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	<title>Erinnerung &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Smiley</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2021 20:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Smiley]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Smiley und tauche an allen möglichen Orten, zu unterschiedlichen Gelegenheiten und Zeiten auf. Plötzlich bin ich da und verschenke mein strahlendstes Lächeln, weil das Leben dadurch viel schöner ist. Ich drücke Liebe, Dankbarkeit, Verbundenheit, Freude, Glück … aus und wecke Erinnerungen. Heute erinnere ich Astrid daran, dass sie als Kind den Grießbrei schön fest wollte, so dass der Löffel darin stecken blieb. Als Mutter hat sie ihrem Sohn diesen Brei immer mit einem „Mandarinengesicht“ serviert. Weil sie sich daran erinnert, lächelt sie gedankenverloren vor sich hin und freut sich. Lächeln ist zwar ansteckend, aber gesund, darum lächelt einfach mit!  &#160; Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen: Das Sofa in der Küche Aus der Schulzeit meiner Mutter Goldglöckchen &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Smiley und tauche an allen möglichen Orten, zu unterschiedlichen Gelegenheiten und Zeiten auf. Plötzlich bin ich da und verschenke mein strahlendstes Lächeln, weil das Leben dadurch viel schöner ist. Ich drücke Liebe, Dankbarkeit, Verbundenheit, Freude, Glück … aus und wecke Erinnerungen.<br />
Heute erinnere ich Astrid daran, dass sie als Kind den Grießbrei schön fest wollte, so dass der Löffel darin stecken blieb. Als Mutter hat sie ihrem Sohn diesen Brei immer mit einem „Mandarinengesicht“ serviert. Weil sie sich daran erinnert, lächelt sie gedankenverloren vor sich hin und freut sich. Lächeln ist zwar ansteckend, aber gesund, darum lächelt einfach mit!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erinnerungen und Angewohnheiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 21:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[Flasche]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Aufräumen bin ich auf ein gerahmtes Foto gestoßen. Hierauf sind zwei Personen abgelichtet. „Ach schau mal an!“, sagt mein Mann, der mir gerade von hinten über die Schulter blickt. „Deine Mutter und mein Opa!“ Ruckartig drehe ich mich um und frage erstaunt: „Wie kommst du denn auf die Idee?“ „Na, das ist doch deine Mutter.“ „Ja, aber…“ „Und das ist mein Opa“, grinst er mich frech an. „Quatsch, das ist doch im Wachsfigurenkabinett aufgenommen und meine Mutter steht neben Albert Einstein, nicht neben deinem Opa. Albert Einstein kennt doch wohl jeder!“, empöre ich mich. „Nicht unbedingt“, gibt mir mein Mann zur Antwort und schürt damit meine Neugier. Diese scheint mir direkt ins Gesicht geschrieben, denn mein Göttergatte meint nur: „Dann will ich deinen Wissensdurst mal stillen: Es war wohl so gegen Ende der Grundschulzeit oder kurz nachdem ich auf das Gymnasium gekommen bin. Damals trug ich immer ein Foto von Albert Einstein in meiner Geldbörse. Das sah zufällig ein Klassenkamerad und er fragte mich, wer das denn sei. Ich antwortete damals, dass es sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Aufräumen bin ich auf ein gerahmtes Foto gestoßen. Hierauf sind zwei Personen abgelichtet.</strong><br />
<strong>„Ach schau mal an!“, sagt mein Mann, der mir gerade von hinten über die Schulter blickt. „Deine Mutter und mein Opa!“</strong><br />
<span class="dropcap">R</span>uckartig drehe ich mich um und frage erstaunt: „Wie kommst du denn auf die Idee?“<br />
„Na, das ist doch deine Mutter.“<br />
„Ja, aber…“<br />
„Und das ist mein Opa“, grinst er mich frech an.<br />
„Quatsch, das ist doch im Wachsfigurenkabinett aufgenommen und meine Mutter steht neben Albert Einstein, nicht neben deinem Opa. Albert Einstein kennt doch wohl jeder!“, empöre ich mich.<br />
„Nicht unbedingt“, gibt mir mein Mann zur Antwort und schürt damit meine Neugier. Diese scheint mir direkt ins Gesicht geschrieben, denn mein Göttergatte meint nur:<br />
„Dann will ich deinen Wissensdurst mal stillen: Es war wohl so gegen Ende der Grundschulzeit oder kurz nachdem ich auf das Gymnasium gekommen bin. Damals trug ich immer ein Foto von Albert Einstein in meiner Geldbörse. Das sah zufällig ein Klassenkamerad und er fragte mich, wer das denn sei. Ich antwortete damals, dass es sich um meinen Opa handeln würde, was er mir auch ohne weitere Rückfragen abgenommen hat. So einfach und so schnell kommt man zu einem Opa“, schließt Peter seine Kurzdarstellung der damaligen Begebenheit ab und wir müssen beide herzlich lachen.<br />
Sein Opa wird beim Mittagessen zufälligerweise ebenfalls wieder zum Gesprächsthema. Seltsam, aber es gibt Tage, an denen sich die Zufälle einfach so aneinanderreihen.<br />
Ich habe passend zur Herbstzeit Kürbissuppe gekocht. Sie schmeckt ausgesprochen lecker, was mir auch mein Mann zu verstehen gibt. Auch die Tatsache, dass er sich zweimal einen Nachschlag nimmt, spricht dafür. Allerdings gibt es auch etwas, das mich total stört. Meint er doch zu mir:<br />
„Und mit ein bisschen M… schmeckt sie noch köstlicher.“<br />
„Hörst du auf!“, rufe ich entsetzt aus. „Das zerstört meine Kochkunst und verändert den Geschmack!“<br />
„Nein, im Ernst, das ist das i-Tüpfelchen, das noch gefehlt hat.“<br />
Schon hält er die besagte kleine Flasche in der Hand und schüttet tüchtig in seine Suppe.<br />
„Aber auf keinen Fall so viel!“<br />
„Mein Opa hat dieses Fläschchen mit seinem Inhalt auch geliebt“, erklärt er mir und hält das besagte Ding mit seiner linken Hand fest umklammert.<br />
„Wer jetzt? Dein Opa? Albert Einstein?“, frage ich abermals völlig irritiert und mit dem Gedanken an die kurze Erzählung von heute Morgen.<br />
„Ach nein! Mein richtiger Opa. Opa K.“, erklärt er mir nun. „Er hielt immer beim Essen die M…flasche fest im Griff. Er hat diesen Geschmack sehr gemocht. Irgendwie muss ich wohl ein Gen von ihm abbekommen haben, denn auch mir schmeckt es mit M… immer alles noch ein bisschen besser.“<br />
„Aha“, sage ich nur kurz und nehme mir ebenfalls noch einen Nachschlag, allerdings ohne M… „Was Männer alles so fest im Griff halten! Ich kenne da auch so einen Gegenstand, den du gerne festhält und nur ungern aus der Hand gibst…“<br />
Leider werden wir an dieser Stelle vom eindringlichen Klingelton unseres Telefons unterbrochen und auch danach bleibt uns keine Zeit mehr für ein weiterführendes Gespräch.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Als ich am Spätnachmittag zwischen zwei Terminen noch in der Stadt unterwegs bin, komme ich an zwei unterschiedlichen Dingen vorbei, die ich unbedingt kaufen muss: Im Supermarkt erstehe ich eine neue M…flasche, die ich meinem Mann mitbringe, aber auch etwas anderes habe ich noch entdeckt: Einen kleinen Albert Einstein, der an einer langen Zugfeder hängt und den man damit lustig auf und ab wippen lassen kann. Schon jetzt freue ich mich auf das Gesicht meines Göttergatten, wenn ich<span class="Apple-converted-space">  </span>ihm am Abend meine beiden Geschenke präsentiere.<br />
Allerdings wird alles etwas später als gedacht und ich komme erst bei Dunkelheit nach Hause. Als ich die Haustüre öffne, kann ich ein stilles Lächeln nicht verbergen, denn ich freue mich schon auf das Gesicht meines Mannes, wenn ich ihm die beiden erstandenen Dinge überreiche. Doch was sehen meine Augen?<br />
Mein Göttergatte liegt nach einem wohl anstrengenden Arbeitstag auf der Couch und ist bei laufendem Fernseher eingeschlafen. Sein rechter Arm ist leicht nach oben angewinkelt und in seiner Hand hält er festumklammert einen Gegenstand: Die Fernbedienung.</p>
<p>Schade, dass er gerade die Augen öffnet, als ich ihm in die andere Hand die M…flasche legen will, sonst hätte ich sofort mein Handy gezückt, um ein Foto zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Damals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 16:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[damals]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Hut]]></category>
		<category><![CDATA[Korb]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade habe ich mir die Fotos von diesem Jahr auf meinem Handy angesehen. Zu einem Foto, das ich auch als Beitragsfoto ausgewählt habe, gibt es eine kleine Erinnerungsgeschichte. Diese möchte ich Euch heute gerne erzählen, denn sie kam uns auf Mallorca wieder in den Sinn:  Wir schlendern durch einen kleinen Ort, in dem gerade Markttag ist. Die Händler bieten ihre vielfältigen Waren an und verkaufen wohl nur zu einem geringen Anteil noch an die Einheimischen. Meist sind solche Märkte ein Touristenmagnet und dementsprechend ausgelegt. Trotzdem macht es Spaß die Stände und die feilgebotenen Waren zu betrachten. Und eine Kleinigkeit findet sich immer, die man als Souvenir oder Geschenk mit nach Hause nehmen kann. „Ich muss Dir etwas zeigen“, sage ich zu meinem Mann, als ich meinen Blick auf dem Marktplatz des kleinen spanischen Ortes schweifen lasse. „Komm doch mal mit!“ Ich nehme Peter an der Hand und führe ihn zu einem Verkaufsstand, an welchem handgefertigte Korbwaren angeboten werden.  „Willst Du Dir wieder mal einen Sonnenhut kaufen? Hast Du nicht erst im Frühjahr auf Teneriffa einen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich mir die Fotos von diesem Jahr auf meinem Handy angesehen. Zu einem Foto, das ich auch als Beitragsfoto ausgewählt habe, gibt es eine kleine Erinnerungsgeschichte. Diese möchte ich Euch heute gerne erzählen, denn sie kam uns auf Mallorca wieder in den Sinn:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir schlendern durch einen kleinen Ort, in dem gerade Markttag ist. Die Händler bieten ihre vielfältigen Waren an und verkaufen wohl nur zu einem geringen Anteil noch an die Einheimischen. Meist sind solche Märkte ein Touristenmagnet und dementsprechend ausgelegt. Trotzdem macht es Spaß die Stände und die feilgebotenen Waren zu betrachten. Und eine Kleinigkeit findet sich immer, die man als Souvenir oder Geschenk mit nach Hause nehmen kann.</p>
<p>„Ich muss Dir etwas zeigen“, sage ich zu meinem Mann, als ich meinen Blick auf dem Marktplatz des kleinen spanischen Ortes schweifen lasse. „Komm doch mal mit!“</p>
