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	<title>Osterhase &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Schabernack mit dem Osterhasen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 19:03:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Mausi, das kleine Mausemädchen schläft noch, tief unten in ihrem Mauseloch. Als sie erwacht, fällt es ihr ein, heute soll ein besonderes Fest wohl sein. Bald werden Kinder, die großen und die kleinen, oben auf der Wiese erscheinen. Zuvor muss er seine Arbeit tun, der berühmte Hase hat keine Zeit zum Ausruhn. So hoppelt er über die große Wiese sofort, versteckt bunte Eier hier und dort. Wird beobachtet von der Maus, die macht sich einen Schabernack daraus. Sobald der Osterhase hat versteckt ein Ei, das Mausemädchen eilt herbei. Legt das Ei in den Korb zurück, jedes Einzelne und Stück für Stück. So wird der Osterhasenkorb niemals leer, beeilt er sich auch noch so sehr. Als erklingt der Kinder Lachen, lässt Mausi nun die dummen Sachen. Sie will nicht verderben den Kinderspaß, lässt liegen die Eier im Gras. Als der Korb ist endlich leer, der Osterhase ist erschöpft doch sehr. Er zweifelt wahrlich an seiner Kondition, nächste Ostern ist dran der Sohn. Mausi kichert über den Streich, neuer Blödsinn folgt bestimmt sogleich. Doch nun habt alle &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Mausi, das kleine Mausemädchen schläft noch,<br />
tief unten in ihrem Mauseloch.<br />
Als sie erwacht, fällt es ihr ein,<br />
heute soll ein besonderes Fest wohl sein.</p>
<p style="text-align: center;">Bald werden Kinder, die großen und die kleinen,<br />
oben auf der Wiese erscheinen.<br />
Zuvor muss er seine Arbeit tun,<br />
der berühmte Hase hat keine Zeit zum Ausruhn.</p>
<p style="text-align: center;">So hoppelt er über die große Wiese sofort,<br />
versteckt bunte Eier hier und dort.<br />
Wird beobachtet von der Maus,<br />
die macht sich einen Schabernack daraus.</p>
<p style="text-align: center;">Sobald der Osterhase hat versteckt ein Ei,<br />
das Mausemädchen eilt herbei.<br />
Legt das Ei in den Korb zurück,<br />
jedes Einzelne und Stück für Stück.</p>
<p style="text-align: center;">So wird der Osterhasenkorb niemals leer,<br />
beeilt er sich auch noch so sehr.<br />
Als erklingt der Kinder Lachen,<br />
lässt Mausi nun die dummen Sachen.</p>
<p style="text-align: center;">Sie will nicht verderben den Kinderspaß,<br />
lässt liegen die Eier im Gras.<br />
Als der Korb ist endlich leer,<br />
der Osterhase ist erschöpft doch sehr.</p>
<p style="text-align: center;">Er zweifelt wahrlich an seiner Kondition,<br />
nächste Ostern ist dran der Sohn.<br />
Mausi kichert über den Streich,<br />
neuer Blödsinn folgt bestimmt sogleich.</p>
<p style="text-align: center;">Doch nun habt alle ein frohes Osterfest,<br />
mit vielen bunten Eiern im Nest.<br />
Lasst es euch richtig gutgehen,<br />
bis wir uns hier werden wiedersehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/">Unsere persönliche Ostergeschichte</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/ei-ei-ei-und-noch-ein-ei/">Ei, Ei, Ei und noch ein Ei</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Danke Hops! (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 09:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Beschützer]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
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		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Hops und Rosa konnten aus ihrem Versteck unbemerkt fliehen. Trotzdem gestaltet sich ihre Flucht nicht problemlos. Plötzlich vernimmt Hops Schritte und kann auch hinter einem Baum ein Wesen erkennen, das sie eingehend beobachtet. Rosa ist mucksmäuschenstill. Auch sie hat mittlerweile die Schritte vernommen. Da sie sich allerdings hinter Hops versteckt, sieht sie nicht wer ihnen nun geradewegs entgegen kommt. Sie fürchtet, es könnte das Ungeheuer vom Abend zuvor sein oder irgendeine andere furchteinflößende Bestie. Doch noch bevor sie sich die schlimmsten Vermutungen ausmalen kann, ruft Hops dem Wesen etwas zu. „Hallo!!! Was machst du hier?“ Hops Frage klingt in Rosas Ohren kein bisschen ängstlich. Ja, eher sogar erfreut. „Das ist doch gar nicht dein Revier!“, stellt der Hasenjunge jetzt fest. Neugierig versucht nun Rosa einen Schritt neben ihren Beschützer zu treten, um ebenfalls einen Blick auf den ihr Unbekannten werfen zu können. Dieser ist groß und sieht sehr mächtig aus, aber sein Blick ist freundlich. „Das wollte ich gerade dich fragen. Alle suchen dich, sind in großer Aufregung und Sorge um dich,“ erklingt eine tiefe &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hops und Rosa konnten aus ihrem Versteck unbemerkt fliehen. Trotzdem gestaltet sich ihre Flucht nicht problemlos. Plötzlich vernimmt Hops Schritte und kann auch hinter einem Baum ein Wesen erkennen, das sie eingehend beobachtet.</strong></p>
<p><span class="dropcap">R</span>osa ist mucksmäuschenstill. Auch sie hat mittlerweile die Schritte vernommen. Da sie sich allerdings hinter Hops versteckt, sieht sie nicht wer ihnen nun geradewegs entgegen kommt. Sie fürchtet, es könnte das Ungeheuer vom Abend zuvor sein oder irgendeine andere furchteinflößende Bestie. Doch noch bevor sie sich die schlimmsten Vermutungen ausmalen kann, ruft Hops dem Wesen etwas zu.<br />
„Hallo!!! Was machst <em>du</em> hier?“<br />
Hops Frage klingt in Rosas Ohren kein bisschen ängstlich. Ja, eher sogar erfreut.<br />
„Das ist doch gar nicht dein Revier!“, stellt der Hasenjunge jetzt fest.<br />
Neugierig versucht nun Rosa einen Schritt neben ihren Beschützer zu treten, um ebenfalls einen Blick auf den ihr Unbekannten werfen zu können. Dieser ist groß und sieht sehr mächtig aus, aber sein Blick ist freundlich.<br />
„Das wollte ich gerade <em>dich</em> fragen. Alle suchen dich, sind in großer Aufregung und Sorge um dich,“ erklingt eine tiefe Stimme. „Und wer ist das neben dir?“<br />
