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	<title>Sommer &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Na warte, jetzt ärgern wir dich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 17:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[huschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Streich]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich glaube, sie wird bald kommen und uns unseren Platz zuweisen. Im Grunde genommen ist sie schon überfällig. Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist längst eingekehrt. Es ist schon recht kühl geworden und sie scheint uns vergessen zu haben. Sonst würden wir hier nicht so einsam und verlassen rumstehen“, plappert die Eine drauf los. „Psst!“, ermahnt die Andere flüsternd. „Ich glaube sie ist nebenan. Du hast recht, wahrscheinlich erscheint sie gleich hier.  Allerdings war sie in den letzten Tagen schon öfter hier und hat uns gar nicht beachtet. Warum sollte sie uns ausgerechnet heute ihre Aufmerksamkeit schenken?“ „So richtig hat sie uns eigentlich nie beachtet, obwohl wir ihr durch den Sommer geholfen haben. Wir waren selbstverständlich immer für sie da.“ „Genau, stets zur Stelle, wenn sie uns gebraucht hat. Nie haben wir sie verärgert oder im Stich gelassen.“ „Doch, einmal haben wir sie schon ein wenig geärgert. Aber hinterher hat sie sich über unseren kleinen Streich sogar amüsiert.“ „Hihi!!! Ich erinnere mich. Es begann während einer längeren Autofahrt…. Psst!!!! Sie kommt!!!“ Die beiden &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich glaube, sie wird bald kommen und uns unseren Platz zuweisen. Im Grunde genommen ist sie schon überfällig. Der Sommer ist vorbei und der Herbst ist längst eingekehrt. Es ist schon recht kühl geworden und sie scheint uns vergessen zu haben. Sonst würden wir hier nicht so einsam und verlassen rumstehen“, plappert die Eine drauf los.</p>
<p>„Psst!“, ermahnt die Andere flüsternd. „Ich glaube sie ist nebenan. Du hast recht, wahrscheinlich erscheint sie gleich hier.<span class="Apple-converted-space">  </span>Allerdings war sie in den letzten Tagen schon öfter hier und hat uns gar nicht beachtet. Warum sollte sie uns ausgerechnet heute ihre Aufmerksamkeit schenken?“</p>
<p>„So richtig hat sie uns eigentlich nie beachtet, obwohl wir ihr durch den Sommer geholfen haben. Wir waren selbstverständlich immer für sie da.“</p>
<p>„Genau, stets zur Stelle, wenn sie uns gebraucht hat. Nie haben wir sie verärgert oder im Stich gelassen.“</p>
<p>„Doch, einmal haben wir sie schon ein wenig geärgert. Aber hinterher hat sie sich über unseren kleinen Streich sogar amüsiert.“</p>
<p>„Hihi!!! Ich erinnere mich. Es begann während einer längeren Autofahrt…. Psst!!!! Sie kommt!!!“</p>
<p>Die beiden verhalten sich mucksmäuschenstill. Trotzdem steht die Frau plötzlich vor den Zweien. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht und sie betrachtet die Beiden fast ein bisschen verträumt.</p>
<p>„Ob du wohl an die selbe Begebenheit denkst, von der ich gerade berichten wollte?“, überlegt die Eine leise. „Damals, als du uns einfach in eine Ecke geschoben und dann später in der Dunkelheit verwechselt hast. Naja, wir sehen uns ja ziemlich ähnlich, aber so einen kleinen Unterschied gibt es eben doch.“</p>
<p>„Weil du dich uns einfach während der Autofahrt entledigt und in den Fußraum geschoben hast, dachten wir, ein kleiner Streich wäre angebracht“, erinnert sich die Andere in Gedanken. „So haben wir einfach unsere Plätze getauscht und abgewartet, bis du aussteigen wolltest. Dann hast du uns wieder gebraucht und hervorgeholt. In der Dunkelheit hast du die Verwechslung erst nicht bemerkt, aber schon nach einem Schritt haben wir dich tüchtig gezwickt. Erst dann hast du uns deine volle Aufmerksamkeit geschenkt und die Verwechslung bemerkt.“</p>
<p>„So etwas wie mit euch ist mir noch niemals zuvor passiert“, unterbricht die Stimme der Frau die Erinnerungen der Beiden. „Wie schusselig muss man denn sein, um den linken Fuß in die rechte Sandale zu quetschen und die linke Sandale über den rechten Fuß zu ziehen?! Oder wolltet ihr mich ärgern und habt die Plätze getauscht?“, lacht die Frau während sie die Sandalen ganz hinten im Schuhschrank verstaut.</p>
<p>„Euren Winterschlaf habt ihr euch verdient. Bis auf dieses eine Mal sind wir gut miteinander ausgekommen. Wenn ihr mir versprecht, mich nicht wieder zu ärgern, hole ich euch gleich im nächsten Sommer wieder hervor.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/den-schuhen-des-anderen/">In den Schuhen des Anderen</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-zwei-alten/">Die zwei Alten</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/mein-verhaeltnis-zu-meinen-beiden-lieblingsschraenken/">Mein Verhältnis zu meinen beiden Lieblingsschränken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Opa und das Glasengelchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 10:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Zwilling]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz aufgeregt erzählt Luisa ihren Traum, als alle gemeinsam beim Frühstück sitzen. „Das war aber ein schöner Traum“, meint Opa Kurt, „und auch eine Erklärung, warum das Engelchen dort im Schnee gelandet ist.“ Da fällt Luisa ein, dass ja der Großvater ihr auch eine Geschichte erzählen wollte. &#8222;Da wirst du dich noch bis heute Abend gedulden müssen“, erklärt dieser allerdings. „Ich habe Oma versprochen mit ihr einkaufen zu gehen. Sie möchte sich für Weihnachten ein neues Kleid kaufen und da braucht sie mich als Berater.“ „Och, bitte Opa, du kannst es doch jetzt beim Frühstück erzählen“, bettelt Luisa. „Also, da hat Luisa recht und ehrlich gesagt, bin ich inzwischen auch neugierig geworden“, gesteht die Großmutter. „Die Geschäfte haben den ganzen Tag geöffnet, da können wir uns jetzt ruhig noch ein paar Minuten Zeit lassen.“ „Da bin ich wohl überstimmt“, willigt Opa Kurt ein, kratzt sich nachdenklich am  Kopf und beginnt zu erzählen: „Ihr wisst ja alle, dass inzwischen die Vorbereitungen im himmlischen Weihnachtsland auf Hochtouren laufen. Es wird gebastelt, gemalt, verpackt, gebacken und gewerkelt. Aber &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ganz aufgeregt erzählt Luisa ihren Traum, als alle gemeinsam beim Frühstück sitzen.<br />
