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	<title>Tränen &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Das Haus am anderen Ende der Straße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 18:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
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					<description><![CDATA[Nele ist neu in der Gegend. Sie ist mit ihren Eltern erst vor einer Woche in das große Haus am Ende der Straße gezogen. Vorher hatten sie in einem eigenen Haus in einer anderen Stadt gewohnt, aber nachdem der Vater seine Arbeitsstelle verloren hat, ist das Haus für Nele und ihre Eltern zu teuer geworden. Deshalb haben sie das Haus verkauft und sind in die Wohnung im obersten Stockwerk im Mühlenweg 10* gezogen. Außer ihnen wohnen noch zwei Familien in dem Haus. Im Erdgeschoss lebt Tina, die genauso alt ist wie Nele und ebenfalls in die 3. Klasse geht. „Hast du Lust mir ein bisschen die Gegend zu zeigen?“, fragt Nele ihre zukünftige Klassenkameradin. „Ich kenne mich ja noch nicht so richtig aus.“  „Na klar!“, willigt Tina sofort ein. „Ich hab heute sowieso nichts vor, es sind ja noch Ferien.“ Die beiden Mädchen scheinen sich von Anfang an zu mögen und so spazieren sie die lange Straße entlang bis sie zum anderen Ende kommen, dort, wo es nur noch einen Feldweg gibt, der in den &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nele ist neu in der Gegend. Sie ist mit ihren Eltern erst vor einer Woche in das große Haus am Ende der Straße gezogen. Vorher hatten sie in einem eigenen Haus in einer anderen Stadt gewohnt, aber nachdem der Vater seine Arbeitsstelle verloren hat, ist das Haus für Nele und ihre Eltern zu teuer geworden.</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>eshalb haben sie das Haus verkauft und sind in die Wohnung im obersten Stockwerk im Mühlenweg 10* gezogen. Außer ihnen wohnen noch zwei Familien in dem Haus. Im Erdgeschoss lebt Tina, die genauso alt ist wie Nele und ebenfalls in die 3. Klasse geht.<br />
„Hast du Lust mir ein bisschen die Gegend zu zeigen?“, fragt Nele ihre zukünftige Klassenkameradin. „Ich kenne mich ja noch nicht so richtig aus.“<br />
<span class="Apple-converted-space"> </span>„Na klar!“, willigt Tina sofort ein. „Ich hab heute sowieso nichts vor, es sind ja noch Ferien.“<br />
Die beiden Mädchen scheinen sich von Anfang an zu mögen und so spazieren sie die lange Straße entlang bis sie zum anderen Ende kommen, dort, wo es nur noch einen Feldweg gibt, der in den Wald führt. Am Waldrand steht ein altes verfallenes Haus. Es sieht unbewohnt aus, aber Nele bemerkt, dass sich der Vorhang am rechten Fenster bewegt.<br />
„Wohnt dort noch jemand?“, fragt sie Tina ungläubig. „Es wirkt etwas unheimlich!“<br />
„Ach, da wohnt so eine alte merkwürdige Frau“, antwortet die neue Freundin. „Die läuft mit einer Katze auf der Schulter herum und sieht aus, wie die Hexe von Hänsel und Gretel.“<br />
„Hast du sie schon mal gesehen?“<br />
„Nö, die sieht niemand, aber sie sieht alles“, antwortet Tina.<br />
„Woher weißt du dann dass sie aussieht wie die Hexe aus dem Märchen?“, will Nele wissen und bei der Vorstellung schüttelt es sie ein bisschen.<br />
„Das hat mir mal jemand erzählt und der weiß es von einem Freund eines Bekannten, der es von einem Kumpel gehört hat, dessen Onkel bei der Zeitung arbeitet und der weiß es von einem Kollegen, der es auch von jemand erzählt bekommen hat. Keine Ahnung wer das war.“ Tina zuckt mit den Schultern und läuft weiter. „Auf jeden Fall muss man sich von dem Haus und der Alten fernhalten.“<br />
Am Abend als Nele schon im Bett liegt, kann sie nicht schlafen. Sie muss immerzu an das denken, was ihre neue Freundin von dem verfallenen Haus und der seltsamen Frau erzählt hat. Hexen gibt es nicht, das weiß sie, deshalb kann sie die ganze Geschichte nicht so richtig glauben. Vielleicht wohnt tatsächlich niemand mehr in diesem Haus und es war ein Luftzug, der den Vorhang in Bewegung versetzt hat.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Als die Eltern vor dem Zubettgehen nochmal einen Blick in Neles Zimmer werfen, ist das Mädchen immer noch wach.<br />
„Bist du aufgeregt, weil die Ferien bald zu Ende sind und du in eine neue Schule gehst?“, fragt die Mutter.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nein, aber Tina hat mir von einer seltsamen Frau erzählt und an die muss ich dauernd denken.“<br />
So kommt es, dass Nele den Eltern alles berichtet und sie beschließen sich einmal gemeinsam das Haus von außen anzusehen.<br />
Am nächsten Tag geht die Familie spazieren und kommt auch bei dem verfallenen Haus vorbei.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Du hast Recht, es wirkt merkwürdig. Allerdings ist der Garten in Ordnung und überall blühen Blumen“, meint der Vater. „Irgendjemand scheint den Garten zu pflegen. Aber es steht auch kein Name am Briefkasten.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wahrscheinlich wohnt tatsächlich niemand hier, aber wir können ja mal klingeln und uns vorstellen“, schlägt die Mutter vor.<br />
Nele nimmt all ihren Mut zusammen und drückt auf die Klingel, doch niemand reagiert.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Da!“, flüstert Nele und deutet auf das eine Fenster. Kaum merklich hat sich der Vorhang bewegt. Und dann plötzlich sieht Nele noch etwas anderes.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Da !“, sagt sie nun schon zum zweiten Mal und nun sehen auch die Eltern die Bewegung.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hallo!“, ruft der Vater. „Ist da jemand?!“<br />
Im selben Moment öffnete sich die Tür, die anscheinend nur angelehnt war und eine schwarze Katze schleicht aus dem Haus in den Garten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Nele hält vor Aufregung die Luft an.<br />
„Bestimmt kommt gleich die alte seltsame Frau heraus“, denkt sie. Aber niemand erscheint.<br />
„Wir versuchen es ein anderes Mal“, schlägt die Mutter vor und dann gehen alle drei nach Hause.<br />
In ihrem Zimmer malt Nele ein Bild von der schwarzen Katze, schreibt ganz klein unten in die Ecke ihren Namen und am nächsten Tag wirft sie dieses in den Briefkasten am Zaun des alten verfallenen Hauses.<br />
„Vielleicht holt es ja jemand heraus…“, überlegt sie sich.<br />