„Wie ich hierher komme? Ach, das ist eine lange Geschichte, die ich dir aber gerne erzähle. Aber zuerst möchte ich euch gegenseitig vorstellen. Das ist Rosa, die ich selbst gestern erst kennengelernt habe. Und das, liebe Rosa, ist Helmut der Hirsch.“ Hops deutet von einem zum anderen und erkennt, dass sich die Beiden gegenseitig anlächeln und sich auf Rosas Gesicht Erleichterung ausbreitet.<br />
Trotz der sichtlichen Entspannung der Lage schreckt das Hasenmädchen ganz schrecklich zusammen, als sie aus der Luft einen eigenartigen Laut vernimmt. Sie verkriecht sich sofort wieder hinter Hops und sucht seinen Schutz.<br />
„Keine Angst“, vernimmt sie Helmuts beruhigende Stimme, „das ist Aurelia, die Eule.“<br />
„Sie ist so etwas wie unsere Botschafterin und Kundschafterin“, erklärt nun auch Hops dem kleinen Hasenmädchen.<br />
„Also tut sie uns nichts zu leide?“, fragt dieses noch immer etwas vorsichtig.<br />
„Nein. Sie hat mir geholfen Euch zu finden“, berichtet Helmut der Hirsch.<br />
„Und jetzt werde ich Eure Rückkehr im Osterhasendorf und bei allen, die euch suchen, ankündigen“, ruft es über ihren Köpfen, bevor sich Aurelia auf den Weg macht, um die frohe Botschaft zu verkünden.<br />
Nachdem sich auch diese vermeintliche Gefahr entschärft hat, merkt Rosa wie sehr sie die ganze Aktion angestrengt hat. Dies bleibt auch den beiden anderen nicht verborgen.<br />
„Du siehst müde aus“, meint Helmut zu dem Hasenmädchen. „Willst du dich auf meinen Rücken setzen, während ich euch zur Osterhasenfamilie bringe. Sie werden sich sicherlich sehr freuen.“<br />
Dankbar nimmt Rosa dieses liebe und wohlgemeinte Angebot an. Kaum sitzt sie auf dem Rücken des Hirsches, fallen ihr auch schon die Augen zu.<br />
Nachdem Hops seinem Freund Helmut alles ausführlich berichtet hat und von ihm für seinen Mut gelobt wurde, marschiert der stolze Hasenjunge neben dem Hirsch in das Osterhasendorf.<br />
Durch Eule Aurelias Kundschaft von der Rettung der beiden Hasenkinder herrrscht im Osterhasendorf helle Aufregung. Alle haben sich auf dem Dorfplatz versammelt, um die drei Freunde mit Jubel im Osterhasendorf zu begrüßen. Auch Rosas Eltern sind herbeigeeilt.<br />
„Hoch soll er leben!“, rufen sie Hops zu und gratulieren ihm. „Herzlich willkommen!“<br />
Rosas Eltern sind überglücklich, dass sie ihre Tochter wohlbehalten in den Arm nehmen können. Der Mama kullern die Freudentränen aus den Augen und sie streicht Rosa immer wieder zärtlich über den Kopf.<br />
„Danke Hops“, sagt Rosas Vater. „Dein Mut und deine Klugheit haben dich zum Retter unserer Tochter gemacht. Wir sind dir zu unendlichem Dank verpflichtet.“<br />
Der Oberosterhasenlehrer, der ja auch gleichzeitig der Papa von Hops ist, klopft seinem Sohn stolz auf die Schulter.<br />
„Das hast du wahrlich meisterhaft gemacht, wie ein richtiger Osterhase. Deshalb verleihe ich dir das goldene Band und ernenne dich nun feierlich zum Ehren-Osterhasengehilfen.“<br />
Mit diesen Worten hängt der Oberosterhase dem strahlenden Hops das goldene Band um und flüstert ihm sichtlich gerührt ins Ohr:<br />
„Das bisschen Eiermalen machst du doch mit links! Ich bin stolz auf dich, mein Sohn!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">Ich wünsche <span style="color: #0000ff;">Euch allen</span> <span style="color: #008000;">ein frohes Osterfest</span> <span style="color: #800080;">und viel Spaß </span><span style="color: #0000ff;">beim Ostereiersuchen</span>!!!</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008000;">Liebe Grüße </span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">von</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #0000ff;">Astrid Berg</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/bubis-sprachkuenste/">Bubis Sprachkünste</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-abenteuer-des-kleinen-hops/">Die Abenteuer des kleinen Hops</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-chance-2/">Die Chance (2)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Chance (2)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/die-chance-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 08:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[beobachten]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Schritte]]></category>
		<category><![CDATA[Wolke]]></category>
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					<description><![CDATA[Hops kann in dem Versteck nicht lange schlafen. Seine Gedanken kreisen selbst im Schlaf durch seinen Kopf und so ist er trotz Müdigkeit schon nach kurzer Zeit wieder hellwach. Außerdem hört er das leise Wimmern neben sich. Es kommt von dem kleinen Hasenmädchen, das sich zitternd an ihn gekauert hat. „Nicht weinen“, versucht er es zu trösten. „Wir werden gerettet. Außerdem bin ich auch noch da und ich lasse mir etwas einfallen.“ Das Hasenmädchen schmiegt sich noch ein bisschen mehr an ihn und Hops weiß, dass er bald etwas tun muss, damit keine Panik ausbricht. „Wie heißt du eigentlich?“, will er nun wissen. „Ich bin Hops aus der Familie des Oberosterhasens.“ „Oh“, hört er die erstaunte Stimme des Hasenmädchens. „Mein Name ist Rosa. Mein Vater heißt Robert und meine Mutter Sarah und für mich haben sie einfach jeweils die ersten beiden Buchstaben ihrer Namen zusammengefügt und dabei kam dann Rosa heraus.“ „Das klingt sehr hübsch!“, macht Hops ihr ein Kompliment und hat das Gefühl, dass Rosa lächelt. Nur sehen kann er dieses Lächeln wegen der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hops kann in dem Versteck nicht lange schlafen. Seine Gedanken kreisen selbst im Schlaf durch seinen Kopf und so ist er trotz Müdigkeit schon nach kurzer Zeit wieder hellwach. Außerdem hört er das leise Wimmern neben sich. Es kommt von dem kleinen Hasenmädchen, das sich zitternd an ihn gekauert hat.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„N</span>icht weinen“, versucht er es zu trösten. „Wir werden gerettet. Außerdem bin ich auch noch da und ich lasse mir etwas einfallen.“<br />
Das Hasenmädchen schmiegt sich noch ein bisschen mehr an ihn und Hops weiß, dass er bald etwas tun muss, damit keine Panik ausbricht.<br />
