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	<title>Schlaf &#8211; life tells stories</title>
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	<description>Geschichten, die das Leben schreibt</description>
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		<title>Beim Spaziergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 12:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin Klein-Astrid und liege in meinem Kinderwagen, wo es so richtig gemütlich und kuschelig ist. Meine Mama rückt die Decke zurecht, denn das kann ich noch nicht. Dafür bin ich noch zu klein und auch zu schwach.  „So“, sagt meine Mama während sie mich zudeckt. „Jetzt hast du es schön warm unter deiner Decke.“  Ich verstehe zwar noch nicht, was sie mir so alles erzählt, aber ich kenne ihre Stimme. Sie ist beruhigend und ich weiß, dass es meine Mama gut mit mir meint. Jetzt geht meine Mama mit mir spazieren. Das gefällt mir, denn es schaukelt so schön hin und her. Dann dauert es auch gar nicht lange und ich bin eingeschlafen. Tief und fest und ganz ruhig schlafe ich, denn in meinem Kinderwagen und mit Mama in meiner Nähe fühle ich mich sicher.  Überhaupt schlafe ich viel, gern, oft, mal kurz und mal lang.  Immer mal wieder übermannt mich der Schlaf. Wenn ich aufwache, bin ich hungrig, meine Windel ist voll oder ich habe Bauchweh. Aber inzwischen beobachte ich auch meine Umwelt, &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin Klein-Astrid und liege in meinem Kinderwagen, wo es so richtig gemütlich und kuschelig ist. Meine Mama rückt die Decke zurecht, denn das kann ich noch nicht. Dafür bin ich noch zu klein und auch zu schwach.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><span class="dropcap">„S</span>o“, sagt meine Mama während sie mich zudeckt. „Jetzt hast du es schön warm unter deiner Decke.“<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ich verstehe zwar noch nicht, was sie mir so alles erzählt, aber ich kenne ihre Stimme. Sie ist beruhigend und ich weiß, dass es meine Mama gut mit mir meint.<br />
Jetzt geht meine Mama mit mir spazieren. Das gefällt mir, denn es schaukelt so schön hin und her. Dann dauert es auch gar nicht lange und ich bin eingeschlafen. Tief und fest und ganz ruhig schlafe ich, denn in meinem Kinderwagen und mit Mama in meiner Nähe fühle ich mich sicher.<span class="Apple-converted-space">  </span>Überhaupt schlafe ich viel, gern, oft, mal kurz und mal lang.<span class="Apple-converted-space">  </span>Immer mal wieder übermannt mich der Schlaf. Wenn ich aufwache, bin ich hungrig, meine Windel ist voll oder ich habe Bauchweh. Aber inzwischen beobachte ich auch meine Umwelt, die Menschen, die in meinen Kinderwagen oder mein Bettchen hineinschauen und auch das Vögelchen, das mir Mama zum Spielen hingehängt hat. Das alles strengt mich so an, dass ich immer wieder schlafen muss. Ich bin zwar inzwischen schon ein bisschen größer und meine Wachphasen werden auch länger als noch vor ein paar Monaten, aber ich muss viel verarbeiten. Ich kann auch schon lächeln und manchmal ziehe ich Grimassen.<br />
Aber nun ich bin ganz vom Thema abgeschweift, eigentlich will ich Euch was ganz anderes erzählen:<br />
Meine Mama geht wie gesagt mit mir spazieren. Als ich aufwache nimmt sie mich aus dem Kinderwagen und hält mich ein bisschen auf dem Arm. Das ist schön.<br />
„Hast du gut geschlafen?“, fragt sie mich. Sie spricht mit mir und die Sonne kitzelt mich ein wenig an der Nase. Das gefällt mir.<br />
Doch plötzlich merke ich, dass Mama und ich nicht alleine sind. Da ist noch jemand. Ich bin mir nicht sicher, ob ich denjenigen auch kenne. Die Stimme kommt mir bekannt vor. Irgendwie hört es sich an als sei es die Stimme meines Papas. Aber mein Papa sieht doch anders aus. Und jetzt legt mich Mama diesem Mann mit Papas Stimme<span class="Apple-converted-space">  </span>in den Arm.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Hier stimmt doch etwas nicht. Das ist mir jetzt aber nicht ganz geheuer. Deshalb verziehe ich das Gesicht. Hoffentlich merkt Mama, dass ich hier weg will.<br />