Doch die Tage vergehen und Nele hat das Bild, die Katze, das verfallene Haus und die seltsame Frau schon fast vergessen. Die Schule beginnt wieder und ihre Neugier auf die neuen Klassenkameraden ist plötzlich vorrangig.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Am Freitag der ersten Schulwoche bittet die Klassenlehrerin Nele nach Schulschluss vor dem Lehrerzimmer auf sie zu warten.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Habe ich was falsch gemacht?“, will das Mädchen wissen.<br />
„Nein, ich möchte dir jemand vorstellen“, erwidert die Klassenlehrerin lächelnd, nimmt Nele an der Hand und führt sie zu einer Frau, die im Gang steht.<br />
„Das ist meine Freundin Marianne und das ist Nele, die das Bild von Mimi, der schwarzen Katze gemalt hat“, stellt sie die Beiden gegenseitig vor.<br />
„Ich möchte dir danken!“, sagt die Frau. „Meine Mutter, die im Altersheim lebt, hat sich sehr über dein Bild gefreut. Sie liebt die Katze Mimi sehr.“<br />
Nele bekommt ganz große Augen und ihre Wangen laufen vor Stolz und Aufregung rot an.<br />
„Früher hat meine Mutter mit ihrer schwarzen Katze in dem alten Haus gewohnt, aber jetzt ist sie schon viele Jahre im Altenheim. Ich pflege den Garten und füttere die Katze, aber das Haus wieder instandzusetzen, kann ich mir nicht leisten.“<br />
Die Frau namens Marianne holt tief Luft, bevor sie weiter erzählt:<br />
„Du musst wissen, dass die Katze sehr anhänglich war und immer bei meiner Mutter auf der Schulter saß und dann erfinden die Menschen seltsame Geschichten. Meine Mutter ist aber eine sehr liebe, herzensgute und freundliche Frau. Heute ist sie schon etwas vergesslich und an manchen Tagen erkennt sie mich nicht mehr, aber an ihre Katze Mimi kann sie sich immer noch erinnern. Als sie dein Bild sah, standen ihr Freudentränen in den Augen.“</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/karl-fridolin-von-tap/">Karl Fridolin von Tap</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*frei erfunden</p>
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		<title>Danke Hops! (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 09:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Beschützer]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Eiermalen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[Ungeheuer]]></category>
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					<description><![CDATA[Hops und Rosa konnten aus ihrem Versteck unbemerkt fliehen. Trotzdem gestaltet sich ihre Flucht nicht problemlos. Plötzlich vernimmt Hops Schritte und kann auch hinter einem Baum ein Wesen erkennen, das sie eingehend beobachtet. Rosa ist mucksmäuschenstill. Auch sie hat mittlerweile die Schritte vernommen. Da sie sich allerdings hinter Hops versteckt, sieht sie nicht wer ihnen nun geradewegs entgegen kommt. Sie fürchtet, es könnte das Ungeheuer vom Abend zuvor sein oder irgendeine andere furchteinflößende Bestie. Doch noch bevor sie sich die schlimmsten Vermutungen ausmalen kann, ruft Hops dem Wesen etwas zu. „Hallo!!! Was machst du hier?“ Hops Frage klingt in Rosas Ohren kein bisschen ängstlich. Ja, eher sogar erfreut. „Das ist doch gar nicht dein Revier!“, stellt der Hasenjunge jetzt fest. Neugierig versucht nun Rosa einen Schritt neben ihren Beschützer zu treten, um ebenfalls einen Blick auf den ihr Unbekannten werfen zu können. Dieser ist groß und sieht sehr mächtig aus, aber sein Blick ist freundlich. „Das wollte ich gerade dich fragen. Alle suchen dich, sind in großer Aufregung und Sorge um dich,“ erklingt eine tiefe &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hops und Rosa konnten aus ihrem Versteck unbemerkt fliehen. Trotzdem gestaltet sich ihre Flucht nicht problemlos. Plötzlich vernimmt Hops Schritte und kann auch hinter einem Baum ein Wesen erkennen, das sie eingehend beobachtet.</strong></p>
<p><span class="dropcap">R</span>osa ist mucksmäuschenstill. Auch sie hat mittlerweile die Schritte vernommen. Da sie sich allerdings hinter Hops versteckt, sieht sie nicht wer ihnen nun geradewegs entgegen kommt. Sie fürchtet, es könnte das Ungeheuer vom Abend zuvor sein oder irgendeine andere furchteinflößende Bestie. Doch noch bevor sie sich die schlimmsten Vermutungen ausmalen kann, ruft Hops dem Wesen etwas zu.<br />
„Hallo!!! Was machst <em>du</em> hier?“<br />
Hops Frage klingt in Rosas Ohren kein bisschen ängstlich. Ja, eher sogar erfreut.<br />
„Das ist doch gar nicht dein Revier!“, stellt der Hasenjunge jetzt fest.<br />
Neugierig versucht nun Rosa einen Schritt neben ihren Beschützer zu treten, um ebenfalls einen Blick auf den ihr Unbekannten werfen zu können. Dieser ist groß und sieht sehr mächtig aus, aber sein Blick ist freundlich.<br />
„Das wollte ich gerade <em>dich</em> fragen. Alle suchen dich, sind in großer Aufregung und Sorge um dich,“ erklingt eine tiefe Stimme. „Und wer ist das neben dir?“<br />
„Wie ich hierher komme? Ach, das ist eine lange Geschichte, die ich dir aber gerne erzähle. Aber zuerst möchte ich euch gegenseitig vorstellen. Das ist Rosa, die ich selbst gestern erst kennengelernt habe. Und das, liebe Rosa, ist Helmut der Hirsch.“ Hops deutet von einem zum anderen und erkennt, dass sich die Beiden gegenseitig anlächeln und sich auf Rosas Gesicht Erleichterung ausbreitet.<br />
Trotz der sichtlichen Entspannung der Lage schreckt das Hasenmädchen ganz schrecklich zusammen, als sie aus der Luft einen eigenartigen Laut vernimmt. Sie verkriecht sich sofort wieder hinter Hops und sucht seinen Schutz.<br />
„Keine Angst“, vernimmt sie Helmuts beruhigende Stimme, „das ist Aurelia, die Eule.“<br />
„Sie ist so etwas wie unsere Botschafterin und Kundschafterin“, erklärt nun auch Hops dem kleinen Hasenmädchen.<br />
„Also tut sie uns nichts zu leide?“, fragt dieses noch immer etwas vorsichtig.<br />
„Nein. Sie hat mir geholfen Euch zu finden“, berichtet Helmut der Hirsch.<br />
„Und jetzt werde ich Eure Rückkehr im Osterhasendorf und bei allen, die euch suchen, ankündigen“, ruft es über ihren Köpfen, bevor sich Aurelia auf den Weg macht, um die frohe Botschaft zu verkünden.<br />
Nachdem sich auch diese vermeintliche Gefahr entschärft hat, merkt Rosa wie sehr sie die ganze Aktion angestrengt hat. Dies bleibt auch den beiden anderen nicht verborgen.<br />
„Du siehst müde aus“, meint Helmut zu dem Hasenmädchen. „Willst du dich auf meinen Rücken setzen, während ich euch zur Osterhasenfamilie bringe. Sie werden sich sicherlich sehr freuen.“<br />
Dankbar nimmt Rosa dieses liebe und wohlgemeinte Angebot an. Kaum sitzt sie auf dem Rücken des Hirsches, fallen ihr auch schon die Augen zu.<br />
