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	<title>Engel &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Opa und das Glasengelchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 10:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz aufgeregt erzählt Luisa ihren Traum, als alle gemeinsam beim Frühstück sitzen. „Das war aber ein schöner Traum“, meint Opa Kurt, „und auch eine Erklärung, warum das Engelchen dort im Schnee gelandet ist.“ Da fällt Luisa ein, dass ja der Großvater ihr auch eine Geschichte erzählen wollte. &#8222;Da wirst du dich noch bis heute Abend gedulden müssen“, erklärt dieser allerdings. „Ich habe Oma versprochen mit ihr einkaufen zu gehen. Sie möchte sich für Weihnachten ein neues Kleid kaufen und da braucht sie mich als Berater.“ „Och, bitte Opa, du kannst es doch jetzt beim Frühstück erzählen“, bettelt Luisa. „Also, da hat Luisa recht und ehrlich gesagt, bin ich inzwischen auch neugierig geworden“, gesteht die Großmutter. „Die Geschäfte haben den ganzen Tag geöffnet, da können wir uns jetzt ruhig noch ein paar Minuten Zeit lassen.“ „Da bin ich wohl überstimmt“, willigt Opa Kurt ein, kratzt sich nachdenklich am  Kopf und beginnt zu erzählen: „Ihr wisst ja alle, dass inzwischen die Vorbereitungen im himmlischen Weihnachtsland auf Hochtouren laufen. Es wird gebastelt, gemalt, verpackt, gebacken und gewerkelt. Aber &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ganz aufgeregt erzählt Luisa ihren Traum, als alle gemeinsam beim Frühstück sitzen.<br />
„Das war aber ein schöner Traum“, meint Opa Kurt, „und auch eine Erklärung, warum das Engelchen dort im Schnee gelandet ist.“</strong><br />
<strong>Da fällt Luisa ein, dass ja der Großvater ihr auch eine Geschichte erzählen wollte.</strong></p>
<p><span class="dropcap">&#8222;D</span>a wirst du dich noch bis heute Abend gedulden müssen“, erklärt dieser allerdings. „Ich habe Oma versprochen mit ihr einkaufen zu gehen. Sie möchte sich für Weihnachten ein neues Kleid kaufen und da braucht sie mich als Berater.“</p>
<p>„Och, bitte Opa, du kannst es doch jetzt beim Frühstück erzählen“, bettelt Luisa.</p>
<p>„Also, da hat Luisa recht und ehrlich gesagt, bin ich inzwischen auch neugierig geworden“, gesteht die Großmutter. „Die Geschäfte haben den ganzen Tag geöffnet, da können wir uns jetzt ruhig noch ein paar Minuten Zeit lassen.“</p>
<p>„Da bin ich wohl überstimmt“, willigt Opa Kurt ein, kratzt sich nachdenklich am<span class="Apple-converted-space">  </span>Kopf und beginnt zu erzählen:</p>
<p>„Ihr wisst ja alle, dass inzwischen die Vorbereitungen im himmlischen Weihnachtsland auf Hochtouren laufen. Es wird gebastelt, gemalt, verpackt, gebacken und gewerkelt. Aber es gibt auch noch andere Aufgaben, die Engel übernehmen…“</p>
<p>Oma und Enkeltochter sind gespannt, was der Großvater nun weiter berichten wird. Die Großmutter lässt sogar das benutzte Frühstücksgeschirr auf dem Tisch stehen und lauscht schweigend ihrem Mann.</p>
<p>„Die beiden Engelchen Angela und Angelina sind Schwestern, genauer gesagt, sie  sind eineiige Zwillinge. Sie sehen sich so ähnlich, dass jeder sie schon mal verwechselt hat. Dabei gibt es ein ganz winziges Merkmal, das die beiden unterscheidet, allerdings weiß das nur der Weihnachtsmann.“</p>
<p>„Weißt du es auch, Opa?“, will nun Luisa wissen.</p>
<p>„Naja, er hat es mir mal verraten“, grinst der Großvater. „Wenn ihr mir versprecht, es nicht weiterzuerzählen, dann kann ich es euch verraten.“</p>
<p>„Ehrenwort!“, ruft Luisa aus und auch die Großmutter erklärt, dass kein Sterbenswörtchen über ihre Lippen kommt.</p>
<p>„Auf der Nase von Angela befindet sich eine klitzekleine Sommersprosse, allerdings muss man schon sehr genau hinschauen, um das überhaupt zu sehen.“</p>
<p>„Ich habe sogar zwei Sommersprossen auf der Nase“, ruft Luisa stolz aus und deutet auf ihre Nasenspitze.</p>
<p>„Manchmal malt sich Angelina einen kleinen Punkt auf die Nase, damit sie den Weihnachtsmann ein bisschen ärgern kann. Heute allerdings nicht. Sie ist zusammen mit ihrer Zwillingsschwester in der Himmelswerkstatt und bastelt fleißig Weihnachtssterne, als der Weihnachtsmann herein kommt. Er blickt in die Runde und geht dann zielstrebig auf die Zwillinge zu, denn er braucht einen zuverlässigen Engel für eine ganz besondere Aufgabe. Sowohl auf Angela als auch auf Angelina ist trotz allen Unfugs immer Verlass, auf Angela vielleicht noch ein kleines bisschen mehr. Deshalb entscheidet er sich für Angela. Da der Weihnachtsmann schon ein bisschen schlecht sieht und nun zum Auseinanderhalten der Zwillinge nach der Sommersprosse suchen muss, setzt er nun seine Brille auf. Tja, und was soll ich sagen, mit diesem Hilfsmittel findet er den besagten Punkt sofort und ruft den betreffenden Zwilling zu sich.“</p>
<p>Der Großvater bittet nun erst einmal seine Frau um eine weitere Tasse Kaffee und legt eine kleine Pause ein. Luisa ist schon ganz ungeduldig und rutscht auf ihrem Stuhl hin und her.</p>
<p>„Was der Weihnachtsmann allerdings nicht bemerkt hat, ist die Tatsache, dass sich der Fleck nicht auf der Nasenspitze des Engels befindet, sondern auf seiner Brille. So kommt es, dass er den anderen Engel zur Erde schickt, um dort eine sehr wichtig Mission zu erfüllen.“</p>
<p>„Also hat er nun Angelina zur Erde geschickt“, folgert die Enkeltochter und der Großvater bestätigt es durch sein Nicken.</p>
<p>„Ihr könnt es Euch vorstellen, dass Angelina mächtig stolz ist, als der Weihnachtsmann sie zum Schutzengel erklärt. Sie soll ein ganz bestimmtes Mädchen beschützen und ihr immer zur Seite stehen. Allerdings kommt Angelina nicht dort an, denn sie hat sich irgendwie verflogen. Außerdem werden ihre Flügel langsam müde, sie kann kaum noch fliegen. So muss sie sich sozusagen zu einer Notlandung entscheiden und lässt sich in den Schnee fallen.“</p>
<p>„Ja, aber …“, beginnt Luisa, doch der Großvater deutet ihr an, dass sie einfach nur zuhören soll.</p>
<p>„Angelina weiß, dass sie nun warten muss, bis dieses Mädchen zu ihr kommt, sonst kann sie ihre Mission nicht erfüllen. Weil sie aber vermutlich bis dahin erfrieren würde, verwandelt sie sich in einen Glasengel.“</p>
<p>Luisa springt begeistert von ihrem Stuhl auf und holt den Glasengel aus ihrem Zimmer:</p>