„Oh, oh!“, sagt sie. „Ich glaube, Klein-Astrid fängt gleich an zu weinen!“<br />
Sie nimmt mich wieder und wiegt mich hin und her, während sie beruhigend auf mich einspricht.<span class="Apple-converted-space"> </span><br />
Ja, Mama hat mich verstanden und deshalb muss ich jetzt auch nicht mehr weinen. Dankbar lächele ich sie an.<br />
„Was hat sie nur?“, fragt Papas Stimme.<br />
„Ich habe da so einen Verdacht“, meint Mama. „Wahrscheinlich erkennt sie dich nicht!“<br />
„Wieso? Ich habe mich doch innerhalb der letzten halben Stunde nicht verändert. Zu Hause war das auch noch nicht. Überhaupt war das noch nie so“, sagt Papas Stimme und ich merke Traurigkeit darin. Fast klingt die Stimme auch noch ein wenig beleidigt.<br />
„Doch“, erklärt Mama, „du hast dich schon verändert!“<br />
„Das stimmt doch gar nicht!“, protestiert Papas Stimme.<br />
„Doch, doch!“, sagt Mama und nimmt dem Unbekannten etwas weg, das sie einfach neben sich auf die Bank legt. Danach reicht sie mich wieder an den Unbekannten mit Papas Stimme. Ja und da erkenne ich ihn: Es ist mein Papa!!!<br />
„Schau nur!“, sagt Mama freudestrahlend. „Sie hat dich vorhin nur nicht erkannt, weil du einen Hut auf dem Kopf hattest.“<br />
„So, so, du magst also meinen neuen Hut nicht. Dann setze ich ihn einfach nicht mehr auf!“, beschließt Papa, lächelt mich an und gibt mir einen Kuss.<br />
Ich lächele zurück und gluckse vor Freude. Bei Papa und Mama ist es doch am Schönsten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/astrid-opa-und-das-eis/">Astrid, Opa und das Eis</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/4093-2/">Klein Astrid und der Osterhase</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/hat-astrid-denn-kein-schmuckkaestchen/">„Hat Astrid denn kein Schmuckkästchen?“</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>In der Hütte des Alten (7)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 06:55:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[erschöpft]]></category>
		<category><![CDATA[Kamin]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
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					<description><![CDATA[„Stell Dir vor, lieber Weihnachtsmann Willi, wir hatten ihn tatsächlich gefunden: Den alten weisen Mann im tiefen und dunklen Wald….“&#160; Nach einer wie dem Schneemann und Teddybär Bruno schien unendlich langen Zeit, erwacht endlich der Alte. Er schüttelt sich, als wolle er seine Träume abschütteln und schlurft zur Tür, um diese zu öffnen. Jetzt können die beiden Wanderer ihn erst so richtig erkennen und haben ein und denselben Gedanken: „Alt ist er schon, sogar ziemlich alt. Hoffentlich kann er sich noch an Weihnachtsmann Willi erinnern.“ In der Hütte ist es kuschelig warm, denn in einem Kamin lodert ein Feuer, dessen Wärme den kleinen Raum ausfüllt. Aber von dem Greis kommt ihnen eine menschliche Kälte entgegen, die sie sich zunächst nicht erklären können und die sie trotz Wärme frösteln lässt. &#8222;Was wollt Ihr von mir?“, grollt er ihnen mit einer tiefen Stimme entgegen. „Ich bin Hugo, der Waldmensch und lasse mich hier nicht vertreiben. Hier bin ich und hier bleibe ich, bis mich unser Herrgott zu sich ruft.“ Nachdem ihm Bruno versichert hat, dass es ganz &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Stell Dir vor, lieber Weihnachtsmann Willi, wir hatten ihn tatsächlich gefunden: Den alten weisen Mann im tiefen und dunklen Wald….“&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer wie dem Schneemann und Teddybär Bruno schien unendlich langen Zeit, erwacht endlich der Alte. Er schüttelt sich, als wolle er seine Träume abschütteln und schlurft zur Tür, um diese zu öffnen. Jetzt können die beiden Wanderer ihn erst so richtig erkennen und haben ein und denselben Gedanken:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Alt ist er schon, sogar ziemlich alt. Hoffentlich kann er sich noch an Weihnachtsmann Willi erinnern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hütte ist es kuschelig warm, denn in einem Kamin lodert ein Feuer, dessen Wärme den kleinen Raum ausfüllt. Aber von dem Greis kommt ihnen eine menschliche Kälte entgegen, die sie sich zunächst nicht erklären können und die sie trotz Wärme frösteln lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Was wollt Ihr von mir?