<p>Ich nehme Peter an der Hand und führe ihn zu einem Verkaufsstand, an welchem handgefertigte Korbwaren angeboten werden.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>„Willst Du Dir wieder mal einen Sonnenhut kaufen? Hast Du nicht erst im Frühjahr auf Teneriffa einen solchen Hut erstanden?“, versucht er mein Anliegen fragend zu ergründen.</p>
<p>„Stimmt!“, pflichte ich ihm bei. „Den habe ich allerdings zu Hause vergessen. Keine Ahnung, wieviele Sonnenhüte ich inzwischen schon daheim habe. Aber darum geht es mir im Moment gar nicht.“</p>
<p>Im Augenblick scheint mein Gatte noch nicht zu wissen, worauf ich hinaus will, aber ich werde versuchen in ihm schlummernde Erinnerungen zu wecken.</p>
<p>„Schau Dich hier ein bisschen um und denk dabei doch mal an unsere Studienzeit. Ich habe Dich an einem Wochenende in Darmstadt besucht und wir waren in einem großen Supermarkt einkaufen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Dort gab es einen ….“</p>
<p>„Kleinen Koffer aus Korb“, ergänzt mich Peter und beginnt zu grinsen und ich sehe regelrecht wie Gedankenblitze durch seine Gehirnwindungen zucken.</p>
<p>„Genauer gesagt waren es drei Koffer“, füge ich hinzu und sehe alles wieder vor meinem geistigen Auge. „Ein größerer und die beiden anderen wurden immer ein bisschen kleiner, so dass alles ineinander passte, &#8211; ähnlich wie bei den Matroschka Puppen.  Man konnte sie als eine Art Handtasche benutzen oder einfach auch nur Sachen darin verstauen. Das war damals groß in Mode.“</p>
<p>„Ich weiß. Du warst total begeistert davon.“</p>
<p>„Ja, und Du hast sie mir kurzerhand gekauft. Darüber habe ich mich auch sehr gefreut.“</p>
<p>Peter runzelt die Stirn und meint augenzwinkernd: „Diese Freude war aber nur sehr kurz.“</p>
<p>„Logisch!“, schmettere ich ihm entgegen. „Von unseren paar Kröten, die wir im Studium hatten, konnten wir uns eine solche Ausgabe gar nicht leisten. Ich meine, es wären 45 DM oder so gewesen. Vielleicht waren es auch viel weniger. Nur 29 DM“, überlege ich laut. „Egal, aber für uns war es in jedem Fall eine horrende Summe.“</p>
<p>„Eben drum folgte bei uns auf die Freude auch schon ziemlich schnell das schlechte Gewissen darüber, so viel Geld ausgegeben zu haben. Das Geld hätte eigentlich noch für den Rest des Monats reichen sollen. Das hat uns einfach keine Ruhe mehr gelassen.“</p>
<p>Ich nicke ihm beipflichtend zu, denn ich kann mich noch gut erinnern, wie wir<span class="Apple-converted-space">  </span>hin und her überlegt haben, ob wir die Korbwaren behalten sollten oder nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Ja“, sage ich. „Wir haben uns dann allerdings entschlossen, die Korbkoffer wieder zurückzugeben. Und das war auch gut so. Man soll nicht über seine Verhältnisse leben und das wäre definitiv der Fall gewesen.“</p>
<p>„Vielleicht gibt es hier so etwas Ähnliches“, überlegt Peter. „Hast Du schon einmal nachgeschaut?“</p>
<p>Insgeheim habe ich danach Ausschau gehalten, das gebe ich zu. Jedoch kaufen würde ich mir diese Köfferchen heute nicht mehr. Es ist einfach nur noch eine Erinnerung, wenngleich auch eine schöne und ein bisschen wehmütige Erinnerung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/und-noch-mehr-kindheitserinnerungen/">Und noch mehr Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Faschingserinnerungen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/faschingserinnerungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 10:08:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Plauderecke]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Fasching]]></category>
		<category><![CDATA[Verkleidung]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute am Rosenmontag kommen bei mir Faschingserinnerungen an meine eigene Kindheit, aber auch an die unseres Sohnes hoch. Auf die Schnelle habe ich zwar nur ein einziges Faschingsfoto von mir gefunden, aber dafür gibt es von unserem Sohn ein paar mehr, die ihn in Verkleidung zeigen. Als Kind ging ich mit meiner Mutter immer zum Kinderfasching in die Festhalle, die an die Turnhalle angegliedert war. Dort war verständlicherweise viel Trubel. Während die Mütter am Rand an den Tischen saßen, versuchten bei dem Lärm ein Gespräch zu führen und gleichzeitig uns Kinder im Auge zu behalten, tummelten wir uns auf der Tanzfläche. Auf der Bühne standen die Musiker und von dort wurden auch die geliebten Süßigkeiten geworfen. Der Fußboden war voller Luftschlangen und Konfetti. Wir Kinder rannten kreuz und quer, waren mal auf der Tanzfläche, liefen oben auf der Galerie entlang oder fanden sogar den Weg hinter die Bühne. Im Gegensatz zu den Erwachsenen störte uns der Lärm kein bisschen. Den Müttern, Vätern oder Großeltern dröhnten allerdings mit Sicherheit der Kopf. Naja, wie sagt man so &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute am Rosenmontag kommen bei mir Faschingserinnerungen an meine eigene Kindheit, aber auch an die unseres Sohnes hoch. Auf die Schnelle habe ich zwar nur ein einziges Faschingsfoto von mir gefunden, aber dafür gibt es von unserem Sohn ein paar mehr, die ihn in Verkleidung zeigen.</p>
<p>Als Kind ging ich mit meiner Mutter immer zum Kinderfasching in die Festhalle, die an die Turnhalle angegliedert war. Dort war verständlicherweise viel Trubel. Während die Mütter am Rand an den Tischen saßen, versuchten bei dem Lärm ein Gespräch zu führen und gleichzeitig uns Kinder im Auge zu behalten, tummelten wir uns auf der Tanzfläche. Auf der Bühne standen die Musiker und von dort wurden auch die geliebten Süßigkeiten geworfen. Der Fußboden war voller Luftschlangen und Konfetti. Wir Kinder rannten kreuz und quer, waren mal auf der Tanzfläche, liefen oben auf der Galerie entlang oder fanden sogar den Weg hinter die Bühne. Im Gegensatz zu den Erwachsenen störte uns der Lärm kein bisschen. Den Müttern, Vätern oder Großeltern dröhnten allerdings mit Sicherheit der Kopf. Naja, wie sagt man so schön?:<br />
&#8222;Des einen Freud, des anderen Leid.&#8220;</p>
<p>Ich kann mich erinnern, in unterschiedlicher Verkleidung an den Faschingsveranstaltungen teilgenommen zu haben. So war ich in den verschiedenen Altersstufen mal</p>
<p style="text-align: center;">Fliegenpilz,</p>
<p style="text-align: center;">Prinzessin,</p>
<p style="text-align: center;">Sterntaler,</p>
<p style="text-align: center;">Cowgirl oder</p>
<p style="text-align: center;">ein bayrisches Madl, also ein sogenanntes &#8222;Dirndl&#8220; &#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4945 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1539-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1539-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1539-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1539-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1539.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Seht Ihr auf dem Foto (entschuldigt bitte die schlechte Bildqualität, aber ich habe alle Fotos nur schnell mit dem Handy abfotografiert) meinen Teddy mit dem großen Sonnenhut? Dieser Hut wurde mit rotem Stoff bezogen und erhielt weiße Punkte. Ich glaube ich hatte dann noch einen roten Rock und weiße Strumpfhosen an, das Oberteil wird wohl auch weiß gewesen sein. Fertig war der Fliegenpilz.</p>
<p>Als Prinzessin und Sterntaler trug ich ein langes glänzendes Kleid in einem Pinkton, das mit vielen goldenen Punkten versehen war (eben die Goldtaler). Prinzessin Astrid trug selbstverständlich ein Krönchen auf dem Kopf.</p>
<p>Das Cowgirl hatte ein rotkariertes Hemd an, einen Cowboyhut auf dem Kopf und selbstverständlich einen Revolvergürtel um die Hüften, in dem ein silberner Revolver steckte. Ich habe noch immer den Geruch der Platzpatronen in der Nase * und das Geknalle aus allen Richtungen in den Ohren.<br />
*<em>(Oh, oh, gerade hat mich mein Mann darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um Zündplättchen gehandelt hat. Und ich muss sagen, er hat tatsächlich recht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .) </em></p>
<p>Als bayrisches Madl bzw. &#8222;Dirndl&#8220; war ich dann schon etwas älter und ging bestimmt nicht zum Kinderfasching, eher vielleicht auf eine Schulfeier o.ä..</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-4946 size-medium aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536-300x300.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536-768x768.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536-1024x1024.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536-120x120.jpg 120w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1536.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Sohn hat sich immer gerne verkleidet. Gerade habe ich ihm die Fotos mit dem Handy abfotografiert und zugeschickt. Er hat mir erlaubt sie Euch zu zeigen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4947 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1530-1024x768.jpg" alt="" width="840" height="630" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1530-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1530-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1530-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1530.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4948 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1524-e1518431457621-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1524-e1518431457621-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1524-e1518431457621-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1524-e1518431457621-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1524-e1518431457621.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Bei der Auswahl der beiden obigen Verkleidungen kamen noch Mamas Vorstellungen zum Tragen. Später jedoch hatte er da so seine eigenen mehr jungenhaften Vorstellungen von den Faschingskostümen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-4949 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1528-e1518431567389-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1528-e1518431567389-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1528-e1518431567389-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1528-e1518431567389-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1528-e1518431567389.