<p>„Dann ist das Angelina und mein Schutzengel“, ruft sie voller Freude aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/danke-lieber-schutzengel/">Danke lieber Schutzengel</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-weihnachtsmannmuetze/">Die Weihnachtsmannmütze</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/">Der Weihnachtsbaum</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Engel im Schnee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 14:40:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Klein-Luisa ist mit Oma Susanne spazieren. Sie stapfen durch den Winterwald. Unter ihren Füßen knirscht der Neuschnee. Es ist herrlich und die Kleine hat viel Freude an der weißen Pracht. Sie verlassen den Wald und gelangen auf eine Wiese. „Schau mal Oma“, ruft Luisa aus. „Da liegt ein Engel im Schnee.“ „Ja, solche Engel haben wir früher auch immer gemacht“, erzählt die Großmutter. „Das geht ganz einfach. Wollen wir es versuchen?“ So kommt es, dass die Beiden sich auf den Rücken in den Schnee legen. Sie strecken die Arme links und rechts waagrecht im Schnee aus. Danach schieben sie mit den Armen den Schnee bogenförmig weg, so dass sich auf jeder Seite des Körpers ein Halbkreis bildet. Vorsichtig stehen sie wieder auf und vor ihnen liegen nun zwei Engel mit Flügeln.  Luisa ist so begeistert, dass sie sofort wieder an einer anderen Stelle im Schnee liegt. Als sie gerade die Flügel „zaubern“ will, hält sie etwas in der Hand. Zunächst denkt sie, dass es ein Stein ist, aber bei näherer Betrachtung entpuppt sich diese Etwas &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klein-Luisa ist mit Oma Susanne spazieren. Sie stapfen durch den Winterwald. Unter ihren Füßen knirscht der Neuschnee. Es ist herrlich und die Kleine hat viel Freude an der weißen Pracht. Sie verlassen den Wald und gelangen auf eine Wiese.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>chau mal Oma“, ruft Luisa aus. „Da liegt ein Engel im Schnee.“</p>
<p>„Ja, solche Engel haben wir früher auch immer gemacht“, erzählt die Großmutter. „Das geht ganz einfach. Wollen wir es versuchen?“</p>
<p>So kommt es, dass die Beiden sich auf den Rücken in den Schnee legen. Sie strecken die Arme links und rechts waagrecht im Schnee aus. Danach schieben sie mit den Armen den Schnee bogenförmig weg, so dass sich auf jeder Seite des Körpers ein Halbkreis bildet. Vorsichtig stehen sie wieder auf und vor ihnen liegen nun zwei Engel mit Flügeln.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Luisa ist so begeistert, dass sie sofort wieder an einer anderen Stelle im Schnee liegt. Als sie gerade die Flügel „zaubern“ will, hält sie etwas in der Hand. Zunächst denkt sie, dass es ein Stein ist, aber bei näherer Betrachtung entpuppt sich diese Etwas als ein kleiner Engel. Er ist ganz aus Glas, hat zwei zarte Flügel, hält ein Herz in der Hand und über seinem Kopf schwebt ein Heiligenschein.</p>
<p>„Ist der schön!!!“, ruft das Mädchen aus. „Darf ich ihn mit nach Hause nehmen?“</p>
<p>„Wie er wohl hierher gekommen sein mag?“, überlegt Oma Susanne. „Hier ist niemand und uns ist auch niemand begegnet, der ihn verloren haben könnte.“</p>
<p>Luisa ist stolz auf ihren Fund und hat es plötzlich eilig nach Hause zu kommen. Das Engelchen hält sie fest umschlossen in ihrer kleinen Hand.</p>
<p>„Er ist sehr zerbrechlich“, sagt sie. Ich muss gut auf den Engel aufpassen.“</p>
<p>Vor lauter Aufregung, aber sicherlich auch aufgrund der winterlichen Temperaturen hat das Mädchen richtig rote Wangen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Eine halbe Stunde später sitzt sie in der warmen Stube vor einer Tasse heißer Schokolade und betrachtet strahlend den kleinen gläsernen Engel, der vor ihr auf dem Tisch steht. Die Großeltern sitzen ihr gegenüber und freuen sich mit der Enkeltochter.</p>
<p>„Wie er wohl dort in den Schnee gekommen ist?“, beginnt nun auch der Großvater zu überlegen.</p>
<p>„Oma meint, ihn hat jemand verloren“, gibt ihm Luisa zur Antwort. „Aber das glaube ich nicht.“</p>
<p>„Aha“, runzelt Opa Kurt die Stirn. „Welche Erklärung hast du denn?“</p>
<p>„Bestimmt ist er vom Himmel gefallen“, überlegt Luisa. „Er wollte zu uns Menschen auf die Erde.“</p>
<p>„Das hätte er auch gekonnt, wenn er an Weihnachten mit dem Christkind gekommen wäre. Ich glaube aber, dass es ganz anders passiert ist“, macht der Großvater das Mädchen neugierig.</p>
<p>„Wie denn? Bitte Opa, erzähl doch!“</p>
<p>„Das würde ich ja gerne, aber ich muss mich beeilen und noch schnell das Auto in die Werkstatt bringen. Dort holt mich Onkel Bernd ab. Ich soll ihm helfen den neuen Schrank im Wohnzimmer aufzubauen. Das wird sicher ein Weilchen dauern und ich werde erst am späten Abend zurück sein. Du wirst dann bestimmt schon schlafen.“</p>
<p>„Och!!! Bitte Opa!!! Es dauert doch gar nicht lange!!!“</p>
<p>Luisa ist enttäuscht, denn der Großvater schlüpft schon in seine Winterjacke, holt die Autoschlüssel und eilt zur Haustür hinaus.<br />
Das kleine Mädchen nimmt ihren gläsernen Engel und geht in ihr Kinderzimmer, das die Großeltern extra für sie eingerichtet haben. Sie setzt sich auf ihr Bett und betrachtet das Engelchen.</p>
<p>„Kannst du mir nicht verraten, wie du auf die Erde gekommen bist?“, sagt sie und bewundert, das zarte Figürchen, das allerdings stumm bleibt.</p>
<p>Doch plötzlich vernimmt Luisa ein helles Stimmchen:</p>
<p>„Naja, du weißt doch, dass sich nicht nur die Menschen auf der Erde auf Weihnachten freuen. Auch wir Engel im Himmel sind fröhlich, tanzen und singen vor Freude. Ja und ich habe wohl zu nahe am Rand der Wolke getanzt und dann bin ich runtergefallen. Zum Glück bin ich im Schnee gelandet und habe mir nichts gebrochen. Allerdings bin ich zu Eis geworden. Da es geschneit hat, lag ich nun unter dem Schnee und erst du hast mich gefunden. Als du mich in die Hand genommen hast, habe ich mich in Glas verwandelt. So konntest du mich mit nach Hause nehmen. Dafür bin ich dir sehr dankbar. Schau nur ich habe dir aus Dankbarkeit ein Herz mitgebracht und will dir damit Liebe und Glück schenken.“</p>
<p>Danach verstummt das Stimmchen und Luisa schläft noch ein Weilchen traumlos weiter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-weihnachtsmannmuetze/">Die Weihnachtsmannmütze</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mein-zweites-weihnachten/">Mein drittes Weihnachtsfest</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/arme-kleine-gans/">Arme kleine Gans</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Weihnachtsmann Willi macht das schon (6)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 13:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Mütze]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weihnachtsmann hatte erkannt, dass seine Hilfe dringend erforderlich war und wollte sich auch gleich auf den Weg machen. Doch wohin sollte er zuerst gehen: Zu Elfinchen und der Mäusefamilie? Dort konnte niemand sagen, wo das Zuhause der kleinen Elfe war. Zur Prinzessin und den traurigen Blumen im Schlossgarten?  