“, grollt er ihnen mit einer tiefen Stimme entgegen. „Ich bin Hugo, der Waldmensch und lasse mich hier nicht vertreiben. Hier bin ich und hier bleibe ich, bis mich unser Herrgott zu sich ruft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ihm Bruno versichert hat, dass es ganz und gar nicht ihr Anliegen ist, ihn aus seiner Behausung zu vertreiben, scheint er ihnen ein wenig wohlgesonnener zu sein. Seine Stimme wird freundlicher und er hört sich geduldig ihr Anliegen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ja, ja, der Weihnachtsmann Willi“, sagt der Alte und lächelt in sich hinein. „Schon als kleines Kind hat mir meine Mutter von ihm erzählt!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brunos Herz macht vor Freude einen Sprung. Gleich werden sie wissen, wo Willi sich aufhält und können ihn besuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Aber gesehen habe ich ihn noch nie, geschweige denn weiß ich wo er wohnt. Vielleicht gibt es ihn gar nicht“, fügt Hugo nun hinzu und kratzt sich am Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du bist aber doch der alte, weise Mann und du musst alles wissen. Auch wo Weihnachtsmann Willi sich aufhält“, sagt Bruno mit zittriger Stimme.&nbsp;Daraufhin beginnt der Greis zu lachen und hält sich seinen bebenden Bauch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ja, ja! Alt bin ich. Auch reich an Lebenserfahrung, aber weise bin ich deshalb noch lange nicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brunos Hoffnung ist von einer Sekunde zur anderen auf den Nullpunkt abgesackt. Er könnte weinen, so enttäuscht ist er. Auch der Schneemann macht ein ganz trauriges Gesicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Naja, nun gebt mal nicht alle Hoffnung auf. Ich kenne zumindest den alten und weisen Mann, den ihr meint und der Euch weiterhelfen kann.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder flackert ein Fünkchen Hoffnung in Bruno auf, das aber mit dem nächsten Satz von Hugo, dem Waldmenschen, fast wieder im Keim erstickt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist ein sehr langer Weg, der über Berge und Täler, über Steine, Brücken und Stege führt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erschöpft und entmutigt schauen der Schneemann und Bruno den Alten aus müden Augen an. Sie fühlen sich jetzt schon am Ende ihrer Kräfte.„Doch ich kenne den Weg zu ihm wie meine Westentasche!“, gibt Hugo den Beiden endlich zu verstehen. „Ruht euch erst einmal aus. Esst und trinkt tüchtig, schlaft Euch aus und dann führe ich Euch zu ihm. Du, Schneemann solltest allerdings wegen der Wärme hier in der Hütte, lieber vor der Tür im Freien übernachten. Sonst bist Du uns morgen weggeschmolzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Warte auf mich, lieber Weihnachtsmann Willi! Ich werde keine Mühe und keine Strapaze scheuen, um endlich bei Dir sein zu können“, denkt Bruno noch, bevor er in einen tiefen traumlosen Schlaf fällt…</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>N</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kuschelig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 22:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[kuschelig]]></category>