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4950 size-medium alignright" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1527-e1518431653506-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1527-e1518431653506-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1527-e1518431653506-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1527-e1518431653506-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1527-e1518431653506.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4952 size-medium" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1526-e1518431959332-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1526-e1518431959332-225x300.jpg 225w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1526-e1518431959332-768x1024.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1526-e1518431959332-420x560.jpg 420w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1526-e1518431959332.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4951 size-medium alignright" style="font-size: 15px;" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1525-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1525-300x225.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1525-768x576.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1525-1024x768.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1525.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Anscheinend macht Apfelsaft Matrosen betrunken, zumindest kleine Matrosen ;-).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4953 size-large aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534-1024x1024.jpg" alt="" width="840" height="840" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534-1024x1024.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534-150x150.jpg 150w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534-300x300.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534-768x768.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534-120x120.jpg 120w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/02/1200px-IMG_1534.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Übrigens hat mein Mann gestern die selbe Nase getragen, als wir zum Faschingsumzug gingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Ich rufe euch ein fröhliches</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><strong>&#8222;Helau!&#8220;</strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">zu und hoffe meine Faschingserinnerungen haben Euch gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/und-noch-mehr-kindheitserinnerungen/">Und noch mehr Kindheitserinnerungen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/steine-der-erinnerungen/">Steine der Erinnerungen</a></p>
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		<title>Halloween</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/halloween/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 12:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Konfusi-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Entrümplung]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Hand]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine heutige Geschichte ist zum Teil erfunden, aber in ihr steckt auch ein wahrer Kern. Diese wahre Begebenheit ereignete sich vor mehr als zwei Jahrzehnten im Hause eines Ehepaares, das uns jedes Jahr im Herbst zu einem köstlichen Abendessen in geselliger Runde einlud. Sie hatten bereits einen siebzehnjährigen Sohn, der eines Tages auf eine seltsame Idee kam … Kurz und gut, ich habe nun um diese uns erzählte Begebenheit eine Professor-Konfusi-Geschichte gesponnen: „Heute ist es sehr ungemütlich draußen. Richtiges Halloweenwetter!“, sagt Frau Konfusi zu ihrem Mann als sie beim Essen sitzen. „Ja, es hat die ganze Nacht, einschließlich heute Vormittag gestürmt und geregnet“, bestätigt Professor Konfusi seiner Gattin. „Es ist das geeignete Wetter um einige unliebsame Dinge im Haus zu erledigen.“ „Und woran hast du dabei gedacht?“, erkundigt sie sich. „Unser Keller bedarf wieder einmal einer gewissen Ordnung. Es haben sich im Laufe der Jahre so viele unnötige Sachen angehäuft, die könnte man mal entsorgen.“ „Das ist eine hervorragende Idee. Ausmisten ist immer gut. Lass uns gleich nach dem Mittagessen damit anfangen.“ Frau Konfusi ist &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Meine heutige Geschichte ist zum Teil erfunden, aber in ihr steckt auch ein wahrer Kern. Diese wahre Begebenheit ereignete sich vor mehr als zwei Jahrzehnten im Hause eines Ehepaares, das uns jedes Jahr im Herbst zu einem köstlichen Abendessen in geselliger Runde einlud. Sie hatten bereits einen siebzehnjährigen Sohn, der eines Tages auf eine seltsame Idee kam …</strong><br />
<strong>Kurz und gut, ich habe nun um diese uns erzählte Begebenheit eine Professor-Konfusi-Geschichte gesponnen:</strong><br />
<span class="dropcap">„H</span>eute ist es sehr ungemütlich draußen. Richtiges Halloweenwetter!“, sagt Frau Konfusi zu ihrem Mann als sie beim Essen sitzen.<br />
„Ja, es hat die ganze Nacht, einschließlich heute Vormittag gestürmt und geregnet“, bestätigt Professor Konfusi seiner Gattin. „Es ist das geeignete Wetter um einige unliebsame Dinge im Haus zu erledigen.“<br />
„Und woran hast du dabei gedacht?“, erkundigt sie sich.<br />
„Unser Keller bedarf wieder einmal einer gewissen Ordnung. Es haben sich im Laufe der Jahre so viele unnötige Sachen angehäuft, die könnte man mal entsorgen.“<br />
„Das ist eine hervorragende Idee. Ausmisten ist immer gut. Lass uns gleich nach dem Mittagessen damit anfangen.“<br />
Frau Konfusi ist noch etwas skeptisch, denn eigentlich wirft ihr Mann nicht gern Dinge weg. Er meint immer, man könne dies und das noch eines Tages gebrauchen. Seltsamerweise erweist sich diese Einstellung oftmals als richtig. Erst neulich suchten sie die ausgediente alte elektrische Kaffeemühle, die sie leider beim letzten Sperrmüll entsorgt hatten.<br />
„Siehst du, man soll eben nichts wegwerfen“, hatte Professor Konfusi gesagt.<br />
„Und ausgerechnet er will nun den Keller entrümpeln“, überlegt Frau Konfusi und schüttelt gedankenverloren den Kopf. Sie wird jedoch aus ihren Gedanken gerissen, als es an der Wohnungstür klingelt. Es sind Marco und dessen Vater, die anscheinend schon von den Plänen des Professors wissen. Marco meint nämlich forsch:<br />
„Der Trödeltrupp meldet sich zur Stelle. Von uns aus kann die Entrümplung losgehen. Bestimmt haben Sie einige ungeahnte Schätze unten im Keller lagern.“<br />
„Du scheinst zu viel fernzusehen!“, schmunzelt der ältere Herr. „Aber lasst uns anfangen, bevor ich es mir anders überlege!“<br />
„Da ihr mich ja nicht braucht, nehme ich die Einladung von Oma Schmidt an und mache mir mit ihr und Marcos Mutter im Café Bohne einen netten Nachmittag“, ruft Frau Konfusi den Dreien nach, die bereits auf dem Weg durch das Treppenhaus nach unten sind. „Ein Weibernachmittag hat auch was“, fügt sie in Gedanken hinzu.<br />
Die drei Männer räumen im Keller hin und her, sichten jede noch so geringe Kleinigkeit und sortieren aus, was weggeworfen werden kann und was man behalten will.<br />
„Sollte einer von euch etwas gebrauchen können, dann darf er es sich selbstverständlich nehmen“, erklärt Professor Konfusi großzügig. „Außer es handelt sich um ein ganz persönliches und unersetzliches Erinnerungsstück.“<br />
„Ich hätte da schon was“, gibt Marco sofort zu verstehen. Er deutet in eine Ecke und zieht damit alle Blicke in diese Richtung.<br />
„Was willst du mit dem alten klapprigen Ding? Das dürfte schon nicht mehr ganz heil sein und steht auch nicht mehr richtig.“<br />
„Wenn Sie es nicht behalten wollen, dann … Ich habe da nämlich so eine Idee!“<br />
„Ich frage mich, was das soll. Dein Zimmer ist schon die reinste Rumpelkammer“, gibt ihm sein Vater mürrisch zu verstehen.<br />
„Ich will es mir doch nur ausleihen und bringe es ganz sicher dann auch zum Sperrmüll. Versprochen!“<br />
Marcos Vater zuckt mit den Schultern und wendet ich einem alten Röhrenradio zu, das er gerne wieder zum Leben erwecken würde.<br />
„Das wäre etwas für meinen Hobbykeller!“, gibt er den beiden anderen zu verstehen.<br />
„Ich bin dann mal kurz weg“, erklärt Marco, schnappt sich das gewisse Etwas und schleppt es schnaufend die Treppen nach oben. Eine halbe Stunde später erscheint er wieder im Keller und verrichtet fröhlich pfeifend seine Arbeit.<br />
Am Abend treffen sich alle mit Ausnahme von Oma Schmidt noch auf ein Gläschen Wein bei Marcos Eltern.<br />
„Ich hau jetzt ab!“, erklärt Marco und setzt sich eine Affenmaske auf. „Heute ist doch Halloween und ich will mit ein paar Kumpels um die Häuser ziehen.“<br />
„Um zehn bist du aber wieder da“, gibt ihm sein Vater zu verstehen. „Morgen ist Schule!“<br />
Marco winkt und ist auch schon zur Wohnungstür raus.<br />
„Ich hol mal eben das Fotoalbum aus dem Schlafzimmer“, sagt Marcos Mutter. Zwei Minuten später tönt ein gellender Schrei durch die Wohnung. Alle springen wie von der Tarantel gestochen auf und hechten zum Schlafzimmer, aus dem der Schrei kam. Als Marcos Vater die Tür aufreißt, sieht er seine Frau vor dem Bett stehen. Sie krümmt sich vor Lachen und deutet auf die zurückgeschlagene Bettdecke.<br />
„Schaut euch das mal an! Dieser Marco hat nur Flausen im Kopf. Ich frage mich, wo er das Ding wieder aufgetrieben hat.“<br />
Herr Konfusi und Marcos Vater treten näher an das Bett heran, bevor sie sich vielsagend ansehen. Vor ihnen liegt nämlich Marcos Errungenschaft von der Entrümplungsaktion.<br />
Frau Konfusi ist ebenfalls näher gekommen und mit vorgehaltener Hand flüstert sie:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>„Ein Skelett!“</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schön ärgerlich</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/aergerlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 22:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[genießen]]></category>