Sie alle wussten nicht, wo Elfinchen sich aufhielt. Er hätte sie ebenfalls nur in ihrem Kummer trösten können. Zur Elfenfamilie? Wenn sie Elfinchens Aufenthaltsort kennen würden, wären sie alle schon längst dort. „Nein, ich muss mit Überlegung an diese Sache herangehen“, dachte sich Weihnachtsmann Willi. „Allen muss gleichzeitig geholfen werden, so dass niemand länger als nötig dem Kummer ausgesetzt ist.“ Willi stapfte im Weihnachtsland hin und her und grübelte nach, wie er am schnellsten den Bitten aller Parteien nachkommen könnte.  „Na klar!“, schallte seine tiefe Stimme plötzlich durch das himmlische Weihnachtsland. „Ich brauche mein Fernrohr! Wo hab ich es nur letztes Jahr hingelegt?“ Die Engelchen schwirrten nach allen Richtungen aus und suchten mal hier und mal dort.  „Ich habe es an einen Platz gelegt, bei dem &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Weihnachtsmann hatte erkannt, dass seine Hilfe dringend erforderlich war und wollte sich auch gleich auf den Weg machen. Doch wohin sollte er zuerst gehen: Zu Elfinchen und der Mäusefamilie? Dort konnte niemand sagen, wo das Zuhause der kleinen Elfe war. Zur Prinzessin und den traurigen Blumen im Schlossgarten?<span class="Apple-converted-space">  </span>Sie alle wussten nicht, wo Elfinchen sich aufhielt. Er hätte sie ebenfalls nur in ihrem Kummer trösten können. Zur Elfenfamilie? Wenn sie Elfinchens Aufenthaltsort kennen würden, wären sie alle schon längst dort.</strong></p>
<p><span class="dropcap">„N</span>ein, ich muss mit Überlegung an diese Sache herangehen“, dachte sich Weihnachtsmann Willi. „Allen muss gleichzeitig geholfen werden, so dass niemand länger als nötig dem Kummer ausgesetzt ist.“<br />
Willi stapfte im Weihnachtsland hin und her und grübelte nach, wie er am schnellsten den Bitten aller Parteien nachkommen könnte.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Na klar!“, schallte seine tiefe Stimme plötzlich durch das himmlische Weihnachtsland. „Ich brauche mein Fernrohr! Wo hab ich es nur letztes Jahr hingelegt?“<br />
Die Engelchen schwirrten nach allen Richtungen aus und suchten mal hier und mal dort.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ich habe es an einen Platz gelegt, bei dem ich mir sicher war, dass ich es auch hundertprozentig wieder finden würde. Nur leider habe ich vergessen, wo das war“, Weihnachtsmann Willi kratzte sich unter seiner Weihnachtsmütze, um seinen grauen Zellen zum besseren Nachdenken zu verhelfen.<br />
„Ich hab’s!“, tönte es plötzlich aus der Himmelswerkstatt. „Hier liegt es, neben den alten Stiefeln von Weihnachtsmann Willi.“<br />
„Na also, ich sag doch, ich habe es gut und sicher verwahrt!“, meinte Willi nur und ließ sich das Fernrohr bringen, um sofort hindurchzusehen.<br />
Alle Engelchen waren im Nu um ihn herum versammelt und waren gespannt, was der Weihnachtsmann wohl sehen würde. Doch dieser gab nur hin und wieder ein paar Worte von sich:</p>
<p>„Aha!!!“</p>
<p>„Soso!!!“</p>
<p>„Achja!!!“</p>
<p>„Na also!!!“</p>
<p>„Was ist? Was hast du gesehen?“, fragten die Engelchen im Chor und Weihnachtsmann Willi erklärte:<br />
„Aha, das ist also Elfichen. Soso, die Mäusekinder Eddi, Bob und Babsi versuchen die kleine Elfe zu trösten. Achja, hier ist der Schlossgarten mit den Blümchen und Prinzessin Annelie. Na also und hier haben wir auch die Elfenfamilie, die voller Sorge um Elfichen ist.“<br />
„Und jetzt?“, fragten die Engelchen neugierig.<br />
„Jetzt fliegt ihr zur Elfenfamilie, tröstest alle und sagt ihnen, dass sie bald abgeholt werden“, erteilte Weihnachtsmann Willi den drei Engelchen dort drüben in der linken Ecke den Auftrag.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Ihr drei dort vorne, teilt Elfinchen mit, dass bald alles wieder in Ordnung ist und fordert die Mäusefamilie dazu auf, ihre Instrumente zu holen!“<br />
Kaum hatte Weihnachtsmann Willi ausgesprochen, deutete er auch schon auf die nächste kleine Engelsgruppe.<br />
„Und ihr drei dort in der rechten Ecke, ihr geht sofort ins Schloss und sagt der Königsfamilie sie sollen mit Prinzessin Annelie zu dieser Adresse reiten. Sie sollen sich warm anziehen und auch eine kuschelige Jacke für Elfinchen mitnehmen. Es wird für sie allerdings ein weiter Weg sein, doch am Ende wird sie dort alle Elfinchen erwarten“, mit diesen Worten reichte Weihnachtsmann Willi den drei Engelchen einen Zettel mit der Wegbeschreibung zum Schloss und von dort zur Mäusefamilie. „Aber vergesst nicht den Blümchen im Schlossgarten schnell noch ein wenig Wasser zu geben.“<br />
„Und was ist mit uns?“, fragten nun die drei kleinen Engelchen, die in der hintersten Ecke des himmlischen Weihnachtslandes ganz enttäuscht standen.<br />
„Ihr spannt nun die Rentiere vor meinen Schlitten, packt in meinen großen Sack ganz viele Geschenke und kommt dann mit mir. Wir fahren zuerst die Elfenfamilie abholen und dann fahren wir allesamt zur Mäusefamilie und Elfinchen.“<br />
Tja und so war nicht nur allerlei Trubel im Weihnachtsland, sondern auch auf der Erde herrschte große Aufregung. Als Weihnachtsmann Willi mit seinem vollbeladenen Schlitten, den Engelchen und der Elfenfamilie bei der Mäusefamilie ankam, kam auch die Königsfamilie mit Prinzessin Annelie auf prächtigen weißen Pferden angeritten.<br />
Ich kann Euch gar nicht sagen, welch große Wiedersehensfreude das war. Die Mäusefamilie musizierte und alle umarmten sich glücklich. Sie feierten ein rauschendes Fest, packten alle ihre Geschenke aus und dankten Weihnachtsmann Willi für die glückliche Zusammenführung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-grosse-tag/">Der große Tag</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-glitzersternchen/">Das Glitzersternchen</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gelungene-ueberraschung/">Gelungene Überraschung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Überall herrscht Aufregung (5)</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ueberall-herrscht-aufregung-5/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/ueberall-herrscht-aufregung-5/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 08:26:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsland]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Während Elfinchen und die Mäusefamilie noch überlegten, wo sich der Weihnachtsmann aufhalten könnte und wie sie ihn erreichen würden, herrschte in dem Schlossgarten ein großes Durcheinander. Die Blumen vermissten Elfinchen, denn plötzlich öffnete niemand ihre Blütenblätter am Morgen und niemand schloss sie wieder am Abend. Traurig ließen die Blumen ihre Köpfe hängen, so dass sich sogar der König und die Königin schon gewundert hatten, was denn auf einmal passiert sei.  