		<category><![CDATA[Pelz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo ist sie nur hin, die liebe Sonne, die bringt soviel Freud und Wonne? Es ist neblig, trüb und auch kalt, so ist der November halt. Ich mag gar nicht mehr lange raus, trotz Pelz ist die Kälte mir ein Graus. Drinnen gibt es Futter und Leckerei, aber auch sonst noch allerlei. Frauchen macht es kuschelig warm und nimmt mich auch auf den Arm. Sie hat für mich viele schöne Decken, zum Kuscheln bis zum Wecken. Ich zähle dann ein paar Schäfchen und mache mein Mittagsschläfchen. Hinterher bin ich wieder so richtig fit und mit dem November quitt. Strolche ein bisschen um die Ecken, vergessen sind die warmen Decken. Flüchte erst wieder bei Wind und Regen, ins warme Haus, welch ein Segen. Sammele dort für den neuen Tag Kraft, der alte hat mich ziemlich geschafft. Träume gern von den kleinen Mäuschen, ohne zu verlassen das Häuschen. Ein Katzenleben ist doch eine Pracht, nicht nur, wenn die liebe Sonne lacht. Mach auch Du das Beste aus dem Tag, so dass er Dir gefallen mag. &#160; &#160; &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Wo ist sie nur hin, die liebe Sonne,<br />
die bringt soviel Freud und Wonne?<br />
Es ist neblig, trüb und auch kalt,<br />
so ist der November halt.</p>
<p style="text-align: center;">Ich mag gar nicht mehr lange raus,<br />
trotz Pelz ist die Kälte mir ein Graus.<br />
Drinnen gibt es Futter und Leckerei,<br />
aber auch sonst noch allerlei.</p>
<p style="text-align: center;">Frauchen macht es kuschelig warm<br />
und nimmt mich auch auf den Arm.<br />
Sie hat für mich viele schöne Decken,<br />
zum Kuscheln bis zum Wecken.</p>
<p style="text-align: center;">Ich zähle dann ein paar Schäfchen<br />
und mache mein Mittagsschläfchen.<br />
Hinterher bin ich wieder so richtig fit<br />
und mit dem November quitt.</p>
<p style="text-align: center;">Strolche ein bisschen um die Ecken,<br />
vergessen sind die warmen Decken.<br />
Flüchte erst wieder bei Wind und Regen,<br />
ins warme Haus, welch ein Segen.</p>
<p style="text-align: center;">Sammele dort für den neuen Tag Kraft,<br />
der alte hat mich ziemlich geschafft.<br />
Träume gern von den kleinen Mäuschen,<br />
ohne zu verlassen das Häuschen.</p>
<p style="text-align: center;">Ein Katzenleben ist doch eine Pracht,<br />
nicht nur, wenn die liebe Sonne lacht.<br />
Mach auch Du das Beste aus dem Tag,<br />
so dass er Dir gefallen mag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/kopflos/">Kopflos</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/gedankenverloren-2/">Gedankenverloren</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/fein-herausgeputzt/">Fein herausgeputzt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kleidersammlung</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/kleidersammlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2017 22:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Frack]]></category>
		<category><![CDATA[Kleider]]></category>
		<category><![CDATA[Kragen]]></category>
		<category><![CDATA[Pantoffelheld]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlips]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Heute möchte ich es einmal wagen und sozusagen ein As im Ärmel haben. Ob ich es kann aus dem Ärmel schütteln, daran wage ich zu rütteln. Alles unter einen Hut zu bringen, wird mir dies in meinem Gedicht gelingen? Es kann nicht mehr als in die Hose gehen, so sag ich mir, ihr werdet es schon sehen. Gut, ich gebe es ja schon zu, ich bekomme Fracksausen im Nu. Ich werde einfach darauf vertrauen, dass mir niemand wird den Frack verhauen. Auf die Socken mache ich mich, zu betrachten unsere Sprache an sich. Ihre Redewendungen sind hier zu nennen, die wir wie aus der Westentasche kennen. Nicht um Kopf und Kragen reden, niemals jemand auf den Schlips zu treten, nicht sein Mäntelchen hängen nach dem Wind, so lernt es schon jedes Kind. Niemand unter dem Pantoffel stehen will, oder gar an Mutters Rockzipfel hängen will, nicht aus den Puschen kippen oder sich ducken, um nicht am Ende dumm aus der Wäsche zu gucken. Sich in kein Korsett zwängen lassen, etwas mit Samthandschuhen anfassen, sich &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Heute möchte ich es einmal wagen<br />
und sozusagen ein As im <strong>Ärmel</strong> haben.<br />
Ob ich es kann aus dem <strong>Ärmel</strong> schütteln,<br />
daran wage ich zu rütteln.</p>
<p>Alles unter einen <strong>Hut</strong> zu bringen,<br />
wird mir dies in meinem Gedicht gelingen?<br />