„Wie heißt du eigentlich?“, will er nun wissen. „Ich bin Hops aus der Familie des Oberosterhasens.“<br />
„Oh“, hört er die erstaunte Stimme des Hasenmädchens. „Mein Name ist Rosa. Mein Vater heißt Robert und meine Mutter Sarah und für mich haben sie einfach jeweils die ersten beiden Buchstaben ihrer Namen zusammengefügt und dabei kam dann Rosa heraus.“<br />
„Das klingt sehr hübsch!“, macht Hops ihr ein Kompliment und hat das Gefühl, dass Rosa lächelt. Nur sehen kann er dieses Lächeln wegen der Dunkelheit nicht.<br />
Jetzt erst fällt ihnen auf, dass von draußen kein Laut mehr zu ihnen herein dringt. Vorsichtig lugt Hops nach draußen, wo es durch den Vollmond heller ist als drinnen in dem Baumstamm.<br />
„Ich glaube, das Ungeheuer hat aufgegeben und hat sich verzogen. Ich werde einmal nachschauen!“<br />
„Nein, bitte bleib hier, sonst bin ich doch ganz allein!“, bettelt Rosa.<br />
„Das ist unsere einzige Chance zu entkommen. Wenn erst der Tag wieder anbricht, kommt vielleicht auch das Ungeheuer wieder.“<br />
Nicht nur Rosa muss jetzt mutig sein, sondern auch Hops. Er atmet dreimal tief durch und dann schleicht er sich leise auf seinen Hasenpfoten hinaus. Vorsichtig schaut er sich um. Nichts! Alles ist still und ruhig, als würden alle außer ihnen schlafen.<br />
Hops erkennt die Chance zu fliehen, doch niemals würde er das jetzt alleine tun. Seine neue Freundin Rosa kann und will er nicht im Stich lassen. Also hopst er wieder zurück zum Baumstamm und schlüpft durch die Öffnung. Drinnen wird er sehnsüchtig von einem zitternden Hasenmädchen empfangen.<br />
„Wir müssen es wagen und unsere Flucht antreten. Ich hoppele voraus und du folgst mir ganz dicht. Ich werde dich beschützen. Hab keine Angst wir schaffen es!“, spricht er Rosa und ein kleines Bisschen auch sich selbst Mut zu.<br />
Das Hasenmädchen hat tiefstes Vertrauen zu Hops und folgt ihm so dicht wie sie nur kann. Solange sie seine Wärme spürt, fühlt sie sich beschützt.<br />
Der Mond meint es gut mit ihnen, denn er scheint nur für die Beiden zu leuchten. So finden sie problemlos ihren Weg und entfernen sich Minute für Minute mehr von ihrem Versteck. Doch plötzlich bleibt Hops erschrocken stehen.<br />
„Pst!“, zischt er Rosa zu. „Da ist jemand! Ich kann Schritte vernehmen.“<br />
Wie gebannt lauschen die Zwei mit angehaltenem Atem. Tatsächlich, da nähert sich ein Wesen.<br />
Hops sucht mit seinen Augen die Richtung ab, aus der die Schritte kommen. Doch auf einmal ist es wieder still. Es ist unheimlich. Irgendwo muss sich ein Wesen verstecken.<br />
„Nicht rühren!“, denkt Hops noch und ärgert sich, dass sein Herz so heftig pocht. „Hoffentlich kann das niemand hören“, überlegt er. „Da!“, flüstert er Rosa zu und zeigt mit seiner Vorderpfote zu einem Baum, der ungefähr fünfzig Meter vor ihnen am Wegrand steht.<br />
„Was oder wer ist das?“, fragt er sich insgeheim.<br />
Leider hat sich inzwischen eine Wolke vor den Mond geschoben und so stehen die beiden Häschen wieder einmal vollkommen in der Dunkelheit. Wie erstarrt verharren sie da und sind zu keiner Regung mehr fähig.<br />
Zum Glück war es nur eine kleine Wolke, die schnell wieder abzieht und den Mond Stückchen für Stückchen erneut freigibt. Jetzt kann Hops auch erkennen, wer da hinter dem Baum hervorlugt und sie beobachtet …</p>
<p style="text-align: center;">Fortsetzung folgt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/osterhasenabenteuer/">Osterhasenabenteuer</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hops-hat-eine-idee/">Hops hat eine Idee</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Kindersorgen, Kinderfreuden</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/frohe-ostern/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/frohe-ostern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 18:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Holle]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kindersorgen, Kinderfreuden Klein Lieschen erwacht fröhlich am frühen Morgen. Doch irgendetwas stört sie an der jetzigen Situation, macht sie traurig und wirbelt auf ihre Emotion. Der Blick aus dem Fenster bereitet ihr große Sorgen. „Mama, was ist nur los da draußen hier und jetzt? Hab ich Ostern und den Osterhasen verschlafen? Oder will Frau Holle den Osterhasen bestrafen?“, fragt sie schnell die Mutter und schaut ganz entsetzt. „Warum nur schüttelt sie gerade ihre Betten aus?“ „Ach“, Mutter spricht. „Sie macht den Frühjahrsputz. Wirft hinaus den ganzen Dreck und Winterschmutz. So schafft sie Ordnung überall in ihrem Wolkenhaus.“ Tränen kullern dem Mädchen über beide Wangen. „Wird der Osterhase trotzdem zu uns kommen?“ Er weiß doch, er ist jederzeit bei uns willkommen!“ „Ostern kommt der Osterhase, du musst nicht bangen.“ „Aber er wird sicher bekommen nasse Pfoten, wenn er die Ostereier versteckt draußen im Garten. Ach, Mama ich kann es gar nicht mehr erwarten, Ist denn Schnee an Ostern nicht verboten?“ „Vielleicht hat er die Ostereier im Haus versteckt, du musst nur suchen überall und in allen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">Kindersorgen, Kinderfreuden</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Klein Lieschen erwacht fröhlich am frühen Morgen. </span><br />
<span style="color: #0000ff;">Doch irgendetwas stört sie an der jetzigen Situation,</span><br />
<span style="color: #0000ff;">macht sie traurig und wirbelt auf ihre Emotion.</span><br />
<span style="color: #0000ff;">Der Blick aus dem Fenster bereitet ihr große Sorgen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;">„Mama, was ist nur los da draußen hier und jetzt?</span><br />
<span style="color: #008000;">Hab ich Ostern und den Osterhasen verschlafen?</span><br />
<span style="color: #008000;">Oder will Frau Holle den Osterhasen bestrafen?“,</span><br />