Auch Annelie vermisste ihre Freundin. Sie saß traurig am Fenster des großen Schlosses und schaute hinaus, ob sie irgendwo Elfinchen sehen würde. Doch so sehr sie sich auch anstrengte, Elfinichen hatte sich wie in Luft aufgelöst. So kam es, dass sich das Königspaar neben den Gedanken um die vielen schönen und auch kostbaren Blumen im Schlossgarten auch noch große Sorgen um ihre Tochter machte. Sie wollte nicht mehr essen, sprach nicht, weinte viel und hatte an nichts mehr Freude. „Was sollen wir nur tun?“, fragte die Königin ihren Gemahl. „Ich weiß mir auch keinen Rat“, antwortete der König. „Ich lasse nach dem Hofarzt schicken, vielleicht &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während Elfinchen und die Mäusefamilie noch überlegten, wo sich der Weihnachtsmann aufhalten könnte und wie sie ihn erreichen würden, herrschte in dem Schlossgarten ein großes Durcheinander. Die Blumen vermissten Elfinchen, denn plötzlich öffnete niemand ihre Blütenblätter am Morgen und niemand schloss sie wieder am Abend. Traurig ließen die Blumen ihre Köpfe hängen, so dass sich sogar der König und die Königin schon gewundert hatten, was denn auf einmal passiert sei.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">A</span>uch Annelie vermisste ihre Freundin. Sie saß traurig am Fenster des großen Schlosses und schaute hinaus, ob sie irgendwo Elfinchen sehen würde. Doch so sehr sie sich auch anstrengte, Elfinichen hatte sich wie in Luft aufgelöst.<br />
So kam es, dass sich das Königspaar neben den Gedanken um die vielen schönen und auch kostbaren Blumen im Schlossgarten auch noch große Sorgen um ihre Tochter machte. Sie wollte nicht mehr essen, sprach nicht, weinte viel und hatte an nichts mehr Freude.</p>
<p>„Was sollen wir nur tun?“, fragte die Königin ihren Gemahl.</p>
<p>„Ich weiß mir auch keinen Rat“, antwortete der König. „Ich lasse nach dem Hofarzt schicken, vielleicht kann er helfen.“</p>
<p>Auch Elfinchens Familie war traurig und voller Kummer. Sie hatten schon den ganzen Schlossgarten nach ihr abgesucht, doch Elfinchen blieb verschwunden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Elfinchen muss etwas zugestoßen sein, sonst hätte sie sich schon längst gemeldet. Sie würde auch niemals die Blumen im Stich lassen“, weinte Elfinchens Mutter.</p>
<p>„Vielleicht braucht eine Blume ihre besondere Hilfe und Elfinchen hat keine Zeit nach Hause zu kommen“, überlegte<span class="Apple-converted-space">  </span>der Vater, aber so richtig glaubte er selbst nicht daran.</p>
<p>„Wir müssen uns noch einmal bei allen Bewohnern des Schlossgartens umhören, vielleicht hat jemand einen Rat für uns“, schlägt die Mutter vor.</p>
<p>„Ihr bleibt schön zu Hause!“, befahl der Vater den übrigen Kindern der Elfenfamilie. „Und stellt nichts an, sonst kommt Euch dieses Jahr der Weihnachtsmann nicht besuchen.“</p>
<p>Ja, und dann passierte im Weihnachtsland etwas Merkwürdiges:</p>
<p>Der alte Weihnachtsmann Willi, der ja schon längst im Ruhestand war und durch Weihnachtsmann Rudi abgelöst worden war, half immer noch gerne aus, wenn sein Nachfolger zu viel zu tun hatte. Ab und zu kam auch noch Post für ihn an und so auch heute, als er im Weihnachtsland seine Hilfe anbot.</p>
<p style="text-align: center;">„Weihnachtsmann Willi!“, riefen ihm schon zwei kleine Engelchen von Weitem entgegen. „Wir haben hier vier Briefe für Dich! Auf allen vier Briefen steht mit großen und fetten Buchstaben: ‚<b>DRINGEND</b>‘.“</p>
<p>„So, So!“, meinte Weihnachtsmann Willi mit seiner tiefen und beruhigenden Stimme. „Dann will ich mal ganz schnell diese vier Briefe lesen!“</p>
<p>Der erste Brief steckte in einem goldenen Umschlag und war mit vielen silbernen Sternchen verziert und in einer zierlichen Schrift stand fein säuberlich geschrieben:</p>
<p style="text-align: center;">‚<i>An den lieben Weihnachtsmann Willi!!!‘</i></p>
<p>„Da hat sich jemand aber ganz besonders viel Mühe gegeben!“, bemerkte Willi, öffnete den Umschlag vorsichtig und las die folgenden Zeilen:</p>
<p style="text-align: center;"><i>&#8218;Lieber Weihnachtsmann Willi,</i></p>
<p style="text-align: center;"><i>ich bin ganz traurig. Meine gute Freundin Elfinchen ist verschwunden. Sie ist eine Blumenelfe und wohnt in unserem Schlossgarten in einem warmen Land. Aber seit ein paar Tagen ist sie spurlos verschwunden. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass Du mir Elfinchen wieder zurückbringst. Ich möchte sonst gar nichts haben, nur meine Freundin soll wieder bei mir sein.</i></p>
<p style="text-align: center;"><i>Bitte hilf mir! Ich war auch das ganze Jahr über sehr brav.</i></p>
<p style="text-align: center;"><i>Liebe, aber traurige Grüße von</i></p>
<p style="text-align: center;"><i>Prinzessin Annelie&#8216;</i></p>
<p style="text-align: left;">Weihnachtsmann Willi war ganz ergriffen von der Bitte der kleinen Prinzessin und faltet den Brief schweigend zusammen. Er legte ihn auf seinen Schoß und wischte sich erst einmal eine kleine Träne aus dem rechten Augenwinkel. Danach öffnete er den zweiten Umschlag:</p>
<p>Hierin war nichts Geschriebenes, allerdings fielen viele kleine verwelkte Blütenblätter heraus. Es schienen hunderte, tausende oder mehr zu sein. Sie waren von den unterschiedlichsten Blumenarten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Weihnachtsmann schaute sie sich alle schweigend an. Es dauerte eine ganze Weile bis er begriff, was dies zu bedeuten hatte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>„Das sind wahrscheinlich die Blütenblätter derjenigen Blumen, die alle nun verwelkt sind, weil das Blumenelfen verschwunden ist und sich nicht mehr um die Blumen kümmert“, überlegte er. „Was ist da wohl passiert? Ich glaube, meine Hilfe ist hier dringend erforderlich!“</p>
<p>Der dritte Brief war von einem Schreibanfänger verfasst, denn es standen sehr undeutliche und schiefe Buchstaben darauf. Auch gingen sie ziemlich durcheinander und der Weihnachtsmann musste sie erst einmal sortieren, um den Sinn erkennen zu können. Doch dann las er:</p>
<p style="text-align: center;"><i>&#8218;Bitte bring uns Elfinchen zurück!!!“</i></p>
<p style="text-align: center;"><i>Ihre Elfengeschwister&#8216;</i></p>
<p>Ja, und dann war da noch der vierte Brief. Er kam ganz eindeutig von mehreren kleinen Mäusekindern, denn ihre Pfötchenabdrücke waren überall zu erkennen.</p>
<p>Weihnachtsmann Willi versuchte diese Mäusebotschaft<span class="Apple-converted-space">  </span>zu entschlüsseln, was gar nicht so einfach war, denn diese Fähigkeit hatte er zum ersten und letztenmal vor einer Ewigkeit als Weihnachtsmannlehrling erlernt. Heutzutage kannte diese Mitteilungsart kaum noch ein Weihnachtsmann.</p>