„Das war aber ein schöner Traum“, meint Opa Kurt, „und auch eine Erklärung, warum das Engelchen dort im Schnee gelandet ist.“</strong><br />
<strong>Da fällt Luisa ein, dass ja der Großvater ihr auch eine Geschichte erzählen wollte.</strong></p>
<p><span class="dropcap">&#8222;D</span>a wirst du dich noch bis heute Abend gedulden müssen“, erklärt dieser allerdings. „Ich habe Oma versprochen mit ihr einkaufen zu gehen. Sie möchte sich für Weihnachten ein neues Kleid kaufen und da braucht sie mich als Berater.“</p>
<p>„Och, bitte Opa, du kannst es doch jetzt beim Frühstück erzählen“, bettelt Luisa.</p>
<p>„Also, da hat Luisa recht und ehrlich gesagt, bin ich inzwischen auch neugierig geworden“, gesteht die Großmutter. „Die Geschäfte haben den ganzen Tag geöffnet, da können wir uns jetzt ruhig noch ein paar Minuten Zeit lassen.“</p>
<p>„Da bin ich wohl überstimmt“, willigt Opa Kurt ein, kratzt sich nachdenklich am<span class="Apple-converted-space">  </span>Kopf und beginnt zu erzählen:</p>
<p>„Ihr wisst ja alle, dass inzwischen die Vorbereitungen im himmlischen Weihnachtsland auf Hochtouren laufen. Es wird gebastelt, gemalt, verpackt, gebacken und gewerkelt. Aber es gibt auch noch andere Aufgaben, die Engel übernehmen…“</p>
<p>Oma und Enkeltochter sind gespannt, was der Großvater nun weiter berichten wird. Die Großmutter lässt sogar das benutzte Frühstücksgeschirr auf dem Tisch stehen und lauscht schweigend ihrem Mann.</p>
<p>„Die beiden Engelchen Angela und Angelina sind Schwestern, genauer gesagt, sie  sind eineiige Zwillinge. Sie sehen sich so ähnlich, dass jeder sie schon mal verwechselt hat. Dabei gibt es ein ganz winziges Merkmal, das die beiden unterscheidet, allerdings weiß das nur der Weihnachtsmann.“</p>
<p>„Weißt du es auch, Opa?“, will nun Luisa wissen.</p>
<p>„Naja, er hat es mir mal verraten“, grinst der Großvater. „Wenn ihr mir versprecht, es nicht weiterzuerzählen, dann kann ich es euch verraten.“</p>
<p>„Ehrenwort!“, ruft Luisa aus und auch die Großmutter erklärt, dass kein Sterbenswörtchen über ihre Lippen kommt.</p>
<p>„Auf der Nase von Angela befindet sich eine klitzekleine Sommersprosse, allerdings muss man schon sehr genau hinschauen, um das überhaupt zu sehen.“</p>
<p>„Ich habe sogar zwei Sommersprossen auf der Nase“, ruft Luisa stolz aus und deutet auf ihre Nasenspitze.</p>
<p>„Manchmal malt sich Angelina einen kleinen Punkt auf die Nase, damit sie den Weihnachtsmann ein bisschen ärgern kann. Heute allerdings nicht. Sie ist zusammen mit ihrer Zwillingsschwester in der Himmelswerkstatt und bastelt fleißig Weihnachtssterne, als der Weihnachtsmann herein kommt. Er blickt in die Runde und geht dann zielstrebig auf die Zwillinge zu, denn er braucht einen zuverlässigen Engel für eine ganz besondere Aufgabe. Sowohl auf Angela als auch auf Angelina ist trotz allen Unfugs immer Verlass, auf Angela vielleicht noch ein kleines bisschen mehr. Deshalb entscheidet er sich für Angela. Da der Weihnachtsmann schon ein bisschen schlecht sieht und nun zum Auseinanderhalten der Zwillinge nach der Sommersprosse suchen muss, setzt er nun seine Brille auf. Tja, und was soll ich sagen, mit diesem Hilfsmittel findet er den besagten Punkt sofort und ruft den betreffenden Zwilling zu sich.“</p>
<p>Der Großvater bittet nun erst einmal seine Frau um eine weitere Tasse Kaffee und legt eine kleine Pause ein. Luisa ist schon ganz ungeduldig und rutscht auf ihrem Stuhl hin und her.</p>
<p>„Was der Weihnachtsmann allerdings nicht bemerkt hat, ist die Tatsache, dass sich der Fleck nicht auf der Nasenspitze des Engels befindet, sondern auf seiner Brille. So kommt es, dass er den anderen Engel zur Erde schickt, um dort eine sehr wichtig Mission zu erfüllen.“</p>
<p>„Also hat er nun Angelina zur Erde geschickt“, folgert die Enkeltochter und der Großvater bestätigt es durch sein Nicken.</p>
<p>„Ihr könnt es Euch vorstellen, dass Angelina mächtig stolz ist, als der Weihnachtsmann sie zum Schutzengel erklärt. Sie soll ein ganz bestimmtes Mädchen beschützen und ihr immer zur Seite stehen. Allerdings kommt Angelina nicht dort an, denn sie hat sich irgendwie verflogen. Außerdem werden ihre Flügel langsam müde, sie kann kaum noch fliegen. So muss sie sich sozusagen zu einer Notlandung entscheiden und lässt sich in den Schnee fallen.“</p>
<p>„Ja, aber …“, beginnt Luisa, doch der Großvater deutet ihr an, dass sie einfach nur zuhören soll.</p>
<p>„Angelina weiß, dass sie nun warten muss, bis dieses Mädchen zu ihr kommt, sonst kann sie ihre Mission nicht erfüllen. Weil sie aber vermutlich bis dahin erfrieren würde, verwandelt sie sich in einen Glasengel.“</p>
<p>Luisa springt begeistert von ihrem Stuhl auf und holt den Glasengel aus ihrem Zimmer:</p>
<p>„Dann ist das Angelina und mein Schutzengel“, ruft sie voller Freude aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/danke-lieber-schutzengel/">Danke lieber Schutzengel</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/die-weihnachtsmannmuetze/">Die Weihnachtsmannmütze</a></p>
<p><a href="https://lifetellsstories.de/der-weihnachtsbaum/">Der Weihnachtsbaum</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hermann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 10:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenangst]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Neugierde]]></category>
		<category><![CDATA[Ohnmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wurm]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen schönen guten Tag, wünsche ich. Vermutlich kennt mich jedes Kind. Trotzdem möchte ich mich ganz offiziell bei Euch vorstellen: Ich bin Hermann und meine Welt ist der Garten. Dort führe ich die Oberaufsicht. Alle meine Kollegen, die mir übrigens sehr ähneln, hören auf mein Kommando. Sie arbeiten mit Hacke, Schaufel, Spaten, Besen, Gießkanne und Schubkarre unter meiner Aufsicht im Garten. Bestimmt habt Ihr uns mit unseren roten Zipfelmützen und den langen weißen Bärten schon entdeckt. Nein, nein, wir sind keine Weihnachtsmänner! Wir sind das sehr fleißige Völkchen der Gartenzwerge, das die Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren liebt. Doch nun zurück zu mir und meinen Erlebnissen: Am frühen Morgen, wenn die Sonne aufgeht und viele von Euch noch schlummern, dann gehe ich auf leisen Sohlen im Garten umher.  Es herrscht noch ein gewisser Ruhemodus, den ich mit tiefen Atemzügen genieße und in mich aufnehme.  Irgendwie erscheint alles langsamer und friedlicher. Auch sind die lästigen Mücken noch nicht unterwegs, die nichts anderes im Sinn haben als uns mit ihren gemeinen Stichen zu ärgern und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen schönen guten Tag, wünsche ich. Vermutlich kennt mich jedes Kind. Trotzdem möchte ich mich ganz offiziell bei Euch vorstellen:</strong></p>