<span style="color: #008000;">fragt sie schnell die Mutter und schaut ganz entsetzt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;">„Warum nur schüttelt sie gerade ihre Betten aus?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ach“, Mutter spricht. „Sie macht den Frühjahrsputz.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Wirft hinaus den ganzen Dreck und Winterschmutz.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">So schafft sie Ordnung überall in ihrem Wolkenhaus.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800080;">Tränen kullern dem Mädchen über beide Wangen.</span><br />
<span style="color: #800080;">„Wird der Osterhase trotzdem zu uns kommen?“</span><br />
<span style="color: #800080;">Er weiß doch, er ist jederzeit bei uns willkommen!“</span><br />
<span style="color: #800080;">„Ostern kommt der Osterhase, du musst nicht bangen.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #993366;">„Aber er wird sicher bekommen nasse Pfoten,</span><br />
<span style="color: #993366;">wenn er die Ostereier versteckt draußen im Garten.</span><br />
<span style="color: #993366;">Ach, Mama ich kann es gar nicht mehr erwarten,</span><br />
<span style="color: #993366;">Ist denn Schnee an Ostern nicht verboten?“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #339966;">„Vielleicht hat er die Ostereier im Haus versteckt, </span><br />
<span style="color: #339966;">du musst nur suchen überall und in allen Ecken,</span><br />
<span style="color: #339966;">dann wirst du die Osternester schon entdecken.</span><br />
<span style="color: #339966;">Das macht dir bestimmt viel Spaß im Endeffekt.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff9900;">Klein Lieschen springt aus dem Bett geschwind.</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Vor Aufregung ihre Wangen zu glühen beginnen,</span><br />
<span style="color: #ff9900;">sie sucht im Flur und auch im Zimmer drinnen.</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Groß ist die Freude bei den Eltern und dem Kind.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">„Mama, Papa schaut, welch ein herrliches Osternest!</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Juhu, darin liegt ein rotes, blaues und ein gelbes Ei!</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Und ein Schokoladenhase ist auch noch dabei!“</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Danke, lieber Osterhase für das schöne Osterfest.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit diesem kleinen Gedicht bedanke ich mich bei allen meinen Lesern und wünsche Euch ein schönes Osterfest.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">F</span>  </strong><strong><span style="color: #ffff00;">r</span>  <span style="color: #339966;">o</span> <span style="color: #0000ff;"> h</span>  <span style="color: #ff6600;">e</span>    <span style="color: #ff0000;">O</span>  <span style="color: #008000;">s</span> <span style="color: #3366ff;"> t</span> <span style="color: #ffff00;"> e</span>  <span style="color: #ff00ff;">r</span>  <span style="color: #008000;">n</span> <span style="color: #ff0000;"> !</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ei-ei-ei-und-noch-ein-ei/">Ei, Ei, Ei und noch ein Ei</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4093-2/">Klein-Astrid und der Osterhase</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/osterhasenabenteuer/">Osterhasenabenteuer</a></p>
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		<item>
		<title>Hops hat eine Idee</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/hops-hat-eine-idee/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/hops-hat-eine-idee/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 09:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Löffel]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
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					<description><![CDATA[Familie Hoppel steckt mitten in den Ostervorbereitungen. Nachdem das Personalproblem bei der Eierlieferung gelöst ist, läuft nun alles wie am Schnürchen. Fast alles. Mutter Hoppel kümmert sich um die Wäsche. Sie schrubbt das große weiße Tischtuch über das Waschbrett, während ihr Herr Gemahl die Hasenschar unterrichtet. Es wird gesungen und gelacht, aber auch gelernt. „Wer ein richtiger Osterhase sein will“, erklärt der Oberlehrer, „der muss nicht nur Eier bemalen und verzieren können, sondern auch wissen, wo die besten Verstecke für die Ostereier sind. Für Beides gibt es Regeln, die zu beachten sind.“ Hops schmerzt schon der Kopf, so viel muss er sich merken. Er hat gar keine Lust dieses Jahr mitzumachen. Viel lieber würde er jetzt schaukeln gehen oder die Hühner aufscheuchen und sie ein bisschen erschrecken. Hops ist nämlich ein kleiner Schlingel, der gerne Unfug macht. Seine Schwester, Hopsina, hingegen ist eine sehr fleißige Schülerin, die gut zuhört und auch alle Regeln befolgt. Sie freut sich schon riesig auf das Bemalen der Eier, denn nur gefärbte und bemalte und schön verzierte Eier sind richtige &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Familie Hoppel steckt mitten in den Ostervorbereitungen. Nachdem das Personalproblem bei der Eierlieferung gelöst ist, läuft nun alles wie am Schnürchen. Fast alles.<br />
Mutter Hoppel kümmert sich um die Wäsche. Sie schrubbt das große weiße Tischtuch über das Waschbrett, während ihr Herr Gemahl die Hasenschar unterrichtet. Es wird gesungen und gelacht, aber auch gelernt.<br />
„Wer ein richtiger Osterhase sein will“, erklärt der Oberlehrer, „der muss nicht nur Eier bemalen und verzieren können, sondern auch wissen, wo die besten Verstecke für die Ostereier sind. Für Beides gibt es Regeln, die zu beachten sind.“<br />
Hops schmerzt schon der Kopf, so viel muss er sich merken. Er hat gar keine Lust dieses Jahr mitzumachen. Viel lieber würde er jetzt schaukeln gehen oder die Hühner aufscheuchen und sie ein bisschen erschrecken. Hops ist nämlich ein kleiner Schlingel, der gerne Unfug macht.<br />
Seine Schwester, Hopsina, hingegen ist eine sehr fleißige Schülerin, die gut zuhört und auch alle Regeln befolgt. Sie freut sich schon riesig auf das Bemalen der Eier, denn nur gefärbte und bemalte und schön verzierte Eier sind richtige Ostereier.<br />