<p>Willi entschlüsselte die Botschaft folgendermaßen:</p>
<p style="text-align: center;"><i>&#8218;Elfinchen wurde gerettet, ist bei uns in Sicherheit und will zu ihrer Familie und zu Prinzessin Annelie.</i></p>
<p style="text-align: center;"><i>Liebe Grüße von Eddi, Bob und Babsi und der gesamten Mäusefamilie&#8216;</i></p>
<p>„Oh, oh!“, dachte Weihnachtsmann Willi. „Da wartet eine große Aufgabe auf mich. Meine Hilfe scheint hier wirklich dringend erforderlich zu sein. Also mache ich mich mal schnell auf den Weg …“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/das-weihnachtskonzert/">Das Weihnachtskonzert</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/total-ueberraschend-und-unverhofft/">Total überraschend und unverhofft</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/">Der Weihnachtsbaum</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Aufregung im Weihnachtsland (4)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 15:06:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Aufregung]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsland]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschzettel]]></category>
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					<description><![CDATA[Während Bruno versteckt in einem Rucksack hoch über den Wolken seine lange Reise zum Weihnachtsmann Willi antritt, herrscht im Weihnachtsland die größte Aufregung. „Die Wunschzettel sind angekommen!“, ruft Engelchen Postinchen aus und zieht einen vollbeladenen Schlitten hinter sich her. „Es gibt viel zu tun für uns alle!“ „Das Meiste habe wohl ich zu tun!“, gibt Weihnachtsmann Rudi zu verstehen.  „Ich muss die vielen Briefe lesen, dann auch noch die Geschenke verteilen und die weiten Strecken zurücklegen. Seit Weihnachtsmann Willi sich zur Ruhe gesetzt hat, hängt die ganze Arbeit an mir alleine.“ „Wir stehen dir doch bei und helfen so gut wir können!“, rufen ihm die vielen kleinen Helferlein zu. „Wir lesen und sortieren schon mal die Briefe nach den Wünschen der Kinder, damit du nicht so überlastet bist,“ versuchen sie Rudi aufzumuntern. Im Weihnachtsland weiß inzwischen jedermann, dass Rudi immer erst ein bisschen bemitleidet werden muss, aber dann ist er ein richtig guter Weihnachtsmann. Das ist ja auch kein Wunder, denn immerhin ist er bei Weihnachtsmann Willi in die Lehre gegangen und hat alles gelernt, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während Bruno versteckt in einem Rucksack hoch über den Wolken seine lange Reise zum Weihnachtsmann Willi antritt, herrscht im Weihnachtsland die größte Aufregung.</strong><br />
<strong>„Die Wunschzettel sind angekommen!“, ruft Engelchen Postinchen aus und zieht einen vollbeladenen Schlitten hinter sich her. „Es gibt viel zu tun für uns alle!“</strong><br />
<span class="dropcap">„D</span>as Meiste habe wohl ich zu tun!“, gibt Weihnachtsmann Rudi zu verstehen.<span class="Apple-converted-space">  </span>„Ich muss die vielen Briefe lesen, dann auch noch die Geschenke verteilen und die weiten Strecken zurücklegen. Seit Weihnachtsmann Willi sich zur Ruhe gesetzt hat, hängt die ganze Arbeit an mir alleine.“<br />
„Wir stehen dir doch bei und helfen so gut wir können!“, rufen ihm die vielen kleinen Helferlein zu. „Wir lesen und sortieren schon mal die Briefe nach den Wünschen der Kinder, damit du nicht so überlastet bist,“ versuchen sie Rudi aufzumuntern.<br />
Im Weihnachtsland weiß inzwischen jedermann, dass Rudi immer erst ein bisschen bemitleidet werden muss, aber dann ist er ein richtig guter Weihnachtsmann. Das ist ja auch kein Wunder, denn immerhin ist er bei Weihnachtsmann Willi in die Lehre gegangen und hat alles gelernt, was er so braucht. Nur manchmal spukt noch Unfug in seinem Kopf herum.<br />
„So ist eben die Jugend, aber das legt sich mit dem Alter“, hat Willi erst neulich gesagt. „Außerdem habe ich ja immer noch ein Auge auf ihn und bisher ging ja auch alles gut.“<br />
Die Engelchen lesen, sortieren und erfreuen sich an den schön gestalteten Wunschzetteln der Kinder. Sie sind froher Dinge und tun ihre Arbeit gerne.<br />
„Hier ist ein ganz eiliger Brief, der an den Weihnachtsmann Willi adressiert ist!“, ruft ein Engelchen aus und schwenkt einen Briefumschlag. „Persönlich!“, steht in großen Buchstaben darauf.<br />
„Für mich?“, fragt Willi erstaunt. „Aber ich bin doch offiziell gar nicht mehr in Amt und Würden. Von wem kommt er denn?“<br />
„Hier steht nur ‚Bruno, der Teddybär‘ als Absender“, sagt das Engelchen und reicht Willi den Brief.<br />
Dieser dreht und wendet den Umschlag, liest noch einmal den Absender und runzelt die Stirn. Von diesem Bruno hat er noch nie gehört. Auch sonst scheint ihn niemand aus dem Weihnachtsland zu kennen. Als Willi, den Briefumschlag öffnet, das Schreiben heraus nimmt und die von Bruno verfassten Zeilen liest, wird er fast ein wenig sentimental. Er fühlt sich geehrt, dass er einem Teddy aus Bangkok im Traum erschienen ist und dieser nun unbedingt zu ihm will.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Kommt mal alle her!“, ruft Willi die Engelchen und Helferlein zusammen. „Du auch Rudi!“, befiehlt er seinem ehemaligen Lehrling, der sich neben den Rentieren ein Nickerchen gönnt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Dann berichtet er von Teddybär Bruno, seinen beiden Wünschen und dessen langer und vermutlich beschwerlicher Reise.<br />
„Wahrscheinlich ist er schon längst unterwegs, deshalb brauche ich auf diesen Brief gar nicht mehr zu antworten. Ihr müsst alle miteinander die Augen und Ohren offenhalten und sollte jemand etwas in Erfahrung bringen, dann erwarte ich sofortigen Bericht. Dem kleinen Kerl muss unbedingt geholfen werden. Wer ihn findet, der hat ihn unverzüglich zu mir zu bringen.“<br />
Für alle im Weihnachtsland, selbst für Rudi, sind Willis Worte immer noch Befehl…</p>
<p style="text-align: center;">Fortsetzung folgt…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/lieber-weihnachtsmann-willi/">Lieber Weihnachtsmann Willi!</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/brunos-fluchtplan-2/">Brunos Fluchtplan (2)</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/nichts-wie-weg/">Nichts wie weg! (3)</a></p>
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		<title>Seine letzte Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 02:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[helfen]]></category>
		<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Rentier]]></category>