<p><span class="dropcap">I</span>ch bin Hermann und meine Welt ist der Garten. Dort führe ich die Oberaufsicht. Alle meine Kollegen, die mir übrigens sehr ähneln, hören auf mein Kommando. Sie arbeiten mit Hacke, Schaufel, Spaten, Besen, Gießkanne und Schubkarre unter meiner Aufsicht im Garten. Bestimmt habt Ihr uns mit unseren roten Zipfelmützen und den langen weißen Bärten schon entdeckt. Nein, nein, wir sind keine Weihnachtsmänner! Wir sind das sehr fleißige Völkchen der Gartenzwerge, das die Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren liebt.</p>
<p>Doch nun zurück zu mir und meinen Erlebnissen:<br />
Am frühen Morgen, wenn die Sonne aufgeht und viele von Euch noch schlummern, dann gehe ich auf leisen Sohlen im Garten umher.<span class="Apple-converted-space">  </span>Es herrscht noch ein gewisser Ruhemodus, den ich mit tiefen Atemzügen genieße und in mich aufnehme.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Irgendwie erscheint alles langsamer und friedlicher. Auch sind die lästigen Mücken noch nicht unterwegs, die nichts anderes im Sinn haben als uns mit ihren gemeinen Stichen zu ärgern und manchmal fast in den Wahnsinn treiben.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Langsam erwacht das Leben. Die Vögel beginnen ihr Konzert und zwitschern aus allen Bäumen und Sträuchern. Die Käferchen krabbeln aus ihren Verstecken und die Blumen öffnen ihre Blütenblätter, um sie der Sonne entgegenzurecken. Es dauert nicht lange, dann wuselt es in allen Ecken.<br />
Ja, so beginnt mein Tag. So war es immer, bis auf neulich:</p>
<p>Ich wunderte mich schon, als sie kamen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Nanu?! Was ist denn jetzt los?“<br />
Fremde, die ich noch nie gesehen hatte. Sie schleppten alle möglichen Werkzeuge an, brachten Bretter und Stangen am Haus an, stiegen auf das Dach und machten überall in meiner heilen Welt Unordnung. Sie rannten kreuz und quer und ehe ich mich in Sicherheit bringen konnte, wurde ich angerempelt.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hoppla!“, sagte eine Männerstimme. „Was steht denn hier rum?!“<br />
Ich geriet ins Schwanken und befürchtete schon mir alle Gliedmaßen zu brechen. Immerhin bin ich nicht mehr der Jüngste, da kann es ganz schnell zu einem Bruch kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Mir ist ganz schwindelig und bestimmt bin ich einer Ohnmacht nahe“, dachte ich ängstlich.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Plötzlich spürte ich, dass mich jemand unsanft ergriff und in die Höhe hob.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Halt! Hilfe!“, wollte ich schreien, doch ich brachte keinen Ton heraus.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So verfrachtete man mich in das Gartenhaus, bevor ich mich beschweren oder um Hilfe rufen konnte. Dort fand ich mich in einem Regal an der obersten Stelle wieder.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Und das bei meiner ausgeprägten Höhenangst“, jammerte ich leise vor mich hin.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich wagte mich nicht zu bewegen. Stocksteif stand ich da und schloss die Augen. Jetzt sah ich zwar nichts mehr, doch ich hörte fremde Stimmen und geschäftiges Treiben. Das machte mich neugierig. Diese Neugierde besiegte meine Höhenangst und so öffnete ich zuerst vorsichtig das eine Auge, dann auch noch das andere.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Schade“, dachte ich enttäuscht.<br />
Unglücklicherweise hatte man mich so positioniert, dass ich nicht aus dem Fenster schauen konnte.<span class="Apple-converted-space">  </span>So konnte ich nicht feststellen, was da draußen vor sich ging. Es wurde gearbeitet, das war den Geräuschen und Stimmen zu entnehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Nach und nach erschienen alle meine Bekannten aus dem Garten und gesellten sich zu mir auf das Regal. Ich war nicht mehr allein und so gelang es mir in einen tiefen Schlaf zu fallen.<br />
Ich erwachte erst, als mich jemand an meiner roten Zipfelmütze packte. Mir wurde ein nasser Lappen ins Gesicht gedrückt und auch über meine Kleidung wurde feucht gewischt.<br />
„Hey!“, rief ich erschrocken aus. „Was soll das?“<br />
Da hörte ich die Stimme der Hausherrin:<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„So, jetzt bist du wieder chic und nun suchen wir ein schönes Plätzchen für Dich, lieber Hermann.“<br />
Damit war ich einverstanden. Sie stellte mich auf den Rasen, direkt vor ein Blumenbeet. Ich atmete die warme Sommerluft tief ein und mich überfiel ein unbeschreibliches Glücksgefühl.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
„Hier gehöre ich hin!“, hätte ich am liebsten aller Welt verkündet. „Hier fühle ich mich wohl! Hier bin ich Zuhause!“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
So stehe ich nun wieder in meinem geliebten Garten und alles war wohl nur ein Alptraum. Schmetterlinge und Bienchen umringen mich, die Sonne kitzelt mich an meiner dicken Knollennase und der leichte Sommerwind pustet eine Ameise von meinem rechten Ohr. Von irgendwo trällert ein alter Schlager:<br />
„Schön ist es auf der Welt zu sein!“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Oder ist das mein eigener Ohrwurm?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tim-und-tom/">Tim und Tom</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/tims-wunsch-und-dessen-auswirkungen/">Tim’s Wunsch</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/anton/">Anton</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Pit Struwwel und Franz Stroh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 22:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erdachtes & Erzähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geselle]]></category>