„Hops, so pass doch auf!“, ermahnt der Vater. „Du musst ganz vorsichtig mit den rohen Eiern umgehen. Erst nach dem Kochen sind sie nicht mehr so empfindlich.“<br />
„Es passiert schon nichts!“, ruft Hops und wirft das nächste eingesammelte rohe Ei in einem hohem Bogen in den Korb.<br />
„Platsch!“, macht es. Zwei Eier sind zerbrochen und der flüssige Inhalt spritzt durch die Gegend.<br />
„Oh! Naja, es sind ja noch genug da“, gibt Hops achselzuckend bekannt. „Außerdem können die Hühner ja neue Eier legen. Dazu sind sie schließlich da.“<br />
„Also Hops, so geht das nicht. Da bist du uns keine Hilfe“, schimpft der Vater. „Lauf nach Hause und hilf der Mutter!“<br />
Das ist dem kleinen Häschen nur recht, denn ihm ist sowieso an diesen anstrengenden Vorbereitungen die Lust vergangen. Also hoppelt er los. Doch schon an der nächsten Wegbiegung entdeckt er etwas, das seine Neugierde entfacht. Dort liegt nämlich ein zerbrochenes Ei. Das wäre eigentlich gar nicht so verwunderlich, aber er sieht auch seltsame Tiere in der Nähe.<br />
„Wer seid ihr denn?“, will Hops wissen.<br />
„Das sieht man doch!“, antwortet eines der Tiere. „Wir sind Hühner!“<br />
„Seid ihr Osterhasenhühner?“<br />
„Wie kommst du auf diese Idee? Osterhasenhühner?! Wir haben doch keine langen Löffel als Ohren“, entsetzt sich eines der Hühner, doch schon im nächsten Moment ruft es aus:<br />
„Ach, das meinst du!“<br />
Jetzt versteht das Huhn, was der kleine Hase meint.<br />
„Das ist ja toll!“, begeistert sich Hops nach der Erklärung.<br />
Er hat da so eine Idee.<br />
„Zeig mir mal eure Produktion!“, fordert er das Huhn auf.<br />
Kurz danach steckt er tuschelnd mit einigen Hühnern hinter einem Busch und schmiedet einen Plan.<br />
„Also“, sagt er nach einer Weile. „Abgemacht! Ich komme morgen Nachmittag vorbei.<br />
Am nächsten Tag meldet sich Hops in der Schule krank.<br />
„Ich habe sooo große Bauchweh“, sagt er seinem Vater, dem Oberlehrer und verzieht das Gesicht. „Bestimmt habe ich heute Morgen etwas Falsches gegessen. Mir ist ganz übel.“<br />
„Das hört sich aber gar nicht gut an. Du solltest nach Hause gehen und dich hinlegen“, schlägt der Vater besorgt vor. „Mutter kann dir einen Kamillentee kochen. Dann wird es schnell wieder besser.“<br />
Hops verzieht das Gesicht, allerdings nicht wegen des Bauchwehs, sondern wegen des Gedankens an Kamillentee.<br />
Doch Hops geht nicht nach Hause, er hoppelt zu seinen neuen Freunden, den Hühnern, die er gestern entdeckt hat. Auf seinem Rücken hat er einen Korb geschnallt, den er heimlich noch am vergangenen Abend an der Wegbiegung deponiert hatte.<br />
Voll beladen kommt er kurz vor Schulschluss in der Osterhasenschule an.<br />
„Geht es dir wieder besser?“, will der Vater wissen, der sich über Hops Erscheinen und den Korb auf dem Rücken seines Sohnes wundert.<br />
„Ich habe alle unsere Probleme gelöst!“, erklärt Hops freudestrahlend. „Wir können in Urlaub gehen.“<br />
Vorsichtig stellt er den Korb ab und lüftet sein Geheimnis.<br />
Nachdem er das Tuch, das seinen Schatz abdeckt, gelüftet hat, sagt er stolz:<br />
„Ich war bei den Zwerghühnern, die nicht weit von hier leben. Stell dir vor, die legen grüne Eier. Das spart uns die lästige und zeitraubende Anmalerei! Wir müssen die Eier nur noch kochen und verstecken. Also können wir uns schon übermorgen auf die faule Haut legen!“<br />
Verwundert schaut Hops in das entsetzte Gesicht seines Vaters.<br />
„Hops, ich glaube fast, du wirst nie ein richtiger Osterhase.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4093-2/">Klein Astrid und der Osterhase</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/bubis-sprachkuenste/">Bubis Sprachkünste</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/unsere-persoenliche-ostergeschichte/">Unsere persönliche Ostergeschichte</a></p>
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		<title>Bubis Sprachkünste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 22:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klingel]]></category>
		<category><![CDATA[Ostereier]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Papagei]]></category>
		<category><![CDATA[Schimpfwort]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner ersten Professor-Konfusi-Geschichte habe ich Euch erzählt, wie der nette ältere Herr zu einem Papagei kam. Sicher könnt Ihr Euch noch erinnern. Bubi hat sich vom ersten Tag an in seiner neuen Familie wohlgefühlt und Herr und Frau Konfusi sind glücklich einen solch lustigen Vogel zu besitzen.  Leider hatte der Papagei einen eher etwas seltsamen Vorbesitzer, der keinen guten Einfluss auf den Papagei ausübte. Bubis erstes Herrchen drückte beispielsweise seine Gefühle und Regungen nicht gerade in einer gehobenen Artikulation aus. Das heißt schlicht und einfach, dass er seine Sprache oftmals mit derben Schimpfwörtern spickte, was der bunte Vogel nachahmte. Als sein Herrchen verstarb, wollte niemand für den armen Papagei sorgen und die Erben brachten ihn in die Tierhandlung. Dort sah ihn glücklicherweise Professor Konfusi und verliebte sich auf den ersten Blick in das gefiederte Tier. Der Bubi ist sehr redselig und quasselt manchmal den ganzen lieben langen Tag. Am liebsten schnappt er irgendwelche Gesprächsfetzen auf und gibt sie dann irgendwann zu passender oder manchmal auch unpassender Gelegenheit wieder. Leider fallen ihm auch manchmal noch die Schimpfwörter &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In meiner ersten <a href="http://lifetellsstories.de/professor-konfusi/">Professor-Konfusi-Geschichte</a> habe ich Euch erzählt, wie der nette ältere Herr zu einem Papagei kam. Sicher könnt Ihr Euch noch erinnern. Bubi hat sich vom ersten Tag an in seiner neuen Familie wohlgefühlt und Herr und Frau Konfusi sind glücklich einen solch lustigen Vogel zu besitzen. </strong></p>