		<category><![CDATA[Lautsprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Pizza]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[schön]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Mann und ich haben uns in der Mittagspause getroffen. Wir beschließen gemeinsam zum Italiener zu gehen und unser Mittagsmahl einzunehmen. Während mein Peter eben mal kurz dahin geht, wo auch ein Prinzgemahl hin und wieder verweilen muss, führe ich mir schon mal die Speisekarte zu Gemüte. Was Peter essen will, hat er mir schon mitgeteilt und auch ich habe schnell mein Gericht gefunden. Ich bestelle und sitze nun einfach nur da und lausche der Musik, die im Hintergrund spielt. Ich versinke förmlich in dieser Musikwelt, was sich anscheinend auf meinem Gesicht abzeichnet. „Was grinst du eigentlich so vor dich hin?“, will mein Mann, der sich inzwischen mir gegenüber niedergelassen hat, interessiert wissen. „Ach, ich lausche den Schlagern, die gerade aus dem Lautsprecher erklingen. Die sind schon ziemlich alt.“ „Ja, wir anscheinend auch“, grinst er nun zurück. Ich lasse diese Anspielung einfach so im Raum stehen, obwohl ich mich keineswegs als „ziemlich alt“ empfinde. Diese Schlager waren Anfang bis Mitte der Siebziger aktuell, was zugegebenermaßen schon eine geraume Zeit her ist. Als 1960 Geborene drückten &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mann und ich haben uns in der Mittagspause getroffen. Wir beschließen gemeinsam zum Italiener zu gehen und unser Mittagsmahl einzunehmen. Während mein Peter eben mal kurz dahin geht, wo auch ein Prinzgemahl hin und wieder verweilen muss, führe ich mir schon mal die Speisekarte zu Gemüte. Was Peter essen will, hat er mir schon mitgeteilt und auch ich habe schnell mein Gericht gefunden. Ich bestelle und sitze nun einfach nur da und lausche der Musik, die im Hintergrund spielt. Ich versinke förmlich in dieser Musikwelt, was sich anscheinend auf meinem Gesicht abzeichnet.<br />
„Was grinst du eigentlich so vor dich hin?“, will mein Mann, der sich inzwischen mir gegenüber niedergelassen hat, interessiert wissen.<br />
„Ach, ich lausche den Schlagern, die gerade aus dem Lautsprecher erklingen. Die sind schon ziemlich alt.“<br />
„Ja, wir anscheinend auch“, grinst er nun zurück.<br />
Ich lasse diese Anspielung einfach so im Raum stehen, obwohl ich mich keineswegs als „ziemlich alt“ empfinde. Diese Schlager waren Anfang bis Mitte der Siebziger aktuell, was zugegebenermaßen schon eine geraume Zeit her ist. Als 1960 Geborene drückten wir damals also beide noch für ein paar Jahre die Schulbank. Ja, und jetzt in diesem Moment vermischen sich anscheinend gerade Gegenwart und Vergangenheit miteinander, denn Bilder tauchen in meinem Kopf auf. Zu jedem einzelnen Lied läuft ein kurzer Film in meinem Kopf ab.<br />
Gerade erklingt „Der Junge mit der Mundharmonika“ von Bernd Clüver, danach hören wir „Griechischen Wein“ von Udo Jürgens und dann singt Juliane Werding das traurige Lied „Am Tag als Conny Kramer starb“. Beim nächsten Schlager muss ich erst ein bisschen überlegen, doch dann fällt mir der Name der Sängerin auch wieder ein:<br />
„Katja Ebstein“, sage ich und singe leise mit, wenn es in dem Lied heißt: „Wunder gibt es immer wieder“.<br />
„Komisch, diese Schlager werden immer noch gespielt. Ich muss zugeben, damals habe ich mich nicht getraut, zu erzählen, dass ich gerne die Hitparade hörte und sah. Ich dachte immer die anderen tun dies nicht und hören ausschließlich die englischsprachigen Songs. Heute geben sie alle zu, auch der Hitparade gelauscht zu haben.“<br />
Nachdem ich einige Gabeln von meinem Pastagericht verspeist habe, erzähle ich munter weiter.<br />
„&#8217;Disco&#8216; mit Ilja Richter war ebenfalls eine Lieblingssendung von mir. Da konnte man natürlich schon die Songs hören, die bei der Jugend absolut angesagt waren.“<br />
„Mmh“, kommt lediglich als Kommentar bei mir an, denn Peter genießt momentan mehr seine Pizza als die alten Schlager. Ich plappere aber trotzdem ungehindert weiter:<br />
„Damals habe ich immer alles aufgenommen, sowohl die Hitparade als auch die Discosendung. Mit meinem einfachen Kassettenrecorder…“<br />
„Kenne ich!“, erklärt er mir und schiebt sich das letzte Stückchen Pizza in den Mund. „Meine Schwester hat auch immer alles aufgenommen. Mir war das damals ziemlich egal.“<br />
„Ich hatte zu dieser Zeit ja nur einen ganz einfachen Kassettenrecorder, der war schwarz und ähnelte von der Form eher einem Schuhkarton. Dieses damalige Wunderwerk der Technik hatte schwarze große Tasten, die man drücken musste. Die junge Generation würde wahrscheinlich nur verwundert gucken und lachen, wenn sie dieses altmodische Ding in der Hand halten würde. Null Design und mit den Klangqualitäten der heutigen Aufnahme- und Wiedergabegeräten in keiner Weise vergleichbar. Heute lädt man sich seine Musik einfach aus dem Internet runter und hat alles auch noch auf seinem I-Phone allzeit verfügbar“, stelle ich Vergleiche an.<br />
„Wir hatten für die damalige Zeit schon ein modernes Bandgerät, das meine Schwester dann für ihre Zwecke missbrauchte“, beteiligt Peter sich nun lebhaft. „Damit konnte man sogar Stereoaufnahmen machen, was allerdings bei den Mono-Fernsehgeräten keinen Vorteil brachte. Trotzdem war es für damalige Verhältnisse bestimmt schon etwas Besonderes.“<br />
„Das Mikrofon war noch nicht eingebaut, sondern man musste es extra an den Kassettenrecorder anschließen und dann einfach nur vor den Fernseher stellen“, berichte ich weiter von meinem wohl eher primitiven Gerät.<br />
„Genau, das war bei uns auch so.“<br />
„Bestimmt hat sich deine Schwester auch immer geärgert“, versetze ich mich in ihre und meine damalige Situation zurück. „Das Mikrofon nahm alles auf, auch die Geräusche, die in dem jeweiligen Zimmer entstanden. Und genau das hat mich tierisch geärgert und oft auch aufgeregt. Ich habe immer meinen Eltern ausdrücklich mitgeteilt, dass ich die Schlager aufnehmen möchte und alle mucksmäuschenstill zu sein haben.“<br />
Mein Mann nickt wohlwissentlich, aber bevor er auch nur den Mund öffnen kann, lasse ich meinem Ärger von damals freien Lauf.<br />
„Jedes Mal, aber auch wirklich bei jeder Sendung hat jemand geplappert. Meistens war es mein Vater, der ins Zimmer kam und meine Anweisungen schon längst wieder vergessen hatte.“<br />
„Und dann?“, will Peter nun wissen.<br />
„Ich weiß nicht mehr so genau. Ich denke ich werde ihm zugezischt haben, dass er still sein soll. Vielleicht habe ich auch sehr nachdrücklich den Finger auf den Mund gelegt. Ich glaube nicht, dass ich große Diskussionen geführt habe, denn mir hatte ich ja auch das Schweigegebot auferlegt.“<br />
„Hast du die Kassetten noch?“, will nun mein Peter wissen.<br />
„Wieso? Willst du die alten Schlager hören?“<br />
„Die eigentlich weniger“, antwortet mein Mann, „allerdings wäre es doch sehr interessant, welche Nebengeräusche, sprich Zwiegespräche mit deinem Vater wegen der Störung darauf zu vernehmen sind.“<br />
„Ich muss mal bei meiner Mutter suchen, vielleicht existiert ja die eine oder andere selbstaufgenommene Kassette noch. Aber bestimmt sind die Bänder schon kaputt. Vielleicht habe ich sie aber auch weggeworfen, weil es mal wieder Bandsalat gegeben hat.“<br />
„Den konnte man doch mit Hilfe eines Bleistiftes wieder beseitigen.“<br />
„Stimmt“, pflichte ich meinem Mann bei, der inzwischen die Rechnung begleicht. „Manchmal ging aber auch absolut nichts mehr, weil die Bänder schon viel zu sehr verknuddelt waren…“<br />
Nach einer Weile füge ich noch hinzu: „Irgendwo habe ich sogar noch alte Autogrammkarten. Es wurde nämlich bei jeder Sendung die Autogrammadressse des jeweiligen Sängers oder der Sängerin eingeblendet. Da habe ich natürlich immer hingeschrieben und eine Autogrammkarte angefordert.“<br />
„Ja, ja, meine Schwester war auch in Heintje verliebt. Da gab es so kleine Plaketten bei den Bananen“, erinnert sich nun mein Mann und wir müssen beide lachen.<br />
Ehrlich gesagt, habe ich diese Plaketten als Kind auch gesammelt. Doch nun ist unsere Mittagspause zu Ende und damit auch der Ausflug in die Vergangenheit. Die Gegenwart mit ihren vielfältigen Aufgaben holt uns wieder ein und trägt uns weiter in die Zukunft. Das Gestern ist heute schon überholt und das Heute ist es morgen ebenso. Die Welt dreht sich einfach weiter und das mit einem rasanten Tempo. Deshalb sollten wir diese kurzen Momente des Verweilens umso mehr genießen. Was uns gestern geärgert hat, ist heute manchmal sogar eine schöne Erinnerung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Brief an die Oma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 09:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Beißerchen]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Weltsensation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Ihr ja wisst, krame ich gerne mal in meinen Erinnerungskisten. Neben den üblichen Fotoalben besitze ich nämlich auch noch kleine Aufbewahrungskartons mit verschiedenen Fotos, die niemals eingeklebt wurden. Aus welchen Gründen auch immer sie dort gelandet sind, aber auf jeden Fall waren sie zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Weiterhin gibt es auch noch ein paar Sammelmappen mit alten Postkarten, Briefen und dergleichen mehr. Und hier bin ich wieder einmal fündig geworden. Ich habe eine kleine liebevoll gestaltete Postkarte gefunden, die mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf ihr wird ein Ereignis aus dem Leben unseres Sohnes festgehalten, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kleiner neuer Lebensabschnitt, der durch dieses Ereignis beginnt. Es ist im Grunde genommen nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Aber trotzdem ist es für jede Familie mit einem Kleinkind immer wieder etwas Besonderes und doch irgendwie etwas Einmaliges. Warum sonst hätte ich damals diese Zeilen stellvertretend für unseren Sohn an seine Oma geschrieben?! Und so sieht die Vorderseite der Karte aus: Unterhalb dieser &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie Ihr ja wisst, krame ich gerne mal in meinen Erinnerungskisten. Neben den üblichen Fotoalben besitze ich nämlich auch noch kleine Aufbewahrungskartons mit verschiedenen Fotos, die niemals eingeklebt wurden. Aus welchen Gründen auch immer sie dort gelandet sind, aber auf jeden Fall waren sie zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Weiterhin gibt es auch noch ein paar Sammelmappen mit alten Postkarten, Briefen und dergleichen mehr. </strong></p>