Nachdem Hops seinem Freund Helmut alles ausführlich berichtet hat und von ihm für seinen Mut gelobt wurde, marschiert der stolze Hasenjunge neben dem Hirsch in das Osterhasendorf.<br />
Durch Eule Aurelias Kundschaft von der Rettung der beiden Hasenkinder herrrscht im Osterhasendorf helle Aufregung. Alle haben sich auf dem Dorfplatz versammelt, um die drei Freunde mit Jubel im Osterhasendorf zu begrüßen. Auch Rosas Eltern sind herbeigeeilt.<br />
„Hoch soll er leben!“, rufen sie Hops zu und gratulieren ihm. „Herzlich willkommen!“<br />
Rosas Eltern sind überglücklich, dass sie ihre Tochter wohlbehalten in den Arm nehmen können. Der Mama kullern die Freudentränen aus den Augen und sie streicht Rosa immer wieder zärtlich über den Kopf.<br />
„Danke Hops“, sagt Rosas Vater. „Dein Mut und deine Klugheit haben dich zum Retter unserer Tochter gemacht. Wir sind dir zu unendlichem Dank verpflichtet.“<br />
Der Oberosterhasenlehrer, der ja auch gleichzeitig der Papa von Hops ist, klopft seinem Sohn stolz auf die Schulter.<br />
„Das hast du wahrlich meisterhaft gemacht, wie ein richtiger Osterhase. Deshalb verleihe ich dir das goldene Band und ernenne dich nun feierlich zum Ehren-Osterhasengehilfen.“<br />
Mit diesen Worten hängt der Oberosterhase dem strahlenden Hops das goldene Band um und flüstert ihm sichtlich gerührt ins Ohr:<br />
„Das bisschen Eiermalen machst du doch mit links! Ich bin stolz auf dich, mein Sohn!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">Ich wünsche <span style="color: #0000ff;">Euch allen</span> <span style="color: #008000;">ein frohes Osterfest</span> <span style="color: #800080;">und viel Spaß </span><span style="color: #0000ff;">beim Ostereiersuchen</span>!!!</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008000;">Liebe Grüße </span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">von</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #0000ff;">Astrid Berg</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/bubis-sprachkuenste/">Bubis Sprachkünste</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-abenteuer-des-kleinen-hops/">Die Abenteuer des kleinen Hops</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/die-chance-2/">Die Chance (2)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Herbstprobleme &#8211; Frauenprobleme</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/herbstprobleme-frauenprobleme/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/herbstprobleme-frauenprobleme/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 16:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bett]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Reisetasche]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Herbst. Der Vorbote für die kühlere Jahreszeit.  „Schade!“, findet Luise, denn sie liebt den Sommer. “Aber auch nicht schade!“, fügt sie in Gedanken hinzu. „Ein goldener Herbst hat auch etwas für sich.“ Luise sitzt mit geschlossenen Augen auf ihrem kleinen Balkon und hält das Gesicht in die Herbstsonne. Diese Momente genießt sie, auch wenn die Sonne nicht mehr die Kraft hat, um den ganzen Tag ihre wärmenden Strahlen zur Erde zu schicken. „Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den kommenden Sommer“, überlegt sie.  Als sie die Augen öffnet, blickt sie in einen strahlend blauen Himmel und plötzlich freut sie sich auch über das, was kommen wird. Die bunten Blätter, die steigenden Drachen, das Lachen der Kinder, wenn sie im Laufen das Laub aufwirbeln oder in die Pfützen springen. „Pfützen!“ Das ist das Stichwort für Luise.  „Schuhe!“, durchfährt es ihre Gedanken. „Mein Gott ich brauche ordentliche Schuhe!“ Vorbei ist es mit dem Barfußlaufen, den Flipflops oder den Sandalen. Strümpfe und festes Schuhwerk ist jetzt wieder gefragt. „Mein Gott!“, fährt ihr der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Herbst. Der Vorbote für die kühlere Jahreszeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong><br />
<strong>„Schade!“, findet Luise, denn sie liebt den Sommer. “Aber auch nicht schade!“, fügt sie in Gedanken hinzu. „Ein goldener Herbst hat auch etwas für sich.“</strong><br />
<span class="dropcap">L</span>uise sitzt mit geschlossenen Augen auf ihrem kleinen Balkon und hält das Gesicht in die Herbstsonne. Diese Momente genießt sie, auch wenn die Sonne nicht mehr die Kraft hat, um den ganzen Tag ihre wärmenden Strahlen zur Erde zu schicken.<span class="Apple-converted-space"><br />
„Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den kommenden Sommer“, überlegt sie.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Als sie die Augen öffnet, blickt sie in einen strahlend blauen Himmel und plötzlich freut sie sich auch über das, was kommen wird. Die bunten Blätter, die steigenden Drachen, das Lachen der Kinder, wenn sie im Laufen das Laub aufwirbeln oder in die Pfützen springen.<br />
„Pfützen!“<br />
Das ist das Stichwort für Luise.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schuhe!“, durchfährt es ihre Gedanken. „Mein Gott ich brauche ordentliche Schuhe!“<br />
Vorbei ist es mit dem Barfußlaufen, den Flipflops oder den Sandalen. Strümpfe und festes Schuhwerk ist jetzt wieder gefragt.<br />
„Mein Gott!“, fährt ihr der Schreck in die Glieder. „Hab ich überhaupt noch ordentliche Schuhe?“<br />
Luise ist in Sekundenschnelle auf den Füßen, die in luftigen Schühchen stecken und rennt zu ihrem Schuhschrank in der Diele.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nichts! Nur Sommerlatschen!“ kommt es im Flüsterton über ihre Lippen.<br />
Wer Luise jetzt sehen könnte, würde ihre Blässe bemerken, die plötzlich in ihrem Gesicht aufgestiegen ist.<br />
„Wo sind sie denn hin? Ich werde doch im Frühjahr beim Ausmisten nicht alle meine anderen Schuhe weggeworfen haben. Mit den zwei Paar Pumps komme ich höchstens noch zwei Wochen über die Runden, dann fängt das Matschwetter an.“<br />
Der Schreck steht Luise ins Gesicht geschrieben, doch dann fällt ihr der Keller ein. Genau, sie hat eine alte Reisetasche mit Schuhen gepackt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Die muss doch irgendwo sein?!“<br />
Inzwischen ist Luise im Keller und durchforstet jede Ecke und jeden Winkel, aber irgendwie bleibt die Reisetasche verschwunden. Sie liegt weder unter dem Regal, noch auf dem alten Schrank von Tante Inge.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Oh nein! Ich hab doch Sachen zum Sperrmüll gebracht. Da war auch eine alte Reisetasche dabei. Da waren doch hoffentlich nicht die Schuhe drin! Bestimmt habe ich sie vorher rausgenommen und in eine der Kisten dort drüben geräumt.“<br />
