzeln. Einfach herrlich! Da macht es gar nichts aus früher als gewöhnlich aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten. „Du weißt schon, dass du mich jetzt gleich zur Uni fahren musst“, sagt mein Mann. „Na, so vergesslich bin ich nun auch noch nicht“, antworte ich lachend. „Wir haben doch erst gestern dein Auto in die Werkstatt gefahren.“ Das mit der Vergesslichkeit scheint allerdings eine ganz spezielle Sache zu sein. Manchmal überdecken die Geschehnisse des Alltags Dinge, an die man normalerweise ganz selbstverständlich denkt. Irgendwie passiert es dann, dass genau diese Selbstverständlichkeiten durch die Maschen des Gehirns fallen, irgendwo in den Gehirnwindungen verschwinden oder gar steckenbleiben. Und genau das ist an diesem so schönen Tag passiert. Ich habe meinen Mann vergessen. Nein, nicht ihn. An ihn denke ich doch immer. Während ich mit meiner Mutter am Spätnachmittag telefoniere, überlege ich, warum mein Mann noch nicht zu Hause ist, obwohl &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist einer jener Sommertage, an denen man von Vogelgezwitscher geweckt wird und die Sonnenstrahlen einen schon vor dem Aufstehen an der Nase kitzeln. Einfach herrlich! Da macht es gar nichts aus früher als gewöhnlich aus dem Bett zu hüpfen und in den Tag zu starten.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„D</span>u weißt schon, dass du mich jetzt gleich zur Uni fahren musst“, sagt mein Mann.<br />
„Na, so vergesslich bin ich nun auch noch nicht“, antworte ich lachend. „Wir haben doch erst gestern dein Auto in die Werkstatt gefahren.“<br />
Das mit der Vergesslichkeit scheint allerdings eine ganz spezielle Sache zu sein. Manchmal überdecken die Geschehnisse des Alltags Dinge, an die man normalerweise ganz selbstverständlich denkt. Irgendwie passiert es dann, dass genau diese Selbstverständlichkeiten durch die Maschen des Gehirns fallen, irgendwo in den Gehirnwindungen verschwinden oder gar steckenbleiben. Und genau das ist an diesem so schönen Tag passiert. Ich habe meinen Mann vergessen.<br />
Nein, nicht ihn. An ihn denke ich doch immer. Während ich mit meiner Mutter am Spätnachmittag telefoniere, überlege ich, warum mein Mann noch nicht zu Hause ist, obwohl er eigentlich bereits da sein wollte oder zumindest jetzt bald nach Hause kommen sollte.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wird es heute denn wieder so spät?“, hatte ich ihn noch am Morgen gefragt und er hatte diese Frage verneint und sogar gemeint, dass er heute nicht so viele Termine habe.<br />
Mitten im schönsten Telefonat mit meiner Mutter vernehme ich ein Klopfen in meinem Ohr.<br />
„Ach Mutti, es ruft gerade noch jemand an“, erkläre ich ihr.<br />
„Dann lass uns schnell auflegen“, sagt sie und wir beenden unser Gespräch.<br />
Ein Blick auf das Display meines Handys zeigt mir, dass mein Mann anruft. Nichtsahnend nehme ich das Gespräch an.<br />
„Hallo“, flöte ich fröhlich in das Gerät.<br />
„Sag mal, hast du mich vergessen? Wann holst du mich denn endlich ab?!“, dringt seine etwas unwirsche Stimme an mein Ohr.<br />
„Wieso? Ich warte hier schon die ganze Zeit, dass du endlich heimkommst“, antworte ich.<br />
„Du wartest?! Du musst mich abholen. Ich habe doch kein Auto. Denk mal nach: Mein Auto ist in der Werkstatt.“<br />
„Oh!“, lache ich verlegen in den Hörer. „Das hab dich tatsächlich vergessen.“<br />
Verwundert bin ich jedoch schon. Am wenigsten allerdings über meine Vergesslichkeit, sondern hauptsächlich über den leicht säuerlichen Ton in der Stimme meines Mannes. So kenne ich ihn ja gar nicht und die Situation, dass er auf mich warten muss auch nicht. Eher verhält sich normalerweise die Sache umgekehrt.<br />
„Ich bin in zehn Minuten da!“, rufe ich zum anderen Ende der Telefonverbindung. „Du kannst schon runtergehen und vor dem Gebäude auf mich warten.“<br />
„Okay, ich steh dann also draußen und warte“, kommt es etwas versöhnlicher von meinem Mann.<br />
Bevor ich losdüse, berichte ich allerdings noch schnell meiner Mutter, dass das Anklopfen im Handy von meinem Peter kam, den ich vergessen habe abzuholen.<br />
„Na, dann lass ihn nicht länger warten“, meint sie.<br />