		<category><![CDATA[Hahn]]></category>
		<category><![CDATA[Hühner]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hut]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeit]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Kühe]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlapphut]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Stall]]></category>
		<category><![CDATA[Stroh]]></category>
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					<description><![CDATA[Pit steht am Rande des Stoppelfeldes. Er ist eigentlich ein lustiger Geselle. Schon sein Aussehen ist kunterbunt. Er trägt eine braune Hose mit bunten Stoffflicken und einen grünen Mantel, der ebenfalls einige Flicken enthält. Um seinen Hals ist ein orangefarbenes Tuch geschlungen und auf seinem Kopf thront ein schwarzer Schlapphut mit einem grünen Band. Meist hat Pit gute Laune, doch heute ist er alles andere als gut drauf, wie man landläufig so sagt. Seine Stimmung ist auf dem Tiefpunkt angekommen. Warum? Naja, erstens weil er hier fast alleine in der gottverlassenen Gegend herumsteht und zweitens, weil es in Strömen regnet. Der dritte Grund für seine schlechte Laune sind die immer weiter sinkenden Temperaturen. Normalerweise würde er gar nicht mehr hier draußen stehen, sondern wäre in der Wärme und hätte ein Dach über dem Kopf. „Ich frage mich, warum sie mich hier einfach stehen lassen und sich keiner um mich kümmert“, überlegt er. „Das war noch niemals so. Jedes Jahr haben sie mich abgeholt.“ Pit blickt sich mürrisch in der Gegend um. Sein Blick sucht jemand. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pit steht am Rande des Stoppelfeldes. Er ist eigentlich ein lustiger Geselle. Schon sein Aussehen ist kunterbunt. Er trägt eine braune Hose mit bunten Stoffflicken und einen grünen Mantel, der ebenfalls einige Flicken enthält. Um seinen Hals ist ein orangefarbenes Tuch geschlungen und auf seinem Kopf thront ein schwarzer Schlapphut mit einem grünen Band.</strong></p>
<p><span class="dropcap">M</span>eist hat Pit gute Laune, doch heute ist er alles andere als gut drauf, wie man landläufig so sagt. Seine Stimmung ist auf dem Tiefpunkt angekommen. Warum? Naja, erstens weil er hier fast alleine in der gottverlassenen Gegend herumsteht und zweitens, weil es in Strömen regnet. Der dritte Grund für seine schlechte Laune sind die immer weiter sinkenden Temperaturen. Normalerweise würde er gar nicht mehr hier draußen stehen, sondern wäre in der Wärme und hätte ein Dach über dem Kopf.</p>
<p>„Ich frage mich, warum sie mich hier einfach stehen lassen und sich keiner um mich kümmert“, überlegt er. „Das war noch niemals so. Jedes Jahr haben sie mich abgeholt.“<br />
Pit blickt sich mürrisch in der Gegend um. Sein Blick sucht jemand. Dort drüben, am Rand des anderen Ackers, steht sein alter Kumpel Franz. Er trägt einen braunen Schlapphut, allerdings mit einem orangefarbenen Band. Sein Halstuch ist blau und sein roter mit Flicken bedeckter Mantel reicht bis auf die Erde.<br />
„Hey Franz!“, ruft er hinüber. „Du bist ja auch noch da! Ist es dir auch so bitterkalt?“<br />
„Und wie!“, schallt es zu Pit herüber. „Ich bin schon ganz unterkühlt und vom Regen auch noch fast durchgeweicht. Lange halte ich es hier nicht mehr aus.“<br />
„Wir müssen uns was einfallen lassen“, schreit Pit.<br />
„Ich überlege ja schon die ganze Zeit“, antwortet Franz. „Aber mir will einfach keine Idee kommen. Wir werden abwarten müssen und wenn uns nicht bald jemand hier errettet, dann werden wir uns wohl den Tod holen.“<br />
Pit nickt und pflichtet seinem Kumpel zu, danach versinken beide wieder in ihren Gedanken. Sie zittern und bibbern und versuchen den vielen dicken Regentropfen standzuhalten.<br />
Es dauert nicht lange, da kommt ein kleines Kätzchen vorbei. Es versucht vor der Nässe in Pits Hosenbein Schutz zu suchen.<br />
„Darf ich mich ein bisschen bei dir aufwärmen?“, fragt es schüchtern und schmiegt sich ganz dicht an Pit. „Ich bin nämlich wasserscheu!“<br />
„Mach nur!“, sagt Pit. „Aber viel wird es dir nicht bringen, denn meine Kleidung ist schon ganz durchgeweicht.“<br />
„Wieso steht ihr denn hier so rum, wie bestellt und nicht abgeholt?!“, will das Kätzchen wissen. Übrigens, ich bin Kitty.“<br />
„Gestatten, ich bin Pit und mein Kumpel dort drüben ist Franz. Wir sind hier schon den ganzen Sommer über, tun unsere Arbeit und eigentlich sollten wir noch vor dem schlechten Wetter abgeholt werden, aber sie haben uns vergessen.“<br />
„Das ist aber gemein“, meint Kitty. „Ihr habt doch den ganzen Sommer über gute Arbeit geleistet und jetzt sind sie so undankbar und denken nicht mehr an euch. Vielleicht kann ich euch helfen!“<br />
„Du?“ fragt Pit erstaunt.<br />
„Du bist doch nur ein kleines Kätzchen, wie willst du uns denn helfen. Ach lass nur, wir sind verloren, das müssen wir einfach begreifen“, ruft Franz, dem der Wind die Worte des Kätzchens hinüber getragen hat.<br />
„Ich komme wieder!“, gibt Kitty den beiden traurigen Gesellen zu verstehen. „Haltet durch!“  Und schon läuft sie über das Feld in Richtung Dorf.<br />
Als sie auf dem Bauernhof angekommen ist, auf dem auch ihre Eltern wohnen, erzählt sie ihnen sofort von Pit und Franz.<br />
„Kitty, wir sind viel zu klein und schwach. Wir können nicht helfen.“<br />
„Aber die beiden sterben doch sonst!“ Kitty weint, denn sie mag die beiden Gesellen.<br />
„Dann lass uns mal zu den Kühen gehen. Die sind groß und stark und bei ihnen im Stall könnten Pit und Franz auch wohnen“, schlägt Kittys Papa vor.<br />
Die drei Katzen marschieren in den Stall, wo ganz viele Milchkühe stehen und muhen.<br />
„Wir brauchen eure Hilfe“, sagt Kittys Mama und gemeinsam erzählen sie die Geschichte von Pit und Franz.<br />
„Muh!“, ruft die Anführerin der Kühe. „Das ist ja ein schlimmes Schicksal und die Beiden tun uns ja auch leid, aber wir können nicht helfen. Unsere Euter sind voller Milch, wir müssen gemolken werden. Außerdem sind wir hier eingesperrt und angebunden. Wir können nicht weg.“<br />