Luise gibt die Hoffnung nicht auf. Irgendwo müssen doch ihre Schuhe sein. Im obersten Karton waren sie zumindest nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Wahrscheinlich im untersten“, überlegt sie. „Das ist laut Murphy immer so!“<br />
Irgendwie zweifelt Luise mittlerweile an ihrem Verstand. Leidet sie unter Gedächtnisschwund oder was ist los? Sie sieht sich in Gedanken, wie sie die Schuhe fein säuberlich in der alten Reisetasche verstaut. Aber weder Tasche noch Schuhe sind auffindbar.<br />
„Wie auch“, muss sich Luise eingestehen, „wenn ich die Tasche doch weggeworfen habe. Da bin ich mir ganz sicher. Sie ist auf dem Sperrmüll gelandet.“<br />
Luise kann die Welt nicht mehr verstehen. Sie weiß ganz genau, dass sie keine Tasche wegwirft ohne sich vorher zu vergewissern, dass sie leer ist.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Trotzdem! Ich habe die Schuhe in die Tasche geräumt. Nur ausgeräumt habe ich sie nicht mehr. Jedenfalls kann ich mich absolut nicht daran erinnern. Verflixt nochmal!!!“<br />
Inzwischen sieht es im Keller aus wie auf einem Basar. Alles liegt kreuz und quer. Dinge, von denen sie noch nicht einmal mehr ahnte, dass sie noch existieren, hat sie gefunden. Aber keinen einzigen Schuh. Luise ist mit den Nerven fertig. Sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, lässt alles liegen wie es ist, löscht das Licht im Keller und geht wieder nach oben in ihre Wohnung.<br />
„Ich könnte heulen! Meine schönen Schuhe. Erst letzten Winter habe ich mir die tollen roten Stiefel gekauft, um die mich jede meiner Freundinnen beneidet hat. Und die schwarzen Stiefeletten mit den hohen Absätzen und die braunen Halbschuhe aus Velourleder und, und… Oh, meine Schuhe! Alle weg!“<br />
Luise geht ins Schlafzimmer, lässt sich bäuchlings auf das Bett fallen und vergräbt das Gesicht im Kissen.<br />
„Ahhhhh!“<br />
Der Schrei kommt tief aus ihrem Inneren und hallt durch das Zimmer.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Das neue Bett!“<br />
Blitzschnell springt Luise auf und reißt mit Schwung den Bettkasten unter der Matratze auf. Ein erneuter Schrei ertönt, als sie eine alte Decke im Bettkasten entdeckt. Eingewickelt in diese Decke liegen alle ihre Schätze, &#8211; ihre Schuhe. Und jetzt erinnert sie sich auch wieder. Als sie das alte Bett und einige andere Utensilien, darunter auch die kaputte Reisetasche, beim Sperrmüll entsorgt hat, verstaute sie ihre Schuhe im Bettkasten des neuen Bettes.<br />
„Was ist denn hier los? Ich habe zwei markerschütternde Schreie gehört.“<br />
Christian, ihr Lebensgefährte, steht in der Schlafzimmertür und blickt auf Luise hinab, die inmitten ihrer Schuhe auf dem Fußboden sitzt. Tränen laufen ihr über das Gesicht. Freudentränen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://lifetellsstories.de/nebel/">Nebel</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-traum-in-blau-weiss/">Ein Traum in Blau-Weiß</a></p>
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		<title>Kindersorgen, Kinderfreuden</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/frohe-ostern/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/frohe-ostern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 18:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Holle]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lifetellsstories.de/?p=5056</guid>

					<description><![CDATA[Kindersorgen, Kinderfreuden Klein Lieschen erwacht fröhlich am frühen Morgen. Doch irgendetwas stört sie an der jetzigen Situation, macht sie traurig und wirbelt auf ihre Emotion. Der Blick aus dem Fenster bereitet ihr große Sorgen. „Mama, was ist nur los da draußen hier und jetzt? Hab ich Ostern und den Osterhasen verschlafen? Oder will Frau Holle den Osterhasen bestrafen?“, fragt sie schnell die Mutter und schaut ganz entsetzt. „Warum nur schüttelt sie gerade ihre Betten aus?“ „Ach“, Mutter spricht. „Sie macht den Frühjahrsputz. Wirft hinaus den ganzen Dreck und Winterschmutz. So schafft sie Ordnung überall in ihrem Wolkenhaus.“ Tränen kullern dem Mädchen über beide Wangen. „Wird der Osterhase trotzdem zu uns kommen?“ Er weiß doch, er ist jederzeit bei uns willkommen!“ „Ostern kommt der Osterhase, du musst nicht bangen.“ „Aber er wird sicher bekommen nasse Pfoten, wenn er die Ostereier versteckt draußen im Garten. Ach, Mama ich kann es gar nicht mehr erwarten, Ist denn Schnee an Ostern nicht verboten?“ „Vielleicht hat er die Ostereier im Haus versteckt, du musst nur suchen überall und in allen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">Kindersorgen, Kinderfreuden</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Klein Lieschen erwacht fröhlich am frühen Morgen. </span><br />
<span style="color: #0000ff;">Doch irgendetwas stört sie an der jetzigen Situation,</span><br />
<span style="color: #0000ff;">macht sie traurig und wirbelt auf ihre Emotion.</span><br />
<span style="color: #0000ff;">Der Blick aus dem Fenster bereitet ihr große Sorgen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;">„Mama, was ist nur los da draußen hier und jetzt?</span><br />
<span style="color: #008000;">Hab ich Ostern und den Osterhasen verschlafen?</span><br />
<span style="color: #008000;">Oder will Frau Holle den Osterhasen bestrafen?“,</span><br />
<span style="color: #008000;">fragt sie schnell die Mutter und schaut ganz entsetzt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;">„Warum nur schüttelt sie gerade ihre Betten aus?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ach“, Mutter spricht. „Sie macht den Frühjahrsputz.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Wirft hinaus den ganzen Dreck und Winterschmutz.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">So schafft sie Ordnung überall in ihrem Wolkenhaus.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800080;">Tränen kullern dem Mädchen über beide Wangen.</span><br />
<span style="color: #800080;">„Wird der Osterhase trotzdem zu uns kommen?“</span><br />
<span style="color: #800080;">Er weiß doch, er ist jederzeit bei uns willkommen!“</span><br />
<span style="color: #800080;">„Ostern kommt der Osterhase, du musst nicht bangen.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #993366;">„Aber er wird sicher bekommen nasse Pfoten,</span><br />