<p>Und hier bin ich wieder einmal fündig geworden. Ich habe eine kleine liebevoll gestaltete Postkarte gefunden, die mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf ihr wird ein Ereignis aus dem Leben unseres Sohnes festgehalten, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kleiner neuer Lebensabschnitt, der durch dieses Ereignis beginnt. Es ist im Grunde genommen nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Aber trotzdem ist es für jede Familie mit einem Kleinkind immer wieder etwas Besonderes und doch irgendwie etwas Einmaliges. Warum sonst hätte ich damals diese Zeilen stellvertretend für unseren Sohn an seine Oma geschrieben?!</p>
<p>Und so sieht die Vorderseite der Karte aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3135 size-full aligncenter" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708.jpg" alt="1200px-_DSC1708" width="524" height="626" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708.jpg 524w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1708-251x300.jpg 251w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></p>
<p>Unterhalb dieser Zeichnung, die damals mein Mann angefertigt hat, befinden sich folgende handschriftlich verfassten Zeilen:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Mama und Papa sagen, </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>ich sei ganz tapfer gewesen </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>und habe gar nicht geweint!</strong></em></p>
<p>Vielleicht ahnt Ihr ja schon, was damit angedeutet wird, aber lasst mich die Karte umdrehen und Euch den dort vermerkten Text &#8222;vorlesen&#8220;:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Liebe Omi!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Stell&#8216; Dir vor, eine Weltsensation ist eingetreten. Mama hat irgendetwas an mir entdeckt. Auf jeden Fall fing sie plötzlich an zu jubeln und mich hochzuwerfen. Gleich darauf rannte sie zum Telefon und rief Papa an:</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;Peter, <span style="text-decoration: underline;">er</span> ist da!&#8220;</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Wenn ich es richtig verstanden habe, bin ich das erste Baby auf der ganzen Welt, das jemals einen Zahn gekriegt hat. Ich dachte mir, ich teile es Dir schnell mit. Das ganze Theater um das komische Ding in meinem Mund fand am 12.2.90 um ca. 11:15 Uhr statt.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Na, was sagst Du zu Deinem </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Timo?!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Ein bisschen ist dieser Post heute eine Ergänzung zu einer Kurzgeschichte, die ich schon vor längerer Zeit geschrieben habe und die Euch sicherlich auch gefallen wird:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://lifetellsstories.de/die-kleinen-beisserchen/">Die kleinen Beißerchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lifetellsstories.de/brief-an-die-oma/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>22</slash:comments>
		
		
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		<title>Muttertagserinnerungen</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/muttertagserinnerungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 20:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[ich hab dich lieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertag]]></category>
		<category><![CDATA[Schnuller]]></category>
		<category><![CDATA[Strauß]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag, den 8. Mai ist es wieder einmal soweit. Es ist Muttertag. Mir sind neulich einige kleine Geschenke, Fotos, gemalte Bilder, Gedichte und Briefe in die Hand gefallen, die mein Herz damals erfreuten und dies auch noch heute tun. Jede Mutter kennt sie, diese kleinen Aufmerksamkeiten, die einfach nur sagen: &#8222;Ich hab dich lieb!&#8220; Ich erinnere mich noch an meinen ersten Muttertag, an dem ich eigentlich noch gar keine richtige Mutter war. Ich war damals, an diesem zweiten Sonntag im Mai 1989, hochschwanger. Also war ich eine sogenannte werdende Mutter. Mein Mann schenkte mir damals stellvertretend für unser noch ungeborenes Kind einen Rosenstrauß. Wenn Ihr ihn Euch genauer anseht, dann könnt Ihr etwas erkennen. Ja, genau, einen Schnuller. Seltsam, es ist ein rosa Schnuller. Ich habe allerdings ein paar Wochen später einen kleinen Jungen auf die Welt gebracht. Dann hätte eigentlich ein blauer Schnuller in dem Strauß stecken sollen.  Naja, aber erstens hatten sie im Blumenladen nur noch rosa Schnuller da und zweitens wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob wir Eltern eines &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonntag, den 8. Mai ist es wieder einmal soweit. Es ist Muttertag. Mir sind neulich einige kleine Geschenke, Fotos, gemalte Bilder, Gedichte und Briefe in die Hand gefallen, die mein Herz damals erfreuten und dies auch noch heute tun. Jede Mutter kennt sie, diese kleinen Aufmerksamkeiten, die einfach nur sagen: </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Ich hab dich lieb!&#8220;</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch erinnere mich noch an meinen ersten Muttertag, an dem ich eigentlich noch gar keine richtige Mutter war. Ich war damals, an diesem zweiten Sonntag im Mai 1989, hochschwanger. Also war ich eine sogenannte werdende Mutter. Mein Mann schenkte mir damals stellvertretend für unser noch ungeborenes Kind einen Rosenstrauß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3125 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-1024x933.jpg" alt="1200px-_DSC1690" width="840" height="765" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-1024x933.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-300x273.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536-768x700.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1690-1-e1462566200536.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wenn Ihr ihn Euch genauer anseht, dann könnt Ihr etwas erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3123 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-1024x698.jpeg" alt="1200px-Muttertag-Scannen" width="840" height="573" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-1024x698.jpeg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-300x205.jpeg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen-768x524.jpeg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-Muttertag-Scannen.jpeg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ja, genau, einen Schnuller.</p>
<p>Seltsam, es ist ein rosa Schnuller. Ich habe allerdings ein paar Wochen später einen kleinen Jungen auf die Welt gebracht. Dann hätte eigentlich ein blauer Schnuller in dem Strauß stecken sollen.  Naja, aber erstens hatten sie im Blumenladen nur noch rosa Schnuller da und zweitens wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob wir Eltern eines Jungen oder eines Mädchens werden würden. Wir hatten es uns nicht verraten lassen, denn wir wollten uns überraschen lassen.</p>
<p>Trotzdem fand ich es damals schade, dass in dem Strauß kein blauer Schnuller steckte, denn ich war felsenfest der Überzeugung, dass wir einen Jungen bekommen würden. Keine Ahnung, warum ich mir so sicher war. Ich hatte auf dem Ultraschallbild nichts Verräterisches gesehen und auch der Arzt hatte keinerlei Andeutung gemacht. Trotzdem war ich mir sicher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3127 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-1024x963.jpg" alt="1200px-_DSC1691 Kopie" width="840" height="790" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-1024x963.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-300x282.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie-768x723.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1691-Kopie.jpg 1182w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wie Ihr seht, war damals alles schon für den kleinen neuen Erdenbürger bereit. Wir hatten die Wand über dem Kinderbettchen  bereits dekoriert und auch das Kinderzimmer war schon eingerichtet. Sogar ein Mobile hatten mein Mann und ich gebastelt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3119 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-928x1024.jpg" alt="1200px-_DSC1701" width="840" height="927" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-928x1024.jpg 928w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-272x300.jpg 272w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673-768x848.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1701-e1462567285673.jpg 1197w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim nächsten Muttertag hielt ich unseren Sohn schon stolz im Arm. Und wenn ich mich richtig erinnere, war in dem Strauß jetzt sogar ein blauer Schnuller versteckt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3121 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-1024x682.jpg" alt="1200px-_DSC1705" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/05/1200px-_DSC1705-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag und sage auch meiner Mutter:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;Danke, dass es Dich gibt! Ich hab Dich lieb!&#8220;</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/das-bin-ich-und-noch-viel-mehr/">Das bin ich &#8230; und noch viel mehr</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/ich-hab-da-eine-kleine-macke/">Ich hab&#8216; da eine kleine Macke</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://lifetellsstories.de/meine-mutter-und-die-zugspitze/">Meine Mutter und die Zugspitze</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Im Garten meines Opas</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 22:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannte]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
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		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Großeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Puppe]]></category>
		<category><![CDATA[Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Teddy]]></category>