Im selben Moment, in dem ich auflege, klingelt mein Handy erneut.<br />
„Wo bleibst du eigentlich? Ich stehe schon die ganze Zeit hier und warte!“<br />
„Ich komme ja schon und wieso bist du eigentlich so unfreundlich?“, will ich noch sagen, aber da hat er bereits aufgelegt.<br />
Schnell gehe ich noch einmal für kleine Prinzessinnen und dann schlüpfe ich in meine Schuhe, stecke das Handy in meine Handtasche, ziehe meine Lippen nach, suche fix meine Autoschlüssel und öffne auch schon die Haustür.<br />
Während ich den Schlüssel von außen im Schloss drehe, um die Tür zuzuschließen, höre ich unsere Nachbarin lauthals lachen.<br />
„Oh, B. hat mal wieder gute Laune“, denke ich. Mehr aber auch nicht, denn sie lacht gerne und viel.<br />
Als ich mich umdrehe, sehe ich sie am Auto stehen und den Kofferraum beladen. Sie lächelt mir zu. Ich lächele zurück und will geschwind zu meinem Auto, da fällt mein Blick ein Haus weiter auf die gegenüberliegende Straßenseite. Von dort blicken mich sechs Augenpaare überaus freundlich, um nicht zu sagen &#8222;fröhlich&#8220; an. An sich ist dies kein ungewöhnlicher Anblick für mich, jedoch jetzt und genau in diesem Moment schon. Ein Augenpaar gehört S. unserer anderen Nachbarin, die nun freudestrahlend zu mir herüber winkt. Das zweite Augenpaar gehört S. ihrem Mann, der jetzt ebenfalls die Hand zum Gruß hebt. Beide stehen in ihrem Vorgarten hinter dem Zaun. Und wer steht vor dem Gartenzaun?<br />
„Wie kommst du denn hier her?“, rufe ich erstaunt und renne auch schon zu den drei auf mich wartenden Personen.<br />
„Das hat jetzt aber lange gedauert“, lacht B., die erste Nachbarin und schließt ihren Kofferraumdeckel.<br />
„Wieso?“ frage ich sie verwirrt und schiebe gleich eine weitere Frage in Richtung der anderen Nachbarn hinterher: „Wie lange stehst du eigentlich schon hier?“, rufe ich der Person vor dem Gartenzaun entgegen.<br />
„Seit meinem ersten Anruf“, grinst mein Mann. Herr K. von gegenüber hat mich mitgenommen. Wolltest du mich nicht schon längst an der Uni abgeholt haben? Die zehn Minuten sind bereits deutlich überschritten und erst jetzt willst du losfahren?!“<br />
Die gesamte Nachbarschaft bricht in schallendes Gelächter aus, einschließlich meiner Wenigkeit. Und so beginnt wieder einmal ein lustiger und unterhaltsamer Plausch am Gartenzaun.</p>
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		<title>Herbstimpressionen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstimpressionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 22:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Kastanien]]></category>
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		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit&#8230; Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen.  Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird. Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband. Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend. Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an. Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden. Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und&#8230; &#8230; ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz. Vielleicht wird er mit Holz beladen,&#8230; &#8230;das dann im Kamin knisternd verbrennt und&#8230; uns wohlige &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal habe ich meine Festplatte nach Fotos durchforstet. Dieses Mal war ich auf der Suche nach Bilder, die in die dritte Jahreszeit passen. Ich bin fündig geworden und so möchte ich heute mit Euch ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend spazieren. Dabei werden wir dem Herbst begegnen. Er hat viele unterschiedliche Facetten, die es zu entdecken gilt. Kommt einfach mit&#8230;</p>