<span style="color: #993366;">wenn er die Ostereier versteckt draußen im Garten.</span><br />
<span style="color: #993366;">Ach, Mama ich kann es gar nicht mehr erwarten,</span><br />
<span style="color: #993366;">Ist denn Schnee an Ostern nicht verboten?“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #339966;">„Vielleicht hat er die Ostereier im Haus versteckt, </span><br />
<span style="color: #339966;">du musst nur suchen überall und in allen Ecken,</span><br />
<span style="color: #339966;">dann wirst du die Osternester schon entdecken.</span><br />
<span style="color: #339966;">Das macht dir bestimmt viel Spaß im Endeffekt.“</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff9900;">Klein Lieschen springt aus dem Bett geschwind.</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Vor Aufregung ihre Wangen zu glühen beginnen,</span><br />
<span style="color: #ff9900;">sie sucht im Flur und auch im Zimmer drinnen.</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Groß ist die Freude bei den Eltern und dem Kind.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">„Mama, Papa schaut, welch ein herrliches Osternest!</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Juhu, darin liegt ein rotes, blaues und ein gelbes Ei!</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Und ein Schokoladenhase ist auch noch dabei!“</span><br />
<span style="color: #3366ff;">Danke, lieber Osterhase für das schöne Osterfest.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Mit diesem kleinen Gedicht bedanke ich mich bei allen meinen Lesern und wünsche Euch ein schönes Osterfest.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">F</span>  </strong><strong><span style="color: #ffff00;">r</span>  <span style="color: #339966;">o</span> <span style="color: #0000ff;"> h</span>  <span style="color: #ff6600;">e</span>    <span style="color: #ff0000;">O</span>  <span style="color: #008000;">s</span> <span style="color: #3366ff;"> t</span> <span style="color: #ffff00;"> e</span>  <span style="color: #ff00ff;">r</span>  <span style="color: #008000;">n</span> <span style="color: #ff0000;"> !</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tränenreiche Liebe</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/traenenreiche-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 12:12:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[energisch]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dein Äußeres ist recht unscheinbar, doch dein Inneres einfach wunderbar. Unsere Begegnungen sind von Kürze, doch in ihnen liegt immer wieder Würze. Sei dir gewiss, ich brauche dich, doch du bringst zum Weinen mich. Kann trotzdem nicht lassen von dir, auch wenn ich mit Tränen steh vor dir. Ich versuche mich zu schützen, doch leider will alles nichts nützen. Ich bin dir ausgeliefert völlig machtlos, unsere Beziehung ist niemals problemlos. Pelle ich dich aus deiner Haut, dein Inneres mich unschuldig anschaut. Nun kann ich machen, was ich will, die Tränen fließen heimlich und still. Ich dir energisch zu Leibe rücke und mein Messer ich nun zücke. Ich schniefe unweigerlich vor mich hin, obwohl ich nichts Böses habe im Sinn. In Würfeln, Streifen oder Scheiben, man kann dich auch gerne zerreiben, zu Salat, Soße, Fleisch, Suppe -ein Genuss, niemals wirst du mir zum Überdruss. Meine tränenreiche Liebe ist dir gewiss, gibst den Gerichten den richtigen Biss. Die Rezepte sind da sehr flexibel, wenn es geht um dich,-liebe Zwiebel. &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Vielleicht möchtet &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Dein Äußeres ist recht unscheinbar,<br />
doch dein Inneres einfach wunderbar.<br />
Unsere Begegnungen sind von Kürze,<br />
doch in ihnen liegt immer wieder Würze.</p>
<p style="text-align: center;">Sei dir gewiss, ich brauche dich,<br />
doch du bringst zum Weinen mich.<br />
Kann trotzdem nicht lassen von dir,<br />
auch wenn ich mit Tränen steh vor dir.</p>
<p style="text-align: center;">Ich versuche mich zu schützen,<br />
doch leider will alles nichts nützen.<br />
Ich bin dir ausgeliefert völlig machtlos,<br />
unsere Beziehung ist niemals problemlos.</p>
<p style="text-align: center;">Pelle ich dich aus deiner Haut,<br />
dein Inneres mich unschuldig anschaut.<br />
Nun kann ich machen, was ich will,<br />
die Tränen fließen heimlich und still.</p>
<p style="text-align: center;">Ich dir energisch zu Leibe rücke<br />
und mein Messer ich nun zücke.<br />
Ich schniefe unweigerlich vor mich hin,<br />
obwohl ich nichts Böses habe im Sinn.</p>
<p style="text-align: center;">In Würfeln, Streifen oder Scheiben,<br />
man kann dich auch gerne zerreiben,<br />
zu Salat, Soße, Fleisch, Suppe -ein Genuss,<br />
niemals wirst du mir zum Überdruss.</p>
<p style="text-align: center;">Meine tränenreiche Liebe ist dir gewiss,<br />
gibst den Gerichten den richtigen Biss.<br />
Die Rezepte sind da sehr flexibel,<br />
wenn es geht um dich,-liebe Zwiebel.</p>
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<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4825 size-large alignnone" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-1024x682.jpg" alt="" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2018/01/1200px-DSC00307-Kopie.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was ist nur los?</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/ist-nur-los/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 22:15:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[anfühlt]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Heimweh]]></category>
		<category><![CDATA[Mutti]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Onkel]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspielerin]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Tante]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