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		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Weihnachtsmann Willi. Letztes Jahr hat der alte Weihnachtsmann doch tatsächlich verschlafen und es herrschte große Aufregung unter den Menschen auf der Erde, aber auch im Himmel bei den Engeln. Doch Willi konnte geweckt werden und alles ging gut aus. Er hat sogar einen Weihnachtsmannlehrling ernannt, der ihm ein wenig geholfen hat. Dieses Jahr soll dieser noch einmal mit Willi die Aufgaben eines Weihnachtsmannes erledigen und ab nächstem Jahr ist dieser Lehrling dann selbst der Weihnachtsmann. Man sollte denken, dass jetzt alles in Ordnung sei und alles seinen geregelten Gang geht. Weit gefehlt, denn schon wieder ist im Himmel die größte Aufregung und alle Engel sind ratlos, was zu tun ist. „Habt Ihr schon gehört?: Der Weihnachtsmannlehrling Rudi ist krank. Ihm geht es total schlecht“, sagt ein kleines Engelchen zu der restlichen Engelschar in der Himmelswerkstatt. „Was hat er denn?“ „Wie können wir ihm helfen?“ „Ohje, er soll doch dem Weihnachtsmann helfen und ihn dann für die nächsten hundert Jahre ablösen.“ „Der Weihnachtsmann Willi schafft das nicht alleine und Weihnachten &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Weihnachtsmann Willi. Letztes Jahr hat der alte Weihnachtsmann doch tatsächlich verschlafen und es herrschte große Aufregung unter den Menschen auf der Erde, aber auch im Himmel bei den Engeln. Doch Willi konnte geweckt werden und alles ging gut aus. Er hat sogar einen Weihnachtsmannlehrling ernannt, der ihm ein wenig geholfen hat. Dieses Jahr soll dieser noch einmal mit Willi die Aufgaben eines Weihnachtsmannes erledigen und ab nächstem Jahr ist dieser Lehrling dann selbst der Weihnachtsmann.</strong><br />
<span class="dropcap">M</span>an sollte denken, dass jetzt alles in Ordnung sei und alles seinen geregelten Gang geht. Weit gefehlt, denn schon wieder ist im Himmel die größte Aufregung und alle Engel sind ratlos, was zu tun ist.<br />
„Habt Ihr schon gehört?: Der Weihnachtsmannlehrling Rudi ist krank. Ihm geht es total schlecht“, sagt ein kleines Engelchen zu der restlichen Engelschar in der Himmelswerkstatt.<br />
„Was hat er denn?“<br />
„Wie können wir ihm helfen?“<br />
„Ohje, er soll doch dem Weihnachtsmann helfen und ihn dann für die nächsten hundert Jahre ablösen.“<br />
„Der Weihnachtsmann Willi schafft das nicht alleine und Weihnachten darf nicht ausfallen. Stellt Euch all die vielen traurigen Kinder vor, die schon sehnsüchtig auf den Weihnachtsmann warten!“<br />
Alle reden plötzlich durcheinander und keiner weiß einen Rat, wie dieses schwerwiegende Problem zu lösen ist. Da meldet sich der kleine Engel wieder zu Wort:<br />
„Rudis Bart ist schon ganz lang gewachsen, seine Engelsflügel sind verschwunden und er sieht auch sonst schon aus, wie ein richtiger Weihnachtsmann, aber er hat ganz starke Bauchweh. Er meint allerdings, dass er in drei Tagen bestimmt wieder fit ist und seine Arbeit machen kann.“<br />
„Solange kann der Weihnachtsmann Willi aber nicht warten. Er schafft es sonst nicht die Geschenke zu allen Kindern zu bringen. Jetzt ist wirklich guter Rat teuer“, meint die Chefin der Himmelswerkstatt verzweifelt.<br />
„Ich hätte da so eine Idee…“, mischt sich das kleine Engelchen wieder ein.<br />
Alle Blicke richten sich auf diesen Engel.<br />
„Ich könnte doch die drei Tage dem Weihnachtsmann helfen!“<br />
„Du?“<br />
„Du hast doch gar keine Ahnung und bist noch nicht einmal in die Lehre gegangen.“<br />
„Du bist doch nur für das Binden der Geschenkbänder zuständig. Und jetzt willst Du dem Weihnachtsmann Willi helfen?“<br />
„Nein, nein! Das ist keine gute Idee!“<br />
„Wer traut sich denn diese schwierige Aufgabe zu?“, fragt die Chefin in die Runde.<br />
Alle Engel senken ihre Blicke und schütteln den Kopf. Niemand traut es sich zu.<br />
„Tja, dann muss wohl Weihnachten dieses Jahr doch ausfallen.“<br />
Alle sehen ganz traurig aus, doch der kleine Engel meldet sich noch einmal zu Wort:<br />
„Mir macht es wirklich nichts aus. Ich traue mich auch. Bitte, bitte, lasst mich doch dem Weihnachtsmann Willi helfen. Ich habe immer alles von hier oben beobachtet und weiß genau, was ich tun muss. Es ist doch nur für drei Tage und dann ist Rudi, der Weihnachtsmannlehrling bestimmt wieder fit. Bitte!“<br />
„Na gut. Was bleibt uns denn sonst anderes übrig. Du bist zwar noch zu klein, aber besser ein kleiner Helfer, als gar kein Helfer“, sagt die Chefin der Himmelswerkstatt. „Wo bekomme ich nur so einen winzigen Weihnachtsmannanzug her, damit der kleine Kerl auf der Erde nicht friert?&#8220;, überlegt die Chefin weiter. &#8222;Ach ja, da gab es doch mal ein Püppchen, das einen solchen Anzug trug.&#8220;<br />
Sie lässt diesen Anzug bringen, schneidet eigenhändig zwei Schlitze für die Engelsflügel hinein und reicht ihn dem winzigen Engel.<br />
„Dann beeile Dich und wecke den Weihnachtsmann, sonst verschläft er auch dieses Jahr wieder. Er ist einfach schon zu alt und zu müde für diesen Job!“<br />
Und so macht sich der Kleinste aller Engel auf den Weg zum Weihnachtsmann, der im Winterwald ganz versteckt hinter der dicken alten Eiche liegt. Sein Schnarchen ist so laut, dass sich die Äste des Eichenbaumes biegen. Zum Glück dämpft der Schnee die Schnarchgeräusche und verhindert damit, dass sie an das menschliche Ohr dringen.<br />
„Hallo Weihnachtsmann Willi! Aufwachen! Es wird Zeit die Geschenke an die Kinder zu verteilen!“<br />
„Was? Wie? Wo?“, fragt der Weihnachtsmann verwirrt und blickt den kleinen Engel an.<br />
„Wer bist du denn?“, erkundigt er sich schlaftrunken und reibt sich die Augen.<br />
„Dein Gehilfe!“<br />
„Erzähl keinen Blödsinn oder bist du etwa der Weihnachtsmannlehrling Rudi? Dann sahst du aber letztes Jahr noch ganz anders aus. Vor allen Dingen warst du kein solcher Winzling. Und überhaupt, wo ist dein Bart und wieso hast du noch die Engelsflügel. Da kann doch etwas nicht stimmen.“<br />
„Rudi ist krank. Deshalb soll ich ihn drei Tage oder so vertreten. Ich bin Klein-Herbert. Also, was soll ich zuerst machen?“<br />
Willi, der Weihnachtsmann kratzt sich am Kopf und runzelt die Stirn. Er überlegt, was er mit diesem Winzling wohl anfangen kann, aber dann brummt er in seinen langen weißen Bart:<br />
„Pack alle Geschenke auf den Schlitten, die die Engel bereits aus der Himmelswerkstatt herunter gebracht und dort hinten aufgestapelt haben! Ich spann schon mal die Renntiere vor den Schlitten!“<br />
Klein-Herbert läuft so schnell los, um die Pakete zu holen, dass er gleich nach den ersten Schritten über seine eigenen Füße fällt, weil sein Weihnachtsmannanzug doch noch ein wenig zu groß ist. Bäuchlings landet er mit dem Gesicht im Schnee.<br />
„Brrr!“, kichert er und wischt sich den Schnee aus dem Gesicht.<br />