Es kann nicht mehr als in die <strong>Hose</strong> gehen,<br />
so sag ich mir, ihr werdet es schon sehen.</p>
<p>Gut, ich gebe es ja schon zu,<br />
ich bekomme <strong>Frack</strong>sausen im Nu.<br />
Ich werde einfach darauf vertrauen,<br />
dass mir niemand wird den <strong>Frack</strong> verhauen.</p>
<p>Auf die <strong>Socken</strong> mache ich mich,<br />
zu betrachten unsere Sprache an sich.<br />
Ihre Redewendungen sind hier zu nennen,<br />
die wir wie aus der <strong>Weste</strong>ntasche kennen.</p>
<p>Nicht um Kopf und <strong>Kragen</strong> reden,<br />
niemals jemand auf den <strong>Schlips</strong> zu treten,<br />
nicht sein <strong>Mäntelchen</strong> hängen nach dem Wind,<br />
so lernt es schon jedes Kind.</p>
<p>Niemand unter dem <strong>Pantoffel</strong> stehen will,<br />
oder gar an Mutters <strong>Rock</strong>zipfel hängen will,<br />
nicht aus den <strong>Puschen</strong> kippen oder sich ducken,<br />
um nicht am Ende dumm aus der <strong>Wäsche</strong> zu gucken.</p>
<p>Sich in kein <strong>Korsett</strong> zwängen lassen,<br />
etwas mit Samt<strong>handschuh</strong>en anfassen,<br />
sich einfach nicht in die <strong>Hose</strong> machen,<br />
auch keinen Fleck ins <strong>Hemd</strong> machen.</p>
<p>Weil in der Kasse kein Überschuss,<br />
mancher den <strong>Gürtel</strong> enger schnallen muss.<br />
Ein anderer greift tief in die <strong>Tasche</strong> hinein,<br />
weil er ein <strong>Schürze</strong>njäger will sein.</p>
<p><strong>Pantoffel</strong>held in Spendier<strong>hose</strong>n,<br />
vielleicht ein <strong>Schürze</strong>njäger mit roten Rosen,<br />
eine Plauder<strong>tasche</strong> oder eine Schlaf<strong>mütze</strong>,<br />
<strong>Kleidung</strong> ist auch für Sprache nütze.</p>
<p>Dies ist ein alter <strong>Hut</strong> nur?<br />
Geht ganz gewaltig über die <strong>Hut</strong>schnur?<br />
Reißt niemand mehr von den <strong>Socken</strong>?<br />
Unsere Sprache ist keineswegs trocken.</p>
<p>Unter die <strong>Haube</strong> kommen,<br />
oder vielleicht eins auf den <strong>Hut</strong> bekommen,<br />
jemand wie die eigene <strong>Weste</strong>ntasche kennen,<br />
soll ich noch mehr Beispiele nennen?</p>
<p>Sprache kann lebendig sein,<br />
man braucht keine Plauder<strong>tasche</strong> zu sein.<br />
Doch jetzt möchte ich mich bequemen<br />
und eine <strong>Mütze</strong> voll Schlaf nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht möchtet Ihr auch das noch lesen:</p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/ein-suesses-hoernchen-und-zwei-kleine-diebe/">Ein süßes Hörnchen und zwei kleine Diebe</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/anton/">Anton</a></p>
<p><a href="http://lifetellsstories.de/im-garten-meines-opas/">Im Garten meines Opas</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Babette und der Schneemann</title>
		<link>https://lifetellsstories.de/babette-und-der-schneemann/</link>
					<comments>https://lifetellsstories.de/babette-und-der-schneemann/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Astrid Berg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 02:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weihnachten & Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Babette]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glöckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kugeln]]></category>
		<category><![CDATA[Lächeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rücksicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schneemann]]></category>
		<category><![CDATA[schneit]]></category>
		<category><![CDATA[toben]]></category>