		<category><![CDATA[was ist nur los]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie saß in dem Zimmer, das man ihr zugewiesen hatte. Es war kein großes Zimmer, aber ausreichend und gemütlich war es auch. Es hatte ein großes Fenster zum Garten hin, in dem allerdings ohnehin gerade nichts passierte. Wenn sie hinaus schaute, sah sie nur wie der Regen auf die Wiese platschte und sie in einen großen See verwandelte. Es sah aus, als ob der Himmel weinen würde. Eine seltsame Stimmung breitet sich in ihrem Bauch aus. Ein Kribbeln, ein Ziehen und ein Zusammenkrampfen. Woran lag das? Und überhaupt, was war das? Noch nie hatte sie ein solches Gefühl verspürt. Es tat fast ein wenig weh. Nein, es tat ganz schrecklich weh. Sie warf sich auf das Bett und starrte an die Zimmerdecke. Im Haus war alles ruhig, nur von unten aus der Küche klang das Klappern der Töpfe. Seit drei Tagen war sie nun schon hier. Sie war ja selbst daran schuld. Man hatte sie auf die Situation ausdrücklich hingewiesen. Niemand außer ihr traf eine Schuld. Das war ihr klar. Und trotzdem hätte sie gerne &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie saß in dem Zimmer, das man ihr zugewiesen hatte. Es war kein großes Zimmer, aber ausreichend und gemütlich war es auch. Es hatte ein großes Fenster zum Garten hin, in dem allerdings ohnehin gerade nichts passierte. Wenn sie hinaus schaute, sah sie nur wie der Regen auf die Wiese platschte und sie in einen großen See verwandelte. Es sah aus, als ob der Himmel weinen würde. </strong></p>
<p><span class="dropcap">E</span>ine seltsame Stimmung breitet sich in ihrem Bauch aus. Ein Kribbeln, ein Ziehen und ein Zusammenkrampfen. Woran lag das? Und überhaupt, was war das? Noch nie hatte sie ein solches Gefühl verspürt. Es tat fast ein wenig weh. Nein, es tat ganz schrecklich weh.<br />
Sie warf sich auf das Bett und starrte an die Zimmerdecke. Im Haus war alles ruhig, nur von unten aus der Küche klang das Klappern der Töpfe.<br />
Seit drei Tagen war sie nun schon hier. Sie war ja selbst daran schuld. Man hatte sie auf die Situation ausdrücklich hingewiesen. Niemand außer ihr traf eine Schuld. Das war ihr klar. Und trotzdem hätte sie gerne jemand die Schuld dafür in die Schuhe geschoben. Leichter wäre es trotzdem nicht geworden, aber man hätte vielleicht auf eine andere Person sauer sein können. Aber so musste sie alles mit sich selbst ausmachen. Nur wie, das wusste sie jetzt und in diesem Moment auch noch nicht. Alles, was sie wusste war, dass sie sich nichts anmerken lassen durfte. Sie musste einfach nur so tun, als sei alles ganz normal und in bester Ordnung. Doch wie macht man das, wenn innerlich alles rebelliert und vibriert? Gute Miene zum bösen Spiel, so hatte sie neulich in einer Geschichte gelesen. Sie setzte sich auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann atmete sie dreimal tief durch, so als gelte es Kraft zu schöpfen und sich selbst Mut zu machen. Danach stand sie auf, durchquerte das Zimmer und öffnete die Tür. Von unten drang Essengeruch nach oben. Sie lief die Treppe nach unten und sah ihre Tante am Herd stehen. Auf der untersten Stufe blieb sie stehen und setzte, wie sie meinte, ein fröhliches Gesicht auf. Doch anscheinend war sie keine gute Schauspielerin, die von einer Sekunde auf die andere in eine neue Rolle schlüpfen konnte. Ihre Tante, die sich zu ihr umdrehte, erkannte sofort, dass etwas nicht stimmte:<br />
„Ist irgendetwas nicht in Ordnung mit dir?“<br />
„Doch, doch!“, versuchte sie die Situation zu überspielen und lächelte gequält.<br />
„Aber du siehst ganz blass aus. Geht es dir nicht gut? Tut dir etwas weh?“<br />
„Nein, nein! Es ist schon alles in Ordnung.“<br />
Tapfer schluckte sie, denn sie spürte, wie die Tränen aufsteigen wollten.<br />
„Nur nicht weinen!“, dachte sie und schluckte noch einmal.<br />
Jetzt stand die Tante direkt vor ihr und sah sie mitleidig an.<br />
„Bist du traurig?“, fragte sie sanft.<br />
Sie schluckte noch einmal, aber schon sackte sie zusammen und sank auf die Treppenstufe. Dort kauerte sie wie ein Häufchen Elend und verbarg das Gesicht hinter ihren Händen. Die Tante sollte es nicht sehen, denn ihr rannen die Tränen aus den Augen.<br />
„Es tut so weh!“, presste sie dann aber doch heraus.<br />
„Du hast Heimweh, stimmt es?“, fragte die Tante in einem ruhigen Ton und strich ihr über die Haare.<br />
Sie nickte kaum sichtbar. Ja, sie hatte Heimweh, ganz schreckliches sogar.<br />
„Wollen wir die Mutti anrufen?“<br />
Die Tante nahm sie an der Hand und ging mit ihr ins Arbeitszimmer, in dem das einzige Telefon im ganzen Haus stand. Die Tante wählte eine lange Nummer und reichte den Hörer weiter an <strong>Astrid</strong>.</p>
<p>Ja, dieses traurige kleine Mädchen war ich. Es ist ziemlich lange her, fast wie aus einem anderen Leben. Deshalb habe ich auch in der dritten Person geschrieben. Vielleicht auch, um meine damaligen Gefühle besser darstellen zu können.<br />
Ich war damals höchstens zehn Jahre alt. Meine Eltern und ich waren an einem Wochenende zu der Cousine meines Vaters und deren Familie gefahren, die in Nürnberg wohnten. Es waren von meinem Elternhaus aus etwas mehr als 250 Kilometer. Ein Katzensprung, würde man heute denken. Aber vor 40 Jahren war es noch eine Entfernung, die man nicht mal so spontan zurücklegte. Die Autos heutzutage fahren schneller und die Straßen und Autobahnen sind auch besser ausgebaut. So musste man damals mit guten drei Stunden Fahrtzeit rechnen. Für ein zehnjähriges Mädchen zu der damaligen Zeit bedeutete dies keine geringe Distanz.<br />
Ich freute mich zu Tante Christel und Onkel Toni zu fahren, wie ich die beiden nannte. Auch freute ich mich auf deren Söhne, die in einem ähnlichen Alter waren, wie ich. Wir verstanden uns prima und ich war von deren Rennbahn, die im obersten Zimmer des Hauses aufgebaut war, begeistert. Kein Wunder also, dass ich am Abreisetag nicht nach Hause fahren wollte. Außerdem waren gerade Ferien.<br />
Ich lag also meinen Eltern in den Ohren, sie mögen mich doch da lassen und erst am nächsten Wochenende wieder holen.<br />
„Eine Woche kann ziemlich lange sein“, meinte meine Mutter, die mich sicherlich auch gerne wieder mit nach Hause genommen hätte. Zumal ich zum damaligen Zeitpunkt noch nie alleine weg war und schon gar nicht so lange und so weit.<br />
„Die beiden Jungs fahren aber morgen schon zu ihrer Oma und Onkel Toni muss in einer anderen Stadt arbeiten und kommt auch erst am Freitag wieder. Du bist dann mit mir alleine. Wenn du dich nicht mit mir langweilst, darfst du gerne bleiben. Ich freue mich“, erklärte mir die Tante.<br />
„Ich muss auch die ganze Woche arbeiten und kann dich wirklich erst am nächsten Wochenende wieder holen“, meinte mein Vater. „Wirst du auch kein Heimweh bekommen?“<br />
„Ach Quatsch! Ich bin doch schon groß und bekomme kein Heimweh.“<br />