Weihnachtsmann Willi schüttelt den Kopf und denkt sich: „Das kann ja noch lustig werden mit diesem kleinen Kerl! Eine große Hilfe wird er wohl nicht sein!“<br />
Nachdem sich Klein-Herbert aufgerappelt hat, schnappt er sich fröhlich das kleinste Päckchen. Es ist federleicht, deshalb wirft er es sogleich pfeifend in die Luft, um es wieder aufzufangen und wieder hochzuwerfen.<br />
„Halt!“, ruft Weihnachtsmann Willi aus. „Was machst du denn da? Siehst du nicht den roten Punkt?“<br />
„Wo? Ach ja, da!“, das Engelchen dreht das Paket hin und her und meint nur: „Ist wohl besonders eilig, oder?“<br />
„Nein! Das bedeutet, dass man das Päckchen nicht werfen darf, weil etwas Zerbrechliches darin ist. Also pass gefälligst auf!“<br />
Und wieder kann der Weihnachtsmann nur den Kopf schütteln über Klein-Herbert. Dieser versucht jetzt alles genau richtig zu machen und hält zuerst nach dem roten Punkt Ausschau, bevor er das nächste Päckchen in die Luft wirft.<br />
„Hörst du jetzt bitte mit dem Unfug auf und konzentrierst dich auf deine Arbeit!“, ermahnt ihn Willi abermals.<br />
„Entschuldigung, Entschuldigung! Soll nicht mehr vorkommen!“, beteuert das kleine tollpatschige Engelchen und versucht stöhnend, aber vergeblich ein riesiges Paket auf den Schlitten zu hieven. Das Gewicht drückt ihn dabei so tief in den Schnee, dass er bis zu den Schultern darin versinkt. Willi bleibt nichts anderes übrig, als ihm das Packet abzunehmen und den mit den Armen zappelnden Herbert aus dem Schnee zu ziehen.<br />
„Pass mal auf, dort drüben sind kleine Säckchen mit Nüssen und Schokoladenweihnachtsmännern drin. Die sind nicht schwer, die schaffst du mit links“, schlägt Willi vor und in Gedanken schiebt er noch hinterher: „Wozu sonst könnte ich diesen kleinen Tollpatsch gebrauchen. Meine letzte Tour habe ich mir auch anders vorgestellt, &#8211; nicht so arbeitsintensiv für mich. Ich wollte sie richtig genießen und alles andere dem Weihnachtsmannlehrling überlassen.“<br />
Klein Herbert läuft geschwind zu den Säckchen und nimmt sogleich zwei in jede Hand. Immer wieder rennt er hin und her und verrichtet seine Arbeit. Zufrieden lächelt Weihnachtsmann Willi in sich hinein, denn er glaubt nun die richtige Aufgabe für Klein-Herbert gefunden zu haben. Er selbst muss eben die schweren Pakete schleppen. Nachdem ihm von der harten Arbeit die Schweißtropfen auf der Stirn stehen und es verdächtig ruhig um ihn herum geworden ist, blickt er sich nach Klein-Herbert um. Diesen findet er schließlich in einer Ecke sitzend vor. Der Mund ist schokoladenverschmiert, seine Hand liegt auf seinem Bauch und seine Augen sind geschlossen.<br />
„Ja, was ist denn hier los?“, ruft Willi entrüstet aus. „Du sollst die Schokolade doch nicht essen!“<br />
„Schlagartig reißt Klein-Herbert die Augen auf und beginnt sich stotternd zu entschuldigen:<br />
„Ich,.., ich hab doch nur… die waren alle schon ein bisschen kaputt…“ Und als er das fragende Gesicht von Willi sieht, fügt er mit gesenktem Blick noch hinzu: „…nachdem mir ein paar Säckchen runtergefallen sind.“<br />
Weihnachtsmann Willi kann nicht anders, aber er muss sich ein Schmunzeln verkneifen.<br />
„Komm her und setz dich hinten auf den Schlitten, unsere Fahrt geht los!“<br />
Als sie dann so mit dem Schlitten dahingleiten und die Glöckchen der Rentiere klingeln, jauchzt Klein-Herbert vor Freude und ruft Willi zu:<br />
&#8222;Darf ich hierbleiben, auch wenn der Weihnachtsmannlehrling Rudi keine Bauchschmerzen mehr hat und zu dir kommt? Das macht nämlich soooo viel Spaß mit dem Schlitten zu fahren!“<br />
Weihnachtsmann Willi hat den kleinen Tollpatsch inzwischen schon so sehr ins Herz geschlossen, dass er ihm diese Bitte nicht verwehren kann.<br />
„Wer weiß, vielleicht wächst Klein-Herbert ja noch ein bisschen und wird in hundert Jahren als Rudis Nachfolger ein fleißiger Weihnachtsmann“, denkt er schmunzelnd und schnalzt, damit die Rentiere ein bisschen schneller laufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch diese Geschichten noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/">Weihnachtsmann Willi</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/zotti-im-weihnachtsland/">Zotti im Weihnachtsland</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-schoenes-geschenk/">Ein schönes Geschenk</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Weihnachtsmann Willi</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/weihnachtsmann-willi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 08:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Glocke]]></category>
		<category><![CDATA[verschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Winterwald]]></category>
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					<description><![CDATA[Willi, der Weihnachtsmann stapft durch den verschneiten Winterwald…  Eigentlich sollte so die Geschichte beginnen, aber hier ist kein verschneiter Winterwald und auch Weihnachtsmann Willi kann ich nirgends entdecken. Irgendetwas stimmt hier nicht. Der Kalender zeigt an, dass es Dezember ist und sogar der dritte Advent ist schon vorüber. Zu dieser Zeit sollte es schneien und auch der Weihnachtsmann müsste im Grunde genommen unermüdlich seine Arbeit verrichten. Aber wo ist er nur? Keiner hat ihn bisher gesehen. Irgendetwas muss wohl passiert sein. Das hat es noch nie gegeben und wenn er nicht bald auftaucht, wird Weihnachten wohl ausfallen müssen. Die Kinder sollten in den warmen Stuben sitzen und fröhlich ihre Weihnachtslieder singen, aber auch sie merken, dass etwas anders ist als sonst. Eine große unerklärliche Traurigkeit hat sich im ganzen Land ausgebreitet. „Ich glaube Weihnachten fällt dieses Jahr aus“, hört Micha seinen Onkel Ben sagen. „Das glaube ich langsam auch“, antwortet Tante Gertrude. „Vermutlich hat er verschlafen, denn sonst hätte man doch schon einmal was von ihm gehört oder ihn gesehen.“ Was, der Weihnachtsmann soll verschlafen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Willi, der Weihnachtsmann stapft durch den verschneiten Winterwald… </strong></p>
<p><strong>Eigentlich sollte so die Geschichte beginnen, aber hier ist kein verschneiter Winterwald und auch Weihnachtsmann Willi kann ich nirgends entdecken. Irgendetwas stimmt hier nicht.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>er Kalender zeigt an, dass es Dezember ist und sogar der dritte Advent ist schon vorüber. Zu dieser Zeit sollte es schneien und auch der Weihnachtsmann müsste im Grunde genommen unermüdlich seine Arbeit verrichten. Aber wo ist er nur? Keiner hat ihn bisher gesehen. Irgendetwas muss wohl passiert sein. Das hat es noch nie gegeben und wenn er nicht bald auftaucht, wird Weihnachten wohl ausfallen müssen.<br />