		<category><![CDATA[Uroma]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren.  Meine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren. In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag, dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß. Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den Besuch meiner Mutter zum Schwelgen in Erinnerungen genutzt. So bin ich im Garten meines Großvaters gelandet. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dort aussah, aber auch noch an das eine oder andere Erlebnis in diesem Garten. Mein Erinnerungsvermögen diesbezüglich endet mit ungefähr acht Jahren. </strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eine Oma (väterlicherseits) durfte ich nur zwei Jahre kennenlernen, dann ist sie leider verstorben und bei meinem Opa (väterlicherseits) war ich acht Jahre. Die Eltern meiner Mutter habe ich leider nie kennengelernt, da sie beide bei meiner Geburt bereits verstorben waren.<br />
In den Garten meines Opas konnte man durch ein Tor gelangen, das mit einem Rosenbogen überbaut war. Wenn man durch dieses Tor schritt, wie beispielsweise meine Eltern an ihrem Hochzeitstag,</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3083 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01445 Kopie" width="631" height="427" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie.jpg 631w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01445-Kopie-300x203.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px" /></p>
<p>dann war rechts ein langes schmales Rosenbeet. Leider waren die Fotos zu dieser Zeit noch schwarzweiß, aber man kann trotzdem die Farbenpracht der Rosen erahnen. Sie erblühten in rosa, rot und weiß.</p>
<p>Auf der dahinterliegenden Wiese spielte ich oft. Manchmal tat ich dies mit meiner Puppe und meinem Teddy und natürlich mit meiner Mutter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3084 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg" alt="1200px-DSC01443 Kopie" width="840" height="582" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-1024x710.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-300x208.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie-768x532.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01443-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3086 size-full" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg" alt="1200px-DSC01460 Kopie" width="566" height="393" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie.jpg 566w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01460-Kopie-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3088 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg" alt="1200px-DSC01489 Kopie" width="840" height="646" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-1024x788.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-300x231.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie-768x591.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01489-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Als kleine Gärtnerin gehörte selbstverständlich auch das Gießen der Gänseblümchen dazu, was ich selbst im Sonntagskleidchen sehr gewissenhaft tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3089 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg" alt="1200px-DSC01455 Kopie" width="840" height="595" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-1024x725.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-300x213.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie-768x544.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01455-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Ich kann mich noch an die zwei Fliederbäumchen erinnern, vor denen ich mich dann auch ganz keck fotografieren ließ. Ich hatte zuvor ein ähnliches Foto gesehen, auf dem meine Tante abgebildet war. Also habe ich versucht es ihr gleich zu tun. Mit der Sonnenbrille in der Hand, einer Rüschenbluse, einem feschen Rock und den weißen Schleifen im Haar war ich schon recht elegant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3090 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01452 Kopie" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01452-Kopie.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Sehr gerne erinnere ich mich an den Hund meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3091 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg" alt="1200px-DSC01450" width="840" height="527" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-1024x642.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-300x188.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450-768x481.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01450.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Er hieß Bazi und fraß mir angeblich immer die Brötchen und Kekse aus der Hand, wenn ich meine Hand aus dem Kinderwagen streckte. Er war aber immer lieb zu mir. Auch weiß ich, dass er im Sommer in einer Zinkbadewanne auf dieser Wiese gebadet wurde.</p>
<p>Toll fand ich es immer, dass ich noch eine Uroma hatte. Auf sie war ich richtig stolz.</p>
<p>Ich habe ein Foto entdeckt, auf dem meine Oma und meine Uroma (sie ist allerdings die Mutter meines Opas) zu sehen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3092 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg" alt="1200px-DSC01485" width="840" height="609" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-1024x742.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-300x218.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485-768x557.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01485.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Aber auf meinem absoluten Lieblingsfoto sind 4 Generationen zu sehen. Dieses Foto erschien zum 80sten Geburtstag meiner Uroma in einer Zeitung (ich glaube sie hieß Saazer Heimatblatt oder so ähnlich, das konnte ich leider nicht mehr feststellen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3093 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg" alt="1200px-DSC01478" width="840" height="999" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-861x1024.jpg 861w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-252x300.jpg 252w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478-768x914.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01478.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Zu sehen sind von links nach rechts: Mein Vater, meine damals 80jährige Uroma mit meiner Wenigkeit auf dem Arm und mein Opa. (Leider hatte ich bei der Erstellung nicht das Originalfoto zur Hand, doch ich weiß, dass ich es besitze und werde noch auf die Suche danach gehen.)<br />
Auf der anderen Seite des Hauses war die Einfahrt und der Parkplatz für das Auto. Dort habe ich auch das Fahrradfahren gelernt. Mein Opa hielt mich am Gepäckträger fest, doch irgendwann ließ er heimlich los und ich fuhr ohne Stützräder den Weg entlang.<br />
Außerdem gab es dort ebenfalls ein Stück Rasen mit Blumenbeeten. In einer Ecke, so kann ich mich erinnern, stand ein „Tränendes Herz“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3094 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01416" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01416.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Für mich war es ein unbedingtes Muss in unserem Garten ebenfalls diese Pflanze zu haben, denn sie erinnert mich immer wieder an meinen Großvater und den Garten meines Opas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3095 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC01418" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/04/1200px-DSC01418.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><br />
Auf der dem Haus gegenüberliegenden Seite stand ein Nebengebäude, in dem zum Beispiel auch die Kohlen gelagert wurden, aber auch Gartengeräte. Ich weiß noch, dass in einer dieser Türen zwei Haken für meine Schaukel hingen.<br />
Auch einen sogenannten Grabgarten mit Kartoffeln und anderem Gemüse gab es. Auch Sträucher mit Brombeeren waren dort zu finden.<br />
Als unser Hund Bazi mit 13 Jahren starb, fand er in einer der hinteren Ecken des Gartens seine letzte Ruhestätte.<br />
Ich denke gerne an Opas Garten zurück, aber auch an die Menschen, die in diesem Garten ein und aus gegangen sind, &#8211; meine Eltern, meine Großeltern, meine Uroma, Freunde und Bekannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch das:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/aus-der-schulzeit-meiner-mutter/">Aus der Schulzeit meiner Mutter</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kindheitserinnerungen/">Kindheitserinnerungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was ist nur los? (Teil 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2015 11:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Ferne]]></category>
		<category><![CDATA[Heimweh]]></category>
		<category><![CDATA[niemals vergessen]]></category>
		<category><![CDATA[was ist nur los]]></category>
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					<description><![CDATA[Bestimmt könnt Ihr Euch noch an die kleine Astrid erinnern, die in der Ferne ganz großes Heimweh bekommen hat. Ich habe erst neulich (Was ist nur los?) in einer meiner Kurzgeschichten davon erzählt. Bei meinem letzten Besuch bei meiner Mutter, suchte ich ein bisschen in meinen alten Schätzen aus meiner Kindheit herum. Ich habe viele schöne Dinge gefunden, über die ich Euch jedoch zu einem anderen Zeitpunkt berichten werde. Aber stellt Euch vor, unter diesen ganzen Erinnerungsstücken fand ich einen Brief. Diesen habe ich vor sehr, sehr langer Zeit an meine Eltern geschrieben. Ich kann nicht anders, ich muss ihn Euch zeigen. Es ist nämlich der Brief, den ich damals von Nürnberg aus an meine Eltern geschickt habe. Ich ging zwar immer in der Annahme, ich hätte ihn niemals abgeschickt, aber Briefmarke und Stempel berichten mir etwas anderes. Ich habe ihn natürlich sofort geöffnet und auch meiner Mutter vorgelesen. Sie meinte ganz mitleidig und mit sanfter Stimme: „Och, da hat die kleine Astrid Heimweh gehabt!“ Ja, selbst mir sind beim Lesen ein paar Tränen gekommen. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bestimmt könnt Ihr Euch noch an die kleine Astrid erinnern, die in der Ferne ganz großes Heimweh bekommen hat. Ich habe erst neulich (Was ist nur los?) in einer meiner Kurzgeschichten davon erzählt. Bei meinem letzten Besuch bei meiner Mutter, suchte ich ein bisschen in meinen alten Schätzen aus meiner Kindheit herum. Ich habe viele schöne Dinge gefunden, über die ich Euch jedoch zu einem anderen Zeitpunkt berichten werde.</strong><br />