<p>Vor uns liegt eine lange Straße, gesäumt von Bäumen, die schon Herbstlaub tragen. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3783 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04119" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04119.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Im Sonnenlicht erstrahlt die Natur im Herbst ein letztes Mal in ihrer vollen Pracht, bevor schon bald alles kahl und trüb erscheinen wird.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3784 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03424" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03424.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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<p>Bunte Blätter ranken an Mauerwänden hoch und werden zum krönenden Schmuckband.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3785 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03980" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03980.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Wegrand steht ein Fliegenpilz, rot und leuchtend.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3787 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04151" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04151.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Auch ein Wildschwein treffen wir inmitten von bunten Blättern an.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3789 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc07105-kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC07105-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Kastanien fallen von den Bäumen, liegen am Wegrand und warten darauf von Kinderhänden aufgesammelt zu werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3793 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03815" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03815.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ein Erntewagen ist geschmückt  mit Maiskolben und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3790 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc06849" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC06849.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230; ein anderer wartet im Sonnenlicht auf seinen Einsatz.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3791 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04138" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04138.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht wird er mit Holz beladen,&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3792 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc04141" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC04141.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&#8230;das dann im Kamin knisternd verbrennt und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3794 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03377" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03377.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>uns wohlige Wärme schenkt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3795 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03397" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03397.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Gemütlich lassen wir uns neben dem Kätzchen auf dem Sofa nieder und&#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3796 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-1024x682.jpg" alt="1200px-dsc03379" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/11/1200px-DSC03379.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>genießen mit einer Tasse Tee den Herbst.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3586 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-1024x759.jpg" alt="1200px-_DSC3865" width="840" height="623" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-1024x759.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-300x223.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865-768x570.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/08/1200px-_DSC3865.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich wünsche Euch ein schönes Herbstwochenende und bedanke mich für Eure treuen Besuche und die vielen lieben Kommentare.</p>