Kitty wird immer trauriger und macht ganz große Augen, die sich verdächtig mit Wasser füllen. Als die Kühe das sehen, werden sie ganz unruhig und muhen alle durcheinander. Sie beratschlagen, ob es eine Lösung für dieses verzwickte Problem gibt.<br />
„Ich hab’s!“, ruft plötzlich Milly, die dritte Kuh von links. „Geht zum Hofhund Bello! Der darf frei herumlaufen, ist stark und kann euch bestimmt behilflich sein!“<br />
Kaum hat Milly ausgesprochen, da rennen die drei Katzen auch schon zur Stalltür hinaus und quer über den Hof.<br />
„Bello! Bello! Bello!“, rufen sie dem großen Hund entgegen.<br />
„Was macht ihr für ein Getöse! Haut ab, ich will meine Ruhe und kann keine Katzen gebrauchen.“<br />
„Aber wir brauchen dich!“, sagt Kitty und bleibt ein Stückchen von Bello entfernt sitzen. „Ach lieber Bello, nur du kannst uns helfen!“, schmeichelt sie sich bei dem Hofhund ein.<br />
„Ich soll euch kleinen Fellnasen helfen?! Haha!“<br />
„Nein, eigentlich nicht uns, sondern Pit und Franz!“, schnurrt Kitty und auch ihre Eltern miauen in den schönsten Katzentönen, die jedes Herz erweichen können.<br />
„Wer zum Kuckuck sind denn Pit und Franz?“ Bello ist neugierig geworden und hört nun den Ausführungen der Katzen zu. „Führt mich zu ihnen!“, befiehlt er als sie geendet haben.<br />
So kommt es, dass Kitty als Anführerin voraus läuft, gefolgt von ihrer Mama und ihrem Papa und hintendrein marschiert Bello.<br />
Als sie bei den beiden traurigen Gesellen angekommen sind, springt Bello zunächst zu jedem von ihnen und hebt erst einmal sein Bein. Das tut er jedoch aus Freude, denn die Beiden gefallen ihm. Er mag sie auf Anhieb und willigt ein, ihnen zu helfen. Er zerrt an Pits Hosenbein.<br />
„Hey, lass das! Du zerreißt doch meine gute Hose!“, beschwert sich dieser.<br />
„Das ist auch meine Absicht, denn ich brauche ein Stück deiner Hose!“, gibt Bello ihm zu verstehen.<br />
„Untersteh dich!“, wehrt sich Pit abermals, doch seine Worte werden von dem Sturm verschluckt, der plötzlich aufzieht. Ein tüchtiger Windstoß fegt den Hut von Franz von dessen Kopf. Bello springt schnell hinüber, schnappt sich den Hut und läuft zurück zum Bauernhof.<br />
Dort sucht er sein Herrchen, den Bauer Schmidt. Zum Glück findet er ihn ziemlich rasch. Er ist gerade beim Füttern der Hühner.<br />
„Was schleppst du denn da an?“, fragt der Bauer verdutzt und nimmt den Hut aus Bellos Maul. „Seltsam, was ist das denn für ein Schlapphut?“, überlegt Bauer Schmidt und dreht den Hut gedankenverloren in seinen Händen.<br />
Bello bellt ganz laut sein Herrchen an und springt immer wieder ein Stückchen vor und zurück.<br />
„Willst du, dass ich mit dir komme? Willst du mir etwas zeigen?“<br />
Bauer Schmidt greift sich seine Jacke, setzt sich selbst den Schlapphut auf und folgt dem Hofhund über die Felder. Doch plötzlich sieht er die beiden traurigen Gesellen und weiß, was sein treuer Bello von ihm möchte.<br />
„Ach!“, sagt er. „Euch habe ich ja ganz vergessen.“<br />
Schnell greift er sich Pit und dann klemmt er sich auch noch Franz unter den Arm. Eilig bringt er die beiden Gesellen auf den Hof und weist ihnen einen Platz zum Trocknen in einer Ecke des Kuhstalls zu.<br />
Am Abend kommen Bello, Kitty und deren Eltern bei den Vogelscheuchen Pit und Franz vorbei. Die Beiden haben strahlende Gesichter aufgesetzt und begrüßen ihre Helfer mit einem freundlichen Hallo und einem großen Dankeschön.<br />
„Das war Rettung in letzter Minute. Der Sturm hätte uns jetzt noch den Garaus gemacht. Habt Dank, liebe Freunde!“, rufen sie glückselig im Chor.<br />
Als Bauer Schmidt das Hoflicht löscht, hört er aus dem Stall das Muhen der Kühe, das Miauen der Katzen, Bellos freundliches Bellen und das Lachen der beiden Geretteten. Und wer genau hinhört, vernimmt auch noch das aufgeregte Gackern der Hühner, die die frohe Botschaft von Pit und Franz’ Rettung ihrem Hahn erzählen.</p>
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<p><strong>Pit Struwwel</strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3762 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5413-839x1024.jpg" alt="1200px-_dsc5413" width="839" height="1024" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5413-839x1024.jpg 839w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5413-246x300.jpg 246w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5413-768x937.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5413.jpg 1199w" sizes="(max-width: 839px) 100vw, 839px" /></p>
<p><strong>Franz Stroh</strong><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3763 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5414-948x1024.jpg" alt="1200px-_dsc5414" width="840" height="907" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5414-948x1024.jpg 948w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5414-278x300.jpg 278w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5414-768x829.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/10/1200px-_DSC5414.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Sommerabschiedsgruß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 05:51:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[Da ich erst Sonntagnacht von Rhodos zurückgekommen bin, wo ich einen strahlend blauen Himmel und ein tolles blaues Meer zurückgelassen habe, fiel mir jetzt der deutliche Herbstanfang in Deutschland doch etwas schwer. So musste ich nun auch für mich innerlich Abschied nehmen vom Sommer. Daher war es mir ein Bedürfnis, dies mit diesem Gedicht zu tun und noch einen Sommerabschiedsgruß in die Runde zu schicken. Ich stehe hier und mein Blick schweift umher, oh, wie ich liebe Sonne, Strand und Meer. Blau bis zum Horizont, wo Himmel und Meer sich küssen, oh, wie werde ich dies alles hier vermissen. Still und leise seufze ich tief in mich hinein, ach, könnt’ ich doch nehmen alles mit nach Daheim. Ich dank dem Himmel für Ruhe, Frieden und der Blüten Duft, atme ein, die mit Glück durchströmte Luft. Des Sommers unvergleichbar strahlenden Glanz, schließe ich in meinem Herzen ein, voll und ganz. Obwohl innerlich eine leise Ahnung von Herbst mich umweht, die Erinnerung an eine Zeit voller Wärme und Freude mit mir geht. Daraus erwächst auch in der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da ich erst Sonntagnacht von Rhodos zurückgekommen bin, wo ich einen strahlend blauen Himmel und ein tolles blaues Meer zurückgelassen habe, fiel mir jetzt der deutliche Herbstanfang in Deutschland doch etwas schwer. So musste ich nun auch für mich innerlich Abschied nehmen vom Sommer. Daher war es mir ein Bedürfnis, dies mit diesem Gedicht zu tun und noch einen Sommerabschiedsgruß in die Runde zu schicken.</strong></p>