<span class="dropcap">A</span>ber stellt Euch vor, unter diesen ganzen Erinnerungsstücken fand ich einen Brief. Diesen habe ich vor sehr, sehr langer Zeit an meine Eltern geschrieben. Ich kann nicht anders, ich muss ihn Euch zeigen. Es ist nämlich der Brief, den ich damals von Nürnberg aus an meine Eltern geschickt habe. Ich ging zwar immer in der Annahme, ich hätte ihn niemals abgeschickt, aber Briefmarke und Stempel berichten mir etwas anderes.<br />
Ich habe ihn natürlich sofort geöffnet und auch meiner Mutter vorgelesen. Sie meinte ganz mitleidig und mit sanfter Stimme:<br />
„Och, da hat die kleine Astrid Heimweh gehabt!“<br />
Ja, selbst mir sind beim Lesen ein paar Tränen gekommen. Das Heimweh war anscheinend noch viel schlimmer, als ich gedacht hatte. Aber lest selbst diesen herzergreifenden Brief:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1182 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-1-1024x682.jpg" alt="1200px-Brief 1" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1183 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-2-1024x682.jpg" alt="1200px-Brief 2" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-2-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-2-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-2-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2015/06/1200px-Brief-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></a></p>
<p>Anscheinend erreichte meine Eltern dieser Brief kurz bevor mein Anruf kam, jedoch am selben Tag. Meine Mutter hatte bereits meinen Vater in Kenntnis gesetzt und so konnte die Rettungsaktion &#8222;Astrid&#8220; eingeleitet werden.<br />
Ich denke, heute erübrigen sich viele Worte, denn dieser Brief spricht für sich selbst:</p>
<p>Heimweh tut ganz schrecklich weh!!! Das werde ich niemals vergessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch noch diese Geschichte lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ist-nur-los/">Was ist nur los? (Teil 1)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hilfe!!!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/hilfe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 22:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Bügelbrett]]></category>
		<category><![CDATA[Bügeleisen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe!]]></category>
		<category><![CDATA[Schlange]]></category>
		<category><![CDATA[Schlangenerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Superman]]></category>
		<category><![CDATA[Wäschekorb]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee zu dieser Geschichte lieferte mir ein anderer eifriger Leser meines Blogs. Er berichtete mir von einer wahren Begebenheit, die allerdings schon einige Jahrzehnte zurückliegt. Da sowohl er als auch seine Gattin mit Humor gesegnet sind und beide dieses Ereignis mittlerweile auch mit Fassung tragen, erlaubten sie mir daraus eine Geschichte für meinen Blog zu machen, vermischt wiederum mit ein bisschen Fantasie. Nennen wir die Protagonisten einfach mal: Sabine, Klaus, Hartmut und Max und schon kann es losgehen: Sabine und Klaus sind inzwischen in einem Alter, in dem man gerne einmal in Erinnerungen schwelgt. Vor einem Jahr haben sie ihre Silberhochzeit gefeiert und einen Enkelsohn, den fünfjährigen Max haben sie auch schon. „Opa!“, ruft Max aus seiner Spielecke, die der Großvater für ihn im Gästezimmer eingerichtet hat. „Komm schnell! Meine Eisenbahn ist kaputt!“ Klaus begutachtet sogleich die Lokomotive, deren Kontakte sich nur ein wenig verbogen haben und schon kann sie wieder über die Gleise flitzen. „Du bist ein richtiger Held!“, ruft Max aus, drückt seinen Opa ganz fest und gibt ihm einen Kuss auf &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Idee zu dieser Geschichte lieferte mir ein anderer eifriger Leser meines Blogs. Er berichtete mir von einer wahren Begebenheit, die allerdings schon einige Jahrzehnte zurückliegt. Da sowohl er als auch seine Gattin mit Humor gesegnet sind und beide dieses Ereignis mittlerweile auch mit Fassung tragen, erlaubten sie mir daraus eine Geschichte für meinen Blog zu machen, vermischt wiederum mit ein bisschen Fantasie. Nennen wir die Protagonisten einfach mal: Sabine, Klaus, Hartmut und Max und schon kann es losgehen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>abine und Klaus sind inzwischen in einem Alter, in dem man gerne einmal in Erinnerungen schwelgt. Vor einem Jahr haben sie ihre Silberhochzeit gefeiert und einen Enkelsohn, den fünfjährigen Max haben sie auch schon.<br />
„Opa!“, ruft Max aus seiner Spielecke, die der Großvater für ihn im Gästezimmer eingerichtet hat. „Komm schnell! Meine Eisenbahn ist kaputt!“ Klaus begutachtet sogleich die Lokomotive, deren Kontakte sich nur ein wenig verbogen haben und schon kann sie wieder über die Gleise flitzen.<br />
„Du bist ein richtiger Held!“, ruft Max aus, drückt seinen Opa ganz fest und gibt ihm einen Kuss auf die Wange. Noch bevor Großvater Klaus sich stolz seiner Heldentat rühmen kann, hört er Großmutter Sabine laut lachen. Klaus und Max sehen sie verwundert und fragend an:<br />
„Ja, ja ich dachte auch einmal, dass Opa so ein Held ist wie Superman. Aber dann … naja, damals war er vielleicht einfach nur noch etwas zu jung.“<br />
„Was war denn damals?“, will Max wissen.<br />
„Warte mal!“, sagt Großmutter Sabine und geht zum Bücherregal. Sie zieht ein altes Fotoalbum hervor, setzt sich in einen Sessel und blättert darin herum, bis sie die entsprechenden Fotos gefunden hat.<br />
Max schlüpft ganz schnell auf ihren Schoß und steckt seinen Kopf zwischen die Albumseiten.<br />
„Wieso habt ihr einen Wäschekorb fotografiert und was liegt da auf der Schaufel?“<br />
„Lass dir das mal von Opa erzählen, der kann sich bestimmt auch noch erinnern!“<br />
„Bitte Opa! Erzähl!“, bettelt Max.<br />
„Großvater Klaus kann seinem Enkel keinen Wunsch abschlagen und so beginnt er zu erzählen:<br />
„Du kennst doch meinen Bruder Hartmut!“<br />
„Na klar!“, bestätigt Max. „Der bringt mir doch immer was mit, wenn er zu Besuch kommt.“<br />
„Hartmut war damals auch zu Besuch hier. Es war ein wunderschöner Samstagmorgen und wir hatten zu dritt auf der Terrasse gefrühstückt. Alles begann also ganz harmlos. Wir lachten und waren guter Dinge, aber das sollte sich bald ändern.<br />
Nach dem Frühstück ging ich ins Badezimmer um mich zu rasieren und Hartmut wollte oben in seinem ehemaligen Kinderzimmer ein wenig lesen.“<br />
„Und Oma? Was hast du gemacht?“, will Max wissen.<br />
„Ich lief erst in den Garten, um die Wäsche, die ich schon am Abend zuvor aufgehängt hatte, wieder abzuhängen. Danach ging ich in die Küche, holte Bügelbrett und Bügeleisen und begann die Wäsche zu bügeln.“<br />
„Alles war ganz friedlich doch plötzlich durchbrach ein Schrei die Stille im Haus“, erzählt Opa Klaus weiter.<br />
„Ahh! Hilfe! Und sofort kam der nächste Aufschrei: Hilfe, eine Schlange!“<br />
Max Augen werden immer größer und er hört dem Großvater gebannt zu.<br />
„ Ich dachte erst, ich hätte mich getäuscht oder es käme aus dem Radio. Aber es war eindeutig Oma Sabines Stimme. Ich dachte mir allerdings, dass meine Sabine ganz schön schlau war und es ein netter Versuch sei mich aus dem Badezimmer zu locken.“<br />
„Ich habe mir fast die Kehle aus dem Hals geschrien!“, ergänzt Großmutter Sabine.<br />
„Zugegeben, die Hilfeschreie wurden immer lauter und schriller. Ich wurde dann doch etwas skeptisch. Also beschloss ich meine Morgentoilette zu beenden und den Schreien auf den Grund zu gehen. Da vernahm ich auch Schritte auf der Treppe. Das schien Hartmut, mein Bruder, zu sein. Anscheinend war auch er neugierig geworden.<br />
Gemeinsam schlichen wir zur Küche, aus der recht deutliche Ansagen an uns zwei junge Männer kamen. Der genaue Wortlaut ist mir leider entfallen, doch ich glaube Oma Sabine erhoffte sich dringend Hilfe von uns.“<br />
„Aber sicher!“, ereifert sich Großmutter Sabine. „Ich arme Frau sah mich plötzlich einer Schlange gegenüber. Was sollte ich denn anders machen, als die beiden starken Männer zu Hilfe zu rufen, die im Haus waren. Sie mussten mich doch erretten.“<br />
„Und Opa?! Hast du das getan?“<br />
„Naja, mit Schlangen und Männern ist das so eine Sache“, versucht der Großvater auszuweichen.<br />
„Wenn da tatsächlich eine Schlange in der Küche ist, dann könnte sie auch irgendwo aus einem Terrarium ausgebüxt sein, dachte ich mir so und mein Bruder schien die gleichen Gedanken zu hegen.<br />
Auf jeden Fall ließen wir zunächst einmal Vorsicht walten. Man kann ja nie wissen…“<br />
Oma Sabine beginnt zu lachen: „Ich weiß nicht, wer sich hinter wem versteckte. Aber du kannst es dir so vorstellen, Max: Ich sah zwei Köpfe übereinander vorsichtig in die Küche spähen. Nur zu meiner Rettung kam keiner der beiden Superhelden zu mir in die Küche. Glaube mir, ich hatte richtig Angst, wagte mich kaum zu bewegen und mein Herz klopfte wie wild. Dein Opa und Hartmut konnten sich anscheinend aber auch nicht bewegen, denn sie standen die ganze Zeit über wie angewurzelt im Türrahmen.“<br />
„Zunächst konnten wir keine Gefahr erkennen, doch dann sahen wir sie“, übernimmt Großvater Klaus wieder die Erzählung. „Hinter dem Wäschekorb kam sie hervor gekrochen. Tatsächlich, es war eine Schlange.“<br />
Max schlägt sich die Hände vor den Mund und hält kurz die Luft an, so spannend findet er Opas und Omas Erzählung.<br />
„Beim zweiten Blick erkannten wir dann allerdings, dass es sich lediglich um eine Blindschleiche handelte. Also eine ganz harmlose Schlange.“<br />
„Gott sei Dank, denn jetzt konnten die beiden Männer getrost mutig sein“, erklärt Oma Sabine dem kleinen Max. „Ich wage mir nicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn es eine Giftschlange gewesen wäre.“<br />
Opa Klaus ignoriert diese letzte Bemerkung seiner Frau, die ohnehin gleich weiter erzählt:<br />