		<category><![CDATA[Tür]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; &#160; Es drücken sich Tobi und Toni an der Scheibe die Nasen breit, der Raum ist erfüllt von Jubel und Heiterkeit. Sie singen im Chor gar laut: „Juhu, es schneit, es schneit!!! Bald nun ist die liebe Weihnachtszeit.“ Mit Jacke, Schal und Mütze sie hinaus auf die Straße geh’n, dort lassen sie sich die Flocken um die Nase weh’n. Im Garten dann die Schneeballschlacht entfacht, wie herrlich, welche Freude der Schnee doch macht. Sie lachen und tanzen mit den Flocken um die Wette, und landen vor der Haustür der alten Babette. Geschreie und Gejohle erweckt diese aus ihrem Mittagsschlafe, Ihr ahnt es schon, dies wird nicht bleiben ohne Strafe. Tobi und Toni dicke Kugeln für einen Schneemann rollen, Babette sich aus dem Bette erhebt mit Grollen. Im Nachthemd sie durch die Wohnung schleicht, verärgert über Lärm und Radau sie die Tür erreicht. Ein Ende sie will diesem Toben nun schlagartig setzen und den Hund auf die Störenfriede hetzen. Tobi und Toni flüchten vor dem Gespenst im Hemd und Waldi sie freudig verfolgt, weil er &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es drücken sich Tobi und Toni an der Scheibe die Nasen breit,<br />
der Raum ist erfüllt von Jubel und Heiterkeit.<br />
Sie singen im Chor gar laut: „Juhu, es schneit, es schneit!!!<br />
Bald nun ist die liebe Weihnachtszeit.“</p>
<p>Mit Jacke, Schal und Mütze sie hinaus auf die Straße geh’n,<br />
dort lassen sie sich die Flocken um die Nase weh’n.<br />
Im Garten dann die Schneeballschlacht entfacht,<br />
wie herrlich, welche Freude der Schnee doch macht.</p>
<p>Sie lachen und tanzen mit den Flocken um die Wette,<br />
und landen vor der Haustür der alten Babette.<br />
Geschreie und Gejohle erweckt diese aus ihrem Mittagsschlafe,<br />
Ihr ahnt es schon, dies wird nicht bleiben ohne Strafe.</p>
<p>Tobi und Toni dicke Kugeln für einen Schneemann rollen,<br />
Babette sich aus dem Bette erhebt mit Grollen.<br />
Im Nachthemd sie durch die Wohnung schleicht,<br />
verärgert über Lärm und Radau sie die Tür erreicht.</p>
<p>Ein Ende sie will diesem Toben nun schlagartig setzen<br />
und den Hund auf die Störenfriede hetzen.<br />
Tobi und Toni flüchten vor dem Gespenst im Hemd<br />
und Waldi sie freudig verfolgt, weil er die Beiden kennt.</p>
<p>Babette schimpft und wettert hinter den Dreien her,<br />
der Ärger plagt sie nun noch mehr.<br />
Ein greller, lauter Pfiff ertönt aus ihrem Mund:<br />
„Komm zurück, du dummer Hund!“</p>
<p>Tobi und Toni verstecken sich hinter einem Strauch,<br />
warten ab bis Babettes Ärger ist verraucht.<br />
Als erneut ein Schnarchen ertönt aus dem Haus,<br />
sie schleichen leise aus ihrem Versteck heraus.</p>
<p>Sie haben eine Idee, zu besänftigen die alte Babette,<br />
holen die Weihnachtskiste mit Kugeln und Kette.<br />
So schmücken die beiden Kinder,<br />
den Schneemann mit Schal und Zylinder.</p>
<p>Augen, Nase, Mund und fertig ist des Schneemanns Gesicht,<br />
der hoffentlich Babette mit seinem Lächeln besticht.<br />
Girlande und Glöckchen die Tür nun schmücken,<br />
das muss doch auch Babette entzücken.</p>
<p>Tobi und Toni an der Türe die Klingel jetzt drücken<br />
und sich hinter den Holzstapel verdrücken.<br />
Babette erscheint, reißt die Arme zuerst in die Lüfte<br />
und stemmt sie dann in die Hüfte.</p>
<p>Sie erblickt den Schneemann und den Weihnachtsschmuck,<br />
dreht sich um mit einem Ruck.<br />
In Babettes Gesicht kein Ärger mehr steht,<br />
dieser ist auf einmal wie weggeweht.</p>
<p>Babette mit einem glücklichen Lächeln ruft jetzt aus:<br />
„Kinder kommt aus dem Versteck heraus!<br />
Ich habe Kuchen und heiße Schokolade,<br />
auch Kekse mit feiner Marmelade!“</p>
<p>So nimmt der Kinder Entschuldigung Babette herzlich an,<br />
sie auch nicht mehr böse sein kann.<br />
Die Kinder aber sind mit Rücksicht auf Babettes Schlaf bedacht,<br />
nicht zu stören diesen bei Tag und Nacht.</p>
<p>Zwischen Babette und den Buben eine Freundschaft entsteht,<br />
die hoffentlich noch viele Jahre besteht.<br />
Rücksicht und Freundlichkeit ist die Zauberformel dafür,<br />
denn sie öffnen jede Herzenstür.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>*Das Beitragsbild habe ich in Bangkok in einem Supermarkt von einem Verkaufsstand abfotografiert. Der Künstler ist mir unbekannt.</p>
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