<p>Ich stehe hier und mein Blick schweift umher,<br />
oh, wie ich liebe Sonne, Strand und Meer.<br />
Blau bis zum Horizont, wo Himmel und Meer sich küssen,<br />
oh, wie werde ich dies alles hier vermissen.</p>
<p>Still und leise seufze ich tief in mich hinein,<br />
ach, könnt’ ich doch nehmen alles mit nach Daheim.<br />
Ich dank dem Himmel für Ruhe, Frieden und der Blüten Duft,<br />
atme ein, die mit Glück durchströmte Luft.</p>
<p>Des Sommers unvergleichbar strahlenden Glanz,<br />
schließe ich in meinem Herzen ein, voll und ganz.<br />
Obwohl innerlich eine leise Ahnung von Herbst mich umweht,<br />
die Erinnerung an eine Zeit voller Wärme und Freude mit mir geht.</p>
<p>Daraus erwächst auch in der kalten Jahreszeit,<br />
in mir Dankbarkeit, Hoffnung und Zufriedenheit.<br />
Wenn dann des Herbstwindes Hauch mir flüstert zu,<br />
fühl ich mich gut und lieb auch ihn im Nu.</p>
<p>Deshalb denk ich: Mensch sei gerecht,<br />
auch die kalte Jahreszeit hat ihr Recht.<br />
Hauptsache in deinem Herzen die Sonne scheint,<br />
egal, ob der Himmel lacht oder weint.</p>
<p>Ade lieber Sommer, willkommen Herbst, ich nun sage,<br />
es gibt keinerlei Grund für mich zur Klage.<br />
Du entschädigst mich mit des Baumes bunten Blättern,<br />
auch wenn jetzt die Temperaturen stark nach unten klettern.</p>
<p>Selbst der Winter kann mich nicht mehr schocken,<br />
fallen doch vom Himmel die herrlichen weißen Flocken.<br />
Wenn dann mit der Frühlingssonne die Natur wieder erwacht,<br />
schon bald mir der erste strahlende Sommertag fröhlich entgegen lacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kommt mit zur Dracheninsel!</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/3464-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 22:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das und sonst noch Was 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Boot]]></category>
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		<category><![CDATA[Eidechsen]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Turm]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren. Kommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.Der Ausblick von der Insel auf das Meer ist einfach nur traumhaft. Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.Doch wir wollen diese kleine Insel ein bisschen erkunden und trennen uns schweren Herzens von dem Aussichtspunkt.Fotomotive lassen sich hier zur Genüge finden. Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir waren schon so oft auf Mallorca, aber wir entdecken immer wieder etwas Neues. Letzten Sommer haben wir von Sant Elm mit einem Boot übergesetzt zur Dracheninsel Sa Dragonera. Das Boot hat uns und ein paar andere Besucher auf diese unbewohnte Insel gebracht. Man machte uns darauf aufmerksam, das letzte Boot zurück nicht zu verpassen, denn sonst müssten wir bis zum nächsten Morgen ausharren.</strong></p>
<p><span class="dropcap">K</span>ommt mit und schaut Euch die Insel mit uns an!<img decoding="async" class="alignnone wp-image-3466 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05482" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05482.jpg 1200w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Diese Insel ist nicht groß, gerade einmal ca. 4 Kilometer lang und noch nicht einmal einen Kilometer breit. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3467 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05486" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05486.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Die Felsinsel ist ein Naturschutzgebiet und beherbergt laut Wikipedia* 380 Pflanzenarten.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3468 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05487-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05487" width="840" height="559" 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/>Dieses Blau des Meeres ist faszinierend und man muss den Blick einfach genießen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3470 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05554" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05554.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Die Sonnenstrahlen bringen das Wasser zum Glitzern.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3471 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05555" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05555.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />An dieser Stelle wirkt das Meer türkisfarben.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3472 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05565" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05565.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Doch wir wollen diese kleine Insel ein bisschen erkunden und trennen uns schweren Herzens von dem Aussichtspunkt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3477 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05566-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05566" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05566-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05566-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05566-768x511.jpg 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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3479 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05575" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05575.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3480 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05578" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05578.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3481 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05579" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05579.