Davon war ich in diesem Moment felsenfest überzeugt. Und anscheinend brachte ich dies so glaubhaft rüber, dass sie mich tatsächlich in Nürnberg ließen. Und es ging ja auch gut, bis dann am dritten Tag das Heimweh so groß wurde, dass ich es nicht mehr verbergen und auch nicht mehr aushalten konnte. Tante Christl hatte viel mit mir unternommen. Wir besuchten die Burg, waren in der Stadt und machten dies und das. Sie kochte nur das, was ich auch gerne aß, denn sie wusste, dass ich ein schlechter Esser war. Sie war total lieb zu mir.<br />
Heute würde man über Festnetz oder Handy in telefonischer Verbindung bleiben, aber damals hatten meine Eltern noch kein Telefon. Also musste meine Tante bei den Nachbarn anrufen, die dann meine Mutter holten. So konnte ich ihre Stimme hören und sie mein herzzerreißendes Schluchzen.<br />
Was war also das Ende vom Lied? Meine Eltern setzten sich noch am selben Abend, nachdem mein Vater Feierabend hatte, ins Auto und fuhren nach Nürnberg. Da mein Vater keinen Urlaub hatte und meine Mutter keinen Führerschein besaß, fuhr er mit uns also noch in dieser Nacht wieder nach Hause, um dann morgens um sieben wieder zur Arbeit zu fahren. Was man nicht alles so für sein Töchterchen tut. Danke Papa!<br />
Ich weiß jetzt auf alle Fälle wie sich Heimweh anfühlt und dass es tatsächlich richtig weh tut. Da kann mir keiner mehr was vormachen!</p>
<p>* Das Beitragsfoto stammt von unserem Sohn, der es mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.</p>
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		<title>Chaotischer Umzug</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/chaotischer-umzug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2014 11:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kisten]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Möbelwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte ja an anderer Stelle schon erzählt, dass wir vor 18 Jahren von den alten in die neuen Bundesländer gezogen sind, genauer gesagt: Von Darmstadt nach Cottbus. Allerdings habe ich unseren Umzug noch nicht geschildert. Zu einer ganz normal chaotischen Familie gehört nämlich auch ein chaotischer Umzug: Den Tag bevor die Möbelpacker kamen, feierte unser Sohn seinen 7. Geburtstag, das heißt, ich hatte das Haus voller kleiner in Kostümen steckender Kinder. So kam ich wenigstens nicht zum Nachdenken und zum Traurigsein, denn ein Umzug über 600 Kilometer ist schon ein tiefer Einschnitt in das bisherige Leben. Dieses Gefühl überfiel mich jedoch an dem Morgen als die Umzugswagen vor unserer Haustür standen. Schlagartig schossen mir die Tränen in die Augen. Doch es war keine Zeit zum Weinen und Traurigsein, denn schon bevölkerten die Möbelpacker die Wohnung. Sie griffen sich die gepackten Kisten, rannten kreuz und quer durch die Wohnung und erklärten uns: „Die persönlichen Dinge, die nicht mit in die Möbeltransporter sollen, bitte in die Badewanne legen. Dann wissen wir Bescheid!“ Wir taten so, wie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich hatte ja an anderer Stelle schon erzählt, dass wir vor 18 Jahren von den alten in die neuen Bundesländer gezogen sind, genauer gesagt: Von Darmstadt nach Cottbus. Allerdings habe ich unseren Umzug noch nicht geschildert. Zu einer ganz normal chaotischen Familie gehört nämlich auch ein chaotischer Umzug:</strong></p>
<p><span class="dropcap">D</span>en Tag bevor die Möbelpacker kamen, feierte unser Sohn seinen 7. Geburtstag, das heißt, ich hatte das Haus voller kleiner in Kostümen steckender Kinder. So kam ich wenigstens nicht zum Nachdenken und zum Traurigsein, denn ein Umzug über 600 Kilometer ist schon ein tiefer Einschnitt in das bisherige Leben.<br />
Dieses Gefühl überfiel mich jedoch an dem Morgen als die Umzugswagen vor unserer Haustür standen. Schlagartig schossen mir die Tränen in die Augen. Doch es war keine Zeit zum Weinen und Traurigsein, denn schon bevölkerten die Möbelpacker die Wohnung. Sie griffen sich die gepackten Kisten, rannten kreuz und quer durch die Wohnung und erklärten uns:<br />
„Die persönlichen Dinge, die nicht mit in die Möbeltransporter sollen, bitte in die Badewanne legen. Dann wissen wir Bescheid!“<br />
Wir taten so, wie uns befohlen wurde. Ich überlegte mir genau, was wir in den nächsten beiden Tagen brauchen würden, denn wir wollten bei meiner Mutter das bevorstehende Wochenende verbringen und am Sonntag von dort weiterfahren in die zukünftige Heimat. Dann wollten wir eine Nacht (von Sonntag auf Montag) in der leeren neuen Wohnung schlafen und am Montagmorgen würden unsere Möbel und alles Weitere kommen. Eine aufregende Zeit stand uns bevor.<br />
Ich legte also auch solche Sachen wie Decken und Luftmatratzen etc. in die Badewanne, um dann zum Hähnchengrill zu fahren und für die gesamte Mannschaft das Mittagessen zu besorgen.<br />
Eine halbe Stunde später parkte ich wieder hinter dem Möbeltransporter und was sahen meine Augen?<br />
„Halt!“, rief ich und sprang aus dem Auto. „Wo haben Sie das denn her?“<br />
„Das lag in der Badewanne!“, kam auch prompt die Antwort wieder zurück.<br />
„Das muss wieder ins Haus zurück!“, befahl ich, „das brauchen wir doch, deshalb lag es ja in der Badewanne!“<br />
„Das muss einem ja mal gesagt werden“, meinte der Möbelpacker nur und ich fragte mich insgeheim, ob denn hier die rechte Hand wisse, was die linke tut. Diese Frage sollten wir uns während unseres Umzuges noch mehrmals stellen.<br />
In der alten Wohnung hatten wir eine kleine Küche, aber soviel geerbte und dazu gehörige Küchenmöbel, dass wir einige davon im Keller untergebracht hatten. In der künftigen Wohnung sollte der entsprechende Raum noch kleiner sein, obwohl der restliche Wohnungbereich über zwei Etagen riesig war. Da wir allerdings planten ein Haus zu bauen, schafften wir uns keine neuen Küchenmöbel an und somit hatte Peter bereits ausgetüftelt, welche Küchenmöbel aus dem Keller kombiniert mit denen aus der alten Küche in der neuen stehen und welche wiederum im Keller landen sollten.<br />
„Ich habe alles genauesten beschriftet und nummeriert, damit die Möbelpacker wissen, welche Teile sie zusammen in ein Auto packen müssen und welche Teile in die Wohnung und welche in den Keller gehören“, erklärte er mir.<br />
„Peter hat sich wirklich Mühe gegeben mit der Küchenplanung und somit wird auch alles klappen!“, dachte ich mir.<br />
Ich war der Meinung, dass dies eine große Hilfe für die Arbeiter sei. Soweit die Theorie. In der Praxis sah die Sache dann allerdings komplett anders aus: Den Möbelpackern war die Beschriftung der Küchenteile vollkommen egal und so luden sie sozusagen alles kreuz und quer ein. Auch teilten sie beispielsweise unseren großen mehrtürigen Kleiderschrank auf zwei Transportfahrzeuge auf: Die Türen in den einen Wagen und den Korpus in den anderen. Wie das alles dann in der neuen Wohnung entladen und aufgebaut werden würde, sollte eine Überraschung sein.</p>