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		<title>Große Aufregung in der Villa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2016 22:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Herrn und Frau Konfusi und den anderen Bewohnern der Villa ist immer etwas los. Ihnen wird es nie langweilig. Auch heute herrscht in dem Haus wieder große Aufregung, dabei fing der Tag ganz friedlich und vielversprechend an.  Am Morgen ahnte noch niemand etwas von der bevorstehenden großen Aufregung. Die Frühlingssonne scheint zu den Fenstern herein und lockt Herrn und Frau Konfusi zu einem kleinen Spaziergang nach draußen. Gerade sind sie wieder auf dem Heimweg, da fährt ein Feuerwehrauto an ihnen vorbei und biegt in die Straße ein, an deren Ende die Villa steht, in der sie wohnen. „Nanu?! Da muss irgendetwas passiert sein!“, überlegt Frau Konfusi laut und dreht sich reflexartig um. „Du kannst ganz beruhigt sein“, erklärt ihr Professor Konfusi, der den Blick seiner Frau nach hinten wahrgenommen hat. „Dieses Mal wirst du von keinem Känguru verfolgt. So schnell kann Karl, das Känguru nicht mehr aus seinem Gehege entwischen. Sie haben den Zaun nämlich erneuert.“ Frau Konfusi geht nicht auf das Gesagte ein, sondern überlegt krampfhaft, was sich denn wohl Schlimmes in der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei Herrn und Frau Konfusi und den anderen Bewohnern der Villa ist immer etwas los. Ihnen wird es nie langweilig. Auch heute herrscht in dem Haus wieder große Aufregung, dabei fing der Tag ganz friedlich und vielversprechend an.  Am Morgen ahnte noch niemand etwas von der bevorstehenden großen Aufregung.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>ie Frühlingssonne scheint zu den Fenstern herein und lockt Herrn und Frau Konfusi zu einem kleinen Spaziergang nach draußen. Gerade sind sie wieder auf dem Heimweg, da fährt ein Feuerwehrauto an ihnen vorbei und biegt in die Straße ein, an deren Ende die Villa steht, in der sie wohnen.<br />
„Nanu?! Da muss irgendetwas passiert sein!“, überlegt Frau Konfusi laut und dreht sich reflexartig um.<br />
„Du kannst ganz beruhigt sein“, erklärt ihr Professor Konfusi, der den Blick seiner Frau nach hinten wahrgenommen hat. „Dieses Mal wirst du von keinem Känguru verfolgt. So schnell kann Karl, das Känguru nicht mehr aus seinem Gehege entwischen. Sie haben den Zaun nämlich erneuert.“<br />
Frau Konfusi geht nicht auf das Gesagte ein, sondern überlegt krampfhaft, was sich denn wohl Schlimmes in der Straße ereignet haben könnte.<br />
„Ich werde doch nicht den Herd angelassen haben“, kommt es ihr plötzlich in den Sinn. „Vielleicht brennt es in unserer Wohnung.“<br />
„Dann würden wir doch Rauch sehen“, versucht sie ihr Mann zu beruhigen. „Wahrscheinlich fahren sie nur durch die Straße, weil sie eine Abkürzung nehmen wollen.“<br />
Doch gerade als er dies sagt, biegen sie selbst in die Straße ein und er erkennt, dass das Feuerwehrauto tatsächlich direkt vor der Villa anhält. Ihm wird es inzwischen auch etwas sonderbar in der Magengegend. Wortlos und beschleunigenden Schrittes marschieren die Beiden weiter. Ein wenig atemlos und mit klopfenden Herzen erreichen sie die Villa.<br />
„Schau doch nur, sie haben die Leiter ausgefahren!“, ruft Frau Konfusi erschrocken aus. „Ganz nach oben. Dort, wo das junge Pärchen wohnt, das erst kürzlich in die ausgebaute Dachgeschosswohnung eingezogen ist. Wie heißen sie nochmal?“<br />
„Frau Sommer und Herr Herbst.“<br />
„Stimmt! Frau Sommer steht am Wohnzimmerfenster, winkt ganz aufgeregt und deutet zu dem kleineren Nachbarfenster“, kommentiert Frau Konfusi das, was sich gerade vor ihren Augen abspielt. „Jetzt rennt sie wieder weg und der Feuerwehrmann öffnet das angekippte Nachbarfenster und klettert hinein. Es müsste das Fenster vom Wohnungsflur sein, wenn mich nicht alles täuscht.“<br />
„Ich glaube nicht, dass es brennt. Da scheint etwas anderes passiert zu sein“, sagt Professor Konfusi sichtlich nervöser als noch vor ein paar Minuten.<br />
Mittlerweile steckt der Feuerwehrmann seinen Kopf von innen nach außen durch das Fenster und signalisiert seinen Kameraden, dass sie die Leiter wieder einziehen sollen.<br />
Jetzt kommt auch Oma Schmidt über den Hof geschlurft und gesellt sich zu Herrn und Frau Konfusi. Auch sie weiß nicht, was hier eigentlich los ist, denn sie ist gerade aus ihrem Mittagsschläfchen erwacht. Marco ist noch in der Schule, seine Eltern und auch Herr Herbst sind arbeiten. Da das kleine Grüppchen die Feuerwehrleute nicht stören will, stellen sie sich alle in eine Hofecke, beobachten das Geschehen und warten ab.<br />