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Dieser Turm ruft in mir sofort eine Assoziation hervor. Ich muss unwillkürlich an Rapunzel denken. Ob sie wohl hier eingesperrt war und ihren langen Zopf herunter gelassen hat, um ihren Retter zu sich hochklettern zu lassen?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3482 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05574" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05574.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ich glaube jedoch es handelt sich um eine Art Wachturm, denn diese Insel war auch über viele Jahrhunderte hinweg eine Pirateninsel. Seeräuber konnten von den Wachtürmen eher gesehen werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3491 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05510" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05510-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Auf unserem Spaziergang sehen wir überall die eigentlichen Bewohner dieser Insel, die ihr auch ihren Namen gaben. Die kleinen Eidechsen, die aussehen wie winzige Drachen lugen aus allen Ritzen und Spalten hervor.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3483 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05520" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05520.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Sind sie nicht niedlich?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3484 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05524" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05524.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Einerseits sind sie sehr scheu, &#8230;<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3485 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05539" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05539.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />aber andererseits auch total neugierig.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3486 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05541" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05541.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Immerhin können sie ja auch wieder ganz schnell in den Ritzen verschwinden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3487 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05546" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05546.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Ob das Zwillinge sind?<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3488 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05521" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05521.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Besonders schnell sind einige von ihnen zur Stelle, als ein Besucher ein kleines Stückchen Melone fallen lässt. Naja, Hunger und Neugierde lassen manchmal alle Vorsicht vergessen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3489 size-large" src="http://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-1024x682.jpg" alt="1200px-DSC05585" width="840" height="559" srcset="https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-1024x682.jpg 1024w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-300x200.jpg 300w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-768x511.jpg 768w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585-840x560.jpg 840w, https://lifetellsstories.de/wp-content/uploads/2016/07/1200px-DSC05585.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" />Wir würden diese kleinen &#8222;Drachen&#8220; gerne noch ein wenig beobachten, aber wir müssen uns sputen. Das letzte Boot für diesen Tag soll in ein paar Minuten eintreffen. So schön es hier auch sein mag, eine Nacht auf dieser einsamen Insel will ich nicht verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>D A N K E</strong></p>
<p><em><strong>Ich möchte mich bei allen meinen Lesern  für ihre treuen Besuche bedanken, auch wenn ich es nicht immer schaffe alle Kommentare zu beantworten. Ich habe Euch nicht vergessen und komme auf Gegenbesuche.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p>Bergeweise weißes Gold</p>
<p>Meine Mutter und die Zugspitze</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/herzlichen-glueckwunsch/">Herzlichen Glückwunsch!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Sa_Dragonera (Stand: 25.07.16)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Santa Claus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 17:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind wieder zurück in Deutschland, genauer gesagt in Berlin Tegel. Die Türen des Flugzeuges öffnen sich und wir treten hinaus. Wurden wir vor fast drei Wochen in Thailand von Temperaturen von über 30 Grad empfangen, so herrscht hier das andere Extrem vor. Der Pilot hatte uns bereits vorgewarnt, dass hier die Temperaturen um den Nullpunkt liegen. Trotzdem sind wir nahezu geschockt.  Sind zwei Grad wirklich so extrem kalt?“, frage ich, erwarte aber eigentlich keine Antwort, denn ich spüre es sozusagen am eigenen Leib. „Gut, dass wir schon vor dem Ausstieg in unsere Winterjacken geschlüpft sind“, denke ich nur und sehe zu, dass ich schnellstmöglich in dem Bus Platz finde, der uns von unserer Vorfeldposition zum Flughafengebäude bringt. Am Gepäckband werfe ich einen Blick auf den Monitor, auf dem einige Tagesnachrichten im Überblick erscheinen und stelle mit Schrecken fest: Übermorgen ist ja schon der erste Advent. Ich habe das Gefühl als seien wir mit katapultartiger Geschwindigkeit vom Hochsommer in den Winter geschleudert worden. Klar, in Bangkok war auch schon alles weihnachtlich geschmückt und man konnte &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sind wieder zurück in Deutschland, genauer gesagt in Berlin Tegel. Die Türen des Flugzeuges öffnen sich und wir treten hinaus. Wurden wir vor fast drei Wochen in Thailand von Temperaturen von über 30 Grad empfangen, so herrscht hier das andere Extrem vor. Der Pilot hatte uns bereits vorgewarnt, dass hier die Temperaturen um den Nullpunkt liegen. Trotzdem sind wir nahezu geschockt. </strong></p>
<p><span class="dropcap">S</span>ind zwei Grad wirklich so extrem kalt?“, frage ich, erwarte aber eigentlich keine Antwort, denn ich spüre es sozusagen am eigenen Leib.<br />