<p><span class="dropcap">L</span>eider hatte der Papagei einen eher etwas seltsamen Vorbesitzer, der keinen guten Einfluss auf den Papagei ausübte. Bubis erstes Herrchen drückte beispielsweise seine Gefühle und Regungen nicht gerade in einer gehobenen Artikulation aus. Das heißt schlicht und einfach, dass er seine Sprache oftmals mit derben Schimpfwörtern spickte, was der bunte Vogel nachahmte. Als sein Herrchen verstarb, wollte niemand für den armen Papagei sorgen und die Erben brachten ihn in die Tierhandlung. Dort sah ihn glücklicherweise Professor Konfusi und verliebte sich auf den ersten Blick in das gefiederte Tier.<br />
Der Bubi ist sehr redselig und quasselt manchmal den ganzen lieben langen Tag. Am liebsten schnappt er irgendwelche Gesprächsfetzen auf und gibt sie dann irgendwann zu passender oder manchmal auch unpassender Gelegenheit wieder. Leider fallen ihm auch manchmal noch die Schimpfwörter seines früheren Besitzers ein.<br />
Professor Konfusi gibt sich alle erdenkliche Mühe, um ihm seine schlechte Angewohnheit abzugewöhnen, was nicht gerade eine einfache Aufgabe ist. Mit Erklärungen kommt man nämlich bekannterweise bei einem Papagei nicht sehr weit. Auch ist Bubi sehr eigenwillig. Was er nicht will, das will er einfach nicht und das tut er auch nicht. Leckerlies und Belohnungen nimmt er zwar immer gerne entgegen, aber sie scheinen keinen Einfluss auf seinen Willen zu haben.<br />
Da sowohl der ältere Herr als auch seine Frau sehr auf ihre Sprache achten, keine Schimpfwörter benutzen und es in der Familie Konfusi sehr zivilisiert und geruhsam zugeht, erhält Bubi keinerlei Übungsmöglichkeiten für eine derbe Ausdrucksweise. Im Gegenteil, Professor Konfusi erteilt dem redseligen Papagei gerne Sprachunterricht und versucht mit ihm neue Wörter, Sätze und Redewendungen einzuüben. Wenn Bubi Lust hat, dann arbeitet er fleißig mit und lernt immer mehr sich gewählter auszudrücken. Aber manchmal gehen eben doch die Pferde mit ihm durch und er erinnert sich an die schlimmsten Ausdrücke, die er dann auch sogleich zum Besten geben muss.<br />
Heute übt Professor Konfusi alle möglichen Begriffe rund um das Osterfest mit Bubi, doch der Papagei hat nur lauter Unfug im Kopf.<br />
„Os-ter-ei! Os-ter-ei!“, spricht der Professor laut und deutlich vor.<br />
„Ei, Ei, Rührei! Bubi will Rührei!“<br />
„Nein Bubi. Der Osterhase bringt gekochte bunte Ostereier!“<br />
„Bunt, bunt sind alle meine Federn!“, trällert der Papagei fröhlich vor sich hin.<br />
„Na, was macht ihr heute denn für einen Unfug?“, erkundigt sich Frau Konfusi, die Bubis Singsang angelockt hat.<br />
„Bubi sag mal: Frohe Ostern!“, fordert sie den Vogel auf.<br />
„Bubi wünscht frohe Weihnachten!“, quatscht der Papagei fröhlich drauf los.<br />
„Nein, Weihnachten ist vorbei, jetzt ist Ostern. Da sagt man: Frohe Ostern!“, korrigiert Herr Konfusi.<br />
„Osterei!“<br />
Professor Konfusi lobt den Papagei und gibt ihm ein paar Körner als Belohnung, woraufhin Bubi wieder ein Rührei fordert.<br />
Anscheinend macht der heutige Sprachunterricht keinen Sinn mehr und somit beendet Professor Konfusi die Übung und vertagt alles Weitere auf einen der nächsten Tage.<br />
Als die beiden älteren Herrschaften beim Mittagessen sitzen, macht Bubi ein Nickerchen. Das Läuten der Türklingel reißt ihn aus seinen Träumen und als er Marco erkennt, ruft er ihm fröhlich zu:<br />
„Frohe Weihnachten! Hast du Ostereier?“<br />
„Frohe Ostern, Bubi!“ lacht Marco und an Frau Konfusi gerichtet sagt er:<br />
„Sie haben doch zu Ostern immer frische Hühnereier von meiner Oma direkt aus ihrem Hühnerstall bekommen. Sie lässt fragen, wieviel Eier sie denn dieses Jahr brauchen.“<br />
Frau Konfusi überlegt kurz und nennt dem Jungen die gewünschte Anzahl.<br />
„Gut, ich spiele dann sozusagen Osterhase und bringe sie höchstpersönlich vorbei!“, bestätigt ihr Marco.<br />
„Osterhase, Pfeffernase!“, tönt es aus Bubis Käfig.<br />
Damit Bubi sich wieder ein bisschen beruhigen kann, verlassen alle das Zimmer. Herr und Frau Konfusi nutzen das schöne Sonnenwetter aus und machen einen kleinen Spaziergang. Sie sind froh, dass der Frühling endlich eingekehrt ist, die Bäume und Blumen zu blühen beginnen und die Vögel zwitschern. Die Osterwoche ist eingeläutet und die beiden älteren Herrschaften freuen sich auf den Osterbesuch, der ins Haus steht und für den sie die vielen Eier noch färben und verzieren wollen.<br />
Drei Tage später betritt Marco beladen mit mehreren Papplagen voller roher frischer Hühnereier das Haus. Er balanciert alles ganz vorsichtig die Treppenstufen hinauf bis zu Familie Konfusis Wohnungstür. Da er beide Hände zum Festhalten seiner kostbaren Fracht benötigt, nutzt er seinen Ellenbogen, um die Wohnungsklingel zu betätigen. Er muss zweimal drücken, denn anscheinend hört niemand die Klingel. Wartend lehnt er sich mit dem Rücken an die Tür und positioniert sein Eierpaket auf seinen angewinkelten Unterarmen, als sich unvermittelt die Wohnungstür hinter seinem Rücken öffnet. Jetzt geht alles ganz schnell:<br />
Marco kippt ein wenig nach hinten, gerät ins Stolpern und seine Eierfracht beginnt verdächtig zu wackeln. Der Junge versucht sich selbst und seine kostbare Ladung auszubalancieren. Immerhin kann er sich auf den Beinen halten, doch das Päckchen auf seinen Unterarmen gerät verdächtig in Schieflage.<br />
„Hoppla!“, ruft Professor Konfusi ebenfalls erschrocken aus.<br />
Er erkennt die Gefahr und greift auch gleich beherzt zu. Es gelingt ihm das kippende Eierpaket gerade noch rechtzeitig zu übernehmen. Allerdings haben trotz der schnellen Reaktion des Professors einige Eier den Karton verlassen und purzeln Richtung Fußboden. Dort zerschmettern sie und ihr roher Inhalt verbreitet sich fließend im Eingangsbereich der Wohnung.<br />
„Zum Kuckuck &#8230;!!!“, schimpft Bubi.<br />
„Psst!!!“, zischt ihm Professor Konfusi zu, doch der Papagei plappert freudig weiter:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">„Rührei !!! Rührei!!!</span></strong><br />
<strong> <span style="color: #008000;">Osterrührei!!!</span></strong><br />
<strong> <span style="color: #0000ff;">Bubi will Rührei!!!</span></strong><br />