„Wahrscheinlich war die Blindschleiche im Garten in den Korb und unter die Wäsche gekrochen. In den Garten hat sie Opa dann auch wieder befördert. Dafür hat er die Schaufel gebraucht. Und sein Bruder Hartmut hat den Wäschekorb und die Schaufel mit der Schlange darauf, schnell noch fotografiert. Und so kamen die beiden Fotos hier in das Album.“<br />
Eigentlich hatte sich Sabine damals mit zwei Männern im Haus etwas mehr Heldentum erhofft. Und ein bisschen enttäuscht war sie auch gewesen, dass sich ihr Liebster nicht wie Superman zu ihrer sofortigen Rettung in die Küche geschwungen hatte. Doch davon sagte sie ihrem Enkelsohn nichts, sondern meinte nur:<br />
„Ja, so ein kleiner Held war Opa damals ja vielleicht doch. Denn immerhin hat er mich im Endeffekt doch noch vor der harmlosen Schlange errettet und ihr auch noch das Leben geschenkt, indem er sie in die hinterste Ecke im Garten verbannte.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht interessiert Euch auch noch meine Bloggeschichte, die den Leser dazu veranlasste mir über dieses Schlangenerlebnis zu berichten:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/dreibein-co-2/">Dreibein&amp; Co</a></p>
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		<title>Das Sofa in der Küche</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/das-sofa-der-kueche/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 22:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen]]></category>
		<category><![CDATA[gute Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Küchentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Pudding]]></category>
		<category><![CDATA[Sofa]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrmüll]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich waren wir bei Freunden eingeladen. Da wir zwei Tage vorher bei meiner Mutter gewesen waren, hatte ich in meiner Handtasche noch ein paar alte Fotos, die ich mitgenommen hatte. Ich zeigte sie unseren Freunden und wir hatten beim Betrachten und Erzählen viel Spaß. Das Foto zu dieser Geschichte machte ebenfalls die Runde. „Bist du das?“, fragten mich unsere Freunde. „Ja, das ist meine Wenigkeit, &#8211; Prinzessin Astrid.“ Umrahmt von Kissen, die mich sicherlich stützen und vor dem Anecken schützen sollten, sitze ich da auf dem Sofa. Ich war damals gerade einmal 7 Monate alt, wie ich auf der Rückseite lesen kann. Schön, dass meine Mutter dies alles vermerkt hat. Die Rassel fest im Griff, erregt meine Aufmerksamkeit der Fotograf. Ich nehme an, es war mein Vater, der diesen Schnappschuss von mir machte. „Was hast du denn da auf dem Kopf?“, werde ich gefragt. „Na, das ist eine Tolle!“ „Stimmt, das hatte ich auch“, sagt unsere Bekannte. „Sieht ziemlich witzig aus, aber das war anscheinend damals modern“, erkläre ich zu meiner Verteidigung. Wenn ich das &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich waren wir bei Freunden eingeladen. Da wir zwei Tage vorher bei meiner Mutter gewesen waren, hatte ich in meiner Handtasche noch ein paar alte Fotos, die ich mitgenommen hatte. Ich zeigte sie unseren Freunden und wir hatten beim Betrachten und Erzählen viel Spaß. Das Foto zu dieser Geschichte machte ebenfalls die Runde.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„B</span>ist du das?“, fragten mich unsere Freunde.<br />
„Ja, das ist meine Wenigkeit, &#8211; Prinzessin Astrid.“<br />
Umrahmt von Kissen, die mich sicherlich stützen und vor dem Anecken schützen sollten, sitze ich da auf dem Sofa. Ich war damals gerade einmal 7 Monate alt, wie ich auf der Rückseite lesen kann. Schön, dass meine Mutter dies alles vermerkt hat. Die Rassel fest im Griff, erregt meine Aufmerksamkeit der Fotograf. Ich nehme an, es war mein Vater, der diesen Schnappschuss von mir machte.<br />
„Was hast du denn da auf dem Kopf?“, werde ich gefragt.<br />
„Na, das ist eine Tolle!“<br />
„Stimmt, das hatte ich auch“, sagt unsere Bekannte.<br />
„Sieht ziemlich witzig aus, aber das war anscheinend damals modern“, erkläre ich zu meiner Verteidigung.<br />
Wenn ich das Foto so betrachte, tauchen Erinnerungen und andere Bilder in meinem Kopf auf. Ich glaube mich zu erinnern. Oder weiß ich manches nur aus Erzählungen? Aber ich sehe alles ganz deutlich vor mir.<br />
„Das Sofa stand in unserer Küche“, erzähle ich den anderen.<br />
Ich kann mich erinnern, dass ich auf diesem Sofa gesessen habe. Ich habe dort gespielt, allein oder mit meinen kleinen Spielkameraden oder ich betrachtete meine Bilderbücher. Vor dem Sofa stand der Küchentisch und somit saß ich wohl auch manchmal dort und habe gegessen.<br />
Und was essen alle Kinder gerne? Pudding. Meine Mutter kochte mir also eines Tages auch einen Pudding. Sie wollte mir eine Freude machen, zumal ich laut meiner Eltern eine schlechte Esserin war. Man glaubt es zwar kaum, wenn man das Foto betrachtet, aber so wurde mir berichtet und ich kann dies aus späteren Erinnerungen auch bestätigen. Meine Mutter stellte also den Pudding auf den Tisch und fütterte mich oder besser gesagt, sie versuchte es. Nach ihren Erzählungen zufolge habe ich wohl auch beim ersten Löffel brav den Mund aufgemacht, doch dann ließ ich ihn fest geschlossen.<br />
„Na, mach schön den Mund auf!“, forderte mich meine Mutter auf, aber ich presste die Lippen aufeinander.<br />
„Schmeckt ganz lecker!“<br />
Mein Mund blieb zu.<br />
„Na komm, einen Löffel für den lieben Papa…“<br />
Mein Mund blieb zu.<br />
„Ach Astrid, nur ein kleines Löffelchen für den Opa…“<br />
Meine Lippen blieben zusammen gepresst und ich wich mit dem Hin- und Herbewegen des Kopfes immer wieder erfolgreich dem Löffel aus. Sagen konnte ich damals noch nichts, aber irgendwelche Unmutslaute muss ich wohl von mir gegeben haben.<br />
Wenn man so ein kleines Kind hat, das sowieso schon immer schlecht isst, dann kann man als Mutter verzweifeln. Das weiß ich aus eigener Erfahrung als Mutter eines „Schlechtessers“. Nachdem alle Tricks erfolglos blieben, machte mir meine Mutter einen Vorschlag.<br />
„Schau mal, die Mama macht es dir vor!“ Meine Mutter wollte natürlich mit gutem Vorbild vorausgehen, dann würde ich es ihr schon nachmachen. So nahm sie jedenfalls an. Also lud sie den Löffel tüchtig voll.<br />
„Siehst du der Mama schmeckt das auch…“<br />
Sie schob sich den Löffel in den Mund und …<br />
„Der schmeckt ja widerlich! &#8211; Ach Gott! Kein Wunder willst du den Pudding nicht essen!“, sagte sie zu mir und streichelte mich. „Der ist ja total versalzen!“<br />
Meine Mutter hatte sich vergriffen und aus Versehen Salz anstelle von Zucker dem Puddingpulver zugefügt. Selbstverständlich hat sie der lieben kleinen Astrid einen neuen Pudding gekocht, den ich dann natürlich auch gefuttert habe, denn der schmeckte jetzt so wie Pudding schmecken soll, nämlich süß.<br />
In dieser Küche spielte sich unser Leben ab, denn wir waren wochentags immer nur zu zweit. Mein Vater arbeitete damals in Frankfurt am Main und kam immer nur zum Wochenende nach Hause. Uns beiden reichte die Wohnküche aus. Das Wohnzimmer war unsere gute Stube. Da man damals noch mit Holz und Kohle heizte, blieb an den Wochentagen das Wohnzimmer (fast) ungeheizt. Weil es in der Küche aber gemütlich warm war, gab es für uns auch keine Veranlassung extra noch das Wohnzimmer zu heizen. Im Wohnzimmer stand allerdings der Fernseher, aber damals sah man ja kaum fern. Wenn abends um sieben das Sandmännchen kam, machte meine Mutter die Tür zum Wohnzimmer auf und ich setzte mich im Schlafanzug und in den Bademantel gehüllt auf mein kleines blaues Stühlchen. Dies stand dann zwischen Küche und Wohnzimmer auf der Schwelle. Von dort aus schaute ich mir die Sandmännchensendung an. Danach war Schlafengehen angesagt. Dieses Ritual vollzog sich Abend für Abend und ich glaube mich noch daran erinnern zu können.<br />
Erinnern kann ich mich auch noch an das große Spülbecken gleich vorne links, wenn man die Küche betrat. Hier hat mir meine Mutter immer die Haare gewaschen. Das ist mir so gut im Gedächtnis geblieben, weil ich es hasste und demzufolge auch immer ein kleineres Drama vollführt habe, was man in meinen Kindheitserinnerungen unter dem Buchstaben „K“ nachlesen kann.<br />
Ich weiß auch noch genau, wie unsere Küche eingerichtet war. Das liegt vielleicht daran, dass die Küchenmöbel bis hinein ins Erwachsenenalter für mich eine bedeutende Rolle gespielt haben. Der Küchenschrank ist mittlerweile in Ober- und Unterteil zerlegt, aber beide Teile existieren noch. Sie stehen bei meiner Mutter im Keller und sind in ihrer Funktion zweckentfremdet, z. B. als eine Art Werkzeugschrank.<br />
„Der Küchentisch und das Sofa fand auch eine weitergehende Nutzung!“, sagt Peter.<br />
„Ja genau, der Tisch stand bei mir in meiner Studentenbude, die eigentlich nur aus einem Zimmer bestand“, ergänze ich.<br />
Und das Sofa wurde auch noch genutzt. Während meine Eltern unser Haus bauten, zogen wir zu meinem Opa ins Haus und dort stand das Sofa ebenfalls in der Küche. Später dann, in unserer ersten gemeinsamen Wohnung fand es als Couchersatz im Wohnzimmer seinen Platz.<br />
„Da es farblich nicht so gut zu unserer Einrichtung passte, es war gelb mit einem kleinen schwarzen Muster, legten wir eine schöne Decke darüber“, lasse ich die Erinnerungen zurück kommen. „Bequem war es immer noch und auch sonst noch gut in Schuss.“<br />
„Deshalb haben wir es auch beim Umzug in unsere zweite Wohnung mitgenommen“, erzählt Peter weiter.<br />
„Ja, aber dann konnten wir uns schon eine Couchgarnitur leisten und es stand nur noch für ein paar Wochen bis zu deren Anlieferung im Wohnzimmer. Als wir das Kinderzimmer eingerichtet haben, hat es dort seine neue Verwendung gefunden und noch einige Jahre seinen Dienst getan.“<br />
Damit hat also wieder ein kleines Kind, nämlich Timo, darauf gesessen, Bilderbücher betrachtet und mit seinen kleinen Freunden gespielt. Timo verbindet mit dem Sofa noch ein ganz besonderes Erlebnis, das ich aber irgendwann einmal in einer anderen Geschichte erzählen werde.<br />
Erst nachdem sich der Inhalt des Sofas auflöste und unten heraus rieselte, haben wir uns von diesem Möbelstück getrennt. Schweren Herzens haben wir es zum Sperrmüll gestellt. Es war über 30 Jahre alt und hat im Grunde genommen 3 Generationen (meinen Eltern, mir und meinem Mann und Timo) gute Dienste erwiesen.</p>
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