„Gut, dass wir schon vor dem Ausstieg in unsere Winterjacken geschlüpft sind“, denke ich nur und sehe zu, dass ich schnellstmöglich in dem Bus Platz finde, der uns von unserer Vorfeldposition zum Flughafengebäude bringt.<br />
Am Gepäckband werfe ich einen Blick auf den Monitor, auf dem einige Tagesnachrichten im Überblick erscheinen und stelle mit Schrecken fest:<br />
Übermorgen ist ja schon der erste Advent. Ich habe das Gefühl als seien wir mit katapultartiger Geschwindigkeit vom Hochsommer in den Winter geschleudert worden.<br />
Klar, in Bangkok war auch schon alles weihnachtlich geschmückt und man konnte aus dem ein oder anderen Lautsprecher Weihnachtslieder vernehmen, aber so richtig ins Bewusstsein gerückt, ist uns die Weihnachtszeit dort nicht. Wie sollte das auch bei solchen Temperaturen der Fall sein?<br />
„Ich bin sozusagen vom Spagettiträgerkleid in den Wintermantel geschlüpft. Das ist schon ein seltsames Gefühl“, kommentiere ich den Temperaturunterschied. „Aber trotzdem ist der Weihnachtsmarkt am Sonntag Pflicht für uns.“<br />
Wir schaffen es dann am Adventssonntag auch gerade einmal vom Auto bis zum ersten Stand, an dem Mützen, Handschuhe und Schals verkauft werden. Dort stellen wir uns sofort in der Schlange an und erstehen jeder eine schöne warme Wintermütze.<br />
„Das tut meinen Ohren richtig gut“, erklärt Peter und ein Mann neben uns meint zu seiner Frau: „Perfekt, jetzt ist mir wieder warm.“<br />
So ausgerüstet schaffen wir es auch tatsächlich über den Weihnachtsmarkt nicht gerade zu schlendern, aber zügigen Schrittes ihn von einem Ende zum anderen zu überqueren. Danach zieht es uns magisch in das nächste Café.<br />
„Ich brauche jetzt einen schönen warmen Kaffee!“, stellt Peter fest und spricht mir dabei fast aus der Seele. Nur fast, weil ich Teetrinker bin.<br />
Mein Mann setzt seine neuerstandene Mütze ab und ich muss grinsen, woraufhin er mich nach dem Grund fragt.<br />
„Deine kurzen Haare haben mich nur gerade an den Friseurbesuch in Bangkok erinnert. Da hast du mit dem roten Handtuch um den Kopf und deinem weißen Bart ausgesehen wie Santa Claus höchstpersönlich.“<br />
Jetzt ist das Grinsen auf sein Gesicht gewandert:<br />
„Das ist ja auch mein Großvater“, sagt er sehr überzeugend.<br />
„Ich denke, das war Albert Einstein, dessen Foto hast du doch als Kind immer in deiner Geldbörse gehabt und irgendwann hat dich ein Klassenkamerad mal gefragt, ob das dein Opa sei“, erinnere ich mich an eine frühere Erzählung von Peter.<br />
„Na klar“, erklärt mir Peter. „Man hat immer zwei Großväter. Der eine war also Albert Einstein und der andere eben Santa Claus.“<br />
„Sag mal, war in deinem Kaffee ein großer Schuss Alkohol drin?“, frage ich ihn.<br />
„Kannst du dich denn nicht mehr erinnern?“, fragt mich Peter zurück und als er mein ratloses Gesicht sieht, fügt er hinzu:<br />
„Denk mal an deinen Heimtrainer und den Nachbarn deiner Eltern!“<br />
„Spielst du auf diese Geschichte vor über dreißig Jahren an?“, frage ich ihn, weil ich mich dunkel an etwas Lustiges erinnern kann. Peter anscheinend auch, denn er beginnt schon zu erzählen:<br />
„Es war glaube ich am ersten Weihnachtsfeiertag und ich war mit meinem Auto, einem Käfer, unterwegs zu dir und deinen Eltern.“<br />
„Stimmt“, bestätige ich ihn. „Damals waren wir noch Studenten, noch nicht verheiratet und feierten den Heiligen Abend jeder bei den eigenen Eltern.“<br />
Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir bei meinen Eltern und den zweiten verbrachten wir bei Peters Eltern. So war alles gerecht aufgeteilt.<br />
„Ich hatte damals einen Heimtrainer für dich zu Weihnachten gekauft und wollte ihn dir in einer originellen Art und Weise schenken. Deshalb kam ich auf die Idee mit dem Santa Claus“, ruft Peter die Ereignisse wieder zurück in sein Gedächtnis.<br />
„Hast du nicht sogar einen Pappweihnachtsmann gebastelt?“, frage ich ihn und auch bei mir erscheinen wieder die Bilder von damals vor meinem geistigen Auge. „Er sah richtig gut aus und du hast ihn auf den Heimtrainer gesetzt.“<br />
„Ich habe mir auch große Mühe gegeben und ihn in einen Bademantel gehüllt und gut ausgestopft.“<br />
„Und einen langen weißen Bart hatte er auch!“, erinnere ich mich.<br />
„Auf dem Heimtrainer saß er aber erst bei euch zu Hause“, erklärt Peter mir. „Da ich nicht wusste, wie ich ihn die 15 Kilometer von meinem Elternhaus zu deinem Zuhause transportieren sollte, ohne dass er Blessuren erleidet, habe ich ihn kurzerhand auf den Beifahrersitz meines Käfers gesetzt.“<br />
Die Erinnerungen sind auch jetzt bei mir wieder vollständig vorhanden: Peter klingelte damals an unserer Haustür, begrüßte mich und meine Eltern, bat aber mich für einen Moment in mein Zimmer zu verschwinden, weil er eine Überraschung für mich hatte. So schleppte er alles heimlich ins Haus und baute den Heimtrainer mit dem Weihnachtsmann bei uns im Wohnzimmer auf. Sowohl meine Eltern als auch ich hatten viel Spaß bei dieser gelungenen Überraschung.<br />
Nach dem Kaffeetrinken mit Christstollen ( den Peter noch heute zur Weihnachtszeit immer und überall vorgesetzt bekommt, weil er ihn angeblich so gerne mag ) ging Peter noch einmal nach draußen, um seine Geschenke ins Auto zu packen und danach den Bürgersteig vom Schnee zu befreien.<br />
„Schöne Weihnachten“, wünschte er dem Nachbarn meiner Eltern, der ebenfalls gerade dabei war den Schnee vom Gehweg zu schieben.<br />
„Danke! Euch auch schöne Feiertage!“<br />
Ein Wort gab das andere und schon waren die beiden Männer in ein Gespräch vertieft. Der Nachbar,der sich bereits im Rentenalter befand und mit seiner Frau alleine im Haus gegenüber lebte, war immer dankbar für ein bisschen Abwechslung. Anscheinend hatte er heute schon am Fenster gesessen und in das winterliche Treiben hinausgeschaut, denn er machte plötzlich die Feststellung:<br />
„Ich habe vorhin deinen Opa im Auto sitzen gesehen. Das ist ja schön von dir, dass du ihn mitgebracht hast. Wahrscheinlich sitzt er jetzt drinnen am Kaffeetisch.“<br />
Peter war zunächst etwas erstaunt, doch dann wurde ihm klar, wen der Nachbar in seinem Auto hatte sitzen sehen.</p>
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