<strong> <span style="color: #ff00ff;">Frohes Osterrührei!“</span></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Osterfest und bedanke mich recht herzlich bei Euch für die vielen treuen Besuche. Habt auch vielen Dank für Eure Kommentare, die ich mit Freude lese und auch immer gerne beantworte.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em><span style="color: #ff00ff;">F</span>   <span style="color: #008000;">R</span>  <span style="color: #ffff00;"> O</span>   <span style="color: #ff6600;">H</span>   <span style="color: #0000ff;">E</span>      <span style="color: #ff0000;"> O</span>   <span style="color: #008000;">S  </span> <span style="color: #0000ff;">T</span>   <span style="color: #ff6600;">E</span>   <span style="color: #ff00ff;">R</span>   <span style="color: #008000;">N</span> <span style="color: #00ccff;">!!!</span></em></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/mein-verhaeltnis-zu-meinen-beiden-lieblingsschraenken/">Mein Verhältnis zu meinen beiden Lieblingsschränken</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/toepfe-die-es-sich-haben/">Töpfe, die es in sich haben</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/der-geist-des-weines/">Der Geist des Weines</a></p>
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		<title>Osterhasenabenteuer</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/osterhasenabenteuer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 22:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Feld]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[überlegen]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Mutter hat noch einige Schulhefte aus meiner Grundschulzeit aufgehoben. In einem Heft aus der zweiten Klasse fand ich zwei Texte, aus denen ich Euch heute eine kleine Geschichte gebastelt habe. An deren Ende findet Ihr die handgeschriebenen Originaltexte. Doch lest erst einmal meine Geschichte, denn ich bin gespannt, ob Ihr des Rätsels Lösung findet. Hopsi ist ein kleiner Osterhase. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn Hopsi ist noch kein richtiger Osterhase. Er geht noch in die Osterhasenschule. Deshalb ist Hopsi ein Osterhasenschüler. Er muss noch viel lernen, alle die Dinge, die ein richtiger Osterhase wissen und können muss. Ja, jetzt denkt ihr natürlich an das Färben und Bemalen der Eier. Klar, das machen die Osterhasenkinder im Malunterricht. Das macht ihnen viel Spaß und es ist jedes Mal eine riesige Kleckserei. Der Osterhasenlehrer ermahnt immer wieder: „Kinder, Kinder! Bleibt schön ruhig sitzen und seid ganz vorsichtig, dass Euch der Farbtopf nicht herunter fällt.“ Bei der ganzen Aufregung und Begeisterung seiner Schüler ist das nämlich schon mehr als nur einmal passiert. „Vorsicht Fritzchen, pass auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Mutter hat noch einige Schulhefte aus meiner Grundschulzeit aufgehoben. In einem Heft aus der zweiten Klasse fand ich zwei Texte, aus denen ich Euch heute eine kleine Geschichte gebastelt habe. An deren Ende findet Ihr die handgeschriebenen Originaltexte. Doch lest erst einmal meine Geschichte, denn ich bin gespannt, ob Ihr des Rätsels Lösung findet.</strong></p>
<p><span class="dropcap">H</span>opsi ist ein kleiner Osterhase. Nein, das ist nicht ganz korrekt, denn Hopsi ist noch kein richtiger Osterhase. Er geht noch in die Osterhasenschule. Deshalb ist Hopsi ein Osterhasenschüler. Er <span style="color: #000000;">muss</span> noch viel lernen, alle die Dinge, die ein richtiger Osterhase wissen und können muss. Ja, jetzt denkt ihr natürlich an das Färben und Bemalen der Eier. Klar, das machen die Osterhasenkinder im Malunterricht. Das macht ihnen viel Spaß und es ist jedes Mal eine riesige Kleckserei. Der Osterhasenlehrer ermahnt immer wieder:<br />
„Kinder, Kinder! Bleibt schön ruhig sitzen und seid ganz vorsichtig, dass Euch der Farbtopf nicht herunter fällt.“<br />
Bei der ganzen Aufregung und Begeisterung seiner Schüler ist das nämlich schon mehr als nur einmal passiert.<br />
„Vorsicht Fritzchen, pass auf den Pinsel auf, sonst liegt er wieder im Farbtopf wie das letzte Mal. Und du Hopsi schaukle nicht mit dem Stuhl. Emmalein, das Ei ist doch kein Ball, also wirf es nicht in die Luft!“<br />
Aber der Herr Lehrer muss nicht nur ermahnen, er hat auch viele liebe und lobende Worte für seine Schüler. Am Ende der Malstunde zeigt ihm nämlich jedes Osterhasenkind die bunt bemalten Ostereier.<br />
„Das habt ihr alle sehr schön gemacht und zur Belohnung gehen wir jetzt auf die Wiese und spielen Verstecken.“<br />
Dieses Spiel ist für einen zukünftigen Osterhasen sehr wichtig, müsst ihr wissen. Ein Osterhase muss ja die besten Verstecke kennen. Und wie findet man die? Genau, indem man Verstecken spielt. Aber auch Haken schlagen muss gekonnt und gelernt sein und manchmal muss ein Osterhase auch schnell wegrennen können. Das alles wird in der Osterhasenschule geübt und noch vieles mehr.<br />
Wenn alle vom vielen Bewegen ganz außer Puste sind, dann ruft der Lehrer seine Osterhasenschüler zu sich in die hinterste Ecke der Wiese. Dort steht nämlich ein großer Tisch und zwei Bänke. Artig nehmen die Häschen Platz und jeder bekommt eine große leckere Karotte. Da wird geknabbert und geplappert, gelacht und geschmatzt.<br />
Fritzchen erzählt dem Lehrer und seinen Mitschülern, was ihm gestern nach dem Schulunterricht auf dem Heimweg so passiert ist:<br />
„Ich bin gerade so schön über das Feld gehoppelt, da kam ein kleiner Hund. Er war seinem Herrchen davon gelaufen und hat mich plötzlich entdeckt.“<br />
Die Ohren seiner Mitschüler stehen hoch in die Luft gerichtet und alle schauen ihn gespannt an.<br />
„Hast du Angst gehabt?“, fragt Emmalein mitfühlend.<br />
„Ja ganz viel“, gibt Fritzchen ehrlich zu. „Deshalb bin ich auch ganz schnell weggerannt, aber der Hund lief immer hinter mir her.“<br />
„Oh! Und dann?“, will Tapsi wissen.<br />
„Ich bin immer schneller gelaufen und auf einmal sah ich einen Bach vor mir. Und da musste ich an die Schule denken und was der Herr Lehrer uns beigebracht hat. Blitzschnell habe ich einen Haken geschlagen. Der Hund war mir ganz dicht auf den Fersen, aber er konnte nicht so schnell wie ich einen Haken schlagen oder stehen bleiben, deshalb ist er weiter geradeaus gelaufen. Ich habe nur noch gehört, wie es Platsch gemacht hat und er lag im Bach.“<br />