Die Kinder sollten in den warmen Stuben sitzen und fröhlich ihre Weihnachtslieder singen, aber auch sie merken, dass etwas anders ist als sonst. Eine große unerklärliche Traurigkeit hat sich im ganzen Land ausgebreitet.<br />
„Ich glaube Weihnachten fällt dieses Jahr aus“, hört Micha seinen Onkel Ben sagen.<br />
„Das glaube ich langsam auch“, antwortet Tante Gertrude. „Vermutlich hat er verschlafen, denn sonst hätte man doch schon einmal was von ihm gehört oder ihn gesehen.“<br />
Was, der Weihnachtsmann soll verschlafen haben? Das kann doch gar nicht sein. Micha wundert sich sehr. Bisher hat er sich nie Gedanken gemacht, ob ein Weihnachtsmann überhaupt schläft. Aber Tante Gertrude wird es schon wissen und Micha fragt sie deshalb:<br />
„Wann wacht er denn immer auf?“<br />
„Normalerweise ist er am ersten Advent schon munter und beginnt seine Geschenke einzupacken und manchmal verteilt er auch schon ein paar davon. Man hört ihn dann, wenn er mit seinem Sack auf dem Rücken polternden Schrittes durch die Straßen marschiert und an den Türen klopft, um eingelassen zu werden. Aber dieses Jahr erzählen die Menschen im ganzen Land, dass er noch niemand aufgesucht hat.“<br />
Tante Getrude macht ein nachdenkliches Gesicht und auch Onkel Ben legt die Stirn in tiefe Falten.<br />
„Hat der Weihnachtsmann denn keinen Wecker?“, will Micha wissen.<br />
„Eigentlich braucht er keinen. Er fällt nach Weihnachten in einen tiefen und wohlverdienten Schlaf“, erklärt Onkel Ben. „Und dann schläft er das ganze Frühjahr, den ganzen Sommer und den ganzen Herbst durch. Wenn dann die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden, dann fängt er langsam an wach zu werden.“<br />
„Und dieses Jahr ist er nicht aufgewacht?“, erkundigt sich Micha.<br />
Onkel Ben zuckt ratlos mit den Schultern und auch Tante Gertrude schaut sorgenvoll umher.<br />
„Ist er vielleicht tot?“, fragt Micha mit tränenerstickter Stimme. „Die Schildkröte von Papa ist nicht mehr aus dem Winterschlaf aufgewacht, weil sie einfach gestorben ist.“<br />
„Nein, nein!“, sagt Onkel Ben ganz bestimmt und Tante Gertrude fügt erklärend hinzu:<br />
„Weihnachtsmänner sterben nicht. Aber wenn sie schon ziemlich alt sind und vom vielen Arbeiten müde geworden sind, dann kann es passieren, dass sie verschlafen. Und wenn sie vergessen haben einen Weihnachtsmannlehrling einzuarbeiten, dann muss in dem Jahr Weihnachten ausfallen.“<br />
„Ist das schon einmal passiert?“<br />
Micha wird es immer ängstlicher zumute.<br />
„Ja, man erzählt sich, dass es ein einziges Mal vor vielen hunderten von Jahren vorgekommen ist. Seither aber niemals wieder“, weiß Tante Gertrude zu berichten.<br />
„Aber, wo ist der Weihnachtsmann denn? Jemand muss ihn doch aufwecken oder einen Weihnachtsmannlehrling finden. Wollen wir ihn nicht suchen gehen?“<br />
Micha ist total aufgeregt und will schon seinen Anorak vom Garderobenhaken nehmen, um nach draußen und auf die Suche zu gehen.<br />
Nicht nur Micha und seine Familie suchen den schlafenden Weihnachtsmann. Nein, das ganze Land ist in Aufruhr und jeder, der laufen kann, ist auf der Suche. Weihnachten ohne den Weihnachtsmann ist undenkbar. Auch das Christkind braucht ihn, denn er ist immer eine große Hilfe für das Christkind. Doch, was soll man machen? Niemand weiß wo er stecken könnte. So herrscht auf der Erde, aber auch im himmlischen Weihnachtsland die helle Aufregung. Sowohl oben als auch unten schmiedet man Pläne, wie man ihn finden kann.<br />
„Egal, wo er steckt“, sagt einer der Engel oben im Himmel, „ er muss erst einmal geweckt werden, dann ergibt sich alles von selbst.“<br />
„Papa und Mama stellen sich immer einen Wecker, damit sie nicht verschlafen“, stellt Micha unten auf der Erde fest. „Wenn der Weihnachtsmann keinen Wecker hat, dann wacht er doch viel zu spät auf.“<br />
„Der Junge hat recht“, meint der Pfarrer. „Wir müssen ihn wecken. Wozu haben wir eine neue Glocke gekauft?!“<br />
Ja, das ist die Idee! Sie lassen einfach die Glocken läuten. Das kann man bis zum Nachbardorf hören. Und auch dort fangen die Glocken an zu läuten. Und im nächsten Dorf auch und in der Stadt gibt es sogar gleich zwei Kirchen, die ihre Glocken erklingen lassen. So kommt es, dass plötzlich im ganzen Land die Kirchenglocken läuten.<br />
Das hören auch die Engel im Himmel und sie beginnen zu singen:<br />
„Süßer die Glocken nie klingen, als zur Weihnachtszeit …“<br />
Irgendwo auf einem Berg, im tiefen Wald, dort wo ihn niemals ein Mensch finden könnte, dringen die Glockenklänge und der Gesang der Engel an die Ohren des Weihnachtsmann Willi und kitzeln ihn wach. Verschlafen reckt er seine müden Glieder und öffnet langsam erst ein Auge und dann auch noch das zweite Auge. Es ist dunkel, nur der Mond steht am Himmel und die Sterne funkeln zu ihm hinunter. Sie funkeln so wunderschön wie sie es nur in der Weihnachtszeit tun. Der Weihnachtsmann schaut in diesen Sternenhimmel, hört die Glocken klingen und die Engelein singen und bekommt einen Riesenschreck.<br />
„Ohje, ich habe verschlafen!“ Ich muss mich sputen! Die Menschen warten auf mich!“<br />
Er lässt einen lauten Pfiff ertönen, um seine Rentiere zu rufen. Auch sie haben noch geschlafen, kommen aber jetzt gehorsam herbei. Schnell spannt er sie vor den Schlitten und entschwebt mit ihnen direkt ins himmlische Weihnachtsland, &#8211; in die Engelswerkstatt. Dort wartet man schon aufgeregt auf ihn und lädt sofort all die großen und kleinen Geschenke auf den Schlitten.<br />
Weihnachtsmann Willi sitzt schon auf seinem Schlitten, doch bevor er den Rentieren das Kommando zum Loslaufen gibt, winkt er einen der Engel herbei und ernennt ihn zum Weihnachtsmannlehrling.<br />
„Komm und spring auf! Dieses Jahr wirst du alles lernen, was ein Weihnachtsmann wissen muss. Nächstes Jahr übernimmst du meine Aufgaben und ich werde dich ein letztes Mal begleiten, dann bist du der Weihnachtsmann. Ich bin schon alt und müde. Diesmal ging noch einmal alles gut, Weihnachten wird pünktlich stattfinden. Aber der Zeitpunkt ist für mich gekommen, einem Jüngeren meinen Posten als Weihnachtsmann zu übertragen.“<br />
Weihnachtsmann Willi nimmt die Zügel in die Hand, schnalzt mit der Zunge und ab geht die Fahrt durch den Sternenhimmel hinab zur Erde, wo die Menschen ihn sehnsuchtsvoll erwarten.<br />
Auch Micha ist glücklich, denn Weihnachten ist gerettet. Fröhlich blickt er aus dem Fenster, während es draußen zu schneien begonnen hat.<br />
Und wenn er ganz genau hinsieht, kann er ihn sehen:</p>
<p>Willi, der Weihnachtsmann stapft durch den verschneiten Winterwald…</p>
<p>&nbsp;</p>
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