Endlich kommt Frau Sommer durch die Eingangstür aus dem Haus, gefolgt von dem Feuerwehrmann, der ein etwa zweijähriges kleines Mädchen auf dem Arm hält. Die Kleine weint herzerbarmend und streckt die Ärmchen nach Frau Sommer aus.<br />
„Ich glaube, es ist besser, wenn Sie sie erst einmal beruhigen“, meint der Feuerwehrmann und reicht das Kind der jungen Frau.<br />
„Du brauchst nicht weinen. Es ist doch alles gut gegangen, aber das darfst du nicht noch einmal machen!“, erklärt Frau Sommer dem Mädchen, das sich tränenüberströmt an sie schmiegt. „Schau mal auf dieser großen Leiter ist der Feuerwehrmann hochgeklettert und hat uns gerettet.“<br />
„Geht es Ihnen und der Kleinen gut?“, erkundigt sich Professor Konfusi. „Können wir Ihnen irgendwie helfen?“<br />
„Was ist überhaupt passiert?“, fragt Frau Konfusi und Oma Schmidt streichelt den Rücken des Mädchens behutsam.<br />
„Ach“, erzählt Frau Sommer, „ich habe meine kleine Nichte in unser Bett gelegt, damit sie ihren Mittagsschlaf machen kann.“<br />
„Ja, ja, so ein kleines Mädchen muss seine Ordnung haben und mittags noch schlafen. Ich übrigens auch!“, sagt Oma Schmidt und streichelt die Kleine weiter.<br />
„Ich bin dann ins Wohnzimmer gegangen und habe über Kopfhörer Musik gehört. Aber vorher habe ich sicherheitshalber noch die Wohnungstür abgesperrt. Nur für den Fall, dass die Kleine wach wird, mich sucht und ich sie nicht höre. Man weiß ja nie, was so kleinen Kindern alles einfällt. Man hat ja schon gelesen, dass sie einfach auf die Straße laufen.“<br />
Die junge Frau ist immer noch total aufgeregt.<br />
„Wie hätte ich das denn meiner Schwester erklären sollen?! Ich darf mir das gar nicht erst ausmalen.“<br />
„Aber was ist denn überhaupt passiert? Warum ist die Feuerwehr hier?“<br />
Alle sehen die junge Frau gespannt an, denn bisher ist ihnen der Feuerwehreinsatz noch ein Rätsel.<br />
„Marlis, meine Nichte, ist tatsächlich aufgewacht und aufgestanden. Sie hat das Schlafzimmer vom Flur aus abgesperrt und ist dann zur Wohnzimmertür gegangen und hat von außen den Schlüssel rumgedreht. Als ich es gemerkt habe, hatte sie mich schon eingesperrt. Jetzt saß ich im Wohnzimmer fest und die Kleine im Flur. Sie hat nach mir gerufen und zuerst habe ich versucht ihr zu erklären, dass sie den Schlüssel wieder umdrehen muss, um aufzuschließen. Das hat sie aber nicht mehr geschafft. Sie hat Angst bekommen und hat sich in eine Ecke gesetzt und geweint.“<br />
„Ach, du meine Güte!“, entfährt es Frau Konfusi und Oma Schmidt gleichzeitig.<br />
„Dann haben Sie also die Feuerwehr alarmiert“, stellt Professor Konfusi sachlich fest.<br />
„Ja, was hätte ich denn sonst tun sollen? Ich hatte zum Glück das Telefon im Wohnzimmer liegen, aber ich hatte keine Nummer von einem Schlüsseldienst. Die Notrufnummer von Polizei und Feuerwehr hat man allerdings immer im Kopf.“<br />
„Das haben Sie ganz richtig gemacht, junge Frau.“, erklärt der Feuerwehrmann und verabschiedet sich.<br />
„Ich mache Ihnen einen Vorschlag“, sagt Professor Konfusi. „Alle hier im Haus haben mir einen Zweitschlüssel gegeben, nur für den Fall der Fälle. Wenn Sie möchten, dann können Sie das auch tun. Und speichern Sie sich noch meine Nummer im Telefon ein. Dann brauchen wir das nächste Mal keinen Feuerwehreinsatz mehr, sondern ich komme einfach mit dem Zweitschlüssel die Treppe hoch gelaufen und errette Sie.“<br />
Dankbar und erschöpft, nickt die junge Frau. Verstohlen wischt sie sich eine Träne weg.<br />
„Aber jetzt mache ich der kleinen Marlis erst einmal einen schönen warmen Kakao“, schlägt Frau Konfusi vor und reicht dem Mädchen die Hand. „Komm mit, Marlis, die heiße Schokolade wird dir guttun. Magst du auch Kekse?“, fragt sie das kleine Mädchen, das begeistert nickt. „Für uns Erwachsene habe ich übrigens noch einen Mirabellenlikör und einen Eierlikör im Schrank stehen. Damit können wir den Schreck hinunterspülen.“</p>
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