Jetzt freuen sich alle über Fritzchens Klugheit und Geschicklichkeit. Über den Hund aber müssen sie tüchtig lachen.<br />
„Prima, liebes Fritzchen, das hast du schon so gut gemacht wie ein richtiger Osterhase“, lobt der Herr Lehrer ihn und gibt ihm zur Belohnung eine Extramöhre.<br />
„Darf ich auch noch etwas erzählen?“, erkundigt sich Hopsi.<br />
Als der Herr Lehrer aufmunternd nickt, beginnt Hopsi zu erzählen.<br />
„Mir ist da am Dienstagmittag etwas ganz Schreckliches passiert. Am Dienstag hat doch die Sonne so schön gescheint und ich hatte keine Lust auf meine Hausaufgaben. Meine Eltern und Geschwister waren bei meiner Hasenoma und ich wollte auch zu ihr. Also bin ich einfach raus auf das große Feld gelaufen und bin in die Richtung, wo das Häuschen meiner Hasenoma im Wald steht, gegangen.“<br />
Inzwischen ist es mucksmäuschenstill. Alle wollen wissen was doch dem kleinen Hopsi so Schreckliches widerfahren ist.<br />
„Die Sonne war schön warm und sie schien mir direkt ins Gesicht. Ich lief der Sonne einfach entgegen und über das große Feld. Plötzlich bemerkte ich ein merkwürdiges Tier mit zwei großen Hörnern hinter mir. Es verfolgte mich die ganze Zeit. So ein Tier hatte ich noch niemals gesehen. Es war mir total unheimlich zumute und ich hatte ganz fürchterliche Angst.“<br />
„Hast du auch einen Haken geschlagen wie Fritzchen?“, fragt Tapsi.<br />
„Psst!“, machen die anderen. „Lass einfach Hopsi erzählen!“<br />
„ Dieses merkwürdige und bösartige Tier lief immer noch hinter mir her. Es verfolgte mich und ich war mir sicher, dass es mich fressen wollte. Ich bin immer schneller gelaufen. Bis ich endlich zum Wald kam, in dem meine Hasenoma wohnt. Als ich im Wald war, war das böse Tier auf einmal verschwunden. Ich sage Euch, wenn ich nicht so schnelle Beine gehabt hätte, dann wäre ich jetzt nicht mehr hier. Das böse unheimliche Tier hätte mich ganz einfach aufgefressen.“<br />
Hopsi blickt in die angsterfüllten Augen seiner aufgeregten Mitschüler. Aber als er zum Herrn Lehrer blickt, bemerkt er ein breites Grinsen in dessen Gesicht.<br />
„Ich glaube nicht, dass du aufgefressen worden wärst“, erklärt er Hopsi.<br />
„Doch, doch! Es war ein ganz gefährliches und schnelles Tier mit zwei riesigen Hörner, das habe ich doch schon erzählt“, beteuert der arme Hase.<br />
„Ja, du hast aber ganz am Anfang Deiner abenteuerlichen Geschichte auch noch etwas ganz anderes erzählt, lieber Hopsi.“<br />
Der Hasenlehrer blickt in die Runde und fragt:<br />
„Na, wer hat genau aufgepasst und wer kann uns des Rätsels Lösung nennen?“<br />
Die Osterhasenschüler tuscheln untereinander und schauen zwischendurch immer wieder ratlos zum Herrn Lehrer. Dieser meint nur:<br />
„Ich gebe Euch noch einen kleinen Tipp: Denkt an die Sonne!“<br />
Jetzt schnellt blitzartig das Pfötchen des Oberstreberhasen Julius in die Höhe.<br />
„Ich weiß es, ich weiß es, Herr Lehrer!“, ruft er in die Runde.<br />
„Es war sein Sch…!“<br />
„Psst!“, sagt jetzt der Hasenlehrer, „lass die anderen noch ein bisschen überlegen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und das stammt aus meinem Schulheft aus der 2. Klasse:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2950 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-1024x734.jpg" alt="1200px-DSC01316 Kopie" width="840" height="602" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-1024x734.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-300x215.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie-768x550.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01316-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2951 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-1006x1024.jpg" alt="1200px-DSC01313 Kopie" width="840" height="855" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-1006x1024.jpg 1006w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-295x300.jpg 295w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie-768x782.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01313-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2952 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-1024x136.jpg" alt="1200px-DSC01310 Kopie" width="840" height="112" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-1024x136.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-300x40.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie-768x102.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-DSC01310-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Leider weiß ich nicht, woher damals diese Texte stammten. Der erste Text war anscheinend ein Diktat, da es eine Nummer trägt und ich auch die Note &#8222;eins&#8220; hierfür erhalten habe, der zweite war möglicherweise nur eine Abschrift oder eine Diktatübung, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong><span style="color: #0000ff;">Ich wünsche Euch</span> <span style="color: #339966;">ein schönes Osterfest</span> <span style="color: #ffff00;">mit recht viel Frühlingssonne</span> <span style="color: #800080;">und ganz vielen bunten Ostereiern.</span> <span style="color: #ff6600;">Lasst es Euch gutgehen</span> <span style="color: #ff00ff;">und seid herzlich gegrüßt.</span></strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;"><em><strong>Eure Astrid Berg</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2955 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-1024x682.jpg" alt="1200px sorbische Ostereier. JPG" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/03/1200px-sorbische-Ostereier.-JPG.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Vielleicht möchtet ihr noch diese Geschichten lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-fliegende-ei/">Das fliegende Ei</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/sorbische-ostereier/">Sorbische Ostereier</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/">Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</a></p>
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