<p>Am Freitagabend war dann endlich alles verladen. Wir verabschiedeten uns von unseren Vermietern, Freunden und Bekannten in Darmstadt. Dann fuhren wir zu meiner Mutter, die 100 Kilometer entfernt lebte und verbrachten dort einen ruhigen Samstag in voller Erwartung, was nun alles noch so passieren würde in unserem zukünftigen Leben. Sonntagvormittag ging es dann los. Meine Mutter kam zur Unterstützung ebenfalls mit nach Cottbus.<br />
Die Nacht in der neuen und vollkommen leeren Wohnung verbrachten wir auf Luftmatratzen schlafend.<br />
Bei unseren vorangegangenen Besuchen in Cottbus hatte man uns berichtet:                            „Hier regnet es seltener als im übrigen Deutschland, eigentlich fast nie.“                                  <span style="line-height: 1.73;">Stimmt, muss ich im Nachhinein bestätigen, aber an diesem besagten Julitag schüttete es aus Kübeln. Der Regen des gesamten Jahres schien sich an diesen einen Tag über Cottbus zu ergießen. Jeder kann sich vorstellen, dass dies der Traum aller Menschen ist, die gerade auf die Möbelwagen warten. Ja, wir warteten und warteten. Morgens um 8 Uhr wollten sie eigentlich ankommen.</span></p>
<p>Wir standen schon seit geraumer Zeit an den Fenstern unserer leeren Wohnung im dritten Stock und überblickten von dort aus das gesamte Neubaugebiet. Nichts! Auch um 10 Uhr war kein Möbeltransporter gesichtet worden. Langsam wurden wir immer nervöser.<br />
„Wir müssen unbedingt in Darmstadt bei dem Transportunternehmen anrufen, vielleicht wissen die was passiert ist“, meinte ich.<br />
„Durch den starken Regen in ganz Deutschland, kommen die Transporter nur sehr langsam voran“, erklärte man uns am Telefon. „Aber sie kommen!“<br />
Gegen Mittag sahen wir sie dann endlich um die Ecke biegen. Sie hatten sogar noch einen Aufzug am letzten Wagen angehängt und mussten deshalb nochmals langsamer fahren.<br />
“Jetzt sind sie jedenfalls schon mal da!“, atmete ich erleichtert auf und das Chaos nahm seinen Anfang:<br />
Der Regen hatte keineswegs nachgelassen, sondern sich eher noch zu einem ausgewachsenen Wolkenbruch verstärkt. In strömendem Regen bauten die Arbeiter erst einmal den Aufzug auf, um dann klitschnass in die Mittagspause zu gehen.<br />
Danach hatte der Regen zwar nicht aufgehört, aber für ein paar Minuten nachgelassen. Voller Tatendrang gingen die Möbelpacker an ihre Arbeit. Sie schafften Kisten für Kisten und einige Möbelstücke, darunter auch die Küchenmöbel, nach oben. Inzwischen goss es wieder so fürchterlich, dass der gesamte Erdboden schon völlig aufgeweicht war. Der Kran, der in einem Bereich stand, der später einmal Rasen werden sollte, war vollkommen im Matsch eingesunken. Somit war die Standfestigkeit nicht mehr gegeben.<br />
„Wir müssen den Kran leider abbauen!“, verkündete der Chef der Truppe zum Leidwesen seiner Arbeiter, denn diese mussten jetzt alle Möbel über das Treppenhaus hochtragen. Doch es sollte noch schlimmer kommen:<br />
„Was ist das denn!“, hörte ich plötzlich meinen Mann aufgeregt rufen. „Wieso in aller Welt habe ich alles beschriftet?“<br />
Bedingt durch die mangelnde Logistik beim Einräumen der beiden Möbeltransporter waren die einzelnen Küchenmöbel für die Wohnung und den Keller durcheinander geraten und niemand von den Arbeitern hatte auf die Beschriftungen meines Mannes geachtet. Sie hatten einfach alles mit dem Aufzug nach oben geschafft, auch die Teile für den Keller. Und: Im Keller standen die Teile für die Küche und gehörten somit nach oben.<br />
„Na toll!“, ärgerte sich nun auch die gesamte Mannschaft. Jetzt, da der Aufzug abgebaut worden war, mussten sie die schweren Möbelstücke über die Treppen von oben nach unten und von unten nach oben schleppen.<br />
„Das fängt ja gut an!“,überlegte ich mir missmutig.<br />
Unserem siebenjährigen Sohn allerdings schien der Umzug Freude zu bereiten, denn er trug geschäftig kleine Dinge in sein Zimmer. Ich jedoch hatte das Gefühl immer mehr im Chaos zu versinken, ohne einen wirklichen Fortschritt zu sehen. Mein Mann half inzwischen den Möbelpackern beim Schleppen und dirigierte die Dinge in die richtige Richtung, denn außer ihm schien nun keiner mehr zu wissen, was wohin musste.<br />
Mitten in diesem Durcheinander klingelte es plötzlich an der Wohnungstür.<br />
„Was ist denn jetzt wieder los?“, sah ich fragend und irgendwie hilflos in die Runde. „Wer kommt nun noch? Uns kennt doch hier noch niemand!“<br />
Etwas verlegen und sichtlich irritiert stand ein junger Mann vor der offenen Wohnungstür. In seiner Hand hielt er etwas Verpacktes, das er mir überreichte und das seinen Inhalt vermuten ließ: Ein Blumenstrauß!<br />
„Von wem ist der?“, fragte ich, doch da eilte der Fleuropbote schon die Treppen hinunter. Wahrscheinlich wollte er so schnell wie möglich dem Chaos entrinnen.<br />
Nun saß ich tränenüberflutet inmitten des Durcheinanders auf einer Umzugskiste und hielt einen wunderschönen Blumenstrauß von meiner Freundin, wie mir die beiliegende Karte verriet, in den Händen. (Diese Freundin war vor zwei Jahren von Darmstadt nach Gotha gezogen, wie ich bereits in einer vorangegangenen Geschichte erzählt habe.)<br />
Ich kann mich nicht mehr erinnern, aus welchen verschiedenen Blumen der Strauß zusammengestellt war, aber an meine große Freude und meine Tränen schon. (Beides überfällt mich übrigens heute noch, wenn ich daran denke.)<br />
„Ich hol eine Vase!“, bot sich Timo sogleich an. „In welcher Kiste sind die Vasen?“<br />
Da war ich nun vollkommen überfragt. Die Umzugskartons trugen zwar alle Beschriftungen, aber wo jetzt ausgerechnet derjenige mit dem Schriftzug „Vasen“ stand, konnte ich unter meinem Tränenschleier nicht erkennen. Selbst einen Eimer konnte zum jetzigen Zeitpunkt keiner ausfindig machen. Zum Glück stand plötzlich der Hausmeister vor der Tür, der mir dann auch in meiner Not ein Gefäß für meine Blumen organisierte.<br />
Abschließend sei noch bemerkt, dass wir das Chaos bewältigt haben, um nach zwei Jahren einen erneuten Umzug innerhalb des gleichen Neubaugebietes in unser eigenes Haus vorzunehmen. Dieses Mal blieb allerdings ein derartiges Chaos aus, alles ging wohlorganisiert und geradlinig von statten.</p>
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